en ^"bildun. Mtiaieit LNienbiibung ** d'r -b-rL ic N nicht «Mm '"«der« and) l u”b title wahre F* Söhnet, ?ir. 262 Erstes Blatt Donnerstag den 7. November 189« Aintr- unfr Anzeigeblatt für den Kreis Gieszen Gratisbeilage: Hießener Aamilienbtätter. lunahme Dow Anzeigen zu der Nachmittag« für btw folgenden Lag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Nedacttan, Expedtttol und Druckerei: Kchwtfirwte Mr.H. Fernsprecher 51. BierteljShriger ''s >6onnt«eut5yrrU$ 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Alomilien b täl ter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal bei gelegt. Der tU|ewer Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS Montags. Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. 8078 n. KXXXXX? ttheilung zeige ?, den guten der iuft habe. s Wohlwollen Herrn fachem reisenden leinen Gasthof lof“ WBeÜ*^ M ji 'M J li-Oeta J gulalor • icht, E sserst bequem zu currenzlose Dauer 1 solidester Hebel- M rsagen, daher un- Z ens absolut aus- V lerbrand-Regulator A icherheit bie5 römung *n,rl V , ^rbrand-Re- J ziellosen Guss. G ordentlich MM;- G eine wirkliche . Abnützung J^r • e) ist unmöglich. J •*•*58 frM«" 6” S (. t Jne änw f? GM ,.A, N ii6 6«A* ** » veisunfl-- M aUf gewünschte q 6»tkl® Amtlicher Theil. Gießen, 1. November 1895. Betr.: Die Volkszählung im Jahre 1895. DaS Grotzherzogliche Kreisamt Gieße» an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises und das Großh. Polizei- Commissariat Arnsburg. Indem wir nachstehend die Namen der Mitglieder der ZählungS-Commsisionen, als deren Vorsitzender in jeder Gemeinde der Großh. Bürgermeister und in besten Verhinderung der Großh. Beigeordnete, für Arnsburg der Großh. Polizei- Commistar, zu fungtren hat, zur öffentlichen Kenntntß bringen, benachrichtigen wir Sie, daß die von Großh. Ministerium erlaffenen „Bestimmungen" in je 2 Exemplaren zum Gebrauch der ZühlungS - Commission und eine entsprechende Zahl von Exemplaren der „Anweisung für die Zähler", um jedem derselben ein solches zustellen zu können, Ihnen k. H. zugehen werden. Die Zählbrtese und Zählkarten werden gleichzeitig an Sie versandt werden. Die Theilnahme in der ZählungS Commission bilder ein Ehrenamt, wofür eine Vergütung nicht geleistet werden darf. Auch die Thätigkeit der Zähler ist eine freiwillige. Wir zweifeln nicht daran, daß Sie auS der Zahl der selbstständigen OrtSeinwohner die erforderliche Zahl geeigneter und befähigter Personen leicht auSwählen können, welche im Hinblick aus die Wichtigkeit deS Gegenstandes zur Uebernahme des Amtes eines Zählers bereit sein werden. Bet Auswahl der Zähler wollen Sie mit besonderer Sorgfalt verfahren und nur solche Personen hierzu heranziehen, welche ihren Obliegenheiten (wozu nicht allein die Austheilung und Wiedereinsammlung, sondern auch die Prüfung, Berichtigung und Ergänzung der Zählpapiere, sowie eventuell eine thätige Beihilfe bei Ausfüllung dieser Papiere gehört) vollkommen ge- ivächfen sind. Großh. Ministerium des Innern. Abth. für Schul- Angelegenheiten, hat genehmigt, daß auch Lehrer als Zähler verwendet werden und für die nöthige Zeit in den betr. Schulen und Schulklasten der Unterricht ausgesetzt wird, wovon Sie den Schulvorständen und Lehrern unter dem Anfügen Kenntntß geben wollen, wie Seitens der Großh. Kreisschulcommtfsion erwartet wird, daß bei dem großen Werthe, welcher auf ein genaues Resultat der Zählung zu legen ist, die Lehrer sich mit besonderem Eifer an dem Zählungsgefchäft betheiligen werden. Sie wollen nun ver- anlaffen, daß die Zählungs Commissionen zusammentreten, sich mit den Bestimmungen genau bekannt machen und zur Bildung der Zählbezirke, wo solche nach § 9 der Bestimmungen erforderlich erscheinen, schreiten, sowie auch die Zähler ernennen. Letzteren ist die Instruction sofort zu behändigen, damit sie sich mit deren Inhalt vertraut machen können. Sobald Ihnen die erforderlichen Zählformularien zu- gegangen fein werden, wollen Sie die Controlliste gemäß § 15 der „Bestimmungen" durch Eintrag deS Zählers und der genauen Bezeichnung der Zählbezirke vorbereiten und nebst den erforderlichen Formularien zur Abgabe an die Zähler bereit halten. Bei etwaigem weiteren Bedarf an Formularien ist uns berichtliche Vorlage zu machen. Die bei der Volkszählung von 1890 aufgestellten Controllisten, welche wir Ihnen gleichzeitig zufenden, find den Zählungs-Commissionen zur sachdienlichen Benutzung zu überlaffen. Auch für die bevorstehende Volkszählung ist das Verfahren mit Zählkarten zu Grunde gelegt und erstreckt sich die Ausfertigung der Zählkarten nicht allein auf alle (in der Nacht vom 1. auf 2. December) anwesenden, sondern auch auf die vorübergehend abwesenden Personen. Den Zählern ist noch besonders zu empfehlen, bei der Einsammlung der Zählbriefe und Zählkarten darauf zu sehen, daß für jede in der Namensliste (Seite 3 des Zählbriefs) verzeichnete Person eine Zählkarte ausgefüllt ist, daß alle Fragen beantwortet find und daß etwaige Mängel beseitigt werden, wobei