'scht-Katzrik. luche 1 &eret Preis 40 * " 55 ' ' . 68 ihter 8 sr-Kaffee nnt der beste -Zusatz. V Lahr i. Baden. [ idet 1793. He pränllrt Dresden 1894 bihubb eMgskni ’djerungganfialt). 894: tzNWNvnl» Lumme» \üt 1829 cheu: SÄ Löberstratze S. 16.' cape' -S^ ,i»W“ esd gestellt in der * M* o bezithenr Seifen ll8 UBb Sawilit gebieten bei W- 1895. Heiut ein Keft -i0Zllustratiom,dmnttk nur 39 fr = 50 v 6- - M 8U60 = «•«■- - 12.-. ÄÄ»«® b-n°- kostet I.dc- 50 Psg- nbt öotttubtt cor. iiß einzeln KiaM- । «beziehe«. | q in Wien. Nr. 55 Erstes Blatt.Mittwoch den 6. März 1S95 ■--- Der Hietzener Anzeiger refcheint täglich, nm Ausnahme deS Montags. Die Vießkner AamitienSkLIIer «erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Bierteljähriger Aßonaemenispreirr 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post origes 2 Mark 50 >1d- Redaktion, Erp 'Ilio* und Druckerei: Kchukstrahe Ar.7. Fernsprechcr öl. und Anzeigsblatt für den Kwis Meszen. Hr-tisö-ikag-: Ki-tzm-r J-miNmttäti-r. j Deutscher Neich-tag. 51. Sitzung. Montag, den 4. März 1895. Die Berathung des Militär-Etats wird fortgesetzt. Aog. Liebknecht (Soe.) tritt den vo-gestern geg°n den Auer'schen Antrag (Einsühiuna eines Dtiltzheeres) laut gewordenen Einwürfen entgegen. Alle Mängel würden schwinden, wenn die Juaend schon für den Milt ä dienst e> zogen würde. Bestreiten müsse er, biß die Kosten detz Milizheeres größer, oder auch nur so groß fein würden, wie die des st. bei.den Heeres. Abg EnnecceruS (ntL): Es habe doch seinen Werth, eine wohlgeüdte, characterseste und diecipliniite Armee gleich von Ansang an einem Feinde entgegenzustell-n. Eine solckeA'wee habe Deutschland und diese könne sie der Socialdemokratie zuliebe nicht aufaeben. Nach einer Entgegnung Liebknechts und einer kurzen Replik Enneccerus' tritt auch Abg. Oriola (ntl) dem socialtstischen Anträge entg-gen. D eser Redner verlangt für die Invaliden eine verstärkte Fürsorge. Sein Wun'ch nach einer Auskunft über verschiedene technische Fragen robb vom Kriegsm'nistec sofort erfüllt. Generaltteutenant v. Spitz bemerkt, er könne nicht sagen, wie sich die Regierung verhaften würde, wenn der Reichstag hinsichtlich der Erhöhung der Invaliden - Pension einen foi mulirlen B schlutz fassen würde. Dem Kriegsmintster lägen berechtigte Anforderungen vor, die den Betrag von 200 Millionen Mark erreichen würden. Abg. Bebel (Soc.) wendet sich gegen die Erlasse der Militärverwaltung, welche die Entlassung non soc>aldemokratischen Arbeitern aus Mkliiärwerlstälten verlangen. Der Soctaldemokral habe gleiche Pflichten und müsse auch gleiche R chte Haden. Redner verweist sodann auf die Reiwstagswahlen, welche zeigen, daß in allen Staats- werkstätt.n Secialdemokrat.n feier und meint, daß diese sich duich derartige Erlasse schwerlich vertreiben ließen. Die Regierung tbäte gut, bei Sociatdemokratie loyaler zu begegnen.^ Weiter rügt Redner daS Vorkomm n von Ueberanstrengung der Soidalen, den Du>ll- zwang in der Armee und die in kl ass m Widerspruch stehenden Strafen, welche gegen Vorgefetzte und Soldaten in der letzteren verhängt wüiden. Kriegsminister Br onsart v. Schellendorf antwortet dem Abg. Bebel auf die Erlasse hin, indem er erklärt, daß dieselben unbedingt nothwendig seien, wenn die Militärbeborde sich nicht den Launen der Locialdemok>aten fügen wolle. Betreffs des Duell- zwanges erklärt d.r Kriegsminister, daß 68 Fälle unhr 30000 Offizieren nicht vt.l seien und daß man Dewjeni. en, der seine persönliche Ebre vertbetd'ge, unbedingt mildernde Umstände zu Thril werden lasten müss-. Abg. Packnicke (frs Vp.) bedauert das Verfahren der Militärbehörden, betnff.nb di- Au°schlietzung socialdemok'atifcher Arbeiter, umsomehr, als man d es selbst Privatunternehmern übel nehmen würde. Abg. Bebel (Soc.) meint, es würde der Regierung nicht gelingen, die Soc'aldemokiaten vollständig aus dem Heere zu vertreiben. Die L ule, welche ihnen die Erlasse brachten, erhielten hierfür teilte Bezahlung, sondern thaten cs nur für die ideale Sache. Kriegsmintster Br onsart v. Schellendorf: Da, wie Herr Bebel gesagt, den Soctaldemokra'en die Spender unbekannt blieben, a» wen hätten sie dann ihr Geld los werden sollen. Abg. Rösicke (Wild) äußert sich im Sinne des Abg. Pachvicke. Stach weiterer unwes.nilicher Debatte wird das Capitel „Kriegs- mintster" bewilligt und der Antrag Auer abgelehnt. Beim Capitel .Miliiärgeistlichkett" beklagt der Abg. Lingens lCentr.), daß den Katholiken der freiwillige Besuch der Kirche erschwert werde. Nach kurz-r Debatte wird auch dicseS Capitel bewilligt. Weiterberathung morgen 1 Uhr. Deutsche» Reich. Berit», 4. März. In den nächsten Tagen wird mit dem aus den 12. März einberufenen preußischen St aats- rathe eine neue bemerkenswerthe Versammlung neben den beiden zur Zett in Berlin tagenden Parlamenten erscheinen. Gewichtige und sehr zeitgemäße Fragen wirthschaftspolitischen Charakters sind es, die den Staalsrath, resp. besten etn- bcrusenen Aus chuß, in der bevorstehenden Sitzungsperiode beschäftigen werden, und zwar sind es sämmtlich Fragen, welche mit Maßnahmen zur Bekämpfung der landwirthschoft- lichen Nothlage zusammenhängen. Die Tagesordnung für die StaatSrathS Session weist gutem Vernehmen nach folgende Hauptpunkte auf: 1) Maßnahmen zur Hebung der Preise der landwirthschastlichen Producte, 2) Hebung deS Zucker- und Spiritußpreifes, 3) Maßnahmen auf dem Gebiete der Währungspolitik und 4) Maßnahmen zur Verbilligung der landwirthfchaftlichen Production. Es bedarf wohl nicht erst einer näheren Darlegung, daß das Schwergewicht der Verhandlungen des Staatsrathes in den Erörterungen über den ersten Punkt seines Arbeitsprogrammes ruhen wird, denn derselbe berührt da- schwierigste Stück in dem ganzen schwebenden landwirthschastlichen Problem. Als Maßnahmen zur Hebung der