Gst. ^diicher, ,enb««ta^ta ‘1 Krebs “««lOtafttJS. DhenmU Veisknvgischuh ^adnhofstr. 12. auf Kuchen in <«- trOualhitoMbtn ^erStbitnungtnt^tn-. 12Ü0 llichungen. « Stock der Villa pirtM ?9'? »jj oder ohne Kan» ) nM ©arttngdhk x. '■tmldbtn. ^bmöause bei-mv Hatz, lNeubau, SttinMdü, nlagt, ist der iwdtt 6M n und ollen Prqnewlt-, t w ottmtohtn. »Ur, Tieinstrahe 7,11. Ang von 6 Zimmern uti Sofort ju vermiethen. . Haupt, Asterweg 29. itttkre Stock mit Zadehli theil alsbald zu vermiet-» dtrger, Sktdanlage Ä>. ieS LogiS, Mittlern 6W iu vermlethen. leiber, Babnhosstraße tt. iarlerre-Wohnung, BW ft drr LudwIgSstraße, per ermiethen. Ahne» bd nn Stahl, Neustadt A. na 0.4 .Rimmern, 1,6t, h, und allen SegiitmSchl, Marburgerstraße S- rHirnmtfiinb äM, «nüS SN« Äff rr'gtö? nÄ 6^ »•ASSSii belieben- _ ittttn Saale, OflenU« , zwei 8ogU, Wmt ,gt, mU allem 1 in stmi’ttx«. Letter, Vstanlage »■_ iimng mit 6 Zimmern uni a 1b- WJ>» MoiarMafr »■ , ifofd. SaWWJlL- llt bk Fn MuemliM» an» b Ziw>ner ™ □ , ,Hh 1, LudwK^ T^nTöon 3 6tr 5 SÄ.»-Ä MS m oermtel^ Mra^ Derlbnaer>d^<^ -Neustadl''^s atibiW- • nüt ’s s^OstzK o«'ne ><« >“ 1894 Freitag den 23. März Erstes Blatt. Nr. 69 Rcdaclion, Erpcdilnm und Druckerei: ^ifinrflre^e Hr.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger' A6»«nement5ptei» : 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohu. Durch die Post dezogeir 2 Mark 60 Psg. Die Gießener >a mitten blätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigeiegt. Der Gießener Angcifler erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. (Eichener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. 2lntts< und Anzeigedlatt für den Kreis cKiejzsn Annabme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Rnmmer bis Borm. 10 Ilbr. Gratisbeilage: Gießener Kamitienblätter. Alic Annoncen-Bureaux dcS Zn- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Abonnements - Einladung Zum Bezug des „Giehener Anzeiger" für das 2. Vierteljahr 1894 laden wir hiermit ergebens! ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntnis; seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungeu aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem . Lausenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz O b c r h e s s c n ansässige Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- wcrthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem norden die „(Lietzener Familienblalter" welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestelluug bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenfrei zu- gestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbettag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ans- drückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). J ■ 11 .....- -- ■ '== Deutscher Reich. Darmstadt, 21. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog und Ihre Großherzogliche Hoheit die Prinzessin Alix werden sich der „D. Z." zufolge nächsten SamStag früh zu Besuch deS Herzoglichen Hofes nach Coburg begeben -inb über die Osterfeiertage dort verweilen. Darmstadt, 21. März. AuS guter Quelle wird gemeldet, daß im hessischen Ministerium demnächst Veränderungen bevorstehen. Staatsminister Finger soll zurücktreten, a.S dessen Nachfolger wird Provinzialdirector Rothe-Mainz oder Finanzminister Weber genannt. Berlin, 21. März. Der deutsch-russisch e Handelsvertrag befindet sich seit Dienstag in Kraft und bildete daS äußerliche Zeichen deS Eintritts dieses bedeutsamen Ereignisses die am genannten Tage früh 8 Uhr im Aus- Därligen Amte zu Berlin stattgefundene Auswechslung der Ratificationen zum Vertrag zwischen dem Staatssecretär Freiherrn v. Marschall und dem russischen Botschafter Grafen Schuwaloff. Einen bemerkenswerthen Nachklang hat der definitive Abschluß des Vertrages durch den Besuch des 'Reichskanzlers Grafen Caprivi, des Staatösecretärs v. Bötticher, u. s. w. in der ehemaligen alten Hansaftadt Danzig und dir hiermit verbundenen Festlichkeiten erfahren. Speciell tagen hierbei die Reden hervor, welche vom