darauf zu achten ist, daß die Zählbriefe und Zählkarten, welche für Personen bestimmt find, die sich in Gasthöfen oder an anderen Orten nur vorüber- gehend aufhalten, thunlichst rasch und zuerst einzusammeln find, damit vorkommende Unvollständigkeiten noch vor der Abreise der betreffenden Personen vom Zähler berichtigt werden können. Auch ist zu beachten, daß in den Zusammenstellungen nach Muster 3 (Beilage 3 der Bestimmungen) sämmtliche einzeln gelegene Wohnplätze getrennt aufzunehmen find. Die Zählbriefe und Zählkarten müssen den Zählern vor dem 25. November zugestellt und von diesen zwischen dem 28. und 30. November ausgetheilt werden. Den ZählungS • Commissionen wird d ringend empfohlen, daS Zählungsmaterial einer sorgfältigen, auf alle Einzelheiten fick erstreckenden Prüfung zu unterwerfen und etwa erforderliche Ergänzungen und Berichtigungen sofort zu veranlassen. Nach beendigter Zählung sind die von den ZählungS-Commissionen benutzten „Bestimmungen" und die Anweisungen für die Zähler, sowie die Controllisten von 1890 von Ihnen in Verwahrung zu nehmen. Der Einsendung deS gesummten Materials — Zählbriefe und Zählkarten, nach den darauf befindlichen Nummern und nach Zählbezirken geordnet, nebst den Control- listen und den unbenutzt gebliebenen Formularen und den nach Beilage 3 der „Bestimmung" (§ 20) aufzustellenden und von den Mitgliedern der ZählungS - Comissionen zu unterschreibenden Zusammenstellungen sehen wir bis zum 21. December d. I. längstens entgegen. v. Gagern. Berzeichntß der Mitglieder der Zählungs-Commissioue«. Albach r Bürgeimeister B-lser, Ludwig Euler II., Gemeindeeinnehmer Brück. «ttingShausen r Bürgermeister Görnert, Johs. Keil I., Philipp Heß. Garbenteich: Bürgermeister Schwarz, Gem.-Einnehm. Hinterländer Gg. Briegel V. GeilShauserr r Ullendorf a. d. Lahn: Bürgermeister Volk, Ludw. Schmidt II., Job. Binz II. Alleudorf a. d Lda.r Bürgermeister Rein, Reinh. Welcker, Karl Braunwarth. Ullertshause« r Bürgermeister Htllgärtner, Heinrich Schäfer, Joh. Ludw. Römer. Alten,Buse» r Bürgermeister Krämer, Eberh. Döll, Wtlh. Wagner, Fr. Klug V., Wilhelm Müller VI. Anuerodr Bürgermeister Horn, Heinrich Pfeffer III., Wtlh Hammel III. BellerShei« r Bürgermeister Bopp, Ludw. Müller IN., Hch. Eifer, Gemeindeeinnehmer Kammer. Beltershain r Bürgermeister Bast, Joh. Klös II., Max Becker. BerSrod mit Winnerod r Bürgermeister Böcher, Hch. Reufchling, Joh. Becker I. Bettenhansenr Bürgermeister Roth, Hch. Roth III., Gemeindeeinnehmer Schmeel. Beuern Bürgermeister Otto, Gemetndeetnehm. Lindenfiruth, Jost Sommerlad, Wilh. Otto II Birklar r Bürgermeister Müller, Christian Schmidt II., Konr. Diehl, Johd. Bender. Burkhardsfelden r Beigeordneter Gotlwalz, Joh. Albach, Johs. Arnold. Climbach r Bürgermeister Stein, Hch. Conrad, Ludw. Wißner I. Daubringen r Bürgermeister Walter, Wilh. Grölz, Gg. Braun. Dorf Gill r Bürgermeister Kuhl, Konrad Weitz, Hch. Mefferschmidt. «berftadt: Bürgermeister Görlach, Johs. Weil', Joh Hch. Weisel. ArnSburg r Gr. Polizeicommissär König er. Bürgermeister Pfeiff, Konrad Luft, Ludw. Hillgärtner. Göbelnrod r Beigeordneter Damm, Heinrich Weber II., Christian Velten I. Grotzen-vuseck. Bürgermeister Meyer, Christoph Wagner XIX., Balth. Wagner VIII., Lorenz Henß. «rotzen Lindenr Bürgermeister Leun, Georg Schupp, Johs Menges I. Gründer-r Bürgermeister Zimmer, Gg. Keil, Hch- Sehrt, Georg Schmidt. Grüningeur Bürgermeister Gilbert, Christian Ernst Btngel, Adam Christ. Gilbert. Harbach: Bürgermeister Münch, Heinrich Stark, Christian Münch. Hattenrod r Bürgermeister Rock, Beigeordneter Becht, Ortsg.-Vorst. Petry. Hause« r Bürgermeister Schmandt, Gg. Müller IV., Joh. Lang. Heuchelheim: Bürgermetster Kreiling, Ph. Schleenbecker II., Ludw. Hörr III, Ph. Hofmann VI. Holzheim: Bürgermeister Klotz, Peter Jung IX., Wilh. Klotz IV., Wtlh. Grieb II., Hch. Ernst Laux. Hungen: Bürgermeister Buttron, Wtlh Jockel II., Karl Schmidt V., Frtedr. Bach, Philipp Karl Bender. Inheiden: Bürgermeister Reitz, Gemeindeeinnehmer Koch, Karl Reitz. Keffelbach: Bürgermeister Stein, Wilhelm Becker IV., । Louis Weber. »lei« Linde«: 1 Bürgermeister Germer, Joh. Gg. Schmidt, Johs. Luh. Langd r Bürgermetster Ronthaler, Gg. Hofmann II., Hch. Konr. Nicklas. Lang-GönS: Bürgermetster Brückel, Johs. Kd. Wagner, Johs. Wentzel VII., Heinr. Frey, Wilhelm Anton Rompf. LaugSdorf r Bürgermeister Köhler, Hch. Kneipp V., Christian Krämer, Ph. Hch. Köhler. Lauter: Bürgermeister Feldmann, Gg. Hch. Schmid', Hch. Feldmann II. Leihgestern: Bürgermeister Heß, Johs. Heß XXIV., JohS. Seipp XIV., Johs. Will IV. Sich mit Hof Albach, Col«. hause« und Mühlsachsen: Bürgermeister Heller, Lehrer Jäger, Joh. Hch. Jhring, Beigeordneter Dörmer, Konr. Scherfs. Lindenstruth: Bürgermetster Scheld, Hch. Fatum IX., Johs. Ketl I. Lollar: Bürgermeister Getßler, Hch. Schadeck III., F. W. Feller, Frtedr. Frey, Ludw. Seipp IV. Londorf: Bürgermeister Aumann, Gemeindeeinnehmer Schmidt, MathäuS Lich. Lumda: Bürgermeister Schultheiß, Peter Kappes