Preise landwirthschaftlicher Producte sind ins Auge gefaßt: Die Monopolifirang deS Handels mit ausländischem und inländischem Getreide, die Contingentirung der Einfuhr ausländischen Getreides, die Besteuerung des zum Consum im Jnlande ringesührten ausländischen Getreides in Staffelsorm, die Einführung eines staatlichen Brodmonopols und der Ankauf des Getreides durch den Staat und die Verarbeitung desselben in fiskalischen Mühlen zu Mehl. Die genannten proyciirten Maßnahmen ent- iprechen also theilweise im Allgemeinen den bekannten Vorschlägen des Antrages Kanitz, und da außerdem auch der letztere selbst bei den StaatSrathS S tzungen zur Erörterung gelangen soll, so ftebt jetzt mit den Staatsrathsverhand- lungen zum ersten Male eine parlamentarische Berathung dieses so vielgenannten wcitgreifenden Antrages des Abgeord- - neten Grafen Kanitz bevor. — In parlamentarischen Kreisen ctrculiren ! Gerüchte über eine sehr scharfe abfällige Aeußerung, welche 'der Kaiser betreffs des Antrages Kanitz bei dem i kürzlich stattgefundenen Festmahle des brandenburgischen i Provinziallandtages zum Abg. v. Manteuffel gethan haben soll. Ueberhaupt scheint die Stimmung an den maßgebenden Berliner Stellen gegenüber dem Anträge Kanitz eine keineswegs freundliche zu sein, in welcher Beziehung ja schon deutliche Anzeichen vorliegen. Ueucftc Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 4. März. Gegenüber den Meldungen, die den Besuch des Kaisers beim Reichskanzler sogleich nach der Rückkehr von Wien m t der Umsturz Commision in V rbindung brachten, schreibt die „Nordd. Allg. Ztg ", die Wahrscheinlichkeit spreche dafür, daß sich die Besprechung zwischen dem Kaiser und dem Reichskanzler auf die auswärtige Politik bezog. Jedenfalls beruhe der von den Blättern untergeschobene Inhalt der Unterredung auf Erfindung. Berlin, 4. März. Der Verein deutscherZeitungS- oerleger beschloß in seiner heutigen Generalversammlung, in geeigneten Fällen, z. B. bei grobem Unfug, die Preß» Proteste auf Vereinskosten bis zur Entscheidung durch das Reichsgericht durchzusühren, gleickgiltig, ob der Angeklagte Mitglieo des Vereins ist ober nicht. Ein weiterer Beschluß betraf die Eingabe wegen einheitlicher Regelung der Sonntagsruhe im Zeitungsgewerbe von 6 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Abends und wegen Freigabe deS Verkaufes von Zeitungen auf den Bahnhöfen an Sonn- und Festtagen während des ganzen Tages. Die Weiterberathung wird auf morgen vertagt. Berlin, 4. März. Die seit längerer Zeit h'er ungewöhnlich stark grassirende Influenza hat heute die Eröffnung einer Schwurgerichtsperiode am Landgericht I unmöglich gemacht. Von den einberufenen Geschworenen fehlten wegen Krankheit sieben. Berlin, 4. März. Der Professor der hiesigen Universität, v. Gicycki, ist an der Influenza gestorben. Berlin, 4. März. In parlamentarischen Kreisen wird versichert, daß über die angeregte ehrende Kundgebung des Reichstages zu dem achtzigsten Geburtslage Bis m ar cf 8 eine Einigung nicht zu erwarten sei. DaS Centrum habe mit einem Scandal gedroht. • Prag, 4. März. Das „Prager Abendblatt" meldet eine Reihe von freiwilligen Auflösungen von Orts« gruppen des böhmischen Schulvereins im Weichbilde Prags und zwar diejenigen der akademischen Ortsgruppen und Ortsgruppen von sechs oerschietenen Prager Pfarr- sprengeln. Rom, 4. März. Die Universitäten zu Rom und Neapel wurden ohne Zwischenfall wieder eröffnet. Paris, 4. März. Der deutsche Botschafter Graf Münster besuchte heute Nachmittag den Minister des Aus wärtigen, Hanotaux, der ihm von der Annahme der Einladung zur Eröffnung des Nord Ostsee-Canals Miitheilung machte. Graf Münster wird auf zehn Tage nach Biarritz gehen Inzwischen leitet Legationscath v. Schön die Geschäfte der Botschaft. Petersburg, 4. März. Das Befinden deS Kaisers ist heute vollkommen zufriedenstellend. Konstantinopel, 4 März. Mir Genehmigung des SultanS wird morgen die Leiche Ismail Paschas aus einem egyptrschen Schiffe, welches von einem türkischen Schiffe begleitet wird, nach Kairo übergeführt werden. Newyotk, 4. März. Aus Panama wird gemeldet: Die columbischen. R eg ieru n g S tr up p e n wurden bei Cucutta von den Rebellen geschlagen. Die Rebellen bemächtigten sich der Stadt. 800 Mann wurden aus beiden Seiten gelobtet. Ein Pulvermagazin ist in die Luft geflogen. Viele | Häuser sind vernichtet. Washington, 4. März. Der Marinesecretär Herbert ! beorderte die Kreuzer „San Franc sco" und „Mardlehead", die Vereinigten Staaten bet der (5.Öffnung des Nord Ost' fee-Canals zu vertreten. Depeschen des Bureau „Herold*. Berlin, 4. März. Heute Nachmittag 2 Uhr fand unter dem Vorsitze te« Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe im ReichStagsgebäude eine Sitzung des StaatSminifteriumS statt. Berlin, 4. März. Im preußischen Landtage fand heute die Erledigung deS CultuSetatS statt. Auf der morgigen Tagesordnung steht der Berg- und Handelsetat. Berlin, 4. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt zu der Meldung der „Post", wonach gesetzgebende Factoren deS Reiches sich noch im Laufe deS Monats mit der Frage der Börsenreform besaffen werden, daß vorläufig allerdings die Berathnngen im Schoße des preußischen Ministeriums über die bezeichnete Materie noch nicht beendet feien, eS könne aber als wahrscheinlich bezeichnet werden, daß die Voraussage der „Post" Recht behält. Ebenso habe die „Post" Recht, wenn sie entgegen den anders lautenden Gerüchten eine angeblich unmittelbar bevorstehende Convertirung der 4pCt. Reichsanleihe und ConsolS als nicht unmittelbar bevorstehend bezeichnet. Berlin, 4. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt z» der Biättermeldung, wonach in der Frage einer Erweiterung der BerusSver eine zwischen zwei Ministern Gegensätze beständen, dieselbe sei nicht zutreffend. In der erwähnten Angelegenheit sei noch keine Entscheidung getroffen. Berlin, 4. März. Der Preuß sche Hof legt heute für den verstorbenen Großsürsten Alexis Michaelowitsch von Rußland eine achttägige Trauer an. Berlin, 4. März. Die Besserung in dem Befinden deS Admirals v. d. Goltz schreitet nur langsam vorwärts. Der Patient hatte eine durch Schmerzen vielfach gestörte Nacht und fühlte sich deshalb heute sehr angegriffen. Berlin, 4. März. Auf das an den Fürsten Bismarck anläßlich des großen Festcommerses entsandte HuldigungS- telegramm ist dem Festausschuß der Hochschulen folgende Drahtantwort zugegangen: „Für Ihre soeben mir zugeheude telegraphische Begrüßung und für die Hobe Ehre, welche mir durch die gestrige Feier erwiesen worden ist, sage ich Ihnen und allen Theilnehrnern verbindlichsten Dank v. Bismarck." Berlin, 4. März. Die „Kreuzztg." kann bestätigen, daß der Kaiser von Oesterreich kürzlich in Wien den Herzog von Cumberland dem deutschen Kaiser vorstellte und daß zwischen dem Kaiser und dem Herzog eine längere Unterredung stattgefunden hat. DaS Blatt warnt aber vor allzu weitgehenden Schlüssen aus dieser Begegnung. Berlin, 4. März. Der Sultan verlieh dem Fürsten Hohenlohe durch den General Schakir Pascha den Brillantstern des Osmanieordens und dem Staatssecretär Mar sch all den Großcordon des Met jide Ordens. Szegedin, 4. März. Anläßlich der heute slatifindenden Schlußverhandlung gegen 65 der Aufwiegelung angeklagte soctaltstische Bauern werden Ruhestörung, n befürchtet. In Alföld ist die Gäbrung unter den Arbeitern im Zunehme» begriffen. In Szartos haben bereits mehrfache Ruhepörungen stattgesunden. Die Regierung hat eine namhafte Verstärkung der Garnison in Szegedin angeordnet. Triest, 4. März. Seit einigen Tagen ist hier abermals starker Schneefall eingetreten. Trieft ist von allen Verbindungen abgeschnitten. Gleiche Meldungen kommen aus Oberitalien. »rüffel, 4. März. Die Rechte der Kammer beschloß, dem Kammer-Präsidenten neue verschärfte D tsciplinar- gewalten zu übertragen. Eine diesbezügliche Vorlage soll sofort ausgearbeitet werden. Die Annahme derselben ist von der Kammer gesichert. »rüffel, 4. März. Aus Charleroi wird gemeldet, daß aus Amerika nach dort Geld geschickt worden sei, um die Glasarbeiter zum Aufstande anzureizen und zu unterstützen. Rom, 4. März. Der Unterrichtsminister hat gestern unter gewissen Bedingungen die Eröffnung der wegen Unruhen geschlossenen Universitäten in Neapel, Palermo und Rom wieder gestattet. Infolge dieser Bedingungen werden aufs Neue Unruhen befürchtet. Paris, 4. März. Großfürst Georg, der Bruder deS Czaren und p.äsumtiver Thronerbe, reist in nächster Zeit zu einer zweimonatlichen Kur nach Algier. Ein russisches Geschwader unter Admiral Makarow wird in einem algerische« Hafen ftationiren, wo Admiral Gervais den Großfürsten Namens Frankreichs begrüßen wird. Paris, 4. März. Die am Sonntag in Marseille eia» getroffene Poft aus Madagascar theilt mit, daß öte Regierung von MadagaScar alle Gouverneure der Insel angewiesen habe, die auf der Insel in Stellung brfindlicheu Franzosen zu vertreiben. Mehrere Häuser, die von Franzosen bewohnt wäre», fhib geplündert worden. Io Tamatave iß es den Soldaten aufs Strengste untersagt worden, die Gast« Häuser zu besuchen und nur an die Offiziere darf Wein verkauft werden. Pari», 4. März. In allen französischen Häsen wird eine beständige Ueberwachung der einlaufenden Schiffe ouSgeüdt. Bon London au« ist der Polizeibehörde mitgetheilt worden, daß e n gefährlicher Anarchist Nomens Georg Renard sich nach Frankreich eingeschifft habe. Derselbe trägt eine umfangreiche Korrespondenz, sowie zahlreiche compromittirende Gegenstände bet sich. Madrid, 4. März. Die Mehrheit der Cortez ist ent« schloffen, die von der Regierung geforderten Credite für eine Expedition nach Cuba abzulehnen, da der Aufstand daselbst voraussichtlich bald beendet sei. Petersburg, 4. März. Die Studentendemonstra« Honen dauern fort. Au- diesem Grunde wurden auch die Vorlesungen an der Petersburger Universität eingestellt. Tine größere Anzahl Studenten wurde ausgewiesen- weitere Ausweisungen sollen bevorsteheu. Newyork, 4. März. AuS Toronto wird gemeldet, eine Feuersbrunst äscherte die kaiserliche Bank, sowie mehrere Fabriken ein. Ein Nachtwächter wurde als Brandstifter verhaftet. Der Schaden beträgt mehrere Millionen Dollars. Gießen, den 5. März 1885. * * Lavdwirthschaftlicher BezirkSerein Gießen. In der gestern aus Lonys Bierkeller hier abgehaltenen, zahlreich besuchten Generalversammlung wurde nach einigen geschäftlichen Mtt- rhetlungen seitens des Vorsitzenden, Herrn RegierungSrath a. D. Jost, darüber berathen, ob sich der Anbau der Futterpflanzen Lathyrus ailvestris (Waldplatterbse) und Polygonum sachalinenae (Sachalin - Knöterich) empfehle. Bezüglich der Waldplatterbse bemerkte Herr Landwirth« schaftSlthrer Leithiger, daß mit deren Anbau vorsichtig zu Werke gegangen werden ftüffe, denn sie gebe auf unserem Basalt- und Lehmboden zu wenig Futtermaffe, man möge lieber Luzerne ziehen. Sachalin-Knöterich dagegen ic* auf schwerem Boden fortkömmlich, doch empfehle sich der Versuch der Andauung nur auf kleinen Flächen. Weiter wurde von anderer Seite mitgetheilt, daß die Waldplatterbse ! nicht gerne vom Vieh gefressen würde- Samen zu beziehen für »heureS Geld sei unnütz, denn man könne denselben im ' Walde gewinnen. Sachalin-Knöterich sei Unkraut und da, wo er sich eingebürgert, schwerer zu vertilgen als Quecken. Nachdem durch den Vorsitzenden festgestellt, daß man eine Anpflanzung dieser Futterpflanzen nicht für empfehlenSwerth erachte, theilte Herr Lehrer Seipp-Birklar mit, daß man überhaupt bezüglich des Ankaufs fremder Sämereien sowohl wie auch von Geflügel rc. vorsichtig sein müffe- er theilte einige