Reichskanzler bei dem Banket im Artushofe und dann beim Festmahle anläßlich des Stapellaufes des neuen LloyddampferS „Luitpold" gehalten worden sind. Im Uebrigen haben die gejammten Danziger Festlichkeiten, deren äußeren Anlaß eben daS erwähnte maritime Ereigniß bildete, einen glänzenden Verlauf genommen, wie die hierüber vorliegenden Berichte erkennen lasten. — Das in nächster Zeit erfolgende definitive Scheiden des deutschen Botschafters in Wien, Prinzen Neuß, aus seinem Amte macht verschiedene Persovalver- änderuugen im auswärtigen diplomatischen Dienste des Reichs und Preußens nöthig. Soweit bis jetzt bekannt, wird der bisherige preußische Gesandte in München, Gras Philipp zu Eulenburg, den Prinzen Reuß auf dem wichtigen Wiener Botschafterposten ersetzen, man darf wohl hoffen, daß der designirte neue Botschafter die geschäftlichen und politischen Traditionen seines Vorgängers am Wiener Platze, die nicht zum Wenigsten zu der unveränderten Fortdauer des innigen Freundschasts- und BündnißverhältnisseS zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn beigetragen haben, erfolgreich fortsetzen wird. AlS zum Nachfolger des Grasen Eulenburg auf dem Münchener Gesandtenposten bestimmt gilt der Vertreter Preußens bei den Hansastädten, Freiherr v. Thkelmann. Herr v. Thielmann gilt als einer unserer besähigsten Diplomaten und soll er sein diplomatisches Geschick namentlich als Generalconsul Deutschlands in Sofia bewährt haben, welchen schwierigen Posten er Mitte der 80er Jahre bekleidete. Auch bei den HandelsvertragSunterhandlungen mit Rußland hat Herr v. Thielmann eine bedeutende und fruchtbare Thätigkeit entfaltet, weshalb er auch vom Kaiser wiederholt besonders ausgezeichnet worden ist. Darüber, wer der Nachfolger v. ThielmannS auf dem hanseatischen Gesandtenposten werden wird, liegen noch keine Andeutungen vor. Neueste nad?rld?ten. WotffS telegrapbffcheS Korrespondenz-Bureau. Berlin, 21. März. Der Generalgouverneur von Warschau, General Gurko, ist heute Vormittag hier eingetroffen. Danzig, 21. März. Die Stadtverordneten-Versammlung beschloß heute Nachmittag auf Antrag ihrer drei Vorsitzenden einstimmig, den Reichskanzler v Caprivi in dankbarer Anerkennung seiner hohen Verdienste um den Abschluß der neuen Handelsverträge und anderer die Derkehrsfreihett und die Befferung deS hiesigen Erwerbslebens gewährender Gesetze das Ehrenbürgerrecht der Stadt Danzig zu verleihen. Turin, 21. März. Die Leiche Kossuths wird ein» balsamtrt und wird im Sterbehause verbleiben, bis endgiltige Bestimmungen für die Uebersührung nach Budapest getroffen sind. Die auf dem englischen Friedhose in Genua begrabenen Leichen der Frau und der Tochter KoffuthS sollen gleichzeitig nach Budapest überführt werden. Turiu, 21. März. Bei den Hinterbliebenen Ko s suthS sind zahlreiche Condolenz-Telegramme eingegangen, darunter von CriSpi, Nicotera und dem General Türr. In Gegenwart der Söhne KoffuthS durchsuchte der Abgeordnete Helsy die Schubläden aller Möbel in der Kostuth'schen Wohnung, es wurden aber weder ein Testament, noch sonstige letztwillige Verfügungen vorgefunden. Newyork, 21. März. Gestern Abend wurde in einem Hochbahnzuge eine Bombe gefunden. Depeschen deS Bureau «Herold*. Berlin, 21. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des schwarzen Adlerordens an Kriegsminister B ronsart v. Sckellendorff. Berlin, 21. März. Die nach Kamerun zur Niederwerfung der Empörer gesandte Truppenabtheilung von 120 Mann hat den Befehl erhalten, sich wieder nach Europa einzuschiffen. Berlin, 21. März. Da die Tagung deS Reichstages in diesem Jahre früher ihr Ende erreichen dürfte, als sim vergangenen, werden auch die höchsten Reichsbeamten ihre Urlaubsreifen zu befferer Zeit antreten können, als damals. Man nimmt der „M. P. K." zufolge an, daß der Reichskanzler Graf v. C a p r i v i wiederum eine Kur inKarlsbad durchmachen werde, weil ihm das letzte Mal der Aufenthalt dort außerordentlich gut bekommen ist. Wien, 21. März. Wie die „Pol. Corr." aus Petersburg meldet, circulirt