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Ae It, u. a. bei Tiadt "timmt, baff, faßt il)tt ’irben, auch ber ganze der ErbtheilML M jtntx Bauivrreio. meurSverwailerS, Herrn ragen im EoncurS deS sichtigenden N^nfltn Waffe 515,000 KL unb ittffnbtn- -ter btt ffibtlfde« Saite sich heute Im » sich BrruvtrrMgen Wer Otto Meür^ lerseiertage in Teltow 8u(t l-M-" 8«"“ itm hirantn auj » imn° «>'*«“ * ti Dn B«L°« »«' " «Ä °°» ’4i“6* än nadl PB»« 5 ii. Eitölbl«»«®™1 *' ' Bit S-td«u- * ;,i in i«fs '«'n X "Ä^Obi. I XL uc , IRQ Manu 'S . x»n iillamen n . 1 Öwelches ipattt mando , ® au| Be- rkilrzt würd ' hk erkwllrdige * d" w**t« w*1 dir ttl|!ni""g |gl «Ul ’S tbi" J“ aiibjtf* «er ->» »zz ®inn* z-lbi"«4'Fx,i-,«b^ ..hnlllKWr siebet erhielten, 1854 wurde auch die Benennung Leib- genbarmerie wieder eingeführt. In seiner ursprünglichen Bedeutung und Ligenthümlichkeit hat Kaiser Wilhelm I. daS kleine ElitecorpS 1860 wieder hergestellt. Bet den großen Paraden aus dem Tempeihofer Felde eröffnet diese eigenthümliche Truppe stetS den Borbeimarsch und steht jede-mal auf dem rechten Flügel der Parade-Aufstellung. Ihr jetziger Commandeur ist der Flügel-Adjutant Oberst- kieuteoant v. Sckoll. • Pari», 26. März. Der Luflschiffer Austeni, welcher gestern in Eannes mit seinem Ballon aufstieg, wurde ungefähr 500 Meter vom Ufer durch einen heftigen Windstoß *i» Meer geworfen. Die russische Yacht „ForoS", welche chm Hilfe zu bringen versuchte, vermochte ihn jedoch nur als Lerche aus dem Wasser zu ziehen. * Was rin Hofzug kostet. Die Beförderung de» Hof- zugeS nach ober von Abbazia verursacht jedesmal einen Kostenaufwand von circa 9600 Mk. Da der Kaiser unb bte PaiieriB die Hin- und Rückreise gesondert antreten, so entsteht also für dieselben eine Summe von rund 38,400 Mk. als Reisekosten. e «in LSfacher Bräutigam. Die Köchin Anna I. in Wien war vorsichtig - nachdem sie von einem Heiraths- schwindler um 150 fl. betrogen worden war, ließ sie sich von einem zweiten nur noch — um 120 fl. beschwindeln- als er bann noch weitere 600 fl. bei ihr pumpen wollte, glaubte sie ihm nicht mehr. Sie erstattete Anzeige, aber nur gegen ben Ersten- allein bie Polizei fischte den Zweiten heraus, einen gewissen Peter Unterweger und eS zeigte sich, daß man es hier mit einem ber kühnsten und — glücklichsten HeirathS- schwinbler zu thun habe, bie in den letzten Jahren in Wien verhaftet würben. Dieser schwarze Peter entlockte: der Anna I. wie gesagt 120 fl., einer anderen Anna, tinem Stuben- «ädchen, 450 fl., der Köchin Marie P. 200 fl., der Köchin Agnes O. 540 fl. und der Köchin Marie P. 700 fl. Damit ist aber daS Register noch nicht zu Ende. Dieser Unwiderstehliche stand außerdem noch mit 18 anderen Mädchen in Korrespondenz und er wollte alle, wie sie kamen und gingen, heirathen! WaS seine persönlichen Verhältnisse betrifft, so Mannte er sich „Affecuranz - Inspektor", war in Wahrheit AuShilfsdiener und war ehedem — Bauern knecht gewesen. ♦ eine neue Art der Kriegführung. Alfonse AllaiS, der bekannte Pariser Humorist, hat eine großartige Idee für die Abschaffung der stehenden Heere. Seitdem er in Toulon eiferen hat, daß ein Kanonenschuß 1800 Francs kostet, hat * darüber nachgedacht, wie man die Sache billiger machen Knute und theilt seine Idee Paul Dsrouläde in einem Briefe mit, der