'ran. N taj. t Herbst. Nm 6814 zu Welchen : Werkstelle iihren lasse, adelst*. 24. Hl n zur gefl. Nach- M Hem Gekästen zu genügen und ens empfohlm. 9 Isvsr. _ tric 50 ließen. ^inzcnbach'Gitßen. Ztückkalk. i-k-n-hhb'E- (JSirpueM g. Verschnitt «nute fiW flft WM j^85|ta«tw tttimW* ®W! W ■» »,,1L jeI.fiigung. M Ml- 3/S$t M > 99.50 82.00 25.00, 3620 92.50 41°? 922.00 M 125.W 112.00 85-30 12410 ft 1894 Donnerstag den 23. August Nr. 196 Rcdaction, Expedition und Druckerei: KLutstrahc Kr.7. Ferusprcchcr 51. Vierteljähriger Aßonnf mc ntsprds : 2 Marl 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener A»amtkienvtälter erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, •nit Ausnahme deS Montags. Gießener Anzeiger ^»eneral-Wnzeiger. Zlints- und Anzeigeblutt für den Arers Gieren. chratisöeikage: Gießener Jamikienökätter. Auch alles sonstige Betriebsmaterial unterliegt der jeher* eiligen Controls des Großh. Polizeiamts, welches unbrauch- rares Material vom Betriebe ausscheiden kann. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. Ausland. — In Chicago entdeckte die Polizei ein gemeingefährliches anarchistisches Complott. Es wurden eine ganze Anzahl von Höllenmaschinen aufgefunden, die zur Tödtung von Menschen und zur Zerstörung von Eigenthum bestimmt waren. Die Untersuchung wird fortgesetzt. Verschiedene verdächtige Personen haben die Stadt verlassen — Die bisherige Stille auf dem ostafiatischen Kriegsschauplätze scheint endlich am längsten gedauert zu haben. Japanische Torpedoboote haben jüngst mit großer Kühnheit die Einfahrt in den durch Barrieren und Minen geschützten chinesischen Kriegshafen von Wei-Hai-Wei erzwungen, ein allgemeiner Angriff der Japaner zu Waffer und zu Lande gilt als bevorstehend. Zu Lande sollen mehrere Recognoscirungs- gefechte mit noch unbekanntem AuSgange stattgefunden haben. In China wird die Stimmung gegen Japaner und Europäer immer bedrohlicher, verschiedene Ausschreitungen der chinesischen Bevölkerung in dieser Richtung werden gemeldet- namentlich in Shanghai scheint der Fremdenhaß groß zu sein. § 11. Der Führer des Wagens hat nach deffen Eintreffen auf den Endpunkten denselben genau zu durchsuchen und etwa zurückgebliebene Effecten dem Eigenthümer, sofern er noch anwesend, sofort zu behändigen, andernfalls aber sorgsam zu verwahren und spätestens am nächsten Morgen dem Betriebsleiter zu übergeben, welcher solche unverzüglich an das Polizei- Polizei-Verordnung, die Einrichtung eines Omnibusverkehrs in der Provinzial- Hauptstadt Gießen betreffend. Nach Anhörung der Stadtverordneten * Versammlung, .sowie mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, von 11. August 1894 zu Nr. M. I. 23719 werden hiermit für den Omnibusbetrieb in der Stadt Gießen zur Beförderung von Personen durch die Omnibusgesellschaft die nachfolgenden polizeilichen Vorschriften erlaffen. § 1- Die Einrichtung des Omnibusverkehrs unterliegt der polizeilichen Genehmigung mit Zustimmung der Stadtverordneten- Versammlung. Bei Ertheilung der Genehmigung werden die besonderen Bedingungen festgesetzt. Die zu befahrenden Linien, Fahrplan und Tarif werden vom Vorstande der Gießener Omnibusgesellschaft festgesetzt, Nerrefte Nachrichten. WolffS trirgraphffcheS EorrespLNdtriz-Burraw Berlin, 21. August. Nach der „Stat. Corr." ist der Saaten ft and in Preußen Mitte August folgender: Winterweizen 2,8, Sommerweizen 2,6, Winterspelz 2,1, Sommerspelz 2, Winterroggen 2,8, Sommerroggen 2,8, Sommergerste 2,3, Hafer 2,3, Erbsen 2,7, Kartoffeln 2,9, Klee auch Luzerne 2,8, Wiesen 2,5; (Die Zahlen bedeuten: 1 sehr gut, 2 gut, 3 mittel.) Die Augustberichle sind weniger erfreulich als die Juliberichte. Regengüsse schädigten in den Westprovinzen die Ernrearbeiten, nützten aber den Futtergewächsen- umgekehrt wirkte die Trockenheit in den östlichen Provinzen. Die Witterung beeinflußte auch die Ackerbearbeitung Alle Annoncen-Bureaux dcS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. § 3. Die Wagen müffen stets in reinem Zustand und im Innern mit einem Anschlag versehen sein, welcher die Tour, den Tarif und die Zahl der Plätze enthält, ebenso muß em Abdruck dieser Verordnung aufgehängt sein. Auf der Außenseite müffen die Wagen mit der Aufschrift der Tour, oder mit abnehmbaren Schildern, welche die betreffende ^Aufschrift während der Fahrt tragen, ver- sehen sein. . r Bei Eintritt der Dunkelheit sind die Wagen mit hellbrennenden Laternen zu versehen und auch im Innern zu erleuchten. Petroleumbeleuchtung ist untersagt. In etwa errichtet werdenden Warteräumen muß ebenfalls ein Abdruck dieser Verordnung, der Fahrplan und die Taxe aufgehängt werden. § 4. Das Fahrpersonal muß im Dienst in der von der Gesellschaft bestimmten Uniform, die in reinlichem Zustande zu halten ist, erscheinen. Das Fahrpersonal hat sich höflich gegen das Publikum zu benehmen, auch den Anordnungen der Polizeibeamten Folge zu leisten. Das Rancken während des Dienstes ist demselben untersagt Die Polizeibehörde kann die Entfernung unqualisicirter Kutscher verlangen. § 5. Das Fahrpersonal darf betrunkenen oder solchen Personen, welche die Mitfahrenden durch unanständiges Benehmen oder durch ihr Aeußeres belästigen würden, das Mitfahren nicht gestatten, ebenso die Mitnahme von Hunden, geladenen Gewehren, feuergefährlichen Gegenständen und solchen Handgepäcks, welches durch seinen Umfang, üblen Geruch oder schmutzige Beschaffenheit die Fahrgäste belästigen könnte; auch darf es nicht mehr als die bestimmungsmäßige Zahl von Personen aufnehmen. Die Kutscher müffen mit einer nach der Bahnhofsuhr zu regulirenden Taschenuhr versehen sein. § 6. Beim Ertönen der Omnibusglocke haben Reiter und Fuhrwerke, mit Ausnahme der Postwagen und der Wagen der Feuerwehr, sowie Viehtransporte dem Omnibus vollständig und so zeitig auszuweichen, daß die Fahrt desselben nicht aufgehalte i oder gefährdet wird. § 7. Rauchen, Singen, Lärmen und Musiciren im Innern des Wagens ist verboten, ferner jedes unanständige Verhalten sowie jede Belästigung der Mitfahrenden. Zuwiderhandelnde sind von dem Fahrperfonal aus dem Wagen zu verweisen und haben dieser Aufforderung unverzüglich Folge zu leisten. Die Bestimmung über die Zahl der in einem Wagen aufzunehmenden Personen findet durch das Großh. Polizeiamt statt. Der Höchstbetrag ist sowohl an der Außen- als auch an der Innenseite des betreffenden Wagens deutlich anzubringen. § 8. Der Kutscher ist verpflichtet, an den durch Tafeln kenntlich gemachten Haltestellen zur Aufnahme und zum Absetzen von Fahrgästen zu halten. Die Bezeichnung dieser Haltestellen unterliegt der Genehmigung Großh. Bürgermeisterei im Ein- verständniß mit Großh. Polizeiamt. Der Kutscher darf nicht eher weiterfahren, bis der Hinzukommende ein gestiegen ist oder der Aussteigende