jRt. 279 Erstes Blatt. Mittwoch dm 28. November 1894 Der Htthener erscheint täglich, mit Au-nahme des Montag». Die Gießener Aichmiliend kät ler werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. Vi Mission mit einigen kleinen Aenderungen angenommen. Nunmehr wurde die in Berlin im Verlag von Siemenroth u. WormS erscheinende, von Dr. jur. P. Honigmann redigirte Zeitschrift : „Die Arbeiter Versorgung" zum Organ des Centralverbands erwählt. Lehmann-Dresden beantragt hierauf Wiesbaden als Vorort, und den Vorsitzenden der Ortskrankenkasse Wiesbaden, Schnegelberger, zum Vorsitzenden des Centralverbandes zu erwählen. Diesem Anträge wird mit allen gegen zwei Stimmen stattgegeben. Auf Antrag Nitzsche-Gera wurde alsdann folgende Resolution angenommen: „Der Verbandslag der deutschen Ortskrankenkassen zu Frankfurt am M. am 25. November 1894 erkennt die Noth- Wenigkeit der Umänderung des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 namentlich in Bezug auf die Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Ortskrankenkassen an. Es empfiehlt sich deßhalb vorstellig zu werden, daß bei den Berathungen der Novelle möglichst der Vorstand der Deutschen Ortskrankenkassen gutachtlich gehört werde, um sich hierüber zu äußern und eventuell Anträge stellen zu können. Ferner wird angenommen der von dem Vorsitzenden vertretene Antrag des Ausschusses der Freien Vereinigung von Krankenkassen im Regierungsbezirk Wiesbaden, eine weitere Eingabe an die Reichsregierung zu machen um Herabsetzung der Rücklagen in den Reservefonds der Krankenkassen von 10 auf 5% der Beiträge. Zum Schluß wird Leipzig als Versammlungsort für das nächste Jahr erwählt (wofür Herr Schultz-Leipzig dankte) und alsdann nach 8 Uhr die Versammlung durch den Vorsitzenden mit dem Dank an die Anwesenden und dem Wunsche, daß das angefangene große Werk blühen und gedeihen möge, geschloffen. Gießen, den 27. November 1894. *• Parlamentarisches. Der Erste Ausschuß zweiter Kammer hat eine Reihe Berichte erstattet, von denen wir folgende mittheilen: Der Bericht über den Antrag des Abgeordneten Metz (Gießen), betr. die Wiederherstellung eines selbständigen Justizministeriums, beantragt: den Antrag vorerst auf sich beruhen zu lassen. — Der Bericht über die Bittgesuche des Schullehrers i. P. Adam Volk in Harbach, betr. dte Erhöhung seines Gehalts, beantragt: Die Kammer wolle, diese Bittgesuche für erledigt erklären. — L er Bericht über den Antrag des Abgeordneten Dr. Schmitt, betr. die Aufhebung aller Brücken-, resp. Ueberfahrtsgelder, beantragt: beide Anträge (einen generellen und einen eventuellen) abzulehnen. — Der Bericht über die Vorstellung der Kreis amts g ehilf en im Großherzogthum Hessen um Besserung ihrer Anstellungs- und Gehaltsverhältnisse beantragt, an Großh. Regierung das Ersuchen zu richten: eine Vorlage des Inhalts an dte Kammer gelangen zu lassen, daß jedem Kreisamt ein Kreissecretär von ähnlicher Vorbildung wie dte eines Gerichtsschreibers betgegeben und außerdem Gehalte für eine Anzahl von angestellten Gehilfen für die größeren Kreisämter vorgesehen werden. — Der Bericht über die Vorlage Großh. Mtniste- rtums des Jynern und der Justiz, betr. dte Erwerbung von Gelände an der psychiatrischen Klinik zu Gießen, beantragt: den geforderten Credit mit 15,500 Mk. zu Lasten der Ueberschüsse der HauptstaatSkasse zu bewilligen. — Der Bericht über das Gesuch des Bahnmeisters i. P. Feiger in Hungen, betr. Erhöhung seines Ruhegehalts, beantragt: die zweite Kammer wolle dem Gesuche keine Folge geben. n. Der gestrige erste Concertabend der Tiroler Säuger« Gesellschaft Plouer u. Hoff (4 Damen, 3 Herren) nahm einen recht schönen Verlauf. Es würde schwer fallen, einen Unterschied zu finden, ob wir den überaus reichen und ansprechenden