J Stadt *** «I k. ?"• - Sn bim ' L"Eq. Nea. >r 1895. ß,,bn M*st4i8j ^tiTä Qm Sonntag evz'scheu FelsttkeLn 7206 amstag Abend 8 W Jahreszeit wohl feinen 8 nach der nicht zu weü rasse. ♦ ^rpor/ Vier - aus te Dom Raft, warme und g unb tfreitag frifät W m älnmtlbunyn Markt' 12$ m, Mautalm. ort k« 2. -StfHir. rthe- ofmann ad. «e" HÄ , M »»" * 6239 189i Sonntag den 1. September Erstes Blatt M. 205 Aints- und Anzeigeblntt für den Ttreis Gieren HraLisbeitage: Gießener Aamitienökätter. Aunabmk von Anzeigen zu der Nachmittags für bm folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Dorm. 10 Uhr. glieder zu Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit zu erziehen, durch Besserung der wirthschaftlichen Lage für immer wettere Theile deS Volkes den Boden für deren geistige und sittliche Hebung zu schaffen und sie so zur Mitarbeit an der Lösung der Aufgaben des Staates und der Gesellschaft zu befähigen. Erreicht wird dieses Ziel auf dem Wege der Selbsthülfe. Die Genoffenschaft muß auf der ausschließlichen Entfaltung der eigenen Kraft beruhen, nur dann wird sie eine wahre Stütze des Staates und der heutigen WirthfchaftSordnung und eine Schule der Selbstverwaltung für die Mitglieder. Groß find die Erfolge der Genoffenschaften, größer aber ist das Feld, das sich ihrer Thätigkeit noch bietet. Jeder weitere dauernde Erfolg wird davon abhängen, daß sie fest» halteu an den ewig wahren wirthschaftlichen und sittlichen Grundsätzen der Selbsthülfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortlichkeit, daß sie sich stets bewußt bleiben ihrer idealen Aufgaben, der wirthschaftlichen, sittlichen und bürgerlichen Wohlfahrt des Volkes zu dienen und daß die Genoffenschaften des Allg. Verbands treu festhalten an der Orgaui- sation, welche sie sich geschaffen haben zu machtvollem Zusammenschluß der Einzelkräfte behufs Befolgung und Wahrung gemeinsamer Jntereffen, zur Abwehr und geschloffenem Zusammenstehen gegen jeden Angriff und gegen jede Gefahr.' in der Halle. Dabei werden Musikstücke und Chor- Gesänge vorgerragen und mehrere patriotische Ansprachen gehalten. Dann soll noch ein großes Feuerwerk abgebrannt werden, das zum Schluß wiederum das „Eiserne Kreuz" bringen wird, ein Glanzstück der pyrotechnischen Kunst. Am Sedantage selbst ist dann nochmals großes Militärconcert. Damit werden dann die Darmstädter Jubiläumsfeiern zur Erinnerung an 1870 ihr Ende erreicht haben. Ueber daS finanzielle Ergebniß des ganzen Festes verlautet noch nichts Bestimmtes, doch hofft man allgemein, daß nach den guten Einnahmen ein Fehlbetrag nicht zu befürchten sei. Im Publikum und in der Preffe wird nun vielfach der Wunsch laut, die Militärbehörde möge die Erlaubntß zum Relaffen der Festhalle noch auf ein paar Jahre verlängern. Die Halle ist für Darmstadt dringend nothwendig^ denn für Maffenversammlungen findet fich in Darmstadt leider gar kein ausreichendes Local. Der Saalbau kann auch nach Saalbühne auch für die nächsten zwei Jahre überlaffen, die MiethSsumme beträgt 1000 Mk. für 1. Juni bis 31. August. An Erfolgen hat es dem Unternehmen nicht gefehlt, und gerade in den letzten Tagen kamen noch einige „Haupttreffer" heraus. Am Montag sang Fräulein Enrici vom Frankfurter Opernhaus den „Boccaccio" und fand großen Erfolg. Die französische Operette „Mamzelle Nitouche" hat sich die Gunst deS Publikums gleichfalls erworben und konnte mehr- fach wiederholt werden. Auch das Orpheum im Skating Rink hat fich den ganzen Sommer hindurch gut renrirt. Das Programm war stets geschickt und abwechslungsreich zusammengeftellt, so daß stets für die Unterhaltung der Be- facher gesorgt war. Jetzt hat nun ein anderer Unternehmer den kühnen Plan gefaßt, eine zweite Bariötebühne mitten in der Stadt zu eröffnen, es soll bereits ein großes Haus zum Umbau angekaufr sein. Ob fich die Sache auch im Winter rentiren wird, dürfte zweifelhaft erscheinen, da bildet das Hoftheater, in dem künstlerisch werthvollc Unterhaltung geboten wird, doch eine recht gefährliche Concurrenz und für zwei Varisttzbühneu ersten Ranges, das Skating Rink-Orpheum soll auch bestehen bleiben, scheint Darmstadt denn doch nicht der geeignete Platz zu sein. — Die Alt er'sche Möbel- Fabrik, die bekanntlich im vorigen Jahre durch eine große Feuersbrunst zerstört wurde, erhebt sich nun als stolzer Prachtbau auf der alten Stelle. Man hofft, den Bau noch vor Eintritt des Winters ganz unter Dach zu bringen, um dann an die Vollendung der Jnnenraume gehen zu können. Darmstadt erhält durch diesen Neubau eine sehr schöne architectonische Zierde, deren Wirkung nur durch die Enge der Elisabethenstraße etwas beeinträchtigt wird. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correfpondenz-Bureau. Demmin, 30. August. Nach dem Mänöver kehrte der Kaiser an der Spitze des 2. Pommer'schen Ulanenregiments Nr. 9 in die Stadt zurück, wo er von einer nach Tausenden zählenden Menschenmenge enthusiastisch begrüßt wurde. Der Kaiser begab sich zur Frühstückstafel nach dem Osfiziercasino. Die Abfahrt zum Bahnhof erfolgte um 2 Uhr. Friedrichsruhe, 30. August. Vierzig deutsch-amerikanische Veteranen mit ihren Damen brachten heute Mittag 12 Uhr dem Fürsten Bismarck ihre Ovation dar. Vier Herren wurden zum Frühstück geladen, welches eine Stunde dauerte und unter lebhafter Unterhaltung, namentlich von Seiten des Fürsten, einen äußerst intereffanreu Verlauf nahm. Inzwischen hatten fich die übrigen Theilnehmer an der Huldigungsfahrt vor dem Schlöffe aufgestellt. Der Fürst trat vor das Portal, schritt die Front der Veteranen ab und unterhielt sich mit vielen derselben in leutseligster Weise. Der Vorsitzende der Chicagoer militärischen Vereinigung, Notar Schlaecker, brachte ein Hoch auf den Fürsten aus, in welches alle Theilnehmer begeistert einstimmten. Fürst Bismarck toastete auf die Deutschen Amerikas und gab wiederholt seiner hohen Freude über den Besuch Ausdruck. Zum Schluffe defiltrten die Theilnehmer nochmals unter wieder- holten Hochrufen vor dem Fürsten. Freudig überrascht vierteljähriger Avonncmentrprrise 2 Mark 20 P|g. mit Bringcrloh». Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchutkrahk Slt.l, Fernsprecher 51. dem Umbau den Anforderungen oft nur zum Theil genügen, das ist ein Mißstand, der sich nun schon gar oft sehr unangenehm fühlbar gemacht har. Zudem ist die Halle so kühn gebaut und so intereffant constrmrt, daß sie an und für sich eine Sehenswürdigkeit bildet. Hoffentlich fällt in dieser Angelegenheit bald eine günstige Entscheidung. Im Saalbau fand in dieser Woche das letzte Sommerfest statt. Die rührige Direction des Sommertheaters hatte die „Banda municipale di Pratolau aus den Abbruzzen gewonnen, die aus 53 geschulten Musikern besteht. Die italienischen Künstler fanden für ihre musikalischen Leistungen unter der flotten Direction ihres „Maestro Lorenzo Puppilla“ reichen Beifall bei dem außerordentlich zahlreichen Publikum. Während der Conceripause führten die Mitglieder des Sommertheaters das harmlose Lustspielchen „Recept gegen Schwiegermütter" von König Ludwig I. von Bayern auf. Das Alle Annoncen-vureaux de» In- und Ausländer nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Gießener Juqeiger erscheint täglich, ■rit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Il»«ilie»vkälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Generat-Wnzeiger. Feuilleton. Wochendriese aus der Residenz (Ortgtnalbertcht des „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt, 30. August. «Meier auf dem S-Splatz. — Sanierte und Theater. - Bau-Projekte. Nach den raufchenden Festtagen, die Darmstadt für kurze Reit ein ganz anderes Aussehen gegeben hatten, ist nun doch Mc unausbleibliche Festesmüdigkeit eingetreten. Schon die letzte Wiederholung der lebenden Bilder war nur schwach besucht und am letzten Sonntag fand auch die osficielle Nachfeier mit dem großen Volksfest nicht im entferntesten die gleiche Betheiligung wie die Veranstaltungen an den Hauptsesttagen. War man bei diesen genöthigt, von Tausenden von Theilnehmern zu sprechen, so konnte man da« am vergangenen Sonntag nur von Hunderten. Der Festplatz hatte dadurch ein etwas verändertes Aussehen bekommen. In den Wirthsbuden und drinnen in der Halle gabs diesmal viel Platz und selbst die „echte" Tyrolergesellschaft in der Psch°rrbräuh°ll- nicht allzuni-l B-such-r an btefe vordem io zahlreich in Anspruch genommen- Stat e. Im Laufe des Nachmittags fanden auf dem großen Podium vor der Halle wiederum turnerische Aufführungen statt, auch wurden mehrere Luftballons steigen gelaffen. Die Restaurateure machten natürlich diesmal kein sehr fröhliches Gesicht, indessen konnten sie sich mit dem glänzenden Ergebniß der vetfloffenen Tage wohl trösten. Zudem bringt auch der nächste Sonntag noch eine große Vorfeier zum Sedantag. DaS Programm dafür ist folgendes: Nachmittags Concert i» der Fefthalle und auf dem Festplatze. Nach 5 Uhr wird das Aeronautenpaar Miß Polly und Capitän Ferell waren alle von dem über alles Erwarten guten Aussehen des Fürsten. Depeschen des Surceu .Herold*. Berlin, 30. August. Der königliche Hof legt heute für die Erbgroßherzogin von Oldenburg auf vierzehn Tage Trauer an, welche intiefe am 1. und 2. September ab- gelegt wird. Berlin, 30. August. Der König von Sachsen wird am Sonntag Abend hier eintreffen. Seinem Wunsche gemäfe werden auf dem Anhalter Bahnhofe die Combattanten der sächsischen Armee aus dem Jahre 1870/71, die in Berlin und Umgegend ihren Wohnsitz haben, Ausstellung nehmen. Der König will die alten Krieger begrüßen. Berlin, 30. August. Der französische Botschafter Herbette wird morgen Berlin auf einige Tage verlassen und erst nach den Sedan-Feierlichkeiten zurückkehren. Berlin, 30. August. Der „Reichsanzeiger" meldet: Am 28. August, 4 Uhr früh, wurde der deutsche Schooner „Delphin", der keine Hecklaterne Wrte, durch den Dampfer .Gneisenau" in der Nordsee bei hohem Seegang von hinten angerannt und sank um 8 Uhr. Zwei Mann des ersteren sind ertrunken, die übrige Besatzung wurde gerettet. Berlin, 30. August. Gegenüber einigen Blättermeldungen erfahren wir, daß am Sedan tage keine Protestversammlung der Socialdemokraten gegen die Feier stattfinden wird, sondern nur im ersten Wahlkreise eine Partei-Versammlung, die mit der Sedanfeier nicht daS Geringste zu thun hat. Berlin, 30. August. Der Kaiser von Oesterreich trifft am 9. September Mittags in Potsdam ein, woselbst er der deutschen Kaiserin einen Besuch abstatten wird. Die Ankunft in Stettin zu den Manövern erfolgt am Nachmittag. Friedrichsrnh, 30. August. Die deutsch-amerikanischen Veteranen wurden heute Mittag vom Fürsten Bismarck empfangen. München, 30. August. Seitens des königlichen Staatsministeriums des Innern erging an sämmtliche KreiSregte- rungen eine Entschließung, daß am 2. September sämmtliche Staatsbetriebe ihren Bediensteten und Arbeitern, welche den Feldzug 1870/71 mitgemacht haben, der ganze Tag bet voller Lohnzahlung fretzugeben sei. Die Nicht-Com- battanten erhalten den Nachmittag bei voller Lohnzahlung frei. Gastein, 30. August. Die Nachricht, daß Fürst Bismarck den hiesigen Badeort binne« Kurzem zum Kurgebrauch besuchen wird, ist unbegründet. Es handelt sich höchst wahrscheinlich um einen der beiden Söhne des Fürsten. Brüssel, 30. August. Aus Southould wird ge- meldet, daß ein englisches Küstenschiff daS belgische Fischerschiff „Zeelust" beim Fischen in en glische r Zone über- rafchte. DaS belgische Schiff wurde rach einem heftigen | Cine Ballonauffahrt veranstalten, Abends ist große patriotische I Sommertheater schließt am Samstag seine Spielzeit. Die fteier in der Halle. Dabei werden Musikstücke und Chor- Direction bekam von der Stadtverordneten-Versamml^ung die I ” <- r______ *e. (cXzinT kßfiHO All <41 Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend den Bau einer Kretsstraße von Staufenberg nach der LandeSgrenze gegen Odenhausen. Der Fahrweg von der Haltestelle Friedelhausen bis zur LandeSgrenze gegen Odenhausen wird für den Fuhrwerksverkehr bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, den 30. August 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen: v. Gagern. Gefunden: 1 goldener Ring, GUd, 2 Taschentücher, 1 Paar und 1 einzelner gelber Handschuh, 1 Henkelkorb, 1 Kinderhut, 2 Kämme mit Futteral und 2 Wagenkapfeln. Gießen, den 31. August 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth.