SuLlmisl erteilen: ' idjnelk ga^rltn, gute ' Brrpffegmiz. biQigftr Anise. 18S4 Erstes Blatt Nr 23 chratisbeitage: Gießener KamilienbMter Fürsten, der die Bahnhofshalle. Sonntag neu 28 Januar Ache gnu «Lch.Bch.PosI^«-sn Bicrteljährigcr ABonnemfnlsptcisr 2 Mark 20 Psg. mit Bringcrlobn. Durch die Poft bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redanion, Srpednioii und Druckerei : AchutNraße?r.7. Fernsprecher 51. zurück. , , ., , Paris, 25. Januar. Der Cassationshof verwarf die von Saillant eingelegte Berufung gegen das Urtheil de» Schwurgerichtshoses, welches auf Todesstrafe lautete. sich freundlich lächelnd und dankend verneigte. In Begleitung des Fürsten befanden sich die Grafen Herbert und Wilhelm, sowie Dr. Schweninger. Der Salonwagen war mtt reichen Blumenspenden ungefüllt. Der Kaiser verließ unter Hochrufen Friedrichsruh, 27. Januar. Fürst Bismarck ist gestern Abend 11 Uhr in bestem Wohlsein hier eingetroffen. Der Weg vom Bahnhof bis zum Schloß war mittelst Magnesiumlicht erleuchtet. Aus der versammelten Menge ertönten stürmische Hurrahrufe. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Zwicker, 1 Militärmütze, 1 Gummischuh, 1 Paar Turnschuhs 1 Musik« Instrument mit Futteral, 2 Paar Manschetten, 1 Stuck Stoff und Theile eines Pferdegeschirrs. Gießen, den 27. Januar 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Bismarck. , r , . — ... Berlin, 26. Januar. Fürst Bismarck fuhr an der Seite des Kaisers um 7 Uhr 10 Minuten nach dem Bahnhofe. Vom Schloß, Unter den Linden entlang, war der Zug von derselben Escorte wie am Mittag begleitet, er wurde überall brausend begrüßt. Unter den Linden hatten zahlreiche Hauser prächtig illuminirt. Kurz nach 7»/, Uhr erfolgte die Abreise auf dem Lehrter Bahnhof. Vom Hauptquartier waren ux' Der Kaiser schritt mit dem Fürsten zum Salonwagen, drückte ihm herzlich die Hand und u ° «TS ____ Ort-.4. x.m fSenftoinPM npfl Unter ben zu dem U-berreichnng f=™«SjBe9kuW der Entschließung des 5kaisers. Ueber den Empfang, das Verweilen und die Wieder- abreise des Fürsten Bismarck liegen außer den in voriger | Nummer bereits mitgetheilten, folgende neuere Nachrichten vor: | Berlin, 26. Januar. Die denk- und merkwürdige Aus« । söhnung zwischen Kaiser und Altreichskanzler, welche mit der für unseren Herrscher characteristischen Energie ganz unerwartet in Angriff genommen und verfolgt wurde, ist heute Mittags in Berlin in Scene gegangen. Bei der Abfahrt von Friedrichsruh streuten vor dem Fürsten schreitende weiß gekleidete Jungfrauen Blumen auf den Weg. Während der Fahrt wurde der Fürst au-f allen Stationen von zahlreichem Publikum mit brausenden Hochrufen begrüßt. In Berlin lief der bekränzte Separatzug um 1 Uhr ein. Dom Lehrter Bahnhof, der völlig abgesperrt war, bis zum Schloß standen auf beiden Seiten der Feststraße gewaltige Menschenmauern. Der Fürst saß neben dem Bruder des Kaisers in einer geschlossenen GlaSkutsche und war von dem Jubel der Menge und dem Zweck seiner Reise sichtlich ergriffen. Vor und hinter dem Galawagen ritten je zwei Züge Garde-Kürassiere in Paradeanzug. Die Kürassier-Escorte wurde beim Vorbeifahren überall mit Blumen beworfen. Beim Verlassen des Wagens stützte sich Bismarck auf den Arm des Prinzen Heinrich. Den Höhepunkt erreichte die fast dramatisch-lebendige Versöhnungsreise in der Begegnung mit dem Kaiser. Der Monarch eilte mit schnellen Schritten dem treuesten Diener seines Großvaters entgegen, umarmte ihn zweimal und küßte ihn. Kurz nach der Ankunft fuhren Caprivi und sämmtliche Staats- fecretäre und Minister bei Bismarck vor und gaben ihre Karten ab. Die Äraßen „Unter den Linden" machten bereits in der frühen Morgenstunde einen festlichen Eindruck. Viele Häuser waren mit Fahnen und Guirlanden geschmückt. Der Meuschen- und Wagenverkehr war sehr lebhaft. Die Begrüßung Bismarcks durch den Kaiser war eine äußerst herzliche.