Donnerstag den 25. Januar 1894 Nr. 20 erlaubt »h v* Öir n. pr. Der Hicßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des . MontagS. Dir Gießener AamitienVkätler werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Keneral-Anzeiger. Vierteljähriger Akonnemcntsprcis: 2 Mark 20 Pjg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Rcdaction, Expedition und Druckerei: Kchutckratze Kr.7. Fernsprecher 51. Zltnts- und Anzeigeblatt für den TLveis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. F chralisöeikage: Gießener Kamikienökätter. Alle Annonccn-Burcaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil seit . . ten 18 . . im Regiment Nr te Compagnie. Feuilleton Tüchtige ?r finben bautrnbt Ses-MgiW <£ tt. ko., AckerSweg 89. i e-ohmachrrgrstllt W Außerdem wollen Sie ein genaues Augenmerk auf die Rechtschreibung der Namen der Militärpflichtigen richten, sowie auch darauf, daß der Geburtsort richtig bezeichnet und der in Betracht kommende Verwaltungsbezirk (Kreis, Amtshauptmannschaft, Oberamt, Bezirksamt rc.) zutreffend angegeben wird und bei allen sich anmeldenden Militärpflichtigen sich genau darüber verlässigen, welches Ge- aesucht Bergstraße k ( $inter6!*,n: $d>»Vb"4’ Gießen, am 24. Januar 1894. Betreffend: Das Ersatzgeschäft für 1894. Der Civiliwrsitzende der Großherzogl. Ersatz-Commission Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen nunmehr mit Aufstellung der Stammrollen sofort beginnen und dieselben mit denjenigen für 1892 und 1893 bis längstens den 1. k. Mts. bei Meldung der Abholung durch Wartboten einsenden. Hierbei wollen Sie die im Formulare vorgedruckte An- merfung genau beachten, insbesondere alle Bestrafungen rc. unter Rubrik „Bemerkungen" eintragen. Auf die Bestimmung des § 25, 2 d. W.»O. wird um sv nachdrücklicher hingewiesen, als in den vorderen Jahren vielfach dagegen insofern gefehlt worden ist, daß Militärpflichtige aus anderen Kreisen des Großherzogthums, obgleich sie im diesseitigen Bezirk ihren dauernden Aufenthalt nicht hatten, nur aus dem Grunde in die Stammrollen des Kreises eingetragen worden waren, weil sie sich hier zu stellen Dünschten. Sie wollen daher Anträgen, welche in dieser Beziehung an Sie gestellt werden sollten, unter keiner Bedingung stattgebeu, die betreffenden Militärpflichtigen bezw. deren Angehörige vielmehr auf die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen verweisen, sowie darauf aufmerksam machen, daß Leute, welche im diesseitigen Kreise nach den geltenden Bestimmungen nicht gestellungs- pflichtig find und fich dennoch hier zur Musterung stellen wollen, zu derselben nicht zugelassen werden würden, sondern, wie seither schon geschehe«, abgewiesen werden müstten. Falls ein Bruder eines Militärpflichtigen bei der Musterung mit zur Vorstellung kommen, oder bereits im Heere dienen sollte, wollen Sie dies in der Stammrolle bemerken. Z. B. Ein Bruder geb. am . . ten . . . . 187 . kommt pro 1894 mit zur Vorstellung, oder ein Bruder dient weren Verluste te- । Dank n Hinterbliebenen; Becker. 1894. Kndcnftruth Ul Seiner. ___ Gunilde. Eine kurze Geschichte von Th. Ebner. (Fortsetzung.) Gunilde hatte sich rasch aufgerichtet und saß nun am Rande der Hängematte. „WaS ich rede?" frug sie. „Das weiß ich genau. Ich sage, daß ich Sie liebe, Sander!" — Es blitzte bei diesen Worten wie heißes Feuer in ihrem Auge auf. — „Ich liebe nur einmal, aber das auch ganz und voll bis zum —" Sterben wollte sie sagen, aber das Wort kam nicht über ihre Lippen. Es ging Plötzlich wie ein Schauer durch ihren Körper, aber sie faßte sich rasch. — „Warum heirathen Sie mich nicht?" frug sie, mit dem Versuch, einen fröhlichen Ton anzuschlagen. Sander war aufgesprungen, als hätten ihn diese Worte ins Herz getroffen. Bleichen Angesichts stand er da- einen Augenblick rang er mit sich selbst. „Ich kann nicht," sagte er endlich dumpf. „Warum nicht?" frug Gunilde. . „Weil ich —" und mühsam rangen sich die Worte von seinen Lippen, „weil ich schon ein Weib habe." Es schien, als habe Gunilde diese Worte nicht sogleich verstanden. „Sie sind schon verheirathet?" frug sie endlich langsam, schwer — schneidend. Nun stand sie vor ihm, bleich wie er, die Hand auf die wogende Brust gelegt. Einen Augenblick lang begegneten sich ihre Blicke, Zorn, »Haß, Liebe, — was sagten sie sich alles in dieser kurzen i Spanne Zeit. Todesstill wars — jedes meinte den Herzschlag des anderen zu hören. Und von fern her rauschte und toste die teiger Vertreter t größten Hypothek««, i vermittele ich bieJMefyr Mobilien zu Mrßlg" lMtgen. ÖMiiSÄ , 24. Januar, Abend; 2) Statutenänderung, ^Gießen. nmlW 8. G. lll. H. H-stMt p 1894, Mittags 1 Uhr .denstruth HI. AWd-s U"d d-i A" Iw.» u Cigarrenönniche fuj Ä?' KE' ur mJi c tn' Gunter6 Mündntz ttbttuv 5 MrrUsßzn ißtn Eintritt gesucht die schon in einem Grinin Mg warn. rulistchngt. 8oldrvt>er- u, «arcutz, Ciu junges Haus hchen gegen hoher ofort gesucht. Seltersweg 35. ilne tüchtige Lauffra« ok gesucht. Vtllersweg öS. werbe dieselben betreiben, bezw. ob die diesbezüglichen Angaben zutreffend sind. Es kommt dies namentlich in Betracht bei Sattler«, Schneider«, Schuhmachern, Schlossern, Schmieden, Wagnern und Zimmerleuten, bei welchen erforderlichen Falls festzuftetlen wäre, ob dieselben dieses Gewerbe thatsächlich gelernt haben, sowie jetzt noch betreiben. Bei den in der Landwirthschaft thätigeu Militärpflichtigen ist durch Eintragung des Vermerks „m. Pf." (mit Pferden) oder „o. Pf." (ohne Pferde) in Spalte 8 anzugeben, ob dieselben mit Pferden umzugehen verstehen oder nicht. , 1 Sodann wollen Sie am Schluffe der Stammrolle ausdrücklich bescheinigen: 1) daß und bezw, wann die Aufforderung zur Anmeldung zur Stammrolle erfolgt ist; 2) daß die in derselben eingetragenen und nicht im Orte • geborenen Militärpflichtigen in Ihrer Gemeinde zur ; Zeit der Anmeldung ihren dauernden Aufenthalt haben ; 3) daß die in ihren Gemeinden zuständigen, sich daselbst jedoch nicht aushaltendeu Militärpflichtigen angewiesen worden sind, sich bei der Bürgermeisterei ihres Aufenthaltsortes zur Stammrolle anzumelden. Reclamationen aus früheren Jahren, welche pro 1894 j erneuert werden sollen, sind alsbald mittelst Bericht ein- ; zufordern. Neue Reclamationen sind mit den Stammrollen vorzulegen. ’ Dr. Melior. Nr. 2 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 19. ds. Mts., enthält: (Nr. 2140). Gesetz, betreffend die Gewährung von Unterstützungen an Invalide aus den Kriegen vor 1870 und an deren Hinterbliebenen. Vom 14. Januar 1894. Gießen, den 24. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Zahltag bei uns, am Samstag den 27. lfd. Monats, mit Rücksicht auf die Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers, ausfällt. Gießen, 23. Januar 1894. Großherzogliches Rentamt Gießen. Rübe, Großh. Domänenrath. Deutsches Reich. Darmstadt, 23. Januar. Heute Mittag um 4 Uhr 30 Min. trafen zum Besuche Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs die Prinzessin Braut Sictoria Meltra sowie deren hohes Ellernpaar, der Herzog und die Herzogin von Coburg-Gotha, dahier ein. Zu ihrem Empsange hatten sich Seine Königl. Hoheit der Großherzog, die Prinzessin Alix, loroie die gesummte Großherzogliche Familie im Bahnhofe der Hessischen Ludwtgsbahn eingefunden, woselbst die Braut des Großherzogs, sowie deren Eltern auf das Herzlichste begrüßt wurden. Auch die Spitzen der Behörden ha ten sich zum Empfange eingefunden und wurde der Prinzessin - Braut von Damen des Hofstaates ein herrliches Bouquet überreicht. Im offenen Zweispänner fuhren die hohen Herrschaften durch die mit hessischen und gothaischen Landesfarben reichge,chmückle Rheinstraße, von einem nach Tausenden zählenden Publikum mit Tücherschwenken und Hochrufen auf das Herzlichste begrüßt. Die Herrschaften fuhren direct in das Großherzogliche Residenzfchloß, woselbst dieselben Wohnung nehmen werden. Heute Abend findet Festvorstellung im Hoftheater statt. Berlin, 22. Januar. Nach Meldung eines Berichterstatters beschloß die Subcommission der Ste-mpel ste uer- Commtssion, der Arbitrage zwischen zwei inländischen Börsen eine Ermäßigung im Steuersatz nicht zuzubilligen. Berlin, 22. Januar. Die Erklärungen des württem- bergischen Ministerpräsidenten v. Mittnacht im Reichstage in Sachen der Weinsteuer zeigen, daß im Kreise der verbündeten Regierungen nicht alles so in Ordnung ist, wie es im Interesse der Wahrung des Ansehens des Reiches nach innen wie außen sein sollte. Der Fall, daß eine Bundesregierung in irgend einer Frage frondlrend gegen die Centralgewalt auflritr, ist in der Geschichte des neuen Reiches allerdings schon wiederholt dagewesen, aber hiermit wird das allgemein Bedenkliche der jüngsten sensationellen Vorgänge im Reichsparlamente nicht beseitigt. Gewiß mag zugegeben werden, daß Würitemberg alle Ursache halte, von seinem besonderen Standpunkte aus sich gegen eine steuerpolitische Maßnahme zu wenden, welche den blühenden Weinbau des Schwabenlandes empfindlich zu schädigen drohte, ob es aber angebracht war, diese Opposition vor aller Welt und in offiziellster Form zu bekunden, das ist eine andere Frage. Hinterher hat fich Herr v. Mittnacht freilich beeilt, zu versichern, daß er feine Erklärungen mit Wissen des Reichskanzlers abgegeben habe, und auch die bei der seltsamen Reichstagsscene anwesenden Vertreter der Reichsregierung bemühten sich, den peinlichen Eindruck des ganzen Vorfalles nach Kräften zu verwischen. Aber das Gefühl ist doch im Reichstage, wie draußen im Lande zurückgeblieben, daß zwischen den verbündeten Regierungen nicht alles „ganz richtig" ist, daß ihre Einigkeit mitunter zu wünschen übrig läßt und hieran werden alle nachträglichen offiziösen Beschwichtigungsversuche nichts ändern. Brandung des Sees. An den hohen Mauern herauf schlug der weiße Schaum, zerstäubend in tausend Tropfen, und jeder Tropfen schien, beglänzt von den Strahlen der untergehenden Sonne, roth, wie ein Blutstropfen. — Und die Wipfel der Bäume wiegten sich und schwankten und ihr Rauschen klang dumpf wie leises Klagen. Von den beiden aber, die dort an der Mauer standen und hinabsahen auf die weite Fläche, sprach keines ein Wort. Ein Herz, das zum Tode getroffen ist, verblutet langsam, aber das Leben schwindet mit ihm, Tropfen um Tropfen, und am Ende — ein Verklingen, wie der letzte Ton eines Liedes, — ein Verglimmen — und dann? Und was war er? Konnte er wissen, wie sie, das stolze Mädchen, ihn, den fremden Mann, ohne Namen, ohne Klang, ohne Stand, liebte? Wußte er, daß sie eine fei vom Stande derer, die da sterben, wenn sie lieben? — Warum war er der Gefahr nicht entronnen — hatte der Pflichten gedacht, die ihn an fein Weib fetteten? Ach, auf all. die Fragen, die sich jagten und kreuzten in diesem todesmüden Haupte, nicht eine Antwort. Und Gunilde meinte aufschreien zu müssen in wildem Schmerz, aber sie zwang sich, nur fester preßte sie die Hand auf das Herz, als wollte sie es zwingen, nicht fo laut zu pochen, — vielleicht stille zu stehen. Und ihr war es, als finke ringsum alles hinab in die Fluthen, als rauschte über allem, was sie umgab, der Meer- fluth graues Gewoge, und sie stände mit ihm, den sie haßte, — den sie liebte, allein auf ragendem Felsen, sie sähe die Wogen höher und höher rauschen — und von fernher winkte es ihr, lachend — es klang wie ein Schlummerlied. — Um feinen Nacken warf sie die Arme — in heißem Kuß fanden sich die Lippen — und fo, jauchzend in überfeligem Glück, stürzte sie mit ihm hinab — in die rauschenden Fluthen. Der Klang ihres Namens schreckte sie auf aus ihrem Traume. Und noch einmal klang es „Gunilde!" — Ein Zucken ging durch ihre Glieder, bann stand sie hocherhobenen Hauptes, kalt und streng, und langsam, aber eisig klang von ihren Lippen die Frage: „Haben Sie mir noch etwas zu sagen ?" Da trat Sander auf sie zu und sie ließ es geschehen, daß er ihre Hand faßte und sie schweigend zu der Bank unter der hohen Linde geleitete, auf der er vorhin gesessen. Starr hing ihr Auge am Boden, sie sah nicht den furchtbaren Blick, mit dem