Freitag den 5. Zuli Zweites Blatt Mr <55 1ÄKK 2lnrts- und Anzeigeblutt für den TLreis Gietzen F Hratisöeitage: Gießener Kamitienökätter 2lmtiid?er Theil - * oon v. Gagern. vom .... 18 . . bis .... 18 . . crepirten oder getödtetm Thiere. Ipenjänget', Jodler- £ s § 6) © OQ ■ Mil. er Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Namen der Besitzer Alle Lnnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm?« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der krepirten oder getödleten Thiere ? i i i 2 Buam. Loge 4 und 8 Uhr. 582g schlingen, ist eine furchtbare Waffe gegen dickfelliges Kanäle?- papier. Die Zeit liest der Reichskanzler von einem circa 1/2 Meter hohen Marmorobelisken ab, dessen Sockel eil- mit silberhellem Glöckchen ausgerüstetes Uhrwerk birgt Durch Läutewerke kann der Kanzler den persönlichen resx. den Namen „Marmorsaal" führt- an ihn schließt s Säulenhalle, welche sich an der Südgrenze des sßat zur Königsgrätzerstraße hinzieht. Fürst Hohenlohe sie nicht zu benutzen, er geht nur im Park spazier' un zwar bei jeder Witterung. Bemerkungen über Krankheit, wenn solche durch den Thierarzt festgestellt ist, sowie über die Art der Beseitigung der Ea- daver. 10a* 2716 gi?O 1887 3:.6O E 101.10 ereilt. Hw 98 1895. HMaut yW A Olto-M V°U aittflb. Obl. ifctttti, ■iurtetfttafje , ”9 tot um je. zger, lcuftadt Str. 8. Vernaschtem ♦ BreSlau, 1. Juli. In der hiesigen Volksbadeanstalt für Frauen stürzten infolge deS Einsturzes einer Brücke gegen 20 Personen in daS Wasier, mehrere wurden verletzt. * München, 3. Juli. Nach einer Blättermeldung soll in Haidhausen eine Erzieherin, welche demnächst Hochzeit halten wollte, infolge von Arzneiverwechselung eines Apothekers an Vergiftung gestorben sein. * Paris, 2. Juli. Das Feuer inderGodtllot'schen Fabrik, welches man schon erstickt glaubte, brach um 9 Uhr Abends wieder an einigen Stellen aus. Die bedrohten Gebäude wurden geräumt- die benachbarten Häuser wurden ebenfalls vom Feuer ergriffen. Fünf Spritzen traten in Thätigkeit. Zwei Arbeiter der Fabrik und ein Feuerwehrmann wurden neuerdings verletzt- um Mitternacht gelang es des Feuers Herr zu werden. • Eine Wanderung durch das Reichskanzler > Palais wird in der „N. A. Z." in folgender Weise geschildert: Wendet man sich im Flur des Palais zur Rechten, so gelangt man in einen nach dem Park zu belegenen Saal, in welchem die Staatsrathssitzungen abgehalten werden- die Wandflächen schmücken dunkelgerahmte Kupferstiche der preußischen Könige und der drei Kaiser. Von diesem Saale aus führt zur Rechten eine Thür in das Arbeitszimmer des Herrn Reichskanzlers. Die Fenster dieses Zimmers gehen ebenfalls nach dem Park hinaus- der Fürst hat seinen Arbeitstisch am zweiten Fenster aufgeschlagen, so daß er der Thür, durch welche wir eintreten, gegeoüberfitzt und das Licht von der rechten Sette erhält. Einfacher kann man sich mit der Einrichtung nicht abfindeu, als es der Fürst gethan. Da sieht man eine ganz gewöhnliche Schreibunterlage, ein weiß- porzellaneneS Tinten- und Sandfaß, einen Löscher, eine Scheere, kurz Alles, was auf einen Schreibtisch