iatzk !t 'n fertiger acht. ieltersweg 61 rinos ken Hemv.Kw- i Söhne, Selinkt er & Winkelmaß'. hfolger in Stuftflan i, Saiten, an os. rgfältige Arbe Garantie. ung genommen. 1572 bffee •r Vi ß, Markt 8. metei, 6W-_185L n 7 Mk. 50 Pf- und1*' Nr. 47 Erstes Blatt. Sonntag den 25. Februar 1894 Gießener Anzeig er General-Anzeiger. Redaktion, trpfbitiort mib Druckerei: 5 Wolffs telegraphisches Correspondenz- Bureau. Berlin, 23. Februar. Dem heutigen parlamentarischen Diner beim Staatssecretär Bötticher wohnte der Kaiser bei, der Abends 7 Uhr erschien. Anwesend waren außerdem Reichskanzler Caprivi, Staatssecretär Stephan, die Minister Miquel und Thielen, die Präsidenten Levetzow und Köller und die Abgeordneten Koszielsky, Prinz Arenberg, die Grafen Douglas, Holstein, Saurma und andere. Paris, 23. Februar. Die Haussuchungen bei Anarchisten wurden fortgesetzt. Die Polizeipräfectur bewahrt über die Ergebnisse derselben Schweigen- man weiß nur, daß die Haussuchungen mit den Attentaten im Faubourg Saint Martin und in der Rue Saint Jacques Zusammenhängen. London, 23. Februar. Die Beerdigung Bourdins auf dem Friedhöfe in Finchly verlief ohne größere Störungen. Auf dem Wege durch die von einer großen Volksmenge besetzten Straßen Londons umgab zumeist der der Arbeiterklaffe angehörige Theil den Leichenzug und rief: „Nieder mit den Anarchisten!" und bewarf den Leichenwagen mit Koth. Aus dem Kirchhofe versuchte der Anarchist Quinn vor der Menge zu sprechen, er wurde aber von der Polizei daran verhindert und weggeführt. Eine Anzahl Studenten der Medicin und andere zertrümmerten heute die Fensterscheiben im Club der „Autonomie". Die Polizei stellte die Ruhe her und verhaftete mehrere Personen. Petersburg, 23. Februar. Herr v. Giers verbrachte die Nacht bester, die Athemnoth kann jedoch nur durch künstliche Athmung gelindert werden. Depeschen des Bureau »Herold*. Berlin, 23. Februar. Der Kaiser hat für die Hinterbliebenen der auf der „Brandenburg" Verunglückten aus seiner Privatschatuüe eine größere Summe auSgeworfen. Aehnliche Zuwendungen sollen von sämmtlichen Mitgliedern des Königlichen Hauses beabsichtigt sein. Berlin, 23. Februar. Im Hinblick auf den Appell der Prinzessin Heinrich an die Mildthätigkeit für die Hinterbliebenen der Opfer der „Brandenburg"-Katastrophe verlangt der „Vorwärts", daß das Reich für eine ausreichende Unterstützung der Hmterbliebenen sorge, weil man das nicht der Privatwohllhätigkeit überlasten dürfe. Berlin, 23. Februar. Nach dem „Localanzeiger" wird der Czar nach der Annahme des Handelsvertrags Anfangs Sommer nach Berlin kommen, um dem Kaiser für seine Bemühungen bei dem Zustandekommen des Vertrages persönlich zu danken. Berlin, 23. Februar. Die Fractionen des Reichstages haben bereits ihre Stellung zum deutsch-russischen Handelsvertrag gekennzeichnet. Die Polen wollen dafür stimmen, die Conservativen dagegen- von der Reichspartei und den Nationalliberalen wird ein großer Theil dagegen stimmen. Das Centrum wird sich heute Abend entscheiden. Berlin, 23. Februar. Die Währungs-Enquete- Commission hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, ihre Verhandlungen geheim zu halten. Die Berathungen wurden um vierzehn Tage vertagt, um das eingegangene Material zu bearbeiten. Berlin, 23. Februar. Wie verlautet, erfolgt die Ueb ergäbe des neuen Reichstagsgebäudes an das Reich definitiv am 1. October 1894. Berlin, 23. Februar. Vor dem Landgericht I dahier wurde heute über zwei Anarchistenprozesse verhandelt. Die Anarchisten, Maschinenbauer Pawlowitsch und der Tuchmacher Petersdorf, wurden wegen Aufreizung zum Klastenhaß angeklagt- die Verhandlung gegen ersteren wurde vertagt, letzterer zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. In dem zweiten Anarchistenprozeß wurde der Angeklagte Pawlowitsch zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt. Hamburg, 23. Februar. Die „Hamburger Nachrichten" fordern eine strenge Bestrafung des „Vulkan" in Stettin, da derselbe offenbar das Unglück auf dem Panzerschiffe „Brandenburg" verschuldet hat. Wien, 23. Februar. Anläßlich seines vierzigjährigen' Ehejubiläums, welches auf den 24. April fällt, wird der Kaiser eine Amnestie erlassen, welche auch die zu leichteren Strafen verurteilten Omladtnisten betreffen wird. Wie es heißt, soll auch am 24. April der Ausnahmezustand in Prag aufgehoben werden. Budapest, 23. Februar. In der Presse wird lebhaft ein Brief Kossuths besprochen, in dem der alte Revolutionär heftig gegen diejenigen seiner Anhänger polemisirt, die nicht bedingungslos für die Civilehe eintreten. Abbazia, 23. Februar. Die Villa Angeolina nebst angrenzenden Gebäuden ist für die am 10. März hier eintreffende deutsche Kaiserfamilie gemiethet worden. Kaiser Wilhelm, der erst später zum Befuche kommt, wird einer großen Regatta beiwohnen und