"Ul nt» Ui ■0SS6 ;««g Damen 3 Wjii® Ta^ im Einlm närtifdirt ^rogranm epreis \ Pechn f Mühe und Sieben im Glas. es gesunden Humor» "geladen. 10&4 scktz Mmtwlun ~ HtSowtii " TanMst I wozu höfl. einlabet io« K.Mäd« in und außer du ttta Vogt, raße 14. 'Chen n geehrten flublihn 11. und Köia öürgt Ml L öleichstr. 15, Mg. m sich von heute« ter« *w 1011 hdeckermeister. Dienstag den 5. Februar M. 80 Erstes Blatt. 1895 Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. Amts» und Anzeigeblatt für den "Kreis (fließen Redaction, Expeditioff und Druckerei: SchulNraße Ar.B. Fernsprecher 51. vierteljähriger A5onncmelltst>rei«r 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. 1 Durch die Post bezog»» 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener A»«»ikten0lätter »erden dem Anzeiger »schmllich dreimal beigeiegt. Der ^tetener Auzelger erscheint täglich, »it Ausnahme deS Montags. Gratisöeitage: Gießener Kamilienökätter. ■t Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtliche»» Theil. Gießen, den 1. Februar 1895. vetr.: Die Jahresübersichten und Rechnungsabschlüsse der Krankenkassen; hier für das Jahr 1894. Da- Sroßherzogltche Kreisamt Gießen «* die Grosth. Bürgermeistereien, die Verwaltungen der Gemeiodekrankenversicherungeu, die Vorstände der eingeschriebenen Hülfskassen und der Betriebs- (Fabrik-) Krankenkasse der Maiu- Weserhürte zu Lollar. Unter Hinweis auf die Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 23. Dezember 1892 — abgedruckt in Nr. 34 des Großherzogl. Regierungsblattes vom 30. Dezember 1892 — und mit Bezug auf die Verfügung vom 28. Januar 1893 — Anzeiger Nr. 28 — erinnern wir daran, daß bis zum 31. März r Js. die nach den §§ 9 und 41 des Krankenversicherungs- -esetzes bezw. nach § 27 des Gesetzes über die eingeschriebenen Hülfskassen zu liefernden Nachweisungen (Jahresüber- sichten und Rechnungsabschlüsse) eingericht sein müssen. Indem wir Ihnen empfehlen, hiernach die Ausarbeitung ber fraglichen Nachweisungen baldthunlichst vorzunehmen, machen wir gleichzeitig auf Folgendes aufmerksam: 1. Die Nachweisungen sind in zweifacher Ausfertigung einzusenden und ist hierzu das durch BundeSraths- beschluß vom 3. November 1892 vorgeschriebene Formular — welches in der Schreibmaterialienhandlung von W. Klee dahier erhältlich ist — zu verwenden. 2. Die Zahl der zu Anfang 1894 vorhandenen Mitglieder muß gleich sein derjenigen, welche zu Ende des Jahres 1893 vorhanden war. 3. Der baare Kassevorrath am 31. Dezember 1894, wie ein solcher sich aus dem Rechnungsabschluß (Formular II) ergibt, muß im Vermögensausweis (Rückseite des Formulars) unter pos. A 1 a in der gleichen Höhe erscheinen. Bezüglich der Gemeindekranken-Bersicheruugeu bemerken wir weiter: 4. Unter pos. A 2 a (Passiva) sind nicht nur die im ; Jahre 1894 geleisteten, sondern alle seit Bestehen der Krankenversicherung bis Gnde 1894 aus der Gemeindekasse gemachten Vorschüsse in einer Summe einzutragen. 5. Die Rechnungen dürfen infolange nicht mit einem baaren Reste abschließen, als noch Vorschüsse an die Gemeindekasse zurückzuerstatten sind; ein etwaiger Ueberschuß ist j in diesem Falle zur Tilgung solchen Vorschusses an die Ge- i meinbftaffe abzuführen. Hinsichtlich der, auf Erfordern einer anderen Gemeindekrankenversicherung, an die bei dieser versicherten, außerhalb deren Bezirks wohnenden Mitglieder gezahlten Krankengelder rc. (Vorlagen für andere Kaffen) setzen wir voraus, oaß die Buchung solcher Unterstützungen gemäß der Ihnen durch unser Amtsblatt Nr. 5 vom 28. Mai 1894 gegebenen Anweisung richtig erfolgt ist und daß auch in dieser Beziehung die statistischen Nachweisungen richtig aufgestellt werden. Im Uebrigen wird die Beachtung der am Fuße des Formulars für die Nachweisungen abgedruckten Anmerkungen empfohlen und sorgfältigste Aufstellung der Uebersichten erwartet, damit Rücksendungen behufs Ergänzung derselben möglichst vermieden werden. v. Gagern.______ I Bekanntmachung, betreffend Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. Die Maul- und Klauenseuche im Kreise Darmstadt ifl erloschen. Gießen, am 2. Februar 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. G a g e r n. Bekanntmachung, betreffend die Errichtung von Stammzuchtvereinen durch die Gemeinden nach den Vorschlägen des Oecon.