Fälle aus seiner eignen Wahrnehmung mit. — Hierauf hielt Herr LandwirthschaftSlehrer Lett hig er-Alsfeld einen Vortrag über Viehzucht. Redner führte aus: Unsere Dlehzucht werde und müffe noch eine große Ausdehnung an« nehmen, denn in Anbetracht der geringen ErtragSfähtgkeit des Getreidebaues sei der Landmann gezwungen, seine Kraft der Viehzucht zuzuwenden- durch diese sei eS nur möglich, die sog. marktlosen Producte, Heu, Stroh u. s. w. zu verwerthen. Hierbei solle der Landwirth aber darauf sehen, daß er Vieh halte, welche- diese landwirthschaftlichen Producte am besten verwerthe, denn hierin liege ein gewaltiger Unterschied, wie vielfach Versuche zwischen einzelnen Viehstücken, die gleiche- Futter in gleicher Menge erhielten, bewiesen- daS eine habe sich als guter Futteroerwerther, sei es als Milch-, Mast- oder Jungvieh erwiesen, da- andere nicht, der Landmann solle sich bei jedem SlückVieh vergewissern, daß e- ein guter Futterverwerther sei - hierzu sei eine stetige Controlle nöthig, beim Milchvieh in Bezug auf Quantität und Qualität der Milch, bei Mastvieh und zur Zucht bestimmtem Jungvieh in Bezug auf Gewichtszunahme. Vieh, welches sich nicht als guter Futterverwerther erweise, solle.abgeschafft werden- die Coutrolle sei jetzt durch die in fast allen Gemeinden vorhandenen Viehwagen erleichtert. Ein Hauptaugenmerk in Verfolgung dieser Ziele sei auf die Züchtung guter Futterverwerther zu richten, die Zucht sei eine Kunst, die gelernt sein wolle, sie basire auf zwei Gesetzen, dem der Vererbung und der Anpaffung- wer aber Viehzucht treiben wolle, müsse die Abkunft der jungen Thiere kennen, um festzustellen, welche Eigenschaften auf diese sich vererbt hätten. Hier sei von hoher Wichtigkeit das Halten guter Zuchtbullen bei kleinbäuerlichem Besitz, aber auch weibliche Thiere seien zu controlliren hinsichtlich ihrer Eigenschaften als gute Futterverwerther. Zur Erhaltung geeigneten Jungviehes fei die Einrichtung von Stammbüchern, die Errichtung von Zuchtgenoffenkchaften nöthig, denn eine planlose Kreuzung, der Mangel jeglicher Zuchtrichtung bringe eine Nachkommenschaft mit schlechten Eigenschaften hervor. Als wesentlichste Aufgabe der Viehzucht bezeichnete Redner die Züchtung nach Raffe, da hierbei sich am zuverlässigsten die Eigenschaften deö ThiereS hervorthäten. WaS die Provinz Oberh.ffen betreffe, so solle hier daS Ziel der Viehhaltung sein: Milchvieh und Aufzucht, Beibehaltung deS Vogelsberger Schlages, welcher diesen Anforderungen am besten entspreche- bie Haltung von Simmenthaler Vieh, welches mehr die Eigenschaft von Fleischvieh besitze, sei zwecklos. Redner empfahl eindringlich die Errichtung von Ort-stotuten und viehzuchtgenoffenschaften. Bon hoher Wichtigkeit für eine geeignete Zuchtrichtung in unserer Gegend sei die Errichtung von Molkereigenoffenschaften, die eine gute Verwerthung der au- der Milchviehhaltung gewonnenen Producte verbürgten; el seien in den Molkereien zu Alsfeld, Gedern, Storndorf, Niederohmen und Niedergemünden zusammen 13,500 Liter Milch täglich zur Verarbeitung gelangt, wa- einem jährlichen Betrage von rund einer halben Million Mark gleichkomme- die Berhältniffe im Kreise Gießen seien wohl noch günstiger. Redner empsahl alS Zuchtziel: Einheitlichkeit auf Grund von 1 Statuten in der Richtung rationeller Futterverwerthang - Errichtung von Zachtgenosienschaften für größere Gebiete - Errichtung von Molkereigenoffeaschaften überall da, wo die Grundbedingungen vorhanden seien. — An der DiSeussion betheiligten sich mehrere Herren. Herr Seipp Birklar sprach sich für daS Halten von Borträgen innerhalb kleinerer Bezirke auf, damit die Landwirrhe nicht zu weit zu gegen hätten, wenn sie einen Bortrag hören wollten. — Herr Schle nke-Gießen bemerkte, die Einhaltung einer bestimmten Zuchtrichtung sei erschwert durch die vielen kleinen Viehbestände- diese wechselten zu oft, weil ihre Besitzer den Fehler begingen, bet einigermaßen günstiger FutlerauSficht die Ställe mit Bieh vollzuftopfen, daS dann im Herbst des drohenden Futtermangel- wegen abgeschafft werden müßte- sei im Frühjahr Aussicht auf eine gute Futterernte vorhanden, so werde zu theueren Preisen Vieh aus aller Herren Länder angekauft, ohne Frage nach seiner Abstammung und Raffe- man solle den Landwirthen anrathen, in guten Futterjahren nicht zu viel Vieh zu halten, damit im Herbst sie nicht gezwungen würden, zu schlachten oder zu jedem Preis zu verkaufen, der in den kleinen Wirthscha'ten vorkommende Wechsel in den Viehbeständen und der Zukauf fremden DiehrS schade viel und macht eine bestimmte Zuchtrichtung unmöglich. — Herr Provinzialdirector Frhr. v. Gagern empfahl den anwesenden Herren Bürgermeistern, der Frage wegen Errichtung von Zuchtstatuten in ihren Gemeinden, eventuell unter Mitwirkung deS GemeinderathS, näher zu treten und von den Wünschen dem Präsidium Mittheilung zu machen, damit geeignete Vorträge gehalten werden könnten. (Schluß folgt.) H. Neves Theater. Nachdem wir drei Abende durch daS erste Gastspiel der Herren Directoren Hartmann in die moderne Gegenwart geführt worden waren, und nach, dem man uns gezeigt hatte, waS seit der Dampskraft allcS erreicht werden kann, wurden wir gestern Abend in die Märchenwelt zurückversetzt. DaS Ausstattungsstück „Die sieben Raben" ist daS dramatisirte Märch n, daS un- allen bekannt ist. ES giebt zu den hübschesten Bildern Veranlassung, bet denen eigentlich der dargestellte Text Nebensache ist. Trotzdem war diesmal bei sehr hübschen Dekorationen daS flotte Spiel bemerkenSwerth. Die Musik deS Stückes ist melodiös und ansprechend. Alles in Allem wird unS ein genußreicher Abend geboten, weßhalb Niemand die zweite und letzte Vorstellung der „sieben Raben" am morgigen Mittwoch versäumen sollte. * * Circus Straßburger giebt gegenwärtig hier auf