5888 Institute, J Lionel «'n Unb ®'Wt 5888 M am t t 5897 tvrst-ud. NngamH auration 6[get [5891 >os. ne.xQm Fchuge, erscheinen. Vorstand, istpiätz?- räu. 5908 (W_ Iwig == Atting, he Aruo. M tet L. 5907 mmckeilh. Wen. 5. Juli virlb: Vorstand. littags. M wrf* M ObS- X tif in B°°« » Bnä gdtef'rten L berlroffen W' 4 !"“nn,< p 5 i«rWfd»«v3 «Ä • ** $ Bj*«**’ J rfNi“16,81 16»iii «*“*: x; fl**Ü*l „ an bet Odel' X Nr. 157 Drittes Blatt Sonntag den 7. Juli 189* Amts» und Anzeigeblatt rur den Ureis Gieszen. Die Gießener AumilieuvtLIter werben dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigdegt. Vierteljähriger ZoonuementspreiLt 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition unb Druckerei: Kchntstratze^r.7. Fernsprecher 51. Der -ießener Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS Montags. Kchener Anzeiger Kenerat-Nnzeiger. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Dorm. 10 Uhr. Hratisöeitage: Gießener Kamitienötätter. All- Annoncen-Bureaux des In. und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Die unter den Schweinen in der Gemeinde Launsbach, Kreis Wetzlar, amtlich festgestellte Rothlaufseuche ist erloschen. G.ießen, den 4. Juli 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________________o. Gagern. Gießen, den 4. Juli 1895. Bekanntmachung. Betr.: Die Vorschriften deS Arbeiterschutzgesetzes vom 1. Juni 1891 über die Arbeitsbücher und die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir sehen der Vorlage der in Gemäßheit der Vorschrift unter 0 Ziffer VII der gedruckten Anweisung vom 26. März 1892 an uns einzureichenden Uebersicht der in Ihren Gemeinden vorhandenen Fabriken und diesen gleichüehenden Anlagen, in welchen Arbeiterinnen oder jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, unter Verwendung des Formulars G. «fr. Ausschreiben vom 7. Februar 1893 (Anzeiger Nr. 35) diS zum 20. December d. I. entgegen. Als den Fabriken gleichstehende Anlagen find anzusehen: 1. Hüttenwerke, Zimmerplätze und andere Bauhöfe, Werfte und solche Ziegeleien, über Tage betriebene Brüche und Gruben, welche nicht blos vorübergehend oder in geringem Umfange betrieben werden, Bergwerke, Salinen und Aufbereitungsanstalten, unterirdisch betriebene Brüche oder Gruben. 2. Werkstätten, in deren Betrieb eine regelmäßige Verwendung von Dampskraft stattfindet und in denen durch elementare Kraft (GaS, Wind, Wasser, Electricität) be- wegte Triebwerke nicht bloS vorübergehend zur Verwendung kommen. Sollten in Ihren Gemeinden Fabriken und denselben gleichstehende Anlagen, in denen Arbeiterinnen oder jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, nicht vorhanden sein, so ist dies binnen der oben genannten Frist berichtlich anzuzeigen. v. Gagern. Gießen, den 4. Juli 1895. Betr.: Die Unterstützung von Familien der zu Friedens- Uebungen einberufenen Mannschaften. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Für die Folge werden Ihnen die vollzogenen Anweisungen rubr. Betreffs nicht mehr mit einem besonderen Begleitschreiben, sondern k. H. zugesandt werden. Die Unterstützungen sind, ohne daß dies einer besonderen Anweisung Ihrerseits bedarf, aus der Gemeindekasse vorlags- weife auszuzahlen. Die Belege sind gelegentlich der Abführung der Kreiskassebeiträge, jedoch spätestens bis zum 1. November jeden Jahres, dem Kreiskassenrechner zuzurechnen, wobei es einer besonderen Quittung über den Rückempsang Seitens der Rechner nicht bedarf. — Falls zu Anfang November zur Zahlung der Kreiskassebeiträge nicht genügende Mittel vorhanden sind, dann kann die Zusendung der Belege mittelst Einschreibebriefes unter Betdrückung des Bürgermeisterei- Siegels unter der Bezeichnung Militaria" an die Kreis- kaffe erfolgen. Gegenwärtige Verfügung wollen Sie den Gemeinde- Einnehmern zur Einsicht mittheilen. v. Gagern. Bekamttmachmtg, betreffend die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des Großherzogthums. Das Comits zur Abhaltung des Viebmarktes in Vilbel beabsichtigt mit dem am 20. August l. Js. daselbst stattfindenden Viehmarkte eine Verloosung von Vieh, sowie von landwirth- schaftlichen Gebrauchsgegenständen zu verbinden, um die Mittel zur Prämiirung von Vieh zu gewinnen. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 5000 Loose zu 1 Mark das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindefteus 60 o/0 des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose in der Provinz Oberhessen und dem Kreise Offenbach gestattet worden. Gießen, den 5. Juli 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Auf Grund des § 105 b Abs. 2 der Gewerbeordnung und des § 2 der Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 26. März 1892 wird anläßlich des dahier ftattfindenden 22. Mittelrheinischen Kreis-Turnfestes für Sonntag, de« 7. Juli 1895 die Verkaufszeit für das Handelsgewerbe auf die Stunden von 11 Uhr Vormittags bis 7 Uhr Nachmittags ausgedehnt. Gießen, den 1. Juli 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Regierungs-Assessor. Dermtfcfctes» * Frankfurt a. M., 4. Juli. Die Thi erankäufe des Zoologischen Gartens sind während des Monats Juni ganz besonders reichliche gewesen,- sie betrugen 80 Thiere- geschenkt wurden 26, und mehrere im Garten geboren. Unter den neuen Vögeln ist besonders ein Tr uth ahn g ei er interessant, vom Aussehen eines gemeinen Puters, bis auf den krummen Geierschnabel. Zwei prächtige H okkos sind Geschenke von Freunden des Gartens. Aus dem Nachlaß deS Herrn Commerzienraths Schramm zu Offenbach wurden 7 Damhirsche dem Garten zugeführt, sodaß die Damhirschheerde jetzt 22 Stück zählt, womit man einen ganzen Wildpark bevölkern könnte. Vorübergehend befindet sich im Garten Feuilleton. Wochrndriefe aus drr Residenz (Originalbericht des „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt, 5. Juli. Die RoseuanSstelluug. — Vom Schriststellervereiu. Wettrennen. — Verschiedenes. Am Donnerstag der letzten Woche ist, wie schon neulich im Residenzbriefe gemeldet wurde, die große Rosen- auSstellung im Großherzoglichen Orangeriehause deS Beffunger HerrngartenS eröffnet worden. Der Gartenbauverein hat mit der gelungenen Veranstaltung dieser Ausstellung einen schönen Beweis von seiner Leistungsfähigkeit gegeben und an reicher Anerkennung hat es ihm nicht gefehlt. In Gegenwart von mehreren hohen Angehörigen der Grobherzoglichen Familie und hoher Würdenträger wurde die Ausstellung von dem Präsidenten des Vereins, Herrn Rentner Müller, eröffnet, und dann trat das geladene Publikum gleich einen Rundgang durch die einzelnen Abtheilungen an. Die Königin der Blumen war natürlich in erster Linie vertreten- aus Darmstadt hatten zahlreiche Handelsgärtner und Private werthvolle Exemplare von Rosenstöcken in großer Anzahl gesandt und von auswärts waren deren gleichfalls sehr viele, darurter solche aus weiter Ferne, eingetroffen. Allerhand Seltenheiten gab es da zu bewundern und daS Gesammtbild der Rosenabtheilung der Ausstellung war in der Thal prächtig. Neben den Rosen waren auch viele andere Blumen vertreten, auch Obstsorten waren in hübschen Arrangements ausgestellt, wir erwähnen nur die kostbaren Trauben, die von der Großherzoglichen Hofgartenverwaltung geliefert worden waren. Auch der jetzt so beliebte Brauch, gedeckte Tafeln mit Blumen zu bestreuen, wurde an reich mit Silberzeug geschmückten Tischen veranschaulicht. Am meisten gefielen die Arrangements der großen Trierer Gartenbaufirma I. Sambert u. Söhne, die fast in allen Abtheilungen vertreten war und die denn auch für die anerkannt beste Gesammtleistung von allen Ausstellern mit de« ersten Preise, dem vom Großherzog gestifteten Ehrenpreise, belohnt wurde. Die sämmtlichen übrigen Preise — es war deren eine recht stattliche Anzahl — gelangten gleichfalls zur Vertheilung. Der Besuch der Ausstellung, der ja naturgemäß nur eine ganz kurze Dauer beschieden sein konnte, war durchaus befriedigend, auch von auswärts waren Dank der bewilligten Fahrpreisermäßigung viele Garten- und Blumenfreunde erschienen. Der jüngst gegründete Journalisten- und Schrift- stellerverein hielt am vergangenen Samstag im Restaurant „Zur Oper" seine gut besuchte Monatsversammlung ab, die sehr anregend und gemüthlich verlief. Nachdem man verschiedene Dinge geschäftlicher Art erledigt hatte, legte der Vorfitzende dar, wie man die einzelnen Bereinsabende in Zukunft gestalten wolle. Den Mittelpunkt des Programms sollen jedesmal Borträge literarischen Inhalts bilden oder Erörterungen von Fragen, die für die Schriftftellerwelt ein allgemeines Interesse besitzen. Den gemütlichen Theil des Abends verschönten wiederum Solovorträge hiesiger hervorragender Künstler. So erfreute Herr Musiikdirector Senfs, ! der verdienstvolle Dirigent des „MozartvereinS", durch den prächtigen Vortrag mehrerer Lieder, Herr Concertmeister Müller von der Großh. Hofcapelle spielte zwei Concert- stücke von Bruch und Dieniavski mit großer Vollendung. Ein Toast und dreifaches Hoch lohnte die stets liebens- würdigen Künstler, die dem jungen Verein ihre freundliche Unterstützung gewidmet halten. Die Vereinsabende sollen nun während der Sommermonate ausgesetzt und erst im September wieder ausgenommen werden. Das große Sommer-Wettfahren des Bichcle- Club am letzten