die Erde erreicht hat. Die Fahrgäste haben das Ein- und Aussteigen möglichst zu beschleunigen. Das Aufsteigen auf einen vom Fahrpersonal als vollständig besetzt bezeichneten Wagen ist untersagt. § 8. Sofern nicht besondere Schaffner (Conducteure) mit der Erhebung des Fahrgelds beauftragt sind, ist das tarifmäßige Fahrgeld alsbald nach dem Einsteigen ohne jede Aufforderung Seitens eines Bediensteten der Gesellschaft in die dazu bestimmte Kasse zu werfen. Dem Kutscher liegt es dann ob, die Controle darüber zu führen. § 10. Der Kutscher darf in schnellerer Gangart als im Trab j vorveyauncy eiwaiger ou ? polizeilicher Vorschriften. $ Jeder Wagen muß, bevor er in Betrieb genommen wird, Bekanntmachuvg. Nachdem zwischen Grünberg und Weickartshain eine Kreisstraße erbaut nnd dem Verkehr übergeben worden ist, wird der seitherige über den s. g. Zwiebelkopf führende Verbindungsweg genannter Orte als solcher aufgehoben. Gießen, am 21. August 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. v°rb°Mlich^waig-r durch das öffentlicheJnterelse gebotener Bekanntmachung, betreffend: Betrugsversuche angeblicher Schatzgräber sogen. Entierros in Deutschland. Zur Warnung des Publikums bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß einer Mittheilung des Kaiser!. Botschafters in Madrid zufolge neuerdings in Deutschland Betrügereien angeblicher Schatzgräber von Spanien aus wieder versucht worden sind (sogen. Entierro-Schwindele,en). Der Betrug kommt gewöhnlich in nachgeschilderter Weise zur Ausführung: An die für Betrügereien geeignet scheinende Persönlichkeiten werden Briefe und falsche Urkunden gerichtet, worin der Adreffat aufgefordert wird, zur Hebung eines verborgenen Schatzes oder zum Erwerb einer geheimnißvollen Erbschaft sofort nach Barcelona, Madrid -der andere spanische Orte zu reisen oder Geld an den Absender zu schicken, damit dieser das in Aussicht stehende gewinnbringende Geschäft machen könne. Zugleich wird dem Adreffaten ein hoher Gewinnantheil versprochen. Die Ver- saffer der Schwindelbriefe tragen fingirte Namen und ist ihnen nur daran gelegen, in Besitz der zur angeblichen Hebung des Schatzes aufgegebenen Geldsendungen zu gelangen. — In den neuerlichen Entierro-Briefen eines gereiften Manuel Lopez und Juan Garces wird her Adressat aufgeforhert, zur Hebung eines in einem Koffer geheimnißvoll verborgenen Schatzes von 30000 Pfund Sterling sofort nach Barcelona zu kommen. Der „Schatz" wäre Eigenthum eines auf her Fahrt von Buenos - Aires nach Barcelona verstorbenen Bankerotteurs, deffen Begleiter Juan Garöes bei der Ankunft in Barcelona verhaftet worden sei und der nun behufs Freilassung und Rückerlangung des beschlagnahmten Koffers einer Kaution von 6000 Frcs. bedürfe. Gießen, am 21. August 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gietzeu an die Gr. Bürgermeistereien Grunberg, Stangenrod, Beltershain, Lumda, Geilshausen, Odenhausen, Kesselbach und Londorf. Die Unternehmer der Bahnbau-Arbeiten für die Lime Grünberq-Londorf beabsichtigen, noch im Laufe dieser Woche mit den Arbeiten zu beginnen, und zwar zunächst m der Mitte des in Gemarkung Grünberg befindlichen Lmienstuckes, dann unter- und oberhalb der Lumdaer Kreisstraße, sowie zwischen Odenhausen und Keftelbach. - Sic 'vollen die bisherigen Eiaenthümer des betr. Geländes durch ortsübliche Bekanntmachung auffordern, die etwa noch dort befindliche Crescenz zu entfernen, sobald die Unternehmer dies verlangen. v. Gagern. Amtlichem Theil. Gießen, am 21. August 1894. amt abzuliefern hat. § 12. Zuwiderhandlungen gegen diese Polizeiverordnung werden, sofern nicht gesetzlich höhere Strafe verwirkt ist, mit Geld- strafen bis zu 30 Mk. und im Fall des Unvermögens mit verhältnißmäßiger Haft bestraft. Gießen, den 18. August 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth.__________________ Deutscher Reich. Berlin, 21. August. Der längere Vortrag, welchen der Reichskanzler dem Kaiser am letzten Sonnabend gehalten hat, soll von besonderer Wichtigkeit gewesen sein. Es heißt, der Vortrag habe namentlich von den etwaigen Consequenzen des japanisch-chinesischen Krieges für Deutschland und dessen Stellung zu Rußland, England und Frankreich in der koreanischen Frage gehandelt. Weitere Gerüchte wollen wissen, in der Audienz sei auch die Frage betr. die Wiedervereinigung der Aemter des Reichskanzlers und des preußischen Ministerpräsidenten erörtert worden, der Kaiser habe sich jedoch seine definitiven Entschließungen hierüber Vorbehalten, da er in dieser Angelegenheit zuvor noch die Meinungen des Mmlsterpiäfidenten Grasen Eulenburg und des Finanzmeisters Dr. Miquel hören wolle. Natürlich handelt es sich bei diesen Mittheilungen vorläufig nur um Combinationen,- inwieweit dieselben durch die Ereignisse ihre Bestätigung finden werden, bleibt eben abzuwarten. __ In Danzig fand am Montag aus der Schichau'schen Werft der Stapellauf des neuen Doppelschraubendampfers des „Norddeutschen Lloyd" in gelungenster Weise statt. Der prachtvolle Dampfer, ein Schwesterschiff des „Prinzregent Luitpold", erhielt den Namen „Prinz Heinrich". Der Taufact wurde im Auftrage des hohen Pathen, des Prinzen Heinrich von Preußen und mit Genehmigung des Kaisers vom Oberstlieutenant Mackensen, Commandeur der Danziger Husaren, vollzogen. Der 7000 Tons große „Prinz Heinrich" ist für die ReichSpoft- dampserlinien nach Ostasien und Australien bestimmt uud soll seine erste Fahrt am 5. December antreten. Betr • Nebenbahn Grünbeig-Londorf; hier Vergebung her polizeilich geprüft reerben. Bauarbeiten. 9r,,A fonfhae S zur Wintersaat. Die Aussichten auf eine günstige Weizenernte sind erheblich zurückgegangen, besonders in Posen. Auch die Roggenernte bleibt hinter den Erwartungen zurück- der Strohertrag ist überaus reich, aber der Körnerertrag bleibt bedeutend hinter dem Vorjahr zurück. Die Gerste ist in den östlichen Provinzen gut eingebracht worden, in den westlichen vielfach verregnet. Hafer zeigt guten Stand, Erbsen wenig Früchte. Am wenigsten zuträglich war^.die^Witterung den Kartoffeln. Berlin, 21. August. Dem Vernehmen nach hat Seine Majestät der Kaiser den Professor Anton v. Werner mit der Ausführung eines größeren Bildes, das sich auf die Feier des 9 0. Geburtstages Moltkes bezieht, beauftragt. Fulda, 21. August. Die Bischofsconferenz wurde heute früh mit einer Andacht in der Bonifaciusgruft eröffnet. An der Conferenz nehmen der Erzbischof von Köln, der katholische Feldprobst Bischof Aßmann, sowie die Bischöfe von Paderborn, Hildesheim, Münster, Trier, Ermland, Culm, Limburg, Fulda und Mainz persönlich Theil. Die Erzbischöfe von Posen und Freiburg, der Fürstbischof von Breslau und der Bischof von Osnabrück sind durch andere Mitglieder i der Conferenz vertreten. Den Vorsitz führt der Erzbischof