in dortigen Hofkretsen die Version, der Finanzminister Witte solle demnächst anläßlich des Abschluffes deS deutsch-russischen Handelsvertrages durch den Czaren mit einem huldvollen Handschreiben und einer hohen Auszeichnung bedacht werden. Wien, 21. März. Die „W. A. Z." meldet, der österreichisch-russische Handelsvertrag werde binnen 48 Stunden zum Abschluß gelangen- die russische Regierung habe die Forderung eines Roggenzolles ganz fallen lasten. Budapest, 21. März. In der heutigen Generalversammlung wird die hiesige Stadtvertretung über die Uebersührung der Leiche KoffuthS nach hier beschließen, desgleichen über die Bestattung Kossuths, sowie über Errichtung eines Mausoleums für denselben aus städtische Kosten. Die Trauer für den Dahingeschiedenen ist allgemein. Zahlreiche Trauerfahnen sind auSgesteckt. Sämmtliche Zeitungen sind mit Trauerrand erschienen. Das Abgeordnetenhaus wurde geften vertagt. Wahrscheinlich wird aus Freitag eine Sitzung einberufen werden. Fiume, 21. März. Der deutsche Kaiser wurde bei seiner heute erfolgten Ankunft durch den Gouverneur Graf Bathyani, den Ministerrath Kwaffai und den Bürgermeister Ciotta empfangen. Während deö Aufenthalts deS Kaisers soll auch eine Hofjagd auf der Insel Beglia abgehalten werden. Paris, 21. März. Unter den 23 fremden Anar- chisten, welche gestern in der Rue de la Roquette verhaftet wurden, befand sich ein gewisser Ferdinand Zickert, ein 40 Jahre alter Mann deutscher Herkunft. Er spricht fast sämmtliche europäische Sprachen und läßt sich Baron Zickert nennen. Bei der Untersuchung aus der Polizeiwache sand man bei ihm eine Menge Briese, u. A. auch Drohbriefe, aus denen hervorgeht, daß die internationale Bande in den Departements Erpressungen machte. Man entdeckte eine förmliche Fabrik falscher Papiere, Pässe, Zeugniffe und Diplome. Paris, 21. März. Die Wasserpocken greisen epi- demisch um sich. Das Gesundheitscomitee trat bereits gestern zusammen, um Maßregeln gegen die weitere Ausbreitung der Seuche zu ergreifen. Madrid, 22. März. Bei den Arbeiten in Santander am Wrack des Schiffes „Machichaco" fand eine Explosion statt. Nach den letzten Feststellungen wurden 10 Persone« getödlet, 27 verwundet, mehrere vermißt. In der Stadt herrscht lebhafte Panik. Die Ursache der Explosion tft unbekannt. totale* and provinzielle*, hießen, den 22. März 1894. ** Militärisches. Bei der diesjährigen Gabelten - Der- theilung würben dem Infanterie - Regiment Kaiser Wilhelm überwiesen: Portepee-Unteroffizier MengeS als Seconde- Lieutenant, Gabelt v. Har nier II., Gabelt Graf zu Bent- heim-Tecklenburg-Rheda I. als characterisirle Portepee Fähnrichs. — Seconbe-Lieutenanl Stephan würbe als Erzieher zum Cabetlenhause in Bensberg commanbirl. — Den Premier - Lieutenants Gail unb Müller von der Eavallerie 1. Aufgebots des Landwehr-Bezirks Gießen wurde der Abschied bewilligt. ♦* Die Bestimmungen über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe finden auf den morgigen Charsreitag dieselbe Anwendung wie auf einen Sonntag, d. h. die VerkaufSgeschäfle könne« von 11 bis 3 Uhr offengehallen werden. — Was daS Backen der Osterkuchen am Charsreitag betrifft, so kann dies in der früher üblichen Zeit geschehen, da besondere Bestimmungen hierüber wahrscheinlich erst erlassen werden, wenn daS Gesetz, betr. die Sonntagsruhe, auch auf den Gewerbebetrieb ausgedehnt ist. •* Verkauft wurde das Psass'sche Haus, obere Bahnhofstraße, an Herrn Restaurateur Riegelmann hier. ♦♦ Tierquälerei. Der Hund eines Bewohners am Leihgesterner Weg wurde am 20. dS. MtS. Abends dadurch mißhandelt, daß dem Thiere von roher Hand zwei Ringe von Messingdraht mittelst Werkzeugs fest um den Schwanz herum angelegt waren, an welchen sich noch ein Stückchen Kordel befand, an dem Brennmaterial befestigt gewesen sein muß, weil der Hund am Hinterlheil angebrannt ist. Bei der Ankunft deS Thieres in der Wohnung seines Herrn schleifte tl eine fremde Hundekelle nach. Die Thal soll in der Gegend der oberen Ludwigftraße begangen sein. Polizeiliche Nachforschungen