8249 8247 Ihaun. ™, Cachemire, ' Handtücher [8912 ®1*, Kirchenplatz. KW/" iÄm~ /fertir-Nfl/aftnltlbtn, WM situmaite* reiben, BnsivvßrnzL. SrunnnwersaM durch üMHtf sowie du ich a um ApvHdcn. t La^chttrfrr Qaellen verdru 8i60 e in Betten, Übernahme l. 7703 rituosen jEO, Sieisifi. wN) * » dec rgMU ngbruw ,1- M l.tf « > :S w.ILXA* r l.M " " * 1.11 e ’ , LS .1.« mcb unch 4 ’ *•" n uLHerf-^5^ ■ArK.P'211^ „l- -Raa n " [INI teereH^SSS- iwiiM ffahn" -f. 23 . 23 . w Rr. 236 Erstes Blatt. Dienstag den 8. October ISSN» Der chietzener Anzeiger rrscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener W««tlienörLt1er werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Keneral-Wnzeiger. vierteljähriger ASonnementepreisr 2 Mar? 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Lxpcditio» und Druckerei: KchntstraßeFr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren. Hratisöeikage: Kießmer Jamikienökätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, solgmden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Lnnoacen-Bureaux deS In» und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtiid?er Lheil. Bekanntmachung. betreffend die Rothlaufseuche zu Büdingen. Die zu Büdingen ausgebrochene Rothlaufseuche ist erloschen und die angeordnete Gehöftsperre aufgehoben worden. Gießen, den 4. October 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend daS Vorkommen der Trichinose im Großherzogthum Heffen, hier Schutzmaßregeln gegen dieselbe. Warnung. Vereinzelt werden fast alljährlich in denjenigen hessischen Städten, in welchen, wenn auch nur facultativ, die mtkro- scopische Fleischschau geübt wird, nicht allein in etngeführten, sondern auch in hier zu Lande gezüchteten und gemästeten Schweinen Trichinen aufgrfunden. Es konnte sich deshalb auch nicht fehlen, daß in verschiedenen Jahren Trichiuoseerkrankungen beobachtet wurden, die zwar meist gutartig waren, deren letzte jedoch auch einen Todesfall herbeigesührt hat. Die hierbei gemachten Erfahrungen haben fast durchweg ergeben, daß die Erkrankten entweder rohes oder nicht vollständig gar gekochtes oder nicht völlig durchgebratenes Fleisch zu sich genommen hatten. Trichinoseerkrankungen sind aber auch an anderen Orten gesehen worden, wo eine anscheinend gut organisine und gewissenhafte obligatorische Trichinenschau die Unschädlichkeit des Fleisches hätte verbürgen sollen, sei eS nun, daß das schädliche Fleisch aus Orten, wo entweder gar keine oder eine nur ungenügende Fleischschau bestand, eingebracht, oder mit Umgehung der bestehenden Vorschriften gar nicht oder nur mangelhaft untersucht wurde. ES muß aus diesen Gründen, zumal im Großherzogthum die der allgemeinen Einführung der obligatorischen Trichinenschau bezw. der Ausdehnung der ordnungsmäßigen Fletschschau auf die Trichinen entgegenstehenden Hindernisse noch nicht beseitigt sind, vor dem Genuß rohen Schweinefleisches nachdrücklichst gewarnt und in Erinnerung gebracht werden, daß nur völliges Garkochen oder Durchbraten der Fleischstücke, sowie auch aller anderen Fletschzubereitungen, besonders der verschiedenen Wurstsorten, geeignet ist, die etwa vorhandenen Trichinen abzutödten und die Genießenden vor Gesundheitsschädigungen zu bewahren. Handelt eS sich um größere Fleischstücke, wie Schinken oder Kammbraten, dann wird daS Eindringen der Stedhitze in die tiefer gelegenen Fletschschichten, waS an der grauen Verfärbung derselben zu erkennen ist, nur durch das Anbringen tiefer, nicht zu weit von einander entfernter Einschnitte in daS Fleisch erreicht werden können. Wie mangelhaftes Kochen und Braten, so schützt auch leichtes Einsätzen und schwaches Anräuchern des Fleische- nicht gegen die Einwanderung lebender Trichinen, während starkes Salzen und längeres Räuchern und Trocknen der Fletschwaareu eine gewisse Sicherheit zu bieten vermag. Gießen, den 5. October 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Neueste Nachrichten» Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bmeau. Hannover, 5. October. Der Vorstand des Central- ouSschuffeS für Volks- und Jugendspiele beschloß in seiner teutigen Sitzung, von der Beschickung der internationalen -olympischen Spiele in Athen abzusehen, dagegen der Frage eines deutsch - nationalen „Olympia" näher zu treten und diese auf dem Congreß für Jugend« und Volks- spiele in München am 27. und 28. Juni 1896 zur öffentlichen Erörterung zu stellen. Nachmittags fanden Jugend- spiele auf der Masch statt, welchen auch der Minister deS Innern von Köller, derOberpräfident von Bennigsen, Regierungspräsident von Brandenstein und Andere beiwohnten. Straßburg, 5. October. Die große Zuckerwaaren- Fabrtk von Herzel in Colmar ist völlig nieder- gebrannt. Herzel ist als der Brandstiftung verdächtig verhaftet worden. Der Schaden ist bedeutend. Soustautiuopel, 5. October. Auf den gemeinfchaft- lichen Schritt der Botschafter sagte die Pforte zu, Alles aufzubieten, um die aufgeregte Stimmung zu beruhigen und strenge Maßnahmen zur Verhinderung der Wieder- holung der von den Botschaftern angeführten Vorkommnisse zu treffen. _____________ Depesche» de« Bureau .Herold*. Breslau. 6. October. Anläßlich de« socialdemokratischen Parteitages herrschte in den Morgenstunden ein geschäftiges Treiben in den Straßen, an den Bahnhöfen und in den ParteibureauS. Zahlreiche Delegirte ftnb bereits eingetroffen; die Betheiligung scheint außerordentlich stark zu werden. Stark vertreten find diesmal besonders als Delegirte Vertreter der Parteipreffe und Parteibeamten. Der Abgeordnete v. Vollmar ist durch Krankheit am Erscheinen verhindert, Dr. Ruedt ist erschienen. — Heute Vormittag um 11 Uhr fand eine große Volksversammlung im Concordia- Saale statt, die von etwa 1300 Personen besucht war. Wegen des enormen Andranges hatte die Polizei den Saal schon eine Stunde vor Beginn der Versammlung gesperrt. Reichstagsabgeordneter Bebel sprach, mit Hochrufen em- pfangen, in l^stündiger Rede über Handwerk und Social- demokratie. Er schilderte die traurige Lage des Handwerks und wendete sich gegen die geplanten gesetzgeberischen Maßnahmen zur Hebung desselben. Der Kaiser habe seiner Zett einer Arbeiterdeputation versprochen, nach