'«dn.8ln^'s ^uchk, ®,rr, 'itV**®* >i «5*» - Ä-.Ah* iÄjy -Sü^ftrojegi 1 Av^nung ct San. 1896 KSän; Matzt 15 i^MiüwTi ^"anlage 28 ’Hftefl Zimmer w ßitnmer w totofttajt 25. m ha Lantt* Wut.. n 48, eine Diyvr ^ZimmerH, villerkratzr 27, i3bltrte§ Simmer zu ergftratze 22,1 ßimmtr, gtmtfltr »ründttger«,.:». ttle .Stmmfr ju oer, «arttpiahso^ W 81, m ttl Stock, Zimmer, lot Ins leihen. i4 Zimmer zu vrr- üta-asst 18, II imer zu vnmiethrn MUflt 80,111. nderg mSbl- Zimmer zu vnmiühtn. Swe., Neuenweg 3S. mttl, Zimmer ahigen Herw ermiftlcn. i, eine Treppt, (blatten. mMrM Kmmr Grinst*^ 8. j Zimmer im Neben» !e N*l get, s*“‘ ÄsS S^SZ ■**?&•** jMaarevS^ggoo esuchi- MZ hat, NeuenwegSr immer zu vermiethen. Leltnsvt« 07. Zimmer sofort zu iblirkö Zimmer zu khe. Pfeiffer, m Etetn's Sarlen, Zimmer mit Sabinct H«lstr«tze7, adtrrtilmmttitt der-erffr^«- iltrtcS Zimmer P« «sterM^. iwF^rw g Zimmer iuetr» bmiwüJL- S^M® sSpäT 189» Freitag den 1. November Crftcs Blatt Nr. 257 Aints- und Anzeigeblatt für den Aveis Gisszen. chratisöeitage: chießener Kamitienötätter. Zur Handwerkerfrage. Alle Annoncen-Bureaux deS In« und 8ul(anbc8 nehm» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer- bi- Borm. 10 Uhr. Nerrefte Nachrichten. DolffS telegraphisches Correfpondenz-Bureau. Berlin, 30. October. In der heutigen Sitzung des GesammlvorstandeS der nächstjährigen BerlinerGewerbe* Ausstellung, verstärkt durch die Vorsitzenden der AuS- stelluogSgruppen, wurde die Beleuchtung der Industrie« hallen der Gewerbe-AuSstellung mit 64 gegen 61 Stimmen abgelehnt. rungsacte auszuschließen, zukünftig nur auf speciellen Befehl desselben von der ihm ertheilten Vollmacht Gebrauch machen. Ronflantinope!. 30. Oktober. Bon türkischer Seite werden olle in der letzten Zeit in Kleinasien borge- kommenen blutigen Excesse al« Folg- der Prodokationen r " . DaS armenische vikrteljähriger AdousemrntoPrel» t 2 Mark 20 Pfg. mit Briugkrlohn. Durch dir Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Expedition und Druckerei: Fernsprecher 51. der Hauptsache decken. c t Sehr wichtig ist ferner, daß die Handwerkerfrage allgemein zur Reichssache gemacht wird, wobei ja die Handwerkerverbände in den einzelnen deutschen Bundesstaaten u weiter bestehen können, nur müssen sie durch ihre einheimische uni) Angriffe der Armenier hingestellt. Reg,krung Einfluß aus die B-schwff- de« Bund-sralh« in P„eia,ch°t ist um da« Schicksal der Bewohner der Provinz Gewerbesachen und von diesem auf den Reichstag zu erlangen schwer besorgt und rathloS, da über die Zahl der Opfer bemüht sein. Sehr richtig spricht daher der bayerische Hand- unb bte Einzelheiten der jüngsten Vorfälle nähere Nachrichten werkertag der Königl. bayrischen Staatsregierung für ihre f^len. Die Anzahl der in Erzinghian ums Leben ge- durch Thaten zum Ausdruck gebrachten handwerkerfreundlichen kommenen Personen wird auf 85 angegeben. In der letzten Gesinnungen wärmsten Dank auS und gibt sich der sicheren ßett pnb zahlreiche Armenier verhaftet worden. In der Erwartung hin, daß sie den berechtigten Forderungen des armenischen Kirche in Pera wurden gestern zwei als türken- HandwerkS ihre Unterstützung auch im BundeSrath verleiht, feindlich geltende Geistliche von Mitgliedern des armenischen Der bayerische Handwerkertag schließt sich ferner dem Proteste EomitäS insultirt. s:s“ sä „**>■“täu: ........... inhaltlich an und erwartet, daß in einer vom ReichSamt deS I Berlin. 30. October. Der Kaiser empfing heue Innern zu berufenden Handwerkerconferenz auch den süddeutschen Handwerkern Gelegenheit gegeben werde, ♦*« Meinungen und Anfichten über die neuesten Handwerker- ° CW .. ■ kw.. J LvIwaom SH nrtOn m t a zahlreiche Volksmenge. Loburg, 30. Octobrr. Nach einer im Landtage ab* gegebenen Erklärung wird Minister Strenge in ©teil- Der chi,tze«er Anzeiger rricheint täglich, mit Ausnahme de» Montags Die Gießener A«»llte«ßlLlter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. gi-rungkprogramm verständigen werden. Cavatgnac möchte das Portefeuille des Krieges übernehmen, Lecroy das der Marine, Goblet Justiz und Bourgeois Inneres. Paris, 30. October. ES scheint sicher, daß der Präsident der Republik heute Leon Bourgeois rufen laffen wird, welcher ein C o n c e n t r a t i o n S - C a b i n e t bilden wird mit Cava gnac, Locroy, Doumer, Barthou. Hanotaux wird das Portefeuille des Auswärtigen übernehmen. Man spricht auch von der Möglichkeit, daß Ribot daS Portefeuille der Finanzen ohne Vorsitz übernimmt. Einige Blätter schlagen die Auflösung der ^"^go^October. Heute begann die Verhandlung in der Schwarz'sch en Spionage-Affaire, der Stab* träger des Advokatenordens war von den Angeklagten er ucht worden, für sie zwei Vertheidiger zu ernennen. Derselbe bot diese« Amt fünf Advokaten an, welche indeß alle nacheinander ablehnten. Man mußte zwei Mitglieder de« «dvo- katewOrden« al« Vertheidiger bestimmen, welche in ihrer Eigenschaft nicht ablehnen konnten. Belgrad, 30. October. Zwischen der serbischen Grenz* wache und einer ungarischen Schmugglerbande I kam es zu einem Kampf, wobei 15 Schmuggler gefangen genommen wurden. WB. Berlin, 30. October. