16555 ael6a ,erz” halten. 12. Nlte* vtMMe i. Bittet, ftoblttmatitt ll ter Ltvvia. »erh. Rttzgtt. «1 Schicht II. h. Herrmann. irlSchvaab.Hvft ia- Voigt. k Rettftt. ttb Dort, Lott. ovr. Äoihll. . «aUhof. M 6lli der Fraueu- eichgebracht fter als au- iugliogsuah- schwächliche ltarme. Tie Keimen voll- lüSSfeA KM SW l. fflobnung von DtzM. JjS^ Donnerstag den 8. August Rt. 184 189» vierteljährigtr Generak-Zm Vorjahr ein Mehr von 6,216,000 Franken trotz der vergleichsweisen Verminderung der Zolleinnahmen um 1,861,000 Franken. Loudon, 6. August. Der Sozialist Friedrich Engels ist Montag Abend gestorben. Cowes, 6. August. Heute früh 9 Uhr begab sich der Kaiser an Bord der auf der hiesigen Rhede liegenden „Wörth" und hielt aus Anlaß des heutigen Gedenktages eine Ansprache, in der er hervorhob, wie in dieser Schlacht zu Beginn deS Feldzuges schon die Einigung der deutschen Stämme zum Ausdruck gekommen fei. Darauf brachte der Commandant Prinz Heinrich ein Hoch auf den Kaiser auS. Gegen 10 Uhr unternahm der Kaiser eine Segelparthie mit dem „Meteor". Die „Hohenzollern", sowie die deutschen und englischen Kriegsschiffe haben zu Ehren deS Geburtstages des Herzogs von Sachsen-Coburg geflaggt. Teheran, 6. August. (Meldung des Bureau Reuter.) Nach einem Telegramm aus TabrtS ist die Ruhe daselbst wiederhergestellt. Shanghai, 6. August. Der „Mercury" veröffentlicht eine Depesche aus Futschu vom heutigen Tage, nach welcher die Lage der Europäer infolge der offen zur Schau getragenen feindseligen Gesinnung der Eingeborenen eine kritische sei. Chinesische Beamten erklärten, wenn eine Erhebung stattfinde, würde es ihnen nicht möglich sein, dieselbe zu unterdrücken. Die Provinz Fuklon befindet sich im Aufstande und die amerikanische Mission in Fung Fuk sei verbrannt worden. ES sei telegraphisch um Entsendung von Kanonenbooten zum Schutze der Ausländer gebeten worden. Depeschm des Bureau ,£>eroQ)*. Berlin, 6. August. Dem „Localanzetger" wird aus Kassel gemeldet, daß die Kaiserin mit dem Kronprinzen und Prinz Eitel Friedrich nur vierzehn Tage auf Schloß WilhelmShöhe verweilen wird. Der Aufenthalt soll ausschließlich der Erholung gewidmet sein. Berlin, 6. August. Dem „Berliner Tageblatt" wird auS Hamburg gemeldet, daß im Stadttheil Elmsbüttel das 12jährige Kind einer daselbst wohnenden Familie in der Nacht von SamStag zu Sonntag unter choleraähnlichen Symptomen erkrankt ist. Die Krankheit nahm bald den Character der asiatischen Cholera an und das Kind starb am Sonntag Mittag. Festgestellt ist, daß dastelbe ungekochtes Leitungswasser getrunken hatte. Auch die Geschwister deS Kindes erkrankten unter ähnlichen Erscheinungen, jedoch ohne ernstliche Folgen. Wie das genannte Blatt erfährt, ist bei dem hiesigen ReichsgesundheitSamt über einen in Hamburg beobachteten Cholerafall noch nichts bekannt. Berlin, 6. August. Die kirchliche Feier deS Sedantages, welche bekanntlich in Aussicht genommen war, wird nun thatsächlich Sonntag Den 1. September in der evangelischen Landeskirche der preußischen Monarchie statt- finden, nachdem unter den leitenden Behörden eine dahingehende Vereinbarung erfolgt ist. Berlin, 6. August. Im Anschluß an die Ende vorigen MonatS hier