89 nuagen, “üü<'w>*We b^sü-M« 7. 10 - De Anzeigen. r- «WM * «'n»-»- 8«tur, Kirchftr. 2 ni. , Wohnhaus mit 0 tret UklkÜlitt g ter Geschäftslage en gesucht- Mche Offerten unter bitte in der Expedition M« ***^ tyt^S****^^ v ’&Arjy SÄ SStSgS !!KZZV -Stacht & M M /•Äj-ES], MeM 'kiek iu4p6t.,tm®anien rennt, ou^ulfc Wo? ■ d. B__ ognac- rtretung. einer IriKuogsfäh. rhtia |. wird ein zuvttlLff. Bn- R hohe Prov. edu welch. Iben der dort. Gegend, bist. Off. sub „Cognac 4000“ an t n. Vogler, L-G-, «ölv. MM MW! Anweisung nach UjLhcher et Methode zur sofortigen Beseitigung, mit auch obnt i, tu vollziehen, M. mm rwpa, unter Arrmlle. VC 50 Warten bty m ßbrtffitt: „PrinVKnra ia b. .^vUnM, Bad. sM Dienstog den 23. Januar IM 4 Nr. 18 Erstes Blatt. Der 8^Nk»tr ert*r»wt ' tci > > ch 2* 8w4r.nbrnt h,a ♦fnntao» Dtt Giegener j?e*tneel(iltrt •itten kern Bnjeiger ■ brtt.weal Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Ft—. -' i«t»! -Qfe e#e|»yici*a 2 Wart 20 D|g. *e Vringerlohn. tua bu Post be^GM 2 Mark 50 Pftz. Ätbacnon, L^pevom» und Druckern: Feraiprecher AL 2lnrts- und Anzeigeblutt süv den Ttveis Gietzen. 7^7 ^ s KratisKeicage: chießener Kamitienötättrr. % £"7. Deutscher Reich. Darmstadt, 21. Januar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am 20. Januar den Professor Dr. Pasch, Rector der Landesun'verfität Gießen, den Pro- fessor Dr. I. Nover vom Gymnasium in Worms, den Schulrath Schraub und den Oberlehrer Opel von Offenbach, den Hofbuchhändler Bcrgsträßer, das Bureau der zioeiten Kammer der Landstände, bestehend aus Präsident Weber, Vicepräsident WolfSkehl, sowie den Schriftführern Haas und Hechler- zum Vortrag den Staats- Minister Finger, den Finanzminister Weber, den Präsidenten der Oberrechnungskammer Lorbacher, den Ober- ceremonienmeister Geheimerath v. Werner, den Hoftheaterdirector Wünzer. Berlin, 19. Januar. Die Reichstags-Commission für die Concursordnungsnovelle (nach Rintelen und Ge- -nassen) nahm heute zu § 70 die Anträge Munckel und Basser- mann an, wonach der Concursverwalter mit dem Gemein- tchuldner nicht bis zum dritten Grade einschließlich verwandt sein darf, ebensowenig bis zum zweiten Grade einschließlich verschwägert. Ferner wurde zu § 77 beschlossen, daß die Erstattung von Baarauslazen und die Vergütung für Geschäftsführung des ConcurSverwalters nach einem noch zu erlassenden Reichsgebührengesetz sestzusetzen sein solle. Berlin, 19. Januar. Das Berathungsmaterial des Reichstages wird mit der in vergangener Woche dem Bundesrathe zugegangenen und sofort veröffentlichten Vorlage über die Abänderung der Strafprozeßordnung und des Gerichtsversassungsgesetzes eine weitere bemerkenswerthe Vermehrung erfahren. Die betreffende Novelle führt die Berufung gegen Urthcile der Strafkammern in erster Instanz ein und weist sie den Oberlandesgerichten zu, sie spricht weiter den Grundsatz der Entschädigung unschuldig Verurtheilter aus, regelt die Beeidigung der Zeugen in neuer Weise, schlägt ein abgekürztes Verfahren in den Verhandlungen der Schöffengerichte und Strafkammern vor und befürwortet die Erweiterung der Zuständigkeit der Schöffengerichte. Die weiteren zahlreichen Abänderungen obiger Gesetze, welche die Novelle enthält, sind nicht von allgemeinerem Interesse. — Die conservative Fracrion hat sich heute con- stituirt und solgende zehn Herren in den Vorstand gewählt: Graf zu Limburg-Snrum, Gras Kanitz, Bohtz, Meyer zu Selhausen, Freiherr v. Erster, v. Kröcher, v. Buch, v. Reh- dtger, Dr. v. Heydebrand u. d. Lafa, Seyfarth-Rothenburg. Berlin, 20. Januar. Die socialdemokratische Partei hat im Reichstage eine Interpellation über die Maßregeln eingebracht, welche die Regierung zur Bekämpfung des notorisch vorhandenen Norhstandes vorzunehmen gedenkt. Die Interpellation wird von dem Abgeordneten Liebknecht begründet werden und die Abgeordneten Bebel und Singer werden hierbei das Wort ergreifen. Bei dieser Gelegenheit erwartet man, daß die Regierung sich über die Vorfälle bei der vorgestrigen Versammlung der Arbeitslosen äußern wird. Königsberg i. Pr., 20. Januar. Gegen den russischen Sprachlehrer Berkowitz, der schon s. Z. aus Tilsit wegen Verdachts der Spionage ausgewiesen wurde, ist neuerdings wieder Untersuchung wegen Spionage eingeleitet worden. Berkowitz ertheilte den Offizieren der hiesigen Garnison russischen Unterricht. Sprottao, 20. Januar. Die Erkrankungen an Typhus nehmen hier einen epidemischen Character an. Bisher sind 90 Fälle amtlich gemeldet, die Gesammtzahl ist bedeutend größer. ——--------- 1 ----- ------1 " 2L Ausland. Wien, 20. Januar. Eine gestern veranstaltete Feft- versammlung zur Feier des Jahrestages der Stiftung deS Deutschen Reiches wurde von der Censurbehörde unter- s a g'r. Die Anwesenden verließen protestirend und unter Hochrufen auf Bismarck den Saal. Auf der Straße wurden einige Verhaftungen vorgenommen. Rom, 20. Januar. Die sicilianischen Gefängnisse sind so überfüllt, daß die Genoffen der Arbeiterverbände ohne jede nähere Untersuchung zu Hunderten eingesperrt werden. 300 Verhaftete wurden gestern von Partinico nach Gtrgenti transportirt. Die bis jetzt in Haft befindlichen fünfzehn Obmänner der Arbeiterbünde werden einer Verschwörung gegen den Staat beschuldigt. — Die Zahl der Verhafteten in Massa Carrara bcträM350. Rom, 20. Januar. Infolge verschiedener hier cour* sirender, angeblich aber erfundener Gerückte wird auf der Sparkasse seitens des Publikums in stürmiscker Weise die Zurückzahlung der Einlagen verlangt, alle Beruhigungsversuche haben sich als nutzlos erwiesen. Der römische Gemeinderath hielt infolge dessen eine außerordentliche Sitzung j ab, in der Herzog Caetoni die Nothwendigkeit betonte, daß man der Regierung behufs Verhängung des Belagerungszustandes nahe treten müsse, um die Machinationen der Baissiers zu zerstören. Brussel, 20. Januar. In der socialistisch en Arbeiterpartei Belgiens ist eine Spaltung aus- gebrocken, welche nicht wieder zu beseitigen sein dürfte. Eine neue Partei ist bereits in Bildung begriffen- die Gründer derselben haben an die hervorragenden Führer der Socialisten im Auslande Schreiben gerichtet, in denen sie ihr Vorgehen zu rechtfertigen suchen. Deutscher Reichstag. 