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet: In seiner Rede bet der Le Bourget-Fe terder Gardeschützen drückte der K ais er seinen Dank für daS Ge- lübde der Treue aus und in Bewunderung der Leistungen des Bataillons am 18. August 1870, vor denen er be seinem kürzlichen Ritt bei AmanvillerS im Stillen den Hut ziehen mochte. Die Quelle solcher Leistungen sei der von seinem Kaiserlichen Großvater eingepflanzte Geist. Mdgen die drei Haupttugenden der Armee erhalten bleiben : Ehrgefühl, un bedingter Gehorsam, hingehendste Tapferkeit.möchten die Gardeschützen in Krieg und Frieden neue Lorbeeren hinzu- I fügen. B Mainz, 31. October. Bezüglich der Verstaat* lichung der Hessischen Ludwigsbahn sand gestern in Heidelberg eine Couferenz zwischen he fischen und preußischen RegierungSoertretern statt. DaS Resultat ist noch unbekan^. 31 October. Der Reichstags* abgeordnete Pfarrer Neumann ist in vergangener Nacht gestorben. Berlin, 30. October. Gestern Abend fand bei dem Reichskanzler ein Diner zu Ehren der Mitglieder der Commission für die zweite Lesung deS bürgerlichen Gesetz* bucheS statt. Demselben wohnten 41 Personen bei, darunter Justizminister Schönstedt und Staatssecretär Nicberding. C Eckernförde, 30. October. Heute Nachmittag 5 Uhr wurde hier das vom Kaiser gestiftete Denkmal für dre bei Miffunde im Jahre 1864 gefallenen Preußen feierlich etnaeweiht. Die Wetherede hielt Hauptpastor Riffel. An der Feierlichkeit nahmen Theil Landrath v. Bülow, Baurath Ktrstein, sowie Vertreter der Stadt, Kriegervereine und eine Gießener Anzeiger Kenerat-Mzeiger. Der Krieg von 1870|71, -.schUdeet durch Ausschnitte .us fcmSett. 1. November. Am Tage der Capitulation trat die preußische Armee vor Metz ihren Gesungenen ihre ganze Tagesration ab. Die Metzer Einwohner, die sich die Preußen nur als Menschenfreffer vorstellten, waren 6ctü^rt- . Ein Sieg ist bei Le Bourget, nordöstlich von Parts, von der 2. Garde-Division erkämpft worden. Franzönfche Truppen verdrängten unsere Vorposten am 28. October auS Le Bourget. DaS wäre nun von keiner weiteren Bedeutung gewesen, aber die angestellten RecognoScirungen ergaben daß der Feind mit sehr starken Kräften den Ort besetzt hielt. Eine solche Ansammlung und Festsetzung einer 9TdB October. Der Börsenagent Jakob Grafen Mirbach, schuldig gemacht zu haben. Außerdem war xod&u hier durch Selbstmord endete, soll infolge ““ 8"" Last gelegten Vergehen zum Theil schuldig und verur heilte Regittung werde denselben nicht bestätigen. DaS Raudmann zu einem Jahr, Pfund zu 9 Monaten, Dierlzu ^^„ungs'Organ schreibt, Graf Badeni stehe vor einer 6 Monaten Gefängniß. Die Angeklagten sollen gegen eine Aufgabe, deren glückliche oder unglückliche Lösung CautionSstellung von je 5000 Mk. aus der UntersuchungS' über b(c Wiener Localintereffen hinauSgehende Be- haft entlaßen werden. deutung besitzt. Badeni wird nun zeigen wüffen, wie weit — Am oldenburgischen Hofe hat kürzlichein I Parteien steht und inwieweit er dieselben zu Familienrath in Sachen der oldenburgischen Thronfolge. ^iß anstatt geführt zu werden. Je nach der Ent- frage stattgefunden. An der Berathung nahmen Theil der ^duna der österreichischen Regierung werde Ungarn die Großherzog, der Erbgroßherzog, der Herzog Georg und der jajeioung oer H b au« Paris erschienene Herzog Alexander von Oldenburg. xA/ 30. Oc'tober. Die Polizei verhaftete eine Letzterer reiste nach Abschluß der Famtlienconferenz nach ^g^ch^^.