jungen, Ber,u oermtetben 4 jjLwbbJir ttt?~®a?t'nmern’^ nWTlenantW unb &» 8b£T ^mittlGM 5 ofm. 'biS ium 2Q| 1 vavliltenlogis unb imT ‘Munbka.’J ^büBMMhk l>öf!Me5i7TSrt 1 oberm Stock lu imn. n per 1. -pril u'ver- lküchstrastL Stock, 6 Zimmr, tzabr». Ift pr. 1. Iprtl an ehe >u DttmUhen. MwHt 71, W oetmietben. vebu», Li-btgsttahe 29. h möbl. Zimmer |u »er- Grünbergerstratze M. chöne? Zimmer, mbH. ob. ?rt zu verm. Nrustobl 1t möblirte Zimmn zu oet- Lirchenplatz 15. itte Zimmer ju otrudeltä Pension- Asierweg 2. iU Zimmer, event- mit iuMen. »HLvser, MSuiburg 7. jtöuner für 1-2 anflinb. ein mN. Zimmer inner flnbengaffe 1. aittj mit oder ohne Kob' der Stabt alibalb, tarnt lUfflttlb zu oevmWn- rer EMb. b. Bi. _ ttaum mit Stallung fol. , Nähere? Itefmott 3 i Hausen Ri» zu verkafe»- — »«gast X-5, tiltrt Stock, 1 auch 5 W Wf,L tifBetW tu, »oid> unb ew*1 ifet, Resst«»- St**« ^vMptN unb •*<** leberieltabgeboKb^ , Rothenberger im rjn«r®*W“ angdauft. 1 » W'i-u" y nehr t StfS«- hrung- ;nd We,e 1 6v- 2398 I. h- 12H Tonnkrstag den 22. März ErKcs Blatt. Rr. 68 Gießener Anzeiger Kmerak-Unzeiger. I Die Äießrner I.mikteaSktlter wrrdm brni Anzeiger wdcheullich brrtmal bkigelegk. Ter -iehener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags 1894 vierteljähriger Asonnementspreit r 2 Mark 20 Psg mit Bringerlohn. Durch die Post dezogeir 2 Mark 50 Pf,. Nedacnon. Srpediti»« und Druckerei: -chulstrake Ar.7. Fernsprecher 51. 2lßnts- und Zlnzeigeblutt für ben Tiveis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. -g» ' ' ---------------- - Hratisbeitage: chießener Kamitienßkätler. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „(Biefcencr Anzeiger" entqeqeu. Arntliche»d Theil. Bekanntmachung, Amtstage des Grobherzoglichen Krei-amts Gießen betreffend. Die unterzeichnete Behörde wird Samstag den 7. April 1894, von Vormittags 8’/a Uhr an, einen Amtstag im Nathhause zu Grünberg abhalten und wird den Kreis-Eingesessenen aus den Amtsgerichts-Bezirken Grünberg, Homberg und Laubach anheimgestellt, etwaige Anliegen in diesem Termine vorzubringen. Gießen, den 20. März 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, 20. März 1894. Betr.: Wie vorher. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der in den Amtsgerichtsbezirken Grünberg, Homberg und Saubach gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen laffen. v. Gagern. Gießen, 20. März 1894. Betr.: Die trigonometrischen und topographischen BermeffungS- arbeiten des Generalstabs im Jahr 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen •* die Gresch, vürgerrrreistereie« des Kreises. Nachstehende von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz und der Finanzen erlassene „offene Ordre" theileu wir Ihnen zur pünktlichen Nachachtung hierdurch mit. v. Gagern. Die trigonometrischen VermeffungSarbeiten des General- stabS der Armee werden sich in diesem Jahre — von Mitte April ab — auch auf daS Gebiet des Großherzogthums erstrecken. Dieselben werden in Beobachtungen I. Ordnung aus dem Signal Hupp bestehen. Die bei den Arbeiten fungirenden Dirigenten, Offiziere, Trigonometer und HülfStrigonometer werden unter dem Befehle des stellvertretenden Chefs der trigonometrischen Ab- rheilung der Königlich Preußischen Landesaufnahme Herrn Oberstlieutenants von Schmidt vom Nebenetat des Großen GeneralftabS ä la suite des Generalstabs der Armee stehen. Da zur Ausführung dieses gemeinnützigen und wissenschaftlichen Unternehmens die Mitwirkung der Grundeigen- thümer