31. Sitzung. Samstag den 20. Januar 1894. Einaegangen folgende Interpellation der Abg. Auer und Gen. (Soc.): Welche Matzregeln gaben die verbündeten Regierungen ergriffen oder gedenken sie zu ergreifen, um dem notortich vorhandenen Nothstande entgegenzuwirken, der in Folge andauernder Arbeitslosigkeit, fowie der allgemein gedrückten Erwerbsverhältnisse, in den weitesten Volkskreisen herrscht. In die Kommission für Arbeiterstatistik werden ge- wäblt: Dr. Hitze (Ctr.), Dr. Kropatschek (cons.), Letocha (Ctr.), Mirbach, (Rp.), Mölket buhr (Soc.), Schmidt-Elberfeld (Frf. Vlkkp.) und Siegle (nl.). Die erste Beraihung der Wetnsteuervorlage wird fortgesetzt. Abg. Payer (Südd. Vlksp.) bemängelt die Statistik des Direktors Ascheriborn und btsti ecket insbesondere, daß nur 86,000 Wetngärtner bet der Vorlage überhaupt tnteresfirt seien. Der Weinbauer wriß ja selbst nicht, wie sein Wein avsfallen wird; in dem einen Jahr übersteigt fein Wein die Preisgrenze von 50 Mk., im anderen bleibt er dahinter zurück. Die Vorlage ist ohne jede Fühlung mit dem Volke etngebrocht. Es kann sich nur fragen, ob wir btc Einrichtung der Vorlage sofort vornehmen sollen ober wir dem Antrag auf Eommifsionsverwetsung stattgeben wollen. Aus der Commission kann nichts herauskommen. Auf die Sckaumweinsteuer legte die Regierung felbst kein Gewicht und die Kunstweinsteuer überlassen wir am besten den Einzelstaaten. Machen wir also der Beuniuhtgung im Lande ein Ende und lehnen wir die Vorlage sofort ab. Man sagt, nur die Qualttätswetne sollen besteuert werden, und dabei wirb die Witthgrenze, von der ab die Steuerfähigkeit beginnt, auf 50 Mk. herabgesetzt. Die süddeutsche Bevölkerung wird daraus zu tbrer Freude ersehen, daß sie bisher lauter Qualitätsweine gewunken Hal! (Heiterkeit.) Nicht weniger als der dritte Tbeil des Gesetzes bestehl aus Slrafparagrapben. Um die Heben wälzung der Steuer auf den Winzer zu verhindern, müßte man den Wein in dem Momente besteuern, da er getrunken wird. Der Trinker müßte bann allemal eine Marke aufkleben und könnte bann am Jabresschluß bequem die Liste seiner Thaten übersehen. (Heiterkeit.) Der Winzer kann sein Product nur kurze Zeit halten und ist deshalb jedem Preisdruck ausgesetzt. Es gibt keinen landwtrth- schaftlichen Zweig, der so wirthschaftiich schwach, so verschuldet ist, wie der Weinbauer. Aber der süddeutsche Weinbau schreit nicht, wie die norddeutsche Landwirthschast. Er will nur in Ruhe gelassen sein. Durch die 50 Mark-Grenze ist der württembergische Weinbau schwer gefährdet; bisher war das Bestreben desselben auf Veredelung des Products gerichtet, nach Erlaß des Gesetzes würde das Streben auf ein minderwerthtges Produkt gerichtet sein. Die Weinsteuer widerspricht auch den beruhigenden Versicherungen, welche den Bevollmächtigten der süddeutschen Regierungen in dem Protocoll vom 11. November 1870 gegeben worden sind. Das ist nicht der richtige Weg, das bundesaenossenschastliche Gefühl zu beben. Die Vorlage hätte gegen den Widerspruch der süddeutschen Regierungen gar nicht etngebracht werden dürfen. Nur Bayern hat ihr zuge- sttmmt, das ja seit Jahren als Schildknappe im Gefolge Preußens mitläuft. Kgl. württemb. Ministerpräsident v. Mittnacht war selbst bei den vom Vorredner erwähnten Verhandlungen 1870 betheiligt. Der damaligen württembergischen Erklärung haben sich andere füddeuifche Staaten nicht angeschlossen. Nur der württembergische Bevollmächtigte hat damals beanhagt, der Wein solle von der Retchssteuergefetzgebung ausgenommen oder doch seine Besteuerung von der Zustimmung der detr. Etnzelstaaten abhängig gemacht werden- Der Antrag ging nicht durch, aber es wurden mündliche Zusicherungen gegeben, daß das Reich von feinem verfassungsmäßigen Rechte hinsichtlich des Weines nicht ohne Zustimmung der bethetligten Staaten Gebrauch machen werde. (Hört, hört! links.) Daraus fchöpfte der württembergische Bevollmächtigte damals volle Beruhigung. Eigentliche Verfprechungen schlossen die damaligen Erklärungen nicht ein. Aber daraus folgt nicht, daß diese Erklärungen gar feine Bedeutung hatten. Sie wurden von einer Autorität, Delbrück, abgegeben und der Bundesrath bat sie bestätigt. Die württembergische Regierung hat nun auch jetzt an den Bedenken fistgehacken, die sie gegen eine Reichsweinsteuer hegt,, und deshalb im Bundesrath dagegen gestimmt. Es kann das nicht überraschen, da sie Alles fernbalten will, wodurch ein Schaden dem schon jetzt so gedrückten Stande der Weinbauer auch nur in drohende Aussicht gestellt wird. (Bravo.) Daher hat auch die württembergische Regierung gegen eine Weinsteuer in der vorliegenden Form gestimmt. (Bravo.» Dagegen hat sie gegen einejSchaumwein- und Kunstwetnsteuer nichts emzuwenden. (Beifall.) Abg. Roeren (Ctr.) erklärt sich Namens seiner Freunde gegen die Weinsteuer, die von den Winzern getragen werden müßte. Jetzt würden Eontracte abgeschlossen, die den Passus enthielten, daß die etwa in Kraft tretende Steuer, welche den verkauften Wein treffen würde, von den Winzern übernommen werden müsse. Abg. v. Kardorff (Rp.) beantragt Vertagung, um über die in Abwesenbeit des Reichskanzlers abgegebene Erklärung des württembergischen Bevollmächtigten eine Aeußerung der Regierungen zu ermöglichen. Abg. Rickert (s's. Ver.) schließt sich dem Anträge an mit Rücksicht auf das Ungewöhnliche der Situation. Ihn habe namentlich die Schäi fe überrascht, mit wUcker der Vertreter Württembergs die Nichteinhaltung eines gegebenen Versprechens betonte. Ministerpräsident v. Mittnacht erwidert, er habe nichts von Versprechungen