Uhb ,u ,. »C* ""H •"«lelntrs”* Briefen ‘•«4 ä> »n» ta„ >S w bj, t® '* *■ Ä >“ 'M« i«blt Jl’i 8'Wi- "Mn 'j'Mntt ta, t,|, »»Wtfa. <'! »«6.«J, : ' bch halft um bi, nix ^tmtifung, ul ""Kn WMi »klart Referent, bu bei besefligter HSHi«- ,n ^en wir freild wir diese Zeit hwtn elu. Erwähnt mör » Dlkcussion betont», scheinlich sei, baß bii 11 steigender Leben« intlfimu? zugäntzlichn Schwierigkeit sei ti bei unS der Laute; rflochtrnen Institut!-- itxUn wilßten eS bn Weitere- Fetndschesi i v die auS Furcht tot! empfangen bet 9?ai; ieser Beziehung ijatt: roße VeSeutung. 6li »Wt taut!en. Der £u(u<5 , Haft versteht, all ientWn erfreulich! | x^ixvr DvMWret Mehr die nm«M ervortretenden btbttl1 e aller Art, vor ak chen Zeiten fällt to ; le ernste Ausgabe ,i; Unterricht und Sir us dem aller sittl'j ttlichkeit in belonden ud That, durch $o: und Beranstaltungn b Schriften rc., au: Mchtchten in Bezu, cgung (Zeit, Ort u°! Gndnih und Beweg >er Landeskirche geme^ bete Lebenshaltung M en Geist und chnstl'^ grnac ind Franzos Dienstag den '5. November Erstes Blatt 18(11$ M. 260 Kenerat-Anzeiger. Redaction, (Eyptbitiet und Druckerei: >4*r|lr*|e Mr.I. Fernsprecher 51. Der Aureigrr erscheint täglich, ■tt Au-nahme de» Montag». Die Gießener Masikieußtätter werden dem Anzeiger wSchenttich dreimal deigelegt. Hreyener Anzeiger ® Aints- und Zlnzeigeblntt ffir den Ttveis Gietzesr. Auuahm« vo» Anzeigen zu der Nachmittag» für bm fvlgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Hratisöeilage: Gießener Jamitienbtätter. Alle Annoncen-Bureaux de» In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Deutsche» Reich. Berlin, 2. November. Das StaatSmini st ertum trat unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe heute Nachmittag zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 2. November. Der „RetchSanzetger" meldet: Das für die Communalbesteuerung pro 1895/96 in Betracht kommende Reineinkommen der gesammten preußischen Staats- und für Rechnung des Staates verwalteten Eisenbahnen ist auf den Betrag von 147 017006 Ml. festgesetzt. Verls», 2 November. Bei der heutigen Vormittag-' ziehung der Königlich Preußischen Klasienlotterie fiel der Hauptgewinn von 5OOOOO Mark auf Nr. 14842, außerdem 150000 Mark auf Nr. 147 047. Dortmund, 2. November. Während die CentrumSpartei im Wahlkreise Dortmund Wahlenthaltung proclamirt, tritt laut Beschluß der Bund der Landwtrthe in der Stichwahl zwischen dem Nationalliberaien Möller und dem Socialdemokraten Lütgenau für ersteren ein. Brellan, 2. November. Der „Breslauer Generalanzeiger" meldet: Heute Nachmittag um 3 Uhr fand in dem ungefähr y4 Stunde von hier gelegenen Dorfe Oeckelwitz eine Ex- plosiou in der dortigen einem Herrn Fiedler gehörigen Pulverfabrik statt. Die Wirkung war furchtbar. Das Gebäude wurde vollständig zerstört und gerteth ih Brand. Aach die Nedenhäuser find in Mitleidenschaft gezogen. Vier Personen wurden schwer verletzt und zwar eine Frau, ein Mädchen und zwei Knaben. Der eine der Letzteren, der vierjährige Sohn bei Besitzers der Fabrik, erlag bereits seinen Verletzungen. Als die hiesige Feuerwehr auf der Brandstätte erschien, erfolgten noch wertere drei Detonationen. Die RettuugSarbeiten müssen unter Beobachtung der größten Vorsicht vorgeuommen werden. Die Ursache der Katastrophe konnte noch nicht festgestellt werden. Leipzig, 2. November. Dem Bibliographischen Institut in Leipzig ist auf der Pariser Lithographischen Ausstellung da- dipldme d’honneur, die höchste Auszeichnung, die noch vor der goldenen Medaille rangirt, zuerkannt worden. Da die Firma Trow'tzsch & Sohn in Frankfurt a. O. die goldene Medaille bekommen hat, find also zwei deutsche Firmen für litbographische Leistungen in Parts prämiirt. Straßburg i. S., 2. November. Heute ist die amtliche Bekanntmachung der Ernennung de- Oberstaatsanwalts Rasstga in Colmar zum UnterstaatSsecretär der Justiz im Ministerium für Elsaß Lothringen alS Nachfolger des tu den Ruhestand getretenen UnterstaatSsecretär- Dr. Hoseus ersolat. Ausland. Elltschau, 2. November. DaS Befinden deS Grafen Taaffe ift im Wesentlichen unverändert. Sitzet, 2. Norember. Die Ueberschwemwung hält trotz der kalten Witterung an. Um einen Durchbruch des Staats« bahndammes zu verhüten, der unbeschreibliche Verwüstungen anrichten würde, arbeiten an demselben Landwehrleute Tag und Nacht. Rom, 2. November. Die vaticanische Presse bespricht des Haltung deS Papstes in der armenischen Frage und sagt, der Papst habe durch seinen Einfluß beim Sultan sehr viel zur Annahme der Vorschläge der Mächte beigetragen. DaS Amt eines Schiedsrichters hat der Papst abgelehnt. Rom, 2. November. DaS gestrige Erdbeben hat doch größeren Schaden angerichtet, als ursprünglich angenommen wurde. Die Sternwarte und der Uhrthurm im Collegium Romano