Mwerl |li1'es LZ Nachniitk 9t«. 180 Zweites Blatt. Samstag dm 3. August 189» Gießener Anzeig er Keneral-Mnzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den ISw« tlncfzen. Hratisöeikage: Gießener Aamitienökätter All: Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Rcdaction, Expedition und Druckerei: Schutftrahe 'Rr.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Avon«eme«tsprci»r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aimikienvkäller »erden dem Anzeiger »tcheotlich dreimal beigelegt. Der tWnttr Anzeiger irfcheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Innahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Dorm. 10 Uhr. sundheitsscheinen der Großh. Kreisveterinärarzt Herr Oehl in Schotten ermächtigt. IV. Landwirthe und Metzger bedürfen, sofern sie nicht ebenfalls mit Vieh Handel treiben, der Gesundheitsscheine im Allgemeinen nicht. Es ist indesien zu empfehlen, daß sich Jeder mit solchen Scheinen versieht: einestheils weil nur dann bei dem Verkauf des zu Markt gebrachten Thieres an den Händler der bei dem Abtrieb des Thieres vom Markt erforderliche Schein von dem den Markt überwachenden Großh. Kreisveterinärarzte alsbald ausgestellt werden wird, wenn die Seuchefreiheit des Ortes der Herkunft des Thieres festgeftellt ist, anderntheils weil der Auftrieb der Thiere, deren Besitzer mit Scheinen versehen, ohne weitere thierärztliche Untersuchung zum Markte zugelasien ist, sobald die Scheine polizeilich controlirt und ordnungsmäßig befunden sind. V. Den Großh. Bürgermeistereien des Kreises empfehlen wir, sowohl die vorstehenden Bestimmungen in entsprechender Weise zur Kenntniß der Betheiligten zu bringen, als auch für die Ausstellung ordnungsmäßiger Gesundheitsscheine, soweit solche ihre Zuständigkeit berührt, besorgt zu sein. Der Unterschrift ist das Siegel beizufügen. Auch verweisen wir noch auf die Bekanntmachung vom 5. Juni 1891, Kreisblatt Nr. 44. Schotten, den 26. Juli 1895. Großherzogliches Kreisamt Schotten. Schönfeld. AM iss, rehrt'n Publik w edieTHE-ss-E Helt gei>- ich bit & । Engagement tüchlix schrm Gebiete nut gn - verehrten PuMi i 20. vctobn 188! W irs-Treeper. HZ. den m. < 65i ^Aorftasd. ouaist Beleuchtung. ht5ieUes# -dt. Daubringen, 31. Juli. Es find bereits schon einige Wochen verflossen, als eine Anzahl hiesiger junger Männer, durch Turnvater Jahns Lehren begeistert, und den hohen Werth der Turnerei erkennend, sich zusammenschaarten und einen Turnverein gründeten. Die Zahl der Mitglieder beträgt 38 incl. Zöglinge. Mögen dem jungen Verein noch recht -viele, nicht nur turnende, sondern auch solche Mitglieder, die den Verein pecuniär unterstützen, beitreten. Am vergangenen Sonntag unternahm die Lollarer Turnerschaft einen Turngang nach Daubringen, und fand dort ein gemeinsames Volksturnen statt. Nachdem dieses beendet, wurden im Vereinslocale bei Gastwirth Albach noch einige fröhliche Stunden verbracht, und schloffen diese mit einem dreifachen „Gut Heil" auf das fernere Wachsen, Blühen und Gedeihen des Turnvereins Daubringen. Möge die gute Sache nach dem schönen Anfang auch einen gedeihlichen Fortgang nehmen, und möge diesem jungen Verein auch die Theilnahme der Bürgerschaft Daubringens in vollem Maße entgegen