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Siebaction, Expedition und Druckerei: KHutftrahc TRt.l. Fernsprecher 51. vteneljähriger Abonnement sprei» r 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Die Gießener Aomiktendkätter werden dem Anzeiger »Schentlich dreimal beigelegt. Der chiehener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme dcS Montags. Anrts- und Anzeigeblutt für den Gieszen. Gießener Anzeig er Kenerat-Ztnzeiger. Alle Lnnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehr.-.en Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entger-n. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hesfischen Stände. nn. Darmstadt, 2. Mai 1895. Die Sitzung wird um 9 Uhr eröffnet. Als erster Punkt der Tagesordnung steht die Vorlage der Regierung, die Zuschüsse aus staatlichen Mitteln zu den Kosten der erweiterten Volksschulen betr. Dem von der Zweiten Kammer s. Z. gestellten Ersuchen und den Anträgen der Abgg. Erk und Graf Ortola ist die Regierung nunmehr durch eine Vorlage entgegengekommen, in der sie an die Zweite Kammer das Ansinnen stellt, die Zustimmung zu erthetlen, daß an den dermalen bestehenden 22 erweiterten Volksschulen und zwar mit Wirkung vom 1. April 1895 an 1) zum Zweck der Gleichstellung der an ihnen verwendeten akademisch gebildeten nach Abzug von zwei Lehrern für die Dieburger Anstalt, zur Zeit an Zahl 27 Lehrer, mit den gleichalterigen Lehrern derselben Kategorie an den staatlichen höheren Lehranstalten über die von den betreffenden Anstalts' bezw. Gemeindekaffen zu leistenden Minimal- beträge von 1700 Mk. bei provisorischer Verwendung und 2000 Mk. bei definitiver Anstellung hinaus die erforderlichen Zuschüsse auö staatlichen Mitteln gewährt werden, jedoch mit der Einschränkung, daß ein Höchstbetrag des Gehaltes von 3750 Mk. nicht überschritten werden darf, 2) daß der zur Durchführung dieser Gehaltsregulirung erforderliche Mehrbedarf, der etwa 10,000 Mk. beträgt, auch damit sich einverstanden zu erklären, daß 3) in denjenigen Orten, in welchen die Lehrer und Lehrerinnen an den Volksschulen der zu Lasten des Hauptvoranschlags verwilltgten Fonds Dienst- alterSzulagen erhalten, bezüglich der seminaristisch gebildeten Lehrer und Lehrerinnen an den auf Grund von Artikel 18 des DolkSschulgesetzeS vom 14. Juni 1874 errichteten weiteren Volksschulen daS nämliche Verfahren gehalten werde. Der Ausschuß beantragt, dem Ansinnen der Regierung die Zustimmung zu ertheilen. Abg. Bergsträßer als Berichterstatter erläutert den Standpunkt des AuSschuffeS in dieser Frage. Der Antrag Erk und Graf Oriola sowie der der Abgg. Breimer und Haas würde der Regierung zu große, mit jedem Jahre steigernde Opfer auferlegen, die vorerst noch nicht mit der Finanzlage des Landes in Einklang zu bringen seien. Der Ausschuß sei daher der Meinung, daß daS, was die Regierung Vorschläge, einstimmig angenommen werden und nicht darüber hinausgegangen werden solle. Graf Ortola erklärt, daß er die Bedenken des Finanz- AuSschuffes nicht theile. Die erweiterten Volksschulen hätten doch die Aufgabe, für ausreichende Bildung der ländlichen I Bewohner zu sorgen. Er sei überzeugt von der Nützlichkeit dieser Schulen und eS wäre daher bedauerlich, wenn hier I nicht geholfen würde. Man gibt dem Landwirth immer den Rath, mit mehr Kenntniffen zu arbeiten. Dann müffe man aber auch dem Landwirth entsprechend geleitete Schulen geben. Er beantragt: Die Regierung übernimmt die Gehalte der ersten akademischen Lehrer, welche über 1000 Mk. betragen, auf Staatskosten. Geh. Oberschulrath Sold an erwiedert, der Antrag des Grafen Oriola gehe davon aus, die Gemeinden zu entlasten. Darauf könne die Regierung nicht eingehen. Die Regierungsvorlage sei in gleichem Sinne, insbesondere aber im Jntereffe der Schule und Gemeinden, festgestellt. Abg. Erk erklärt, man habe es im ganzen Lande nicht verstehen können, daß die Regierung bet dieser Vorlage einen Standpunkt eingenommen habe, der sich weit unter dem bewege, was die Kammer im vorigen Jahre gewünscht habe. Es sei doch nur ein Act der Parität, daß die auf dem Lande wirkenden akademisch gebildeten Lehrer mit denen der Städte gleichgestellt würden. Oberschulrath Sold an: Falls dieser Wunsch durchgeführt, werde dies eine Belastung der Staatskaffe von 78,000 Mk. bedeuten. Eine solche Belastung der Staatskasse könne die Regierung nicht gutheißen und würde auch den Schulen nicht helfen. Durch den Antrag würden zwei Kategorien von Lehrern gebildet, akademisch und seminaristisch gebildete. Dadurch würde ein Riß ins Lehrercollegium hinein■ gebracht, der für die Schule verderblich sei. Die Vorlage der Regierung bezwecke, daS ganze Lehrerpersonal an die Anstalt zu fesseln und nur dadurch werde Harmonie in daS Lehrercollegium gebracht. Er bittet die Kammer, die Regierungsvorlage anzunehmen. Die Abgg. Breimer und Pfannstiel find für den Antrag des Grafen Oriola. Abg. Haas glaubt, daß man mit der Abschlagszahlung der Regierung einverstanden sein könne. Sympathisch scheine ihm auch der Antrag deS Grafen Oriola, der den Gemeinden kräftig unter die Arme greife. Er stellt den Antrag, die Kosten aller akademisch gebildeten Lehrer auf die Staatskasse zu übernehmen unb begründet denselben. Abg. Schröder dankt der Regierung für die Vorlage, welche berechtigten und lange gehegten Wünschen entspreche. Sie sei zu einer Sicherstellung der Schulen und zur Entlastung der Gemeinden herbeigeführt worden. Um rasch den betreffenden Schulen zu helfen, dürfe man nicht weiter gehen, um das Zustandekommen der Vorlage zu sichern. Im entgegengesetzten Fall sei es dann nicht unwahrscheinlich, daß die Regierung und die Erste Kammer nicht daraus eingehe. Dann habe man gar nichts. Abg. Friedrich erklärt, eS sei ja anzuerkennen, daß die Regierung auf den Antrag deS Abg. Haas angegangen sei. Für seine Person hätte er aber gewünscht, daß dieser Gegenstand nach der Richtung hin entschieden würde, wie eS auch erst Absicht des Antrags Haas war: die Ucbernahme sämmtlicher Gehalte der akademisch gebildeten Lehrer auf die Staatskasse. Die Geldfrage dürfe hier nicht hcretu- gezogen werden. Wenn man solche Verwilligungen, wie in der allerletzten Zeit, macht, so dürfe man wegen 70,000 Mk. nicht geizen. Das würde man im Lande nicht verstehen. Abg. Heidenreich ist ebenfalls für den Antrag Oriola. Staatsminister Finger erklärt feine Zustimmung zu diesem Antrag ohne die Berathung im Staatsministerium nicht geben zu können. Mtt dem von dem Abg. Haas soeben gestellten Antrag könne er sich jedoch einverstanden erklären. Abg. Graf Oriola bedauert den Standpunkt der Regierung, da es sich hier nur um eine Ausgabe von 21000 Mk. handele. Bei der Abstimmung wird.der Antrag des AuS- fchuffes, der die RegierungS-Vorlage empfiehlt, angenommen, der Antrag deS Grafen Oriola gegen 3 Stimmen abgelehnt. Ein weiterer Antrag des Abg. HaaS, die Regierung zu ersuchen, die Kosten sämmtlicher ersten akademisch gebildeten Lehrer an den erweiterten Schulen auf den Staat zu übernehmen, wird ebenfalls angenommen. Der weitere Punkt der Tagesordnung betrifft die Vorlage der Regierung, den Gesetz-Entwurf die Bildung von Schulvorständen betr. Die Regierung will die Zahl der Oberlehrer, welche Mitglieder deS Schulvorstandes sein sollen, auf höchstens vier normirt haben, so