Kräften dahin zu wirken, daß das Handwerk, wie früher, goldenen Boden habe. DieS könne jedoch, wie Bebel meinte, kein allmächtiger Kaiser und König, es sei dies vielmehr Sache der ganzen Gesellschaft. Redner griff alsdann die Schutzzollpolitik an, welche nicht dem Handwerk, sondern den Großcapitalisten aus die Strümpfe geholfen habe. Den Rückgang deS Handwerks bewies Bebel durch umfangreiches statistisches Zahlenmaterial. Die Socialdemokratie wolle nicht, wie die Gegner behaupten, mittelalterliche Zustände zurück haben, sondern sie wolle nur auf der Bahn des Fortschritts weiterschreiten. Handwerker und Arbeiter müßten sich organifiren, um bessere Verhältnisse zu schaffen, und energisch und freudig kämpfen, um zu siegen. Redner erntete nach Schluß seines Vortrages frenetischen Beifall. Die Versammlung ging ruhig auseinander. Ein starkes Polizeiaufgebot hielt auf den Straßen die Ordnung aufrecht. Preßburg, 6. October. Infolge starker Havarie ist bei Theben ein Schleppdampfer der DonauregultrungS-Gefell- schäft gesunken, wobei einige Personen ertrunken sind. PariS. 6. October. Einige Blätter bringen die seltsame Nachricht, der Papst beabsichtige, von Rom abzureisen. England soll ihm zum Aufenthaltsort Malta, Oesterreich eine Provinz offerirt haben. Der päpstliche Palast in Avignon soll restaurirt und die Kosten sollen durch eine Lotterie gedeckt werden. Die Renovirung wird auf 8 Millionen FrcS. Kosten geschätzt. Weiter melden die betreffenden Blätter, daß das CardinalScollegium vor Kurzem berathen habe, ob eS nicht gut sei, wenn der Papst auf einige Zeit wenigstens vom Vatican abwesend sei. Die Blätter halten eine etwaige Ausführung dieses Planes für einen Ruin des katholischen Staates. WB. Brussel, 7. October. Gestern Abend fuhr zwischen Havre und OttignieS eine Locomotive in einen vollbesetzten Personenzug. Zehn Personen find tobt, vierzig vertu unbet, barunter mehrere schwer. Hilfe ist von allen Setten eingetroffen. Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus ZettungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 8. October. Auf Genf wirb berichtet, baß ein Theil ber französischen Offiziere, die ihr Ehrenwort gegeben haben, nicht gegen bie Deutschen zu dienen, damit ihren Spott trieben, dem Feinde brauche man das Wort nicht zu halten. Sie find nach Frankreich zurückgekehrt und üben in Civtlkleidern die Mobil- und Nationalgarben ein. Paris, 6. October. „.. Ein Kutscher, ber mich gestern fuhr, sagte mir im engsten Vertrauen, baß er fich nie in bie Politik mische und daß es ihm folglich völlig einerlei sei, ob Napoleon oder ein preußischer General in den Kotierten wohne. Dies ist, glaube ich, die Anficht, der fich hier viele zunetgen, wenn fie dieselbe auch nicht zu äußern wagen. — Es ist interessant, zu beobachten, wie fich hier alle Welt gewissermaßen das Wort gegeben hat, den Glauben hervorzurufen, daß die franzöfische Nation niemals den Krieg gewünscht habe. Wenn man fie hört, sollte man glauben, der Rhein sei niemals die natürliche Grenze Frankreichs ge- nannt worden, und Badinguet, wie fie den gewesenen Kaiser neunen, habe den Krieg gegen den Willen der Armee, der Bürger und der Bauern unternommen. Der arme, alte Badinguet hat schon genug zu vertreten, aber selbst ver- tändtge Franzosen haben fich eingeredet, daß er und nur er für den Krieg verantwortlich sei. Er wird hier auffl Höchste verabscheut. Wenn ich mitunter irgend einem Gallier den Gedanken etngebe, der Kaiser könne doch eines Tages nach Paris zurückkehren, so läßt besagter Gallier sofort seine Augen hin- und herrollen, ballt die Fäuste und schwört, er selber werde Badinguet erschießen, wenn dieser sich je in Paris werde sehen lassen." Daily NewS. ES hat den Anschein, als schwelle ihnen ber Kamm drüben (in Parts) durch unser Schweigen und unsere Un- thätigkeit, die ihre guten und bekannten Gründe hat. Sie jubeln und cancaniren drüben und sind in bestem Galgenhumor, Luftballons steigen tagtäglich,- es ist daS nicht nur ihr Verkehrsmittel für die Provinzen, fie binden dadurch auch mit unS an und senden unS ganze Pakete alberner Procla- mationen „An die Deutschen". Sie wollen gern eingestehen, daß die deutschen Soldaten brave Leute sind, aber die Grund- tbec ist immer die Victor Hugos: „Thu mir nichts, so thue ich dir auch nichts." Sie drohen übrigens noch fortwährend mit ihren Minen, und daß diese wirklich vorhanden sind, ist namentlich von Meudon aus beobachtet worden. Man bemerkt nämlich, daß die Franzosen in ihren Bewegungen am jenseitigen Ufer ganz bestimmte, durch keine Nothwendig- keit vorgeschrtebene Wege nehmen und gewisse Richtungen ausS Sorgfältigste vermeiden. Natürlich wird von unserer Seite Notiz genommen. ES unterliegt kaum einem Zweifel, daß wir hier auf manchen Vulcanen wandeln, indeß haben wir deren einzelne schon gesunden und sind auch anderen noch aus der Spur. Wahrscheinlich ist auch, daß sie bei ihrer schleunigen Flucht mit den Zündfäden nicht so ganz in Ordnung gekommen sind. Wie lauge wir noch vor Paris liegen, darüber hat hier noch Niemand eine klare Vorstellung. Der Kronprinz soll neulich den Scherz gemacht haben, zu einem ber nach Deutschlanb reisenden Offiziere zu sagen: „Schade, daß Sie nicht hier bleiben. Sie hätten unS den WeihnachtS- bäum aufputzen können!" Wochen werden uns sicher hier vergehen, ob Monate, das ist kaum glaublich und dennoch nicht unmöglich. Köln Zig. Versailles, 8. October. Am 6. October siegreiches Gefecht durch die badische Brigade Degenfeld zwischen Raon l'Etappe und St. Die gegen größere Massen Franctireurs und Abteilungen französischer Truppen unter General Dupre, letzterer ist verwundet. Der Feind ist auseiannder- gesprengt. Vor Paris nichts Neues. v. PodbielSki. Schwurgericht. W. Gießen, den 6. October 1895. Verhandlung gegen Borngesser und Genossen. (Forts.) In die Beweisaufnahme eintretend, wird zuerst der Bahnhofs-Restaurateur Jean Kirch als Zeuge vernommen. Der Kutscher Schäfer, welcher s. Z. den Omnibus, dem die Carambolage passirte, gefahren, sei bei der Gesellschaft als Stallmann, vorübergehend und zur Aushülfe auch als Kutscher ober Schaffner thätig gewesen- boch sei Schäfer ein schlechter