18M Freitag den 4. October Zweites Blatt jft. 233 7943 Amts- unb Anzeigeblatt süv den Äveis Greszen chratisbeikage: Gießener Jamikienötätter eipp. । imiii an9eferM heft £> Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für bex folgmben Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. «2°ÜL> Rend men. ?rung. 8, tragen, welche beide in dem Anstaltsgebäude wohnen. Außer | diesen ertheilen in der Anstalt noch ein LandwirthschaftSlehrer und ein Volksschullehrer Unterricht. ES finden jährlich zwei Unterrichtscurse von je 5 Monaten statt, in welchen jede Schülerin für Unterricht und Logis 20 Mark bei dem Eintritt, und für Kost und Verpflegung pro Tag 90 Psg. in Monatsraten pränumerando zu entrichten hat. Außerdem find noch etwaige Ausgaben für Arzt und Apotheke zu bestreiten. Vom Tage des Eintritt« an, also während deS Cursus, dürfen die Mädchen ohne Erlaubntß oder Auftrag der Hausmutter außerhalb der Anstalt nicht verkehren und haben sie sich der eingeführten Hausordnung unweigerlich zu fügen. Insbesondere ist ihnen auch Ehrerbietung, Gehorsam und Unterordnung gegen daS Auffichts- und Lehrpersonal, Freundlichkeit, Verträglichkeit und liebevoller Verkehr untereinander, und endlich Treue, Fleiß und Sorgfalt bei den Arbeiten zur strengsten Pflicht gemacht. An Sonn- und Feiertagen werden die Mädchen veranlaßt, den Gottesdienst ihrer Confesston zu besuchen, wobei die Hausmutter bezw. die Assistentin die Begleitung übernimmt. Morgens vor dem Frühstück, vor und nach dem Mittagessen und Abends vor dem Schlafengehen findet gemeinsames Gebet statt. Besuche von Eltern und Schwestern sind gestattet, solche anderer Personen nur unter Begleitung eines Mitglieds des OrtscorniteS. In die Anstalt sind mttzubringen: 1 Bettdecke, 1 Unterbett, 1 Kissen (Bettstelle und Matratze werden gestellt), 1 doppelter Ueberzug, 1 weißer Bettüberwurf, 6 Hemden, 4 Handtücher, 2 Bettjacken, 1 Kleiderbürste, 1 Schuhbürste, 1 Zahnbürste, 1 Regenschirm, 1 Nähstein, Zeug und Leinwand zur Anfertigung bezw. Unterhaltung von Kleidern, Hemden und Bettwäsche, Wolle und Garn zu Strümpfen und Socken rc. und 2 Vorhangschläßchen. Am Schlüsse des Cursus findet eine Ausstellung der gefertigten Arbeiten, die Uebergabe von Zeugnissen über Betragen und Leistungen, sowie eine feierliche Entlassung der Schülerinnen statt, wozu deren Eltern und Angehörigen ein- geladen werden. Der ersteCursus pro 1896 beginnt Freitag den 3. Januar und wird Samstag den 30. Mai desselben Jahres geschlossen werden. Die Meldungen hierzu sind bei dem unterzeichneten Vor- I fitzenden des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Büdingen unter Einkauf >wack. Geschäft. i ungea> vierteljäbrig-r ^öomlcmentrprci-r 2 Mark 20 Psg. mit Bringcrlohn. Durch bie Post bezogt» 2 Mark 50 Psg. Rebaction, (JflKbiHot und Druckerei: Schutstraße Kr.7. Fernsprecher 51. Alle AnnonceN'Bureaux beS In- unb AnSlanbcS nehmen Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. erschlossen, — das hatre sie gedemüthigt. Gleich in der ersten Zett ihrer Ehe, auf ihrer Hochzeitsreise, hatte sie zu bemerken geglaubt, daß seine ehrgeizigen Pläne ihm höher standen, als sie. Das hatte sie bis zu Thränen gekränkt. Gern hätte sie an seinem Streben theilgenommen, wozu ihr Grift sehr wohl befähigt war, aber da er das nicht verstand