1894 Sonnlag bm 28. Januar Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen. Hratisßeikage: Hießener Aamikienökätter • Januar: -b-5 a> L 60 |13 52 111 50 |13 11,5 >111-125 12 10 107-121 112 Der geschäftliche Umsatz au ** Der Gelreidemarkl. Feuilleton *) Clich« vom Adreßbuch vom Jahre 1889. 121-127 110-119 120-130 110-124 105-117 Annahme dob Anzeigen zu der Nachmittag« für de» folgenden Lag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. 40 50 50 60 40 50 = sa- 50 60 60 55 45 6-10 5-8 7-10 6-10 7-8 6-8 6-7 10-11 8 7 6 ; dem 55 113,5 60 113,5 “"sowielg? vierteljähriger ASonnementspreiS» 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: -chUlfirBtzeKr.2. Fernsprecher 61. jenigen der Vergangenheit ab. Man stellt den Löwen in der Gegenwart als einen geflügelten dar, während ältere Ab» bildungen die Flügel mehr an den Buchstaben heften. Rudolphi nennt aus diesem Grunde den Gießener Löwen sogar einen Greif, mir welchem Namen man gewöhnlich jenes fabelhafte Wappenthier bezeichnet, welches den Hinterleib eines Löwe« mit einem darauf befindlichen geflügelten Adlerkopf darstellt. Der Greif kommt bei den Wappen von Oesterreich-Ungarn und Baden als Schildhalter, in den Wappen von Pommern, der Casiuben und Wenden als Wappenthier vor. Eine Ab« bildung der älteren Art findet sich am Portal des alten Rath- Hauses*) und eine nach der neueren Auffassung am Haupteingang des Knabenschulhauses an der Nordanlage (in Stein gehauen) vor. Auch das Siegel der Großherzoglichen Bürgermeisterei dahier führt den geflügelten Löwen. Ob die Flügel ursprünglich dem Löwen oder dem Buchstaben als Zierde dienen sollten, wagen wir nicht zu entscheiden. Man spricht wohl ost von geflügelten Worten, aber nicht von geflügelten Buchstaben. Das neue Wappenbuch weift als Wappen der Stadt Gießen einen durch den Buchstaben G schreitenden rothen Löwen mit schwarzen Flügeln im blauen Felde auf, womit es auch mit den Heraldikern Dilich, Dielhelm, Rn- dolphi und Wessel übereinstimmt. Letzterer bringt darüoer folgenden Vers: Der Buchstab G einen Löwen hat In seiner Mitte stehen, Das Wappen führt Gießen die Stadt, Gerecht sein, thuet fortgehen. Alle Annoncen-Bureaux M In- und AuSlande« nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Da» neue hessische Wsppenbuch und seine Vorsshren. Fünfzig Jahre find verflossen, seitdem der Großherzogliche Oberfinanzrath Günther in Darmstadt sein Werk über die „Wappen der Städte des Großherzogthums Hessen" herausgegeben hat. Bezüglich des Textes ist das Werk von Günther durch seine intereffanten historischen und heraldischen Mittheilungen eine seiner Zeit viel begrüßte Arbeit geworden. Was jedoch die Abbildungen der beschriebenen Wappen betraf, io waren dieselben nicht allein vielfach wenig künstlerisch ausgeführt, alö auch, weil meistens nach alten Siegeln gezeichnet, heraldisch unrichtig. Besonders war es der Mangel an der Wiedergabe der Tinctur (Farbenbezeichnung), der jedem Kenner auffallen mußte. Obgleich der Verfasser im Texte über die Tinctur viele Mittheilungen einfließen ließ, so waren doch die beigegebenen Abbildungen der Wappen nicht mehr auf der Höhe, die man nach dem Stande der heutigen Kunst als mustergiltig ansehen kann Wir müssen daher das neue Werk mit den Abbildungen aus der Kunstanstalt von Clemens Kissel in Mainz nur mit Freuden begrüßen. Nach den in diesem Blatte vorgeführten Proben sind nicht nur die Wappen in ihrer Form viel vollendeter ausgeführt, auch die Farbenbezeichnung (Tinctur) ist durch die von dem Jesuitenpater Sylvester ä Petra sancta im Jahre 1638 eingesührlen Schrasfirungen und Punktirungen angedeuter. Indem wir daher unsere Leser auf daß Buch selbst verweisen und uns bezüglich der Mängel des Günther- schen Werkes mit der Thatsache trösten müssen, daß Finanz- Getreidemarkte bewegte sich auch in der abgelaufenen Berichtswoche innerhalb der engsten Grenzen. Es lagen aber auch nach keiner Seile Momente zur Anregung vizr, sodaß es begreiflich erscheint, wenn sich sowohl Kauflust als auch Angebot fortgesetzt große Zurückhaltung auferlegen. Weizen wie Roggen büßten dabei im Allgemeinen eine Kleinigkeit gegenüber dem Preisstande in der Vorwoche ein, während Hafer Neigung zu einer Erholung zeigte. Die immer bestimmter lautenden ■q Nr. 23 Zweites Blatt I ES?Loft tRx 'S? 70 ! 