von Köln. Die Berathungsgegenstände der Conferenz, welche voraussichtlich bis morgen Abend dauern wird, entziehen sich der öffentlichen Kenntnißnahme. Wladiwostok, 21. August. Gestern traf hier das f r a n z ö s t s ch e Panzerschiff „Bayard" ein und wurde von den Behörden sowie von der Bevölkerung festlich empfangen. New-Nork, 21. August. ES verlautet, Japan habe sin New-Aork 100 000 Gewehre nebst Munition bestellt. Port Said, 21. August. Unter den Mannschaften der im Hafen liegenden, der Suezcanal - Gesellschaft gehörigen Baggerschiffe ist ein Slrike ausgebrochen. Shanghai, 21. August. (Meldung des „Bureau Reuter.") Seit dem 12. d. Mts. liegen keine Meldungen vom Kriegsschauplatz vor- die Verbindungen sind vollständig unterbrochen. Die nach Korea beorderten Korrespondenten mußten deshalb ^urückkehren. Shanghai ist ruhig, es fanden keine Kundgebungen gegen Europäer statt. Die Japaner verließen das Chinesenviertel, sie befinden sich unter dem Schutz der Vereinigten Staaten. Depeschen deS Bureau »HeroL*. Berlin, 21. August. Der „Börsencourier" hört, die Abhaltung der Kaisermanöver in Ost- und Westpreußen sei wegen der Cholera in Frage gestellt. Berlin, 21. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Es ist uns nicht verständlich, wie noch immer der Einwand gegen den Gedanken, das preußische Bereinsgesetz practischer und zeitgemäßer zu gestalten, eine Rolle spielen kann, daß die Gewaltthaten der socialrevolutionären Bewegung durch Strafgesetz und Poltzeimaßregeln nicht zu verhindern seien. Das erwartet auch kein besonnener Beur- theiler von ihnen, aber man ist zu der Annahme berechtigt, daß durch ein schärferes Vereinsgesetz die Verbreitung der geistigen Miasmen, aus denen am Ende die Gewaltthaten hervorgehen, erschwert wird. Berlin, 21. August. In der gestrigen Sitzung der Cholera-Commission wurden sämmtliche aus den einzelnen Bezirken etngegangenen Berichte über den Stand der Cholera gründlich durchberathen. Die gefaßten Beschlüsse werden vorläufig geheim gehalten. Einen Commissar für den Rhein zu wählen, wurde für opportun bezeichnet, die Persönlichkeit jedoch noch nicht bestimmt. Berlin, 21. August. Nach Mittheilung eines hiesigen Correspondenzbureaus plant die Regierung im Hinblick auf die Zunahme der anarchistischen Verbrechen und insbesondere aus den jüngsten Vorfall inj Berlin die Vermehrung der Crtminal- und Politischen Polizei. Berlin, 21. August. Durch Cabinetsordre vom 20. ds, ist Prinz Heinrich von Preußen, bisher Commandant des Panzerschiffes „Sachsen", zum Commandanten des Panzerschiffes „Wörth" ernannt worden. Köln, 21. August. Nachdem nun auch noch ein Maurer aus Emmerich im hygienischen Institut in Bonn an asiatischer Cholera gestorben ist, die durch den Genuß von Rhetnwasser verursacht gewesen sein soll, sind von einer ganzen Anzahl Orte Proben des Rheinwassers für genanntes Institut eingefordert worden. Die hiesige Stadtbehörde hat die Vermehrung der Wasserzspfstellen für Schiffer angeordnet. Köln, 21. August. Der Londoner Correspondent der „Köln. Ztg." erfährt aus bester Quelle, daß die innere japanische Anleihe von 60 Millionen Dollars zweimal überzeichnet worden ist. Köln, 21. August. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Berlin: „Wie jetzt erst bekannt wird, hat sich am vergangenen Samstag nach der großen Parade der Afrikareifende Hauptmann Morgen bei dem Kaiser behufs Abstattung seines Dankes für die ihm verliehene Auszeichnung gemeldet. Der Kaiser erkundigte sich bet diesem Anlaß mit hohem Interesse eingehend nach den jetzigen Zuständen in Kamerun und verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, daß dort jetzt wieder Ruhe und Ordnung hergestellt sei." Posen, 21. August. Mit Rücksicht auf die drohende Choleragefahr wurden die öffentlichen Badeanstalten in Posen polizeilich geschlossen. München, 21. August. Dem „Bayerischen Courier" wird aus Mannheim gemeldet, Schneidermeister Dowe sei gestern bet einer Vorstellung mit seinem Panzer in Aachen verwundet worden. Loudon, 21. August. Die Meldung, daß China mit England wegen Aufnahme einer Kriegsanleihe unterhandelt habe, bestätigt sich. Madrid, 21. August. Nach einer Meldung aus Tanger nimmt die Agitation gegen den Sultan Abdul Aziz von Tage zu Tage einen gefährlicheren Character an. Der Sultan wird in den nächsten Tagen eine bedeutende Truppen- abtheilung nach den Südprovinzen gegen die Kabylen absenden, um die Truppen seines Oheims bei der Bestrafung der Kabylen zu unterstützen, welche bei einer Rebellion einen Abgesandten des Sultans getödtet hatten, nachdem sie ihm die Steuerzahlung verweigert hatten. Sämmtliche Stämme Südmarokkos sind stark bewaffnet- ein blutiger Zusammenstoß zwischen denselben und den Truppen beS Sultans steht nahe bevor. Rewyork, 21. August. 11,000 Arbeiter in den Spinnereien von New-Bedford striken wegen Lohndifferenzen. Coeafc* tuib Gießen, den 22. August 1894. * * Kirchliche Dieustnachricht. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 15. August den von Seiner Erlaucht dem Grafen von Solms-Laubach auf die erledigte erste evangelische Pfarrstelle zu Laubach im Decanat Schotten präsentirten Pfarrer Theodor Nebel zu i Höchst i. O. für diese Stelle zu bestätigen. * * Feuerwehrfest. Das finanzielle Ergebniß des Festes ist, wie in der gestrigen Sitzung des Ausschusses ermittelt wurde, ein schlechtes. Es wurde vorläufig ein Deficit von circa 4500 Mark festgestellt. Wenn auch verschiedene Wege nachgewiesen wurden, auf welchen sich eine Minderung des Deficits erreichen ließe, so war doch die Ansicht eine fast allgemeine, daß ohne eine Nachfeier am Samstag und Sonntag — bei mäßigem Entre und Bierpreis — nicht herumzukommen sei. Die Sonderausschüsse sind deshalb bereits in Thütigkcit getreten und — trotz der kurzen Zeit — sind die von ihnen eingeleiteten Schritte schon von einem solchen Erfolge gewesen, daß auf eine sehr schöne Nachfeier gerechnet werden kann. Die bei der Hauptseier mit so vielem Beifall aufgenommenen Vorführungen hiesiger Vereine werden sich wohl wiederholen lassen. Die betreffenden Vereins-Vorstände würden damit sicher nicht nur den Dank des Comitss, sondern auch denjenigen der Gesammtbevölkerung erwerben. Gelingt es auf diesem Wege, ein besonders schönes Programm zu Stande zu bringen und hat der Himmel ein Einsehen, indem er seine Schleußen schließt, so wird der Nachfeier- Erfolg wohl ein befriedigender. Gut Wehr! * * Die in den Tagen des Feuerwehrfestes zur Ausgabe gelangte Festschrift hat bet Allen, die in ihren Besitz kamen, ungetheilten Beifall gefunden. Das elegant ausgestattete, 8 Bogen starke Werk bietet des Interessanten und Unterhaltenden so viel, daß es mit Befriedigung gelesen werden kann. Der Verfasser, Herr Pfarrer Dr. Naumann, hat die Schrift, in