und sie wie ein Kmd behandelte, rächte sie sich durch beißende Verspottung seines Ehrgeizes. Wie eine Molluske in ihr Gehäuse zog er sich in seine vornehme, abgeschlossene Ruhe zurück und verbarg seiner Gattin sorgfältig sein Denken und Empfinden. Unverstanden lebten sie nebeneinander hin. Dann, nach neun Jahren, — sie war schöner, geistreicher, er müder, verstandesklarer geworden, — begegnete dem jungen Weibe einer, der eS verstand. Wie dieses Verstehen so ist bei den einsamen, verkannten Frauen. Er hatte warme, offene Augen, eine prachtvolle Mischung von übermütigster Jugendlust und Schwärmerei in den Zügen, ein heißes, empfindsames Herz. Und wie er ihr alles erschloß — alle Pläne, Wünsche, Hoffnungen mit ihr theilte, in ihr den ebenbürtigen Geist sah, aber in ihr die höchste moralische und ethische Instanz verehrte! DaS war Liebe — daS war Einklang und Glück. Ohne daß fie darüber gesprochen hätten, wußten sie, daß sie für einander geschaffen waren,, und Stella hatte deßhalb den einsamen Badeort gewählt, um darüber Nachdenken zu können, vielleicht von hier aus die ersten Schritte zur Trennung zu thun. Das Kind? Rodt? Ihr Herz zitterte. Aber — der Knabe hing viel mehr am Vater, als an ihr, — beide würden fie nicht vermissen und — vor ihr stand daS Glück, daS goldene, berauschende Glück. (Fortsetzung folgt). • Die bestbezahlte Gouvernante ist die englische Governeß deS Königs von Spanten. Ste erhält 18000 Mk. jährlich. * Eine „Soldateobrant", die sich mit Würde ins Unvermeidliche zu fügen weiß, ist Fräulein Minna F., Küchenfee in Danzig, die der „Danziger Zeitung" zufolge an ihren nach Lauenburg entlassenen 128er folgenden wörtlich abgedruckten Brief gesandt hat: „Libe Frans! Ich will nur dich mideilen, das iS nuscht mer. Weil du entlassen wirscht mihr untre! un blos doch zu Nähren gemacht sacht mein Herren seinem Frau. Und darum bin Üch zu schat als immerwesende Junkfrau. Und ich hab mich gantz annre Schad- angeschafft und iS vil großer als du und gewest Huntrowsihr und du nich mal kein Gefreit? Darum iS auS brauch- nich zu weinen ich auch nicht. Adche besten Gruß. Meine Foht- grawü schmieß weck! Minna." wollen, aber bald einsehen müssen, daß cs aus vielfachen Gründen nicht ging. Denn die Huldigungen, welche ihr der junge österreichische Graf Leo D. — man flüsterte eß sich bereits in die Ohren, daß er ihr aus Wien hierher gefolgt war — zu Füßen legte, blieben nicht verborgen, und zurück- weisen konnte und mochte sie dieselben nicht. Um daher der Medisance nicht zu viel Stoff zu liefern, konnte fie sich den übrigen Besuchern deS Badeortes nicht fernhalten, die nun von der Rolle passiver Bewunderer zu der activer übergingen. Sie war eine Frau von bestrickender Anmuth und besaß die Kühnheit, jene klug zu benützen. Dabet war ihr Geist von sprühendster Kraft und geschmeidigster Feinheit- er durchdrang schnell die Schwachheiten der Menschen und zog sie ans Licht — alles von dem Firniß ausgelassensten, kleidsamsten UebermuthS übergossen. Derselbe verschaffte ihr nicht selten Feinde, aber eS dauerte nicht lange, so gingen die- selben mit flatternden Fahnen zu ihrem Gefolge über oder sie wußte dieselben mit unnachahmlicher Geschicklichkeit kalt zu stellen, d. h. ungefährlich zu machen. Alles in Allem ein Weib mit großen, inneren