-Rath Müller, Darmstadt. Herr Landwirthschaftslehrer Leithiger in Alsfeld ivürd Vorträge über die Errichtung von Stammzuchtvereinen dturch die Gemeinden nach den Vorschlägen des Herrn Oeco- lo-mieraths Müller zu Darmstadt halten. 1) Samstag bett 9. Februar l. I., Abends 8 Uhr in Steinbach im Saale des Herrn Gerhard (jiim Ritter). 2) Sonntag den 10. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr in Reiskirchen im Saale des Herrn - Guntrum. 3) Samstag den 16. Februar I. I, Abends 8 Uhr in Grünberg im Englischen Hof. Zu diesen Vorträgen werden alle Mitglieder des land- wirthschaftlichen Vereins und der landwirthschaftlichen Kränzchen und alle Freunde der Landwirthschaft ergebenst eingeladen. Die Herren Bürgermeister der genannten und der benachbarten Gemeinden werden hierdurch ersucht, auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlungen hinzuwirken. Falls derartige Vorträge in noch anderen Gemeinden gewünscht werden sollten, so sieht man den Anträgen der Herrn Bürgermeister alsbald entgegen. Gießen, den 2. Februar 1895. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Carl Jost. Deutsches Reich. Berlin, 2. Februar. Wie verlautet, hat der Kaiser selbst die erste Anregung gegeben zu der großen Sub- scription für die Hinterbliebenen der „Elbe"-Katastrophe, für welche StaatSmirnster v. Bötticher den Vorsitz übernommen hat. Das Kaiserpaar soll auch bereits eine größere Summe aus der Privatschatulle dem Comite zugewendet haben. — Es steht jetzt fest, daß, wie der Bau des Nordostsee- Canals von Reichs wegen ausgeführt worden ist, auch die Verwaltung des großartigen Wasserweges nach seiner Vollendung dem Reiche übertragen werden soll. Preußen wird, wie die „Post" hört, nur die Polizeiaufsicht auf Kosten des Reiches sühren. Da sich die Sache auf dem Verwaltungswege regeln läßt, werden diesbezügliche Vorlagen an die Parlamente nicht erwartet. — Wie die „Voss. Zig." hört, wird demnächst eine Versammlung von hervorragenden Männern der Wiffen- schaft, Litteratur und Kunst abgehalten werden, um entschiedenen Einspruch gegen die Umsturzvorlage zu erheben. Zu den Veranstaltern dieser Kundgebung gehören Mitglieder der verschiedensten Parteien. — Der antisemitische Reichstagsabgeordnete Dr. Böckel hat auf eine Einladung zum Diner beim Kriegsminister in einem Schreiben an den Letzteren geantwortet, er danke für die Einladung, nehme dieselbe aber nicht an, weil er angesichts der allgemeinen Nothlage des deutschen Volkes erst recht ein Gegner neuer Marinevorlagen geworden sei. — Diejenigen Postsendungen nach Amerika, welche dem Postdampfer „Elbe" am 30. Januar in Southampton hätten zugeführt werden sollen, wurden nach dem Untergang des genannten Dampfers auf Ersuchen der Reichs-Postoerwaltung von der englischen Postverwaltung mit dem am 3. Februar von Queenstown nach New Aork abfahrenden Poftdampfer „Umbria" weiterbefördert. Frankfurt a. M., 2. Februar. Die „Frkf. Ztg." meldet aus München: In der clericalen Provinzpresse macht sich eine lebhafte Opposition gegen die Behandlung des § IHa der Umsturzvorlage durch das Centrum geltend. Es wird von den bayerischen Centrvmsabgeordneten direct verlangt, die Wege des preußischen Cmtrums nicht mitzugehen, ferner wird davon gesprochen, daß im Anschluß an das Gebühren des Centrums in der Umsturzvorlage wieder der Ruf nach einer Trennung vom preußischen Centrum laut werde und in den weitesten Kreisen Anklang finde. In den leitenden clericalen Kreisen Bayerns stimmt man dagegen dem Vorgehen der Umsturz Commission zu. Braunschweig, 2. Februar. In der heutigen Sitzung des Landtages gab Staatsminifter Otto der Hoffnung Ausdruck, daß der Reichstag die Tabaksteuervorlage annehmen und daß dadurch der Unsicherheit, die das jetzige finanzielle Verhältniß des Reiches zu den Einzelstaaten für die finanziellen Verhältnisse der letzteren mit sich bringe, ein Ende gemacht werde. Diese Unsicherheit habe bisher den Ersatz der braunschweigischen Personalsteuer durch eine Einkommensteuer verhindert. Bremen, 2. Februar. Das Bösmann'sche Telegraphen- bureau meldet: Die geretteten Offiziere und Mannschaften von der „Elbe" find heute hier eingetroffen und befinden sich augenblicklich zur Vernehmung im Bureau des Nord- deutschen Lloyd. Näheres über die Vernehmung liegt bisher nicht vor. Straßbnrg, 2. Februar. Sicherem Vernehmen nach ist die Zeitungsnachricht unbegründet, daß der UnterstaatS- fccretär Zorn von