W rtt ’,U üGekl, 2. bert’s MÄM tfior Dr. Wagner, cikpreiscn M jiatff, SetterSiveg 39. jer von der SLt-rstrch rs-raatgili. Schudt, leinfelben, Post Vckr- n, empfiehlt: beroibtttn Eon<", w ler Kaser. WW ebbö bartlose Sm» sowie L fla^nnm if<>niun. «laue M*» ASpaßs, sowie bwr i>eIlhFLeruchsaufte^ Sw« 0/iSeireideu.PreM alis und Wo. IW axosea NkÄK die -art-MMMv ei sprunKB ' %tC\ allen, Me. dor 5flt en ?«**(« »0 $>«' ' Nr. 80 Der -ießever Anzeiger erscheint täglich, eit Ausnahme de- Montag». Die Gießener P» mitten vkälter Hxrbtn dem Anzeiger wöchentlich dreimal heigelegt. Erstes Blatt. Donnerstag dm 4. April_____________________ Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 189$ Bierteljahriger ASonnementLpretOr 2 Mart 20 Psg. mit Bringerlohn. l Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, LxpcditioO und Druckerei: SckntstratzeHkr.^ Fernsprecher 51. Zlints- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Lorm. 10 Uhr. Hratisöeitage: Hießener Kamikienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Gießen, den 2. April 1895. vetr.: Revision des Servirtarifs und der Klasieneinthellung der Orte. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen M bit «rstzH. vürgermetsteretem des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Auöschreiben vom 26. Januar d. I. (Anzeiger Nr. 26) machen wir nochmals darauf aufmerksam, daß etwaige Anträge auf Versetzung in eine höhere Servisklasie bis zum 1. Mai d. I. bei uns zu stellen find. v. Gagern. Bekanntmachung. Herr Landwirthschaftslehrer Dr. von Peter zu Friedberg wird über die Errichtung von Stammzuchtvereinen durch die Gemeinden nach den Vorschlägen des Herrn Oeconomie- raths Müller zu Darmstadt Vorträge halten: 1) Sonntag den 7. April l. I., Nachmittags 3 Uhr zu Sich in dem Saale des Herrn Hey land. 2) Sonntag den 14. Äpril l. I., Nachmittags 3 Uhr zu Langd in dem Saal? des Herrn Bürgermeisters. 3) Sonntag den 21. April, Nachmittags 3 Uhr zu Hungen in dem Solmser Hof. Zu diesen Vorträgen werden hierdurch alle Mitglieder des landwirthschaftltchen Vereins und alle Viehzüchter ein* geladen. Die Herren Bürgermeister der genannten und benachbarten Gemeinden werden hierdurch ersucht, auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlungen hinzuwirken. An diejenigen Gemeinden, in welchen Zuchtvereine errichtet werden, wird zur Bestreitung der hierdurch entstehenden Kosten ein Beitrag von fünfzig Mark aus der landwirthschaftlichen Bezirksvereinskaffe ausgezahlt werden. Die Herren Bürgermeister, welche wünschen, daß derartige Vorträge auch in ihren Gemeinden abgehalten werden, «ollen dies mittheilen. Gießen, den 3. April 1895. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Carl Jost. Nenefte Nacheichten. Wolffs telegraphische« Corresponden,-Bureau. FrirdrichSrnh, 2. April. Die Kaiserin sandte gestern Abend dem Fürsten Bismarck ein überaus herzliches Glückwunschtelegramm. Die Deputation der Stadt München «ar beim heutigen Frühstück Gast des Fürsten. Sie reift «« 3Va Uhr wieder von hier ab. FriedrichSruh. 2. April. In der Erwiderung auf die Adresse Hamburgs führte Bismarck aus: Die überseeischen von Hamburgern und Breme-n unterhaltenen Beziehungen zu Amerika bedeuten mehr als irgend eine staatliche amtliche Vertretung. Wenn alle Hamburger und Bremer, die heute in Süd-Amerika leben, heimkehrten, würde das ver- tzängnißvoller fein, als wenn alle amtlichen Vertreter Deutschlands dort verschwänden. (Große Heiterkeit.) Man habe auch die Regierungen auSzubtlden. Er hoffe, in Afrika noch daS System kommen zu sehen, das Engltsch-Oftindien groß gemacht habe. Die Erkrankung in Kissingen vor V/2 Jahren habe ihm einen schweren Schlag gegeben, der noch verschärft worden sei. Trotzdem bitte er, voll Hoffnung freudig in die Zukunst zu blicken. Die Hansastädte hoch! Der Fürst stieg dann die Gartentreppe hinab und ließ den Fackelzug vorüberziehen. Mit den Worten: „Ich sage herzlichen Dank. Gute Nacht! Ich bin verbraucht und zu alt, um länger aufzu- Heiben* — zog sich der Fürst zurück. Wie«, 2. April. Die Berathungen der Zucker- enquete-Commission wurden heute Vormittag von dem Ackerbauminister Grafen Falkenhain eröffnet, der die Versammlung Namens der Regierung begrüßte. Der Experte Uuperg erklärte die Fixirung eines einheitlichen Rübenpreises für nicht möglich und sprach sich gegen die Einschränkung der RÜbeuproduction auS. Der Experte bezeichnete es als eine Aufgabe der Regierung, den österreichischen Zuckerfabrikanten He Concurrenz mit den deutschen zu ermöglichen. Morgen Fortsetzung. Druffel. 