beabsichtigt dann auf der englischen Aacht „Chrtstabel" einen Ausflug in die dalmatinischen Gewässer zu unternehmen. Paris, 23. Februar. Der Staatsanwalt, welcher im Proceß Vaillant fungirte, erhielt einen Drohbrief, in welchem ihm mitgetheilt wurde, daß Emil Henry durch einen Freund gerächt werden solle und daß der Staatsanwalt eines der ersten Opfer sein werde. Paris, 23. Februar. In dem heute gegen den Anarchisten Leauthien, welcher den Mordanfall auf den serbischen Gesandten Georgewitsch verübt hat, begonnenen Pro- c e s s e beantragte der Generalstaatsanwalt die T o d e s st r a f e. Der Vertheidiger des Angeklagten, Lagasse, plaidirte auf mildernde Umstände. Achtzehn Zeugen waren geladen. Das Urtheil steht noch aus. Paris, 23. Februar. Die Gruppe der socialisttschen Abgeordneten beschloß zu Gunsten der socialisttschen Candi- daten bei den Kammerstichwahlen ein Manifest zu erlassen, in welchem die Anarchisten als einfältige Attentäter bezeichnet und die Attentate verurtheilt werden sollen. Loudon, 23. Februar. Die Verhandlungen zwischen den Mächten führten bereits ein vorläufiges practisches Ein- verständniß über sofort zu ergreifende Maßregeln betreffs gegenseitiger Unterstützung in der Ueberwachung und Verfolgung der Anarchisten durch die Polizei der interessirten Länder herbei. Die englische Polizei handelt vollständig gemeinsam mit den hierhergesandlen Polizisten der Continentalmächte - sämmtliche Maßregeln werden gemeinsam berathen und beschlossen. London, 23. Februar. Die Friedensliga nahm die Resolution an, an Gladstone und Salisbury Petitionen zu richten, in welchen dieselben ersucht werden, ihren Einfluß dahin geltend zu machen, daß England, Frankreich, Deutschland, Oesterreich und Italien sich zur Einrichtung von Schiedsgerichten erklären. Die Memoranden werden durch Specialcommissäre allen europäischen Höfen übermittelt. Belgrad, 23. Februar. Die Säuberung der Stadt von den scandalmachenden Elementen wird eifrig fortgesetzt. Gestern wurden abermals 50 Personen verhaftet. totales rrnd provinzielles. Gießen, den 24. Februar 1894. ** Der Vorstand der Alice-Schule zu Gießen hat, mehrfach geäußerten Wünschen entsprechend, eine Reorganisation des Lehrplans in der Weise beschlossen, daß die einzelnen Curse (Kleidermachen, Weißzeugnähen mit Maschine und Hand, Sticken, Flicken, Kunstwäscherei, Kochen, Bügeln, Zeichnen und Buchführung) sich so aneinander reihen und ineinandergreifen, daß sie im Laufe eines Jahres sämmtlich besucht und absolvirt werden können. Dabei können auswärtige Schülerinnen bei den Lehrerinnen der Aliceschule, (Fräulein Möser Gartenstraße 30 und Fräulein Decker, Sonnenstraße 8) zum Preise von 40 Mark im Monate Pension (außer Mittagstisch) und Familienanschluß finden, während das Mittageffen in der Aliceschule zu 50 Pfg. pr. Tag für die Schülerinnen berechnet ist. Die Kosten des Unterrichts in allen obengenannten Fächern betragen: 144 Mark, das Mittagessen (mit Ausschluß der sechswöchentlichen Ferien) 101,50 Mark, die sonstige Pension (mit Ausschluß der sechswöchentlichen Ferien) 420 Mark, die Gesammtkosten der Ausbildung innerhalb eines Jahres demnach: 725,50 Mk. Wenn nun auch in der Folge der Besuch der Schule auf einzelne oder einige Curse, wie bisher, beschränkt werden kann, so darf doch denjenigen jungen Damen, welche eine vollkommene Ausbildung in den weiblichen Fertigkeitenerstreben, der Besuch eines vollständigen Jahrescurses dringend ans Herz gelegt werden- zu den obigen Preisen wird kaum anderswo Gelegenheit zu einer gleichen Ausbildung gegeben werden. Am 2. April beginnt das neue Schuljahr. ** Kammermusik. Der vierte Kammermusikabend in der Loge findet nächsten Dienstag oder Mittwoch Abends 7^2 Uhr statt. Das Programm enthält als Hauptvummer Schuberts herrliches Forellenquintett, welches hier fett längerer Zeit nicht zu Gehör gebracht wurde und daher sicher eine große Anziehungskraft ausüben wird. Außerdem werden ein Trio von Mozart (Nr. 5, C-dur) und Lieder für Bariton (Herr Polster) mit Pianoforte-Begleitung zum Vortrag gelangen, und es ist somit zu erwarten, daß das Concert seinen Vorgängern nicht nachstehen wird. ** Neues Theater. Wie uns Seitens der Direction F. Baars mitgetheilt worden, wird die für dieses Frühjahr geplante Theatersaison auf die Herbst- und Wintersaison verlegt, beginnend mit Mitte September. Grund zu dieser Spielzeit-Verlegung gaben hauptsächlich die erst im Laufe des Sommers vorzunehmenden baulichen Veränderungen und Neu-Einrichtungen des Theaterlocals im „Cafe Leib", welche die jetzigen Besitzer desselben (Herren Gebrüder Schwang vorzunehmen beabsichtigen. Die Direction Baars, welche sich dahjer großer Sympathie durch die anerkennenswerthen Leistungen in Schauspiel und Operette erfreut, wird aufs Neue bemüht sein, das Beste der neueren und