Sonntag nahm den programmmäßigen Verlauf. Es gehörte zu den interessantesten Wettkämpfen, die in Darmstadt im Radfahren ausgefochten wurden. Große Erfolge heimste namentlich Herr Hosemann vom Kaiserslauterner Radsahrerverein ein, der öfters als Erster durch das Ziel ging. Am nächsten Sonntag hält nun der H e s s i sch e R e i t e r - verein fein seit langer Zeit projecrirteS Rennen in Kranichstein. Das Programm umfaßt sieben Nummern: 1) Trabrennnen für Landwirthe, 2) Galoppreiten für Land- winhe, 3) Flachrennen, 4) Hinterjagdrennen, 5) Rennen für Chargenpserde, 6) Schweres Jagdrennen, 7) Leichtes Jagdrennen. Die Nennungen find sehr zahlreich eingelaufen und so werden wir im nächsten Briefe wohl über interessante Wettkämpfe berichten können. Die Sommer-Conc erte im Saalbau brachten am Montag eine interessante Abwechselung: Die Bismarck- Kürassiere aus Halberstadt gaben auf ihrer Durchreise ein recht gut besuchtes Concert und ernteten großen Beifall. Das im letzten Briefe erwähnte Sommerfest des „Humanitas" wurde am Samstag programmmäßig gefeiert. ES brachte Concertvorträge der Capelle Hilge und Chorgesange des trefflichen Mitgliederchors unter der Leitung des Herrn Mufikdirectors Keifer. Der Garten war prächtig illuminirt und zum Schluß fehlte natürlich das übliche Tanzvergnügen nicht, dem die Jugend bis zur frühen Morgenstunde huldigte. Das tSommertheater mußte in dieser Woche ein paar Tage unfreiwillig feiern, da der Saalbau für andere Veranstaltungen vergeben war, jedoch hat fich das Unternehmen nun bereits in der Gunst des Publikums befestigt und sein Gelingen ist nunmehr bis zum Schluß der Spielzeit, die bis Ende August dauern soll, gesichert. Auch im Skating-Rink-Orpheum gab eS in der verflossenen Woche volle Häuser, feit dem 1. Juli „arbeitet" dort ein neues Personal. Die dressirten Bären haben ihre Schuldigkeit, als Zugkräfte zu wirken, bestens erfüllt und nun sind die „Six Julians", eine englische Damentruppe, an ihre Stelle getreten. Indessen beginnt es in Darmstadt immer stiller zu werden. Die „tobte Saison" nimmt bereits ihren Anfang und im Laufe der nächsten Woche wird wie alljährlich die große Auswanderung der Sommerfrischler undd Bade- curgäste beginnen. Im Odenwald ist die Zahl der Sommerfrischen ganz bedeutend angewachsen und manch stilles Plätzchen gilt jetzt als Luftcurort, das sich noch vor wenig Jahren von dieser Ehre gar nichts träumen ließ. Auch die Zahl der Durchgangstouristen ist ganz außerordentlich gestiegen, so daß man nun nicht mehr von dem mit Unrecht vernachlässigten Odenwalde sprechen kann. Seine Schönheiten find jetzt in ganz Deutschland bekannt und locken viele Tausende herbei. e’ne große Seltenheit, ein afrikanischer Elephant. I D es. Totere find bekanntlich seit dem Verlust des Sudan an den Mahdi nicht mehr nach Europa gebracht worden - erst mit der Eroberung von Kaffala ist der Export wieder möglich. Das erst 2% Jahre alte Thier hat den Namen des besiegten Ras-Mangascha erhalten. — Die Zahl der Löwen des Gartens ist durch zwei Gäste aus der Abyssinischen Wildniß, die aber nicht im Gerten bleiben werden, auf 12 gestiegen. Sonntag Vormittag den 7. Juli bis 12 Uhr ist das Entree auf 20 Pfg. ermäßigt. Nachmittags findet Doppel-Concert statt. ♦Ms. Kassel, 4. Juli. Der Wirbelsturm am Montag hat durch den begleitenden Hagelschlag in einer großen Anzahl Gemeinden in den Kreisen Hofgeismar, Wolfhagen, Kassel, auch ferner bis zur Eder und Schwalm hinauf rc. furchtbaren Schaden angerichtet. Ein großer Theil der Ecnte ist vernichtet, nur wenig versichert. Der Schaden beziffert sich auf viele Hunderttausende von Mark. Was in den Waldungen für Verwüstungen angerichtet wurden, sei durch die Thatsache illustrtrt, daß in einer einzigen Waldung bet Kalden über 1000 Stämme umgeweht sind. Im Schloß- Parke zu Wilhelmsthal find 168 der seltensten Bäume entwurzelt, im Habichtswalde bei Wilhelmshöhe 800 der schönsten und stärksten Bäume, in der Rosenallee sind 93 Pappeln entwurzelt. Mehrere der intereffantesten Parthien find photographirt. * Berlin, 4. Juli. Der „Berliner Local-Anzeiger" meldet: Durch einen furchtbaren Wirbelsturm, verbunden mit schwerem Hagelschlag, ist über die Stadt Mehlsack in Ostpreußen ein großes Unglück hereingebrochen. Wallnußgroße Schloffen zerschlugen die Fensterscheiben aller Häuser auf der Nord- und Westseite. Alle Gemüsegärten und Felder der Umgegend wurden verwüstet. Zwei Kinder sind ertrunken in den zum Strome angeschwollenen Straßeu- rinnen, fünf werden vermißt. Mehrere Menschen sind durch fallende Ziegel und Mauerwerk verletzt worden. * Straßburg i. 6., 4. Juli. Die