daß in Gemeinden von mehr als 10000 Seelen diese 2/s der von der Gemeindevertretung gewählte» ausmachen werden. Die Majorität deS Ausschusses war der Meinung, die Bestimmungen deS Volksschulgesetzes unberührt zu Icflea, im Uebrigen die Zuziehung auch der nicht stimmberechtigten Oberlehrer zu empfehlen. Nach lebhafter Debatte, an der sich die Abgg. Schmitt, Bergsträßer, Dr. Schroeder u. A. betheiligen, wird der Antrag des AusschuffeS gegen 2 Stimmen angenommen. Bezüglich der Vorlage der Regierung, die Anstellung von Schulamtsaspiranten, bezw. Volksschullehrern an den Gefangenenanstalten betr., beschließt die Kammer dem Ausschuß-Antrag gemäß. Eine Eingabe von 30 VolkSfchullehrern in Pension um Erhöhung ihres Ruhegehaltes gibt zu längerer Debatte Ber- anlaflung. Der Ausschuß hat beantragt, dem Gesuch keine Folge zu geben. Feuilleton. Zllm Gkdächtniß Glliisv Freytszs. (Nachdruck verboten.) Dr. M. Mit dem Tode Gustav FreytagS ist ein Capitel tn der deutschen Literaturgeschichte zu seinem defini« ttven Abschluß gelangt. Dieses Capitel umfaßt die letzten Nachklänge jener stürmischen Mahn- und Protestpoefie, der daS „junge Deutschland" seine Kräfte weihte, und betritt zugleich daS Land, das sich jenseits dieser brandenden See erhebt, auf welcher die Saat der Zukunft gedeihen sollte. Ein treuer, sorgfältiger Säemann, steht Gustav Freytag in der deutschen Schriftwelt da, als ein Manu, welcher den Boden, den er bebaute, ganz genau kannte und ihm keine andere Frucht abgewinnen wollte als die, für welche seine Natur sich eignete. Wenn er in feinen Jugenddramen „Die Valentine" und „Graf Waldemar", zwei Stücke übrigens, die in ihrem geschickten Aufbau den späteren Autor der „Technik des DramaS" keineswegs desavouieren, der Richtung der vierziger Jahre den schuldigen Tribut gezollt, so sehen wir ihn in den ^Journalisten", mit welchen er die an guten Lustspielen so atme deutsche Bühnenlitteratur um eins der gelungensten und humorvollsten bereicherte, den Ton anschlagen, der zu seinem Wesen am besten paßte: den Ton deutscher Ge° müthlichkeit. Gustav Freytag ist nicht nur ein gemüth- voller, er ist auch ein gemüthlicher Schriftsteller, der sich auf das versteht, was Jean Paul einmal das „Vollglück in der Beschränkung" genannt hat. Menschen, die einen engen DaseinskreiS ausfüllen unb von den Pflichten und Jntereffen desselben ganz durchdrungen find, gelingen Gustav Freytag sowohl im Drama wie tm Roman am besten. Dieser gesunde, starke Sinn für in sich | begrenztes Bürgerthum und Bürgerglück ist eß, was die | Freytag'sche Poesie in wohlthuenden Gegensatz zu jener Litteratur bringt, die vor ihr marktschreierische Losungsworte auSgetheilt und über dem großen Programm nur zu oft die Möglichkeit der LebenSwahrheit preisgegeben hatte. Lange genug hatte sich der deutsche Geist in der Fremde umher- getrieben und war von einem Idol zum andern geirrt. Nun galt es die Heimkehr aus dem Reich der Illusionen und Utopien, und diese Heimkehr, diese Einkehr in die deutsche Wirklichkeit hat Gustav Freytag mit seinen Schriften um ein Wesentliches gefördert. An Stelle eines zerfahrenen Kosmopolitismus tritt bei dem Dichter der „Ahnen" wieder mit aller Macht der nationale Gedanke, und dieser war es auch, den die Generation von fünfzig brauchte. In der Vorrede zu dem Roman „Soll und Haben" sagt Freytag, er wolle durch ihn das deutsche Volk aus seiner Muthlofigkeit aufrichten. Trösten und aufrichten kann man aber bekanntlich nicht mit schönen Redensarten und teeren Phrasen, sondern nur so, daß man den Blick auf Thatsachen, auf ein Festes, Wirkt ches lenkt. „Laß mich sehen, damit ich glaube". Und das eben that Freytag, indem er in seinen beiden großen Romanen, „Soll und Haben" und „Die verlorene Handschrift" dem Leser ein Bild der inneren Tüchtigkeit jener Kreise vorführte, welche der Roman bisher wenig beachtet hatte. Figuren und Verhällnisse, die sonst nur zum Füllen unb Beleben des Hintergrundes verwendet worden waren, rückten auf einmal in den Mittelpunkt des epischen Gemäldes. Der Roman, welcher das Volk bei der Arbeit suchte und fand, verdrängte jenen Roman, welcher die Menschen nur des Salons schilderte. Werden wir in „Soll und Haben" mit der Arbeit des Kaufmanns in Comptoir und I Waarenlager bekannt gemacht, so erschließt „Die verlorene Handschrift" uns das Getriebe, die inneren unb äußeren 1 Bedingungen des deutschen Gelehrtenstandes, die Verhältniffe einer Universitätsstadt. Wer wie Gustav Freytag einen so offenen, freien Blick für die Entwickelungsgeschichte der Bolksorganismen besaß, dem konnte eS auch sehr gleichgiltig sein, daß von den Kreisen, von denen er Anfangs selbst seinen AuSgang genommen, um sich bann innerlich von ihnen zu befreien, sein Verlaffea der jungdeutschen Ideale als Fahnenflucht verschrieen wurde. Man kann Ideale haben, ohne daß man sie in grauer Vergangenheit ober hämmernder Zukunft sucht. DaS eine thun die Romantiker, daS andere die revolutionären Schwärmer. Weder zu den einen, noch zu den anderen zählte Gustav Freytag. Er war der Mann der Gegenwart, er verstand sich auf die Zeitphysiognomie, und seine Werke haben dem Realismus in der Litteratur die Bahn frei gelegt. Wie sehr er in ständiger unmittelbarer Fühlung blieb mit den geistigen Bestrebungen der Gegenwart, wie er sich fort unb fort um» rauschen ließ von dem Strom moderner Lltteraturerscheinungen, daS beweist das Urtheil, welches er — nicht etwa nur so beiläufig, sondern m lauter Oeffentlichkeit — zu Gunsten seines jungen schlesischen Landsmanns Gerhart Hauptmann und seiner Werke abgegeben hat. Gustav Freytag hat sein Leben über die vom Psalmisten gesetzte Grenze hlnauSgedracht, aber eigentlich alt ist er nicht geworden, denn sein Herz bewahrte sich jene Jugend, die aus dem Mitfühlen und Mitverstehen der Jungen erblüht, und sein Geist war zu groß, um sich beengt ober verbrängt zu glauben, wenn auch Anbere kamen, um mit ihren Mitteln das Land neu zu bestellen, welches er zuerst entdeckt hat. Mit Gustav Freytag geht wieder Einer von den Wenigen schlafen, die nicht nur durch eigenes Schaffen groß find, sondern auch dadurch, daß sie am Ruhm unb Wettbewerb einer späteren Generation sich neiblos freuen können. Abg. Ullrich schlägt dem Hause vor, de« Außichuß- onttofl nicht zu folgen. Nach Mittheilungen s.i die Noch in den Kreisen der Petenten groß. ES handle sich hier um dreißig Herren im Alter von sechSzig bis neunzig Jahren. Mit der Gewährung der Bitte thue die Kammer weiter nich'S, als eioe Ehrenschuld begleichen gegen die Vcutc, welche im Dienste der Volksschule unfähig geworden sind. Wenn auch der eine oder der andere dieser Herren nicht durch Bedürftigkeit zu leiden habe, so sei dies nicht maßgebend. Es handle sich doch nur um ca. 7000 Mk., und nach dem Alter der Herren werde die Regierung dies nicht lange zu zahlen haben. Pflicht deS Staates sei es aber, den Herren für ihre Dienstleistungen den Dank auszudrücken. Geb. StaatSrath Knorr weist auf die Unthunlichkeit der Gewährung gegenüber anderen Beamrenkategorien hin. Graf Oriola steht voll und ganz auf dem Standpunkt des Abg. Ullrich. Dabei richtet er die Anfrage an Gcoßh. Regierung bezüglich der Gestaltung der Gehalte der BolkSschullehrer, refp. wie sich diese Angelegenheit verhält, und in welchem Stadium sie sich