__________________ Deutsches Reich. K. Augsburg, 30. August. Nachdem der Allgemeine eutsche GenossenschaftStag in den beiden Versammlungen von gestern und heute seine Berathungen fortgesetzt hatte, wurde derselbe heute Nachmittag 2 Uhr ge- schloffen. Zwei Anträge waren von der Tagesordnung abgesetzt worden. Die Berathungen haben sich während des Zeitraumes vom 28. d. M. bis heute erstreckt auf die Angelegenheiten aller Genoffenschaften im Allgemeinen, ferner auf die der Creditgenosfenschaften, der Consumvereine, sowie der Magazin-, Rohstoff-, Productiv- und Baugenoffenschaften im Besonderen. Es wurden sämmtliche Anträge der Tagesordnung mit grofeer Majorität angenommen. Dieselben be- ziehen fich auf die Revifionsangelegenheiten, auf die Abwehr gegen alle Einflüsse, die dem Grundgedanken der auf Selbsthülfe beruhenden Schulze'schen Genoffenschaften gefährden könnten, sowie auf die Förderung des genossenschaftlichen Geschäftsbetriebs der Handwerker und schließlich auf die Anfeindungen der Comumvereine. Unter den Anträgen befand sich auch der einstimmig angenommene, vom Anwalt gestellte: „Den Genoffenfchaften in Preußen kann nicht empfohlen werden, Lentralkaffen zu dem Zwecke zu errichten, um mit der (vom Staate errichteten) Preußischen Centralgenoffenschaftskaffe in Geschäftsverbindung treten zu können." Der ebenfalls einstimmig angenommene Antrag des engeren Ausschusses lautet: „Der Allgemeine Genoffenschaftstag wolle erklären: Aufgabe und Ziel der Genoffenschaft ist es, die Einzelkräfte in dem wirthschaftlichen Organismus des Staates zu sammeln und zu wirthschaftlichen Gesammtkrästen zu verbinden, die Mit- Kampfe überwältigt und nach Lowestoft geschleppt. DaS Vor- kowmniß macht großes Aufsehen hterselbst. Paris, 30. August. AuS Nancy wird gemeldet, daß die Polizei in der Stadt zahlreiche anarchistische Plakate angeschlagen fand, welche Drohungen gegen den PrSfecteu enthielten. Die Untersuchung ist emgeleiret. Pari!, 30. August. Der Geoeralrarh des Nord- deparrement» hat die Resolution abgelehnt, welche dahin grng, bei allen europäischen Ländern die militärische Dienst- zeit zu vermindern, ferner daß die französische Regierung die Initiative ergreifen solle zu einem großen Eongreß, auf welchem theilweise Abrüstung beschlossen werden solle. Sofia, 30. August. Ein Theil der Stadt ist ntUi* tärisch abgesperrt. Die Polizei durchsucht die Häuser nach Bomben und Dynamit. Tarnopol, 30. August. Im Laufe des gestrigen Tages sind zwei neue Erkrankungen an Cholera vorgekommeu, von denen eine tödtlich verlief. Unter den bisher Erkrankten befinden sich sieben Frauen. Bier von denselben starben. Gieße», den 31. August 1896. •• Ihre Rgl. Hoheiten der Großherzog und die Kroß- Herzogin werden am SamStag den 21. September die hiesige landwirthschaftliche Ausstellung besuchen. ES ist das erste Mal, daß Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin nach Oberhessen kommt, we-halb der Empfang deS Großherzoglichen PaareS in Gießen sich wahrscheinlich besonders feierlich gestalten wird. X X Laudwirthschaftlicher vezirkSverein Gießen. Unter dem Vorsitz deS Herrn RegieruvgsrathS a. D. Jost fand gestern auf „LonyS Bierkeller" eine Generalversammlung deS Land- wirthschafrlichen BezirkSveretns Gießen statt. Erster Gegenstand der Tagesordnung war ein Vortrag des Herrn Prof. Dr. Pflug hier über Tubercultn-Jmpfung. Im Anschluß an einen bereits früher gehaltenen Vortrag über Perlsucht oder Tuberculose des Rindviehs legte Herr Prof. Pflug dar, daß diese Krankheit deS Viehs in ihren Anfängen gar nicht, im fortgeschrittenen Stadium sehr schwer zu erkennen sei- erst wenn daS Vieh geschlachtet, habe man Gewißheit er* langen können, ob eS tuberculöS sei oder nicht. Die Tuberculose deS Rindviehs ist erblich und ansteckend, sie verbreitet sich über die Nachkommenschaft und tritt deshalb immer häufiger auf; sie wurde bei Kälbern gefunden, die während oder nach der Geburt eingingen, also noch keine Nahrung zu sich genommen; die Ansteckung erfolgt durch Zusammenstehen kranken VieheS mit gesundem, und geht nicht nur auf Rindvieh, sondern auch auf Pferde, Ziegen, Schweine, auf letztere gar nicht so selten, über; auch hierin liege die Ursache ihrer starken Verbreitung und deS sich auf Millionen belaufenden Schadens, den die Viehzüchter erleiden. Wenn die Tuberculose erkenn« bar wäre, so könnte daS damit behaftete Vieh von der Nachzucht auSgeschieden werden. Aber auch auf Menschen ist die Dieh-Tuberculose übertragbar, die Lungenschwindsucht, der alljährlich Taufende von Menschen zum Opfer fallen, würde mit bekämpft werden, wenn eß gelänge, die Tuberculose beim Vieh rechtzeitig zu constatiren. Herr Prof. Pflug ging hierauf auf das von Prof. Koch vor einigen Jahren entdeckte Tuberculin über, mit dessen Anwendung mau in den Stand gesetzt wurde, das Vorhandensein von Perlsucht zu entdecken. Die Heilung deS Menschen, die man mit dem Stoffe erhoffte, wurde damit nicht erreicht; aber die Thterärzte fanden bei der Einspritzung deS Tuberculins unter die Haut der Thtere, daß Veränderungen in der Körperwärme (Fieber) ebitrat, wenn das betreffende Thier an Tuberculose litt und somit war daS Mittel gefunden, mittelst welchem man baß Vorhandensein der Tuberculose feststellen konnte. Allerdings tritt die Reaction nach der Impfung nicht bei allen tuberculösen Thieren ein, aber nach angestellten Ermittelungen ist in 96 von 100 Fällen die Diagnose auf Tuberculose richtig gewesen, wenn die Thtere auf die Impfung reagirten. Herr Professor Pflug empfahl die Tuberculin • Impfung besonders bei neu angekauften Thieren auSzuführen, noch entgegenstehende Schwierigkeiten würden mit der Zeit verschwinden. Besonders aber sei zu empfehlen die Bullentmpfung, weil durch die Bullen die Krankheit auf viele Mutterthiere und die Nachkommen übertragen würde, eS müßte in die Körordnung eine Bestimmung ausgenommen werden, daß alle Bullen erst geimpft werden, ehe sie zur Nachzucht zugelassen werden; weiter sei die Impfung notwendig bei Milchvieh, welches in Molkereien und Milchcuranstalten gehalten würden, weil hier bte Gefahr der Uebertragung der Tuberculose auf den Menschen bestehe; eine allgemeine Impfung deS Viehs würde zahlreiche Vieh« procesie verhindern, da letztere erfahrungsgemäß am meisten aus Viehkrankheiten entstehen. Was die Menge deS Tuberculins betreffe, die auf das Stück Vieh komme, so ge« nügten bei Jungvieh 0,2 bis 0,3 Eubikcentimeter, bei Kühen und Ochsen 3 btS 4, bei Bullen 4 bis 5, bei Schweinen 0,25 Eubikcentimeter; zu vermischen sei daS Tuberculin vor der Einspritzung mit der neunfachen Menge carbolistrten WasserS, die Einspritzung solle an der Schulter vorgenommen werden; die Messung der Körperwärme geschehe durch Ein* führung eines Thermometers in den After des ThierS, daS Messen der Wärme müsse in den ersten 6 Stunden alle 2 Stunden, in den folgenden 18 Stunden jede Stunde vorgenommen werden, am stärksten tritt die Reaction gewöhnlich zwischen der 12. und 24. Stunde nach der Impfung auf. Wenn die gewöhnliche Körpertemperatur von 38 bis 38,5 Celsius steigt auf 39,5, so hat daß Thier reagirt und kann Vorhandensein der Tuberculose angenommen werden, auch niedere Steigerung der Körperwärme läßt auf Tubercu- lose schließen; veraltete Tuberculose dagegen