Bulach im Reichstagswahlkreise MolS- heim Erstetn wieder candidirt. Ausland. Paris, 2. Februar. Die Blätter geben alle ihrer Verwunderung darüber Ausdruck, daß die vom Senat angenommene Amnestie-Vorlage gestern noch nicht im osficiellen Organ erschienen sei. Man erwartet heute die Veröffentlichung derselben. Jedenfalls gedenkt Rochefort am Sonntag in Paris einzutreffen. Paris, 2. Februar. Der „New-York Herald" meldet aus Shanghai, das japanische Parlament habe durch Accla- mation alle Militärforderungen und Credite angenommen, wie lange auch der Feldzug noch dauern möge. Paris, 2. Februar. Die Brester Hafenbehörde hat Befehl erhalten, den Dampfer „Ftnistere" zur Dispofition zu stellen, um am 22. Februar mit einer Anzahl Anarchisten und dem Excapitän DrehfuS, sowie mit einer bedeutenden Ladung von Lebensmitteln und Maschinen für die französische Strafkolonie, nach den Salutinseln abzudampfen. Loudon, 2. Februar. Nach einem Telegramm au« Shanghai ist Graf Ito beauftragt worden, mit dem chinesischen Bevollmächtigten die Friedensverhandlungen weiterzuführen. Nach der Ansicht des Grasen stehe der Friedensschluß bevor. Loudon, 2. Februar. Eine schreckliche Gasexplosion, wodurch fünf Personen schwer verletzt wurden, ereignete sich gestern Abend auf der Southwaikbrücke. London, 2. Februar. Fo st e r, Mitglied des Parlament- für Lowestoft, erhielt nachstehendes Telegramm Seiner Majestät deS Kaisers Wilhelm: Berlin, 2. Februar. Ich danke Ihnen aufrichtig für die im Namen der Wähler Lowestofts Mir gütigst ausgesprochene Theilnahme anläßlich der schrecklichen Katastrophe der „Elbe". Ich bin überzeugt, daß die Bewohner der britischen Hafen Alles, was in ihrer Macht steht, gethan haben und thun werden für die armen Überlebenden, deren Zahl leider so klein ist. Wilhelm I. L. Loudon, 2. Februar. Die Aussagen der Offiziere und Mannschaft der „Elbe" vor dem deutschen Consul werden streng geheim gehalten. Die Hoffnung, daß noch mehr Ueberlebende gerettet worden find, ist jetzt aufgegeben. An keinem Hafen der englischen Ostküste ist Kunde von einem Rettungsboot etngelaufen. Mehr als ein Dutzend Fischerboote sind zurückgekehrt, ohne eine Nachricht über die Vermißten zu bringen. Der Viceconsul Bradbeer in Lowestoft hat eine Bekanntmachung erlassen und 50 Pfd. Slerl. Belohnung für die Auffindung der Leiche des Walter Schnell, eines Passagiers der Elbe, ausgesetzt. — Der Dienst de- Norddeutschen Lloyd erfährt keinerlei Beschränkung, da sofort ein Reservedampfer für den Verkehr nach Newyork eingestellt worden ist. Nerieste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 3. Februar. Die Zeitung „Post" meldet: Die Polizei entdeckte gestern im Keller eines Hauses Wallner- theaterstraße eine geheime Patronensabrik. Man sand vierzehn Gentner Pulver vor, sowie eine große Menge leerer und gefüllter Patronenhülsen, welche beschlagnahmt wurden, die Arbeiter wurden sistirt, später wieder entlaffen. Gegenüber abenteuerlichen Gerüchten constatirt die „Post", daß lediglich eine schwere Übertretung der Polizeivorschriften über Sprengmittelgebrauch vorliegt, die jedes poetischen Beigeschmacks entbehrt. Der Waffenfabrikant Knaatz hatte von einer Hamburger Exportfirma eine große Patronenlieferung für Südamerika speciell Montevideo übernommen und die Anfertigung derselben an vier hiesige Büchsenmacher vertheilt, welche, ohne polizeiliche Erlaubniß eiuzuholen, heimlich arbeitete«. Auch die drei übrigen Werkstätten sind entdeckt. Paris, 3. Februar. Das Leichenbegängniß des Marfchalls Canrobert wurde heute Mittag unter sehr zahlreicher Betheiligung abgehalten. Der Trauerzug verließ das Sterbehaus um 11 i/2 Uhr Vormittags. Die Garnison von Paris bildete Spalier. Die osficiellen Persönlichkeiten hatten sich direct nach dem Jnvalidendom begeben. Unter den Kränzen wurden besonders bemerkt diejenigen der ausländischen Souveräne, der italienischen Colonie und deS russischen Heeres. Während der Zug die Straßen passirte, entblößte die dichtgedrängte Menge ehrfurchtsvoll das Haupt. Nach der Ankunft des Zuges mit der Leiche des Marschalls Canrobert in der Jnvalidenktrche fand ein feierlicher Gottesdienst statt, dem die Angehörigen CanrobertS, die Minister : und Generäle, das diplomatische Corps, der Erzbischof von i Paris und die Spitzen der Behörden beiwohnten. Der Sarg 1 wurde sodann in den Ehrenbahnhos