5320 TNi in g t6mt sowie -L?lkciigch^ Nt Iw u* uaa, trake 9. gm« »'schbach. Hw inb UrtoffelB • Arnold II., arktftraße 28. WW kartoAn? H. Schulhof. chrnigen. 18 |u vermtetben. a, Wallthorßraße 13. hi^Ztm. mit Tab u. $ 4 AimE unb Ku- '-Edlicbe Wnfatbttv -^■olbttptri.Ddobtr ar’V* P Mtmktten. r^vt, Mstanlogk 30. r Nock, 7 Btamer ntbft atftir/ic ij'ifl. pit sofort k. ¥5 'r. f»ffK *^09o«WSS<5 ttiwi* ^LhS*1* ^ährreS^U^^ßbis 6«1 - äü^«t istSStsr Nr. 156 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Anmilienvtälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Samstag den 6 Juli 18H Kießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Lierteljähciger AVonnementi'pr^-k 2 Mark 20 PK. >i» Svingcdo«..1 Durch die Post qrzcgc» 2 Maik 50 Pfg. Äebacti «MÄNAbdi l tot ‘ und '2)nr.difet. SchutGatz-Nr. ?. FernArecher '61 - Amt»- unb Anzeigeblatt für den lims Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Dorm. 10 Uhr. chratisöeikage: chießener Kamitienökätter. Ainttichev Theil. Gietzen, den 2. Juli 1895. Betr.: Den Termin für die Einsendung der Kirchenrechnungen pro 1894/95. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießeu an die evang. Kircheuvorftäude des Kreises. Der späteste Termin für die Ablieferung der Kirchenrechnung an Sie ist auf Ende August festgesetzt. Da dieser Termin vielfach seitens der Rechner nicht Ungehalten worden ist, beauftragen wir Sie, uns die erfolgte Abgabe bis zum 1. September l. I. anzuzeigen event. zu berichten, daß der Ablieferungstermin vom Kirchenrechner nicht eingehalten wurde. Mit dieser Anzeige ist gleichzeitig der Nachweis über den an den evang. Centralkirchenfonds abzuliefernden lieber» schuß des Einkommens der Pfarrstelle einzusenden. Der aufzustellende Nachweis des Ueberschusses muß genau der Vorschrift des Amtsblattes Großh. Ober-Conststoriums Nr. 14 vom 17. Juni 1884 entsprechen. Wir machen endlich noch besonders darauf aufmerksam, daß die Zsilialgemeinden, welche ihre Gehaltstheile an den Kirchenfonds der Pfarrgemeinde abzuliefern haben, von Aufstellung und Vorlage des obenerwähnten Nachweises entbunden sind. v. Gagern. Gießen, den 5. Juli 1895. Betr.: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Nach uns gewordener Mittheilung wird vielfach gegen die Vorschrift des § 9 Abs. 3 des Ges. betr. die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen insofern gefehlt, als gegebenen Falles die Anzeige des Verdachts von Milzbrand Unterlasten wird. Dieser Verdacht ist stets vorhanden, wenn ein Thier ohne erkennbare andere Ursache plötzlich verendet,- alle derartige Fälle haben Sie also sofort zur Kenntniß des beamteten Thierarztes zu bringen; ebenso sind die Wasenmeister verpflichtet, Ihnen von allen solchen Fällen, die zu deren Kenntniß gelange^ umgehend Anzeige zu erstatten, ober den beamteten Thierarzs direct zu benachrichtigen. Sie wollen dis-^8asenmeister Ihrer Gemeinden wiederholt und cluf das strengste zur Befolgung dieser Vorschriften anhalten. Die Unterlassung der vorgeschriebenen Anzeige wird mit Geldstrafe nicht unter 10 Mk. und bis zu 150 Mt. oder mit einer Haftsirafe nicht unter einer Woche bestraft. v. Gagern. Gießen, den 2. Juli 1895. Betr.: Den Termin für die Einsendung der Gemeinderechnungen pro 1894/95. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 15. Juni 1885 — Amtsblatt Nr. 4 — beauftragen wir Sie, sobald der Gemeinde-Einnehmer die Rechnung für 1893/94 an Sie abgeliefert hat, uns hiervon Anzeige zu erstatten. Sofern der für die Ablieferung bestimmte späteste Termin - Ende September — von dem Rechner nicht eingehalten werden sollte, haben Sie uns am 1. October dieserhalb zu berichten. v. Gagern. Deutsches Reich. Darmstadt, 4. Juli. Aus Windsor Castle, 4. Juli, wird der „Darmst. Ztg." berichtet: Ihre Königl. Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin sind gestern nach der Garden Party in Clarence House zur Tafel bei Ihrer Majestät der Königin wieder hierher zurückgekehrt uad werden Sich morgen Abend zum Hofconcert nach Buckingham Palace begeben. Seine Königl. Hoheit der Großherzog werden voraussichtlich am Freitag, 12., ab» reisen und am 14. d. in Darmstadt eintreffen. Berlin, 4. Juli. Die Zeit der 25. Wiederkehr der für Deutschland so bedeutsamen Erinnerungs- tage von 1870 ist endlich herangekommen. Als den Be- ginn in dieser historischen Reihe kann man den 4. Juli 1870 betrachten, denn an diesem Tage gab der erste Secretär der französischen Botschaft in Berlin, Le Sourd, im Berliner Auswärtigen Amte die bedeutungsvolle Erklärung ab, daß die französische Regierung von der Candidatur des Erbprinzen von Hohenzollern für den spanischen Thron peinlich berührt worden sei, eine Erklärung, welche in der Pariser Presse sofort die herausfordernste Sprache gegen Preußen und den norddeutschen Bund zur Folge hatte. Es folgten dann die nicht minder provocirende Antwort des Herzogs von Grammont auf die Interpellation Cochery wegen der spanischen Frage in der Sitzung der französischen Deputirten- kammer vom 6. Juli, der 9. und 11. Juli brachten die bekannten Unterredungen des Botschafters Benedetti mit König Wilhelm in Ems, am 17. Juli fand auf der Emser Brunnen-Promenade die folgenschwere Begegnung des Königs mit dem Botschafter Frankreichs statt, die mit der stolzen Zurückweisung der unverschämten Anmaßungen Frankreichs durch König Wilhelm endigte. Die berühmte Emser Depesche Bismarcks signalisirte den bevorstehenden Ausbruch des Krieges, am 15. Juli erfolgte die Mobilifirung des preußischen Heeres und vier Tage später wurde in Berlin die officielle Kriegserklärung Frankreichs übergeben. Ueuefte Nachrichten» Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 4. Juli. Der B u n d e s r a t h hat in seiner heutigen Sitzung der Vorlage vom 17. Juni ds. Js. auf die Zulassung gemischter Transitlager ohne amt» lichen Mitverschluß für Getreide zugestimmt. Berlin, 4. Juli. Die Finanz-Commission des Herrenhauses nahm den Gesetzentwurf, betreffend die Bewilligung von Staatsmitteln zur Verbefferung der Wohnungsverhältnisse von Arbeitern im Staatsbetriebe und von gering besoldeten Staatsbeamten nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses an. Köln, 4. Juli. In der heute stattgehabten Sitzung beschloß der Stadtrath die Errichtung eines 400 Morgen großen Stadtwaldes. Hamburg, 4. Juli. Der neue Dienst der Hamburg» Am erika-Linie (Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien- Gesellschaft) zwischen Newyork und Cherbourg wurde heute durch den Schnelldampfer „Fürst Bismarck", welcher von Newyork um 12 Uhr 15 Min. Mittags in Cherbourg eintraf, eröffnet. Die für Paris bestimmten Paffagiere reisten um 2 Uhr 20 Min. mittelst Sonderzuges nach Paris weiter. München, 4. Juli. Geg-« die früheren Directoren der Münchener Bank Kester und Bachmann ist Criminal- klage erhoben. Budapest, 4. Juli. Der ungarische Episcopat wird im Juli zusammentreten, um einen Hirtenbrief zu vereinbaren, der im August an mehreren katholischen und nationalen Festtagen veröffentlicht werden soll. Der Hirtenbrief soll die Geistlichen und Katholiken Ungarns über die , neuen Kirchengesetze ausklären und namentlich die Mahnung enthalten, bei Geburten und Trauungen die Kirche zu besuchen. Konstantinopel, 4. Juli. v. d. Goltz Pascha, der an Lungenentzündung schwer erkrankt war, b. findet sich jetzt außer Gefahr. ___________ Depeschen des Bureau .Herold". Berlin, 4. Juli. Die Kaiserin trifft morgen früh 6 Uhr auf der Wildparkstation bei Potsdam ein. Die hohe Frau wird vor ihrer Reise nach Saßnitz noch etwa 14 Tage im Neuen Palais verweilen. Berlin, 4.Juli. Zum Attentatsversuch auf den Po lizei-Ob ersten Krause schreibt der „Localanzeiger" : Die Nachforschungen nach den Thätern wenden sich augenblicklich nach einer- neuen Seite hin. ES liegt der begründete Verdacht vor, daß die verhängnißvolle Kiste von einem Mädchen in Männerkleidern in Fürstenwalde bei der Post aufgeliefert wurde. Berlin, 4. Juli. In BundesrathSkreisen verlautet, daß demnächst der Posten eines Directors im Reichsschatzamt, welcher seit der Beförderung des Herrn Aschenborn zum UnterstaatSsecretär vacant ist, wieder besetzt werden soll. Bon verschiedenen Seiten wird der Finanzrath Dr. v. Kö-.^r als hierzu in AuSficht genommen bezeichnet. Berlin, 4. Juli. Die^ Anarchisten werden vom 15. Juli ab wieder ein Organ herauSgeben und zwar vnte- dem Titel: „D t e F r eih e tt". In einer heute abzuhaltende Anarchisten-Bersammlung soll über diese Angelegenheit ein Beschluß gefaßt werden. Berlin, 4. Juli. Im preußischen Landtage | wurde heute die Novelle zum StaatSsteuer-AufhebungSiesetz llu.ag hs'sigm iet dem ----- in dritter Lesung angenommen- ferner mürber öi Ring, betr. Sperrung des Berliner Vieh- und SchlaHtPiseS nach Annahme der Commissionsvorschläge in zcheitrr/L^üng erledigt. Morgen steht die Interpellation Rinteln bei^effend den katholischen Unterricht und das Jagdschein-Gesetz ttkjwtter Lesung auf der Tagesordnung. haben. — Brüssel, 4. Juli. Große Erregung hat in hrj.