2. April. Die hier lebenden Deutschen ver- «nstalteten gestern Abend einen glänzenden Feftcommers im ^Ne»enHose" zu Ehren deS 8V. Geburt-festes des Fürsten Bismarck. Die Betheiligung war sehr stark. Der deutsche Gesandte, Graf AlvenSleben, führte den Vorsitz. Stockholm. 2. April. Die Deutschen Stockholms aus allen Schichten der Bevölkerung versammelten sich heute in großer Zahl zu einem Festmahle zu Ehren des Fürsten Bismarck. Der deutsche Gesandte, Graf Bray-Steinburg, welcher da- Präsidium übernommen hatte, brachte ein Hoch auf den Kaiser und den König Oskar von Schweden aus. Petersburg. 2. April. Zur Feier des Geburtstages des Fürsten Bismarck fand gestern ein FestcommerS statt, an welchem der bisherige deutsche Botschafter General v. Werder, Baron Gaffer und etwa 500 Mitglieder der deutschen Colonie theilnahmen. Der Festsaal war prachtvoll decorirt. Petersburg, 2. April. Mit Bezug auf die Friedens- bedingungen, d. h. die Forderungen Japans und in Betreff des muthmaßlichen AuSgangeS der Friedensverhandlungen meint daS „Journal de St. PererSbourg", man müffe die Nachrichten hierüber augenblicklich noch mit Reserve auf- nehmen. Die Verhandlungen seien noch nicht weit genug vorgeschritten, um sich ein Urtheil zu bilden, daS nicht noch durch die Ereigniffe widerlegt werden könnte. Newyork, 2. April. Im Terrace-Garten waren gestern Abend etwa 2000 Deutsche zur Feier von BiSmarckS Geburtstage versammelt. Viele zu Ehren deS Tages gedichtete Lieder wurden gesungen. Auch in anderen Thellen von Newyork und in vielen anderen Städten der Vereinigten Staaten wurde der Tag festlich begangen. BueuoS-AyreS, 1. April. Zu Ehren des Fürsten BiSmarck wurde hier eine großartige Festlichkeit veranstaltet, an welcher sich 5000 Personen betheiligten. AuS Chile, Uruguay und Brafilisn wird von großen Festlichkeiten berichtet. Zanzibar, 1. April. Die hier vor Anker liegenden deutschen und englischen KriegSschtsse feuerten einen Salut von 19 Schüssen zu Ehren deS Geburtstages deS Fürsten BiSmarck ab. Depeschm des Bureau „Herold". Berlin, 2. April. Das Glückwunsch-Telegramm des Kaisers an den Fürsten Bismarck hat nach den „Berl. N. Nachr." folgenden Wortlaut: „Euerer Durch- laucht möchte ich, wie am 26. v. M. an der Spitze der Vertretung meiner Armee, heute nochmals tiefbewegt den Dank meines Hause-, sowie den Dank der deutschen Nation für alle- das au-sprechen, was Sie in segensvoller Arbeit um das Vaterland gethan haben. Gott segne und beglücke den Lebensabend des Mannes, welcher immer der Stolz des Volkes bleiben wird. Ihr dankbarer Wilhelms — Da- Glückwunsch-Telegramm, welches Kaiser Franz Joseph gestern an Bismarck gerichtet hat, lautet demselben Blatte zufolge wie folgt: „Mit herzlicher Theilnahme beglückwünsche ich Euer Durchlaucht zu Ihrem 80. Geburt-tage und zu der hohen Genugrhuung, zu welcher Ihnen jetzt diele ehrenreiche Feier gereichen muß. Möge die Erfüllung meiner heuttgen Wünsche für Ihr ungetrübtes Wohl sich aus Jahre hinaus übertragen. Franz Joseph." Berlin. 2. April. DaS Abgeordnetenhaus nahm heute in dritter Berathung den Gesetzentwurf, betreffend die Berliner Stadtsynode und die Parodialverbände, an und sührte al-dann die zweite Lesung der Entwürfe zum Gerichts- kostengesetz zu Ende. Die Entwürfe, bett, die Notariat-- gebühren und Ergänzung der Hinterlegungsordnung, wurden in zweiter Lesung angenommen. Nächste Sitzung Mittwoch 11 Uhr. Kleine Vorlagen. Berlin, 2. April. Wie auS militärischen Kreisen ver- lautet, hat der Kaiser Anordnung getroffen, daß alle Regi- mentet des preußischen HeereS selbst einen Tag zu wählen haben, an welchem in diesem Jahre zur Erinnerung an den Feldzug von 1870 ein Regim entSfest abgehalten werden soll. ES ist jedem Regiment zugleich anheim gestellt worden, an diejenigen seiner früheren Angehörigen, die den deutsch- französischen Krieg mitgemacht haben, Einladungen zur Theil- nähme an diesem Feste ergehen zu laffen. Berlin, 2. April. Bei dem gestrigen Empfange bet ReichStagSpräsidenten richtete bet Kaiser ernste, aber huldvolle Worte an die beiden Herren über die Auf- gaben deS Reichstages und knüpfte daran freundliche Wünsche für dessen fernere Thätigkeit. Berlin, 2. April. Die in Berlin zurückgebliebenen Reichstagsmitglieder versammelten sich gestern in den Re- stautationSräumen des ReichstagSgebäudes zu einem Festmahl für Fürst BiSmarck. Toaste wurden von den Abgeordneten v. Bennigsen und v. Latbotff auSgebracht. FriedrichSruh, 2. April. Fürst BiSmarck ist heute rühzeitig aufgestanden und fertigte heute Vormittag die