Fahrer gewesen. Richtig sei, baß bie Kutscher ber Omnibusse bei ihm öfter schon geklagt, baß die Fuhrleute geflissentlich ihnen nicht ausweichen. Auf Antrag ber Verthetbigung, welchen Antrag ber Staatsanwalt abzulehnen bittet, beschließt ber Gerichtshof, auf Nachmittag 4 Uhr bie Spediteure Lynker und Adam zu laden, um diese über den letzten Punkt, worüber ber Zeuge Kirch vernommen, zu hören. Pfarrer Abolph von Rodheim v. d. H. hat den Angeklagten Borngesser in seiner Eigenschaft als Schulvorstand kennen gelernt und gibt demselben das beste Zeugniß. Director Bergen vom Gas- und Wasserwerk Gießen, bei welchem der später zu vernehmende Schäfer zwölf Jahre be- schästigt war, bezeugt, daß derselbe wegen mancherlei Pflicht- Widrigkeiten dort entlassen worden. Er halte ihn für nicht glaubhaft. Kaufmannslehrling Herbert, Omnibusschaffer Fourier und der frühere OmnibuSkutfcher Philipp Schäfer bezeugen übereinstimmend: der Omnibus fei am gedachten Tage, vom Bahnhof kommend, die Bahnhofstraße hinabgefahren. Von der Kreuzung der Liebigstraße Hobe der Kutscher unablässig geschellt und gepfiffen, um daS unten an der Wieseckbrücke ankommende Rosenbaum'sche Fuhrwerk zum Ausbiegen zu veranlassen. Dieser Wagen habe die Mitte des Straßendammes gehalten, unb es sei ihnen vorgekommen, als wenn bieses absichtlich geschehe. Der Führer beS Wagens unb ber heutige Angeklagte MalkmuS seien vor ben Pferden gegangen. Den Angeklagten Bomgeffer hat keiner ber drei Zeugen bemerkt. • VI •=* «■ Erst im letzten Moment, als der Zusammenstoß nach der Meinung der Zeugen unvermeidlich gewesen, hat der Führer des Roseobaum'scheu Wagens daS Gespann nach dem Trottoir herum gerissen, leider zu spät, denn wäre daS eine Minute früher geschehen, so wäre der Omnibus vorbei gekommen. Der Omnibus habe nicht mehr auSwetchen können als er ge- than. Darüber, wie viel Schritt der Kutscher vor seinem Wagen hergegangen, sagen die Zeugen verschieden auS, ebenso darüber, wie weit der Omnibus von den Bordschwellen deS Trottoirs entfernt war, als dieser auSwich, stimmen die AuS' sagen der Zeugen Herbert, Fourier und Schäfer nicht überein. Darüber, waS die heutigen Angeklagten vor der Straskammer bekundet, können diese Zeugen keine bestimmte Angabe machen. Fourier erklärt auf Befragen deS RechtSanwaltS Katz, er habe f. Z., vor dem Schöffengericht als Zeuge vernommen, sich geirrt und dort erklärt, daS Fuhrwerk, mit dem der Omnibus zusammen gestoßen, sei ein leerer Rollwagen gewesen. Einige Tage nach dieser Verhandlung sei er aber zur Gerichts- schreiberet gegangen und habe seine Aussage berichtigt. AuS dem Protokoll, welches damals ausgenommen, wird dem Zeugen Fourier Vorhalt gemacht, er bleibt aber dabei, er habe dem Gerichtsschreiber zu Protokoll gegeben, daß der Wagen der Gebr. Rosenbaum, nicht wie er unter Eid gesagt, leer gewesen, sondern beladen war. Auf Antrag des Rechtsanwalts Katz wird das beit. Protokoll verlesen. Es geht daraus hervor, daß Fouriers Berichtigung umgekehrt lautet, daß er durch seine Berichtigung aus dem vollen einen leeren Wagen gemacht, daß ihm diese seine Aussage vorgeleseu worden und daß Fourier dieses Protokoll auch unterschrieben hat. SigmundRosenbaum, Mitinhaber der Firma Gebr. Rosenbaum, gibt den beiden Angeklagten daS beste LeumundS- zeugniß. Der Kutscher Martin, der den Wagen damals gefahren, verstehe sein Geschäft, sei ein ruhiger, nüchterner Mensch, der in den Jahren, wo er bei ihm thätig sei, nie Veranlassung zur Klage gegeben. Die Pferde, welche derselbe am betr. Tage gehabt, seien lammfromme Thtere und gut eingefahren gewesen. Hierauf wird der Rosenbaum'sche Kutscher Ern st Martin unter Aussetzung der Vereidigung vernommen. Der Zeuge bekundet genau dasselbe über den Vorfall, waS die beiden Angeklagten angegeben. Er hat auf der Wieseckbrücke den scharf herankommenden Omnibus wahrgenommen, als derselbe die Kreuzung der Liebigstraße passirte. DaS Wetter war an dem Tage, wo der Zusammenstoß passirte, schlecht, eS lag Eis und Schnee auf der Straße. Darum hat er unten am Berg schon seine Pferde rechts rüber gehalten. Zeuge bestreitet, vor seinen Pferden gegangen zu sein, sondern mit MalkmuS daneben. Der Omnibus habe, fo war drr Eindruck, von der Mitte der Straße nicht weichen wollen. Es war auch Platz genügend vorhanden, so daß der Omnibus ungefährdet an seinem Fuhrwerk hätte vorbei kommen können. Schellen und Pfeifen will Zeuge nicht gehört haben. — Der Vorsitzende, LandgerichtSrath Jung, macht den Zeugen darauf aufmerksam, daß drei andere Zeugen gerade das Gegen- theil von dem beschworen, was er angebe, daß sich die heute Angeklagten, die dasselbe mit ihrem Eide falsch beschworen haben sollen, wegen diese- Verbrechens unglücklich gemacht haben. Der Zeuge solle bedenken, waS er für ein Unglück über sich und feine Familie heraufbeschwöre, wenn er einen Meineid leiste. Zeuge Martin erklärt, die Wahrheit gesagt zu haben. Der Vorsitzende erklärt, es sei seine Pflicht, den Mann zu vereiden, so schwer ihm dieselbe auch falle, er, der Zeuge, solle doch nicht blind in sein Verderben htneinrennen. Die Zeugen Fourier, Herbert und Schäfer werden vorgerufen. Eindringlichst fragte sie der Vorsitzende, ob sie auch voll und ganz die Wahrheit gesagt, waS diese alle drei bejahen, Wetter wurden die drei gefragt, ob Martin seine Aussage beschwören könnte, sie verneinten diese Frage ganz entschieden. LandgerichtSrath Dr. Schäfer weist darauf hin, daß eS doch undenkbar sei, daß Fourier, Herbert und Schäfer falsch geschworen hätten. Der Zeuge möge in sich gehen, ehe er die Unwahrheit mit seinem Eide bekräftige. Martin bleibt dabei, er habe die Wahrheit gesagt. Der Vorsitzende schlägt vor, die Sitzung auf 5 Minuten zu vertagen, es gehe ihm gegen sein Gefühl, den Zeugen zu vereiden, ehe nicht Alles gethan sei, diesen davon abzubringen, eventuell einen Meineid zu schwören, er gebe den Vertheidigern anheim, den Zeugen zu veranlaffen, die Wahrheit zu sagen. Rechtsanwalt Katz erklärt: Die Vertheidigung verlange nur, daß der Zeuge voll und ganz die Wahrheit von dem sage, was er über den Vorfall wiffe, aber die Vertheidiger seien weit davon ent« fernt, anzunehmen, daß Martin die