1894 Samstag den 24. Februar Erstes Blatt. Nr. 46 Amts- und Anzeigeblatt für den Tireis Giefzen Rtdanion, Grprt'ticir und ?ruck>usNrake Ar.7. Frrusprrchrr 51. Sttrtdjäfjrifla' jMonuementsprnss 2 Maik 20 tMq mit Bringcrlobu. Durch die Post btzogcir 2 Mark 50 Psg. Dir gtikßrnrr Aamitiendkäller rorrben drm Anzrigrr wüchniUich dreimal beigrlegt. Der -»iehtiier Ait)cifltr erscheint täglich, mit Au-nahme bei Montags. (<)icßcner Anzeiger Generat-Mnzeiger. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamilienbkätter. Alle Annonccn-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „(Gießener Anzeiger" entgegen. Zur Bekämpfung der landwirthfchaftlichen Hypotheken-Verfchuldung. ES gilt als eine erwiesene Thatsache, daß neben verschiedenen anderen Uebelständen die starke Hypotheken-Ver- schuldung vieler Landwirthe wegen der Ausbringung der hohen Zinsenlast und der meist geringen Aussicht, die Hypotheken« schuld loszuwerden, eine der bedenklichsten wirthschastlichen Calamitäten ist. Die Lösung derselben macht den National- öconomen und Landwirthen, wie auch den landwirthschastiichen Ministerien viel Schwierigkeiten, und man schlägt mancherlei Mittel vor, diesen Krebsschaden zu bekämpfen. Wenn man nun aber bedenkt, daß durch die Einrichtung der Rentengüter im Königreiche Preußen wenigbemittelten Landwirthen zu einem Landgute verholfen werden soll und dabei erwägt, daß der stark verschuldete mittlere oder kleinere Gutsbesitzer schließlich doch noch weit mehr besitzt als die Landwirthe, welche ein Rentengut ohne große Anzahlung übernehmen, so ist doch auch der Schluß wohl richtig, daß vielen verschuldeten Gutsbesitzern und zumal auch deren Kindern durch Umwandlung ihres Gutes in ein Rentengut geholfen werden könnte, und daß diese TranSaction nicht nur bei ,ber Zertheilung eines großen Gutes in mehrere kleinere Renteugüter stattzufinden braucht. Im letzteren Falle ist nun allerdings der Vorgang so, daß der Besitzer eines großen Gutes, wenn er dasselbe in Rentengüter umwandeln will, dasielbe, nachdem er von der Generalcommission die Erlaubniß und den Theilungs- plan erhalten, in den Theilen an die betreffenden Reflectanten verkauft. Die Renten-Commission beleiht dann unkündbar zu 37, Procent das Rentengut bis zu 3/4 der Schätzungs« summe und ein halbes Procent ist als Amortisation zu be« zahlen, wodurch in 6l)i/z Jahren die ganze Beleihung getilgt ist, also dann schuldenfrei dem Besitzer oder seinem Nachfolger gehört. DaS erste Jahr ist zinsfrei, die Beleihung hastet nur auf dem Gute, nicht auf dem Besitzer, auch kann derselbe daS Rentengut nach Maßgabe seiner darauf geleisteten Rentenzahlungen verkaufen. Diese Transaction wäre nun nach unserer Meinung auch für viele verschuldete Gutsbesitzer segensreich, indem deren Gut einfach durch Beleihung Seitens der Renten- Commission in ein Rentengut verwandelt wird. Die Verzinsung mit 3'/z Procent ist niedrig, das Rentencapital wird nicht gekündigt und die Amortisation mit A/2 Procent gewährt doch die sichere Aussicht, daß die Schuld sich nicht vermehrt, sondern abnimmt, und daß der Sohn des Rentengutsinhabers einmal wieder ein ganz eigenes, schuldenfreies Gut besitzen kann. Deutsche» Reich. Berlin, 22. Februar. Der Kaiser, der gestern kurz nach 11 Uhr hierher zurückgekehrt ist, begab sich beute 9*/zUhr in das Reichskanzlerpalais, um den Vortrag des Reichskanzlers entgegenzunehmen. Nerrefte Nachrichteir. WolffS telegraphisches Korrespondenz-Bureau. Berlin, 22. Februar. Der „Reichsanzeiger" schreibt, daS Retchsmarineamt müffe sich weitere Angaben über die Ursache des Unglücks auf der „Brandenburg" bis zum Abschluß der eingeleiteren Untersuchung Vorbehalten. Nach der Verordnung vom 23. November 1875, betreffend die Havariecommission, ist die Ursache von Unfällen der Kaiserlichen Marine in einem Untersuchungsverfahren vor einer Sachverständigen kommission festzustellen. Statt deffen ist gemäß der Cabinetsordre vom 18. März 1879 die Feststellung des Thatbestandes im gerichtlichen Verfahren dann anzuordnen, wenn die begründete Vermuthung vorliegt, daß ein Menschenverlust durch ein Verschulden herbeigesührt ist. Abgesehen hiervon wird nach den Vorschriften der Reichs« strafprozeßordnung die Staatsanwaltschaft das Ermittelungsverfahren einleiten, wenn ein Verschulden von Civilpersonen in Frage steht. Berlin, 22. Februar. An die P r o t e st a n t e n D e u t s ch - landS richten der ständige Ausschuß des deutschen Pro« teftanten-Vereins und die Vorstände einer größeren Anzahl liberaler kirchlicher Vereine einen Aufruf, worin sie sich gegen Rückberufung der Jesuiten aussprechen. Paris, 22. Februar. Der Chemiker Girard con- statirt, daß Henry für seine Bombe selbstfabricirtes Meli- n 11 benützte. — Die in der Affaire in der Rue des Bons Enfants Verhaftete ist die Kellnerin Adrienne CH eil l et; der vierte Verhaftete ist der Schuster 23onnarb. PariS, 22. Februar. Heute Vormittag wurde eine ziemlich große Bombe an der Thür des Cafe Corazza in dem Palats Royal gefunden. Die Bombe wurde nach dem städtischen Laboratorium gebracht, ist aber noch nicht untersucht. Paris, 22. Februar. Es bestätigt sich, daß die Polizei- präsectur den Urheber der Explosion der Rue des Bons Enfants oder wenigstens alle Fäden dieser Angelegenheit kennt. Henry habe die Bombe angesertigt. Bethune, 22. Februar. Gestern wurde vor der Wohnung des Gerichtspräsidenten eine mit Minenpulver gefüllte und mit theilweise abgebrannter Zündschnur versehene Bombe aufgefunden. London, 22. Februar. Heute Nachmittag wurde ein französischer Elektrotechniker Namens Petit je an in der Werkstatt seines Arbeitgebers in Mary Lelone (Stadttheil im Westen Londons) verhaftet. Er soll mit Bourdin befreundet gewesen sein; sein Vater nahm während der Commune lebhaften Antheil an der Politik. London, 22. Februar. Eine Depesche des britischen Consuls aus Rio de Janeiro vom 21. d. M. theilt der Regierung mit, daß das gelbe Fieber sehr heftig herrsche. Die Kauffahrteischiffe müffen aus Humanitätsrücksichten gewarnt werden. TvniS, 22. Februar. Heute früh wurde im Centralbureau der Posten eine Bombe ausgefunden. ES steht noch nicht fest, ob es sich um einen verbrecherischen Versuch oder um einen schlechten Scherz handelt. Depeschen de« Bureau .Herold". Berlin, 22. Februar. Der Kaiser hat im Jntereffe der vergleichenden Statistik der europäischen Marinen eigenhändig Pläne und Zeichnungen der größeren Kriegsschiffe der deutschen und ausländischen Flotten entworfen. Auf den Plänen sind gleichzeitig die Ausdehnungen der Panzer aus jedem einzelnen Schiffe in übersichtlicher Form angegeben. Von den auf heliographischem Wege vervielfältigten Blättern wurde dem Fürsten Bismarck ein Exemplar durch den Kaiser gelegentlich seiner Anwesenheit in Friedrichsruh übergeben. 