Sander in die Ferne fah, als nahten sich ihm von dort drohende, unheimliche Gestalten, die er gemeint hatte, für immer verjagt zu haben. „Sie zürnen mir, Gunilde," sprach er endlich, „und Sie haben ein Recht dazu. Ich hätte Ihnen sagen sollen, wie es um mich steht, es wäre in meiner Macht gelegen, alles das, was nun geschehen, zu verhindern- dass ich es nicht gethan, das ist unser Unglück. Sie, Gunilde, haben ein starkes, ein rnuthiges Herz, Sie werden es überwinden — ich — ich habe kein Recht mehr an das Glück und an das Leden. — Heute haben Sie das Recht, die Wahrheit von mir zu hören, — wir sehen uns zum letzten Male, — wenn morgen die Sonne sinkt, bin ich weit von hier und Sie werden meiner gedenken, Gunilde, wie Nausikaa an Odysseus dachte, betend und flehend, daß er den Frieden finde, den er sc lange Jahre nicht gehabt — — Sie haben mich ni^ge- fragt, wer ich sei und was mein Beruf. Es gab eine Zeit, da ward mein Name viel genannt, man sprach von mir als einem Manne, der in der ärztlichen Wissenschaft Großes leisten werde. Ich arbeitete Tag und Nacht — und mit einem Erfolge, den ich nie zu hoffen gewagt. Ich hatte keine Zeit, an andere Dinge zu denken, als an meinen Beruf. In der großen Hauptstadt des Reiches sind fo viele Kranke und Leidende — und gar mancher suchte bei mir Hilfe. — Ich linderte die Nvth und das Elend, sv gut ich konnte, ich habe manche Nacht am Lager eines Armen zugebracht und schaudernd gesehen, welche Opfer das Leben verlangt." (Schluß folgt.) — Zum Stande der russisch-deutschen Handelsvertrags-Verhandlungen weiß das „Berl. Tagebl." zu melden, daß bis jetzt nur die Verhandlungen über den Tarif abgeschlossen seien. Es erübrige noch der Abschluß der Berathungen über die Festsetzung des Textes, der eine authentische Erklärung deS Tarifs bilde. Es sei daher auch lediglich der vereinbarte Tarif dem deutschen Zollbeirathe bei seiner jüngsten Tagung zur Begutachtung unterbreitet worden. Ausland. — Der Prager Omladina-Prozeß ist mit der am Montag stattgefundenen Verhandlung des Gerichtshofes nun schon in die zweite Woche seiner Dauer eingetreten. Die Haltung der Angeklagten ist fortgesetzt eine höchst freche und herausfordernde, wie verschiedene widrige ©eenen auch am genannten Sitzungstage wiederum bekundeten. Auch in anderer Beziehung wirkt das Auftreten der Angeklagten nur abstoßend - selbst diejenigen unter ihnen, welche im polizeilichen Verhör bereits Geständnisse abgelegt hatten, nehmen dieselben jetzt unter den nichtigsten Vorwänden wieder zurück. Bei dieser Tactik der Angeklagten läßt sich das Ende des Omladina- Prozesies noch gar nicht absehen. Deutscher Reichstag. 33. Sitzung. Dienstag den 23. Januar 1894. Präsident v. Levetzow wird ermächtigt, dem Kaiser zu seinem bevorstehenden Geburtstage die Glückwünsche des Hauses zu übermitteln. Die Debatte über die socialdemokratische Nothstand s-Jnter- peNation wird fortgesetzt. Abg. Kropatscheck (cons.): Liebknecht brachte gestern Worte, nichts als Worte, wie wir sie schon seit 50 Jahren kennen. Bebel, der sonst doch zu denken gibt, erzählte gestern wahre Schauerromane. Er hält Jeden für einen.agent provocateur; es war eine förmliche Gespensterseherei. Daß Anarchisten und Socialdemokraten in ihren Ursprüngen und in ihren letzten Zielen auseinandergehen, bestreite ich nicht- aber in dem, was dazwischen liegt, find sich Beide verzweifelt ähnlich. Beide wollen die bestehende Gesellschaftsordnung beseitigen, Beide bedürfen für ihre neue Welt Menschen, wie es deren nicht gibt und nie geben wird, Menschen ohne Sünde uud Fehl. Wenn wir einmal durch Has Thor der Revolution in den großen Kladderadatsch dntreten sollten, wird es an Blut nicht fehlen. Die Anarchisten sind weiter nichts, als was Sie (die Socialdemokraten) einmal gewesen; Sie werden vielleicht dm vielgeschmähten Staat und die Polizei noch einmal anflehen, um Schutz gegen die Anarchisten zu erhalten. Bezüglich der ArdeitSnoth ist zu unterscheiden zwischen denen, die Arbeit suchen und nicht finden und denen, welche nicht arbeiten wollen. Biele haben nicht recht arbeiten gelernt, das viele Wechseln der Arbeitsstätte ist durch die Förderung der Großindustrie veranlaßt; die Entwickelung der Großindustrie sollte nicht gefördert, sondern gehemmt werden. Wenn wir erstz den russischen Handelsvertrag haben und die Landwirthschast ganz ruinirt ist, wird die Arbeitslosigkeit wachsen. Wenn immer mehr Arbeiter vom Lande nach der Stadt ziehen, wird der Lohn der industriellen Arbeiter gedrückt. Wenn dann der große Kladderadatsch kommt und das Lend entvölkert ist, dann wird freilich fein Halt mehr sein. Durch den Achtstundentag, den ich principtell für gerechtfertigt, zur Zeit ober für undurchführbar halte, erhält auch nicht ein einziger Arbeitsloser Arbeit. Der Arbeiterschutz wird ja damit begründet, daß er die Arbeiter leistungsfähiger mache. Sie verlangen, das Reich solle neue Arbeitsgelegenheit schaffen; aber Sie und Herr Richter sind ja die Letztm, die für neue Ausgaben stimmen. Arbeitsnachweis durch das Reich — schön. Aber wie würden Sie schreien, wenn der heutige Staat Arbeiter nach Osten schickte, weil dort Arbeit sei! Sie haben noch gar nichts für die Arbeiter gethan. Jede barmherzige Schwester, die Suppe ins Haus der Armen bringt, thut mehr. (Lebhafter Beifall rechts, Widerspruch links.) Den Armen geht es am besten in den Monarchien, den Reichen am besten in den Republiken, wie es im Vioar of Wakefield heißt. Die Monarchie ist am besten in der Lage, mit starker Hand zu Gunsten der Armen einzugretfm. Sie kann es aber nur, wenn sie fest hält .an dem Glauben an Jesum .