-,igen Polizei-Kreisen die Nachricht hervorgeru;en, daß he' dem Attentats-Versucp auf den Berliner Poliz^bersten Krause belgische Zeitungen zum Einpacken der Verwendung gefunden haben und daß daS Uhr^ eir belgisches Fabrikat ist. Die Untersuchühg. dari^r/^ob das Attentat auf belgische Anarchisten zurückzüstihren ; t|n, geleitet worden. -ev Berlin, 4. Juli. In einer gestern Abend fttzron e.'wa 800 Personen besuchten Töpfer Versammlung wur^eder seit dem 17. Juni dauernde Strike für beendet erklär: . Die Forderungen der Töpfer wurden von 85 Arbei-'^gebet; bewilligt, während 32 Meister sich weigerten, die! verlangten Tarife zu zahlen. Am letzten Samstag wurden c457H Mark Strike-Unterstützungsgelder ausgezahlt. Die .j/erfamr g erklärte sich einstimmig für Aufhebung des S^rikeS- ' rS Strike-Comits dagegen bleibt fortbestehen. Berlin, 4. Juli. Der bet der gestrige». ion eines Luftballons der Lustschifferabth ...ng sck^wervi Pionier Wucherpfennig aus Lübau Gloga x ist str früh gestorben. Die anderen Verletz.^n befind,^ fld rr- hältnißmäßig wohl. • Hamburg, 4. Juli. Nunmehr lassen sich av $ bte,, r- burger Nachrichten" aus FriedrichSruh meldch^,. ba^ ? Befinden des Fürsten Bismarck nichts ztl Ws * übrig läßt. ' v.;-; 4*. München, 4. Juli. Nach t er , N. Fr. Bol,xsztg.' iß am Freitag Morgen ein militärischer Fesshlba' , n, in dessen Korbe fich zwei Offiziere befanden. loS..p BIS, ./'.üte sollen noch keine Nachrichten Lj-er daS Schicksal de-.^uftsst sser eingetroffen sein. Einer der Offiziere war Prem^lisU:f.naut Mayer, der s. Zt. die militärischen Executtor^ in FuchS» mühl commandirte. (Der Ballon ist inzwischen! Mckliö landet. Red.) Oedenburg, 4. Juli. Infolge epidemischeiz- ' des Unterleibstyphus starb hier eine-aus ük,t xröps u bestehende Familie. , 'iJ Preßbnrg, 4. Juli. Infolge Selbstenrzündntt g tme^ Präparats durch Sonnengluth entstand in dem Laboratorium des hiesigen Pyrotechnikers Julins Stampel eine wodurch das Gebäude vollständig zerstört wurde. D-^ burin beschäftigten Arbeite, konnten sich rechtzeitig retteis. X Neapel, 4. Juki. Die Bewohner der in der -Jfg Vesuvs gelegenen Häuser müssen dieselben oerlaffft L die Lavaströme in beunruhigender Weise zugsüstr en All: Annoncen-Bureaux de- In- und AuSlMd^r en Anzeigeu'ssur ben „Gießener Anzeig^ gcn. Der Krieg von 1870(71, geschildert durch Ausschnitte aus Zeitungs-NummerKLj (Nachdruck ver 10taL) ES ist in diesem Jahre ein Vierteljahrhundert öcm Kriege von 1870/71 verflossen und überall regt Erinnerung an diesen EntscheidungSkawpf lebhaft. Das t-vp» Mittel, sich in den Geist der bewegten Zeit zu versetzen und hochinteressant dazu ist das Blättern in ZeitungS-Nummertz^- die unter der Aufregung, dem Fürchten und Hoffen jener < ; Tage entstanden sind. Diesen Genuß eigner Art, den fich » wohl nur Wenige verschaffen können, sollen die Auszüge vermitteln, die von jetzt an dem Gange der Ereignisse folgend an den betreffenden Daten in unserem Blatte erscheinen sollen und in der Hauptsache seuiscyen, soweit eS nöthig aber auch französischen Zeitnugen entnommen sind. Wenn der Leser dabei Manches finden wird, dessen prophetische Treffsicherheit ihn überraschen wird, so wird ihm ondererseitS auch Manches irrig oder übertrieben oder gar lächerl-ch erscheinen. Doch bedenke er, daß ihm nicht vorurtheilsfreie, abgeklärte Geschichtsschreibung geboten werden soll, sondern daß er Zeilen liest, die zum Theil in l^denkchaftlicher Erregung, zum Theil in SicgeSjnbel, der ni^l. r jd)T und wägt, qe^ lieb en find. Ader gerade diese UnmitteLüarfeit wirkt tote ein frischer Hauch, der bei den Alten die Stimmung wiedet hervor Kuvert, von der sie damals beherrscht ^-^en, während die Jungen daraus die Gefühle eines Volkes kenurn lerne«, können, daS um seine Ehre und Existenz kämpft. 6. Juli. Napoleon leibet noch immer an der Gicht, tottr „ * bie Schmerzen geringer geworden sind. Seine Lc.oar^e ' rathen ihm, in Hn Bad zu grhen. M trüge Erkundigungen zur Erbauung ter über Sockel ß der Gefuch- 200 Mk. bei- »r.t Temperatur der Lahn und Luft nachReaumur gemessen am 5. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag» Wasser 17o, Lust 17° im Schatten. Rübsamrn'sche Badc- und Schwimmanstalt. ine iit DaS Gejuich des H"^rn ' ) t. n . -p- M rraufwand -ide Erbe ".S und Vesten -lchgLrien, ent- Kseale- uwb pteHmMU** Gitten, den 5. Juli 1805. ** Leigeordueteu WiKf. Herr Regierungsassessor Hans , S^^l's wurde in der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Gießen gewählt. " 22. Mittelrhein. KreiSTurufest. An der Schmückung b r£ Häusend Strotzen wird seit gestern fleitzig ge* „rieitet, so daß bald die Feststadt Gtetzen in herrlichstem Schm.,ck prangen wird. Wiederho/t machen wir die Einwohnerschaft Gießens daraus aufmerksam die Guirlanden nicht .untief zu hängen, weil dadurch die Prunkwagen am L - Summen gehindert und Störungen im Festzuge hervor- gerufen werden. beTle* Sport. Das Interessanteste, was bis jetzt aus dem Gebiete deS — Radsahrsports - geleistet wurde, ist uxk streitig dar Sichren um die „B e r g m e i st e r f ch a t aus de« Semmering". Dieses Reuueu sand in di s-u Tagew statt, veranstaltet von dem Wiener Touren Bteycle-Club, d e Strecke schlietzt 10 Kilometer Steigung in fich, und wurde von dem bekannten deutschen Rennfahrer Otto Bey sch lag gewonnen. Es ist dies die größte Leistung ihrer Art und, giebt auch beredtes Zeugnitz davon, welche Anforderungen man heutzutage schon an ein Fahrrad stellt. Daß hierzu nur ein Fabrikat ersten Ranges Verwendung finden kann, welches von solidester Construction und Bauart sein mutz,, bedarf keiner w-iteren Erörterung. Beyschlag benutzt schon seit Jahren „Opel-Fahrräder". Besitze VW Schmall'schen chler, hat ebenfalls feine in bezeichneter Höhe er- bee Fluthgrabenst^urüf dre ^rdwestlWe.-Weste Schlangenbad rc. anschließen. ** Wegen Verdachts der Brandstiftung wurde gestern I ein Mann aus Wetzlar durch einen Polizeisergeanten von I Wetzlar und einen hiesigen Schutzmann verhaftet. ** Durchgehende Pferde. In der Licherstraße gingen I gestern zwei Pferde mit einem mit Kartoffeln beladenen I Wagen durch. Dadurch, daß ein Rad aus dem Wagen fiel I und das andere Rad brach, kamen die Pferde bald zum Stehen. Butzbach, 4. Juli. Die Reife der Heid elbeeren hot S bei uns vor einigen Tagen begonnen. Tagtäglich kommen ganze Schaaren Kinder und Erwachsene aus dem Walde und bringen ganze Körbe voll Heidelbeeren nach Hause. Erd- | beeren giebt es in unserer Gegend nur vereinzelt und ste | deshalb theuer. n. Aus öet Z6cut««u. 3. Juli. Die Getreideernte | hat bereits ihren Anfang genumuic». Bei Leidhecken stehl; schon Korn auf Haufen, bei Nieder - Florstadt ist schon । Wintergerste ausgebunden. Da erst sehr wenig geschnitten ist, so läßt fich noch nicht sicher feststellen, wie der Ertrag der diesjährigen Ernte ausfallen wird. Von Korn und Weizen wird er, ganz geringe Ausnahme abgerechnet, gut toerbr, da beide Fruchtarten sehr schöne vollbesetzte Aehren getrieben haben. Spätgesäete Sommerfrucht läßt indessen an den 8 meisten Orten zu wünschen übrig. Die große Trockenheit hat das Wachsthum derselben schädigend beeinflußt. Hinsicht ltch der Wintergerste ist zu bemerken, daß sie bei uns nicht allgemein gezogen wird. Von dem Resultat des diesjährigen Versuchs wird es wohl abhängen, ob dieselbe auch weiterhin angebaut wird. Der allgemeine Roggenschnitt wird in der nächsten Woche seinen Ansang nehmen. — Eine eigentümliche Erscheinung kann man eben an den jungen Weißkrautpflänzchen beobachten. Ein hoher Prozentsatz hiervon hat nämlich keine Herzchen, d. h. es fehlen diesen Pflänzchen die zarten senkrechten Blättchen in der Mitte, aus denen sich die Krauthäupter entwickeln. Ob die Ursache hiervon in der sehr großen Bodentrockenheit zu suchen ist, oder ob irgend welche Schädlinge aus der Jnsectenwelt dies verschulden, konnte noch nicht festgestellt werden. (Wird auch anderwärts Vermischter. »Ms. Hofgeismar, 4. Juli. DaS schwere Brand- unglück in dem Dorfe Ho'mbressfen stellt sich m seine Gesammtwirkung auf die in geringen Derhalimssen lebenden Einwohner noch viel schlimmer und verhangmtzvoller dar a eS zuerst den Anschein hatte. Auf Deran asiung d r Gemeindebehörde rc. hat sich denn auch em HülsScomste gebilt c , welches sich zur Linderung der Roth an die weitesten Kreise um milde Gaben wendet. Hombressen ist nämlich von einem doppelten Unglück heimgesucht worden . In der Nacht zum Montag hat der mehrfach erwähnte schreckliche Hagelsturm die Felder der gejammten Gemarkung zerstört und> iede Hoffnung auf eine gute Ernte vernichtet und am Dienstag Nachmittag wurde der dritte Theil des Dorfes durch eme furchtbare Feuersbrunst in wenigen Stunden zerstört. . i 32 Häuser sind eingeäschert und mit vielem Dieh auch eme Menge Futter und Fruchtvorräthe, Lebensmittel, Haus- geräthe :c. vernichtet worden. 