zeigen große Risse. Die Erschütterung, welche wellensörmig war, wurde auf den Hügeln der Stadt stärker als im Thale verspürt. Pari-, 2. November. Heute begann vor der 8. Strafkammer bei verschlossenen Thüren die Verhandlung gegen die Schwarz'schen Eheleute wegen Spionage. Parts, 2. November. Eine Versammlung des neuen Ministeriums Bourgois, welche gestern beim Ministerpräsidenten ftattsand, hat sich im Princip über das Programm geeinigt, welche- der Kammer vorgelegt werden soll. Die Regierung nimmt da- vom Budget Ausschuß der Kammer angenommene Budget ebenfalls an. Die Abgeordneten und jetzigen Minister Lcckcoy, Cavaignac und Doumer haben nämlich dem Au-schuß angehört. Ferner wird die Regierung den FriedenSvertrog mit Madagascar umändern und die Insel alS französische- Besitzthum und nicht als Protectsrat ansehen. Madrid, 2. November. AuS Andalusien wird mit- getheilt, daß die .etzten Stürme dort große Verheerungen angerichtet haben. Der Eilenbahnbetrieb war einige Zeit voll« ständig gestört. Newyork, 2. November. Die in Columbia tagende Ber- sassungS-Convention von SÜd-Karolina nahm mit 69 gegen 37 Stimmen ein Programm an, nach welchem nach Ablauf des Jahres 1898 alle für die Wahlen Stimm berechtigten lesen und schreiben können müssen. Die Stimmberechtigten müssen ferner ein Tigenthum von mindesten» 300 Dollar besitzen. Durch diesen Beschluß werden b eie Neger von dem Stimmrechte ausgeschlossen. Washington, 2. November. Der japanische Ministerresident hat Cleveland ein Handschreiben deS Kaisers von Japan übermittelt, worin der Kaiser den Vereinigten Staaten für die Intervention im chinesisch-japanischen Kriege dankt. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphische- Correspondenz-Bureau. Berlin, 3. November. In einer am Sonntag den 3. d. M. stattgehabten Versammlung der Interessenten« und GaranrtefondS-Zeichner für die Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 wurde durch eine mit allen gegen vier Stimmen angenommenen Resolution Protest gegen den Beschluß deS Ausschusses und der Gruppen «Vorstände betreffs der Nichtbeleuchtung der Ausstellung erhoben, indem darauf hingewiesen wurde, daß jener Beschluß eine Schädigung der Berliner Gewerbe und der Industrie repräsentire. Potsdam, 3. November. Heute Vormittag ließen Seine Majestät der Kaiser dem Könige von Portugal die Kette zum königlichen Hausordeu von Hohenzollern überreichen. Potsdam, 3. November. Der König von Portugal fuhr in Begleitung des Generals v. Keßler um IO1/* Uljr vom Neuen Palais nach der katholischen Kirche in Potsdam und wohnte dort dem Gottesdienste bei. Dem Gottesdienste wohnten ferner der Erbprinz und die Erbprinzesfin von Hohenzollern sowie Prinz Karl von Hohenzollern bei. Königsberg i. Pr., 3. November. In der letzten Nacht wurde ein Poften, welcher an der Pioniercaserne vor dem Sackheimer Thor Wache hielt, von mehreren Personen, die gestern zur Controlversammlung erschienen waren, beschimpft. AlS nach ihm mit Steinen geworfen wurde, gab er Feuer, wobei ein Tumultant durch einen Schuß in die Brust ge- töbtet würbe, ein zweiter erhielt einen Streifschuß quer über ble Brust unb würbe schwer verletzt nach bem hiesigen Elisabeth Krankenhaus übergesührt. Detmold, 3. November. Seine Königs. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen ist hier heute Nachmittag 3y,Uhr angekommen unb würbe vom Prinzen unb ber Prinzessin Aböls empfangen. Die Stabt hatte festlich geflaggt. Prinz Heinrich trug AbmiralSuniform, Prinz Abolf ble ber Bonner Husaren. Ihre König!. Hoheit bte Prinzessin Heinrich trifft am Dienstag ein. Paris, 3. November. DaS „Journal officiell" veröffentlicht bte Zufammenfetzung beß Cabin ets in ber bereits gemelbeten Weise. DaS Ministerium ber Colonien übernimmt interimistisch Mesureur. Depeschen deS Bureau »Herold-. Berlin, 3. November. Der „Vorwärts" bringt heute ein Facfimlle beS bekannten Stöcker'schen Briefes an Freiherrn v. Hammerstein. Berlin, 3. November. Wie baS „Berliner Tageblatt" erfährt, ist ber hiesige türkische Botschafter vom Sultan nach Konstantinopel berufen worben. München, 3. November. Die „Münchener Neuesten Nachrichten" melben auS Berlin: In ben letzten Tagen hat eine Gesammtfitzung beS preußischen Staat 8- Ministeriums unter bem Vorsitz bes Reichskanzler- Fürsten Hohenlohe stattgefunben. In dieser Sitzung würbe die als entschieben nothwenbig erachtete Aenberung beS preußischen Militär-Strafverfahrens besprochen. Der Reichskanzler sprach Warm für uneingeschränkte Oeffentllchkeit des Verfahren- nach bayerischem Muster, ebenso fast alle übrigen Minister, darunter auch der Kriegsminister. Schließlich einigte man sich auf die Einführung einer beschränkten Oeffentlichkeit unb ber dies« bezügliche Entwurf wirb bemnächft dem Kaiser unterbreitet