bringe keine Reaction hervor, eß ist aber auch vorgekommen, daß reagirende Thtere getödtet, aber nicht tuberculöS befunden wurden, hier hatte die Reaction andere Krankheitsursachen. Einen nachtheiligen Einfluß auf Milchertrag und Trächtigkeit der Thiere hat die Tuberculin-Impfung nicht, sie schützt auch nicht vor Krankheilen wie die Pockenimpfung, aber sie läßt die Erkennung vorhandener Krankheiten zu; die Impfung ist deshalb wiederholt zur Anwendung zu bringen. Untersuchungen haben ergeben, daß z. B. von 523 geimpften Riadern 256 reagirten, 267 nicht; von den reagirenden Rindern waren 20 nicht tuberculöS, von den nicht reagirenden 15 tuberculöS. Herr Prof. Pflug führte auch eine Reihe von Beispielen an, auS denen heroorging, daß die Reaction b S auf eine verschwindende Anzahl von Ausnahmefällen daS Vorhandeuseiu von Tuberculin bestätigte. Die Kosten der Impfung berechnen sich auf ungefähr 10 Mk. per Stück Vieh. Herr Prof. Pflug gab am Schlüsse des Vortrages dem Wunsche Ausdruck, daß Seitens des Staates der Tuberculin* Impfung pecuniar Vorschub geleistet werden möchte; in Dänemark z. B. würden jährlich 50,000 Kronen hierfür aufgewendet. Geimpfte Thiere sollten durch Hornbrand kenntlich gemacht werden, ob sie reagirten oder nicht, dem Besitzer derselben ein Zeugniß über die Impfung und den Ausfall derselben eiugehäadigt werden. — Nach dem Vortrag fand eine anregende Besprechung über den Gegenstand statt; u. A. stellte der Vorsitzende in Aussicht, daß bei beabsichtigter Impfung der Gemeindebullen der Bezirksverein' etwa die Hälfte der Kosten übernehmen könne. — Herr RegieruogS* rath Jost beantragte weiter, daß der VezirkSverein daß Großh. Ministerium bitten möge, die Körcommifsionen anzuweisen, nur solche Bullen anzukören, die mit Tuberculin geimpft seien. Der Antrag wurde zum Beschluß erhoben. — Zu Punkt 2 der Tagesordnung: Landesausstellung in Gießen, lag ein Vorschlag deS Ausschusses vor, nach welchem den Besitzern von Vieh, welches weder prämiirt noch angekauft worden, die Kosten deS Bahn-TranSporteS ihres Viehes ganz, diejenigen des WegetranSporteS zum Theil aus Vereinsmitteln vergütet werden sollen, derartig, daß pro Kilometer festzusetzen seien: für Bullen 30 Pfg., für Kühe 20 Pfg., für Schweine 20 Pfg., für Ziegen und Schafe 10 Pfg. per Stück. Er wurde indeß, nachdem von Herrn Provinzial-Director Frhrn. v. Gagern festgeftellt worden, daß bei diesem Modus die Kosten die zur Verfügung stehenden Mittel weit überschreiten würden, auf dessen Antrag beschlossen, Minimal* und Maximalvergütung eintreten zu lassen, derart daß bewilligt werden: für Bullen unter 1 Stunde Weg 3 Mk., von 1—3 Stunden 4 Mk., über 3 Stunden 5 Mk., für Kühe, Rinder und Schweine soll je die Hälfte dieser Sätze, für Schafe und Ziegen ein Dritttheil vergütet werden. — Betreffs der Bewilligung von Preisen aus Vereinsmitteln wurde zunächst beschlossen, daß alle Aussteller sich um dieselben bewerben können. Wetter wurde die Aussetzung folgender Preise beschlossen: Ein Ehrenpreis von 100 Mk. für die beste und vielseitigste Eollection auf dem Gebiet deS Pflanzenbaues, zwei Preise A 50 Mk. für Vogelsberger, ein Preis von 50 Mk. für Simmenthaler Rindvieh, zwei Preise A 20 Mk. für Schweine, drei Preise a 20 Mk. für Ziegen, zwei Preise A 10 und 15 Mk. für Schafe, zwei Preise A 30 Mk. für Pferde. — Die Vereinßrechnung für 1894/95, welche an Einnahmen Mk. 7618.31, an Ausgaben Mk. 7325.22 aufweist, wurde genehmigt, desgleichen der Voranschlag für 1895/96, welcher sich auSgletcht mit Mk. 3371.59. — Die seitherigen A uß sch ußmitg lie d er wurden wieder gewählt, Herr KreiSamtmann Dr. Melior zum EhrenauSschußmitglied ernannt. — Für einen in Kletnltnden wohnhaften Schüler )eS ObstbaucursuS wurden nachträglich 70 Mk. Subvention bewilligt, der Antrag der Gemeinde Alten-Buseck auf Bewilligung einer Subvention von 50 Mk. als Bethülfe zur Anschaffung eines Bullen abgelehnt, da diese Gemeinde nicht ür bedürftig erachtet wurde. ** Spruchliste für die am 30. September beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts der Provinz Oberheffen: 1. Johannes Konrad Fischer in Kaichen. 2. Hermann Karl Schmidt in Romrod. 3. Konrad Weppler II. in Zell. 4. Georg Konrad Kromm in Schotten. 5. Johannes Müller Hl. n Kirchgöns. 6. Ferdinand Lauckert in Staden. 7. Dr. Karl !kempf in Gießen. 8. Friedrich Habenicht in Gießen. 9. Wilhelm Bausch I. in Nteder-Wöllstadt. 10. Heinrich Mondigler in Friedberg. 11. Johann Heinrich Küchel in Butzbach. 12. Jakob Daniel Dietz in Büdesheim. 13. Hermann i^odj in Stockheim. 14. Johannes Sparwasser II. von Langen* !>ergheim. 15. Leonhard Ströbel in Vilbel. 16. Karl Hahn in Hof-Thiergarten. 17. Ludwig Hanner in Büdingen. 18. Karl Geiß in Klein-Felda. 19. Konrad Wagner in Kirch-Gönß. 20. Georg Sartorius in Merlau. 21. Andreas Üeller in Gießen. 22. Heinrich Wilhelm Lenz ll. in Effolderbach. 23. Heinrich Roth II. in Nidda. 24. Johann Valentin Karl Guth in Vilbel. 25. Johannes Steuernagel II. in Rainrod bei Alsfeld. 26. Balthaser Christian Schaub in Büdesheim. 27. Arnold von Jungenfeld in Gießen. 28. Andreas Schäfer III. in Bernßhausen. 29. Heinrich Kunkel II. in Burkhards. 30. Ernst Ludwig Philipp Netsel in Fauerbach bet Friedberg. — Die Verhandlungen finden unter Vorsitz deS Herrn LandgerichtSrath Jung statt. ** Zur Sedaufeier! In sammtlichen Staatsbetrieben deß GroßherzogthumS wird am Sedantage den Kriegsveteranen von 1870 der ganze Tag, allen übrigen Bediensteten der Nachmittag ohne Verkürzung des Arbeitslohnes fretgegeben. ** Sedaufeier. Der Bedeutung dieser Jubelfeier ent- prechend wird die Einwohnerschaft Gießens durch eine allgemeine Beflaggung Gießens schon am morgenden Sonntag Ausdruck geben. — Zum heute Abend ftattfindenden Fackelzug versammeln sich die Vereine bis um 8 Uhr auf dem Brandplatz bei der Restauration „Zur Bavaria." DaS Freudenfeuer wird auch in den umliegenden Ortschaften gut beobachtet werden können, besonders aber von den höher gelegenen Punkten der Umgebung der Stadt, so der TextorS Terrasse, Germania rc. *• Sin Zigenuer «oncen wird unS nächsten Mittwoch Abcnd im Saale deS Eaf6 Leib geboten, woselbst baß österr.