SratulationS-Dankbriefe ab. Das beste Zeichen für dal Wohlbefinden des Fürsten ist der Reiseplan des Professor! Schweninget, der Donnerstag nach Paris und dann nach der Riviera reift. FriedrichSruh, 2. April. Die Eisenbahn hat nach offizieller Angabe gestern über 21,000 Personen nach FriedrichSruh und zurück befördert. Die Umgebung bei Schlosses hat heute wiebet ihr alltägliches Aussehen. Der Fürst empfing heute Mittag einige Deputationen, herunter bie Münchener, welche ben Ehrenbürgerbrief bet Stabt München überbrachte. Die letztere ist zur Tafel gezogen worben. Heute st bal tausenbste Geschenk eingetroffen. FriedrichSruh, 2 April. Der Fackelzug, welcher gestern Abend um 7 Uhr begann, bot ein prächtiges Bild- bie Betheiligung an bemfelben war enorm. Der Hamburger Rechtsanwalt Dr. Semmker hielt an ben Fürsten eine An- prache, auf welche ber Fürst in längerer Rebe bankte. Der Kaiser fanbte ein längeres Glückwunsch-Telegramm, ber König von Württemberg ein Schreiben, worin er an bie Zeiten vor 25 Jahren erinnert, Wo beibe noch jünger waren. Die Zahl ber eingegangenen Briefe beträgt etwa 150,000, barunter viele auslänbische. Telegramme unb Eilbriefe find etwa 20,000 eingelaufen. FriedrichSruh, 2. April. Bis heute Abend sind im Schlosse des Fürsten BiSmarck ca. 10,000Depeschen unb 150,000 schriftliche Glückwünsche eingetroffen. Wiesbaden, 2. April. Für ein hier geplante- Bis- marck-Denkmal wurde bei dem gestern Abend von ben städtischen Körperschaften veranstalteten Bismarck-Commerse eine Sammlung abgehalten, bie, bem „Wiesbabener General- Anzeiger" zusolge, bie Summe von 7000 Mk. erreichte. Barmen, 2. April. Zehn hiesige Bürger spenbeten 55,000 Mk. zur Errichtung eines BiSmarck-Denkmall i für Barmen. Hamburg, 2. April. Der gestern Abend abgehaltene allgemeine Commers ber beuts chen Studenten- schäft war von etwa 6000 Personen besucht. Eine solche Stubentenversammlung hat Hamburg noch nicht gesehen. Mit bem Siebe „Sinb wir vereint zur guten Stunbe" begann ber Commers. Der Stubent Goette auS München brachte ein Hoch auf ben beutschen Kaiser unb ben Hamburger Senat aus. Hierauf wurde die Absendung eines Huldigung!- telegramms an Kaiser Wilhelm unter großem Jubel beschlossen. Die eigentliche Festrede des Studenten Dertz aus Göttingen sand einen brausenden Widerhall in einem endlosen Hoch auf den Fürsten Bismarck, an den gleichfalls ein Telegramm ab- gesandt würbe. Die überaus freudige unb ungetrübte Festfreude bauerte bis spät in bie Nacht hinein. München, 2. April. Der gestern Abend auf bem Königs- platze vcranstaltete HulbigungSact überragte wohl weit, was künstlerisches Arrangement anbelangt, alle übrigen zahlreichen Veranstaltungen des gestrigen Tages. Budapest, 2. April. Aus dem eisernen Postament bei Hentzt-DenkmalS platzte heute Morgen plötzlich unter starker Detonation ein Explosionskörper, welcher von unbekannter Hanb dorthin gelegt worben war. Im PalaiS deS Erzherzog- Josef, im M'nisterpräsidium und tm LandeS- vertheidigungsministerium wurden die Fensterscheiben, im Ganzen ca. 140, zertrümmert. Verletzt wurde Niemand. Die Polizei verhaftete den Redacteur des Blattes „OlraSd", Adorjan Szeles, als muthmaßlichen Thäter. «rüffel, 2. April. In der Kammer verlas heute Defaiffeaux eine Erklärung, wonach der Generalrath bet Arbeiterpartei angesichts ber unerschütterlichen Haltung ber Regierung unb ber großen militärischen Vorsichtsmaßregel« beschlossen habe, einstweilen von bem projectirten allgemeine« AuSstanbe abzusehen unb bie Arbeiter aufjuforbern, eine eifrige Propaganba zur Aushebung ber Jnfamiegefetze im ganze« Lande zu veranstalten. MonS, 2. April. Im hiesigen Kohlenrevier feierte geftern Ntemand bei ber Arbeit. Man erwartet inbeß eine Parole auS Brüssel, nach welcher ber allgemeine Halft anb proclamirt werben wirb. Paris, 2. April. Der „Jntranfigeant" kündigt für heute das erste Protest-Meeting gegen die Entsendung einer französischen Flotte nach Kiel an. Verschiedene Abgeordnete haben ihr Erscheinen zugesagt. Paris, 2. April. Die ausständigen Zündholz- arbeitet haben an ihre Genoffen in Belgien ein Schreibe« gerichtet, worin sie dieselben auffordern, nur die für ben Bebarf in Belgien nöthigen Zünbhölzer anzufertigen. Diesel Schreiben ist infolge größerer Senbungen von Zündhölzer« auS Belgien nach Frankreich an die belgischen Fabrikarbeiter abqesandt. CoceUs nnb prwtnsteOe»» tiefte«, den 3. April 1895 •* Bi-marck Ehrung. Am 1. April, dem unvergeßlichen Ehrentage deS Fürsten Bismarck, herrschte auch in dem sonst so stillen academischen Forstgarten