- Der Fürst war sichtlich gerührt. An der Frühstückstafel nahmen nur das Kaiserpaar und Bismarck theil. Um 3 Uhr gaben Graf Caprivi, Staatssecretär Marschall und die anderen StaatSsecretäre ihre Karten für Bismarck ab. Der Kaiser machte heute Nachmittag einen Spazierritt. Bismarck verblieb in den Gemächern. Als der Kaiser die Straßen „Unter den Linden" passirte, wurde er von der Menge mit brausenden Hurrahrufen empfangen und so umdrängt, daß er kaum den Ritt fortsetzen konnte. Fürst Bismarck fuhr gegen 4 Uhr zum Besuch der Kaiserin Friedrich. Um 61/« Uhr war im Schlöffe in den Gemächern Bismarcks Tafel mit zehn Gedecken , woran das Kaiserpaar und der König von Sachsen theilnahmen. Bei dem Empfang befanden sich im ersten Zimmer das kaiserliche Hauptquartier, im zweiten Zimmer der Kaiser und der Fürst allein. Der Fürst betrat nach Rom 25. Januar. Der deutsche Botschafter beim Quirinal,' von Bülow, wurde heute vom Könige zur 2lmts» „nd Anzstärkuvg der Betriebsfonds des Reichs in An pruch zu nehmen. Soweit ein Bedürfnitz zu weiteren PenfionSerhohungm bestehe, könne demselben auS den Militärsonds Genüge Sefchehau Mtt den bisherigen Centralfonds sei das Reich bisher nur deshalb ausgekommen, weil Preutzen stets durch Pränumerandozahlung der Matricularbeiträge Vorschüsse geleistet Laut Dchrerben des W^sttzm Finanzmtntsters soll das künftig nid)t mehr ®?rr,bQe. Vorlage abgelehnt, so mühten entweder die Matricularbeiträge in stärkeren Raten etngezogen oder Schatzbonds ausgegeben oder eine Anleihe ausgenommen werden. m r ...«s.» Abg. Graf Oriola (natl.) stimmt der Vorlage nicht zu. DaS B denken des Abg. Richter, daß das EinnahmebewtlligungSr^ des Reichstags durch zu reichliche Ueberweisung von Betriebtzfonds ge^ schmälert werde, habe nur theoretischen Werth; andererseits könne man, so lange nicht feststehe, datz die Ansprüche der Infamen voll besliedigt werden, dem Jnvalidenfonds nicht 67 Millionenbesing entziebm. An den Fonds träten noch mehrere Forderungm heran, rote3 Erhöhung der V-rstümmelungszulagen, benutzung des Ctviloersorgungsschetns usw. Wir haben Öe«U < großen historischen Tag erlebt, einen Tag, der das Voll mit Freude erfüllt, einen Tag, der uns an die Vergangenhe t, «n u"sere grotzen Männer erinnert. Dies sollte unS auch an die ertnnnn, die m Gut und Blut für unser Vaterland eingetreten find. (Beifalls Aba Fritzen (Gtr.) wünscht gleich alls die Beschastung von Betriebsfonds auf "dem Anlelbewege nlchl, Hal aber in°nst^^L^ aeaen diese Vorlage. Der Jnvalidenfonds muffe in erster itnte feinen Zweckm efhallen bleiben Der Fonds betrage, jetzt noch 72 Millwnen; nach Annahme der B-rlag- wurden nur n°^^MtMonm übrig bleiben, mit denen die mannigfachen berechtigten wünsche nrcy b,,,l£ÄWfflri’aefn«n7nnr»nf) thetli die Bedenken der Vorredner und wünscht insbesondere bk Anrechnung iwelet Krieg-iahre für 1870/M» Serbert (Soc.) wende, sich gleichfalls gegen die Vorl-ge und b7m«N dem Ab, Grafen Oriola gegenüber, daß das Volk dtt von dkekm ausgeforochenen Gefühle -nlahl.ch d-S heutigen Tage« nicht ^etle. die Budgeleammlffwn. Daran"-t-d