befindet StaarSminister Finger glaubt dem Abg. Graf Oriola entgegenhalten zu sollen, daß die Regierung die BolkSschul- lehrer nicht anders behandeln könne, als andere StacuS- dtener, insbesondere wenn keine Bedürftigkeit vorliege. Er memc überhaupt, die Herren könnten sich zufrieden geben. Bezüglich der Aufbefieruug der Gehalte der BolkSschullehrer seien die Verhandlungen ihrem Abschluß nahe, insbesondere habe sich die Regierung damit besaßt, in welchem Umfang die Aufbesserung der Gehalte der BolkSschullehrer stattfinden könne. In nicht langer Zeit werde der Kammer eine Vorlage in dieser Sache zugehen. Abg. Schroe der hat dem Ausschuß-Antrag zugestimmt, weil er mußte. Die Regierung habe nachgewiesen, daß nur wenigen Lehrern entsprechende Erhöhungen zugebilligt werden könnten, und der Herr Staatsminister habe darauf hingewiesen, daß das, was für den Staatsdienst angezeigt fei, auch hier befolgt werden müsie. Dem schließe er sich auch an. Abgg. Wefternacher und Schroeder stellen den Antrag, die Regierung zu ersuchen, alsbald festzustellen, ob und wieviel Lehrer eine Pension von weniger als 1000 Mk. beziehen? Abg. Wasserburg ist mit dem Prinzip, was die Regierung verfolgt, einverstanden. Im Uebrigen ist eS ihm auch angenehm, wenn sie hier etwa» gibt. Abg. Friedrich empfiehlt ebenfalls die Ansicht d?S Abg. Ullrich. ES scheine ihm, als ob mau diese Frage ohne Gefüblspolitik behandelt habe. Nachdem noch der Abg. Bergsträßer für den Ausschußantrag gesprochen, wird daS Gesuch nach dem Antrag des Ausschusses mit 22 gegen 17 Stimmen abgelehnt. Ebenso der Antrag Ullrich. Für die s. Z. aufgewendeten Planirungskoften des Bauplatzes der Zellenstrafanstalt zu Butzbach will die Stadt Rückersatz im Betrag von 22 500 Mk. haben. Regierung und Ausschuß lehnen baß Gesuch ab. Die Kammer beschließt demgemäß. Für Errichtung eines F ru u e n g e f ä n g n i ss e s in Darmstadt wurden s. Z. die Mittel von 60000 Mk. bewilligt. Gegen baß erste Project finb jetzt noch 31 000 Mk. nothwendig, da Eentralheizung u. s. w. eingeftzhrt werben soll. Dies wird einstimmig genehmigt. Bezüglich des Antrags Muth auf Errichtung eines Amtsgerichts zu Freien steinau, beharrt die Kammer mit 19 gegen 16 Stimmen auf ihrem früheren Beschluß. Für die Herstellung des Hofes des GerichtS- gebäudeS zu Mainz werden 3000 Mk. genehmigt. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Morgen früh Sitzung. Wir erhielten folgende Zuschrift: In Ihrem Bericht über die Verhandlungen der 2. Kammer der Landstände über den Antrag des Abgeordneten Metz-Darmstadt brtr. die Umsturzvorlage tm Reichstag ist bezüglich der von mir in der Kammer gemachten Ausführungen nur getagt, daß ich bemerkt habe, eS dürfe nichts unversucht bleiben, um eine Verständigung zu et fielen. Eine solche Aeußerung, die ich natürlich niemals gethan bade, wäre so unsinnig, daß ich mich zu der Bitte an Sie gezwungen sehe, doch Ihr Referat wetentlich berichtigen zu wollen. Ich habe nämlich in der Kammer Im Wefenllichen Folgendes gesagt: „Meine Freunde und ich erachteten es nicht für erforderlich, ausführlich die Gründe darzulegen, aus welchen wir mit aller Entschiedenheit für den Antrag dcS Abg. Metz Darmstadt einträten, da die Bewegung, welche fast alle Kreise der Ration gegen die Gesetzesvorlage, die der VolkS- munb mit Recht Knedelgeseh nenne, durchdringe, eine ganz allgemeine und spontane sei und da in Petitionen, in dir Bresse und Versamm« langen die Gründe gegen die Vorlage so häufig und überzeugend et öl tert worden seien, daß sich kaum etwaS Reuet. beibringen ließe. Wir beschränkten und deshalb darauf, unsere hochgradige Befriedigung darüber auszusprechen, daß ein so energischer Widerspruch gegen die GesekeSvorlage von allen deutschen Parlamenten zuerst von einer Kammer au6geben solle, in der die nationalliberale Partei die Mehrheit habe, daß der Antrag gegen die Vorlage auSgehe von einem Mitglied der nationalliberalen Partei und daß der Antrag, wenn auch in etwas verwässerter Form, von einem nattonaUtberalen Berichterstatter empfohlen werde. Wir erblickten darin ein weiteres gutes Zeichen dafür, daß man in der nationalliberalen Partei immer mehr einsehe, auf welch falsche Bahnen man sich begeben habe, als «an vor noch nicht Jahresfrist auf dem Frankfurter Parteitag ohne jeden ersichtlichen Grund nach neuen gesetzlichen Mitteln zur Be (Impfung der fogen. Ilmsturzparteien gerufen und damit ganz allein die Geister beschworen habe, die man nun nicht bannen könne. Hierbei müßte aber, wie dieS auch von anbei er Seite bereits hervor- gehoben worden sei, unbedingt darauf bingewiefen werden, daß die Umsturzvorlage nicht erst durch die Anordnungen der Eommisstonen unannehmbar gew rden fei, sondern daß auch bereits die RegierungS- »arlagr, namentlich in den Bestimmungen der SS Hl® tinb 130 ganz unannehmbar gewesen sei. Hieran knüpfte ich die Hoffnung, daß immermehr die Ueberzeugung durchdringen möge, daß nichts Verkehrter sei. alS bei jeder noch so geringen Veranlassung sofort die Klinke der Gesetzgebung in Bewegung zu setzen, daß man endlich ein sehen möge, daß daS ungeeignetste Mittel zur B.kämpfung einer geistigen Bewegung die Bekämpfung mit Polizeimaßregeln und der Etrafgefetzgedung sei. Unrichtige Ideen könnten nur mit den Waffen deS Geistes bekämpft werden, niemals aber dadurch, daß man daS Recht freier Kritik beschränke Rm wenn bestehende Mißbräuche frei erörtert werden könnten und man v n allen Parteien bemüht fei, wirklich vorhandene Mißstände. von welcher Seite sie und wenn sie auch in schonungslosester Weife aufgedcckt würden, zu be eiligen. , könne etwas Ersprießliches zum Wohle deS Ganzen geleistet »erben, niemals aber durch Gefktz smaßregeln, ite vielleicht dem ruhigen . Bürger, der auf Berat, Familie und aefellfchastliche Stellung Rück- 1 fichten zu nehmen habe, eine oolitifche Thätigkeii erschweren, niemals aber einen gewerbsmäßigen Agrtato-, welcher Partei er auch ange- bören möge, von einer lteilet(6t wirklich verderblichen Thätigkert ad- ha. len könnten. — Ich erklärte schließlich, daß wie freisinnigen Mitglieder beß Landtags für den Antrag Metz-Darmstadt, her sich allgemein gegen die Umsturzvorlage auSipreche, stimmen würden und ebenso für bm noch etwas weiter gehenden Antrag der Abgeordneten Ullrich und Jöst, bat wir aber nicht für den Antrag deS Berichterstatters Frtedriw stimmen würden, der sich nur gegen die Umsturzvorlage, wie sie die ReichStagSc mmission gestaltet habe, auSipreche, fodaß er tnbirect eine Billigung ber Regierungsvorlage enthalte unb deshalb mehr schaden wie nutzen könne.- Wie ein Berichterstatter aus bieten Ausführungen, bie ich vor- stehenb absichtlich fast wönlich wiedergegeben habe, herauShören konnte, ich habe gesagt, eS dürfe nichts unverfucht bleiben, eine Verständigung zu erzielen, das verstehe wer will, ich verstehe es nicht Eine ähnliche unrrchiige Berichterstattung habe ich auch, so mangelhaft die Berichterstattungen über die Verhandlungm deS Landtags auch sehr häufig find, mch nicht gefunden und erachte ich deshalb und bei der Wichtigkeit ber Angelegenheit, um bie eS sich handelt, für geboten, die vorstehende Berichtigung zu bewirten. Hochachtungsvoll Metz-Gießen, Vanbtacßabgeorbneter. Deutscher Reichstag. 