gesagt, fonbern ausdrücklich ei klärt, daß Württemberg aus den 1870er Verhandlungen einen Rechtsanspruch nicht erworben hat. Abg. Gröber (Ctr.) spricht gegen Deitagung. Der Vertreter der württembergifchkn Regierung habe lediglich von seinem verfassungsmäßigen Rechte Gebrauch gemacht. Abg. Dr. Hammacher (ntl.) erkennt das an; in der Art der Darlegung des Herrn v. Mittnacht habe aber doch ein moralischer Vorwurf gegen die verbündeten Regierungen gelegen, dem man durch Vertagung Gelegenheit zu einer Gegcnäußerung geben möge. Abg. Richter (frf. Vo ksp.) würde dem Vertagungsantrage zustimmen, wenn Seitens der Regierung ein bezüglicher Wunsch geäußert würde; andernfalls liege keine Veranlassung dazu vor. Daß eine Regierung eine abweichende Meinung hier im HaWe vertritt, ist schon früher dagewesen. Es sei nur erfreulich, wenn einmal ein Regierungsvertreter eine selbstständige Meinung ausspreche, um so erfreulicher, als jetzt ein gewißer Servilikmus Platz gegriffen. Abg. Singer (Soc.) widerspricht der Vertagung, zumal der Vater der Vorlage dies nicht ausdrücklich wünsche. Wo bleibt das föderative Princip, wenn nicht einmal dem Vertreter eines Bundesstaates gestattet fein soll, eine abweichende Meinung zu äußernd Wir brauchen uns deshalb bei dem ehrlichen Begräbniß der Vorlage nicht stören zu lasten. Reichsschatzsecreiär Gras Posadowski: Ob der Reichstag sich vertagen will, hat er nach seiner Geschäf'sordnung zu entscheiden; die Reichsregierung hat keinen Anlaß, einen Vertagungsantrag zu stellen. Der Vertreter der württembergischen Regierung hat nur sein verfassungsmäßiges Recht auSgeübt. ES ist doch nicht zu verlangen, daß der Bundetzratb alle feine Beschlüsse einstimmig faßt. Er erkenne gern an, daß die württembei gliche Regierung sich der Vorlage gegenüber durchaus loyal verhalten hat. Württemb. Ministerpräsident v. Mittnacht: Ich habe sowohl dem Reichskanzler wie dem StaatssecretSr des Auswärtigen meine Absicht, die Stellung der württembergischen Regierung zu der Vorlage im Reichstage darzulegen geäußert. Ich habe durchaus mit Varmissen des Reichskanzlers gesprochen. Staatssecretär Flhr. v. Marschall bestätigt das; es sei auch selbstverständlich, daß Seitens des Reichskanzlers absolut nichts geschehen fei, um den Vertreter der württembergischen Regierung an der Ausübung seines verfassungsmäßigen Rechtes zu hindern. Nach längerer Geschäftsordnungsdebatte, an der sich Abgg. Mirbach und v. Kardorff für und Abgg. Rickert, Dr. Hammacher, Dr. Lieber und Richter gegen die Vertagung betheiligen, füllt der Vertagungsantrag mangels ausreichender Unterstützung. Abg. Blankenhorn (Ctr.) spricht gegen die Vorlage, erklärt aber, daß sich seine Freünde der Besteuerung des Schaumweins nicht entziehen wollen, ebenso einer Kunstweinstkuer. Abg. Hirsche! (Ref-P.) hält mit seinen Freunden zwar eine Weinsteuer nach der Branniwein- und Biersteuer geboten, lehnt aber diese Vorlage ab, weil sie die Winzer treffen würde und weil sie von einer Regierung komme, welche die Antisemiten als Demagoge« behandle. Abg. Jost erklärt Namens der Socialdemokraten, daß sie gegen jede- Weinsteuer, auch gegen Kunftwein- und Champagnersteuer, stimmen. Abg. Calbus (Els.) spricht gleichfalls gegen die Vorlage. Die Debatte wird geschlossen. t _ Abg. Munckel (frf. 93) bedauert, unter großer Heiterkeit, durch den Schluß der Debatte verhindert zu sein, die Jnteressm seines Wahlkreiscs Grünberg zu vertreten. Die Vorlage geht an die Steuercommission. Montag: Nothstands-Jnterpellatlon, kleine Vorlagen. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Belgrad, 22. Januar. Milan ist gestern mittelst Separatzuges unerwartet hier eingetroffen, von König Alexander allein begrüßt. Die Bevölkerung ist bedenklich erregt, die Lage kritisch. König Alexander versicherte, nichts Gesetzwidriges zu unternehmen. Belgrad, 22. Januar. Das Ministerium reichte seine Demission ein, dieselbe damit mottvirend, daß Milan- Ankunft verfassungswidrig sei. Die Skupschtina wurde auf Verlangen des Königs vertagt. Die Truppen sind consignirt. CocaUs und ^provinzielles. Hießen, den 22. Januar 1894. ** Von der Universität. Am 20. Januar wurde von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog der Rector der Landes-Universität Herr Professor Dr. Pasch in Audienz empfangen, um die Glückwünsche der Universität zur Verlobung darzubringen. ** Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 3. Januar l. I. dem Freiherrlich Riedesel'schen Oberförster, Forstinspector Rudolph Kullmann zu Engelrod, das Ritterkreuz erster Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. ** Aus dem Justizdieust. Ernannt wurden: am 20. Januar der Staatsanwalt bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Dr. Georg Best zum Amtsricher bei dem Amtsgericht Hirschhorn, am gleichen Tage der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lauterbach August Schmeckenbecher zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt II und der Gerichtsassessor Ferdinand Frey aus Woogsdamm zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lauterbach. ** -6-. Coucertverein. Viertes Concert (102. Vereins jahr) unter Mitwirkung von Fräulein Mina Rode aus Frankfurt (Violine) und Miß Mabel Scyton aus London (Pianoforte). — Die Orchesternummern des gestrigen Programms waren: Ouvertüre zu „Euryanthe" von C. M. v. Weber, „eine kleine Nachtmusik" von Mozart, 1‘Arlesienne, Suite von Bizet. Don ihnen wurde die Suite von Bizet zum ersten Male im Concertverein gespielt. Die in der orchestralen Farbenmischung brillante, echt französische Musik war ursprünglich zu Daudets Schauspiel l’Arlesienne geschrieben. Daher erklären sich die in ihr vorkommenden Anklänge an provenyalische Volksweisen. Besonders fein gedacht und characteristisch instrumentirt ist der letzte Satz („Carillon“), welcher über das Motiv gis e fis aufgebaut