gehört, in derselben Qualität, wie wir es in fast jedem öffentlichen Bureau finden. Auf dem Tintenfasse liegen drei Federhalter — „Stück für Stück einen Stlbergroschen". Auch das Petschaft, das große LeseglaS, die Leuchter, Zündholzständer, Ctgarrenruheu rc. find von derselben Einfachheit. Ein brouceneS Papiermeffer von etwa 30 Centimeter Länge, dessen schweren Griff Broncestreifen spiralenförmig um- Tabelle über die in der Gemeinde..... Bureaudiener herbeirufen, über seinem Haupte schwebr ein bequasteter Klingelzug. Am Schreibtisch sitzt der v> auf einem lederbezogenen Rohrstuhl. Der Bequem!^': dient ein vor dem Pfetlerspiegel aufgestellter @orgerlUlj! der mit Lesetischchen ausgerüstet ist. Neben dem (paep- säulenumgebenen Majolikakamtn grupptren sich um ^mev ovalen Tisch resedafarbene Fauteuils, zu Füßen eines eh großen OelbtldeS des Herzogs von Ratibor. An der überltegenden Wand zieht sich unter einem Oelgemä^' cß Kaisers Wilhelm I. ein fünfetagigeS Regal tn welchem sich Bücher und Acten überetnanderthürm'p- langen Gesimse beleben Photographieen von Fami'^v' .n gehörigen des Fürsten Hohenlohe und in wechselnd^ bemalter Humpen, Gläser und Jagdtrophäen. Für Sucher ist tu reichem Maße gesorgt- kein Tisch ohne Feuerze^S "no Cigarrenruhe, aber Alles auch in einfachster Aussttt^' Fürst Hohenlohe raucht am liebsten Cigarretten, und & russisches Fabrikat. An das Arbeitszimmer schließt fr otr Billardsalon, angefüllt mit Reiseerinnerungen und 3ubl.aum® geschenken. Hier findet sich unter den Ehrengaben, daS dankbare Elsaß-Lothringen seinem scheidenden St widmete, auch das Broncerelies des Fürsten, welche dem Familienwappen den fürstlichen Wahrspruch: ”5jX flammis orior“ trägt. Hier, wie in den Sälen ber CT ten Etage schmücken werthvolle Oelgemälde und Kupfers.'^ Wände- den Ehrenplatz unter den letzteren hat ein Kaisers erhalten, unter das der Monarch eigenb.^'d0 'en-. Unterschrift und daS Datum: „Straßburg, . U./i. ~ gesetzt. Durch mehrere elegante Salons gelangt nan Speisezimmer nach dem Katsersaal mit der goldvergit'" Musikloge. Daran stößt der langgestreckte Tavzsac'' £r «9. dessen, l iger flKOfc Är. 1 Siet **g ^espreisen. adeofen betrieb mit neuen en. mv« Badl *W Beizung iasheizSfen. 9 ind franco. 1 Carl, Aachen. Der fUfctwet Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießmer Iamitieuvkätter werben dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. amt die unerläßliche Forderung aufgestellt: „Behufs fortlausen- . der Controlen der Beschaffenheit sind die Eissorlen des Handels einer periodisch wiederkehrenden Untersuchung zu unterwerfen." Stets aber sollte man es sich für die allgemeine Praxis angelegen sein lassen, nicht in das abzukühlende Getränk hinein, sondern nur um dasselbe herum Eisstückchen zu thun, wie es ja beim Champagner fast allgemein üblich ist. Eine noch schwerere Anklage abe'' muß gegen einige Sorten des künstlich Gefrorenem erhoben lr.rden. Wie oft mag da schon Magenkrampf, Erbrechen, Kolik u. s. w. auf die Plötzlich wirkende Kälte des Eises oder auf den übermäßigen Genuß der anderen Speisen geschoben