Damenfttmmen den Vorzug geben sollten oder den nicht minder um die Palme des Abends streitenden Männerstimmen. Die durchweg mit großer Sorgfalt zu Gehör gebrachten Solis sowohl als die Chorgesänge wurden stürmisch applau- dirt und die bereitwillig gewährten Einlagen ließen auf eine reichhaltige Auswahl von Vorträgen schließen. Wir können den heutigen letzten Concertabend hiermit angelegentlich empfehlen. ** Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt. Taglöhner Karl Ewert aus Mtloslaw, zuletzt in Burg- Gräfenrode, von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Sittlichkeitsverbrechens- Dienstknecht Jakob Herd aus Lorsch vom Amtsanwalt in Offenbach wegen Diebstahls- August Lein aus Rüdtngshatn, dann in Gernsheim, zuletzt im Landkrankenhause in Darmstadt, vom Untersuchungsrichter I in Darmstadt wegen Untreue und Unterschlagung- Taglöhner Nicolaus Neff aus Unter-Schönmattenwag vom Amtsgericht Wald Michelbach wegen Strafvollzugs. Ockstadt,^26. November. Ein hiesiger Gastwirth und Manufacturwaarenhändler veranstaltet in den nächsten Tagen eine Waarenverstetgerung. Da sich nach der im „Oberh. Anz." veröffentlichten Anzeige „alle Welt an dieser außerordentlich günstigen Versteigerung betheiligen soll", so dürfte es gewiß für weitere Kreise interessant sein, zu ersahren, welch' liebenswürdige Aufnahme die Käufer finden würden. ES heißt da: „Mit den VerstetgerungSartikelu wird alle Viertelstunde gewechselt. So auch über Mittag versteigert wird, erhalten alle Steigerinnen ein feines Glas Grog gratis, de« Steigerern harret ein anderes Labsal." Da könnens die „Steigerinnen" getrost wagen. Was mag aber erst den „Steigerern" Vorbehalten sein? Andere Kaufleute möchten aber an diesem Beispiele entnehmen, wie mau Kunden zu behandeln hat. Ludi»ge«, 26. November. Se. Königliche Hoheit der Großherzog hat anläßlich seiner Vermählung eine Er« ionerungsmedaille gestiftet, welche am roth weißen Bande unmittelbar nach den hessischen O den und FeldzugSmedaillen zu tragen ist. Dieses Ehrenzeichen haben solche Personen erhalten, die bei der Veranstaltung der Hochzeitsfeierlichkeiten besonders thätig gewesen find- auch unserem Herrn Bürger« meister Knaf wurde dieses Ehrenzeichen verliehen. AuS Oberheffeu, 24. November. Was der Aberglaube über manche Gemüther eine Gewalt besitzt, stärker als das Gewissen, hat ein Vorgang gezeigt, der unlängst in einem Dorfe unserer Provinz sich zutrug. Ein Mann hatte Prozeß einem nahen Verwandten gehabt- eine erhebliche Summe von Prozeßkosten sollte von ihm bezahlt werden- er wollte dieselben aber dem Verwandten zuschieben. Seine Frau starb inzwischen und empfahl ihm noch auf dem Todtenbette, die Summe doch zu bezahlen, damit der Friede wieder hergestellt werde. Er beharrte trotzdem auf der Weigerung. Do glaubte er in einer Nacht ein eigenthümliches Geräusch in seinem Zimmer zu hören. Von da an harte er keine Ruhe mehr, denn eß konnte nach seiner Meinung nichts anderes fei« als der Geist feiner Frau, der ihn beunruhigte, weil er sem Versprechen nicht gehalten hatte. Und nicht lange darauf machte er sich auf und bezahlte die Summe ohne Weigerung. D. Ztg. A Mainz, 26 November. Die hiesige Cenlrumspartei veranstaltet am 9. December nächsthin im „Frankfurter Hof" eine Volksversammlung für „Mainz und Umgegend". Z» derselben sind als Redner angemeldet: Fabrikant Wiese aus Werden und Reichs- und Landtagsabgeordneter Prof. Dr.Schaedler aus Landau. — Der hiesigen Handelskammer ist von zuständiger Seite Abschrift eines von dem Kaiser!. Consulat in Cincinnati erstatteten Berichtes zugegangen, in welchem im Anschluß an eine Besprechung der durch den neuen Zolltarif der Vereinigten Staaten von Amerika für den deutschen Exporthandel eröffneten Aussichten