82. Sitzung. Donnerstag, den 2. Mai 1895. Dritte Lesung der Zolltarisnooelle. Zu der in zweiter Lesung beschlossenen Neusastung des S 6 deS Gesetzes beantragt Abg. Hammacher (nll.i hinzu,ufügen, daß der Retorsionszoll auf zollfreie Maaren die Höhe von 20 pEt. deS Werthes nicht übersteigen darf. Der Antrag wird nach kurzer Befürwortung durch den Antragsteller angenommen. Mehrere Petitionen werden widerspruchslos genehmigt. Bei der Position „alkohol- unb äfherhalliae Parfümerien" leinschließlich der Kopf-, Mund- und Zahnwasser, beantragt Abg. Werner (Ant.) den Zoll auf 300, statt nur auf 200 Mk. zu erhöhen. Abg Möller (ntlj widerspricht diesem Verlangen. Abg. Schädler (6tr.) stimmt den Ausführungen Werners bei Abg. Richter (frf. Vp.) äußert sich gegen ben Antrag Werner. Schließlich erfolgt die Annahme des Antrages mit geringer Majorität. Auf Antrag des Abg. Graf Kanitz wird sodann der Termin für das Inkrafttreten des Gesetzes auf den 1. Juli 1895 festgesetzt. Aut eine Anfrage deS Abg. Hammacher (ntl.) bemerkt Schahsecretär PosadowSky, eS würden künftig alle Acnderungen zum Waarenverzeichniß 8 Wochen vor ihrem Inkrafttreten vrr- 8 ff enthält werden. Die Resolution über den Quebrachozoll wird in nochmals wiederholter Abstimmung aus formellen Gründen angenommen und die gai ze Zolltai ifnovelle genehmigt. Gesetzentwurf, betr. die Abänderung deS Zolloer- einigungsvertraa es von 1867. Schatzsecretär Posadowsky erklärt, die Vorlage bezwecke, der Commune das Recht zur Weinbesteuerung zu geben. Abg. Schädler (Centr.) äußert Bedenken gegen die Vorlage, welche doch nur den Weinbauer belasten würde unb empfiehlt die Verweisung an eine Commission. Abg. .Schmidt-Elberfeld (frf. Dz-.) führt auS, diese Communal- fteuer würde nur die Winzer treffen unb die Kunstweinfadrikation sowie die Verschlechterung der Qualität förbirn. Abg. Hammacher (ntl.) tritt den geäußerten Bedenken entgegen. Abg. Singer (Soc.) ist gegen jede Ausdehnung des Steuersystems. Die Abgg. Blankenborn und Bürklin (ntl.) stehen der Vorlage unsympathisch gegenüber. Abg. Wellstein (Centr.) erwartet die Ablehnung. Abg. Graf Ltmbu, g-Sttrum (cons) wünscht das Zustandekommen des Gesetzes. Abg. Röficke (wild) fürchtet, diese Steuer würde ben kleinen Probucenten treffen. Sodann geht die Vorlage an eine 21er-Commission. Rach Erledigung mehrerer Petitionen wird eine Interpellation Lötze u. Gen. (Refp), betr. Maßnahmen gegen die Pctroleum- PreiS-Treiderei verlesen. Morgen l Uhr: Elsaß Lothr. Bürgermeiftergesetz, RachtragSetal, Petroleum-Interpellation, Wahlprüfungen. Ikiwftc Nachrichten. Wolff» telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 2. Mai. Der Senioren-Convent beß Reichßtagß beschloß, die U mst urz - Vo r la g e erst am 7. b. M. auf bie Tagesordnung zu setzen. Berlin, 2 Mai. Die Branntweinsteuer-Corn- misston beschloß, zwei Lesungen zu veranstalten. Die Commission nahm einstimmig Artikel 1, Ztff. 1, Abs. 1 der Vorlage, betreffenb bie sünsjährige Revision beß Gefammt- Contivgentß, sowie ben Betrag beß niedrigeren Abgabrsatzeß nebst Bestimmungen über die Befreiung von ber Verbrauchs- abgabe unb Nichtberechnung im Kontingent an. Die Commission nahm ferner Abs. 2 mit dem Antrag Gamp an, wo nach bie Brenner bie amtliche Denaturirung in ber Brennerei verlangen können. Ferner wurde angenommen Ziff. 2, Abs. 1, betreffend die fünfjährige Contingentirung für die bisherigen unb neu entstehenden landwirthschaftlichen unb Materialbrennereien. Angenommen würbe ferner Ziff. 2, Lit. a, de- treffend baß regelmäßige Contingentirungßoersahren, unter Zurückziehung der AbänderungSanträge Mirbach und Paasche, betr. die Mißernten. Ferner wurde angenommen Lit. b, betr. bie Contingentßänberung bei Betriebswechsel, unter Annahme beß Antrages Mirbach, wonach bie Befugniß beß : BunbeSrathß, auberroeite Ausnahmen behufs ContingentS- änberung zuzulaffen, gestrichen wirb. Auch Lit. c, betreffenb die Neuveranlagung zum Contingent, wurde angenommen. Berlin, 2. Mai. Dem Reichstage ist eine Interpellation der Antisemiten zugegangen, betreffend die Ver- rheuerung beß Petroleums. Dieselbe wirb morgen । zur Derhanblung kommen. Wiesbaden, 2. Mai. Seine Majestät ber Kaiser hat / besohlen, baß ber Intendant deS hiesigen HoftheaterS, Kammerherr von Hülsen, thn bei ben Leichenfeierlichkeiten für Gustav Freytag vertrete unb einen Kranz an deffen Sarge j niederlege. Loudon, 2. Mai. Wie dem Reuter'schen Bureau auß Dj eddah gemeldet wirb, kamen daselbst gestern 28 Todeß- | fälle in Folge von Cholera vor. Shristiauia, 2. Mai. Der norwegische VertheibigungS- verein beschloß, bei ber Firma Schichau in Elbing einen Torpedokrenzer zu bestellen, deffen Preiß ohne Armirung i 605,000 Mk. beträgt. Die ganze Summe ist durch Beiträge norwegischer Frauen aufgebrachr worben. KonSanunopel, 2. Mai. Im Srmenviertel entstand heute > Nacht eine Feuersbrunst, der 150 auß Holz gebaute Häuser zum Opfer fielen. Menschen find nichr um» Leden gekommen, doch wurden 500 Personen obdachlos. Der Brand, der nach langer Mühe gelöscht wurde, verursachre ungefähr 50,000 Lire Schaden. Depeschen bei Bureau .Herold'. Berlin, 2. Mai. Der Kaiser ist heute früh um 7 Uhr 55 Mm. auf ber Wildpa.kstatton bet Potsdam eingetragen unb von ber Kaiserin am Bahnhofe empfangen worben. Berlin, 2. Mai. Der »Cccalongeiger* schreibt: Die Außeinanberfetzungen beß Cerernonienmeisterß v. Kotze mit seinen Gegnern werben in kurzer Zeit in eine neue Phase treten und höchst wahrscheinl ch dadurch in ihren intimeren Einzelheiten vor bie breite Oeffentltchkeit kommen. Die Privatklage gegen den Ceremomenmeister v. Schrader ist thatsächlich angestrengt und bereits am 9. Mai steht Termin an, in welchem Herr von Schrader alß Angeklagter er* scheinen wird. Berlin, 2. Mai. Der neuernannte russische Botschafter am hiesigen Hofe, Graf von ber Ost en-Sacken, wirb heute Abend auß München hier eintreffen. Die Antritts- Audienz beim Kaiser geschieht tn kürzester Frist. Berlin, 2. Mai. Die Wahlprüfungß-Commission deß Reichstags hat heute die Wahlen der Abgeordneten Bohm (freif. Volkßp., Potsdam 3, Ruppin Templin) unb Freiherrn von Maltzadn-Molzow (cons., Mecklenburg- Schwerin-Malchtn Waren) für giltig erklärt. Berlin, 2. Mai. Der tn ber heutigen Stadtverordneten- Sitzung zur Berathung gekommene Magistratsantrag, zum Bau der Kaiser Wilhelm- unb Kaiser Friedeich- Gebächtnißkirchen 300,000 Mk. zu bewilligen, wurde abgelehnt, ebenso der Antrag, bie Vorlage an einen Ausschuß zu verweisen. Eharlottenburg, 2. Mai. Die Charlottenburger Polizei hatte bem Vertrauensmann unb (Smberufer der gestrigen Maifest-Bersammlung bei 75 Mark Strafe verboten, Kinder zur Versammlung zuzulaffen. Dieses Verbot wurde auch befolgt. Der Festredner, Reichstagsabgeordneter Zubeil, kritisirte dieses Verbot alß bisher einzig dastehend. Der überwachende Polizeilieutenant erhob sich darauf, um bte Versammlung aufzulösen. Abg. Zubeil kam dem Beamten aber zuvor und schloß di- Versammlung mit einem Hochruf auf bie Socialdemokratie. Frankfurt a. M., 2. Mai Die „gfiaakf. Ztg * meldet auß Diabrib: Gutem Vernehmen nach schließt sich Spanien bem Protest Frankreichß, Deutschlands unb Rußlanbs in der Ängelcgenhett deS japanisch chinesischen FriedenSvertrageS nicht an. Wiesbaden, 2. Mai. Der Wittwe Gustav Frey- tagß waren gestern bereit» über 200 Beileidstelegramme zugegangen. Fortgesetzt lausen weitere Telegramme unb zahlreiche Kranzspenden ein. Bildhauer Schmahl au» Mainz nahm gestern bie TodtenmaSke ab. Hamburg, 2. Mai. Fürst Bismarck veröffentlicht in den „Hamburger Nachrichten" ein Dankschreiben für bie ihm an seinem Geburtstage auß allen Theilen Deutsch- lanbß unb dem AuSlande zahlreich zugegangenen Glückwünsche. München, 2. Mai. Die socialistische Maifeier ist auch hier ohne Zwischenfall vorübergegangen. In ber Leo- polbstadt hatten sich bie Unabhängigen zusammengesunden, oei welcher Ge.egenheit den Socialisten ber Shrieg erklärt wurde. AlS ein Redner meinte, wir wollen keinen Staat, keine Beamten, keine Regierung, löste der Überwachende Polizei- Commiffär bie Versammlung auf, worauf eß großen Lärm gab. München, 2. Mai. Der Prinzregent von Bayern hat eine Sammlung für ein Bißmarck-Denkmal tm ganzen Königreich Bayern genehmigt. Basel, 2. Mai. Hier ist ein großer Maurer st rike außgebrochen. 