iie Nonelle ,nm UnterstübungSwobnf,»- aeiek in zweiter Lesung angenommen, nachdem Staatssecretär ? Bötticher die Zustimmung des Bundesraths zu den von der Com- mtsston beantragten Aenderuvgen In Aussicht gestellt. Eine ausgedehnte Debatte entspinnt siw noch über die von der Commission beantragte Resolution betr. Einführung deS Unter- stützungswohnsitzgesetzeS in Elsah-Lothrtngen. ^,,»,,lbera Inatl 1 9 Für die Resolution traten bk Abg. W e b e r - Hetdelttrg (natl.) c (tlf F dessen tz M°fite Dorthe ^Undings n mÄ,U lü 3 SM E i w1elni -«mpf der Mgen Mittel au 3 Win ist du, Ä wvrden, u & 6n.ben Haiti ,51 Unb die tta ^«den ist. KdieumfmÄ -^rfes an her«. ^reich unter, SÄ lieble &W 'M « Aut k. $niei N-ndes7.'die Goin W “ °es bim 2 24 , 2 Kg. (4 Pfd.) Börse» V bericht jra MM « gebeffert, Türken und Spanier behauptet. Unter den rumär M Ute W ÄNSerNCtBlleben» DaNKKesidäft ramentlld> 1890er Anleihe für französische Rechnung begehrt. y deren bevorstehende Einsübruna an der Variier Bärs? nlnuht? ( 7 229 152 Der Verkehr in Bankactien war beschränkt. Den deutschen Instituten 9 M« V* 0.50 108.05 108 55 Gotthardt Jtal. Mtttelmeer Vanr-Aette«. 41 18 125 5 '..20 .10 .55 7,72 fm Inhalt, i Buchen-Scheitholz, Buchen-j^nüppel, Buchen'Reisholz, Eichen-Scheüholz. District Struth. III. W' 1.80 0.90 0.45 3 1 2 1 2 1 2 3 2021/z 149 65 78.55 148.85 74 85 Das Kiefern - Nutzholz im District Struth liegt an einer guten Abfahrt, an der Gladenbacher—Gießener Staats» straße. rm // // u 1 2 1 2 HeSranuleu Kaffee per Pfund * 1.70 W fetzt an Qualität unübertroffen Wer einmal probtrt.dleidl stet« Abnehmer. Borräthlg in €arl Schwaab'A Delicateffcuhdlg District Eichenhardt. Stämme Eichen - Nutzholz mit 0.50 TeT 0.05, Stämme Kiefern - Nutzholz mit 74,65 fm Inhalt, rm Schichtungsholz. Holz-Versteigerung« Donnerstag den L.Febr.L8S4 wird in dem Gemeindewald zu Frankenbach nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert: 112.— 132 00 113.90 133— ... ... ------ uuwuuuu vtHrvd, woraus man auf deren bevorstehende Einführung an der Pariser Börse glaubte schließen zu dürfen. Portugiesen und Griechen lagen schwach; an den letzteren ist die Nachricht, daß nächste Woche in Paris eine Versammlung von Mitgliedern des englischen, französischen und deutschen Schutz-Comiiös stattfinden soll, um über gemeinsame Schritte zu be- ratben, etndruckslos vorübergegangen. An der Themse wollte man auch wissen, daß Trtkupts seine Action gegen die den Consol-Anlethen verpfändeten Einkünfte zurück- Förderungs Einschränkung von 8 Procent zu dtctiren. Infolge dieses Beschlusses waren Kohlenactten stark angeboten und durchweg niedriger. In der zweiten Wochenhälfte brachte ihnen die oortheilbaftereStimmung unter den Eisenwerthen leichte Erholung. Nach englischen Berichten ziehen dort die Etsenvretse etwas an und daraufhin haben die schlesischen Großhändler die Walzeisenpretse um 5 JL er bohl, obgleich sich die Lage des Eisengeschäftes durchaus noch nicht zu seinem Vor- theil verändert hat. Der hiesigen Bäcker. Kg. (2 Pfd.) Tafelbroü .... Kg. (4 Pid.) Kg. (2 Pfd) Wetßbrod Kg. (2 Pfd.) Weißbrod..... Kg. (4 Pfd.) Weißbrod..... Kg. (2 Pid.) Schwarzbrot)..... Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod..... Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod..... Gießen, den 27. Januar 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 791] Das am 9. d. Mts. im Betleiihausener Markwald versteigerte Bau-, Schnitt- und Brennholz ist nicht genehmigt und soll Freitag den 2. Februar, von Vormittags 10 Uhr an nochmals versteigert werden. Bettenhausen, am 26. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Nückel. 26 Pfg. 52 , 24 „ 25 „ 48 , 50 , 22 „ 44 „ 66 , Berichtigung. In der vor. Nr. muß es in der unter der Rubrik „Deutsches Reich" gebrachten Berliner Meldung über die Ausföhnung zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Bismarck auf der 5. Zeile von oben heißen zu »bezweifelnde* Thatsache, anstatt zu begreifende. Rückgang erholt. Von den fremden Renten sind österreichische und ungarische leicht * k « i— untcr den rumänischen Titeln war 42 „ 44 „ 66 , 26 Pfg. 52 „ 24 „ 48 , 22 , 44 , 66 , Brodpreise vom 28. Januar bis 11. Februar 1894. Eourse der Frankfurter Börse. Deutsche Reichsbank Berlin. HandelSgesellsch. । Deutsche Bank . . . DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel.ParrifmSLEo. 4Vv Pfätz. LudwigSoahn (Bexbach) . . . , Hessische LudwigSb. 68/69 gar ent . _ Elisabethb. steuerfrei Gold . . . . 50/0 Oestr. Staatsbahn. 40/0 do. do. 30/0 do. do. L—vm. Emtss. 3^/0 do. Ergänzungsnch ö^/o Nordwestbebn Gold Großes Aufsehen erregte auch die Aussöhnung des Kaisers mit dem Fürsten Bismarck und wenngleich man auch hieran keine politischen Folgerungen knüpft, so wirkte die Nachricht doch stimultrend. Vielfach wurde schon der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß durch diese Aussöhnung des alten und neuen Cursis der Wider- stand der Conservattoen gegen den Handelsvertrag mit Rußland gemlldert werden würde, was allerdings nach deren Haltung im Landtag noch stark Zweifelt werden muß. Ueberdies dürfte noch geraume Zeit darüber hingehen, bs der Reichstag diese Frage zu entscheiden hat. Einstweilen stehen dort ®*lc ^Euerprojecte im Vordergrund, deren Erledigung noch nicht so rasch in Aussicht genommen werden kann. Für die Börse werden die Berathungen in der Relchstagscommission immer beängstigender, und selbst Herrn Miquel kommt die Einsicht, daß die Mitglieder der Commission auf einen Weg ge- rothen sind, welcher weit von dem erhofften finanziellen Erfolg abl führen muß. Bemerkenswerth ist noch, daß man jetzt in Frankreich eine Herabsetzung der dortigen Börsensteuer ins Auge gefaßt hat, um den Verkehr in den neugeschaffenen 33/iprocentigen Rententiteln möglichst zu erleichtern. Das spricht doch deutlich genug, wo das Interesse deS Fiskus liegt. Auf die CourSgestaltung des Fondsmarktes war die Flüssigkeit des Gelöst indes von ausschlaggebender Bedeutung. Neuerdings hat nun auch die österreich- ungarische Rente ihren osficiellen Discontfatz ermäßigt, und sowohl an den deutschen Mätzen als auch in London hält sich der Prioatdtscont weit unter den Bankraten, sw daß eine bessere Anpassung dieser Sätze an den offenen Markt in kurzer Zeit n icht ausgeschlossen ist. Der Reichsbank stehen dabet allerdings die hohen Pariser u ad Londoner Wechselcourse hemmend im Wege. Unsere inländischen Anleihen haben stch tn Folge des billigen Geldstandes wieder vollständig von dem vorwöchentlichen MtSMS aus den Stand SO«*tO»O-tßte*ii der Stadt «letze«. Ävfgedore. Januar: 20. Jacob Friedrich Müller, Hoboist batier, mit Karoline Marte Eltiabelh Debuö Hierselbst. 23. Jobumes Greb, Maurer dahier, mit Margaretbe Flank Hierselbst. 23. Marfn Wald, Taglöbner zu Ober-Gleen, mit Katharine Jacobi daselbst. 25 Heinrich Ruhl, Maurer dahier, mit El sabeth Klein hier selbst. 