Fähigkeiten und Hilfsmitteln und den vollendetsten äußeren Retzen. Graf Leo war nicht allein aus Gründen überflächlicher Huldigung ihr gefolgt. Wenn auch noch kein entscheidendes Wort zwischen ihnen gefallen war, wußten sie doch beide, daß ihre Herzen sich mehr miteinander beschäftigten, als in dem bewegten Gesellschaftsleben bet einer „Flirtation Brauch war. Die Baronin hatte mit siebzehn Jahren gehetrathet. Ob sie ihren Mann damals geliebt hatte, wußte sie heute, nach neunjähriger Ehe nicht mehr zu sagen. Die Erinnerung war verblaßt, wie daS Morgenroth der Kindheit. Und er? Hatte er sie geliebt? Sie zweifelte. Seine Leidenschaft war zum mindesten versteint. Durch ihre Schuld? Manchmal, sehr selten wagte sich nagend der Vorwurf an ihr Herz. Sie warf ihn fort - immer wieder. Sie war ihm nichts! Egon hatte ihr nichts von seinem Geistesleben huf. ^^Dannb'hatten sie sich kühl wie zwei entfernte Verwandte He Hände gereicht und waren geschieden. Die Baronin war bald die Berühmtheit des Bades, ta« zum ersten Male während der Dauer seines Daseins ml verschlafener Lethargie erwachte. Sie war die an- ^irhmdste, gesuchteste, vornehmste und - gefährlichste Dame. Anfangs hatte sie in stillster Zurückgezogenheit leben unter gleichzeitiger Angabe des Vor- und Zunamen-, des TagS, Monats und Jahres der Geburt und des Wohnorts der Schülerin und deS Namens der Eltern oder deS Vormundes schriftlich etnzureichen. Lind heim, den 2. September 1895. Der Vorsitzende deS landw. Bezirksvereins Büdingen. Klietsch, Geh. RegierungSrath. Das Orscomitö. Westernacher, Oberamtmann. Frau Wefternacher. Buß, Kreisschulinspector. Lipp, Bürgermeister. König, Beigeordneter. Der Menet Anzeiger erscheint täglich, eit Ausnahme beS Montag». Die Gießener .Pamtkien-tälter irrbtn btm Anzeiger «ichmtlich breimal beigrlegt. - wollen un- genießen — —" Mit einem heißen Blick, den sie fett - nun fett ihrem ‘“1 .-Mett-tage nicht an ihm bemerkt hatte, wollte er fie an ' ziehen, aber sie wich ihm aus und ihre eisige Ablehnung M ihn den Satz nicht vollenden. Zugleich erlosch die jS.ftontne in seinem Auge und es glitt nun wieder mit 27.76 iilftlnflutrtcm Phlegma über die ebenmäßige Gestalt seines SSl":Dr!bes wie über eine gleichgiltige Sache, aber zwischen den M fallen seiner schön geschwungenen Brauen nistete sich jene .Ernest Melancholie von Neuem ein, welche ihn nach den ersten W fachen seiner Ehe befallen und ihn soeben zu Gunsten dner echt menschlichen Regung für einen Augenblick ver- Aintlicher Theil. tie landwirthschaftl. Haushaltungsschule zu Lindheim. Provinz Oberhessen. Die zu Lindheim fett sechs Jahren bestehende Haus- MuvgSschule deS landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen steht unter Oberleitung und Verwaltung des landwirthschaftlichen BezirkSveretnS Büdingen und eine- OrtS- rovitöS zu Lindheim und hat die Aufgabe, Mädchen im Alter von etwa 16 bis 20 Jahren die Gelegenheit zur Aneignung wjenlgen Kenntniffe und Fertigkeiten zu geben, welche zur Führung einer wohlgeordneten, einfachen bäuerlich.bürgerlichen Haushaltung erforderlich sind, sie «n Reinlichkeit, Pünktlichkeit und Fleiß, Ordnung und Unterordnung, sowie an Sparsamkeit im Haushalt zu gewöhnen mb auch auf Geist und Gemüth bildend einzuwirken. In dieser Lehranstalt erhalten die Mädchen Unterricht mb