ötrW chalier "“«tauft r^lÄ; w*ta> ft ____ JWi chl'NW. mit oHeiM13? ZM- iMtz ^MdniziM.r beit *ng,5.^ r-1“ ftrmiflh L^ch-eatze i4. SGS ymm mit alltn ü», W-M* "-Wohnung Wscch« AbM, im Stock, jtr G- btr Anlage, 91 Meres hi btt ratze 13 m mit Lubchir, |I B baftlbfi 3, et. (1111 Mn HH tt 9, ist btt Parten - mn nebst Aubthhr, ii Wju beziehen. IW Elock, Fravkftnt» schöne geräumige 8ob nern, 3 /hmmtre mi lietheo und 1. Zull „ s daselbst Porten! raße 12 freunblfrfl lbehör, per 1. D ii ereS Sahastrale H. re Etage istzuol.Zull srf, Ludw/gstraße i .Rimmtr mit ßubtibr Istraß« II (wtn). Mb« ist Parime- 48, J* immnn nebst Anbein Lieichyiatz und ©art-- Juli zu vennieihe» ttotm »»ult. r, i« btt Halbe yj- «roßt Zimmer eritW ttibot tiflb »Br* <"r . M l. S». I* w' Mmst-chE- rilirolofltBiuonottftM. lea-MSriml.^ Astermeß *- dhltl mW ftbr, eonntnftr^' -reuz lolw P 6trn> »a**' ii m Sgw" ei ^^ vermitE iII**6'! SwiI^Sio zs«^I,rtul Slr. 82 Der ©Ulk«« A-ieiger erscheint täglich, Bit Ausnahme bei Montag» Die Eießcner 1S93 Samstag den 6. April Gießener Anzeiger viertellästriger AvounementLpretsr 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redacnon, Expeditio» und Druckerei: Schurstraste aSr.T. Fernsprecher 51. 9 Giefzen. Jahresbericht des M-kmeiik« Drtrius fit Arme»- und KmKenBege in Gießen erstattet auf der Jahresversammlung am 27. März 1895. —t---—--- hochgeehrte Versammlung! Obwohl uns ganz zuverlässige Nachrichten über die ersten Anfänge unseres Vereins fehlen, so können wir doch mit einiger Gewißheit sagen, daß er jetzt auf eine bald halbhundertjährige Zeit seines Bestehens zurückblicken darf. Und wenn wir nun vergleichen, was in diesem Zeitraum aus ihm geworden ist, wie er sich darin zu einem viel- gliedrigen Werke entfaltet hat, das die verschiedensten Zweige der Wohlthätigkeitsübnng umfaßt, und an dem eine große Schar von Männern und Frauen aus den verschiedensten Lebenskreisen mitwirken, und das sich getragen weiß von der fördernden Teilnahme der Behörden und weiterer Kreise unserer Mitbürger, so darf uns das mit dankbarer Freude erfüllen. Freilich sind nicht alle Unternehmungen unseres Vereins an diesem gedeihlichen Aufblühen gleichermaßen beteiligt. Nicht ohne Bedauern können wir z. B. an den Mißerfolg zurückdenken, den wir s. Zt. aus Ursachen, die nicht unvermeidlich gewesen wären, mit unserer anfänglich so schön aufgeblühten Arbeitsvermittelnng für weibliche Handarbeit erlitten haben. Mit der ungeteiltesten Freude ruht dagegen unser Auge auf der Krankenpflege, der Thätigkeit unserer Schwestern, die in den 19 Jahren ihres Bestehens uns allen so unentbehrlich geworden ist, daß man sich unsere Stadt gar nicht mehr ohne sie denken könnte. Nicht minder geht auch unsere Armenpflege ihren gesegneten Gang, seitdem sie in Bezirken organisirt, nach festen gesicherten Grundsätzen, zu denen vor allem eine sorgfältige Untersuchung der Verhältnisse und eine individuelle Behandlung jedes einzelnen Falles, sowie eine möglichst enge Fühlung mit der öffentlichen Armenpflege gehören, geübt wird. Mit Genugthuung dürfen wir es auch erfahren, daß das Verständnis für eine geordnete Arbeit au den Armen und Kranken in erfreulicher Weise gewachsen ist. Dazu hat in den letzten Jahren die Neuorganisation der städtischen Armenpflege dadurch, daß sie eine so große Anzahl von Männern aus den verschiedensten Berufsstellungen zur Mitarbeit heran gezogen hat, nicht wenig beigetragen. Das Wachstum unseres Vereins kommt deutlich in unserer Rechnung zur Erscheinung. Sie schließt mit einer Einnahme von 18602 56 und einer Ausgabe von 18501 .,4t 50 5, ab, Beträge, die diejenigen, mit denen wir vor 20 Jahren wirtschafteten, um über das 10 fache übersteigen. Trotzdem geht es auch mit unserem Verein nach dem Sprichwort : Kleine Kinder, kleine Sorgen; große