« ungarische Damen* und Herren-Orchester Rakoczi concertirt. Die Borträge sind auS vocalen und instrumentalen zusammengesetzt und eS gelangen aucb einige Tänze zur Aufführung. In der „Düsseldorfer Zeitung" lesen wir über ein Eoncert dieser Capelle: „Bei ausverkauftem Hause fand daS angekündigte Rational Eoncert des österreich-ungarischen Damen- und Herren Orchesters statt. Die National Gesänge und Tänze sowie die gewählten Mufikpiecen fanden allgemeinen Beifall. DaS Orchester leistet auch nur Vorzügliches und verfügt über ganz vorzügliche Kräfte, sowohl in Gesang und Tanz, wie auf Violine, Cimbal re. DaS Eigenartigste von allem wurde Überboten durch Aufführung des originellen, in allen größeren Städten bewunderten Serpentin-TanzeS. Es ist auch in der That Sensation erregend, wenn man, in den dunklen Zuschauerraum versetzt, die prachtvollen Lichteffecte, sowie die Verwandlungen, die bei dem Serpentin-Tanz zur Aufführung gelangten, bewundern kann. Mil Recht wurde den originellen Darbietungen ungetheiiter Be fall gezollt." Eß dürfte also wohl ein Besuch diescß Concerteß zu empfehlen sein. ** Diebstahl. Ein hiesiger Dachdeckergehülfe wurde wegen Diebstahls verhaftet. Derselbe hatte an einem Hause Dachreparaturen vorgenommen und hatte einen goldenen Ring, eine goldene Borstecknadel und einiges Baargeld auß einer Mansardenstube gestohlen. *e Verhaftet wurde ein 77jähriger^Mann wegen Vergehens gegen § 183 d. R.-Str.G. *• Die von den Inhabern der KriegSdenkmuaze m 1870/71 zu tragenden Spangen mit den Namen der Schlachten, an welchen der Veteran theilgenommen hat, sollen, nach einer soeben im Reichsanzeiger abgedruckten amtlichen Bekanntmachung, wie folgt getragen werden: I WÖRTH Die Spangen sind auß vergoldetem Messing oder vergoldeter Bronze herzustellen. Der Rand und die Inschrift find glatt und polirt, die Buchstaben erhaben, der Grund matt. Die Inschrift ist — erforderlichen Falles unter Verkleinerung der Buchstaben — in einer Zeile zu fertigen und hat sich auf den Namen deß O'teö zu beschränken, an de» die Schlacht stattgefunden hat bezw. gegen den die Belagerung gerichtet war. Ausgenommen find die Spangen für bte Schlachten an ber Hallue unb an ber Lisaine. Auf diesen hat bie Inschrift zu lauten: AN DER HALLUE AN DER LISAINE Die Befestigung auf bem Bande erfolgt mittelst Schiebers oder zweier in der Nähe der Ränder angelötheteu, uwzu* biegenden Nadeln. Die Spangen werden an dem Bande so befestigt, daß fie wagerecht liegen. Nach der Wlllenßmeinung deß Kaisers sind für die Be* rechtigung zur Anlegung der einzelnen Spangen maßgebend die durch den Großen Generalstab in dem amtlichen Gefechtskalender hinsichtlich der Thetlnahme der Truppentheile an den Schlachten und Belagerungen getroffenen Feststellungen. Wenn nach diesen ein Truppenkheil usw. an einer Schlacht bezw. Belagerung nicht theilgenommen hat, darf von den damaligen Angehörigen dieses TruppentheileS Die entsprechende Spange nicht angelegt werden. Betreffs derjenigen Schlachten und Belagerungen, welche dem Truppentheil nach den erwähnten Feststellungen rechnen, erfolgt die Anlegung der Spangen nach den Vermerken in den Personal- und Em* lassungspapieren. *• Der Getreidemarkt. Bericht vom 23. bis 30. August. In Erwartung größerer Ernteausfälle haben die Getreide- speculanten aller Länder seit dem Frühjahr große Ankäufe russischen und amerikanischen Weizens und Roggens vollzogen und drücken nun die gewaltigen Vorräthe, unterstützt von den dreisten Unterbietungen der jetzt im Oberwasser schwimmenden Baiffespeculanten, fortwährend die Presse, zumal die Ernte meistens gut eingebracht wurde, und auch schon viel neues Getreide auf den Markt gelangte. Unter diesen Umständen scheint eS rathsam, daß die Landwirthe und Händler mit ihren Angeboten zurück- halten. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Roggen per 20 Gentner für 110 biß 115 Mark, Weizen 132 bis 144 Mk., Gerste 154 bis 156 Mk., Hafer 120 bis 152 Mk. □ Mainz, 30. August. Der Firma Jo h. Schlitz in Mainz ist zu dem von der Stadt EmS in großem Style geplanten SedanSfeste bei starker Concurrenz die Lieferung fämmtlicher Weine übertragen worden. Scbiff$nad?rid?tem Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS und 3- M. Schulhof. Bremen, 30.August. [93er transatlantischen Telegraph«! Der Postdampser Braunschweig, Eapilän Menh, vom Nordd. Lloyb in Bremen, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyoil angekommen. ^MSKN- aus den Stan6oai*isee$iftwi >« Stadt ew*. Avfgedoee. August: 27. Franz Hugo Sitttg, Kaufmann zu Balduiristew. mit Amalie Emilie Bertha Siltig zu Allstedt. 29. Zoh». DaM«. Laglöhner zu Steinbach, mit Maria Elisabeth Luise, geb. 1Xa\. §""we von Dreher Wilhelm Schad dahier. 29. Bernhard Ialw» Karl Sellheim, Kaufmann dahier, mit Luise Henriette Caroline Emma Stammler Hierselbst. 29. Friedrich August Oswald SchrSber, Kupferschmied zu Monttgny, mit Katharine Helene Heller zu Gießen. 29. Jacob Marx, Kaufmann zu Alzey, mit Minna Bär hterselbst. 30. Eugen Theodor Alexander Becker, Premterlieutenant dahier, mit Auguste Therese Fernande Deubel zu Wiesbaden. Wtzas ch i UtuMfen August: 29. Johann Friedrich «ramm, Garnifon-Audstenr 1® Thorn, mit Anna Georgine Auguste Elisabeth Bergen hier selbst. A). Ludwig August Rinn, Lackirer dahier, mit Katharine Christine Elisabethe Lotz Hierselbst. !'«C ä.*s: fQnn- Mit i int ^"heilter $eiS^ 4 blift8 «•!“,’*’ ” zu t6: kselbr.JttfjSj1' toM d hatte einen * Baargeld ^^ **iS LU 5J g|b ltlU O W k M« Ml mttt fc, • <»«M jU lle6 8U veschränken, an *, ‘8®- gegen den die 8elap» pnb die Spangen ffc m ier ßifaine. Auf Kein IALLUE J8AINE aaöe erfolgt mittelst Schi^j Ränder angelötheten, wp. gen werden an dem 8anh iegen. des Kaisers sind für die 8t- Utlntn Spangen maßgebai ’ in btm amtlifyn Gefeijlt mt btt Zrupptntbtilt v getroffenen fyftftiUugen. il usw. an einer Schlacht mmtn i-nt, W\ non den ppen^ettrL du wchrrchendt duMgenSchlachtu Lrappwthül nach den er- i erfolgt die Anlegung in in den Personal« und 6n- -richt vom 23. bi- 30. Äugui inSfSlle haben die dem Frühjahr große W-- Beizens und Rogger/ '-- laltigen Vorräthe, mV in der jetzt im Obenn , fortwährend blt W- i eingebracht wurde, uü . aus den Markt geW -int t6 rachsuw, « l ihren Angeboten M wutbta O, »T1 .V«! ser 120 bi-152 M Der Firma Jo h- ^’L Sm« in großem W •tabt iems ui » p ta Concurreuz die worden. _____ *ÄJ»**,b fffcr='*1s ÜftrS*** er •thorrtu. August. 20. Dem Gefangenausleher Johann Dieter Schneider ein Sohn. 21. Dem Locomottosührer Kart Braun eine Tochter. Martha Luise. 23. Dem Taglöhner Albert Dreier ein Sohn. Karl Ludwig Albert. 24. Dem Taglohner Peter Theiß eine Tochter, Katharine Johannette Wilhelmine Jobanna. 25. Dem Professor Dr. Otto Behaghel ein Sohn, Eduard Felix Philipp Otto. 27. Dem Kaufmann Heinrich Fillmann II. ein Sohn. 29. Dem Bureauvarsteher Friedrich Möbus ein todtgeborenesKind weiblichen Geschlechts. 