25. Hctnrich Keil, Schneider dahier, mit Marte Katharine Ste-tz Hierselbst. «hefchlie-rrugerr. Januar: 24 Johann Georg Wiuner, Weißbinder und Lackirer dahier, mit Magdalene Karoline Petri hterselbsi. 26. Friedrich Weber, Knecht dahier, mit Margarethe Pitz Hierselbst. 26. Georg Heinrich Erb, Schneider dahier, mit Maria Magdalena Rindt hierselbst. «ebotnu. Januar: 15. Dem Contorist Ferdinand Schmidt ein Sohn, Karl Heinrich Ludwig. 16. Dem Gericht-accesststen Dr. Nicolaus Reinhart eine Tochter, Elisabeth Anna Amalie Eiara. 16 Dem Rangtrec Wilhelm Döll eine Tochter, Emilie. 18. Dem Briefträger Karl Wilhelm ein Sohn, Friedrich. 19. Dem Werkmeister Wilhelm Ludwig Carl Hinkler eine Tochter. 20. D-m Privatgelehrten Dr. Walther Stein eine Tochter, Johanna Julie Maria. 20 Dem Schreiner Emst Falkenheiner ein Sahn. 21. Dem Gastwirth Earl Bauer eine Tochter, Lucie Marie. 21. Dem Schlosser Ludwig Klotz o’k »!>' $cm ®ä(fer Daniel Berger eine Tochter, Emma Luise Marie. 23. Dem Schlosser Adam Uhl ein Sohn. Gestorbene. Januar: 19. Marie Josephine Schwarz, 3 Monate alt, Tochter °°li Schnöder Johann Adam Schwarz dahier. 19. Wilh. Würden, -o ?!rf alf' Bergmann von Backhaus. 19 Friedrich Schmidt, <2 Jabre alt, Landwirth von Atzbach. 20. Karoline Schopbach, geb. x ult, Ehefrau von Schreinermetster Christian Schopbach dahier. 20. Sophie L>chäser, 1 Jahr alt, Tochter von Taglöhner Emerich Schäfer dabier. 21. Emma Rosenkranz, 2 Jahre alt, Tochter Landwirth Philipp Friedrich Rosenkranz zu Phtlippstein. 21. Wilhelm Philipp Haferkorn, 1 Jahr alt, Sohn von Maurer Hermann Haferkorn zu Annerod. 22. Elisabethe Brandenburger, 2'/r Jahre alt, Tochter Din Eisenbahnarbeiter Christian Branden- durger zu Klein-Linden. 23 Friedrich Christian Schomber, 1 Jahr a" Sohn von Schuhmacher Heinrich Schomber II. dahier. 23. Marte Hahn, 3 Jahre alt, Tochter von Landwirth Wilhelm Hahn zu Annerod. 24 Eva Kath. Hedderich, geb. Schnarr, 40 Jahre alt, LudwigShafen-Bexbach. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . Lübeck-Büchner . üfraMtbUrtictt 222.— 223 90 Oest.Nordw^BahnLttH. 2018/, z .x ,ber diesmaligen Berichtsperiode wurde die Stimmung der Geldmärkte durch die beunruhigenden Nachrichten aus Belgrad ungünstig beeinflußt. Niemand vermochte im ersten Augenblick die Folgen der Demission des rabtcalen Cabinets und der Rückkehr des Exkönigs Milan richtig abzuschätzm und man ver" NI ^ weitere Entwicklung der dortigen Ereignisse mit größter ©pannung.; ,eme Acnon gegen die Den Consol-Anlethen verpfändeten Einkünfte iurüdt: •)r2rf! ?rf.nfHneazum Ausdruck ge- zunehmen bereit sei, was nach dem seitherigen doppelzüngigen Verhalten des griechischen durchs schon Tags darauf seiner zuversichtlicheren Meinung §^"/^Enkers nur mit der größten Vorsicht aufzunehmen ist. Die russischen Valuta- "mn un01 2lu§brucf oer lieb, so machten sich diese Ereignisse an Anleihen haben Vs Procent verloren, während die Goldrenten den Pariser Notirungen qurnSfclr?2 , 2er durch heftige Coursabschläge als durch begreifliche entsprechend höher bezahlt wurden. Das vielfach verbreitete Gerücht oon ber 2Bieber= SSS k ?SeCo“w0?!1Rascher als ursprünglich vorauszusehen zulassunq der russischen Staatspaptere unter die bei der deutschen Reichsbank T bo8 r.Lonb letnem Erstaunen über diese neueste Phase der inneren , lombarbfabigen Effecten hat sich bis zur Stunbe nicht bewahrheitet; es wirb aber ?