gebracht werden. Gut Heil! „Vater, Mutter, ich bringe Euch meine Elise!" Welch verdutzte Gesichter machten die Eltern! Dem Vater wollte eS nicht recht in den Sinn, ein fremdes Mädchen, ein „Fräulein" noch dazu, so mir nichts, dir nichts als Schwiegertochter anzunehmen; aber wie konnte er einem so lieblichen Wesen eine Unfreundlichkeit sagen! Die Mutter brachte nur hervor: „Kinder, dann setzt Euch doch erst hin!" Da erschien Wohlmann mit seiner Frau auf der Thür- schwelle. Einen Blick warf er in die Stube, dann ließ er seine Frau los und mit dem Ausruf: „Er ist es, er ist es wirklich!" eilte er auf Eichner zu. „Eichner, alter Freund, kennst Du mich nicht mehr, Deinen Kriegskameraden Wohlmann?" Eichner starrte den Ankommenden einen Augenblick an, dann sprang er auf, lief ihm entgegen und schloß ihn in die Arme. „Wohlmann, sDu lebst, Du bist nicht gestorben? Sei mir tausendmal willkommen! Ist denn das Deine Frau? Ist das Deine Tochter?" „Gewiß, alter Freund! Und sieh, durch die Liebe der Kinder haben sich die Väter wiedergefunden!" „Nun will ich an ein Wunder glauben!" rief Eichner und faltete die Hände. Ihm und seiner Frau kam alles zu urplötzlich. Wohlmann nahm wieder das Wort: „Arnold, Du bist aber doch bei Metz begraben!" „Ich bei Metz begraben?" erwiderte dieser gedehnt unb faßte sich an den Kopf, wie um sich vom Gegentheil zu überzeugen. Die Anderen konnten sich des Lachens nicht erwehren. — „Was fällt mir denn da ein?" setzte er nach längerer Pause hinzu. „Als ich wieder zum Bewußtsein kam, redete man mich erst immer mit Fechner an. Derselbe Name stand an meinem Bette und auch n. Ans der Wetterau. 31. Juli. Die Getreideernte geht bis jetzt sehr rasch von statten. Die Frucht ist unkraut- frei und der Klee dazwischen hat in Gegenden, in denen der Regen spärlich fiel, kaum die Höhe der stehenbleibenden Stoppeln erreicht. So kommt sie dann rasch ins Seil und heim. Wenn das Wetter günstig bleibt, ist die Ernte bis zum 10. August bewältigt. Die Qualität der Körner ist sehr gut, die Quantität fällt dagegen sehr verschieden aus. Besonders hört man die sehr schöne Gerste loben. Unsere Landwirthe haben seither fleißig von derselben eingefahren und hoffen sie als Brauerwaare besser wie zu Mehl- und Futterzwecken verwerthen zu können. — Das Getreide wird bei uns vielfach im Accord geschnitten und verdienen die Leute ein für ihre Verhältnisse recht schönes Stück Geld dabei, zumal fast alle Familienglieder dabei beschäftigt werden können. Dieses Jahr nun ist der Verdienst für den einzelnen deshalb geringer, weil alle Fruchtarten gleichzeitig reifen, wodurch mehr Arbeiter ins Feld gestellt werden müssen. Man zahlt für den Morgen Frucht zu mähen meistens drei Mark, zu schneiden 60 Pfg. mehr- für gleichzeitiges Binden weitere 50 Pfg. An anderen Orten beträgt der Preis für das Mähen auch bloß Mk. 2.50. Maschinen zum Schneiden der Frucht sieht man äußerst selten. n Stockheim. 