29. Dem Färbermetster Johann Christian Wallenfels eine Tochter, Auguste Marte Luise Caroline. 29. Dem Gärtner Ludwig Friedrich Drefsel ein Sohn, Karl Moritz. August: 25. Helene Lub, 5 Jahre alt, Tochter von Glasermeister Georg Luh dahier. 25. Friedrich Hederich, 13 Jahre alt, Sohn von Flurschütz Heinrich Hedrich zu Atzbach. 25. Anna Küllmar, 21 Jahre alt, von Hadamar. 26. Johann Fischer, 72 Jahre alt, Rentner dahier. 26. Emil Franz Massoth, 31 Jahre alt, GerichtS- schreiber ASpirant dahier. 27. Elisabeth- Nachtigall, 60 Jahre alt, Dienstmädchen dahier. 28. Olga Johanna Thieme, V/< Jahr alt, Tochter von Bautechntker Friedrich Alwin Thieme dahier. 29. Friedrich Wilhelm Lohrey, 26 Jahre alt, Schlosser dahier.___________________ Auszug aus -en Airchenbitchern der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. •eitetrte. JohanneSgemrinde. Dm 29. August. Johann Friedrich Bramm, Garnison-Auditeur mnb Lieutenant der Landwehr zu Thorn, und Anna Georgine Auguste Elisabeth Bergen, Tochter des Gas- und Wasserwerk-Dtrectors Otto Bergen zu Gießen. Dm 30. August. Ludwig August Rinn, Lacktrer zu Gießm, >nd Katharine Christine Elisabeth Lotz, Tochter des Hüttenarbeiters Heinrich Loh zu Burgsolms. Getauft«. Matth Susgemetnde. Den 25. August. Dem Taglöhner Friedrich Jeschke ein Sohn, Wilhelm Friedrich Emil Ernst Max Christoph, geboren den 17. Juni. Denselben. Dem Buchhalter Friedrich Otto Kolbe, genannt Neubert, ein Sohn, Johann Emil, geboren den 27. Mat. Denselben. Dem Schlosser Wilhelm Grau ein Sohn, Ernst Christoph Christian, geboren den 3. August. MarkuSgemetnde. Den 25. August. Dem Gelbgteßer Joseph Fröhltg eine Tochter, Marie Magdalene Katharine, geboren den 26. Juli. Lukasgemeiade. Dm 25. August. Dem Lacktrer Heinrich Stichler ein Sohn, Heinrich Wilhelm, geborm den 4. August. Dm 30. August. Dem Bautechniker Friedrich Alwin Thieme ein Sohn, Moritz Alwin, geboren dm 21. December 1891. Johannesgeweinde. Dm 25. August. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Gelsebach eine Tochter, Anna Katharina, geborm den 30. Juli. Dmselben. Dem Großh. Calculator btt den Oberhesfischm Eisenbahnen Carl Mathes ein Sohn, Carl Wilhelm, geborm dm 20. 3alt Mtlitärgemetnde. Den 25. August. Dem Vice-Feldwebel Earl Muth ein Sohn, Willi Peter Paul, geboren den 8. August. StttMgU. LukaSgemeinde. Dm 28. August. Johannes Fischer, Kohlenhändler, alt 72 Jahre, starb dm 26. August. JohanneSgemeinde. Den 25. August. Lina Wagner, Tochter deS Schuhmacher- meifierS Jobannes Wagner, alt 11 Jahre, starb den 23. August. Dm 28. August. Elisabeth Nachtigall, Dienstmagd, ledig, alt 60 Jahre, starb den 27. August. Denselben. Franz Massoch, Grrichtsschreiber-Asptrant, alt 31 Jahre, starb den 26. August. Gottesdienst der iSraelittichen ReligionSgesellschafi. Sonntag den 1. September: Vormittags 10 Uhr r Erinnerungsfeier de» «edantage». erfrier, £an&* und VoU-wrrthßchaft. Gießm, 31. August. Marktbericht. Auf dem heutigm Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 1,00—1,10, Hühnereier pr. St. 6—7 3). 2 St. 00 H, Enteneier pr. St. 00 H, Gänse- eier pr. St. 00—00^, Käse pr. (St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 15 . Linsen pr. Liter 26 Tauben pr. Paar A 0,50 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Habnm pr. Stück A 0,50—0,75, Enten pr. Stück A 1,50—1,80, Ochsenfletsch pr. Psd. 72—76 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66—68^, Schweinefleisch pr. Psd. 60 bis 70 4, Kalbfleisch pr. Vfd. 64-00,$, Hammelfleisch pr. Psd. 60 -70 Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50-7,00 A, Weißkraut pr. Stück —H, Zwiebeln pr. Centner 5,50—6,00 Mk., Milch pr. Liter 16-20 — Pommersche HypothekeN'Actte«'Bank. Wie aus dem Jnseratmlyeile unserer heutigen Zeitung ersichtlich, werdm die am 1. October er. fälligen Pfandbrief Coupons bereits vom 15. September er. ab eingelöst. Witterungsbericht vom 30, August. Dm Norden des Erdthetls bedeckt ein ausgedehntes Depressionsgebiet, besten Einfluß sich big zur deutschen Küste erstreckt. Dagegen steht Cmtral- und Süd-Europa noch unter der H-rrschafi bohr» Drucke«, welcher jed'ch an Intensität verloren hat. In dem Be-eiche des baromeirischm Maximums herrscht allenthalben heiteres Wetter und zeigten die Temperaturen heute Morgm in ganz Süddeutsch.avd eine beträchtliche Zunahme. voraussichtlich« Witterung r Zunächst nod> meist heiteres und warme« Weiter. Barometerstand. Thermometer r min. 4-11° R., m&x. 4- 18° R. Hygrometer: Trocken. rvttteE«ns»GM»stchtO» am 31. August Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen In der Südanlage). WII!I!il!!Il!IIi!!!ll!i!!WIl!l!^IllIIWWWWWW MUsMMW 77 76 Temperatur der Lahn uud Lust nach Reaumur gemestm am 31. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Master 16«/*°, Luft 17° im Schattm. Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt. □oooooooooooooooooooo 0 Cheviots, Loden, Kammgarn und Buxkin 0 0 ä Mk. 1.35 per Meter 6626 Q Q doppeltbreit, nadelfertig, in den vorzüglichsten Qualitäten, Q Ov versenden in einzelnen Metern portofrei in’s Haus * Tuchversandtgeschäft Oettinger & Co., Frankfurt a.M. • Musterauswahl umgehend franco. ~ ... U □OOOOOOOOOOOOOOOOOOOO 7/65] Ludwtgstratze 12: freundliche Wohnung, 5 Zimmer, Wasserleitg., Bleich» platz, Gartenantheil, baldigst zu ver- miethen. Näheres Arankfarterstr. 73. 7256] Schön möbltrteS Zimmer mit Cabinet an ruhigen Hnrn zu vermiethen. ______________LSberstraß« 3, m. 7252] Möblirtes Zimmer zu vermtethm. __Bahnhofstraße 62, HL 7282] Zwei ineinandergedende möbltrte Zimmer zu vermiethen- Asterweg 15. Vermischte Anzeigen. 71831 Gefunden zwei Ringe (Herrm- und Damenring), zusammen eingewtckelt. Abzuholen gegen Erstattung der Gebühren bei Laternenwärter Ciboreck, Kirchenpl 2. 7261] Die am 1. October er, fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. Septemb. er. ab an unserer Kasse in Berlin und an den bekannten Zahlstellen eingelöst. Pommersche Hypotheken - Actien - Bank. Bäckerei wird von einem tüchttgm Bäcker zu übernehmen gesucht. Schrtitl. Offert, unter A R. 670 an d- Exp- d. Bl 7270 Für Petrol- 1 und. Oelfässer sind zu höchsten Preise« stets Käufer BL Rieth & Co., Mainz, Gesellschaft für den Verkauf von russischem „Nobel"»Petroleum. 7039] Wohnung von 2 Zimmern und Cabinet (eoent. 