stattgefundene Handwerker-Conferenz treten in den nächsten Tagen Regierungs-Commiffare nochmals mit Deputationen der hanseatischen Handwerker-Ver- eintgung in Lübeck zu einer Berathung zusammen. Berlin, 6. August. Anläßlich der durch die Blätter gegangenen Meldung, daß RechtSanwalt Schreiber in BreSlau vor Gericht mitgetheilt habe, daß der Mörder der Else Groß ermittelt sei und sich im Jrrenhause befinde , fragte die hiesige Criminalpolizet diesbezüglich in BreSlau an. Nun ist die Nachricht eingegangen, daß die betreffende Mutheilung völlig unbegründet sei und daß jeder bestimmle Anhalt zur Ermittelung des Mörders fehle. Homburg v. d tz., 6 August. Die Kaiserin Friedrich liefe heute früh am Denkmal ihres Gemahls tm Kurpark einen großen Lorbeerkranz mit Trauerschleife und der Aufschrift: „Die Kaiserin Friedrich am 6. August 1895“ niederlegen. Ischl, 6. August. Kaiser Franz Josef stattete heute Nachmittag dem König von Rumänien einen Besuch im „Hotel Elisabeth" ab und hatte mit ihm eine einstündige Unterredung unter vier Augen. Innsbruck, 6. August. Heute Nacht erfolgte auf der Brennerbahn zwischen den Stationen Steinach und Brixm ein Felssturz unmittelbar vor dem Herunterfahren des nach dem Süden gehenden Personenzuges, Deffen Locomotive nebst einem Gepäckwagen beschädigt wurde. Verletzt wurde Ntemand. DaS (Seletfe konnte sofort wieder frei gemacht werden. Lemberg, 6. August. In ganz Ostgalizien wurde durch ein furchtbares Hagelwetter in voriger Nacht großer Schaden angerichtet. Loudon, 6. August. Die Regierung erhielt eine osfictelle Bestätigung der Niedermetzelung englischer Missonare. Augenblickltch finden zwischen dem Ministerium de» Auswärtigen und dem britischen Gesandten in Peking über eine eventuelle Intervention der englischen Regierung telegraphische Verhandlungen statt. Loudon, 6. August. Die Königin gab gestern Abend zu Ehren Kaiser Wilhelms ein großes Diner in Osborne. Der Kaiser erschien im Frack. Auch Salisbury wohnte dem Banket bei. Der Kaiser übernachtete an Bord der „Hohenzollern". Loudon, 6. August. „Daily Chronicle" melket: Die französischen Mitglieder des G e o g ra p h en-Coo. gresseS weigerten sich, an Bord des Dampfers zu gehn, welcher die Theilnebmer des CongreffeS nach Greenwich bringen sollte. AIS Ursache der Weigerung wurde der Na»r deS Dampfers, „Bismarck", angegeben Loudon, 6. August. Während eines in Brighto, veranstalteten Feuerwerks - sind hundert Pfund Feuerwerks, körper exp l o d tr t. 16Personen sind schwer verletzt, daruu« mehrere lebensgefährlich. London, 6. August. Wie die „Times" aus Havana, melden, ist die Situation der Spanier auf Cub, die denkbar traurigste. Marschall Martinez Campos ist in der von 12,000 Insurgenten umzingelten Stadt Bayaw, völlig eingeschloffen. Die Jnsurgentcnsührer Gomez und Maceo haben ihre Streitkräfte vereinigt. Kopenhagen, 6. August. Die Krankheit dcSKönig» erregt hier große Unruhe. Der König leidet an großeo Schmerzen, welche ihn sehr ermatten. Zwei Aerzte find beständig um den Patienten. DaS letzte Bulletin lautet, daß der König die letzte Nacht ruhiger verbrachte und die Schmerz« etwas nachgelaffen haben. Sofia, 6. August. Die gesummte bulgarische Grenze ist nunmehr mit türkischen Truppen besetzt. Da» Perirn-Gebirge ist behufs Zerstreuung der dort noch existirendev Banden umzingelt, so daß eine vollständige Unterdrückung bei Aufstandes in nächster Zeit zu erwarten ist. Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 8. August. Berlin, 8. August, 9 Uhr 40 Min. Abends. V« Sonntag 8/412 Uhr Abends wird gemeldet: Der Feir.r ging nach der gestrigen Schlacht von Wörth in größter Auflösung zurück. Bei N^ederdronn versuchte die franzöfiiche Artillerie zu halten, wurde aber von den Bayern genommen. Der Feind ging auf der Straße nach Bitsch zurück. Wüntem- bergische Eavallerie nahm bei Reichshofen viele Vorräthe und vier Geschütze. Todte und Verwundete bedecken die Rückzugs, ftraße. Das vom Feinde verlaffene Hagenau und Saar- gemünd, sowie Forbach wurden nach leichtem Gefecht von Den diesseitigen Truppen besetzt. Der Umschwung feit kaum drei Wochen ist wunderbar. Napoleon erklärt und überstürzt den Krieg, er wirst feine Heere an die deutsche Grenze, während Deutschland eist mobil macht. Aber die deutschen Heere eröffnen den Kamps, sie schlagen in biet Treffen und Schlachten die besten Feld- Herren und Heere Frankreichs fast bis zur auflöfun#. Napoleon muß die letzten Kräfte Frankreichs zum Entscheidung kämpfe aufbieten, er muß feine Residenz, die Hauptstadt Paris, in Belagerungszustand erklären und zugleich von de» einberufenen Kammern ungeheuere Opfer erbitten. Seine Decrete verlangen, daß alle waffenfähigen Bürger bis zum 30. Jahre in die Mobilgarde, die Bürger bis zu 40 Jahren in die Nationalgarde (die er fürchtet) eintreten, die Pariser Befestigungen werden Hals über Kopf vollendet gegen den äußeren und inneren Feind. Die Brücke über den Main ist fertig, Deutschland einiger als jemals, alle deutschen Krieger kämpfen begeistert und siegreich unter einem Oberfeldherrn. Freiligrath rühmt in Wahrheit: „Schwaben und Preußen Hand in Hand, — der Nord, der Süd ein Heer, — Wal ist des Deutschen Vaterland, — Wir fragens heut nid)? mehr. — Ein Geist, Ein Arm, Ein einz'ger Leib, — Ein Wille find wir heut!“ — In Berlin bringen sie Napoleon ein Hoch aus, weil tbm Deutschland seine Einigung verdanke, und in Paris kann'S JuleS Richard vom „Figaro" wagen, öffentlich zu sagen, die französische Armee sei nur ausgerückt, um BiSrnarck zu fangen, auf daß Frankreich einen Staatsmann habe. CoceUt nitA Gieße», btn 7. August 1896 ** Provinzial Coufereuz der evangelischen Geistlichen Ober- heftens. Gestern Vormittag tagte in ©tein6 Saalbau die Provinzial - Conferenz der evangelischen Geistlichen. Prälat D. H abich t-Darmstadt als Vorsitzender eröffnete dieselbe mit einer Ansprache an die etwa 100 Personen zählende Versammlung. Hierauf nahm Pfarrer 1-io. Walz- Lang-GönS daS Wort, um über die äußere Mission uni unsere neueren Colonialverhältniffe mit besonderer Berücksichtigung der Pflicht, welche ihr aus der heimathlichen Kirche erwächst, zu referiren. Redner vertheidigte die von ihm auf- gestellten Thesen in geistvoller und packender Weise. Hiera» schloß sich eine kurze, aber lebhafte DiScussion und wurde allgemein der Wunsch ausgesprochen, man möge diese Fragt im Auge behalten und besonder- auf der Universität