^Christum. (Lebhafter Beifall rechts.) Abg. Singer (Soc.): Wir theilen die Anschauung der Anarchisten nicht, aber sie ist nun einmal eine Weltanschauung und sie soll deshalb nicht unnöthig mit Polizeimaßregeln bekämpft werden. Der Anarchismus kann wirksam nur bekämpft werden, wenn man unsere socialdemokratischen Einrichtungen schafft. Wir sind nicht Beschützer der anarchistischen Versammlungen, aLer wir wollen solche Brutalitäten nicht, wie sie am Donnerstag die Polizei verübte. Die Verkürzung der Arbeitszeit würde allerdings das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit fein, da die erhöhte Intensität der Arbeit nicht in dem Momente eintreten würde, in dem die Arbeitszeit verkürzt wird. Ein Arbeitsnachweis ist ohne polizeiliche Zwangsmaßregeln durchführbar. Die Diacontssinnen sind bei Ihnen (auf der Rechten) nur Ausnahmen; in Hamburg haben sich während der Cholera-Epidemie die Socialdemokraten freiwillig in den Dienst der Armenpflege gestellt, während die reichen Bourgeois den Staub von den Füßen schüttelten. Der Staatssecretär, der uns rieth, uns selbst zu bessern, möge in den Reichsämten anfangen und die socialpolitische Gefitz- gebung fördern. Wenn Arbeitgeber auch bet schlechtem Geschäftsgänge einen Theil ihrer Arbeiter behalten, so thun sie es nur, um sich einen Stamm für bessere Zeiten zu sichern, aber nicht aus Opfers Willigkeit. Die Sparkassenbestände sprechen nicht, gegen drn Noth- stand, dafür spricht die Thatsache, daß für die Armenpflege in Berlin 800 000 Mk. mehr gebraucht werden als im Vorjahre. Man kann nicht verlangen, daß der Arbeiter um jeden Preis, auch auf Kosten seiner Gesundheit ober auch seiner Kunstfertigkeit jede Arbeit onnimmt! Daß das Auftreten der Polizei am Donnerstag ein brutales war, war in allen Zeitungen zu lesen. Für die Gummischläuche rc., die verwandt wurden, muß die Bürgerschaft die Kosten aufbrtngen. Unbefangene mußten glauben, daß die Polizei Krawalle zu veranlassen beabsichtigte, um ein anderes Soctaltstengesetz zu rechtfertigen. Redner beschuldigte dann einen Journalisten Reuß, derselbe habe in London gegen 450 Mk. monatliche Bezahlung den Neve ans Messer geliefert. Dieser Reuß, der dem Londoner Anarchistenclub angehörte, aus diesem aber hinausgeworfen worden sei, stehe noch jetzt mit hohen Persönlichkeiten in Verbtndungund sei täglichirn Foyer undauf der Journalistentribüne des Reichstags zu sehen. Wollen Sie sein Porträt sehen, so betrachten Sie das Kissinger Huldigungsbtld, dort befindet er sich neben dem Grafen Herbert Bismarck. Die Polizei ist also kein so unschuldsvoller Engel. Derselbe Reuß hat zuerst das Radieschen-Attentat in die Presse gebracht. Staatssecretär v. Bötticher verwahrt sich gegen die vom Vorredner beliebten Interpretationen seiner Aeußerungen. Ich habe wie im Vorjahre so auch diesmal eine Nothlage anerkannt und den Arbeiterstand keineswegs der Faulheit bezichtigt. Aber von Berlin können wir nicht allein ausgehen; ich habe nicht bestritten, daß es in Berlin trauriger aussehe als anderwärts. Im Reiche bestehen jedenfalls Anzeichen dafür, daß der Nothstand in der Abnahme be- griffe'n ist. Es kann nickt Pflicht des Reiches sein, überall da einzu- schreiten, wo ein localer Nothstand hervortritt; hier Remedur! zu schaffen, ist Sache der betr. Landesinstanzen. Wenn Singer meinte, bei solchem Vorgehen der Polizei, wie am Donnerstage, würden die Arbeiter ickließlick mit Revolvern auf die Straße gehen müssen, so Berichte ergiebt sich, daß die Polizei gereizt worden ist; ihre Anordnungen sind nicht befolgt worden und die, welche Widerstand leisteten, haben nur den verdienten Lohn erhalten. Abg. Fuchs (Ctr.): Bezüglich des Arbeitsnachweises könnten die Gemeinden Ersprießliches leisten. Seine Freunde würden keine Gelegenheit versäumen, die Lage zu verbessern. Gon» beseitigen lasse sich der Nothstand nicht, aber die corporatioe Gestellung der Stände werde beitragen, ihn zu mildern. Abg. v. Kar dorff (Rp.): An der Arbeitslosigkeit sind Sie ja selber schuld. Mit Ihren Handelsverträgen entvölkern Sie das platte Land und gerade dessen Kaufkraft ist für uns wichtiger, als das Ausland. Wollen Sie die Nothstände beseitigen, so müssen Sie den Schutz der nationalen Arbeit aufrecht erhalten, den Fürst BtSmarck inaugurirt hat, von dem ich zu meiner Freude gehört habe, daß wir demnächst feinen Besuch hier in Berlin zu erwarten haben. (Lebhafter Beifall.) Die jetzigen Zustände sind nur die Folgen des Fehlers, daß man die Politik des Fürsten Bismarck verlassen hat. Auch die Autorität des Gesetzes gegenüber den Socialisten müsse gekräftigt werden. SÜ Abg. ©aller (Südd. Volksp.) wendet sich gegen den Centrumsantrag betr. den Colportagebuchhandel. Die Annahme dieses Antrags würde neue Kreise brodlos machen. Nachdem noch Abg. Kühn (Soc.) im Schlußwort den social- demokratischen Standpunkt aufrechterhalten, wird die Debatte geschlossen. Morgen: Anträge aus dem Hause. Nesieste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz- Bureau. Belgrad, 23. Januar. Der Club der Radtcalen beschloß die Entsendung einer Deputation an den König, um den Ernst der Situation ausetnanderzusetzen und zu erklären, daß sie keine Verantwortung für die Folgen übernehmen. Der König gab bekannt, er werde Grutc morgen verständigen, wann er die Deputation empfangen wolle. Rom, 23. Januar. Die von der „Italic" veröffentlichte Nachricht über ein leichtes Unwohlsein des Papstes ist, wie die „Ag. Stef." meldet, unbegründet- der Papst empfing heute mehrere Prälaten. Palermo, 23. Januar. Die Ruhe hält auf ganz Si- cilien an. Mafia, 23. Januar. Die Ruhe dauert an- es werden weitere Verhaftete eingebracht und die Untersuchung fortgesetzt. ________________ Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 23. Januar. Kaiser Wilhelm hat aus eigenster Initiative dem Fürsten Bismarck wieder einen Sympathiebeweis gegeben, wodurch voraussichtlich eine vollkommene Versöhnung zu Stande kommen wird. Der Kaiser sandte nämlich durch seinen Flügeladjutanten Grafen Moltke dem Fürsten ein Handschreiben, indem er ihm zur Genesung gratulirt und ließ ihm außerdem eine Flasche alten Weines überreichen. Fürst Bismark hat, wie man sich in parlamentarischen Kreisen erzählt, dem Kaiser melden lassen, er werde sich, sobald es sein Gesundheitszustand gestatte, bei Hose vorstellen. Man glaubt, daß dieser Schritt des Kaisers zur Milderung der Gegensätze zwischen