sind eingeleitet und wird es hoffentlich gelingen, den herüber dieser Rohheit zu ermitteln. Sachbeschädigung. In der Bahnhofstraße wurden in zwei Nächten an einem Hanse Fensterscheiben eingeworfen. Es scheint ein Racheact vorzulikgen. ♦* Wegen Betrug? wurde eine frühere Dienstmagd verhaftet. ** Sonntagsruhe und Kunsteis. Zur Handhabung der Sonntagsruhe hat das Berliner Kammer • Gericht eine prtncipielle Entscheidung gefällt. Der Besitzer einer Kunsteisfabrik in Köln war wegen Vergehens gegen die Sonntagsruhe angeklagt worden, weil er an einem Sonntag während der Gottesdienststunden seinen Kutscher vorher bestelltes Eis aus- sahren ließ. Das Schöffengericht und die Strafkammer hatten auf eine Geldstrafe erkannt, wogegen der Beklagte aber mit dem Hinweise Revision einlegte, daß das Eis zu den Naturproducten gehöre, deren Verkauf auch dem Plv- ducenten an den Sonntagen gestattet sei. Dementsprechend hat denn auch das Kammergricht auf Freisprechung erkannt, da das Ausfahren selbftgewonnenen Eises nicht unter den Begriff der Ausübung eines Handelsgewerbes falle. ** Der „Deutsche Zuristeutag" wird, in diesem Jahre ausfallen. Im nächsten Jahre soll er in Bremen abgehalten werden. ** Welche Bedeutung die einzelnen Uuiverfitäteu für die Erwerbung des juristischen Doktorgrades haben, ergibt sich aus nachstehender Uebersicht, die die Jahre 1888 bis 1892 umfaßt. Es promovirten in dieser Zeit juristische Doctoren an den Universitäten in Kiel 1, Gießen 4, Königsberg 4, Marburg 5, Bonn 7, Greifswald 7, Rostock 11, Breslau 14, Würzburg 15, Halle 15, Tübingen 18, Straßburg 27, München 28, Berlin 49, Erlangen 64, Göttingen 169, Jena 332, Leipzig 419 und Heidelberg 428. Es ergibt sich hieraus, daß auf den preußischen Universitäten, ausschließlich Göttingen, 122 Juristen den Doctorgrad erworben haben, während auf die drei außerpreußischen Universitäten mit vereinfachten Satzungen Heidelberg, Jena und Leipzig 1179 Doctoren, also fast zehnmal soviel entfallen. Der starke Zuspruch bei Göttingen ist vor allen Dingen daraus zu erklären, daß dort eine öffentliche Disputation nicht erforderlich ist, während die Dissertation, wie auf den übrigen deutschen Universitäten, gedruckt werden muß. In Jena, Heidelberg und Leipzig wird die Drucklegung der Dissertation nicht verlangt, m Heidelberg gehört sogar eine Dissertation nicht zu den unerläßlichen Bedingungen der Promotion. Die starke Inanspruchnahme der letzten drei Universitäten ist nicht zum geringsten darauf zurückzuführen, daß dort die überall hohen Prüfungsgebühren nicht noch durch die Drucklegung der Doctordissertation wesentlich erhöht werden. ** An Wechselstempelsteuer wurden im Monat Februar d. I. im Oberpoftdirecttonsbezirke Darmstadt 12 119.50 Mk. vereinnahmt. Mit Einschluß der Vormonate (ab 1. April 1893) liegt ein Erträgniß von 138 893.10 Mk. oder 4467.90 Mk. mehr als im entsprechenden, um ein Jahr zurückliegenden Zeiträume vor. ** Die ersten Probecigarren aus Tabak, der in der Kamerun-Eolonie geerntet wurde, sind auf dem Markte erschienen. Zu diesen Cigarren ist als Deckblatt Bibundi- Tabak benutzt worden. Der Bibundi-Tabak wird im Districte Bibundi durch die Deutsche Tabakbau-Gesellschaft, Jantzen und Thormählen in Hamburg, angebaut. Der Diftrict Bibundi liegt unter dem 4° nördlicher Brette und dem 9° östlicher Länge, also fast unter dem Aequator. Ein im Tabakbau erfahrener Deutscher steht den Tabakplantagen in Bibundi vor. Der Bibundi-Tabak wird aus Havana Samen gezogen. Für die 1893er Bibundi-Ernte wurde der feinste Havana- Samen durch eine der ersten Firmen in Havana beschafft. Der 1893er Bibundi Tabak ist der erste thatsächliche Erfolg, der mit Tabakplantagenbau in deutschen Colonial-Gebieten erzielt wurde. Die Bibundicigarren kommen in vier verschiedenen Größen zum Verkauf, die nach den bekannten deutschen Asrikaforschern benannt sind. Sie führen die Namen Gravenreuth, Nachtigall, Wißmann und Zintgraff, um das Publikum gegen Fälschungen zu schützen, welche mit sogen. Kameruncigarren begangen