au, EtT ein 7?* Non» " zahlt Vrr 4 9 v°n W. 5* 'Stt Sperrsitze al, ^Anzahl von Wungen baldigst ^iunehmen. §239 wein. * Uhr, rn kn aues: ! des Herrn id Ball. Vorstand, eit SS 8 Uhr, ligsfestes. Tanz. Fnfm Wahl unb inbergerstraße, sowie • Vorftao-. ritt. 8044 ihie (tute M. MM SM' ae.____ Wsbck -unasanstalt). 68«-/,«' immen seit goj Hersttaße^ reich ausg6®^^ r in W' geiisW iveto, W** rws «•s; W" eii»PPöJ®en ".XeB?derArt bdo ,;° Nr. 235 Erstes Blatt. Sonntag den 6. October 1SM Der Hießener Anzeiger afdjnnt täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Anmitien vlälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelegt. Siebener Anzeiger General-Anzeiger. Vierteljähriger ASonncmentspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kch«rstraß-Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Tiveis Gieren. Annahm« von Anzeigen zu der Nachmittags für de« ßokgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. ’MUUI ■■ L!______— Gratisöeikage: Gießener Kamikienötätter. All: Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehinea Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtlid?er Theil. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brille, 1 Wasserwaage, 1 Kinderstrohhut, 1 Henkelkorb, 1 Bürste, 1 Wagenkapsel, 1 Schürze, 1 Vorhang, 1 Kinderhemd und 1 Buch (lateinische Schulgrammatik). Gießen, den 5. October 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: v. Bechtold, Regierungs-Assessor. Neueste Nuchrrchten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 4. October. Die „Nationalztg." schreibt: Der Geschäftsbericht der Deutschen Colontalgesellschaft für Südwestafrika ist beendet. Das Rechnungsjahr stellt eine Wendung zum Besseren fest durch Herstellung friedlicher Berhältniffe. Eine angemeffene Entschädigung für die durch die Zerstörung KububS eingetretenen Verluste ist Seitens der Regierung in Aussicht gestellt. Der Verkehr in der Lüderitz-Bucht hat sich nicht unbedeutend vermehrt. Don dem Grund und Boden in der Nähe der Swakob-Mündung ist Mehreres verkauft und verpachtet worden- der Verkauf von Cacaofeldern ist zum Vollzug gebracht worden. Das Rechnungsjahr 1894/95 schließt mit einem Gewinn von 10886 Mk. ab, wodurch der Fehlbetrag auf 272759 Mk. verringert wird. Hannover, 4. October. Gelegentlich der Tagung des Vorstandes des Central-Ausschusses für Jugend- und Volksspiele in Deutschland wurde gestern Abend eine Versammlung abgehalten. Abgeordneter v. Schencken- dorff, der Vorsitzende des Central-AuSschuffes, legte die Ziele der Arbeiten des AuSschuffes dar. Dr. Schmidt-Bonn sprach im Namen der deutschen Turnerschaft für die Spiel-Bewegung. Oberpräfident v. Bennigsen gab in längerer Rede seine Ansicht über die hohe Bedeutung der Spiel-Bewegung für die nationale Erziehung kund. Turninspcctor Hermann-Braunschweig machte Mittheilungen über die bisherige Entwickelung der Spiele für das weibliche Geschlecht, Profeffor Koch- Braunschweig über Wettspiele. Braunschweig, 4. October. Der aus Veranlassung der Handelskammer Braunschweig Hierselbst zusammengetretene Fortbildungsschul-Songreß ist aus allen Thetlen Deutschlands zahlreich beschickt. Vorsitzende sind die HandelS- kammerprastdenten Juedel und Schoch und der Vorsteher der Magdeburger Kaufmannschaft, Pilet. Zwanzig Handelskammern und alle bedeutenderen kaufmännischen Fortbildungsschulen find vertreten. Der Wirkt. Geheime Rath Hartwieg auS dem Braunschweigischen Ministerium begrüßte den Con- greß. Auch die sächsische Regierung hat einen Vertreter entsandt. München, 4. October. Landtag. Bei der heute fortgesetzten DiScusfion über die Interpellation Dr. SchaedlerS betreffend die Vorgänge in Fuchsmühl sprachen nach- einander der Vorsitzende deS Mtntsterraths Frhr. v. Crailsheim and die Minister Frhr. v. Feilitzsch, Dr. Frhr. v. Riedel, Frhr. v. Asch und Frhr. v. Leonrod. Der Minister Frhr. v. Crailsheim erklärte, man könne daS Ministerium schwerlich für Handlungen untergebener Organe, von denen es nicht rechtzeitig benachrichtigt worden sei, verantwortlich machen. „Wir leben in einem Rechtsstaate, in dem die Selbsthilfe verboten und der Schutz deS PrivateigenthumS die erste Pflicht der Behörden Ift." Der BezirkSamtmann habe pflicht- gemäß gehandelt. Wenn ein Abgeordneter aus der Der- Mittelung deS Regierungs-Präsidenten im Falle Stern eine Parteilichkeit der Regierung folgere, so beweise gerade der ruf daS Gutachten des Ministerrathes erfolgte abschlägige Bescheid deS Gnadengesuches die Unparteilichkeit der Regierung. Die Frage der Revision der bestehenden Gesetze, damit auch deS ForstgesetzeS, bedürfe einer ernstlichen, ruhigen Prüfung, welche in Gemeinschaft mit der Kammer vorzunehmen, die Regierung getn bereit sei. Minister v. Feilitzsch wies darauf hin, daß der Bezirksamtmann bis zum letzten Augenblick sein Möglichstes zur Erhaltung des Friedens gethan habe. Die Hauptschuld an den unglücklichen Ereignissen bleibe der Seitens der Fuchsmühler geleistete Widerstand. Finanzminister Frhr. v. Riedel bezeichnet eine Abänderung der Lehensgesetze unter der Regentschaft nach der Verfaffung als unmöglich. Dagegen «erde eine Reform der Bestimmungen über die Ablösung von Naturalleistungen ernstlich erwogen. Depeschen deS Bureau .Herold". Berlin, 4. October. Reichskanzler FürstHohenlohe, welcher bekanntlich heute in Stuttgart weilt, hat, wie verlautet, feine Reisedispositionen geändert, so daß derselbe früher nach der Reichshauptstadt zurückkehren wird, als ursprünglich beabsichtigt war. Ferner wird sich der Fürst auf seinem Stammschloß Schillingsfürst bei Rottenburg an der Tauber voraussichtlich