bet Gießen Festes« freude. Herr Geh. Hofrath Dr. Heß, der Direktor des ForftgartenS, hat mit 15 gleichgesinnten Herren fast aller BerufSklaffen (Geistliche, Militär, Professoren, Studenten, Fabrikanten, Kaufmann, Beamte, Forstmänner, Holzhauer, Handwerker, Landwirthe) zum Gedächtnisse deS 80. Geburtstages B^SmarckS eine au- dem Sachsenwalde bezogene Eiche in die Parkabtheilung deS ForftgartenS gepflanzt. Herr Geh. Hosrath Dr. Heß leitete die Feier ein mit einer schwungvollen Ansprache, in der die unsterblichen Verdienste deS großen Staatsmannes um Fürst, Volk und Vaterland gewürdigt wurden. Die Betheiligung von Vertretern aller BerufSklaffen bet dem festlichen Act bekunde, so führte der Redner aus, daß der Name Bismarcks, des Deutschesten unter den Deutschen, mit Flammenschrift in den Herzen Aller stehe. Die Taufe der Eiche wurde mit deutschem Schaumwein vollzogen. Ein dreimaliges Hoch auf Bismarck ertönte Echo weckend durch den Wald, und mit dem Gesänge des Warncke'schen „Bi-marck Liedes" schloß die eigentliche Feier. Hierauf begaben sich sämmtliche Betheiligten auf Einladung deS Herrn Geh. Hofrath Dr. Heß in dessen AmtSlocal im Forstgarten, wo sie ungeahnt mit einem kleinen Imbiß und einem GlaS guten BierS erfreut wurden und in ihrer Festesstimmung noch manch' patriotisches Lied sangen, sowie ihrer begeisterten Verehrung für den Schöpfer des neuen Deutschland in Ansprachen weiteren Ausdruck gaben. Herr Pfarrer Dinge ldey toastete in zu Herzen gehenden Worten auf das deutsche Vaterland, Herr Gustav W i n d e ck e r auf den Veranstalter der Feier, dieser wieder auf die Ber« brüderung aller Stände zur Erhaltung des von Bi-marck geschaffenen LinheitSwerkeS rc. rc. ** Die Freiwillige Gail'fche Feuerwehr, welche am ver« gangenen SamStag ihre Generalversammlung hielt, hat 96 active und 30 inactive Mitglieder. Unter den Aktiven befinden sich 30, die ihrem Lebensalter nach in die Pflichtfeuerwehr einzutreten hätten, wenn sie nicht Mitglieder einer freiwilligen Wehr wären. Der Kaffenbestand wie- nach an Einnahme 464.75 Mk., an Ausgabe 459.19 Mk., letztere konnte, da die Wehr nur 1.60 Mk. jährlichen Beitrag von jedem Mitgliede erhebt,'sonstige Geldmittel ihr nicht zuflleßen, «ur durch ansehnliche Zuschüsse deS HauseS Gail bestritten werden. Im Laufe der Verhandlung wurde mitgetheilt, daß in der Alarmirung eine Eintheilung der Stadt in vier Bezirke, deren jeder durch die entsprechende Anzahl von Glockenschlägen durch den Thürmer bezeichnet wird, vorgenommen, auch ein die Eintheilung in Farben marktrender Stadtplan zum Gebrauche für die Feuerwehren angefertigt werde, in dem auch dir Hydranten eingezeichnet seien. Für die Feuerwehren selbst wird die Stadt in acht Alarmbezirke eingetheilt und je einer einem Hornisten bezw. Tambour zugewtesen. — Dem derzeitigen Hauptmann der Freiw. Gail'schen Feuerwehr, Martin LooS, ist von Großh. KreiSamte provisorisch die Stelle als KreiS-Feuerwehrinspector sür den l.Beztrk übertragen worden. — Aus Anlaß seiner 30jährigen Dienstzeit wurde Herrn LooS ein von den Mitgliedern deS CorpS gestiftetes werthvolles Deckelglas überreicht. • • Der Verbaudllag der Oberhesfifchen Feuerwehren, verbunden mit einer Hebung der Freiw. Feuerwehr zu Lollar, findet am 16. Juni d. I. unter entsprechenden Festlichkeiten in Lollar statt. ♦♦ Fiuauzexame«. Im Lehrgebäude der Technischen Hochschule zu Darmstadt wird gegenwärtig daS StaatS- Examen zum Finanzfache erster Kategorie abgehalten. Zu demselben hatten sich 76 Eandidaten gemeldet. Davon traten indessen 8 schon vor und 3 während deS Examens wieder zurück. Die Prüfung begann am letzten Donnerstag und beansprucht voraussichtlich noch die ganze laufende Woche. Dem Bernehmen nach werden an die Prüflinge, unter denen sich auch verheirathete Leute befinden, hohe Anforderungen gestellt. Der Zudrang zum Finanzfache mehrt sich von Jahr zu Jahr. * • Aufzeichnung. Auf der in Hanau vom 24. bis 26 März veranstalteten Geflügel- und Vogel - Ausstellung erhielt Herr E. Schwan jr. dahier 32 Preise, darunter die silberne Medaille. * • Entschädigung für gefallene Thiere. Die Großherzogl. Regierung hat den Ständen einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Entschädigung für an Milzbrand und Rauschbrand gefallene Thiere zu regeln bezweckt. — Die Abschätzung der Thiere erfolgt danach durch den beamteten Thierarzt und zwei Seiten- des KreiSamt» für jede Gemeinde bestimmte Schätzer. Die Entschädigungen werden aus der Staatskasse gewährt. Die Festsetzung der Ent« schädtgung erfolgt unter Zugrundelegung deS