und n dem Prediger - Seminar dieser hochwichtigen Sache Auf- merksamkeit schenken. Ein gemeinschaftliche Mittageffen hiel' die Conferenz-Theilnehmer bis zum spaten Nachmittag zusammen Möge deren Berathungen unserer evangeliichen Kirche zum Heile und zum Segen gereichen. ** Aoschüh' Bilder. Zum letzten Mal bietet fit unseren Mitbürgern übermorgen, Freitag Abend Sl/2 Uhr, die Gelegenheit, einem der vorzüglichen Ottorn ar A»' schütz's chenProjectionsvort rüge beiwohnen zu könne». In den bis j-tzt gehaltenen Vorträgen konnten die Besucher einen Einblick in Wesen, Entwickelung und Bedeutung der Momentphotographie thun, und an Bildern auS der neuestes Zeitgeschichte (aus dem Leben der ersten drei deutschen Kaiser, Manöoerscenen), an Bildern auS dem Landleben und der Thterwelt, sowie endlich an den lebenden Photographien die Dernd ßinfrao Gieße •1682 r11 den (I o.3 3'J . eine W' , Ml 9 ■L ;-tat di« 61 L:m *• , eiW-, . 81 i taiwi ; 03 tut: te«o i*,o . -gifliib he sic fit. ZXr 8a; iM Wnh . |n(iol zu Acn ft len gerader l.lramer Weis' lii:l|tei6 ist (i-^nntn seh ' * w kianktzaul 3 r'baigung d i frtattinbtWoi sine flnleilje lijanommtn. Aster älterer - " Ferien. Iltfeni stmest imb hetz ihre uod) nidjt offe • iie Ferien ein fdl heule mit |4 einer 14täi Professor He! " Die § ttrbtn put be Ijettfaben. — -jait^auS rotgt luMten Wittv i ivn Itxtn fßti tiua Rüchen - «taf ton Spulgtsä tie Thorheil (Stäbler lagt tiiflang finbe Fall, btt fich s raße abfph bitnbig bunt ' iVen. In dies Straßenlaterne nenb bewegliche »'M tzpukgeschü IU, la'B geste IM ftanbtn " fr ■ vus die am tz. l ithgen Mm l-m Ausnahm »acht Diebe. Eiehlen als i 'N im $ Ä1 Ni I Wwenbrn Wollen । Gieße sr Jhe Heute n Ttiei Ihimmtm jener j ta in g'ötzter i't die srsychch Bayern gtmmt; ch Rficf. Wrttti viele Torräche e decken die TRütfju; ogenau und Tu em Gerecht von: 6t06e6 Ani> K' • M t: *»«... Sh« ° " 6 »ad, £ »> ’«*>3 ,6 in »ti . i tr “uf U> ”b existirevd ' Unterdrückung: Wochen ist touti. den Krieg, er n cend Deutschland i eröffnen den 9a ttn btt btfien ? 's ji/r SdM eu>, die ^auptfii. mb zugleich ton H ser erbitten. 5tir gen Bürger bii p er bis zu 40 Ich intreten, die N: vollendet gegen: 'e über den Mai° alle deutschen to einem Oberseldstm vaben und Pm! ein Heer, - Ü fragens tyu/4' nutzen sie 9* ie Einigung veilr- om „F'S°ro" W te sei nur au«F nkretch einen 6*> «I** n 7. August lKi lift^en 6eipii4<,ck Bä* Ä? , Psou» Li«- ®1' ' i*« Bit b!>°°dM' 161»*“^ .rftnber Wetie. v ©iScu^o« un man AS'-' ai?al bie"° D'„iif* "»'k v. Becker, und ist 1870, eben 17 Jahre alt, als Freiwilliger eingetreten. **P A. 25jährige Eriooeruugsfeier an 1870, zugleich Verbandsfest der Kriegerkameradschaft „Hasfia" zn Darmstadt. Wir bitten zu beachten, daß Anmeldungen zum Festmahl der Veteranen am 18. August, nachdem in der weitgehendsten Weise Nachmeldungen berücksichtigt worden find, von nun an nicht mehr angenommen werden können, ebensowenig kann sich der betreffende Ausschuß in eine Correspondenz mit den auch in allen besseren Badeanstalten Vorkehrungen getroffen, die geeignet sind, den Badenden vor Schaden zu bewahren. So auch im hiesigen Männerbad. Gleich am Eingang hängt ein großes Plakat, welches