gebracht, wo der Kriegs- ■minifter, General Zurlinden, die Gedächtnisrede hielt. Der Minister schilderte die Laufbahn CanrobertS, feierte seine Tharen im Krimkriege und im Feldzuge von 1870/71 und dankte dem diplomatischen CorpS für die glänzenden aus dem AuSlande eingegangenen Ehrenbezeugungen. Nach der Rede des KriegsmivisterS defilirten die Truppen vor dem Sarge,- dann wurde dieser in die Gruft versenkt. Das Leichenbegängniß vollzog sich in vollkommener feierlicher Ruhe. Paris, 9. Februar. Rochefort traf heute Nachmittag gegen 5 Uhr hier ein. Er wurde auf dem Nordbahnhof von den Führern der Socialisten und mehreren Deputationen empfangen und fuhr sodann nach dem Bureau deS „Jntran- stgeant". Am Bahnhose und auf dem Wege zum „Jmransigeant" wurde Rochefort von der zahlreich versammelten Volksmenge »it Hochrufen begrüßt. Ein Zwischenfall ereignete sich nicht. Rom, 3. Februar. Gestern Abend wurden in Piacenza und Porto-Maurizio, heute früh in Pavia und Genua leichte Erdstöße verspürt. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 3. Februar. Der Reichstagsabgeordnete On. B ö ck e l hat gestern feinen Austritt aus der deutsch-socialen Reformpartei erklärt. Wie er in einem an den Abgeordneten Liebermann v. Sonnenberg gerichteten Schreiben mittheilt, hat ihn zu diesem Entschluß die Ausschließung deS Abgeordneten Ahlwardt aus der Fraction sowie die Haltung der Partei zur Umsturzvorlage veranlaßt. Berlin, 3. Februar. Der „Post" zufolge darf jetzt mit ziemlicher Bestimmtheit darauf gerechnet werden, daß die C o m m i s - sion für die 2. Lesung deS bürgerlichen Gesetzbuches mit der materiellen Berathung des Abschnittes über das Erbrecht bis Ostern fertig werden wird. ES erübrigt dann noch, die gefaßten Beschlüsse zu redigiren. Berlin, 3.Februar. Der Kaiser hat heute Vormittag die städtische Deputation, bestehend auS Oberbürgermeister Zelle, Bürgermeister Kirschner, Stadtverordneten-Vorsteher Dr. LangerhanS und stellvertretendem Vorsteher MichelleS behufs Entgegennahme einer Dankadresie für die Ausschmückung der SiegeSallee empfangen. A Mainz, 4. Februar. Die Kälte scheint gebrochen, seit einet Stunde herrscht starker Schneefall. €»ealee nno provlttjlcUc». , Gießen, den 4. Februar 1895. ** Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädtgft geruht, am 2. Februar den LandgerichtSrath bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Wilhelm Keller zum OberlandesgerichtSrath bet dem Oberlandesgericht, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Osthofen Franz Nuß zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Alzey AmtsgerichtSrath Friedrich Dahlmann zum OberamtS- rtchter bet dem Amtsgericht Osthofen und den Gerichtsassessor Dr. Heinrich Messer auS Mainz zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Alzey — sämmtltch mit Wirkung vom 5. Februar 1895 an — zu ernennen. Juristisches. Dienstag den 5. Februar, Nachmittags 5 Uhr, wird Herr LandgerichtSrath Müller im Plenarzimmer des Landgerichts für Gerichts-Accessisten und -Assessoren einen Vortrag über Hessisches GrundbuchSr^cht halten. ’* Neues Theater. Wie aus dem Jnseratentheil ersichtlich, wird morgen, DienStag Abend, „LoloS Vater" von L'Arronge als Benefiz für Frau Ger lach gegeben werden. Diese Dame war, ehe sie nach Gießen kam, stets an großen Bühnen engagirt und hat überall die Anerkennung deS Publikums und der Kritik gefunden. In Mainz, wo sie vier Jahre am Stadttheater thätig war und in dieser Zeit ihr 50jähriges Bühnenjubiläum beging, ist sie — wie die vorliegenden Kritiken beweisen — geradezu gefeiert worden. Ein großes Mainzer Blatt sagt von ihr gelegentlich der Besprechung ihrer Jubiläumsvorstellung: „Eine solche komische Alte ist für einen Director ein Juwel", und ein anderes Blatt nennt sie eine „künstlerische, für unö sehr schwer zu ersetzende Kraft". Davon, daß die Mainzer nicht übertrieben haben, konnten wir und seither überzeugen. Die Kunst der Frau Gerlach weiß jeder Rolle, die ihr anvertraut wird, die richtige Gestalt zu verleihen. Ihr prächtiger Humor, ihr durchdachtes und fein abgetöntes Spiel, das bei aller Komik niemals ausdringlich wirkt, haben uns viele genußreiche Abende bereitet. In dem Stück, das Frau Gerlach zu ihrem Benefiz gewählt hat, wird sie die Mutter Klemm spielen. Die „Rigaer Zeitung" vom 19. Juni (1. Juli) 1893 sagt von dieser Leistung: „Frau Gerlach bewies uns in der Rolle der Mutter, daß sie nicht nur Talent für komische Rollen habe- ihre Auguste Klemm war eine würdige und zugleich rührende Figur." Wir unsererseits sind überzeugt, daß die Beneficianltn sich morgen Abend wiederum als vortreffliche Künstlerin erweisen werde und sprechen die Hoffnung auS, daß daß Publikum Frau Gerlach gebührend ehren werde. ** Warnung. Gelegentlich der vorjährigen Fastnacht sind mehrere Personen durch daS Erbsenwerfen derart verletzt worden, daß in einzelnen Fällen ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Um eine Wiederholung derartiger Vorkommnisse zu vermeiden, wird jetzt schon daraus aufmerksam gemacht, daß diese Unsitte strafbar ist und in Zukunft von der Polizei nicht mehr geduldet werden wird. Jeder, der mit Erbsen ober dergleichen auf der Straße oder auS Wohnungen heran« auf Menschen wirst, macht sich nach dem R. St. G -B. strafbar, und werden derartige lieber, tretungen unnachfichtiich zur Anzeige gebracht, bezw. wird gegen Solche, die dennoch Unfug treiben, nötigenfalls mit Verhaftung vorqegangen werden. •• Dem «ilverguügen wurde am gestrigen Sonntag eifrig gehuldigt- denn nicht nur aus der Bahn des <3i|. Herein«, wo Goncert der Militärcapelle stattfand, tummelten sich hunderte von Schlittschuhläufern, sondern auch auf der Lahn wurde flott gelaufen. •* Falschmünzerei. Die FrauenSperion, welche am 19. v. M. in der Abenddämmerung in mehreren Geschäften dahier falsche Zweimarkstücke zu verausgaben suchte, was ihr auch in einem Falle gelang, wurde mtt H lfe der Polizei zu Darmstadt, woselbst sie auch mehrere Folschstücke verausgabte, in der Person der Eheftau deS Former« Leonhard Berres, Maria geborenen Römer von Wieseck ermittelt und zur Haft gebracht. Dieselbe wohnte in Darmstadt und hatte nur zum Zwecke der Verausgabung falscher Zweimarkstücke ihren in Wieseck wohnenden Eltern einen mehrtägigen Besuch abgestattet. Es ist anzunehmen, daß dieselbe noch in weit mehr al« der Polizei bekannten Geschäften falsche Zweimarkstücke verausgabt ober auSzngeben versucht hat, und wäre eS deshalb im Interesse der Untersuchung geboten, solches zur Kenntniß der Polizei gelangen zu lasftn. Die Verhaftete ist hoch in den 20er Jahren, mittelgroß und hat breites Gesicht. Bekleidet war sie zur Zeit der That mit blauem, anschließenden Regenmantel und brauner Kapuze. Sie führte eine Reisetasche von Stoss mit Ledergriss bei sich. *♦ Kirchliche Dienstnachrichten. Am 17. December 1894 wurde dem Pfarrverwalter Stei nacker die katholische Pfarr- stelle zu Ober-Flörsheim, Decanat WormS, am 24. December wurde dem Pfarrer Brückner zu Holzhausen die kathol. Pfarrstelle zu Ober-Wöllstadt, Decanat Friedberg, mit Wirkung vom 1. Januar 1895 an, am 16. Januar 1895 wurde dem Pfarrverwalter Adam Schmitt die katholische Pfarrstelle zu Bechtolsheim, Decanat Alzey, übertragen. — Ueber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes noth- wendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich des katholischen Geistlichen Johann Lorenz Brück aus Büdesheim, Kr. Bingen. Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Der angebliche Schlosser Fritz Decker aus Betzdorf, der sich auch. Schtffstechniker G. Herzog nannte, vom Polizeiamt in Gießen weg?n Diebstahls und Betrugs- Balthasar Möh- ring aus Ober-Seemen vom Amtsgericht Ortenberg wegen Strafvollzugs. ♦* In Amerika verstorbene Hessen. New-Aork City, N. A.: Margaretha Schile geb. Schäfer, 57 Jahre alt, aus Alzey- Jacob Lehrbach auS Obernheim- Heinrich Eisner aus Ortenberg. Belleville, Jll.: Magdalene Schaaf, Wittwe von Bernhard Schaaf, 68 Jahre alt, aus Bensheim. Chicago, Jll.: Leonhard Forschler, auS Großumstadt. Philadelphia, Pa.: Johann Baptist Winterstein, 56 Jahre alt, aus Nidda. Rochester, N. U.: John Appel, 66 Jahre alt, auS Dieburg. Springfield, O.: Catharine Lohnes, 79 Jahre alt, Wittwe von John Lohne«, auS Winterkaften i. O. New'Vork City. Catharina Muckstatt geb. Schäfer, 72 Jahre alt, aus Pfungstadt- Ernst Balzer, Ctvil Ingenieur, 44 Jahre alt, aus Darmstadt. Fair Haven, Carroll Co., Jll.: Julia Luckard geb. Köhler, 83 Jahre alt, auS Ermenrod. Greenpoint, L. I.: ©ufar.no Staudermann geb. Lang, 74 Jahre alt, aus Wendelsheim. Lima, Carroll Co., Jll.: Maria EltsabeihaPlock geb. Mertz, 67 Jahre alt, auS Schmitten. Mayvtlle, WiS.: John Schröder, 87 Jahre alt, auS SchwabSburg. 