II., Ferd. Rau. Mainzlar: Bürgermetster Koch, Johs. Schäfer II, Johs. Kltngelhöfer I. Münster: Bürgermeister Gontrum, Johs. Heß I., Gg Gontrum IV. Muschenheim mit Hof-Güll: Bürgermetster Roth, Gemeindeeinnehmer Weisel, Karl Knoll. Nieder-Vesstnge«: Bürgermeister Horst, Heinrich KlöS II., Joh. Hau. No««enroth: Bürgermeister Jacob, Hch. Metzger II., Johs. Rinker. Obbornhofen: Bürgermetster Le sch Horn, Joh. Peter Mörschel, Gg. Hch. Litt. Ober Bessingen: Bürgermeister Kühn, Karl Kühn, Ferd. Kühn. Ober-Hörgern: Bürgermeister Alles, Eberh. Hermes, Joh. Gg Alles IV. Odenhause« mit Appenborn: Bürgermeister Lang, Konrad Wagner, JohS. Müller III. Oppenrod: Bürgermeister Selfer, Jobs. Kloos II, Heinrich Schlund. Oueckbor«: Bürgermeiner Schmidt, Gewetnderalh Röder, Linkmann, Görnert. Rabertshausen mit Ringel»- hausen: Bürgermetster WtdderSheim, Konrad K och, Hch Konr. Gg. Ludwig. Rein hardS Hai«: Bürgermeister Wagner, Peter Wick, Gg. Christian Albohn. Reiskirchen: Bürgermeister Wagner, Philipp Stumpf IV., Johs. Peter IV. Rodheim mit Hof «ratzt Bürgermeister Schäfer, Hch. Konr. NicklaS I., Ludw. Roth. Rödgen: Bürgermeister Jnderthal, Wtlh. Schwalb. PH. Balser VIII. RöthgeS: Bürgermeister Metzger, Wtlh. Emrich, Hch. Metzger I. RüddiugShanfen: Bürgermeister Braun, Jobs. Loth HL, Hch. Dietz VII. RntterShause« mit Kirchberg: Bürgermetster Klinkel, Ludw. Krämer, Hch. Schwarz I. Saasen mit Bollnbach, BeitS- berg und Wirberg: Bürgermeister Schmitt, Hch. Schepp V, Konrad Erbes. Sta«ge«rod: Bürgermeister Bock, Johs. Groß IIL, Wtlh. Becker. Sta«fe«berg mit AriedeH- hause«: Bürgermeister Stephan, Ludw. Schön, Hch. Rollshausen II. Steinbach: Bürgermeister Krämer, Hch. Herbert III. Ludw. Mohr. Steinheim: Bürgermeister Niklas, Johs. Stoll, Konr. Koch VI. Stockhausen: Bürgermetster Faust, Hch. Bräunig I., Hch. Theiß. TraiS Horloff: Bürgermetster Bornmann, Karl Schneider, Ph. Hch. Hublttz. TraiS a. d. Lda.: Bürgermeister Benner, Gemeindeeinnehmer Becker, Konr. Will III., Joh. Konr Opper. Trohe: Bürgermeister Schmidt, Konrad Volk, Ludw. Schwarz. Utphe: Bürgermeister Schneider, Konr. Wilh. Dietz, Johs. Hch. Schneider I Billinge«: Bürgermeister Koch, Wtlh. Zimmer V., Jobs. Klein IV., JohS. Wolf. Watzenborn mit Steinberg: Bürgermeister Heß, Balth. Häuser I., Johs. Häuser XII., Jacob Maid, Johs. Schäfer VI., Jacob Sommer. Weickartshain: Bürgermetster Tröller, Hch. Becker IV., Stephan Hock. WeiterShai« r Bürgermetster Faul stich, Christian Werner, Hch. Theiß XIV. Wieseck: Bürgermeister Sommerlad, Daniel Textor, Karl Schäfer I., Gg. Weller, Ludwig Peppler. daß man in anderen Gemeinden Anstände in dieser Richtung nicht gefunden habe. Die Mehrarbeit aber würde nicht von solchem Belang sein, daß sie gegenüber der durch die der- Ueberschuß von ca. 130 Mark ab. In den Vorstand wurden wtedergewahlt die Herren RechtSanwalt Metz, RechtSanwalt Grünewald, Hermann Eichenauer, Th. Haubach, Earl Leib, I. Barnaß, Martin Dörr, Ludwig Georgi, Dr. Gutfleiich, Fr. Habentcht I, Wilh. Herbert, H. E. Jughardt, Dr. Jung, Just- Krailmg, F. C. B Koch, Carl LooS, Gg. Em. Möhl, Carl Schlüter. Neu gewählt wurden die Herren Fabrikant Schaffstädl, Earl Faber, Fabrikant Hanau. — Betreffs der bevorstehenden Stadtverordnetenwahl theilte der Vorsitzende der Versammlung mit, daß der Vorstand nach Ber- malige Fasiung der Steurrzettel bewirkten Täuschung eines großen TheilS des Publikums als da- größere Uebel in Betracht kommen könne. Auch die den Kirchengemeinden entstehenden Kosten dürften im Hinblick auf die Geringfügigkeit derselben keinerlei Berücksichtigung finden in einer Sache, in welcher es sich nur um einen Act der Ger^htigkeit und Billigkeit handle. Der Referent empfiehlt dem Städtetag, zur Herbeiführung der gewünschten Ordnung gemeinsame der Dahingeschtedenen von ihren Plätzen Der vom Schrift- Habe aber durch diese I führer verlesene Rechenschaftsbericht für das abgelaufene BeretnSjahr hob besonders die Bildung des Provinzialver- bandeS für Oberheffen hervor. Der Kaffenlührung des Rechners Leib wurde Entlastung erthrilt, die Rechnung schließt mit einer Einnahme von über 500 Mark und eine« Deutscher Reich. Berlin, 5. November. Die am Montag zusammengetretene Commission zur Berathung der Revision unserer Arbeiter-Versicherungs-Gesetzgebung, in erster Linie der JnvaliditätS- und Altersversicherung, wurde vom SlaatSsecretär Dr. v. Bötticher begrüßt. Dann hielten Geheimrath von Wondtke und Präsident des ReichSverfiche- rungSamteS Dr. Bödiker Ansprachen, in denen betont wurde, wie gut sich die Selbstverwaltung und das berufS- genoffenschaftliche Princip bewährt hätten. Gegen das Marken- kleben sprach sich Herr Dr. Bödiker entschieden auS, und meinte er, die BerufSgenoffenschaften könnten den größten Theil der JnvaliditätS- und Altersversicherung dahin übernehmen, daß ein bestimmter Procentsatz am Jahresschlüsse umgelegt und von den Genossenschaften eingezogen werde. Die meisten übrigen Redner äußerlen sich gleichfalls sehr anerkennend über die