richtiger Erkenntniß der Wichtigkeit des Feuerlöschwesens im Allgemeinen, zu einem Geschichtswerk ausgestaltet, welches werthvolle Aufschlüsse über die Geschichte des Feuerlöschwesens hauptsächlich im deutschen Vaterland gibt. Dieser Theil, sowie die folgende Geschichte des Feuerlöschwesens im Großherzogthum Hessen, sind nicht nur für den Feuerwehrmann, sondern für jeden, der Interesse an der Entwicklung unserer vaterländischen Verhältnisse in politischer, wirthschaftlicher und gesellschaftlicher Beziehung hat, von Werth. Ausführlich werden die 223 freiw. Feuerwehren, soweit sich das mitunter recht mühsam zu erhaltende Material beschaffen ließ, behandelt, die hessischen Feuerwehrtage besonders erwähnt. Den Gießenern speciell wird die Geschichte der beiden hiesigen Freiw. Feuerwehren interessanten Lesestoff bieten- es wird hier von den beiden Feuerwehren ein Bild gezeichnet, das die verschiedenen Phasen, die sie unter er* i freulichen und unerfreulichen Verhältniffen bis zum Jahre 1894 durchmachen mußten, trefflich wiedergibt- ein vollständiges Namensverzeichntß der activen und inactiven Mitglieder, der Geräthe u. s. w. ist der Geschichte jedes Corps beigefügt. Weiter verbreitet sich die Schrift über die Aufgabe der Feuerwehrsache- die Mittheilungen über das 16. Verbandsfest und über die Stadt Gießen (letztere von Herrn Real- ghmnasiallehrer Jann verfaßt) sind ebenso anziehend wie intereffant. Das Werk ist auch vorzüglich mit Bildern ausgestattet - so finden wir in demselben das wohlgetroffene Btldniß Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs, das Hessische Wappen, das Gießener Wappen, die Burg Gleiberg, das Btldniß des Gründers der Freiw. Gail'schen Feuerwehr, Gg. Ph. Gail, das Thurmhaus am Brand, eine Ansicht der Stadt Gießen, die Johanneskirche, das Ltebigdenkmal, Steins Garten, das alte Rathhaus. Der beigefügte Plan der Stadt Gießen ist speciell für die Festschrift neu ausgearbeitet worden. Die Festschrift ist in den hiesigen Buchhandlungen zu haben. * * Festschrift. Herr Pfarrer Dr. Naumannn, der Verfasser der Festschrift zum 16. Verbandsfest Hessischer Freiwilliger Feuerwehren, erhielt von der Cabinets- Direction Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs folgendes Schreiben: Euer Hochwürden beehre ich mich im Allerhöchsten Auftrag für die aufmerksame Einsendung der von Euer Hochwürden verfaßten //Festschrift zum 16. Verbandsfest Hessischer Freiwilliger Feuerwehren in Gießen", welche sowohl wegen ihres interessanten Inhalts, wie wegen ihrer geschmackvollen Ausstattung (die Herstellung erfolgte in der von Münchow'fchen und in der Brühl'fchen Druckerei) die Anerkennung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs gefunden hat, Allerhöchst deren besten Dank hierdurch ergebenst zu übermitteln. Mit dem Ausdruck vorzüglichster Hochachtung Der Vorstand des Großh. Cabinets: Römheld. * * Manöver. Das Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm ist heute Vormittag zum Manöver ausgerückt. Das Regiment wurde in mehreren Extrazügen zunächst nach Seligenstadt befördert, woselbst 6 Compagnien Quartier beziehen, die übrigen Compagnien in der Umgebung. Die Rückkehr des Regiments erfolgt am 21. September. Wir wünschen den Truppen neben guten Quartieren vor Allem gutes Manöverwetter. * * Militärdienstnachrichteu. Winter, Oberstlt. z. D., unter Wiederertheilung der Erlaubniß zum Tragen der Uniform des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, von der Stellung als Commandeur des Landw.-Bez. Friedberg entbunden. Die Portepeefähnrichs B o ell, Schwendy, vom Jnf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, zu Secondelieutenants befördert. * * Der Verbaudstag der Bäcker des Unterverbandes „Mitteldeutschland", auf dem auch Gießen durch zwei Delegirte vertreten ist, begann gestern in Marburg. * * Patent - Ertheilung: Elelectrische Maschine mit feststehenden Drahtspulen: O. Dieffenbach in Eudorf bei Alsfeld, vom 26. Mai 1893 ab. * * Die jüngste Stadt des Großherzogthums. Die Gemeinde Neu-Isenburg wurde durch Entschließung Seiner Königl. Hoheit des Großherzogs zur Stadt erhoben. * * Extrazug nach Antwerpen zur Ausstellung. Am Samstag 1. September wird ein Sonderzug mit zweiter und dritter Wagenklasse von Köln ab 6 Uhr 40 Mtn. Vormittags über Aachen-Mastricht nach Antwerpen gefahren. Es werden zu dem Zuge besondere Rückfahrkarten zu ermäßigten Fahrpreisen mit achttägiger Gültigkeit ausgegeben werden. * * Zwölfstündiger Wachdienst. Bedeutende Umänderungen im Wachdienst macht die zweijährige Dienstzeit erforderlich. In einigen Garnisonen, z. B. in Spandau, ist, nach der „Voss. Ztg.", seit kurzem die zwölfstündige Wache an Stelle der vierundzwanzigstündigen, vorläufig versuchsweise, eingeführt. Während der Soldat bisher von 12 Uhr Mittags bis zum andern Mittag 12 Uhr den Dienst versah, ziehen die Wachen jetzt um 6 Uhr Morgens und um 6 Uhr Abends auf. Bisher waren für jeden Posten drei Mann commandirt, die sich alle zwei Stunden ablösten, nach der neuen Anordnung sind für jeden Posten nur zwei Mann bestimmt, die einander ablösen. Nach dem alten System mußte also der Mann viermal zwei, gleich acht Stunden von 24 Stunden Posten stehen, während er jetzt dreimal zwei, gleich sechs Stunden von zwölf Stunden den Posten versehen muß. ES werden also an den Mann selbst höhere Anforderungen im Wachdienst gestellt, dagegen wird die Zahl der durch den Wachdienst der Truppe entzogenen Mannschaften um ein Drittel gegen früher vermindert. Dies erscheint als Hauptzweck der neuen Einrichtung. A. Treis a. d. Lda., 21. August. Nachdem flauf den Kreisstraßen hiesiger Gegend verschiedene anerkennenswerthe Verbesserungen in letzter Zeit stattgefunden haben, muß noch ganz besonders erwähnt werden, daß schon vor zwei bis drei Monaten durch eine dauerhafte Brücke über die Lumda auf der Straße zwischen Mainzlar und Daubringen, sowie einem höchst zweckmäßigen Canal im Ort Mainzlar selbst einem schon seit Jahren sehr fühlbaren Bedürfniß in dankenswerther Weife abgeholfen worden ist. Herr Kreisingenteur Stahl hat es namentlich auch noch verstanden, daß durch die Herstellung dieser Brücke und des Canals der Verkehr auf den zuständigen Straßen nur ganz kurze Zeit unterbrochen war. D Ruppertenrod, 21. August. Zu dem unaufhaltsamen Regenwetter gesellte sich gestern noch ein wolkenbruch- artiger Regen, der Nachmittags mit ungewöhnlicher Heftigkeit sich über unsere und die Nachbargemarkungen ergoß.. Unsere gut angelegten Gossen und überbrückten Straßen vermochten die gewaltigen Wassermassen nicht alle aufzunehmen, sie überschwemmten die Straßen und drangen in die Hof- raithen, in Scheunen und tlefgelegene Ställe ein. Im Felde rissen die Wassermassen die Ackererde fort, schwemmten Steine hinweg und richteten