0 Aus dem Vogelsberg, 2. Februar. Die wahrhaft sibirische Kälte, die nachgerade zur Plage geworden, ist wieder milderer Temperatur gewichen. Die niedrigste Temperatur herrschte in der Nacht auf den Mittwoch, in der wir 15 Grad R feststellen konnten. Daß man anderwärts, wie z. B. von Romrod auS mitgetheilt wird, sogar 22 Grad R gehabt, will uns etwas gar zu frostig bedünken. Die Arbeit im Freien mußte eingestellt, daS Holzmachen im Walde aufgegeben werden. Die Kälte schlug durch die Viehställe, daß die Wände ^mit Ei« sich bedeckten und mehrfache Erkrankungen des VieheS sich eingestellt haben. AuS den offenen Stellen der fließenden Wasser und aus den Bäumen stieg ein Rauch auf, wie von einem Ofen, ein Zeichen der grimmigen Kälte. In die Keller dagegen vermochte die Kälte weniger einzudringen, weil sie ein hoher Schneewall schützte. Diese Schneewälle haben sich im oberen Gebirge durch den vorgestrigen Schneefall abermals verstärkt. Fast alltäglich ereignen sich hier Verkehrsstörungen. Sv blieb gestern ein Reisender au« Gießen mit feinem Schlitten zwischen Ulrichstein und RebgeShain tm Schnee stecken. DaS Pferd mußte auSgespannt und der Schlitten au« dem Schneewall herauSgeschleppt werden. Dazu fegte ein Sturmwind auf der Höhe, der die Schlittenfahrt lebensgefährlich machte. Zwei von Schotten kommende Fuhrleute biteben auf der Straße nach Ulrichstein, oberhalb des LudwigSbrunnen, ebenfalls im Schnee stecken. Sie mußten ihre Schlitten verlassen und wurden durch Hilfsmannschaften nach dem „Wiesenhofe" mit ihren Pferden geleitet. Erft am anderen Morgen konnten die Schlitten herauögeschippt werden, und nun mußte querfeldein gefahren werden, da die Straße völlig unpassirbar geworden. Wenn man erwägt, daß die aufgeschippten Schneemaffen oft in gleicher Höhe mit den Telegraphenstangen liegen, bann sind solche Verkehrsstörungen erklärlich. Nachträglich werden auch einzelne Fälle bekannt, bei denen Menschen durch die Schneestürme In höchster Lebensgefahr schwebten, indem sie von der rechten Straße abkamen, vollständig sich verirrten und dann nach Hilfe riefen. Nur dadurch, daß diese durch gleichfalls steckengebliebene Fuhrwerke allemal geleistet werden konnte, find keine Menschenleben zu beklagen. Darmstadt, 2. Februar. Vergangene Nacht starb der seit 23 Jahren der Zweiten Kammer und der öentrumfi* fraction angehörige Abgeordnete Bürgermeister Wolz« Seligenstadt. △ Mainz, 3. Februar. Hessische Ludwigsbahn. Mtt Rücksicht auf die Einladung der hessischen Regierung zu commissanschen Verhandlungen über die Verstaatlichung der Bahn fand am verflossenen Freitag Nachmittag eine Sitzung del VerwaltungSrath« der Bahngesellschaft statt. Da die Einladung der Regierung keinerlei Anhaltspunkte über die Absichten der Staatsregierung bot, so beschränkte man sich neben allgemeinen Erörterungen lediglich darauf, die Herren Bankdtrector Hedderich und Specialbirector Geh. Rath Reinhard als diesseitige Commiffare für die in den Tagen zwischen dem 10. nnb 17. Februar ftaitfxnbenben Verhandlungen zu bestimmen. vermischtes. • Karlsruhe, 2. Januar. In voriger Nacht wurde ein Student der hiesigen technischen Hochschule, Ernst Lukas auS Gotha, von einem HandlungSreisenden überfallen und durch einen Dolchstich schwer verletzt. • Ter Untergang der „Elbe". Don Herrn Emil Frank au« Ncwhork, zur Zeit in Frankfurt, erhielt die „Franks. Zeitung" zur Charactcristik de« Capitän« der „Elbe" folgende Zeilen: „Es ist nun gerade acht Tage her, al« ich mich von Herrn Capitän Curt von Gössell, sowie von den anderen Offizieren der „Elbe" verabschiedete, um dann frohen Muthe« nach Bremen und von da nach Frankfurt zu reifen. Al« ich feine Cajüte passirte, rief der Capitän mir au« dem Kreise feiner Familie, die Freitag Nacht schon an Bord der „Elbe" gekommen war, nochmal« ein herzliches Lebewohl zu. Und nun ist mein thenrer Freund nicht mehr. Es war die« meine dritte Reife mit der „Elbe", und fo habe ich reichlich Gelegenheit gehabt, diesen vortrefflichen Mann kennen zu lernen. Ueber sechs Fuß groß, mit großen, blauen Augen, blonden Haaren und blondem Dollbart, war Curt von Gössell wirklich der Typu« eine« richtigen Teutonen. Liebenswürdig und aufmerksam gegen Alle, war er stet« auf da« Wohl der Passagiere bedacht. Gegen seine Untergebenen war er wie ein Vater, und mußte er einmal gegen einen