werden, deren „Tabak" Kamerun nie gesehen hat. Bad-Nauheim, 21. März. Die von Frau Sanitätsrath Or. Müller dirigirte Kinderheilanstalt „Emmaheim" ist eröffnet und sind bereits die ersten Bäder von den Pfleglingen genommen worden. Worms, 20. März. Oberbürgermeister Küchler, dessen zwölfjährige Amtsperiode im Mai abläuft, wurde von den Stadtverordneten nunmehr einstimmig auf Lebenszeit gewählt. PA. Mainz, 19. März. Elftes deutsches Bundesschießen. Der Schießausschuß hat in seiner letzten Sitzung unter dem Vorsitz des zweiten Schützenmeisters, Herrn Jacobs, u. A. Folgendes beschlossen: Auf Grund der stattgesundenen Submissionen wurden vergeben: Die Herstellung des Sch'eßbucheS nach dem Entwurf des Herrn Gundlach an Fl. Kupferberg- der Druck der Schießordnung nach dem Entwurf des Hern Zickenheimer an Jos. Gottsleben- die Lieferung der Hauptbücher an M. I. Austos. Die Errichtung des Waschcabiners wurde an Martin Falk - der Waffendepots an Emil Dotter und Friedr. Pirmann übertragen. — Zur Beschaffung von Ehrengaben der Mainzer Schützengesellschaft werden unter den Mitgliedern Em- zeichnungslisten in Circulation gesetzt. — Der Centralausschuß vergab die electrische Beleuchtung des Festplatzes und aller Bauten an Schuckert u. Cie. zu Nürnberg zum Preise von 16800 Mark. Ein billigeres Angebot eines in Mainz wohnhaften Electrotechnikers konnte, weil verspätet eingelaufen, nicht berücksichtigt werden. Die Gebäude des Festplatzes werden vom 15. Mat bis zum 1. Juli für Rechnung des Centralausschusses gegen Feuerschaden versichert. — Mit Absaffung des Aufruses an die Schützen Deutschlands und des Auslandes zur Stiftung von Ehrengaben wurde der Preßausschuß betraut. — Der Wirtschaftsausschuß beschloß am letzten Samstag, die Wirthschaften in den Schießhallen an Franz Gundlach und K. Weißmüller zu übertragen. Die Aufstellung von zwei Pavillons zum Verkauf von Cigarren u. s. w. wurde an C. Jennewein und Jakob Rachor vergeben. Verrutschtes. blind sei. Aber zu tief wurzelte die Liebe in dem Herzen des Mädchens und das Mitleid über das traurige Loos des * Leipzig, 19. März. Der Weinhändler Kretschmer , aus Leisnig, der vor etwa Jahresfrist in bodenlosem Leicht- | sinn durch das Werfen von sogen. Fröschen das Innere des i Restaurants Schäfer auf dem Neumarkt in Brand gesteckt batte, wobei sechs Menschen ums Leben gekommen sind, ist bei Absitzung seiner Strafe irrsinnig geworden und vor Kurzem in der Irrenanstalt verstorben. * Pforzheim, 20. März. Die Gendarmen des hiesigen Amtsbezirks hatten im Speicher des Bezirksamts unter dem Commando des Wachtmeisters Schnepf eine Gewehrübung. Auf den Befehl: „Legt an! Gebt Feuer!" krachte ein Schuß und der Gendarmerie-Wachtmeister stürzte schwer verwundet zusammen. Es wurde sofort sestgestellt, daß das Gewehr des Gendarmen Langenberger geladen war. Dieser hatte in der vorhergehenden Nacht Dienst und vergeffen, sein Gewehr zu entladen. Unvorsichtig war es allerdings, daß sich der Wachtmeister vor die Gewehrläufe seiner Mannschaft stellte. Der Schuß war ein Schrotschuß und traf Hals, Kinn und Schulter des Verunglückten. Langenberger wurde verhaftet. * Regensburg, 20. März. Als dieser Tage in Saliern der Pfarrer in den Beichtstuhl sich begeben wollte, bemerkte er in demselben eine Holzschachtel. Nichts Gutes ahnend, rief er Zeugen und Gendarmerie herbei. Als man die Schachtel öffnete, lag darin ein neugeborenes Kind, tobt, wahrscheinlich gewaltsam aus dem Leben geschafft. Ein beigelegter Brief enthielt die Bitte, das Kind in geweihter Erde zu bestatten, zu welchem Zweck 6 Mark beigelegt waren. * Ein Festessen besonderer Art hat am Donnerstag, wie die „Dtsch. Fl.