60 11 55 i 70 । 60 i 50 totales und ^provinzielles. Hießen, den 27. Januar 1894. ** Ruhestands Versetzung Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 20. Januar den Bahnmeister bei den Oberhessischen Eisenbahnen Georg Felg er auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom l.März d. I an in den Ruhestand zu verletzen. ** Die diesjährige Prüfung der Aspirantinnen für da? Höhere Lehrfach soll Mittwoch den 28. Februar und an den folgenden Tagen, Vormittags 8 Uhr beginnend, im Schulhause .' r Dictortaschule (Grafenstraße Nr. 30) in Darmstadt flatlfinden. Der Termin für die mündliche Prüfung wurde »ns Mittwoch den 14. März festgesetzt. Gesuche um Zulassung zrt dieser Prüfung sind, mit Stewpelmarken im Gesammt- lc trage von 1.10 Mk. versehen, bis spätestens zum 14. Februar : i dem Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung lür Schulangelegenheiten, einzureichen. ** SommerUuiformeu für Briefträger. Die Postver- iraltung beabsichtigt Sommer-Uniformen für die Briefträger bereits im nächsten Sommer einzuführen. ** Lebensmittel-Preise Ende December 1893. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- lstatistik kosteten: räthe vielfach bessere Numismatiker als Heraldiker sind, wollen wir uns einmal die bereits mitgetheilten Wappen der Stadt Gießen ansehen. Schon das für das Jahr 1893 herausgegebene Adreßbuch hiesiger Stadt zeigt auf seinem Titel- blatt ein altes Wappen der Stadt, welches nach dem Siegel einer Originalurkunde vom Jahre 1311 gezeichnet ist. Es stellt einen geharnischten Ritter zu Pferde dar. deffen Pferdedecken, sowie sein Wappenschild einen aufrecht stehenden Löwen zeigen. Wir haben hier ohne Zweifel den hessischen Löwen im Bilde und können, obgleich die Angabe der Farbe auf dem Siegel fehlt, demselben die bekannte Tinktur des hessischen Wappenthieres beilegen. Daß neue Wappenbuch, welches dieses Wappen in einer etwas besser ausgeführten Form wiedergibt, macht uns auch mit der Farbe des Hintergrundes (Feldes), sowie der Farbe des Pferdes bekannt. Es ist ein weißes (silbernes) Roß im rothen Felde. Oberfinanzrath Günther bringt in seinem mehrerwähnten Werke auch ein noch älteres Wappen der Stadt Gießen, aus dem Jahre 1248, zur Darstellung. Es ist ebenfalls nach einem Reitersiegel gezeichnet und stellt in der Form einen Ritter mit dem Wappen des Pfalzgrafen von Tübingen vor, der eine rothe, in drei Streifen auslaufende Kirchensahne im goldenen Felde führte. Die Zeichnung ist jedoch wenig ansprechend und beweist, daß die Slempelichneider nicht immer geübte Künstler waren. Im Jahre 1265 kam G'.eßen von den Pfalzgrafen von Tübingen an die Landgrafen von Heffen. Außer diesen Wappen führt Gießen noch ein Wappen, welches schon 1278 vorkommt. ES ist bekannter als btc früher genannten und enthält den nach alter Schreibart gebildeten Buchstaben G, durch welchen ein aufrecht stehender Löwe mit vorgeschlagener Zunge schreitet. I Die Darstellungen der neuesten Zett weichen von den- i Vermischtes * Gotha, 23. Januar. Die Vorbereitungen, die von ter gesammten Bevölkerung zum festlichen Empfang deS herzoglichen Paares am 31. J-nuar getroffen wurden, sind durch einen erschütternden Unglücksfall, über den bereits kurz berichtet wurde, je unterbrochen, eine Reihe von Familien ist in Trauer versetzt worden. An der Einholung des Herzogkpaares sollte sich auch eine aus der Bürgerschaft gebildete Reiterschaar betheiligen. Diese sogen. Herzogsreiter" übten seit einiger Zeit in der herzoglichen Reithalle neben dem Marstall, wobei auch ein MusikcorPS spielte, um die Pferde an daß Geräusch zu gewöhnen. Diesen Hebungen sahen die Angehörigen der Reiter, sowie andere, mit Einladungskarten versehene Personen von der Gallerie aus zu, die 4*/2 Meter über dem Boden angebracht ist. Dort hatten sich gestern Nachmittag gegen 100 Personen ewgekunden, w lche die Gallerie so beschwerten, dpß die Stützen nachgaben und sie nach vorne zusammenbrach, wodurch sämmt- liche Besucher in die Reitbahn herabstürzten. Obwohl der Sturz aus verhältnißmäß'g geringer Höhe erfolgte, zeigte sich doch alsbald, daß einzelne