Schätzungs- Ergebnisses durch das KreiSamt. Gegen diese Festsetzung steht dem Beschädigten mit Frist von 3 Tagen nach Mit« »Heilung der kreiSamtlichen Entscheidung die Berufung an daS Ministerium offen. Diese- setzt die Entschädigung-« lamme endgiltig fest. Nur wegen Versagung der Entschädi- guugSleistung soll der Rechtsweg zulässig sein. ** Dem Bericht bei chemische» Uulersuchuuglamtel für die Provinz Oberhesfe» in der Zeit vom 1. April 1893 bi- 1. April 1894 entnehmen wir Folgende-: ES wurden inSgesammt 187 Untersuchungen auSgesührt (gegen 310 im Borjahre), darunter 141 für Behörden, 46 sür Private. Gegenstand der Untersuchung waren in der Mehrzahl Sepsel, Gewürze, Mehl, Milch, Wasser- einzelnen Untersuchungen wurden unterzogen: Brod, Butter, Ehocolade, Cichorien, Düngemittel, Erze, Fische, Futtermittel, Gebetmmittel, Kaffee, Saffeesurogate, Eacao, Siu, Kochgeschirr, Legierungen, , Mineralwasser, Rubel», Obstwein, Oel, Papier, ReiS, Soda, Tapeten, Thee, Urin, Wein, Wolle, Wurst und Zucker« waaren. Untersuchungsgegenstande gingen ein au- den Kreisen Al-feld 18, Büdingen 5, Friedberg 19, Gießen 98, Lauterbach 10, Schotten 37. Zu Beanstandungen gaben 11 Objecte Veranlassung, nämlich Butter mit zu hohem Wassergehalt, entrahmte und gewässerte Milch, Mineralöl al- Speiseöl, zum Genuß ungeeignete- Wasser, zu hoher Aschengehalt in Zimmt. Die Einnahmen auS den ange« »ührten Untersuchungen beliefen sich auf 813 Mk. 25 Psg. Die Anzahl der eingesandten Untersuchungsobjecte hat sich gegen die beiden ersten Jahre wesentlich verringert. — Die Eontrole deS Gießener Leitungswassers wurde fortgesetzt. Die Ursache der s. Z. in LanggönS vorgekommenen Erkrankungen wurde auf den Genuß von Mehl« und Brod« proben zurückgeführt- es gelang, in verschiedenen Proben einen mehr oder weniger hohen Gehalt an Blei nachzuweisen. — Für Biertrinker dürfte von Interesse sein, daß auch eine größere Anzahl der in hiesiger Stadt zum AuS« schank gelangenden Biere untersucht wurden- die Untersuchungen erstreckten sich auf Bestimmungen de- spec. Gewicht-, des Wassers, Alkohols, ExtractS, Asche, freie Säure, Maltose, Extractgehalt der Stammwürze und des Vergährung-gradeS. Nach dem Ausfall der Untersuchung lassen sich sämmtliche Biere al- richtig gebraut und normal zusammengesetzt bezeichnen, zu einer Beanstandung hat kein- derselben Veranlassung gegeben. Aul dem Kreise AlSfeld, 30. März. Auch im L I. werden wieder mehrere Neubauten von Schulhäusern in Angriff genommen, so z. B. in Burg-Gemünden, Kirtorf, Ober>Ofletden, Bleidenrod. Mainz, 2. April. Die Köln-Düsseldorfer und die Niederländischen Dampfboote nehmen morgen ihre Fahrten wieder auf. vermischter. * Marburg, 2. April. Plötzlicher Tod. Wie dem „Mark. Tgbl." mitgetheilt wird, fand eine Wirthin in der Sctzerbach früh Morgens ihren Zimmerherrn, einen Phar- maceuten, der vor dem Examen stand, noch auf. Derselbe saß an seinem Tische, den Kopf in die Hand gestützt und schien zu lesen. Seine Wirthin suchte ihn zu ermuntern, doch vergebens. Nach einiger Zeit merkte sie, daß sie einen Tobten vor sich hatte. Die Leiche wurde nach Halle, dem Wohnsitz der Eltern, geschafft. * Kassel, 1. April. Hier hat die Bismarckfeier ein junges Menschenleben gekostet. Dor Beginn deS gestrigen FackelzugS wurde der auf dem Hofe des Haupt- steueramteS in der Kölnischen Straße stehende Festwagen der Kunstgewerbeschüler herauSgefahren und sollte dem Zuge ein- gereiht werden. Dabei scheuten die Pferde und riffen in jähem Lauf einen schweren Thorpfeiler um, der einen elfjährigen Knaben, den einzigen Sohn einer armen Wittwe, tödtlich verletzte. * Kol», 1. April. Am 12. October v. I. wurde von einem angeblichen CH. Mayer auf dem Nordbahnhofe in Paris ein Koffer zur Beförderung an den Schuhmacher Hohler zu Mühlheim a. Rh. aufgegeben. Der Inhalt dieses Koffers, der von Mülhelm a. Rh. als unbestellbar nach Paris zurückgesandt und dort am 14. November v. IS. geöffnet worden ist, bestand in der zerstückelten Leiche eines Kindes im Aoer von 15 bis 20 Monaten. Die Persönlichkeit des Aufgeber- cwie des Empfängers konnte bisher nicht ermittelt werden. • Berlin, 2. April. Im benachbarten Zehlendorf ist gestern Nacht ein Theil der zu einer Bismarckfeier versammelten Patrioten in begeisterter Stimmung in den Garten des dort wohnenden freisinnigen Abg. Knoercke eingebrochen, hat ihm eine Katzenmusik gemacht, die Fenster eingeworfen und hat dann die Flucht ergriffen, als der auf diese Weise auS dem Schlaf Geweckte sich die Patrioten näher ansehen wollte. Frkf. Ztg. • Berlin, 