nur ein bis zwei.Tage aufhalten, um Anfang nächster Woche nach Berlin zurückzukehren. Die Jagden, welche Fürst Hohenlohe auf Schillingsfürster Terrain abzuhalten gedachte, find aufgegeben worden. Berlin, 4. October. Die internationalen Verhandlungen über eine gleichmäßige Herabsetzung und spätere Abschaffung der Zucker-Ausfuhr-Prämien dauern dem Vernehmen der „Rat. Ztg." nach zwischen den Ländern, welche solche Prämien zahlen, fort und die Hoffnung, zu einem befriedigenden Resultate zu gelangen, wird um so weniger aufgegeben, als die beteiligten Staaten, insbesondere auch Frankreich, in ihrer Finanzlage ein Interesse daran haben, auf die Beseitigung dieser Prämien hinzuarbeiten. ES wurde zunächst zwischen Deutschland und Oesterreich- Ungarn eine Verständigung angebahnt. Alsdann hat daS Wiener Cabinet die Fortsührung der Verhandlungen mit der französischen Regierung übernommen, die nicht aussichtslos erscheinen. München, 4. October. Oberstkämmerer Frhr. v. Malsen ist gestern gestorben. München, 4. October. Anläßlich deS Sieges der Wiener Antisemiten veranstaltete gestern die hiesige antisemitische Volkspartei im großen Keller'schen Garten eine Familien-Unterhaltung, bei welcher Reichstagsabgeordneter Ahlwardt die Festrede hielt. Er ermahnte in derselben zur Einheit und verglich den Sieg der Wiener Antisemiten mit jenem auf dem Schlachtfelde von Sedan. Gleichzeitig gab er auch der Befürchtung Ausdruck, daß infolge dieses antisemitischen Sieges in Wien zahlreiche Juden Oesterreich verlassen und sich nach Bayern, speciell nach München, wenden würden. Mit Musik« und Gesangsvorträgen schloß die Feier. Wien, 4. October. Sämmtliche Blätter legen den blutigen Ereignissen in Konstantinop el ernste Bedeutung bei und bezeichnen eS als die Pflicht aller Mächte, bei der Pforte auf rasche Durchführung der Reformen zu dringen, da sonst die religiösen Gegensätze im Orient zu schweren Complicationen und einem furchtbaren Ausbruch des muhamedanischen Fanatismus führen müßten. Lemberg, 4. October. Der bekannte Agitator und Herausgeber des VolkSblatteS „Wience Paloki", Pater StojajowSki, richtete an den Papst die Bitte, ihm den päpstlichen Segen zu dem Kampfe gegen die große lieber» macht, die sich der katholischen Kirche entgegenstelle, zu verleihen. Hierauf sandte Cardinal Rampolla ein Telegramm an StojajowSki, in welchem demselben mitgetheilt wird, daß der Papst über die Bitte deS Paters tief gerührt sei und ihm gern seinen Segen ertheile. — In parlamentarischen Kreisen macht die Antwort des Papstes großes Aussehen, weil Pater StojajowSki vom ungarischen EpiScopat mehrmals in Acht und Bann gethan worden war. Ferner hatte man die Bevölkerung oftmals vor dem Lesen seines Blattes gewarnt, weil daS EpiScopat der Ansicht war, daß dasselbe religionsfeindliche Tendenzen verfolge. Graz, 4. October. In den Alpen ift rapider Wettersturz eingetreten. BiS in die Thäler herab find die Berge mit Schnee bedeckt. Paris, 4. October. AuS Carmaux wird gemeldet, daß man einen Angriff der Ausständigen auf diejenigen Glashütten befürchtet, wo die Arbeit wieder ausgenommen wurde. Vom 15. October ab soll die Fabrikation wieder vollständig ausgenommen werden. Paris, 4. October. Während deS gestrigen Tages haben sich mehr als 10,000 Personen nach dem Institut Pasteur begeben. Die Polizei hielt die Ordnung mit großer Mühe aufrecht. Konstantinopel, 4. October. Die Aufregung bleibt fortgesetzt eine sehr große. Neuerdings kam es wiederum zu blutigen Zusammenstößen. Strenge Censur wird geübt, weßhalb der Nachrichtendienst sehr erschwert ist. WB. Amsterdam, 5. October. Gestern Abend durchzogen mehrere tausend Personen, darunter ausständige Cigarren- und Diamantardeiter, die Stadt. Es fand ein Zusammenstoß mit der Polizei statt. Die Menge warf mit Steinen, die Polizei griff mehrmals mit blanker Waffe ein, einige Manifestanten und ein Polizeibeamter wurden verwundet, drei Verhaftungen vorgenommen. Um Mitternacht war die Ruhe wieder hergestellt. Schwurgericht. W. Gießen, den 4. Oktober 1895. In der Sache gegen Conrad Heidelbach von Angenrod lautete der Wahrspruch der Geschworenen auf schuldig, doch wurden dem Angeklagten auf Antrag der Ver- theidigung mildernde Umstände bewilligt. DaS Unheil deS Gerichtshofes lautete auf 4 Jahre Gesängniß und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. W. Gießen, den 5. October 1895. Heute wird in die Verhandlung gegen den im Jahre 1877 geborenen Kaufmannslehrling Nathan Borngeffer und den im Jahre 1869 geborenen Knecht Heinrich Malkmuß, beide zuletzt in Gießen wohnhaft, eingetreten. Die Anklagebehörde wird heute vom Staatsanwalt Koch vertreten. Die Vertheidigung führt für Borngeffer Rechtsanwalt Ro send er g, die für Malkmuß Rechtsanwalt Katz. — ES dreht sich um den Zusammenstoß eines Omnibus mit einem beladenen Fuhrwerk der Firma Gebr. Rosenberg, welcher am 22. Februar d. I. auf der Bahnhofstraße in der Nähe der Wieseckbrücke erfolgte. Der Führer deS Rosen- baum'schen Geführtes, der Kutscher Martin, erhielt hierauf ein Strafmandat in Höhe von 3 Mk., wogegen derselbe Einspruch erhob. Vor dem Schöffengericht Gießen, bei dem die Sache darauf zur Verhandlung kam, wurden drei Zeugen vernommen, worauf die Verwerfung des Einspruchs erfolgte und die Berurtheilung des Kutscher Martin zu vierzehn Tagen Haft erfolgte. Nun kam diese Sache in zweiter Instanz an die Strafkammer und hier haben die beiden heutigen Angeklagten beschworen, daß der Führer des Rosenbaum'schen Wagens genügend ausgewichen sei. Diese Bekundung stand im Gegensatz zu drei anderen Zeugen, worauf die Verhaftung der beiden