ain M. is । Els- Liter. a.M. Gimtie I ;aTeriä^ I ibrik: Jahr. in“*ß auch der sichert. in allen Preis-. =e und zurück- ' zu bedeutend isen. rifaten, empfiehlt Mm; MM. MWM, 2205 8. mkEtidnßvßtn, em-eN'Alatieüttr in SifötiidJfrn, Wtrnu. I* aten tu gauz en Sie in aturcn ani°W Garantie sorM^ Wgftcn Wau hafistaedt, fttlMiVW’ ,enH'12' (34351 Mt*Ly rE? fei n «ittagö«u'^ rSmO^' e Vertreter ^«s:S "ÄSnrS" Nr. 96 Erstes Blatt. Donnerstag den 26. April 1894 Der •M™« A«|dtnr «rschnni rüglich, ■M »ulnahmt bei Du Gietzenrt »eettheiratUi ■m*ew dem Hnyt|n •Hallig breieel beitdeft Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. thrrtdj&tin,n A*#eer*ret»rt*l 2 tNert 90 Mg. »M 8nngrrlelm. Dued) bie Post bqa|* 8 »arf 60 ft». W*ertiz>n, gffibiH— unb Drucker«: J4BtttalcW.il Aints- und Anzeigeblutt für den Tiveis Gietzen. iBnelet Injrigt* >■ brr NechueNtags für b«w Mfoibm leg erfcheinenden Nummer bis 8em. 10 Uhr. V~ chratisönkage: chießener Aamikienökätter. «Re Nlluoncen-Burraux des In. und Auslandes u^m «■jttgen für den .Gießener Heutiger- entgegen A»ntlicher- Theil. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Bauarbeiten ist der Verkehr für Fuhrwerke und Reiter vom Kanzleiberg bis an die Ecke der Schul» und Lonnenstraße bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, den 24. April 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Bekanntmachung, betr. die Faselschau zu Gießen. Bei der am 18. l. Mts. zu Gießen abgehaltenen öffentlichen Faselschau, find die nachfolgend verzeichneten Fasel für tauglich befunden worden, als Gemeinde-Zuchtstiere verwendet zu werden. Sämmtliche Thiere sind an einem Horn mit BrandstLmpel versehen. Gießen, den 18. April 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Orb. Gigenlhümer »äset Äameti Wohnort Rasse Alter Farbe .rtotper: beschaffenbeit Gcsundveiis- u.Nähr»ustand 1 Pachter Güngerich Hof Heibertshausen Vogelsb. Bastard 2 Jahre Braun Genügend Gut Angekört. 2 Julius Zimmer Lauter 'Vogelsberger 15 Monat Braun Gut Gut dito. 3 Derselbe ff 16 Monat Braun Gut Gut dito. 4 Heinrich Henrich Lang GönS vogelSb. Bastard 17 Mona« Braun Genügend Gut dito. 5 Ludwig Müller Wieseck W H l‘/i Jahr Braun Genügend Gut dito. 6 Georg Hahn Bellervheim Simmenthaler 16 Monat gelb u. wdft Gut Gut dito. 7 Bert und Lantelm Londorf u 14 Monat g'lb u. weift Genügend Gut btto. Deutsches Reich. Berlin, 24. April. Kaiser Wilhelm hat eS sich auch in diesem Jahre nicht nehmen lassen, seinem erlauchten väterlichen Freunde und hohen Berdttndeken, dem König Albert von Sachsen, zu dessen GeburtSseste persönlich seine Glückwünsche darzudringen. Zu diesem Behuse traf der Kaiser, von Eisenach kommend, am Montag Mittag ^12 Uhr auf dem Böhmischen Bahnhose in Dresden ein, wo ihn König Albert empfing- die Begrüßung zwischen beiden Monarchen war ungemein herzlich. Nach der Ankunft im Residenzschloffe begrüßte der kaiserliche Gast die Königin Carola und die Prinzessinnen, später begab er sich mit dem König Albert zu Wagen nach dem Alaunplatze, auf welchem große Truppenparade stattsand. Bei derselben führte der Kaiser sein sächsisches Grenadier - Regiment zwei Mal dem Könige vor. Um 4 Uhr war Familientafel in der königlichen Billa zu Strehlen, nach deren Beendigung der Kaiser von der Haltestelle Strehlen aus nach Eisenach, resp. der Wartburg, zurückreiste. — Der Bundesrath ist sehr fleißig bei seiner Nachlese zur vergangenen ReichstagSsession. Am Montag hielt der BundeSrath eine außerordentliche Sitzung ab, in welcher der vom Reichstage genehmigte Antrag Schröder, betreffend die Kündigungsfrist für Handlungsgehilfen, den zuständigen Aus- schüffen überwiesen wurde, während das neue Börsen- steuergesetz definitiv die Zustimmung deS BundeSratheS in der vom Reichstage beschloffenen Fassung erhielt. DaS letztere kann also am 1. Mai ungehindert in Kraft treten. — Ueber die angeblichen Pläne der Reichs- regieruug in Bezug auf die Wiederaufnahme der steuer- und finanzpolitischen Action tauchen schon jetzt allerhand Nachrichten auf. Ihnen zufolge soll regierungS« tätig beabsichtigt sein, dem Reichstage in seiner nächsten Session die Steuer- und Finanzreform im verengten Rahmen wieder vorzulegen, unter Verzicht auf die projectirte Ueber- wetsung von 40 Millionen Mark jährlich aus ReichSmitteln an die Einzelstaaten und unter Herabminderung der Sätze der Tabakfabrikatsteuer. Letztere Angabe wird indeffen von anderen Meldungen mit der Versicherung bestritten, daß man in RegierungSkreisen eine etwaige Herabminderung der Sätze der Tabaksteuer noch gar nicht in Erwägung gezogen habe. Jedenfalls erscheinen alle Mittheilungen über neue Steuerpläne der Reichsregierung sür die nächste Reichstagssession einstweilen noch sehr verfrüht, auch ist schwerlich zu glauben, daß man sich an maßgebender Stelle in Berlin über die Umarbeitung des gescheiterten Steuer- und Finanzreformwerkes bereits schlüssig gemacht haben sollte. — Freiherr v. Unruhe - Bomst, der bekannte frühere ReichStagsabgeordnele, ist auf seinem Gute Langhainers- dorf in der Neumark infolge eines Schlagfluffes, 69 Jahre alt, gestorben. 