Personen schwere Verletzungen erlitten hatten. Während die Reiter Mühe hatten, ihre Pferde zu beruhigen, eilten die übrigen Anwesenden den Verwundeten zu Hilfe, aus deren Mote Schreckens- und Klagerufe ertönten. Bald waren auch Aerzte zur Stelle,' die von der Buhn zurückkehrcnden Droschken wurden zum Transport der Schwerverwundeten requirirr. Aber schon unterwegs erlag eine 76jährige Frau aus Arnstadt den Verletzungen. Ihr folgte im Tode eine Gothaer Wtttwe- eine Gothaer Frau nebst einem Kind sind gleichfalls lebensgefährlich verletzt. Die Verletzungen von weiteren zwölf Frauen und Kindern befteben zumeist in Brüchen, die schlimme Folgen wohl nicht besorgen lassen. 8^ 0 ,802 aat MlflJnfer, zeige. merto »MG M ifner’s schwedische Keil- sage-Kum MWtz. Kuclx Behandlung ntennttelte frei. F Lessen „Hotel zum Rappen Nr. 27. m ,Villa Hopfner“. ldkiM. 11 (V wohlsituirter Geschäftsmann in seiner Vaterstadt wurde. All» nun vor einiger Zeit die Mutter des Letzteren ihrem ooro*- qegangenen Ehemann in die Ewigkeit gefolgt war, fanden sich im Nachlaße sämmtliche seiner Zett nach Mainz geschriebene und von dort angekommene Briefe uneröffnet vor, welche die Mutter unterschlagen hatte, um den Sohn von seiner ihr nicht convenirenden Neigung zu dem unbemittelten Mädchen abzubringen, was ihr auch gelungen war. Der nunmehr bejahrte Mann wußte nichts Eiligeres zu thun, als hierher zu reisen und seine ehemalige Braut aufzusuchen, welche er in ihrem bedauernswerthen Zustande fand und auch von ihr wieder erkannt wurde. Eine beträchtliche Unterstützung wurde lt. „N. M. A." seitdem der Verlassenen zu Theil, allein sie hat dieselbe nicht lange genossen, denn sie ging seit jener Begegnung sichtlich ihrer Auflösung entgegen und schloß in vergangener Woche mit dem Namen des Geliebten auf den Lippen für immer die Augen. A(bt iW* [, Januar 1894- 16 M- g?r‘ Li»-— ^SSS**** Mchmer Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. ^uuerstag bett 1. %t._ e m WWnbschastlichm 2™, 5 Mftänbiq, Stühle. Stufe ftütibe, $12 t Gerichts-Taxator. Nachrichten Über den beoorstehenden definitiven Abschluß des deutsch-russischen Handelsvertrages scheinen indessen auf die Haltung des Marktes noch keinen Einfluß geäußert zu haben. Preisnotirungen an der Berliner Productendörse: Weizen von 137 bis 149 Mk per 1000 Kilogramm, Roggen von 123 bis 129 Mk., Hafer von 141 dis 180 Mk., Gerste von 110 bis 180 Mk. ♦* Eine wichtige Entscheidung über die Stellung des Lehrers gegenüber den Fortbildungsschülern fällte der 1. Strafsenat des Reichsgerichtes. Es ist eine bekannte Thatsache, daß Fortbildungsschüler sich häufig recht roh und gewalttätig gegen ihre Lehrer benehmen und daß die Lehrer in den wenigsten Fällen die Mittel an der Hand haben, sich den nötigen Respect zu verschaffen. Da mag denn die gefällte Entscheidung geeignet sein, einigen Wandel zu schaffen, denn sie spricht aus, daß der Lehrer in der Fortbildungsschule das Aufsichtsrecht ausübt und deshalb als Beamter anzusehen ist, der zur Vollstreckung von Anordnungen der Obrigkeit berufen ist, daß demgemäß der einem solchen Lehrer bei Ausübung dieses Rechtes geleistete Widerstand als Widerstand gegen die Staatsgewalt nach § 113 St. G.-B. zu bestrafen ist. •* Za Amerika verstorbene Heffen. Newyork City: Elisabeth Kühne, geb. Helfrich, aus Zwingenberg. Neustadt, Erie Co., N. I : Georg Herzog, 77 Jahre alt, aus Armsheim. Philipsburg, Township Wilmot, Can.: Andreas Döring, 84 Jahre alt, aus Alsfeld. Pitt ßfield, Jll.: Leonhard Lutz, 87 Jahre alt, aus Niederklingen. Rice Township, Sandusky Co., O.: Elisabetha Gähn, geb. Orbt, 90 Jahre alt, aus Nordheim. Toledo, O.: Heinrich Schieferstein, 64 Jahre alt, aus Vurkhardsfelden, und dessen Ehegattin. Johonnette, geb. Scharmann, 72 Jahre alt, aus Merlau. ___________ Mainz, 22. Januar. Ein Roman aus dem Leben hat in vergangener Woche im hiesigen Jnvalidenhaus seinen Abschluß gesunden. In den 60er Jahren hatte der hier arbeitende Sohn wohlhabender Eltern in Nürnberg sich mit dem Töchterchen eines hiesigen Handwerkers verlobt, mußte aber bald wegen Krankheit in die Heimath, von wo aus er glühende Liebesbriefe an seine Braut schrieb, ohne jedoch von dieser jemals eine Antwort zu erhalten. Auch letztere schrieb fleißig mit gleichem negativen Erfolg nach Nürnberg und härmte sich über die vermuthliche Untreue ihres Verlobten derart, daß sie zuerst in eine schwere Krankheit und dann in Schwermuth verfiel, welche nach und nach in den harmlosen Wahn überging, daß ihr Bräutigam bald kommen und sie zum Altäre führen werde. Nach dem Tode ihrer Eltern wurde die Bedauernswerthe in das Jnvalidenhaus verbracht, wo sie still in ihrem Wahne lebte, während sich der gleichfalls betrogen wähnende Bräutigam verheiratete und ein Müller Hinterbliebenen )4. ag 2 U6t M tus statt. 