HAM,, Bosidenz- Ayl« ?. ^utetum ' Wieher ^snahms^ r. em. Abends 8 Uhr uch 50 Pfennig ° *• Reihe M. 2.25 ___H74 Win 'uar: IAU Ehrungen 'afe Leib. ■ Seitenweg ur Damen ä 30 Pt en HO Pt 1 (Brauerei Förtach). Vorstand, jung zum Bill. 1010 eäeme^er. MW Sode zu äußerst i Grundstück lHaar- nebst Garten, wie litten und alle M -n 2C. k, * ben bau. 1155 ifl nicht geflattet Zorftand. M achn dem ia Vogt, ne H- G ich m fjeutt an 101 am Väscbe- _ 40 JO* „ 50 M an* n Liquidation, jt. Gans. Hausfrau fr) , als-' Kak"« als die beste LtLOPsg- 877 Nr. 33 Der fiejexer Anzeiger erscheint täglich, ■rit Au-nahwk bei Montag«. Die Gießener Ia«tkie«drät1er »erben dem Anzeiger wSchentlich dreimal beigelegt. 1893 Erstes Blatt. Freitag den 8. Februar Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. Vierteljähriger >6 sogar höchst unklug gewesen wäre, so hielt die vorschnelle Hand aus halbem Wege inne und reichte gleich darauf de» kostbaren Schatz — eine Abschiedsspende Roderichs — der „kleinen Fischerin" hin. 2 . „Ach, was haben Sie mich erschreckt," seufzte Fräulein Hilde dabei in verzweifelter Lustigkeit. „Ich war eben daran, einzuschlafen." „Einzuschlafen?" fragte mißtrauisch die alte Dame. „Freilich," versicherte der Schalk harmlos. „Haben Sie mich nicht nicken gesehen? . . Eduard macht aber auch ein zu einfältiges Gesicht auf dem Bilde —" „Eduard? Wer ist Eduard?" „Mein Bruder. — Steht bei den 10. Husaren in Stendal. Aber das wiffen Sie doch, Fräulein!" „Allerdings," gab die „kleine Fischerin" zögernd zu und besah darauf die Rückseite, auf der bte etwas verdäch- tige Widmung: „Meiner kleinen, herzigen Hilde!" stand quer über die Firma deS Stendaler Photographen geschrieben. „Also das ist Dein Bruder?" sagte sie dann halb be- ruhigt. „Ich finde ihn aber gar nicht einfältig, Du thörichte- Kind! Im Gegentheill Und er scheint Dich doch auch recht lieb zu haben." „Ganz riesig!" bestätigte Hilde. „Da ist es doppelt unrecht, Dich über ihn lusttg zu machen! . . . Aber nun geh an Deine Stickerei. Du weißt, daß ich es nicht liebe, wenn junge Mädchen am Tage schlafen, das sieht so träge aus!" tadelte die „kleine Fischerin sanftmüthig und gab Hilden daS Bild zurück. „Gott fei Dank" seufzte diese, als sie außer Hörweite war, „daß mir der liebe Gott einen Bruder geschenkt hat, der sich hier noch nicht hat blicken laflen." Und in dem nächsten Briefe, den sie an ihren Roderich richtete, beschrieb sie in ausgelassenster Laune, wie bä« eS ihr beinahe gegangen wäre und wie klug sie sich aus der Schlinge gezogen habe. „Ich schließe mit einem innigen Kuß für Dich, «ein großer, herziger Bruder!" so lautete der letzte Satz dieser lustigen Epistel. . . . (Fortsetzung folgt.) >tr Eoctalgeseßgebung nicht zugestimmt haben, wenn ich die Aus- Vebnna d«S EocialiftrngesetzeS Hütte vorauisehen können. Weiierberathuna morgen. Deutscher Reich. Berlin.6.Februar. DaS preußischeAbgeordneten- hauS erledigte am DienStag die TagS zuvor begonnene erste Lesung der Vorlage über die Einsetzung einer Generalcommission für die Provinz Ostpreußen durch Verweisung der Vorlage an eine besondere Commission. Im weiteren Verlause der Sitzung fanden die sämmtlichen Titel deS ErotS der Gestütsverwaltung und des Etats der Domänen unverändert Genehmigung. — Im Reichstag e steht die Einbringung des Antrages Kanitz auf Verstaatlichung des gesammten Ein- und Verkaufs des ausländischen Getreides unmittelbar bevor. Der Antrag hat gegen früher eine etwas veränderte Faffung erhalten, von welcher die Unterzeichner desselben hoffen, daß sie ihm noch weitere Freunde im Hause zuführ-n werde. Unterzeichnet ist der Antrag von sämmtlichen Mitgliedern der deutsch - conservativen