40 Famtlten find ohneObdach- und Lebensmittel. Die meisten stehen am Grabe ihr» Habe, denn nur Wenige haben versichert und auch die nur wemg. Obendrein konnte nur ein geringer Theil gerettet werden, die Noth ist deshalb ungemein groß und schleunige Hülse erforderlich. Leider sind bei dem Löschen und Metten mehrere schwere Unglücksfälle vorgekommen. Zwei S-uerwehr- (tuten wurden durch Umschlagen einer Wand beide Beine abgeschlagen. Gaben für die Abgebrannten find an den I „Vater'indischen Frauenverein" tu Hofgeismar oder an das I Hülfscomttv in Hombressen zu rieten. b. * Hannover, 4. Juli. Heute Nachmittag stürzte d e I Leinebrücke bei der Schwanenburg ein. Ein zwöls- | jähriger Knabe fand dabei seinen Tod. * Lnzern, 3. Juli. Am Pilatus abgefturzt sind I drei Personen: eine Dame und zwei Herren. Die Dam I blieb tobt; der eine der Herren ist schwer, bei andere lei.) 79 Pfg. wird zur Imprisung empfohlen. Die Punktes, 12 und 13 wurden von der Tagesordnung abgesetzt, weil die Vorarbeiten in den Commissionen noch nicht erledigt werden konnten. die Messungen ergeben, baß der Wasserspiegel bedeutend ge. taten ift; die Bäche und kleinen Flüßchen zeigen geringe Wassermcngen, ein gediegener, durchweichender Regen Ist sur unsere Fluren äußerst nothwendig. Oppenheim, 2. Juli. Die militärischen Schwimm- Übungen haben heute ihren Anfang genommen. 3 ESkadronS des 23. Drogonel-RegimentS letzten an der Benh scheu Fabrik vom rechten aus das linke Ufer über und fuhren mit der fliegenden Brücke wieder zurück. __ FWen jroeier A ftjiutiijnitj [>,( be P”9' 11 «St, I Sterben. Art IMguf^ j ISberurftbQuten ausgesetzt. — Das gleiche Gesuch der Frau TFischer wird mit derselben Begründung abgelehnt, fcp.r Gesuchstellerin jedoch anheimgegeben, einen am Teufels- V lustgärtchen frei gewordenen Platz zu pachten. , Eine Rechnung des Herrn Johs. Nickel für Chaus- sirnngsarbeiten in der Bismarckstraße im Betrage von 212 Mk. daher an blcfer Stelle nochmals daraus °ufm°rkf°m gemacht dah zu dem Turnplatz- nur die am Turnen beteiligten ’ Personen Zutritt haben, und d°b alle anderen Personen^zurück- g-wi-fe» werden müssen. DaS Letztere liegt auch im Inte, reffe des Publikums feibst, weil UnglückSfalle nur °°Ed°n werden können, wenn die vom TurnauSfchuffe °u!S°stE° Ordnung streng gehandhabt und von Jedermann befolgt wiro. •* 22. Mittelrh-inifch-S kleiS Tnrufest. Reizende Stubenten an das 22. Mittelrheintiche Kreis-Turnfest und zwar in Form von Fächern, Postkarten in vier verschiedenen Sorten und einem in Form von übereinanderliegenden flattern Gehaltenen Album mit Ansichten aus dem Lahnthal ha L?rr Ernst Balser hier, Mänsburg, ^erftellen lassen. Das Album zeigt in hubicher, naturgetreuer Ausführung d e Festbauten die Feftstadt Gietzen u^b deren Umgebung, sowie I ^sterdie'ander Lahn gelegenen Städte bis zum Rhem, während die Postkarten und Fächer spectell aus bas Turn I fest bezügliche Abbildungen zeigen. Der Preis der o^eZ'vetfel viel Anklang findenden Andenken ist nn Derhalinch zur | seinen Ausstattung ein sehr mäßiger. (Näheres tm Jnsera der morgen erscheinenden Festnummer.) I *» An die Adresse der Sommerausflugler sei eine War- | nung gerichtet, die für die Reisezeit von b-r Postverwaltung | ausgeht, und auch den Theilnehmern des Mittelrheinischen Turnfestes eindringlich zur Beachtung empfohlen werdeni kann. Während der nun kommenden Wochen, wenn der gtembe ström am größten ist, wird kaum ein Tag vergehen, wo nicht unbestellbare Postkarten zur Post gegeben werden. Biele Fremde kaufen sich die bekannten Postkarten Mit A . sicht und fetzen ftillfchweigend voraus, daß sie Irankirt sind, | befchreiben die Karte und werfen sie in den Briefkasten. Aber nicht alle derartigen Postkarten werden frankirt und f° gelangen diese vielen „Grüße und Stoffe aus der Fremde nicht in die Heimath und der Post wird unberechtigter Weife der Vorwurf der Unzuverlässigkeit gemacht. Wolle daher jeder Verkäuier von „Postkarten mit Ansicht" nie