1857 zum Landrath deS Kreises Bomst ernannt, vertrat der Verstorbene denselben bis in die sechziger Jahre hinein im preußischen Abgeordnetenhause. Seit 1867 aber war Herr v. Unruhe der Vertreter seines landrathlichen Kreises im Reichstage und zwar ununterbrochen bis 1893. Hier gehörte er der freiconservativen Partei an- im „Canell- reichStage" von 1887—1890 war Herr von Unruhe - Bomst zweiter Dicepräsident. Sein Reichstagsmandat hatte er kurz vor den Neuwahlen des Jahres 1893 aus persönlichen Gründen dcfinitiv niederlegt, nachdem er am 1. April 1893 bereits aus dem Staatsdienste geschieden war. Arr-laird. Petersburg, 23. April. Die „Nordische Telegraphen- Agentur" meldet aus Moskau: Die Stadtverordneten- Versammlung beschloß, den Majestäten anläßlich des für ganz Rußland freudigen Ereigniffes der Verlobung deS Großfürften-ThronfolgerS bie aus liefstem Herzen kommenden, treu untertänigen Glückwünsche Moskaus unterbreiten zu lassen, sowie dem Brautpaar und dem Großfürsten SergiuS und Gemahlin zu gratuliren. Das Stadtamt wurde beauftragt, Vorschläge zn machen, wie Moskau die bevorstehende Vermählung am würdigsten begehen könne. Neueste WolffS telegraphisches Correspondmz- Bureau. Berlin, 24. April. Saaten st and für Gesammt- deut sch land für Mitte April: Winterweizengut, Sommerweizen gut bis mittel; Winterspelz gut; Winterroggen gut, Sommerroggen gut bis mittel; Sommergerste gut; Hafer gut bis mittel; Klee mittel, Wiesen mittel. Die Wintersaaten waren vielfach durch Trockenheit beeinträchtigt, die um die Mitte des April eingetretenen Regensälle berechtigen zu guten Hoffnungen; für die Frühjahrsbestellung war die trockene warme Witterung außerordentlich günstig, doch ist von der Saat in Folge der Trockenheit erst wenig aufgegangen. Berlin, 24. April. Platen und Genoffen brachten im Herrenhause eine Interpellation ein, ob der Regierung der Umfang der durch den Orkan vom 12. Februar verursachten Beschädigungen bekannt sei und eventuell welche Maßregeln die Regierung zu ergreifen gedenke, um dem durch die gedachten Zerstörungen geschaffenen Nothstande deS KleinbefitzeS abzuhelfen. Fulda, 24. April. Die Bischofs wähl hierselbst findet am 27. April statt. München, 24. April. Im Finanzausschuß äußerte der Finanzminister in der Debatte über den Etat der Zölle und inbirecten Steuern u. A.: Seit der Einführung der Abstufung des MalzaufschlagS zu Gunsten der kleineren Brauereien im Jahre 1889 find in Bayern 489 kleinere Brauereien entstanden. Aus der Tabaksteuer und den Tabakzöllen wurden al6 Antheil Bayerns 25,100,000 Mk. etatifirt. Man erwartet, daß im Herbst eine Erhöhung der Tabaksteuer ab 1895 eintreten wird. Rom, 24. April. In der Rede, die der Papst heute in der vatikanischen Basilika in spanischer Sprache verlesen ließ, heißt es: Die spanische Wallfahrt war von so großer Bedeutung, daß Niemand ihrer vergeffen wird; sie konnte auch den Augen der Sektirer nicht unbemerkt bleiben, von denen einige in Eurem Vaterlande selbst unwürdige Handlungen begingen; dieselben brachten indeß eine gegenteilige Wirkung hervor, indem sie Eueren Eifer entflammten und vor der Welt die Bedeutung Euerer Huldigungen bekundeten. Die Rede betont dann, daß daS ganze katholische Spanien bis in die gesetzgebenden Versammlungen von dem Unwillen über die erwähnten Handlungen erfüllt war, worüber der j Papst seiner lebhaften Genugthuung Ausdruck gibt. Depeschen bei Bureau .Herold*. Darmstadt, 24. April. Der Großfürst-Thronfolger von Rußland wird sich von Coburg birect nach Petersburg zurückdegeben, während die Prinzessin Alix die Königin Victoria nach England begleitet. Berlin, 24. April. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Abberufung des Gesandten am bayerischen Hofe Grasen , Eulenburg von seinem Posten behufs anbertoeiter dienst- 1 kicher Verwendung. Berlin, 24. April. Nachdem die Ausführungen zu dem irtoeiterten Reichs ft empelabgabengefetz in der Instanz des BundeSralhS genehmigt wurden, wird die Veröffentlichung deS Gesetzes in den nächsten Tagen erfolgen. Berlin, 24. April. Die „Voff. Ztg." plaidirt in einem Leitartikel für gesetzliches Verbot deS Duells unter Hinweis auf das längst bestehende Verbot desselben in der englischen Armee. Staatsmänner wie Caprivi und Miquel hielten es für angebracht, selbst Edelleute nicht zum Zweikampf aufzufordern, sondern dem Gericht zur Rechtsprechung zu übergeben; was dem Kanzler und einem Minister recht sei, sollte auch einem Lieutenant billig sein. Religion und Vernunft verurtheilten gleichermaßen den Zweikampf. Berlin, 24. April. Die im Lause des WinterS erfolgten Bemühungen für Wiederaufnahme des Flachsbaues in Deutschland Haden mehrfachen Erfolg gehabt, besonders in Süddeutschland und Westfalen. W Frankfurt a. M., 24. April. Die Anwälte deS hiesigen Oberlandesgerichtsbezirks beriethen gestern in einer außerordentlichen Versammlung über den Erlaß deS Justizministers betr. die Beschränkung der Freiheit der Advocatur. Die Versammlung stellte in Abrede, daß im Anwaltsstande durch die Freiheit der Advocatur Mißstände entstanden seien, sprach sich gegen jede Beschränkung der letzteren auS und ersuchte den Vorstand, in diesem Sinne eine gutachtliche Aeußerung abzugeben. Rom, 24. April. Ministerpräsident Crispi verbot für den 1. Mai in ganz Italien jede öffentliche Kundgebung ober Procesfion. Paris, 24. April. In Marseille wurde ein deutscher Major NamenS Senn wegen Verdacht der Spionage verhaftet, aber auf höheren Befehl wieder freigelaffen. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 24. April 1894. Nach Verkündigung einiger Einläufe setzt die Kammer ihre Berarhungen mit Cap. 142, Justizverwaltung, fort. Der Ausschuß beantragt hier eine Reihe von Abstrichen, insbesondere die für das Asphaltiren der daS Justizgebäude zu Darmstadt umgebenden Straßen geforderte Summe von 30900 Mk., ebenso kann der Ausschuß nicht befürworten den Neubau einer Anstalt für jugendliche Gefangene, Errichtung eines Backhauses im Hofe deS Provinzialarresthauses zu Darmstadt, sowie die Ei Weiterung der Haftlocale zu Höchst, Fürth und Großumstadt. Für den weiteren Neubau eines dritten Flügels in der Zellenstrafanstalt Butzbach wurden 390000 Mk. bewilligt; ebenso für den Neubau eine« AmtSgerichtSgebäudeS in Osthofen 69 700 Mk. und für Pfeddersheim 90000 Mk. Im Ganzen werden 641 140 Mk. bewilligt. Zu Cap. 143, Centralbauwesen, werden für Errichtung eines DienstgebäudeS in Groß-Gerau 76 700Mk. genehmig:. Die