^sis anscheinenb gelöst worben. Dem auch, selbst wenn es eintreffen sollte, ben Inhabern wenig Vortheilbaraus erwachsen. SS m n Ä* eJtcben die Wiener Kreise recht freunblich Der beuttche Besitz hierin ist nur noch klein unb für eine eventuelle neue Anleihe gegenüber rocil er sich in feiner bisherigen Stellung als Gesandter am österreichischen können unsere Börsen kaum in Betracht kommen, nachdem man in Paris ben Sympathien zu erwerben gewußt hat. Leiber läßt bie Aufnahme, l 3procentigen Russen einen Cours einraumt, welcher nicht hinter bemjenigen zurück- iÜT. fr ?e me,n erJtei? ^^cheinen in ber Skuptschina fanb, darauf schließen,1 bleibt, den unsere eigenen Anleihen an den deutschen Börsen besitzen. Unter den r ; für Personen, welche aui einen angeboren, bemüht halt noen. Wahr ist nur, baß n u erschien, sich da sehr ati je unb sonst Niemand zu Wm Ich habe ihm das W Artikel vorgelesen und mi zu erläutern. bie M», wÄe di- r int statutenmäßig - ubr,^ >chemgsg-ld«.A^ spricht von »Recht m eder auf diese Bezüge -- rn „ uibin»8*1* " ' nut m d-° S ' ne 180 die M-eder m Ss. (4 *fbb)l®ä®hOblh. Amrnd v. Lang Göns h Gusi. Jacobi v. Alten- Buseck und Aug. Deibel v. Wieieck Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod „ Gust. Jacobi v. Alten-Buseck Der Brodverkäufer. Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod...... Kg. (4 Psd.) Tafelbrod...... 50 «L. 115 2.—* i'35 0.S0. —lll, jeinats ein« 1 ben । einem ■ Unterstützung ^^ommt, m i, daß e8^,r fratuten* t «<• erha^^' tiirl 141 t. die ob'ge Aeikgeöotenes. 796 Ein Wohnhaus mit Werkstatt zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl.________ Wohnhaus mit schönem Hofraum, für selbst. Gewerbetreibende geeignet,pretswerth zuverk. ®efL Anfragen bittet man tn der Exped. b. Bl. unter N. N. 100 nieberjulegen.______789 Meßlatten und -Stüde jederzeit vorräthig. [715 Joh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung. ■ ÖötDtn V. Nfte eitobject n,9 kei ° ötI Rb '0(8 «beiÄ* UHD lofvtl - «,000 n( . . !?te al1' " ®,ao«' *tti bute durch, Ad-»ach fr«; "9 feintt Sajjf $lln äl b«6 ber * * °°r-9-d'°-a ®lttJ ' Von dem Madchv e Beerdigung des verstorben» Bauer sand beute®ormtttao UV dem St. ier absolutem SMiuß irgend ®auer atte in seinem le^rv gänzlich unbtlUib/. Jn0 und Klang beerdigt. nand auster den avernächsia lgen solle. Infolge defi- bnitzes ftteng geheim gehaüu Meldungen aus Boulogni te Mittag in der Waschanstal sollen getödtet, 60 vniounli des durch eine KesfelyploM )oulogne sur Seine sind zvr :wundete Frau hervorgezogr >pause war, befanden sich le uen. Man befürchtet, daß bii Ehefrau von Krankenwärter Heinrich Hedderich VI. lu Rainrod Kreis AlSfeld. 24. Gottfried Mankel, 13/4 Jghr alt,” Sohn von Tag'öbn^r Gottfrird Mankel dahier. 26. Heinrich Zimmer, 74 Jahre alt, Musiklebrer babfer. Auszug au» öett Kirchenbüchern der Stadt Gietzcn. Evangelische Gemeinde. Ge traute. Mattbäusgemeinde. Den 26. J-nuar. Fr.edrich Weber, Knecht in Gießen, und Margarethe Pitz, Tochter des Bergmanns Werner Pitz in Runzhausen. Markusgemetnde. L Den 25. Januar. Georg H inrich Merz, Kutscher zu Gießen, und (yltfabetb Schm dt, Tochter des verstorbenen Taglöhners Heinrich Schmidt zu Allendorf a. b. Lda. Johannesgemetnde. Den 24. Januar. Johann Georg Wagner, Weißbinder und Lackirer zu Gietzen, ein Wtttwer, unb Magdalene Caroline Petri, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Christian Petri zu Hatzfeld. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 21. Januar. Dem Taglöhner Jakob Rühl eine Tochter, Maria, geboren dm 16 December. Lukasgemeinde. Den 21. Januar. Dem Hilfsbremser Adam Lang ein Sohn, Karl, geboren den 24 December. ™ . denselben. Dem Ingenieur Raimund Wagenschein ein Sohn, Raimund Walther, geboren ben 4. November. Denselben. Dem Bahnarbeiter Jakob Müller ein Sohn, Wilhelm Heinrich, geboren ben 28. December Beerdigte. Markusgemeinbe. „ Den 20. Januar. Caroline Bertha Ottilie Becker, P.ivatin, alt 47 Jahre, starb ben 18 Januar. Den 22. Januar. Karoline Schopbach, geb. Rinn, Ehefrau deS Schreinermetfters Christian Schopbach, alt 71 Jahre, starb ben 20. Januar. Dm 23. Januar. Heinrich Rispel, Postmeister zu Nibba, -ult 45 Jahre, starb zu Nibba ben 20. Januar. Auswärtige aus ben Kliniken. Den 26. Januar. Eva Katharine Hedderich, Ehefrau von Heinrich Hedderich VI. zu Rainrod, alt 39 Jahre, starb den 24. Januar. Coare vom 19./I. 26./L Conre vom 19./L 26./I. 4 /o Hessische Obligation. 106 50 107.05 4i/?/oPortug.-A.88u.89 28.45 28.40 „ Bayern .... „ Baden..... 107 05 107.15 5°/o amort. ©erb. Gold- 104 55 104.70 Rmte .... 5% SerbtscheEismbahn- 69.40 67 — M/o Sächsische Rente. . 86 — 86 20 3V,% BremerStaatsanI. 97.30 97.50 Hyp.-Obl. L. A. . 74.50 70.— „ Hamb.Staatsrente 4o/g Oestr. Goldrmte . 97.80 98.60 4s/o Schweb. Oblig.l880r 103.85 104 50 97.50 98 — l°/o Türken conv. Lit. D. 22.85 22.85 , GriechischeMonopol- 33.95 59/o Ärgent Golb - Anl. Anleihe . . . 35.10 v. 1887 . 46.30 46.50 4’/o Rumänische fRente . 82.45 83.70 3Vi% Ggypt. priv. Anl. 99.75 99 — 5’/n Ruff. Consols S. m 82.05 —.— 5% Sübbahn Lombarbm 104 65 104.40 104.— —— 4°/o bo. bo. 97.70 97.50 3°/o bo. bo. 60.95 60.60 103.30 103.40 4% Prag-Duxer Golb . 100.75 100.85 , Rudolf Golb (Salzk.) 100.75 101.40 101.25 101.85 , Franz-Joses Silber —_— 79.80 108.50 108.40 3% staall. garent Jtal. 101.20 101.50 Eismbahn . . 46 50 48.65 3°/q Ltvorneser . . . 50.60 52.70 85.80 86.30 4o/v Ruff. Sübw -Eisenb. 98.90 99.35 82 30 83.— 40/0 WlabtkawkaS gamt. 99 — 99.25 107 40 107.35 4Vo gar. Sardin.Sec.stir. 57.30 62.45 149.50 151 45 Dresdener Bank. . . 131.05 132.20 129.70 129.90 Mitteldeutsche Credttb. . 92.50 91.80 151.75 153.75 Wiener Bank-Verein . Württemb. Vereinsdank 1028/s 125.40 1023/4 125.10 112 50 112.40 Deutsche VereinSbank . 101.80 101.80 q^oescg Irxtoiceoe Buchen- und Etchen-Scheiter, I 143 rm Buchen- und Eichen-Stöcke, „ „ „ Knüppel, ! 4350 Stück Buchen-, Eichen-u-Nadelwellen o V\WW*Nchf, Vermietungen. Br> Jedermann Atpmröschen Ecke Lindenplatz—Wallthorstratze 798 48 rm 153 „ Vermischte Anzeigen. TI /*■ T 792 Frische Butter und Eier, Hand- und Limburgerkäse, fst. Magarine-Butter empfiehlt [805 Fr. Schmidt. Sckloßqaffe 5. Ausflug nach dem Windhof. Die verehr!. Ball-Tbeilnehmer sind freundlichst eingeladen- — Zusammenkunft i/,4 Uhr an der Lahnbrücke. [790] Der Vorstand. Jedes Hühnerauge entfernt radikal im Gsmbscher Gemeindkwsld. ____ 3MK** 1. Mittwoch den 31. Januar TM Brennholz: Musik. Hausfreund Blätter für ausgewäMte Salo—ft VL Jahrgang. Menathoh xwei Nummern (mit Textbeilage). Praia pro Quartal 1 M. Probe - MiuamerQ gratis rod franco. C. A. Kochs Vertag, Leipzig. Kühneraugenringe, i CappilaricilL Depot: A. Welz, mm. F. E. 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Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause (Teufelslustgärtchen 3) aus statt. 