und Eingesessenen, der Geistlichen und Verwaltungsbehörden, namentlich auch der Forstbeamten, in den betreffenden GebietStheilen erforderlich ist, so werden die genannten Behörden und Personen hierdurch ausgefordert, zur Förderung der erwähnten Arbeiten auch ihrerseits kräftig und eifrig mitzuwirken. Die dem Herrn Oberstlieutenant von Schmidt sowie dem ihm unterstellten Personal zu gewährenden Hülfsleistungen bestehen vorzüglich in Folgendem: 1. Bei Besichtigung der Gegenden sind auf Verlangen Führer, welche dieselbe genau kennen und sonst wohl unterrichtet sind, gegen ortsübliche Zahlung zu gestellen. 2. Bei Quartierwechseln oder sonstigen dienstlichen Veranlassungen haben die Grobherzoglichen Bürgermeistereien dem Herrn Oberstlieutenant von Schmidt sowie dem ihm untergebenen Personal auf Verlangen MiethSfuhrwerke gegen eine billige, die ortsüblichen Preise nicht überschreitende Vergütung, die sofort baar bezahlt werden wird, zu beschaffen und überhaupt für ihr schnelles und sicheres Fortkommen zu sorgen. 3. Die Beamten, besonders Forst- und Baubeamten, sowie die Bürgermeistereien, welche sich im Besitze von Karten und Aufnahmen solcher Gegenden befinden, die daS zu vermessende resp. recognoScirende Terrain in sich faßt, werden hierdurch angewiesen, dieselben dem Herrn Oberstlieutenant von Schmidt sowie den ihm unterstellten Dirigenten, Offizieren, Tr^gonometern und HülfStrigonometern, auf Erfordern zur Einsicht und allenfalls nöthigen Copirung mitzutheilen, auch den commandirten Trigonometern die erforderlichen Notizen zur Anfertigung genauer statistischer Bemerkungen so ausführlich als möglich zu geben. 4. Gegen Vorzeigung dieser Offenen Ordre sind sowohl Herr Oberstlieutenant von Schmidt, als auch die Dirigenten, Offiziere, Trigonometer und HülfStrigonometer, überall, wo sie eS verlangen werden, für sich und ihre Diener resp. Burschen, die rationsberechtigten Offiziere auch noch für ihre Pferde, mit geeignetem Quartier und entsprechender Verpflegung zu versehen. Für diese Leistungen hat von den Betreffenden unmittelbar eine angemessene Bezahlung zu erfolgen. Die Fourage für die Pferde der rationsberechtigten Offiziere ist gegen die vorschriftsmäßige Quittung herzugeben. Ueberhaupl wird erwartet, daß dem Herrn Oberstlieutenant von Schmidt und dem gesammten ihm unterstellten Personal alle anderen Hülfsleistungen, deren sie zur Beförderung und Erleichterung ihres Auftrages bedürfen werden, gewährt werden und es wird insbesondere zu den Grundbesitzern, Geistlichen und allen Einwohnern überhaupt das Vertrauen gehegt, daß sie mit Bereitwilligkeit deren Wünschen entsprechen und dadurch zur Erleichterung deS nützlichen Zwecks dieser Unternehmung beitragen werden. Darmstadt, dkn 5. März 1894. Großherzoglich Hessisches Ministerium des Innern und der Justiz. (L. 8.) gez. Finger. Großherzoglich Hessisches Ministerium der Finanzen. (L. 8.) gez. Weber. Offene Ordre für den stellvertretenden Chef der trigonometrischen Abtheilung der Königlich Preußischen Landesausnahme Herrn Oberstlieutenant von Schmidt vom Nebenetat des Großen GeneralftabS ä la suite des GeneralftabS der Armee, sowie die demselben untergebenen Dirigenten, Offiziere, Trigonometer und HülfStrigonometer, an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die Grundbesitzer, Geistlichen ic. und die bei der Landesverwaltung angestellten Grobherzoglichen Beamten. Gießen, den 20. März 1894. Betr.: Das Behüten der Wiesen. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen M die Großh. Bürgermeistereien des Kreise-. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß das Behüten der Wiesen nach der Wiesenpolizeiordnung für den Kreis Gießen vom 1. April an untersagt ist. Sie wollen die Schäfer hierauf aufmerksam machen und die Feldschützen ^strengstens anweisen, etwaige Uebertretungen zur Anzeige zu /bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls angewiesen, bei Zuwiderhandlungen gegen dieses Gebot Anzeige zu erheben. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend die Nebenbahn Grünberg—Londorf; hier Geländeerwerb. Die planmäßigen Grenzen des Bahnkörpers der Nebenbahn Grünberg—Ändorf werden gegenwärtig wieder abgepflöckt, weil mit dem Geländeerwerb sofort begonnen und auch der Bau unmittelbar danach in Angriff genommen werden soll. Wir empfehlen den Besitzern der betreyendeu Grundstücke, die zum Bahnbaue erforderlichen Geländetheile in diesem Frühjahre nicht mehr zu bestellen; die Abpflöckung ist sorgfältig zu schonen und unterliegen Beschädigungen derselben der gesetzlichen Strafe. Gießen, den 20. März 1894. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. ____________ Gießen, den 20. März 1894. Betreffend wie oben. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien Grünberg, Beltershain, Geilshausen, Kesselbach, Londorf, Lumda, Odenhaufen und Stangenrod. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auch ortsüblich publiciren. v. Gagern.___________________ Bekanntmachung, betr. die Umlage der land- und forstwirthschaftlichen Berufs- genossenschaft für das Großherzogthum Hessen. Die Umlage der land- und forstwirthschaftlichen Berufs - genossenschaft für 1893 beträgt 301538 Mark 88 Pfennig (136 516 Mark 63 Pfennig für Unfallentschädigungen, 102387 Mark 47 Pfennig als Anlage zum Reservefonds I und 62634 Mark 78 Pfennig Verwaltungskosten). Da sich die Gesammtfumme der beitragspflichtigen Steuerlaprtalien auf 13 748 342,89 Mark (8019 866,7 Gulden) beläuft, ergibt sich ein Ausschlag von 2,193 Pfennig auf die Mark Steuerkapital (3,760 Pfennig auf den Gulden). Es wird dies gemäß § 19 der Verordnung vom 11. Juli 1888 unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Erhebung dieser Umlage demnächst in einem Ziele unter Zusendung besonderer Anforderungszettel gemeindeweise stattfinden wird. Darmstadt, den 1. März 1894. Der Vorstand der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft. Nover, Regierungsrath. Deutscher Reich. Berlin, 20. März. Kaiser Wilhelm hat am Dienstag Vormittag 8 Uhr 25 Min. vom Bahnhofe Friedrichstraße in Berlin aus feine Reise nach Abbazia angetreten, woselbst die Ankunft in den ersten Nachmittagsstunden deS Mit- woch erfolgen sollte. Die Reiseroute ging, wie schon bei her Fahrt der Kaiserin und der kaiserlichen Kinder, über BreSlau, Oderberg, Wien. DaS Gefolge des Kaisers besteht auS den Herren Oberhof- und HauSmarschall Graf zu Eulenburg, General ä la suite und Commandant deSHauptquartiers Geneial- major v. Plessen, Leibarzt Generalarzt Dr. Leuthold, Flügeladjutant Oberstlieutenant Freiherr v. Seckendorff, Comre- admiral und Chef deS MarinecabinetS Frhr. v. Senden-Bibran, Flügeladjutant und Abtheilungschef im Militärcabinet Oberst v. Lippe und kgl. Gesandter Graf Philipp zu Eulenburg, letzterer für das Auswärtige Amt und das Geh. Civilcabinet des Kaisers. Demnach befindet sich diesmal der Geheime LegationSrath v. Kiderlen Wächter nicht mit im Gefolge deS Kaisers, obwohl es ursprünglich geheißen