'Berlin, 22. Februar. Unter dem Vorsitze des Prinzen Heinrich hat heute Mittag die Hauptversammlung der deutschen Landwirthschaftsgesellschast ftatt- gefunben, welcher auch Minister von Heyden beiwohnte. Prinz Heinrich brachte das Hoch auf den Kaiser auS. Berlin, 22. Februar. Mittags empfing der Kaiser den Landgerichtsdirector H einroth aus Hannover, den Vorsitzenden des Hannoverschen Wucherproceffes. Kiel, 22. Februar. Prinzessin Heinrich hat einen Ausruf erlasien, in dem sie als Vorsitzende des Vater ländischen Frauenvereins alle Deutschen zur Unterstützung der Hinterbliebenen der Opfer aus der Katastrophe auf dem Panzerschiff „Brandenburg" bittet. Leipzig, 22. Februar. Das Reichsgericht hat die Revision des Rentners Samuel Seemann, der bekanntlich im Hannoverschen Spielerproccß zu zwei Jahren Gefängniß und 3000 Mark Geldstrafe verurtheilt worden war, verworfen. Daffelbe Schicksal traf die Revision Hollmanns, der im zweiten Hannoverschen Wucherproceß verurtheilt worden war, in Betreff der Revision Hirsch beschloß das Reichsgericht, die Entscheidung auszusetzen, damit eine Plenarentscheidung sämmtlicher vier Strafsenate des Reichsgerichts über eine während der Verhandlung ausgetauchte materiell rechtliche Frage herbeigesührt werde. Straßburg i. E., 22. Februar. Drei italienische Anarchisten, welche aus der Schweiz a u s g e w i e s e n worden waren, hatten sich nach Mühlhausen gewandt. Die Regierung sandte zwei der Anarchisten nach der Schweiz zurück, der dritte wird polizeilicherseits noch scharf bewacht, da er in hohem Grade verdächtig erscheint und die über ihn verlangte Auskunft noch nicht ertheilt wurde. Wien, 22. Februar. Der Reichsrath trat heute zu- sammen. Da tue anarchistischen Umtriebe und Attentate hier eine hochgradige Erregung Hervorrufen, sind im Gebäude des Reichraths umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. An den Eingängen des Hauses wird die schärfste Controle geübt. Die Journalisten haben besondere Legitimationskarten erhalten. Im Innern des Gebäudes wurden automatische Apparate angebracht, mittelst welcher eine sofortige direkte Verbindung zwischen dem Präsidium und den Aufsichtsorganen hergestellt werden kann. Außerdem bewirken die Apparate bei der geringsten Erschütterung die Schließung sämmtlicher Thllren. — Die Regierung beabsichtigt, noch in dieser Session die Wahlreform einzubringen und dieselbe tm Herbst zum Gesetz zu erheben. Darauf soll die Auflösung des ReichSrathS folgen. Auf Grund der neuen Wahlordnung finden bann bie Neuwahlen statt. Paris, 22. Februar. Die Wirthin Caladrefi, welche bei bem Dynamitattentat in ber Rue Saint Jacques schwer verwundet worden war, ist ihren Verletzungen erlegen. Paris, 22. Februar. Morgen findet das Begräbniß ter Frau Calabresi auf Staatskosten statt. Dem Polizist en, welcher bei der Explosion in ber Rue Saint Jaques schwer verwunbet wurde, muß daS verletzte Bein amputtrt werden. Paris, 22. Februar. Der Präsident Car not äußerte in vertrautem Kreise, daß er mit Ablauf feiner Präsident« schäft gegen Ende dieses Jahres eine Erneuerung derselben nicht wünsche. Paris, 22. Februar. Im Munic pal Laboratorium wurden die gestern auf ber Straße gefunbenen Bomben untersucht und deren Inhalt als gänzlich ungefährlich erkannt. Lyon, 22. Februar. In der vergangenen Nacht wurden hier noch drei Verhaftungen vorgenommen. Sanios, 22. Februar. Drei verdächtige Offiziere derRegierungstruppen wurden standrechtlich erfchvsjen. Die Behörden zwingen die Ausländer, bte Waffen gegen bie Insurgenten zu ergreifen. Die fremden Consuln protest'rteu energisch gegen diese Maßregeln. In Paolo haben sich politische Gefangene geflüchtet und den Aufständischen angeschlossen. Cocates unb proviniielles, Hießen, den 23. Februar 1894 •* Bismarck Adresse. Um allenthalben geäußerten Wünschen der Verehrerinnen Bismarcks entgegen zu kommen, ist in den Läden der Herren Ernst Balser und Frees & Taschö (Seltersweg) ein Zeichnungsbogen offen gelegt. ** Colonialgesellschaft. Die zweite Wintersitzung der deutschen Colonialgeseüschaft, Sektion G'eßen, wird in der nächsten Zeit abgehalten werden. Da der größte Theil der ins Ausland verzogenen Deutschen keineswegs in unseren Colonien selbst wohnt, sondern in einer Reihe von selbstständigen Staaten, insbesondere Amerikas zerstreut lebt, so hat der Vorstand beschlossen, die Mitglieder seiner Sektion auch einmal über bie LebenSumstände unterrichten zu lassen, in benen diese unsere Stammesgenossen sich brfinden. Derselbe hat außerdem für diesmal von ber Berufung eines auswärtigen Rebners abgesehen und sich an eine ortsansässige Kraft gewendet. Herr Pros. Sievers hat sich bereit erklärt, über die Deutschen im nördlichen Südamerika (Venezuela urb Columbia) zu sprechen, die er auf zwei Reisen 1884—1886 und 1892—1893 kennen gelernt hat. Gerade in Venezuela hat das Deutschthum seit 6 Jahren durch die Uebernahme und Fertigstellung eines gewaltigen Eisenbahnbaues scitrns einer deutschen Gesellschaft eine so große Kräftigung erfahren, daß es an der Zeit erscheint, über die Deutschen in diesem, früher theilweise in deutschem Besitze