der Regierung und der Kreuzzeitungspartei beitragen wird. Auf die Stellung Caprivis wird dieses geschichtliche Ereigniß der Aussöhnung des Kaisers mit dem Altkanzler nach fast vierjährigem Zwiespalt voraussichtlich keinen Einfluß ausüben. Berlin, 23. Januar. Nach dem Bericht über die Ergebnisse des Betriebes der Staatsbahnen für 1892/93 stiegen die Gesammteinnahmen von 919 691665 Mark im Jahre 1891/92 auf 920 949231 Mk. im Jahre 1892/93. Auf den Personenverkehr entfielen im Jahre 1892/93 234831 578 Mk. gegen 237 184 755 Mk. im Vorjahre - auf den Güterverkehr 1892/93 632 505 622 Mark gegen 627450910 Mark im Vorjahre. — Von nationaler Seite ist im Abgeordnetenhause wieder ein Antrag auf Aufhebung der Staffeltarife eingebracht worden. In der Motivirung wird ausgeführt, die Landwirthschast und die Mühlenindustrie des Westens halten die Beseitigung des Tarifs für eine Lebensfrage. Berlin, 23. Januar. In einem Artikel unter dem Titel „Herr von Schele" veröffentlicht Eugen Wolf im „Berl. Tagebl." eine sehr günstige Beurtheilung der Thätigkeit des gegenwärtigen Gouverneurs von Deutsch - Ostafrika. Der Artikel, der außerdem gegen die deutsch-ostafrikanische Gesellschaft gerichtet ist, sagt am Schlüsse, Herr v. Schele sei der richtige Mann am richtigen Fleck. Wien, 23. Januar. Sämmtliche Morgenblätter besprechen die Krisis in Serbien in gemäßigter, für den König Alexander günstiger Weise. Das „Fremdenblatt" rügt das Vorgehen der radicalen Partei, welche mit ihrer Parteileidenschaft allein die jetzige Lage Serbiens herbeigeführt habe. Das Blatt betont, Oesterreich werde sich in die inneren Angelegenheiten Serbiens niemals mischen und hege den ernsten Wunsch, daß eine den staatlichen Interessen Serbiens und seiner Dynastie entsprechende Lösung herbeigeführt werden möge. Belgrad, 23. Januar. Die Ruhe ist bis jetzt nicht gestört- man glaubt, daß sich die politische Umwandlung in Ruhe vollziehen werde. Simitsch hat anscheinend abgelehnt, das Cabinet zu bilden. Die Mission dürfte wahrscheinlich Nikolajewitsch übertragen werden. Belgrad, 23. Januar. König Alexander hat den Führer der Liberalen, Avak«movie, mit der Bildung des Cabinets beauftragt. Es geht das Gerücht, Königin Natalie werde hier eintreffen. Cocales unö Lroi>irrzrelles. Gießen, den 24. Januar 1894. ** B. Anläßlich des Geburtstages Sr. Maj. des deutschen Kaisers Wilhelm II. veranstaltet der Evangelische Jünglings- und Manner-Verein Sonntag den 2 8. Januar, Abends 71/2 Uhr, eine Feier in den Sälen der Kleinkinderschule. Gesang und declamatorische Vorträge rc. ernsten und heiteren Inhalts bilden das Programm des betr. sRXpnpn d»s — bd derartigen Festlichkeiten des genannten 20 Pfg. festgesetzt worden (Kinder zahlen 10 Pfg.). Der Verein zählt gegen 60 Mitglieder und steht unter der Leitung des Herrn Pfarrer Dr. Naumann. Vereinslocal: Herberge zur Heimath. Gäste sind jederzeit willkommen. ** Aus der Garnison. Für die Feier des diesjährigen Allerhöchsten Geburtstages Sr. Maj. des Kaisers und Königs sind folgende Anordnungen getroffen worden: Am 26. Abends zwischen 8 und 9 Uhr großer Zapfenstreich, am 27. zwischen 7 und 8 Uhr Vormittags Wecken. Der Zapfenstreich und das Wecken geht von der neuen Kaserne aus über die Licher-, Grünberger-, Ludwigs-, Alice-, Frankfurter- Straße nach der Wohnung des Herrn Regiments-CommandeurS am Seltersweg- von da durch den Seltersweg über den Kirchenplatz, die Wallthorstraßc, Brandgasse nach der Zeughauskaserne. Am 27. um 830 Ut)r Vormittags Hielt die Regimentsmusik einen Choral vom Thurme der Stadtkirche^ um 10 Uhr wird Festgottesdienst in der evangelischen, um 9^2 Uhr in der katholischen Kirche abgehalten. Um 1130 U^r Parade des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" auf „Oswalds Garten". Nachmittags 2 Uhr findet ein Festessen im Clubgebäude statt. Die Compagnien des Regiments „Kaiser Wilhelm" halten ihre Festlichkeiten am 27. Abends in folgenden Localen ab: Leib-Compagnie „Cafe Leib", 2. Compagnie „Lenz'scher Felsenkeller", 3. Restauration „Zum Löwen", 4. Restauration „Schützenhaus", 5. Turnhalle des Turnvereins, 6. Restauration „Lahnstein", 7. Restauration „Pfau", 8. Lonys Bierkeller, 9. Restauration „Schiffenberger Thal", 10. u. 11. „Steins Garten", 12. Restauration „Post- keller", 13. Restauration „Zum Komet", 14. Compagnie Restauration „Zum Kronprinz". — Die hiesige Einwohnerschaft wird gebeten, zur Feier von Kaisers Geburtstag ihre Häuser mit Fahnen rc. zu schmücken. ** Neues Theater. Heute Donnerstag findet das Benefiz von Fräulein Else Geigler statt. Zur Aufführung gelangt „Die Frau in Weiß", ein selten aufgesührtes Werk, dramatifirt nach dem Roman des Wilkie Collins von Charlotte Birch- Pfeiffer. Die junge Künstlerin besitzt das besondere Talent, die weichen, sanften Seiten des weiblichen Characters darzustellen und hat durch dies Talent vielfach, u. A. in Hannover, schöne Erfolge erzielt. Die Hauptrolle in obigem Drama, eine Gestalt ganz Weib und ganz Seele, wird Fräulein Geigler verkörpern. Es ist also in wohlthuender Abwechselung nach Lustspielen der Kunstgenuß des Dramas zu erwarten und wünschen wir der strebsamen Künstlerin zu ihrem Ehreu-Abend ein recht gut besetztes Haus. Z. Neues Theater. Gestern Abend ging der bieroctige Schwank „Zwei glückliche Tage" in erster Wiederholung über unsere Bühne. Die Besetzung der einzelnen Rollen war die alte geblieben. Wir können uns deßhalb ein näheres Eingehen auf die Darstellung nach unserer ersten Besprechung des Stückes ersparen und begnügen uns damit zu constatiren, daß die Wiedergabe im Allgemeinen eine ganz befriedigende war. Das Haus war mittelmäßig besetzt. Die Aufführung wurde mit lebhafttm Applaus hingenommen. ** Erueuuuugeu. Ernannt wurden: die Steuerassefforen Wilhelm Flath aus Höchst t. O. und Adolf Abrie aus Bad-Nauheim, sowie der Hauptsteueramtsassistent bei dem Hauptsteueramte Mainz Steuerassessor Christian v. Grolman zu Steuercontrolleuren, die Finanzaccessisten Glässing auS Gießen, Hellwig aus Pfeddersheim, Linden