Berathung wegen Errichtung eines solchen in Offenbach wird ausgesetzt. Für Errichtung eines DienstgebäudeS des KreiSbauamtS in Gießen werden 34000 Mk. genehmigt. Cap. 144, Baufond der Maln-Neckar-Bahn, wird mit 14600 Mk. genehmigt. Abg. Friedrich dankt der Regierung für die geplante Verlegung der Station Arheilgen, wofür 46000 Mk. vorgesehen sind. Abg. HaaS fragt die Regierung, ob es sich nicht empfehle, auf der Main-Neckar-Bahn eine andere Construction der Eisenbahnwagen herbeizusühren, insbesondere für d>e durchgehenden Schnellzüge. Er verweist dabei auf die preußischen Bahnen. Ministerialrath Michel erwidert, die Anschaffung neuer Wagen habe noch nicht ftattgefunben und würde der Wunsch deS Abg. Haas später berücksichtigt. Zu Cap. 145, Baufond der Oberhessischen Eisenbahnen, werden 252 000 Mk. genehmigt und ein Antrag des Abg. Erk, Tit. 4 deS Cap. von der Berathung abzusetzen, einstimmig angenommen. Cap. 146, Vorsorgliche Geländeerwerbungen für spätere Erweiterungen der Eisenbahnen, wird mit 180 000 Mk. und Cap. 147, Hofbauwesen, mit 58 600Mk. genehmigt. Ebenso wird Cap. 148, Unterhaltung der Staatsstraßen, mit lOOOOOMk. ohne Debatte bewilligt. Zu Cap. 149, Territorial-Fluß- und Dammbau, wird Tit. I, Erbauung eines Hafens zu Gernsheim, "mit 383000 Mk., Tit. II, Regulirung des Rheins am linken Ufer bei Rhein- Dürkheim und am rechten Ufer, mit 279 000 Mk. einstimmig genehmigt. Ebenso Cap. 150, Ergänzung des Staats- domanialvermögens, mit 282 000 Mk., Cap. 151, Ausleihungen aus der Hauptstaatskasse mit 20 000 Mk., Cap. 152, Zuschuß zu den Aufwendungen für Matricularbeiträge, 1500 000 Mk., und Cap. 153, Ausgaben, welche nicht zur laufenden Verwaltung gehören, 12000 Mk. Hiermit sind die außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben erledigt. Nunmehr setzt das Haus seine Berathung mit dem zurück- gestellten Cap. 9, Verzinsung und Tilgung der Staatsschulden, fort. Der Ausschuß wünscht, daß von Seiten der Regierung eine regelmäßige Tilgung der Staatsschuld angestrebt werden möge, wie dies schon auf dem vorigen Landtag der Wunsch beider Kammern war. Der Staat, der das Gleiche bei den Änlehen aller seiner Aufsicht unterstellten Gemeinden verlange, müsie hier mit gutem Beispiel vorangehen. Die Bedenken, daß durch eine regelmäßige Amortisirung eine Beunruhigung der Inhaber von Papieren eintrete, hält der Ausschuß für unbegründet. Man ist ferner der Ansicht, daß mit einer regelmäßigen Tilgung von */zpCt. des 1876er 4procentigen Etsenbahnanlehens der Anfang gemacht werden soll. Abg. Wo lfSkehl begründet in eingehender Weise diese Anträge. Finanzminister Weber kann sich mit den Ansichten des Ausschusses nicht einverstanden erklären. Er spricht sich für Tilgung der Staatsschuld in indirecter Weise, event. durch Rückkauf dieser Eisenbahnschuld an der Börse oder für Ver- loosung aus. Der hessische Staat habe in indirecter Weise seine Schulden so getilgt, wie es kein anderer Staat gethan habe. Abg. Metz- Darmstadt stimmt im Allgemeinen der Ansicht der Regierung zu. Abg. Metz-Gießen wird aus reinen practischen Gründen gegen den Ausschußantrag stimmen, ebenso der Abg. Jöst und seine politischen Freunde. Es liegen noch weitere Anträge der Abg. Wolfskehl und Hechler vor. Der Antrag des Ausschusses, sowie die beiden Anträge werden abgelehnt und demgemäß von einer Tilgung der Staatsschuld in der geplanten Weise abgesehen. HiMnit ist die Tagesordnung beendigt. Morgen früh 9 Uhr Sitzung. Auf der Tagesordnung steht die Weinsteuer. totale* rrrr- ^ovinzielles. Hießen, den 25. April 1894. * * Der Vorsitzende des Landesausschusses der laudwirth- jchastlicheu Vereine des Großherzogthnms, Herr Kreisrath Haas in Offenbach, ließ am Vermählungstage an unser Herrscherpaar im Namen der hessischen Landwirthe daS nachfolgende Glückwunsch-Telegramm abgehen: Ihren Königlichen Hoheiten dem Großherzog und der Großherzogin, Coburg. In althessischer Treue und Liebe dem neuvermählten Fürstenpaar huldigend, senden die Landwirthe des Groß- herzogthums die ehrfurchtsvollsten und innigsten Glückwünsche. Gottes reichster Segen ruhe für alle Zeiten auf unserem Großherzog und unserer Großherzogin. Im Auftrage: Haas. Hierauf ist von Allerhöchster Stelle folgendes gnädigstes Antwort-Telegramm eingegangen: Präsident Haas Darmstadt. Allen meinen getreuen Landwirthen bitte unseren herzlichen Dank auszusprechen für die Glück- und Segenswünsche. Ernst Ludwig. * Berichtigung. In dem in Nr. 94 gebrachten Berichte über den Festcommers zu Ehren des Herrn Geh. Hofraths Professor vr. Heß finden sich einige Namensentstellungen und Jrrthümer. Von letzteren muß mindestens der Paffus über die Anwesenheit auswärtiger Forstwirthe dahin berichtigt werden, daß weder Professor Dr. Lorey- Tübingen, noch Oberforftmeister Dr. Borggrev e-Wiesbaden anwesend waren. * * Unfall. Gestern Abend gerieth am Seltersweg ein dreijähriges Kind unter ein Fuhrwerk und wurde am Fuße verletzt. Den Fuhrmann trifft keine Schuld. * * Die im Großherzogthum Heffen ausäsfigeu Zahnärzte hielten in Darmstadt am vorigen Sonntag eine Versammlung, in welcher die Gründung eines Vereins hessischer Zahnärzte beschlossen wurde. Der Verein bezweckt neben der Förderung der zahnärztlichen Wissenschaft die Wahrung der Staudes- Interessen der hessischen Zahnärzte. In den Vorstand wurden die Herren Koch-Gießen, Köhler-Darmstadt, Langheinz- Darmstadt, als Beisitzer die Herren Stahn-Mainz und Jäger-Gießen gewählt. Der Verein hat zunächst viertel- jährliche Versammlungen in Aussicht genommen. * * Zur Weinsteuer. Nach Schluß der Redaction ging uns aus Darmstadt folgendes Telegramm zu: In namentlicher Abstimmung lehnte die zweite Kammer mit 22 gegen 21 Stimmen die Ein- stellung von 300,000 Mark, Ertrag für Weinsteuer, ins Budget ab. Die Kammer vertagte sich hierauf auf 14 Tage. ♦ * Der Kaiser als Regimentschef. Die Zahl der Regimenter, deren Chef oder Inhaber der Kaiser ist, ist durch seine Ernennung zum Chef des Großbritannischen 1. Royal-Dragoner-Regts. auf 17 gestiegen. Von ihnen gehören 8 der preußischen Armee an, nämlich das 1. Garderegt. z. F. in Potsdam, das 110. (bad.) Gren.