worden sein, während die Schuld einzig und allein in den giftig wirkenden Bestandtheilen des , Gefrorenen zu suchen war. Zahlreich sind die Fälle, wo die medicinische Wissenschaft dies unumstößlich feststellen konnte. , Zuerst war es Dr. Orfila in Paris, der in den vierziger Jahren mehrere Hundert Vergiftungsfälle durch Gefrorenes im Cafe der Rötende de Paris beobachtete. Personen, die ; weiter nichts als Vanilleeis genossen hatten, erkrankten sogleich ; oder nach mehreren Stunden an den heftigsten Kolikschmerzen ; unter den Anzeichen einer allgemeinen Vergiftung, von denen sie sich erst nach Tagen oder Wochen erholten. Dr. Orfila ließ nun nach genauer Untersuchung aller Bestandtheile des : Gefrorenen, der Gefäße und Utensilien, in seiner Gegenwart Eis fabriciren, das sich aber auch wieder als giftig erwies. Da erließ er einen Appell an die medicinsche Welt, Alles aufzubieten, um dies Räthsel der Eis-Sphinx zu lösen. Jedoch vergebens. Wieder kamen Massenerkrankungen nach Genuß von Gefrorenem vor in den fünfziger Jahren in Leipzig, in Bergen, Altona, München, Wien, kurzum, je mehr man darauf achtete, desto unheimlicher erschien diese neue Krankheitsursache. Namentlich erregte es in Wien großen Schrecken, als zur Zeit der Cholera in einer Nacht die meisten Besucher deS K. K. Hofoperntheaters nach dem Genuß von Eis erkrankten. Allmählich fand man aber, daß stets Vanille-Eis oder, wie 1860 in Amiens, anderes Rahmeis der schuldige Sünder sei, nie dagegen Fruchteis. Man unterscheidet nämlich zwei Arten von Gefrorenem: Rahmeis und Fruchteis. Ersteres besteht aus süßem Rahm, Eidotter und Zucker, dem irgend ein Gewürz: Vanille, Chocolade, Orangeblürhen, Kaffee zugesetzt werden - letzteres dagegen besieht meist aus Zuckersyrup, Citronensaft I und dem frisch ausgepreßten Saft von Erdbeeren, Himbeeren Gießen, am 3. Juli 1895. Betreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Mendorf a.d.Lahn, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt, Großen-Linden, Grüningen, Holzheim, Hungen, Inheiden, Klein-Linden, Langd, Lang-Göns, Langsdorf, Leihgestern, Lich, Mufchenheim, Obbornhofen, Ober-Hörgern, Rabetts- hausen, Rodheim, Steinheim, Trais-Horloff und Utphe. Sie werden, insoweit Sie noch im Rückstände sind, an baldige Einsendung der in unserem Ausschreiben vom 23. August 1880 — Anzeiger Nr. 201 — vorgeschriebenen Tabelle nach dem unten abgedruckten Muster über die in dem letzten halben Jahre crepirten Thiere erinnert, wobei namentlich in der Spalte „Bemerkungen" die Angabe über die Krankheit des Thieres und die Art der Beseitigung des Cadavers nicht zu vergessen ist. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. ßiertetfäbr'3er ABonnemenc, 2 Mark 20 Pfg. zu» Sringeclobf: Durch die Post bezo^ 1 2 Mark ;V) P;-,. Redactton, Expcditisr und Drucke cä \ S-Sntstra v, Sr.v. Fernspreu, 51. DiL . 