-Ztg." mittheilt, auf dem Berliner Schlachthofe stattgefunden. Das Curatorium des Vieh- und Schlachthofes, eine Anzahl von Stadtverordneten und Stadträthen haben daran theilgenommen. Die Speisekarte lautete auf „Bouillon und gekochtes tuberkulöses Rindfleisch". Es galt, die Kochergebniffe der neu aufgestellten Dr. Rohrbeck'schen Kochapparate einer Prüfung zu unterziehen. In diesen Apparaten wird das von der freien Vcrwerthung ausgeschlossene Fleisch leicht finniger und tuberkulöser Thiere gekocht. Die Bouillon wird den Käufern des Fleisches umsonst zugegeben. Das Fleisch wird in dem luftdicht verschlossenen Apparat im eigenen Saft gedämpft. Das Pfund gekochtes Fleisch wird für 30 Psg. verkauft. * Die Stadt der längsten Straßen. Unter allen Städten der Welt ist Philadelphia diejenige, welche die längsten Straßen besitzt. Die Second-Street ist 15 englische Meilen lang, die Germantown und Ridge-Avenue 10, die Broad-Street 93/4, die Frankfurter Avenue 8 Meilen usw. * Den Scattouruiereu und Scaleongreffen, welche in neuerer Zeit in Sachsen überhand zu nehmen begannen, soll jetzt Einhalt geboten werden. Das sächsische Oberlandesgericht hat eine alte Verordnung der Landesregierung vom Jahre 1826 ausgegraben, wonach die Veranstaltung sogen. Scattourniere unter Strafe gestellt werden kann. Wie es heißt, wollen die dortigen Aufsichtsbehörden dieses Verbot wieder in Anwendung bringen, um dem Anwachsen der Spiel- leidenschast vorzubeugen. * Im Berliner Aquarium hat man sich lange Jahre hindurch alle erdenkliche Mühe gegeben, den Hering lebend zu beschaffen und den Besuchern vorzusühren. Viele Versuche mißglückten und eö galt als ein unerreichtes Kunststück, den äußerst empfindlichen Fisch aus dem Meere lebend in die Bassins der genannten Anstalten zu bringen. Jetzt ist es jedoch an der Hand der gewonnenen Erfahrungen gelungen, die Aufgabe zu lösen und eine Zahl lebender Heringe tummelt sich vor den Augen der Berliner. Da man weiß, daß der Hering sehr leicht die Schuppen verliert und dann dem Tode verfällt, so hat man eben beim Fang und Befördern des Fisches ganz besondere Vorsichtsmaßregeln anzuwenden, um eine Beschädigung des Schuppenkleides zu verhindern. Außerdem müssen die Fische, nachdem sie aus der Ostsee hier angelangt sind, vor ihrer Einsetzung in das für sie bestimmte Becken an den stärkeren Salzgehalt des künstlichen Seewassers gewöhnt und zu diesem Zweck zunächst in ein Vor- bassin, dessen Salzgehalt allmählich erhöht wird, gebracht werden. * Die Liebe zu einem Blinden. Dieser Tage fand in Wien eine überaus intereffante Trauung sind. Ein reizendes Mädchen schritt in Schleier und Myrthenkcanz zum Altar und der Bräutigam, ein stattlicher Mann in der Blüthe der Mannesjahre, wurde zum Trauplatze geleitet - vorsichtig, zögernd setzte er einen Fuß vor und schob den anderen nach — der Mann war blind, obwohl sein Helles, blaues Auge keinerlei Defect zeigte. Ein unfreundlicher Herzensroman hat mit dieser Trauung seinen Abschluß gefunden. In einer sehr belebten Straße des Alsergrundes befindet sich ein Bürstenbindergeschäft, das sich eines guten Zuspruches erfreut. Eine ältliche Dame und ein junger hübscher Mann sind in dem Gewölbe anwesend, und der Käufer, der mit seltener Gewandtheit und Flinkheit von dem Manne, dem Inhaber des Geschäfts, bedient wird, ahnt wohl inicht, daß ein Blinder ihm die Waare gegeben. Das Geschäft florirt und der Blinde, der nicht weniger als fünf gleichfalls blinde Geschwister hatte, sah sich in die glückliche Lage versetzt, allen seinen Geschwistern eine sichere und ehrenvolle Stellung zu verschaffen. Da wurde ans der Nachbarschaft ein Mädchsn, die Tochter eines sehr angesehenen und vermögenden Mannes, in das Bürstenbindergeschäft gesendet und ließ sich in ein Gespräch mit dem Besitzer des Ladens ein. Das Mädchen brauchte seither auffallend viele Bürsten, bald eine Nagel bürste, bald eine Zahnbürste, bald eine Zimmerbürste, bis endlich dieser starke Bürste nverbrauch den Eltern auffiel und sie ihre Tochter zur Rede stellten. Diese gestand nach längerem Zögern, daß ihr der Bürstenbinder gut gefalle und daß sie nicht abgeneigt wäre, ihn zu heirathen. „Du willst einen i Blinden heirathen?" rief die Mutter. Das Mädchen war entsetzt, — es hatte keine Ahnung, daß der Bürstenbinder Geliebten, das sich nun dazu gesellte, befestigte nur dieses Gefühl im Herzen der Liebenden. Eine Verständigung erfolgte alsbald und heute ist daS Mädchen Frau Bürstenbinderin und — glückliche, zufriedene Frau Bürstenbinderin. * Florenz. 