überhaupt bemerkenSwerthen Schaden an. Der Wolkenbruch war von einer gewaltigen Windhose begleitet, die auf der Staatsstraße von hier nach Ulrichstein in der Nähe von Ober-Ohmen an den dort befindlichen Obstbäumen ihr furchtbares Zerstörungswerk ausübte. Alte, mit Früchten reich beladene Obstbäume find mit der Wurzel aus dem Boden gerissen, andere zersplittert und zerspalten oder geknickt wie Strohhalme, junge Stämmchen mit sammt ihrem Pfahl umgestürzt, kurz die ganze Reihe der Bäume sieht aus, wie von Granaten zerschossen. Die in der Nähe befindlichen Mais- und Bohnenpflanzungen wurden zu Boden geweht. Von den Aeckern weit weggeschleuderte Garben, bezeichneten den Weg, den die Windhose genommen. Ein Glück war es, daß sich auf der sonst belebten Straße kein Mensch befand. — Durch das unaufhörliche Regenwetter und die gestrigen Regenmaffen ist der Ackerboden so aufgeweicht, daß man auf ihm fast zu versinken droht. Nur mit Mühe vermag man die Kartoffeln zum täglichen Verbrauch aus der schlammigen Erde zu bringen. Die im Felde lagernde Frucht ist mit dem Boden zusammengewachsen und die noch auf dem Halm stehende hat sich so tief zur Erde geneigt, daß auch hier die Körner auf dem Halm gekeimt sind. § Vom höheren Vogelsberg, 20. August. Durch das ununterbrochene Regenwetter in vergangener Woche sind die Landwirthe in trübe Stimmung versetzt worden- denn die Leute wollen ernten und können nicht. Jetzt, wo alle Gewächse so prächtigen Stand haben, ist kein Erntewetter da, und ist dies fast schlimmer wie im vorigen Jahre, wo das wenige Gewachsene gut geerntet werden konnte. Der noch stehende Roggen ist auf dem Halm gewachsen. Die Erntearbeiten drängen sich schließlich so zusammen, daß die Landwirthe dieselben mit ihren vorhandenen Kräften nicht allein bewältigen können und gezwungen sind, noch Hilfskräfte heranzuziehen, was denselben unnöthige Ausgaben verursacht. Offenbach a. M., 20. August. Eine unglückselige That hat heute hier ein Menschenleben vernichtet. Durch den in der vergangenen Nacht bei einem Brandausbruch entstandenen Lärm geweckt, trat der Waldstraße 66 wohnhafte 20 Jahre alte Schlosser Friedrich Heil an das Fenster. Er sah in der Nähe einen Menschen, der über eine Dielen* wand zu klettern versuchte. Er rief denselben an, worauf dieser verschwand, um aber bald wieder in der Nähe zu er* scheinen und daS Uebersteigen eines ZauneS zu versuchen. In dem Glauben, eS mit einem Einbrecher zu thun zu haben, nahm Heil einen Taschenrevolver zur Hand und gab zwei Schüsse auf den Unbekannten ab. Er hatte leider nur allzugut gezielt, denn in die Schläfe getroffen, stürzte der Mann, der nachher als der 18 jährige Portefeuiller Jonas Renk er* könnt wurde, ab. Dies ereignete sich zwischen 3 und 4 Uhr Wad)tß. Die von einem Hausbewohner benachrichtigten Schutzleute fanden denselben noch schwach athmend vor und veranlaßten seine alsbaldige Verbringung ins Krankenhaus, wo er Morgens um */410 Uhr verstorben ist. Heil wurde verhaftet. Offenbach a. M., 21. August. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog, der eben auf Schloß Wolfsgarten weilt, stattete heute Vormittag unserer Stadt einen Besuch ab. Se. Kgl. Hoheit kam zu Wagen über Langen, Sprendlingen und Neu-Isenburg, wo er überall festlich empfangen wurde. Hier kam er um 11^ Uhr an. Sämmtltche Vereine bildeten an den Straßen Spalter. An der Kreuzung der Sprend- linger und Kaiserstraße, wo eine große Ehrenpforte errichtet ist, hatten sich die Vertreter der Stadt aufgestellt. Oberbürgermeister Brink hielt die Begrüßungsansprache, worauf Frl. Elsa Böhm ein Bouquet überreichte. An der Brücke stieg der Großherzog aus dem Wagen, sah sich von dem Einnehmerhaus auf der Brücke die Umgegend an und begab sich von da zu Fuß in den nahen Schloffer'schen Garten, von dessen Terrasse er den Vorbeimarsch des Festzuges ansah. Ja der großen Halle des Schloffer'schen Gartens gab die Sadt ein Gabelfrühstück, worauf der Besuch verschiedener städtischer Anstalten und Privatetablissements folgte. Gegen 5 Uhr nimmt der Großherzog bet dem Kreisrath Haas den Thee ein, besichtigt noch das neue Stadtkrankenhaus und fährt dann nach Schloß Wolfsgarten zurück. Mainz, 20. August. Herr Bterbrauereibesitzer Michael Geier, der voriges Jahr sein 25. Kind als Jubiläums- sprößling feiern konnte, hat jetzt die seltene Vaterfreude, sein 26. Kind in das Standesregister eintragen lassen zu können. Beim Abschied soll der Standesbeamte gelächelt und „Auf Wiedersehen" gesagt haben. A Mainz, 21. August. Der historische Festzug bei dem deutschen BundeSschteßen hat, wie nunmehr festgestellt ist, nicht weniger wie 32000 Mark gekostet. — An Weinen wurden bei dem Schützenfest consumirt: 19 564 Liter offener Wein, 33 229 ganze und 1736 halbe Flaschen. Schaumweine wurden 2631 Flaschen deutscher und 82 Flaschen französischer consumirt. A AuS Rheinhessen, 21. August. Die fortdauernd anhaltende regnerische, kühle Witterung in dem gegenwärtigen „Kochmonat" trübt die Aussichten auf einen qualitativ günstigen Ausfall des bevorstehenden Herbstes sehr, indem man allgemein befürchtet, daß zu einem richtigen Ausreisen der Trauben die nothwendige Wärme nicht mehr ausreichend eintreten werde. Trotz dieser unerfreulichen Herbstaussichten liegt das Weingeschäft in der diesseitigen Provinz vollständig danieder. Selbst zu niedersten Preisen können die Producenten nichts verkaufen und zwar mangeln nicht nur die Liebhaber für die besseren Weine, sondern auch für die ganz geringen Weine fehlen dis Abnehmer. Verkehr, £anö* tmb Volkswirthschaft« S OberLeemen, 21. August. Der heute hier abgehaltene Dtehmarkt war in Folge des anhaltenden RegenwellerS schlecht befahren. An Rindvieh waren etwa 200 bis 250 Stück aufgetrteben. DaS Paar 1jährige Stiere kostete 300 bis 350 Mk., 2jährige Stiere wurden das Paar zu 400 bis 480 Mk. verkauft, 3jähr. Stiere kosteten das Paar 550 bis 600 Mk. Kühe wurden mit 200 bis 250 Mk. verkauft, dagegen kosteten frischmelkende Kühe den ansehnlichen Preis von 360 bk- 420 Mark. Einige Kälber, 3 bis 4 Wochen alt, wurden zu 30 bis 35 Mark das Stück verkauft, fettes Vieh kostete 60 bis 65 Mk. der Gentner Schlachtgewicht. Im Allgemeinen war der Handel trotz deS Regenwetters gut. LSirgefandt. Gießen, 24. August 1894. Bei dem Besuch unseres nun beendigten Feuerwehrfestes hat sich wob! jedem Gießener die Frage ausgedrängt, wo soll daS Turnfest im nächsten Jahre abgehalten werden. Jeder, der alle dabei in Betracht kommenden Verhältnisse genau kennt, der auch besonders die turnerischen Erfordernisse, wie Abhaltung des Turnens auch bet anhaltendem Regenwelter in den nahe gelegenen Turnhallen, in Berücksichtigung zieht, wird sich wohl die Antwort gegeben haben, hier auf diesem, von allen Seiten leicht erreichbarem, auch in