practische Anleitung im Kochen, indem die Unterweisung titrln abthellungSweise an zwei Kochherden erfolgt und auf .He Erlernung der Zubereitung einer schmackhaften und IrSfttgen sogen. Hausmannskost gerichtet ist, im Conservtren von Nahrungsmitteln, wie Einmachen von Gemüsen und Früchten, Einsalzen von Fletsch, Räuchern von Fleisch und Mrstwaaren, im Backen, Waschen, in der Behandlung der Msche und Kleidung, im Bügeln, Putzen, im Molkereiwesen, inb zwar in der Behandlung der Milch und Bereitung von Sutter und Käse in der der Anstalt zugehörigen, in dem klnstaltSgebäude eingerichteten Molkerei, in der Bestellung inb Ausnutzung des Gemüsegartens, sowie Unterricht In der .Zucht und Pflege des Geflügels. ES werden ferner die Rädchen In der Fertigung weiblicher Handarbeiten gründlich ritrterroiefen und zwar im Stricken, Flicken, Stopfen und iNeißnähen mit der Hand und der Maschine, und erhalten Zuleitung zum Kleidermachen, wobei ste sich für den eignen Mars und für denjenigen ihrer Familie beschäftigen dürfen. Auch wird in den Fortbildungsfächern, nämlich im Rechnen, rin der Abfassung von Aufsätzen und Briefen und in der Buch- Mrung Unterricht ertheilt, wie auch Unterweisung in den AusangSgründen der GesundheltS- und Krankenpflege erfolgt. ES ist in der Anstalt für eine geist- und gemüthblldende °Lectüre gesorgt und wird der Gesang gepflegt. Ein Clavier iiü der unentgeltlichen Benutzung der Mädchen überlassen. Die unmittelbare Leitung der Anstalt ist einer Vorsteherin ^Hausmutter) und einer Assistentin (Jndustrlelehrerin) über- Gießener Anzeig er General-Anzeiger. m. Snbet S“"". '•1 Ul, ,r: Prelsver- in durchm keinen 8200 ?r Vorstand. ÄS'» * £tnbo>. • 1896- Silbrrre-u d'Mlt * vov Ml einge= 7942 er, 'eschäft. Feuilleton. Stells. Skizze von V. Buchwald. (Nachdruck nerboten.) ES war ein kleiner, eleganter, nervös stiller Badeort, jen Baronin Stella in diesem Jahre gewählt hatte, um sich jon den Anstrengungen eines Wiener Faschings zu erholen. Man hatte ein wenig den Kopf geschüttelt über den ^insall der schönen Frau. Aber das Unerhörte hatte sich ereignet, daß zum ersten Me in ihrem Leben der Gatte ihr bedingungslos recht 3C||t6„(Sin herrlicher Gedanke, mein liebes Kind," hatte er Mich-liebenSwürdig gesagt. „Sobald ich Urlaub erlange, ich Dir mit Rodi nach und dann wollen wir ausruhen Schiffsnachvichten. — Der Postdampfer „Kensington" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 30. September wohlbehalten in Newyork angekommen. _______________ □OOOOOOOOOOOOOOOOOOOD ö Hausfrauen, steht Such nicht selbst im Ficht! Q O DaS Beste ist immer das Billigste, und dieses trifft Q ganz speciell zu bei dem überall beliebten Wasch- und Q Bleichmittel _ V q I>r. Thompson s Serfenpulver. Q O Vorröthtg in allen Colonial-, Materialwaaren- und Ä SeifengeschSften. 7616 _ □oooooooooooooooooooa rund rund cbm Ifdm 52,6 Ifdm OarboHneam No.46321 8090 8182 NurAecht;' 126 3- Aermietyungen. hygienischen •V w *caa ü «odlermann II ▼ •F." 3965 600 804 55 86 52,6 cbm qm SUterSw. SelterSw. SelterSw. SelterSw. Edetstraße 1, Frankfrtftr. 1 u. Neustadt 8, 1 1 SelterSw. 59, SelterSw. 39, SelterSweg 8, SelterSw. 46, Wallthftr. 46, Wallthstr. 22, Walllhstr. 29, Wallthorftrb, Westanlage 2, Neuftadt 58, Neustadt 79, Neustadt 41, Neustadt 23, Schillerstr. 