610102X0 DQP^'^Ä Ivl'bv ■*««funtk*, .arti) JjiS?10M" Kuiilleton. Eis auf der Anklagebank. Von Dr. H. Grumbach. (Nachdruck verboten). „Nur der Jrrthum ist das Leben, und d^ Wissen ist der Tod", sagt schon unser großer Schiller, und b^rum zieht auch der richtige Feinschmecker so gern den undurchdringlichen Schleier der Maja über die Küchengeheimnisse d^s tiefften Souterrains. Aber der forschenden Wissenschast hoLe Pflicht ist es, diesen Schleier zu lüften und zum Wohle der Menschheit die nackte Wahrheit darzustellen. j Wenn wir auf einem Spaziergange einem durstiges, aber froschscheuen Fräulein ein Glas Wasser aus dem Tümpeil einer überschwemmten Wiese credenzen würden, so könnten höchstens mit einem abweisenden „Pfui!" beglückt werden!- doch siehe, am selbigen Abend nimmt die vom Tanz erhitzte, frosch- und wasserscheue Schöne mit dankbarem Blick ein Stückchen Wieseneis in die lauwarme Limonade. Aber daran Hat sie noch nicht gedacht, daß nun auch auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege die große Menge Thierkenne und Schmarotzerlarven in ihren Organismus gelangen. Nach den Untersuchungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes werden nämlich zwar : die anorganischen Bestandtheile des Wassers beim Frieren erheblich vermindert, aber gerade die organischen fast gar nicht. Auch die Untersuchungen des Kunsteises haben ähnliche Resultate ergeben: in einem Cubikcentimeter Eis waren 528 bis 1610 hoffnungsvolle organische Keime, die mit Schmerzen ihrer Erlösung harrten. Im perlenden Champagner, wie im kühlenden, parfümirten Zuckerwasser lauert also in dem so unschuldig blinkenden, weißen Eisftückchen der heimtückische Feind eoenso gut, wie in hohler Hand aus stehender Pfütze im Trun! des durstgepeinigten, fahrenden Handwerksburschen. „Aber drvon hat der Arzt bei Erkrankungen doch nie etwas erwähnt!" höre ich da einwenden. Gewiß! Als die Trichine gefunden und ihre furchtbare Schädlichkeit erkannt wurde, da schlugen auchjalle die Hände über dem Kopf zusammen und riefen: „Bis jetzt hat man doch aber nie etwas von Trichinenkrankheit gehät!" Bei wie vielen Magen- und Darmkranken muß sichrer , Arzt eingestehen, daß er das „Woher" und „Wie" sich licht erklären kann. Mit Recht hat nun das Kaiserliche Gesundhits- ' ht u. s. w. Die giftigen Substanzen müssen also, da - ^Vorkommen nur beim Rahmeis beobachtet worden ist, i: und Eigelb, oder in der Vanille enthalten sein. A><^ °'?cn in Hamburg Erkrankungen von Danille-Cr^me, .au» ater solche von Sahnen- (Rahm-) Speise vor, welche di;ei^en Bestandtheile wie Vanille-Eis enthalten. Tatsächlich nun Eigelb und Rahm bei gegenseitigem Contaclr unter gaffen Temperaturverhältnissen in saure Gährung > iber unb Milchsäure, die giftig wirkt und auch das Zinn d« ;r Gefri leicht löst. So berichtet Dr. H. Bultot üb^.r ein"1, ‘-’a ' wo ein Limonadenhändler ihm Vanille-Eis zur cherr «i^r tet' suchung brachte, weil er es durch seine entlassenen ^bhr'.uugen verunreinigt glaubte. Das ganze Eis war bläuli^ • Diese abnorme Färbung war aber verursacht dl'urm ^lei, welches aus dem zur Bereitung des Eises benutzten br 'i-^iugcn Zinngefäß stammte. Das vorher schon oft m der maschine fabricirte Fruchteis dagegen hatte nie i" L’n° 1 könnten von der Vanille herrühren. Die umreifci 1 janl schoten enthalten nämlich einen scharfen