^bande, welche seit langer Zeit ihr Unwesen Petersburg ab. | " ieb Paris, 30. October. Der Vertreter deS ^Herold" in Paris interviewte über die Ministerkrisis mehrere Abgeordnete, welche erklärten, der Minister des Auswärtigen, Hanotaux, sei unentbehrlich, da die Ablehnung des Madagaskar- Vertrages neue bedenkliche Verwickelungen Hervorrufen würde. Die von den Radicalen eingebrachten Gesetzentwürfe, betreffend die ErbschaftS- und Einkommen Steuer, ließen ein radicaleS Ministerium nothwendig erscheinen. Die Schwierigkeiten liegen nur darin, daß die Radicalen sich schwerlich über daS Re- Bei jeder großen und tief eingreifenden Reformsrage ist eS von größter Wichtigkeit, daß man die Schwierigkeiten nicht unterschätzt und einseitige Bestrebungen, die nicht zur Lösung der Frage, sondern nur zur Verwirrung derselben beitragen, gewiffenhaft zu vermeiden sucht. An solchen schweren Fehlern hat offenbar die Behandlung der Hand- werkersrage in ihren sämmtlichen früheren Stadien zu leiden gehabt, aber glücklicher Weise tritt nunmehr die so wünschenS- werthe Klärung zu Tage. Bor allen Dingen freuen wtr unS darüber, daß die deutsche Handwerkerbewegung nunmehr die nöthige Einheit und Einmüthigkeit zu erlangen bestrebt ist und daß sich die ------- ------------ . b Beschlüsse des bayerischen Handwerkertages mit benienigen oertrctun0 bes Herzogs, um jeden Zweifel an oer beS beulfchen Handwerkerbundes, die auf dem allgemeinen Giltigkeit der in Vollmacht deS Herzogs vollzogenen Regie- deutschen Handwerkertage in Halle a. S. gefaßt wurden, in ' - --------"•*•*** Borstädte von Dijon, bi- eS Nacht wurde- der Ort brannte stark. In der Nacht zog der Feind ab. Heute früh ergab sich die Stadtverwaltung. C^eeU» und ptoohjkOef« Glehn», den 31. October 1896. • • Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog empfingen am 30. October u. A. den Dirigenten vr. v. Peter und den Lehrer Reichelt von der Land- wirthschaftl'chen und Obstbauschule zu Friedberg. • * Orbenlverleihuog. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Ällergnädtgst geruht, dem Vorfitzend,n de- Ort-gewerbevereinS und des Ausstellung- - EomiiöS für die diesjährige Industrie« und Gewerbe Ausstellung zu Alsfeld, Jakob Rößner, Rentner in Alsfeld, das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienst OcdenS Philipps des Großmürhigen zu verleiben. • • Inbilanm. Nahezu 39 Jahre find entronnen, feit einer der größten Lichtverbretter unserer Stadt — unser Gaswerk nämlich—seine immer umfangreicher werdende Thätig- kett entfaltet. — Unter den Beamten und Arbeitern deS Werkes befinden fich einige, welche schon vor Jahren auf ihre 26jährige Wirksamkeit an dieser Anstalt in stillem Gedenken, unter den Glückwünschen der Verwaltung und der BerufSgenoffen zurückblicken konnten. — Auch heute ist wieder ein solcher Ehrentag herangekommen, welcher einem Beamten gilt, der im Mittelpunkte de- Gaswerksbetriebs ein wichtiges Amt bekleidet. Herr Friedrich May trat heule (31. October) vor 25 Jahren al» GaSmeister in die Dienste deS hiesigen Gaswerks. ES liegt in der Natur dieser Stellung, daß sie nur von einem gewiffenhaften, um» sichtigen, vielseitig gewandten Beamten bekleidet werden kann, der fich durch nichts abhalten läßt, seines verantwortungsvollen Amtes zu warten. Da die hervorgehobenen Eigenschaften bet unserem Jubilar — der auch bet der wiederholten Erweiterung des Werkes thatkräftig mitgewirkt hat — in erfreulich anzuerkennender Weise zurreffen, so wollte man diesen Tag nicht vorübergehen laffen, ohne seiner Bedeutung zu gedenken. Herr GaSmeister May wurde heute Morgen an festlich geschmückter Arbeitsstelle vom Director, den Beamten und Arbeitern des Werkes empfangen und herzlich beglückwünscht. Möge eS ihm noch eine lange Reihe von Jahren vergönnt fein, in guter Gesundheit seines wichtigen Amte- zu "warten? • • Der Veteranen - Bereit, begeht, wie wir vernommen haben, am 2. November l. I. im Festsaale deS Eafö Leeb zur Erinnerung an den Gedenktag der Eapitulation von Metz eine Feier, welche nach den Vorbereitungen zu schließen, sehr reichhaltig in Bezug auf den Programmtheil zu werden verspricht. Wie man uns mittheilt, sind sünf Darstellungen lebender Bilder, Krieg-episoden rc. vorgesehen. Daß hierin wieder etwa« besonders Schönes und FeffelndeS geboten wird, darf man wohl auf Grund bisheriger Erfahrungen bei ähnlichen früheren Festen de» Verein- vorauSsetzen. Auf dann an diesem Tage zum Feftsaale de» EasL Leib! * * Turnerische». Gestern Abend tagte im Restaurant Schnell unter Vorfitz deS ersten Sprecher-, Herrn W. Herbert, die Hauptversammlung deS Gießener Turnvereins. Der Vorsitzende erstattete eingehenden Bericht über die deutsche Turnerschaft, verbreitete sich sodann über die Verhältnisse deS Kreises, des Gaue- und des verein-- er erklärte, der Glrßener Turnverein habe im verflossenen Jahre nach turnerischer Richtung Erfreulichcs geleistet. Bei