Fraction und der deutsch-socialen Reformpartei, ferner von den meisten freiconseroativen Abgeordneten, sowie von einer Anzahl „wilder" Reichstags- Mitglieder. — Im Landesausschuß von Elsaß-Lothringen hat am DienStag ein Nachspiel zu der ReichStagSdebatte über den Diclaturparagraphen stattgefunden. In der allgemeinen Debatte über den Etat traten die deutschfreundlichen Abgeordneten Dr. Petri und Spieß den Behauptungen deS Protestlers Pretß im Reichstage, daß das Germanisirungs- werk in Elsaß-Lothringen während der letzten 24 Jahre keine besonderen Fortschritte gemacht habe, entschieden entgegen. Doch sprachen sich beide Herren für Abschaffung deS Dictaturparagraphen aus, während StaatSsecretär v. Putt- kamer die für Aufrechterhaltung der Dictaturgewalt in den Neichslanden sprechenden Momente darlegte. Die Verhandlung verlies sehr ruhig. Ausland. London, tt. Februar. Die Direction des „Norddeutschen Lloyd" hat der Besatzung der Ftscherschmacke „Wild Flower" 100 Pfund (2000 Mk.) als Belohnung für die Rettung der 20 Ueberlebenden der „Elbe" gegeben. Frkf. Z. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 6. Februar. Die wirthschaftliche Ver- einigung deS Reichstags nahm einstimmig den Antrag Mirbach an, der Reichstag solle die verbündeten Regierungen ersuchen, Einladungen zu einer internationalen Münz- conferenz ergehen zu lassen, behufs Wiederherstellung des Silbers als Münzmetall. Berlin, 6. Februar. Die „Post" theilt mit: Von Deutschland, England und Amerika ist eine Landenm- Mission für Samoa eingesetzt worden. Dieselbe hat ihre Arbeiten beendet und die deutschen Ansprüche fast durch- weg anerkannt, während die hohen Forderungen Englands und Amerikas nur in bescheidenen Grenzen berücksichtigt wurden. Das den Deutschen zugesprochene Terrain ist weit culturfähiger als das an England und Amerika zugefallene Gebiet. Berlin, 6. Februar. Der Senioren-Convent bewilligte die Hergabe der Wandelhalle deS Reichstags- gebäudes zur Veranstaltung eines Concertes für die Hinterbliebenen der auf der „Elbe" Verunglückten. Bremen, 6. Februar. Der StaatSsecretär Stephan sandte laut der „Weserzeitung" an den „Lloyd" ein Bei- lei beschreib en, in dem es heißt, erkenne die „Elbe" als gutes, verläßliches Schiff, aber alle DorsichtSmittel könnten Seeunfälle nicht verhindern. Wien, 6. Februar. Seit heute früh herrscht in Wien eine seit Jahren nicht beobachtete Kälte. Da« Thermometer schwankt zwischen 9 und 18 Kältegraden. Zugleich wird aus Galizien Schneesturm und Unwetter gemeldet, die den Bahnverkehr nach Rußland behindern. An der Nordwest- bahnftrecke beobachtete man 18 bis 26 Kältegrade. Vögel eririeren im Freien. Auch in Triest herrscht starkes Schnee- gestöber und aus Oberitalien kommen Meldungen von intensiver Kälte. Die Republik San Marino soll von Schnee förmlich blokirt fein. Movtceau leS-Mines, 6. Februar. Die genaue Zahl der durch die schlagenden Wetter Umgekommenen beträgt 28, von denen 21 geborgen sind, die Zahl der Verwunderen ist 8. Die 21 gelobteren Bergleute wurden heute Morgen unter großer Betheiligung beerdigt. Der Arbeitsmimster Dupuy du TempS hielt eine Rede zum Gedächtniß der Verstorbenen, die aus dem Felde der Ehre gefallen seien, und erklärte, die Regierung werde deren Angehörigen nicht im Stiche lasten. Lowestoft. 