alten Bühnen- Schöpfungen zu bieten. ** Der CentralauSschuß des Vogelsberger HöheuclubS widmet dem unlängst verstorbenen Herrn Oberamtsrichter Fvitz in Butzbach einen warmen Nachruf, an dessen Schluffe nach Erwähnung der emsigen Thätigkeit des Verstorbenen als Liedercomponist (er componirte u. A. für das Liederbuch des Vereins mehr als 20 Vogelsberglieder) es heißt: „Alle diese Herzensklänge waren seinem Höhen-Club gewidmet und sie alle sind durchdrungen von wahrer Heimathliebe. Mir den Dichtern der Höhenclub-Lieder in Freundschaft verbunden, wie diese von der gleichen Begeisterung für unseren Vogelsberg erfüllt, traf er mit seinen Tönen das Herz aller Vogelsberger, mit seinem „Dir meinem Vogelsberg" das Herz des Volkes. Möge dieses herzinnige Lied weiter klingen bis in ferne Zeit: und Kunde davon geben, daß die Liebe zur Heimath auch in unserem abgeschlossenen Erdenwinkel noch mächtig rege ist und die Dankbarkeit niemals erlischt!" ** Turnerisches. Wir erhalten folgende Zuschrift: Durch die Zeitungen geht dermalen eine Mittheilung über die geplante Pftng st-Turnfahrt des Mainzer Turnvereins nach Italien, die als eine allgemeine für die Deutschen Turner gestaltet werden und u. A. auch ein Zusammentreffen mit den italienischen Turnern in sich begreifen soll. Abgesehen davon, daß es wenig schicklich und durchaus nicht turnerisch ist, die Deutsche Turnerschaft zwei Monate vor dem 8. Deutschen Turnfest zu einer, dieses Fest unbedingt schädigenden Vergnügungsfahrt nach Italien einzuladen, muß auch hervorgehoben werden, daß. die geplante Turnsahrt ein „Privat - Unternehmen" des Mainzer Turnvereins ist, das hoffentlich und voraussichtlich auf Theilnehmer aus diesem Verein beschränkt bleibt. Ob zu einer Maffen-Turn- fahrt in so kurzer Zeit die nöthigen Vorbereitungen geschehen können, um die Theilnahme zu einer billigen und — was die Hauptsache ist — unterrichtlichen zu gestalten, ist ein weiteres Bedenken gegen das Project. Wir können demnach nur dringend anrathen, daß unsere Turngenossen diesem Lockruf nicht folgen, sondern Zeit, Kräfte und Geld für das Deutsche Turnfest in Breslau bereit halten. Die Vorstände der übrigen Deutschen Turnkreise ersuchen wir, sich dieser Kundgebung anzuschließen. Für den Ausschuß des Mittelrheinischen Turnkreises: Fritz Heidecker, Kreisturnwart, Karl Rothermel, Kreisvertreter. Wiesbaden und Darmstadt, den 23. Februar 1894. ** Zwölftes MittelrheinifcheS Musikfest in Darmstadt. ES ist gewiß für alle beiheiligten Kreise von großem Interesse, zu erfahren, daß Se. Kgl. Hoh. der Großherzog das Protectorat über das 12. Mittelrheinische Musikfest übernommen hat. Der Deputation gegenüber, welche aus diesem Anlaß die Ehre einer Audienz hatte, erklärte sich der Großherzog nicht nur „sehr gern" zur Uebernahme dieses Pro- tectorats bereit, sondern erkundigte sich auch mit sichtlicher Theilnahme nach verschiedenen Einzelheiten des Festes, wie z. B. Programm, in Aussicht genommene Solisten, Festhalle und dergl. *♦ Zom Kraukenkaffeuwesen. Wenn man mit einiger Aufmerksamkeit die Wirkungen der socialpolitischen Gesetzgebung verfolgt, kann man sich der Erkenntniß nicht verschließen, daß solche den hiervon berührten Kreisen weitgehende Wohlthaten und große Erleichterungen in den Wechselfällen des Lebens bis jetzt zugeführt hat und fernerhin zuführen wird. Erfreulich ist es daher auch, daß das Derständniß in den Kreisen der Betheiligten für die zu ihren Gunsten unternommenen Maßregeln der Gesetzgebung wächst, wie auch das Bestreben Seitens der getroffenen Wohlfahrtseinrichtungen^ nicht bloß den gesetzlichen Mindestleistungen zu genügen, sondern möglichst weit hierüber hinauszusehen. So können wir conftatiren, daß eine hiesige Betriebskrankenkasse kürzlich ihre Leistungen, ohne Erhöhung der Beiträge, von mit einiger n wI ** 6 » in » ibergrr hoheiiclubs ln ObnamtSrichtrr , an dessen Schluffe es Velsiorbenen als das Liederbuch des 8 heißt: Me diese gewidmet und sie lathliebe. Mir den hast verbunden, wie unseren Vogelsberg aller Vogelsberger, S Herz des Volkes. n bis in ferne Zeit r -veimatt) auä in lächtig rege ckmd if»"!1" 's- iS»’;" | lf h Beitrags «9 Dt r, her GE W- K S,?»- ‘“iti Fch°^ ”'c H Zuschrift: Durch ilung über die ge- vtainzer Turnallgemeine sür die u. A. auch ein Zu- >rn in sich begreifen ick,ich und durchaus chaft zwei Jlonate dieses Fest unbe- Italien rinzuladen, geplante Turnsa^rr er Turnvereins ist, i Theilnehver auS einer Maffen-Turn- Hereitungen geschehen igen und - was die (ttn, ist rin wettere» Snnen demnach nur mffen diesem Mm i wird. i tnt der Directivn e ^dieses Früh- und Mntersaison ^und zu dieser 1 erst im Laufe des Änderungen und NeW, welche Gebrüder Schwan) n Baars, welche nrrlenurnSwerthrn -freut, wird ausö und alten Ahnen. nb serMnist« 1 »"®“ .«»118 Pf«. >« Etliche» J« mach- chderAMk. 