allen fich dargeboteneu Gelegenheiten, besonders aber beim KreiSturnfest hat er fich turnerisch hervorragend betheiligt. Die Mitgliederzahl ist um 59 gegen daS Vorjahr gewachsen, 6 Ehrenmitglieder, 682 Mitglieder, 91 Zöglinge und 41 Angehörige der Damenriege, zusammen also 820 Mitglieder bilden den jetzigen Bestand deS Vereins und dürfte derselbe somit der stärkste deS Mittel- rheinkretseS sein. — Turnwart Wigandt berichtete hierauf über die Betheiligung an den turnerischen Uebungen Seiten- der Verein-Mitglieder im verflossenen Jahre. — Der erste Sprecher Herbert gab nun einen Bericht über den Verlauf de» 22. Mittelrheinischen Turnfeste». Redner dankt bei dieser Gelegenheit Namen- de-Turnverein-allen Gießener Vereinen, besonders aber Denen, welche durch ihre Opfer» Willigkeit den Festzug durch Stellung von Prunkwagen in so Überaus prächtiger Weise gestaltet haben, ebenso sprach er den vereinigten Sängern, welche durch ihre zu Gehör gebrachten Leistungen so viel zur Unterhaltung der Gäste beigetragen haben. Herr Herbert bedauert, über das finanzielle Ergebniß des Feste- bis jetzt noch kein definitives Resultat miltheilen zu können. Nach Verlesung deS Kasseberichte« stellte der Vorsitzende fest, daß da» VereinSvermögen 40,160 Mk. 67 Pf. betrage. In den Vorstand wurden wiedergewählt die Herren: Wtlh. Herbert, 1. Sprecher, Wtlh. Löb er, 2. Sprecher - Wilh. Etdmann, Schriftführer, neugewählt: Buchhändler Ed. Taschö und Kaufmann Richard Buchacker. — Durch Wiederwahl in seinem Amte bestätigt wurde der 1. Turnwart Wigandt, neugewählt als 2. Turnwart wurde Theodor Vaupel. Herr L. Pirr wurde für daS Amt al» Gegenschreiber wiedergewählt. Als Turnälteste gingen au» der Wahl hervor die Herren: Earl Köhler, Earl Häuser und Herrn. Köhler. Beisitzer sind die Herren Martin Dörr, Jean Köhler und Georg Balser. — Nach beendetem Wablgeschäft wie» der 1. Sprecher darauf hin, daß der 1846 gegründete Verein im kommenden Jahre fein 50jährigeS Jubiläum feiern wird unb schloß die Versammlung mit dem Wunsche, der Verein möge ferner wachten, blühen und gedeihen. • • Turnerisch • Statistische». Der Turnverein hat im verflossenen BereinSjahr an 148 Turnabenden mit 9432 Turnern geübt- davon fallen aus Rlegenabende 90 bei einer Gesommt- betheiligung von 7252 Teilnehmern, per Abend also durch- schnittlich 83 bis 84 Turner. — Kürturnen wurde an 32 Abenden abgehalten, woran sich im Ganzen 1920, per Abend durchschnittlich 60 Turner beteiligten. — Aus Borturoerstunden wurden 26 Abende verwandt, eS beteiligten fich daran 260 Turner, per Sbevd durchschnilrlich 10. — Am stärksten war der Besuch der turnerischen Uebungen in den Monaten April bis August (90 bis 150 per Abend), wohingegen in den Winterabenden der Besuch zwischen 50 und 60 Turner heruntergegangen ist. — Die Gauturnfahrt nach Kirchhain hatte starke Betheiligung, e« wurden dort 11 Preise erhoben, ebenso wurde da- Feldbergsest, seiner Bedeutung entsprechend, von den Mitgliedern deS Turnverein- stark besucht und wurden dort 6 Preise erhoben. Don den Preisen de- MittelrheinfesteS entfielen 2 auf den Verein. Zu diesem schön oerlaufenen KreiSturnfest hat der Turnverein 6 Riegen gestellt, welche auch je 1 Preis erhielten. Die fo sehr bewunderte Damenriege veS Verein» zählt z. Z. 41 Teilnehmer, welche per Woche regelmäßig einen Turnabend mit einer Betheiligung von 30 bis 36 Turnerinnen abhält. •• Die Leipziger Loieertfäager boten in dem gestern Abend in Steins Saalbau veranstalteten humoristischen Abend ein fast durchweg neue- Programm, von welchem der gesangliche Theil in gewohnt künstlerischer Weise, die Eoupier« ?c. mit unübertroffener Komik zur Ausführung gelangten. Die Leistungen de» Herrn Mü Iler-Li pa rt aus dem Piston boten höchsten Kunstgenuß. Sämmtliche^Nummern wurdem mit reichem Beifall bedacht. Der Saal war auS- verkanft. Wir senden den beliebten Künstlern ein herzliche- „Aus Wiedersehen !" zu. **P. Der gestrige Zwiebelmarkt war von Verkäufern auS der Weiterau auffallend stark besucht. Bei dem von oben trockenen Weiter waren auch die Käufer zahlreich erschienen und entwickelte sich hauptsächlich in den Stunden von 11 Uhr Vormittag- bis 3 Uhr Nachmittag- auf dem Hinteren Theil von O-waldS Garten in diesem Knollengewächs ein lebhaftes Geschäft. Außer der Wetterauer Waare waren auch viele sächsische Zwiebeln am Markt. Die Preise hielten sich bei größerer Abnahme zwischen 3.25 bis 3.75 Mark pro Gentner. Die kleineren Abnehmer zahlten für 10 Liter 60 bi- 65 