2. April. In vergangener Nacht sanden Schutzleute im Thiergarten einen Mann, dessen Kleider in Flammen standen. Die nähere Besichtigung ergab, daß der Mann sich durch einen Revolverschuß in die Herzgegend getödtet hatte. Hierbei wurden durch die auöströmenden brennenden Gase die Kleider entzündet. Der Unbekannte war vollkommen entstellt. * SechSundsechszig junge Eiche» aus de» Sachsenwalde hat der Oberförster Lange in FriedrichSruh auf Ansuchen nach den verschiedensten Orten Deutschlands gesandt, wo man am 1. April BiSmarck-Eichen zum Andenken an den 80. Geburtstag des Fürsten Bismarck zu setzen gedachte. * Ei» Deserteur. Der im französischen Kriege 1871 vom Ulanenregiment Nr. 4 desertirte Ulan Tillmann-, welcher erst kürzlich tm Elsaß ermittelt und seinem Truppen- thetle zugesührt wurde, ist vom Kriegsgericht in Thorn wegen Fahnenflucht zu fünf Jahren Festung verurtheilt und zur Ableistung dieser Strafe nach Spandau tranSportirt worden. StllmannS verschwand bei der Belagerung von Paris, flüchtete nach China und trat in die dortige Armee ein, in welcher er vierzehn Jahre diente. Vor zehn Jahren kehrte er nach Deutschland zurück und erhielt im Elsaß in einer Fabrik eine Anstellung alS Aussetzer, welche er bi- zu seiner Verhaftung inne hatte. • 0, welche Lust, Soldat zu fei«! AuS London, 26. März, schreibt man den „TO. N. R." : Englische Blätter theilen folgende verlockende Annonce eine- „Werber-" mit: V. R. Sergent Pomfreit, Rekrutirung-sergent, varki»g. 100 Rekruten 100 gesucht 100 gesucht. Loyale und treue Burschen, um in Ihrer Majestät Regimentern , den gute» alten „Fla JronS" (44.) und den | „Pompadours" (56.) zu dienen? Die Vierundvierziger stehen jetzt in Fermoy, Irland, wo sie glücklich find wie Lord-, mit Fische», Bootfahre», Ericket, Schießen, Spaziergängen Über- Land und jeder Art Sport. Die Sechsundfünfziger stehe« jetzt in Indien, dem Soldatevparadie-, wo Tommy Altkt»- f einen eigenen Diener und MrS. Altktn« ihren eigenen Hau-. Halter bekommt. Zwei Stunden Exerciren am frühen Morgen — und der Rest des Tage- gehört Euch, und da- an eine» Platz, wo Vergnügungen aller An zu haben sind. Jetzt ist die Zeit, einzuneten, wenn Ihr gute Oifiziere, gntei Essen, gute- Trinken, gute Kleider, gute Wohnung, gute Bezahlung, gute Gesellschaft und Sport im Ueberfluß habe» könnt! * Anderthalb Millionen Radel defeaudin. Die in Petersburg gebildete Commission zur Prüfung der de» Erbauer der TranSkaSpt Bahn, General Annevkoff, zur Laß gelegten Mißbräuche soll außerordentlichen Dernauen-brnch während der NothstandSarbeiten der Jahre 1892 bi- 1894, sowie Unterschlagungen von anderthalb TOtQtonen Rubel» feftgestellt haben. Man glaubt, daß gegen Annenkoff gerichtlich vorgegangen wird. • Echla»! Bei der schriftlichen Einjährig-Freiwillige«. Prüfung in Regensburg wurde al- deutscher Aufsatz neben zwei anderen Thematen auch zur Bearbeitung gegeben: „Ansprache unter versammelten Freunden zur Ehrung eines großen ManneS." Einer der Eandidaten, der sich diele- Thema gewählt hatte, schrieb an den Schluß seiner Arbeit folgendes Postscrtptum: „Notabene! Beim Durchleien meiner Ansprache kommt mir dieselbe zwar etwa- holperig vor - doch „unter Freunden" nimmt man eS ja nicht so genau." Technische Fortschritte. — StotbsLrben von Horn. In gewissen Zweigen der I» dustrie ist efl ost febr wünschen-werth, dem Hom eine schöne Forde zu geben. Zum schön Roth'ärben des Horn- wird nun in der .Gewerbeschau" folgende- Beizen empfohlen: Weiße- Hom wiib in eine Abkochung au- 20 g Saflor und 10 g Soda in 1« l Wals er eingelegt und in der siedenden Flüssigkeit 1, Stunde gelassen. Dann bringt man e- in eine falte verdünnte Weinsteinsäurelöiung unb läßt eS darin ebenfalls •/• Stunde liegen. Man nimmt e- aUben» heran-, spült eS ob, bringt e« wieder in do- Saflor- und baraN in daS Weinsäurebad und so fort, bis der gewünschte Ton erzielt ist. Aus diese Weise kann man alle Rüancen vom hellsten Rosa di- znm dunkelsten Rosa erzielen, nur hat man darauf zu achten, datz das letzte Bad stets ein Weinsäurebad ist. — eine nette Hei doppelt arbeitender Wien. Reue Sägen, die gleichzeitig die Schnittflächen glätten, erfanden die Rorb- omerifaner Boole» und Mitschill. Die Zähne der Sägen habe» zwei Profile, und zwar ein abgerundetes, da- andere besitzt fette Schneide- und Hobelzähne. DaS abgerundete Profil robb mit besonders ausgesetzten Schneide- und Hobelzähnen versehen. Ob bk Sägeblätter gut arbeiten, daS ist nach der leipziger Wochenschicki „Deutscher Müller" noch abzuwakten. — Maschinenptttzpapier. Die