BerufSgenoffenschaften. Häufte Nachrichten. WolffS telegraphisches Eorrrspondenz-Bureau. Berlin, 5. November. Die preußische Central- GenoisenschaftSkasse weist in der „Berl. Eorresp." wiederholt darauf hin, daß nach § 2 deS Gesetzes außer an landwtrthschaftliche Darlehenskassen und gleichartige Institute der Provinzen nur an Vereinigungen und Verbandskassen eingetragener Erwerbs- und WirthschaftSgenoffenschafteu, die unter ihrem Namen vor Gericht klagen und verklagt werden können, Darlehen gewährt werden dürfen. Die Entwickelung der Kasse im ersten Monat des Bestehens wird als recht erfreulich bezeichnet. Wildpark, 5. November. Der König von Portugal ist gestern Abend abgereist. Der Kaiser gab ihm das Geleite zum Bahnhofe und verabschiedete sich herzlich. Dortmund, 5. November. Bei der heutigen Reichstags-Stichwahl erhielt Lütgenau (Socialdemokrat) 24,033, Möller (nationalliberal) 21,305 Stimmen. Lütgenau ist somit gewählt. Wien, 5. November. Die „Polit. Corresp." erfährt, daß die türkische Regierung das Verbot der Einwanderung fremdländischer Juden aufrecht erhält und nur einen dreißigtägigen Aufenthalt in Palästina gestattet, um die heiligen Orte zu besuchen. Jedoch müssen die Betreffenden bei der Landung in Jaffa der Polizei als Sicherstellung, daß sie das Land nach Verlauf dieser Frist verlassen, unbedingt einen Bürgen in der Person eines ottomanischen Unterthanen stellen. Ellifchau, 5. November. DaS Allgemeinbefinden des Grafen Ta affe ist befriedigend. Depeschen deS Bureau »Herold*. Berlin, 5. November. Der König von Portugal hat, w'e die „Post" hört, Veranlassung genommen, nach verschiedenen Seiten hm seiner Freude über den herzlichen und ehrenvollen Empfang, den er beim ttaiserpaare gesunden, Ausdruck zu geben. Beim Verlassen deS deutschen Bodens hat er noch von Goch au» sich telegraphisch beim Kaiser für die ihm gegebene Aufnahme bedankt. Berlin, 5. November. Die Vereidigung der Re- i fr ui en der Garnisonen Berlin, Spandau, Charlottenburg und Groß Lichterfelde wird am nächsten Donnerstag Vormittag in Gegenwart des Kaisers hier stattfinden. Berlin, 5. November. Die „Poft" schreibt: Unsere gestrige Meldung, daß dem BundeSrathe der Reichs- Haushalts Etat noch nicht ganz vollständig vorliegt, müssen wir trotz der entgegengesetzten Behauptung der „Berl. Polit. Nachr." aufrecht erhalten. Wenn sich die „Berl. Polit. Nachr." die Mühe geben wollten, eingehende Informationen einzuziehen, so würden auch sie zweifellos festzustellen in der Lage sein, welche Etats noch rückständig find. Berlin, 5. November. Im „Berliner Tageblatt" veröffentlicht heute Dr. Kropatschek, bezugnehmend auf die Mittheilung deS genannten Blattes, wonach er bereits im December 1894 Klarheit über die Hammerstein'schen Verbrechen gehabt habe, eine längere Erklärung, in welcher er den Nachweis zu bringen sucht, daß die ihm damals bekannt gewesenen Thatsachen nicht alö verbrecherisch bezeichnet werden könnten. Von den wirklichen „Verbrechen" habe er erst in den letzten Tagen deS Juli eine Andeutung und Anfang August die Thatsachen erfahren. Berlin, 5. November. Der AuSs chuß des Bundes der Landwirthe, der gestern im ReichStagSgebäude zur Berathung über die Frage der Hebung der Getreide- Preise und über die Arbeiterfrage zusammengetreten ist, hat in seiner heutigen Sitzung eine Kundgebung beschlossen, die morgen dem Vorstände deS Bundes zur Begutachtung und event. Beschlußfassung vorgelegt werden wird. Berlin, 5. November. Die Conferenz zur Vorberathung der Revision deS Alters- und JnvaliditätS- Versicherungsgesetzes hielt heute Vormittag ihre zweite Sitzung im Reichsamte deS Innern ab. Die ReichSregierung hatte zur Revision des Gesetzes einen selbstständigen Entwurf eingebracht, der von weittragender Bedeutung, namentlich in I finanzieller Hinsicht, ist. ES wurde die Einzelbrrathung der ersten Bestimmungen begonnen. Diese Berathung soll die ganze Woche in Anspruch nehmen. Berlin, 5. November. Wie nachträglich gemeldet wird, hat der Kaiser den König von Portugal nicht L la amte deS 3. brandenburgischen Jnfanterie-RegimentS Nr. 20 gestellt, sondern ihn zum Chef dieses Regiments ernannt. Leipzig, 5. November. Die Revision von 77 Fuchs- Wühlern gegen da- Urtheil deS Landgerichis Weiden vom 27. April 1895 wurde gestern verworsen. München, 5. Novemver. Von den bei dem Einsturz des Neubaues verunglückten Personen sind zwei weitere gestorben, so daß die Katastrophe bis jetzt vier Opfer ge- fordert hat. Straßburg i. E., 5. November. Im Mittelpunkt des Schritte zu thun. — Der (Korreferent Dr. Gaßner - Mainz Interesses der gestern Abend im Saale des Gasthauses „zur pflichtet den Ausführungen des Referenten unter der Vorau«. Sonne" Hierselbst ftattgehabten Versammlung deS freien setzung bei, daß die Kirchengemeinden die Mehrkosten der elsaß-lothringischen Bürgervereins stand das von specielle» Verzeichnung der Localkirchensteuer auf dem Gemeinde- dem Vorstaude der elsaß-lothringischen Volkspartei, Rechts- fteuerzettel