ist. Freilich verlangt derartige Musik, falls sie den Intentionen des Componisten entsprechen soll, eine außerordentlich feine Wiedergabe. Gerade in dieser Beziehung hätte wohl die gestrige Aufführung eine noch genauere Durcharbeitung vertragen können, doch sind wir auch schon so dem Leiter des Concertes für die Darbietung der Novität dankbar. Die „Euryanthe-Ouverture" wurde flott und packend gespielt, die „kleine Nachtmusik" ebenso, nur schien uns das Tempo der beiden Mittelsätze der letzteren Nummer (Romanze und Menuetto) zu rasch. Fräulein Rode hat sich durch ihr Spiel am gestrigen Abend ein gutes Andenken in Gießen gesichert. Wir finden es heutzutage leider sehr selten, daß Virtuosen auch zugleich wirklich gediegene, empfindende Musiker sind. Wie wohlthuend berührte es, in Fräulein Rode eine Künstlerin kennen zu lernen, welche weit ab steht von der Menge der übrigen sogen. Virtuosen. Allerdings versagte sie es sich nicht, zu zeigen, daß sie über eine glänzende Technik gebietet, Haupisache aber war ihr, zu beweisen, daß sie musikalisch empfindet. In dieser Beziehung war das Adagio aus dem neunten Violinconcert von Spohr eine Glanzleistung. Daß die Künstlerin Temperament besitzt, zeigte sich in dem Vortrag von Hubay's „Zephir", ihre tadellose Technik in der Vieux« temps'schen Air variSe. Vollständig berechtigt waren daher die starken Beifallsäußerungen, welche einer jeder Nummer folgten und Fräulein Rode zwangen, dem Wunsche nach einer Zugabe zu willfahren. Daß Herr Trautmann auch gestern wieder vorzüglich begleitete, ist selbstverständlich. — Miß Mabel Scyton spielte drei Solostücke für Klavier. Wir halten es für verfehlt, die Variationen über ein Thema von Paganini (von Brahms) als Concertnummer zu wählen. Bei aller Ehrfurcht vor Brahms kann man sich doch nicht der Ansicht verschließen, daß diese Studie ziemlich wenig musikalischen Werth besitzt. Für den Kenner hochinteressant, ist sie um so uninteressanter für das größere Publikum. Die ungeheuren Schwierigkeiten bewältigte Miß Scyton in glücklicher Weise. Für eine Damenhand war cs eine Riesenarbeit. Die beiden Clopin'schen Stücke führte die Künstlerin trefflich durch, wenngleich auch die Polonaise, in ruhigerem Tempo vorgetragen, viel an Eindruck hätte gewinnen können. Auch ihre Vorträge fanden den Beifall der außerordentlich zahlreich erschienenen Zuhörer. * * R. Die 17. Stiftungsfeier der Gießener Ruder-Gesell- schast fand am verflossenen Samstag in Steins Saalbau in Form eines Sommerfestes mit Jahrmarkt statt und hat die außergewöhnlich große Zahl der Theilnehmerinnen und Theil- nehmer, soviel wir zu bemerken und zu hören Gelegenheit hatten, wiederum vollauf befriedigt. Beim Eintritt in Steins Saalbau bot sich den Festbesuchern, welche auf Anregung des Comites fast durchweg in sommerlicher Kleidung erschienen waren, ein überraschender Anblick dar. Dre ganze Flucht des sogenannten Anbaues war mit Verkaufsständen und Buden in Colonadenform besetzt, in welchen reizende junge Damen in prächtigen Costümen die Rollen der Verkäuferinnen und Kasfirerinnen übernommen hatten. Die über den Eingängen der Stände und mehrfach auch in denselben befindlichen Schriften und Malereien waren zum Theil künstlerisch ausgesührt und machen dem Verfertiger derselben, Herrn Louis Petri III. und seinen Mitarbeitern, alle Ehre. Es würde zu weit führen, wenn wir einen auch nur einigermaßen erschöpfenden Bericht über alle die Sehenswürdigkeiten und Kostbarkeiten bringen wollten, erwähnt sei nur, daß die zumeist originellen Veranstaltungen wie Schönheits-Concurrenz, Raritäten-Cabinet, Kaiserpanorama, Tombola, der schöne Blumenstand, sowie die verschiedenen eß- und trinkbaren Genüsse, welche in der Conditorei und in der Bayr. Bierhalle geboten wurden, im Verein mit der Wahrsagerei und den Krabbelnbeuteln einiger reizender Zigeunerinnen, in kurzer Zeit eine derartig animirre Stimmung hervorbrachten, wie man sie selten bei solchen Gelegenheiten bemerken dürfte. Das Kasperle-Theater und schließlich besonders der Circus entfesselten Stürme der Heiterkeit und des Beifalls und entschädigten auch, weil kostenlos, für die etwas hohen Preise, welche Seitens der liebenswürdigen Verkäuferinnen des Jahrmarkts, allerdings mit verbindlichstem reizendem Dankeslächeln in Anspruch genommen worden waren. Es wurde spät, bis der von der tanzlustigen Jugend ersehnte Ball seinen Anfang nehmen konnte und früh am Sonntage erst soll, wie Ihrem Berichterstatter mitgetheilt worden ist, das Gros der Gäste befriedigt den Heimweg angetreten haben. • * Maskenbälle. Der vom Gesangverein „Concordia" vergangenen Samstag Abend veranstaltete Maskenball im Cafe Leib erfreute sich recht guten Besuchs. Die vom Verein aufgeführten Gruppen wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen. — Der gestern Abend in Sterns Garten abgehaltene Maskenball des „Fechtverband Lahr-Gießen" bot der im Jntereffe des guten Zwecks aufgewendeten Opferwilligkeit der zahlreich Erschienenen vollste Genugthuung, denn der schön arrangirte Ball verlief auf's Schönste. * * Weckdiebstähle. Ein älterer Arbeiter von Garbenteich, welcher sich arbeitslos in hiesiger Stadt umhertrieb, hat sich allem Anschein nach während dieser Zeit von Weckdiebstählen ernährt. Bei einer Durchsicht seiner Schlafstelle fanden sich noch vier Wecksäcke vor. * * Hausfriedensbruch. Ein Bürschchen aus Wieseck machte sich das Vergnügen, Abends in das Haus seines früheren Meisters einzuschleichen, um Unfug zu treiben; u. A. verunreinigte er das Schlafzimmer der Gesellen. Er wurde verhaftet und wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. * * Sachbeschädigung. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in einem Hause der Bahnhofstraße eine große Fensterscheibe von roher Hand zertrümmert. * * Zimmerbrand. In einem Hause der Bahnhofstraße fand ein Zimmerbrand in der Nacht vom 20. auf 21 d. M. statt, der dadurch entstand, daß die Gluth der angebrachten Hängelampe einen Balken an der Decke entzündete. * * Schlägerei. Heute Morgen fand zwischen Barbier- gehülfen in der Walllhorstraße eine Keilerei statt, wobei es blutige Köpfe absctzte. S. Trais-Horloff, 17. Januar. Bei der heute dahier stattgehabten Beigeordnetenwahl wurde der seitherige Beigeordnete Herr Philipp Hofmann dahier mit 31 Stimmen wiedergewählt. § Hartmannshaiu, 20. Januar. Einer hiesigen Familie starb dieser Tage ein dreijähriges Söhnchen an Keuchhusten. Während zur Beerdigung der Pfarrer nebst den Schulkindern vor dem Hause erschien, verstarb auch das einzige ein Jahr alte Töchterchen derselben Familie. Der Keuchhusten herrscht hier und in der Umgegend sehr stark. Alsfeld, 20. Januar. In hiesiger Herberge wurde ein Handwerksburscke verhaftet, welcher eine größere Anzahl falscher Zweimarkstücke im Besitz halte. Der Handwerksbursche hatte bei einem Wirthe mit einem solchen Geldstück bezahlt. Aufmerksam gemacht durch den dumpfen Klang der Münze, unterzog sie der Wirth einer Prüfung, brachte sie der Polizei, welcher die Verhaftung noch an demselben Abende gelang. Jedenfalls hat man es hier mit dem Helfershelfer einer Falschmünzerbande zu thun, der hoffentlich das Handwerk bald gelegt werden wird. Friedberg, 20. Januar. Im Saalbau dahier fand am 17. Januar eine außerordentlich stark besuchte Versammlung statt, mit dem Resultate, daß ein Gast wirt he- herein der Wetterau gebildet wurde. Nach eingehendem Referate des Verbandspräsidenten C. Reinemer, Darmstadt, wurde auch der Beitritt zum Rhein-Main- und Süddeutschen Verbände, sowie deffen so segensreich wirkender Sterbekasse beschlossen ur.d folgende Herren in den Vorstand gewählt: Fr. Theobald, Hotel Trapp, Bahnhofsrestaurateur C. Burk, C. Müller, A. Scheibe!, Gg. Ulrich, H. Walz, E. Engel, W. Wind von Friedberg, H. Geibcl, R- Langsdorf, W. Schwab, Jos. Haberl, Th. Kenig und Lor. Müller von Bad Nauheim, Ferd. Ten Brink, Otto Fink, Wilh. Jakob, Hch. Gilbert, Ph. Söllner, H. Heidemann von Vilbel, K. Kalbfleisch, Joh. Theiß von Butzbach, W. Dreßler, I. C. Rosenbecker von Steinfurth, PH. Steinmetzin Niedereschbach, Jean Lippach, PH. Schneider von Niedererlenbach, H. Baßmann von Okarben, Franz Conrad von Reichelsheim, I. Klingel von Ockstadt, W. Philippi von Melbach, G. Rullmann von R o d h e i m, Chr. Dauernheim vonNieder- Florstadt, W. Schönwolf von Kaichen, PH. Volz von Södel, Caspar Dächer, Conrad Adam von Rendel, I. Dilges von Hoch weisel, Hch. Beck von Kl einf ar ben, G. Kost von Peterweil, Ph. Kloß von Massen heim. Die große Betheiligung von ca. 100 Gastwirthen und die Wahl der ersten Männer in den Vorstand bürgen für ein gutes Gedeihen dieses Vereins, der sich über so viele Städte und Orte erstreckt. Anmeldungen zur Mitgliedschaft sind an oben genannte Vorstandsmitglieder zu richten. Mittwoch, den 24. d. Mts. soll eine Versammlung zu gleichem Zwecke im Becker'schen Saale zu Groß-Gerau stattfinden. vermischte-. * Ms. Aus Karhessen, 20. Januar. Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich auf der P a p t e r f a b r i k bei Niederkaufungen. Ein bei den Maschinen beschäftigter Arbeiter wurde von einer Welle in Folge eigner Unvorsichtigkeit erfaßt und zwischen den Rädern und Walzen förmlich gerädert, sodaß er, ehe man die Maschine zum Stillstand bringen konnte, nur noch eine blutige Masse war. Die Kleider mußten vom Leibe geschnitten werden, um den Körper zwischen den Rädern heraus zu bekommen Alsbald trat der Tod ein. Der Verunglückte war erst 28 Jahre alt und hinterläßt Frau und mehrere Kinder. * Berlin, 20. Januar. Die Zahl der Anmeldungen für den morgen stattfindenden Wintermarsch des Distanzmarsch- Vereins Berlin Wien ist auf 43 angestiegen. * Stendal, 20. Januar. Em von der Hochzeitsfeier heimfahrendes junges Ehepaar wurde heute früh 4^3 Uhr von dem von Hamburg kommenden Personenzuge dicht bei Stendal überfahren. Die Pferde wurden von der Maschine vollständig zerfleischt und der Wagen die Böschung hinuntergeschleudert. Diesem Umstande ist es zu danken, daß das Ehepaar mit dem Leben davonkam. * Wien, 20. Januar. Die Telephonlinie Brünn-Wien ist gestern unterbrochen worden, weil zwischen Brünn und Meseritsch mehrere hundert Meter Leitungsdraht gestohlen worden sind. * Linz, 20. Januar. Zwischen Losendorf und Klein« reifling entgleiste ein Güter-Eilzug. 2 Waggons stürzten in die Ens. Menschen wurden nicht verletzt. Verkehr, Caitfc- tmfc volkrwirthschaft. Srünberg, 20. Januar. Fruchtpresse. Weizen «X 15,00r Korn JL 14,00, Gerste JL 13,60, Hafer JL 16,00, Elbsen JL ('0,00, Linsen 00,00, Wicken JL 00,00, Lein JL 00,00, Kartoffeln JL 00,00, Samen JL 00,00. — Schutz »et Fußböden vor Stalldnnst. Räume, welche vrovlsorisch ais Stallungen benutzt werden, sind oft von den darüber- ltegenden Böden durch eine nur schwache Bretterlage getrennt. Will man in einem solchen Falle die Ausdünstungen des Stalles von den Füttervorräthen fernhalten, so geschieht das am besten auf folgende Weife. Man nagelt quer zu der vorhandenen Balkenlage in Abständen von 30 cm mit Karboltneum bestrichene, 0,75 cm starke Latten. An diese wird Dachpappe, welche vorher auf beiden Seiten mit warmem Asphaltlack getränkt ist, mit verzinkten, breitkappigen Nägeln glatt angeheftet. Die Pappstreifen sollen 10 cm übereinander greifen und doppelt genagelt sein. An den Wänden werden sie in den Putz eingelassen und eventuell auf der unteren Seite geweißt. Die Kosten belaufen sich pro Quadratmeter auf 60 bis 70 Pfennig. Nicht ein- geschlossen sind hierbei die Ausgaben für Anlage einer Ventilation, welche unbedingt erforderlich ist. Einmal müssen in den Mauern, zwischen den beiden Deckenlagen, Löcher ausgestemmt, sodann Denttlationsfchachte senkrecht durch dos Dach geführt werden. — BelenchtnngSeffeete bet Nartenbtldern. Sehrwirknvgs