31. Juli. Nach dem Verwaltungsbericht der hiesigen Actien - Zuckerfabrik wurden im abgelaufenen (dem 11) Geschäftsjahr 847,630 Ctr. Rüben mit einem Kaufpreis von Mk. 540,937.99 von 4552 Morgen verarbeitet, sodaß der Durchschnittsertrag vom Morgen auf rund 186 Centner kommt. Der Zuckergehalt betrug durchschnittlich 12,20 pCt. und war 0,07 pCt. höher als im Vorjahr. Auch für die hiesige Fabrik war daß abgelaufene Geschäftsjahr infolge der Ueberproduction sehr ungünstig. Der Centner Zucker wurde im Durchschnitt mit Mk. 9,508 verwerthet gegen Mk. 14/859 in 1892/93J und Mk. 12,9ß3 in 1893/94. Die Ausbeute betrug im Ganzen 90098,08 Ctr. Täglich wurden 6325 Ctr. Rüben verarbeitet. Der Gewinn beläuft sich auf Mk. 5657.13. -e. Neu-Ulrichstein, 1. August. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro Juli 1895. Ende Juli 1895 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 43 Mann. Dieselben Verth eilen sich aus das Groß- herzogthum Hessen 10- Königreich Preußen: Regierungsbezirk Kassel 3, Regierungsbezirk Wiesbaden 4, Provinz Rheinlande 9, Provinz Westfalen 2, Provinz Sachsen 1, Provinz Berlin 1 , Provinz Schlesien 1, Provinz Pommern 1 - Königreich Bayern 2, Königreich Sachsen 3, Thüringen 3- freie Stadt Homburg 1 - Ausland: Oesterreich 1. Hiervon waren: Arbeiter 16, Bäcker 4, Buchbinder 1, Graveure 1, Kaufleute 2, Kellner 1, Krankenwärter 1, Landwirthe 1, in meinem Zeuge. Mein eigenes aber war nirgends zu finden." „Aha, nun geht mir ein Licht auf!" fiel Wohlmann ein, „da ist eine Verwechselung mit dem Zeuge geschehen." „Du kannst Recht haben," sagte Eichner lebhaft, „und diese Verwechselung habe ich am Ende auch meinem Typhus zuzuschreiben. — Aber wie geht es Dir denn, Kamerad? Ein Wunder, daß Du wieder hoch gekommen bist- da unter dem Dornenstrauche sähest Du zum Verzweifeln aus." Wohlmann faßte Eichners Hand. „Ich danke Dir in Ewigkeit für Deine Treue! — Mir geht es jetzt ausgezeichnet. Das größte Möbelgeschäft in M.....gehört mir, und Elise ist mein einziges Kind. Dein Carl muß bei mir als Werkführer und Theilhaber eintreten, längst bedarf ich eines solchen. Und Du sollst künftig aller Sorgen ledig sein, da- verspreche ich Dir- Du hast es um mich tausendfach verdient."^ . Und nach den Worten WohlmannS geschah eS. Bald feierten Carl und Elise Hochzeit. Er bewies sich als ein geschickter und umsichtiger Werkführer in deS Schwieger- Vaters Geschäft. Seine Möbel wurden weit und breit gerühmt und gekauft. Das Geschäft vergrößerte sich so, daß man einen Comptoiristen anstellen mußte. Und wer bewarb sich um die Stelle? Raffers Schwiegersohn, HanS Windig. Er war durch seine leichtfertige Geschäftsführung in Concurs gerathen, und weil der Schwiegervater für ihn gutgesagt hatte, sollte auch dessen Haus und Hof unter den Hammer kommen. Seine einst so hochfahrende Tochter aber mußte sich einstweilen durch Nähen etwas zu verdienen suchen. Carl zögerte keinen Augenblick, bei seinem Schwiegervater ein Wort für HanS Windig einzulegen. Derselbe erhielt denn auch die Stelle, nachdem Herr Wohlmann so viel zum Gehalt zugelegt, daß es für eine kleine Familie ausreichte. Rorbtrader 1, Maurer 1, Metzger 2, Molkerei Gehilfe 1, Sanier 1, Schlosser 1, Schneider 4, Schriftsetzer 1, Schuhmacher 3, Tuchscheerer 1. Gearbeitet wurde an 1293 Tagen. Verpflegt hat die Colonie an 1412 Tagen. Im Monat Juli 1895 wurden entlassen 28 Mann, und zwar auf eigenen Wunsch 23, in Stellung durch die Colonie 2, wegen Arbeitsverweigerung 1, wegen schleckten Betragens 1, wegen Trunk 1. Sei: Bestehen der Colonie find ausgenommen worden im Ganzen 2852, dagegen abgegangen im Ganzen 2809 Mann, bleibt Bestand am 31. Juli 1895: 43 Mann. Vermischte» ♦ Schmalkalden, 30. Juli. Nachdem fick neuerdings herausgestellt hat, daß bei dem Brande in Brotterode eine Wittwe Schmidt, die man ursprünglich gerettet glaubte, ebenfalls verbrannt ist, beziffert sich der Verlust au Menschenleben bei dem Brandunglück aus fünf erwachsene Personen. Bei dem Wiederaufbau soll dafür gesorgt werden, daß der neue Ort sich zum Kurort eignet. • Kiel, 31. Juli. Gestern wurde von der kaiserlichen Werft die neue elektrische Kaiser st audarte^an die Hohenzolleru abgegeben, Abends am Großmast des Schiffes gehißt und probeweise erleuchtet. Die Standarte hat einen Flächenraum von 4 qm. Die Abzeichen werden durch sarbige elektrische Lämpchen dargestellt. Die probeweise Erleuchtung ist zur besondern Zufriedenheit ausgefallen. • Leipzig, 31. Juli. Die Dauernde Gewerbe-Ausstellung ist am 14. Juli im Beisein der höchsten Behörden feierlich im neuen prächtigen Ausstellungsgebäude wieder eröffnet worden. Der Eindruck, den baß Ganze macht, ist ein außerordentlich günstiger und Jeder ist überrascht, daß eine so außergewöhnliche Zahl von Ausstellungsgegenständen in solcher Reichhaltigkeit in einem einzigen Gebäude, das allerdings drei Geschosse aufwetft, vereinigt werden konnte. — Motoren verschiedenster Art, HilfSmaschtnen für alle Gewerbe, gewerbliche und technische Erzeugnisse, Kunst- und kunstgewerbliche Sachen, HauSwirthschaftlicheS, alles ist in reicher Fülle und von zahlreichen Firmen ersten Ranges vertreten. ES ist daher auch nicht zu verwundern, wenn die Dauernde GewerbeauSstellung nun als die schönste, interessanteste und meist besuchteste Sehenswürdigkeit Leipzigs gilt. • Basel, 31.Juli. In der Maggia (Tessin) ertranken gestern der Besitzer der Pension „Erica" in Locarno, Lösch, und sein Sohn. Die Frau und zwei Kinder waren Augenzeugen des Unglücks, ohne jedoch helfen zu können. Die Ertrunkenen sind Deutsche. * Adleruest ausgehobeu. Letzter Tage wurde im Mor- teratschthal von Wildhüter Danüser, Dr. O. Bernhard, Schlosser Gredtg und dem jungen Führer Andreas Rauch, n IV* I ' w • **• I • • — —' |VW. —- Als bemerkenswerth sei hierbei he vorgehoben, daß durch die treff-1 ltche Ventilation deS Frankfurter Opernhauses die Temperatur t» . Verlag tob J. F. Sehreibor In Esslingen bei Stuttgart. KSVV Abbildungen auf 205 Farbdracktafela und 375Seite IV. Abteilung. Vollständig In 96 Lieferungen ä 60 Pfennig. N°610 N°6i0 973 Ifdm 303 n 12 Stück steinmauer 23,68 569» cbm. Stoll werck sehe qm Chocoladen OOOOOOOOOOOQ 0 sind überall käuflich! 498 (3608 und 6385 SikhknrrOmmhllsgkskllsihast o zum und Zu- qm // Rart dnyrofefs rrhiidkn LvbrlS j Stab irltgiaphn ttr Rat Nachricht unb mich Uribata n und der laneti Dir infertr zeiget N tri« Dor an bi' I. Abteilung: iDas Tierreich. "'S! Tafeln' mit 850 farbigen Abbildungen. Versetzen von Bordsteinen auf Zementbeton Versetzen von Bandsteinen auf Kies Versetzen von Steinzeug. Sinkkasten Versetzen einer Bruch- J. C. Wallenfels Wem, Wascherei menschlichen Körpers. । 