hatte, Herr v. Kiderlen Wächter würde den Monarchen auch nach Abbazia begleiten. Vielleicht, daß die „Kladderadatsch"-Affaire ihre Wirkung nun doch auf die Stellung dieses vielgenannten hohe« Beamten auSzuüben beginnt. — Wieder einmal gehen Gerüchte von einem angeblich bevorstehenden Kanzlerwechsel um. Der Reichskanzler soll in vertrauten Kreisen seine Absicht kundgegeben haben, in absehbarer Zeit nach dem Inkrafttreten deS deutsch-russischen Handelsvertrages auS seinem Amte zu scheiden. Ob sich aber Graf Caprivi in der That mit ernstlichen MckirittSgedanken trägt, möchte denn doch zu bezweifeln sein, er hat ja erft jüngst im Verlaufe der Reichstagsdebatten über den deutsch- russischen Handelsvertrag wiederum erklärt, er würde auf seinem Posten auSharren, so lange dies der Kaiser wünsche« sollte. Kaiser Wilhelm denkt jedoch offenbar einstweilen gar nicht daran, sich nächstens von seinem ersten politischen Be- rather zu trennen; gerade die letzter Tage erfolgte Auszeichnung des Kanzlers durch Verleihung der Kette zum Hohen- zollernschen Hausorden kann als ein Beweis dafür betrachtet werden, daß der leitende Staatsmann des Reiches sich fort- gesetzt deS allerhöchsten Vertrauens erfreut. — Der deutsch-russische Handelsvertrag ist am Dienstag, Morgens 8 Uhr, in Shraft getreten, womit der Zollkrieg zwischen Deutschland und Rußland von selbst fein Ende gefunden hat. Mögen sich nun die Hoffnungen verwirklichen, welche Deutschlands Handel und Industrie auf daS neue Vertragswert mit Rußland setzen. Neueste Had?richten. WolfiS telegraphtscheS Korrespondenz- Bureau. Berlin, 20. März. Wie der „Reichsanzeiger" meldet, trat die zur Berathung der Ausnahmebestimmungen zur Regelung der Sonntagsruhe in Rohrzuckerfabriken, Zuckerrasfinerten, Melasseentzuckerungsanstalten einberufene Versammlung der Interessenten heute unter de« Vorsitz deS UnterstaatSfecretärs Rottenburg zusammen. An der Besprechung nahmen außer Vertretern des Reichsamtes des Innern und deS preußischen Handelsministeriums, sieben Gewerbeaufsichtsbeamte, 14 Arbeitgeber und 21 Arbeiter Theil. Berlin, 20. März. Die Auswechselung der Ratificationen zu dem russischenHandelsvertrag fand heute Vormittag im Auswärtigen Amte durch den StaatS- fecretär Marschall und den Botschafter Schuwaloff statt. Bonn, 20. März. Die Kaiserin Friedrich traf heute Nachmittyg zu mehrtägigem Aufenthalt bei der Prinzessin von Schaumburg hier ein. Tnri«, 20. März. Kossuth ist heute Abend 11 Uhr gestorben. Depeschen de« Bureau „Herold*. Berlin, 20. März. Der Kaiser hat gestern Abend den Polizeihauptmann und bisherigen Stellvertreter des Commandeurs der Schutzmannschaft, Krause, zum Polizeioberst und Commandeur der Berliner Schutzmannschaft ernannt. Berlin, 20. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das besetz, betr. die Aenderung des Gesetzes über den Unterstützungswohusitz und die Ergänzung des Strafgesetzbuches. Berlin, 20. März. Die „Vosfische Ztg." leitartikelt über den bevorstehenden Rücktritt Bennigsens, indem sie ausführt, es ist sicher, daß spätestens im Herbst Bennigsen seine politische Thätigkeit einstellt, das Staatsamt aufgibt. Er beabsichtigt, weite Reisen zu machen und einen seiner Söhne in Dar-es-Salaam zu besuchen, v. Bennigsen geht nicht etwa aus Altersrücksichten, sondern weil er die Ueber- zeugung gewonnen hat, daß er angesichts der jetzigen Gestaltung der politischen Parteien, angesichts der Fragen, welche ohne zureichenden Grund in den Vordergrund der