volle Beleuchlungstffrcte bei Kartenbildern erzielt em von Herrn A. Radicke inBerlln erfundenes neues Verfahren. Die Herstellung der betreffenden Bilder geschieht in der Weise, daß man ein Kartenbild, das beispielsweise eine Landschaft darftellt, in einem Pavier- ober Cartonrahmen entsprechend einstellt. Fenster und sonstige Oeff- nungen sind ausgeschnitten ober ausgestanzt, und werden mit einem durchscheinenden Stoff, z. B. Gelatine, von entsprechender Farbe bin'erhebt. Darauf wird hinter das Bild ein Blatt transparenten Stoffes (Pauspapier) geklebt, welches die ganze Oeffnung innerhalb des Rahmens ausfüllt. Auf Der Vorderseite des Paudpapieres werden mit Leinölfirniß angeriebene Farben im Jriston in gewisser Abtönung aufgetragen, so daß der Hintergrund infolge seiner Transparenz sowohl beim auffallenden, als auch beim durchscheinenden Lichte sich gegen die Landschaft in wirkungsvoller Weise abhebt. Herr A. Radicke hat sich sein geschildertes Verfahren patentiren lassen. Schiffsnachrichten. (Mitgetheilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloyd, Herrn (Sa.rl Loos in Gießen). Bremen, 20. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Stuttgart, Capt. H. Bödeker, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. Januar von Bremen abgegangen war ist gestern 2 Uhr Nachmitiags wohlbehalten in Newyork angekommen. Lpüipta« Ser vereinigten frankfurter LtaSttheater Opernhantt. Dienstag den 23. Januar: Margarethe. Mittwoch den 24. Januar; Don Juan. Donnerstag Den 25. Januar: Wildschütz. Freitag den 26 Januar geschlossen. Samstag den 27. Januar: Zur Feier des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers und Könias Wilhelm II. Aida. Sonntag den 28. Januar, Nachmittags 3V, Uhr: Dornröschen Abends 7 Uhr: Robert der Teufel. Echanspielhans. Dienstag den 23. Januar: Abschiedsvorstellung von Eleonore Düse .mit ihrer italientschen Gesellschaft. Faciamo divorzio. (Cyprenne.) Mittwoch den 24. Januar: Der ungläubige Thomas. Vorher: Am Scheidewege. Donnerstag den 25. Januar: Cbarleys Tante. Vorher: Millionär a. D. Freitag den 26. Januar: Der ungläubige Thomas. Vorder: A Tempo. Samstag den 27. Januar: Zur Feier des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Majestät des Kallers und Königs Wilhelm II. Zopf und Schwert Sonntag den 28. Januar, Nachmittags < 31/« Uhr: Charleys Tante. Abends 7 Uhr: Der ungläubige I Thom as. Vorher: Am Scheidewege. Bekanntmachuttg. Aufschrift der Postsendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müffen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bet Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stet« an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0., N., NO. ic.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „^Berlin" zu vermerken. 3. Gibt c8 mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postoerkehr als maßgebend anzufehen find, ergibt sich auS dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Post« orte*, das zum Pt eise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder Retchs-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, desienungeachtet aber nicht alS allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es fich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch bet Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungm eignet fich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten bett politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmunatzort belegen ist, ober auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) ic.J, ober von Gebirgen [(Harz), (Riesengebirge) rc.j Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie [(Thüringen), (Altmark), (Lausitz) re.] für ben Zweck geeignet. 6. Aus Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an ben Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den roentger bekannten Orten »u rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreff enbe Land bez. ber Landestbeil auf ber Senbung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird »ur Herbeiführung einer schleunigen lleberkunst der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und ett liegt daher im eigenen Interesse ber Absenber, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzuserttgen. kirchliche Anzeigen -er evang. Gemeinde. Die für Mittwoch den 24. angekündigte Missionsstunbe im Confirmandensaale der Johanneskircke muß verschoben werben. Ca. 6000 Mück Seidenstoffe - ab eiten* Fabrik — schwarze, weiße u. farbige o. 75 Pf. bis Mk. 18.65 pr Meter — glatt, gestreift, farriert, gemustert, Damaste rc- (circa 240versch.Qual-und2000 versch. Farben, Dessins rc) MST* Porto- und stenerfrei intt Hans!! Cotalog und Muster umgebend- [8282 6. Hennebergs Seiden-Fabrik (k. k. «ost.), Zürich. !Benbaöj,‘ T.ll h Qm Hlen QöH°,n denen Salto,?.; 'tytnbt ',.7L"s!L"L ?"" ttartÄSB*h IfJÄ l*S LZ müfltn tn bSat,on» a(6 Sefuhn wttbto'Obann jer fahren. Dl,?n^ elf!, baLr^’^W »Zte -r a$"te *ää -rfa&ren paltntiren lasim. 'Deutschen Lloyd, Hem iBen). msallantifchen Itltgrapb.) °deker, vom Blorbbeutfdjen c D°" abgtgangm wvhlbchaUm in Nwyoik °dftckrAMtz„ti! I* »rsarethe. Mittwoch ben >g den 25. Januar: Wttd- n. Samstag ben 27.3anmt: A Sr. Majestät des Äal|cr§ nlag btn 28. Januar, Nich- Abenbs 7 Uhr: Robert ms. irdsoorstellung von Eleonore iaft Faciamo divorzio. uar: Der ungläubige wege. Donnerstag bro rber: Mitlivni-r a. T). ubitze Tchvrna^. Vorder: ä.nx'ytiex bti MerhSchstm s> unb Königs Wilhelm II. n 28. Januar, Nachmittags i 7 Uhr: Der ungläubige ege. Hoog, fenbungtn. Srberuog «nb kestrlloni Empfänger unb BesttmmunÄ« üngewißhck vorgrdeugl wirb. möglichst genau W* ,ß die Wohnungsongabe stet» äSss n b? OrtSn-men )t LMe WB« f14 flU| ”5u'tib'S* V itfÄ**- '" n w» l Äfflhunfi noch,°e* «tlfl Idgnrf. _hne$oftanflflLVfc -ZSS ^VbhMS«dt- ieär» ÄSjs «wfflfe'55 abfiK**’ Holzverfteigerunq. Donnerstag den 