werden, der für feine Person durchaus gegen jede Aenberung beS bisherigen Verfahrens ist. Von ber kaiserlichen Ent« scheibung hierüber bürste baS Bleiben ober Ntchtbleiben bes Kriegsministers abhängen. Pari-, 3. November. Die Zeitung „La Poste" theilt mit, Cavaignac habe vor Uebernahme bes Portefeuille beS Kriege- die Bedingung gestellt, baß der Finanzminister sofort den Director Chrtstophle vom Credit Foncier seines Amte- entsetze unb ber Justizminister die gerichtliche Verfolgung gegen einen Senator unb Vorfitzenben deS General« ratheS einletten lasse. Fiume, 3. November. Gestern brach auf bem großen englischen Dampfer „Narva" Feuer auS, welches einen großen Theil ber Labung vernichtete. Erft am Abenb gelang eß, ben Branb zu löschen. WB. Nevyork, 4. November. Dem „Worlb" zufolge ließ ber Richter von Texacapa in Mtxlco 10 Personen alS Ketzer inS Geiängniß schleppen unb lebendig verbrennen, göttlichen Befehl vorgebend. Die Bevölkerung duldete die- in religiöser Manie, 20 Personen würben verhaftet Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte au8 ZettungS - Nummern jener Zeit. (Nachdruck Derbboten.) 5. November. Bern, 4. November. Die Franzosen würben über Montbeliarb zurückgeschlagen. Massenhafte Flüchtlinge kommen an. Versailles, 4. November. Die Festung Belfort ist nach mehreren kleinen siegreichen Gefechten seit dem 3. v. MtS. von diesseitigen Truppen cernlrt. v. PobbielSki. Gießen, den 4. November 1-V5 ** Der 5 hessische Etädletag tagte heute hier im Hotel Einhorn unter Vorsitz bes Herrn Oberbürgermeister Gnaut h. Herr Provinzialbirector Freiherr v. (Sägern wohnte ben Verhandlungen, vor welchen Herr Oberbürgermeister Gnauth bte Erschienenen begrüßte, bet, beSgletchen ein großer Theil der Gießener Stadtverordneten. Wir werden eingehender über die Verhandlungen berichten. * * Zu dem Concert deS Darmstädter Hoftheater, welche- heut.» Montag Abend im Clubsaal stattfindet, ist, um auf- getauchten JrrtdÜmern zu begegnen, der Preis für Sperrsitz nicht auf 3,50 Mk., wie beim Concertverein, sondern auf 2,50 Mk. festgesetzt. • • Zum Andenken an die Kapitulation von Metz veranstaltete der hiesige Seteranen- Serein am SamStag Abend im Gießener Festsaal eine größere Feier, an welcher sich die Veteranen mit ihren Familien und geladene Gäste zahlreich beseitigten. Der von Herrn Petri gehaltenen Ansprache, die mit einem Hoch aus Se. Majestät den Kaiser schloß, folgten Musikoorträge unb iebenbe Silber in unter» Ijaltenber Abwechselung. Das 1. Bild stellte ein Bivouak vor Metz bar; in malerischer Gruppirung beschäftigen sich bte Soldaten mit Abkochen, Putzen, Brieflesen, Rauchen und — Ntcht-thun. — Im 2. Bilde würbe ein Gefecht vorgeführt, in welchem die deutschen Truppen bereit- stark in die feindlichen Stellungen etngedrungen find, denn mehrere gefangene Zuaven schauen finster und zähneknirschend den tapfer vordringenden Hessen nach. — Da- 3. Bild: „Kriegsgefangen" lehnt sich an das bekannte Gemälde „Wir Barbaren" an. Ein in Gefangenschaft abziehender Franzose nimmt rührenden Abschied von seiner Frau, während ein preußischer, zu der dabei stehenden Gefangenen « E-corte gehörender Soldat ben schreienden Sprößling bes Ehepaares in seinem Arme hält unb zu beruhigen versucht. — Das 4. Bilb stellt einen Verbanbplatz auf bem Schlachtfelde dar unb zeigt bie Thätigkeit von Aerzten, Lazarethgehülfen unb barmherzigen Schwestern. — Bilb 5: „Capitulation von Metz" stellt ben Augenblick bar, in bem bie entwaffnete Bazaine'sche Armee auß bem Bahnhofthor zu Metz heraustritt unb dort von den zum Transport in die Gefangenschaft befohlenen preußischen Truppen in Empfang genommen wirb. Währenb ber Darstellung bleie« Bildes zeigte sich nach Niederlaffen eineß zweiten Vorhangs ein Denkmal, oben die Siegesgöttin, neben ihr ein kämpfender, zu ihren Füßen ein sterbender Krieger; das Ganze ist umgeben von herrlichen, bte bentschen Stämme nebst Elsaß unb Lothringen verkörpernben Frauengestalten. Decoration unb Stellung ber Silber, soviel wir hören von bem Vorfitzenben bes Veteranenvereins, Herrn L. Petri herrührend, wirkten trefflich. — Herr Rechtsanwalt Dr. Fuhr brachte nach einer bte Sebeutung ber Tage von Metz behanbelnben Ansprache ein Hoch auf bte Veteranen aus. — Wir glauben, daß eine wiederholte Darstellung der Silber, vielleicht gegen ein mäßiges Eintritts- gelb, zum Seften des Kriegerdenkmals zahlreichen Besuche- sicher sein würbe. * * Versuchter Diebstahl. Während de- gestrigen Abend- gottesbienstes tn ber Stabtkirche versuchte ein junger Bursche das auf einem Teller in ber Nähe be- Eingangs sich befindliche Collectegeld zu entwenden. Born Kirchendiener in feinem Borhaben gestört, ergriff der junge Schlingel schleunigst die Flucht. ** GebrauchSmaper-Eintragungen. Mieder mit Knöpfen zum Tragen der Unterkleider, mit losen Achselbär.dern, Ztoch & E tchen auer, Gießen, 7. 