Unwahrheit gesagt habe. Eö ständen hier drei Aussagen gegen drei Aussagen, wer hier falsch geschworen, sei schwer zu sagen. StaatSanwalt Koch, sich an den Zeugen Martin wendend, weist darauf bin, daß eS wohl genug des Unglücks fei, daS über zwei Familien wegen einer Lappalie hereingebrochen wäre. Der Zeuge möge eS sich wohl überlegen, waS er thue, denn habe er geschworen und die beiden Angeklagten würden verurtheilt, so verliehe er, der Zeuge, dieses Haus nicht mehr und vor den nächsten Geschworenen würde man gegen ihn wegen deS Verbrechens verhandeln, wegen deffen man heute gegen seine Kameraden verhandelt. Während der Pause ermahnt der Vertheidiger, Rechtsanwalt Dr. Rosenberg sowie einzelne Geschworene diesen Zeugen, die Wahrheit zu sagen und sich nicht unglücklich zu machen. — Nach Eröffnung der Sitzung läßt der Vorsitzende Fourier, Herbert und Schäfer vortreten, eindringlichst ermahnt sie LandgerichtSrath Jung, zu sagen, ob eS so sei, wie sie bekundet und ob sie sich nicht etwa besprochen hätten, waS sie auSsagen wollten. Fourier giebt an, er habe mit Herbert über den Fall ja wohl gesprochen, aber eine Verabredung habe nicht stattgefunden. Der Vorsitzende läßt die inzwischen erschienenen Zeugen, die Spediteure Lynker und Adam, In den Saal rufen und macht sie auf ihre Pflicht als Zeuge ausmerksam, mir erhobener Stimme denselben die Meineid-verwarnuvg er- theilend. Zeuge Martin erklärt, die Wahrheit gesagt haben und baß Bekundete beeiden zu können. Seine Aussage wird protokollirt, ihm Satz für Satz vorgelesen und von dem Zeugen genehmigt, worauf deffen Vereidigung erfolgt. Die weiteren Zeugen werden nur über unerhebliche Thatsachen vernommen. Die Spediteure Lynker und Adam bekunden, daß sie von ihren Kutschern auch schon gehört haben, daß die OmntbuSkulscher nicht auSweichen. Es beruhe dieses wohl auf Gegenseitigkeit. Damit ist die Beweisaufnahme geschloffen. Den Geschworenen werden für beide Angeklagte die Frage wegen Meineid auS § 154 deS R.-Str.-G. vorgelegt und wegen des Angeklagten Borngesier die Nebenfrage, ob derselbe die erforderliche Einsicht der Strafbarkeit seiner Handlung beseffen. Staatsanwalt Koch recapitulirt noch einmal den Gang der Beweisaufnahme, hebt hervor, wie der bei der Affaire ganz unbetheiligte KaufmannSlehrltng Herbert den Hergang der Sache in Uebereivstimmung mit der Aussage des Zeugen Fourier schildert und wie die Bekundung deS Kutschers Schäfer, welcher ja allerdings durch daS Zeugniß des DirectorS Bergen gerade nicht als intact aus der Verhandlung hervor- gegangen, mit den Aussagen der beiden anderen Zeugen übereinstimmt und darum vollen Glauben verdiene. Man könne einem Menschen, weil er einmal sich um 10 Pfg. bei der OmntbuS - Gesellschaft bereichert, doch unmöglich einen Meineid zutrauen. Fourier sei ein einwandsfreier Zeuge und wenn auch auS dem verlesenen Protokoll dieses Zeugen ein gewisser Widerspruch hervorzugehen scheine, so könne auch hier nur ein Jrrthum von Seiten deS Gerichtsschreibers, welcher dasselbe ausgenommen, obwalten. Der StaatSanwalt beantragt, daS Schuldig auszusprechen und auch die wegen des 17 jährigen Borngesser an die Geschworenen gerichtete Nebenfrage zu bejahen. RechtSanwalr Dr. Rosenberg recapitulirt ebenfalls den Gang der Verhandlung und plaidirt auf Freisprechung seines Clienten, deS Angeklagten Borngesser. Rechtsanwalt Katz, der Vertheidiger des Angeklagten Malkmuß, tritt warm für die Nichtfchuld der beiden Angeklagten ein. ES ständen hier drei beschworene Aussagen ebenso vielen beschworenen Bekundungen gegenüber. Das Zeugnch deS Martin sei genau so glaubhaft wie das deS Fourier oder des Herbert. Die beiden Angeklagten hätten eine mit dem Zeugen Marrin Übereinstimmende Bekundung beschworen, wer wolle im vorliegenden Fall entscheiden, auf wessen Seite ein Meineid geschworen, er wolle dieses von der Gegenseite nicht behaupten, denn er könne eS nicht beweisen. Fourier, Herbert und Schäfer hätten nur subjective Vernehmungen bekundet, aber die Geschworenen dürften nur ein Schuldig sprechen, wenn ihnen der Beweis der Schuld unantastbar erbracht sei. Die Waage neige sehr zu Gunsten der Angekagten, denn dem Zeugen Schäfer sei kein Glauben beizumessen, daß habe der Director Bergen bekundet, außerdem sei er kein guter Kutscher, dieses wisse man vom Zeugen Kirch. Die Angeklagten seien ehrliche, rechtschaffene Leute, denen man das Verbrechen des Meineides nicht zutrauen könne. Die Situation sei unaufgeklärt und wer von den Geschworenen hier sagen oder rathen könne, auf wessen Seite der falsche Eid geschworen, der verurtheile die Angeklagten. Nach sehr lebhafter Replik und Duplik deS Staatsanwalts und beider Vertheidiger und nach erhaltener Rechtsbelehrung zogen sich die Geschworenen um 11V2 Uhr inß BerathungSzimmer zurück. Nach etnhalb- stündtger Berathung erschienen die Geschworenen in dem Kopf an Kopf von Zuhörern gedrängt vollen Saal, mit der äußersten Spannung wurde der Wahrspruch erwartet. Er lautete auf Nicht schuldig für beide Angeklagte und erfolgte in Folge dessen deren Freisprechung. Bei Verkündung des Wahrspruchs der Geschworenen durchströmte ein lautes Bravo den Zuhörerraum und mit ernster Stimme tadelt der Vorsitzende daS Ungehörige dieser Demonstration und drohte, den Saal räumen zu lassen. Um 12^ Uhr Nachts war die Verhandlung beendet. Gießen, bett 7. October 1L95 * * Oeffentliche Anerkennung einer edlen Thai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Maurer Heinrich Emil RteS auS Volxheim in Anerkennung deS von demselben bei der Rettung der Katharina Reiß in WormS vom Tode des Ertrinkens bewiesenen besonnenen und muthvollen Verhaltens die Rettungsmedaille zu verleihen geruht. • • Der Kaufmännische Verein feierte am SamStag in Steins Saal das 22. Stiftungsfest. Man muß es den mit JnSwerksetzen der Festlichkeiten, deren der Verein in Anbetracht seiner ernsteren Aufgaben ja nur wenige halten kann, betrauten Organen anerkennend zuschreiben, daß sie immer Neues und Gediegenes auf daß Programm deS Stiftungsfestes bringen. Neben der nun einmal im Inte- resse der Damen unvermeidlichen und nach unter Dißcretion uns gemachten Geständnissen auch der jungen Herren