3 Zimmer) gesucht. Offerten mit Preisangabe unter B. G. an die Exped. d- Bl. Bekanntmachung. Nachdem durch Verfügung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 23. August 1895 das durch Großh. Steuer-Commiffariat auf» gestellte Hebregifter für die Beiträge zu den Kosten der Handelskammer für executorifch erklärt worden ist, wird dasselbe der bestehenden Vorschrift gemäß 8 Tage lang vom 3. bis 11. September 1895 auf dem Bureau des Herrn Commerzienrath Heichelheim mit dem Anfügen offen gelegt, daß etwaige Einwendungen gegen dasselbe binnen dieser Frist vorzubringen sind, und daß später vorgebrachte Beschwerden keine Berück- sichtigung finden werden. Gießen, den 2. September 1895. Großherzogliche Handelskammer. _____________________________Koch.__________________________7289 Kinzenbacher Mühle zn verkaufen. Vorzügliche Wasserkraft, ca. 5800 Ar Garten-, Acker- und Wiesenland, bester Boden. Taxation: 57 000 Mk. für 35000 Mk. Off. und Anfr. u. W. 794 an Rudolf Mosse, Gießen. 7262 :Tliibrrrinigung Kuttkrshause«. Wegebau - Nerbiuguog. Die Herstellung eines Stückes Chauffee von der Lahnbrücke Odenhausen bis zur hessischen Grenze, veranschlagt zu 2800 Mk., soll im Wege des Mindestgebots vergeben werden. Verdingung. Die bei den Feldbereinigungsaus- stihrungen in rubr. Gemarkung zunächst erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: veranschlagt zu: 1. Erd- und Rodungsarbeiten 3866,26 Mk. 2. Maurerarbeiten 346,25 „ 3. ChaussirungSarbeiten 525,00 „ 4. Anfuhr von Stein- material 176,00 „ 5 Lieferung von Ce- mentröhren 566,00 „ 6. deSgl. von Wangensteinen (Stirnabdecksteine) 336,00 „ sollen Samstag, 7. September, Vorm. OVa Uhr, in mehreren Arbeitsloosen durch öffentliches Ausgebot, pos. 5 jedoch auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Zusammenkunft im Saale der Wirthschaft „Zur Lahnbiücke" bei Geißler zu Ruttershausen. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen zur Einsicht offen, woselbst auch die bezügl. Offerten verschlossen und postfrei einzureichen find. Gießen, am 30. August 1895. Gr. Culturinspection für Oberhessen. Wißmann 7257 ML WchstMs. Freibank. [7293 Heute und Montag: Ochsensieisch nicht ladenrein, pr. Psd. 54 Pfg. 6535] Gtne Ladeatheke und zwei Werkbänke zu verkaufen. H. Vogt Wwe., Wallthorstr. 8, m. Kostenanschlag und Bedingungen sind auf meiner Amtsstube einzusehen. Verschlossene Angebote mit der Aufschrift: Chausseebau Odenhausen — sind mir bis zum 10. September er. einzureichen. Krofdorf, 29. August 1895. Der Bürgermeister. ___________Kleine._______7278 Unter Bezugnahme auf die diesseitige Bekanntmachung vom 17. d. M. bringe ich zur Kenntniß, daß der Weg Krofdorf — Gießen auch des Sonntags für Fuhrwerk gesperrt ist. Krofdorf, 30. August 1895. Das Bürgermeister-Amt. 7279 Verkauf von Obst. Der Ertrag von Zwetschen an den Kreisftraßen Wieseck — Alten - Buseck und Lollar — Daubringen wird am Donnerstag, 5. September d. Js., gegen Baarzahlung verkauft. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr an der Straße Wieseck—Alten-Buseck und Nachmittags 3 Uhr an der Straße Lollar—Daubringen. Gießen, am 30. August 1895. Der Kreisingenieur. 7259_______Stahl.___________ Ein dienstfähiger Eber uno ein trächtiges Mutterschweiu verkauft Fried. Volk, Obsthändler, 7290 in Hörnsheim. Grummetgras von einer Wiese am Schiffenbergerweg zu verkaufen. Karl Huhn, Hof-Lohnkutscher, 7294 Rittergasse 23. Grasversteigerung. Donnerstag den 5. September d. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das Grummetgras von den dem Marienstift Lich zustehenden etwa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Oberbessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 30. August 1895. ________Winheim._____7258 Versteigerung. Dienstag de« 8. September l. A., Nachmittags 2 Ubr, versteigere ich im Bieker'schen Saale dabier — Neustadt 55 — gegen Baarzahlung : 1 Verttcow, 1 vollständiges Bett, ein »weithürigenKleiderschrank, 2 Sophas, 6 Rohrstühle, 1 Commode, 1 Regulator, 1 Blumentisch, 2 Nachttische, 1 Nähtisch, 2 Spiegel, 1 Zimmerteppich, 1 Bettvorlage, 2 Bettcolter, 1 Wandschränkchen, Betttücher, Tischtücher, Servietten, Bett- und Kopfüberzüge, Vorhänge mit Gardinen, 1 Bier- u 1 Weinseroice, 1 Huillier, 1 kupferne Bettflasche, 6 Bierkrüge, darunter einen mit Musikwerk, sechs silberne Theelöffel, 1 deSgl. Butterdose, 6 EiSlöffel, 6 Desserlmeffer, 1 Geldkassette, 1 Revolver, 3 Reiie- koffer, 4 Kaffeeservice, 1 Küchentisch und verschiedenes Küchengeschirr, elf leinene Herrenhemden, circa 20 ge tragene Herrenanzüge, 5 Sommerund Winterüberzieher, 2 Regenmäntel, 14 Paar Stiefel und Schuhe und sonst Verschiedenes. Die Bersteiger««g findet voraus- fichtttch bestimmt statt. 7286 Bor«, Gerichtsvollzieher. Dienstag drn 3 Septbr. l.I., Nachmittags 2 Uhr, im zu Gießen werden durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 2 Schweine, 1 Partie Nutzholz, eine Ladeneinrichtung (elegant), 1 Billard, 1 Bett, 2 Kleiderschränke, 6 Sophas, 6 Bettstellen, 1 Silberschrank, diverse sonstige Möbel, 1 Posten Cigarren, 1 Anzahl Oelgemälde, 5 Regulateure, etwas Silber rc. Versteigerung vorautzs. theilw. bestimmt. 7269 Engel, Gerichtsvollzieher. Fabrik-Verkauf. 6497] Mein in «r.-Eichen, Post- und Bahnstation Mücke (Gießen—Fuldaer Linie), gelegenes Fabrikgebäude, enthaltend zwei ArbeitSsLle von ca. 500 qm, Lagerraum ca. 250 qm, Wohnung und ca. 700 qm Garten, vorzüglich geeignet für Cigarrenfabrikation rc, ist sehr billig zu verkaufen. Carl Jughardt, ____________Höchst a. Mai«. Pferd., Geschirr, Wagen rc. re. bin ich Willens zu verkaufen. 7108 H. F. Nassauer. □OOOOOOOOOOOD 0 Geschäfts-Nerlkgung § Q Einem geehrten Publikum von Q 0 Gießen und Umgegend die ergebene * Mittheilung, daß ich mein V 0 Solinger 0 o Stab Iwaaren-Geschäft r> Q verbunden mit Q Q Spezereiwaareu Q Q von Neuenweg 58 nach Q o 5Soiiutn|ltii6t5» 0 verlegt habe. 7263 Q Q Hochachtungsvoll Q 0 Carl Laux. | □OOOOOOOOOOOD Stottern. Mit dem größten Dank erkenne ich den außerordentlichen Erfolg des Sprachheil-Jnstituts Walther z. Z. in Gießen, Bahnhofstraße 18 III, an. Das Institut heilte in unglaublich kurzer Zeit meinen Lehrling vollständig von hochgradigem Stottern. Derselbe wird stets in Dankbarkeit seines Wohl- thäters gedenken. Johann PH. Mette. Vorstehende Unterschrift des Hn:rn Mette aus Jugenheim beglaubigt hiermit als ächt Jugenheim, Bergstraße. 7255 Der Borsteher des Großh. Ortsgertchts Jugmheim- Illumination. ^Lämpchen werden gefüllt bei Gebr. Kaufmann, 7284 Marburgerstraße 44. Frische Bückinge eingetroffen A. Koch Nachfolger, 7285 Neuenbäuen 21. lebend. Ital. Gclügol gut u. billig beziehen will, verlange P re leitete von Hans Kalor u» Ulm a. 0. Grosser rtnport Ital»’ Produkte. Kuchen- und Taunenscheithch empfiehlt billigst die Holzbandlung von Wilhelm Jung 1 , Stein Linden 6563 (seither K. Jung IV.) 7280] Ein SinderbettlLdche« mit Roßhaarmatratze sowie ein fast noch neuer, guter Astüofe» ist baulicher Veränderung halber billig zu verkaufen. Näheres -fynys Bierkkller. 