800 Arbeiter find außftänbig. Am heutigen Nachmittag zogen etwa 300 Strikende mit rothen Fahnen von einem Bauplatze zum andern unb suchten bie dort arbeitenden Maurer zur Arbeitsniederlegung zu bewegen. Laibach. 2. Mai. Heute Vormittag 10 Uhr 5 Min ist ein neuer, mehrere Secunben andauernder Erdstoß verspürt worden, welcher neue Riffe an den Häusern hervorbrachte und die alten erweiterte. Die Aufregung unter ber Bevölkerung wächst. Rom, 2. Mai. Die Hauptstadt sowohl alß bie Provinz verhielten sich am gestrigen Tage vollständig ruhig. In den Marmorgruben bet Carrara wurde bie Arbeit nicht unterbrochen. Paris, 2. Mai. Der gestrige Tag verlief vollständig ruhig. In allen Fabriken wurde gearbeitet. Die Socialisten veranstalteten einige Versammlungen, denen jedoch alle socialistischen Abgeordneten mit Ausnahme von zweien fern- geblieben finb. Die Nachrichten aus den Provinzen lauten ebenfalls befriedigend. In allen Roblenbiftrkien wurde gearbeitet. Hier unb ba fanden Manif ftationen statt, welche j-boch keinen ernsten Zwischenfall hervorriefen. Paris, 2. Mai. Gerüchtweise verlautet, baß infolge weiterer Unterhandlungen sich Holland den Mächten, welche sich vereinigt yaden, um gegen die Friebensverhandlungen zwischen Japan und China zu proteftiren, anschlteßen wird. Madrid, 2. Mai. Die Ruhe wurde am gestrigen Tage nirgends gestört. Die Grubenarbeiter von Ltnare», welche sich vor einigen Tagen sehr erregt zeigten, verhielten sich gestern vollständig ruhig. Laadoa. 2. Mai. AuS Dokohama wird gemeldet, daß die japanische Regierung drei weitere große japanische Zeitungen suSpendirt hat. Unter denselben befindet sich auch em halbamtliches Organ. Die Zeitungen wurden an- nur,8 8tb»utt tolb-, J* Hu Efti'* Weit i e” lDti®«tn V>’; W: jSÄft !i2t'e?#in»n m b" ai8Mrtntt0 ®«WMraplta) unb ]fr°n •' ^e^abUTQ: erklärt. ” Stabtbnorbnettu. Nifttateantrag, jum ^tser Friedrich, ju bewilligen, aittbt ge an einen Wschug «arloltenburger Polizei iberufer bir geflrigrn Woif Strafe bttbottn, 3)iefe8 Verbot wurde gSabgeordueter Zabeil, inzig bchehenb. Der sch darauf, um die il tarn dem Beamten mg mit einem Hochruf ßrutf. Ztg/ meldet i schließt sich Spanien M unb Rußlands in chen FriebensbertragcS trot @uftab Frey« >0 öiileibltelegraamt re Telegramme und : Schwchl. an! Mainz itzmarL veWMcht Daukichreiben für allen Theileu Demch. i) zugegangenen W> listische Maifeier ist egangen. In der Leo> . zufammengefuttdeo, W )er Krieg erklärt warbt. >n keinen ™ut r äber®flN( W* ivomi el 6* !,regest von Apn W .MrMaurerstrike », «ii‘ *" .®a" unb W» » * :legun« »" *Ä, # tag W W * *“üä ' ^ttnJer b« * ufregung llnirr 6111 ai*** a wurde dir M ‘Äs'* jtbodi -°- lin, *“ Lien **£•** (fiftationtn N :DottUU”' ban lofoli1 ütx(autct/ jutiii i«d 6tn®n anW” * 3,lib5* t Ilp""' aefitigt“ «°-d- e”L«ei, »!1 tb»“'” -r l#"' „„ ntet 6enl ,n wurde"* Es** pe wiesen, keinerlei Meldungen über die gegenwärtige» Vor- ginge in Japan und China zu veröffentlichen. j führt hat. — Nächsten Montag wird die Frietbjossage von E. Pagnör vorgetragen. — Möge ihr zweiter Abend ein recht zahlreiches Publikum anlocken, die Leistung verdient ein solches, und der edle Zweck wird dadurch gefördert. H. Darmstadt, 3. Mai. DaS Grohherzoaliche Paar reiste mit der Prinzessin Beatrix nach Coburg, de Prinzessin Heinrich von Preußen zum Besuche der Kaiserin Friedrich nach Cronberg. Cbeaüf utiö ptMjhtjUftc» Gieße», den 3 Mat 1385 * NeueS Theater. Gestern eröffnete Herr Director I Pollak sein Opern - Ensemble«Gastspiel mit Lortzingk romantischer Zauber-Oper „Undine". Wir freuen unS con- statiren zu können, daß der gute Ruf, der dem Ensemble von Hanau vorausgeht, vollkommen berechtigt ist und gestern seine Bestätigung gefunden hat. — Hübsche Stimmen, flottes Zusammenspiel des Personals und eine künstlerische seenilche Ausstattung verhalsen der Oper zu einem durchschlagenden Erfolg. Die Titelrolle „Undine" brachte Frl. Neumann darstellerisch wie gesanglich sehr gut zur Geltung, während wir in Herrn EilerS als Wassersürst Kühleborn einen routinirten Sänger mit sehr sympathischer, gut geschulter Stimme kennen. Ebenso erzielten Herr Becker als Ritter Hugo und Frl. Ranco durch schöne Stimmmittel und gutes Spiel allgemeinen Beifall. Herr Mayer als Schildknappe und Herr Rieck als Kellermeister boten prächtige Leistungen, ernteten reichen Applaus und mußten einige Nummern da capo singen. Die kleinen Parthien waren bei Frl. Krüger, den Herren Jslaub und Marx in guten Händen und zeigte sich der Chor durch frische Stimmen und Sicherheit seiner Aufgabe vollkommen gewachsen. DaS Orchester brachte die einschmeichelnden Weisen LortzingS unter der sicheren Führung des Herrn Capellmeister Walsheim trefflich zu Gehör. Besonders anziehend und bewundernd wirkten die theilweise neuen Decorationen. Die Burg Ringstetten im dritten Act und insbesondere der Tropfenpalast deS Wafferfürsten Kühleborn sind von künstlerischem Jntereffe. Die Oper erfreute sich einer warmen Aufnahme. ES kann, der Besuch derselben bei einer etient. Wiederholung auf daS Wärmste empfohlen werden. Nur dürften die Pausen etwas kürzer sein und dadurch der Schluß der Vorstellung früher erfolgen. *" Der erste BortragS-Abend der Baronin Osten-Sacken in Steins Garten zum Besten der Armen- und Kranken-Kasse unserer Stadt unter dem Schutz des Herrn Pfarrer Schlosser versammelte nur eine kleine, aber sehr gewählte Zuhörerzohl, die der schönen, gediegenen Leistung der Rednerin zwei Stunden mit gespannter Auf merksamkcit lauschte. — Die Dichtung „Zlatorog" von R. Baumbach ist zu bekannt und bedarf keines Berichtes. — Frau Osten-Sacken ist uns als ausübende Künstlerin ganz fremd. — Sie hat sich gestern Abend würdig gezeigt des Rufes, den sie in anderen Städten errungen hat. — Sie besitzt eine große Gedächtnißkrast, hat ein gut geschultes Organ mit angenehmen Klang. Ihr besonderer Vorzug liegt aber in der Einfachheit und Na'ürlichkeit in der Vortragskunst. Frau von Osten-Sacken wurde, wie wir erfahren, von der berühmten Peroni-Giaßbrenner für die Bühne ausgebildet, hat aber diesen Pfad nicht betreten, weil sie der Baron Osten Sacken in die Ehe nach St. Petersburg ent- ♦♦ In der am gestrigen Abend stattgefundenen Sitzung des Deutsch-österreichischen Alpeuvereios, Sectiou Gießen, die sich eines sehr zahlreichen Besuchs erfreute, wurde daS diesjährige Sommertourenprogramm nochmals einer eingehenden Besprechung unterzogen, um durch Auswahl besonder- intereffanter Reiseziele von vornherein zu einer regen Betheiligung Anregung zu geben. Mit besonderer Genug- tbuung wurde die Beitrittserklärung mehrerer Herren entgegen genommen und der Rest des offiziellen TheilS einer gründlichen Besprechung interner Vereinsangelegenheiten gewidmet, worauf alsdann der größere Theil der Herren noch in bester Stimmung und anregender Unterhaltung über die mit dem nahenden Frühling sich regenden Reifepläne zu längerem Verbleib gefesselt wurden. Das diesjährige Touren- programm ist folgendes: 1. Sonntag den 12. Mai: Butzbach—Hausberg—Jsselthal—Zieyenberg—Cransberg—Win- .terstein—-Friedberg. Abfahrt 655. Retourdillet Butzbach. 