st ruth aus Atzenhain, Mees aus Mainz, Meisinger aus Mainz, Walther aus Offenbach und W e n z e l aus Gießen zu Steuerassefforen. — Zu Forstassessoren wurden ernannt die Forstaccessisten Hugo Kirchner zu Gedern, Wilhem Schaaf zu Gießen und Heinrich Weber zu Londorf. ** Die fast zwei Jahre lang bei den Gerichten anhängige Privatklagesache der Kreistechniker gegen Herrn Oberbürgermeister Küchler in Worms hat nunmehr ihre endliche Erledigung dadurch gefunden, daß Herr Oberbürgermeister Küchler, nachdem er in zwei Instanzen der Beleidigung für schuldig erkannt worden war, sich in dritter Instanz endlich veranlaßt gesehen hat, den Privatklägern vor Gericht eine Ehrenerklärung dahin abzugeben, daß er die bei seinem Vortrag auf dem Städtetag zu Mainz am 16. Februar 1892, namentlich bei der Besprechung des Bauwesens der Städte und Landgemeinden, gegen die Kreistechniker gebrauchten beleidigenden Aeußerungen um so bereitwilliger zurücknehme, da ihm dazu von diesen Herren keinerlei Grund und Veranlassung gegeben worden sei - wogegen , dann die Kläger ihren Strafantrag zurücknehmen. Herr Oberbürgermeister Küchler hat zugleich die entstandenen, nicht unbedeutenden Kosten zu tragen. Es ist somit dargethan, daß die s. Z. von Herrn Oberbürgermeister Küchler erhobenen so schweren Angriffe gegen die Ehre der Kreistechniker völlig ungerechtfertigt waren. ** Erledigte Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 11. Armeecorps. Bettenhausen, Direction des Landkrankenhauses, Gärtner, 480 Mk. jährlich baar nebst freier Wohnung und Verpflegung, ferner 22.50 Mk. Kleidergelder. Biebrich, Magistrat, Nachtwächter, 450 Mk. Mainz, Postamt I, ein Packetträger, ein Postschaffner, ersterer 700 Mk., letzterer 900 Mk. Gehalt und je 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Saalfeld, Herzogliche Amtseinnahme, Diener und Executor, 1000 Mk. und die 'anfallenden Mahn- und Pfandgebühren. Schmallenberg, Amt Schmallenberg, Förster, Baargehalt 950 Mk. Schotten, Kaiser!. Postamt, Landbriefträger, 650 Mk. Gehalt und 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Im Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division: Arheilgen, Hechts- Heim und Viernheim, Bau- und Betriebs-Verwaltung der hessischen Nebenbahnen im Privatbetriebe zu Darmstadt, je ein Schaffner, je 764.40 Mk. Direction der Main-Neckar- bahn, Bahnwärter, 994 Mk. Gehalt nebst freier Dienstkleidung. ** Schlagerei. Das im Weidig'schen Locale gestern zum Anstich gelangte „Ale" muß eine außerordentliche Wirkung auf die Gemüthsstimmung ausgeübt haben, denn zwischen einer großen Anzahl Studenten verschiedener Cor- 8lnt rfennung. '688 Erfahrene i. Stockh. Reish. Dickwurz von Be- 625 Hch. Arnold II, Marktstr. 28. Kns junge Rässe-Wr-e, verkauft 593] Rmtr. 34 30 8 ist an Wellen 2965 2205 2260 beiden Stockhausen, 22. Januar. „ baren e8 40 Jahre, daß Herr Decan Stock dahier seine ; rimslhätigkei. begarm. DaS Vertrauen, welches derselbe io- svohl in seiner Gemeinde, wie bei seinen Amttlnüdern sich rm orben hat, darf als em Zeichen seiner segensreichen Wirksam kett gel'.en. Möge es dem hochverdienten Jubilar vergönnt sein, auch sein 5OjährigeS Jubiläum tn ungeschwächter Geistes- 5—8 Jahre alt, sowie ein Ponny und ein Fohlen billig zu verkaufen. Keßler, Pferde-Händler. Gundersheimer Sanitätskäse. (341 Georg Timon, Bahnhofstraße 62. ff. Sauerkraut, ff. eingemachte Bohnen dir Häuser zu beflaggen. Gießen, 24. Januar 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. «jetzt. '— v-i— o- ------- - ■ b S Herrn Heerz, eben des Veranstalters der Sammlung, te Höhe von mindestens 1000 Mk. erreichen. IcreitS zu genanntem Zweck erworbene Capital beläuft sich Glf 4500 Mk. Dasselbe wurde durch den beim Turnfest 1802 erzielten Ueberschuß, sowie durch eine Verloosung und freiwillige Gaben aufgebracht. Durch eine in diesem Winter anhaltende Abendunterhaltung hofft man den Baufonds auf 6000 Mk. zu bringen und die Erbauung der Halle selbst bald» in Angriff nehmen zu können. — Die hiesige Spar- lind Leihkasse hat außer den bereits gemeldeten Summen irni Besten der Voikswohlfahrt auch noch einen Betrag aus- gcir orfen, wonach die Kosten sür sechs junge Landwirthe des kk)irks, welche gesonnen sind, einen Cursus im Obstbau zu flnedberg miizumachen, bestritten werden sollen. Die Unter: siützung eines solch gemeinnützigen Unternehmens verdient alle la. SHrahm-Taftlbutter toT*. Schulhof?2 Kanarienhähne u.Weibchen 3“*‘ Aeikgeöotenes. 707] Meine in der Nähe Leihgestern gelegene Feldbrennerei höbet mancher mit der Straßengoffe in Berührung kam. Die Aivohner der Sonnenstraße wurden erhebltch tn ihrer Nacht- nie gestört. i. Knüppelh. Rmtt. 41 64 82 Lumda, den 23. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß. 695 Großherxoglich Kderhesfische Eisenbahnen. Die Lieferung der Schreibmaterialien und sonstigen Bürraubedürfnisse für das Rechnungsjahr 1894/95 soll vergeben werden. Die Bedingungen und das Ver- zeichniß der Gegenstände sind bei unserer Magazinsverwaltung einzusehen; Liese- rungsangebote, versiegelt und mit bezüg- l cher Aufschrift auf dem Briefumschlag versehen, sind bis zum 8. Februar d I. Vormittags 10 Uhr, dahier einzureichen. Gießen, den 22. Januar 1894. 703 Großherzogliche Direktion. Scheith. Rmtr. Juchen 237 ßichen 108 Nadel 31 Die Zusammenkunft I Sagen zur angegebenen Stunde in iem genannten District in der Mhe Rollmöpse, Brathäringe. 432 J. M. Schnlhof. § @rünbetg. 