zu be- merken unterlassen, daß noch eine Freimarke notoenbig lft. Es wäre daher zu wünschen, wenn nur bereits srankirte 'Postkarten zum Verkauf kämen. ** 6in Sommerfest veranstaltete am Mtttwoch das Offizier-Corps deS Marburger Jäger-Bataillons an den'dortigen Scheibenständen. Hierzu waren auch eme Anzahl Offiziere des hiesigen Infanterie-Regiments „Kaiser -Wilhelm" eingeladen. *♦ Der Verein hessischer Zahnärzte hält seine 6. Sitzung am Samstag, den 6., und Sonntag, den 7. Juli, im „Hotel National" (am Bahnhos) zu Mainz ab. Die Tagesordnung für beide Tage ist reichhaltig. An die Sitzung am Sonntag wird sich ein Ausflug mit Damen über Georgenborn- bet Sta-tverordneten am 4. JuH 1895. u weseud: Herren Beigeottnete Georgi und Gruneberg/ - Seiten der Stadtverordneten die Herren Bruck, , -ut ikh, Habenicht, Heyligenstaedt, Helsrich, H°wberge , Keller. Löber, Orbig, Petri, Scheel, Schmall, < schwer Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels. ?5 n Erkrankung deS Herrn Oberbürgermeisters fuhrt err OeigeL-dneter G^orgt den Vorsitz. Mit Genehmigung des Gesuches beö ®eotg tRric» von NKuchelheim in Bayern um Verleihung der Äffischen I .-,taat-angehöxigreit erklärt sich die Versammlung, nachdem Grsu^ stell er .den gesetzlichen Anforderungen bezüglich seiner Per'onal en Genüge geleistet, einverstanden. ~ M Wtzoeü beS gleichen Gesuches des Lorenzo Della 3r. ta mS Calozza in Italien beschließt die Versammlung Ans .urp. d«»fchlußfaffung, r- n^ l einige Erkundigungen Über die P^son deS Gesuchstelle c. andere auch wegen H 'he sriuer Eint u rnenste ■, «’■ ' '^-2 12s Gesu< des Herrn Fritz H.ch^er UM Er- (oubr r v» Herstellung einer BrettechiM Herweg wird Us ®ib3farteKe»or..,tz -U» ®eenf™^“n® -ta; Antrag ber Baud-put°L°-t -tgelet,nt worden. Letzterer nV dem Hinweis uf d e Verwendung aeS Bauwesens »!s'Hühueieftall und begen Errichtung an einem noch nicht , ir Bebauung vorgesehemnOr begründet. - Kel - wü -scht, un ter Hinweis ans eme Reihe von Fallen, scharf«« ussicht gu ig aller baulichen 'Neuanlaoev, damit solche mqt o ilizeittuche 'Erlaubniß errichcet wü en. L Dem ®0ncb le; Herrn R. & icr „m Erlanbniß zur ^rrvt.-u" -N. dem >omm wirb unter Bor! ralt des ^'Wider'mss zugest:mm^, de» / em niger« deS Herrn RechtSanw'^- Grünewald — Heßler" zu errich^nde v ' - - - ^-^-7. Nebc um Erlaubniß „ ewu!iun„' ?iner Feldscheu- in der Schwarzlach wird ‘et de. Beb/tulltina besür ^cret. scheuer zwet • ' '■ l ausgemauer. wird. Bähe tur 8 Pfennige cr6ait man vor Fliegen, Schnaken, Flöhen usw. durch „Dalma". Für 2 Pfennige davon lobtet alles Fliegen usw. eines Zimmers, der Küche oder Stallung in 3 Minuten unter Garantie. Für Menschen und*Hausthiere unschädlich. Glas- 30 u. 50 Pfg., dazu gehöriger Patentbeutel 15 Pfg. In allen Avo- iheken auf Lager. In Gießen in der Htrschap-t-ek». 56S4 beobachtet. Red.). W. M. Au« der mittleren Wetterau, 4. Juli. Während in der Umgegend am Fuße des Vogelsberges östlich und am Fuße des Taunus westlich nicht unerhebliche Nieder» schlüge erfolgten, ist es bei unö seit einem vollen Monate trocken geblieben, so daß fich der FeuchtigkeitS - Mangel sehr empfindlich geltend macht. Während deS Monats ^uni hatten wir an wenigen Tagen etwas Regen, aber nicht genügend, dagegen wehte meistens trockener Nordostwind, der bei der Heuernte recht gut var, jetzt aber den Erdboden so austrocknet, daß er Riffe bekommt. Bei Gerste und Hafer zeigt fich Brand- das Äbsterben von Obstbaumen und Beerensträuche- dairert -weiter fort. Dickwurzel und Gemüse- pflanzen kümmern und wachsen nicht vSm Platze. Der Sttrrm am Montag und Dienstag hat Bohnen und Gurken r so herum^peitsch^daß b >' tteSdienn Sonntag den 7. Jul 4. nach Trinitatis. stt «tadttirche. Vormittags l3/i Uör: Pfarrer Schlosser. Gottesdienst mit Christenlehre für d,e Neuconfirmirten qu6 der MatthäuSgemeinde Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein- in der Vormittags 78/4 Uhr: Pfarrer Dr. Nauma ni Gotteedienft mit Christenlehre für die Neuconälmirten au<> der Johannesgemeinde Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Die Kinderkirche fällt au8. Katholische Gemeinde. Sonntag, den 7. Juli- 5. Sonntag nach Pfingsten. SarnStag: NachmMagS um 4Vz Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenhett zuv hl. Beichte. Sonntag: Vormittags von 6Vr Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 