20 Geldschränke LÄ- thürig, feuer- u. diebessicher gart, spottbillig zu verk. Paul Westerman« Rchf, Nähmaschinenfabrik, Magdeburg. 17250 Vermietyungm. 7283] Eine freundlich gelegene Familien- wohnung, aus 4—5 Zimmern, Küche i'- bestchend, ist für 1. December zu vermiethen. NSH. bei Dr. Pitz, Grünberger- straße^4, n__ “7288] Kirchenplatz 18 ist das zweite Obergeschoß, bestehend auS vier Zimmer« Küche und Keller, sowie, zwei Zimmern über dem neuen Anbau, per 1. Octobn zu vermiethen- Näheres bei Großh. Bürgermeisterei, Zimmer Nr, 15._____ 7275] Eine Parterre-Wohnung sofort zu vermiethen- Schützenstratze 17._______ 7274] Wohnung von 3 Zimmern mit allem Zubehör zu oerm- Weserstraße 5. 7277] Ein freundliches, kleines Familienlogis per 1- October billig zu vermtetheu. _________________KaplairS-aste 11» 7168] Ein Logis, 4 Zimmer mit Balkon, Küche, Speisekammer und sonstigem Zubehör, auf Wunsch auch Gartenanthett, bis 1. October zu beziehen. Näheres im zweiten Stock Arantfnrterstpaße 63. Taunus-Brunnen Grosskarben Sedanfeier. Natürlich „Taunus” „Taunus” „Taunus” „Taunus” „Taunus” vormals J. Friedrich, Hoflieferant kohlensaures Mineralwasser I. Ranges ohne künstlichen Zusatz. Preisgekrönt »nf allen beschickten Ausstellungen. enletBt is Fraakfurt a M. 1894: ,,Silberne Medaille”, Landau 1895: ,,Goldene Medaille”. Hervorragendes Kur- und Tafel wasser. Angenehmste und billigste Erfrischung. Aerztlich empfohlen nnd erprobt gegen Verschleimung und Funktionsstörung jeder Art Anerkannt vorzüglicher Heiltrank und bestes Vorbeugungsmittel bei Influenza, Cholera, Ruhr- und Typhus-Epidemien, tmiu«». ut «beout basteneo- nd keimfrei. I. n übertroffen an Wohlgeschmack und Lieblichkeit pur oder in Vermischung mit Wein, Spirituosen und Fruchtsäften. Millionen-Verwandt nach allen Weltteilen. ____ ;;.iQr Lieferung in '/, und 13 Krügen und Gin tüchtiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen für HauS» und Gartenarbeit gesucht von Frau Pfarrer Äochltr in Rohrbach bei Büdingen. Eintritt kann sofort erfolgen.____________ Mädchen, W m Krankenpflegerinnen widmen wollen, werden ersucht, sich an nntenstehende Adresie zu wenden. Mainz, Große Bleiche 561/,, SM8 im Allce«Heim. "7092F"(8m Mädchen, welches im Bügeln und jyltcken rrsahren ist, wünscht Be- ichästigung in und außer dem Hause. Näheres in der Exped- d- Bl-__ Offene Stellen fttr Comptoir, Laden, Lager, Reise be- eetxt kontentrei der KantmÄn- niwehe Verein en Frankfurt (Hain).6028 Gießen, den 30. August 1895. [7242 in der Exped. d. Bl. 4699 Dax Comite. Ber Burgmirllr Niebergall wozu freundlichst einladet 7246 niedergelassen. 7271 pract. Zahnarzt. freundlichst einladen l wozu 7244 wozu freundlichst einladet 7266 Kapitalien in jeder Höhe auf erste Hypothek werden nachgewiesen. Zu erfragen ladet ergebenst ein Anfang 4 Uhr. 7268] Schrsinsrgsselle gesucht. Carl Pfeil, Läwengaffe 9. Die Beerdigung findet Eonntag Nachmittag um 3 Uhr, von der Ederstraße 19, auS statt. GastmrihValentin, „Zom schioarzell Walisisch" Giessen, 31. August 1895. Im Namen der trauernden Familie: Martin Loos. Freunden und Bekannten die traurige Nachricht von dem Ableben des [7243 Schlossers Wilhelm Lohrey. Derselbe war mir seit 12 Jahren ein treuer, fleißiger, musterhafter Gehülfe. Möge ihm die Erde leicht sein! Fr. Krogmaun, Geldschrank-Fabrikant. Gießen, den 30. August 1895. Pneumatics , nur erstklassiges Fabrikat, ( prima Material u. vorzüglichste Construction. V Vorräthig z. B. Dürkopps „Diana”, zur grösten Zufriedenheit zur Recordfabrt Wien-Moskau von Tourenmeisterfahrer Kurz benutzt. Ferner empfehle: Nur eine Auffahrung. Nur eine., Aufführung, Mittwoch den 4. September, Abends 8 Uhr. Einziges Zigeuner-Concert mit Solo- und Chorgesängen, sowie Aufführung von National- und Character-Tänzen, gegeben vom Qefterr.-ungarifchen Damen- und Herren-Orchester „Rakocr.i“. Großartige Geigen- und Eimbal- Virtuosen in ihren schmuckvollen verschiedenen Landestrachten, darum« 4 Tänzer und Tänzerinnen. Sensationell! Serpentintane mit prachtvollen Lichteffecten, u. A.: Schlangentanz, Schmetterlings- tanz. 3 Ehrendiplome. "TWE [7248 Kassenpreis: Nummerirter Sitz Mk. 1.—; Saal 60 Pfg. — Schüler und Kinder unter 14 Jahren die Hälfte. Im Vorverkauf bei Herrn E. Challier, Musikalienhandlung, Nummerirter Sitz 75 Pfg., Saal 50 Pfg.; Familienbillets für 3 Personen Mk. 1.20. Wh- nnö ürmmlirirt j« Aissenburg "98 Donuerstag, S September. Donnerstag den 29. d. M., Abends 7,/2 Uhr, verschied in Frankfurt a. M. nach langem, schweren Leiden im 47. Lebensjahre unser geliebter Bruder, Schwager und Onkel Carl Loos. Die Wirthe: Heinrich Wagner II Todes. Anzeige. Heute starb nach'langem, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber Sohn und Bruder, der Schlosser Wilhelm Lohreh im Alter von 26 Jahren, was wir Freunden, Verwandten und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme tief betrübt anzeigen. Die trauernden Hinterbliebenen. Habe mich hier 49 Bahnhofstrasse 49 EiSonotaWen UuudMontag den 2. September: 4 Kirchweihfest Sonntag d. 1. Sept., Nachmittags Liebigshöhe. 7274 I. A.: Dr. Heuser. Wieseck. Zu dem am IO. October er. im „Gasthaus Gambriuns" stallsindenden -ogf Laubhüttensest-Ball Burg Gleiberg. Sonntag, den 1. und Montag, den 2. September Kirchweihfest Kirchweihfest zu Gleiberg Sonntag, den 1. und Montag, den 2. September, Marine-Verein Giessen. Heute (Samstag) Abend 7 Uhr und Sonntag Mittag 3 Uhr: Zusammenkunft im Vercinslocal. 7276 Der Vorstand. Dienstag Abend: bei Lechner, Kaplaneigassc. Schöne Aussicht. Der auf heute (Samstag) angesetzte Fawilienabend fällt aus und wird nächsten Sonntag ab- Sehalten. 7291 Verein Fortuna. Zu beziehen durch df*n Generalvertreter: J. K. Spies, Giessen und Wilhelm Mayer, Giessen. 7105 „Adler“ von Kleyer, Frankfurt a. M, ..Premier1 von Hillmann, Herbert & Cooper, Doos. „Pudge-Withworth“, Birmingham etc. zu alleräussersten Preisen bei reellster Garantie. Wilhelm Balser VI. Hochfeinen (Murgs-Himbeersaft, 7281 Joh. Fr. Schaaf, Diezstrasse 13. sowie sämmtliche Mineralwasser in stets frischer Füllung empfehlen 4881 NB. Einige eingetauschte fast neue Räder spottbillig. StedacNon: S. kcheyde. — Druck und Srrlafl btt Brüdfschen Unwcrfitit# Buch __A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21. und etriwtrudfrri 'Pittsch * Ed>k»do) in Liehen. fceutifle Summe» umfafjt i‘2 ««Um. K. $« tätlich dr D