Erörterung gedrängt sind, angesichts des nicht mehr ungetrübten Einvernehmens seiner Parteigenossen zukünftig keinen maßgebenden Einfluß auf die Entwickelung der politischen Dinge in seinem Sinne werde ausüben können. Berlin, 20. März. Wie verlautet, wird der deutsche Botschafter General v. Werder bei seiner Rückreise nach Petersburg einHandschreibendesKaisers als Antwort auf das Schreiben des Czaren überbringen. Berlin, 20. März. Der „Retchsanzeiger" meldet: Mit Genehmigung des Kaisers ist behufs anderweiter Organisation der Verwaltung des südwestafrikanischen Schutzgebiets der zur Dienstleistung beim Auswärtigen Amt commandirte Major Leutwein bis auf Weiteres mit der Wahrnehmung der Geschäfte eines Landeshauptmanns beauftragt worden. Danzig, 20. März. Heute Mittag hat im Beisein des Reichskanzlers Grafen Eaprivi, der Minister v. Böttcher und Thielen, des Oberpräsidenten v. Goßler, des commandirenden General Lentze, der Spitzen der C'vll- und Militärbehörden Danzigs und anderer angesehener Persönlichkeiten der Stapellauf des auf der Schtchau'schen Werft im Auftrage des Norddeutschen Lloyd gebauten Dampfers „Prinz-Regent Luitpold" stattgefunden. Die Taufe vollzog im Auftrage des Prinz Regenten Luitpold der bayerische Gesandte Graf Lerchenfeld. Wien, 20. März. Da eine Bestattung Kossuths auf Regierungskosten infolge des entschiedenen Widerstands der Krone ausgeschlossen scheint, beabsichtigt man, die Kosten zu den National-Feierlichkeiten durch öffentliche Sammlungen zu bestreiten. Prag, 20. März. Die Angeklagten Kriz, Dolezal und Dragoun im Mrva-Prozeß wurden zu zehn Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Czizec, Woitesch und die Frau Kriz sind freigeiprochen worden. Abbazia, 20. März. Gestern Nachmittag machte die deutsche Kaiserin mit den drei ältesten Prinzen eine Spazierfahrt nach Lovrana, woselbst das Fest des heiligen Joseph, des Landespatrons vom Küstenlande, gefeiert wurde. Die ganze Bevölkerung von Lovrana vergnügte sich mit Spiel und Tanz. Trotz der Bora war die Luft belebend und anangenehm. Für heute wurde in Abbazia Hosprediger Frommelt aus Berlin erwartet, welcher während der Anwesenheit der kaiserlichen Familie den Gottesdienst abhalten soll. Anläßlich der morgigen Ankunft Kaiser Wilhelms sind bereits die Bahnhöfe Mattuglia und Fiume festlich geschmückt. Abbazia, 20. März. Am Ostermontag veranstalten die hiesige Bürgerschaft und das Kurcomite ein großes Ballfest zu Ehren der deutschen Marine. Rom, 20. März. Der Fremdenzufluß zu dem bevorstehenden Osterfest ist außergewöhnlich groß. Der zur Zeit hier tagende Mediciner-Congreß erfreut sich lebhafter Betheiligung. Sofia, 20. März. Die Besserung in dem Befinden der Fürstin schreitet fort. Die Fürstin reist noch in dieser Woche nach Schloß Ebenthal in Ntederösterreich. Paris, 20. März. Nach einer Meldung der „Lanterne" ist gestern in Poissy ein Deutscher wegen Spionage verhaftet worden und zwar in dem Augenblicke, in welchem er einen Bauern über die Fortificationen der Umgegend aus- frug. Bei dem Verhafteten sind französische Karten und Pläne gefunden worden, außerdem Papiere auf den Namen Ward lautend. London, 20. März. Die „Times" veröffentlicht einen viel bemerkten Artikel John Powels, der ausführt, die Marinearbeiten müßten rasch zu Ende geführt werden. Powel verlangt vor allem baldige Beendigung der Arbeiten auf Malta und Gibraltar. Zum Schluß des Artikels heißt es: „Wir müssen es möglich machen, daß wir uns der Seestärke alliirter und