OS- waldSgarten feine Vorstellungen und finden dieselben den Beifall der Besucher. Die vorgesührten equestrischen Leistungen, sowie die übrigen Darbietungen in Parterregymnastik, auf dem Drahtseil und Trapez verdienen alle Anerkennung und sei Circusfreunden ein Besuch besten- empfohlen. * ♦ ErioueruugSfeier deS 18. August. Am Donnerstag, den 7. März, findet die erste Sitzung des geschäftSführenden AuSschuffeS der Kriegerkameradschaft „Hassia" für die Erinnerungsfeier am 18. August in Darmstadt statt. — Nach Erfüllung der satzungsmäßigen Pflichten ist der ßrieger-®eretn Rödgen, Bezirk Gießen, mit 26 Mitgliedern in den Landesverband der Kriegerkameradschaft „Hassia" ausgenommen worden. Diebstahl. Der Ehefrau eineß hiesigen Bierbrauers stattete vor einigen Tagen ein ihr befreundetes junges Mädchen einen Besuch ab. Tags darauf fehlte ein goldner Ring auS der Commode. Die polizeilichen Nachforschungen ergaben, daß sich der Ring im Besitze der Freundin befand- dieselbe gestand den Diebstahl auch ein. * * § 176. Gestern Abend wurde ein fremder Händler, welcher in einem hiesigen Gasthause logirte, wegen Vergehens gegen § 176 des R.-St.-Gesetzes verhaftet. • * Schonzeit. Am 2. März hat für das ganze Groß- herzogthum Heffen die Hegezeit für männliches Rehwild und für Enten begonnen- für das erstere dauert die Hegezeit bis zum 30. April er., für die letzteren bis zum 30. Juni. * ♦ Korupreife. Der Durchschnittspreis des Korne- auf den inländischen Fruchtmärkten de- Jahre- 1894 stellt sich auf 13 Mk. 11 Pfg. für 100 Kilogramm. Bei der Vergleichung mit den Jahren feil 1875 ergibt sich der nächst- niebrigfte Preis für 1887 mit 13 Mk. 81 Pfg., der höchste für 1891 mit 23 Mk. 55 Pfg. Da inzwischen der Preis aber noch weiter heruntergegangen ist und für den Jan-ar 1895 mit nur 11 Mk. 62 Psg. berechnet wurde, so ist daraus zu entnehmen, daß zur Zeit der Preis deS KorneS kaum die Hälfte deS Preises von 1891 beträgt. Postperfoualvachricht. Versetzt find: Der Oberpost- assistent Wolfschmidt von Friedberg (Heffen) nach Nidda und der Postassistent Schäfer von Londorf nach Mainz. * • Oberhesfische Gewerbe Ausstellung in Alsfeld. Der Ortögewerbeverein zu AlSfeld veranstaltet gelegentlich der im Auguit d. I. in AlSseld stattfindenden Generalversammlung deS LandeSgewerbevereinS eine Ausstellung von Erzeugnissen der Industrie und der Gewerbe auS der Provinz Oberheffen, wozu die Vorarbeiten bereits tüchtig vorgeschritten sind. Allem Anscheine nach wird die Provinz sich sehr lebhaft an der Ausstellung betheiligen und darf auch wohl von der Provinzialhauptstadt G eßen eine umfangreiche und würdige Betheiligung erwartet werden, zumal verschiedenen hervorragenden gewerblichen Industrien, die sich insbesondere In den letzten zehn Jahren hier entwickelt haben, dadurch Gelegenheit geboten wird, ihre Erzeugnisse auch weiteren Kreisen bekannt zu geben. Abgesehen davon, daß die von den Ausstellern zu bringenden Opfer an Platzmiethe, Transportkosten u. f. w. äußerst gering fein werden, wird sich eine lebhafte Bethel- ligung insbefondere deßhalb empfehlen, weil für die hier in Betracht kommenden Industriezweige auf einer kleineren Ausstellung viel mehr Erfolge zu erzielen find, als auf den jetzt üblichen PrunkauSstellungen, die in der Regel bei unverhält« nißmäßig hohen Opfern gar keinen oder einen nur minimalen Erfolg bieten. Um nun den hiesigen Gewerbetreibenden eine Beteiligung zu erleichtern und die Jntereffen derfeldeo nach jeder Richtung wahren zu können, hat der hiesige Gewerbeverein eine Spec alcommiffion für diesen Zweck gebilbet welche auß den Herren F. Schiele, Ed. Röhrte, C. Reiber, O. Schmidt, Fr. Krogmavn und L. Traber besteht und find die Herren gerne bereit, jede Auskunft zu erteilen und Anmeldungen entgegenzunehmen. Anmeldeformulare stehen bei Herrn L. Traber in der Hand- werkerfchule am Asterweg zur Verfügung der Jntereffenten. — Wir verweisen noch auf eine bezügliche Bekanntmachung im Anzeigenteil und wünschen, daß Gießen- Gewerbe und Industrie eine recht würdige und erfolgreiche Vertretung in AlSfeld finden möge. • • Ausstellung. Mit der am Pfingsten in Darmstadt tagenden Versammlung deutscher Gewerbeschulmänner wird eine Ausstellung von technischen Lehrmitteln und von Zeichnungen auS den technischen Lehranstalten de- Großhcrzog« thumS verbunden fein. • • Kartoffel fade. Seit mehreren Jahren konnte man die auffallende Wahrnehmung machen, daß die Kartoffeln im Herbst teurer verkauft wurden als im Frühjahre. Für das letzte Jahr läßt sich allerdings besagte Erscheinung dadurch erklären, daß man glaubte, die Kartoffeln faulten stark zusammen, so daß der Verkäufer auf eine starke Nachfrage im Frühlinge rechnete. Ader eS ist mit der Kartoffelfäule doch lange nicht so schlimm, als man befürchtete, und so kommt eß, daß noch ganze Keller voll der besten Sorten liegen und die Nachsrage nicht so bedeutend ist, als daS Angebot. Ein starker Rückgang in den Preisen macht sich allenthalben bemerkbar. • * Der kälteste Februar des Jahrhunderts. Die „Neue Züricher Zeitung" schreibt: Wtr haben den kältesten Februar wohl deß ganzen Jahrhundert- eben hinter unS, denn bezüglich seiner mittleren Temperatur von — 7,0 Grad Celsiuß (normal -s- 0,8 Grad), zuiammengeftellt nach den verläßlichsten Terminbeobachtungen unserer eidgen. meteorologischen Station, steht er, seitdem genauere Witterung-« beobadjtungen überhaupt gemacht worden find, in unierem Lande ganz vereinzelt da. Wir haben unß die Mühe genommen, in den alten Zürcher BeobachtunngSregistern, die bis in die ersten Jahrzehnte diese- Säkulumß zu'ückretchen, genauer nachzuforschen, ebenso in den älteren WltierunpS- aufzeichnungen von Schaffhausen (vom Jahre 1794 biß 1845) und Basel (zurückgehend biS 1827), finden aber nichts Aehn liches, waS den ganz abnormen