Kinder, große Sorgen. Das gilt ganz besonders von der Aufbringung der Geldmittel. So viele neue Hilfsquellen sich uns erschlossen, so viele kräftige Unterstützungen wir gefunden haben, so ist eben doch eine Ausgabe von 1000 jtt sehr viel leichter zu bestreiten, als eine 'solche von 14000 JL. Das müssen wir von Jahr zu Jahr mehr erfahren. Unsere Aufgaben, und damit unsere Ausgaben wachsen stetig, und die Einnahmen halten damit nicht gleichen Schritt. Gegenwärtig arbeiten wir geradezu mit einem Defizit. Unsere wirklichen Einnahmen im verflossenen Jahre blieben trotz einer großen Reihe unerwarteter Zuwendungen um über 550 jft hinter den Ausgaben zurück, und wir konnten das Gleichgewicht nur durch Inangriffnahme noch vorhandener Kapitalbest.inde erhalten. Das kann so natürlich nicht weiter gehen. Aber wie soll es geändert werden? Wir erwarten nicht, daß uns irgend jemand den Rat geben werde: schränkt euch ein! Denn das können und dürfen wir nicht. Im Gegenteil müßten wir in manchen Fällen noch viel mehr thun, viel kräftiger helfen, und es ist uns schmerzlich genug, daß wir dazu nicht im Stande sind. Daß wir nicht verschwenden, daß vielmehr alles wohl erwogen wird, wird uns jeder bezeugen, der nnsere Arbeit genauer kennt. Aber an Wohl- thaten zu sparen, Hilfe unterlassen, wo sie so bitter nötig ist, das würden wir für ein schweres Unrecht halten. Darum wissen wir eben keinen anderen Rat, als recht herzlich und dringend zu bitten, daß unsere Mitbürger uns noch kräftiger als bisher untorstützen. Wir sind der Ueberzeugnng, daß gar manche recht wohl in der Lage sind, ihre Beiträge zu erhöhen, und daß es nur einer Darlegung unserer Verhältnisse bedarf, um sie dazu zu bewegen. Unsere Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen sind wieder um 173 Jt zurückgegangen, von 4590 jft 30 £ auf 4417 jtt 50 in 1894. Wenn wir mit einiger Zuversicht in die Zukunft sehen wollen, so müssen sie auf mindestens 5000 Jt steigen. Möchte unsere Bitte nicht vergebens sein! In dem Kreis unserer arbeitenden Mitglieder haben wir wiederum durch den Tod einen schmerzliche« Verlust erlitten. Am 25. August v. Js. starb Frau Dr. Baur. Sie hat dem Verein säst 20 Jahre angehört. Die unermüdliche Treue, die ernste Gewiffenhaftigkeit, mit der sie ihren Pflichten als Armenpflegerin oblag, sichern ihr unter uns ein dankbares Andenken. Aus dem Vorstand schieden zwei langjährige Mitglieder aus, Frau Direktor Stammler, die nach Darmstadt verzogen ist, und Frau Haustein. Letztere trat dafür wieder als Helferin im zweiten Bezirk ein. Ivltttert waren 540, ungiltig 687 (stimmen. Madrid. 4. April. Der Ministerpräsident Canovas theilre dem Cabinetsrathe ein Telegramm auS Habana mit, daS bestätigt, daß die spanischen Truppen bet jedem Zusammentreffen die Aufständischen schlagen. Madrid, 4. April. In Cadix wird an der Ausrüstung eines kleinen Geschwaders von Avtsoschtffen und acht Kanonenbooten mit großer Beschleunigung gearbeitet. Das Gestwader soll zur besseren Ueberwachung der Küsten ttubaS dienen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 4. April. Der „Notdd. Allg. Ztg." zufolge . «ahmen an der unter dem Borsitz des Kaisers am 1. Apnl 1 stattgefundenen Konferenz, welche sich mit dem Programm Meldung, wonach der Kaiser angeordnet haben^oll, daß sich alle Regimenter des preußischen Heeres selbst einen Tag zu wählen hatten, um die Erinnerung an den Feldzug 1870 durch ein Regimentsfest zu feiern, durchaus unbegründet sei. Es seien in dieser Angelegenheit vom Kaiser keinerlei Anordnungen getroffen worden. Köln, 4. April. Die „Köln. Ztg." meldet auS B elgrad: In einer stürmischen Mimstersitzung erklärten die Minister General Zdravkowitsch, Losanitsch und Kleriisch, falls der Ministerpräsident R'stitsch seine Gewalt streiche vor den