bisher fast allgemein zum Reinigen der Maschinen verwendete Putzwolle ober Putztücher habe» in dem Mafchinenputzpapier einen wahrscheinlich sehr guten Ersatz erhalten. Eine oberschlesische Papierfabrik stellt nämlich aus be sonder em Wege ein poröse-, äutz-rtt saugfähige- Oclputzpapier al- Ersatz iür Putzwolle her, von dem 100 kg 40 Mk. kosten: auf 1 kK gehe» rund 100 Bogen 400 x 600 mm Diese- Putzpapier ist also sehr billig. Das Papier sühne sich auch bereit« gut ein, well e- au«« giebiger, billiger unb auch bebeutenb reinlicher ist al- Putzwolle. ES entzündet sich im vollgesaugten Zustande nicht selbst, waS besonders erwähnt roerben mutz. Die Wellen, Lager, Schmierbüchse», Excenter rc. werden einfach mit dem Pipier in der Weife abgewischt und geputzt, wie das mit Putzwolle üblich ist- da- Papier fasert dabei nicht au9 unb bleibt nicht in den Ecken hängen, noch weniger zwischen den Fingern deS Arbeiter-. Derfahr, unb Voir>wirtbid?afL — Gute- Baum- oder Psropswach- stellt man eben'all» nach der „Drog. - Ztg." auf folgende Weise her: •) Feste« Wach«, 375 g wettze« Pech, 250 g flelbefl Wachs, 100 g dicker Terpentin, 75 g Baumöl oder ausgelassene- Schweinefett werben zusammen- geschmolzen und dann in Stängelchen au-gerollt. b) Flüssige« Wach«. Man schmilzt 5 Theile Colophontum oder braune« Fatzpech und rührt, nachdem e« leicht flüssig, und vom Feuer genommen ist, nach und nach 1 Theil 85 ’/0 Spiritus hinzu. E« ist in gut verschlossene» Gesätzen aufzuheben. — Herstellung von gefrorener Milch. Die Versuche, gefrorene Milch von Dänemark nach England *u verschiffen, sind geglückt. Zur Ausbeutung deS dem Ingenieur Kaffe in Kopenhagen patentirten Verfahrens hat sich eine Actiengesellschast gegründet, die die Herstellung und den Vertrieb der Milch nach England übernommen hat. lieber die Zubereitung bet Milch entnehmen wir ber ,Molk.-Zta. Folgende«: Die von dem Lieferanten eingelieserte Milch wird auf 75" C. erwärmt und daraus schnell auf 10® C. abgekühtt, woraus daS Gefrieren auf chemischem Wege feinen Anfang nimmt Zu diesem Zwecke wird die Hälfte der Milch in blecherne 4MIfte gefüllt und in Gesrierapparate gebracht, wo da« Gefriere» in 3 Stunde» vollendet ist. Wöchentliche Ueberstcht der TsdeitsLlle tu «tetzeu. 13. Woche. Vom 24. März bi« 30. März 1895. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 400 (incl. 1600 Mann Msti'ür> Sterblichkeit«,tffer: 25,54'/« dezw. 18,57 nach AuSschl. der Ortffiernte»- Ä in b er In«. Die in Klammem gesetzten Ziffern geben an, mir viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von au«wärt« nach Gießen gebrachte Kranke kommen. ES starben an: Zusammen: Erwach'ene : tm vom 1 Lebensjahr: 2.-15 3* Lungentuberkulose 2 (1) Tuberkulose anderer 2 (1) — — Organe — 1 Lungenentzündung 3 (1) Sonstige entzündliche 1 lid>e Anzeigen ber evang. Gemeinde. Die Kinverkirche in ber Etabtkirch« fällt nächsten Sonntag (Balmarum) o«-; infolgedeffen auch die Vorbeteitung am Denner«» tag ben 4. b. M Die nächsten Kinberkirchen werden gehalten: Charsreitaa Nachmittag« 2 lit QIC , -l’ll ”rtW(£ Mi«««. $ °'Pch-°, ”V Sä *'* Sulu ,«tz '*»*» Q4,'«*h,ba I« «Vut, SV""4*’ ®4I“i Hntr e m ®at4Wtn nein ?‘*ri8 6,,;h< td)t 1° genau.* Dritte. Ngtn btr Z» dnt MW, 'rtä wird nun In : Weißes Hom Di.) I, fod-in'/,/^ ■ > Stunk ttkfltn Belnftehilauidilimiunb Wan nimmt ti itim '«0 Saflor.- und Urai wünschte Ton erjldl ifi. i hellsten Rosa bis |n nf iu achten, daß bu trobtt eilte. SR® tim, nianden die Nord fihne dei Sögen Hila das andeie besitzt It6t !t< Profil wird mit bc !hnen oerschen. Cb bk • i'dpjlgtr Aochenschch er fast allgemein jun oder PMchrr baba M irhr guten Leich stellt Mitch auf te ihtges Oil^a^n dl !k. kostm;auitkggiha Puhpapitr ist allo sch gut ein, well rtw llicher ist al8 W- de nichi ieidst, was h i, Lager, Schmierbüt« i in der Weste abge->^ d ist: das Papier W»*£*• &%r* , »0® l.LekM- _ 2 *4 1 T .