Pfg. Der auf den Markt gebrachte Vorrath konnte wohl 600 Gentner betragen und war derselbe am Spätnachmittag ziemlich geräumt. ** Reisende ohne Fahrkarten. Ueber daS Verfahren gegen Reisende, die ohne giltige Fahrkarten betroffen werden, sind für die preußischen Staatsbahnen neue Bestimmungen getroffen worden, von denen folgende hervorgehoben seien: 1) Der Reisende, der ohne Fahrkarte oder ohne giltige Fahrkarte betroffen wird, hat für die ganze von ihm zurückgelegte Strecke und, wenn die Zugangsstation nicht unzweifelhaft nachgewtesen wird, für die ganze vom Zuge zurückgelegte Strecke das Doppelte des gewöhnliches Fahr- Preises, mindestens aber sechs Mark zu entrichten, auch wenn der Zug noch steht. 2) Die Strafe wird auch dann erhoben, wenn die bereit- abgelaufene Rückfahrkarte in gutem Glauben, daß sie noch gültig sei, vorgezeigt wird, oder aber der Reisende über die Zielstatton angeblich deshalb hinaus« gefahren ist, weil er das Rusen de- StationSnamens überhört hat. 3) Wird ein Reisender mit einer nicht abgestempelten Fahrkarte im Zuge betroffen, so wird nur seine Person festgeftellt- zur Lösung einer anderen Karte darf der Reisende nicht angehalten, auch an der Weiterreise nicht gehindert werden. Darüber, ob eine beschädigte Fahrkarte noch als giltig anzusehen ist, entscheidet im Zuge der Zugführer, auf der Station der Stationsvorsteher. E. Echzell, 30. October. Die vor wenigen Wochen hier neuerrichtete Molkerei hat einen sehr raschen Aufschwung gewonnen, denn aus guter Quelle erfahren wir, daß die Anstalt täglich bereit- 3000 bis 4000 Liter Milch verarbeitet, obgleich noch lange nicht alle Theilhaber mit voller Kraft hinsichtlich der Mtlchproduction in Wirksamkeit getreten sind. Auch werden noch viele Landwinhe auS der Umgegend zum Beitritt erwartet, sodaß daS TageSquantum auf das Doppelte steigen wird. — WaS daS Ausfinden von verbrannten Menschenknochen neben dem Schloffezu Bingenheim betrifft (Siehe „Gießener Anzeiger" Nr. 253, drittes Blatt vom 27. October), so haben wir Nachforschungen angestellt und in Erfahrung gebracht, daß der Hexen- und Aberglaube bi- auf den heutigen Tag unter dem Landvolke noch nicht verschwunden ist. Manche Leute glauben noch, )aß da- Blut und die Asche von armen Sündern gegen Gicht, Schlagfluß, Feuerbrand und Blitzschlag schütze, wenn man jene Gegenstände bei fich trüge, oder im Hanse, oder neben demselben aufbewahre, vor dritthaibhundert Jahren, al- die Hexenverfolgung und der Hexenwahn in ganz Deutschland allgemein herrschten, zweifelte Niemand an der schützenden Wirkung der sterblichen Ueberreste von armen Sündern. Die ausgegrabenen, verkohlten Menschenknochen dicht neben dem Schlosse zu Bingenheim sind daher sehr wahrscheinlich nur deshalb dort verscharrt worden, damit dem Schlosse selbst und dessen Bewohnern ein besonder- kräftiger Schutz gegen den bösen Feind, gegen Hexen, Gicht, Schlagfluß, Feuerbrand und Blitzschlag zu Theil werden möchte. Bad «anheim, 29. October. Heute wurden in öffent» "4" Berstetgerung acht Bauplätze, die einem Amerikaner gehören, zu 70 000 Mk. loSgeschlagen. ES stellt fich der Quadratmeter auf etwa- mehr a!S 17 Mk. Der in wenigen Jahren erzielte Nutzen berechnet sich auf nahezu 100 pEt. n. Friedberg, 29. October. Die bei Assenheim über die Ufa erbaute neue Straßenbrücke wurde dieser Tage dem Verkehr übergeben. Worm». 29. October. DaS Radfahren kann nicht nur dem harmlosen Spaziergänger, sondern auch, wie ein Beispiel zeigt, den Thieren auf freiem Felde gefährlich werden. Dill da auf den Feldern an der Wein-Heimer Ehouffee ein HLSlein aus den lenseit» der Straße liegenden Acker über- setzen, a!S zu gleicher Zeit ein Radfahrer vorüdersanst. Da geschah da- Wunderliche, daß der arme Lampe beim Satze über die Fahrbahn direct in da- Hinterrad de« Beloc,pedS hineinsprang, von diesem gefaßt und auf eine ganz neue Artgerädert wurde. Der so jämmerlich Ueberfahrene klagte laut und nicht wenig überrascht war der Radfahrer, als er gewahr wurde, waS ihn plötzlich am Weiterkommen hinderte. Arbeiter, welche des Wege- kamen, halfen dem verunglückten Hasen auS dem Rade und überbrachten ihn dem Wormser Jagdpächter. △ Mainz, 30. October. Die hiesige Stadtverordnetenversammlung beschloß heute Abend nach ziemlich erregten Debatten mit 19 gegen 16 Stimmen die Errichtung eine- dritten städtischen Dolk-badeS hier. Da- neue Volksbad kommt in da» Gentrum der Altstadt, auf einen Theil deS ehemaligen Emmeran-kirchhofe-. Einschließlich deS zu erwerbenden