7, Nritz Sony Rachf. W M Roll 9. Metzger Carl Vieler Georg Kinkel. R Lchlabachö Rchf Iae. Häuser H Vogt II. Heine Vecker H Arnold 1). Wtlh MautanvS 3 M Schulhof H E Aughardt. Carl Petri Hetnr Lvallack» Wallenfel» Gebe Tldamt «. Waller 3- vrLatigam 24, 2, 33, 71, Neuebäue 15, Cd H Kuekert Neuebäue 1", W Schomder a. Erdarbeiten: 1. Aushub und Transport von Boden 2. Uferbesestiguig mit Nasen 3. desgleichen mittelst Steinabrollung b. Maurerarbeit: 4. Fundamentaushub 5. Bruchsteinmauerwerk 6. Rollschichte aus Klinkern c. Zimmerarbeit: 7. Anfertigen eines Geländers (12/12) einschl. Holzlieferung und Aufstellung Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. P-t Leppla Ar Müller «ob Stuhl Carl Cdiuhe IL Cmtl »tschdach Adolf Geiste. Vhil Herrmann frr. Leo »rau 3. « Rühl Otto Schaaf Ph Schwager- «ug. Voigt »derhardt Dort Ludw Lott» «ebr Michel 9 Roth 11 L Kalkhost 4618 nfl-V Die Erd-, Maurer- und Zimmerarbeiten zur Geradlegung der Wieseck längs der Bleiche sollen im öffentlichen Angebotversahren s Montag, den 14. Cctobev d. I., Vormittags 11 Uhr, verdungen werden. Neuester vervollständigter Placat - Fahrplan enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Cliegsen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim. Gedern, Schotten und Laubach ankommenden und abgehenden Eieenbahnzüge, zum Preise von ÄO Pf. in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ vorräthig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des .Anzeiger“ bezogen werden. «ebaction: A. kcheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen UnwersttStS-vuch. und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Das Fleisch-Pepton der Compagnie Liebig, wird als diätetisches Nährmittel sür Magenleidende ärztlich verordnet, und wird nach Pros. Dr. Kemmerich s Methode hergestellt unter steter Controlle der Herren Prof. Dr. M. Von Pettenkoser und Pros. Dr. Carl von Voit, München. Käuflich in Dosen von 100 und 200 Gramm. Dio Patenl-Myrrholin-Soife ist in den nuten Parfümerie- und Droguen-Geschäften, sowie in den Apotheken ä 50 Pfg. erhältlich, woselbst auch die Broschüre mit den Du lachten der Professoren und Aerzte zu finden ist. Jedes Stück muss die Patent- numiner 63592 tragen. Das kaufende Publikum möge sich noch schliesslich sagen, nicht der Geruch, nicht die äuMMcre Verpackung und nicht die Iteclaiue bestimmen den Werth einer Seife, sondern deren Einfluss auf die Haut und damit auf den gesammten Gesundheitszustand des Menschen. Engros: Flügge & Co. in Frankfurt a. M., welche nach allen Orten, in welchen sich keine Niederlagen befinden, 6 Stück zu Mk. 3.— frc. gegen Nachnahme versenden. h ü - Neuenweg 15, H ft. Rastaner ▲ Neuenweg 58, H fl Sack Neustadt 3, Ü Kohlermann II ▼ Darmstädter Werde-Lotterie Ziehung am 16. October 1895. 7035 j CUiteftratc 113 III: 8 ober 9 Zimmer mit Zubehör, oermtethet H. «ldami. 6878] Ecke der verlängerten vismarck» stratze u. Stephanstratz« 13, tn nächster ItLhe deS Realgymnasiums, der Untoer» tät und des Gymnasium-, ist anc Parterrewohnung eo. 3 Zimmer mü adern Zubehör per sofort zu vermiet-«» Kaffee-Essenz in Dosen. Anerkannt bester und aus- > gleblgster Kaffeezusatz. UebtraH vorrKtblg. j Vor K«ebak»otz wird nnnil Bekanntmachung. Die Urliste für die Schöffen und Geschworenen liegt eine Woche lang und zwar von Donnerstag den 8. bi8 einschließlich Donnerstag den 10. Oktober d. 38., auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Jedermanns Einsicht offen. Innerhalb jener Offenlegungsfrist ist gegen die Nichtigkeit oder Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Einsprache zu erheben. Gießen, den 1. October 1895. 