6. Februar. Die Schmack „Paradigon" brachte heute die Leiche eines Offiziers der „Elbe" hierher. Bc« derselben ausgefuudene Papiere lasten vcrmuthen, daß eS sich um die Leiche deS MusikdirectorS Fritz Hartmann oder des Obersteward Pscyunder bandelt. Der Agent deS „Norddeutschen Lloyd^, sowie der deutsche Consul neigen der 8U- ®d ter tieldit wurden an Harimann adressiile Briefe gefunden D'v-iittiteIUs» Gießen, den 7. Februar 1895. ** Empfang. Seine Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 6. Februar u. A. den Generallieutenanr v. Goßler, Commandeur der Großh. (25.) Division, den Major Weimer, den Hauptmann Fließ, den Premierlieutenant Becker und den Sekondelieutenant Busch vom Infanterie Reg'ment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nc. 116. ** AuS dem Jnstizdienst. Seme Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den OderamtS- richter bei dem Amtsgericht Fürth Theodor Kolb zum LandgerichtSrath bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, den GerichtSnsteffor Dr. Hermann Ackermann auS Darmstadt zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Schotten und den GerichtSaffestor Ernst Eckstein aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ntdda zu ernennen. ** DaS Concert Buff-Gießen, welches am Sonntag den 17. Februar ftattfinden wird, dürfte sich zu einem der interessantesten dieser Saison gestalten. Wir erinnern uns nicht, einem so vornehmen Begleiter in einem Concert begegnet zu sein, der auS weiter Ferne herbeigeeilt, um eine« jugendlichen Künstler zu Diensten zu stehen. ES unterliegt keinem Zweifel, daß Ed. Lassen die Bedeutung deS Sänger- Buff- Gießen voll und ganz erkannt hat, und nun seinen früheren primo uomo am Weimarer Hoftheater unter allen Umständen zu einem vollen Erfolg führen will. Ed. Lasten gehört zu den verdienstvollsten Capellmeistern der deutschen Bühnen, feit 1861 führt er, als Nachfolger Franz LiSzt'S, den musikalischen Szepter in Weimar. Neben seiner Direc- tionSthätigkeit hat er sich aber auch den Ruf als bedeutender Cowponist errungen, feine Lieder gehören zu den schönsten Erscheinungen der deutschen Gesangsliteratur. Waren bei Künstlers Erfolge auf dem Gebiete der Oper kleiner, so find feine Musiken zu Hebels Nibelungen, Goethe- Faust und andere Dramen als Meisterwerke der ganzen musikalischen Welt bekannt, und haben zahlreiche Aufführungen erlebt. ** Ortskrankenkasse. In den Vorstand der OrtSkranken- ksste wurden gewählt zum e-sten Vorsitzenden Bauunternehmer W inn, zum zweiten Vorsitzenden Schreiner Beckm an n, als Beisitzer für die JnvaliditätS- und Altersversicherung Schreiner- meister Schneider. Wiedergewählt als Schriitführer wurde Buchbindermetster C. Lüdeking. ** Patent Anmeldung. Heizköiper mit Luftleitfchaufeln: Hugo Buderus, Hirzenhain, 12. 11. 94. ** Gebrauchsmuster ■ Eintragungen. Schloß m;t vom Schlüffe! zu drehender Scheibe zur Ausrückung einer Fallen- Haltefeder: Fr i edrich Müller, Gießen, 10. 8. 94. Schuhleistenkeilverschluß mittels fcstschraubbaren Schiebers: Karl Kräußlich, Gießen, 17. 12. 94. *♦ Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangekLrhrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Neu-Isenburg, Kr. Offenbach, mit einem noch de« TNenstalter sich bemessenden jährlichen Gehalt von 1000 bt- 1800 Mk. Dem Herrn Fürsten zu Ifenburg-Birstein steht daS Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Gemeinde- schulc zu BonSweiher, Kr. Hepp-nheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. An der Do.kSschule zu WormS zwei mit coangel. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen mit nach dem Dienstalter sich bcmestcnden jährlichen Gehalte von je 1200 biS 1800 Mk. und eine mit einer kothol. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehal.e von 1200 bis 1460 Mk. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu E chenrod, Kr. Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk Mit der Stelle ist Lectoren- Dienst verbunden. Eine mit einem evangel: Lehrer zu besetzende L-Hrerslelle an der Gemeindeschule zu Dietzenbach, KreiS Offenbach, mit einem rat d m Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 14(>0 Mk. E.ne mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinte- schule zu Wembach-Hahn, Sir. Dieburg, mit einem jährlichen Gebalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende dritte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rimbach, Kr. Heppenheim, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 900 b.S 1200 Mk. Dem Herrn Grasen von Erbach-Schönberg steht daS Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einer evangelischen Lehrerin zu beietzente Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Psung- stadt, Rr. Darmstadt, mit einem nach dem Dienstalter sich bemeffen'en jährlichen Geha'te von 1000 biS 1200 Mk. «ine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rainrod, Kr. Schotten, mit einem ■MW * rvaatl'iW, (*ul< I« " 1000 tr. <’ a w tt® 1 Tooo-180 w®i ’J 5 2* in MShe V e «it tli «i bet ernt» jihkl = 911 ,Sitße°ir tzechlich eit Iffl^t ®oi tJidmutifte gaittlona, »flnfditn, d -och schon l kr zukiSnii leicht Bidglii pnfon erbet ihre WitB'fi 4- grorinttt, b eurbtf [tin »ichst wieder x Die wnd, fab I geben bi-ser bem Bogtltf ,Sieß. A°z kithb-- in ber S 26 Mädchei unter 14 3 fiab 192 gegr.i 53 im kllll bei ist auch ein heimathete L 15 Aatzre ha Lideucheüung •nb blt fach' Lett Die b I? Inne bi Werbungen u öei bem Am Bich, Nr li JM’Mierie fi ■»b Sieferun W 'sturen I r X* n,; •ni bem T •wmlar, n «it§, -1<;k* " ->L: Mttn. RqI^I ASfe E£ä Wett’; ? *««« ein N. . clle,„ 8‘famr ]%5 ben 8u’V™»u. I; W) 91t. 116. gliche Hoheit der dcn ÖberamtS' odor Kolb M Provinz Starken- Hermann aus Gericht Schotte« iß Darmstadt zu« ttnmtti. am Sonntag den ch zu einem dn Dir erinnern uns einem Concert be« ^eigeeilt, um eine« ;n- Es unterliegt mtung des Sängers it, und nun seine« hearer unter alle« will. Ed. Laßen tttn der deutschen r Franz Liszt'S, eben seiner Direc- if als btbtuttnbn zu den schönste« M. Daren deS tytt Wnrr, so find wetheS Faust und rnzen musikalischen hrungen erlebt, id der Ortskranken- en Bauunternehmer ^Beckmann, alS icherung Schreiner» als Schristsithrer it Lustlritschauseln: 94. Schloß mit vorn ickung einer Fallen, egen, 10. 8. 94. Waren Schiebers: h: Die mit einem (an der Gemeinde« it einem nach dem alt von 1000 bis M* Tine mit einem an der Gemeinde^ ilt einem Mete zu Worms M -halte «on » ol. Lehrerin J« ä«- '®li» Dietzenbach/ „ M 6e«*1'” B-s? mit- , .innSremt > r» L i» Jtflf*" .„ Pst»«' „Lttet f'< »7 ®'1200 !(W* „ t eine« jährliche« Gehalte ton 900 Mk. Mit der Stelle ist Organisten- und Lectorendienst verbunden. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lekheim, Kr. Groß-Gerau, mit einem nach dem Dienstalter fich bemeffenden jährlichen Gehalte von 900 bis 1000 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Sine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle •h der Gemeindeschule zu Kostheim, Kr. Mainz, mit einem naä) dem Dtenstaiter fich bemeffenden jährlichen Gehalte von 1000—1800 Mk. Zwei mit katholischen Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Lorsch, Kr. BenS- heim, mir nach dem Dienstalter sich bemeffenden Gehalten von 1000—1600 Mk., bezw. 1000—1300 Mk. jährlich. Die mit einem kathol. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle on der Gemeindrschule zu JllgeSheim, Kr. Offenbach, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Dem KreiSrath zu Offenbach, sowie dem kathol. Pfarrer und dem OrtSvorstand zu Jügesheim steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem kathol. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle a i der Gemetndeschule zu Nieder Mörlen, Kr. Friedberg, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. — Allendorf a. b. Lda., 6. Februar. Der im heutigen „Gießener Anzeiger" von Staden gemeldete Schwindel bezüglich eines Schatzes von 600,000 Frcs. ist auch hier versucht worden. Am vorigen Samstag erhielt nämlich Herr Bäckermeister Ehr. Ztnßer einen gleichen Brief aus Barcelona, wie er in Staden eingetroffen ist. Es wäre zu wünschen, daß der Absender des Briefes, der auf diese Weise doch schon Geschäfte gemacht haben muß, durch Vermittelung der zuständigen Behörden entdeckt würde, was aber nicht so leicht möglich sein wird, da er sich Antwort an eine Mittelsperson erbeten hat, welche beim Einschreiten der Behörde ihre Mitw'ffenschafr leicht in Abrede stellen könnte. + Rnddiogshausen, 5. Februar. Da der hiesige Beigeordnete, welcher erst kaum vor einem Jahre gewählt wurde, sein Amt freiwillig niedergelegt hat, so wird demnächst wieder eine Beigeordnetenwahl stattffihden. x Wie uns aus Romrod durchaus glaubhaft berichtet wird, sind dort thatsächlich 22° R. Kälte gewesen. Wir geben dieser Mittheilung mir Bezug auf den Artikel „Aus dem Vogelsberg" unseres Correspondenten in Nr. 30 des „Gieß. Anz." vom letzten Dienstag bereitwillig Aufnahme. Butzbach, 4. Februar. Im Laufe des Jahres 1894 wurden in der Stadt Butzbach 58 Kinder, 32 Knaben und 26 Mädchen, geboren, 54 Personen, darunter 19 Kinder unter 14 Jahren, beerdigt, 14 Paare getraut. Zugezogen sind 192 Personen, gegen 63 im Vorjahre- weggezogen 73, gegen 53 im Vorjahre. Aus dem Ried, 4. Februar. Auf dem Dampfer „Elbe" ist auch ein hessischer Staatsangehöriger, der in Lorsch be- heimathete Landwirth Philipp Mischler, verunglückt. 15 Jahre hatte er in der neuen Welt gelebt und sich eine Lebensstellung begründet. Es drängte ihm, seine alte Mutter und die sonstigen Verwandten zu besuchen. Von dem Besuche weg begab er fich auf die „Elbe" und fand auf dieser, erst 35 Jahre alt, seinen Tod. Vo« Main, 5. Februar. Das grauenhafte Schicksal des Schnelldampfers „Elbe" hat in unserer Gegend die Erinnerung an ein ähnliches entsetzliches Schiffs Unglück aufgefrischt, dem eine Wittwe aus Seligenstadt mit ihren 4 erwachsenen Töchtern als die einzigen Ueberlrbenden auf wunderbare Weise entrann. Am 22. August 1865 verließ nämlich die Wittwe Katharina Löhr von Seligenstadt mit ihren Töchtern Elisabeth, Margaretha, Anna und Franziska mit dem Segelschiffe „William Nelson" den Hafen von Antwerpen, um fich zu ihrem Sohn David Löhr in Newhork zu begeben. Das Schiff verbrannte auf hoher See, und nur dcn 5 genannten Personen gelang die Rettung, indem sie sich an einem Mastbaum festhielten. Nur die Ermahnung der Mutter, auf Gottes Hilfe zu bauen, hielt die Töchter davon ab, sich in baß Wellengrab zu stürzen. So umklammerten die Unglücklichen viele Stunden lang krampfhaft den Mastbaum, bis sie endlich von einem passirenden Schiffe ausgenommen und nach St. John (New-Foundland) verbracht wurden. Von da aus reisten sie nach Newyork. Die helden- müthigen Leute fanden alle in Amerika das gesuchte Glück. Die gottesfürchtige Wittwe starb am 5. Juli 1892. Sie hinterließ neben ihren 5 erwähnten Kindern 25 Enkel und 12 Urenkel. Die Leichenrede hielt der Pfarrer Freund aus Darmstadt. Worms, 4. Februar. Am Samstag kam hier eine Ehe zu Stande, die unter den obwaltenden Umständen ziemlich selten sein dürfte. Der glückliche Gatte hat seine Siebzig hinter sich, während die Neuvermählte erst SechSundfünszig zählt. Doch auch da ist der schöne Spruch anzuwenden: „Und die Liebe höret nimmer auf," — denn die Jetzige ist seine Vierte und der „junge" Ehemann ist ihr Dritter. Vermischter. * Frankfurt a. M., 6. Februar. Mit 29 gegen 