10 Tafeln mit ioa Abbildungen. Bei der Redaktion eingegangeue Bücher re.: — Die Äritit, Wochenschau des öffmtlichen LebenS. HerauS- gegeben von Karl Schnetdt. Verlag von Hugo Storm, Berlin^., Gledttschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. Prober.ummern direkt vom Verlag oder durch jede Buchhandlung. Heft 44. — Die «-lacht von Seda«, dazu Mancherlei, was voranging und nackfolgte. Ein Jubelbüchletn für Alt und Jung aus dem lieben deutschen Volke von Otto Müller. 112 Seiten. Preis: 1 Exemplar 25 Pfg., 20 4 Mk., 50 8 Mk., 100 Exemplare 14 Mk. Probeexemplare gegen Einsendung von 25 Pfg. in Briefmarken durch die Buchhandlung des Ostdeutschen JüngltnsSveretns, Berlin C., Sophtenstraße 19. demselben während der Vorstellungen, auch bei großer Hitze, die Hötz, von 15 Grad Reaumur selten übersteigt. — Auch im Schausytzt. hause ist Vorsorge für ein anziehendes Repertoir während der Hertz zeit getroffen worden, sowohl nach der Seite der klassischen, m modernen Dramen Der zum Schluffe der abgelaufenen Saison dn> erhältlich. Angebote sind bis genannten Termin verschlossen portofrei bei uns einzureichen, schlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 26. Juli 1895. Das Stadtbauamt. Schwankt. studirte Shakespeaie-Cyclus von zwölf Abenden soll zur Wieda- bolung gelangen, und durch weitere, lange nicht gegebene L-Hakesp««^ Dramen, ergänzt werden. — Neu einstudtrt ‘oU zunächst erschein^ I Goethe s „Faust", „Der standhafte Prinz' v n Ealderon, Menonit" oon Wtldenbruch, sowie Grabbe s Schauspiel „RapolM und die hundert Tage"; als Novitäten sind zunächst in Aussicht n nommen „Ottilie" von Triesch, „Der Tugendwächter" nach VopcV Vega oon Zabel, „Pastor Brose", von L'Arronge, Molier'S »Schch der Frauen" (Neuübersetzung von Fulda), „Beaummchal'S „Hochze deü Figaro" (Lustspiel, übersetzt von Fulda), und Anderes. UL Abteilung: Das Mineralreich 48 Tafeln mit 683 farbige Abbildungen fr»«*, r w AkSuag de StT zurückk In Giee*en bei Chr. Biecker, e Lonig Fronhäuser, „ Ad. Geise, „ F. C. Henzerling, „ L. Kalkhoff Wwe., * E. Lind, Hofconditor, w E. Orbig, „ R. Schlabach Nchf., i A. & G. Wallenfels, ■ Ed. Fuckert, ■ Carl Hoffmann, w C. G. Kleinhenn. » H. F. Nassauer, , Otto Schaaf, Mw Dnsitzabr tanab^n »mbe bei Sem hluie 9fad Nti \i pamb itugnifft Itatbt, Sei lÖaiotlabt, Moaiizmimst »otivbau- ! M, Öouütratmt Dir Üty sollen Dom Ht2ge mit eit i ter zanze H elf tu auSx „ foPan '^"Wnjen ‘.^Fnanni unte wem Achtung , Zwiebelkuchen ß DienStaq, Donnerstag, SamStag firriß Lchrciner, Lmdenplatz 4. U. Abteilung: Das flanzenreich, y 54 Tafeln mit 650 farbigen Abbildungen. bei W. Schoniber und „ H. Zell. In Allendorf a. d. L. bei Carl Brauwarth. In Gro**en-Linden bei M. Sartor. In Lieh bei H. C. Bingmann. In Lollar bei E. Gerhardt. In Wieaeck bei Hch. Voelzel II. Loose der Alsfelder toiterie a I «art, 11 Stück 10 M. empfichlt die Generalagentur für Gießen und Umgegend A. Oretscher, Neustadt 55. 4636 Stck-rr Al -ü Sarnod' jRotWS („Cavalleria rusticana1', „Bajazzo^, „Dir Medici"), sowie MaffenEfF „Werther", Verdi'S .Falstaff*, Smerana's ,S)aItbor* und .Berkaufte Braut", Corneliu» „Barbier von Bagdad", Humperdinck'» .Hänsel und Gretel" u. s. w. u. s. w. auf dem Rlp.