5?,** ,re8cute,rittn- !reil ^"«knd ± tolrt kaum > gegeben 18 auf 20 Wochen erhöhte. Utber die Tragweite dieser 1S Höhung für die Mitglieder erwähnter Kosse wollen wir uns nicht verbreiten; solche zu ermessen, ist Jeder in der Laqe. Wir hegen nur den Wunsch, die anderen Krankenkassen möchten ebenfalls bald in die Lage kommen, diesem Beispiele folgen zu können. Wie zu erwarten war und die Thatsachen inzwischen bewiesen haben, gehö. t der von gewisser . Seite feiner Zeit dem KrankenverficherungSgesetz gegenüber | erhobene Borwurf der Klaffengesetzgebung in daS Reich der , Mythe. Positive Förderung des WohleS der arbeitenden Klaffen ist einzig und allein Zweck und Ziel der social- politischen Gesetzgebung, waS immer und immer wieder betont und beacht-t zu werden verdient. Lebensmittel-Preise Ende Januar 1894. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- stattstik kosteten: lenfleifd) Pfund Zß ibfleisch Pfund -weinest. Pfund melfleifct Pfund le oggen- Brod Sutter Pfund -S L Eier Stück 1 Och per H L V, A ■e i- &A E t o & K ” L a- Städte mit Octrei Darmstadt 72 66 66 70 60 13 11,5 98-113 18 6-10 Mainz 68 50 60 70 50 12 98-104 21 5-10 Offenbach 70 56 60 70 60 13 120-130 21 7-10 WormS 64 60 60 68 52 11 10,5 98-108 15 6-10 Gietzen 67 56 55 69 50 13 11 84-94 18 6-8 Städte ohne % Octroi Bingen 70 60 60 70 50 12 11 88-102 19 7-9 Bensheim 60 50 56 60 60 12,5 11 110-120 17 6-7 «lzeo Friedberg 55 .50 60 60 60 15 10 89—102 17 9-10 70 60 55 60 55 12 10.5 90-95 18 8 Alsfeld 60 40 45 58 — 12,5 10 100-110 16 6-7 Lauterbach 50 50 50 60 45 12 9 120 16 5 Der Getreidemarkt. Die abgelaufene BerichtSwoche brachte für daS Getreidegeschäft keine größeren Abweichungen von der geschäftlichen Physiognomie der Vorwoche. Sehr begrenzte Umsätze in den vier Hauptgetreidearten und wenig veränderie Preise, dies war im Allgemeinen auch diesmal daS Bild deS Marktes- die aus Amerika gemeldeten besseren Notirungen sür Weizen haben bis jetzt noch keinen metklichen Einfluß auf daS einheimische Weizengeschäft zu äußern der- mocht. Gegenüber dem deutsch russischen Handelsvertrag, sowie der geplanten Aushebung deS JdentltätSnachweises und der Staffeltarife verhält sich unser Markt im Großen und Ganzen noch abwartend. Offenbar ist diese Reserve auch daS einzig Richtige in der für daS deutsche Getreidegeschäft augenblicklich gegebenen eigenthümlichen Situation. Preis» notirungen an der Berliner Productenbörse: Weizen per 1000 Kilogramm von 135—147 Mk., Roggen von 121 bis 125 Mk, Gerste von 107-180 Mk., Hafer von 135 bis 176 Mk. ♦♦ fcoljfjtim, 22. Februar. Bei der heute abgehaltenen Bürgermeister wähl wurde unser seitheriger Bürgermeister Herr Peter Klotz I. mit 193 Stimmen einstimmig gewählt. Gewiß ein ehrenvolles Zeugntß der Beliebtheit. R. Altenstadt, 22. Februar. Im Anschluß an den in Rr. 42 gemeldeten Vorfall kann mitgetheilt werden, daß der Verhaftete heute durch einen Criminalschutzmann aus Darmstadt als der berüchtigte Einbrecher Glotzbach von Mörfelden agnoScirt worden ist. Bad-Nauheim, 22. Februar. Durch die Neuregulierung der Fürstenstraße sind hier zwei Bauplätze verfügbar geworden, die bei der heute abgehaltenen fünften und letzten Versteigerung der eine zu 55,25 Mark, der andere zu 39,20 Mark pro Quadratmeter zugeschlagen wurden. Der hessische Morgen ä 2500 Quadratmeter stellt sich im letzten Falle auf 98 000, im ersten Falle sogar auf 138 125 Mark. Es sind dieS Preise, w'e sie hier noch nie erzielt wurden. Die Erwerber sind Kaufleute, der eine von hier, der andere von Friedberg. D. Ztg. Michelstadt, 21. Februar. Heute früh 4 Uhr verschied im Schlöffe zu Fürstenau im 62. Lebensjahre der Graf Hugo zu Erbach-Fürstenau infolge eines Schlaganfalles. Sehiffsnaeh richten. Hamburg, 23. Februar. Neueste Nachr'chten über die Bewegungen der Dampfer der Harnburg-Amerikantfchen Packetfahrt- fletien - Gesellschaft. Postdampier „Hungaria", von Mexico und West-Indien nach Hamburg zurückk.hrend, ist am 22. Februar, 2 Uhr Morgen-, in Havre angrkommen. Postdampier w@ieru»rto", von Hamburg nach West-Indien bestimmt, bat am 21. Februar, 11 Uhr Abends von Havre die R"ise nach St. Tboma« iortges tzt. Post- dampser „Suevia" ist am 21. Februar, 1>/, Uhr Nachmittags, von Hamburg nach Newyork abgegangen. PoNdampfer „Polynefia", von Hamburg nach NeworleanS unterwegs, bat am 22. Februar, 8Vt Uhr Abends, Dover passt, t. Postdampfer „Ascania" ist am 22. Februar von St. Thomas nach Havre und Hamburg abgegangen. Verkehr, Cant* und VoUrrvirthschafi. (Bitten, 24. Februar. Marktbericht Au» dem heutigen Wochenmarkt toftete: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,00, Hühnereier 1 Stück 5-6 A, 2 Stück - A, Mfe vr- St 5—8 A, Jtäfematte pr. St. 8 A, Erbsen vr. Mer 18 A, Lüsten pr. Vtter 30 X, tauber pr Paar X 0.70—1,00, Hübner pr. Stück > 1.00 -1 20, Habner pr. St. X 1,20 -1,60, Enten pr. St- < 1,70 bis 2,0\ Ochs-vstestch pr. Md 62—68 A. Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 60—56 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 60—70 A, Äolhfleitd) pr. Pfd 50 56 X, Hommel» fleisch pr. Pfd. 40—60 A, Kartoffeln pr 100 JMIn 4,00-5,00 X, Weißkraut pr Stück 4 10 X, Ywiebelr pr. (Rentner 10,00—10,50 X, Milch v'. Liter 16 20 X, Enteneier 8 A, Gänseeier 12 A ^irchlicheAnzeigen-er evang. Gemeinde. Aohanneskirche. Die gedruckte „Ordnung deS BormittagSgotteSdiensteS" wird morgen Vormittag im @otte8b*enfi der tSem inde darg,boten Diese Ordnung ist als Einlage inS Gesangbuch ged'cht und sowohl für daS gewöhnliche wie für das kleinere Gesangbuchiormat vor« Händen. Sie stebt während dieses Gottesdienstes Jedermann zum Gebrauch Wer ein Exemplar (zu 5 Pfennigen) behalten will, wolle beim Ausgang den Bettag in die Collectenbüchse legen. den der Stadt eitfctw. «ufgeboee. Februar: 17. Dr. Johann Wtlbelm Karl Emil Vaubel, Chemiker zu AmerSfoort, mit Johanna Wtlhelmine Senner bierselt st. 19. Albert Bernhard Scheel, Kaufmann dahier, mit Johanna Elisabeth Küchel zu Butzbach. 20. Hermann ©trupp, Kaufmann zu Treysa, mit Bertha Reis Hierselbst. 22. Heinrich Evuard Christian Sckmall, Dachdeckermeister dahier, mit Anna Ullrich Hierselbst. 22. Rudolf Louis Gustav Tellmann, Schlosser dahier, mit Anna Gertraud Kröcker hier selbst. «heschließvnge«. Februar: 23. Heinrich Weller, Fabrikarbeiter dahier, mit Elisabetha Hofmann hterselbst. •ebornu. Februar. 13. Dem Witih Eduard Böhm ein Sohn, Franz Eduard. 14. Dem Südfrüchtehändler Johann Baptist ToScani eine Tochter, Johanna Victorine. 14. Dem Färber Conrad Schneider zu Philadelphia eine Tochter, Luise Elisabeth. 16. Dew Eisendreher Heinrich Tränker ein Sohn, Georg Heinrich. 16. Dem Schornsteinfeger Eduard Rupp eine Tochter. 17. Dem Locomotivheizer Hermann Schleuning eine Tochter, Lina Marie Antonie Emilie. 18. Dem Procurist Conrad Christoph Schmidt II. eine Tochter. «eftorbtnt. Februar: 18 Friedrich Wilhelm Weigel, 4V, Jahre alt, Sohn von Schubmachec Wilhelm Weigel II. zu Klein-Linden. 19. Carl Nicolai, 54 Jahre alt, Bauer von Blofeld. 20. Carl Heilmann, 23 Jahre alt, Bierbrauer dahier. 20. JohS. Horwel, 48 Jahre eit, Hüttenarbeiter von N eberMtl. 21. Anna Hoffmann, 1 Jahr alt, datster. 21. Ludwig Süffert, 67 Ihre alt, Großh. Steuerrath dahier. Auszug au» den Kirchenbüchern dcr Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. A« traute. Matidäusgkmeinde. Den 23. Februar. Johann Philipp Mandler, Taglöhner in Gießen, und Katharine Maite Hoßseld, Tochter deß verstordmen WederS Wilhelm Hoßfeld in Weiler •«tauft«. MarkuSgemeinde. Den 18. Februar. Dem Kaufmann Wilhelm Fritsch eine Tochter, Margarethe Henriette, gebor.n den 12. Januar. Lukasgem -indc. Den 18 Februar. Dem Schlosser Adam Uhl ein Sohn, Erich, geboren den 23. Januar. Jobannesgemeinde. Den 18. Februar. Dem Schlaffer Ludwig Klotz eine Tochter, Else Minna, geboren den 21. Januar. Denselben. Dem Werkmeister Garl Hinkler eine Tochter, Lina Emilie Anna Frieda, geboren den 19. Januar. Militärgemetnde. Den 19. Februar. Dem Dicefeldwebel Johann Peter Büttner ZwillingSsöhne, Karl und Wilhelm, geborm den 16. Februar. Veerdigu. Johannesgcmeinde. Den 17. Februar. Emilie Jockel, geb. Weck, Wittwe deS Gastwirths Heinrich Jockel zu Hungen, alt 52 Jahre, starb den 15. Februar. Brodpreise II 2 Kg. (4 Ptd. 3 Kg. (6 Pfd.: 26 Psg. 52 „ 24 „ 25 „ 48 „ 50 „ 22 „ 44 „ 66 „ vom 25. Februar bis 11. März 1894. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Ptd. „ 1 Kg. (2 Pfd.) Weitzbrod bei S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot» Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Linden 40 „ 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod b. W Steinmüller v. Lang-GönS 21 „ bei W. Amend von Lava-GönS 22 „ bei Äug. Deibel von Wiefeck 24 „ „ Gg. A. Heuser v. Gr.-Linden 38 „ 2 Kg. (4 Psd.) „ „ Joh.Kd.Peltev.Kirch-Gön»40 „ W. Steinmüller v. L -GönS F.Schön v.RutterShausen u. W'lh. Amend v. Lang'GönS 42 „ bei Gust. Jacobi v.Alten-Luseck und Aug Deibel v. Wieieck 44 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod „ Gust. Jacobi v. Alten-Buseck „ Batth. Christ Ww.v. Wiefeck 66 „ Der Brodverkäufer. 1 Kg. (2 Pld.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 1 Kg. (2 Ptd.) Weißbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Weitzbrod 1 Kg. (2 Ptd.) Schwarzbrod 2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrod 3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod Gießen, den 24. Februar 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 26 Psg. 52 24 48 22 44 66 f k Wl direkt au« der Fabrik also au« erster Hand v von Elten & Keussen, Crefeld, VJI 111 f IIII U 11 L iv Gebern Maah zu beziehen. Man verlange ” v »v * ▼ Muster mit Anaabe de« Mewünskbten Submission. Holz-Versteigerung. Für die Gr. neuen Kliniken zu Gießen sollen pro 1894/95 auf dem Submissionswege vergeben werden. 