Geländes ist daS neue Bolk-bad zu Mk. 100,40fr veranschlagt, welcher hohe Betrag die Veranlassung war, daß daS Projekt so viele Gegner in der Stadtverordnetenversammlung hatte. Den AuSschlag bei der Abstimmung gaben die focialistischen Stadtverordnetenmitglieder. — In gleicher Stadtverordnetensitzung wurden Eharfreitag, FrohnleichnamS« tag, Maria HimmelsahrtStag urb Allerheiligen als Festtoge im Sinne der §§ 105 u. f. der Gewerbeordnung angenommen und beschlossen, bei der Regierung vorstellig zu werden, damit diese Tage, sowie Ostermontag und Pfingstmontag auch im Sinne der Wechselordnung, al- Festtage für Mein- Hessen anerkannt werden. DermW« • Berlin, 29. October. Anscheinend in einem Anfalle von Wahnsinn erdrosselte die 45jährige Arbeiterfrau Schorsch in Rixdorf ,hr einjährige» Söhnchen und erhängte fick dann selbst. * Ein verhangnißvoller Lotteriegewinn ist auf ein Loo- gefallen, welches von einem Gonsortium von drei Spielern gemeinsam gespielt wurde. Der in Berlin in der Bernauer- straße wohnhafte Handwerker M. befand sich im B-fitze zweier Diertelloofe der preußischen Klassenlotterie, an weichem Atoei seiner Freunde parttcipirten. Da- eint Loo- wurde kürzlich mit einem Gewinn von 3000 Mk. gezogen. Da M. auS Noth die Otiginalloose inzwischen verkauft hatte, hat er fich nach der Version eine- Berliner Blatte- am Sonnabend Nacht au- Furcht vor Strafe und au- Schamgefühl erhängt. * Apolda, 24. October. Um Gäste heranzuziehen, kommen manche Wtrthe auf recht komische Einfälle. So hat der Wirth des Schützenhause- hier ein „Preisausschreiben" veransta'tet, nach welchem einen ersten Preis von 32 Mk. Derjenige erhält, welcher die Zahl der in einem GlaS befindlichen Erbsen erräth. Wenn Niemand die genaue Zahl erräth, erhält den ersten Preis der, welcher die der richtigen Zahl am nächsten liegende angegeben hat. Die sechs weiteren annähernd richtigen Zahlen erhalten gleichfalls Preise. Da- GlaS ist bis Weihnachten au-geftcllr. * Essen, 29. October. Geh. Rath Krupp hat förn-nt» liche Vorstände und Führer der freiwilligen Feuerwehren in Rheinland und Westfalen zur Besichtigung der neuen Einrichtungen im Feuerlöschwesen auf seinem Werke in Essen eingelaben. Darnach wird Herr Krupp seinen Gästen ein Festmahl geben. • Leipzig, 29. October. Von den Opsern der Katastrophe am Dresdener Bahnhofe beim Einzuge de- KaiserS am SarnStag befinden fich vier auf dem Wege der Besserung. Der getöbrete finabe wurde bereits beerdigt und die Amputation de- linken Unterschenkel- bei dem «auf- manne Kilz au- Dessau verlief normal und verspricht gute Heilung. * Gera, 24. Oktober. Aus Eifersucht zur Brandstifterin geworden. Die noch nicht zwanzig Jahre alte Elisabeth Döbereiner auS OberröSlau hatte sich vor dem Schwurgericht wegen vorsätzlicher Brandstiftung zu verant- Worten. AIS Gomptoirmädchen in einem Greizer Geschäft thätig, war sie dort zu einem in demselben Geschäft ange- stellten Buchhalter derart in Liebe entbrannt, daß sie ihn förmlich verfolgte und deS Oeftercn auffoiderte, sie zu heirathen. Der Buchhalter unterhielt aber bereit» ein Lieb,« verhältniß mit einem anderen Gomptoirmätdjen. von Eifer sucht geplagt, schlich fich die Döbereiner eines Nachts zur Wohnung ihrer Nebenbuhlerin, schlug während deren Ab- Wesenheit ein Fenster ein und stieg in daS Zimmer der von ihr Gehaßten. Sie fand in der Wohnung eine Flasche Petroleum, mit dem fie die Kleider und daS Bett ihrer Neben- buhlerin begoß und bann anzünbete, worauf sie fich entfernte. DaS Feuer, da» an dem Hause nur geringen Schaden an- richtete, wurde bald gelöscht. Da» Urtheil lautete auf ein Jahr und eine Woche Gesängniß. • Sera, 29. October. Der Lehrling einer hiesigen mechanischen Weberei ist mit 500 Mk. baar und 1500 Mk. Wechsel, die er von der Post erhoben hatte, flüchtig geworden, nachdem er einen 13*/,jährigen Schulknaben zur Flucht überredet hatte, der vor der Abreise bei einem Kansmanne eingebrochen war und die Labenkaffe geplün- bert hatte. * München, 29. October. Wie bie Blätter berichten, ist Abele Bio, bekannter al» Adele Spitzeber, im Alter von 63 Jahren gestorben. Sie war uksprüngltch Schauspielerin , gründete Ende der 60er Jahre die bekannte Dachauer Bank und wurde wegen der Schwindeleien, die fie als Bavkinhaberin beging, zu 2>/, Jahren Gesängniß ver- unheilt. Nach Verbüßung dieser Strafe wurde fie Eopell- Meisterin, daS Glück hat ihr aber nicht mehr gelächelt. * Eia bnrchgegangene» Znteirab. In Steel na (Rußland) ereignete sich dieser Tage ein kurioser Vorfall, der aber einen gefährlichen Verlauf hätte nehmen können. Die Passanten einer Straße wurden von einem Manne, der blitzschnell ans einem Belociped vorüberrannte, mit einem entsetzlichen Geschrei: „Haltet, haltet?" überrascht. DaS Publikum wußte nicht, wen e» eigentlich halten sollte, ob ÄS örjr *»»?? j***» ®"«9 ««btt, )lt », "** fltldiir ““ Sifit.