-Regt. in Mannheim und Heidelberg, das 116. (Hess.) Jnf.-Regt. in Gießen, das 145. Jnf.-Regt. in Metz, das Regt, der Gardes du Corps in Potsdam, das Leib Garde-Hus.-Regt. in Potsdam, das 13. Ulanen-Regt. in Hannover und das 1. Garde-Feld-Art.-Regt. in Berlin, je ein Regiment ist bayerisch (1. Ulanen) in Bamberg, sächsisch (101. Grenad.) in Dresden und württembergisch (120. Jnf.- Regt.) in Weingarten, so daß der Kaiser an der Spitze von 11 deutschen Regimentern steht. Im österreichisch-ungarischen Heere ist er Oberst-Inhaber des Jnf.-Regts. Wilhelm I. Nr. 34 und Inhaber des ungar. Hus. - Regts. Nr. 7; im russischen Chef des Petersburger Garde-Gren.-Regts. König Friedrich Wilhelm III. und des 85. Jnf.-Regts. Wyborg- endlich wird er in der portugiesischen Armee als Ehrenoberst des 4. Cavall.-Regts. geführt. Von fremden Marinen führen die schwedische und die norwegische den Kaiser ä la suite; ferner gehört er als Ehrenadmiral der dänischen und als Admiral ok the fleet der englischen Marine an. SE2 4^ * * In Amerika verstorbene Heffen. New-York City, N. 2).: Auguste Mayer, Gattin von Wilhelm Mayer, 52 Jahre alt, aus Gießen. Friedrich Landmann, 84 Jahre alt, aus Hirzenhain. Pauline Schlieshahn, geb. Racky, aus Mainz. — Darke County, O.: Heinrich Gottlieb Diesmeier, 78 Jahre alt, aus Darmstadt. — Hi ghbrid ge bei Chicago, Jll.: Franz Baer, 78 Jahre alt, aus Klein-Winternheim. — Oil City, Pa.: Georg Paul, 73 Jahre alt, aus Schlitz. — Town Byron, Fond du Lac County, Wis.: Jakob Lerß, 78 Jahre alt, aus Darmstadt. * * Oeffentliche Anerkennung edler Thaten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Schiffs- führer Wilhelm Jansen aus Duisburg in Anerkennung der von demselben am 12. Februar dss. Js. mit Muth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des Erich Klug von Mainz vom Tode des Ertrinkens, sowie der Andreas Jöckel lV. Ehefrau, Marte, geb. Greb, zu Lanzenhain, in Anerkennung der von derselben am 11. Februar l. Js. mit Muth und Entschloffenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung der Ehefrau des Carl Jöckel I. von da vom Tode des Ertrinkens je eine Geldprämie zu verleihen geruht. * * Schuldienst - Nachrichten. Am 31. März wurde dem Schulamtsaspiranten Johann Diehl aus Wies-Oppen- heim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Oppenheim, — am 4. April wurde dem Schulverwalter August List zu Ensheim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule daselbst, — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Bergk aus Lang-Göns eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Groß-Eichen, Kreis Schotten, — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Seipp aus Gambach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rüsselsheim, Kreis Groß-Gerau, — am 7. April wurde dem Schulamtsaspiranten Carl Eimer aus Großen-Linden eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Allendorf a. d. Lda., Kr. Gießen, — an demselben Tage wurde der Schulverwalterin Elisabetha Dietz zu Hechtsheim eine Lehrerinnenstelle an der Gemekndeschule zu Klein-Krotzenburg, Kr. Offenbach, — an demselben Tage wurde der Schulamtsaspirantin Cäcilie Gutperle aus Viernheim eine Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Bürgel, Kreis Offenbach, — am 11. April wurde dem Schullehrer Johann Adam Carl Werner zu Ober-Kainsbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Richen, Kreis Dieburg, — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Philipp Bersch aus Neu-Isenburg die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rodheim, Kr. Gießen, übertragen. * * Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Unter-Schönmattenwaag, Kreis Heppenheim, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 900—1000 Mk. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bermersheim, Kreis Worms, mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Romrod, 23. April. Das Hochzeitsgeschenk der Stadt Romrod für Seine Königliche Hoheit den Großherzog ist durch die Großherzogltche Bürgermeisterei unterm 16. April Großherzoglichem Hosmarschallamt übersandt worden. Da unser Landesfürst zu dieser Zeit bereits in Coburg weilte, konnte das Geschenk erst am Tage des Einzugs der Allerhöchsten Herrschaften in Darmstadt präsentirt werden, worauf noch am selben Tage dem Herrn Bürgermeister Schmidt der Allerhöchste Dank telegraphisch, wie folgt, zuging: „Das schöne Geschenk.meiner alten treuen Stadt Romrod hat mich sehr gefreut; viel herzlichen Dank bitte allen auszurichten. Ernst Ludwig." Die Freude der braven Romröder über diese Anerkennung seitens des geliebten Landesherrn war natürlich groß; der Tag des erhofften Einzugs des Allerhöchsten Paares in Romrod wird auch der Landesherrin die treuen Gesinnungen der Einwohnerschaft bezeugen. D. Ztg. W. Lich, 24. April. Wie ein treues Lehrerwirken geehrt wird, zeigte gestern in herzerfreuender Weise die Stadt Lich bei der Beerdigung des am vorigen Samstag verstorbenen Herrn Lehrer Sauer, denn einen gewaltigeren Leichenzug als den des Entschlafenen hat man hier noch niemals gesehen. Dem Sarge voraus gingen die Schüler des Entschlafenen, die Zöglinge der PräparandentzAnstalt, verschiedene Vereine und ungefähr 60 Lehrer, während demselben die Angehörigen, der Stadtvorstand und viele, viele weitere Leidtragende aus allen Ständen nachfolgten. Die Gedächtniß- rede hielt in tiefempfundenen und ergreifenden Worten