Angeklagten damals vor der Strafkammer erfolgte, weil sie sich dringend verdächtig gemacht haben sollten, einen Meineid geleistet zu haben. Der Angeklagte Borngeffer bleibt auch heute dabei, seine vor der Straskammer abgegebene Erklärung sei richtig. DaS Rofenbaum'sche Fuhrwerk, welche- er begleitet hat und auf dem 70 Ctr. Weizen sich befanden, sei genügend nach links auSgewichen, während der Omnibus nicht ausgewichen sei. Der Vorderwagen deS Omnibus collidirte mit dem Rosenbaum'schen Hinterwagen. Der Angeklagte erklärt, er habe mit dem Fuhrwerk der Gebr. Rosenbaum nichts zu thun gehabt, er sei im Hause dort nur Handlungslehrling. Der Angeklagte Malkmuß gibt dieselbe Erklärung ab und versichert auf das Bestimmteste, der Omnibus sei, ohne auszuweichen, scharf in Mitte der Fahrbahn auf das Rosenbaum'fche Fuhrwerk zugefahren. Auch Malkmuß erklärte vor der Strafkammer, die Wahrheit beschworen zu haben. — Es folgte die Verlesung des Augen- scheinprotocolls und deS Sitzungsproiocolls der Verhandlung vor der Strafkammer vom 16. Juli, ebenso das Unheil, welches die 14 Tage Hast gegen den Kutscher Martin bestätigte. Voraussichtlich wird die Verhandlung sich bis spät Abends hinziehen. un6 Gießen, den 5. October 1895. ** Schenkungen. Ihre Durchlaucht weiland die Prinzessin Julie von Battenberg hat laut „D. Ztg." nachstehende Anstalten rc. mit letztwilligen Schenkungen bedacht: Elisabethenstist 1000 Mk., Alice-Hospital 1000 Mk., Barmherzige Schwesternhaus 1000 Mk., Mathilden-Land* krankenhaus 1000 Mk., Verein hessischer Lehrerinnen zur Errichtung eines HeimS 1000 Mk., Frauen-Verein deS Gustav-Adolf-Vereins 600 Mk., Heidenreich v. Siebold- Stiftung 600 Mk., Armen der Stadt Darmstadt 800 Mk., Armen- und Kleinkinderfchule zu Jugenheim 600 Mk., Rettungshaus zu Hühnlein 400 Mk. ♦* Uebettragen wurde am 25. September dem Lehrer an der Volksschule in Schneppenhausen Georg Keller die Stelle eines Anstaltslehrers an dem Landeszuchthaus Marien- schloß unter Belassung in feiner Eigenschaft als Volksschullehrer. •* Revision bet Schulbücher. Die Schulbehörden lassen, wie Darmstädter Blätter melden, gegenwärtig genauere Erhebungen über die Verbreitung der in den Volksschulen zum Gebrauche zugelassenen Bücher vollziehen. Die geforderte Ueberficht erstreckt fich auf alle amtlich eingeführten Lehr-, Lern- und UebungSbücher. Atlanten, Liederhefte und Fibeln. Die Ermittelungen beziehen sich ferner auch auf die durchschnittlichen Kosten, welche für die Bücher eines Schülers aufgewendet werden müssen. Diese Statistik bietet auch wirthschaftliches Interesse, weshalb die Behörden bei den nothwendigen Erhebungen auf besondere Sorgfalt und Gründlichkeit dringen. • • Kunstausstellung. Mitte nächster Woche wird die Kunstausstellung am Brandplatz wieder eröffnet. Die auS- zustellende Serie Gemälde moderner Meister soll dieses Mal Kunstwerke ersten Ranges enthalten. • • Der Renierdarsteller August Zvnker»ann wird dem« nächst hier eintreffeu, um einen humoristischen Fritz Reuter- Abend zu veranstalten. Bet seinem letzten Auftreten in Stuttgart wurde demselben die Ehre zu Theil, in die Hofloge berufen zu werden, wo ihn der König freundlichst bewillkommnete und „zur angenehmen Erinnerung an Ihn", wie sich Se. Majestät wörtlich ausdrückten, ihm die große goldene Medaille für Kunst und Wiffenschaft, am Bande deS Friedrichs orden zu tragen, überreichte. Unser kunstsinniges Publikum dürfte daS Auftreten dieses ausgezeichneten Künstlers gewiß mit Freuden begrüßen. • • Der Verbandstag der MehgerZnnnngen Hessens wird in der zweiten Hälfte des October hier abgehalten werden. Unfall. Gestern fiel am SelterSweg eine Dame auf daS Trottoir und verletzte sich anscheinend schwer am Kopfe. Ein Ladeninhaber kam der Verunglückten zu Hilfe und schaffte eine Droschke herbei, mittelst welcher die Dame in ihre Wohnung gebracht wurde. Ein Zwetschenkern soll die Ursache deS AuSgleitenS gewesen sein. * * Kirmrh in — Amerika. Unsere hessischen Landsleute feiern auch jenseits des großen WafferS ihre Kirmeß. In einem uns vorliegenden New-Yorker Blatte finden wir die Einladung deS Vereins „Hungen und Umgegend" zu Brooklyn zu der am 21. September abgehaltenen Kirch- weihe, während der New-Korker „Verein der Butzbacher und Umgegend" zu seiner Kirchweihe auf den 22. September in die Arlington Hall einladet und zwar in folgender Form. Ihr Kinner aus der Wetters, Von Butzbach un Umgegend, Wir feiern uns're KermeS ja, Wann'S Kieselstan ach regent. Die Musik wird von dem Großherzogl. Heff. Hos- Capellmeifter P. Wagner geliefert. • * Der Gelreidemarkt (Berichtswoche vom 28. September bis 4. October.) In Nordamerika ist merkwürdiger Weise eine andauernde Neigung zur Steigerung der Weizenpreise vorhanden, woraus man schließen kann, daß in den Bereinigten Staaten keine so enorm großen Vorräthe wie tu den beiden vorigen Jahren vorhanden find. Auf den europäischen Getreidemärkten folgte man aber der Aufwärtsbewegung nicht, weil viele Vorräthe noch da sein sollen. Die Tendenz des Getreidemarktes ist aber doch eine recht feste, zum Theil kleine Preiserhöhungen erzielend, gewesen. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20 Centner zu 133 bis 146 Mk., Roggen zu 116 bis 122 Mk., Gerste zu 108 bis 165 Mk. und Hafer zu 114 bis 147 Mk. m. Watzenborn Eteinberg, 4. Oktober. Bet der heutigen Gemeinderathswahl wurde wiedergewählt Jakob Sommer, Wirth, mit 42 Stimmen- neugewählt wurden Joh. Gg. B u r ck mit 52 Stimmen, Joh. Schäfer XI. mit 47 Stimmen, Joh. Eberh. Pitz mit 41 Stimmen. A An« dem Vogelsberg, 4. October. Unter den Beeren- früchten waren außer den Heidelbeeren die Brombeeren am reichlichsten gediehen. Eimer und Körbe voll wurden aus den Wäldern geholt, drinnen die Bromberranken sich von ihrer schweren Last zur Erde beugten. Noch jetzt findet man Brombeeren trotz der vorgerückten Jahreszeit. Seit die Beerenweinbereitung immer weitere Ausdehnung gefunden, hat man auch aus den Brombeeren einen recht guten Wein zu bereiten gewußt. Mehr aber als zu Wein werden die Brombeeren zu Gelee verwandt. — Die Vogelbeere ist ebenfalls gut gerathen. Ihre korallenfarbenen Früchte sind eine Zierde deS Herbstes. Schaarenweise haben sich die Staare eingefunden, um auf den Vogelbeerbäumen neben der Misteldrossel (KrammetSvogel) gute Tafel zu halten. Alzey, 3. October. Der Neubau der landwirth- schaftlichen Winterschule ist in der Hauptsache fertig- gestellt- eS ist ein Prachtbau, eine wirkliche Zierde unsrer Stadt. Die feierliche Einweihung findet am 4. November statt, womit entsprechende Festlichkeiten verknüpft sein werden, auch, wie mau hört, eine Ausstellung landwirthschafilicher Producte. Darmst. Ztg. Mainz, 3. October. Ein vierjähriges Mädchen fand hier gestern Abend in einem mit kochendem Waffer gefüllten Waschtopse seinen Tod. ES hieß, daS arme Kind sei in den Topf gefallen. Heute wurde die 21jährige Stiefmutter deS Kindes unter dem dringenden Verdacht des KindSmordeS verhaftet und mußte auf dem Friedhöfe der gerichtlichen Leichenschau beiwohnen. A Mainz, 4. October. Die bei der diesmaligen Steuerfestsetzung zum ersten Mal in Hessen zur Anwendung gekommene Selbsteinschätzung hat in Rheinheffen, dem Vernehmen nach, theilweise ein sehr überraschendes Resultat zu Tage gefördert. Ueberraschend in doppelter Hinsicht, indem verschiedentliche Beträge von Einkommen zur Declaration kamen, die bezüglich ihrer Höhe weder mit der seitherigen Einschätzung noch mit der äußeren Lebensweise deS betreffenden Steuerdeclaranten in keinerlei Verhältniß stehen. Insbesondere wird uns mitgetheilt, daß mehrere Großindu- strierlle der diesseitigen Provinz, und sogenannte kleine Rentiers Summen von Einkommen angegeben, die Niemand in solcher Höhe bei ihnen vermulhen konnte. Die gegentheilige Wahrnehmung hat man bei vielen Kaufleuten und mittleren Fabrikanten und Geschäftsleuten gemacht, die ihre Einkommen durchgängig merklich geringer angegeben, als sie früher eingeschätzt waren. Ein Bild über das Gesammtresultat der Selbsteinschätzung wird mau sich sobald noch nicht machen können, indem die Bewältigung des den Steuerbehörden in Bergeshöhe vorliegenden Materials noch eine geraume Zett in Anspruch nehmen wird, zumal die Declarationen wegen formellen Unrichtigkeiten vielfach an die Declaranten zurück- gehen mußten. A AaS Rheinhessen, 4. October. In Hecht-Heim wüthete gestern ein großes Schadenfeuer. Dasselbe vernichtete in kurzer Zeit drei Häuser, mehrere gefüllte Scheunen, Ställe rc. • Erefeld, 4. October. Bier Vermummte überfielen gestern Abend eine Arbeiterfrau in ihrer Wohnung, mißhandelten sie und beraubten daS HauS, daS sie hierauf in Brand steckten. Die Frau und die Kinder konnten sich retten. * Nürnberg, 4. October. Unter starkem Andrange verhandelte heute die Strafkammer über den großen PostdLebst ah l vom 23. Januar. Der damalige Postpacketbote Zeh wurde der Thäterschaft schuldig befunden, und zu 11 Jahren Zuchthaus, sowie zu zehnjährigem Ehrverlust verurtheilt. Zeh'S Ei-efiau wurde freigesprochen. Fünf der Hehlerei und Begünstigung Mitangeklagte erhielten Gefängnißftrafen von 5 Jahren diS herab zu 6 Monaten. • Metz, 4. October. Ein orc an artiger Sturm hat heute an der Cathedrale einen ansehnlichen Schaden an- gerichtet. Die Kupferbedachung deS südöstlichen LängSschffeS wurde losgeriffen und übereinander gerollt. Die Sculpturen find beschädigt und auf daS Pflaster geschleudert worden. DaS Unwetter dauert an. • Eine seltene Leistung hat, wie auS Corbetha grschrieben wird, das Hündchen deS Fleischermeisters Jahr von dort vollbracht. Dasselbe, ein kleiner Foxterrier, folgte seinem Herrn nach Weißenfels, und zwar vom Bahnhof Corbetha auS neben dem Zuge herlaufend und begrüßte seinen Herrn in Weißenfels mit freudigem Gebell. Der Hund, welcher schon ähnliche Leistungen vollbracht hat, legte also die etwa 10 km lange Strecke in derselben Zeit wie der Zug zurück. * Englische Rücksichtslosigkeit. Ein Kater an der table d’höte eines vornehmen Hotels, das ist die neueste Ueber- raschung, die uns eine auf dem Continent reisende Engländerin bereitet. In einem der internationalen Modebäder haben eS die Gäste schaudernd erlebt und nach vergeblichen Protesten durch zornige Blicke über fich ergehen laffen. Als Augenzeuge hat dies der Maler E. Rosenstand in der „Modernen Kunst" im Bilde fixirt und als Beispiel englischer Rücksichtnahme auf die Empfindungen Andrer der Nachwelt überliefert. Die Miß, die ihren schnurrenden Liebling, deffen Feiertoilette durch ein rotheS Halsbändchen angedeutet wird, eingesührt, hat „fich mit dem ganzen Stolze Englands gegürtet" im Bewußtsein der tadellosen Haltung, die selbst einen englischen Kater als Gentleman kennzeichnet. * Immer dieselbe. „Die Frau Hofräthin war eben da und hat sich nach Deinem Befinden erkundigt- fie schien sehr betrübt darüber, daß Du so leidend bist." — „Ach, August, diese Schmerzen — WaS hat sie denn angehabt?" * Moralische Entrüstung. Studiosus Süffle (begegnet einem taumelnden Philister): „Ekelhaft, so ein Rausch — bei einem Andern." * Trumpf. Schwester: „Mein Zukünftiger muß hübsch, reich, getst- und gemüthvoll sein- dabei bleib ich stehen!" — Bruder: „Nein — sitzen!" * Der Hofpoet. Ein poetisch veranlagter