Eröffnung der Sonderausstellung für Kunst und Alterthum im Parke der hiesigen Industrie- und Gewerbe Ausstellung wurde heute Vormittag durch den Statthalter FUrsten Hohen- lohe-Langenburg vollzogen. Die Sonderausstellung weist eine große Menge seltener und werthvoller Kunftschätze aus Elsaß- Lothrivgen auf. Gemeinden, Kirchen und Private haben bereitwillig die Hauptstücke ihrer Sammlung hergeliehen. Auch der Rappoltsweiler Schatz des Prinzregenten von Bayern ist auf der Ausstellung vertreten. Graz, 3. Juli. Gestern Nachmittag ging über ganz Steiermark ein verheerendes Unwetter nieder, welches bedeutenden Schaden anrichtere. Algier, 4. Juli. Zwischen 150 Arabern in AintedelöS I fand gestern ein blutiger Kampf statt. Nachdem die I Kämpfenden ihre Flinten und Revolver abgeschossen, griffen I | sie zu den Dolchen, wodurch ein schreckliche- Blutbad entstand. ES gab zahlreiche Todte und Verwundete. ♦ Das Problem der Aluwiuinm Löthuug, daS die Techniker lange beschäftigt hat, scheint nunmehr durch Herrn Otto Nicolai in Wiesbaden in vollkommen befriedigender Art gelöst zu sein: Sein im Wesentlichen aus Chlorkadmium bestehendes patentirteS Flußmittel verrichtet die Löthung so ausgezeichnet, daß z. B. ein paar sorgfältig geputzte Aluminiumblechstreifen, zwischen die man daS Salz streut, beim Erhitzen mit der Stichflamme unzerreißbar fest mit einander verbunden werden. Die Erfindung wird der Aluminium'Jndustrie sicherlich einen neuen Impuls geben. * Welchen Widerstand die Luft den fahrendeu Eisenbahn- zagen bietet, darüber wacht uns daS Internationale Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW., einige interessante Angaben, die auf Beobachtungen beruhen, welche die südfranzösischen Eisenbahnen diesem Umstande widmeten- die Resultate find so überraschende und die Wirkung deS Luftwiderstandes ist so bedeutend, wie man dies gar nicht vermuthen sollte. Die Verwaltung der Eisenbahnlinie Paris- Lyon fand nämlich, daß, ganz ruhige Luft vorausgesetzt, die Luft einem mit 40 Kilometer Geschwindigkeit fahrenden Zuge einen Widerstand von 10 Kilogramm auf den Quadratmeter Stirnfläche entgegensetzt- bei 60 Kilometer beträgt der Widerstand etwa 35 Kilo, bei 80 Kilometer 60 K lo, endlich bei der größten Fahrgeschwindigkeit von 100 Kilometer ist der Luftdruck auf den Quadratmeter gleich 100 Kilogramm- im Allgemeinen fand man, daß der Widerstand proportional dem Quadrat der Fahrgeschwindigkeit ist. Da nun die Stirnfläche eines Zuges etwa 6 Quadratmeter Fläche hat, so ist der Widerstand bezw. 60, 210, 360 und 100 Kilometer gleich 600 Kilogramm. Bedenkt man nun, daß, um 1000 Kilogramm einer Eisenbahnlast fortzuziehen, die Maschine nur einer Kraftanstrengung von 3 Kilogramm bedarf, so könnte mit der von der Locomotive zur Ueberwindung des Luftwiderstandes verbrauchten Kraft von 600 Kilogramm, wie fie bei 100 Kilometer Fahrgeschwindigkeit nothwendig wird, 200,000 Kilo Nutzlast fortbewegt werden, wie man steht, ein unglaublicher Verlust an Kraft, der aber aus den angegebenen Zahlen unumstößlich hervorgeht. Nun ist es aber nicht allein die Front der Locomotive, welche den Widerstand bietet, sondern jeder einzelne Wagen trägt mit seiner Stirnfläche mehr oder weniger zur Vergrößerung desselben bet. Hieraus erhellt, daß die Benutzung weniger, aber großer Wagen, wie z. B. jetzt bei den Courierzügen all gemein üblich, einen besseren Effect erzielen muß, so daß die sogen. Harmonikazüge in ihrem Principe das Vollkommenste darbieten. Im Uebrigen sucht die obengenannte französische Eisenbahn jedoch ein besseres Resultat durch keilförmige Gestaltung der Locomotivfront zu erzielen und sollen die angestellten Versuche sehr befriedigend ausgefallen sein, jeden I falls sind aber die oben angegebenen Zahlen von hohem Interesse, besonders was die dem Luftwiderstand äquivalente Mehrerforderniß an Arbeit der Maschine anbelangt. * Humor auf See. Von der Seefahrt der Journalisten und Reichstagsmitglieder um Skagen nach Bremen wird den „M. N N." noch allerlei Lustiges gemeldet. Liebermann von Sonnenberg hatte viel auszustehen. Ein boshafter Freisinniger machte ihn auf die Küste von Jütland aufmerksam und wollte ihn unter schallendem Halloh zu einer Rede gegen die „jütische Küste^ veranlassen. Ahlwardt hatte sich mit einer weißen Schildmütze ein ächt seemännisches Aussehen verliehen. Aber er mußte auch viel erdulden. Ein bekannter Berliner Journalist, der sich durch seinen Witz auS- zeichnete und einstimmig zum „Contreadmiral deS Preß- geschwaderS" erwählt worden war, meinte : Wenn Herr Ahlwardt sich so weiter pflegt, wird er der schönste „Sptck- ahlwardt" und setzte hinzu: Wir müssen ihn etwas auf „Ahlwardegeld" setzen. Man steht, die Seeluft wirkt äußerst belebend auf Geist und Verstand. Dieser Stimmung entsprang auch am folgenden kritischen Tage der Vorschlag, auf dem Schiffe eine „Vomitivtafel" anzubringen mit dem Namen aller Derjenigen, welche dem Gotte der Fluthen Opfer gebracht. ♦ Ein Millionär als — Diener. Der Dresdener Reichs- tagsabgeordnete Oswald Zimmermann hatte sich zu den Kaiser Wilhelm-Canal-Frstlichkeiten einen eigenen Diener mitgebracht. Der „B. B.