gern gesehenen Tanzunterhaltung bietet der Verein als Einleitung ein hübsches Concert, dem entweder Theater, Recitation oder sonst ein hervorragender Vortrag folgt. Diesmal führte der Verein feine Damen, Mitglieder und Gäste in daS Gebiet der Zauberei, und wie der Verlauf bewies, mit Erfolg. Herr F. W. Conradi auß Dresden, welcher diesen Theil des Programms übernommen, verstand eS vorzüglich, die Anwesenden an seine Experimente zu fesseln. Die Vorführungen aus dem Gebiete der modernen Salon-Magie wie die antispiritistischen Experimente fanden wohlverdienten Beifall, und den schönen Abschluß durch eine Apotheose, in welcher auß einem kleinen Tambourin neben unendlich langen Papierstreifen Blumengewinden, eine große Anzahl Fahnen aller Nationen und schließlich daß deutsche Banner hervorgezaubert wurden. — Die nun folgende Tanzunterhaltung spann sich bis zum Morgen fort. DaS Fest war sehr zahlreich besucht. * • Daß Eprachheil Znftitnt Walther dahier, welches beste Erfolge sowohl an hiesigen wie auswärtigen Leidenden erzielte, beabsichtigt bei genügender Betheiligung noch einen letzte« CursuS zu eröffnen, waS wir im Interesse aller Stotternden hier wittheilen. (S. Inserat.) Ausnahmen von den Sonntags Vorschriften. Gegenüber der Ankündigung, daß den BundeSrath schon in nächster Zeit ein Entwurf zur Abänderung der Bestimmungen über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe beschäftigen solle, bemerken die „Berl. Pol. Nacht." : „Ein solcher Entwurf, der, wie berichtet wurde, den TabakS- und Cigarrenhändlern eine Verkaufszeit von 7 Stunden, und dem Bahnhofßbuch- handel den ganzen Sonn- und Feiertag freigeben sollte, ist überhaupt nicht außgearbestet. Allerdings liegen dem BundeS- ratb und den sonstigen zuständigen behördlichen Stellen eine große Anzahl von Eingaben auch nach den erwähnten Richtungen vor, und die betreffenden Aemter und Ministerien haben sich demgemäß mit der Frage der Aenderung der Sonntagsruhebestimmungen im Handelsgewerbe beschäftigt, jedoch wird man auf einen Abschluß dieser Arbeiten erst rechnen können, nachdem die Erhebungen, die vom preußischen Handelsministerium vor einiger Zeit bei den Dermal- tungSbehörden und vor Kurzem bei den winhschaftlichen Vereinigungen und Handelskammern veranstaltet wurden, za festen Ergebnissen gediehen sind. Die Aenderungen, die bisher inß Auge gefaßt find, dürften fich nach zwei Richtungen bewegen. Einmal dürfte eß fich darum handeln, einzelnen ErwerbSzweigen überhaupt eine längere, als die bisherige SonntagSarbeit zuzugestehen, sodann darum, für andere die Verkaufszeiten auf andere Tagesstunden als bisher zu verlegen. Im ersteren Falle würde, wenn fich die Erweiterung über einen Zeitraum von mehr als fünf Stunden erstrecken würde, eine Aenderung des Gesetzes nothwendig werden, im letzteren genügten Verwaltungsmaßnahmen. Die erste Hauptversammlung des Verbandes von RettungShänsern und verwandten Anstalten und Vereinen im Großherzogthum Hessen und in der Provinz Hessen-Nassau findet am Mittwoch, 23. October d. IS., Nachmittags 3 Uhr in Frankfurt a. M., Vereins- haus „Westend", Neue Mainzerstraße 41 statt. Auf der Tagesordnung stehen: 1) Bericht der Commission, 2) Wahl des Vorstandes, 3) Rechnungsangelegenheiten, 4) Anträge und sonstige VerbandSangelegenhciten, insbesondere Berathung über eine zu gründende Anstalt. Der Verband, der die evangelischen RettungS-, Erziehung-- und verwandten Anstalten und Vereine, auch solche, die, ohne unter confessio- netter Leitung zu stehen, die Ziele deS Verbands verfolgen, in dem Großherzogthum Hessen und der Provinz Hessen- Nassau umfassen sott, will Gelegenheit geben zum Gedankenaustausch in der Arbeit der Rettungsanstalten und ErziehungS- vereine, zu möglichst gemeinsamem Vorgehen in Bezug auf ErziehungSgrundsätze, Aufnahmebedingungen, VerpflegungS- gelber und andere sich auS der Erfahrung ergebenden Aufgaben, und Anregung geben zur Gründung weiterer Er- ziehungSvereine. Die nächste Aufgabe sieht jedoch der Verband in der Errichtung von Anstalten für sittlich gefährdete, nicht mehr schulpflichtige Knaben und Mädchen. Gerate auf diesem Gebiete will der Verband eine mit der Zeit immer I fühlbarer gewordene Lücke in der Ausführung der Zwangserziehung der verwahrlosten Jugend ausfüllen. Während die z. Zt. bestehenden ErziehungS- und Besserungsanstalten in der Regel nur schulpflichiige ZwangSzöglinge aufzunehmen geeignet sind, und eß in diesen Anstalten für die der Schule entwachsenen Kinder an der Möglichkeit geeigneter Beschäftigung und Belehrung — wenigstens für eine größere Anzahl Kinder — mangelt, eß in der Regel mit Rücksicht auf den ErzteuungSzweck auch unthunlich erscheint, schulpflichtige und der Schule entwachsene Kinder in einer Anstalt zusammen unter- zubringen, sotten die von dem Verbände zu gründenden Anstalten gerade den Zweck haben, die auß der Schule ent- lassenen Kinder aufzunehmen, und zu ihrem künsitge Berufe vorzubereiten. Eß bedarf wohl keiner Außführung, daß die guten Ergebnisse, die in den z. Zt. bestehenden Anstalten erreicht worden sind, daduich, daß daß ErziehungSwerk in einet Zeit abgebrochen werden mußte, in der seine Weitersührung besonder- nothwendig erschien, wieder völlig aufgehoben wurden, und daß eß eine nothwendige Folge einer einmal begonnenen Zwangserziehung sein muß, daß dieselbe nicht in einem Lebensalter der Zöglinge ausgehoben wird, in dem eine nachhaltige Wirkung wohl nicht erwartet werden kann, sondern daß dieselbe biS zu dcm Lebensalter der Zöglinge fortgesührt wird, in dem dieselben in der Regel in der Lage sind, auf eigenen Füßen zu stehen, und auf Grund deS Erlernten fich selber weiter zu Helsen. Der Zweck teß Ber- banbeß ist sonach ein überaus wichtiger, und eß ist zu hoffen, daß in richtiger Würdigung dieses ZwickeS alle oben genannten Anstalten und Vereine beß VerbanbbezirkeS, benen im übrigen in ihren eigenen Angelegenheiten volle Selbst- stSnbigkeit unb Wirkenßfreiheit bleiben wird, dem verbände beitreten, unb daß dem Verband die Unterstützung von Staci und Gemeinden, die alle an den Interessen, die ber Verband verfolgt, beteiligt find, in vollem Maße zu Thnl wirb. Darmst. Ztg. Lang-Gins, 