23 Stimmen hat die Stadtverordneten Versammlung gestern die am 1. April 1895 zu vollziehende Jncommunali- sirung BockenhetmS durch Frankfurt a. M. beschlossen. * Berlin, 6. Februar. Die Morgenblätter berichten auS BreSlau: Die Schlußabrechnung des 8. deutschen Turnfestes ergibt ein Deficit von etwa 25,000 Mk., daß durch die Garantie der Stadt BreSlau von gleicher Höhe gedeckt ist. — Der „Localanzeiger" meldet ans Sprem- berg: In Pulsberg verbrannten bei einem Brande in einer Stube vier Kinder. * Breslau, 5. Februar. Der Fleischer Wagner, welcher wegen Verdachtes, den Mord an der „Goldelse" begangen zu haben, verhaftet wurde, ist dem „Berl. Tagebl." zufolge wieder aus der Hast entlasten, weil der Verdacht hinfällig ist. * lieber die Auffindung des Rettungsbootes der „Elbe" macht William Wright, Capitän der „Wild Flower", die die Geretteten aufnahm, folgende Aussage: „Tag war es und ungefähr 10 Uhr, als ich ihren Hemdfetzen gewahr wurde, und als sie mich sahen, stellten fie das Rudern eie. „Sie werden umkippen," sagte ich zu meinem Maat, „wen» fie fich nicht in Ach: nehmen." Ich winkte ihnen daher mit meinem Hut, um sie zu ermutigen. Und darauf ließ der biedere Skipper baß Angelzeug ausnehmen, toafl ungefähr eine halbe Stunde in Anspruch nahm. Leider trieb mittler* weile daß Rettungsboot allseits - aber die „Wild Flower" holte eß wieder ein und wars ihm ein Tau zu - aber so steif und erfroren waren die Hände der Jnsaffen, daß eß geraume Zeit dauerte, ehe fie baß Tau an den schlüpserigen Brettern befestigen "konnten. Endlich legte daß Boot an der Leeseite der Schmack an, worauf die Hälfte der Geretteten an Bord kroch. Plötzlich gab daß Tau nach und nochmals schaukelte daß Boot hilfloß auf der See, bis die Schmack nach Aus- hiffung deß Stagsegelß es wiederum einholte. Zwei der Matrosen sprangen dann inß Boot und halfen den Übrigen heraus. Wir mußten fie förmlich heraußheben- sie waren steif und konnten sich nicht bewegen, und als wir sie onsß Deck gebracht, lagen sie hilflos da. Die Frau — Fränkin Anna Böcker — schwamm im Master auf dem Boden beß Schiffes. Sie glich einem Häuflein Meergras, hatte weder Hut noch Schuhe, nur ein dünneß Wollkleid an. Ihre beiden Hände stccklen in einem Muff. Eß war ein guter Muff. Darauf brachten wir sie alle in die CajÜte hinunter, zündeten alle Feuer an und wärmten fie; nur die Dame schaffte ich in die innere (Sabine, hieß sie sich auSziehen und sich in Decken einhüllen und zog die Thür hinter mir zu. Und bann, als sie damit fertig war, hoben wir sie auf — sie sagte kein Wort und wir natürlich auch nicht — unb legten sie in einen Bettverschlag, wo wir sie noch in einige Decken mehr einhüllten, unb da ließen wir sie. — Fräulein Böcker wurde alS ein sehr blondeß, kindlich aussehendeß Persönchen geschildert, von einnehmenden Manieren und wunderbarer Geduld und Ausdauer. — AlS sie aus dem Boote gehoben werden sollte, bat sie, man solle sie in Ruhe lassen, eß nutze doch nichts. Später aber zeigte sie sich außerordentlich dankbar unb empfing die unvermeidlichen Jnterwieverß mit der größten Erkenntlichkeit. — Soweit biß jetzt bekannt ist, sind von der Besatzung der „Elbe" ums Leben gekommen: der Capitän v. Gössel, 3 Offiziere, 1 Arzt, 2 Bootßloote, 2 Zimmerleute, 3 Steuerleute, 1 Segelmacher, 11 Matrosen, 4 Zwischendeck-Stewards, 4 Leichtmatrosen, 4 Schiffsjungen, 13 Maschinisten, Electriker und Handwerker, 24 Heizer, 26 Kohlenz'eher, 38 Köche, Bäcker uud Stewards. Gottesdienst in der Synagoge. Samßtag, den 9. Februar. Vorabend 5 ° U6r, Morgens 9™ Uhr, Nachmittags 3« Uhr, SabbathauSgang 616 Uhr- Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast. Freitag Abend 