112,5 11 110-120 15 10 107-121 :rt Hess. WW- Ar. 11 Ihnttlot» hrnu Ürvttzk. s. - Entree 30 Pfg. n 27. d. B., Iktüf x Ift: 13. Stiftungsfeste Vereinslocaü 28. d. IR., HoitN 3 Ufr. auf Mors Waffe, ein? lönnen durch Mitglieder k sfluge eingeführt werden. Der Vorstand 12" ' =24,95 ™b- " ■ = 6,12, ' Städte mit Octrot Darmstadt Mainz Offenbach Worms 'Gießen Städte ohne Octrot Bingen VenSheim Alzey Hriedberg AlSseld Lauterbach | 9 1 120 Der Lietzener Anzeiger erfcheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Ackmikieo vlätier werden dem Anzeiger udchentlich dreimal beigelegi. 12,5 11,5 1110-120: 12,6 10 1105-110| * bin Wort über deu Zuzug nach der Großstadt lesen wir in der „Deutschen Mädchenzeitung": „Beschäftigungsuchende können nicht oft genug und dringend davor gewarnt werden, aufö Geradewohl, ohne genügende Mittel oder bestimmten Anhalt nach Berlin zu kommen. Braucht auch das lebhaft pulsirende Leben der Großstadt, Handel und Gewerbe sehr viele Arbeitskräfte, so ist doch noch nie Mangel daran gewesen, sondern das Angebot war stets bedeutend größer als die Nachfrage. Den mit Berliner Verhältnissen unbekannten, leider auch oft ganz ungenügend vorgebildeten Bewerbern gelingt es meist nur nach unsäglichen Anstrengungen, Beschäftigung zu finden, und diese ist dann oft so schlecht bezahlt, daß nur in kümmerlichster Weise das Leben gefristet werden kann. Vielen gelingt es überhaupt n cht, hier festen Fuß zu fassen- fie gehen, wenn sie noch die Reisemittel beschaffen können, arg enttäuscht und entmuthigt in die Heimath zurück. Eine sehr große Anzahl aber erliegt der Noth, und geht unter in Elend und Schande." — Das Wort gilt für den Zuzug nach jeder Großstadt. Die dahin ziehen, wollen ihr Glück dort suchen und finden zu großem Theil ihren Untergang! Bleibe auf dem Lande und nähre dich redlich! * Hut ab. Unter dieser Ueberschrist tritt Dr. med. I. Ruff- Stuttgart in der „Frkf. Zig." für das Grüßen auf der Straße durch Hutabnehmen ein und sucht gleichzeitig die Ursachen aufzudecken, die zur vorzeitigen Kahlköpfigkeit führen. Kahlköpfige Frauen treffe man unter Taufenden kaum eine, »ährend die Glatze oder doch schwacher Haarbestand bei Männern fast eher Regel, als Ausnahme sei. Nach Ruffs Ansicht ist die verschiedene Behandlung der Kopfhaare Seitens der beiden Geschlechter die Ursache für die auffällige Erscheinung, daß die Männerwelt an Kahlköpfigkeit leidet, während die Frauen sich bis ins höchste Alter ihres Haarschmuckes erfreuen. Pflege und Bedeckung der Kopfhaare unserer Kinder beiderlei Geschlechts sind bis zum Eintritt m das schulpflichtige Alter die gleichen, aber auch der Haarwuchs ist derselbe. Erst jetzt beginnt eine ungleiche Behandlung: Dem Mädchen geben wir mit dem Hute einen zierlichen Aufputz, dem Knaben mit dem compacten, luftdichten Filz einen — Haartödter ! Täglich wird da um die Peripherie des Schädels ein Ring gelegt, der stundenlang auf die Stelle, wo er fest anliegt, einen Druck ausübt, und dort, wo der Hut ein hohles Dach bildet, Luft und Licht abschließt und eine Temperatur erzeugt, die wesentlich höher ist, als die des Gesichts, und die durch die Haare als schlechter Wärmeleiter . dort auch nach dem Abnahmen des Hutes noch aufgespeichert bleibt. Für die erste Zeit hat diese Treibhausatmosphäre eine gesteigerte Production von derberen Haarschästen zur Folge, allgemach aber verliert der Haarboden seine Produc- tivität — die Haare werden dünner, stehen weiter von einander ab, und schließlich ist die Kahlköpfigkeit do. Mit dem Kopfhaare verlieren wir aber nicht nur einen Schmuck, ■ sondern gleichzeitig