22. Januar. Der Wunsch M h>-sig°n LllrnvereinS, eine eigene Turnhalle zu besitzen, ic der ihm von der Stadt überlaffene Raum rm sogenannten kruuhaus sich als unzureichend erwiesen, geht seiner Erfüllung flWflen, indem die zum Neubau erforderliche Summe bald visoebracht werden dürfte. Einen passenden Bauplatz hat der Innerem bereits erworben. Ein Ehrenmitglied des Vereins mb edler Förderer des Turnhallenbaues, Herr PH. Heerz in kwyork, hat dieser Tage dem Vorstand Mittheilung gemacht, die Mitglieder des dort bestehenden „Grünberger Casinos" in dankbarer Erinnerung der alten Heimathstadt eine Samm- üing zum Besten des Turnhallebaue- dortselbst ins Werk lO Psgi unter btL$er Vocitf: 8* tn. ^tbtI9e ■W" Mi: F« 7"°gs spielt die ber Stadtkirche uni etL Um Uso f Wilhelm» QUf Regimems ,Qm 27. Abends ’le „Cafe Leib", Reftanration^um Turnhalle des i 7. Restauration °n,/Schiffenberger 'tftauration „$0fb 141 Gompagnit eßge Eimohner- Gebuitstag ihre stndet das Beneßz cuntztzelanzt„Die Wnl, dramatistrt Charlotte Birch- besondele Talent, Characters darzu« u. A. in Hannover, in obigem Drama, ■tj wird Fräulein lender Abwechselung ima§ zu erwarten nstlerin zu ihrem rki.U»UU»«AM«>S-n «vang.S.m-ind« ... figSttSÄS ä aus dem Leben Jesu). Dienstag den «. Februar, , Vormittags 10 Uhr, wird die der jq Jahre Gelände ausreichend Gemeinde Lumda zustehende Jagd, vorhanden, wenn das Geschäft auch bestehend in 440 Hectar Feld und: ^Qr{ ^trieben wird. Zur Auskunft Wald, mit dem Domanialwalddiftrict bin gerne bereit. Giauenberg, auf weitere sechs Jahre, Weift, Großen-Linden. Ami unterzeichneter Bürgermeisterei ----- . Deutlich verpachtet. 1 JL JL EL I? CL IganzeS Originales Mk. 6 uub 40 Pf. Porto, auch Rachnahn soforttgem Gewmnanrecht Prospecte gratis «nd franco. BanrgeschSft touis Zchmdl m ssasskl I. Bücklinge. Caviar marinirle und Bismarck-Harmge Sardinen, Sardellen Colonialw.- u. Telicateßhandlung erhälllichgist. Er ist verpackt in eleganten Palentdosen äf/i, V, und V< Pfd und kostet pr. Pfd. Mk. 2.60, Bekanntmachung. Die Einwohnerschaft wird ergebend eingeladen, zur Feier des Krburtsfestes Sr. Majestät des Deutschen Kaisers am 27. dieses Monats Nbnhksßschr Sisenbahukn. Die Lieferung von Betriebs- und Werkstättematerialien für die Zett vom 1 April 1894 bis 1. April 1895 soll vergeben werden Lieferungsangebote sind spätestens big zum 7. Februar l I. Vormittags 10 Uhr portofrei, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzusenden. Bedingungen nebst Materialien - Ver- zetchniß können gegen Franco-Einsendung von 65 Pfg durch unsere Can,lei bezogen werden. Gießen, im Januar 1894. 702 Großherzogliche Drrection. bin ich Willens, unter günstigen dingungen zu verpachten; auch wenn Liebhaber sich finden, zu ver- kaufen. Ich bemerke, daß ein neu- gebauter Ofen im vorigen Jahre, welcher 250,000 Steine aufnimmt, erbaut wurde; sodann ist noch auf 8 Holz-Versteigerung in dem Walde der Gemeinde Wieseck. Freitag den 26. und Samstag den 27. Jannar 1894, I jedesmal von Vormittags 10 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Badenburgerwäldchen, das i nachverzeichnete Holz versteigert werden A. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 99 Eichenstämme mit 78,93 Fstm., 11 Buchen- und Birkenstämme mit 2,34 Fstm., 62 Nabelftämme mit 16,75 Fstm., ; 336 Nadelstangen mit 20,80 Fstm. B. Brennholz: 32 Aeckem (sammtlich in guten, viele in den besten Lagen), sowie Staats« und Werthpapieren besteht, wird auf Über >eme halbe Million Mark geschätzt. * Gotha, 23. Januar. In der Herzog!. Reithalle bracb heute während der Probe der Reiter für daS Ein- zuasfest am 31. dsS. Mts. die ©alterte zusammen. orocj grauen kamen dabei ums Leben, eine Frau und ein Kind wurden tödtlich und 12 Personen schwer verletzt. ♦ New-Bork, 22. Januar. Infolge der Entlassung von 5 Angestellten der Tramway-Gesellschaft Bridgeport- Connecticut stellten 100 Bedienstete die ^beit em besetzten aestern den Fahrweg und verhinderten den Verkehr. Ein Wagen wurde in Brand gesteckt. Im Lause des Tage fanden verschiedene Zusammenstöße zwischen den Strikenben und der Volksmenge statt, bet welchen mehrere ^rfonen ernstlich verwundet wurden. Der Burgerm-t ter verlas bte Ausruhracte- zwölf Personen wurden verhaftet. Theekenner loben den delicaten Geschmack, das köstliche Aroma und die große Ausfliebigkeit des AttaS» Thee ganz besonders. Wer wirklich guten Thec ttinken will, »erlange beim Einkäufe stets AtlaS- Dhee, der hier am Platze bei Emil Alschbach, Otto Schaaf, Gustav Walter, Mäusburg 13, Hirschapotheke am Markt, PH. Herrmann, Colonialw-- u Deli- cateßhol-, ». u. G. WallenfelS, Ueberzieherstoffe für Herbst u. Winter ä Mk.4.45 pr. Mtr. Buxkin, Cheviot und Loden 3 „ LWpr.MW., nadelfertig ca. 140 cm 5reit, versenden in einzelnen Metern an Jedermann „ Erstes Oe-t-rhes TuohverBandtgeschäfi Oettinser & V Frankfurt a. M., FabrlK^Jepov 1 _ fst. Kieler Bücklinge, fst. Sardinen, fst. Rollmöpse, fst. Bismarckheringe, 1 noch sehr gut erhalten, mit Zubehör billig ■ ■ zu verkaufen lbdl « Näherers bei der Exped. d. Bl. , Ballschuhe für Damen u. 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[118] ging der bieroctige rfter lieber holung einzelnen Rollen Mb ein fätyxtS mit conftatiren, ganz befriedigende Die Aufführung en. die Steuerassessoren Adolf Abrie aus isassistent bei dem Dan v.Grolman ten Gläffing auS indenstrulh aus nger aus Mainz, t l aus Gieftn zu wurden ernannt dit nz Mhrm Schaaf darf. „ , Gerichten anhängige Herrn OberbnrM r ihre endliche Sr- Oberbürgeme'ler der Beleidig ur gor Gericht eure « »i- 6-1 « U.Seftu«18«' ‘ |(n8 bet St-«- VSf£ s** E- «... iw Bezirk des '°^dcs Landkravken- ou^.di,r Wohnung nebst I Piebri», iöelßCXftamt I, -i" am^n (nf letzterer 700 viener u"°. Men. ’ “"(le? ° ®»at0e^? r-xs : nebst । eäÄ V;. augere" |vnb< Körperkrafr zu begehen. Mainz, 23. Januar. Bezüglich Irer Alt er s- und iJv valid en Versicherung hat das hiesige Kreisamt eine bnldDt unwichtige Entscheidimg -getroffen. Eine Anzahl hoitsirrdustrteller, sogenannte Heimarbeiter, hatten nämltch um Rü ckerstattung des ihnen seitErlaß des Alters- und Jnvaliditäts- l oetsicherungsgesetzes von ihrem Lohn in Abzug gebrachten Sckiiffsnachvichten. (Mi.gethetl. durch d°n N°rdd.u,,ch-n M°,d, tz.rru m . Dörrobst: Apfelspalten, Apfelringe, Birnen, Brünellen, franz., Brünellen, Italien., Kirschen, Pflaumen, Bordeaux, Zwetschen, hiesige, Zwetschen, türkische. [691 Gemischtes Obst empfiehlt in besten Qualitäten billigst Emil Fischbach. Irische Schellfische etc. 323 im ^Rebstock^. Stadt. Schlaiiithalls. Freibank. [709 Heute und Morgen: Ochfenfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. SO Pfg. Guts-Verkauf «sMiitelgroßes Gut mit Ai"" Post' Halterei (welche nabe an Mk. 4000 — jährlich .einbringt) ist Sterbefall halber zu kaufen. Weitere Auskunft erheilt L. Göbel, Frankfurt a. M., Lützow- straße 23.