21. März. In dem gestern Abend von Bologna hier eintreffenden Zuge wurde in einem Wagen erster Klaffe ein höherer Eisenbahnbeamter von vier Banditen ausgeplündert. * lieber das Flugvermögeu sogen. Kinderlustballons haben am 8. März mehrere Einjährige der 1. Compagnie deS Garde JägerbatcullonS in Potsdam einen Versuch gemacht. Sie kauften fünf Gummiballons, deren Bindfaden sie vereinigten und eine mit Adresse versehene Postkarte daran befestigten, um dann Nachmittags 5 Uhr 20 Min. das „Luftschiff" mit der auf der Karte niedergeschriebenen Bitte, der „ehrliche Finder" möge sie unter Angabe von Orr und Zeit an den Adressaten absenden, fliegen zu lassen. Bereits am 10. März traf die Postkarte an den Adressaten mit folgender Mittheilung ein: Reichenow bei Wriezen a. d. O-, den 9. März 1894. Die Ballons mit der Karte fand ich heute Vormittag halb 10 Uhr ca. P/2 Kilometer SW. Reichenow an einer Beifußstaude hängend. Frhr. I. v. Eckardstein." Die Ballons hatten also während der Nacht eine Reife gemacht, die in der Luftlinie 9 Meilen beträgt. * Immer praktisch! Ein Schneidermeister in der Luifen- stadt in Berlin trägt, wie dortige Blätter erzählen, die Musterkarte feiner vorräthigen Stoffe auf dem Leibe. Besucht ihn ein Kunde in seiner Werkstatt, um sich einen neuen Anzug unfertigen zu lassen und fragt nach der Musterkarte, so verweist ihn der Meister einfach auf sein Beinkleid: Das ist die Musterkarte. Thatsächlich ist es aus etwa 120 verschiedenen Stoffproben zusammengesetzt und sieht so buntscheckig aus, daß der practische Schneider auf jedem Maskenball damit Aufsehen erregen würde. Schisssnachrichten -es Nor--. Lloyd. In Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 21. März. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampser Werra, Capl. C. Pohle, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. März von Bremen und am 11. März von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 21. März. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Postdampser Braunschweig, Capt. D. Köhlenbeck, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. März von Bremen abgegangen war, ist vorgestern, 12 Uhr Mittags, wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, Land- rrn- Vottsrvirthschast. Limburg, 17. März. Fruchtmarkt. Rother Wet,co JL 12.20, weißer Weizen JL 12.00, Korn 9.55, Gerste 7.60, Hafer ts Li'kuS Mo"«r, bei atildier »trobalm unb Anblick ein« Ml« Mcher Mlütiova. In Folge Uebernahme eines Faörlt- lager« verkaufe einen großen Posten Emaille-Maare unb Porzellan-Maaren zu staunend billigen Preisen. Adolf Baer 24491 Ceutral-Bazar. Vorzüglichen Aepfelwein Nur 1 Mark dierteljäh rlich täglich in 8 Seiten großen Formats erscheinende reichhaltige, liberale ««ftanbigun, “ " *’«« 11» beft *en fie bet. jfote daraa be- «ül da- 4 Bitte, bet bon Ort unb »eit ffetr Bereu- am aten wit folgenbet n d. O., den Mt sand ich h^te Reichens» ö. Lckarbstein.» tint «üsr geragt. ueister in bergen. !ott« erzahüv, bit 'demLeibe. 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[2533 ZlWüll du Frankfurterstrabe 78. 6) Weißbinberarbeitcn - sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Arbeiten vertheilen sich auf 11 einzelne Gebäude unb kann jebe liefet 6 Arbeitsgattungen für die 11 Gebäude zusammen oder je nach der Zusammengehörigkeit der einzelnen Gebäude in 7 Loosen vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen, Nebingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen, sowie all. fgemeine und besondere Bedingungen liegen tion Freitag den 30. März I. I. ab auf dem Baubureau der Irren« klmik in Gießen, Frankfurterstraße !.r. 103, zur Einsicht offen. ArbeitSbeschretbungen und beton« J re Bedingungen können auch von vcnda bezogen werden Die versiegelten und mit entspre« iender Aufschrift versehenen Angebote lad bi« spätestens Samstag den t8. April l. I., Bormittags Uhr, bei vorgenannter Stelle rnzureichen, woselbst auch in Gegen- wrt etwa erschienener Interessenten re Eröffnung erfolgt. Zuschlagsfrist: 30 Tage. Gießen, den 21. Marz 1894. Großh. Kreisbauaml Gießen. Renting. 