Hofbeamter hat zum Geburt-tag deS Fürsten ein Gedicht verfaßt. „Durchlaucht verzeihen gütigst", sagt er bei Ueberreichung deS PoemS, „daß ich mir erlaubt habe, Euer Durchlaucht in dem Gedicht mit dem bloßen Vornamen anzureden, weil Durchlaucht durch die Weglaffung aller Titel Allergnödigst geruhten, fich bester zu reimen!" * Seltenes Jagdglück. Junge Hausfrau (zu einer Freundin): „Denke Dir nur das Glück! Schießt da mein Mann einen Hasen, der schon gespickt war!" * Auf der Bicinalbahn. Pastagier: „Herr Conducteur, warum fahren wir denn heute gar so langsam?" — Con- ducteur: „Ja, daran find die vielen Paffagiere schuld. Auf der nächsten Station aber steigt schon einer auS — dann gehtS schon rascher!" Citerotur rrnd ÜMttfL — Dr. Otto» Universal - Hau» - Lexik»« (Verlag von O. Hemfler, Berlin C. 22) ist nunmehr bis zum 11. Hefte fertig- gestellt. Der Inhalt desselben ist ebenso reichhaltig wie jener der früher erschienenen Hefte und nennen wir auS diesem folgende Artikel: Glanzentsernung, Glanzfirntß, Glanzwichse, GlaS zu schneiden, Glasmalerei, Glücksspiel, Glückwünsche, Glühwachs, Glühwein, Gold- und Silbersachen zu reinigen, Goldrahmen zu renovtren, Goldfirniß, Goldfische, Goldlack, Gotteslästerung, Graphologie, GrirSpuddtng, Grippe, Grog, Grünfärben, Grünkohl, Grünkorn, GrünwachS, Grünzeugfütterung, Grüßen, Grütze, Gutrlanden, Gullasch, Gummtarabtcum, Gummtbaum, Gummischuhe, Gurke, Haarpflege, Haarwuchsmittel, Haarfärbemittel, Haarsalbe, Haaröl, Haai pomade, Haarsoblen, Hackbraten, Hämorrhoiden, Hänfling, Hängematte, Hafertrank, Hagebutten, Halsentzündung, Hammelkeule, Handpflege, Handschuhe u. f. w. u. s. w. Die Anschaffung diese- überaus nützlichen Werte- können wir jeder Familie angrlegentltchst empfehlen, weil dasselbe einen bleibenden Werth hat und in allen Dingen erprobte Rathschläge ertheilt. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Technische Fortschritte. — Nutzholz «nverbrennbar zu mache». Für Nutzholz, zumal für soicveS, welches iu Schiff-- und Häuferbauten, Brücken ufw. verwandt wird, wäre eS offenbar sehr wünschenSwerth, wenn e- wie Stetnmaterial unoerbrennbar wäre. ES scheint nunmehr al- sicher zu gelten, daß daS Holz unentzündlich und unoerbrennbar gemacht werden kann, denn eS wurden in dieser Beziebung in den Vereinigten Staaten sehr erfolgreiche Versuche und Erfahrungen gemacht Ueber da- Ergebe.iß von mehrmonatltchrn Versuchen, welche im -Jiadi) Jlarb zu Boston ausgesührt wurden, wird Folgendes berichtet: Der Holzsast wird im Vacuum in großen Etsenbehältern ausgezogen und hierauf die Poren d«S Holzmatertal- unter hohem Drucke mit seiner chemischen Zusammensetzung von Borax, Borsäure, Quecksilber- und Ammontum-Sulphat getülll und hierau» mit einer Gelatine bestrichen, um die ErrloreScenz der Porenausfüllung zu verhindern. DaS so behandelte Holz kann der Flamme ausgesetzt werden, ohne Feuer zu sangen. — Tie Holzfaser und die Färbung derselben bleiben unverändert. — ES scheint, daß auf solche Weis« pläparirteS Holz bei Sch-ffSbauten für jene Theile verwendet wird, welche nicht der Gefahr der dtrecten Beschießung au-gesetzt sind. Bei der gewaltigen Hitze, die eine sehr große FeuerSbrunft erzeugt, dürste natürlich die Widerstandsfähigkeit d«4 feuersicheren Holzetz auch nicht bestehen, denn bet großen Bränden, wie z. B in Brotterode, sind ja schon feuersichere, eiserne Geldschränke geschmolzen. - Eine gewaltige Umwälzung von bedeutender Trngweila steht dem gesammren Bauwesen bevor. Ein neuetz chcmifchrs^Präparat, genannt „Vttrysit", ist kürzlich erfunden worden, das im Stande sein soll, alle werthloscn Stoffe, wie Staub, z r» stoßene Steine, Steinsplttter, Holzstückchcn und dergleichen mehr in einen Cement zu verwandeln, der, waS Härte, Dauerhaftigkeit v. s. o. anbetrifft, die Eoncurrenz mit jedem schon bestehenden 6raum auf, nehmen kann und außerdem den großen Vorzug außerordentlicher Billigkeit und leichter Herstellung besitzt. Der Bauschutt wird, wir daS Patent- und technische Büreau von Richard rüder- in Görlitz, vertreten durch F W- Graupenstein, Leipzig, Packhofftraße 11 13, mtttheilt, zerkleinert und in «in zu dem Verfahren geeignete- Gefäß gebracht. Das chemische Präparat wird dann zugegoffen und schon nach kürzester Zeit soll fich die Mischung, wie behauptet wird, t» eine harte Substanz verwandeln. Dieser neue billige und doch vorzügliche Eement dürste überall daS größte Aussehen erregen. Eingesandt. Gießen, 5. Cdoba 1895 Bei der nunmehr zu Ende gegangenen und in großmtiger und vorzüglicher Art verlaufenen landwtrth'chaftlichen Ausstellung hat sich wiederum ergeben, daß eS nicht allein wünschenSwerth, sondern sogar erforderlich sei, wenn aus die vergrätze*««- tze» O-wald-garien Bedacht genommen wird Man hat voriges Jahr schon gegen Errichtung deS GeräthrschuppenS von anderer Seite geschrieben, jedoch ohne Erfolg. Wir möchten, angesichts der noch nicht bebauten Dreisp'tz zwischen Steinstraße und Nordanlage, vorschlagen, daß dieser Platz überhaupt nicht bebaut würde, da derselbe für die beiden letzten großen Feste ganz unentbehrlich gewesen ist. Ein so grc ßes Eapiial wird der Platz nicht repräsentiren, um wegen dem Ztusenverluft einen Platz sich entgehen zu lasten, der e- ermöglicht, derartige Feste noch immer unmittelbar an der Stadt abhalten zu können. All« Feste, welche in O-wald-garten rc. abgebalten werden, kann man finanziell al- gelurgen prognosttctren, während auf dem Trieb oder sonstwo solche- sehr fraglich ist, abgesehen davon, daß der Trieb wohl kaum wochenlang hergegeben werden kann. Wir richten de-halb an die Stadtverordnetenversammlung die Bitte, diesen Vorschlag in Berathung zu ziehen, nicht zweifelnd, daß unserem Vorschläge Gehör geschenkt wird. Brodpreise vom 6. October bi- 20. October 1895. Der hiesige«, Bäcker. 