8. 95. Vordere Patronentasche mtt Blattfeder- oder Ichraubenfeder- Scharnieren, Theodor Feyerabend, Büdingen, 9. 9. 95. ** Robert Bla«. Zur Geschichte des Blum-Denkmals in Petterweil dürften einige Bemerkungen angebracht sein. Am 8. Juni 1848 sprach Robert Blum auf einer Wiese vor dem Dorfe vor einer auS allen umliegenden Orten, selbst auS Frankfurt überaus stark besuchten Volksversammlung. Zum Andenken hieran schuf bte für deutsche EinheitSbestreüungen begeisterte Gemeinde, an deren Spitze damals der vor zwei Jahren als 102jähriger Greis verstorbene Bürgermeister Holzmann und Pfarrer Flick standen, an der Stelle, von der auS Blum redete, pneS Denkmal. Holzmaun wird heute noch ein dankbares Andenken in Petterweil bewahrt, wegen feiner großen Verdienste um die Gemeinde, zu denen auch die im Jahr 1848 mit dem Grafen von SolmS- R ödelheim erfolgreich gepflogenen Unterhandlungen wegen Kürzung der AbrentungSsummen gehören- Flick ist bekannt wegen seiner politischen „Umtriebe* (Attentat auf den naffauischen Amtmann v. Jbell) in den dreißiger Jahren, die thm eine längere Gefängntßstrafe eingetragen haben.) Die in den fünfziger Jahren eingetretene Reaction nahm Anstoß an dem Denkmal und bictirte die Nieberlegung. So lag eß durch mehr als 40 Jahre. Immer tiefer sank eß in den Boden, sodaß zuletzt nur noch die Oberfläche fichtbar war. Wie oft haben wir alß Kinder beim Spiel, wobei der „Blumstein" gewöhnlich daß „Ziel" oder die ^Ruhbank" bildete, die Erde an den Seiten weggeschafft, um die vergoldeten Inschriften lesen zu können. Deß Oefteren schon sollte die Wiederaufrichtung erfolgen, aber immer wieder rieb tß bei her guten Absicht. Infolge der Feldbereinigung w.trde daß Denkmal im vorigen Jahre von seinem Platze entfernt. Alle Anregungen, eß wieder aufzustellen und so vor dem Untergang zu retten, blieben ersolgloß. Endlich nun soll eß mit der Ausstellung Emst werden und ist hierzu der letzte Ktrchweihtag, der 6. November, bestimmt. Zu bedauern ist nur, daß der schöne, geschichtliche Platz, wo daß Denkmal früher gestanden resp. gelegen hat, nicht wieder zum Ausstellungßort gewählt worden ist. •• Lehrer-Lompagnien Die zu einer zehnwöchigen militärischen Uebung in Mainz eingezogenen Lehrer wurden letzte Woche entlaßen. Dieselben sind sämmtlich, w e die „Hess. Schulbl." schreiben, von ihrem „Feriencolonien"- Aufenthalt sehr besriedigt. Der Dienst war zwar stramm, aber die Behandlung eine noble - darüber herrscht nur Eine Stimme der Anerkennung. Die Vorstellung der Lehrer- Cowpaqnie verlief zur größten Zufriedenheit deß Division«- Comwandeurß. Besonders wurde von demselben daß muster- giltige Betragen der Mannschaften während der ganzen Uebungßzeit — dieselbe verlief vollständig straflos — rühmend hervorgehoben. Am Abende dieseß Vorstellungßtageß versammelte sich die ganze Compagnie zu einer Abschiedßfeier. Herr Hauptmann Werner hielt eine kernige Ansprache, welche von einem Lehrer erwidert wurde mit der Versicherung, daß der Herr Hauptmann eß verstanden habe, sich die Achtung und Liebe sämmtlicher Mannschaften zu erwerben. Alßdann folgten Musik- und Gesangßvoriräge, letztere außgeführt von dem Sängerchor der Lehrer»Compagnie. So verlief die Abschiedsfe'er auf daß angenehmste und legte Zeugniß ab von dem schönen, auf Vertrauen und Achtung beruhenden Berhältniß zwischen Vorgesetzten und Untergebenen. •• RriegetöeteinBwefeu. Folgende interessante Zahlen dürften beweisen, in welch' hoher Blüthe gegenwärtig daß Kriegervereinßwesen steht. Im deutschen Reiche bestehen nämlich neuerbingß 17 555 Militärvereine mit rund 1 700 000 Mitgliedern. Davon find zu Landeßoerbänden orgamsirt 15 152 Vereine mit 1 256 300 Mitgliedern. Daß Capitalvermögen der Verbände beträgt 1 638 000 Mk. und baß ber Localvereine zusammen über 13 000 000 Mk. An bebflrftige unb würdige ehemalige Soldaten wurden seitens der Localvereine pro 1894 in Summe 2 100 000 Mk. und seitens der Verbände 150 733 Mk. Unterstützungen geleistet. Die Zahl der Krieger vereine in unserem engeren Vaterlande, dem Großherzogthum Heffen, beträgt gegenwärtig 710, die Gesammtmitgliederzabl 39 091. Davon find 5396 passive Mitglieder. 7727 Mitglieder haben den Feldzug 1870/71 mttgemacht. (Etwa 3400 Feldzugs- theilnehmer aus Heffen haben sich militärischen Bereinigungen biß jetzt nicht angeschloffen.) 