2522 " 12 » empfiehlt Berlin - Lüdwegdeutscher Güteroelkkhr. Am 1. April b. I. tritt der Nach m00 VI 3,m Tarif für vorbezeichneten Be'kehr iu Klasl. Nähere Auskunft über den Inhalt er» theilcn die Güterabfertigunaen. Gießen, den 20. März 1894. Großb. Direction 2524 der Obethefsifchen Eisenbahnen. Heuversteigerung. Samstag den 24. März c., Vormittags 8 Uhr, wird auf dem Main-Weser-Bahnhof ein Wagen Heu öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Abfuhr hat sofott zu erfolgen. 2539 Königliche Güterabfertigung. Räuber. ssichte« Jn ApolheKen & Drogerien Zahnpasta-Odontine Morgru-Ieitung nebst „täglichem Familienblatt" mit fessclnden Erzählungen. Ihre 152 500 Abonnenten^ die noch keine andere deutsche Z'itung je erlangt bat. bezeugen deutlich, daß die potittsche Haltung und das Vielerlei, welches sie für Ha«A und Aamilie an Unterhaltung und Belehrung bringt, großen Beifall findet. Im 2. Quartal erscheinen folgende hochintereffante Romane: ^dolf Aki!drandt:„DerDornenweg" u. E. Vol>: „DasFräulein" Probe-Nummern erhält man gratis durch die Expedition der Atlas-Cacao ist garantirt rein unb besitzt heroor- vorragend guten Geschmacks Atlas-Cacao ist sehr ausgiebig, daher im Verbrauch sehr billig. Atlas-Cacao besitzt besonders großen Nabrwertb Für Reconvalcscent'N, Kranke und insbesondere für die Klnderernährung i)i er daher speciell geeignet- ist in */,. 14 und % Kilo-Büchsen er- .1 bültl.ch bei: Emil Atschbach, Otto SLaaf, Gustav Walter iväuebura 13, Htr.chapotheke am Markt, Apotheker Weiß, PH. Herrmann, Solonialw- u- ls" onialw' " ®dtcah”* I b ^^'«"aye^ Ho^arfürneriefabr bundlung, Telephon 4x [118 l f: T-^u«derUch m Nürnberg, Wie baden Sie es nur fertig gebracht, daß dieses Mal die Fußböden so prachtvoll geworden sind? Mit ,0. Zritze'S Bernstein. Del« Lackfarbe^ ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen unb circa ntem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke. Niederlage bei: August Noll 2265] Bahnhofsteatze Nr. Sl» 2529] Eine Kant« D"«g ;u orrfauten. _________________Riegelpfad 12 Schellfische heute nochmals frisch eingetroffen im 2540] »Rebstock*. Louis Lind 3871 Kircbenplatz 10. C. Roth II,, Wallthorstraße 5. Beste trockene Hefe, sowie feinstes Burk’sches Blüthenmehl per Pfund 18 Pfg. empfiehlt Hofbäcker Noll, 2493]__Mäusburg 12. Als Unipcrfalmittcl x <<« Wn«i(j (pr. Tag) wm täglichen Gebrauch statt Öd oder Pomade zur Erhaltung und Verschönerung des Haare?, sowie Reinhalluna der Kopfhaut Schuppen rc. bis ins höchste Alter bewährt sich am besten seit 25 Jahren Wetter« Haarwasser, staatlich geprüft und begutachtet. Z. h k 40 u. JL 1.10 wt 3> H. -tzuhr, Sonnenstr. 25, [271 Anerkannt feinsten französischen Cognac direct bezogen von Henry Faber & Cie. pr. >/, Fl. 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Sei ft, Du, konm ln6 Nno, wir ft ... ®« tiW' bbeb fitzen. „Latz mich h , ltegung von bi legen." »Die Du w » lunge' JWR M zuiar ?°Uer Afche u ’Ne ein Winds in Jaquettcs, Capes, Kragen, Regenmänteln, 2532] Ein gut erhaltener Landauer und Coupe sind wegen Todesfall zu verkaufen. Näheres C. Honecker, Junghofstraße, Frankfurt a. M. Joh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung. Für die uns anläßlich des Hinscheidens unseres lieben, guten Vaters, Schwiegervaters, Großvaters und Onkels erwiesene Theilnahme sagen herzlichen Dank Karl Leng und Familie. sowie in Kleiderstoffen empfiehlt sehr preiswürdig A. Docter Entree am zweiten Feiertag 40 Pfg. „ „ dritten „ 30 „ Oeft. Eredit-Act. c^teL Luftcurort Braunfels. Wieder-Eröffnung des Schloss-Hotels Ostern 1894. 2421 J. F. Wit kop. 30/0 ReichSanlethe 3 deutliches «indermLdche« tagsüber gesucht. We'erstraße 3, IL 2485J In einem Putzgeschäft findet ein Lehrmädchen Stelle. Wo? sagt die Exped. d. Bl 2543] Laufmädchen gesucht. 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