der Nähe des Bahnhofes gelegenen Platz, muß das Fest, wie früher, abgehalten werden. Konnte doch trotz vorherigen wochenlangen Niederschlägen und trotz dem geradezu wolkenbruchartigen Regen während des Festzuges, nachdem der Ktesboden des Platzes die Nässe in kurzer Zeit aufgesogen, das Tagesprogramm bis zur letzten Nummer durchgeführt werden. Wie anders wäre dies wohl aus dem mehrfach genannten Festplatz, auf dem Trieb, verlaufen, wie Viele würden wohl bei gleichem Wetter den durchweichten, abgelegenen Festplatz besucht habend Allerdings muß der Platz im Oswaldsgarten möglichst ausgedehnt werden, wenn man der Zunahme der Bevölkerung und dem stärkeren Besuch von auswärts Rechnung tragen will. Deshalb wurde auch die Ntederlcgung des alten Holzmagazins allgemein begrüßt, wurde doch ein weiterer und, wie wir glauben, zur Erbauung einer entsprechenden Festhalle wichtiger Platz, freigelegt. Nun ist aber bekannt geworden, daß städtischer Seils beabsichtigt ist, ein neues, wenn auch kleineres Gebäude zur Unterbringung des Baumaterials k. an demselben Platze zu errichten; hierdurch würde die Benutzung des Platzes Hu oben gedachtem Zwecke jedenfalls beschränkt, wenn nicht ganz unmöglich gemacht. Darum liegt es wohl im allgemeinem Interesse, wenn die maßgebenden städtischen Behörden die Frage des Bauplatzes nochmals einer eingehenden Prüfung unterziehen wollten. Ein eben so passender Bauplatz für den Zweck dürfte wohl nahe der inneren Stadt in anderer Lage zu beschaffen sein, vor Allem begehe man keine Uebereilung, welche später große Nachtheile bringen kann. Einer Stadt, welche sich in anderen Beziehungen so schön entwickelt, sollte man auch einen so gut gelegenen Platz zur Abhaltung der zukünftigen größeren Feste sichern. Für die schwer heimgesuchte Familie ist ferner bet unS etngeaangen: Von C. B. 1 Mk., H. Bauer, Büdingen, 1 Mk., Briefcouvert N. G. 3 Mk., G. W. 2 Mk., C. D. 2 Mk., hierzu Uebertrag (Nr. 193) 7 Mk., zusammen IG Mk. Weitere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des „Gießener Anzeiger". Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 33. Woche. Vom 12. August bis 18. August 1894. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (incl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSziffer: 23,53°/«chezw. 1176, nach AuSschl. der Ortsfremden. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Diphtheritis 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 2 (2) — - 2 (2) Tuberkulose anderer Organe 1 1 Ehron. Herzkrankheit Angeborene Lebens- 1 1 — — schwäche 1 1 — Neubildungen Sonstige benannte 1 (1) 1 (1) — — Krankbeiten Verunglückung beim 3 (2) 1 (1) 1 1 (1) Bahnbetrieb, schon in der 31. Woche 1 1 — _ Summa: 10 (5) 4 (2) 3 3 (3) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von «uSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Anmerkung: Die punkiirte Linie bei der Barometerscala gibt den Stand des vorhergehenden Tages an. witterringsarrsfichten am 22. August Morgens 8 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Barometerstand ss (s 61 61 a- Thermometer: min. 4- 8°, max. 4- 12° R. Hygrometer. Feucht. Temperatur der Lahn zwischen 11 u. 12 Uhr Vorm.: ts 11 Grad Reaumur. erzielt man nur, wenn die Annoncen zweck» mäßig abgefaßt und typographisch angemessen ausgestattet sind, ferner die richtige-, Wahl der geeigneten Zeitungen getroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich an die Annoncen-Expedition Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., und Mannheim; von dieser Firma werden die zur Erzrelung eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenfrei erteilt, sowie Jnseraten-Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original-Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilli, gung höchster Rabatte bei größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung dieses Institutes neben den sonstigen großen Vortheilen eine Ersparniß an Jnserationskosten erreicht wird. 6746 Vertreter am hiesigen Platz': Heinrich Wallach, Kaufmann. Erfolg durch Annonlkn Bekanntmachung. Diejenigen Hausbesitzer, deren Hof* raithen mit Hausnummerschildern noch nicht versehen sind, werden ersucht, solches binnen 8 Tagen auf dem Stadtbauamte anzugeben. Die Anbringung der Schilder wird dann in Kürze erfolgen. Gießen, den 22. August 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 6926] I. V.: Grüneberg. Bekanntmachung. Wegen des ungünstigen Wetters wird die auf Montag den 27. und Dienstag den 28. dfs. Monats ausgeschriebene Versteigerung des Grum metgrafes von den städtischen Wiesen an diesen Tagen nicht abgehalten und bis auf Weiteres verfchobcn. Gießen, 22. August 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Grüneberg, 6925] Beigeordneter. 6835] Alle Diejenige«, welche an Fra« Fritz Scharmann Wittwe, bezw. an die Firma Fritz Schar, mann etwa- schulden, werden hierdurch ersucht, innerhalb 14 Lagen Zahlung an den «nterzetchneten «eneralvevollmLchtigten zu leisten, alS sonsten daS BeitreibungSver* fahren eingeleitet werden müßte. Geißler, 6835] Großh. Gerichtsvollzieher. Grummelgras» Berfteigerung Das diesjährige Grummetgras von 15 Morgen Freiherrlich von Nordeck zur Rabenaufchen Wiesen und Gärten in der Gemarkung Alten-Buseck soll Donnerstag den 30. August, Vormittags 11 Uhr, beiHrn. Wirth Wilhelm Rabenau zu Alten-Buseck versteigert werden. Londorf, den 21. August 1894. Der Rentmeister. 6912] Schmidt. Das Grummktgras von der cameral'fiscalischen Sorau- wiese wird Dienstag den 28. Augustd. I., Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Schäfer zu Daubringcn versteigert. Treis a. L., 21. August 1894. Großh. Oberförsterei Treis a. L. 6911] Amendt.__________ Grummetgras- Versteigerung. Donnerstag den 23. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, läßt die Actienbrauerei Gießen das Grummetgras von ca. 51000 □ Meter Wiesen in 25 Parzellen meistbietend versteigern. Der Anfang wird bei der schönen Aussicht gemacht. [6904 Artiendrsuerei Eichen. Stöbt Schlachthaus. Freibank. [6923 Heute und morgen: Ochsenfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg.! Triumps- klappstiihle, Verandamöbel, Rvll- Schutz- PyfWg*® [U]Jjinaflen®röfRn bei 5302 Brück, ---- Schloßgasse 16. Loose für Pferde- und Ausstellungs-Lotterien L 1 Mark 6555 (11 Stück 10 Mark). Rothe Kreuz-Loose & 3 Mark empfiehlt - Heinrich Wallach. Atelier für Portrailsmalerei. Portraits nach Natur und Photographie in Oel und Kreide in künstlerischer Durchführung nach Carlsruher Schule. 6024 Otto Fritz, Kunstmaler, Bleichstr. 24. O Elberfelder KierO Berg. Brauerei-Gesellschaft vorm. Gustav Küpper, ff. Pilfener | Vi Flasche Dunkel Münchner j 20 Pfg. jedes Quantum frei ins Haus empfiehlt H. Kempf, 6175_______Lndwigstr. 