auffordert, Werthgegenstände beim Badediener während des Badens aufheben zu lassen. Ein besonderer Schrank mit einer großen Zahl nummerirter Kästen ist zur Aufnahme der Werthgegenstände bestimmt. Leider machen nur wenig Badende von dieser Einrichtung Gebrauch. Die Verwaltung des Bades und besonders den Diener kann natürlich unter solchen Umständen nicht der geringste Vorwurf treffen, wenn einmal etwas gestohlen wird. ♦* Noch ein jüngerer Soldat in der Hessischen Division im Feldzuge 1870/71, als der gestern erwähnte, hat sich nach Mittheilung des „D. T. A." gemeldet: Georg Volk, Jagdaufseher in Meffel, diente beim Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 unter dem damaligen Rittmeister, jetzt General-Major Sileutung der Momentphotographie für Kunst und Wiffen' ft,ft erkennen. Alle diese „Bilder au« dem Leben" sind »cil vollster Ursprünglichkeit und gewähren dem Beschauer «ich ohne den erklärenden Text eine Stunde genußfrohen EhauenS. Zu diesen Bildern nun sollen om Freitag «> Beigabe eine Anzahl Ausnahmen aus der Entstehungs- grlt des Nordostseecanals hinzukommen, zu denen x.ctchsallS Herr Dr. Kindler die technische Erklärung hinzu- ti;tn wird. Der Nordostseecanal unb seine Bauausführung flehen ja noch immer im Mittelpunkte des öffentlichen Interesses, da das glänzende maritime Schauspiel in der Kieler Milcht gelegentlich der Eröffnung des Canals noch frisch in Aller Erinnerung lebt. Die Bilder sind sozusagen „amtliches" Material, da sie im Auftrage der Kaiserlichen Kan alcommission in Kiel gefertigt sind- da sie aus tut verschiedenen Baustadten deS CanaleS stammen, wird der A^ucher den Canal gewissermaßen vor seinen Augen ent- sl hen sehen. Um aber auch zu zeigen, welchen Schiffsriesen dcr Kaiser - Wilhelm - Canal den Durchgang gewähren kann, rc rben den Canalbildern solche auS einem Vortrage über die tbifedtdje Marine sich anschließen. Zu diesem Vortrage h.den das Oberhofmarschallamt und das Reichs- uarineamt das Bildermarertal geliefert. Die verschiedenen LchiffStvpen (auch die Kaiserliche Yacht „Hohenzollern" kommt zur Vorführung) gewähren zugleich eine erfreuliche . ------- m M tzrkenntntß von der Einrichtung unserer Flotte überhaupt. Anfragern mehr etnlaffen. — An das große Publikum sei Lo bietet demnach der Übermorgige Vortrag in Steins Garten hiermit die Bitte gerichtet, am 18. August, am Sage töte eine so reiche Fülle von Unterhaltung und Belehrung, daß Abends, die Fefthalle möglichst frei zu lassen für die Vete- S iemand die sich bietende Gelegenheit zu benutzen versäumen tonen. Diese sind unsere Ehrengäste und ihnen, den Tapferen, sollte. Der ganze Vortrag ist, nebenbei bemerkt, nur durch gebührt an diesem Tage der Vorrang. Die Lebenden Bllder, dcs Entgegenkommen des Kaufmännischen und des Gewerbe- welche an diesem Abend gestellt werden, gelangen^in der- vkretnS zu Stande gekommen, da die Bewohnerschaft Gießens selben Weise auch schon bet der Vorfeier am nächsten Sonntag, ji den geradezu epochemachenden Vorführungen gegenüber — 11. August, und wahrscheinlich auch noch am Sonntag den elt'amer Weise - sehr reservirt verhalten hat. Der Ein- 25. August, zur Darstellung. Bei dieser Gelegenheit sei tnttSpreis ist auf 1 Mk. festgesetzt und bei der Fülle des nachstehend das Verzeichniß der Lebenden Bilder (entworfen Gebotenen sehr gering zu nennen. 