493 Soldaten sind Invaliden genannten Krieges. An Capitalvermögen besitzen die Vereine 354 620 Mk., der Gesammtinventarwerth beträgt 247 666 Mk. Unterstützungen wurden von den Landesvereinen pro 1894 im Ganzen 31 000 Mk. ausbezahlt. Fahnen besitzen 528 Vereine, Gewehre 490 Vereine. Die Zahl der Gewehre beträgt 2870 Stück. Kriegerdenkmäler wurden biß jetzt in 219 Gemeinden errichtet- Gedenktafeln in Kirchen rc. besitzen 81 Orte und Friebenßbäume 239 Gemeinden. Für Denkmäler unb Gebenktafeln wurden 317 790 Mk verausgabt. Die Kosten deß LandeSdenkmals in Darmstadt ftnb in dieser Summe nicht mit inbegriffen. Die stärkste Mitgliederzahl im Lande besitzt der Kriegerverein Darmstadt I mit 580. Von den militärischen Vereinen Heffenß gehören 654 mit 31 752 activeo und 5141 passiven Mitgliedern dem Landesverbände „Hassia" an. Im Besitze oeS eifernen Kreuzeß sind 194 M tglieber deß Hasfiaverbandeß. Offb. Ztg. Butzbach. 2. November. Die auß der Proceßfache Pütz bekannten vemrtheilten Personen Zimmermann, Hock und Fronhöfer wurden am 31 October, Vormittags, unter GenSdarmen-Bedeckung zur Verbüßung der denselben zudiclirten Zuchthausstrafen von Darmstadt nach der Zellen firafanftalt Butzbach, bezw. dem Landeßzuchthause Marienschloß tranßporttrt. - 1- Salzhausen, 5. November. Nachdem die Bad es aiso n vollständig geschloffen ist, zetgt eß sich, daß der Jahreßbesuch und damit sümmtliche verabfolgten Bäder in ber abgelaufenen Saison um mehr alß 20 Procent gegen daß Vorjahr ^genommen haben. Der beste Monat in 1895 war der Juli- berjentge in 1894 war ber August. In beiden Jahren wurde eine erkleckliche Auzahl von Bädern gratiß an Arme verabreicht. Diese Bäder kamen vorzugsweise Unbemittelten auß der Umgegend zu gute. Für die Leidenden der Umgegend wird daß Bad in einigen Jahren, wenn die Bahn gebaut und die Heilquellen leichter und billiger zu erreichen sind, eine besonders große Wohlthat werden und eß wird oft die Stelle eines Hoßpitalß vertreten. Bischofsheim, 30. October. Hier ist vorgestern ein Fall vorgekommen, den man für unmöglich halten könnte, der aber doch wahr tst. Einer hiesigen Familie wurde nämlich vor zwölf Tagen ein Kind geboren- die Hebamme, eine alte Frau, sagte der Mutter, daß eß ein Kn ä b le in sei, worüber große Freude herrschte. ES erfolgte ber Eintrag deß neuen Weltbürgers in baß fianbeßamiltdjc Register alß Knabe - zugleich würben bie Pathen bestellt. Vorgestern sollte Taufe stattfinben unb der KlndtaufSschmauS war gerichtet. Die Wöchnerin wollte zu dem feierlichen Acte ihr Kind selbst zurechtmachen, und was entdeckte sie dabei? Nun, daß ber Storch nicht ein Knäblein — sonbern ein Mädchen gebracht hatte. Man kann sich denken, was das für die Mutter, den Vater und die Pathen, sowie alle anderen Betheiligten für eine Ueberraschung gab. WormS, 1. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog kündigten bereits bei ber feierlichen Enthüllung beß LudwigbenkmalS, der Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin leiber nicht anwohnen konnten, den späteren Besuch der hohen Gemahlin mit einem bamalß schon angebeuteten Programm an. DaS Programm für ben Besuch der Allerhöchsten Herrschaften am Dienstag ben 5. November ist folgenbermaßen festgesetzt: 10f/2 Uhr gemeinschaftliche Besichtigung 1) deß LudwigSbenkmalS, alßbann 2) beß PanluS- museumS unb 3) beß Domeß, wo Abordnungen beß Stadt- vorstanbeß, beß AlterthumSvereinS und beß KirchenvorstanbeS zu St. Peter erscheinen. Um 12 Uhr Ankunft in Schloß Herrnsheim, wo baß Frühstück eingenommen wird', von 2 — 4 Uhr Besuch der Cornelius H-Yl'schen Fabriken, sodann Besichtigung ber Fabrik beß Herrn Commerzienrathß Balcken- berg. Ihre Königliche Hoheit bte Großherzogin besuchen inzwischen bas Drakoniffenhauß, daß katholische Mädchenheirn, daß Sophienstist und bte Aliceschule, wo bie Vorstände erscheinen. Um 5 Uhr Besuch und Thee bei dem Herrn Oberbürgermeister Küchler. A Mainz, 3. November. Daß städtische Submis- sionß verfahren, wie solches gegenwärtig meistens gehandhabt wird, hat hier wie auch anderwärts schon häufig zu lebhaften Klagen der dabei intereffirten Geschäftsleute geführt. Auf Anregung der hiesigen Bürgermeisterei hat, um eine Besserung in dieser Beziehung herbeizuführen, der Verein Mainzer Kaufleute seine Wünsche und Ansichten über da« SubmissionSverfahren in folgenden, auch weitere Kreise in tcressirende Sätze niebergelegt: 1) Die Lieferungen werden dem Minbestfordernden übertragen, falls betreibe volle Ge währ für bie gute Ausführungen derselben bietet. 2) Bei großen, teilbaren Lieferungen find dieselben zwei ober brei Mindestfordernden zu übertragen. 3) Falls ber niedrigste Bieter nicht leistungsfähig anerkannt wird, soll ber Nächst- bietende berücksichtigt werden. 4) Die Lieferungen sind im Prinzip nur an Mainzer Firmen zu vergeben. 5) Die An- bietenden bleiben acht, beziehungsweise vierzehn Tage an ihre Gebote gebunden. 6) Geschäftsleuten, welchen ein Unter- schleif nachgewtesen wird, find von den Lieferungen au«- zmchließen. 7) Bei Differenzen biß zu 50 Mk. entscheidet baß Kreißamt, bei größeren Differenzen entscheidet ein Schiedsgericht, zu welchem jede Partei einen Richter stellt. 