5. October. Ein entlassener Sträfling treibt seit voriger Woche in hiesiger Gegend sein Wesen Derselbe suchte vor Jahren gewaltsam in eine Bahnwärter wohnung, nördlich Gießen, elnzudrmgen. Die THÜre wderstand feinem Angriff, nicht so der Laden. Da Hiebe den Eindringling nicht schreckten, so streckte ihn der bedrohte Wärter, ehe er durchß Fenster eindrang, mit einem Beilhleb nieder. Eine Narbe an der Stirne macht ihn kenntlich. Laut Steckbrief ist er groß, mit rothem Gesicht und rorhem Sdjnuncort, auch sott er etwaß hinken. Derselbe verübte zur Nachtzeit in der Wohnung beß Lehrers Dallinge r zu Oder-Glee» einen Einbruch und soll fich habet einen Anzug angeeignet haben. Echzell, 5. October. Die hier in diesem Jahre neu eröffnete Genossenschaftßmolkerel hat am 1. D» tobet ihren Betrieb eröffnet. Die feitherigeu Proben brr jtrrWl’1”1 tu »<• 111 A» Äteltai; tzifeudvi tmt großl einer gani zogen wei benutzt ha beschaffen, rerben, 8 KahnveM bestimmt l seither » ) er Webern bahnen — bcrab bis l >tr nur irf :uf btiitn i fag ist es ab Ute Freisah Segt! mü c Ui ixflro ' Zunächst •Mi Bi arbeit Fr Segen 1 inbet sich ivcüeiet ü Sroßvieh-C Dir E $328 B Dtr gltferui 4. 105220 85840 ( 2000 6 w l 6440 St D bt- ÄrsnKni gutt unb 31. •Hfinunj Kan tag Hfl Zuschlags OtMngun getrennt für ■ argen post imichlinM tungliureou Limmer 16,1 Hannover, lÜnitz Ätt bst W, tzri Wemtini i^bersgr Dfranschlai 3000 M keine schri tum Itz. ' Uhr, 411 meiner ^reichen. kosten.; w hier ei Sroß-Ke *316 j tonnet Na« im 51 decken,; kicndecker ... Nac _"°en im 2 <&* •«* #28 3m “f ®»’«<»WnbS taSÄ I vWu sollte 16 ;;rbw«« •*-• » Mihik, Stint, b/21®1*!« EZ- S m k‘™ "«°i! 7 btl den Berwai. tato1*1'11*« **■*«, Ne ul "1 i»°l> »»«nge, rt' öl6 die bisher,« Irum/ für andere bk 6I* i« 6«. W die Erweiterung ; Stunden erstrecken Wendig werden, iw en. 1 ^"bandri von ftbttn Anhalter 1 Wn und in bn Ütwoch, 23. Dciobn furt a. M., Aereiot' <1 statt. Aus bR Commission, 2) Wahi Seiten, 4) Anträge oibesondere timfying )er Verband, bn bit und versandten Suche unter con^o» i Verbands vniol^n, der Provinz hr^rn- leben zum Gedanbeu- allen und Erziehung^ iitzchrn in Bezug ans ungen, DttpflrWzl glmg ergebenden Ans- lünbung weiterer 6v steht jedoch der Str- Ar sittlich gefährdete, Mchen. Gerate auj mit der M iw iWm Lvrauk' uuMrn. Währet nd Besserungsanstalie gSzözlinge auszunehM ;ten für die der W feit geeigueler Bescha! für eine größere Anzch [ mit Mcksicht auf de° nint, schchM- lnsialt zusammen unter- )e zu griindenden 8n- auß der Schule ent- ihrem künftige Berufe Ausführung, Lag w Übenden fallen c ebei »61H ««le* jtat F-l«- "T, X L die,.»- * ' f.ejoitn i»irN >° tbtM« 8*, °°d 1 *Ä «* * D°* 3‘«- Maschinen fielen zur Zufriedenheit auS. Bis zum 3. October war das ganze angemeldete Milchquantum zur Verarbeitung gekommen,- zur Eröffnung nahm man nur einen Theil desselben. § Bermuthshain, 4. October. Seit einigen Tagen herrscht sowohl hier als auch in den umliegenden Orten ein reger Zwetschen-Umsatz. Täglich fahren Landwirthe mit großen Leiterwagen in die Wetterau, um Zwetschen zu holen, diejenigen, welche nicht im Besitz von Fuhrwerk sind, kaufen ihren Bedarf in Zwetschen von hierher kommenden Händlern; letztere verkaufen die alte Simmer (32 Liter) für Mk. 1.50 bt8 Mk. 1.80. A Mainz, 6. October. Auf Anregung des preußischen Ministeriums wird mit Beginn des kommenden Jahres das Freikartenwef en auf fämmtlichen deutschen Eisenbahnen, einschließlich der Hessischen LudwigSbahn, eine große Beschränkung erfahren, beziehungsweise eß werden einer ganzen Reihe von Personen die Freifahrtscheine ent- zogen werden, welche bisher ihre amtliche Stellung dazu benutzt hatten, sich eine billige Fahr- und Reisegelegenheit zu beschaffen. ES wird den Staatsbeamten direct untersagt werden, Freikarten zu beanspruchen und anderseits haben die Bahnverwaltungen die Weisung erhalten, nur noch an ganz bestimmt bezeichnete Beamte Freifahrtscheine zu verabfolgen. Seither war man beim Verabfolgen von Freikarten seitens verschiedener Bahnverwaltungen — besonders bei Privatbahnen — sehr liberal und hat von den Ministerialbeamten herab bis zu untergeordnetsten Schreibern, jedem Beamten, der nur irgendwie dienstlich mit der Bahn in Verkehr trat, auf dessen Verlangen Freifahrt eingeräumt. Bei diesem Unfug ist es aber nicht geblieben, indem diese „blinde Passagiere" ihre Freifahrtscheine auch dazu benutzten, Frau, Kind und Kegel mit auf die Reise zu nehmen, dabei natürlich immer die ersten Wagenklaffen benutzend. Dieser Unfug wird wohl zunächst Veranlassung zu Aenderung gegeben haben, von der indeß, wie wir hören, nicht allein Beamte, sondern auch andere Freikarteninhaber berührt werden, indem eine allgemeine Beschränkung der Freifahrten — auch die seither an einzelne Vertreter der Preffe abgelaffenen Freikarten sollen in Wegfall kommen — eintreten soll._____________ Verrnrischter. * Der Tabalverbrauch in den verschiedenen Landern ist nach einer neueren statistischen Aufstellung am geringsten in Finnland, wo jährlich auf den Kopf der Gesammt-Bevölke' rung 100 Gramm Tabak-Verbrauch kommen - in Rumänien beträgt der Verbrauch 200, in Spanien 540, in England 600 Gramm. Frankreich, Rußland, Scandinavien, Deutschland und Oesterreich haben ziemlich gleichen Verbrauch pro Person, nämlich 700—900 Gramm. Am stärksten raucht Nordamerika und die Schweiz, wo der Verbrauch pro Kopf jährlich 2700 Gramm beträgt- Holland raucht 2600- Belgien 2500 Gramm. Zu diesem Bedarf liefern die Vereinigten Staaten Nordamerikas 225 Millionen Kilo Rohmaterial, Britisch-Jndien 180—190 Millionen, 70 Millionen Kilo Tabak producirt Oesterreich Ungarn, 40—50 Millionen Rußland, 45—50 Holländisch Indien, 42 Millionen Deutschland. Als Anhaltepunkt zur Beurtheilung des Verbrauches diene die Mittheilung, daß eine Cigarre ca. 4 Gramm wiegt- mithin kommt in Deutschland pro Tag und Kopf noch kein Quantum gleich dem einer ganzen Cigarre, Frauen und Kinder allerdings mitgerechnet. (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, SBertin KW.) Eingesandt. Lollar, 6. October 1895. Wäre es nicht zu erreichen, unseren Vätern und Müttern im bejahrten Alter, theilweise von 60 bis 70 