derselben wegen eine« Vergehen« einschreiten, fo that eS ihm leid, eS thun zu müssen. Besonders gegen Frauen und Kinder war er stets fo freundlich, daß eS keine Seltenheit war, ihn mit 1—2 Kindern auf feinen Knieen spielend auf Deck zu sehen. Kam Capitän v. Gössell nach Newyork, so war er immer ein beliebter Gesellschafter, und eS war mir oft vergönnt, mit ihm manch fröhliche Stunde zu verbringen. Sein Tagebuch enthielt viele hübsche Berfe, die ihm von Passagieren aus aller Herren Länder in allen möglichen Sprachen gewidmet waren. Leider ist auch dieses Buch, daS er fo hoch und theuer hielt, mit ihm auf den Grund des Meere« gegangen. Auf der Commandobrücke stehend, hat er tapfer dem Tode inS Auge gesehen und sein letzter Befehl galt der Rettung der Frauen und Kinder. Wer, wie ich da« Glück gehabt, diesen Mann näher kennen zu lernen, wird ihn nie vergessen." Wie wir erfahren, sollte Capitän v. Gössell demnächst das Commando über ein größere« Schiff erhalten, und der erste Obersteward I. Pschunder machte seine letzte Reise mit der „Elbe", da er nach der „Trave" versetzt war, waS eine Beförderung bedeutet. Ec hinterläßt 14 Kinder — die Geburt de« letzten wurde ihm während seiner Fahrt nach Bremen In der vorigen Woche gemeldet l * Bon erschütternder Wirkung ist der Inhalt eines Zettels, welcher In vergangener Woche bei einem nur wenige Tage alten, in dem Hausflur eine« Hause« zu Ebersbach- Oberdorf (Sachsen) ausgesetzten Kiude gesunden wurde und welcher folgendermaßen lautet: „Habt Erbarmen, gute Christenleute, mit diesem kleinen Wesen, nehmt eS auf. dies kleine Waisenkind, Gott wird eS Euch lohnen- ich werde Tag und Nacht Gott bitten, daß er Euch und das Kind erhalte und behüte. Das blutende Herz einer unglücklichen Mutter. Gute Nacht, mein Herzenskind. Behüt Dich Gott zu tausend guter Nacht!" Der kleine Findling wurde der Poltzel übergeben, welche bisher vergeblich nach der Mutter desselben Nachforschungen hielt. • Jagd auf dem Friedhöfe. Karlsruhe wird wohl die einzige Stadt im Reiche sein, welche die Ausübung der Jagd auf dem — Friedhöfe verpachtet hat, angeblich wegen UeberhandnehmenS der Hasen, welche von dem angrenzenden Großherzoglichen Wildparke in Hellen Schauren herüber« kommen und Blumen, Sträucher u. s. w. auf den Gräbern sehr beschädigen. Spidpleti her vereinigten frankfurter Stuftttgeater Opernhaus. Dienstag den 5. Februar: Margarethe. Mittwoch den 6. Februar geschlossen. Donner 4'ag den 7. Februar: Lohengrin. Freitag den 8. Februar: Gastspiel de« Herrn Konrad Dreher. Der Verschwender. SamStag den 9. Februar: Rosamunda. Vorher: Baftten undBastienne. Zum Schluß: Teufel im Pensionat. Sonntag den 10. Januar, Nachmittag« 3>, Uhr: Obersteiger. Abend« 7 Uhr: Mtgnon Montag den 11. Februar: Cyclus deutscher Dramen, dritter Abend: Die Her mannfchlacht. Gchauspielvaus. DienStag den 5 Februar: Fatale Geschichten. Mittwoch den 6. Februar: Gastspiel de« Kgl. bayr. Hosschauspielers Herr« Conrad Dreher. Die beiden Retchenmüller Donnerstag den 7. Februar: Da« Recht aus Giück. Freitag den 8. F druar geschlossen. Sam-tag den 9. Februar: Gansp el de« Herrn Conrad Dreher. Die beiden Reichenmüller. Sonntag den 10. Februar, Nichmittag« 37t Uhr: Madat^e Sans-Gdne. Abend« 7 Uhr: Wie die Alten sungen. kirchliche Anzeigen -er evang. Gemeinde. Montag den 4. Februar, Abend« 8 Ubr «idelstunde im Confirmandensaal der Johanne« ktrche. Erster Bries des Johanne« Cap 4 von Ber« 19 an: Gotte-liebe und Bruderliebe in ihrer Einheit. Pfarrer Dr. Naumann. M Seidenstoffe brreft au- ber Fabrik von von Elten 6 Keussen, Crcfeld, in feftetn »aas «u brieten Lchwar-e, farbtge u. ronfct Enbtnftolft. Samwtr. dtuiche und cuoet*. Dian verlange Huftn mit Lngab« des tif Verlag der «rühl'schen Druckerei (Fr. Khr. vietsch) tu KUetzen. prnf. Cours 2 /2. | e vom 1 26. 1. | I -----—------ Cour 2./2. e vom 26./1. S — Conrse vom 2./2. I26./1. • •E Course vom 2./2. | 26./1. tfourft vom : 2,2. 26. 1. 1* tfourfe vom 2./2. 26./I. Staab|a|iere. TeutfAc D. Reichs'Anl. 4 Schweb. Dbl. . 101.70 101.35 4 Lissabon. . . . 71.70 72.10 4 Prag-Durl891 103.50 103.10 4 Pr.H.-Act.neue 104.60 104.60 Dest. Rdw. üLl 2317, 182.50 135* zl 228.— 4 105.45 105.95 8V, do....... Schweiz. Eidg. 102.