00 ’N*»» ^Uvenarius 6213] Zwei oder auch drei tneiaander- gehende moblirte Zimmer zu oermtethen. ftrONtforterstratze tl, -ine Trepp«. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote I Hauptgew.: 1 eleganter^Wagen, Zweispänner, mit 2 Pferden und compl aus deck vorgeschnebenen, dort erhältlichen Formular sind bis zum ge- Geschirr, i. W. v. Mk. 6000; 1 Reitpferd mit Sattel und Aaum i W o nannten Termin bei uns emzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Mk. 2000; 1 Stuhlwagen mit Pferd und Geschirr i W v Mk ’17Oo' Gießen, den 28. September 1895. 16 Pferde oder Fohlen i. W. v. Mk. 10 000 u. o.' andere Gewinne Da^ Stadlbauamt. 8090 Loose a Mk. 1, 11 Stück sür Mk. 10 Schmandt. Iempfiehlt der Haupt-Agent für Gießen und Umgegend: 7974 Richard Buchacker, llfiifnbäuf 11. Keine andere Toiletteseife vermag sich auf die Anerkennung von 2000 deutschen Professoren und Aerzte zu stützen! Die Patent - Myrrholin-Seife ist ohne jede Concurrenz die einzig in ihrer Art exi- Mtirende Toilette-Gesundheits-Seife zum täglichen Gebrauch. Durch ihre Anwendung erzielt man auf naturgemässem Weg die beste Schönheit«- und Gesundheitspflege der Haut und hierdurch einen schönen Teint. Das angenehme sammetartige Gefühl beim Waschen,'.die grosse Milde und Reizlosigkeit, verbunden mit den keiner anderen Toilette- Seife innewohnenden cosmetischen, hygienischen und sanitären Eigenschaften haben die Aerzte (siehe Broschüre) veranlasst, die Patcnt-Myrrholin-Seife für die beste aller Toilette - Seifen bei zarter Haut, für Kinder und zur Beseitigung von Rauhheit, Schrunden, Rissen und Unreinheiten der Haut etc. zu erklären. Jeder Vorsichtige wird auf Grund solcher Gutachten in Zukunft nur Patent- Myrrholin-Seife anwenden und jede besorgte Mutter wird ihren Lieblingen die Annehmlichkeit derselben gewähren. Die Patent-Myrrholin-Seife verwascht sich nur sehr langsam und hat ein angenehmes, aromatisches, wenig vordringliches Parfüm. Bekannte Fachchemiker haben die Patent - Myrrholin-Seife geprüft und u. A. fasst Hofrath Dr. C. Sch in i 11's chemische Versuchsstation und hygienisches Institut ihr Urtheil wie folgt zusammen : „Die „Myrrholin-Seife^ können wir als ,eine durchaus wohlgelungene, den strengsten Anforderungen genügende Toiletteseife bezeichnen, welche sogar in Folge ihres Myrrholin-Gehalts den Werth einer guten Toiletteseife liocli erheblich übersteigt und dadurch eine bisher unausgefüllte Lücke ausfüllt, nämlich die einer Toilette-Seife. 18661 MöbltrteS Zimmer mit Eatstnrt and einfach möbltrteS Zimmer |u t>cr* wiethen____«Lu»dueg 7. 8174] MöblirteS Prrterreztmmer btQig |U_pertnietben. Dammyratze^L«. 8162] Möbl Zimmer ju vermieth«. Stoinstratz« 46. ♦977 Riederlagen tn «letzen r. ♦ Babnhsstr. 57, PH Saue« II. Bahnhsstr 51, Aug Roll IL * Bahnhsstr. 30, Cmtl erdig ▲ Brandpaffe 4, Rod Hecker Kreuzplotz 9, ▼ LudwigSpl 4, ▲ Ludwig'ir. 36, Üudwtgstr. 20, Löwena. 28, ♦ Marktstr. 28, Marktstr. 34, Marklftr. 