auch einen Schutz, dessen Werth nicht ' mit dem für die Kopfhaut allein erschöpft ist. — Daß das Hutabnehmen im Winter gerade so schädlich ist, wie das < Absperren der Luft dürfte kaum zu bestreiten fein. Eine ; leichtere und zweckmäßigere Kopfbedeckung dürfte dagegen allen | Nachtheilen deö Hntaufbebaltens verbeugen. * Ein für Viehzüchter höchst bemerkenswerthes Urtheil ’ fällte die Braunschweiger Strafkammer. Ein Metzger kaufte von einem Bauern zwei Stück Kühe und machte bei dem Verkäufer aus, daß die Thiere 24 Stunden vor dem vereinbarten Abholungstcrminc nicht mehr gefüttert werden dürften. Der Bauer, um ein möglichst hohes Lebendgewicht zu erzielen, fütterte trotz des Uebereinkommens und wurde dafür vor Gericht zur Rrchenfcbaft gezogen, mit vier Wochen Gefängniß , bestraft und zwar wegen Betrugs. Eingesandt. Gießen, 27. Januar 1894. Noch herrscht der Winter, noch haben wir lange Wochen un- i freundlicher Witterung mit Schnee, Eis und Regen zu überwinden, ehe der so sehnlich erwartete Frühling wieder naht. Doch auch er ! kommt und nvt ihm zieht wieder frisches Leben in die Natur. Mensch und Tbier leben wieder auf, athmen frischer, freier; der Vögel Gesang, den wir Alle so lange entbehren mußten, erschallt wieder, uns herzlich begrüßend nach ihrer Wanderschast in fernen Landen. Auch mit den übrigen Vögeln zieht unser allbekannter Freund Langbein Storch zu seiner nordischen Heimath, aber o web! Adebar, du guter; dir haben sie in deiner Abwesenheit, während du am Nile deinem Stillleben nachgingest, arg mttgespielt; man hat dich exmittirt. Komme nur und siehe, du wirst keine Spur deines alten Heims mehr vorfinden. Und warum nicht? Ja, lieber Langbein, da haben andere Willen mitgesprochen als der deine und der meine, aber einsehen kann ich es noch immer nicht, daß man dir nicht an Stelle der alten Burg eine neue moderne Villa baut; ich weiß, du brauchst- dazu nur eines alten Rades und einiger Bund Stroh, die übrige Ausstattung besorgst du dir ja selbst. Und so will ich denn hiermit ein gutes Wort für dich etnlegen, für dich, der du immer ein guter Freund der Kinder und auch der Großen warst; mit großem Vergnügen hat dir dein Freund zugeschaut, wenn du deine Elternpflichten erfülltest. Nun, ich denke, wir sehen uns wieder. Ein Thierfreund. Verkehr, Canö» rrnd Volkrwirthsehaft. — Sächsische Vieh - DerflchernngS - Bank in Dresden. Mk. 915.776. — für Schäden finD pro 1893 tn voller statutarischer Höhe von diesem größten deutschen Institut zur Auszahlung gebracht worden, eine Leistung, welche, so lange die Vieh Versicherung extstirt, noch niemals vorgekommen! Die Bank hat in Folge der bedeutenden Viehverluste über 155000 Mk. aus dem Reservefonds zuschteßen müssen, da nur zu festen, billigen Prämien versichert wird, welche die 'Erhebung jeden Nach- oder Zuschusses gänzlich ausschtteßt. In Folge der guten finanziellen Lage des Instituts und der den Viehbesitzern gewährten zinsfreien Zahlungserleichterungen war der Zugang an neuen Versicherungen im Vorjahre ein bedeutender Die Prämten-Einnahme bezifferte sich auf Mk. 937 887.30, die in Staats- papteren angelegte Prämien - Reserve betrug Mk. 256 803.22. Der Reservefonds bietet reiche Garantiemittel und dürfte eine lebhafte Betheiligung zur Dersicherungsnahme dieser allbekannten seit 1872 bestehenden Bank im Jnt-resse aller Diehbesitzer liegen. Bis ult. 1893 waren versichert Mk. 282 222.376. Bei der Redaction eingegangene Bücher re.: — Rede von Jakob Moleschott» Professor an der Universität zu Rom, bet seiner Jubiläumsfeier am 16. December 1892. Verlag von Emil Roth in Gießen. 