Temperaturverhältniffen deß kalten, heurigen Februar auch nur annähernd gleichsteht. Der kälteste Februar in der langjährigen Züricher B ob- achtungSreihe (1827 —1894) war derjenige von 1845 (und 1827?), er weist ober nur 4l/a Grad Celsiuß Mittel« temperatur auf. Auch die sorgfältigsten Zusammen, stellungen von Proseffor Hellmann über die strengen Winter in Berlin fett 1728/29 biß 1880/81, die unß gerade vorliegen, ergaben nur zwei Falle in den letzten anderthalb Jahrhunderten, die mit dem gegenwärtigen concurriren können: eß sind die Februarmonate der wegen ihrer außerordentlich strengen Winterkälte berühmten Jahrgänge 1740 und 1855, welche ungefähr dieselbe obige mittlere Monotßtemperatur auiroeiieu, bezw. eine Abweichung von — 8,2 und — 8,5 Grad vom Durchschnitt ergeben. __ W. ©rünbetg, 3. März. Heute fand hier im „Englischen Hof" eine Sitzung deß Vorstandes deß Verbandes der Freisinnigen Volkspartei für die Provinz Oberheffen statt, an welche sich eine zwanglose Besprechung mit Grün- berger Parteigenoffen anschloß. Der Vorstand beschloß die Gründung localer fieiftnniger Vereine, Abhaltung kleinerer Versammlungen-ind die Veranstaltung einer größeren Provinzial- Versammlung, voraussichtlich in Nidda. Ferner wurde die Bekanntmachung und Verbreitung deS Eiienacher Parteiprogramm- und energische Bekämpfung der Landagitation der Socialdemokratie in Aussicht genommen. Sodann leitete der Vorsitzende, Rechtsanwalt Grünewald-Gießen, die Besprechung politischer TageSsragen ein und präcisirte feinen Standpunkt dahin, daß die freisinnige volkSpartei zu den agrarischen Fragen entschieden Stellung nehmen, der weiteren Durchseuchung der Landbevölkerung mit falschen wirthschaft- lichen Ideen, wie sie von den Agrariern verbreitet werden, entschieden entgegen zu treten habe, ober auch positive Vorschläge zur Hebung der Loge deS mittleren und kleineren Bauernstandes machen müßte. So wenig Mitleid er mit dem angeblichen Nothftand der Großgrundbesitzer habe, lo sehr müffe er auch anerkennen, daß die Lage des Bouernstandeß eine üble sei. ES fei Pflicht einer volksthümlichen Partei, dem Bauernstand die Existenzbedingungen schaffen zu helfen, die der Bauer feiner wirthschasilichen und focialen Bedeutung nach beanspruchen könne. Nicht mit den Mitteln, die die Agrarier Vorschlägen, könne und dürfe die- geschehen, nicht auf Kosten anderer Berufsstände, sondern durch Unterstützung aller auf Hebung derErtrag-fähigkeit de-Boden-, Meliorationen, deS landwirthschaftlichen Unterrichts- und Berfuch-weien-, der genossenschaftlichen Einrichtungen, der Beschaffung billigen und soliden CreditS. Auch die Gewährung von Siaat-dilfe in Nothständen hält der Redner für geboten. — Hierauf sprach Rechtsanwalt Reh-Al-feld über den Antrag Sanitz, erläuterte denselben an der Hand der Kanitz'ichen Broschüre und zeigte die Consequenzen, welche dessen Annahme Haden würde. Der Staat werde daS Rifico eines GetreidehändlerS tragen, wie er auch die Betriebsmittel für diesen Handel auf« zubnngen Hobe. Der Osten habe den Bortheil, während der Getreide beziehende Westen den Nachtheil haben werde. Die Durchführung deß Anträge- bedeute einen Bruch der Handelsverträge, weil diele unter der Voraussetzung geschloffen seien, daß die Vertragsstaaten nicht an einen Abnehmer, den Staat, sondern an diverse Einzelabnehmer absetzen könnten. Wenn die Au-landSpreise höher feien als der inländische MinimalpreiS plus 3 Mk. 50 Pfg., so könnten die vertragS« ftaaten nicht mehr nach Deutschland verkaufen. — Den Gründer landwirthschaftlichen Nothlage erblickt Redner wesentlich in der den Enrag-werth überftetgeaben Höhe deS *1 kn Li!r «*». Wn ih '"Ä?* *. ® MÄ'ta •V*» ®'«>A "»< ft»!- 91,4, I ™ l“ntta4 ■Mi bl'üt4t1"' ««I 001 kn befien gottl| " Mm madit m •Mntaa. ®le S(M W<« bin fällt [tu “»k’iu llln Vntn “ Miwtut ton - ®tab)/ iulammengtfttQi jungen uuftrtr eibgtn. oem genauere ffihttrungl. ?°ri« tiud, in unierc« haben uns die Mühe ge- obachtunngsregiitern, die Säkulums zu'ückreichen, den älteren Witterungs- ® W 1794 bis 1845) tauben aber nichts Aehlli Mperatnrveihaitnt^en bei ur annäbernb gieichstehi. Mhrigen Züricher ®’ob- ir derjenige von 1845 P/i Grad Eeiftus Nittel« orgfalttgsten Zuiaw«^ ann über die ftrugta bis 1880/81, die uni tvei Falle in den Itgitr mit dem gegenwlniya bie ftebruarmonatt der n ffimtertältt ierfljoM eiche uvtzejichr b\t\tUx au\'(Dt\\tU| htyo. eint ,5 (Stab vvw Durchichain itt sand hier im,Englisch« S des LerbandeS der für die Provinz Oberhrsse» se Besprechung mit Gründer Borstand beschiotz die eine, SbhalMtz tlelnerer g einer größeren^o6lnjMi-' ■idda. Ferner mürbe die , des Tiseuachn W? )|ung ber SanbagMonbtx »mm. ewaid.Sießen, W « tta Mi f'*‘ * tal« W“1 i b" „ ” fallt« miir««--»"»« ®“ , aber aui »«! >"' * 11 * 3t68a9t btl >X voikSthiimil^ ' ngungen * f sä* * -hi»"« ” tina»! fr“* : ,!»«>«■ '. 9,1116,"' ■ ’in 8”‘ät« »*' ■» d» T & ®" Ltidl, «-** ° V «g?5 ^tu*b» unb Pachtpreises unserer Ackerfläche. Durch Zer- 'chlagnng der Fideicommiffe und Beseitigung aller Hindernisse der freien Theilbarkeit deS Grundeigenthums könne nur in dieser Hinsicht Abhilfe geschaffen werden. Alle auf Selbsthilfe der Landwirthe gerichteten Bestrebungen seien zu fördern. — Keil-Grünberg ergänzte vom Standpunkt deS Land- wirthS diese Ausführungen und Bürgermeister Heller-Lich beantragte folgende einstimmig angenommene Resolution: „Die Versammlung mißbilligt einmülhig die insbesondere von Vertretern des Großgrundbesitzes unternommenen, nur diesem nützlichen, der Gesammthett der Nation nachtheiligen agrarischen Vorschläge und spricht die Erwartung aus, daß die frei« sinnigen Parteien wie seither diese Bestrebungen bekämpfen, benso entschieden indeffen dieser Agitation mit positiven, zur Hebung der Lage des mittleren und kleinen Bauernstandes