1 Kg. (2 Pfb.) Tafelbrod......25 W 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......50 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......23 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......46 , 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......21 . Roggen-Schwarzbrod bet Ernst Muth 20 r 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot»......42 , Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth u. W. Amend 40 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......63 , Der a«»w»r1i-en Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-Gön, 21 % Aug. Deibel von Wteseck 23 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bet Gg.Ant. Heuser von Gr.-Liuden 38 , L Schmidt von Gr.-Linden 40 , W. Weitzel von Lana-Gön- 42 , Aug. Deibel v. Wteseck 46 v 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrodbet Gg.A.Heuser v.Gr.-Ltnden Joh. Kd. Velte v.Ktrch-Gön-, 36 Pfg. Lout- Schmidt v.Gr.-Ltnden, W. Weitzel o. Lang-Gön- F. Schön o. Rutter-Hausen, 38 Pfg. W.Steinmaller o. Lang-Gön- 40 ,, 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bet Balth. Christ Ww. v. Wteseck 63 » Der vrodverkä«fer. Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 5. October 1895. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: v. Bechtold, Regierungs-Astestor. Wwijiiß n cum September: 8. Johanne- Ketl, Kutscher dahier, mit Marie Hamel von Vadenrod. 28. Ludwig Größer, Barbier zu Großen-Llnden, mit Christine Weigand daselbst. October: 1. Georg Strack, Schneider dahier, mit Katharine Marwald zu Laudach. 1. Jacob Keßler, Marmorarbetter zu Gießen, mit Anna Elisabeth Johanna Henriette Müller zu Vilbel. 2. Peter AdamS, Oberkellner zu Frankfurt a. M-, mit Augusta Therefia Maria Emma Linderer zu Frankfurt a. M 2. Reinhard Johann Wilhelm Ferdinand Koch, DivtfionS-Auditeur zu Bromberg, mit Helene Altne Gerbode zu Gießen. 2. Johann Karl Brasch, Schuhmacher dahier, mit Elisabeth Born zu Homberg a. d. Ohm. 3. Andreas Kolb, Schtrmmacher dahier, mit Ottllte Henriette Emilie Karoltne Elisabeth Flick zu Sprendlingen bei Offenbach. 4. Josef Stein, Metzger dahier, mit Dorothea Jakobine Auguste Elise Conradine Wehrmann zu Biedenkopf. September: 28. HanS Karl BogumU Gotthold Kober stein, Kunstmaler zu Berlin, mit Josephina Wilhelmina Gisela Rieget Hierselbst. Gabore»-. September: 23. Dem Secondelieutenant Franz de Ratnville ein Sohn, Joachim Cäsar Victor Ludwig Emil Udo. 27. Dem Kaufmann Fritz Nowack ein Sohn. 27. Dem Former Friedrich August Schmidt eine Tochter. 28. Dem Schlaffer Heinrich Pfeuster ein Sohn. 29. Dem Taglöhner Adam Ohr ein Sohn. 29. Dem Weißbinder und Lacktrer Georg Wagner ein Sohn, Georg Richard. October: 1. Dem Kaufmann Saly Böhl ein Sohn, Juliutz. Gesiorda««. September: 28. Luise Karoltne Dorothea Mart« Patz, geb. Burckhardt, 47 Jahre alt, Wtttwe von Wetnhändler Gustav Patz. 28. JustuS Pausch, 42 Jahre alt, Schweizer von Günterod. 28. Katharine Wilhelmine Werner, 2 Jahre alt, Tochter von Straßen« kehrer Philipp Werner dahier. 29. Heinrich Wilhelm Stühler, 8 Wochen alt, Sohn von Lacktrer Heinrich Stühler dahier. 29. Heinrich Scholl, 44 Jahre alt, Knecht von Burg-Semüuden. October: 1. Johann Jacob Hüfner, 68 Jahre alt, Lehrer von Rod- 6dm v. d. Höhe. 1. Elisabeth Kimmel, geb. Deibel, 35 Jahre alt, Ehefrau von Schutzmann Ludwig Kimmel dahier. tUn8 oÄS’JI, 1. s. 2 S?$te*S 'ÄLZL «hHM ui W e billig 2 ft' *i *’51 Octobn 1895 Säe -LT: ^bebauten Dreisp!» W. d°ß dieser $/fl W b^dm letzt« J° W Mitl E«w A^mvnlu-' KW, dnanizeP. tilm ru können, an tn. kann die -°d aus dem Trieb obc M.datzderTlteb ooty cdneienversamMg die «b nicht Mi/elnd, bai e ibtt 1895. • . . 25W . . . 50 , . . . 23 , . . . 46 , . . . 21 , . . . 20 , . . . 42 . s.Ämend . 40 , ... 63 , er. itatübA 21s. mW^rL 23 cvmTr.-Linden 38 , an Gr.-Linden 40 , an Lana-GönS 42 , v. Wieseck 46 er v. Gr.-Linden e o. Kirch-GönS, 36 U )t v. Gr.-Linden, i. Lang-GönS RutterShausm, RU er o. Lang-Göns 40 s M. o.Meck vs - r. gen Böckern. wn«to««W» m. s°fe sjfW: iu Gießen. isabeih 8°rn M iiedenM Oetordibltt^ Aiintna Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. BttttoU. MatthäuSgemeinde. Den 2. October. Karl Heinrich Ludwig Lang, Buchdrucker zu Friedberg, und Sophie Susanne Holler, Tochter des Fabrikarbeiter- Peter Hartmann Heinrich Philipp Holler zu Fauerbach. •danfti. MatthäuSgemeinde. Den 29. September. Dem Taglöhner Johannes Greb eine Tochter, Elisabeth Margarethe Katharine, geboren den 29. Juni. MarkuSgemetnde. Den 29. September. Dem Ingenieur Pcter ThomS ein Sohn, Eugen Adolf, geboren den 5. September. Lukasgemeind c. Dm 29. September. Dem Wirth Heinrich Schäfer ein Sohn, Karl Wilhelm Moritz, geboren den 31. August. Denselben. Dem Schutzmann Johannes Schädel ein Sohn, Johann H-tnrich Karl, geboren den 26. August. Denselben. Dem Eisendreher Konrad Graulich eine Tochter, Gretchen Käthcheo, geboren den 18. Juli. Johannesgemetnde. Den 29. September. Dem Postasststenten Philipp Heckmann eine Tochter, Emilie, geboren den 6. September. Denselben- Dem Taglöhner Peter Theiß eine Tochter, Katharine Johannette Wilhelmine Johanna, geboren den 24. August. Beerdigt«. MatthäuSgemeinde. Den 3. October. Elisabeihe Kimmel, geb. Deibel, Ehefrau des Schutzmann« Ludwig Kimmel, 35 Jahre al', starb den 1. October. Den 4. October. Jakob Hüfner, Lehrer zu Rodhetm v. d. Höhe, 68 Jahre alt, starb den 1. October. Johannesgemeinde. Den 30. September. Marie Patz, geb. Burckhardt, Wtttwe deS WeinhändlerS Gustav Patz, alt 46 Jahre, starb den 28. September. Verfemt, Cant- unO VoUswirtb schäft. Gießen, 5. October. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmaikt kostete: Butter pr. Pfd. JK 0,80—0,90, Hühnereier pr. Si. 6—7 4. 2 St. 00 4, Enteneier pr. St. 00 4, Gänse- eter pr. St. 00—004, Käse pr. St. 5-8 H, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 15 4, Linsen pr. Liter 26 4, Tauben pr. Paar v*L 0,50 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück JL 0,50—0,75, Enten pr. Stück X 1,60—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,54-0.60, Ochsenfletsch pr. Pfd. 72-76 4, Kub- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 4, Schweinefleisch pr. Psd. 60 bi« 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 64—00 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.00-5,00 JL, Weißkraut v . Stück —.- 4, Zwiebeln pr. Gentner JL 4,50—5,00, Milch pr. Liter 16—20 4, Hwetschen pr. Gentner »M 1,50—2,50. Witterungsbericht vom 4. Oetober. Ganz Europa mit Ausnahme des äußersten Ostens und Südwestens gehört einem ausgedehnten Depressionsgebtet an. Die Abnahme deS Luftdruckes gegen das Gentrum desselben, welches mit einem Barometerstände von weniger als 730 Mm. vor der südlich- norwegischen Küste liegt, ist eine ziemlich beträchtliche und zeigt dementsprechend das Wetter auf dem größten Theile des Gontinenls, vorwiegend am Ganal und den deutschen Küstengebieten vielfach stürmischen Gharacter. Im südlichen Deutschland ist die Bewölkung einem raschen Wechsel unterworfen." voraussichtliche Witterung r Unbeständiges, zunächst noch unruhiges Wetter mit Niederschlägen und Abkühlung. = A. Gr et scher, Giessen Neustadt 78. Giessen empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterien. = Prompte Zusendung der Gewinnliste. = Leise Anfrage. Die leider vom Erdboden des AuSstellungsplatzcs verschwundene Gabrtel'sche Grotte taucht ja als bleibende Zierde auf einem Grundstück im Seltersweg wtedcr aus! Ist daS wirkt ch dieselbe Grotte- Sind die Tropsstetne wirklich Formationen des Gabriel'schen Rohmaterials wie tn Nr. 227 deS „Gießener Anzeiger" auSgesührt wird- Aus den Brüchen bei Rodhetm a. B.L 8275 Die Rentabilität jeder maschinellen Anlage Wird bedeutend erhöht durch Aufstellung eines ökonomisch arbeitenden Betriebsmotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen sind die Locomobtlen mit ausziehbaren Röhrenkesseln von R. Wolf in Magdeburg'Buckau bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie und Landwtrthschast verbreitet. GertngerBrennmaterial- vcrbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit sind dieHaupt- vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur aus allen deutschen Locomodll-Goncurrenzen stets den Sieg daoongeiragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Ehicago) mit den höchsten Preisen ausgezeichnet find. [7253 81® Bekanntmachung. Diejenigen, welche für den bevorstehenden Winter Fichten-Deck- reiser aus dem Gießener Stadtwald zu beziehen wünschen, wollen ihre Anmeldung spätestens bis zum 15. I. Mts. auf unserem Bureau — Zimmer Nr. 15 — erstatten. Die Anmeldungen können jedoch nur insoweit berücksichtigt werden, als nach den stattfindenden Fällungen die Lieferung guter Deckreiser möglich ist. Die Lieferung erfolgt frei vor's Haus und ist der Preis auf 16 Pfg. pro Welle festgesetzt, und bei der Anmeldung zu entrichten. Gießen, den 4. October 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 8283 Gnauth. Vergebung. Für das Großh. Provinzial-Arresthaus dahier soll die Lieferung nachstehend verzeichneter Berzehruugs- und Berbrauchsgegeuftände: ca. 10 bis 12000 Kilo abgetrockneter, guter Speisekartoffeln, Brod, Wecke, Eier, Bohnen, Erbsen, Linsen, Reis, Gerste, Gries, Hafergrütze, Mehl, Kaffee, Milch, Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Nelken, Kümmel, Lorbeerblätter, Essig, Schweineschmalz, Cocosnußbutter, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch, Frankfurter Würstchen, Petroleum, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Bürsten, Borsten- schrupper, Putzlumpen, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, Zinksand, weißer Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fensterleder; ferner die Entleerung der Senkgrube» für die Zeit vom 1. November 1895 bis 31. October 1896 im Submissionswege vergeben werden. Versiegelte Angebote und — soweit thunlich — Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine: Mittwoch, den 23. October 1895, Vormittags 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft dahier, Justizgebäude, Zimmer Nr. 43, niederzulegen. Bis zu diesem Termine werden auch Gebote, auf die sich im Provinzial-Arresthause ergebenden Küchenabfälle, Lumpen und das abgängige Lagerftroh entgegengenommen. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministertal- erlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft zur Einsicht offen liegen und gegen Erstattung der Schreibgebübren bezogen werden können. Bezüglich der Cocosnußbutter kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im Uebrigen bleibt der Zuschlag 3 Tage vorbehalten. Gießen, den 4. October 1895. 