25. Januar, Bormittags IO Uhr, sollen in der Fürstlichen Eberförsterei Hohensolms, Diftrict Hollerberg, nachfolgende Sortimente öffentlich meistbietend verkauft werden. Zusammenkunft auf der Straße Hohensolms—Mudersbach. Buchen: 111 rm Scheitholz, 12 rm Felgenholz, 40 rm Prügel, 48 rm Stockholz, 2680 Reisigwellen. — Eichen: 1 rm Prügel, 2 Eichenstangen 0,11 fm. Freitag den 26. Januar, District Windelbach, Zusammenkunft Bormittags IO Uhr, an der Erda—Gladenbacher Straße. Brennholz. Buchen: 52 rm Scheite, 10 rrn Felgenholz, 26 rm Prügel, 26,5 rm Stöcke, 295 rm Buchenreisig, 4000 Reisigwellen. — Eichen: 5 rm Prügelholz, 5 rm Reisig, 150 Wellen, 2 rm Fichlenschett, 2 rm Weichholzprügel, 70 Fichtenwellen, 470 Weichholzwellen. Nutzholz. Stammholz: 49 Eichen III. Kl. mit 9,26 fm, 5 Erlen mit 1,52 fm, 1 Birke mit 0,11 fm, 1 Fichte mit 0,14 fm. Stangen: 8 Eichen mit 0,59 fm, 1716 Fichten mit 24,01 fm, 2 Kiefern mit 0,14 fm. 637 . Fürstliche Oberförsterei. Holzversteigerung >n den zur Freiherrlich von Nordeck zur Nabenau'schen Nachlaßverwaltung ,ehörigen Waldungen des Reviers Friedelhausen sollen Donnerstag den 55. Januar l. I. im District Spieß und Stangenwald versteigert werden: 5 Eichen-Stämme mit 0,38 cbm, 12 Eichen- und Buchen-Derb- stangen, zu Deichseln geeignet, 113 Fichten-Reisstangen; 10 rm Buchen- und Eichen-Scheit, 280 rm Buchen-, Eichen- und Kiefern-Knüppel, 5210 Buchen- und Kiefern-Wellen, 12 rm Buchen-Stöcke. Die Zusammenkunft findet auf der Marburgerstraße an der Landes- renze im District Spieß Vormittags 9 Uhr statt. Friedelhausen, am 20. Januar 1894. o39 Schneider. Holzversteigerung im Homberger Stadtwalde. Montag den 29. Januar d. I., von Morgens 9 Uhr 'N, werden in den Districten Hardt, Schweinftall, Schadenbacher Weg und opfchen versteigert: 97 Eichen-Stämme von 70,19 fm, darunter Stämme bis zu 4% fm, 73 ^^el- „ „ 40,73 „ „ „ „ „ 3% „ 784 Fichten-Derbstangen von 39,22 fm, 50 „ -Reisstangen ,, 0,39 „ Zusammenkunft bei der Herrnmühle. — Unter dem Stammholz ^'findet sich sehr schönes Bau- und Schnittholz. Homberg, am 20. Januar 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Homberg. Repp. 638 Holzversteigerung. Es werden versteigert: 1) Montag den 29. Januar d. I., aus den Districten Bauschet, Schafbusch, Zeileichen, Saaser Heegwald, Großer und Kleiner Seng, Kälberstall, Güntersgraben und Hainheege der Forstwartei Saasen, sowie aus den Districten Beltershainerwald, Birkwaldsheege, Grauerberg, Hoherod und Laubachskopf der Forstwartei Reinhardshain Stämme: 112 Eichen mit 27 fm, 146 Fichten mit 32 fm, 17 Buchen mit 13 fm, 1 Birke mit 0,64 fm; Derbftangen: 7 Eichen mit 0,25 fm, 439 Fichten mit 23 fm; Reisstangen: 50 Fichten mit 0,57 fm, sowie 15 Schichthaufen Fichtenstangen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am neuen Pflanzgarten bei Reinhardshain auf der Kreisstraße Reinhardshain—Winnerod. Das Holz in den Districten Bausche!, Zeileichen und Birkwaldsheege wird bei der Versteigerung vorgezeigt, alles übrige Holz wird unvorgezeigt verkauft. 2) Dienstag den 30. Januar d. I., aus den Districten Steinweg, Steinkaute, Alter Haag, Ochsenstall, Neuer Heegwald der Forstwartei Reinhardshain, sowie aus dem District Breiteloh Forstwartei Saasen Stämme: 15 Eichen mit 5 fm, 243 Fichten mit 93 fm, 45 Kiefern mit 33 fm; Derbstangen: 690 Fichten mit 42 fm, sowie 3 Schichthaufen Fichtenstangen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im District Steinweg bei Reinhardshain am alten Pflanzgarten. Nur das Holz im District Steinweg wird bei der Versteigerung vorgezeigt, alles übrige Holz wird rrnvorgezeigt verkauft. Grünberg, 20. Januar 1894. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schober. ' 640 Nerstbutig von Kauarbkitcn un) Mruugeu. Die nachstehend zur Erbauung eines Schulhaufes für die Gemeinde Lumda erforderlichen Arbeiten und Lieferungen werden am Montag den 29. Januar l. I., Vormittags 10 Uhr bei Großh. Bürgermeisterei Lumda, woselbst die Pläne, Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, im Wege mündlichen Abstreichs vergeben. Grd- u. Maurerarbeiten 526,42 Jt Steinhauerarbeiten 128,20 „ Zimmerarbeiten 619,34 „ D achdeckerarbeiten 211,64 „ Spenglerarbeiten 98,96 „ S chlofferarbeiten 582,35 „ S chreinerarbeiten 2066,84 „ Weißvinderarbeiten 1195,21 „ Ä laserarbeiten 730,62 „ Tapezierarbeiten 22,75 JL Pflasterarbeiten 435,— „ Lieferung von Guß- und Walzeisen 63,14 „ Lieferung von Schwarzkalk 54,— „ Lieferung von Weißkalk 104,— „ , Lieferung von Sand 110,— „ Brechen von Mauersteinen 20,— „ Anfahren von Mauersteinen 16,— „ Anfahren von Backsteinen 94,— „ Aufsetzen von Mauersteinen 4,— „ Gießen, am 20. Januar 1894. Der Kreisingenieur: 626 Stahl. Mittwoch, 24. Isuusr L I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale — Neustadt — versteigert: versch. Hausmöbel, Spiegel, Uhren, 1 Weinbowle, 50 Biergläser und Krüge, 3 Wag-n, 1 Pianio, 2 Stück Betttuchleinen, 1 Pferd u. a. 649 Seitzler, Gerichtsvollzieher. Verdingung von Bauarbeiten. Zur Verdingung der beim Neubau des Amtsgerichts Schlitz erforder- l.chen Weißbindei- u. Anstreicherarbeiten, Ofen- und Heerdlieferung, Tapezierarbeiten ist Termin auf Montag den 5. Februar 1894, Vormittags 11 Uhr, im Geschäftszimmer zu Schlitz anberaumt. Die Verdingungsunterlagen können im Geschäftszimmer eingesehen und von Großh. Kreisbauaffessor Diehm in Schlitz gegen portofreie Einsendung von 1,50 Mk. für die Weißbinder- und Anstreicherarbeiten, 1 Mk. für die Ofen- und Heerdlieferung und 50 Pfg. für die Tapezierarbeit bezogen werden, und sind Angebote versiegelt, portofrei und mit der Aufschrift: Angebot auf ... . ebenda einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Alsfeld, am 11. Januar 1894. Großh. Kreisbauamt Alsfeld. 