'und gestellt von Herrn Prof. Herrn. Müller) mitgerhe t: * * SVs vroceutige Anleihe der Gemeinde Rockenberg. Das 1. Bild: König Wilhelm m Ems (Musik. 1. König Wtlhe.m Bankhaus Jacob Grünewald Hierselbst hat mit Ge- saß ganz heiter, 2. Ich bin ein Preuße), 2. 23tlb: Kriegers nchmtgung deS Großh. KretSamts zu Friedberg von der Abschied (Musik: 1. Muß i denn, 2. Me Wacht Rh"n) Gemeinde Rockenberg gegen Ausgabe von Partial-Obligationen 3. Bild: Sturm auf Chambord (Musik. 1. Duppeler elitt Anleihe von 106000 Mark, mit 3V,pCt. verzinslich, Schanzenmarsch, 2. Schlachtenmusik von Saro), 4. Bild übernommen. Der Betrag soll zur Tilgung höher verzins- Nach der Schlacht (Musik: 1. Abendsegen, 2- Trauermarsch sicher älterer Darlehen der Gemeinde verwendet werden. von Beethoven), 5. Bild: Kaiser Napoleon ubergiebt seinen * * Ferien. Gestern Vormittag hielten als die letzten in Degen an König Wilhelm (Musik: Deutschland, Deutschland diesem Semester die Herren Prosefforen Wimmenauer über Alles), 6. Bild: Weihnachten 1870 (Musik: O du und Heß ihre Schluß-Vorlesungen und find damit, wenn auch fröhliche, o du selige rc.), 7. Bild: Kriegers Hetmkehr njd) nicht osficiell so doch factisch, für unsere Studirenden (Musik: 1. Lied des ReservemannS, ^Ludwigsmarsch von die Ferien eingetrcten. Herr Professor Wimmenauer begibt Buri), 8. Bild: Apotheose: Germania (Musik: Jubel-Ouver- fih heute mit fünf seiner Hörer, welche das Forstfach studiren, türe von C. M. v. Weber). . zu einer 14tägigen Excursion nach dem Schwarzwald, Herr ** Für diejenigen Bahnhöfe, auf denen fetzt die Bahn- Professor Heß ist nach Wien abgereist. steigsperre eingeführt ist, hat die Effenbahnverwaltung neuer- * * Die Strafkammer hielt gestern keine Sitzung ab und dings angeordnet, daß Reisende, die wegen verspäteten Etn- tverden vor derselben auch am Freitag keine Verhandlungen treffens auf dem Bahnhofe eine Fahrkarte nicht mehr haben siattfinden. — In der Sache der zu 1 Jahr 3 Monat lösen können, an dem Betreten des BahnstetgeS nicht gehindert Zuchthaus wegen versuchter Verleitung zum Meineid ver- werden sollen. Jedoch sind die Schaffner angewiesen, davon in (heilten Wittwe Stauf von Grünberg soll, wie man hört, die Zugführer rechtzeitig in Kenntniß zu setzen. uon deren Vertheidiger, Rechtsanwalt Katz, die Revision ♦* Sparstatistisches. Die Sparta s s e n im G roß - bei« Reichsgericht verfolgt werden. herzogthum Hessen zahlten Ende 1893 193,575 Ein- Aberglaube. Wenn man zuweilen in den Zeitungen leger (Sparkaffebücher), davon Provinz Starkenburg 99,523, da« Spukgeschichten und Aberglauben liest, lacht man über Oberheffen 43,149, Rheinhessen 50,903; der Betrag der bt Thorheit der Menschen, die daran glauben und mancher Einlagen belief sich auf 141,388,686 Mk. 81 Pfg. (gegen tztädter sagt sich, daß so etwas nur auf dem Lande noch 134,243,218 Mk. 97 Psg. Anfang 1893)- Ende 1893 baarer Mtang finde. D°b L-tzI°r-m aber nicht |o ist, beweist ein Kassebestand: 2,772 174 Mk. 67 jßfB-,-ng-l-gte 8all, der sich seit einigen Tagen Abends in der Wallthor- oder