8294 Der Großh. Erste Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberheffen. _____________________________I. V.: Koch. ________________________ Bekanntmachung. Dienstag den 15. October l. I., Vormittags 10 Uhr, wird auf dem hiesigen Rathhaus der an der Frankfurterftraße neu erbaute, sehr schön belegene Gasthof „Hotel Rolandseck" — Besitzer Josef Pütz — öffentlich meistbietend versteigert. In dem zur Aufnahme von Kur- fremden eingerichteten, mit einem sehr geräumigen Saal ausgestatteten Elabliffement, wurde seither im Sommer wie im Winter eine stark fre- iTuentirte Wirtschaft betrieben. Es ist sicher anzunehmen, daß alsbald nach der Versteigerung der Zuschlag durch Großh. Amtsgericht hier ertheilt wird. — Die Versteigerungsbedingungen sind von unterzeichneter Stelle abschriftlich zu erhalten. Bad-Nauheim, den 3. October 1895. Großh. Ortsgericht Bad-Nauheim. 8265 Wörner. Zur Beachtung. Zur Zeit vertreibt in unserer Stadt ein Golporteur „Dr. Martin ßutber’S Leben, Thaten und Meinungen", herausgegeben von D. Rade. Ich habe diesem Werk, weil es ein sehr gutes ist, eine Empfehlung mitgegeben. Leider wird mir jetzt erst bekannt, daß der betr. Golporteur bei seinem Rundgang in den einzelnen Familien behauptet, ich hätte ihn beauftragt, speetell zu thue« hinzu« gehen und sie zur Abnahme deb Buches aufzufordern. Diese Be Handlung ist eine völlig auS der Luft gegriffene. Ich kann nur lebhaft be, dauern, daß mit meiner Empfehlung des Werkes ein solcher Mißbrauch getrieben wird und warne vor den unwahren Aussagen dieses Mannes. Gießen, den 5. October 1895. 8300 Psaner Dr. Grein. OberhkMk lltfljiitrfidjmiiigs - Malt. Samstag, 12. October l. I., Nachmittags 3 Uhr: General -Versammlung und. Ausschuss - Sitzung- im Gasthaus zum „Solmser Hof" in Hungen. Tages-Ordnung: Rechnungsablage. Vorstandswahl. Berathung von Vereinsangelegenheiten. Der Director: 6264 L. Hoffmann. Versteigerung. Dienstag den 8. Moder l. I., Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich im ,«Net* (Marktplatz 20) dahier gegen Baarzahlung: 1) 1 Kinderwagen, 2 Tische, 1 Gonfol, 1 Schreibpult, 1 Sopha, 1 Küchentisch und 2 Häute Echafleder. 2) 1 Wagen, 1 Nähmaschine, verschiedene Möbeln und Glaswaaren. Versteigerung ad. 1 findet voraus sicht, lich bestimmt, ad. 2 theilweise statt. 8276_________Bor«, Gerichtsvollzieher Für Metzger. Dienstag den 8. d. Mts., MsttagS 1 Uhr, wird ein schwerer, fetter Sasel ochs beim hiesigen Gemeinde- Mafelftall versteigert. Grotzen-Linden, am 8. October 1895. Großh Bürgermeisterei Großen-Linden. ______________Leun.__________8270 ÄL Schlachthaus. Freibank. [8282 Heute und Montag: Ochfenfteifch nicht ladenrein, pr. Pfd. SSM,. Mal'Untemcht in Oel und Aquarell ertheilt Johanna Hecht, staatlich geprüfte Mal- u. Zeichenlehrerin, Gartenstrasse 22. Anmeldungen täglich von 9 bis 1 Uhr,8307 Modes. 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Zimmer, ev. mit Cabinet, zu vermiethen. GrÜnbergerstr. 16, HL Vermischte Anzeigen. Gk Fe Fe 8289 ttebung am 7. October fällt aus; bafür: 14. October, Abendö »'/- Uhrr Ktzte Uedung. Helm unb Blouse. ___________Das Eommand». Meiner geehrten Kundschaft zur gefl. Kenntniß, daß ich von jetzt ab Seltersweg 31 wohne. Frau I. Wachter, 8280 Modistin. Zwetschen werden angekanft, an Ort nnb Stelle abzunehmen ober frachtfrei hier. Näheres bei 8290 Ed. Silbereisen, Gietzen. 83061 Neue Kelter unb vvstmützle zu verkaufen, auch zu verleihen. Nenzel, Lohmühle. ÜPirath 175 reiche Parthten sende Hüll <1111 zur Auswahl. Offerten Journal Berlin-Eharlottenburg 2. 8207] Ein Mehl-, Laudes- producten- und Lieferuugs- geschäft en gros, bestehend seit 1820, sucht einen Theilhaber mit ca. 30—40 uiille Einlage zur Vergrößerung. Dasselbe ift in einer der schönsten Städte am Rhein; eventuell wäre dasselbe auch käuftich zu haben und ift für einen tüchtigen, ftrebsamen Kaufmann eine sichere Exifteuz geboten. 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October 1895. 8255 Die Beerdigung findet Sonntag, Nachmittags 2 Uhr, von der Alten Klinik aus, statt. Heute Nacht entschlief nach langem Leiden mein lieber Mann Gustav Koch. was ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch tiefbetrübt mittheile. Pauline Koch, Wolfstr. 9. ötrrin brr Gastwirts vsu Gießen nnb Mmgrgcnb. Die Beerdigung unseres verstorbenen Mitgliedes tiustav Koch findet Sonntag Nachmittag 2 Uhr statt und bitten wir um zahlreiche Betheiligung. Zusammenkunft bei College Riegel mann. 8279 Der Vorstand. 8262 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: H. Wehrheim, Lehrer. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme aus Nah und Fern bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagt innigsten Dank Neuer Cursus in dopp., eins, und gewerblicher Buchführung, letztere mit Lohnliste und Bestellbuch (Damen-Cursus separat) SNF* beginnt um 15. October d. I. Anmeldungen jederzeit. — Näheres 8272 Ludwigstraste Nr. 34. 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Mt s., Abends 7 Uhr: X* Familienabend w 8284 auf dem Lahnstein. _______________Der Vorstand. Restaurant „Zum Lahnstein“. Nächsten Mittwoch, am Zwiebelmarkt: 8301 M* Tanzmusik. JBG. Wieseck. Heute Tonntag, den 6. Cctobcr: Nachkirchweih, »,,«mm Ana Wi|1 , 3l|m osambrinua“. Tanz-Unterricht. Mein Tanmnterricht beginnt Montag den 14. Cctobcr WG Gefällige Anmeldungen erbitte ich möglichst vorher in meiner Wohnung Dammstratze Nro. 6 zu machen Achtungsvoll Joseph Möhl. Privatunterricht zu jeder Tageszeit._____________ (781S Giessener Bicvcle-Club. •- Mittwoch den 9. Cctobcr, Abends 9 Uhr: Haupt-Versammlung im Hotel Schütz. 8260 Der Vorstand. Carneval-Verein Giessen. Heute Samstag den 5. October Versammlung der Mitglieder aor im „Gambrinus." WC Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 8297]________________________________Der Vorstand. Neuheiten in Pch-Bmlts, ffinflen Kjlldkrwügkn-Skckkn Moderner Pelzbesatz Zlebernahme von Herren- u. 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