tragen. Er bezeichnet die Aufführung der AuS- anwalt Dr. Blumenthal auS Colmar, behandelte Thema: schlüge als daS correcte, gegen vermeintliche Täuschung „Die dringende Nothwendigkeit einerOrgauifirung der demo- sichernde verfahren- die Kosten würden für jede in Betracht kratischen Partei in Elsaß Lothringen." Redner versäumte kommende Kirchengemeinde 260 bis 280 Mk. betragen, in seinen Ausführungen nicht, nachdrücklich zu betonen, daß ES würde wohl manche Verhandlung über diese Auflage die von dem Redacteur Judet vom „Petit Journal" dem uothwendig werden, wegen deS von den Kirchengemeinden ReichStagSabgeordneteu Preiß in den Mund gelegten Aeuße- erfolgenden Widerstande«. Ein Mißstand aber könnte in- mngen nicht Namens und im Auftrage der elsaß-lothringischen zwischen sofort beseitigt werden, nämlich daS Fehlen der BolkSpartei gefallen, sondern lediglich als rein private Aeuße- Umlagen - Coesfizienten. Jeder Steuerzahler müsse in der rungen anzusehen seien. Die BolkSpartei verfolge keine andere Lage sein, seine Steuern selbst zu berechnen, namentlich die- Ziele, als diejenigen, welche in dem vor aller Welt ver- jentgen, welche nach dem Gesetz vom 25. Juni 1895 bei kündeten Programm niedergelegt wären. AlS die in erster der Einkommensberechnung in Abzug kommen. — Herr Linie zu erstrebenden Ziele bezeichnet Redner die Abschaffung Oberbürgermeister Gna uth erläuterte die einzelnen UmlagS- des Ausnahmezustandes und die Einführung eines Reichs- Coöffizienteu, welche in Gießen der gemeinheitlichen Be- PreßgesetzeS, obwohl dieses noch lange nicht daS Ideal eines steuerung zu Grunde liegen und legt dar, daß einzelne freiheitlichen PreßgesetzeS sei. An diesen Bestrebungen könne Nebensteuern im Vergleich zur wirklichen Gemeindesteuer Jeder mitarbeiten, gleichviel, ob Altdeutscher oder Ein- recht hohe seien. Der AuSschlagS - Covffizient der evaug. heimischer. Einen Unterschied kenne die BolkSpartei zwischen LandeSkirchensteuer sei 1,7, derjenige der localen Kirchen- beiden nicht. RechtSanwalt Jerschke erklärte sich mit den steuer aber 3,6. Er könne nicht glauben, daß eine auf- dargelegten Zielen der BolkSpartei Namens deS liberalen richtige Kirchengemeinde sich weigern werde, da« anzugeben, Bürgervereins einverstanden. was ihre Gemeindemitglieder für sie zu zahlen hätten; auch London, 5. November. 166 Mitglieder des Unterhauses würde die Kirchengemeinde sich nicht weigern, die Kosten zu richteten an Salisbury eine Adresse, in welcher um eine tragen; er wünsche, daß eine Verständigung hierüber zu wildere Behandlung derGefangenen gebeten wird. Stande komme. Die Debatte erledigte sich mit Annahme de« Sofia, 5. November. Der Fürst sendet zur Krön- Morneweg'schen Antrages, daß eine Aenderung in der Weise ungSfeier des Zaren eine Deputation nach Moskau. veranlaßt werden möchte, daß in allen Gemeinden, welche ■ — — eine gesonderte Aufführung der localen Kirchensteuer in den Gemeindesteuerzetteln beantragen, aus Kosten der betreffenden . R TV, Kircheumeinde die locale Kirchensteuer auf den Gemeinde- Wietze», Den 6. November Isdv. steuerzetteln erkennbar gemacht werde. (Fortsetzung folgt.) Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit •• Da« Museum des Oderhefi. SeschichtSverein« im alten der Großherzog haben allergnädigst geruht, dem Pfarrer RathhauS hat auch in den letzten Monaten eine» nicht un- Otto Orth zu Herbstein die evangelische Pfarrstelle zu beträchtlichen Zuwachses sich zu erfreuen gehabt. Wie in Vilbel, Decanat Rodheim, dem Pastor an der Dreifaltigkeit«. jeder alten deutschen Stadt, war früher auch in Gießen in kirche zu Hamburg Otto Palmer die evangelische Pfarr- der Mitte des Marktplatzes ein Brunnen, der leider zu Be- stelle zu Seeheim, Decanat Eberftadt, zu Übertragen. I ginn dieses Jahrhunderts beseitigt wurde. Herr Kaufmann Hessischer Slädletag. (Fortsetzung). Zu Punkt 3 Bieker in der Neustadt hatte die große Güte, dem Verein der Tagesordnung: Er kennbarm ach un g der localen drei von den früheren vier steinernen Brunnenlöwen zu Kirchensteuer auf den Gemeindesteuerzetteln schenken. Die Statuette des Neptun, welche den Brunnen führte in feinem Referate Herr Oberbürgermeister Morne- krönte, steht sehr wenig verletzt auch noch in einem Privat- mftQbt au6, b°6 ncben bcr allgemeinen evan- garten unserer Stadt, doch gelang eS dem Verein noch nicht, gclischen LandeSkirchensteuer in den meisten Orten, sowohl I auch diese zu erlangen, um später womöglich den Brunnen von katholischen wie evangelischen Kirchengemeinden zur Be- in seiner alten Gestalt wieder aufzubauen. Freilich wäre eS strettung der localen kirchlichen Bedürfnisse eine Umlage er- bann nöthig, daß ein Bild dieses alten Brunnens aufgefunten hoben würde, welche mit den von den bürgerlichen Gemeinden würde. Vielleicht hat Jemand in der Stadt Kenntniß von ausgeschriebenen Communalumlagen eingezogen werde. Heber einem solchen? BiS jetzt hat der Verein vergeblich darnach bk Höhe dieser localen Kirchensteuer enthielten aber die