diejenigen besonderen amerikanischen Berhältniffe eine eingehendere Erörterung gefunden haben, welche die deutschen Exporteure zu berücksichtigen haben werden, um den auf die Gewinnung des dortigen Marktes gerichteten Bestrebungen einen besseren Erfolg zu sichern. — Ein Schwind le rpaar, das viele deutsche Städte unsicher machte, stand wegen einer langen Reihe von Betrügereien vor den Schranken der letzten Sitzung der hiesigen Strafkammer. DaS Paar, der Commis Karl Paulus aus Speyer und die Wittwe Kettz aus Mühlhausen, reisten als angeblich jung bet« heirathete Eheleute heiter und vergnügt in der Welt herum, ohne einen Pfennig Geld in der Tasche zu haben. Ueberall miethete man sich in einem Privatlogis ein, lebte eine Zeit lang flott und verschwand alsdann unter Zurücklaffung einer bedeutenden Zechschuld und unter Mitnahme was in dem Jogis nicht niet« und nagelfest war. In einer ganzen Reihe Städte hat das Paar das Manöver erfolgreich ausgeführt, bis eS hier von dem Schicksal ereilt wurde. Paulus wurde zu [2Jahr Zuchthaus und Mk. 600 Geldbuße und die Wittwe Seitz zu 15 Monaten Gefängniß verurtheilt. ♦ Frankfurt a. M., 26. November. Der Gemeinde« diener zu Niederreifenberg, Friedrich Sturm, beabsichtigt, auf dem großen Feldberg ein zweites Gasthaus zu erbauen. Das hierzu erforderliche Gelände pachtete derselbe von genannter Gemeinde. Man vermuthet, daß hinter dem Projecte noch andere Leute stehen. * Marburg, 26. November. Die Canti ne in der Jägerkaserne, zu deren Uebernahme sich 14 Bewerber gemeldet hatten, ist an den Delicateffenhändler, früheren Feldwebel Herrn W. Schlooß, für die Summe von 6500 Mark verpachtet worden. * Eschwege, 26. November. In einem hiesigen Hotel brach in der vergangenen Nacht Feuer aus. Drei Dienstmädchen, die in der Dachkammer untergebracht waren, sprangen auS dem Fenster auf htnabgeworfeneS Bettzeug, wobei sich eine schwer verletzte. ♦ Düsseldorf, 19. November. Bei der jüngsten Verhandlung deS hiesigen Schwurgerichts über den Raubmord in Anrath ist, wie man der „VolkSztg." schreibt, ein Zwischenfall vorgekommen, der, so lange die Schwurgerichte tn Preußen bestehen, wohl noch nicht dagewesen ist. Als nach Schluß der Beweisaufnahme die Geschworenen ihren Spruch fällen sollten, zogen sie sich anstatt in ihr BerathungS- zimmer in eine dem GerichtSgebäude gegenüberliegende Wirth schaft zurück, um sich zunächst für ihre schwere Arbeit zu stärken, und mußten erst durch einen Gerichtsdiener im Auftrage deS Gerichtshofes zurückgeholt werden. Die beiden Raubmörder, Gebrüder Wirtz, wurden dann für schuldig erklärt und zum Tode verurtheilt, ihr Vertheidiger aber gab sofort zu Protocoll, daß er die Revision etnlegen würde, weil sich die Geschworenen aus dem Gerichtshof entfernt hätten. Die ganze Verhandlung ist in Folge dieses geradezu unbegreiflichen Verstoßes der Geschworenen ungilrig und wird vom Reichsgericht cassirt werden, der Staat aber hat das Vergnügen, die durch den Gerichtsdiener noch dazu vereitelte Stärkung der Geschworenen mit der Wiederholung der Verhandlung, wozu sämmtliche Zeugen wieder geladen werden müffen, und den sich daraus ergebenden bedeutenden Kosten bezahlen zu müffen. * Magdeburg, 26. November. Gestern wurde hier ein Pferdebahnwagen von einem Verbindungszug der Bahn Sudenburg-Buckau erfaßt und zertrümmert. Eine Person kam hierbei ums Leben, fünf wurden verletzt. * Meiutugeu, 26. November. Der Landwirth Müller und der Schulknabe Röder (Stepfershausen) gestanden, den Viehhändler Nußbaum ermordet zu haben, um eine in Nußbaums Händen befindliche Müller'sche Schuldurkunde über 200 Mk. zu rauben. * Straßburg, 25. November. Der erste Lothringer, der acciver Offizier im preußiichen Heere wird, dürfte der durch Cabinets-Ordre vom 15. d. zum