2. Sonntag den 16. Juni: Braunfels—Moettauthal—Weilthal—Weilburg. Abfahrt 8" Morgens. Retourdillet Braunfels. 3. Sonntag den 21. Juli: Wieseck—Hangelstein— Daubringen—Mainzlar—Staufenberg. Abmarsch Mittags 1 Uhr vom Wallthor. 4. SamStag den 3. und Sonntag den 4. August: Odenwaldtour. 1. Tag: Darmstadt—Raben- floßkops—Papiermühle—Frankenstein—Felsberg—Felsenmeer —Neunkircher Höhe—Lindenfels. 2. Tag: Lindenfels über Tromm—Waldmichelbach—Haardt Berg—Windeck—Weinheim Retourdillet Darmstadt. Abfahrt 519. 5. Sonntag den 8. September: Hohensolms—Dillenburg. Abmarsch 7 Uhr von der Lahndrücke. 6. Sonntag den 6. October : Diez- Birlenbach—Schloß Schaumburg—Laurenburg—Doernberg— Goethepunkt—Obernhof—Kloster Arnstein—Burg Langenau —Hohe Leh—Nassau. Abfahrt 505 Uhr Morgens. Retour- bittet Diez. ** Wegen Zechprellerei wurde gestern Abend ein junger Mensch verhaftet. Derselbe hielt sich schon mehrere Tage in hiesiger Stadt auf, logirte im Gasthaus und als es ans Bezahlen ging, fehlte das Kleingeld. Auch in einer Restauration hatte er gestern Abend 10 Glaß Bier getrunken, ohne im Besitz von Geld zu sein. *♦ Die Hauplglwiune der Frankfurter Pferdemarktlotterie. Der Hauptgewinn der vorgestern gezogenen Pferdemarkt- lotterie ist nach Berstadt in Oberhessen, der zweite nach Rodheim v. d. Höhe an einen Schuhmachermeister gefallen. Den vorliegenden Mittheilungen zufolge scheinen die Hauptgewinne meistens an Leute gekommen zu sein, die eS brauchen können. ** In Amerika verstordeue tzeffeu. Bellev ille, Jll. John Roienthal, 75 Jahre alt, auS Alzey. Chicago, Jll. John Bootz, auS Bmgen. EvanSville, Jnd. Margaretha Kron geb. Weil, 87 Jahre alt, aus Essenheim bei Mainz. Laporte, Jnd. Fran Mary Ann Archibald, 64 Jahre alt, ans Hessen-Darmstadt. Sheboygan, W>s. Ehefrau von Christian Winkler, 63 Jahre alt, aus Offenbach a. M. * Fahrpreis-Ermäßigung für Kriegsveteraneu. Unter dem 29. April bat der Minister der öffentlichen Arbeiten dem Vorstände des Verbandes deutscher Kriegsveteranen in Leipzig mitgetheilt, daß auf die Jmmedtat-Etngabe deS Verbandes der Kaiser den Veteranen deS Feldzuges 1870/71, welche während der Monate Juli, August und (September d. I. die Schlachtfelder von 1870/71 im Westen de- deutschen Reiches besuchen wollen, die Fahrt hin und zurück n der dritten Wagenklaffe in allen Zügen zum Militär- Fahrpreise, unter Gewährung von 25 Silo Freigepäck, auf allen preußischen Bahnen (den Bahnen in Elsaß - Lothringen und der Main-Neckar-Bahn m't 10 Kilo Handgepäck) gestattet hat, sobald dieselben den Nachweis des Besitzes des Zeugnisses der Kriegsdenkmünze von 1870/71 führen. Der Verband wird versuchen, bei allen anderen Bahnen dieselben Vergünstigungen zu erreichen. Nähere Bestimmungen über die Fahrt nach den Schlachtfeldern wird demnächst der Vorstand des Verbandes der Veteranen mittheilen. kirchliche Anzeige« der Statt Gietzen. Evangelische Gemeinde. (AotteSbienft 3n der etaPtfirfte. SamStag, den 4. Mai. Nachmittags *2 Uhr: Beichte. Pfarrverwalter Dr. Grein- Sonntag den 5 Mai. Jubilate. Vormittags 9Ve Ubr: Pfarrverwalter vr. Grein. Konfirmation der Kinder aus der Markusgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. Unmittelbar nach dem Gottesdienst: Entlassungsfeter für die Chorfchüler. Collecte für die Armen Die Kii derktrche fallt aus, wird aber von Sonntag den 12. Mai ab wiederum gehalten. Die Vorbereitung findet statt Donnerstag den 9. Mai, Nachmittags 4 Uhr. 2« der Aohanne-kirche. Sonntag den 5. Mai. Jubilate. Vormittags.9Vs Uhr: Pfarrer vi. Naumann. Vormittags 11 Uhr : KindergotteSdienst der JohanneSgemeinde (Vorbereitung am SamStag, Nachmittags 31/* Uhr). Pfarrer Dr. Naumann. t _ . Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Confirmanden auS der Lukas- und der Mtlitärgemeinde. Pfarrer Dtngeldey. Am Sonntag Cantate, 12. Mai, Confirmation der Kinder aus der LukaS- und MilitSrgemeinde und Feier deS heiligen Abendmahls. Beichte'am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr. Am ConfirmationS- taß wird eine ColUcte für die Armen erhoben. Katholische Gemeinde. Sonntag, den 5. Mai 3. Sonntag nach Ostern. Samstag: , ,, Nachmittags um 4Vs Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte Sonntag: Vormittags von 61/: Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; „ um 6Vi Uhr erste hl. Meffe; „ um 7‘/i Uhr Austheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe - „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr Chriltenlehre; darauf Muttergottesandacht. DienStag unb Freitag Abend 6'/, Uhr ist Matandacht- Gottesdienst In der Synagoge Samstag, den 4. Mai. ,,, Vorabend 7« Uhr, Morgens 8'° Uhr, Nachmittags 400 Uhr, SabbathauSgang 830 Uhr. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast- Freitag Abend 710 Uhr, SamStag Vormittag 800 Uhr, Nachmittag 4"' Uhr, Sabbathausgang 835 Uhr. Wochengottesdienst Morgens 6 Uhr, Abends 8" Uhr. Verein für jüdische Geschichte und Literatur» Wetzsteingasfe 8, Nachmittags 3 Uhr 238 Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten-Versammlung in den Sitzungen vom 1. März und 25. April d. I. die Aufnahme einer Verlängerung der Ebelftraste, von der Wilhelmstraße bis zum Leihgesternerweg, in den Stabtbauplan beschlossen unb die dafür erforderlichen Lage- und Höhenpläne sestaestellt hat, bringen wir dies mit dem Ansagen zur öffentlichen Kenntniß, daß die bezüglichen Pläne bis zum 20. d. M. bei unserem Stadtbau amte offen liegen und daß Einwendungen gegen dieselben bei Vermeidung des Ausschlusses binnen vorgedachter Frist bei uns anzubringen sind. Gießen, den 2. Mai 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gn aulh._____________________4050 Psiasterarbeil. Die laufende Unterhaltung des städtischen Straßenpflasters im Rech- uungsjahr 1895/96 (ca. 1800 qm) soll SnnmrBtag btn 9 d. M, VormillStzS 11 Ahr auf dem Stadtbauamte öffentlich verdungen werden. ^Bedingungen l-.gen dass!.P offen. Angebote sind auf vorgeschriebenem Formular bis zum genannten Termin dorthin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 2. Mai 1895. Großhcnogliche Bürgermeisterei Gießen. 4049__Gnauth.________________________ Verdingung. Die Ausführung eines 115 Meter langen sog. Kreuzspaliers aus Rundholz längs der Ebelstraße soll einschl. Liefern des Holzes Mittwoch, 8. Mai d. I., Vormittags ll‘/2 Uhr, auf dem Stadtbauamte öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen daselbst offen, auch sind Angebotsormulare dort erhältlich. Gießen, den 2. Mai 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Gnautb. ______________4048 Fuhrlcisiungen. Das Fahren der neu beschafften städtischen Pferdewalze soll an einen tüchtigen Unternehmer zunächst auf unbestimmte Zeit vergeben werden. Angebote sind spätestens bis zum 10. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr bei unserem Stadtbauamte einzureichen, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 2. Mai 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 4047 Gnauth. Samstag den 25. Mai, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht der den Georg Dietrich Dörner Eheleuten in Gießen gehörige Acker: Flur d3 Nr. 153 — 1476 qm am Nahrungsberg auf den Steinbacher Weg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Mai 1895. Grvßh- Orttzgericht Gießen. ____________I. A.: Bogt.________4019 Samstag den 25. Mai, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem «dolf Bogt in Gießen gehörige Hos- raithe: Flur I Nr. 783—381 qm in der Sonn öffentlich meistbieiend versteigert werden. Gießen, den 3. Mai 1895. Großh. Ortsg'richt Gießen. I. A.: Bogt. 4052 Jagdverpachtung. Die Gemeindejagd von Launs- bach soll auf 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Termin in meiner Amtsstube Freitag den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr. In demselben Termin soll die Ge^ meindejagd von Dutenhofen auf 9 Jahre verpachtet werden. Pachtlustige, welche nicht persönlich im Termin erscheinen wollen, können ihre Gebote bis zum 6. Mai verschlossen und mit entsprechender Bezeichnung auf dem Couvert versehen, mir einsenden. Krofdorf, den 26. April 1895. Der Bürgermeister: 3933 Kleine. 3790] Ein fast neuer, eleganter Fahr- ! stuhl zu verkaufen. Schanzenftratz« 22, pari Die bei Herstellung einer Umfassungsmauer des Kohlenlagers im Bahnhof Gießen nothwendig werdenden Maurerarbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Bedingungen und Zeichnung sind von heute ab während 8 Tagen auf dem Büreau des Unterzeichneten, Frankfurterstraße 24, offen gelegt. Bis zum Eröffnungstermin am 11. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr, müssen die schriftlichen Angebote verschlossen und franco hierher zur Abgabe gelangen. Zuschlags ertheilung erfolgt innerhalb 8 Tagen. 4038 Roth, Großh. Eisenbahnbauinspector. Submission. Die Lieferung eines Kriegerdenkmals soll vergeben werden. Re flectanten wollen ihre Offerten bis zum 7. Mai, Mittags 12 Uhr, an den Vorstand des Kriegervereins Großen-Buseck abgeben. — Nähere Auskunft ertheilt Bez.-Bauaufseh?r Senßfelder in Gießen. Großen-Buseck, den 3. Mai 1895- Der Vorstand des Kriegeroereins Großen - Buseck. 4045 Müller. Briketts, per Ctr. 75 Pfg., bei Abnahme von 10 Ctr. frei an's Haus, empfiehlt Louis Tross, 2793 Rodheimerstraße. Stalldünger zu verkaufe«. Wo? zu exfragm in der Exved. b; Bl 4026 Submission. Der Unterzeichnete nimmt Einzelofferten auf Erd-, Maurer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Weißbinder-, Schreiner-, Tapezier-, Gas- und Wasserleitungs- arbeiten betr. Umbau des früher Merz'scheu Hauses an der Bahnhofstraße bis zum 10. d. Mts. entgegen. Näheres zu erfahren bei oen Architeclen Herren Stein und Meyer, wo auch Pläne und Baubeschreibung der zu vergebenden Arbeiten eingesehen werden können. A. Katz, Frankfurt a. M., 4024 Lindenstraße 5. Centrifugen Süßrahm-Butter, bekannt als feinste Qualität Gießens, empfiehlt täglich frisch Hch. Arnold Ih, 4044 Marktstraße 28. Verlag von (Krnil Roth ia Gießen. Künzcl-Soldan Großhkljogthum tzkffkn. Lebensbilder aus Vergangenheit u. Gegenwart Zweite umgeafh. Aust — Mit dem Bildniß u. Facsiarile Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen. — Ge- widm-Sr Kgl.Hoh.Ernst Ludwig, dem Groß- Herzog iu Hessen u.briRhein.— 08T* In gediegenem Lederbd. JL 10.59; in Leinendand 10.— **QI Borräth in allen Buchhandlunge«. 4037' Ein vierrädriger Hand-Rollwagen auch für ein leichtes Pferd, za verkaufen. Waaner Mühlich, Dammftraße. Berloosungslifte »8 der am 1. Aai stattgefundenen Tnrnhallebau-Verloosung „ c w ■ C j 05; 5 7 1 Häck elmaschine. s «4/ C . öS a?; 1" i :jO74 282 1 Geschäftsbuch. 0 ?? B *> 6285 233 1 Schirm. 41 280 1 Schreibzeug. 3086 206 1 Rersekoffer. 6354 152 1 Wecker. 47 296 1 Peitsche. 3097 316 1 Paar Hosenträger. 6357 253 1 Waichseil m. Wickel. 61 67 1 Weizmegge. 3142 5 1 Teppich. 6361 198 1 Photographiealdum. 79 168 1 «'sichen Cigarren. 3193 223 1 Stock. 6388 47 1 Reifebecke. 100 265 1 Sturmlaterne. 3225 112 1 Kaffeedecke m. 6 Servietten. 6393 102 Vi Dtzd. Kuchenbleche. 206 135 1 Pfeife. 3360 37 1 Lophavorlage. 6405 319 1 Commobebecke. 214 95 1 Bettvorlage. 3391 54 1 Paar Bettvorlagen. 6416 186 1 Cigarrenfpitze. 265 48 1 Reisedecke. 3412 125 1 gelbe Pferdedecke. 6424 274 1 Necessaire. 270 192 1 T heedecke m. 6 Servietten. 3420 84 1 Waschaarnilur. 6447 40 1 -sophaoorlage. 271 281 1 Geschäftsbuch. 3421 127 1 gelbe Pferdedecke. 6481 93 1 Album. 275 68 1 Standuhr. 3447 261 1 Sturmlaterne. 6497 60 1 Oeldild m. Golbrahmen. 325 287 2 Fruchtsäcke. 3450 120 1 Tischlampe. 6501 10 1 Klerderfchrank- 335 2:30 1 Photographiealbum. 3497 193 1 Tbeegedeck m. 6 Lervietten. 6524 271 1 Kochbuch 365 305 1 Zigarrenetui. 3501 56 1 seidener schirm. 6531 202 1 Mehlstänber. 391 70 11 Meter Bettzeug. 3504 14 1 Paar Koltern. 6707 164 1 Tffchbecke (Gold). 396 99 1 Paar Joche. 3518 181 1 weißlein. Tischtuch. 6720 227 1 Photographiealdum. 398 28 1 Tafeltuch m. 6 Servietten. 3523 24 1 Theedecke m. 12 Servietten 6783 45 1 Taschenuhr. 432 63 1 Relsedecke. 3533 172 1 Reisetasche. 6824 62 1 Reifebecke. 499 76 1 Dtzo. Handtücher. 3577 34 1 Waschdüue. 6849 16 50 Meter Hemdentuch. 505 170 1 Kistchen Cigarren. 3632 275 1 Rauchgarnitur. 6943 304 Vs Dtzd. weißlein. Tafchent 508 81 1 -Panduhr m. Schlagw. 3646 311 1 Paar Hosenträger. 7057 226 1 Photographlealbum. 575 187 1 Cigarrenfpitze. 3667 259 Vi Dtzd. Messertücher. 7064 191 1 Theedecke m. 6 Servietten. 612 160 1 Relsekoffer. 3748 66 1 Paar färb. Waffeldecken 7093 183 1 Wi'thschaftswaage. 730 111 1 Tischdecke. 3787 207 1 Reisekoffer. 7115 71 11 Meter Bettzeug. 759 103 V, Dtzd. Kuchenbieche 3814 31 1 Paar Pferdedecken. 7127 221 1 Stock. 776 185 1 Handtasche. 3841 49 1 Reisedecke. 7142 204 1 Salzständer. 785 156 1 Bettvorlage. 3871 96 1 Bettvorlage. 7163 89 1 Bettvorlage. 1100 129 1 gelbe Pferdedecke. 3885 33 1 Paar Piquädecken. 7179 116 1 Gewürzständer. 1149 29 1 Ta'eltuch m. 6 Servietten. 3938 184 1 Wirthschafltzwaage. 7*260 36 1 Sophaoorlage. 1150 53 1 Paar Bettvorlagen. 3952 124 1 Schirm. 7267 11 1 Nähmaschine. 1155 86 11 Meier Bettzeug. 3954 283 1 Photographieständer. 7284 169 1 Kistchen Cigarren. 1163 134 1 Pfeife. 3962 109 1 Tischdecke. 7288 92 1 Dtzd. blaucar. Handtücher 1290 299 Vt Dtzd. wß. Taschentücher. 4001 248 1 Reibmaschine. 7318 224 1 Stock. 1295 241 1 schirm 4122 294 1 Ackerleine. 7340 97 1 Bettvorlage. 1298 65 1 großes Photographiealbum. 4161 159 1 Bettvorlage. 7348 270 1 Fentterthermometer. 1299 130 1 gelbe Pferdedecke. 4173 238 1 Schirm. 7379 55 1 Plüschdecke. 1341 266 1 Sturmlaterne. 4'72 154 1 Wecker. 7401 121 1 Reifekoffer. 1348 18 1 Paar Kolter. 4314 141 1 car. Pferdedecke. 7417 117 1 Tischlampe. 1372 211 1 Bettvorlage. 4315 220 1 Stock. 7502 15 1 Teppich. 1374 151 1 Sivirm. 4422 173 1 Reifetasche. 7529 106 1 Tbeegedeck m. 6 Servietten 1377 90 1 Theegcd. m. 6 Servietten. 4431 278 1 (5ommodcdecke. 