1. Die Lieferung von: Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren und Verbrauchs- gegenständen, Kaffee, Milch, Butter und Eier, Bier, Schreibmaterialien, Kornstroh, Seife, 2. das Reinigen der Wäsche für das Dienstpersonal, 3. das Reinigen des Herdes und der Oefen, 4. die Entleerung der Kehrichtgrube, 5. die Abgabe von Knochen, Gefpül, leeren Wein- und Oelfäffern und leeren Flaschen. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken an den Wochentagen Nachmittags von 3—5 Uhr emgesehen werden. Offerten sind verschloffen mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 8. Marz 1894, Mittags 12 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau ab- Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. d. Mts., von I Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem Albacher Gemeindewald, Districten Kreuzholz und Eifernhand nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden. A. Bau-, Werk- und Nutzholz . 12 Eichenstämme von' 6 bis 9 m Länge, 14 bis 30 cm Durchm. = 3 fm, 112 Fichten-Stämme von 6 bis 21 in Länge, 14 bis 28 cm Durch- meffer — 40 fm, 300 Fichten-Derbstangen von 6 bis 14 m Länge, ! 180 Fichten-Reisstangen von 6 bis 14 m Länge. B. Brennholz. Scheith. Knüppelh Reiöh. Stockh. rm rm Wellen rm Buchen 112 190 2200 54 : Eichen — 70 600 25 * Nadel — 24 800 20 Die Zusammenkunft ist jedesmal zur bestimmten Stunde auf dem Vicinalweg Albach-Hattenrod am Eingang des Waldes, und zwar kommt am ersten Tage das Bau- und Werkholz, am zweiten Tage das Brennholz zur Versteigerung. 1615 Albach, am 22. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Albach. zugeben. Gießen, den 24. Februar 1894. Gr. Direction der neuen Kliniken. Riegel. 16451 Balser. 1614] Ein Haufen Elroymist, Dick« w«rz und He« zu verkaufen Schottstratze 11. Holzversteigerung. Mittwoch den 28. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald, Districten Beckertswald und Markwald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 12 Stück Nadel-Derbstangen, 1457 „ „ -Reisslängen, 1400 „ -Bohnenstangen, 340 rm „ -Knüppelholz, 90 „ ,, -Stockholz, 4500 Wellen „ -Reisholz. Die Zusammenkunft ist im Beckertswald bei dem Eselsweg. Garbenteich, 23. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. ________ Schwarz. 1616 Bekanntmachung. Die am 20. d. Mts., Nachmittags um 1 Ubr, an dem Riegelpfad zu Gießen abgehaltene Versteigerung unbrauchbarer Bahnschwellen und altem Holz ist genehmigt. (1622 Gietzen, den 24. Februar 189 L Grobherzogliche Bahnmeisterei VII. Jeilgeöoienes. Prima Sachsenhäuser Aepfelwein 3/10.ßtr. 10 Psg-, Ltter 30 Pfg. in Flaschen. „Deutscher Hof" 1650] Neuenweg 5. Abbruchs-Arbeiten. Der Abbruch unseres Eisensteinwaschbaues bei der Mücke — Station # der oberhess. Eisenbahn — und die Anlieferung der Maschinentheile an ' den Bahnhof Mücke soll an den Mindestfordernden vergeben werden. Nur leistungsfähige Bewerber wollen ihre Angebote bis zum 3. März d. I. richten an [1597 Attien-Gesellschsst Schatker Gruben- u. Hütten-Verein Bergverwattung: Wetzlar. A. Wolff. Wetzlar, 20. Februar 1894. 70—80 Ctr. Heu, 106 Ctr. Grummet, 100 Ctr. Koruftroh (Handdrufch) läßt der Unterzeichnete Donnerstag, den 1. März, Vormittags 9 Uhr, bei seiner Wohnung versteigern. 1649 Grünberg. K. H. Jockel. Berger's Germania Cacao Brauerei Förlsch. t &eute Samstag UJ, UJ, IJJ. (tzandershenner Sanitätskäse. [34] 1193] Sidreibseeretär, Schreibpult, Eiager-RLdmaschine und eine Patthie fast neuer Spiegel zu verkaufen. ___________________________Lindenplatz 8 1571] Eine Sarteuhütle mit festem Dach, sowie ein Turugeräth lReck), weazugshalber zu verkaufen. Zu erfragen auf der Exped. d. Bl- Cognacbrennerei Langen, Hessen. Kerztllch empfohlen. 1604 Von Kennern bevorzugt Bei Consumenten beliebt. Literflasche Mk. 2.— Ganze Fl. 1,80 2,503,-3,50 4,-5,—. Alleinige Niederlage: Adolf Geisse, Giessen. -u haben [1647J Re«e«weg 2. 1636] 8 Etr. prima Heu zu ver, kaufen. Zu erfahren Grünbergerstroße 38, Hinterhaus. 1278] Ein zweistöckiges Wohnhaus außerhalb der Stadt mit etwas Stallung und zwei Morgen großem Garten, sehr geeignet für einen Oeconomen, ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d Bl.__ lu54] Äiäochert, welche kochen können, erhalten die besten Stellen gegen sehr hohen Lohn für hier und auswärts durch Frau LrLnkner, Teufelslustgärtchen 5, 1568] Ein jüng. braoes Mädchen für tagsüber gesucht. Schillerstraße 1b, pari, 1563] Einige anßänd junge Mädchen werden zum Erlernen des Putzgeschäfts gesucht. Frau Albert Behrend Wwe. ______________ Ludwigtzstraße 12. 1578] Ein braves Dienstmädchen gesucht. Frau Dr. Kübel, Bahnhofstraße 45, III. 1626] Gebrauchte- Pianino zu taufe« gesucht. Fr.