Saft, welch. lt Indianer des Staates Oaxaka, ehe sie zur Trocknung _oc schreiten, durch Einstechen von Nadeln ausfließen lassen^ v könnte sich somit um giftige, noch unreife und von dem sch 1< r* ” Fruchtsafte noch nicht befreite Schoten der Vanille hm ■ e * Dies ist jedoch nicht wahrscheinlich, denn es sind bisher rt 1 aus der medicinischen Praxis, noch aus dem wirthschaftl l^cn Leben Fälle bekannt, wo Vamllc .... und für sich im : in der Chocolade oderZuchat zu anderen Speisen äh "tw giftige Wirkungen gehabt hätte. Die ganze Schuld - ■ " / bis die Erfahrung anders darüber en-scheidet, auf dem M-, beladenen Gewissen des Rahm und Eigelb yaft-n. D .e c ü i müssen den Vorwurf geduldig ertragen, bis sie hr mit HiU" eines erleuchteten Jünger- der Wissenschaft von ihrer. < abwälzen können. v So lauern nicht nur im crystallklaren, einfachen Wa: « ■ eis mit heuchlerischer Tücke die lebendigen, kleinen Ange Y , sondern auch 'm künstlichen, mit aller Sorgfalt zuocr - - , Speiseeis vereinigen sich die chemischen Agentren y T angebrachter Harmonie, um des Menschen Freuden unc nüsse zu verkümmern. ---- ..zVf G Turner - Wappen, A Juhr f I., LS Sonnenstr. 25 5 5428 Schwarz bei «arttstrake 9. Aklhten -mmnthaler Käse, 5520 4645] Dritter Stock, 7 Zimmer nebst Zubehör und Badeeinrichtung, per sofort zu vermiethen. L. Petri X. Wwe., 568: Marktftraße 2. Schuhe 4 mit Gummi-LZ^blen, in Segeltuch unv Leder, zu den billigsten Preisen bei mit I Marktstraffe 9. Neuenweg 7. 3976 Carbolineam No.46021. D. Avenarius miethe«.. M&NMttti 7. Rrdaclion: Ä. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen UmverfitätS-Buch« und Stemdruckerei (Piesch & Scheyda) in Eießen. K 01 —j tc CD Hch. Arnold II Marktfiratze 28. empfiehlt Turnfest. Zur Dekoration empfehle: Turner-Wappen u. Embleme, Kernsprüche, Jot Nacbabtnungon wird dringend gewarnt. Bei Bezügen verlange man stets das durch Patent geschützte allein echte Originalfabrikat für 1 Perfon suc. z.du. Familienkarten für 3 Personen M. 4. , jede weitere Person M. 1.—. (Söhne über 17 Jahre haben besondere höchst wirkungsvoll in sieben Farben ausgeführt, per Stück Mk. 1,30, auf- 5741 Zltheilehrer Adolf Arnold Gleesen, Dammstr. 24. Kunstgerecher Unterricht nach anerk. leeter Methode. UkuehMMd.DMHliringe Neue Kartoffeln ß empfiehlt J. M. Schulhof. Zöpfe, Dreher, Haar. Uhrketten, Scheitel, Per- rücke«, Lonpe» werden z billigst avgeferttgt bei / H. Tichy 141 Seltersweg 43. 5712] Hochparterre - Wohnung, 6 bis 7 Zimmer mit Badezimmer, auf Wunsch mit Gartenantheil — per 1. October zu vermieden. Vstaulage 86. SS. Mittelrheinisches Areis-Tnrnfest empfiehlt in großer Auswahl billigst: §WMr-Hlludslhuhe in fils de cos, fils de pers und Seide in allen Farben. güte Mrtie zurückge setzt« zu jedem Preise. 5320 Turner-Tricot, prima Qualität, empfehlen billigst Geschw. Heerz. Wauration Robert' Meuser, Miwstratze, in nächster Nähe des ___ Turnfestplatzes. "■ hge h iermit verehr!. Publikum meine Wirthschaftsloealitäten nebst ^„xte^wirthschaft in empfehlende Erinnerung. Gute Bedienung. Ausschank der Biere der Aetieu-Brauerei Gießen. Kalte und warme Speisen. 