Herr StiftSdechant Klingelhöffer, weitere Reden wurden noch gehalten von Herrn Schulrath Büchner aus Gießen und dem Obmann des hiesigen Bezirkslehrervereins; Grabgesänge fanden statt durch die Schüler des Verstorbenen, den Lehrerverein und einen hiesigen Gesangverein. — Herr Sauer war nur wenige Tage erkrankt; ein Plötzlich aufgetretenes Nierenleiden bereitete dem sonst so gesunden und kräftigen Manne ein rasches Ende in dem noch nicht vollendeten 59. Lebensjahre. Die hiesige Schule verliert in ihm einen vorzüglichen, pflichttreuen Lehrer, die Lehrer selbst einen offenen, ehrlichen und biederen Freund und wackeren College», viele Einwohner einen allezeit freundlichen Berather. Sein Gedächtniß wird deshalb im Segen bleiben. + Lich, 24. April. Herrn Schulverwalter G ö d t e l dahier wurde eine Lehrerstelle in Londorf definitiv übertragen; zu seinem Nachfolger an hiesiger Schule wurde Herr Schulamtsaspirant Alt von hier ernannt. △ Grunberg, 24. April. Der Umsatz der Kartoffeln hat seinen Höhepunkt jetzt in der Zett des Setzens der Kartoffeln erreicht. Die seitherigen guten Preise für Kartoffeln brachten auf dem letzten SamstagSmarkt eine ungemein starke Zufuhr aus der Wetterau. Die Preise gingen in Folge des starken Angebots erheblich herunter. Bezahlte man bei Beginn des Marktes noch 5,50 Mark für den Doppelcentner, so sank im Verlauf desselben der Preis bis auf 3,50 Mark. Im Durchschnitt kann der Preis mit 2,50 Mark per Centner veranschlagt werden. Nahe an 1000 Centner gelangten zum Verkaufe. Außer der starken Zufuhr auf dem hiesigen Fruchtmarkt werden aber noch von Händlern ganze Waggons Kartoffeln aus der Wetterau bezogen und in die Dörfer unseres westlichen Vogelsberges verbracht. Nicht der Mangel an Kartoffeln selbst veranlaßt den Ankauf anderer Kartoffeln, sondern die gemachte Erfahrung, daß ein Wechsel in den Setzkartoffeln die Grundbedingung einer guten Kartoffelernte ist. Grunberg, 23. April. Wie nunmehr bestimmt, wird das fünfzigjährige Dienstjubtläum des Herrn Lehrer Reuß hier am Montag den 21. Mai gefeiert werden. Das zum Zwecke der Feier gebildete Comite ist bereits in Thätigkeit, um den Tag zum Ehrentag sowohl für den Jubilar als auch für unsere Stadt zu gestalten. Neu • Ulrichstein, im April. Die Arbeitercolonie Neu- Ulrichstein, die unter dem Protectorate S. K. H. des Großherzogs steht, hat den Vermählungstag S. K. H. durch eine Fest fei er ausgezeichnet. Gestern Abend versammelten sich die Colonisten im Sonntagsanzuge zu einer Andacht^ die von dem evangelischen Geistlichen über das Wort: „Fürchtet Gott, ehret den König" abgehalten wurde und sichtlich Eindruck machte. Bei dem Abendessen, wozu den Colonisten Bier gereicht wurde, brachte der Jnspector einen Toast auf die hohen Neuvermählten aus, der kräftigen Widerhall fand. Patriotische Gesänge wurden angestimmt, auch von den Colonisten Gedichte vorgetragen. Der katholische Pfarrer ergriff die Gelegenheit, von der freundlichen Fürsorge des Vorstandes und der Freunde der Colonie zu sprechen und daran einen Toast anzuschließen. Auch dem Jnspector wurde Anerkennung gezollt, selbst durch eine Rede eines Colonisten und so verlief der Abend in fröhlichster Stimmung aller Theilnehmer und. lieferte aufs Neue den Beweis, daß die Leitung sich bemüht und es versteht, den patriotischen Sinn zu pflegen und in das Leben der Arbeit ermunternde Festlichkeiten einzuflechten. D. Ztg. M. Herbstein, 23. April. Nach der heute dahier abgehaltenen Controlversammlung entwickelte sich in einer Wirih- schaft durch einen Wortwechsel eine Prügelei, bei welcher ein Herbsteiner junger Mann ganz erheblich am Kopfe verletzt wurde, so daß schleunigst ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden mußte. Darmstadt, 22. April. Der weniger bemittelten Bevölkerung sollte aus Anlaß der Vermählung des Großherzogs eine besondere Freude bereitet werden. Hierzu hatten sich am Samstag Nachmittag im Garten des städtischen Saalbaues 12 0 Armen- und Waisenkinder etngefunden, die hier bewirthet werden sollten. Zuerst wurden auf dem Altane vor dem Gartensaale die Namen der einzelnen Knaben und Mädchen (durchgängig unter 12 Jahren) verlesen; wer aufgerufen war, durste sich in den Saal begeben. Hier waren lange Tafeln gedeckt, aus denen Platten mit verlockendem Zimmetkuchen standen. Herzerfreuend war es, zu sehen, wie sich dann die Kleinen in ihren schönen, sauberen Kleidchen Kaffee und Kuchen schmecken ließen. Nachher ging man in den Garten, wo die Kleinen unter der Leitung mehrerer Damen, die sich freiwillig zur Beaufsichtigung bereit erklärten, sich nach Herzenslust tummeln durften. Den lustigen Spielen dieser Kinder, die die Noth des Lebens noch nicht kennen, zuzuschauen, ihnen in ihre glückstrahlenden Augen zu blicken, dies war für viele wohl einer der schönsten Momente während der ganzen Festtage. Darmstadt, 24. April. Die „Coburger Zeitung" theilt noch mit, daß am Donnerstag bei der Trauung des Großherzoglichen PaareS iy der Schloßktrche zu Coburg Ihre Majestät die Königin von Großbritannien und Irland ben. Brautschleier trug, den Ihre Majestät seiner Zeit bei Aller- höchstihrer eigenen Trauung getragen hat. Ihre Königliche Hoheit, die Prinzessin-Braut, nunmehrige Großherzogin Victoria Melita von Hessen, trug den Brautschleier, den die Mutter des hohen Bräutigams, die hochseltge Großherzogin Alice von Hessen, Tochter Ihrer Majestät der Königin von England, einst bet ihrer Trauung getragen hat. Seine Kaiserliche Hoheit der Großfürft-Thronfolger von Rußland haben vor der gestrigen Abreise dem Groß- herzoglichen Oberbürgermeister Herrn Morneweg für die hiesigen Stadlarmen die Summe von 5000Mk. zustellen lassen. A Mainz, 24. April. Zu der von dem hiesigen Turnverein veranstalteten deutschen Turnerfahrt nach Italien haben sich annähernd 80 Theilnehmer gemeldet und zwar aus allen Gauen Deutschlands. Durch das Entgegenkommen der Eisenbahnen, Hotels und Behörden werden die pecuniären «u jjj“ et- * in» ssts: “"«»»»To®""”1 ihln einen?' debenr. einen offen» ^!!l4en' ä!l” > ^tfeitoalter 1! »'n eft Sifin« b« ! fluten Preise fft ! eiMlagtout, tin, «Tw ®‘ d'm- ™ ’ «* 5,50 Ma,! 