-Offerten mit Preis-1 angabe eub 8. an die Exp. d. Bl. erbeten Dermietßungen. 1642] Kleines Mansardenlogis zu ver- mtethen._________________Ederstraße 6. 1634] Ein Familtenlogts, drei Zimmer mit Cabinet und Zubehör, sofort zu oer- miethen. LoviS Lotz. Bahnbofstr. 22. 1631] Ein Parterre-Logts von 3 Ztm. zu vermietben. Grünbergerstraße 38. 1620] Bersetzungsbalber ist der 2. Stock bis 1. Juni, auf Wunsch auch früher, zu oermiethen. Gröuinger, Steinstraße 43. 1621] Kleines Familienlogis oermtethet H. Gröninger, Steinstraße 43. 1406] Wohnung, bestehend aus drei Zimmern, Küche mit Wasserleitung, per 1. April zu oermiethen. Südanlage 7. 1611] Ludwigtzstraße 46 2. Stock zu oermiethen. Näheres im 4. Stock. 1600] Familtenwohnung zu oermiethen. Schützenstraße 17. 1605] Grünbergerstraße 32 ist der unter e Stock, bestehend aus 6 Zimmern, Garten, Pjerdestall, sowie der obere Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit allem Zu- behör, zu oermiethen._______H. Roll. 1601] Schillerstratze IS (parterre) S Zimmer und Zubehör zu verm. Vermischte Anzeigen. Nach Amerika mit den vorzüglichen Schnelldampfer« des Norddeutschen Lloyd befördert fpnffdjku’b^JJnceff. Agent^ __Lari Loos in Gießen, Tausch-Haus. HiestgeS kl. HauS wird gegen e. HauS m. gutem Colonialgesch. od. auH Weinrest. i. Gieße« get.; 10,000 ^rde« baar herauSbez. Nah. Electrotechnik. 1610] In einer kleineren Maschinen- werkstätte eines schönen Städtchens der Lohn finden junge Leute, die ihr Maturi- lätsexamen gemacht haben und sich für Gleetrotech«» oder Maschinenbau praktisch vorbereiten wollen, gründliche Ausbildung. Wo? sagt die Exp. d. Bl. 1609] Gut möbl. Zimmer zu oermiethen. ____________________Bletchftraße 21, III. 1635] Möblirtes Zimmer zu oermiethen. __Südanlage 7, Nebenhaus, parterre. 1500] Möbl. Zimmer zu oermiethen. _________________Grünbergerstraße 26. 1644] Möblirtes Zimmer zu oermiethen. _____________________Asterweg 15 Karbier- u. Friseur-Grschiist an guter Lage Berlältnisse halber mit Einrichtung zu oermiethen. Wo? sagt die Exped- d. Bl. [1539 Waiionalliberaker 'Verein (s-ießen. Sonntag, den 25. 1. Mts., S’/2 Uhr, im „Hotel Einhorn“ Vortrag -es Generalsekretärs C. Patzig aus Berlin: „Die politische Lage.“ Gäste können eingcsührt werden. Der Vorstand. 1640 Oberhefsischer Verein für innere Mission. Bei der heute in Gegenwart des Herrn Polizeiraths Fresenius vorgenommenen Ausloosung von Schuldverschreibungen des zum Bau der Herberge zur Heimath aufgenommenen Anlehens wurden folgende Nummern zur Rückzahlung am 1. März 1894 bestimmt: I. Lit. A. Nr. 3. 5. 7. 11. 12. 13. 14. 19. 31. 42. 53. 57. 66. 71. 84. 86. 111. 128. 129. 138. 144. 152. 154. 156. 169. 172. 191. 196. 204. 208. 215. 231.335. 341.354.360 36 ä 50 Mk. -- 1800 Mk. II. Lit. B. Nr. 7. 18.59. 82. 101. 134 6 ü 200 Mk. --- 1200 Mk. Summe 3000 Mk. Die Besitzer dieser Nummern werden hiermit aufgefordert, den Betrag gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen nebst Couponbogen vom l.März d. I. an bei dem Bankhause A. Heichelheim dahier zu erheben. Gießen, den 23. Februar 1894. Der Vorstand: 1628 Stamm. Schlosser. Giessener Concertverein. Sechstes Concert (102. Vereinsjahr) Samstag den 3. März 1894, Nachmittags 5 Uhr, in der Stadtkirche, unter Leitung des Grossh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Adolf Felchner. Mitwirkende: Fräulein Dorothea Schmidt aus Hamburg (Sopran); Frau Louise Geller aus Magdeburg (Alt); Herr Heinrich Hormann aus Frankfurt a. M. (Tenor); Herr Adolf Müller awrFrankfurt a. M. (Bass); der akademische Gesangverein hierselbst und das Verelnsorohester. Programm. „Samson“ Oratorium von G. F. H a e n d e 1. Aus dem Englischen des Milton. Frei übersetzt und bearbeitet von J.F. v. Mosel. Sonntag den 25. Februar, Abends 8 Uhr: 1594 Mitglieder - Versammlung. Vortrag des Herrn Pfarrer Wenck, Redacteur der Badischen Arbeiter- Zeitung, über: Die Geschichte der Socialdemokratie. Gäste haben nur Zutritt, wenn sie von Mitgliedern eingeführt und dem Vorstande vorgestellt werden. Der Vorstand. Bürgergesellschast. gcnft Sonntag btn 25. ftfrrnnr: Abend-Unterhaltung* in Stein’s Garten. 1629 Eintrittskarten für Nlchtmltglleder sind in der Musikalienhandlung von Ernst Chalier (Rudolphs Nachf) zu folgenden Preisen zu haben. Sperrsitz im Schiff der Kirche Mk. 3,00 do. auf der Orgelbühne „ 3,00 Unnummerirter Platz im Schiff der Kirche oder auf der ersten Emporbühne .....„ 2,00 do. auf der zweitenEmporbühne „ 1,00 Für Studirende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise. Zur Hauptprobe am Freitag den 2. Man, Nachmittage 5 Uhr. Unnummerirter Platz . . . Mk. 1,00 Textbücher zum „Samson“ ebendaselbst und am Haupteingang 10 Pfg. [1599 Anfang priicis 8 Uhr. Der Vorstand. Giessen, 24. Februar 1894. 