« Sv»"»«, 'M.« N= ä; n eivkw anfaHt V Arbeiterfrau M« unb tn rot ün lool "?«drei in der Bervaun- sich im Bisihr lerie, an meinem dn? Sooft wurde 1,1 gezogen. Da :n verkauft halte, Liner AlatteS am und aus Tcham« le hnanzuziehko, he EinfäLe. Tv ?uißau8id)itibtnti [Un Preis von chl der in einem :nn Niemand die S der, welcher die 1 angegeben Hal. 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Nach großer Mühe gelang eft endlich, den Wenner anzuhalten, und eft erwies sich Folgendes: Daft Belociped war mit einem Benzin-Motor versehen, in dessen Mechanismus irgend eine Beschädigung eintrat- durch daft Drücken auf den Knopf wurde die Bewegung, anstatt vermindert oder ganz ausgehoben, noch immer mehr beschleunigt. Glücklicherweise blieb der Radfahrer dank der GeifteSgegen- wart, die er während der ganzen Zeit nicht verlor, heil und unversehrt. • Die Spielbank von Monte Carlo geht stark zurück. Da« erfltebt sich auft dem Berichte der ersten Sitzung deft neuen BerwaltungSratheft der „Gesellschaft der Seebäder in Monte - Carlo" (recte der Spielbank), die iüngft stattge- funben hat. Man wählte in dieser Consexenz natürlich Cam llo Blanc zum Präsidenten deft BerwaltungSratheft und einen gewissen Herrn Castot zum Administrator. Die Amtftdauer deft BerwaltungftrolheS wurde bis nächsten April ft pulirt. Interessant ist, daß die Spielbank in den Monaten Juni, Juli, August und September ca. 500 000 Frcft. weniger abgeworfen hat alft im vorhergehenden Jahre. ♦ Selbstmord. Nachdem sie 300,000 Frcft. im Spiel verloren, hat sich in Monte Carlo die belgische Gräfin Jomdeft gemeinsam mit ihrer 16jährigen Tochter vergiftet. Die Gräfin hatte sich nur eine Woche in Monte Carlo aufgehalten, und in dieser Zeit den enormen Spiel- Verlust erl tten. * Moderne Jugend. Die kleine Ella: „Du, Paulo, ich kann schon Migräne haben." — Die kleine Paula: „O, ich kann schon in Ohnmacht fallen!" Literatur und Aunst. — Soeben gebt uns der 6 Jahrgang deft im Verlage der Jos. Köselschen Buchhandlung erschienenen Sueipp Salenders (PirtS 50 Pfg.) zu. Mit einem sehr interessanten und beachtenS- weith.n Aussatze über die Kinderpflege ei öffnet Prälat Kneipp den dteftjöhiigen Kalender. An diesen reiht sich eine Anleitung, wie man einfach, glücklich und wohlfeil leben könnte, sowie eine hübsche, belrhrende (Erzählung „WaS man auf dem Lande leinen kann", beides von Prälat Kneipp. Auch au8 seiner .Hausapotheke" weiß er einige neue beilkrästige Pflanzen zu empfehlen. — Die am 26. Oktober 1895 im Verlag von I. I Weber in Leipzig erscheinende Nr. 2730 der »Jllnstrtrte« geiluvg" ist hauptsächlich dem neuen Retchsgeiicvtsgedäude zu L rpzig gewidmet und enthält folgende Abbildungen: Ludwig Hoffmann, der Erbauer des neuen ReichSgrrichtsgebäudes zu Leipzig. Das neue Reichsgerichtsgebäude zu Leipzig. 24 Abbildungen Julius Kühn. Zu seinem 70. Geburtstage. Ranaoolo Manjoka III., Königin von Madagaskar. Der Kön'gSpalast in TonanaUvo, der am 30. Sep Umber von den Franzosen eingenommenen Hauptstadt von Mada- gascar. Aus der chinesischen Jllustrirten Z-itung („Tien-schl-tschal"). Zwei Abbildungen. Der ungeladene Gast. Nach einem Gemälde von Max Lebling Polytechnische Mitlheilungen: Electrische Leuchtflasche. Einrichtung für Kietderschiänke. 3 Figuren. Universal- Klammerbaken und -Oesen Practicadle. Universal-Gardinenanstecker Practtcable. Universal - S'cbe, he,tftihü'Verschluß Practicable. Universal Manschetlenbalter P> acticable. -Neue- Reform Hyacinfhenglaft. Einzelpreis dieser Nummer 1 Mk Bestellungen aus die „Jllustrirte Zeitung" (vierteljährlicher Abonmmentspre'S 7 Mk.) werden von ollen Buchhandlungen, Postämtern und Zetiungftexprditionen, sowie von der Expedition der Jllustrirten Zertung tn Leipzig entgegengenommen. ___________ Die akademische Nationalökonomie und fett SocialtSmnft. Preis geh.stet 1 Mk. R.ctoraitzrede des neuen RectorS der Berliner Hochschule: Professor Dr. Adolf Wag'ner, Geh. Regterungsrath. Verursachte schon die Wahl Wagners zum Rector der Berliner Universität mit Rücksicht auf den Fall Stumm- Wagner Aufsehen, so dürste s.ine R ctora'srede ganz allgemeines Jntereffe erregen, da in derselben das w'ssenschastl che Programm des Ver'asierS ntedergelegt ist. Die vorliegende Ausgabe entspricht genau dem Wortlaute des Manuscripts, wie der Verfaffer sein hoch interessantes Thema ausgearbeitet hatte, während die von der Uni- veisttSt veranlaßte amtliche Ausgabe — die übrigens käuflich nicht zu haben ist — nur das enthält, waS der Redner bei der Kürze der verfügbaren Zeit zu Gehör dringen konnte.