6Vi Uhr Uhr, Morgens 8« Uhr, Nachmittags 4<» Uhr^ Sabbathausgang 930 Uhr. Gottesdienst der israelitischen Religionsgrsellschast- Freitag Abend 7" Uhr, SamStag Vormittag 8« Uhr, Na^ mittag 400 Uhr, SabbathauSgang 93u Uhr. Wochengottesdienft Morgens 6 Uhr, Abends 8 116t. -düng Dtri»* einen . a der bes D "rs m war vor einiger ® . *TL.nvSpn iri<; brr Bestirr " ' d-v (Aesuw- tt qcnebmiat Horden -L5 >tmnr der zu den/E M^bett»! enden S. -gen feile;» der Nachfolger ' »fraftbe, her rHranereibesitz rreitwflligkeü' A» «*”em 3«f 1.art, wünscht, .»der bie einen Röhrene»Ual auSgebebm -er H°freithe/«°dnrch bie «oft Ls wird.auf der Bande befchlofie . ohB dem S>e,uchn- ÄL' Listrict ' ^l, Anüpprl- 5 Brand-b--«d" laufet K °ie L-j '' paraiur i I n , tS Verpus 1- oritf Jlßeur i - den r - mittags rrdungen! j .ü 1 und Be ., Ehrend d 1 „iflt offen. K; Unebenem M ns zum gtr *;■ 4 .inzureichen h'i'Jt.iajj L -tadll Schlic« I bie an den §ek>äl ^uaaffumsundd E bt/ 'aufenbe Jo Ai'ffbivderarbei nur; unb Anstrich i iir Alenfter am Hai wieru'ng von Verpr »nslhiettner Jnnenra Abälbmes im •ta \ kieusta^, den 1< (Vormittags 1 M 'o^unqen n ireibung ffife M uns rvähmj> \ i. Angebote ebenem Jormulc enffprechmder i zum genannten ireichen. 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Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns während der Dienststunden zur Ein Fritz Schmitz, Handelsgsrtner, Seltersweg 68. Stöbt Schlachthaus. Freibank. [5871 in der Hirschapotheke, in der Pelikanapotheke u. in der Gugel« UniversttätSapotheke, sowie in den Drogerien von Benner «. Krumm, von Gmil Alschbach, von Otto Schaaf und von A. u. G- WalleufelS. 1539 Unübertroffen! als Schönheitsmittel u. zur Hautpflege, zur Bedeckung von Wunden u. in der Kinderstube Lanolin -Cream- l"®nölm der Lanolinfabrik, Martlnikenfelde bei Berlin. per Pfund 22 H im »Rebstock^. Ikldbrand la. Oualität. Jedes Quantum billigst. D Nahe und gute Abfahrt. W Auch können dieselben an die Baustelle geliefert werden. August Helfenbein Weserstrabe 8.5870 'N klappfliihte, Verandamöbel, Roü- " Schutz- Wände lI^inallenGrößen bei 5855 Th. Brück, Schloßgasfe 16. 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Angebote sind auf vorgeschriebenem Formular verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen dis zum genannten Termine bei uns tinzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 3. Juli 1895. Das Stadtbauamt. Schm andt. 5869 ■' ift iS; w*« mit d,r FllhllkvffaNgkN v-rräthia Friedrich Weber, Tiefeuwea. Zum Turnfestl Feinstes Kuck' ermrehl, Zucker, Rosinen, Corinther», Mandeln, Oranaeat, Citronat, Citroneu, Sultaninen, Vanille, Pudd' .gpulvcr, Backpulver, Preßhefe, em ^stehlt in la. Waaren [6819 * KL Schulhof, 4. Murktstraße 4. ehen, bis zum genannten Termin ei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 3. Juli 1895. Das Stadtbauamt. Schm and t.5868 Mm Denen, welche am Mage« leide«, bin ich gern bereit, unentgeltlich mitjutbeilen, wie sehr ich am Magen gelitten und wie ich ungeachtet meines hohen Alters davon befreit b . Linde« bei Hannover. - 3^8 Ungerstr. 14. Meyer, Lehrer a. D. litt» Akb Slai Eint* to W ' DohlbcheUkv ta xtto» J. 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Arzt in Düffeldorf, «önigSallee 6. empfohlen, an welchen ich mich sogleich brieflich wandte und befinde ich mich jetzt seit 11 Monaten in seiner nur lobenswerthen Behandlung. Es waren die Erfolge, welche ich mit dessen Kur erzielte, überraschend, so daß mein Fuß jetzt Gott sei Dank ganz geheilt ist und empfehle ich daher genannten Herrn allen ähnlich Leidenden aufs Wärmste, insbesondere spreche ich dem Herrn Dr. med. Bolbeding für erfolgreiche Behandlung meinen herzlichsten Dank aus. 5608 Frau Babette Eckart, Nürnberg, Nunnenbeckstraße 20. Eine grötzere Parthie 6659 Moralistns-Fähnchen er ubb IIII MUH....... zünv Schmücken der Häuser geeignet, empfiehlt ganz billig. J- H, Fuhr, Sonnenstr. 25. Turnfest. ' Zur Dekoration empfehle: H| Turner-Wappen n. Embleme, Kernspriiche, Familien - Wohnungex<_ 5511 m. eingeh. Auskunft b. gr. Auswahl weist unentg nach d. Wohnungsnachw.-Jnftit. o. E. StiaSny, Bahnhofstr. 11, Ecke Kaplg. 