geeigneten Vorschlägen hervortreten werden." — Rechtsanwalt Grüne Wald« Gießen referirte über die Umsturzvorlage und beantragte ebenfalls die Fassung einer Resolution, die in folgendem Wortlaut einstimmige Annahme fand: „Die heute zu Grünberg tagende Versammlung freisinniger Männer erhebt Protest gegen die Annahme eines Gesetzes, wie es gegenwärtig als Vorlage gegen den Umsturz in Berathung steht. Sie erblickt in dieser Vorlage eine Bedrohung der Freiheit der Wiffenschaft, deS Denkens und Bekennen«, eine Unterdrückung des freien Wortes. Die Versammlung befürchtet, daß ein Gesetz, das in dehnbaren Worten harte Strafen gegen gewiffe Klaffen von Staatsbürgern androht, den Klassenhaß verschärfen und die fortschreitende Aus- gleichung der socialen Gegensätze hindern wird. Die Versammlung glaubt, daß eine gerechtere Vertheilung der Staatslasten, die aufrichtige Anerkennung der Gleichberechtigung aller Stände, Einschränkung von Luxus und Wohlleben der oberen Klaffen der'Bevölkerung und Beseitigung aller Bevorzugung dieser durch den Staat weit beffer wirken würde als solche auf Fesselung deS Menschengeistes gerichtete Strafgesetze, zu deren Schaffung Orthodoxe, Junker und N tramontane sich verbunden haben." — Zum Schluß sprach der Landtagsabgeordnete Guntru m-Alsfeld den Referenten den vollen Beifall und Dank der Versammlung aus. Büdingen, 4. März. Bei dem 6 3. Gauturntag, welcher gestern in Gießen tagte, wurde als Festort für das im Juli 1896 stattfindende Gauturnfest unsere Stadt gewählt. Das Fest wird von ca. 2000 Turnern besucht werden, welchen wir heute schon ein kräftiges „Gut Heil" entgegen« bringen. Hirschhorn, 3. März. Eine furchtbare Nachricht kommt vom benachbarten Unter -Schönmattenwaag. Dort fand letzten Freitag Wahl eines Beigeordneten statt, worüber die Gemüther sehr erhitzt waren. Der Feuerbesichtiger Becker, Sohn des früheren Bürgermeisters, wurde gegen den Sohn des unlängst verstorbenen Gemeinderechners Vogel mit wenigen Stimmen Majorität gewählt. Abends herrschte m den Wirthschaften bewegtes Leben. Auf den Straßen vergnügten sich die Sieger mit Schlittenfahrten. Auch der auf den Jahrmärkten und Kirchweihen der Umgegend bekannte Waarenoersteigerer Joseph Martin soll auf einem Schlitten gesehen worden sein. Am Abend fand man Martin kurz vor dem Orte gegen Hirschhorn zu als Leiche. Er hatte am Kopf Wunden und starke Blutungen. Die gestern stattgehabte gerichtliche Section der Leiche ergab, daß Martin todtgeschlagen worden ist. Leider haben die sofort eifrig betriebenen gerichtlichen Ermittelungen bis jetzt keine An Haltspunkte zur Festnahme der Thäter gegeben. Offenbar würbe die grausige Thar von Zweien vollbracht^ denn von der Mordstelle sollen zwei Mannesfährten durch den Schnee feldetn führen. Hoffentlich gelingt es, die ruchlosen Menschen der gerechten Strafe zuzufllhren. ilttivcrfifäte - Nachrichten. , _ Marburg, 2. März. Wie man der „Oberh. Ztg." mitthetlt, wird sich im nächsten Semester an biestger Unioeisität ein weiblicher Student dem Studium der Medicin widmen. So viel bis jetzt bekannt, ist die junge Dame bei der Unioersttätsbehörde vorstellig geworden, um die Genehmigung zu ihrer Jmmatriculatton bewirken zu lassen. Verkehr, Land- nnd VoU-wirthjchaft. «Ute*, 5. März. Marktbericht. Aus dem heutigen MoLemnarckt kostete: Butter pr- Dst». JA 0.80—0,90, ßflbnerrer pr- Stück 6-7 A. Enteneier pr. St. 7-8 H, Gänseeier pr. St. 14—15 H, Läse pt St 5-8 «eäsem^e or. 6t 8 A. Erb en pr. Liter 20 A, Linsen vr. Liter 32 A. Tauben pr. Baar X 1.10 bis 1,30, Hühner pt. TMck * 1.30 bis l 50, Hahn-^ pr. Stück x 1 60-2.00, Enten pr. St. X 1,80-2,20, Ochfevffeisch vr. Psd. 74—78 A< Kuh- u Rindfle sch pr. Psd. 66—70 H, Schwer» fleisch pr. Ptd. 64—72 A, Kalbfleisch pr. Vsd 64 66 A, Hammelflcis b pr. Vfd. 60-70 A. Kartoffeln vr. 100 Kilo 5,00—6,00 X, SBetfitantt pt ^tück L, Zwiebeln pr. Eentner 6,50—7,00 X, Milch pr. Liter 16—20 A- kirchliche Anzeigen der evang. Gemeinde. Mittwoch den 6. März, Abends 6 Ubr, in der Stadtkirche: II. Passtonsandacht: Pfarrverwnlter Dr. Grein. Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen wM, und die etwarge Bersälschuna tritt sofort ,u Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinter» laßt wenig Asche von ganz hcllbräunlicher Farhe. — Verfälschte ©eibe (btc leicht speckig wirb unb bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen bie „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), unb hinterläßt eine dunkelbraune Asche, bie sich im Gegensatz zur ächten Seibe nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man bie Asche bet ächten Seide, so zerstäubt sie, bie ber verfälschten nicht Die eeibenfabrif G. Henneberg: (f. u. k. Hoflieferant) ^urich oerfenbet gern Muster von ihren echten Seibenstoffen an Jebermann unb liefert einzelne Roben unb ganze Stücke porto- und steuerfrei in die Wohnung 197 ein 1 gRit 1 ===- 1 1 betn ein v . । «fei Verlag von Walther Fiedler, Leipzig. 8. Klein Bankgeschäft I 1045 Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß für die Folge ^uf dem städtischen Friedhöfe außer Erbbegräbnißstätten und einfachen Einzelgräbern auch sogenannte „Einfafsungs-^ oder „Gruppeu- iZräbcr" unter folgenden Bedingungen abgegeben werden: 1) Die Umrahmung der Grabstätte mittelst Lungfteinrahmen erfolgt auf Kosten der Stadt, ebenso die Unterhaltung dieser Umrahmung. 2) ES kann jeweils nur ein Grab für eine Person erworben werden und erfolgt die Abgabe der Gräber nach der Reihe der Beerdigungen. 3) Die gärtnerische Unterhaltung der Gräber obliegt den Eigen- thümern derselben. 4) Der Preis eines Grabes, einschließlich der Steinumrahmung ist bis auf Weiteres auf 60 Mk. festgesetzt, welche auf Anfordern an die Stadtkasse zu entrichten sind. Heber jedes Grab wird beim Erwerb eine besondere Legitimationsurkunde ausgestellt, für welche der Betrag von 2 Mk. zu entrichten ist. 5) Die Abgabe der Gräber erfolgt durch unser Stadtbauamt. 