____________________ Amtliche Prüfung der Lichtstarke des Leuchtgases. Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen. Monat October 1895 : 131/» Kerzen. Buchner. WSLeutNche Ueberstcht der TodeSsSIle in Gieße» 43. Woche Born 20. October di« 26 October 1895. Einwohnerzahl: er gekommen zu 22 400 (incl. 1600 Mann Militä'). SterblichkeilSziffer: 23,21, nach Abzug von 3 Ortsfremden 16,25°/«. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahre Rose 11— — Herzleiden 11 — — Lungentuberkulose 11 — — Lungenentzündung 2 (1) 2 (1) — — Lebensschwäche und BtidungSsehler 2 (1) — 2 (1) Krämpfen 1 — Diarrhöe 1 — Verunglückung 1 (1) — 1 — 1 — I 0) Summa: 10 (3) 5 (1) 4 (1) 1 0) »nm. Die tn Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle tn der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach arbr«*t# Qvrnfe kommen. VoneSbteuft in der Synagoge. Samstag den 2. November: „ „£ Vorabend 4“ Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, Sabbaihausgang b" Ubr. __ Verfemt, Land- rrnd VsUswirttz schäft. P. «ietzener viehmarkt. Der Austrieb auf dem gestrigen Ochsenmarki vrltef sich aut 120 vis 150 Stück OLsen und ca. 40 Kälber. Der Mmkt hatte dieselbe Tendenz wie der vorgestrige, eft fehlte an Käufern und die erschienenen boten sehr geringe Preise, zu denen die Händler nicht losschlugen. 1. Qual. Ochsen kosteten 500 bis 600 Mk., 2. Qual. 350 bis 500 Mk. per Paar. Kälber gingen im Preise noch ein Wenig herunter. — Der Scbwetnemarkt hatte einen Auftrieb von über 2000 Stück, vorherrschend Ferkel. Spanferkel wurden mit 7 bis 8 Mk. per Paar gebandelt und auch ziemlich abgesetzt, ca. 7 Wochen a'te Waare wurde mit 12 bis 15 Mk., «/.jährliche mit 22 btft 28 Mk., «/-jährliche mit 60 biS 72 Mk. abgegeben. Schlachtichwetne hielten sich »wischen 40 blS 45 Mk. pro 100 Pfund Schlachtgewicht, doch entwickelte sich im Allgemeinen ia Rücksicht auf die G>öße des Auftriebes kein flotter H-ndel. Der Markt blieb bedeutend überständtg und war gegen halb drei Uhr Nachmittags erst beendet. 8iw6tt«6# 30. October. Fruchtmarkt. Rother Wei»« X 12.95, weißer Weizen X 12.80, Korn X 9.55, Gerste X 8.20, Hafer X 6.05. «■ Malz Kaffee / Forster & Bäuerle 8918 Mteee Messmer i M. t.V> n. 8JO per Pfd. Tortflgl. Qualität. 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I 11 Nachmittag- S Uhr, im und beim »Hhlet* zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Pferd, 2 Schweine, 1 Handkarren, 1 Handwagen, 1 Partie Heu, eine Partie Nutzholz, 1 Ladentheke, ein Musikautomat, 1 Stlberfchrank, sechs Bettstellen, 1 Bett, mehrere Sophas, 2 Commoden und sonstige Möbeln; ferner 1 rafelclavier, 1 Eisschrank, 1 Anzahl Winhslische und Stühle, 1 großen Posten gestrickte Westen, 1 Anzahl Oel- und sonstige Bilder. Versteigerung vorauss. theilw. bestimmt. 9128 «Ngel, Gerichtsvollzieher. Wie neu wird Jeder mit Bechtels Salmiak - Galt - Seif« gewaschene Stoff jeden Gewebes und Farbe, vorräthig in 1 Pfd.-Pack. zu 40 H bei Benner a Krumm.750 stuhhch-Versteigerung. Dienstag den 158. November I. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in Abtheilung 9—10 der Straße Gießen—Lich im Schiffenberger Wald circa 95 Stück Lärchen-Stämme von durchschnittlich 0,25 m Durchmeffer und 8—12 m Nutzhöhe aus der Straßen-Allee-Pflanzung unter den an Ort und Stelle bekannt zu gebenden Bedingungen auf dem Stamm öffentlich meistbietend versteigert werden. Nidda, den 30. October 1895. Großherzogl. Straßenbauamt Nidda. Cellarius. 9121 Strebel-Tinte j j.Rickersche Buchhandlung, Giessen. A. & G. Wallenfels- KT Lebende Hechte, Karpfen, Weißfische und Schellfische ®,u ”er,auf'P- Tiksknwkg 18. Kemden-FjaneÜel in Baumwolle und Wolle f nnp beste Fabrikate _ billigst bei U Fritz Nowack. B ___^ohe-Fabrik. f SÄ Doggen (sehr schön) zu verkaufen. 9002 Bahnhofstraße 22. MalzKaffrrfabriK Memmingen. 9119 A« haben in den meisten ßokonial- etc. Heschäften. Margarine FF aus der Fabrik von A. L. Mohr in «ltona.Bah-e«seld besitzt nach dem Gutachten des Gerichts-Chemikers Herrn vr. 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