8°. PreisMk 1. Nicht lange war es dem berühmten Gelehrten I. Moleschott beschieben, tn seiner Eigenschaft als Unioersitäts'ehrer den Lorbeerkranz zu trogen, mit welchem die Vertreter der höchsten und allerhöchsten Gesellschaft deS geeinigten Italiens zu seinem 50jähriqen Lehrer Jubiläum am 16. December 1892 sein Haupt schmückten, denn schon wenige Monate später fiel er als Opfer seiner ärztlichen Berufstreue dem unerbittlichen Tode in die Arme. Wie ein Schwanengesang klingt uns darum seine letzte Rede entgegen, die er bei seiner Jubiläumsfeier in Anwesenheit der höchsten Autoritäten des Landes und verschiedener Vertreter fremder Staaten, wie Holland, Argentinien u. A. mit der ganzen Treue seiner wissenschaftlichen Ueberzeugung und dem Mannes- mutb, der ihn stets so hervorragend ausgezeichnet, tn der Aula zu Rom gehalten hat. fN f k MM* direkt au» der Fabrik also aus erster Hand v i von Elten & Keussen, Crefeld, i kJLIUl UllllllL in jedem Maaß zu bestellen. Man verlange \ Muster mit Angabe deö Gewünschten Bekanntmachung, betreffend die Heichelheim'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen »it 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige christ- liche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute «n bis 10. Februar d. I. auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3, entgegengenommen. Gießen, 27. Januar 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 750 Gnauth. Holzversteigerung Dienstag deu 30. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr anfangend, soll im hiesigem Gemeindewald, District Hangelstein, nach- »erzeichnetes Holz versteigert werden: 69 Nadel-Stämme, 15—32 cm Durchmesser, 5—12 rn Länge — 24 fm, 32 Nadel-Derbftangen — 1,82 irn, 30 rm Nadel-Scheiter, 286 „ Nadel-Knüppel, 1971 Nadel-Wellen, 36 rm Nadel-Stöcke. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District selbst. Alten-Buseck, am 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. 744_______Krämer._________ Bekanntmachung. Mittwoch den 31. Januar I. I., Vormittags um 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Stadt Allendors an der Lumda, Districte Eisenschade, Fichtenwiefe, Nasserstrauch u. f. w., nachverzeichnete Holzsortimente an Ort uyd Stelle öffentlich versteigert und zwar: 37 Eichen-Stämme mit zusammen 17,50 fm, 7 Nadel-Stämme mit zusammen 3,07 fm, 94 Nadel-Derbftangen mit zusammen 7,53 fm, 600 Nadel - Reisstangen mit zusammen 19,30 fm, 64 rm Buchen-Scheitholz, 2 „ Eichen-Scheitholz, 17 „ Eichen-Prügelholz, 124 „ Nadel-Prügelholz, 14‘/2 Hundert Buchen Wellen, 6% Hundert Eichen-Wellen, 106 Hundert Nadel-Wellen, 22 rm Buchen-Stockholz, 11 „ Eichen-Stockholz. Zusammenkunft vor der Eisenschade. Allendorsa.Lda., 23. Januar 1894. •r. Bürgermeisterei Allendors a. Lda. Rein. 726 Holz-Versteigerung. Mittwoch den 31. Januar und Donnerstag den 1. Febr. 1894 jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemeindewald, District Haide, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 152 Eichenstämme von 14—30 cm Durchm., 3—10 m Länge = 46,56 fm, 11 Birken-Stämme — 2,31 fm, 266 Kiefern-, Fichten- u. Lärchen- ftämme von 13—48 cm Durchm., 6—17 m Länge = 122,76 fm, 25 Fichtenstangen — 2,02 fm, 4 rm Eichen-Scheiter, 94 „ Eichen-Knüppel, 1900 Eichen-Wellen, 24 rm Eichen-Stöcke, 112 „ Nadel-Scheiter, 212 „ Nadel-Knüppel, darunter 77 rm 2* 1 */i und 3 m lang, 2000 Nadel-Wellen, 144 rm Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Wege nach Gambach. Bemerkt wird, daß das Bauholz und das 2y2 und 3 m lange Holz am Ersten Tage und das Brennholz am zweiten Tage zur Versteigerung kommt. Lang Göns, den 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. ___Brückel. 746 Jagdverpachtung. Donnerstag den 1. Febr. l. I., Vormittags 10 Uhr wird die hiesige Jagd auf einer Gemarkungsfläche von 298 Hectaren Ackerfeld und 152 Hectaren Wald in dem Rathhaus auf weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet. Nieder-Bessingen, 25. Januar 1894. Gr.^Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Horst. [764 748] «onarienhLhne zur Zucht, billig zu verkaufen. Näheres bei der Expcd. d. Bl. Holzversteigerung. Donnerstag denl.Febr.1894, von Vormittags 9 Uhr an soll im Anneröder Gemeindewald, in den Abtheilungen 1 Dornberg und 2 Garbenteichertheil nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau- und Werkholz. 127 Eichen-Stämme, 24—52 cm Durchm., 5—10 m Länge, 75,43 fm haltend, 21 Nadel-Stämme, 15—25 cm Durchm., 8—16 m Länge, 5,99 fm haltend, 695 Nadel-Derbstangen, 8—14 cm Durchm., 8—14 m Länge, 52,95 fm haltend, 409 Nadel-Reisstangen, 12,96 fm haltend, B. Brennholz. 