befindlich gewesenen Lande Näheres mitzutheilen. Wir verfehlen daher nicht, auf diesen Vortrag hiermit im Voraus aufmerksam zu machen. ** Die Militarvereine des hasfiaverbaudes beabsichtigen dem Großherzog anläßlich seiner im April stattsindenden Hochzeit ein Geschenk zu überreichen. Nach Ansicht des VerbandspräsidiumS kommt es hierbei weniger auf bie Höhe des Beitrags als auf die Zahl der sich daran be- theiligenden Mitglieder an. In den nächsten Tagen werde» den einzelnen Vereinen Sammellisten zur Ewzeichnuu, zugehen, und hofft man, daß sich jedes Verbandsmitglie- mit einem Beitrag von mindestens 10 Pf. beteiligt. Zum neuen Gepäck ber Infanterie äußert sich die „Kreuz-Zeitung": Bekanntlich hat ber Kaiser auS eigenster Entschließung eine Verminderung der Belastung des Infanteristen ins Auge gefaßt und die dazu nöthigen Maßnahme» mit ber obersten Militärverwaltung in großen Zügen vereinbart, so daß ber Kriegsminister bereits in ber Budget- commission des Reichstags mittheilen konnte, daß man hoffe, die Belastung um 13 bis 14 Pfund erleichtern zu können; eine Wohlthat, deren Größe besonders Derjenige zu würdigen weiß, der selbst Monate hindurch mit kriegsmäßiger Ausrüstung hat marschiren müssen. Es ist dazu zu bemerken, daß die Erleichterung durch Verminderung der Taschenmum tion von 150 auf 120 Patronen (immer noch 20 Patrone» mehr als bisher), durch Vertheilung des tragbaren Schanzzeuges auf wenige Leute (wie man hört, auf den 5. Man» einer kriegsstarken Compagnie), sowie durch Wegfall einer eisernen Fleischportion — nicht Tagesportion, wie die „Köln. Ztg." meldete — und durch kleinere Gewichtsherabsetzungen anderer Ausrüstungsstücke erreicht werden soll. Da die Einzelheiten noch nicht festgestellt sind, so mögen diese Andeutungen genügen, und zu denselben nur bemerkt werden. daß die Verminderung der Patronen nach den Erfahrungen der letzten Feldzüge durchaus keine Gefahr in sich birgt, und d e des Schanzzeuges auch dadurch begründet sein möchte, daß die große Durchschlagskraft der neuen Gkwebrgeschosse die einstigen leichten Sparen-Deckungen illusorisch 'macht und größere Dimensionen der schützenden Brustwehren erfordert, die im Laufe einer sich hin- und herschiebenden Feldschlacht kaum geleistet werden können. Zur Herstellung nachhaltig verrheidigungssähiger Stellungen würden doch Kolonnen heran- Anziehen sein, die Schanzzeug mit sich führen. Der Rest des tragbaren Schanzzeuges würde genügen, um die laufenden Arbeiten im Abstechen von Grabenrändern, im Biwak u. s. w. imszusühren. Zur Beachtung. Vielfach gebraucht der"Geschäfts- mann für seine Maaren Bezeichnungen, welche beim Käufer den Anschein erwecken, als sei der Gegenstand patentirt oder stände unter Musterschutz. Es ist deshalb darauf aufmerksam zu machen, daß nach dem Patentgesetze Derjenige mit einer Geldstrafe bis zu 1000 Mark bestraft wird, welcher Gegenstände oder deren Verpackung mit einer Bezeichnung versieht, welche geeignet ist, den Glauben zu erwecken, daß die Gegenstände durch Patent geschützt seien. Das Gleiche gilt natürlich von öffentlichen Anzeigen rc. Die Bestrafung tritt auch dann ein, wenn nur Fahrlässigkeit vorliegt. ** Deutschlands Feuerwehren. Nach der letzten statistischen Aufnahme des deutschen Feuerwehrausschusses bestanden im Deutschen Reich 10306 freiwillige Feuerwehren (darunter 5877 allein in Bayern), 7666 Pflicht- und 47 Berufsfeuerwehren. Oesterreich besitzt 5073 freiwillige Corps. In Deutschkand bestehen 34 Landes- und Provinzialfeuerwehrverbände und in Oesterreich 8. ** Die Influenza im Winter 1893/94. Obwohl die gegen den November vorigen Jahres hin in dritter Invasion aufgetretene Jnfluenzaepidemie zur Zeit noch nicht erloschen ist, wenn dieselbe auch ihren Höhepunkt überschritten zu haben scheint, so läßt sich doch- jetzt schon die deletäre Bedeutung derselben für die Bevölkerung des Großherzogthums erkennen und genügend würdigen, nachdem die Nachweise über die Mortalität in den Monaten November und December 1893 vorliegen. Nach Ausweis der ärztlichen Bescheinigungen auf den Todeszeugnissen sind, nachdem im Monat October 1893 nur 9 Sterbesälle durch Influenza, sämmtlich in Starkenburg, zur Aufzeichnung gekommen waren, im November 222 und im December 352 Personen dieser Seuche erlegen, in den drei letzten Monaten des Jahres zusammen 583, während in der Epidemie 1889/90 deren Zahl sich auf 515 und in der des Jahres 1892 auf 571 belaufen hatte - die Zahl der als solche verzeichneten Jnfluenzasterbefälle ist demnach schon jetzt vor völligem Ablauf der Epidemie eine größere gewesen, als früher. Erfahrungsgemäß gelangen aus bei anderer Gelegenheit erörterten Gründen die Sterbefälle an Influenza nur zum Therl als solche zur Aufzeichnung- es wird aus deren Zahlenverhältniß allein ein verlässiges Bild über die Mortalität der Seuche nicht gewonnen, einen sicheren Anhalt ergeben dagegen die Beobachtungen der Sterblichkeitsverhältnisse in den einzelnen Altersklassen und vorzugsweise derjenigen des regelmäßig zumeist gefährdeten höheren Alters. Im Vergleiche der gleichnamigen Monate des vorausgegangenen Jahres 1892 mit mittleren Verhältnissen ergeben sich für die Monate November und December in 1893 folgende Differenzen. Es find an Sterbefällen verzeichnet in den Monaten November und December: im 1. vom 2.-5. Jahre Jahre 1892 731 710 1893 888 834 vom 15.