515 Ubr, Samßtag Vormittag 8^ Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbathauSgang 62° Uhr. Pfarrer, Lehrer Beamte rc. emps. den vorz. Holländ Tabak btt B. Becker m Seesen a.H. 10 Pfd.loseim Beutel nur acht Mk.sco 124 Bekanntmachung. Betr.: Die Stiftungen der Frau Hofgerichtsrath von Krug und ihres Sohnes des Hofgerichtsraths Dr. Karl von Krug. Die diesjährigen Zinsen aus der rubricirten Stiftung sollen an 12 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mk. vergeben werden. Bewerbungen um dieselben sind bis zum 20. d. Mts. schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Zimmer Nr. 3, vorzubringen. Gießen, den 5. Februar 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1197 Verdingung. Die zum Neubau eines Kasernements für 2 Compagnien Infanterie für das Mannschaftsgebäude weiter erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie: 1) Zimmerarbeit, 2) Dachdeckerarbeit, 3) Spenglerarbeit, 4) Lieferung von Guß- und Walzeisen, 5) Schreinerarbeit und 6) Schlofferarbeit sollen Montag den 18. Februar d. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem Stadtbauamte vergeben werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen daselbst in Zimmer Nr. 5 während der Dienststunden offen. Angebote, auf vorgeschriebenem Formular, sind bis zu genanntem Termine dorthin einzureichen. Gießen, den 6. Februar 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1198 Bekanntmachung. Das Cataster über die außge- führten Drainirungsarbeiten in den Fluren I, III, IV, V der Gemarkung Inheiden und ein Theil in den Fluren III und IV der Gemarkung Feldheim liegt von Montag den 11. d. MtS. an 4 Wochen lang zur Einsicht der Genoffen üvber Wohnung des unterzeichneten Vorstehers offen. Abänderungen und Anträge muffen innerhalb dieser Frist bei dem unterzeichneten Vorsteher gestellt werden. Inheiden, den 6. Februar 1895. Der Vorsteher der Waffergenoffenschaft Inheiden. Reitz. 1188 Wegen Aufgabe der Oeeononüe. Große Versteigerung auf dem Hofgut Wäldershausen, Station Burg- u l' Rieder-Gemünden, Strecke Gießen—Fulda Mittwoch den 13. und Donnerstag den 14. Februar d. I. Anfang Morgens 10 Uhr. Zur Versteigerung gelangen: 12 Pferde, 71 Stück Kühe, Stiere und Rinder, sowie sämmt- liches zum landwirthschaftlichen Betriebe erforderliche tobte Inventar. Hof Wäldershausen. 925 Ruth. Verdingung. Die Arbeiten und Lieferungen zum Ausbau der Löberstraffe zwi schen Bismarck- und Bleichstraße, einschließlich Herstellung der rund »20 Mtr. langen Usermatter längs der Wieseck und der lieber» Wölbung des Klingelbachs, nämlich 1. Erd< und Maurerarbeiten, 2. Steinhauerarbeiten jLungsteine und Mainsandsteine) 3. Pflasterarbeit, 4. Chaussirarbeit, 5. Schlofferarbeit (getheilt in zwei Loose) und 6. Weißbinderarbeit sollen im Wege des öffentlichen Angebots verdungen werden und wird Termin hierfür auf unserem Stadtbauamte auf Samstag, 16. Febr. d. I., Vormittags 11 Uhr, anberaumt. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden aus dem Stadtbauamte offen und sind Angebote auf vorgeschriebenem Formular, ver- schloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum genannten Termin dort einzureichen. Gießen, 6. Februar 1895. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnautb. 1175 Frritsg den 8 Mmsr 1895, Nachmittags 2 Uhr, Adler zu Gießen versteigere ich gegen Baarzahlung voraussichtlich bestimmt: 1 Ladeneinrichtung, 1 Eisschrank, Wirtbsttsche unb Stühle, 1 Veloctped, 1 Silber-, 1 Sviegelschrank, 6 Sophas, Gold- unb Poliiurletsten, Gold- unb Silberfachen, Bilder rc. Engel, 1182_______________Gerichtsvollzieher. 