gesucht, obgleich eS ihm gelungen ist, seine Bildersammlung Gemeindesteuerzettel keine Zahlenangabe. Auch fehlte jeg- I von Gießen und anderen Städten der Provinz sehr wesentlicher Hinweis, daß in dem an die bürgerliche Gemeinde zu lich zu vermehren. Auch die schon reiche Sammlung von zahlenden Betrage überhaupt eine derartige Umlage enthalten alten eisernen Ofengußplatten ist durch Ankauf von 32 Stück sei. Diese Verschleierung der localen kirchlichen Umlagen auf wesentlich gewachsen. Wäre der Verein nur endlich im den Gemeindesteuerzetteln müsse als unzulässig bezeichnet Stande, diese Schätze in würdiger Weise zum Studium ähu- werden. Zunächst habe wohl der Steuerzahler ein Recht, zu lich wie in Frankfurt aufzuftellen. - Durch die AuSgrab- wissen, für welche Corporation feine Zahlung in Anspruch ungen römischer Alterthümer, die auf Kosten deS Verein« genommen werde. Wenn eingewendet werde, daß diese auf dem Gräberfeld bei Muschenheim gewonnen wurden, ist Kenntniß durch Einsichtnahme der Heberegister zu erlangen dem Museum ebenfalls Zuwachs geworden, wenn auch nicht« fei, fo sei dies nicht stichhaltig, weil die Möglichkeit dieser wesentlich besonderes. Bemerk«nSwerth ist nur ein schöne« Einsichtnahme die specielle zahlenmäßige Mittheilung von den Thonlämpchen mit Töpferstempel AGILIS F. Bon Echzell einzelnen Schuldigkeiten nicht ersetze, besonders wenn eß sich erhielt daß Museum durch die Güte deS Herrn Lehrer« um große Städte handle, in denen während der nur auf Simon daselbst eine sehr schwere Kiste mit römischen Alter- acht Tage bemessenen Offenlegungsfrist Tausende die Erhebe- thümern, darunter ein große« Stück Gußmauerwerk, am be- regtfter einsehen sollen. Die Mehrheit der Steuerzahler merkenswertheften aber waren die zahlreichen Trümmer einer denke bei der dermaligen Einrichtung gar nicht an die Local- römischen Amphora. ES gelang, einen großen Theil der- kirchensteuer und betrachte daS, was nach Abzug der all- selben wieder zusammenzusetzen, sodaß die Form diese« zweigemeinen evangelischen Kirchensteuer auf dem Gemeindesteuer- henkeligen RiesenkrugS sehr deutlich erkennbar ist. Auf de« zettel noch verzeichnet bleibt, alß ganz zu Gunsten der bürgen einen Henkel ist ein Töpferstempel. - Aber auch an den in lichen Gemeinde von ihnen angefordert. Die unlogische Fassung unserer Gegend so außerordentlich seltenen fränkischen Alter- der Steuerzetiel müsse diese Auffassung Hervorrufen. Bei thümern hat daS Vereinsmuseum dadurch einen sehr werth- den wachsenden Bedürfnissen und den naturgemäß mit steigen- vollen Zuwachs erfahren, daß der ungenannte Freund, der .n Gemeindesteuern haben aber die bürgerlichen Gemeinden früher schon höchst werthvolle Geschenke stiftete, eine Anzahl ein erhebliches Interesse daran, daß nicht durch eine will- fränkischer Schmuckgegenftände au« der Umgegend von Mainz kürliche incorrecte Manipulation ihnen Anforderungen zu- dem Verein schenkte. — Einzelne Geschenke, so zwei Kanonen, geschrieben werden, die sie an die Steuerzahler gar nicht kugeln, die bei der Fabrik von Herrn Throm außgebaggert ftellen. Lediglich aus OpportunitätsrÜcksichten habe der Ge» und von diesem dem Museum zugewiesen wurden, kleinere setzgeber den bürgerlichen Gemeinden die Erhebung der Münzen, Urkunden auf Papier und Pergament, Stücke von Kirchensteuer aufgebürdet, das Odium für diese Steuer Ofenkacheln, Bilder u. a. sind dankbar angenommen worden, aber wollte er ihnen nicht zuschieben. Die Stadt Darm- und muß überhaupt allen Freunden, welche die Sammlung stadt sei bereits zur Beseitigung dieser Unzuträglichketten werkthätig unterstützten, allerwärmster Dank au-gesprochen bei den zuständigen Organen vorstellig geworden; nachdem werden. — Daß Museum ist Sonntag« von 11 — 12 Uhr der evangelische Ktrchenvorstaud erklärt, er werde die durch geöffnet und geheizt. die gesonderte Aufsührung der Localkirchensteuer in den Die Seueralversammlaug bei Sereial ber freiRaeige» Steuerzetteln erwachsenden Mehrkosten nicht übernehmen, ist VolttpaNei fand gestern Abend unter Vorsitz de« Herrn die Stadt Darmstadt abschläglich beschieden worden mit der Rechtßanwalt Metz statt. Der Vorsitzende widmete dem im Motivirung, daß bisher keine andere Gemeinde deß Landeß verflossenen Vereinsjahr verstorbenen Gymnasiallehrer Teator, eine specielle Verzeichnung der Localkirchenstruer gefordert, die welcher dem Vorstande deß Verein« angehörte, einen warm seitherige Ntchtbezeichnung dieser Ausschläge zu Aäsiänden auch empfundenen Nachruf, ferner gedachte er des verstorbenen ntdjt geführt habe, daß aber die durch die specielle Verzeichnung Stadtverordneten Simon, welcher ebenfalls dem Dorstanb entstehende Mehrarbeit eine verspätete Erhebung und Bei- angehörte. Die Versammlung erhob sich zum Gedächtniß treibuug der Gemeivdesteuer zur Folge haben müsse. Die ....... Darmstädter Stadtverwaltung I ' Motivirung sich nicht bekehren lassen; wenn sie die erste gewesen, welche gegen die von ihr al- mißftändig befundene Einrichtung remonstrire, so rechtfertige die« nicht den Schluß, für jrt. ^0 W ?"rch lüiet bLt6g,a«1 bin oiT(x ,e *uflag( «b rt?".8.'