26. Die FlascheMerhandlllng von Ph. Bob empfiehlt Prima Flaschenbier aus der Brauerei Textor (Bichler) hellfarbig, per Flasche 18 Pfg., dunkel Exportbier, per Flasche 20 Pfg. ' [866 Jedes Quantum frei ins Haus. Ph. Bob ______________11 Bahnhofstr. 11. Wichtig für Hausfrauen! Die unter der Marke Mephanten- Kaffee' H. Disqne & Co.. Mannheim, bekannten und beliebten gebrannten Qualitäts-Kaffee per Pfund f. Westindisch Mischung ä W. 1.60, f. Wenado „ „ „ 1.70, f. Äouröon „ „ „ 1.80, ertraf. Mokka „ „ „ 2.—, sind stets frisch zu haben 6348 in Vietze« r Fritz Egly, Brandplatz 10, Wilh. HaaS, Bleichftraße 21, Jacob Häuser, Ludwigsstraße 36, August Roll 11., Bahnhofstraße 51, A. & G. WalleuselS, Marktplatz 21. Hausverkauf. 6802] Großes Wohnhaus an der Grün- bergerstraße mit Hinterhaus und großem Gartenraum ist zu verkaufen. Pitz, Zimmermeister. I An- und Verkauf | von getragenen Meldern, Weitz,eug, Möbeln, Betten, Gold- und Silber* suchen, Büchern, Zeitungen, Acten, Papier, Kupfer, Messing, Zinn, Blei und Eisen. Ebenso werden Lumpen und Knochen auf Verlangen jederzeit abgeholt durch 5441 Louis Rothenberger Wwe. M Patronen, w Caliber 16, per ■ 100 Stück Mk. 6 50. 1. Mekorö, Silnniicnllr.s. Jagd-Joppen in Loden und wasserdichtem Leinen* stoss in den verschiedensten Formen, sowie Havelock'S, HauS- und Touristen* Joppen empfiehlt in reicher Auswahl 6726_________H. Rübfamen. Wollene und wafferdichte Pferdedecken, wafferdichte Wagendecken billigst bei 6543 Louis Wittich II., Sattler, Neustadt 6. 6ro88artiger Erfolg! Waamutha Hühneraugen- Ringe In der Uhr 6mt Preis 1 Mark angenehmstes und bestes Mittel zur ra- dicalen Beseitigung der Hühneraugen. Käuflich in der Adler-Drogerie, Seltersweg 39 Itecontipulin» sicherstes Schutzmittel gegen Schnacke«, empfiehlt die Adler - Drogerie, Seltersweg 39, Otto Schaas. s6803 Musikalischer Hausfreund. Blätter für ausgewählte Salonmusik VII. Jahrgang. Monatlich 2 Nummern (mit Textbeilage.) Pre's pro Quartal 1 Mk. Probenummern gratis und franoo. Leipzig C. A. Kochs Verlag. QithrniA zu verkaufen bet MUyUllH 6863) «hr Jungblut. Gr. Schellfische re. per Psd. 20 Pfg., frisch: Zufuhren in Etspackung, garan* tirt frische Waare, fcessl im Rebstock. u. Kochbirnen 5.— per Ctr, prima geoflückte Awetschen JL 4% per Ctr. frische Hühnereiern^/,p.100 ätücE in geg. Bruch schütz. Bahnkorb von 150 St. an. Diesjähr. legereife ital. Legehühner ä vM2—. Süßer Apfelmost 20.—per 100 Ltr. Gras, Geflügel- u. Obstpark, Auerbach, Hessen.____________[6732 6914) Mehrere Fuhrwagen und Pferdegeschirre zu verkaufen. Ehr Petri V. Aermietsjungen. 6917] Zum 1. Oct. an ruhige Miether, 2 Zimmer, Küche, Wasserleitung rc. zu verm. W. Ferber, Kirchenplatz 11, II. 6908] Die von mir bei Frau Lindenberger, Bleichstraße 3, gemiethete Wohnung im 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Zubehör ist wegen meiner plötzl. Abreise vom 1. Octob. ab zu vermiethen. Näh, im Haufe selbst. Frau ür. Schmidt. 6577J Ja dem Wilbrand'schen Hause, Marbnrgerstratze 9, ist der obere Stock (Mansarde), 4 Zimmer nebst Gartenbenutzung, zu vermiethen. Die Wohnung kann während der Tagesstunden jederzeit eingesehen werden._______________________ 6910] LogiS zu vermiethen _________Frankfurterstratze 165. 6905] Eine Familien-Wohnung, auf Wunsch mit Garten, zu ver- mtethen._______Schützenstratze 17. 5073] Ludwigstratze 19 mittl. Etage, best.auS 6 Zim., Badez., 3 Mans-, Trocken- bod., Gartenanth. u. sonst. Zubb-, per 1-Oct. zu verm. A. Petri Wwe., Neuenweg 41. 67361 Freundl. Mansardenwohnung zu vermiethen- Neustadt 8.___ 6818] Ein kleines LogiS zu vermiethen. ___________________Asierweg 43. 6723] Freundl. Wohnung, 3-4 Zim. u. Zubehör, Garten, per 1. Oct. zu oer, miethen. Frankfurterstr. 43, 2. St- rechts. 6647] Der obere Stock, 6 Zimmer mit all. Zubeh. ,. verm. »irchstratze 1 6645] Wohnung, 3 Zim- m. Zubeh. im Hinth. per 1. Oct- an ruh. fßeute zu vermiethen- Bleichstraße 12.____________ ~6430} Schönes LogiS, bestehend aus: 3 Zimmern, abgeschlossenem Corridor u. Sobentammer zu vrrmi-then- Preis incl. Wassergeld, Mk. 22 — per Monat. Näh Stiinftraße 56, I._________________________ 6237] Schöne Mansardenwohnung, Liebigstraße 59, Neubau sofort zu verm- Licht! Licht! xxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxxx Licht! Statt jeder besonderen Anzeige! Ich empfehle als Hauptvertreter für Gießen die zum Patent angemeldeten Jlmettrii K»5MW-Rmtt Giessen, den 22. August 1894. 6613 Handschuhen 4836 W 6650 Pneumatic - Sanitäts - Bummle 6535 6742] Auf eine renttrenbe Hofraitde i wird eine 2. Hypothek, ca. 5—6000 Mk., | Damen Weg. Abzugeben gegen Belohnung 6900 u. franco durch die Directorin ran H. Worrings. [5558 Earl Haas jun 6845] Ein Schreiner-Geselle gesucht Th. Geilfus. 6824] Ein schönes, geräumiges Zimmer Robert ExnerL Co., Annoncen-Exved., § 3«vergeben. Berlin, s\V. 19.6641 12553 spännig gehen. Offert. MichUanl-Dtscsnt 3 ptst — Krankfurter ««k-Dtsesnt 8 pSt «eldsorten. Franken-St. 20 4.19 ItdectioRi Ä. Scheyda. - Druck xmb Verla, der Brühl'schcn Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. . 45 . 60 . 60 80 50 70 65 90 70 100 120 60 80 75 100 60 120 180 70 90 90 120 90 130 140 80 Ps. 100 „ 120 „ 140 „ 120 „ 140 „ 160 , «rt,' 16.23 Die glückliche Geburt einer Tochter beehren sich ergebenst anzuzeigen 169 50| 38er. XSntsr-LLM^SLt. r fest. Die Glühkörper dieser Brenner werden mit dem neuesten Preßgasapparat vorbereitet, wodurch eine höhere Leuchtkraft und Haltbarkeit erzielt wird. 6907] Ein braves, zuverlässiges, in allen Arbeiten erfahrenes Mädchen sucht Stellung. Zu erfragen Ludwigstr. 32, in. 6909i MonatsmLdchen u. Putzfrau gesucht.________Ludwigstratze 34. ■“ Kneiplocal'u^L Pianino steht zur Verfügung. 6824 Hochachtungsvoll Wilh. Noll, Marktstraße 32. ... n .» ; unter Angabe des ÄlterS und Preises | Ein in der Hausarbeit gründ! erfahrenes Vermischte Anzeigen, j"• 'Briefmarken 1 L Ludwig-Platz 5 Anmeldungen bis zum 29. August. Glühlichte für Vorplätze, Terrassen und Gartenbeleuchtung. Preis der Brenner komplett 12 Mark, Glastulpen von 1 Mark an. Uebernahme von Gasleitungen, sowie aller darin vorkommenden Reparaturen werden auf das Sorgfältigste, Prompteste und Billigste unter Garantie ausgeführt. V CO CO e-to OB W fc5- -----Wridwcinr Kaiserstühler, angenehmer Tischwetn . . Markgräfler, seiner Taselwetn..... vrtenauer, do. süß und krästig .... Durdachcr, do. bouquetreich...... -----Rothweine Uaiserftühler, mild und angenehm . . . Akllcr, Ersatz für kleine Bordeaux . . . Uffenthaler, desgleichen, gerbstoffreich . . , erbeten in die Expedition ds. Blatkes u. A. B. 50. 