2 aui?t!Wt"»» ! W" [«m ta fcne '§°flt werden. ytaht ^k°use. Außer bei ^ttnarft werden aber 6 Toffeln auö der x unseres westlichen Mangel an Stoffeln " ^"ofseln, sondern Wechsel in den Zetz. fluten Kartoffelernte ist. luwehr bestimmt, wird ubiläum deS Herrn l. Mai gefeiert werden. Comite ist bereite in 1 sowohl sur den Jubilar s en. )it Arbeitercolonie Neu« te S. K. H. des N- I gstag S. 8. H. M lern Abend bttfoimlttn zuge zu einer Andacht, chen über das Wort: abgrhalttn wurde und Abendessen, wozu den chte der Jchector einen us, der triftigen Wider» rden artgestimmt, auch | agen. Der katholische ’ der sreundlichen Für» der Kolonie zu sprechen Auch dem Jnspector durch eine Rede einte In sröhltchster StiMmg Neue den Beweis, dex isteht, den Patriotin der Arbeit ermuck ' D. A- der heute ehe sich in tim Eirib Prügelei, fci iheblich awSopsi verleg ilfe in Apwch genommen weniger bemttttlm B°- jhlurig de« Gro^rrw^ »tayi , bei M«i°L-° tntUbtt Mch wutbra auf * ■ a?n 11 te; ) fahren) oerlesen > ■ E m ließen. .inen unter der v , 'Ir BeausMU^ ! SyS? SfiS»1** , rtling" theiU goburger <> s Groß' N’ G Sri«“11“ W d-i w - rnoehrtfle > 1 M 8 "4“. igt ** *afSh>; ÄÄ- SÄ'»*! Mnevefl ^„lasp ■ •#»fc , von dein v stallt' 5^ den ®eI Aufwendungen verhältnißmäßig geringe sein. In Luzern und Lugano werden die Schweizer, in Storno, Mailand und Venedig die italienischen Turner thrilS sich anid)ließen, theilS ihre Sympathieen für die deutschen Turner durch Ovationen auß- drücken. — Auf den hiesigen und umliegenden Viehmärkten wird gegenwärtig von Händlern aus dem Elsaß der größte Theil des Großviehs aufgekauft und nach Elsaß und Lothringen tranSportirt, wo tn Folge des vorjährigen Futter» mangels und des dadurch verringerten BiehstandeS starke Nachfrage herrscht. Selbstredend ziehen hierdurch die Preise auf den hiesigen Biehmärkten sehr an. A Rhein, 24. April. Die feierliche Enthüllung deS BlücherdenkmalS bei Caup Ist nunmehr auf den 18. Juni festgesetzt. Ob der Kaiser zu der Snthüllungöfeier kommen wird, ist noch unbestimmt. Vermischte». Ms. Kassel, 23. April. Die erste Versammlung der Deutschen Electro-chemischen Gesellschaft sand gestern und heute im hiesigen „Hotel Prinz Friedrich Wilhelm" statt. Zahlreiche Theilnehmer aus allen Theilen Deutschlands hatten sich dazp eingesuuden und erklärten ihren Beitritt, darunter eine große Anzahl bekannter Forscher und hervorragender Industrieller. Als Hauptbeweggrund für Constituirung dieser neuen Bereinigung wurde angeführt, daß die Anwendung der Eleetricität für chemische Zwecke sich in den jüngsten Zeiten tn unerwarteter Weise entwickelt hat und berufen erscheint, die gewerbliche Chemie aus diesem Gebiete umzugestalten. Für Deutschlaitd, dessen chemische Industrie an der Spitze steht, ist diese Thatlache besonders wichtig, da eS bestrebt sein muß, aus diesem Gebiete in Zukunft die Führung zu behalten und somit soll die Electro-chemische Gesellschaft neben ihrem Sonderzweck auch einen nationalen erfüllen. Nachdem die Gründung der Vereinigung vollzogen worden, schritt man zur Wahl deS Vorstandes. Gewählt wurden: Herr Professor Dr. Ostwald- Leipzig zum Vorsitzenden, Herr Director B ö t t i n g e r» Elberfeld, Mitglied des Abgeordnetenhauses, zum stellvertretenden Vorsitzenden; ferner zum Schatzmeister Herr Dr. Marquart - Bettenhausen, zu 'Schriftführern die Herren B. Wilke-Hannover, und Dr. Goldschmidt» Essen a. d. Ruhr, zu Beisitzern die Herren Geh. RegicrungS-Rath K r a u t > Hannover, Professor Dr. C lasse n - Aachen, Professor Dr. Voge l-Berlin und Professor Dr. Rathen a u - Berlin. Schließlich wurde als Ort der nächsten Versammlung Berlin gewählt- dieselbe wird bereits am 6. October d. I. daselbst abgehalteu werden. —e Nach Schluß der ernsten Berathungen vereinigte die Eongreßtheilnehmer ein gemeinsames Festmahl, worauf eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Stadt und ein Ausflug nach WilbelmShöhe stattfand. Mb. Spangenberg, 24. April. Gattenmord. Unser sonst so ruhigcö Städtchen ist durch eine gräßliche Blutthat in große Aufregung versetzt worden. Der Tagelöhner Wicke, ein zanksüchtiger gewaltthätiger Mann, hat seine Ehefrau ermordet. Die Frau wurde tobt ausgesunden und darauf der Gatte sofort unter dringendem Verdacht deS Mordes verhaftet. Er leugnet bis jetzt der Thäter zu sein. Der erste Staatsanwalt, Herr Klingel Höffer von Kassel, traf hier ein, um die Untersuchung und Aufklärung deS Verbrechens einzuleiten. Ferner sind zwei GerichtS-Aerzte aus Kassel hier eingetroffen, um die Obduction der Leiche vorzunehmen und die Todesursache zweifellos festzustellen. • Bochum, 24. April. Wie der „Anzeiger" meldet, wurde der Bergmann Pfeiffer, der Urheber der in der Nacht vom 5. Marz gegen baß Bochumer Landrathsamt und andere Gebäude gerichteten Dynamitanschläge, vom Schwurgericht zu 11 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurtheilt. * Rendsburg, 24. April. Daß Anwesen des Reichs- tagSabgeordneten Lorenzen wurde heute durch Großfeuer völlig zerstört. • Neustadt (Hardt), 24. April. In GoßlerS Papierfabrik wurde ein Schmierjunge durch die Maschine entzweigeschnitten. — In der Maschinenfabrik zu Neidenfels wurde ein Arbeiter durch eine herabfallende Eisenplatte erschlagen. * Genua, 24. April. Im Noneo-Tunnel sind einem Deutschen 10,000 FrcS. gestohlen worden. Der Räuber ist vom Zuge im Fahren abgesprungen. * St. Antwerpen, 