5649 wird unter Fabrikpreis verkauft bei $656 (Fimnirr Mr 5638 Cwil Fischbach. Zum Turnerskst 5® empfiehlt in großer Auswahl: Tu Wappen, Transparente, Vater Jahn, Sprüche, Willkommen, Lampions und 0pjer-Rosen billigst W ilhelm Klee Auchmist^^Uhr: Festrede, Freiübungen, Dtusterriegen- . turnen. — Concert auf dem Festplatz. Avends: ßett$ctIung der Ehrentafeln an die Musterriegen II । ■ ■ eingetroffen |tn Neuheit ’äs- iivMiivii {n Cröme sowie “__’________Neuenweg 39 5360] LÜbwiastratze 22, dritter Stock, 6 Zimmer und Gartenantheil, auf 1. Oelbr zu oermiet^-nr-NLberes daselbst 2. Stock. &&1 DieWobnungl^ber^en Stock rxt Kleinkinvrrschuie, entffa.k7,. -drei zu Giessen —s Oswalds Garten, vom 6. bis 10. Juli 1895. Vorfeier: Sonntag, 30. Ium 1895. Ilachmjtt-gs 4 l^r: Turnen der Schüler und der Gießener Turnerschast: Freiübungen, Vorsuhrung der ° Wetib-w-lb iheilnehmenden Musterriegen, Turnspiele, Kürturnen. - Soweit auf bem 5ef*Pla6- fiiinis 8 Uhr in der Festhalle: Concert, Probeaufführung der turnerischen Vorführungen, sowie der Gesangs Chöre. Eintrittspreis: M. 0 50. e Neue Vollhäringe und neue Kartoffeln empsi hlt _ „ Karten zu lösen.) r„ _ £ . „ f. _ . . a .. , . ®cr der Familienkarten, Dauerkarten und Eintrittskarten für Sonntag ben 7. ^ult findet statt bet E-tzft Balser, MLusburg, Ernst Challier, Neuenweg, E. Dort, Wallthorstr., Daniel Heil, Lmdmplatz, HenLerlina, 9teustadt, H. Kühn, Seltersweg, 8ouis ßittb, Ktrchenplatz, A. schott, Bahnhofstr., Ph. Weiler, Markt. 5483 Regelmäßiger Omnibus-Verkehr zwischen Bahnhof nnd Festplatz.__________ Iermietyungen. 5755] Ein Logis zu vermietben. Metzger Hofman«, Wallthorstraße 13. 5746] Frdl.Woha,5Zim.mit Cab u. sämmtl. Zub. zu verm. Nah, vleichstr. 8. 5658] Eine aus 4 Zimmern und Zubehör befl-hende freundliche Mansardenwohnung ist wegzvgs' alber per 1. October an eine ruhige Familie zu vermiethen. iJ. aatm Söhne, Westanlage 30. Zimmer, Küche, Speicher- und Kellerraum, - mit Wasserleitung, ist 00m 15. Juli d. I. an anderweitig zu vermiethen. Gießen, den 12. Juni 1895. Der Vorstand der Kleinkinder Bewabranstalt. Or. Äaumatm. Seit 14 Jahre-* bewährter Holz- sohutzanstribh. Gegen Fäulnis., Schwamm u.feuchte Wände. Billigster Ersatz für Oelfarbe u Teer. ;Pro«pektou.ZeuQnl86e kostenfrei durch IJ.Dem&.Cie., Giessen,! Baneiterialienhandluog. gezogen auf starke Pappe Mk. 1,80, zu haben in der Lithographie und Steindruckerei von [5786 Martin Loos, Kaplansgaffe 27. Eine größere Parthie 5,58 Aematioiis-Wachen um Schmücken der Häuser geeignet, empfiehlt ganz billig. J. H. Fuhr, Sonnenstr. 25. 5782) Die Mansardenwohnung nebst Zubehör und Wafierlettung bis zum ersten October zu vermiethen. Dtezstraße 7. 5788] Eine Stube mit Zubehör za vermiethen.________Wolkengaste 14. 