ein Cabinetstück feiner Spötterei ist. Er nennt den ehemaligen Präsidenten der Patriotenliga ohne Weiteres „mein lieber Paul", obwohl er ihn nur vom Sehen aus kennt. „Gleich Ihnen, mein lieber Paul, habe ich nichts vergessen. Ich habe die Augen immer nach Osten gerichtet, »ind zwar so sehr, daß mich dies stört, wenn ich auswärts esse. Wenn die Hausfrau nicht den guten Einfall hat, mir «inen nach Osten gerichteten Platz anzuweisen, so fühle ich »ich sehr unbehaglich. Wenn der Platz nach Norden ober ©üben geht, dann lasse ich cs mir noch gefallen, da ich meine Äugen nur nach rechtS ober links zu drehen brauche. Setzt »an mich aber mitten in den Westen, da bin ich gezwungen, rückwärts zu schauen, als ob meine Tischgenossen mich miekelten .... Nach der Vorschrift des großen Patrioten spreche tch niemals davon, denke aber immer daran.". . . . Auch AllaiS ist ein Feind der Deutschen und sehnt sich «'geduldig nach dem Augenblicke, da Franzosen uhb Deutsche fld) aufeinanderstürzen, gegenseitig den Bauch aufschlitzen unb bie Köpfe zerschlagen werben, wie dies der nationalen Würde zweier großen Nachbarvölker gezieme. Aber all' das kostet Milliarden. Wäre es da nicht besser, einen modernen Rrieg mit Mikroben zu führen, die doch nichts kosten? Statt ber unnützen Rüstungen würde man insgeheim kleine Laboratorien einrichten, um die giftigsten Mikroben zu züchten. Wenn eS zu einem Eonflikt kommt, dann erklärt man nicht mehr einen Krieg, sondern bie Cholera, die Blattern, sogar alle Krankheiten auf einmal- Sendboten hätten bann nur ^re Fläschchen mit den Mikroben im FeindeSlanbe zu leeren und damit wäre die Geschichte erledigt. „Dieser Vorgang, mein lieber Paul,- fährt AllaiS fort, „hat daS für sich, daß er sich an alle Klassen der Geiellschaft, an alle Alters- stufen und an alle Geschlechter richtet. Der Krieg ist etwas ganz Gutes, aber er ist einseitig- im Kriege kann man nur Männer von 21 bis 45 Jahren töbten. Die Leute, bie sich damit begnügen, find sonderbare Patrioten. Ich hasse die Deutschen, aber alle, alle, alle. Ich hasse die kleine Bayerin von 8i/i Monaten, den hundertjährigen Pommern, die alte Frau von Frankfurt am Main und den Jungen von Königsberg. Mit meinem System entkommt Keiner - welch ein schöner Traum! Und leben Sie nicht die beiden theueren Schwestern zurückerobert? Vielleicht werden die theueren Schwestern Dank der Mikroben ihrer Bewohner beraubt. WaS liegt datan, daS Resultat ist erreicht. Man wird davon nie sprechen unb auch nicht mehr daran denken. Sehr erfreut, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben, mein lieber Paul, und rc. . . ." Jetzt handelt es sich also nur noch darum, daS ShiegSminifterium durch das „Ministerium der ansteckenden Krankheiten" zu ersetzen. * Das Kartenspiel „Der Scat", ein mathematisches Meister- stuck. May schreibt: DaS Kartenspiel verdankt seine Abwechselung und Mannigfaltigkeit den Verbindungen, die sich mit den Karten vornehmen lassen. Der „Scat" z. B. wird mit der deutschen Karte, also 32 Blätter, unter 3 Betheiligten gespielt, jeder Mitspielende erhält 10 Karten, während die übrigbleibenden 2 für den Spieler in Reserve in den Scat gelegt werden. Die Verbindung je zweier Elemente von 32 gegebenen ist eine 496fache - es kann also 496 Mal ein anderer Scat liegen. Von den übrigen 