21. April. Nachdem die Franzosen vor einiger Zeit vergeblich eine Vergrößerung des ihnen auf ber Ausstellung eingeräumten Platzes verlangt hatten, ist jetzt den Deutschen daß nämliche Schicksal widerfahren. Trotz der lebhaften Vorstellungen von deutscher Seite auß sah sich nämlich daß Executiv Comite zu der Erklärung gezwungen, daß eß ihm unmöglich sei, der deutschen Abtheilung irgendwelche Vergrößerung zuzugestehen. Daß Interesse der deutschen Industrie für die Ausstellung ist eben etwas zu spät erwacht und diese Bersöumniß machten sich denn inzwischen die anderen Nationen redlich zu Nutzen. Allerdings umfaßt die deutsche Abtheilung 10,000 Quadratmeter und die Zahl der deutschen Aussteller beträgt über 500, worunter viele Firmen ersten Ranges, aber doch herrscht hier allgemein die Ansicht, daß diese Vertretung der deutschen Industrie in keinem Verhältnisse zu ihrer wirklichen Bedeutung stände. Wir unsererseits sind indessen sicher, daß in der deutschen Abtheilung die Qualität deß Ausgestellten für die ungenügende Quantität mehr wie entschädigen wird, und im Uebrigen können sich diejenigen unserer Aussteller, deren Anmeldungen zurückgewiesen werden mußten, mit dem Gedanken trösten, daß sie nicht ohne zahlreiche Leidensgefährten fremder Nationalität dastehen. So wurde noch vor einigen Tagen das Gesuch eines englischen ConsortiumS abgelehnt, welches 5000 Quadratmeter Raum im Parke gegen eine Miethe von >/, Million Francs verlangt hatte. ES ist nämlich absolut kein oerfügbarer Platz mehr vorhanden, obwohl in letzterer Zeit noch weitere 4 Heetar dem AuSstellungSterrain elnverleibt wurden, so daß dasselbe nunmehr beinahe 45 Hectar umfaßt. Hochinteressant ist daß Publikum, welcheß sich allmählich hier einzusinden beginnt. Von den zahllosen Deutschen, Franzosen, Engländer« u. s. w., die in hellen Haufen herbeigeströmt kommen, wollen wir hier nicht weiter reden, dagegen kurz erwähnen, daß in dieser Woche etwa 60 Araber mit Frauen, Pferden, Eseln und Kameelen, circa ein Dutzeyd Zulus, eine Anzahl Chinesen und etwa 40 Indianer hier eingetroffen sind und daß wir einige 100 Congo-Neger für die nächste Zeit hier erwarten dürfen. Rechnet man zu all diesen verschiedenen Menschenrassen noch die Türken, Syrier, Egypter u. s. w., die sich in malerischer Tracht in dem Parke herumtreiben, so ergiebt sich ein so merkwürdiges und originelles Bild, daß allein um dieses zu sehen ein Besuch der Ausstellung sich lohnt. — Vor einiger Zeit erschien tn der Kölnischen und anderen Zeitungen folgende Annonce: „Weltausstellung Antwerpen. 50 junge hübsche Damen alß Verkäuferinnen für den Goldpalast gesucht. Salair 300 Frcs. pro Monat und 10 pCt. vom Verkauf. Die schönste Dame erhält 5000 Francs Prämie. Sofortige Einsendung der Photographie. Fr.-Oss. an Haupt-Eng. Bureau Walter, 21 Statiestraat, Antwerpen." Hierüber lesen wir nunmehr im „Antwerpener Anzeiger": „Da wir dieser Annonce den Schwindel sofort anmerkten — ein Goldpalast eylftirt z. B. gar nicht auf der Ausstellung — so sahen wir uns veranlaßt, an maßgebender Stelle Erkundigungen über die Sache einzuziehen, wobei wir Folgendes erfuhren: Der über die 5000 Francs Prämie ohne das Andere verfügende Herr ist ein Kellner auß Köln, der augenblicklich in der Wmkelhaakßstraat 4 (auch eine nette Gegend) wohnt. Mit den eingesandten Photographieen lief derselbe in hiesigen Wirthschasten herum, in denen er die betreffenden Absenderinnen zu verdingen suchte. Ob derselbe hierbei auch zweifelhafte Häuser besuchte, weiß man noch nicht, es gilt dies aber als wahrscheinlich. Die hiesige Polizei beschäftigt sich schon seit drei Wochen mit der Angelegenheit und hat jetzt die Acten nach Brussel ans Ministerium gesandt, damit von dort auß die nöthigen Maßnahmen gegen den Mann getroffen werden. Dies zur Warnung für alle Diejenigen, welche etwa gegenwärtig noch auf die verlockenden Versprechungen deß letzteren reflectlren sollten." * Paris. 24. April. In den Ruggieri'schen Werken in St. Denis ha: gestern eine furchtbare Explosion von ca. 800 Pfd. Pulverstaub stattgefunden. Ein großes Gebäude wurde vollständig zerstört, ein Arbeiter erlitt tödtliche Verwundungen. Die Detonation war auf mehrere Kilometer weit hörbar. • Paris, 24. April. Gestern feuerte in der Notre-Dame- Kirche ein junger Mann vier Revolvers chüsse auf den Altar ab. Der sofort in Haft Genommene wurde einer Irrenanstalt überwiesen, da man eß augenscheinlich mit einem Geistesgestörten zu thun hatte. * In diesen Tagen feierten zwei Veteranen der französtfche« Armee, die einst unter Napoleons Fahne gegen unsere Väter fochten, ihren 100. Geburtstag. Der eine, Jean Rousset, in FeurS (Loire) wohnhaft, ist am 13. April 100 Jahre alt geworden und hat den Tag unter großer Theilnahme gefeiert. Er gehörte 1814 unter Augereau zu den 93er» theidigern Südfrankreichs gegen die Oesterreicher. Der andere, Joseph Julien Rose, der letzte lebende Corporal der „großen Armee", trat am 22. April in das zweite Jahrhundert seines langen Lebens. 1813 befand er sich in Deutschland, weilte in Mainz während der großen Typhus-Epidemie nach der Leipziger Schlacht, sah Napoleon I. persönlich nach einem Gefechte in der Nähe von Chülons-fur-Marne (1814) und gehörte 1815 zu der gegen den Vendeer-Ausstand geschickten Armee deS Generals Vamarque. Rousset ist noch recht geifteß« frisch und lebt alß ehemaliger Hufschmied in dem Flecken Soußmes, südlich von Crleanß. Außer diesen beiden sind gegenwärtig in Frankreich nur noch zwei andere Pensionäre des ersten Kaiserreichs am Leden. Verkehr, Canö» und Polf»tvirtbfcbafL _ ~ Der RLhrwerth und die Verdaulichkeit van Neifts- futter. Die Futternolv und die Immertitn mögliche Dürre ver- anlaßt uns, die Aufmerksamkeit der Lanbwirthe auf den Nährwerth unö t>ie Verdaulichkeit von Reisiaiuiler zu lenken, welches in Laubwäldern und Bufchbesiändm massenhaft zu gewinnen ist. Zur Feststellung der Verdaulichkeit von Akazien-, Buchen- und Pappelreisig —iJ°iroo*^ c Derhältniß zu einander wie gegenüber anderen Futter- . 