—60. über 60 über« Jahre Jahre Haupt 907 949 3297 1283 1906 4911 Hiernach entfällt auf die Monate November und December 1893 mit epidemischer Influenza ein Mehr von 1614 Sterbefällen, welche sich auf die einzelnen Alterscategorien in der Weise vertheilen, daß auf das erste Lebensjahr ein Mehr von 157, auf die Kinder jenseits des ersten Lebensjahres ein solches von 124 Sterbefällen trifft, während in der Alters- klaffe von 15 bis 60 Jahren 376 Personen und im Greisenalter sogar 957 Personen mehr als in derselben Periode eines günstigeren Jahres verstorben sind. Wird zum Vergleich die differente Sterblichkeit nach den hauptsächlichsten Todesursachen in Betracht gezogen, so entfällt auf die Lungenschwindsucht in den gedachten Monaten des Jnfluenzajahres ein Mehr von 133 Todesfällen auf entzündliche Affectionen der Athrnungs- organe, unter welcher Rubrik die Jnfluenzasterbefälle der Mehrzahl nach inbegriffen sind, ein Plus von 725, bei den Sierbefällen an Altersschwäche ein Mehr von 261 und auf Todesfälle aus unbekannt gebliebener Ursache ein solches von 213. — Voraussichtlich wird die lausende Epidemie eine Vermehrung der Todesfälle im Großherzogthum von 1600 bis 1700 zur Folge haben und könnten, eine gleich hohe Gefährdung der Bevölkerung durch die Seuche auch in den Ädrigen Bundesstaaten vorausgesetzt, im Deutschen Reiche der diesmaligen Epidemie nicht weniger als 80 000 Personen zum Opfer fallen. D. Z. Grüllberg, 20. Februar. In unser sonst so stilles Städtchen ist in letzter Zeit einige Bewegung gekommen. Mehrere Güter wurden, auf freiwilliges Anstehen ihrer Besitzer, parcellenweise verkauft, und die Grundstücke fanden zu entsprechenden Preisen Käufer, woraus wir schließen zu dürfen glauben, daß unsere Bürger, bei ihrem bekannten Fleiße, den Betrieb der Landwirthschast noch als eine rentable Beschäftigung ansehen. Auch mehrere Hofraithen sind in diesen Tagen durch freiwilligen Verkauf und meist gegen Baarzah- lnng in die Hände anderer Besitzer gekommen. Gr. Anz. Butzbach, 22. Febr. Durch unseren Landtagsabgeord- netcn Herrn Dr. Vogt wird uns soeben eine Depesche des Herrn Grafen Oriola mitgetheilt, wonach in vorgestriger Sitzung der Budgetcommission des Reichstages, betr. unsere Garnisonfrage, der Vertreter des Kriegsministeriums Oberst Erfltng auf directe Anfrage hin sich geäußert habe: Die ganze Angelegenheit befinde sich noch in einem unreifen Sradium. Die Centralverwaltung würde jedoch in jedem Fall bedacht sein Ersatz zu schaffen, falls die jetzige^Garntson verlegt werden sollte. W. B. 0. Ortenberg, 22. Februar. Mit welchen Preisen gutes Bau-, Werk- und Nutzholz ausgezeichnet wird, beweist die in unserer Oberförsterei in den Districten Eschberg, Stickes, Orlitz und Wanne abgehaltene Versteigerung, wobei Buchen, Eichen, Kiefern, Lärchen, Fichten und Hainbuchen zum Ausgebote kamen. Die Erlöse betrugen 70 Procent über den Anschlagspreis und es waren sogar Steiglustige au§ Freiburg im Breisgau erschienen. L. Leidhecken i. d. W., 22. Februar. Durch das un- oorsichnge Behandeln der Petroleumlampen ist schon manches Unglück herbetgeführt worden, aber auch durch daß Zuschrauben von Wärmflaschen, wie folgender, bei uns vorgekommene Fall beweist. Eine Frau stellte die fest zugeschraubte Wärmflasche in den stark geheizten Ofen, damit die Flasche wieder die nöthige Wärme ansammeln sollte. Nach einiger Zeit ging die Frau in den unteren Stock, wo die Familie versammelt war. Kaum dort angekommen, ertönte plötzlich oben ein furchtbarer Donnerschlag. Das Haus erbebte in seinen Grundfesten, die Fensterscheiben flogen hinaus und im oberen Zimmer klirrte und tobte es, als wäre ein Hagel von Etsentrümmern herumgeschleudert worden. Die Leute waren einige Minuten gelähmt vor Schrecken, dann eilten sie in den oberen Stock hinauf, wo sich ein schrecklicher Anblick darbot. Der Ofen war in tausend Fetzen zertrümmert und diese herumgeschleudert, die Fenster hinausgeschlagen, das Mobiliar kunterbunt durcheinander geworfen worden. Man glaubte, es hätte ein Dynamitattentat stattgesunden, so gewaltig war die Wirkung der Dämpfe, welche in der Wärmeflasche luftdicht eingeschlossen waren. Wenn die Frau nicht wenige Minuten früher weggegangen wäre, hätte sie ihre Unvorsichtigkeit wahrscheinlich mit dem Leben büßen müssen. Es wird hiermit dringend davor gewarnt, zugeschraubte Wärmflaschen in die geheizten Oefen zu stellen. Man öffne vorher die Schraube, oder was noch besser ist, man fülle die Wärmflaschen mit heißem Wasser und stelle sie überhaupt nicht in geheizte Oefen oder auf Feuerheerde. — Die im vorigen Sommer hier geborenen Drillinge, zwei Mädchen und ein Knabe, befinden sich wohl und gedeihen recht gut. § Bannerod (Kreis Lauterbach), 21. Februar. Auf Antrag der Großherzoglichen Staatsanwaltschaft Gießen wurde ein hiesiger Landwirth unter der Anklage des Meineids verhaftet. Kohden bei Nidda, 21. Februar. Bei der heute hier stattgehabten Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Beigeordnete Wilhelm Ockel mit 50 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Der Gegencandidat Friedrich Kromm, Landwirth, Schwiegersohn des vorletzten Bürgermeisters Bingel, erhielt 47 Stimmen. Die Wahlbetheiligung war sehr stark. D. Ztg. Bensheim, 21. Februar. Der hiesige Abdecker hatte gestern eine krepirte Kuh in Lorsch geholt und auf den Sch'nd- anger geschafft. Im Laufe des Nachmittags brachte 'der Abdecker auf einem Karren zwei gefüllte Säcke in die Stadt und stellte dieselben in der Nähe seiner Wohnung auf die Straße. Die Neugierde der Leute hatte bald entdeckt, daß die Säcke Fleisch enthielten und setzten die Gendarmerie davon in Kenntniß, welche denn auch Abends gegen 10 Uhr den „Fleischlieferanten" auf der Lorscher Straße mit den bewußten Säcken abfaßte, als er im Begriff war, das Aas nach Lorsch zu fahren, mußte aber wieder umkehren und die Säcke auf hiesigem Rathhaus abliefern. Auf Befragen der Gendarmerie, wem er das Fleisch habe bringen wollen, gab er ausweichend zur Antwort, er kenne den Namen des Mannes nicht, werde aber an den „Lorscher Pappeln" erwartet, wo der Mann das Fleisch in Empfang nehmen werde. Die Nachforschungen der Gendarmerie waren im Augenblick ohne Erfolg, es unterliegt jedoch keinem Zweifel, daß in der Kürze das nöthige Licht in die Angelegenheit kommt, da ein Fleischverkäuser von Auswärts, sog. Aushauer, am Nachmittag mit dem Abdecker in Bensheim verkehrt und ihn in seiner Wohnung aufgesucht haben soll. Vermischtes. * Köln, H2. Februar, vr. Wieg mann, der s. Z. einen Mordversuch