-C." macht darüber die folgende pikante „Enthüllung": „Wir hatten das Glück, seine Festkarte zu sehen, also die Karte, die. ihm gestattete, an den Eröffnungsfeierlichkeiten theilzunehmen — (ohne Eintrittsgeld), darauf stand zu lesen: „Louis Köhler, Diener des Herrn Reichstagsabgeordneten Oswald Zimmermann." Für Leute, denen dieser Louis Köhler eine „terra incognita“ sein sollte, und die darum ob unserer ganzen Erzählung ein ziemlich dummes Gesicht machen dürften, müssen wir allerdings noch eine kurze Erklärung hinzufügen: Herr Louis Köhler (der frühere Besitzer des Schillergartens von Blasewitz) besitzt ein Vermögen von mehr als einer halben Million Mark!!! Wer bet dieser Fahrt wohl die Zeche bezahlt haken wird — der Herr oder Diener??" Citerotur und 2Cnnff. — Die Kritik, Wochenschau des öffentlichen Lebens. Heraus- gegeben von Karl Schnetdt. Verlag von Hugo Storm, Berlin^., Gleditschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. Probevummern direct vom Verlag oder durch jede Buchhandlung. Heft 40 vom 6. Juli enthält: König Hammerschmied. Vom Herausgeber. Lehren und Irrlehren deS Processes Mellage. Von Dr. med. S. Landsberg. Der Katser-Wilhelm-Canal. Bon Sailor. Moderne Phrenologie. Von Dr. M Brasch. Ein Besuch bet dem jungen Nietzsche. Von Richard Reuter. Hmry George und Papst Leo XIII. Von H. Melbeck. Propagandisten. Von Julius Duboc. Religion. Eine Erwiderung von Rose Stolle. Luftkurort Ludwigsbad | Post Wipfeld bei Würzburg altrenommirtes Mineral- und Moorbad, Kneipp'sche Wasserheilanstalt. In reizender, völlig geschützter Lage des Mainthales. Com- fortabel eingerichtet, Park, herrliche Ausflugsorte in der Nähe. Mäßige Preise. Prospect. Aerztlicher Leiter und Besitzer 3180 Dr. Niggemann, vorm. Badearzt in Wörishofen. En'oros. !&ier! En detail. Die Eierhandlnng von Eberh. Metzger. Neustadt Ur. 8 und Iranksurterstraße Nr. 1 ■■■ Telephon Nr. 65 ■■■ empfiehlt [3025 m* garantirt frische Eier zu den allerbilligsten Tagespreisen. Lsrger's Germania Fabrik Robert Berger, Pössneck j. Th. Cacao 3156 Weltartikel! In allen Ländern bestens eingeführt ♦ Man verlange ausdrücklich SARG’S ALODONT; $ Anerkannt bestes, unentbehrliches Zahnputzmittel. J X Erfunden und sanitätsbehördlich geprüft 1887 (Attest Wien, 3. Juli). 9 Sehr praktisch aof Reisen. — Aromatisch erfrischend. — Per Stück 60 Pfg. 0 ♦ Anerkennungen aus den höchsten Kreisen liegen jedem Stücke bei. :Zu haben in Glessen in der Hirsch-Apotheke, Pelikan-Apotheke, Engel- und J Universitäts-Apotheke, AdlerJkogerle, Seltersweg 39. 528 * n Cölner Filiale der Commandit-Gesellschalt für Pampen- und Maschinen - Fabrikation W. Garvens CÖLN, Unter Goldschmied 10/16, empfiehlt und hält vorräthig: wirkende Sang- und Druck-, Spritzpumpen etc., feststehend oder transportabel, für Hand- oder Kraftbetrieo) für htiiiNliche. gewerbliche und öffentliche Zwecke, Land wirthschaft. Bauten und Industrie. Tiefbrunnen - Pumpwerke. Röhrenbrunnen. Hydraulische Widder. Gartenspritzen. Arten u.Grössen (aus Holz und Eisen oder ganz verschiedenste Anordnungen in Decimal-, Centesim.- Laufgewichts- oder gleicharm. Svstem, transportab. oder ■■ festst, versenkb., verlegb.) f. Handels-. Verkehrs-, Fabrik-, landwirtschaftliche und andere ffe- werbl. Zwecke n. f. Hausgebrauch. Waggon- und Fuhrwerkswaagen. Personenwaagen. Ellnstr. Preislisten, Auskunft etc. gratis und portofrei, 5223 Marca-Italia (Jtal. Rothweiu) per Flasche, ercl. Glas, 50 Pfg. empfiehlt 6692 PH. Herrmann, SelterswegW. Aerzllich empfohlen. Amtliche Analysen decken sieh vollkommen mit solchen ächt franz. Cognace. Llter-Flaache Mk. 2 — Grosse Flasoh« von Mk. 1.80 an. Alleinige Niederlage: 1000 Adolf Gel*»©, am Kreuz. Mosel-Cognac aus der Destillerte von A. L. elfen in Trier a. d. Mosel, Wetndesttllat ohne den geringsten Sprttzusatz. In Brüssel mit der silbernen Medaille gekrönt, empfiehlt die */i Flasche zu Mk 3.