79,4 rm Eichen-Scheitholz, 34 rm Eichen - und Nadel - Knüppelholz, 60 rm Eichen- und Nadel- Stockholz, • 1570 Eichen Wellen, 2780 Nadel-Wellen, Bemerkt wird, daß das Eichen- Stammholz sich größtentheils zu Schnitt- und Schwellenholz eignet und auch auf Vervielfachung zu Schwellen abgelängt ist. Die Zusammenkunft ist in der Tempelschneise beim alten Pflanzgarten. Annerod, den 25. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. 762 Holzversteigerung. Nächsten Donnerstag den 1. und Freitag den 2. Februar, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen nachverzeichnete Holzsortimente in dem Großen-Busecker Gemeindewald , District Entenpsuhl, öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar am ersten Tage das Bau- und Stangenholz, am zweiten Tage das Brennholz, als: 133 Eichen-Stämme mit 30,41 fm, 93 Nadel- ,, „ 29,5 „ 65 Eichen-Derbstangen m. 4,80 „ 2418 Nadel- „ m. 229,73 „ 1045 „ -Reisslängen m. 24,59 ,, 36 rm Buchen- und Eichen-Scheit, 421 ,, „ „ „ -Knüppel, 154 Hdt. ,, ,, „ -Wellen, 46 rm „ „ „ -Stöcke. Der Anfang ist im Entenpfuhl an beiden Tagen. Großen-Buseck, 26. Januar 1894. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Meyer. 781 Holzversteigerung im Steinbacher Gemeindewald. Freitag den 2. Februar d. I., von Morgens 9’/2 Uhr an soll im District Ameisekopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 15 rm Eichen-Knüppel, 5 „ Eichen-Stöcke, 200 Wellen Eichen-Reisholz, 150 rm Kiefern-Knüppel, 40 „ Kiefern-Stöcke, 2610 Wellen Kiefern-Reisholz, 48 rm Kiefern, 3 m lang, 5 Eichen-Stämme, zuWagnerholz. 350 Kiefern-Stämme, von 15 bis 33 cm Durchm., 6—16 m Länge — 150 fm, 55 Fichten-Derbstangen, 5,83 fm Inhalt. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde im District Ameisekopf, am Buseckerweg am Brandholz. Das Bau- und Werkholz kommt von ll,/2 Uhr an zum Ausgebot. Bemerkt wird, daß das 3 m lange Kiefern-Knüppelholz gelegentlich bei der Brennholzversteigerung zum Ausgebot kommt. Steinbach, am 25. Januar 1894.' Großh. Bürgermeisterei Steinbach. ! Krämer. ' [763 Kanarienhähne ».Weibchen r«k Zucht zu verkaufen. [698 Kreuzplatz 10. Donnerstag den 1. Februar Nachmittags 2 Uhr werden im Hotel Stern, Bahnhofstraße 48, die zur Concursmasse gehörigen Mobilien, als einige schöne Salonhängelampen, 1 Secre- tär, 1 Gisschrank, Kleiderschrank, verschiedene Betten, 1 Stotzkarren, Bier-, Wein- und Champagnergläser, Flaschen, Huiliers, Lössel, Messer und Gabeln, Kttchengeräthe, Porzellan, Weitzzeug u. s. w., meist noch wenig gebraucht, ferner einige Flaschen Wein, Salatöl?c. gegen sofortige Baarzahlung versteigert. [740 F. Hoffmann, Concursoerwalter. 729] Eine Kaute Strohm ft zu verkaufen._________________Westonlage 30. 747] Eine »gut erhaltene Nähmaschine ist preiswürdig zu verk. Löwengasse 21. Verdingung. Die Lieferung des Bedarfs für 1894/95: ca. 15250 kg Petroleum, 240 cbm Brennholz, 514 Haarbesen, 160 Piassavabesen, 320 Besenstiele, 30 kg weiße Seife, 250 kg grüne Schmierseife, 1100 kg kryst. Soda, sowie die An- und Abfuhr der Steinkohlen wird am Montag, 5. Februar 1894, Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer verdungen. [453 Garnisonverwaltung in Gießen. Aeikgevolenes Erscheint nur diesmal. W NB. Mr nicht Au ■ sagende- verpflichte ich mtch, den erhaltenen Betrag zurückzu- fenben [765 MAGGI5 Suppen wüeze- kann den Hausfrauen bestens empfohlen werden, um ohne große Kosten stets eine vorzüg- iiche Suppe zu machen. Zu Baben bet Hch. Arnold, Marktstraße 2. Die leeeen Original - Fäschchm ä 65 Pfennig werden zu 45 Pfenniq und dte- enigen A Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgesüllt [191 (Handersheimer Sanitätskäse. [34] Von einer Lieferung zurückgebliebene 2000 Stück sogenannte Armee- Pferde-Decken werden wegen verwebter (nicht ganz sauber ausgeführter) Bordüre zum spottbilligen Preise von Mk. 4.75 per Stück direct an Landwirthe ausverkauft. Diese dicken — unverwüstlichen — Decken sind warm wie ein Pelz, ca. 150 x 180 cm groß (also beinahe das ganze Pferd bedeckend), dunkelgrau mit benähten Rändern und drei breiten Streifen (Bordüre) versehen. Deutlich geschriebene Bestellungen welche nur gegen Vorhersendung oder Nachnabme des Betrages aus- aeführt werden, an den General- Vertreter der „Vereinigten Woll- waaren-Fabriken" G. Schubert Berlin Leipzigerstr. 