1638 Damen-Confection Die glückliche Geburt eines kräftigen Knaben zeigen Freunden und Bekannten an Dr. med. A. Hanau und Frau. Passionsauiführnng des Ev. Kirchengesangvereins, unter Mitwirkung der Concertsängerin Fräulein Dorothea Schmidt aus Frankfurt a. M. Sonntag den 4. März 1894, Abends 8 Uhr In der Stadtkirche zu Gleesen. PROGRAMM Als Jesus von seiner Mutter ging, für Chor und Altsolo A. Becker. 0 Lamm Gottes .... Job. Ecoard. Panis angelicus .... Palestrina. Adoramus......Perti. Fürwahr er trug .... Fink. Arien aus derMatthäuspassion von J.S.Bach. Soli für Orgel und Violine Eintritt unentgeldlioh. Die Plätze auf dem Chor und in den beiden vorderen Quadraten sind für die in activen Mitglieder reservirt. Die Karten für 1893 gelten noch. Opferbüchsen erbeten. 1627 1639 Rebucttro: A. — Druck und Rerlag fcer Brühl'jch« Binderei (Fr. Lhr. Pietsch) in (Biegen: Programme zu 20 Pfg. bei Herrn E. Challier und an den Kirchenthüren. Freiwillige Beiträge werden in die Im Namen der Verwandten: Franz Mondrion, Buchdruckereibesitzer und Verleger. Danksagung1. Für die freundlichen Kranzspenden und die ehrende Begleitung seitens des Personals hiesiger Brauereien bei der Beerdigung unseres lieben Neffen und Vetters Carl Heilmann namentlich dem Besitzer der ehemaligen Textor’schen Brauerei, Herrn B ichler und den Leitern derselben, insbesondere aber dem Hochw. Herrn Kaplan Hattemer für die Krankenbesuche und den geistlichen Beistand sage hiermit den innigsten tiefgefühltesten Dank. Dachau bei München, Frankfurt a. M. Winkel a. Rh., den 23. Februar 1894. O Unserem Kamerad Ludwig Q Q Geißler (Bimbergäßer) zu Q D seinem 50jährigen Wiegenfeste ein Q O dreifach donnerndes Hoch, daß das Q O ganze Lumdathal schallt und in Ö O Staufenberg am Sleinweg wieder- Q O hallt. [1643 Q □ K. St. O ooooaoaoDaoooooooo Der Anfang meines Kleiderkursus beginnt Montag den 2. April. — Damen, welche nur Zeichnen und Zuschneiden erlernen wollen, ertheile Nachmittags von 2—4 Uhr Unterricht. Auch Damen, welche sich selbst ein Kleid anfertigen wollen, können nach Maß ein Taillen- muster von mir gezeichnet bekommen. [1613 Anmeldungen nehme ich jederzeit in meiner Wohnung Sonnenstratze 12 entgegen. Achtungsvoll ET? tj Q ö Damen-Confection • a Sonnenstr. 12. Die große zoologische Ausstellung auf Oswalds Garten ist noch heute Sonn- taa und morgen Montag zum letztenmale geöffnet. Hochachtungsvoll A. Büchler. □äQQÖÖÖÖÖÖQäÖQÖääQ Q O 1682 Cifendreher gesucht. 1628 Wilh. Momma i. Wetzlar Werkzeug-Maschinen-Fabrik. Schuhmacher» Gute Arbeiter können dauernde Beschäftigung erhalten. [1636 Näheres in der Exped d- Bl.________ Eine der ältesten deutschen Lebeasvei^ Sicherungsanstalten sucht z Besetz, ihrer Haupt-Agentur | für Giessen und Umgegend einen cautionsfählgen Herrn, der sich der Requisition widmen kann. Gefl Offerte» sub W. H. C. 301 an die Exp. d. BI. erb. Cin besseres Hausmädcheu- auch im Geschäft thätig, wird gesucht. [1651 Näheres in der Exp. d. Bl. Conditor-Lehrling Montag Abend r Euler. __(Einladung Ortenberg)._______ 1648] Eine Wohnung, drei bis vier Zimmer, von bejahrten kinderlosen Eheleuten per 1. April, auch früher, zu miethen gesucht. Näheres zu erfr. in der Exp. d. Bl- 1612] Student sucht auf Ostern für zwei Monate ein ruhiges möbl. Zimmer. Offerten mit Preisangabe unter T. 8. an die Exped. d. Bl-____________________ 1630] verlöre« grüN'weitz«rottze Schärpe. Abzugeben gegen Belohnung ________________________Rittergaffe tl. 1625] Schuhmacher sofort gesucht. Marktplatz 5, 3 «t. findet angenehme und tüchtige Ausbildung- A. Ziepert i^s Condttoret und Wiener Caf6, Bad Em. 1602] Tüchtiges braves Mädche« für Küche sofort gesucht- Kreuzplatz 14. Ein zuverl. verh. Mau« (Pens. Beamter) sucht irgend einen Vertrauensposten üt einer Fabrik oder sonstige« groß. Geschäft unter sehr bescheidenen Ansprüchen. Caut» kann gestellt werden. [1608 Offerten erbitte unt. 8. W. an die Exped. d. Bl._______ 16( 3] Für Mitte Avril wird von einer BeauPenfamtlie ein reinliches Die«st- Mädche« gesucht- ___________Bahnhofstraße 45, 2. Stock- 1607] Für einen jungen Mann, welcher mehrere Jahre die hiesige Realschule besuchte, wird eine LehrlingSstelle in eine« hiesigen kaufmännischen Geschält gesucht. Näheres zu erfragen bei der Expedition dieses Blattes. Linladung zum Monument auf die * kV! OSomctite und $toveUen fesselndster und ** erlesenster Art. - Dunderü oon geistvollen Artikeln aus allen Gebieten de» Wissens. — Lebendige Darstellungen der bedeutendsten Zeitereignisse. - Geistige Spiele aller Art. — prachtvolle Illustrationen in unerschöpflicher Fülle und Gediegenheit. „Hleber Lcrrrd und ZKeer" ist ein Familien Journal in des Wortes schönster Bedeutung. Preis vierteljährlich I Preis für die allvier- (13 Nummern) zehntägig erschein. Hefte 3 Mark. | 60 Pfennig. 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