1856] MöbltrteS Zimmer mit Eabinet urb emfach möblirteS Zimmer zu oer- Samstag, 6. Juli. Sachmi tags: Empfang b(r ankommenden Turner und Kampfrichter. AHrttbs 6 Uhr: Sitzung des Kampfgerichts im Kampfrichter- Gedäude, Turnhalle des Turnvereins. ’ /, 8 , in der Festhalle: Eröffnung des Festes und Begrüßungsfeier. Aufführungen der Turnmannschaften, Concert Eintrittspreis W. 0.50. Sonntag, 7. Juli. *8Lk/6 Uhr: Weckruf. , _ T- rtwt c.ip DOn 7 ühr an: Empfang der etntreffenden Turner ur den Bahnhöfen und Gelettung derselben nach - ... ).co. [6709 Montag, 8. Juli. \ V> Uhr: Weckruf. Sitzung des Kampfgericht«. orw ' tz 7 Uhr: Beginn des Einzel-Wttt-Turnens. , . 9 „ Concert auf dem Festplatz. /ach. ß5 2V, Uhr: Aestesfen in der Festballe. ' 5 „ Schauturnen der Schüler der hiesigen Schulanstalten. Concert auf dem Festplatz. s - im Alter von 10 bis 14 Jahren in Begleitung ihrer Angehörigen zahlen auf Familien- 4-ir ' arten 50 Pfg — Kinder unter 10 Jahren in Begleitung ihrer Angehörigen haben freien Zutritt^ 21 nur persönlich zu benutzen und sichtbar zu tragen, werden für die Tage -L ' tutltll, 30 3uni bis 10. Juli ausgegeben. Dt ierkarten sür 1 Person M. 2.50. Familienkarten für 3 Personen M. 4.—, AvVS'UVivU • suPYfnn M 1 —. (Söbne über 17 Iabre haben besondere Hochfeinen Gebirgs-Himbeersast, sowie sämmiliche Mineralwasser hi fiel« stocher Füllung empfehlen 4831 A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21. Gothaer Lebensverficherungsbank (älteste und größte deutsche Lebensversicherungsanstalt). ?lern cheruugsbeftand am 1. Juni 1895: 689V, Millionen Star Ausgezahlte Versicherungs-Summen seit 1829: 27L i/, Millionen Mark. Vertreter in Gießen: 307 Heinrich Hochreuther, Löberstrasie 2. 4818] Der zweite Stock, Vaünhof- »t 59, 5 Zimmer nebst Zubehör, ndig neu hergerichtet, alsbald zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 59, im Laden,______________________ 44481 DaS von Herrn Schuchardt bewohnte Logis im zweiten Stock, mit allen Beauemlichketten Trockenboden rc-, ist anderweit zu vermiethen. tz. Fuhr, lsonnenstraße 25. 2177] Eine Fc mftt.'nwohnung von »irr Zimmern mit allem Zubehör, tm 1. Stock, zu verwietben.___Ästerwe- 6 »enherge-rchtete Wohanug, j)el, v*- Etage, 7 Zimmer mit Zubchör, zu vermiethen. «»»cestratze 18. Näheres daselbst 3. Stock. fl 110 641] Schöne Wohnung, fünf Zimmer mit Zubehör, Wasser- ieitnng, Bleichpiatz, ist pr. sofort tu verm. Neustadt 78, 1 Lr., __am OSwaldSgartrn. 6157] LeUersweg 91, Neubau, ist eine Mansardenwohnung mit 4 Zimmern und Zubehör zu vermiethen. Näheres Neuenweg 9. <5* Ä' ’X V» W bcigtl^ gnno^<«DD Seit.: Den » nungen k Dsi Srotzs an die evav' Der späteste rechnung an Sie^ Da dieser eingehalten worbe Abgabe bis M zu berichten, daß nicht eingehalten Mit dieser S den an den evan; schuß des Einkm Der aufzuste. der Borschnft de 8r. 14 vom 17. Wir machen daß Die Filialge tirchechnds der % sellung md Soria den find. Setr.: Maßregel AHl m die Großh. 91ai) uns gk die Vorschnst be« unb Untobtüduni zebenen Falles di intetfaflen wird, «nn ein Thier o adet/ alle derartic beamteten Thi * verpflichtet, inen Kerintniß gi ibtr den beamteten vcllen die-Äasem E oas strengste;i Die Unterlaffu1 ^strafe sicht i eher mit einer Lc ichaft, ,!tr.; $,n zem lechMgen bas GrGi M die ®to66, TV* Amtsblatt 7 ^meinde.Einne **t k uns . Sofern der s - Ende Ä" n,etbcn I« beiich. k b,t ®Un°? «'m?** I ftjta' Ä 8itlin,4 to”*870 ko ' bt"n on