1 « drof. F. Lehmann interessante FütterungSverfuche . ?,* Resultat derselben ergab sich, nach dem „Journal für Landwirthschafi" und nach der .Fundgrube" Folgendes: Je lunger die Zweige, um io höher ist ihre Verdaulichkeit; sie erreicht da» Maximum wenn die Zweige belaubt sind, denn die Blätter sind leichter verdaulich, alß irgend ein Siammtheil. Für den Anbau der protr'nreichen Akazie für FrMerzwecke ergiebt sich hieraus die Regel, daß nur junge Triebe, wenn möglich mit dem Laube, zur Verfälle- rung gelangen sollten. Das, Akazienreisig bei vorsichtiger Auswahl den Werth von mittlerem Wiesenheu erreicht, er scheint darnach recht wohl möglich. Junge Triebe, etwa der Esche, auch anderer Holzpflanzen, soweit sie von Wiederkäuern gern gefressen werden, können v:elleicht mit den schlechteren Sorten von Wiesen Heu gleich gestellt werden. Allein das ganze bet der Holzgrwinnung im Lause deS Wärters abfallende Reistgholz fo hoch zu verwerthen, ist ausgeschlossen und eine Zubereitung durch Ouelschrn und Fermentiren dürste eher schädlich ats nützlich sein. Legt man das Reisig dem Rinde oder Schafe grob zerkleinert vor, so suchen die Thiere die weichsten und so mit richtigem Jnttinct die leichstoerdaulichen Theile de» Fullers Hera»». Durch daS Zubereiten wird zwar eine vortreffliche futter» aufnahme erzielt, aber baß Auswählen zwischen leichl- und schwerverdaulichen Theilen beß Reisigs verhtnberi. — LevenSverstcherungSbank für Deutschland In ttotha. Die vorgenannte älteste und größte beulsche Lebensversicherungsanstalt Hal auch im Jahre 1893 wieber recht besriedigenbe GeschäflSergebnisse erzielt. ES würben von ihr 5495 neue Versicherungen über 39 114 200 Mark abgeschlossen. Die Summen, welche für eingelrelene Sterbefälle zu zahlen waren, biteben wieber erheblich — um 1 952073 Mark! — hinter ber rechnungsmäßigen Erwartung zurück, unb ebenso hielten sich die Abgänge bet Lebzeiten in mäßigen Grenzen. Der VerstcherungSbeftanb stieg auf 81 539Personen mit 653 269 800 Mk. Versicherungssumme. Er hat einen reinen Zuwachs von 2123 Personen mit 20 861100 Mark Versicherungssumme erfahren. Auch in finanzieller Hinsicht erwiesen sich die GeschäflSergebnisse im Jahre 1893 wieber durchaus günstig. Der reine Ueberschuß bezifferte sich auf 7 702 319 Mark. Dieses Ergebniß ist außer dem günstigen Verlaus der Sterblichkeit hauptsächlich dem Umstande zu verdanken, daß die Bankfonds ungeachtet deS niedrigen Standes beß Zinsfußes immer noch einen den rechnungsmäßigen Bedarf erheblich übers steigenden Ertrag lieferten und daß die Verwaltungskosten auf dem außerordentlich niedrigen Satze von nur 5 Vrocent der Jahres-Einnahme gehalten werden konnten. Die Fonds der Bank erreichten die Höhe von 193109 058 Mark: davon bilden 32 746 343 Mark den Bestand des Sicherheitsfonds, welcher in den nächsten fünf Jahren als Dividende an die Versicherten vertheilt wird. Für das Jahr 1894 beträgt diese Dividende 38 o/e ber im Jahre 1889 etnge- zahllen Normalprämte nach dem allen System und 28'/, % der Normalprämte unb 2,3 % bet Prämtenreserve nach bem neuen »gemischten" System der Ueberschuß-Vertheilung. Bet bem letzteren System steigt hiernach die Gesammtdivibende für die ältesten Versicherungen btß auf 125 % ber Normalprämtc. Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen. 16. Woche. Dom 15. April bis 21. April 1894. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25,88°/« bezw. 16,47 nach AuSschl. der Ortsfremden. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene. im vom 1.Lebensjahr: 2.-15. Jahr: 2 (1) 1 (1) 2 (1) - - — 1 — 2 - - 1 — — 1 (1) —______=_______1 Summa: 11 (4) 6 (2) 3 (lj 2 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Sommerstoffe ä Mk. —.75 Pfg. per Meter tn garantiri ächlsarbigeu Waschflotten versenden tn einzelnen Metern blrtct an Jedermann. Erstes Deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger A Co., Frankfurt a. JL, Fabrik-Dbpflt. Modernste Muster bereitwill'gst franco. 936 — Im Jnseratentheil unseres Blattes veröffentlichen wir eine Ankündigung ber am 1. Mai b. I. zu Erfurt begtnnenben großen Thüringer Gewerbe - Ausstellung. Wir verweisen auch an dieser Stelle angelegenlltchft auf da» Unternehmen, welches ganz besonders den Fachmännern aller Branchen zum Besuch empfohlen sei, da die diesjährige Erfurter Ausstellung zum ersten Male ein abgeschlossenes Bild ber vielgestaltigen Thüringer Jnbustrie unb beß blühenden Thüringer Gewerbes u. s. w. darftellen wird. Daneben bietet das Thüringer Land. diese Perle Deusschlands, auch bem Freunde landschaftlicher Schönheit so viel SehenswertheS, unb bie Lage Erfurts gestattet derart bequeme AuSslüge nach allen Richtungen, baß ein Besuch ber Erfurter Ausstellung schon als eine besonbeiS zweckbienliche Verbinbung bes Nützlichen mit dem Angenehmen empfohlen werben kann. 1 1 3 2 (2) (1) 1 2 1 (1) Dtphtherttts . Lungentuberculose Lungenentzünbung Sonstige entzünbliche Erkrankungen ber AthmungS-Organe Gehirnschlagfluß Herzkrankheit Sonstige bekannte Spitzenumhänge, seidene Capes und Staubmäntel, in grösster Auswahl iu allen Preislagen neu eingetroften. Jaquets und Regenmäntel verkaufe wegen vorgerückter Saison zu bedeutend herabgesetzten Preisen. S. Weimersheim Nachfolger. 3683 MIW Wlimzlii SSL™ April,^Abends 8 Uhr, in Steins Garten, Giessen erforderlichen veranschlagt zu 3682 Schubert. Nach dem Concert Reunion in sämmtlichen Räumen. 3671] 3666 Settersweg 33. und gut empfohlen, gesucht Schutstratze 9tr» 6. 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