#‘SS' Großh. Fachschule Erbach i. O. Da» Sommerhalbjahr beginnt Montag den 21. April d. I. Lehrfächer: Freihand« und geometrische» Zeichnen; Modelliren nach ornamentalen und figürlichen Motiven; Schnitzen in Elfenbein und Holz; Fortbildungsunterricht in Deutsch, Rechnen, Buchführung, Kalkulation u. s. w. Das Schulgeld beträgt per Halbjahr 10 Mk. Anmeldungen nimmt der unterzeichnete Hauptlehrer entgegen, und ist auch zur weiteren Auskunft gerne bereit. Eine Ausstellung der Schülerarbeiten Habet bi» 16. April d. I. statt. In Verhinderung des Vorsitzenden des Der Großh. Hauptlehrer Aufsichtsrathes, der Stellvertreter: Görig. Mülberger. Bekanntmachung. ht Gieyen bei rau lerrn Frau Herrn Vetzberg ,. Steinbach (Hessen) Albach ie Allerrdors (Lahn) , Mten-Buseck „ Annerod „ Sarbentetch „ Grüninge» . w Hausen „ Klein-Linde» , Lützellinden „ Rödgen , Steinberg „ Trohe „ Watzenborn w Beuern (Hessen) „ Leihgestern „ Hörnshei« „ Hochelheim „ Großen-Buseck „ Oppenrod Burkhardsfelden „ Heuchelheim „ Krofdorf „ Gleiberg „ Launsbach „ Wißmar „ Langgön» „ Langsdorf Ä. Jung, Gastwirth. Theodor Hahn, Kaufmann. Konrad Petri, Gastwirth. Theodor Hofmann, Bürgermeister. Kaufmann Karl Krletltng I. Philipp Rinn Wittwe, Krämer. Philipp Feuser, Gastwirth. Friedrich Pfaff, Gastwirth. ' Philipp Bechtold, Krämer. Kaufmann Georg Repp. Christian Köhler IV. Hermann Klippstein. Nathan ©tiefe l. Bürge rmeist er Roth. Joh. Gg. Müller, Wittwe. Jakob Becker I. Bürgermeister Böcher. Heinrich Schmi dt. Wilhelm Wagner II. Wilhelm Schepp. Ludwig Menz. Heinrich Seipp VII. Kaufmann Wilhelm Strackbei». Gottlieb Jung, Gastwirth. Jacob Waldschmidt V. Philipp Weber, Gastwirth. Theodor Geller, Gastwirth. Bürgermeister Scherer. Kaufmann Isaak Michel. Julius Karl Keßler, Specereihändler. Daniel Schmidt, Gastwirth. „ Birklar , Mufchenhetm „ Bettenhausen Reiskirchen „ Bersrod „ Winnerod Bollenbach „ Saasen Ltndenstruth „ Hattenrod „ Robheima.Bieber „ Bieber „ Crumbach Fellingshausen „ Frankenbach ., Königsberg „ Conrad Roth, Wallthorstrahe. „ Philipp Stier, Schulstraße. „ Jacob Hengst, Licherstraße 20. „ Heinr. Becker, Löwengasse. „ Gustav Sonntag, Neuen Bäue. „ Jobann Seibel, Frankfurterstraße 62. „ Wilhelm Haas, Bleichstraßr. „ H. A. Sack. Neuenweg öS. „ Gastwirth Wagner. „ Anton Dillmann. „ Wirth Wiesner. „ Wirth Schmidt. „ Moses Engel. „ Kaufmann Fink. „ • Philipp Len,. „ Georg Allendörfer III. „ Wilhelm Balser. Frau Heuser Wittwe. Herrn Ludwig Schwarz. „ Kaufmann Dreyfuß. „ Löb Isenberg. Herrn Jacob Bender. „ Johannes Schmidt, Kaufmamr. Amtlich« Bertaufifleaen für Postwerthzeichen bestehen: Frau L. Kaikhoi WUtwe, Westanlage 2. Herrn Christoph Bieker, Neustadt 55. „ Eduard Riemer, Wolfstraße. Die amtlichen Verkäufer sind vertragsmäßig verpflichtet, stets einen angemessenen Sorrath an Postwerthzeichen zu führen und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Werthes an das Publikum abzulassen. Im Allgemeinen hat der Verkauf wahrend der ganzen Zeit, in welcher das Gefchästslocal »es Verkäufers geöffnet ist, stattzufinden, icdenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden der Postanstalt. Gießen, 1. April 1894. Kaiserliches Postamt. Ritsert. Otffkllfiilhk Aufforderung. Die Vormerkung beschränkt zu den Liegenschaften des Freiherrn von Nordeck zu Rabenau in der Gemarkung Rüddingshausen Flur XIII Nr. 11, IV 1751/2, VI 280, XXI 120, XXI 95, XXIII 7, XXV 7, XXVII 44, XXIV 27, XXI 88, XXVIII 220, soll gelöscht werden. Zu den Quittungen über Zahlung oes Kaufpreises aus den vorgelegten Erwerbsurkunden fehlt theilweise die Beglaubigung, theilweise die Legitimation der Aussteller. Auf Antrag des Bevollmächtigten, Rentmeister Schmidt von Londorf, werden alle, welche Ansprüche auf die genannten Liegenschaften zu bilden haben, auf- gefordert, solche innerhalb 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, andernfalls die Löschung der Vormerkung beschränkt verfügt werden wird. I Versiegelte Offerten sind bis zum [ 17. April d. I. auf letzterem abzugeben. 2803 Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 29. März 1895. Großh. Venvaltungs-Directiou der chirurg. - ophthalm. Univ. - Klinik. ______Bose. Vossius._____ Verkauf von Streumaterial. i Die zur Ausschüttung kommende ausgelagerte Holzwolle wird am Mittwoch den 10. d. Mts., ! Vormittags 10 Uhr, in unserem Ge- schäftSzirnrner versteigert. 2981 GsrnisonverwsUuug ____________in Gießen._____ Hießener Hmniöus-^ Gesellschaft Oll. 2071] Submission Homberg, den 30. März. Großh. Amtsgericht. E G. m. b. H. Die Rückseite einer neuen Serie von 100 000 Fahrscheinen ist zu Reclame-Zwecken zu vergeben. Angebote für den ganzen Raum ober die Hälfte sind an den unter- Die Lieferung des Bedarfs an „ . Porzellan- und Glaswaareu im Zeichneten Vorstand zu richten. Rechnungsjahr 1895/96 soll auf dem 2857 Der Vorstand. Submisfionswege vergeben werden. p:n ßocrhäftshSHICl Muster und Lieferungsbedingungen!. DU1 nUC®y"ll~ ."l :ie0en auf dem Serwoltungäbureau offen. I in der Sxved d. Bl. 2998 ML MMavs. Freibank. [3007 Heute und morgen: Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 45 Pfg. Eine große Parthie JO-, Hm>s- «ad ZeschgMverlegnng. 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