30 Blättern kann nur der erste ber Mitspielenden bei einem und demselben Scate 30 045 075 Mal verschiedene Karten bekommen, während sich die letzteren 20 Karten auf den zweiten unb dritten Mitspielenden dergestalt vertheilen, daß sie unter sich wieder die Karte 184 756 Mal umwechseln können. Auf jede 2 Blätter des Scats kommen also 30 045 075 mögliche Spiele der Vorhand und auf jedes dieser Spiele wieder 184 756 verschiedene Spiele in der zweiten unb dritten Hand. Hieraus ergibt sich, daß die Zahl der möglichen Fälle Überhaupt 1 376 645 304 252 320 beträgt. Gesetzt, drei echte Scatspieler machten sich daran mit dem Vorsätze, nicht eher wieder aufzuhören, bevor das große Werk geschehen und sie absolvirten in ber Stunde 20 Spiele, sie spielten Tag und Nacht, so müßten sie 7850 Millionen Jahre sitzen. Technische Fortschritte. — Eine neue Art Porzellan. DaS langfaserige Mineral Asbest, welches zu seuerstcheren Geweben, Pappen und verschiedenen Zwecken, besonders in der chemischen Industrie ganz unentbehrlich ist, bat jetzt noch eine neue Anwendung gesunden, nämlich zur Her- ftellur.g von Porzellan. Der Asbest wird zu diesem Zwecke fein gemahlen, geschlemmt und genau wie die Porzellanerde zu einer plastischen Masse verarbeitet, auS welcher die Gegenstände geformt und bei etwa 1200° wie Porzellanerde gebrannt werden. Das Product foll dem feinsten chinesischen Fabrikat gletchkommen und noch eine merkwürdige Eigenschaft besitzen, nämlich in unglasirtem Zustande als Filter benutzt, absolut keine Mikroben, sondern nur Flüssigkeit durchlassen, sodaß sich das neue Porzellan zur Herstellung gesunden Trtnkwassers mittels Filter vorzüglich eignet. Derartige Anlagen, welche kürzlich in England probeweise eingerichtet wurden, sollen, einer Mitiheilung der „Rhein. Baufach Zig." zufolge, außerordentlich günstige Resultate ergeben haben. L. Z'g. — Auf welche Weise erkennt man, daß die Butter -efLrbt ist? In der gegenwärtigen Zeit, wo zwischen der reinen Naturbutter und der Misch- und Kunstbutter die Unterschiede ost schwer herauS'ufinden sind, Helsen vielleicht solgende einfache Miitel f,tflen Buttersärbm und Butlerfälschung. Die Pharmaceutische Ge- ellschaft in Bordeaux gab ihren Mitgliedern solgende Methode zum Nachweise der Farbstosse in der Butter an: Eine geringe Menge Butler Alkohol gemischt, und nachdem man 2—3 Minuten bat i'',*fn 1°^™- stießt man den Alkohol ab und oerkämpf! ibn über einer Weingeistlampe R ine Butter soll feinen Rückstand zurück» «iS1» 3st OrleanSsarbftoff porba»den, so blei11 ein draunioiher otuanano übrig, welcher auf Schwefelsäure blau robb; Eurcuma JsJ/ kdunkelrosarotben Rückstand, welcher auf Zusatz von Schwefelsäure In braun übergeht, aber dunkelbraun wird, wenn man mik. ^atroncarbonat einwirken läßt, Safran aiebt einen rottun Niederschlag auf Zusatz von. Bleiacetat, und rothe Rüden (Earotien) werden mit Alkali giün. Wöchentliche Neberstchl btt lebtefäUt in Gießen. 12. Woche. Bom 18 März bis 24. März 1894. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (tncl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSzisser: 30,58°/* bezw. 18.82 nach AuSfchl. der Ortsfremden ES starben an: Zusammen: Trwachfme: im^^^^vom - i 0.1___n iE I A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Scharlach 1 I.Lebensjahr: 2.