— 101.35 4 <7, Rom II—VIII Buenos - Aires 84.05 82.90 3 4 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold 76— 103.80 73.10 102.40 37, 4 do....... Goth.unk. 1903 101 — 105.40 100.70 104.60 Gotthardbahn. Schwz. Central Cchw, Nordost Jtl Mittelmeer Pr.Henri iLxb.) IMJ» 136.6» 3 4 3'/, do....... do....... Preuß.Consols do....... 104.80 97.70 105.15 104.80 104.95 97.70 105.55 104.70 5 5 4 v. 1889 . . . Serb.Gld.Rle. do. Tab.-Rle. Spanische Rte. 105.80 78.40 78.20 74.40 104.80 78.70 78.40 74.50 87, v. 1888 . . . Ataideahrl.Aal. do.S.-Braunf. 68.80 100.10 67— 100.— 3 3 4 5 Ital. gar. 6.8. Lworneser. . . Eicil. v. 1891 Toscanische. . Ruff. Südwest RjSsan: Uralsk 55.60 57.80 83.90 91.80 103.25 53.50 56.20 83.— 5 4 liwtrfe fftzl. Buderus 6 W. Eisenb. Rtenbk. 105.20 101.50 105.20 101.50 137.20 94.25 100— 126— 98.5» 98 54 8 do....... 98.15 98.10 5 Türk. Zoll Obl. 101.80 ICO.60 8‘„ 87, 87, do. Solms-Lich do.Isnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. 101.— 101.— 4 103.10 »aah-Artiri. verziaal. Laake 4 Bad. 6t.-Dbl. 1 bo.conv.Lit.C. —. — 29.50 90.95 —.— 4 102.10 102.15 DtscheReichübk 159.55 159.90 in Sreemim. v. 1886 . . . 106.95 106.80 1 do. LiLD 26.10 26.35 101.— 4 Wladikawkas . 102.75 102.70 Frankftr. Bank 162.50 162.35 4 Bad. Th. 100 . 144.50 144 — 4 Bayr.Et DM. 106.30 106.45 4 Ung. Gld. Rte. 102.70 102.85 tiffDi.-lriarrt. 5 Anatolische B 93.80 93.40 Berl.HdlSges. . 154.50 153.90 4 Bayer. Th. 100 149— 148— 87, do. Etsb.-Obl. 105.20 105.40 4 do.Kron..Rte. 96.65 96.65 Deutsche. *7, 47, 3 Portug. v. 86 . 61.70 64.70 Darmst. Bank. 152.— 151.90 5 Donau Reg. . 116.50 107- »7» Brem.St.'Änl. 47i do E.B.Gold 106.— 4 Hess. Ludw. v. 1868/69 . . do.v.1874 . . do. v. 1875/78 do. v. 1889 . . 34.50 34 50 Deutsche Bank 173.70 172.90 37, Cöln-Minden. v. 1892 . . . 103.20 103.05 v. 1889 . . . 105.70 103.60 Salon.-Mon. . 62.50 62 — DiSct.- Comm. 205.40 206.70 Th. 100 139.50 138.5» 87, Hamb.St. Ate v. 1893. . . 103.60 102.50 5 <7, Arg. hm. Anl. do. äufj.0.1888 «:?o 51.20 41.90 4 4 103.30 103.65 103.15 103.60 103.- |fai>briefe. Dresdner Bank M'Ueld. Er.Bk. 158.20 108.30 157.70 106.60 B 4 Madrid .... Mem Th. 100 50.60 189— 52— 136 8» 4 Hess. 6t.. QM. 105.75 105.55 S', ehinesischeAnl. 102.— 102.50 37. 4 D. Grndschuld« 104.60 104.60 Left.Srd.Anst. 337»/, 338i/| 5 Cefterr.D.1860 131.80 127.20 94.80 132.30 127 2» 93.94 35.5» 3' 104.75 104.— 4 ägyptische unis. Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . Stitle 9H. 105.90 106.10 73.10 60.30 20.90 *'/, 4 Homburger!. . Pfälzer Rordb. bank V—VI iilalrir-irtita Rordd. Lloyd . »■/, Oldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. fro. 400 lainiial. (aale «uiiauHfd)«. Griech.E.B. v. 1890 .... do. Mon Anl. Ftal. Ate. St. 1000—4000 do....... Oest.Gold Ate. i>st.SUb..Rte. Port. St. Anl do...... 6 73.- 63.30 21.50 104.60 104*50 4 3'/, do. I—II do....... 101.20 100.90 101.10 100.70 86.10 88.60 30.70 33.65 30.50 33.- 4 «uliÄMblfdie. Slisab.-B. stfr. 104.90 103.95 4 Frkf. Hyp.-Vk XIV..... 105.— 104.95 HSchsterFarbw. Bochumer Guß 417— 134.60 412.— 136.80 4 Raschau Oderb. 87, do....... 101.20 100.50 Dortm. Union. 59.90 60.50 Ptr Stück ta Ttf. 8 4 <*/. <7, 87.70 53.50 1 102 95 ! 83.30 86.90 51.80 . 103 30 83.25 25.60 8‘L 4 oranks. d.1893 Darmst. 88 94 Gießen .... Mainz..... Dfienb. v.1892 Wiesb. , 1887 ' Worms .... 103.— 101.70 104— 102.— 101.80 101.50 104— —.— 4 3 5 4 8 v.1891 . . . Lombardische . Lombardische . Dest. StaatSb do....... bo.I.-Vjn.6m. 104— 103.50 71.80 114.60 104.65 94.35 101.90 71 — 113.30 103.55 94.20 4 • 4 1 87, 4 do. Hyp.-Cred. Ldw.Cred.-Bk. Hamburg. Hyp. do. unk. d. 1900 do....... Mein. Hyp. alte 102.50 103.50 101.55 104.40 101.— 102.— 102.50 103.50 101.55 104 25 100.50 102.30 Gelsenk. Lrgw. Harpen. Brgw. 8er. Königs u. Laura . . . ffifeab.* JLdtea Heff.Ludwigsb. 154.90 183.60 120.20 121.20 154.90 184— 122.10 124.60 Ansbacherfl. 7 Augsburg. , 7 Brschw.Thlr20 j Finnland. .10 Freiburg. sS.15 ' Mailänder, 10 44— 28.30 106.50 —— 28.80 14 — 43.90 28.50 106 70 58.50 28.20 14 10 5 Rum am. 98.50 98.50 3' 101.20 3 Do. IX. üm. . 93.60 92.25 4 do. neue 105.10 105.20 Esac. Agram . 2161/« 215.» , Memmgerfi 7 24.70 24.56 4 Nuss DM. p.Bo 102.40 102.20 Cbrtfhania 104.25 3 do. v. 1885 . . do. Erg.-Retz . 92.90 91.80 3' , do....... 101.50 100.85 Lest. Staatsb. 830-/4 330— Pappenh. „ 7 25.60 25.60 .....— 1 ■ —— ' — 93.45 92.70 4 Pr.H Act.alte 101.80 101.60 do.Eadb.(rL' 86-/4 87 » e LenedigerL. 30 23.70 23.96 Aie heutige '-Nummer umfaßt 6 Seite«.