ausgeltehcne Capitalien: 147,071,838 Mk. »v Pfg., hroße abspielt. In genannter Straße wird ein Haus Reservefonds 11,704,450 Mk. 47 Psg. Von dem Betrag Uenbig durchgebaut und sind deshalb Fenster und Thüren ber Anlagen 141,388,686 Ä fliten In diesen Oeffnunaen bricht sich der Lichtstrahl einer bürg 68,962,865 Mk. 69 Pfg., Oberheffen 23,686,280 Mk. Straßenlaterne und entstehen, namentUch bei Wind, anschei- 64 Pfg., Rheinhessen 48,739,540 Mk,48 Psg Auf 1000 rund bewegliche Scharten, und haben alte Weiber daraus Emwohner kommen in Starkenburg 231,29 Einleger, Oberere Spukgeschichte gemacht, die so viele Gläubige gefunden Hessen 161,20, W i etne” ?qn^0fCr bit daß gestern Abend Hunderte von Menschen vor dem in Starkenburg 160,27 Mk., Oberhessen 88,49 Mk., Rhein- pMse standen und es anstarrten. Hessen 139,26 Mk.- die Zunahme der Einlagen auf einen * * Zam Diebstahl im Mäuuerbad. Unter Bezugnahme Einwohner gegen 1892 betragt in Starkenburg 6,05 Mk., juf die am 6. d. MtS. von uns gebrachte Notiz über den irn Oberheffen 1,74 Mk., Rheinhessen 7,82 Mk. b ei’tgen Männerbad vorgekommenen Diebstahl werden wir . um Aufnahme der folgenden Zeilen ersucht: Gelegenheit B. Ruttershausen, 6. August. Bei dem am 4. d. M. »-acht Diebe. Nirgends ist die Gelegenheit günstiger zum in Odenhausen abgehaltenen Kriegerfeste stürzte em f)te= ßt,hlen als in Badeanstalten. AuS diesem Grunde werden | siger Bursche des NachtS aus einem Caroussell und erlitt so schwere Verletzungen am Kopfe, daß ärztliche Hilfe herbeigeholt werden müße. *** Ovenhausen, 6. August. Bei der am 5. d. M. hier stattgefundenen Gemeinderathswahl wurden die Herren Baumwärter L. Becker IV. und L. Schlapp II- neugewählt- wiedergewählt wurde Herr L. Kltnckel I. U. Ulrichstein, 5 August. Ihre Zeitung hat im vorigen Jahre miigetheilt, daß die Steuern und Adsgaben in der Districtseinnehmerei Ulrichstein wahrscheinlich am glattesten nnd saubersten im ganzen Lande entgingen, denn es war kein einziger Posten zurückgeblieben. Auch in diesem Jahre haben sich die Steuerzahler deS Ulrichsteiner Bezirks ungemein wacker gezeigt, wenn auch nur um ein Weniges geringer als im Vorjahre. Es ist nämlich nur ein einziger Poften mit etlichen Mark zurückgeblieben, sodaß man auch dieses Jahr von einer äußerst coulauten Steuerentrichtung sprechen kann. Man wird sehr wenige Bezirke finden, wo ähnliche Verhältnisse vorkommen. △ Mainz, 6. August. Zur Erinnerung an die Schlacht bei Wörth fanden gestern und heute große militärische Festlichkeiten hier statt, zu welchen die betreffenden Truppentheile die Veteranen ihrer Regimenter, welche den Krieg mitgemacht haben, eingeladen hatten. Der Sammelpunkt der einzelnen Truppentheile war in den verschiedenen Kasernen, wo von den RegimentS-Commandenren Ansprachen gehalten wurden, worauf gemeinschaftliche Bewirthung und verschiedenartige Belustigung der activen Soldaten und der Regimentsveteranen in verschiedenen größeren Etablissements statt hatte. Hmte Vormittag fand eine große Parade de« 87. und 88. Jnf.