-rtoir sein. — Schutzmarke „Pfeilrlog“. in Blechdosen A 20 und 10 Pf. Unübertroffen! als Schönheitsmittel u. zur Hautpflege, zur Bedeckung von Wunden u. in der Kinderstube Lanolin Tc°"eame-’ Lanolin der Lanolinfabrik, Martlnikenfelde bei Berlin. * frankfurter Stadttheater. Während der bevorstehenden Herbst- und Fremden-Saison, wird in Frankfurt a. M., sowohl im Opernhause als im Schauspielhause allabendlich gespielt werden, und zwar vom 1. August bis Mitte Oktober, und hat die Theaterlcitung alle Anordnungen dafür getroffen, daß dem Publikum ein möglichst abwechSlungsoolles und interessantes Repertoir geboten werden könne, zu welchem Zwecke auch die Beurlaubungen der Mitglieder derartig erledigt worden find, daß das gesammte Personale in der angegebenen Zeit zur Verfügung steht. Im Opernhause werden fast alle Werke Richard Wagner'S: Ring der Nibelungen („Rbeingold", „Wa'küre", „Siegfried", „Götterdämmerung",) „Der fliegende Holländer", „Tannhäuser", „Tristan und Isolde", „Lohengrtn", „Rtenzi" und „Die Meistersinger"; ferner die Tonwerke Mozart's, Weber's sowie Beet- hov en's, „Fidelio"; die Mehrzahl der Opern Meyerbeer'S, sowie der alten italienischen Meister; endlich alle modernen Opern von Interesse, wie z. B. die Musikdramen von Mascagni, Leoncavallo, Verdingung. Die Ausführung der nachstehend verzeichneten Arbeiten zur Herstellung der für das Rechnungsjahr 1895/96 vorgesehenen erhöhten aSphaltirten Bürgersteige in verschiedenen Straßen sollen Dienstag, 20. August d. I., Vormittags 11 Uhr, öffentlich bei uns verdungen werden, nämlich. A. Maurerarbeit: ausgezeichnet durch 51 Ehrendiplome, Gold. etc. Medaillen und 27 Hofdiplome Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. jede Buchhandlung ist un Stande das Werk zur Ans.-ht vorzuleqrn Unübertroffenesnaturgeschichfliches Werk für Schule und Familie. Besondere Vorzüge diener Naturgeschichte find dl? nsforrctreuee farbigen Illustrationen. Bilder und Texte steh'N auf der Höhe der Zett. Autoren erbten Banges haben daran uiilgearbeitel. B. Pstasterarbeit: Aufbruch alten Pflasters und Steintransport 1176 Umpflasterungen 1089 C. Asphaltirungeu: Herstellung von Gußasphalt, 2 cm stark 779 Herstellung von Gußasphalt, 3 cm stark 239 »dr-- J ' Dr. G. 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Die Männer konnten biS etwa 2 Meter an daS Nest herauklettern- daselbst postirten sich die einen, um die alten Adler zu begrüßen, falls sie unangenehm geworden wären, während der junge Rauch au!daS Seil gebunden wurde und sich in daS Nest schwang. Dem großen Horste wurden zwei wohlgenährte junge Litemadler entnommen und in einen Sack gesteckt. Im Horste fanden sich die Ueberreste von zwei jungen Gemsen, einem gewöhn- lichen und einem Alpenhasen. Von einem Murmelthiere, daS Wildhüter Danüser am Tage vorher dem Horste zutrageu sah, war keine Spur mehr vorhanden. Wenige Tage darauf hat der Wildhüter Johann Wäsler in Frutigen ein Adleruest auSgehoben. Nach längerer Beobachtung gelang eS dem Schützen, am Lerchi ob Gafiern (an der Gemmiroute) einen mächtigen Steinadler zu schießen und am folgenden Tage auch den schier unzugänglichen Horst zu leeren. Ein drei Wochen altes Pärchen war die Beute des mit den größten Schwtertgketten verbundenen StreifzugeS. Ns Me Ca i "krlch 2 fei C. Röhr & Co. 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