gegen sein Dienstmädchen versucht hatte, wurde heute zu 15 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Das Schwurgericht erkannte mit Rücksicht auf den tief verbrecherischen Willen und die Scheußlichkeit der That nach dem Anträge des Staatsanwalts auf das Strafmaximum. * Köln, 21. Februar. Passagiere des gestern Abend kurz nach 7 Uhr hier eingetroffenen holländischen Schnellzuges erzählen, daß, als der Zug die Station Düsseldorf passirte, eine junge seingekleidete Dame sich Plötzlich vor die Maschine geworfen und von dieser überfahren worden sei. Wie es heißt, wurden der Lebensmüden beide Beine abgefahren, so daß au ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Der Grund des versuchten Selbstmords ist unbekannt. * Dnitzburg, 22. Februar. Heute Morgen ist der Gattenmörder Pötz aus Niederweyer im Hofe des hiesigen Gerichts- gesängnisses hin gerichtet worden. * Ans Westpreußen, 20. Februar. In Zempelburg verletzte eine anscheinend geisteskranke Frau ihren schlafenden Mann durch zwei Beilhiebe so schwer, daß der Tod sicher eintreten wird. * Am Technikum Mittweida ist durch die Fenigstellung des neuerbauten „Electrotechnischen Institutes" namentlich der Unterricht in der Electrotechnik bedeutend erweitert worden. Dasselbe enthält 15 größere Arbeits-, Sammlungs- und Maschinenräume und ist nur für den Unterricht in der Electrotechnik nebst den zugehörigen Hülfs- wissenschaften bestimmt. Der Betrieb mehrerer Dynamomaschinen, welche 9000 Volt - Ampere liefern, wird durch Gasmotoren bewirkt. Außerdem ist eine größere Accumulatoren- batterie aufgestellt. Sämmtliche Räume sind electrisch beleuchtet. Im laufenden Winterhalbjahr 1893/94 zählt die Anstalt 1188 Besucher, welche der Abtheilung für Maschinen - Ingenieure und Electrotechi iker, bez. der für Werkmeister (zugleich für Gewerbetreibende und Electro- mechaniker) angehöre.i. Der Unterricht für das nächste. Sommerhalbjahr beginnt am 3. April und der unentgeltliche Vorunterncht zu demselben am 19. März c. Der Besuch des letzteren ist eine Vorbereitung für das eigentliche Semester. Programm mit Jahresbericht erhält nmn von der Direktion des Technikum Mittweida. * Berlin, 22. Februar. Die Knopfmacherfrau Klahn Hierselbst erwürgte heute ihren neunjährigen Knaben und entfloh dann mit ihrem fünfjährigen Mädchen. Man ver- muthet, daß sie die That in einem Anfall von Geistesstörung verübt und selbst den Tod im Wasser gesucht har. * In Großzsch ocher im Hause ihrer Tochter starb am 18. Februar im Alter von 91 Jahren die oft genannte Rosine Haubenreiber, die als zehnjähriges Mädchen Augenzeugin von der Auffindung des tm Gefecht bei Lützen verwundeten Lützowers Theodor Körner gewesen war. Am Morgen des 18. Juni 1813 wurde die Aufmerksamkeit von Leuten, die sich im Walde bei Großzschocher befanden, durch menschliches Stöhnen und das Schnauben eines Pferdes nach einer Stelle im Gehölze gelenkt, an der man bei näherem Nachforschen den verwundeten Dichter fand, der nach seiner Verwundung bis hierher gekommen war. Bei den Leuten, die den Verwundeten auffanden, aufhoben und zu seiner weiteren Unterbringung behilflich waren, befand sich auch die nunmehr verstorbene Rosine Haubenreißer. Sie bezog eine jährliche Pension, die ihr vom Kaiser Wilhelm I. ausgesetzt worden war. * Sydney, 8. Februar. Ein höchst merkwürdiger Selbstmord wird aus Melbourne gemeldet. Dort hat sich nämlich der Henker am Samstag die Kehle durchgeschnitten, um die auf den 15. d. Mts. anberaumte Hinrichtung der Engelmacherin Knorr nicht vornehmen zu müssen. * Schicksal eines berühmten Gemäldes. Der österreichischungarische Graf Ferdinand Zichy, ein Schwiegersohn des jüngst verstorbenen Grafen Edmund Zichy, hatte das von Makart gemalte Porträt seines Schwiegervaters, ein weltbekanntes Gemälde, nach Budapest mitgenommen und wollte dort von dem Maler Kardos mehrere Copien für Familien- Mitglieder Herstellen -lassen. Vor einigen Tagen ließ der Maler das berühmte Bild aus dem Palais des Grafen in Ofen abholen. Der Diener benutzte einen Wagen, auf dessen Bock er Platz nahm. Das Bild hielt er fest in seinen Händen. Ein heftiger Sturm strich durch die Straßen. Als der Wagen die Kettenbrücke passirte, entriß der Wind dem Diener das werthvolle Gemälde, das in einem großen Bogen in die Donau geschleudert und dann stromabwärts getrieben wurde. Entsetzt sprangen Kutscher und Diener vom Bocke. Sie suchten einen Kahn, um dem Bilde nackzurudern. Aber kein Kahn war zu sehen. Endlich erblickten sie ein Boot, aber der Eigenthümer gestattete den Beiden nicht, es zu benutzen. Händeringend und laut jammernd liefen sie nun am Ufer hin und her, laute Verzweiflungsrufe ausstoßend. Aber alle Hilferufe der Beiden waren vergebens — immer mehr entschwand das Bild ihren Augen und bald war auf der Donau nichts mehr davon zu sehen. Die Polizei verständigte alle donauabwärts gelegenen Ortschaften von dem Vorfälle, allein es ist wenig Hoffnung, daß das kostba-e Bild wieder beigebracht wird. * „Auch eine Reliquiensälschung." Unter diesem Titel erzählt ein Mitarbeiter des „Bär", was ihn die Wittwe K. in vertraulicher Stunde hat wissen lassen. „Der Krieg jejen Frankreich war jücklich alle und mein seliger Jatte, der bei de Berliner Feuerwehr als Spritzenmann anjekommen war, hatte jrade Wache, als auf einmal alarmirt wurde. „Kinder, der Kronprinz ist da, er will Euch bei der Arbeit sehen und seinem englischen Schwager zeigen, wat Ihr leisten könnt. Reißt Euch zusammen!" hatte der Brandmeister jesagt. Na, nu können Sie sich wohl denken, wie da allens fein klappte. Zuletzt, als dem fremden Jast yllens jezeigt war und die junge Mannschaft wieder antreten mußte, meinte unser Kronprinz zu meinem Seligen: „Sollten wir uns nicht kennen?" — „Jewiß — det heißt zu Befehl, Kaiserliche Hoheit, wir kennen uns von Frankreich, denn ick habe ja zu Ihrer Armee jehört." — „Ah, also Kriegskameraden. Wie heißen Sie?" — „Ich, ich — habe die Ehre, der