4, ♦ Marktplatz 15, Marktplatz 18, ♦ Mark platz 8, ♦ Marktplatz 21, Mäuoburg 14, MäuSburg 13, Neuebiue 5, i frunkfiirtcr lllöbcldllogüiin Inh.: Aua. Ossmann, Giessen, 89 Seltersweg 89. Billigste und reellste Bezugsquelle in Betten, J Polster- und hastenmöbeln, sowie Uebernahme 3 compl. Ausstattungen. 7703 , wenn jeder Topf den Namenszug in blauer FarbefraqU^ 58101 DaS seither von Herrn Haupt» mann Deter tn meinem Hause, rUiee« stratze 14, bewohnte LoatS, bestehend tn 6 Zimmern und 2 Mansarden nebst Zubehör, sowie mit oder ohne Pferdestall und Burschenstube und Gartenanthetl ist sofort ganz oder theilweise zu otr» miethen.__________Cd. SUderelfea Sehr freunbl. FamtltenlogiS (3 Zimmer mit Zubehör) tm ersten Stock, Schulftr. Rr- 7. auf sofort zu oermtethen Näheres In der Exped. b- Bl 8095) Wegen Versetzung deS Herrn 3ocomottoführer Roth ist der dritte Stock, 4 Zimmer und Zubehör, ftrank» urterstratze 69, per sofort oder ersten Januar 1696 zu oermtethen _____________ Carl Haas jr. 8091] Gin MansardenlogiS im Hinter» hause zu vermietden. LudwtgSplatz 4. 7210] Ein neu hergerichteteS Familien» logtS, 5 Zimmer nebst Zubehör, sofort zu oermtethen. Sründergerllratz« 18. 6610| Logts mit 4 Zimmern mit allem Zubehör zu oermtethen. Georg Möhl, Bahnhofstraße 1. 8139] Kleines LogtS zu oermteihen. _____________Katharinengckffe 10. 4545] Dritter Stock, 7 Zimmer nebst Zubehör und Ladeeinrichtung, per sofort zu oermtethen. 8. Petri I. ö»e-, Neuenweg 39 ♦ Des Versuches werth! ♦ ? Dr. Thompson s Seifenpulver ♦ ▼ ist anerkannt daS beste, billigste und bequemste Waschmittel- ♦ ▼ I>r. Thompson's Seifenpulver + ♦ macht die Wäsche blendend weiß, ohne Rasenbleiche. ▲ > Dr. Thompson^ Seifenpulver ▲ spart Zett und Geld unter größter Schonung der Stoffe. T Dr. Thompson's Seifenpulver ♦ jsi garantirt frei von allen ätzenden, die Wäsch- angretfenden ♦ Bestandlheilen. ▲ ▲ Dr. Thompson's Seifenpulver ♦ Wasser aufgelöst, gtebt, wenn kalt geworden, eine ? schöne, weiche weitze Seife und verleiht drr Wäsche einen ▼ angenehmen frischen Geruch ▲ Dr. Thompson s Seifenpulver ♦ tft der Hauptsache nach eine Kernseife bester Qualität. ▼ Dr. Thompson's Seifenpulver ♦ ? bat sich seit einer langen Reibe von Jahren tn Tausenden von ♦ ▲ Familien unentbehrlich gemacht. X ▲ Dr. Thouipson's Seifenpulver ♦ ist i« «tetzen und Umgebung in allen besseren Colonial» y und MaierialwaareN'Handlungen zu haben. A ♦ Dr. Thompfon's Seifenpulver ▲ ▲ wird in Original-Paketen von «/, Pfund verkauft. n Beim Einkauf achte man genau darauf, daß die Pakete den Namen ▼ „Dr. Thompson und die Schthmarke, den „Schwan", tragen. + ♦ Man fordere ausdrücklich Dr. Thompson » Eeifenpnlver und ▲ ♦ weise alle minderwerthigen Rachahmungen, welch: unter ähnlich T klingendem Namen an geboten werden, zurück. ♦ _ Alleiniger Fabrikant: »rnst Siegltn Fabrik von vr. Thompson'« * ▲ Seifenpulver tn «achen. 57341 DaS von Jörn. Fabrikant Gg. Noll bewohnte Logi«, Ostanlage 9, ist per so ort anderweit zu verm. ®Ut*, Südanla^. 18. Zwei Läden c. Oct oder in meinem Neubau, Marktstratze 29, zu oermtethen. LH. GeUfns. l^Kst 8119] Freundlich möbltrteS Zimmer, coent. mit Pianino, billig zu orrmitthen. Rordanlag« 1», li „Preisgekrönt Welt- Ausstellung Chicago“. ^jfte'sDiilerV .,rln Bit Tr ,fca§ ih» eieser r ;r«ie*b. de rann Sie ''lßenden 6([d ?ea »an Skonti & ’• Uöb 6