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Der Vorstand. gSfelHorgeus: Wellfleisch Feillstes lager- und Erport-Kier. Es ladet freundlichst ein 5861 Heinr. Jentzen. nach kaum vollendetem 45. Lebensjahre. Um stilles Beileid bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Je Stein, Architekt. Münchener Aürgerörän Z Ausschank auf dem Festplatz. | Mürflelbraterei nach ächt Münchener Art. ♦ Todes-Anzeige. Heute Vormittag verschied zu Frankfurt a. M. nach kurzer, sHwerer Krankheit unser unvergeßlicher Gatte, Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Architekt Heinrich Gerhard Hochachtungsvoll Heb. Kühne Turnverein Gießen Älle unsere Mitglieder sind dringend gebeten, sich am Festzug zu betheiligen. Sammlung: Sonntag den 7. Juli, Morgens Wmation mm Rebstock Heute Samstag: Zur gefälligen Beachtung. Memen geehrten Abnehmern und Gönnern von Gießen und Umgebung zur gefälligen Nachricht, daß sich Georg Säng's Waffel- u«b kembäckerei aus Darmstadt während des 22 Mittelrheiuischen Turnfestes wieder hier auf dem Festplatze befindet. .5816 Hochachtungsvoll Leong Säng, Waffelbäcker aus Darmstadt. Frankfurt a. M., Gießen, den 3. Juli 1895. Die Beerdigung findet Samstag den 6. Juli, Vormittags 10V2 Uhr vom Portal des Friedhofs in Frankfurt a. M. statt. __ Sr Zum Tumech st tSI empfiehlt in großer Auswahl: Turner-Wappen, Transparente, Vater Jahn, Sprüche, Willkommen, Lampions und Papier-Rosen billigst Wilhelm Klee 5685 Marktstrahe 2. Krieger-Verein Gießen. jR Antreten zum Festzuge nächsten Sonntag um KOl/2 Uhr im Bereiuslocal (Seidel). mwndskttiki und bengalische Beleuchtungsarükel in reichster Auswahl empfiehlt Louis Lind, Kirchenplatz 10. Dcr Üloiitagi- 3it GikMrr Zur gefl. Beachtung! Meiner verehrt. Landkundschaft zur gest. Nachricht, daß während der Festtage weder Wagen noch Bieh eingestellt werden könnend 5856 Otto Luft, Zum Iöwen. Eberh. Metzger, Franksurterstratze Nr. 1 und Neustadt Nr. 8. Telephon 66. laden wir alle Freunde und Gönner der Turnerei hierdurch freundlichst em. TST'’’, Geschchts-Eröffnung. Hiermit erlaube mir einem geehrten Publikum die ergebene Mittheilung zu machen, daß ich neben meinem Geschäft Neustadt Nr. 8 eine Filiale in Colonialwaaren, Delicatessen, Tabak und Cigarren, verbunden mit Ausschnitt feiner Wurst- und Aeischwaareu, im Hause des Herrn Couditor Hettler, Frankfurterstratze 1, Ecke der Südanlage, errichtet habe. Mit der Zusicherung prompter und reeller Bedienung bitte um ge- Während der Festtafel concertirt die hiesige Regiments musik. Preis des Gedeckes ohne Wein 3 Mark. Theilnehmerlisten liegen zur Einzeichnung bei den Äarten»93ertauffteÖef offen und zwar bei den Herren: Ernst Balser, Ernst Challier, E. Dort, Daniel Heil, C. F. Henzerling, H. Kühn, Louis Lind, F. Schott, Ph. Weiler, l&nne an den Festtagen in unserem Bureau auf dem Festplatz. 5815 Der Wirthschafts-Ausschuß. Concordia. Die Mitglieder werden gebeten, zur Theilnahme am Festzuge Sonntag Vormittag V210 Uhr im Vereinslocal zu erscheinen. Vollzähliges Er- scheinen erwünscht.[5870]Der Vorstand. jy 1846 X. Kellner, welche von Herren Feidel See- bold am hiesigen Platz engagirt sind, werden ersucht Samstag früh 7 Uhr anzutreten. 5854 L. Feidel & Seebold. Braves Mädchen, welches auch in einer Restauration behilflich sein kann, wo ihm Gelegenheit geboten, daS Kochen zu erlernen, sofort gesucht 5793 Näheres in der Exped. d. Dl________ 5860] Ein junge«, tüchtige» Mädchen, am liebsten vom Lande, welches Hausarbeit versteht und Liebe zu Kindern hat, m einen kleinen Haushalt zu sofortigem Ghu tritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d- Bl. 6849] Ein junges, qebild. MLdche« mit guten Schulzeugnissen sucht Stelle al» Kindermädchen tn besserem Hause- Gefl. Offerten erbittet die Expedition der Zeitung für das Dilltbal in Dillenburg. Wer in Marburg ein Han» oder Geschäft z« kaufe«, einen Laden oder Wohnung z« Pachter beabsichtigt, der wende sich vertrauensvoll an das seit 2U Jahren bestehende, als reell bekannte Commission?geschast von J. Hühner, Marburg, 54241 Rotbergraben 2. Mädcheü^ZÜ^ Krankenpflegerinnen widmen wollen, werden ersucht, sich an untenstehende Adresse zu wenden. Mainz, Große Bleiche öß1/^ 5843 im Alice-Heim.__ Für^t hiesiges Geschäftshaus wird zum Verkauf einfacher Artikel für die Stadt und Umgegend eine geeignete Persönlichkeit gesucht. Anerbietungen richte man unter L an die Exped. d. Bl. 5737 5760 > Junges Mädchen für Morgens gesucht im »Stern^, MäuSburg 12. 5728] Ein kräftiges Mädchen vom Lande sofort gesucht. Wo? sagt die dem 1 Januar 1896 W