8) Die Rechnungen sollen quartalsweise etngeforbert unb der Betrag dafür fpäteftenß in 6 Monaten gele stet werden. 9) Bei häufigen Preisschwankungen unterworfenen Artikeln, ist eine jährliche Ausschreibung ber Lieferungen anzuftreben. 10) Die Verzeichn'ffe der außzuschreibenben Maaren unb PreiSanlätzL sinb regelmäßig unter Zuziehung von Sachverstänbigen festzustellen. 11) Die E Öffnung ber Submissionen bat in Gegenwart der Submntent.n zu geschehen. 12) Bei der Abnahme der Lieferungen sind Sachverständige, bie sich an ber Lieferung nicht beteiligten, heranzuziehen. 13) Bei Holzlieferungcn sei eS zu empfehlen, statt ber Abnahme nach dem feitherueu Maß baß Gewicht einzuführen. — AuS Hanb- werkerkreifen hört man vielfach Stimmen, die mit diesen kaufmännischen Vorschlägen nicht einoerstanben find. A Mainz, 3. November. Bon ber hiesigen Straßenbrücke hat sich verfloffene Woche, angeblich in selbstmörberiicher Absicht, ein Reifender vom Niederrhein in ben Rhein gestürzt. Derselbe wurde zwar wieder lebend auß d-m Gaffer gezogen, verstarb aber alßbalb im Spital. Gie sich nachträglich heraußstellte, war der Betreffende — Sch ipp ist dessen Namen und er vertritt ein Eisenwaarengeschäft in Mettmann — kein Selbstmörder, sondern hatte hier mtt mehreren Gefchästßcollegen dem neuen Wein etroaß allzu sehr zugefprochen und ist alßbann tm bewußtlosen Zustanbe dem Rhein zugegangen unb in ben Strom gestürzt. • • Wiesbaden, 31. October. Ein tragisches Ge-- schick ereilte baß ehemalige Dienstmäbchen beß bahier verstorbenen Frl. Eleonore Stuber, welche« von feiner Herrin mit einem Legate von 100,000 Mk. bedacht worben war und biefen Gelbvetrag auch bereits erhalten hat. Seitdem die plötzlich zu solcher Wohlhabenheit gelangte Person im Besitze ihres Erbeß ist, trug sie Sparen deß Verfolgungswahnes an sich, welcher sich in der letzten Zeit derart steigerte, daß die Aermste zu ihrer Heilung in daß städtische Krankenhaus verbracht wrrdcn mußte. • ÖffeB, 2. November. Dti Zuhälter BrosiuS, der wegen Ermordung seiner Geliehen zum Tobe verurtheilt worben war, ist heute Morgen enthauptet worden. * Auf eine den Vögeln überall drohruden Gefahr macht daß Organ deß „Deutschen Humboldtß-Berein", „Dte Natur" aufmerksam. Sie schreibt über die Schornsteine a IS Vogelfallen. Der Generalarzt a. D. Dr. Huethe vernahm eineß Morgens im Frühjahre aiß seinem Keller klagende Vogelftimmen. Nach langem Suchen kam er dahinter, daß dieselben aus dem Fuße beß Schornsteins erschollen. Nach dem Oeffnen der Schiebeplatte fand er vier ermattete Staare, die er nach gründlicher Säuberung unb Fütterung ber Freiheit zurückgab. Der Verdacht, daß mehr Vögel auf diese Weise verunglückten, ließ ihn ben Schornsteinfegermeister Jaenisch in Kiel befragen, der ihm bestätigte, „baß die Vorfälle betreffs ber Vögel sehr oft Vorkommen, indem bte Thiere jebenfaflß einschlafen, und bei dieser Gelegenheit jedenfalls in den Schornstein hineinsallen." Nicht all in Staare und Dohlen, nein selbst Störche, Eulen, Tauben u. a. hat dieser Gewährmann auß der eigentümlichen Bogelfolle gerettet. — Ein hierher gehöriger aber noch inteuffantercr Fall ereignete sich im Jahre 1892 in Münster in Westsa> n. AIS im Erdgeschosse ber vom Professor H LandoiS bewohnten TuckeSburn die Köchin früh Morgens die Maschine anheizea wollte, kam ihr beim Oeffnen der Herdthür eine Tande inS Gesicht geflogen, die durch den Schornstein unb bann burch daß Ofenrohr biß in die Maschine gekrochen bezw. geflattert war. Diese Fälle kommen in ber That häufig vor. Eine Aufmerksamkeit nach dieser Richtung kann vielleicht manche Rettung ber Thierchen vom Tode herbeiführen. Kirchliche Anzeigen ver evang.Gemeinde. Monlag, ben 4. November, Abend« 8 Uhr, BiMfhteb# im Confirmandensaal der Iohanneskirche: Erster Brief an die Lorinther, Capitel 1, 8er« 4 u. ff. Pfarrer Dingeldey verkehr, £an6. «nd Volk»v,irthschaft •rüntxre, 2 November. Fruchtpreise. Wetzen 15,48, Korn X 14.50, Gerste X 13,10. Haier X 11,20, Erbsen X 15,00, Linsen X 28,00, Wicken X 00,00, Lew X 00,0(, Kartoffeln XOOO, Samen X 00,00. jeder sparsamen HauSi-au besteht in einer schönen unb guten Wäsche, bie aber l-icht durch schlechte scharfe Waschmittel verdorben wird. Äauft man die mit goldener Medmlleprämtirie .Lahne 6 a I a I a f I e r p e n 11 nr Kernseife-, so hallen die G.weve länger, weit ste im Waschen durchaus geschont bleiben. 