412 Cellarius. Großherzoglich Bberhessische Eisenbahnen. Für die Beförderung von Schottersteinen von Renzendorf nach Fulda tritt zunächst für die Dauer bis Ende dieses Jahres, ein Ausnahmesatz von 11 JL pro 10 (M kg unter der Bedingung in Kraft, daß wenigstens 150 rolle Wagenladungen in dieser Zeit zur Aufgabe gelangen- Zunächst wird der seitherige Satz des Ausnahmetarifs 2 erhoben und der Unterschied zwischen diesem und obigem Frachtsätze unter Vorlage der Frachtbriefe erstattet, sobald die erwähnte Bedingung erfüllt ist. Gießen, den 19. Januar 1894. 646 Großherzogltche Direction. Ieilgeöotenes. Stöbt ÄlMhans. Freibank. [661 Heute und Morgen: Faseiochsenfleisc^, nicht ladenrein, per Pfd. 30 Pfg. 635| Ein großes Wohnhaus (früher Wirthschaft) mit Scheune u. Stallung, in schöner Lage und Aussicht, zu jedem Geschäft geeignet, preiswürdtg zu verkaufen. Königsberg Haus 2. Frau Wlssner Wtw. Atlas-Cacao ist garantirt rein und besitzt hervor- oorragend guten Geschmack. Atlas-Cacao ist sehr ausgiebig, daher im Verbrauch sehr billig. Atlas-Cacao besitzt besonders großen Nährwerth Für Reconvalescenten, Kranke und insbesondere sürdte Kinderernährung ist er daher speciell geeignet. Atlas-Cacao Wer ibn einmal pro- birt hat, trinkt ihn immer wieder. Atlas-Cacao ist in V2, Preis für die allvier- zehntägig erschein. Hefte 50 Pfennig. Zwei glückliche Tage. Schwank in 4 Acten von Franz Schonthan und Gustav Kadelburg. Nächste Vorstellung: Donnerstag den 25. Januar: Zum Benefiz für Frl. Eüttenberger, Seltersweg 67, leSStarlrä' ' Mothe Stern Linie König. Belg. Postdampfer von ÄMtwerßeitii Cognac- Vertretung. 589] Von einer leistungSfäh. rhei« Cognac-Ges. wird ein zuverlüst. »er» tretet gegen hohe Prov. ges., welch, mit den Wirtben der don. Gegend, best. bekannt ist. Off. sub „Cognao 4000“ an Haaseustein u. Vogler, A. G., «öln 598) Eine tüchtige Laustra« oder Mädchen gesucht._______Seltersweg 59. 641] Für eine gesunde Schenkamme suche sofort Stellung. Albert May, Lauterbach (Oberheffen). 658] Laufmädchen gesucht ____Bergstraße 17. 630] Pferdeknecht für Oeconomie so- fort gesucht. To? sagt die Exped d- Bl. 618] Ein gesetztes Kindermädchen sosort gesucht. Lohn 15 Mk- monatlich Näheres durch Frau Hüttenberger, Seltersweg 67 634] Ordentliche Mädchen können sofort gute Stellen nach hier und auswärts erhalten Frau Tränkner, Teufelslustgärtchen 5. 654] Eine junge kräftige Frau sucht Beschäftigung im Waschen und Putzen Näheres Neuenweg 42III-___________ 653] Es wird für ein junges Mädchen, welches im Nähen und in Hausarbeit bewandert ist, eine Dtelle gesucht, zur Stütze der Hausfrau oder auch zu Kindern, nach auswärts- Gef Offerten beliebe man unter J. S. bei der Exped. d- Bl. abzug- Dieustmädcken werden nach hier mnd auswärts gesucht- 651] Frau Seybicke, Bahnhofstr 4 3__ 656] Etliche Küchen-, Haus-Iund Kindermädchen finden Stelle für sogleich ober später. Zu erfragen Elleng sse 15 bei Vermieihftau Heßler Ein Wärter, znm 1. Februar gesucht.! von Academische Vorträge Mittwoch den 24. Januar, Abends 8 Uhr in der Universitätsaula: Proftffor Dr. Hensel: lieber Walfische. Abonnements- und Einzelkarten, sowie Studentenkarten sind in der Ferber'scheu Univ.-Buchhandluug, letztere auch bei dem Univ.- Hausmeister zu haben. 573 Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Generalversammlung Mittwoch, 24. Januar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage, 2) Statutenänderung, 3) Gründung einer meteorologischen Station in Gießen. Miistrirte Irauen-Zcitung. Ausgabe der „Modenwelt- mit Unterhaltungsblatt. Jährlich |24 Doppel-Nummer« in farbige« Umschläge«. » U«terhaltu«gSblatt: Romane.Novellen.FeuilletonARedacttons- ■ Post. Ca 200 Vollbilder und Text-Illustrationen. U . Beiblätter: Kunstgewerbliches, AuS der Frauenwelt, Mode und Handarbeiten, Literarisches. Modenblatt r Statt 8 jetzt 12 Seiten umfassend. Etwa 2000 Abbildungen, Für's Haus, Gärtnerei, 14 Schnittmuster, XV r Beilagen, 24 farbige Modeabttder, 8 Extra-Blatter, y 8 Musterblätler für künstlerische Handarbeiten. J I _ Abonnements werden bei allen Buchhandlungen und Postanstalten zum Preise von 2 Mk- 50 Pfg. oder 1 Fl. 50 Kr. ö. W. viertel- J jährlich jederzeit angenommen. Außerdem erscheint eine V große Ausgabe mit alle« Kupfer« unter Zugabe von 36 große« farbigen Modenbilder«, also im Sa«ze« 60, zum Preise von 4 Mk- 25 Pfg. ober 2 Fl 55 Kr. ö- W. Probe-Hefte gratis und franco in allen Buchhandlungen und in de« Expeditionen Berlin W., Potsdamerstr. 38; Wien I. Operngasse 3. Berechtigtes Aufsehen neralpastillen durch ihre Heilerfolge. In ihrer Wirkung auf Beruhigung und Heilung bei catarrhalischen Entzündungen, sei es des Halses, der Brust oder der Lungen, sind sie unerreicht und können als das beste diesbezügliche Heilmittel gelten. Beim Einkäufe von FAYs ächten Sodener Mineral-Pastillen, beachte man, daß die Schachteln mtt dem Zeugmß des Sodener Bürgermeister-Amtes umhüllt sind. Nur solche sind ächt. Erhältl. ä. 85 die Schachtel. [490 Wir empfehlen hiermit unser reich ausgestattetes Lager von Gasbrlenchtnngs - Gegenstände« aller Art, als Kronleuchter (in den gangbarsten Metallausführungen, Glas u. s. w.), Ampeln, Lyren, Wandarmen u. s. w. in verschiedenen Stilformen und bewährter Ausführung, ächte Siemens- und Wenham- Lampen, bie neuesten Auer'schen Gas Glühlichte — Jeder Glühkörper wird mit dem Preßgas Apparat vorbereitet — (Haupt- Niederlage der Deutschen Gasglühlicht-Actieu- Gesellschaft in Berlin), sowie Gas-Koch- and -Kesiapparate in den zweckmäßigsten "Construclionen für häusliche und gewerbliche Zwecke. Die Lampen u. Apparate können in unseren Ausstellungsräumen in Betrieb gezeigt werden. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. 100 XXXXXXXXXXXX8XXXXXXXXXXXX 660 XXXXXXXXXXXX8XXXXXXXXXXXX Dr. Walther Stein u. Frau Ulli, £ geb. Colsman. £ Giessen, den 20. Januar 1894. W Die glückliche Geburt eines prächtigen Mädchens beehren sich anzuzeigen Reich,bUnk-DiScout 4 pEt. - Frankster Bavk-DiScont 4 pEt. ®