Jahren, anstatt Morgens um 8 Uhr, Nachmittags oder nach dem Hauptgoltesdienste das heilige Abendmahl zu reiche«? Ein Beweis der heutigen Betheiligung bezeugte, wie sehr e8 von diesen alten Leuten beanstandet wird, sich Morgens in aller Frühe mit behaftetem Husten und Altersschwächen in die kalte, ungeheizte Kirche zu setzen Abhilfe wäre von Seiten vieler Eltern liebenden Kinder sehr erwünscht. Lpitlpla» der vereinigte« frankfurter Ltadttheater vpernhau-. Dienstag den 8. October: Die Hugenotten. Mittwoch den 9. October: Obersteiger. Donnerstag den 10. October: Fra Diavolo. Puppensee. Freitag den II. October: Wilhelm Teil. SamStag den 12 October: Cavalleria rusticana Sonntag den 13.October: Feeta a marina. Hierauf: Silva no. Schauspielhaus. Dienstag dm 8. October: Die berühmte Frau. Mittwoch den {9. October: Der Tugendwächter. Frankfurt in Feindesland. Donnerstag den 10. October: Maria Stuart. Freitag den 11. October geschlossen. Samstag den 12. October: Gräfin Fritzi. Sonntag den 13. October, Nachmittags 3VrUhr: Die Fourchambault. Abends 7 Uhr: Gräfin Fritzi. Verfel?r, tmfc Volkswirthschast. »rüubeeg, 5. October. Fruchtpreise. Weizen X 15,12, Korn X 14,00, Gerste X 12,40, Hafer X 10,80, Erbsen X 00,00, Linsen .*00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 00,00. am 7. October Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Barometerstand. MIII!l!I!illI!IIWW>!ttlIIIiIl!'WMWWWWlIIWWMliII Thermometer: min. 4- 16° R., max. + 13° R. Hygrometer: Neigung für Regen. x xbä. HR ■ ff feder Art. lowie ti i f| ji n Sofies» ,TRR KZ H ■■ Ke ■ ■ vale. Man schreibe um Muster KÜÜS'SiRffiK. ■ wR RR ■ B unter Angabe des Gewüiischten. von Elten & Keussan, Seid en waaren - Fabrik, CrefflkL Bekanntmachung. Wegen Umbau der Freibank befindet sich die Verkaufsstelle bis auf Weiteres in den Zimmern rechts der Großvieh-Schlachthalle. Die Schlachthaus-Verwaltung. 8328_________Möhl._________ Verdingung der Lieferung von A. 105220 Stück eichenen Bahnschwellen von 2,5 und 2,7 m Länge, 85840 Stück kiefernen Bahnschwellen von 2,5 und 2,7 m Länge, 2000 Stück buchenen Bahnschwellen von 2,7 m Länge. 3. 6440 Stück eichenen und kiefernen Weichenschwellen in verschiedenen Längen. Lieferzeiten 1. Februar, 1. Mai, 1. August und 31. December 1896. Eröffnung der Angebote am Montag de« 21. October 1895, Bormittags 11 Uhr. Zuschlagsfrist bis 25. November 1895. Bedingungen nebst Angebotbogen werden getrennt für die Materialien unter A und 3 gegen postfreie Einsendung von je 70 H (nicht in Briefmarken) von unserem Rech- nungSbureau Hierselbst, Joachimstraße 7, Zimmer 15,11 abgegeben. 8313 Hannover, den 1. October 1895. _______Königliche Eisenbahn-Direction. Wer die Arbeiten zur Erbreite- nmg, Herstellung u. s. ro. der Verbindungswege innerhalb der Gemeinden Dornholzhausen, Ebersgöns und Obercleen, veranschlagt zu 2500, 2400 und 3000 Mk., übernehmen will, hat seine schriftlichen Forderungen bis zum 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, zu welcher Zeit Eröffnung in meiner Amtsstube erfolgt, ein» zur eichen. Kosten-Anschläge und Bedingungen find hier einzusehen. Groß-Rechtenbach, 5. Octbr. 1895. 8316 Das Bürgermeister-Amt. Donnerstag, 10-October, Nachmittags 2 Uhr, werden im Biekersschen Saale, Neustadt 55, die zum Nachlaß des xerrn Aug. Schultheiß gehörigen ^elzwaaren, als: Muffe, Boas, decken, Jagdstauchen, Schlit- ! nderken u. s. w. versteigert. Im Auftrag der Erben: 8322_______F. Hoffmann. Freitag, 11. October, Nachmittags 2 Uhr, werden im Aug. Schultheiß'schen Hause, Seltersweg 21, die zu dessen Nachlaß gehörigen Möbel, als: Tische, Stühle, Bette«, Schränke, Commoden, So- Phas , ein Taselclavier, Kücheugeräthe u. s. W. rn steigert. Im Auftrag der Erben: 4323 F. Hoffmann. Versteigerung. Mittwoch den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, versteigere im Pfandlocal, Seltersweg 11, gegen Baarzablung: 1 Theke, 1 Buffet, 1 Verticow, zwei Schreibtische, 1 Decimalwaage, zwei Glasschränke, Sophas, Commode, Kleiderschränke, 5 Regulateure, eine Cylinder- und 1 Weckeruhr, 6 Stück Bilder (Aquarell) u. d m. Versteigerung theilweise bestimmt. Gießen, den 7. October 1895. 8324 Mulch, Vollziehungsbeamter. Brennholz, Mittwoch den 8. October, Mittags 1 Uhr, in der früher Merz'schen Hofraithe, in der Bahnhofstraße, versteigert werden. 8336 Verkauf von Abfallholz, Dünger und Rabattensteinen Dienstag, 8. October d. Js., Nachmittags 4 Uhr, auf Oswaldsgarten gegen Baarzahlung.______________________8326 IM. MMHltus. Freibank. [8282 Heute und morgen: Ochsensieiseh nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg. 6535] Eine Ladentheke und zwei Werkbänke zu verkaufen. M. Vogt Wwe., Wallthorstr.8, HL Einladung. Die diesjährige Generalversammlung der Spar- und Leihkasse zn Nidda soll Donnerstag, den 17. October, Vormittags um 10 Uhr, im Rathhaussaale zu Nidda stattfinden. Es werden hierzu sämmtliche Mitglieder derselben hiermit eingeladen. Nidda, den 3. October 1895. Der Director der Sparkasse: Hofmeyer. 8315 -------- Probe-Nummer gratis = in allen Buchhandlungen. Nummer 1. (vom 1. Oct. 1895 bis 1. Oct. 1896) 32 Zahrgaug Ein deutsches Familienblatt mit Zllustrationeu beginnt im October seinen 32. Jahrgang mit den spannenden zwei Erzählungen: ^Senior und Junior" von HannS v. Zobeltitz. »Friede auf Erden" von »ndolph Stratz. Eine Eigenart des Daheim sind seine Beilagen: AuS der Zeit — für die Zeit: schildert in Wort und Bild wich- 8311 tige Ereignisse aus der Gegenwart. Krane« Daheim gibt unter bewährter weiblicher Leitung eine Fülle von Anregungen und Rathschlägen für das häusliche Leben. HavSmufikr ist der Pflege der edlen Tonkunst am häuslichen Herde gewidmet. Der Hausgarten r gibt practische Winke für den Gartenbau und die Zimmergärtnerei. Kinder-Daheimr bringt für die Kinderstube allerlei Kurzweil; Spiele, lerchte Unterbaltungsaufgabeu, Beschäftigungen u. Räthsel. Preis : Bterteljöhrl 2M.. bei freier Zustellung ins Haus 2 M. 15 Pf. auch in dreiwöchentliche« Heften mit schöne« Farben» Umschlag ä 50 Pf. Man abonnirt bei allen Buchhandlungen ober Postämter«. SK Stottern. Mittwoch beginnt, aber nur bei genügender Betheilignng, der letzte CursuS zur Befreiung von Sprachleiden aller Art. Meldungen Dienstag von 2—4 Uhr und Mittwoch von 10—12 Uhr. Spätere Meldungen werden nicht mehr angenommen. Sprachheil-Institut Walther, 8331 Gießen, Bahnhofftr. 