801 Oscar Höpfner’s Institut für Orthopädie, schwedische Heilgymnastik und Massage-Kuren nach ärztlicher Verordnung. Damen-Behandhing. Auch Behandlung im Hause des Patienten. Unbemittelte frei. [362 Anmeldezeit von 9—11 Uhr Vorm.: Giessen „Hotel zum Rappen , 1. Etage, Zimmer Nr. 27. Sommer-Saison: Bad-Nauheim „Villa Hopfner“. zu oermiethen. Neuen Bäue 11- Eiamttag den 27. d. Abends 8 Ahr: Myerverem Feier des iz. stiftungsfestes im Vereinslocaft Coursbericht so« E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 27. Januar 1894. Schlutzeouri« i Uhr 15 Mtn. Sie schimsten natürlichen Locken erzeugt dauernd nur Reisszeuge von 2 bis 50 Mk. empfehlen LiebriclissGebr, Schmidt Neuenweg 16. 816 aMF” 2. Donnerstag den 1. Februar Bau«, Werk« «nd Nutzholz: 85 Eichen-Stämme von 15—52 cm Durchmesser, 4—14 m Länge —77,84 fm haltend. 36 Nadel- „ „ 16-49 „ „ 6-20 „ „ = 24,95 , 4 Buchen- „ , 30-48 , ,, 8-12 „ „ = 5,12 „ 35 Buchen-Lenkwieden, OA„ 28 Eichen- und Nadel-Derbstangen = 3 fm haltend. < Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags 9 Uhr am Pohlgonser, Weg am Bahnübergang Gambach, den 24. Januar 1891. Srotzherzogliche Bürgermeisterei Sambach. R e u h l. Waschbüttcu Mobilien-Nersteiqerung. in^ößter AilSwahl empfiehlt billigst Mittwoch den 31. Januar und Donnerstag den 1. Fe- WUH. Kohlermann, nuferer \bTttaTf Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in vormundschaftlichem 814]________Neustadt 15:_________I Auftrage im Saale des Cafe Leib: 816 Ein Zweirad, sowie s »Lude Mobilien, Weihreua re., barunter: 5 vollständige S’ÄXÄ Betten, 1 Kinderbett, Nachttische, Waschtische, Sw Ein gut »h-u.mr »a-e«,. ge- Commoden, 1 Sopha, Sessel und Stühle, Kle.dcr^ eignet für Bäcker oder Flaschenbterhandler, schranke und sonftrge Gegenstände. öl<1 zu verkaufen Zu erfragen in der Exp.d Bl. Roloffj Gerichts-Taxator. Heute Sonntag den 28. Januar: 813 CONCERT 767J Ein kleines Logis an einzelne Person zu oermiethen- Asterwep 47, 806] Kleines Familtenlogis zu ver- miethen.______Grotze Mühtgaste 4. 8001 Sckön möbl. Zimmer zu verm- Nähe der Kliniken und Bahnböfe. Näheres Schulstraße 5 tm Laden- 7991 Ein möbltrtes Zimmer mit Cabi- net zu oermiethen-Seltersweg 3. Samstag den 3. Februar, 7« Abends MASKEN-BALL mit Gruppen - Aufführungen im Saale des „CAFE LEIB“. «intriltSkarten h 1 8RL, Geheimkarten ä SO W«., L 25 Psg. sind bei den Herren D- H eil, Lindenplatz, Friseur Stier, Schulstraße, Handschuhfabrikant Wirstg, Seltersweg, Kaufmann F-Egly, Brandplatz, und Kaufmann G- Sonntag, Neuen Bäue, ui haben. 774 Eintrittspreis an der Kaste 1.20 Mk., Gallerte 25 Psg. Geheimkarten für Mitglieder können vom 29. d.M. ab, Mittags von 12—2 Uhr bei Herrn Höpfner, Löberstraße 12, in Empfang genommen werden- NB. Nur Damen im Besitze von Einlaßkarten (die vom Vorstand erhältlich) haben Berechtigung zum Balle'___________________________Der Borstand. InnuM - Mur- Gehülfenschaft Gießen. Accordant zum Planiren eines Ackers im Neustädier I Feld gesucht. Näh, in der Exp d-Bl (768 I 797 Ein braves tüchtiges Mädchen, I welches kochen kann, und Hausarbeit versteht, per 1 März gesucht von Frau Robert Haas, Seltersweg 18. 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Marienburger E^B^Sct. 96.16 968.00 312.60 149.30 103.70 106.60 72.40 Gelsen. Bergw^Act. 143.201 »er. Köuigs-LaurahXlct. , Landen-: fest. 114.30 Reichsdank-Dtscant 4 pCt. — Frankfurter Bank-Discont 4 pttt. 20 Franken-St. 120 do. in ‘/« ! Dollars in Gold 6 Brief 16.24 16.19 4.19 lelds Veld 16.12 16.11 4.16 orte«. Ducaten Engl. Sovereigns fl. Rust. Imperiales Brief 9.60 20.35 16.65 Gel» 9.56 1 20.30 ! 16.63 Rebacttee: N, Gchrtzd». — Druck und Verlag d« Brühl'fch« ftruckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in Gieß«: Di- httsttge Nummer «mfatzt 12 E-it-m