8381 Bekanntmachung, betreffend Ausführung des Gesetze« vom 22. Mai 1895 wegen Gewährung von Beihülfen an ehemalige Kriegßtheilnehmer. Von Großh. Kreisamt Gießen ist un« in rubricirtem Betreff der Auftrag geworden, ein Verzeichniß sämmtlicher in Gießen wohnender Personen, welche im Unteroffizier«- oder im Mannschaftsftande de« Heere« und der Marine an dem Feldzuge von 1870/71 oder an den von deutschen Staaten vor 1870 geführten Kriegen ehrenvollen Antheil genommen haben, aufzustellen und binnen acht Tagen vorzulegen. Wir fordern daher alle betreffenden, in Gießen wohnenden Personen, welche nicht etwa al« Mit- alieder dem hiesigen Krieger- oder Veteranen-Verein angehören, und al« solche un« bereit« mitgetheilt werden, auf, sich binnen drei Tagen bei der unterzeichneten Stelle anzumelden unter Angabe von Jahr, Monat unb Tag der Geburt, Charge und Truppentheil, sowie der mttgemachten Feldzüge. Gießen, ben 1. November 1895. Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 9251 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Allertshausen für 1896/97 liegt vom 5. b. Ml«, an acht Tage lang auf hiesiger Bürger meisteret zur Einsicht aller Jntereffenten offen. Allertshausen, den 2. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. Hillgärtner. 9230 Nahabend Durch den starken Zudrang zu unseren Nähabenden ist eine weitere THeilung nöthig geworden Es sollen sich künftig versammeln: 1. im alten RathhanS, Freitag« von 5 bis 7 Uhr, die Schulkinder, Freitag« von 7*/, bi« 9 fein eupftchlt II II II II H II 9 Dl r ? 5 I I otrt f (äi WT 0, M Guw Prima g cmpfehlei A.A »>rl Ai pe ti belomtt(5 WT4 ftlb\ Jedes N Evch fin •«K geltet Uly» b«Ut vi «ann-i Spots 1 ibarie «ort# n llidi ' h°mb. 1.1| Hi I do.. kriech . «9( do. ®, 3t«z 1000. do. lEvangelischer Bund zu Giessen. rein Sonntag den IO. November, Abends 8 Uhr, P_ete„ni n.mh’sp.hfir SaaD WallthOT 8 Uhr im Festsaal (Leib’scher Saal) Wallthorstr im Lelb’schen Festsaale. 9056 gegeben von 9247 Wallthorstratze 28 9243 9074 8 Uhr 9288 9231 Aermielhungen. Coursbcricht von Conrad Pietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 6 3 S 4 R 4 3V, ö'/. 488 4? & Veralteten kuugkN- und Kehlkopshujteu beilt driesttch «nter schriftlicher Garantie vtUigst. «osten 8-4 Mk. Empfehlungen au» «Lader«, «potheker J. Jekel, Zurich. i Kar.e w Pfg., i «rief 20 Pfg Porto nach vier. $090 Vermischte Anzeigen. Verloren l kleiner, weißer Spitz, auf den Namen _Levpi" hörend Wiederbringer Belohnung. Bahnhofstraße 18, iu. '«gische- @fr dahier der- Don seiner 1 ttoxbtn 16 nhM WM tzüan-u •9 sie Sparen der der letzten Zeit : Heilung in cd *. er BrosiuS, btt > Tode vernrtheilt t worben. enden Sesahr macht «in", „Die Natur" chornsttine als 2. Dr. Hutthe arS seinem Keller 9uqtn kam er da- eS LchoinsteinS er« plalie fand er vier er Säuberung unb Btrbiijt, -aß mehr ihn ben S> str Ibm öestSergte, ost vorloma-rv, mv du M« Talen, Tauben u. o. Imlicheu Pagel solle noch intmfiontcit stünster in W n- LaadoiS bewohnten ,e Maschine anheizeu thür eine Taube in« lein und dann durch iditn bezw. gtfi°"ktt t häufig vor. Tine mn vielleicht manche sihr-n. Wegen Umzug schließen wir unser Geschäftslocal Dienstag den 5. d. Mts., Abends 5 Uhr. 3MF* Eröffnung im neuen Local 4 Schulstraße 4 Mittwoch den 6. d. Mts., Morgens sowie feinste Salami empfiehlt 9237 Fr. Schreiner, Seltersweg 65. Circus Althoff trifft ein und gicbt am Donnerstag, 7. November, Abends 8 Uhr, die erste große Vorstellung in der höheren Reitkunst, Pferde-Dresiur, Gymnastik und Pantomime. Neu zum ersten Mal in Gieße«. Bis jetzt ohne Concurrenz. Der musikalische singende Esel vorgeführt von dem russischen Originalclown Mister Dogat. Bis jetzt die größte Sensation«- und Lachnummer. Rur noch für Gießen engagirt. [9246 Der Circus wird mit Fußboden belegt und durch Coaks Oefen geheizt. Althoff, Direktor, Neffe des Circus Corty-Althoff. PreiSverzeichniffe stehen umsonst zu Diensten. 8. & J. Rinz, Hoflieferanten, Bureau Markt 25, Frankfurt a. M. haben FAY’ s ächte zur Feier von Luthers Geburtstag. Vortrag des Herrn Pfarrer Lic. Eck von Rumpenhcim über Luther’s sociale Anschauungen. Unsere evangelischen Mitbürger nebst ihren Familien werden hiermit zu zahlreicher Betheiligung eingeladen. 9252 Der Vorstand. Stähl. MMhMv Freibank. [9203 Heute und morgen: Ocstsenfteiscd nicht ladenrein, pr. Pfd. 54 Pfg. Torrrfe vom | 2./11 |26./10. *<* S«a,|a6lM ' hlo 3*' -SZ HO SÄ’* iSM, ^5, *r' Gastspiel von Mitgliedern des Stadttheatcrs in Frankfurt Die Jourchamöaukt. Schauspiel in 5 Acten von Emil Augier, deutsch von G. Ritter. Ansang 7V3 Uhr pünktlich. Billets in der Musikalienhandlung Ernst Challicr, (Rudolphs Nachf.), sowie an der Abendkaffe. Erstes Paiquct Mk. 3,50. 2. Parket und Balcon erste Reihe Mk. 2,25. Studentenkarten Mk. 1,—. Gallerte 3Jit. 1,—. Die Karten der Abonnenten liegen bei Herrn Chal! er zur Abholung bereit.__91L4 Montag, 4. November 1895, Abends 8 üiir im Saale des Gesellschaftsvereines Grosses local- u. Instrumental-Concert ct sikllt, ö\ 1 und btt P $lt Artikel» ift r W Ikim. 13%’" u Alls HM, Wx Ttratzen, " b‘” Rd,>» gtk"b «m b.g, «k fit - St», hkr W, 1 o.D.1874 . . 