-15 Iah,: — 1 Diphtherttis 5 (5) — — 5 (5) Rofe 1 1 Folgen ber Geburt 1 1 —— Lungenschwindsucht Sonstige entzündliche 1 1 — — Erkrankungen ber AthmungS-Organe 1 1 Neubtlbungen Sonstige benannte 1 1 — — Krankheiten 2 — 1 1 Summa: 13 (5) 5 1 7 (5) wrchliche Anzeigen der evnng. Gemeinde. 2« der AohanneSkirche. Äinbergot teSdienst wird am nächsten Sonntag den 1. April nicht, wie vorgesehen, für bie IohanneSgemeinde, sondern für die Lukasgemeinde gehalten werden unb zwar NachmiltagS i'/t Uhr. — Der nächste Kinbergottesbienst für bie Johannes» gemeinbe findet statt am Sonntag ben 8. April, Vormittags — Ein Mittel, welches im «lterthum mit Gold auf« gewogen wurde, ist die Myrrhe! Aus ihr stellt Apotheker A Flügge nach einem ihm in ben meisten Culturstaaten paleninten Versahren seinen Myrrhen - CrSme *) her, welcher nach Aursp^uch von über 1000 Aerzlen bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren, Hautleiden unb Verletzungen aller Art empfohlen wird unb nach den Berichten zahlreicher Aerzte die anderen biSber gebräuchlichen Mittel rote Vaseline, Glycerine, Eoldcream, Carbol, Zink-, Bor, Lanolin unb sonstigen Salben weit übertrifft. Erhältlich in Dosen & Mk. 1— ober Tuben zu 50 Pf. in allen Apoiheken. *) Flügges Myrrhen - Crkme ist ber patentirte ölige und verdickte Auszug deS Myrrhen,Harzes. 2211 — Die vorliegende Nummer enthält im Jnserateniheil eine Anzeige bet über bie ganze Welt verbreiteten Zeitschrift »Dies Blatt gehSrt der Hautfrau!* (Verlag von Friedrich Schirmer, Berlin), auf welche wir unsere geehrten Leser hiermit ganz besonders aufmerksam machen. vscW" 1. Mitteldeutscher Eisenbahu- Verband. Am 1. April b. I. werben zu ben Güter» tartfbeften Nr. 1, 2b, 3 unb 4 bte Nachträge V, zum Tarisheft Nr. 5 ber Nachtrag VII unb zum Tarifheft 6 ber Nachtrag IX eingeführt. Nähere Auskunft Über ben Inhalt ber Nachlrägeerthellen die Güterabfertigungen. Gießen, ben 24. März 1894. Großb. Direktion 2689 ber Oberhessischen Eisenbahnen. ÄL Schlachthaus. Freibank. [2665 Heute uud morgen: Ochsensteisch, nicht ladenrein, per Pfd. 48 Heute und morgen r feinste groste Schellstsche, per Pfunb 25 Pfg, ferner (EttbltOU Ohne Kvpf empfiehlt Eduard Fuckert, Nr. 17 Neuen Säue Nr. 17. [2710 Verdingung. Die zum Neubau einer landwirth- jchaftlichen Winterschule hierselbft er- 'orderlichen Arbeiten und Lieferungen, Aämlich: 1. Grd- und Maurerarbeiten a. Arbeitslohn JL 4613.45 b. Materialien „ 6058.— 2. Steinhauerarbeiten „ 1672.50 3. Asphaltirungsarbeit. „ 100.— 4. Zimmerarbeiten „ 1796.80 5. Dachdeckers:beiten „ 953.75 6. Klempnerarbeiten „ 516.— 7. Schreinerarbeiten „ 2300.— 8. Schlosserarbeiten „ 1447.50 9. Glaserarbeiten „ 1120.— 10. Anstreicher- u. Tape- »ierer-Arbeiten „ 800.— 11. Innere Einrichtung „ 700.— splleu öffentlich vergeben werden. Angebote sind bis zum Gamstag den 7. April, Mittags 12 Uhr, hierher einzureichen. Anschlag, Zeichn Rungen und Bedingungen liegen vor- hr znr Einsicht auf. Wetzlar, den 25. März 1894. Der Kreisbaumeister: >675 W. Witte. 2691 s Eia gebrauchter Glaswage« tuckd M] befindet. [2688 entgegen. 2686 d. Bl. 1876- Verlag von J. F. Schreiber in Esslingen bei Stattgart. [2694 nur guten Qualitäten SS®® Abbildungen auf 205 Farbdrucktafeln und 375 Seiten Text. Wenn ich [2687 Vollständig In 96 Lieferungen ä 60 Pfennig. oo Lang L