18, IH. c Malter 25 8312 ik. 1.— können täglich in Empfang genommen werden Darmstädter Haus". von 3 Malter an frei ins Haus. ittergut Nord, Post Allendorf a. d. Lumda. Kartoffel-Verkauf. Magnum-bonum, Ruhm v. Heier, Schneerose. Jedes Quantum frei ins Haus, offeriere zum Tagespreis. Proben stehen zur Verfügung. 8247 _____________Futh, Narburgerstr. 24. Wohnungsveränderung. Von heule ab befindet sich meine Wohnung Plockstratze 1, im Hause des Herrn I. Hach, (Nachtschelle in der Maigasse). 8317 Frau Ruff Wwe, Hebamme. Bettzeug, weiß und bunt. Beltbarchent, roth und gestreift. Drell und Alanell, gute Waare. Halbwollenen Stoff zu Frauenkleideru- Alttbüringtsche Tischdecken mit Sprüchen. Altthüringische Tischdecke« mit der Wartburg. Bestrickte Jagdwesten. Aertige KanteN'Unterröcke von Mark 2 bis 3 pro Stück. der Handarbeit keineswegs hoch- Wir offertren: Handtücher, grob und fein. Wischtücher in diversen DesstnS- Küchevtücher in diversen Dessins. Staubtücher in diversen Dessins- Taschentücher, leinene. Scheuertücher. Servietten in allen Preislagen. Tischtücher am Stück und abgepaßt. Rein Leine« zu H mden u. s. w. Rein Leine« zu Betttüchern und Bettwäsche. Halbleine« zu Hemden und Bettwäsche. Alles mit der Hand gewebt, wir liefern nur gute und dauerhafte Waare. Hunderte von Zeugnissen bestätigen dies. Muster und Preis-Courante stehen gerne gratis zu Diensten. Die kaufmännische Leitung besorgt Unterzeichneter ««entseltlich. Wir bitten um gütige Aufträge; wer die bittere Noth der arme« Weber- bevölkerung kennt, giebt uns solche gewiß gerne. Der Leiter des Thüringer Weber-Vereins. Kaufmann C. F. Grübel. An die deutschen Hausfrauen! Jede Hausfrau, die ihre Freude daran hat, einen schönen dauerhaften, jedem Haushalt zur Zierde gereichenden Leinen- und Wäsche-Vorrath zu besitzen, wende sich an die Geschäftsstelle des Thüringer Weber-Vereins zu Gotha, die von dem zur Unterstützung der armen Hausweber gebildeten Comits ins Leben gerufen worden ist. Mit der Freude an einem stattlichen Linnenschatze erwirbt sich die Hausfrau zugleich das Verdienst, zur Linderung des in der Handweberet herrschenden Nothstandes beigetragen zu haben Für die Echtheit und Dauerhastigkeit der von dem Vereine bezogenen Waaren wird jede gewünschte Bürgschaft geleistet. Auch die Preise sind angesichts der Solidität Für den Herbst und Winter ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Elegante Damen - Confection ♦♦♦♦♦♦♦«♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ in großartiger Auswahl zu sehr billigen Preisen empfiehlt .. |Hoöniin«rtn=6«nftrtion5-6tfiliäft Carl Nowack. IV | ■ Jaquets JOK“i UÄI Mk. 8.50, 5, verkaufe um zu räumen für G und 8. Seltersweg* 85. Carl Nowack, Modewaaren - Geschäft. 8325 empfiehlt 8109 7944 empfiehlt CD Frankfurter Börse vom 5. October 1895. 6028 fort (Main). * 47, 571 l 6 5 3 3 7, 8* , 3' , 87, 37, 4 3* , bo.cotw.Lit.C. do. Lit.D. Ung. Gld. Rte. do.Kron.'Rte. do.E.B.Gold v.1889 . . . Arg. inn. Anl. do. auf).d.1888 ChinesischeAnl. ägyptische unif. Mexic. v. 1890 do. Eisend. . do. Silber. . Stötf-ebL Franks, v. 1893 Darmst. 88 94 Gießen . . . . Mainz..... vstenb. v. 1892 Wiesb. , 1887 Worms . . . . Worms . . . . 25.40 103.40 99.05 105.65 59.50 52.50 106.80 94.91 87.50 27.70 102.10 102.1t 101.9t 104.2! 102.8( 105.7( 27.9b 25.8( 103.7' 100.— 105.60 58.80 54.40 105.65 104.90 95.90 89.40 27.70 102.16 3 7, 4 4 4 37, 47, 4 4 4 l I 5 Grfl. S.-Laub. Eisenb.-ßrierit. Hess. Ludw. v. 1868/69 . . 50.0.1874 . . bo.0.1875,78 do....... Homburger!. . Pfälzer Rordb. flu6l4nbif»t. Elilab.'B. stfr. llaschau Oderb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oest. EtaatSb. do....... 101.70 102.— 102.70 104’80 103.70 103.30 101.65 72.75 118.45 104.80 101.70 101.50 102.10 104.80 103.55 102.80 72.15 118.— 104.60 95.35 67.60 39.— 60.60 105.— 100.80 101.30 104.50 101.60 102.10 105.20 101.20 103.35 101.05 104 — 95.40 38*75 61.10 105.— 100.80 101.30 104.00 101.60 102.10 105.20 101.20 103.15 101.— 104.— DtscheReichsbk. Fran!ftr. Ban! verl.Hdlßges.. Darmst. Ban!. Deutsche Ban! Disct. - Comm. Dresdner Bank Mitteid. Cr.Bk. Oefi.Crd. Anst. 3ibitrir-Xrtüi Rordd. Lloyd . HüchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gclsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Bcr. llSnigs- u. Laura . . . 165.— 180 — 171.20 166.20 220.60 233.40 181.60 118.50 3411/4 117.90 440.— 181.60 84.90 191.10 182.70 155.50 162.20 180.50 172.50 167.50 217.30 233.20 '183.30 117.20 341- 118.80 434 - 178.70 79.— 188.— 176 — 157.40 t 31/, 3 : 3 27, 3 Bad. Th. 100 . Bayer. Th 100 Donau Reg. . CülN'Minden. Th. 100 Madrid .... SR an. Th. 100 Oesterr. v 1860 Oldcnb. Th. 40 Raab-Graz 100 ruck. frs. 400 |«niiel. Infi pct e*M « «r. AnSbacher fl. 7 Augsburg , 7 Brschw.Thlr20 Finnland. , 10 Freiburg fs.15 MaüLnder, 10 Meininger fl. 7 Pappenh. , 7 BenedigerL. 30 147.45 159.50 118.20 142.45 44.— 142.10 131.90 97.40 43.30 48.80 26.60 108.— 30*— 13.90 26.50 24.75 147.10 142.- 132.70 131.20 l 97.35 43.60 49.- 26F 108.11 29.50 13.91 24.30 27.- 24.95 47 8 104.2! 102 8t 3 3 bo.L-VIII.em. do. IX. Em. . 93.65 92.90 93.70 92.45 3' 4 do....... Mein. Hyp. alte 102.— 100.30 100.25 100.20 EiltAb.-Ariien Hess.LudwigSb. 120.76 120.50 37 1O5.7( 3 3 ho v 1885 . . do. Erg.-Retz . 91.50 92.80 ) 91.15 )l 92.80 4 3‘ do. neue do...... 104 55 101.70 104.— 101.7t Csac. «gram . Oest. StaatSb. 222 — 332i/4 331.— 4 ---- fiebücnen: A. Echeyda. - Druck und Verlag der Brühllchen Unwersirä(Z.Buch. xnb etrtnörudrra P'-tsch & Scheyda) in «uf«. Die yeutrgc Kummer urr.^l b $>ctUn. gtdeeil - ggHW» K:ni°g< rit btxidtl «nvaio« -ertii, Areitag fth» pJöertotfi tidgto Süse tkchfiosen V SM tzubt $ tjbtxiwd ail stitz W Hnbertusste einige Tage Potsdam p lk d. Mtt af,jureisen i ■»rauf das - Sa hclelbtm semrr Taget urtet bin bi «iranderfetzu d« Eniwln vTlfach auf ßltzt, iowii ft) aus bl jcxtaltfHfdw litgekginbi h ulten D, aiii itr Nid, »ich auf Sei 8«t)utluayi hril der 8a' an 25. 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