K. zu sein, den Kaiserliche Hoheit nach der Schlacht bei Wörth nach Feuer frugen und dann mit ’ne Ziehjarre verehren thaten." Die Hoheit lachte und fragte: „Hat se Ihnen denn ooch jut jeschmeckt?" „Famos, Kaiserliche Hoheit!" „Na, dann versuchen Sie mal von dieser Sorte, die ist besser als das französische Kraut." Damit reichte die Hoheit meinem Seligen sein (Stroie hin und meente: „Schade, hab leider blos noch eine." „Dann behalten Kaiserliche Hoheit se nur unterthänigst selbst," wagte mein Seliger zu bemerken, worauf der Kronprinz schmunzelnd versetzte: „Na, nehmen Se se nur allergnädigst an, ich habe zu Hause noch mehr davon." — Es war ne pikfeine Nummer und mein Alter wollte se jar nich anstecken, aber wat seine Coüejens waren, die bestanden druff, det er se anroochte. Nach 'n Paar Züje ließ er ihr ausjehn und brachte se mir nach Hause, um se als ewtjet Andenken for die Kinder und Kindeskinder uffzuheben, aber ’t kam anders. Mittlerweile war nämlich unser Aeltester ranjewachsen und in de Schule jekommen und wie ick eenmal von't Einholen zurückkomme, da steht der Stift mitten in de Stube und pafft, det 's man so ne Art hat. Und wat roochte er? Die Kronprinzen ziehjarre, die unter die Käseglocke, die ick zu meine Hochzeit jeschenkt jekriegt hatte, lag. Wenn bet meine Oller erfuhr, hätte er den Jungen halb bot jeschlagen, barum koofte ick I jene andere, schnitt se halb durch, kohlte ihr an und ließ meinen Selijen in dem Jlauben sterben, bat bet bte bewußte Havannah jewesen war." .**>*{; bi 2 d-r |ät -K. ‘ ^'rtctton Rlabn ta 6»W » ” ®an b!t. I* qat. :t!A* J fltotontt äügtn: J1' 866tn en, 9etoe[en war. 8m ''"erksawteit Bon c. ^sanden, durch lne6 Pindrs nach ®.an bei nahknm ' °er nach feiner «« den Leuten, " inb zu seiner :lQtl” sich auch die - Sie bezog eine 'helni I. auSgejeyi Erdiger Seid st, : hat sich nämlich tWttn, mVt hx Tngeimachrrin JD« österreichisch« Schwiegersohn des >h, hatte das von roaters, ein welr- ommen und tootttt ien sür Familien- i Tagen lieh der ns des Grasen in i Wagen, auf dessen er sest in seinen die Sttahen. Als cih der Wind dem inem grahen Boger nabwärtS gettieben Wiener Dom Sode. tzurudern. Ibvc w tm 'Sott, m nicht, eS zu be> d liefen sie nun am e ausstohend. Aber 18 — immer mehr bald war aus der )ie Polizei verslän- iften bon btaiSor= das kostbar Bild lnter diesem Tire! ihn die Wttwr K. „Der Krieg M lyr gatte, 6,1 i anjekommen war, it wurde. Fiuder, er Arbeit sehen und Ihr leisten könnt, rniiift» 9il; Mi feitt UW"' meist»“ u"? 11 meinte unfer Sh»"' nn6 nicht ft»»"7' ji i» 3*'" Sie W« ®l'?r u (eia, ' „ach geu« W 104 oeI)Ud)en 0« » fr«# '(etnSwie W “ ! ,i „Dann vt# etllk- " H iä-s ° i antooAi'- »et er mit U”b Äet »»= bl jniiti»’’1')' !N MSMOlk' rt'Viet 4 -°d I«%'„nprinje"' Id ><°-r Ä?« 1/ uu Literatur unb Kauft - Die ehdtkiiät im Dienste »er «.nfchheit. Eine populäre Darstellung brr magnrlttchen und el«cnii(drn Nolurnü'te unb ihrer p achftten Anwendungen. Nach dem gegenwärtigen Standpunkte der W ssensihaft bearbeitet von I>r. A. Ritter v. Urbanitzky. Mit circa 1000 Abbildungen. Zweite voll'tSndig neu bearbeitete Auflage in 25 Lieferungen h 50 Pf. Bisher 10 Lieferungen ouSge- geben. In den vorliegenden Lieferungen (7 bis 10i gelangt zunächst die Besp echung der Jnductionsrrfä)etnung«n zum Adfchlusie, wobei die Selbsttnduction, die in der modernen Elektrotechnik eine Io »lchttge Rolle spielt, entsprechend erlSutnt wird und auch tzlthu Thomfons überraschend-Versuche Erwäh ung finden. D.n Abschluß bilden die berühmten Heitz'kchen Untersuchungen, zu deren txfierem De.stSndnifse auch die oetr.ffenden Sätze aus der Well-r.lehre erklärt werden. DaS hieraus folgende Cap>tel, beheffenb die e'ectrifchen S> scheinungen im Thier- und Pflanzenreiche, enthält ebenso interessante als proctifch wichtige Angaben über die thtertsche Electrictlät, über die Wirkungen der Gleich- und Wechselst öme aus Menschen und Thiere, über den elektrischen Sonnenstich, die Telepbonkiankheit u. f. sowie auch über die Electrocultur. Hiermit ist zugleich auch die erst' .yauptabihetlung des gelammten Werkes, nämlich der theoretische Thetl, vollendet. — Ehemisch technisches Lexikon. Eine Sammlung von «ehr als 15 000 Vorschriften für alle Gewerbe und technischen Künste, .yerausgeaeben von den Mitarbeitern der „Chemisch-technischen Bibliothek". Redtgtit von Dr. Josef Bersch In 20 Lus rungen i 50 Pig. A. Hartleben« Verlag in Wien. B sher 10 Lieferungen ausgegeben. Die Verlags-Buchhandlung befindet fich in der angenehmen Lage, constattren zu können, daß das Interesse aller Gewerbetreibenden und Techniker an dem vorliegenden Werke Pit dem Erscheinen jeder neuen Lieferung im Steigen begriffen ist. Es ist dem Bestreben der unermüdlichen^Redaction g lungen, nach Beginn des Druckes noch eine sehr große Anzahl höchst werthooller Vorschriften für das „Chemisch-technische Lex fon" zu erwerben, sodaß dostelbe nicht, wie der erste Prospect besagte, 14 000 Artikel enthalten wird, sondern bei seiner Vollendung wetz' als IKOOOVorschitslen umsassen dürfte. Da dieselben alle Zweite dcr gewerblichen und kunstgewerblichen Tbätigkeit betriff en, io nähert sich daS Werk immer mehr dem »on Sette des Verlegers und der Redactton angestrebten Ziele: Ein Rachschlagebuch für Jeden, welcher ein Gewerbe oder ein Ku>stgewerbe betreibt, überhaupt für j den Arbeitenden zu weiden. DaS „Cbemtfch- technische-Lexikon" ist nach vt-len uns bis nun zugckommenen Aeußer- ungen ein Werk, welches in jeder Wrl kstatt und in jeder HauSwtrth- schast vorrätdtg sein sollte. VeLkehv, Land- unb Volkrwirthfchafi. Nidda, 21. Februar. Der diesjährige Petrimarkt (Schweine- und Kiämrrmarkt) war mit ungefähr 500 Stück Schweinen befahren. Die Preise tra-en ziemlich hoch, z. B. kostet da« Paar Schweine von 10 bis 12 Wochen 70 Mark, das Paar von 5 Monaten 120 Mark, ein Mutterfchwein von 6 Monaten 70 bis 90 Mark. Der Krämermarkt war unbedeutend — Lebensverstcherungs. unb Grsparnitz • Bank