Portepee-Fähnrich im 29. Regiment (Garnison Trier) beförderte Hugo Gerdolle fein, der Sohn des Generalsecretärs des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Lothringen und Oberförsters a. D. Gerdolle. * Sofia, 26. November. In der vorigen Nacht wurde hier ein ziemlich starker wellenförmiger Erdstoß, der einige Secunden dauerte, verspürt. ♦ In dem Nachlaß eines in Bonn verstorbenen, allgemein als dürftig betrachteten Handwerkers fand man ein Packet mit der Aufschrift „Gift" und mehreren Todtenköpsen bemalt. Bet näherem Zusehen stellte sich heraus, daß dasselbe mehrere Tausend Mark in Papiergeld enthielt. ♦ Ein neuer „Wuudermauu". In einer Zeit, da die wiffenschaftliche Medizin die Krankheiten mit stetig wachsendem Erfolge bekämpft, ist folgende Schilderung deS Zulaufs zu Kuren eines alten Schäfers besonders bemerkenswerth als Zeichen, wie schwer alte Vorurtheile ausrottbar sind. Die „Wes.-Ztg." schreibt: Der Zuzug zum alten Schäfer Ast, dem „Wunderdoceor" in Radbruch bei Harburg nimmt täglich einen größeren Umfang an. ES stehen jetzt zu jedem Zuge sechs bis acht Gespanne am Bahnhof, welche alsbald besetzt find und in Carriöre durch das Dors sausen nach dem Ast'schen Hause- in langer Reihe schließen sich die Fußgänger an, welche keinen Platz auf den Wagen erhalten haben. Es werden jetzt von Asts Angehörigen an die vor und in dem Haufe Wartenden Karten mit Nummern ausgegeben, um nach deren Reihenfolge die Leute vorzulaffen. Am letzten Montag wurden 240 solcher Karten verabfolgt, aber es drängen sich außerdem noch viele ohne Nummern durch, und es versichern Augenzeugen, daß am letzten Montag, Dienstag und Mittwoch täglich bis 440 Personen zu Ast kamen. Die meisten dieser Leute haben zudem von mehreren Personen, oft von zehn und mehr die Nackenhaare bei sich, und man kann danach bemessen, für wie viele Leute täglich die Medicamente aus Radbruch geholt werden. Am verflossenen Donnerstage waren mindestens 500 Personen bei Ast, so daß die Einnahme Asts eine große sein muß. Die größte Masse der Kranken oder der von nah und fern mit Haaren in den Taschen Anlangenden entsendet die nahe Großstadt Hamburg (!), auch Harburg und Wilhelmsburg. In den Zügen auf der Strecke Hamburg Hannover macht sich der gegenwärtige Verkehr nach Radbruch dadurch bemerkbar, daß alle Personenzüge jetzt einige Wagen mehr als sonst sühren. In den Coupös dreht sich das Gespräch saft nur um den „Wunder« doctor", und die Leute, welche nicht in Radbruch auSfteigen, aber mit Staunen den großen Personenverkehr aus der kleinen Haltestelle sehen, rufen nicht selten bei Weitersabrt deS ZugeS den nach dem Dorfe Hinpilgernden nach: „Grüßt Ast I* * ♦ In Wien war Rubinstein einst zur Fürstin Metternich geladen. Als nach Beendigung der Soirüe die Herrschaften ausbrachen, ries der Portier die Wagen der Reihe nach in solgender Weise herbei: „D'Equipasch für Seine Ex'lenz Fürst ESterhazy! D'Equipasch für Seine Ex'lenz Graf Kotowrat!" — und als hierauf Rubinstein, in seinen Pelz gehüllt, im Vorsaale erschien: „'n Wog'n für'a Clavierspieler 1" Citeratnr und ICanft — Die Wahrheit. Heraußgegeben von Christoph Schremps. Halbmonatlich ein $> Die Verpackung muß die PiUntennnM 63 688 tragen. MtzrehnuGr-mr ist der patentirte ölige AnSzug de» Myrrhenharz». Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Geilshausen sür1 1895/96 liegt acht Tage lang, nämlich vom 30. Novembeu bis 8. De« eember 1894, auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau zur Einsicht sämmtlicher Betheiligten offen. Geilshausen, den 27. November 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. Pfeiff.__9666 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Feldgemarkuug Oberfteiuberg für 1895/96 liegt vom 28. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen. Steinberg, am 26. November 1894. Grobherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. ________________H^ß._________________________9667 Bekauutwachung. Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz 16. I. Ms. zu Nr. M. J. 32 670 wird die Schlachtgebühr für die Benutzung des städtischen Schlachthauses, mit Wirkung vom 1. De- «mber l. Js., für Stoppelkälber bis zu 150 kg Lebend« gewicht auf 1 Mk. 30 Pf. festgesetzt. Gießen, den 24. November 1894. Großherzogl. Bürgerm.eisterei Gießen. Gnauth. [9671 Versteigerung. ; Dienstag den 4. und Mitt« woch den 5. December, Nach' mittags 2 Uhr, wird, wegzugshalber, Südanlage Nr. 7, parterre, Folgendes versteigert: 1 Commode, 1 Stehpult, Tische, Stühle, Bettstellen mit Matrazzen, 1 Nachttisch, 1 Kleiderschrank, 1 Waschtisch, Küchenmöbel, 1 Regulator, 1 Handwagen, dreitheiliger, fast neuer Bettschirm, Weißzeug, Bilder, Spiegel, Bücherbänkel, 1 Gummibaum, 175 cm Höhe, u. s. w. Die Gegenstände können täglich von 2—4 Uhr eingesehen werden und auch Abtretungen aus der Hand stattfinden. 9655 Roloff, ______________Gericht!. Taxator. Mittwoch den 28. Rovbr., Nachmittags 2V, Uhr, »orts«tz»ng der v-r»eiger««g hn fjau'e des Herrn Dr. Kelfing (3. Stock.) «teitzler, 9660] Gerichtsvollzieher. Mittwoch den 28. Nov., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in meiner Amtsstube — Westanlage 11 — gegen Baarzahlung: 3 Sophas, 7 Spiegel, Commoden, Kleiderschränke, Betten, 1 Schleuder« maschine, WirthschaftStische und Stühle, 1 Oelgemälde Stahlstiche,Bilderrahmen, Spiegelgläser, 2 Ausstanzmaschinchen, 1 GaSlampe, 9 Stuckrosetten u. a. m- Geißler, 9632_________________Gerichtsvollzieher. arittt ächt chinesisch, schwarz und grün, 1894/95er Ernte, von JL 2.50 an per Pfund. ÄVa* russ Karawanen«, 1894/95er VlIJlV) Ernte, in 4 Sorten, Catan, S, „ Marke Victoria, „ Wagner, Hnftt-Catan, ..rh«. Chatalade, & Co. in Mainz, von JL 1.50—3.50 per Pfund, empfiehlt 9663 Emil Fischbach. Frankfurter Schußlager 12 Mäusburg 12 Abgesteppte Damen - Pantoffel, Absatz, Rahmen und Ballenleder, warm gefüttert, per Paar JL 1.75, Damen - Tuchschuhe, genagelte Moskows, per Paar JL. —.80. N. REISS 9682 Gießens größtes v. billigstes Schihlager. 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Anmeldungen zu diesem Cursus werden mündlich oder schriftlich iw Unterrichtslocale, sowie von Herrn I. Heberer, Seltersweg 30, entaeae»- genommen. ö ö9g61 Das Honorar beträgt inclusive Lehrbuch b Mark, Verein, für Krankenpflege. Umladung zur General - Versammlung Mittwoch den 28. Nooember» Abends 8 ithr, Restauration Feidet (Kavaria). T.-O.: Berichterstattung, Rechnungsablage, Ergänzungswahlen. 9608 Der Vorstand. 3p/o Oesterr. StaatSbahn o. 1885 88.45 4o/o Eisenb. Rentenb. Obl 3% Jtal. staatsgar. Eisenb. 51.— 5% BuderuS Obl. 90301 freundlich möbl. Zimmer zu vermiethen. Westanlage 45 in. Gut möbl., geräumiges Zimmer zu vermiethen. Bleichstraße 5, Mtttelstock. 9666] Einlach u öbl. Zimmer billig zu vermiethen. Nordanlage IS. , Ein Hans znm Allein- Wohnen alsbald zu vermiethen. 9661 ____G. Nauheimer. 9670] Eine Werksiälte sofort zu verm. Mühlgaffe 14. 3>ie heutige Dummer umfaßt 6 Seiten. Der -it^tr -r scheint i°I mit Au-n-hl $oiN Die Mn »ciM jknnahm« tolgenden Ti 3lad Der Wag einen letzten p> mit mir zuftie! auf mich sein, und der nagest daS eine groß möchte ich gen Brautchen nichi M Tatzen bt1 Brant derlei sämmtttchn S Bet einem Ai und merkwür einige Tage' bei den Elter Mädchen mit dieses Erröthe nicht. Else tt Eltern «tunb was ste über Erwarten gut den Vater tu setzte, er mich mit feiner To an blefen t/im Mn. - Er unter meinen s zurück. Rasch Brant unb des uar dte tlrlne DaS srenndlii nimmt mir bi hält es an t ganz gewöhnst unbescheiden u O i