— und . die «/« Flasche zu Mk. 1.60. [191 PH. ©aneff II.. Bahnhofstr., Gießen W 500 Paar russische 8 Turnschuhe ö prima bS28 fr- Wir fnnfirn ,i für Herren, Knaben u. Mädchen zu billigen Preisen bet Marktstraße 9. Cognac Deutsch, und Franzos. — Aerztlich empfohlen. — F. Schott 384 Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengaffe. Mr Für jeden Tisch! Für jede Küche! ÄBBIS CARBOLIJTEUM | AVENARIUS. g Farquetriemen Mosaikplatten bis zu den reichsten Mustern. © Srnfrn. Sichel» 03 MUNUI'E lllllnu.auiii UU i i um i..-I n! n i in. i, m u 11, um 287 i| Grösstes [ i''' 1 Schlackensand, Schlackenmehl, fr re WWlnter S X Wir empfehlen UI uns zur Anfertigung von: anlagen ■ mnmumnnnn'tmit "nninunnN Buderus’sche Eisenwerke B X SS NM K y 8?: :c8 Ä ö « u w 08 X s *’ Cognacbrennerei ), Scherer 4 Co. tilgen, Hessei. Closet- und Badeeinrichtungen u» Sb W> in vorzüglicher Ausführung und unter Verwendung besten Materiales, sowie zur Vorbau- und Stuck-Gyps; sowie plastische Hartguss - Baudecorationen, zur Ausstattung für Paraden und Innenräume. ! Ausstellung: I Grünbergerst7 l< 8* Lfllip frw. ‘Fr.Hewel H Bildhauerei. II ..... Thonrohren, Tuffsteine/Schlackensteine, hydraul. Schwarzkalk, Lahn-Marmor-Weisskalk und prima Sackkalk, Dachpappe, Isolir- platten, Bleiplatten, Travers und Ummer Asphalt, Goudron Holzcement etc. Haus - Wasserleitungen jeder Art, als: Kalt- und Warmwasser- Wetzsteine. Heugabeln. Heurechen. Dengelhämmer. Ambasr. Mr Bensen volle Garantie. 2788 Emil Fistor, Marktstr. IO. Schlackensand bestes Material zur Mörtelbereitung rc., liefern in tittiten Lager m Werkzeugen,Eiseowaaren$^ -<*•>- und — Haushallungsgegenslähden. X* Vertreter der Waagenfabrik Carl Schenk, Darmstadt der Zug-Jalousien und Roll-Läden-Fabrik Carl Schliessmann, Hoflieferant, Castel — Mainz. Schlackenmehl Ersatz für Cement, Graukalk und Weißkalk zur Herstellung von Frucht, b^en und ähnlicher Räume ganz besonders geeignet und begehrt, sowie liefert und stellt auf Carl Stohr I. Ludwigsplatz 5. 3613 l| vl VoBlüö ii l; Grabsteinlager, ||l| I.Oberhessene.1 lothweiv) e, ml. Glas, Pfg. 6692 nn,MsvtßK. _ Versandt aller Fabrikate bei Waggonbeziigen ab der betreffenden Werke zu Fabrikpreisen. 8W"* Wunsch wird das Verlegen von Flur- und Wandplatten, sowie Parquetböden durch geübte Leger mit übernommen. Kostenvoranschläge gratis. -MIR Allein ächt in Gießen: o Gustav Walter, 5740 Müasburg 18. spanischen deutschen Cognac sowie vorzügliche, gut bekommende (Ober - Ingelheimer Rothwein .stSLAL W ÖXJL1Ü Hochheimer Weisswein) und Moselweine. Weinfässer. Frisch entleerte Weinfässer (wemgrün), in allen Größen, empfiehlt Wilh. Kohlenmann, 5467 Küfer, Neustadt 15. Obstpresse zu verleihen. nähme von Reparaturen vorhandener Haus-Wasserleitungen. Musterlager in Badeöfen, Zink- und gusseis. emaillirten Bade-Wannen, Boilers, Closets in den bewährtesten Con- structionen, Pissoirs, Wandbrunnen in Gusseisen und Porzellan, Waschbecken, Küchenausgüssen, Gartenhydranten usw. Closets, Wandbrunnen und Badeöfen können — durch Leitungs- • Anschlüsse in Thätigkeit gesetzt — gezeigt werden. Zu jeder Auskunft und Anfertigung von Kostenanschlägen »sind wir gern bereit. 2746 Städtisches Gas- und Wasserwerk Giessen. Die Maschenöier-Aandtung voll Daniel Heil Telephon flr. 55 Lindenplatz 3 -eltphoo Ur. 58 empfiehlt Bier der Actien-Branerei Gieße«: Wiener Bier........per Flasche 18 Pfg Bayerisch Bier „ zo Exportbier, ^eUfarbi0 (Wiener Brauart) " 23 Exportbier (Pilsener Brauart) ... „ 33 " _____Jedes Quantum frei in’s Haus. 299 Louis Frohnhäuserj Mäusburg 7 empfiehlt seine direct bezogenen, von ärztlicher Seite aufs Beste empfohlenen, reingehaltenen Spanischen Weine in verschiedenen Qualitäten zu billigstem Preise. Ferner Italiener Rothweine, desgi. wnpW an decken M y, Seht fra«. 2—, Grosse Flaiw Alleinige Ni^erlage- .Cognac MSv md Fra*' > etttpi0*’*6.”’ Schott i? ö«nttn "" N. 8l”ltb teo h bnaK.L tlanb »4 > "il-6« 8 *1' «Iben. N°> Mtteti Wh l* »iral des « IU>>| ach ^virkt ^denrr Reichs. n sich .. Ä fellolßenbt seine Fest- Stftattete, an den ‘ * Eiattitts. (h 0Diener ° Ziwrnerwalw.« "isrra incognita“ Erzählung ein nölfa wir aster- 8en: Hm Louis inen« öon Blasr- 1et haibeu Million bit Z^e bezahlt Backsteine Feldbrand la. Qualität. Jedes Quantum billigst. Nahe und gute Abfahrt. ArÄ können dieselben an die Baustelle geliefert werden. 5585 Andr. Euler. 