6 Stück Bettladen (nußbaum lacktrt) franzöfisches Muster, billig zu verkaufen 1,83 E. H. Müller, Schillerstrahe 26. bei A. & G. Wallenfels 21 Markt 21 1014] 1 Wurstkessel u. verschiedenes Mrtzger- E. Dort. WaUtborstraße 45. Montag den 11. Aebraar 1895, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Hause Waülhorfir. 27 gegen Baariablung versteigert: ;__ MetzgereigerLther 1 Hsteischmüble,! 19 '] Arische Schellfisch« unb ge- 1 Aüllmaschine, 1 Wiege mir Klotz,! räucherte K. Bücklinge empfiehlt billigst stimmt statt. 1177 Geitzler, Großh. Gerichtsvollzieher bandwe.kszeug; WirthschaftSatru« fi'ienr d Wtrthslische Siüale, Bänke, Bterapparat; Möbel r 1 Sopha, 1 runder Tisch, 1 Weißzeugschronk, 1 Commode, 1 Waschkommode, Spiegel, Bilder, 1 Regulator, 1 Hängelampe, verschiedenes Bettwerk, 1 Pllpchmantel, 1 Säleifstein, 9 Kegel 1 O^chen 1 Theke mit Marmorplatte u Waage, 1 E'ke gestell von Marmor, 1 schrank und verschiedene» kl- Haus« geräihe. Die Versteigerung findet ganz be» Schellfisch u. Cabliau stets frisch 1164) im Rebstock. 1199 la. Schellfis««. 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Für die aufopfernde Pflege den katholischen Schwestern und die liebevolle Teilnahme Seitens seiner Vorgesetzten und..Bekannten, während der Krankheit unseres jetzt in Gott ruhenden Empfehlung. Als Masseuse und Privat Krankenpflegerin bei allen Krankheitsfällen mit besten Zeugnissen empfiehlt sich den geehrten Herrschaften von Gießen und Umgebung Fräulein Amalie Füller, Allen denen, die mir bei dem mich betroffenen schweren Verlust meiner guten Mutter Beweise der Theilnahme gegeben haben, sage ich auf diesem Wege meinen aufrichtigen Dank. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen Allen unseren 1191] Junger Sansbnrsche gesucht. Gebrüder Stamm. Theater-Verein. Freitag den 15. Febr. Anfang O Uhr. 1184 irankfurter Hyp. Bk. irks.Hyp.Ered.V. 9 <.051 40/0 Eisend. Renlenb. Obi. 66.1015o/o BuderuS Obi. g Auf dem Woog schön-, spiearlalaite Eidbabn. Eingang Möser« Müble Harder, Dieustmann. H. 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Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mit« tHeilung, daß heute Mittag^um 12 Uhr unser vielgeliebter Sohn und Bruder Carl Vetter, stud. med., im Alter von 19 Jahren, sanft verschieden ist. • Für die trauernd« Familie: Karl Vetter, Pfarrer zu Klein-Karben. Gießen, den 6. Februar 1895. NB. Die Ueberführung der Leiche nach der Main-Weserbahn findet Freitag Nachmittag um 1 Uhr, von dem Leichenhause der neuen Klinik aus, die Beerdigung Samstag Nachmittag 21 s Uhr in Klein-Karben statt. 1186 Mh-Staufer-Kitt ist do? Allerbeste |um Sitte« che»er Gegenstände. wieGlaS.Porzrlla«. Danksagung. Für die herzliche Theilnahme bei dem Verluste unseres lieben Gatten und Vaters 101.00 7 w 105 50; r Ä* Omnibus-Verbindung L StfS . Vehrwreie 10 Pfeneig. 10 tt&t Wa*4. edintoie—teciq—Rerft— ^geläufige । Das! sprechen Schreiben, Lesen u. verstehen b. cngl. und franz.Sprache (bei gleiß u. «ufr bauer) ohne Lehrer sicher zu erreichen durch die in 43 Ausl, rervollk Ori- ginal-Nnterricht-bkiefe nach der Me- thode Toussaint-Langenscheidt Probebrief« ä 1 M. Lengvu.-u hVerl.-Rnchbillc^ Berlin SW 46. Helleeeho Stresse il. äamstag, 16. Februar, Abeuds 7 llfjr 59 Mm.: • Grosser Maskenball • mit Präinüruug der schöustkn Mashrn im „Hotel Einhorn66 . 208 Damen« und Herren Karlen A 75 Pfg. sind im Vorverkauf erhältlich bet bin Herren Friseuren Philipp Sedrmund, Neuenbäue, Kritz Lehrmund, SelterS- weg, Gustav Gerhardt, Linbenplatz, Wahl, Neustabt, Wilh Balser, Grün- bergeistraße. sowie in ber Ctgarrenhanblung Sonntag, Neuenbäue. RebecttdR! w 6*«ob«. - Druek hh> Verla, der vrühl'schm Druckerei (Fr. 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