101.30 —.— 4 D. Grndschuld- Dresdner Bank 176.— 178.90 4 Mein. Th. 100 Oesterr. v.1860 141.80 141.85 102.60 104.50 102.50 47. do. äufc.0.1888 50.60 51.30 4 do.v. 1875/78 101.90 102.80 bank V-VI 105.- 105.— Mitteld. Er.Bk. 112.50 114.50 131.70 131.45 104.50 578 4 ChinesischeAnl. 105.20 105.70 37, 102.— 102.10 4 do. I—II 100.80 100.80 Oest. Erd.-Anst. 331.50 3357/8 3 Oldenb. Th. 40 131.45 Hesi. St.-Obl. 104.80 92.90 85.— 27.- 101.30 104.50 101.20 102.10 103.80 103.75 Egyptischeunif. 104.20 91.50 84.— 26.60 47, Homburger I. . Pfälzer Nordb. «udlLudtsch«. Elisab.-B. flfr. 10A30 103.30 104.30 103.60 37, do....... Fkf.Hyp-Bk.Hs do....... do. Hyp.-Cred. do. 1905 unk. S 27 ... S 28 ... ^bro. Cred.-Bk. ^Hamburg.Hyp. do.unk.b. 1900 do....... Mein. Hyp. alte do. neue I do...... 101.80 104.70 101.20 102.— Allduflrie-Artinl 27, 3 Raab-Graz 100 97.40 97.50 «uslindische. Griech.E. B v 1890 . . . . do. Mon -Anl. Jtal. Rte. St 1000—4000 do....... Oest.Gold-Rte. Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St.-Alü. do....... 31.50 32.60 6 3 Diexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . 4 4 4 37, 4 Rordd. Lloyd . HbchsterFarbw. Bochumer Guß 111.50 443.— 165.80 112.10 441.— 174.20 Türk. sts. 400 SiiniieL gieff 38.90 40.70 33.70 87.10 52.50 103.20 85.50 83.30 40.30 | 26.50 35 — 88.35 53.05 103.05 85.60 83.4t 41.— 27.30 37. 37. 37. 37. 4 37, 4 37. Stävtr Mi. Franks. 0.1893 Darmst. 88/94 Gießen . . . . Mainz..... Offenb. 0.1892 Wiesb. w 1887 jSßormä . . . . «Worms . . . . 102.— 102*- 101.10 102*50 105.50 | 101.10 102.- 102.- 101.20 102.5' 105.50 1 101 10 4 4 3 5 4 3 3 3 3 Kaschau-Oderb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oest. Staatsb. do....... do.I.-VIII.Em. vo. rx. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Netz . 102.50 71.20 104.40 92.10 91.10 90.20 92.2c 103.- 102.6« 71.95 117.90 104.60 93.- 91.60 909t 92.3k 4 37, 47, 4 4 37, 4 4 3’ 105.20 101.20 103.15 101.— 104.— 100.2C 100.05 104.34 101.51 105.20 101.20 103.15 101.— 104.— 102.— 100.15 104.45 101.5t Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Der. Königs- u. Laura . . . 6iffab.->rtira. Heff.Ludwigsb. Csac.-Agram . 1 Oest. Staatsb. 70.— 186.— 181.80 156.— 119.80 221 2k 326.2k 75.50 188.80 185.50 157.20 119.40 22174 3326/8 Ansbacher fl. 7 Augsburg. „ 7 Brschw.Thlr20 Finnländ. „ 10 Freiburg, fs.15 Mailänder „ 10 Meininger fl. 7 Pappenh. „ 7 Venediger L. 30 48.40 26.60 106.50 58.— 29.— 18.80 24.10 26.50 24.-- 47.70 26.30 108.— 59L0 29.16 13.50 24.20 26.— 24.4» Statt jeder besonderen Anzeige. Todes-Anzeige Otto Fisches* nach langen, schweren Leiden im Alter von 42 Jahren. Um stille Theilnahme bitten 9244 Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 4. November 1895. Herr Ernst Wallenfels Um stille Theilnahme bittet »245 Die trauernde Familie Jean Kirch Giessen, den 3. November 1895. fort (Hain). 6028 Der Vorstand. bte Erpeb. b. Bl. 9241 9249 ftrtachoa: ». tzcheyda. — ürud unb Verlag bcr Bradl fchra Uarve^sitatlBuch« nb Gtnnbnidrrn Piklsch & 6d)tpba) in 8ir6m. Verwandten, theilnehmenden Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht von dem Dahinscheiden unseres lieben Gatten, Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, des Kaufmann Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November, Nachmittags BVzUhr vom Trauerhause Alicestrasse 19, aus statt. Die Beerdigung findet Dienstag den 5. d. Mts., Vormittags 10'/- Uhr vom Sterbehause, Bahnhof, aus statt. Uafere verehrten Leser verweisen wir besonders auf den der heutigen Nummer beiliegenden Prospekt über bas Heilverfahren des Herrn Franz Otto aus Berlin, Wiukerfelb t«2traste 25. 9242 Uchnuugg Nrrän-rlung Wohne jetzt Kirchstraße 2 im Hause de» Herrn Lackirer Carl ydb' Gust. Laichingcr, d235 Schn hmacher Heute früh 4'* Uhr entschlief sanft im Älter von 78 Jahren unser guter Vater, Schwiegervater und Grossvater 9181] Eine burchau« selbststSnbige erste Verkäuferin tn ein »er| «. Madewaarengesl.Lft fleflen hohe» Sahir auf sofort oefndit. Offerten unter H. K. 50 poftlagrmb Wetzlar. 9181 Ein junger Mann für Comptoir und Reise in eine Colonialwaaren« Handlung gesucht. Offerten unter Z. 1OO an bie Exped. b Bl. 9189 9200J tinen Gesellen sucht Weoer, Schreinermeister unb MöbeltranSporteur, .Wiener Hof". leinen braven Jungen zum Breyelverkaus sucht 9250 Cmil Roll, Löwengaffe. 9156] Witt taubere» MLdchen tagsüber ,u leichter Hausarbeit etfuchi. Reustadt 21. Madrhpn mtt »u,en B«Wffea UldULUCÜ suchen Stellen burch 9240 Frau Eeybtse, Bahnhosfir. 4S. NtcllPMuchenden Handlungsgehilfen empfiehlt eciuo Dienet« der Kauf- mann lache Verein zn Frank- tidilä ^um Allcinbewoh- **V nril ^it Garten) in schöner Lage (hier oder in naher Umgebung) sofort zu miethen gesucht. 9234 K. 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