-Regiments statt, die der Brigadecommandeur Generalmajor von Barbeleben abnahm und bei welcher die Truppen an den Veteranen ihrer Regimenter vorüberdefilirten. Die Pioniere feierten den Gedenktag in dem nahen Kaste. und zwar zunächst auch mit einer großen Parade, welche, neben dem gegenwärtigen Commandeur von den nodi auS der Kriegszeit lebenden früheren Comrnandeuren de« 11. Pionierbataillons abgenommen wurde. Auch hier defilirte das Bataillon in Zugcolonnen vor den Veteranen. Den Schluß der öffentlichen Feier der Pioniere bildete eine große Regatta Non verschiedenen Mannschaften des Bataillons. Bei allen Truppentheilen waren die Veteranen in großer Zahl der an sie von den Regimentern ergangenen Einladung gefolgt und sieht man seit gestern hier allenthalben große Truppen Männer in Sonntagskleidern, bei denen die Felddienst- medaillen und sonstige militärische Ehrenzeichen den Zweck dc- Hierseins sofort erkennen lassen. Von einzelnen Truppentheilen werden rührende Scenen von dem Wiedersehen der Veteranen unter sich erzählt. __ Dermifd?te^ ♦Ms. Von bet Schwalm, 6. August. In vergangener Nacht entstand dickt bei der Bahnstation Zimmersrode ein großer Brand, welcher die beim Bahnhofe lagernden großen Haufen Grubenhölzer ergriff und in kurzer Zeit total einäscherte. Auch die angrenzende Villa Wiegand (Pächter Steinmetz) gerieth in Brand und wurde nahezu gänzlich eingeäschert. Der angerichtete Schaden ist sehr groß. Z)crfei?r, tanO- uu6 Poie»wirtbjcbaft E. Echzell, 5. August. Der heutige Schweinernarkt war. da die Landwirthe mit Erntearbetten beschäftigt waren, nicht sehr stark besucht und auch nicht sonderlich befahren. Es waren fast nur Ferkel am Markte, während die übrigen Sortimente fast ganz fehlten. Die Preise zeigten, wegen guter Kartoffelernteaussichten, Neigung zum Steigen. Die Kartoffelpreise sinken langsam weiter, man kann j-ht zu 4 Mark pro Doppelcentner schon eine ganz annehmbare Ehkartoffel erhalten. _ ^Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 7. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittal. Wasser 14°, Luft 14° im Schatten. _______________Rübfamen'fche Bade- und Schwimmanstalt. kDiE BESTE SÄUGLINGS NAHRVNG-;- pRor. Gärtners a, istzaltah®n *< Seltereweg 613e Bekanntmachung. Dem Buchhalter Wilhelm Ockel zu Gießen wurde für die Firma „ Wil Helm Klee" zu Gießen Procura ertheilt. Eintrag im Firmenregister ist erfolgt. Gießen, den 7. August 1895. Großh. Amtsgericht Gießen. C682 Neu enhagen. Bekarmrwachnng. Der Bedarf an Kornstroh für das hiesige Schlachthaus — 80 Ctr. - soll im Wege der Submission zur Lieferung vergeben werden. Des» iillsige Angebote sind unter Trennung der Preise für Handdrusch und für Maschinendrusch bis zum 15. b. Mts. bei der unterzeichneten Behörde verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen. Gießen, den 3. August 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 8681 I. V.: Georgi. SM. MMAus. Freibank. [6674 Heute und morgen: Stierfleisch picht ladenrein, pr. Pfd. 50 Psg. 6535) Eine Ladentheke und zwei Btrtb&tife zu verkaufen. M. Vogt Wwe., Wallthorstr. 8, in. Backsteine Feldbrsnd la. Qualität. Jedes Quantum billigst. Nahe und gute Abfahrt. Auch können dieselben an die Ban» stelle geliefert werden. 5585 Andr. Euler. Donnerstag, 15. August, Nachmittags 4 Uhr, werden auf Großh. 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