6) Im Uebrigen finden die Bestimmungen der Friedhofsordnung auch auf diese Gräber sinngemäße Anwendung. Gießen, im März 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. '1390____________________Gnauth.________________________ HolzBersteigerung. Donnerstag den 7. und Freitag den 8. März, jedesmal Morgens 10 Uhr anfangend, soll in dem Muschenheimer Mark- und Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: I. Donnerstag den 7. März kommen zur Versteigerung: 10 Eichen-Stämme, 25—46 cm mittl. Durchm., 4—7 m Länge, 5,63 fm haltend, 6 Buchen-Stämme, 44—59 cm mittl. Durchm., 5—10 m Länge, 8,79 fm haltend, 98 Fichten Stämme, 14—24 fm mittl. Durchm., 5—17 m Länge, 20,32 fm haltend, 46 Kiefern-Stämme, 17—33 fm mittl. Durchm., 4—9 m Länge, 9,74 fm haltend, 380 Fichten-Derbstangen, 7—13 fm mittl. Durchm., 5—14 m Länge, 25,86 fm haltend. n. Freitag den 8. März: 100 rm Buchen-Scheiter, 94 , „ Eiche- und Radel-Knüppel, * 11 n // „ Reisig, ‘ J * • h ,, .. Stockholz, 72 , Fichten-Reisig, zu Bohnenstangen geeignet. Der Anfang ist jeden Tag am Wetterbergskopf bei Nr. 1. Muschenheim, am 25. Februar 1895. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. _________R o^h._____________________________ Unser Comptoir »ifinbet sich von h-iu- an nicht mehr Sonn-nstraß- 13, sondern in unserem verbauten Wohnhause Elke der Mtstunlask und SchüNflnstraße. Gießen, den 5. März 1895. 1879 J. G. Birkenstock & Schneider, Maurermeister. Holzversteigerung Donnerstag, den 7. März d. I., von Vorm. präc. 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewald in den Abtheilungen 2, Garben- teichertheil, und 9, Birkeberg, nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau und Werkholz: 41 Eichenstämme von 6 — 12 m Länge, 27—46 cm Durchm., 30,90 fm haltend, 128 Fichtenstämme von 8 — 18 m Länge, 15—28 cm Durchm., 42,69 fm haltend, 670 Fichten-Derbst, von 8—14 m Länge, 14 ern Durchm., 55 fm haltend, 300 Fichten-Reisst. von 6—10 m Länge, 5—7 cm Durchm., 9 fm haltend. B. Brennholz: 30,2 rm Eichenschettholz, 4,4 „ Buchenknüppel, 17 „ Eichenknüppel, 52 „ Nadelknüppel, 700 Buchen- und E.chenwellen, 5100 Nadelwellen, 18 rm Eichenstockholz, 41 „ Nadelstockholz. Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz erst zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist in der Tempelschneise beim alten Pflanzgarten. Annerod, den 1. März 1895. Großh. Bürgermeisterei Annerod. __________Horn._______1789 Holz-Versteigerung im District Schweiuahl und Klafterschlag am Mittwoch den 13. d. Mts., Vormittags 9 Uhr beginnend: 10 Stück Eichen-Abschnitte, 2,63 fm Wagnerholz, 2 Stück Buchen-Abschn., 1,48 fm, 414 „ Fichtenstangen, 24,84 fm, 36 rm Hainbuchen Rundscheit, 110 „ Buchen-Scheitholz, 14 „ Eichen-Prügelholz, 312 „ Buchen- „ 54 „ Eichen-Reisig, 718 „ Buchen- „ 100 „ Buchen- u. Eichen-Stockholz. Zusammenkunft am LangSdorfer Nonnenröther Weg. Hungen, den 4. März 1895. Fürstliche Oberförsterei Hungen. Wiegmeyer. 1867 Basaltsteinbruch- i Versteigerung. Samstag den 9. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, lassen die Erben des verstorbenen Zugführers Ludwig Port von Straßburg auf hiesigem Nathhaus einen in der Gemarkung Steinbach gelegenen Basalt- steinbruch, 5,193 tUMtr. Flächen- siehalt, unweit der Staatsstraße Gießen—Steinbach, öffentlich versteigern. Steinbach, am 27. Februar 1895. Großh. Ortsgericht Steinbach. __________Krämer.______1772 V er Steiger ung. Ans Anstehen ber Firma Peter Raid Ä. f Eine Wodnu g v- 3 Zimm, nebst Zubehör im Vorderhause per 1 April er. zu vermietben._______Markistraßre 8- "67] Zweiter e>iccf, neu yer^erichlel, 8 Zimmer und Zubehör, alsbald zu ver miethen.Südanlage 7. 28] Parterre-Wobnung, 6 Zimmer, Badezimmer mit allem Zubehör, auf 1. April zu vermiethen. Näheres Ludwigftraße 40 l.__________ 1475] Etn Logis, 4 Zimmer nebst Zubehör, bis 1. April zu oe> miethen. __Grünbergerstraße 20. 397] «ine kleine Wohnnng im Haufe Sonnen'''r^ße Nr. 26 ist zu vermiethen. Näheres über Bedingungen re- ist auf der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zu erfragen.__ 1019] SchSne Wohnung von vier Zimmern und Küche, Wafferleitung, Trockenboden und ZudehSr, in meinem Steubau zu vermiethen. I. S. Suhr, Sonnenstratze 2S. 269]_ Logis, 2. Stock, 5 Zimmer mit Zubebör, per 1. Juli l I. zu vermiethen- Näheres LiebigUraße 71 II.___ 9?] Eine elegante Wohnung im 2. 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W, fn Gi fern Hauptpostlaaernd. 3Vs°/o Frankfurter Hvp. Bk. 4o/'.°D^ltfch?G^dfch.B.unkch.1904 105.00 4«/0 Pomm Hpv.S.Bk.unk.d 1904 J. Ö.. W 1 1 O/i 11. 0/- Wonhm Wtf Donnerstag, den 7. März, Abends S Uhr, Wiederbeginn dec _______________________ .. •ÄKS'J 1sdürtiwftur Zur Saison! Meiner werthen Kundschaft und Gönnern zur gefälligen Kenntnihe nähme, daß ich mein Geschäft in Uniformen und Herrengarderobe nach Maaß, sowie Lager in sämmtlichen Militäreffekten und Aus« rüftungstuchen nach wie vor in meinem Hause Lonncnftr. S weiterführe. — Durch directe Verbindung mit Fabrikanten bin ich in die Lage versetzt, sämmtliche Aufträge in solider Arbeit bei billigster Berechnung zu erledigen. Hochachtungsvollst Z Wilh. Stumpf. Fonnkilttr. 9. Coursbericht von J. Kurz & Co.j Giessen, KühllhMaßk 61. X W'l fr Ml surr t«1 P-oili cftbcit W Inn«*' hetreffen Dn tnbe C Parht- fchaflliit. Die Serloosm in) her sicht mehi ybtn mr tut btm Waben y Tn ........ 8« Die Xtqtauni ichäfiigen Umfange iaraui he Tieft §xo ■ix nm taqt unt legen. I »eisten eirunder bmeidr Jahren t itntner i W fnnei Btijtnani Hinblick a •fitnbax d Ibnttimti Lae«)» Wtzeu vor Iah, Eicken i, Wt, inö( C. B.ft l>k 9h ßfh ei hechtet ju ^esel^ UDj Lz ' .. «I **ko-K>ri r*lt bi •“Wn hl«