184. U " ■ . o. i „ *> Chianti in Original-Flaschen 220 von */i7 Vs, V» und Vs Liter- Niederlage bei Carl Schwaab, Giessen, Seltersweg 23. Drei in Einer!!! Steppstich 9! e u e st e Kettenstich VekV0llk0MMNUNg Zierstich der Nähmaschine. WerlheimTriplex stich-) Nähmaschine Singer-System D. R. Patent 63970. Die Triplex-Maschine macht drei verschiede«- Nahtarteu und außerdem prachtvolle Stopfe« in Weiß,eug und Tricot ohne be» sondere« Apparat. Die Handhabung ist überaus einfach und leicht Das verschiede« eines Hebels genügt, nm etne andere Stichart hervorzurnfen. Th. Haubach Nähmaschinen- u. Fahrradhandlung, SahnhofstraKe 40, eine Treppe. = Aeltestes Geschäft dieser Branche am hiesigen Platze. === Eigene Reparatur-WerkflLtte. [722 ?? b°ut- u Nx OM buk «WS ■-»ÄÄ 'Mnlti-,ni2 ber b,n A ®otmW mat der £ 937887 Ale"bfr Dir Di betrug Mk ^gangenc Bücher Ic' AKW sr-ML MLS- ™ ta&nM uiwIWrn 1 » . »oenitota u, g. mll” lulm*rt, tatetId. pfa 5a6ti! a^o aut teilet yanb t> i & Kmm, Crefeld, <• iah ju Loithal Man berlern , itit wtftßbe befi Geroünfdjtm Specialg-eschäft für* Vereine. M11^ejed^1prc]hiU1g°er’ *“ °Ur ,olide,ter Hend.tickerei, MylvoUite AusfUbrant . Für Jubiläumsfeier: r-^ nur H“li»t'd‘erel, von 20 Mk. ob bi. 200 Mk., jede beliebige 100 Mk 8p^h^ltra^ee\ fÜr Fahncn' von 5 Mk- on' m»Miv. von 24 Mk. an bi» Vereoli.r.^^- S?nage • ,n fc,nstcr Oraviruug von 2 Mk. ab, bi. za der feinMen 2 Mk h.l I,“hnenrlnge b,s 40 Mk Schärpen in Wolle, Atla,, Seide v. . j . k-; Stickerei eilra. Bandoliorc oder Fahnenkoppel, v.n 8 Mk bn Ab7fli,nhnn^nkg^t,cklrbrauch und i/nllknifampnslp Fbnarf mit WM im Saale des Catv Leib Ballkarten im offeriren in großer Auswahl Bürger-Club Zitherclub Verein). 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Lhr. Pietsch- <»tthcn. Nähmaschinenbesitzer Zum Schmieren der Nähmaschine gebraucht kas Beste: es ist das Billigste! Die dem Petroleum ähnl. Vaseltneöle haben keinen Aenden Fettgehalt u. ruinirendie Maschine. Klauenbl ist das beste Nähmaschinenöl, eS besitzt größte Schmierfähigkeit und harzt nicht! Llanenvl, vräpartrt für Näh, Maschinen rc., von Möbius & Sohn, Hannover, ist zu haben bei Herrn H. Kraft Neuenweg 46. [209 Mein neuer Cursus beginnt x Montag den 12 Februar 1894. Gefl. Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnuvq, Dammstrafie Nr. 6, zu machen. Achtungsvoll Joseph mohl Vorverkauf ä 1 Mk., Geheimkarten für Herren L 50 Pf., für Damen ä 30 Pf. sind zu haben beiden Herren Daniel Heil, Lindenplatz, Wirfig, Seltersweg, Friseur Wahl, Neu. stadt, und L. Feldhaus, Schulstraße. 4d8 An der Kasse : Ballkarten a Mk. 1.20, Galleriekarten L 20 Ps. Nur Damen im Besitz von Einladungskarten sind zur Theil- nahme am Ball berechtigt. Der Vorstand. Rauer scher gesangverem. Sonntag den 28. Januar Abends 7 lüjr 593/< Mlinuitn Maskenball Stallschweize? Kleinknecht-. Dienst- jungen rc. (brauchbare demschredeude Leute vom Laude) v rmittelt in Jahres- lobn überallhin schnell und billiger als andere Agenten Riebenstahl, Ber- miethungscomptoir. Berlin. Gr öam- burgerstr. 16 Näheres auf gefl Anfrage Stellung erhält Jeder überallhin uacsonst. Fordere perPostkarteStell:n-Aus- wahl- Courier, Berlin-Westend 2. ]2»4 192! Cigarren R-llender f. Private und Restaur. g. hohe Vergüt, ges. Wilvelm LchÜmann, Hamburg. [— Bauschule Strelitz i.DL-3 /Staatspreis. Goldene MedaiUe.d /Eintritt jeden Tag. 1 /Einjähr. Ber. Dir. Hlttenkoler.^p in Steins Saalbau. Der Vorstand. Die Geheimkarten werden am Sonntag den 4. Februar von 11 bis 3 Uhr bei Herrn H. Wallach ausgegeben. Wegen Einführungen wird auf § 2—4, Seite 14 und 15 der Statuten verwiesen. _—----- . -- Sonntag, 28. Januar, Abends S1/^ Uhr: grTeblb>e^H£benC °ff beschäftigen. Näheres in der Exved d- Bl. j 610] Eine größere und eine kletne Wohnung im Hinterhaufe zu vermieth n bei «. KrSll, Seltersweg. 619] Kleine Wohnung zu vermiethen. ' Erchgärten 2-. 13] Eine Parterrewohnung in der Nordanlage zu vermiethen. Wo? sagt die Erped. d. Bl. Ang. Montünns Uachf. mit7l^ub^tr,nt>e? AprilR-ustadl 41 J"h-: R. & M. Jmh°u,°r U"b Wirkt 10. Giehen Jflarht 10. Pr- Haupt, M-rw-, 29. - -------------—---------------- 17] Das seither von Frau Geheimrath Seitz bewohnte Logis, 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermiethen. 2. Klinket Babnbofstraße 1