7626 118 1 Hängelampe. 1383 12 1 Küchenschrank. 4440 196 1 Necessaire. 7674 122 1 Reifekoffer. 1418 298 1 Peitsche. 4521 51 1 Reisedecke. 7728 26 t 1 Sturmlaterne. 1481 210 1 em. Kaffee- u. Milchkanne. 4534 145 1 car. Pferdedecke. 7786 246 1 Kaffeedecke. 1482 302 ’/> Dtzd. wp. I. Taschentücher. 4602 26'. 1 Sturmlaterne. 7829 143 1 car. Pserdedecke. 1489 243 1 Schrrm. 4615 258 1 Garderobrhalter. 7835 310 1 Thermometer. 1503 303 Vi Dtzd. Taschentücher. 4641 46 1 Spiegel. 7866 162 1 Reisekoffer. 1510 178 1 Schirm. 4677 277 1 Therdccke. 7870 41 1 Handkoffer. 1526 98 1 Paar Joche. 470120 1 R-gulator. 7908 232 1 Schirm. 1565 174 1 Reisetasche. 4778 229 1 Phoiographiealburn. 7939 94 1 Äldum. 1592 291 1 lLommodedeck«. 4780 288 2 Fruchtfäcke. 7952 228 1 Photographiealbum. 1599 239 1 Schirm. 4790 286 2 Fruchtsäcke. 7972 314 1 Paar Hosenträger. 1615 146 1 car. Pferdedecke. 4791 214 1 Wärmstein. 8063 50 1 Reisebecke. 1653 131 1 Pfeife. 4795 254 1 Wafchseil m. Wickel. 8086 114 1 Tischdecke. 1671 77 1 Piar farbige Bettdecken. 4817 225 1 Stock. 8087 137 1 car. Pferdedecke. 1680 245 1 Kaffeedecke. 4878 213 1 Bobnenschneidmaschtne. 8098 1 1 Dchlafzimmereinrichtung. 1696 72 11 Meter Boizeug. 489! i 38 1 Sophaoorlage. 8142 318 1 Commodedtcke. 1706 276 1 Theedecke 4934 128 1 gtlbe Pferdedecke. 8217 171 1 Poesiealbum. 1739 273 1 Kochbuch. 4939 2 1 SLcmaschine. 8252 4 1 Pertlcow. 1750 195 1 Necessaire. 4985 307 1 Photographieständer. 8282 237 1 Schirm. 1762 201 1 Pferdcfcheere. 5000 133 1 Iahntzpfeife. 8312 35 1 Spiegel. 1766 234 1 Schirm 5016 279 1 (Sommobebecfe. 8325 197 1 Necessaire. 1790 260 Vi Dtzd. Tellertücher. 5044 250 1 Pfeife. 8385 215 1 Wärmstein. 1805 267 1 «rodbüchse. 5061 30 1 Regulator. 8388 199 1 Photographiealbum. 1807 313 1 Paar Hosenträger. 5067 91 1 Tbeegedeck m. 6 Servietten. 8412 83 8488 87 1 Waschgarnitur. 1847 290 1 O.ommodedecke. 5071 101 Vi Dtzd. Kuchenblech. 1 Paar w. Waffeldecken. 1860 3 1 Schreibsecretär. 5077 216 1 Wärmstein. 8497 317 1 Commodedecke- 1902 9 1 Kommode. 5089 242 1 Schirm. 8597 22 1 Plüfchdecke. 1905 264 1 Sturmlaterne. 5095 180 1 weißlein. Tischtuch. 8662 26 30 Meter Hemdentuch. 1922 6 1 'Nähmaschine. 5117 8 1 Nähmaschine. 8718 155 1 Wecker. 1928 177 1 Schirm. 5199 147 1 car. Pferdedecke. 8784 39 1 Sophaoorlage. 1955 42 1 Kotter. 5215 85 1 Decke (Chenille). 8785 59 1 Oeldild m. Goldrahmen. 1959 209 1 em. Kaffee- u. Milchkanne. 5225 315 1 Paar Gummihosenträger. 8818 107 1 Tbeegedeck m. 6 Servietten. 2155 27 1 Regulator. 5306 80 1 Wanduhr m. Wecker. 8822 257 1 Garderodehalter. 2199 110 1 Phantasietischdecke. 5323 268 1 Brodbüchse. 8827 113 1 Tischdecke. 1 car. Pferdedecke. 2210 157 1 Bettvorlage. 5326 247 1 Kaffeedecke. 8881 139 2288 256 1 Kreuzleine. 1 Paar färb. Bettdecken. 5344 119 1 Hängelampe. 8937 285 2 Fruchtfäcke. 2292 75 5362 284 2 Fruchtsäcke. 1 Patentdurchschlag. 8955 194 1 Theedecke m. 6 Servietten. 2331 217 1 Äärmstein. 5432 292 8959 44 1 Taschenuhr. 2353 269 1 Brodbüchse. 5504 208 1 em. Kaffee- u. Milchkanne. 8962 212 1 Bettvorlage. 2497 301 Ve Dtzd. weihl. !aschentücher. 5529 148 1 car. Pferdedecke. 8967 289 2 Fruchtfäcke. 1 Photographiealbum. 2523 167 1 Tischdecke (Gold). 5604 190 1 Cigarrenetui. 1 Wärmstein. 8972 149 2543 158 1 Bettvorlage 5609 219 9030 240 1 Schirm. 2569 182 1 w. I. Tischtuch. 5653 115 1 Tischdecke 9050 306 1 Cigarrenetui. 2572 )65 1 I.schdecke (Gold). 5654 189 1 Cigarrenetui. 9086 105 1 Tischdecke. 2574 88 1 Schließkord. 5668 61 1 Reifedecke. 9088 100 Vi Dtzd. Kuchenblech. 2586 108 1 Rtpetirwecker. 5698 144 1 car. Pserbebecke. 9146 255 1 Wafchfril. 2591 249 1 Kontobuch. 5713 236 1 Schirm. 9179 78 1 feit). Regenschirm. 2657 82 1 Fleischhackmaschiue. 1 Patentdurchschlag. 5730 58 1 Paar weiße Waffeldecken 9211 23 1 Grupper. 2695 293 5745 163 1 Schirm. 9258 16t 1 Reifekoffer. 2700 104 1 Spiegel. 5813 297 1 Peitsche. 9333 166 1 Tischdecke (Gold). 2726 21 1 Decimalwaage. 5821 126 1 gelbe Pferdedecke. 9340 218 1 Wärmstein. 2751 272 1 Kochbuch. 6857 52 1 Reifebrcke. 9362 222 1 Stock. 2752 205 1 Reilekoff.r. 5952 69 11 UMer Bettzeug. 9366 142 1 car. Pferdedecke. 2789 150 1 Schirm. 6070 200 1 Pserdescheere. 9368 312 1 Paar Gummihofenträger. 2825 13 1 Tafeliuch mit 12 Servietten. 6076 17 1 Regulator. 9414 138 1 car. Pferdedecke. 2828 73 1 Paar Bettvorlagen. 6077 251 1 Schirm. 9415 235 t Schirm. 286i 231 1 gesch. Zeitungshalter. 6087 244 Vi Dtzd. Servietten. 9712 57 1 Barometer m Thermometer.- 2865 136 1 ZabnSpfeise. 6093 432 1 Pfe.fe. 9717 25 11 Dliter roth. Barchent 2885 308 1 Oommodedeck. 6102 179 1 Schirm. 9759 188 1 Cigarrenspitze. 2903 320 1 Eoaunodedecke. 6159 19 1 Paar Pferdedecken. 9831 252 1 Schirm. 2915 140 1 car. Pferdedecke. 6162 175 1 Reisetasche. 9837 309 1» Papeterie. 2947 64 1 Reisedecke. 6163 300 Vi Dtzd. weiß!. Taschentücher. 9904 295 1 Peitsche. 2985 123 1 Reisekoffer. 6199 74 1 Paar Bettvorlagen. 9970 79 1 Schließkorb. 3045 153 1 Wecker. 6214 48 1 Kolter. 9992 203 1 Schirmständer. 3058 32 1 Kolter. 16216 176 1 Reisetasche. 4054 entflogen Belohnung. 19, PL [4020 Permietyungen. 4027] Ein Hctne» Logi», Salfftt. tl (Eckbau» Sicherste-), sofort zu vermiethen. Nähere» bei «. ÄU<», 5übanlageJ8. 4028) Parterre- Wohnung. 6 Zimmer, ’ Badezimmer mit allem Zubehör und Gartenambeil, sofoN zu vermiethen Näbere» bei S. 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Tie gestern veröffentlichte Erklärung de» jetzigen Badeanstaltsbesitzer» Heinrich L-enner ist eine Unwahrheit- 4053 Er hat sich gerühmt, mit einem Dritten meine Entlassung bewirkt »u haben und seine Frau hat schon früher da» Bor haben ihre» Mannes ausgeschwatzt. Ludwig Jeldstaus früherer Diener de» Corp» Siarkenburgia. Warnung! Hiermit warne ich Jedermann meiner Nra« Elisabeth, geb. Stein, auf meinen Namen etwa» zu borgen, da ich für nicht» haste. Heinrich Sr«g, Schuhmacher, 4011____________Kirchenplatz 3._________ 4033] 24000 ark sind zu einem mäßigen Zinsfüße als erste Hypotheke auszulerhen. Näheres bei__T. Katz. 4025] Möbl. Zimmer mit Koft zum Preise von 50 Mark gesucht. Gest. Offerten sub. L. B. an die Exped. d. Bl._______________ Danksagung. Ich litt lange Zett an böser Augenentzündung, habe ärztliche Hilfe in An» spruch genommen, jedoch ohne Erfolg. Einige Zeit waren die Äugen bester, sobald ich jedoch in Zugluft kam, entzündeten sich dieselben wieder- Schließlich wandte ich mich an Herrn Dr. med. Botbedtng, Homöopath, «rzt in Tüfftloorf, Königsallee 6, welcher meine Augen in 8 Tagen heilte Da ich nun von dem bösen Uebel erlöst bin, spreche ich hiermit dem Herrn Dr. Volbeding für die schnelle Heilung meinen herzlichen Dank au». Harburg a. d- Elbe, Müllerstr 2. Maurer Heinrich Telch. Zur Leitung einer Uauillalturwaareu-Malk in Hanau ein durchaus tüchtiger junger Mann (cautwnSsähig) gesucht. Offerten mit °/sH«»brgr.Hyp Bk.unk.d.1906 10LV0 SVi’/i Preuß Hyp. A. Bk. 101.90 4®/o Pomu. A Bk.mrkch.1904 IvbchO 4‘,0/g Franks. Lanbw. »red. Bk. 104.30 Darmst. Bt. Actten «bendcoarser 161 201 Deftcn. Credit-Aetten 33400 ®£e?.bn“* Omnibus Verbindung Sm,6 6 U»r W Linie A Seltertzweg—Kreuz—Markt—Walltbor—Marburgerffratze, ein«e B Babnboist^otze—Marktffratze—Neuen Bäue—Grünberaerffratz«. ■Ma: 1. Gchetzda - Baad mch Ba*» dm Galltztstchm »M.itzaita «ach «>aa Sin. (Günlü 8 Gchrsda, in Air heutige Kurnnicr ntifalf 6 Seite«.