in Stuttgart. Der Reuzugang von Dersicherungeant, ägen im Jahre 1893 ist der größte, den die Bank seit Bestehen zu verzeichnen batte. Es wurden neue Anträge gestellt über ein Der- sicherungscapttal von 42 Millionen Mark. Das im Jahre 1892 erzielte überaus günstige Resultat von 40,3 Millionen Mark wurde damit noch um 1T Millionen Mark über troffen. Zur Aufnahme gelangten 34,7 Millionen gegen 32 e Millionen im Vorjahre. Durch Tob, Ablaut der Versicherungszeit, Rückkauf, Umwandlung, Unter- laffung der Vrämienrahlung gingen in 1893 rund 11 Millionen Mark ab. Der Dersicherungsstand hob sich nach Zuschretben der neuen Versicherungen und Äbschreiben der Abgänge auf rund 390 M llionen Mark. Gegenüber dem Dersicherungsstand von Ende 1892 ergebt fich ein Retnzuwachs von über 23.7 Millionen gegen 22,6 Millionen Mark im Jahre 1892. Die Fortschritte der Bank in den letzten Jahren und insbesondere im Vorjahre müssen als hervorragende bezeichnet werden. Der Reuzugang von Anträgen hat in den letzten 10 Jahren, von 2 zu 2 Jahren gerechnet, folgende erfreuliche Sleigerung aufzuweisen: 29,6, 31e, 33,«, 34,8, 42Ä Millionen Mark. Die Dividende betrug im Jahre 1893 nach dem neuen System: 4O°/o der ordentlichen und exira 20"/o der alternativen Zufatzprämle. Den mit steigender Dividende (Plan B) am Gewinn Belheiligten konnte eine gegen das Vorjahr um 3% erhöhte Dividende gewährt werden, so daß die am längsten nach dieiem Plane Be- therligten eine Dividende von 48% der vollen P'ämie erhielten. Für das Jahr 1894 kommen dieselben Sätze, bei Plan B also im Maximum 51 % der vollen Prämie, zur Vertheilung. — Wir erlauben uns, die geehrten Hausfrauen auf ein Wäsch- präpaiat aufmerlsam zu machen, daß sich als ein ebenso vorzüglrches als bequemes Waschmittel bewährt und fich seit einer Reihe von Jahren in tausenden von Haushaltungen ganz unentbehrlich gemacht hat. ES ist diesis das in unserem Annoncen - Theil erwähnte Dr. Thompsons Seisenpnlver. Man erzielt damit blendend weiße Äälche, auch ohne Bleiche, und spart Zeit und Geld bei größter Schonung der Stoffe. Da bei. d'ssen Anwendung daS viele Reiben der Wäsche »ermied n wird, so ist t8 einleuchtend, daß sie viel länger in gutem Zustande bleibt, als bei jeder anderen Waschmethode. Auch tekommt die Wäsche einen angenehmen, frischen Geruch, während über den widerlichen Geruch der Schmierseifen oft geklagt wird. Berscht.dene d.r bedeutendsten Chemiker Haden dieses Dr. Thompsons Setsenpalver analyfirt, und sich dahin ausgesprochen, daß es der Hauptsache nach eine Kernsetse befi-i Qualität sei. Es wurde ganz kei gesunden von Woss rglaS und Coiophonium, womit jetzt bie Sellen und Wälch P dpatalc g.wöhnitch gefä.schl werden. Dieses reelle Waschmittel ist aber nicht nur biq icin zum Waschen, sondern auch billig, denn w nn man 1 Theil vr. Thompsons Eeifenpulver nut 5 Tbeilen koch.ndem Wasser ve,mischt und die Lösung stehen läßt, bi» sie sich adgekäh t bat, so erhält man eine schöne, weiße, weiche Seife, bte nur ca. 6 Pf. per Pfund kostet, und mit weicher man waschen, rei* igen und scheuern kann. Das ! ist also wohl einen versuch wen HI Der Preis für Dr. Thompsons I Seifenpulver ist sehr mäßig gestellt und beträgt nut 15 Pfg. per | % Pfd. - Packet. Dasselbe ist zu haben in allen besseren Droguen-, Colonialwaaren- und Seisen - Ge'chästen. Man achte jedoch genau auf Dr. Thompsons Schutzmarke mit Schwan, da rninderwerthige Nachahmungen angeboten weiden. Alleiniger Fabrikant Ernst Sieglin in Aachen. _____________ — «in nette» Schutzmittel gegen Pffanzenkranrhetten. Wie ein Fachmann im Geraer Garteltouuoe.eine auegefuhrl oat, ist das Kupfer muiol - Speckstetnmehl ein sehr wirksames Mittel gegen viele Pflanzenklankheiten, wenn die Pflanzen kurz vor dem Ausbruche ober ganz am Anfänge der Krankheit damit sein bestäubt werden. Besonvers eignet es sich gegen den falschen Mehlthau, Brand, Blattfallkrankheit u. s. w, dann gegen bte Blut- und Blattläuse, Schnecken u. s. w. Auch zi ht es die den Pflanzen durch Frost und Hagelschlag zuqesügten Wunden zusammen. Der Preis des Mittels beläuft sich auf 20 Pi. für doS Pfund; es wird fertig zum Gebrauch verkauft und ist weder Mensch.n, noch Thieren, noch den damit behandelten Pflrnzen und Früchten schädlich. Die Wirkung tritt in 24 biS 48 Stunden ein. Die bisher angestellten Versuche sind außerordenll ch günstig ausgefallen. Da das Mittel auch in der Landwirthschafl, besonders gegen Kartoffel- und Rübenkrankheiten, sich bewähr-n soll, so wäre eS sehr wünschenswerlh, daß in dieser Hinsicht Versuche angestellt werden, denn bann wäre biests Schutzmittel von grögtem Werth für Landwirthe und Gärtner. — Znr Beseitigung bet Steine ans den «ecketn. Jeder Acker wird an manchen Stellen In seiner Fruchtbarkeit oft durch verborgen in geringer Tiefe liegende Steine stark beeinträchtigt. Um nun diese Sttll n zumal im zeitigen Frühjahr herauszufiapen, so sei darauf aufmerksam gemacht, daß der Acker im Frühjahr und nach großen Regengüsien stets dort zuerst abtrocknet, wo in bet Nähe bet Erdoberfläche Steine liegen. Selbst Steine, die über einen Fuß tief liegen, machen sich so an der Oberfläche bemerkbar und können leicht entfernt werden. kirchliche Anzeige« der Stabt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst In bet Stabikitche. Sonntag Oculi, den 2b. Februar: Vormittags 9'/, Uhr: Psarroerwalter Di. Grein. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer ' Dingeldey. Nachmittags 2% Uhr: Kinderktrche. Pfarrverwalter Dr. i Grein. In bet JohanneSkitche. Sonntag Oculi, den 25. Febru'ar: Vormittags 9‘/i Uhr: Pfarrer Dingeldey. Abend» 6 Uhr: Pfarrer Wenk aus Darmstadt, Reifeprediger , für innere Mission. Kinderkirche Nachmittags 2% Uhr für dfeLukasgemeinde. Pfarrer Dingeldey Bibelstunde am Montag den 26. Februar, Abends 8 Uhr, im Confirmandensaole der Johannefkirche: Marcus Cap. 12: des Herrn Warnung, im Bilde der Weingärtner ausgesprochen. Pfarrer Dr. Nau mann 4. Passionsandacht am Mittwoch den 28. Februar, Abends 6 Uhr. Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. Sonntag den 25. Februar, 3. Fastensonntag: SamStag: Nachmittags um 4'/, Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte Sonntag: Vormittags von 6% Uhr an Gelegenheit zur hl. , Beichte; um 6'/, Uhr erste hl. Messe; um 7% Uhr AuStheilung > der hl. Communion; um 8 Uhr zweite hl. Messe; um 9 2 Uhr 1 Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 5% Uhr Christenlehre; daraus Andacht für die Abgestorbenen. Buchdruck-Arbeiten Zur Anfertigung aller im Geschäfts- and Pmet-Verkehr gebräuchlichen empfiehlt sich die Britte httai Schulstrasse 7. KllWkim ElddkschrkidiW. r Durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Aövian Wcrkbi's Achte Auflage. !— vollkommen neu bearbeitet von J)r. Iranz KeiöericH. Mit 600 ?Uu|tratienrn, vielen TertkSrlchen und t5 fiartenbeilagen auf 41 Äartenlelien. Drei ^änöe. 3n 50 gitf»r«ne»n * 75 Vf. = 40 $r. = 1 Schwagers roanbte ich mich schriftlich an Herrn Dr. Volbeding, homöopathisch. Arzt in Düffeldorf, bet uns Arznei sandte, bei beten Gebrauch meine Frau sich zusehenbs erholte, so baß wir heute für die vollständige Genesung öffentlich dem Herrn Dr. Volbeding unseren Dank aussprechen können. Caseburg bei Swinemünde. Wilh. Krüger u. Frau. 1565] Gin Schüler findet unter günstigen Bedingungen freundliche Aufnahme, Offerten unter A. Z. 20 nimmt die Exped. d. Bl. entgecen.__ 1582] Für einen Gymnasiasten der oberen Klaffen wird in christlicher Familie zu April Quartier gesucht. Offerten nimmt die Exp. b Bl. entgegen. Berg nebst Wiese, nächst der Kaserne am Brand 'gelegen, aus längere Zeit, zu verpachten. 1408 R. Oppenheimer Sohn. Pferde zum Schlachten werden stets angekauft. [23 _________Keßler, Roßschlächter Glasversicherung. c 1512] Für »ietzen unb Bezirk wirb von einer ersten Spiegelglas - Versicherungsgesellschaft ein tüchtiger tä&aE&änit a» Vertreter -w gesucht. Nur Leistungsfähige wollen sich melben unter Chiffre P. S. HO bei der Expeb. b. Bl.______________________[1512 1465] Für ein feineres Detail-Geschäft wirb per 1. April 1894 ein Lehrmädchen mit guter Schulbilbung gesucht Offerten unter G. F. 100 besorgt bie Exped b. Bl.________________________ 1568] Ein jüng. braves Mädchen für tagsüber gesucht. Schillerstraße 15, patt. 1570] Em Mädchen für leichte Arb. tagsüber gesucht. Lubwigsstraße 12, III. 1578] Ein braves Dienstmädchen gesucht. Frau Dr. Kübel, _______________Bahnhofstraße 45, HL 1586] Für einige Stunben bes Tag s ist für ein braves Mädchen Laufstelle zu besetzen. Näheres in ber Exp- b. Bl- 1596] Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht.___________________Marktplatz 21. Gesucht 1559 auf Ostern ein in Küchen- unb Hausarbeit erfahrenes Mädchen. Frau E. Gnauth, Lubwigsplatz 1. Pferdeknecht gesucht. Wo? sagt bie Erpeb. b- Bl [1457 1595] Eine selbftst. Haushälterin sucht Stelle nach hier ober ausw. Näh. g. b. 1. Verm.-Bur Fr. Müller. Löweng. An- und Verkauf von getraaenen Kleidern, Weißzeug, Möbeln, Belten, (»old und Silber- fachen, Büchern, Zeitungen, Acten, Papier, Kupfer, Messing, Zinn, Blei unb Eisen. Ebenso ro.rben Lumpen unb Knochen aus Verlangen jeberzeit abgeholt burch 1257 Louis Rothenberger Wwe. Akademische Vorträge. Mittwoch den 28. Februar, Abends 8 Nhr in der Universttätsaula: Krnfkjsnr Dr. Behaghel: ziehet Spttlch- gehtMih und Sprchrichtigheit im AeilWe«. Eintrittskarten sind in der F erb er'scheu Univ.-BuchHandlung, Studentenkarteü auch bei dem Unrv.-Hausmeister zu haben. [1379 E. K. G. V. <>eute, Freitag, Probe für die am 4. März stattstn- dende Passionsanfführung. [1593 Sonntag den 25. Februar, Abends 8 Uhr: 1594 . Mitglieder - Versammlung. Vortrag des Herrn Pfarrer Wenck, Nedacteur der Badischen Arbeiter- Zeitung, über: Die Geschichte der Soeialdemokratie. Gäste haben nur Zutritt, wenn sie von Mitgliedern eingeführt und dem Vorstande vorgestellt werden.______________Der Vorstand. Kaufmännische Kranken- und Begräbniss-Kasse e. H. Giessen, Ordentliche Generalversammlung Samstag den 10. März 1894, Abends 8V2 Uhr in der Restauration „Zum Postkeller". Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht und Rechnungsvorlage sowie Entlastung des Vorstandes. 2. Neuwahl des Vorstandes und der Revisoren. 3. Anträge der Mitglieder, welche gemäß § 31 des Statuts gestellt werden. 1576 Gießen, den 22. Februar 1894. _______________Der Vorstand.___ Stärkste Lithiumguelle der Welt ist ber Salzschlirfer BonisaciuSbrunnen. Größter Heilerfolg gegen Gickst-, Nieren- unb Blasenleiben, Hamgries, Nieren-, Blasen- unb Gallensteine, Rheumatismen, Magen- unb Leberleiben, Hämorrhmben, Verstopfung rc. Gebrauchsanweisung, Analysen unb Brunnenversondt burch bie Bruuueu - Verwaltung iu Salzschlirf, sowie burch alle Mtneralwasserhanblungen unb Apotheken, audel vorkommeude angeblich« Dalzschlirfer Salz ist nur künstliche- werthloseS Kabritat; aus den hiesigen Quellen werden keine Salze bereitet.[1028 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Gattin, Mutter und Tochter Marie Schmidt, geb. Hiebe sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Londorf, den 23. Februar 1894. 1588 NB. Da- im Cours bo« E. Wasserschli Frankfurter Börse vo Dchlastcorse 1 3o/o ReichSanleihe 86.85 3V»°/o do. 101.45 30/0 Preuß. Consols 86.85 3Vi°/e do. 101.45 DiSconto-CoMmaud^Aslh. 187.50 Darmstädter- Bank-Act. 135.20 Dresdener B«ck-Act. 137.8 Nordd. Lloyd-Act. 112.50 Wiener Bankoer^Act 105 87 Oeft. Credtt-Aet. 287.50 3t«L Mittelmeerdahv Äd. 88.50 Gelsen. Berrw^Act. 148.70 Lmdeaz r ReichttaUt-D«e»Ut 3 p6L — «elds Brief Geld 20 Franken-St. 16.25 16.22 20 do. in Vs 16.24 16.20 Dollars in Gold 4.19 4.16 bericht aben, Bankgeschäft. m 23. Februar 1894. llhr 15 Mtn. 4% Ung. Gold-Rente 96.Nct. 73.80 »er. Köntg^Lmnah^Act. 114^0 schwankend. Zrmckfurter Bank-DiLcomt 3 pttt orte«. Brief Ducaten 9.66 9.53 Engl. Sovereigns st. 20.40 20.35 Ruff. Imperiales 16.65 i 16.65 :/ ■ Drvo "