®* 1* <14 b “ “•»« I» a-4":; bit ^«^§2 let«l« Rixdft. M ^, Mtheteinl im alten 'nat« einer nicht un- «n gehabt. Wie In c auch in Gießen k en, der leider zu Br- l-de. Herr Kaufmann Güte, dem Verein icn Brunnenlömeo zn welche den Brunner 'och in einem Privat- >cm Verein noch nicht,. möglich den Brunnen m. Freilich wäre ei Brunnens aufgefanten Stadt Kenntniß von ein vergeblich darnach feine Bildersammlung fWzy sehr wesent« tche Sammlung non IInf auf üon 32 Stlid . In nur endlich Im zum Studium '^u> Dmh b\t ^.ut^xab- Mto des Bertii/ gewonnen wurden, den, wenn auch nicht» h ist nur ein schönt». LIS F. Von Echzell des Herrn Lehrer» e mit römischrn Alter« iußmauerwerk, am bkreichen Trümmer einer en großen Theil berste Form dieses zwei- Dunbar ist. Auf dem Aber auch an den in enen sränktfchen Alter« urch einen W .genannte Freund, der fe stiftete, eine Anzahl - Umgtgenb von 2»atnj mit, so zvei Kanonen- xhrom ausgebaggett [(n wurden, kleinere Lnettl, SM von angenommen worden, welche die SaWM - D°°' °"7 7» ..„Ul lir fiflM* Jw» MM : *»a- n ^?°AechtSan°'^ alt Leib, h. H°ub°L Gutsle"»' Georgi, Dn guno, Jugh°l"' 2)l8l)b Loos, «abrika»' n die #**■£p * PflBÖJ'( theilte der | Handlungen mit dem Borstand des nationalliberalen Vereins vorschlage: Die auSscheidenden Stadtverordneten Dr. Gut« fleisch, Jughardt, Wallenfels, Raber, Petri II. und Dr. Ploch, von denen die beiden letzten der nationalliberaleu Partei angehören, gemeinsam wieder zu wählen. Die Versammlung erhebt diesen ihr gemachten Vorschlag zum Beschluß. Ferner beschließt die Versammlung als weitere neu zu wählende Stadtverordneten die Herren Theodor Haubach, Ed. Hanau und Carl Looö zu nominiren, betreffs der noch weiter zu nominirenden zwei Stadtverordneren-Candidaten wird der Vorstand ermächtigt, die vom Vorstand des natioualliberalen Vereins Vorgeschlagenen zu acceptiren oder eventuell durch Verhandlungen genehmere Candidaten namhaft zu machen, um damit eine gemeinsame Candidatenliste für beide Parteien aufzustellen. Der Parteitag de8 BezirkSverbaudeS der freisinnige« Volkspartei für die Provinz Oberheffeu wird im Monat November in Gießen abgehalten werden. Den Vorsitz im Vorstande des Verbandes wird mit Ablauf des Kalenderjahre« der 2. Oberhessische Wahlkreis, der Kreis Friedberg, zu übernehmen haben. ** Ehrung. Aus Anlaß der hochherzigen Stiftung des Herrn Commerzienrath Heichelheim für bedürftige Veteranen und deren Familien, wurde demselben gestern Abend vom Veteranen-Verein eine Serenade gebracht, worauf Herr Heichelheim den Vorstand deS Vereins empfing und demselben in herzlichster Weise seinen Dank auSsprach. ** Grundstücks Speenlatiou. Dem Vernehmen nach sucht eine Frankfurter Speculationsfirma hier ein größeres Gelände, um darauf ein neues Stadtviertel zu errichten. • * Commerzienrath BuderuS - Hirzenhain wird seinen I Wohnsitz nach Gießen verlegen. Derselbe hat die im Bau begriffene Villa deS Maurermeisters Wiun an der Frank« furter Straße auf mehrere Jahre gemiethet. • * Geländeverpachtung. Bei der von der Stadt am SamStag vorgenommenen Geländeverpachtung eines TheiieS der R a b e n a u'fchen Besitzung wurden bei den kleinen Parzellen, die rechts der Frankfurlestrraße liegen, recht hohe Preise erzielt. Der Morgen wird sich auf ca. 48 Mk. Pacht durchschnittlich stellen, wohingegen daS Ackerland links der Frankfurterstraße unter 18 Mk. im Durchschnitt per Morgen verpachtet wurde. * * Selbstmordversuch. Ein hiesiger Einwohner machte gestern Abend, nach vorausgegangenem Familienzwist, in feiner Wohnung einen Selbstmordversuch durch Erhängen. Die Ehefrau gewahrte es noch rechtzeitig, durchschnitt daS Seil und waren die Wiederbelebungsversuche von Erfolg. Heute Bormittag sah man bad Ehepaar wieder gemeinsam zur Arbeit gehen. ♦♦ Die Erstürm» von Schloß Chambord beabsichtigen auch den 25jährigen Gedenktag dieser kühnen Helden- that zu begehen. Am Sonntag Nachmittag hatten sich zu einer diesbezüglichen Besprechung einige vierzig Beteranen aus 1870/71 der 8. Compagnie des ehemaligen 4. Großh. Heff. Jnfant.-Regiments (jetzt Nr. 118), darunter 19 Mainzer, in Mainz im Cafö Fran§aiS eingefunden. In Anbetracht der vielen ehemaligen Kameraden, welche in der Provinz Starkenburg wohnen, wurde von der zuerst geplanten Feier in Mainz abgesehen und beschlossen, eine solche am 9. December ds. IS. in Darmstadt abzuhalten. Dieselbe soll in einer Gedachtnißfeier mit Kranzniederlegung am Grabe deS damaligen heldenmüihigen Führers, Herrn Hauptmann Kattrein, auf dem Friedhöfe in Darmstadt und einem sich anschließenden gemeinschaftlichen MittagSmahle rc. bestehen. Einladungen zu dieser Feier werden an alle Beteranen der Compagnie ergehen. ___________ Grünberg, 5. November. Dem Vernehmen nach dürsten für die an dem kürzlich erwähnten Borgang mit den beiden Studenten Betheiligten unangenehme Folgen in Aussicht stehen, da gegen diese wegen Freiheitsentziehung und Miß« Handlung seitens der letzteren bei der Staatsanwaltschaft Klarte erhoben sein foll. Nach anderseitiger Schilderung ist daS Verhalten derselben nicht derart gewesen, daß die ihnen widerfahrene Behandlung gerechtfertigt erscheint. Gr. Aoz. rrirchliche Anzeigen der evnng.Getneinde. Donnerstag den 7. November, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Bibelstunde. Pfarrer vr. Grein. Marc. 1, VerS 14 ff. □oooooooooooooooooooa 0 0 0 Verehrte Hausfrau! 