__________________________1^96 ter Lehrnkaute. e Bemerkt wird, daß am ersten Tage kas Brennholz und am zweiten Tage lafi Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt. Wieseck, am 19. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. 604 Sommerlad. Dafl&oerpadjtung. * tzM, 18. Januar. Im benachbarten Dausenau er- m weiten oi» iLurnguucuuu.. ..... ....----- eignet- sich gestern rin Unglückrsall, der wied-r aus den Der sicher zu erwartende Betrag ,°ll nach Angabe lo ast beklagten Leichtsinn zurück,» ühren,s, laden-Gewehre ' 4 - - • ‘ Sammlung, ahne Aussicht zu lassen. Der Jager Heinrich Fischbach kam Das früher I auf dem Wege zur Jagd an der Jacob'schen Wirtschaft vorüber und wurde von einem Freunde hineingerufen. Da er das geladene Gewehr nicht mit in die WirthSstube nehmen wollte, stellte er es im Hausflur nieder. Hier nahm es der 16jährige Sohn eines Nachbarn und legte es mit den Worten.: ,Jetzt schieße ich Dich tobt" auf das sechsjährige Söhnchen des Wirthes an. In demselben Augenblick krachte der Schuß und das Kind stürzte, durch den Kopf geschoffen, tobt zu »oben. Die unglücklichen Eltern und ber leichtsinnige Jäger sinb über ben Vorfall in tiefste Trauer versetzt. » Coblenr« 17. Jannar. Ein Liebesbrief. Was für sonderbare Zumuthungen man zuweilen den Postbeamten mach', zeigt laut „C°bl. Ztg." nachstehende Adreste eines Liebesbriefes der in einem Rbeinstädtchen in diesen Tagen । zur Besorgung einging: „An Fräulein N., per Adresse Herrw Arn vergangenen Montag | N. in X. cigenhändig abzugeben, ohne daß es bte Litern merken, wenn möglich auf bem Wege zur Kirche. * Wiesbaden, 22. Januar. Heute wurde das Testament deL verstorbenen Frl. Marie Stuber von hier auf bem Gerichte geöffnet. In dem Testamente ist dem „Rhem. Kur." zufolge die Stadt Wiesbaden zur «mversalerbin em- gesetzt. Mit Legaten sind bedacht: 1) da- langjährige Dt-nst- Mädchen der Erblasserin, Margarethe Steinbach mit 100 000 Mk. und sämmtlichen von Frl. Stuber benützten Mobilien, 2) Herr Rentner Lubw. Heppenhetmtr in Biebrich (zwischenzeitlich auch gestorben) mit 100000 Mk., 3) Herr Weinhändler und WeingutSbesitz-r Jak. Stuber hier Mtt ssovo «k., 4) d,° Kinder einer entfernten Anverwandten tn Castel nut 20000 Mk. Das Vermögen der Erblasserin, welches in zwei Wohnhäusern, Weltausstellung in Chicago. Für tropensicheres Exportbier ist der Augustiner-Brauerei in München brr einzige und somit der höchste Preis: „Medaille mit Diplom", zuerkannt worden. [85 Augustiner bekanntlich das vorzüglichste der Münchener Biere. Dieses Bier, auf Special-Brauerei-Ausstellungen mehrfach mit der höchsten Auszeichnung prämiirt, zeichnet sich durch beste Bekömmlichkeit und Feinheit seines Geschmackes ganz hervorragend aus. Auch in München hat das Augustiner einen langjährigen bewährten Ruf, bleibt immer beliebt und bevorzugt. Die altrenommirte Brauerei, eine der mustervollst eingerichtetsten Münchens, zählt unter die ersten Großbrauereien und wird deren Bier in den besten Etablifsements und Restaurants verzapft und auch ohne große Marktschreier - Reklame stets gerne getrunken. — Zu beziehen in V«', V<*f Vs', Vi-Hectoliter-Gebinden unter coulanten Bedingungen durch O. Luft in Gießen. .Niederlagen zu erfahren durch Türk & Pabst, Frankfurtja. M. | £ 'S s x S ® x © ’S s © © 1 © - © *© SS £ ® ’S s ® 132 & c X ® ® S 0 ® Ä ® x « > X X S Ä © X fa ® > w ® -L © Ä x ® S r-> ® Z :© 0 ® x © Ä Hoie^ , Flüssiges FleischexlracFemAt dzzre/z Zusatz ran tecsse/n Wasser eine rnrzügZzete ZfouzZZengZezc/i gaZ een er/rZsetenJ^ZetseZzfinite. .. Festes FleischexlracFlstdaMIwsle & ZauZ^naZgsen ter ersten?hem/ter den fies Zen Jfarten efienfiurZZg. 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Mts., von Abends Ö1^ Uhr ab, im Vereinsloeal (Feidel). 693 MZ Gemeinschaftliche Feier MZ des Allerhöchsten Gebnrts- tages Sr. Maj. des Kaisers Wilhelm II. Mm Veteranen- u. Marine-Verein findet Samstag den 27. ds. Mts., Abends 8J/2 Uhr, in der Restauration Jaskowsky statt. [701 Der Vorstand des Veteranen- und Marine-Vereins- 7o81 Schellfisch, «adttarr, grüne Heringe, Kieler Bücklinge, empfiehlt £>tto Cavl'n«aasse 21. Mr Weber: Schlichtbürsten in bester Qualität. [690 A. Welz _________Ecke Linderiplatz-Wallthorstr. Eier-Gemiisenudeln, extrafein, tiemüse nudeln, per Psd. 40 P'g, nicht breiig kochend, Maccaroni, extrafeine Wiener, Maccaroni, Italien , Brach-Maccaroni, per Psd 30 Pfg. empfiehlt [692 Emil Fischbache Wermielyungen. 689] Kleines Logis zu permietben- ________________Kennel. Riegelpfad. 694] Freundliche Wohnung von vier Zimmern mit Balkon, nebst allem Zubehör, per April zu vermtethen. Verlängerter Asterweg 48. 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Dr. Haupt, Asterweg 29. Theater-Verein. Mittwoch den 31. Januar in Steins Saalbau s Gesammtgastspiel des Darmstädter Hoftheaters. -—- Die bezähmte Widerspenstige. = Lustspiel von William Shakespeare. Anfang präcise 7*/, Uhr. Bidets in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger), sowie an der Abendkasse 1. Parquet Mk. 3.50, 2. Parquet Mk. 2.25, Studentenkarten Mk. 1.—, Gallerie Mk. 1.—, Theaterzettel 10 Pfg. [704 602 Faul Polster, Capeilmeister, Goethestrasse 35, pt. e i e 1 j — Methode Professor toifflinlfflii'lil iä» ertheilt W. Behrens vermiethen werden stets angekauft. [23 Kehler, Roßschlächter. Ar Rettung non Trunksucht k Mäusburg 12. Lage vom 1.—15. Mai ab gesucht. 3b9] Der zweite Stock meines Hauses mit allem Zubehör ist per 15 April anderweit m vermiethen- Ehr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. 17] Das seither von Frau Gehetmrath Seitz bewohnte Logis. 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermtethen. L. 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