'ft. 1® Lebens. ° Storm, Berlin V., llik. Einzelne heile n durch jede Buch- nlfl Hammerschmied. Processes Melloqe. ichrlm^Eanol. Bon Srchch. Ein Besuch . Hmy Georqe und Wen. Bon ZultuS i Stolle. Schlackensteine, aus Schlackenmehl und Schlackenfand vermittelst Pressen hergestellt, sind leichter als Feldbrand und Rmgofensteine; d^e Steine haben ganz gleichmäßig schöne hellgraue Farbe, und da dieselben nicht gebrannt werden, sondern an der Luft cementartig erhärten, so bletben sie scharfkantig und gerade, wodurch bei deren Vermauerung nur wemg Mörtel erforderlich ist; auch lassen sich dieselben in jede Form hauen, ohne zu breche«, sie verwittern niemals, chre Festigkeit nimm£ nach dem Vermauern noch zu und find sie msbe- enschaft für Mauerwerk SUPPENWÜRZE Deren Gebrauch wird damit ausserordentlich erleichtert, — sauber und bequem, — und ermöglicht auch die nur tropfenweise Verwendung der ’A ürze. Zu haben in allen Geschäften, die Magg i’s Suppenwürze führen, bewährtester Constructiou! ...... vvm WHlUHWW UUU) sondere wegen ihrer cementartigen Eigenschaft für Mauerwerk ' an feuchten Orten, unter der Erde, in Kellerräumeu, Stollen re. durchaus vorzuziehen. Versuche im Polytechnikum in München haben ergeben, daß Schlackensteine für Luft doppelt so durchlässig sind, al» Nvrmalmortel, weil sie Wasser durch Kapillarität nur langsam aufsaugen, das aufgenommene Wasser dagegen wieder sehr rasch abgeben. Die Schlackensteine sind zur Erbauung gesunder trockener Wohnhäuser deshalb ganz besonders zu empfehlen, und ergnen sich sowohl zur Ausmauerung von Fachwerk, wie Massivbauten, Brandmauern, Kaminen; ihre Feuer- beständigkeit ist eine sehr große, ste springen nicht und find sehr schwer schmelzbar; auch find Schlackensteine durch mtnrsterrcllen Erlaß zu allen Bauten als zulässig erklärt. Die Steine werden in zwei Größen gefertigt und zwar: 250 x 120 x 100 mm und 250 x 120 x 60 mm (Normalformat). föain-Weser-Hütte Margarethenhütte Sophienhütte Georgshütte Stctloo Lollar. Station Giessen. Station Wetzlar. Station Burgsolms, aQOÖöaaDÖärib JEAN AEAN &, CIE. Telephon 21 Westanlage 15 Telephon 21 Baumaterialien - Geschäft Alleinverkauf renommirter Fabrikate liefern und empfehlen als Specialitäten: Fabrikate der Wetzlarer Cement-, Cementwaaren- und Schlackenstein - Fabriken als Cementrohre für Canalisation eto. Cementdachplatten (D.R.P. No. 4940) und Patent Wutke. Cementflur- u. Trottoirplatten, Treppenstufen. Viehtröge, Wasserrinnen, Spülsteine, Kanalrahmen etc. sowie Bauwerkstücke aller Art aus Cement-Beton. I ' 5128 ss*“\ L. r°?> Saargemünder Flur- und Porzellan-Wand- 2 TSXfe nnii platten. Cement-Mosaikplatten, sowie Thon- ® ■“löQen- UHU -DUCiien Gypsdielen (Schilfbretter), System Giraudi, renommirtes Fabrikat von Kapterer & Clemm, Hochhansen a. Ä. ■SS Alleinverkauf der Meissner Ofenfabrik SS vorm. Ernst Teichert, Cölln — Meissen. W* AUSSTELLUNG» - LOCAL : SELTERS WEG 89. 5R txxxsaoQoaDDoaaoacxxxxxjoa 8 /ran? Chriftoph s 8 den größten Qua«- 1 § Mbüdkn-GlaP-Facka o sofort trockllklld und geruchlos, O von Aedermann leicht anwendbar, 5866 Tabak und Cigarren, ■ Marktstrabe 9. ■ ♦ u — r verbunden mit Münchener Mrgervräu fei»» WO um Ausschank auf dem Festplats. t SÄ'e.&,?TÄ £*“"• 3 5743 •—•Wltll—>—• Modell 1895 Fabrikat 5685 Marktstrahe 2. Berger’s 5MF Fahrunterricht durch einen geübten Fahrer. Brauselimonade Bonbons und (3608 rothe Falzziegel a JL 75.— alle Karl Bergmann, Ederstraße 3 Günstige Bedingungen. 3362 empfiehlt sein seit 13 Jahren bestehendes 5471 Große Auswahl! — Billige Preise! Marklstratze 9. Siebacr.on: A. edjnjbn, Druck und Verl.ig der Brühl'schrn Universitär« Buch« und Sicindruckerei (Picksch & Lchenda, in Gießen. das Beste! Vom Guten pr. 1000 Stück frei Bahnhof Gießen. Fabrik Robert Berger. Pössneck i. Th. gesr: 1846 J. C. Wallenfels Färberei, Wascherei Pneiimatic-Fahrräder ans der Neckarsulmer Fahrräder - Fabrik und von Geo. C. Osterloh in Magdeburg. bestes gediegenstes Fabrikat. 2262 Vertreter: Willi. Hamel, Bleichstr. 7, Giessen. ersten Ranges hocheleganter Bau mit allen Vorzügen der Neuzeit, voll- ständige Garantie für prima Material und Arbeit, empfiehlt zu hier noch nicht offerirten billigen Preisen Ale Zubehörteile billigst. L. Hellmold, Gießen, Steinstraße. 3876 ldnabe«ML«tel, .Unzüge in Tricot-, Buckskin- und Wffchstoffen; Mädchen« Jäckchen, «Capes, «Mäntel und «Kleidchen in Wolle, und Waschstoffen; Damen« Blonserr und Schürze« empfiehlt zu billigsten Preisen 3832 A. Fangmann Wwe., Bahnhofstr. 