Wahlen fortsetze, auS dem Cabinet auSzuscheiden. Die Gewaltacte überbieten alles bisher Dagewesene. In einer Anzahl von Gemeinden überfielen die Präfecten mit ihren Gehilfen die Gemeindevorsteher in ihren Wohnungen mit Revolvern, ung der Stadtverordneten am 4. April 1895. b: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Bei- cüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die , Faber, Flett, Habenicht, Helfrich, Heyligeu- .erger, Keller, Lvber, Scheel, Simon, Schmall, Zogt und Wallenfels. llpril, Abends 8 Uhr, findet im Vereinslocale lischen Vereins eine Prüfung der Schüler der n Fachschule statt, zu welcher die Mitglieder standeS eingeladen wurden. such der Frau C. L. Rübsamen Wwe. «m r Anbringung eines Wegweisers nach den Bade- Thorhaus der Neustadt wird genehmigt, die jährliche Anerkennungsgebühr auf 20 Psg. festgesetzt. Gegen die Anbringung eines Schaukastens Seitens des Herrn Zahntechnikers Frech am Hause Neustadt 1 hat die Versammlung nichts zu erinnern. Das Gesuch des Herrn W. Plank um Erlaubniß zur Ueberwölbung der Stadtbach entlang seinem zu beiden Seite» desselben belegenen Eigenthum zwischen Tiesenweg und Bahnhofstraße wird genehmigt unter der Bedingung, daß die Ausführung der Ueberwölbung nach Angabe des Stadtbau- amtes erfolgt und Bauten auf oder neben der Ueberwölbung nur nach Genehmigung deS StadtbauamteS vorgenommen werden dürfen- die AnerkennungSgebühr wurde auf 3 Mk. Gärtner W. Gerhard hat um Srlaubniß zur Er- Xnnonccn.Suvraur bkS In- und Auslandes nehmen •igen für bcn „(Wiefjrner Anzeiger" entgegen. icktritt zu zwingen. In Zsagutbitfa feuerte den Vorstand, welcher Lärm schlug, worauf Flucht ergriff. In Grad,st wurden 70 liberale Zähler grundlos verhaftet. 4. April. Wie der „BreSl. Gen. Anz.* vo« seile erfährt, conferirie dieser Tage ein jnat mit dem Cardinal Fürstbischof Kopp, fragte hierbei, wie Se. Eminenz über dte emrums bei der Abstimmung über den Antrag reffend die Bismarck-Ehrung im ReichS- )er Cardinal antwortete, daß er die ablehnende entrumß aufs Tiefste bedauere- auf die Frage ob er von dieser Acußerung Gebrauch machen rte der Kirchenfürst: „Ich stelle Ihnen am ncr Aeußerung Jedem gegenüber beliebig Ge- ?en." 4. April. Der Medicinal-Congreß setzte iscussion über dte Hetlserum-Bebandlung zur :t. ES ergab sich hierbei folgendes ResumL. ne einzige ausgesprochen schädliche Wirkung dcö Heilserums zu verzeichnen. Es macht sich t» Zerscheinung eine überraschende Besserung bc- so ein Rückgang der Sterblichkeit. Da die n Untersuchungen noch lange nicht abgefchloffeu licht, in der Anwendung des Heilserums fort- weitere Erfahrungen zu sammeln. 4. April. In einer gestern Abend von den r n im Malhäserbräu einberufenen Versamm her über den Ladenschluß am Sonntag eine elt werden sollte, kam eS gegen Mitternacht ipalen und Gehilfen zu einer solchen Keilerei, barmen einschreiten und den Saal räumen April. Das Wiener Extrablatt meldet au« n großer Theil des an der bayrischen Grenze dlchens Neumark in die Erde zu bet - ht. Eine RegierungS Cornmiision ist dorthin Einzelne Häuser find bereits eingestürzt. Mehrere abgesperrt. April. Die medtctntsche Fachschrift theilt mit, :s Serum entdeckt worden sei und zwar zur r Lungenentzündung. April. Gestern wurden in Pantin, wo sich ederlage der Zündhölzer befindet, große Sender Zündhölzer auögeladen. Die Polizei mußte en Arbeiter, die die übrigen Arbeiter an :rhindetn wollten, thätltch angreisen und aus- ien. 4. April. Der Finanzminister erklärte, daß dre ne Hoffnung auf die Ausfindung der Fregatte legent tn" mehr setze und daß den Familien eldmittel zugewendet würden. l, 4. April. Hier wurde eine geheime nihi- uckerei entdeckt, infolge deffen zahlreiche Bet- genommen wurden. «emüse- unb Cbfi- 5so Conserven, HUif»nrtTect, een>mlHnX«ei»le