6891 Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. Main vorm. Ludwig Roth in Karlstadt a. M. Grösstes Cementwerk Bayerns empfiehlt ihr vorzügliches Fabrikat unter Garantie für höchste Festigkeit und unbedingte Zuverlässigkeit. Produktionsfähigkeit der Fabrik: 250,000 Fass pro Jahr. Pünktliche und gleichmässige Ausführung auch der grössten Aufträge wird zugesichert. Telegramm-Adresse: Cementfabrik Karlstadtmain. GSMSbericht em E. WasserscUeben, Bankgeschäft Frsrllftrrrsr Ädrfe vom 22. August 1894. vchLutzLourl« l Uhr 16 Mtn. gesucht. [6919 20 do. tu «/• I Dollars in Gold 6352] In meinem Neubau, Hofmann-1 straße (Nähe des Bahnhofs), sind per Oktober 2 Wohnungen von je 5 Zimmern mit Badezimmer, Trockenspeicher und sonstigem Zubehör zu vermiethen. Heinrich Larl6, Westanloge 42. Brief •«!» —.—I 9.75 st. 20.36 20.31 6149] In meinem Neubau, Löberstr., ist der 1. und 2. Stock mit je 5 grr. Zimmern, Badezimmer und allem sonstig. Zubehör, sowie 2 freunbl. unmöblirte Rimmer im 3. Stock on eine einzelne Dame oder Herrn vom 1. November ob zu vermiethen. Christ. Schmidt II„ Weißbindermeister, Göthestraße. meines Cursus beginnt den 3. September. Damen, welche nur Zeichnen und Zuschneiden lernen wollen, ertheile ich Nachmittags von 2—4 Uhr Unterricht. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Sonnenftraße Nr. 12, entgegen. Achtungsvoll 6631 E. Kess. 3« taufen gesucht einige gebrauchtePferde. Dieselben müffen ein- Aachener Badeofen D. K.-P. 18000 Stück in Betrieb mit neuen Verbesserungen in 5 Minuten ein warmes Bad! bis heute unerreicht in Schnelligkeit der Heizung und Gasersparniss. Preisgekrönte Gasheizöfen. Prospecte gratis und franco. 6154 J. G. Houben Sohn Carl Aachen. U. A. durch die Gas- und Wasserwerke Glessen zu beziehen und daselbst In Betrieb zu sehen. Bit So K »BU e « a» e c 6920 Stabsarzt Dr. Krieger u. Frau Keör. Schlager, Lalir i. M. Vrämiirt auf siimmtlichen beschickten «uSftrllungcn. Patentkellerei seit 1876. Offeriren hierdurch^ da wir nicht reisen lassen: Preise ab Lahr, pro Liter in Leihgebinde; für ’/< Ltr. Fl. inet. Verpackung die 8 Preislagen rechts, «invuntic für reine Traubcnweiue. 6259] SchSnes ^amilienlogtS, drei Zimmer, Küche, Wasserleitung und allem Zubehör, wegzugshalber bis 1. October zu vermiethen. «irchstratze II. zlftftO auf 1. Hypothek tu gesucht, einzeln, a. Briefe, Couverts, alte ^*7* verleihen- (6921 Sammlungen, zahlt hohe Preise. Off. u. Näh. Gründender straffe 38. M. 22 in d Exped. nieder zulegen. 5266] Eme schöne Wohnung, 4 Zim. I mit Mansarde und allem Zubehör, pro! 1. October zu vermiethen. Bahnhofstr. 2.1 3V-, Reich sauleih« 87a8/g do. 3% Prerch. Lousol» WVe do. DarsistSdt« Btmk-Nct. DreSd«« Baok-Aet. Norbd. Lloyd-Slct. fflioec Bemkner^Set Oest. ttttHMId. Jtal. SXittdeft pr. 1. November zu vermiethen Bleichstratze 24. 5509] Der oberste Stock meines Hauses ist anderweitig, eo. per 1. August, zu ver- miethen. Seltersweg 24._____________ 2156] Seltersweg 87 Wqhn. im oberen Stock von 5 Z. nebst Zub. alsb. zu verm 4846] In meinem Neubau,Frankfurterstraße, ist der dritte Stock mit 4 Zimmern und allem Zubehör, zu vermiethen. 6913] Gut möbltrteö Wohn und pläne gratis Schlafzimmer zu miethen gesucht. Frau H. 6632! M°b! «.mm- .. b 6 1 Heister S&ffiE ÄÄ *" "" ««'W. Offerten EiN TadkN ^^lchemSpecerei- ! W I« günstiger Lage "WT I__ «T «< * Geschäft betrieben der Stadt werden für nächste Winter-! 6916] Ein tüchtiger «penglergehilfe Pros.. °r?17uer a' oder Sommersaison von einer leistungs- findet dauern. Beschäft. Chr. Rosenberg. "Ä* Räumlichkeiten nach Bedarf ffi^en sächsischen Stoffhandschuh-Fabrik H] Ein Schreiner.Geselle^silcht vorhanden 6057 Verkaufsstellen für ihre anerkannt vor- Don «arl Köhler/Damm^aße 32 Steinhäuser, Neuen Baue 17. I MUchen Fabrikate gesucht. Der Preis nammurage 5827] Neustadt 1 «in Laden mit der Handschuhe ist in jedes Paar ein- HailSOlirSChea oder ohne Wohnung per 1. Ort. zu gedruckt. Für ausreichende Insertion in 2 frafttne ütnn«. Anutih«rMw« vermiethen. Näh. Neustadt 78 1. den hiesigen Blattern sorgt die Firma. 'M: Mge HauSvXLsche« ge- 72---7-------:----- Die erste Sendung nebst effektvollem 'E-2^«platzN^ 6836 (Jontor ttltl l uÜCrllQllÖ Wat wird an 8ablun98i56iße ®efd)äft§.', b924] Ein Hau-dursche sofort ge- zu vermtttben Marktllr Z leute commissionsweise geliefert. Hoher Mt._____«reuz 1t. 66391 6 Verdienst garantirt. Offerten mit Angabe l ------- —«eUftti. von Referenzen sub. 186 C. G. befördert 5335] In meinem Neubau, Steinflraße 1 nächst der Nordanlage, sind 6 Wohnungen ' mit je 5 Zimmern und 2 Kammern, so- ' wie 2 Mansarden mit je 3 Zimmern und allem Zubehör pr. 1. Octcber a. c. zu I vermiethen. ««dr. «ul«, St,i»str°ß« 7, IL »" »adr,,Preis«« si«>i> auf »aa«t. —I I.oui* Witt.ch II., Taiiler, R-Ustadt « 6075] Schöne Wohnung 2. Stock, fünf Zimmer mit ollem Zubehör, zu vermiethen. Bäckermeister Ali«, Bismarckstraße 6. 5721] In der Ludwigstratze sind 3 große Wohnungen mit allem Zubehör zu ver- mietben. Näheres Ludwigsstraße 36. 573w] Wohnung, 4 bis 5 Zimmer mit allem Zubehör. Näheres Ederstr. 6. Lheodor Schmidt. 5719] Eine Wohnung, zwei Zimmer mit Cabinet, Küche mit Wasserltg. und sonstigem Zubehör, sofort sehr billig an nur ruhige Miether zu vermiethen. 1 Zu erfragen in der Exped. d. Bl. xxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxx t Neu! Eröffnet! Neu! t Einem verehrl. Publikum zur gefl. Mittheilung, daß ich ♦ neben meinem seit 20 Jahren bestehenden Cigarren- en xros Geschäft von heute an Mäusburg Nr. 1 ein t Cigarren-Detail-fieschält t eröffne. 6821 ♦_Es wird mein Bestreben sein, nur anerkannt vorzügliche _ inländische und echt importirte Tabake zum Verkauf zu bringen, ♦ um auch den verwöhntesten Ansprüchen genügen zu können und sehe ich einem geneigten recht lebhaften Zuspruch entgegen. Hochachtungsvoll ▲ Joseph Strauss ▲ ♦ Cigarrenfabrikationslager a 3T Mäusburg Nr. 1 V alsbald gesucht. Offerten unter 8. 650 7ncnhind O - Qnh ul n an die Expedition ds. Blattes. Brief vou tiUSüH|Iiei U C - dCU Ul 6 E. k. versäumt abmbolen. j Frankfurt a. M. aus I 9 Grosse Gallusstrasse 9 verleihen. [6922 > (Ecke der Kirchnerstrasse). 88^ pachschu|e ersten Ra Aegcnöecke auf dE Leihgesterner für die Htytii ot-ivynuinj Damen - Bekleidungs industrie ^itstEtt, Lichenstraße 5. 1 Ausbildung zu Schneiderinnen, 6915] Sn einer in Gießen wohnenden; Directricen, Lehrerinnen. öeanjtenfflnxilie können zwei, höhere Lehrbücher II. Auflage, zum Selbst- i^hU Unterricht. EigenesDamen-Mode-Journal. ftürAPn M I Schnittmuster nach Maass billigst. Man ^E.bLdtt-HpeMn,d^ Blattes. [verlange unsere neuen Prospecte, Lehr- MTW asm 91.45 4°/o Ung. Gold-Nent« 99.50 102,55 5o/o Jtitt. Rente 81.60 91.65 8% Portugiesen 25 00 102.80 40/0 ©riech. Monopol-Anl. 36 00 194.30 Lomb. E^-B^Sct. 93.00 142.80 Bufchtherader 412 00 145.80 Tlbthal-Bahtt-Act. 222.00 98.80 Gotthard--BMhn*Act. 171.90 115.00 Schweizer 9tordost.-B.-LcL. 124.60 297.50 Mainzer E^-B>Vlct. 117.00 83.70 Marienburger E.-B^Rct. 86 50