29. । Opel- Fahrräder WS? Astes erste Sorte. Zweite Sorte entsprechend billiger. Für Wetterbeständigkeit volle Garantie "MM3 5753 Rett.: Bornahn Jahre 1 M AH an di- Groß Wir machen Mlniaterial net Sen ©emeinbeboc Hiillshaltungsliste senden ist. Wir empseh unser Ausschreibei bei der Prüfung! tzMM und Ri brsondni aus soi 1. MW LandvirihschW sicher oder befiel 2. Alle Gei w't der Ammei versehen sein. 3. Muf der angegebene Größe der Summe der i pichliet sein. 4- Falls die isi. nutz auch die W biejen wit einem hanvtdl im Hause des Herrn Conditor Hettler, Frauksurterstrahe 1, <$de der Südanlage, errichtet habe. Mit der Zuficherung prompter und reeller Bedienung bitte um geneigten Zuspruch und zeichne «in großer Poste« Huld-Schuhe und Pantoffel wird unter s preis verkauft bt Gunther & Noltemeyer, Zur Lust bei Hameln Iavrik uns Waarenversand. ”1W£ ss?o Hegen chintteferung alter Wosssachen liefern waschechte Kleiderstoffe, Itanelke, Atuckskin, Kammgarn, Schlaf- u. Pferdedecken, Teppiche, -fünfer u. sortieren etc. Annahme «nd Musterlager: .1. C. Wallenfels, Kirchenplatz 21. Hermann Richter, Gießen, MbiM. 64 n Vertreter der SiegerSdorfer Werke, SiegerSdorf i« Echtes., der Ober« dollendorfer Werke, der girmar ServaiS & Eo.« Witterschlick, der Bonner Berblendsteinwerke, der Firmen r A. v. Müller in «isenderg, Schlüter * Eo., Brüggen rc., liefert Terraeotten, Berblendtteine und Falzziegel gB8«S®,P°" Milrstewraterei nach ächt Münchener Art. ♦ 5839 Festwirth.- Ludwig Spuck. Der . Aootag»- Lbtfl da» dlnz Hochachtungsvoll Eberh. Metzger, Frauksurterstratze Nr. 1 und Neustadt Nr. 8. Telephon 66. blaue do. mit Silberglanz ä «M. 86.— und JL 90.50 imprägnirte schwarze do. ä Jt 90.— und 92.— jh. 26 des <^r. 2250. |er Lcrordnung SchMags sül kommeude Mar (Nr- 2251. der Kaiserlichen nunb. dom 2( Mr. 2252. imi> Abänderung Eisenbahnen Dr Gießet' Gi Sammlung: Sonntag den 7. Juli, Morgens lOVa Uhr, Hiermit erlaube mir einem geehrten Publikum die ergebene Mit- - Heilung zu machen, daß ich neben meinem Geschäft Neustadt Nr. 8 eine Filiale in 500 Ko. Tragkr. M.8O. Einfachetee und beetes Hebezeug zum Aufwinden von Fässern, Ballen, Kisten etc. durch eine Person auf jede beliebige Höhe. Prospekt gratis. 1764 PH.MAYFARTHdfcCo. Fnikferi ». I. oil Bertil 1 Quaneeslr. 21. sonstigen Polstermaterialien in allen Preislagen stets großes Lager. 5450 Julius Wiesbaden Frankfurt a. Main. Grosse Friedbergerstrasse 32 (Alte Post.) Für Tapezierer und Möbelgeschäfte. Sprungfedern, Seegras - Afrique, Kapok, Werg, Matratzenwolle, Rotzhaare, Drelle, Möbelstoffe sowie Achtung!! Sandalen I für Herren und Damen 5632 System Pfarrer Kneipp "SG zu haben bei Conditorei Kinkel, Neueubäuen 1, empfiehlt täglich verschiedene Sorten Kuchen, bestes Thee -und Kaffee- gebäck, Torten, Creme und Rahmsachen, sowie mehrere Sorten Eis. 4514 WWF Alle Bestellungen werden bestens ausgeführt. Jr Zum Turneftest empfiehlt in großer Auswahl: Turner-Wappen, Transparente, Vater Jahn, Sprüche, Willkommen, Lampions und Papier-Rosen billigst Wilhelm Klee chm. ReiuigUWMllM von Damen-, Herren- und Kinder-Garderoben, Möbelstoffen etc. 21 Kirchenplatz 21. Sicherheits-Seilwinde 800 Ko.Tragkr. M. 40. liebte si t3n . Eltern hakt 1 bereits das .,, gab kein Urien Spanne Q , i i*6"8te «Bein U8'1 tuntet bjj Wte et »ort to '!1 ®eiS< faw SB örniebrnpn x ' ö ÄH»!. C,lt HÄ ANNONCEN für den Deutsch. Arbeitsmarkt befördert die Agentur Giessen A. dretscher, Neustadt 55. 4657 in Steins Garten. Der Vorstand. Colonialwaarexx, Delicatessen, X -------"5 Allgemeine Versorgungs-Anstalt « KARLSRUHE. Ä* Lebensversicherung*. 98 Millionen Mark Vermögen. «m— 79670 DerScheruu-eu fibrr 329 Millionen Mark Kapital. Niedere Beiträge. Ganzer Uederschutz den Derstcherte«. Dienst« Cautioue« an Beamte. — Versicherung gegen «rtegsgesadr. „Mittzerficherung auf Prämienfreiheit im ZnualiditätSfalle". WÜT Verträge mit vielen Behörden und Vereine«. y Vertreter in Gießen: Jean Boeck und Fritz Egly. Turnverein ®ieN 8eee58e5 Alle unsere Mitglieder find dringend- » n/i gebeten, sich am Festzug zu beteiligen. (.OllUldltÖ * (^töllltlttlü Zum 22. Mittelrheinischen Turnfest. Alisschaiilißellk»»AM-SlMlkj Giessen. 5584 Festwirth: Georg Euler. E 3 ’M HQI I 111II leit g fl| 11 fsf fH18- vaw 81; VjSfcT L. elf VIMW 1 Watil IsImdillij) Hl Möbelfabrik Asterweg 47 und Ederstrasse 8 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in [2551 Polster- und Kastenmöbeln aller Art. Eigene Tapezier- und Schreiner-Werkstätte. Tüllvorhänge crßme, weiß und bunt, pr. Fenster von 4 Mk. an, Teppiche,Bettvorlagen, Tisch« decken, Portieren, Linoleum, im Stück und abgepaßt, Läufer in Wolle, CocoS, Wachstuch u. Linoleum, Angora- und Ziegeu-Felle, Tischdecken, Möbelstoffe, Wachstuch und Ledertuche. Th. Brück, Schloßgasse 16, Brand- und Kanzleiberg-Ecke. [3607 Geschwister Aron, Seltersweg. Corsttt - Spezial - Geschah empfehlen Sonnenschirme zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Leichte Sommerstrümpfe. - Touristen-Socke«. — Sommerhandschuhe in allen Preisen. Wir haben wieder einen Posten einzel«er Eorsett» in engen und mittel Wetten, die wir unter Preis abgeben, zusammen» gestellt.[5579 ©