0 ft Haben Sie schon einmal Dr. Thompson« Seifen- Q 0v pulver versucht? Wenn nicht, dann säumen Sie nicht a länger. Es glebt kein probateres Mittel, um schnell unb V ft ohne viele Müde, ohne Schaden für den Stoff, hübsche ft Y weiße Wäsche zu erhalten- 7616 q X Man achte auf die Schutzmarke, den „Schwan". z 0 0 □oooooooooooooooooooa Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Laug - Göns für 1896/97 liegt vom 8. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau offen. Lang'Göns, den 5. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang Göns. __________________________Brückel.______________________9315 Bekanutwachung. Der Voranschlag der Gemeinde Obbornhofen für 1896/97 liegt vom 8. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Obbornhofen, den 5. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Obbornhofen. _________________________Leschhorn.__________________ 9300 Der Boranfchlag der Gemeinde Mainzlar für 1896/97 liegt acht Tage lang, nämlich vom 8. bis einschließlich 15. November d. I., auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Betheiligten offen. Mainzlar, den 4. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. ______________________________Koch.__________________________9301 Betauutwachung. Der Boranfchlag der Gemeinde Göbelnrod pro 1896/97 liegt acht Tage lang vom 9. d. Mts. an zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen. Göbelnrod, den 4. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Göbelnrod. I. E.. Damm, Beigeordneter.________________9308 Bekanntmachung. Der Boranfchlag der Gemeinde Harbach pro 1896/97 liegt vom 10. d. MtS. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeifterei-Bureau dahier offen. Harbach, den 5. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Harbach. Münch. 9314 Mittwoch den IS. November l. I., Nachmittags 5 Uhr, wird Herr LandgerichtSrath Dr. Schäfer die außeramtliche Hebung für die Gerichtsaccessisten leiten, wozu die Letzteren eingeladen sind. Gießen, 5. November 1895. Freiherr von Ricou, Präsident des Großh. Landgerichts. Verdingung von Schlosserarbeit. Das Anfertigen, Liefern und Befestigen von Ofenrohren und Unter- lagsblechen für das neue Kaserne- ment und zwar Ofenrohre von 10—14 cm Durchm. 455 kg Unterlagsbleche 360 „ soll Dienstag, 12. ds. Mts., Vormittags 11 Va Uhr, öffent« lich verdungen werden. Angebote sind bis zum genannten Termin auf dem bei uns erhältlichen Formular einzureichen. Bedingungen liegen offen. ZufchlagSftist 14 Tage. Gießen, 5. November 1895. Das Stadtbauamt. _________Schm andt. 9319 Thürvorlagen größte Auswahl. 9327 A. Welz, Lindenplatz. Angebote auf DÜucher- und Anstreicher Arbeite« für einen Erweiterungsbau der diesigen Zellenstrafanstalt (dritten Zellenflüget) (Loos 1) sowie für ein drittes Beamtenwohngebäude zu zwei Wohnungen (L00S II) werden bis Mittwoch de« 20. I. Mt«., Vormittag« 10 Uhr, entgegengenommen. Die Verdingungsunterlagen liegen bis dahin zur Einsicht offen und können gegen Einsendung von 1 30 $ für das eine und 1 JL 70 für die beiden Loose portofrei bezogen werden. — Zuschlagsfrist: 3 Wochen. Butzbach, den 1. November 1895. Großherzogliche Baubehörde für die Zellenstrasanstalt Butzbach. D a u d t. 9313 Donnerstag den 7. Nov. l. I., Nachmittags 2 Uhr, im »Adler" zu Gießen werden gegen Baarzahlung öffentlich versteigert: 1 Handwägelcheu, 1 Ladentheke und eine Anzahl neue Bilder. Versteigerung voraussichtlich bestimmt. 9323 Engel, Gerichtsvollzieher. NberhMche Wiibahlleu. Meslieferung. Die Lieferung von ca. 100 cbm Lahn- kieS soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und find die bezüglichen Bedingungen im Bureau des Unterzeichneten (Frankfurterstraße Nr. 24) von heute ab zur Einsicht offen gelegt. Schriftliche Angebote sind eben dahin bis zum Eröffnungstermin LtenStag de« IS. d. Mt«., Vormittags 11 Uhr, abzugeben. 9304 Roth, Großh. Eisenbahnbauinspector. »L Schlachthaus. Freibank. [9203 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg. Hüte und Mützen verkaufe wegen Aufgabe dieser Artikel zu jedem Preis. 9070 Wilh. Stumps, Sonnenstr. 9. Für Damen. Große Auswahl Klöppelspitzen sowie Einsätze neu eingetroffen; Drei-Ecke von 1 Mk. an empfiehlt billigst Frau Schmidt, 9133 ________Wolkengaffe 26. Barsehe (vorzügl. Backfisch), Prima Salm, Hecht, Zander, Cabliau, Schellfisch und schönste Sänse, Ente«, Puten, Poularde«, Hühner re. bei C. G. Kleinhenn, 9331] Bahnhofstraße 59, Telephon 66. 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