sogar neutraler Staaten versichern. Unsere Diplomaten dürfen diese Seite der Frage nicht außer Acht lassen. London, 20. März. Bei der Jahresfeier der Kommune seitens der Revolutionäre hielt Louise Michel eine lange Rede, in welcher sie betonte, die Gesellschaft sieche langsam dahin, bald werde es Zeit, sich auszuraffen und dem kranken Zustand em vollständiges Ende zu machen. Unter den Rednern befand sich auch der geflüchtete Redacteur des „Socia- list", E. Werner aus Berlin. Petersburg, 20. März. Die „Nowoje Wremja" schreibt zu der neulichen Bemerkung des Abgeordneten Liebermann von Sonnenberg im deutschen Reichstage, daß Deutschlands Ansehen durch den russischen Handelsvertrag herabgesetzt werde, diese Meinung könne auf Rußland nicht angewendet werden, denn hier sei gerade das Gegenlheil der Fall. Rußland sei über den nunmehrigen zehnjährigen wirthschaft- lichen Frieden aufrichtig erfreut und fei Deutschland für sein Entgegenkommen dankbar. Verhandlungen der Ersten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 20. März 1894. Die erste Kammer der heffischen Stände trat heute Mittag um 12 Uhr unter dem Vorsitz des zweiten Präsidenten, des Grafen zu Solms-Laubach, zu einer kurzen Sitzung zusammen. Vor Eintritt in die Tagesordnung machte der Präsident dem hohen Hause Mittheilung, daß der erste Präsident im Namen der Kammer Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog am 24. Januar, anläßlich dessen Verlobung, die besten Glückwünsche des hohen Hauses Überbracht habe. Sodann findet zunächst die Vereidigung und Einführung des Grafen zu Leiningen statt, welcher von dem ihm verfassungsmäßig zustehenden Recht, Sitz und Stimme in der Ersten Kammer zu haben, Gebrauch gemacht hat. Rach Erledigung einiger Mittheilungen tritt die Kammer, nachdem sie einem Dringlichkeitsantrag zugesttmmt, in die Berathuug des vorliegenden Gesetz-Entwurfs, betreffend die Beschaffung von 3 580 000 Mark für die Landes Creditkaffe. Der Gesetz-Entwurf wird einstimmig genehmigt. Ferner bewilligt die Kammer den Betrag von 115 181,69 Mark für Erbauung einer Bahn von Friedberg nach Hanau, desgleichen 4250 Mark als erste Rate zur Verbesserung des Dampfbootes „Hassia" und genehmigte einstimmig die Prorogation des Finanzgesetzes auf zwei Monate. Damit war die Tagesordnung erledigt und vertagte sich das Haus bis nach Ostern. Cocales ttttfc provinzielles. Hießen, den 21. März 1894. ** Gefchichtsverein. Ueber die Feiertage und während der Ferien bleibt das Museum des Geschichtsvereins geschlossen. ** Die Generalversammlung des Knnstvereins für das Großherzogthnm Heffen fand am vergangenen Samstag in Darmstadt statt. Als Vertreter deS Zweigvereins Gießen nahm Herr Oberbürgermeister Gnanth an den Verhandlungen Theil. Der Verein hatte am Ende des Vorjahres 1007 Mitglieder mit 1061 Anteilscheinen (gegen 1032 bezw. 1088 zu Ende 1892). Der Zweigverein Gießen hatte 124 Mitglieder. In der Kunsthalle zu Darmstadt waren im vergangenen Jahre 535 Oelgemälde und Pastellbilder, 61 Aquarelle, 155 Zeichnungen und 3 Sculpturwerke ausgestellt,- an der Ausstellung der für den Turnus bestimmten Kunstwerke nahm u. A. auch Gießen mit 170 Nummern Theil. — Die Rechnung für 1 8 9 3 ergab eine Gesammt- einnahme von 48 896,95 Mk., darunter 10 670 Mark Mitgliederbeiträge, eine Gesammtausgabe von 45 438,54 Mark, darunter 4116,60 Mk. für zur Veretnsoerloosung angekaufte Kunftgegenstände, 2760,26 Mk. Ausstellungskosten u. f. w. Bei Fonds A (Ankäufe zur Verloosung) hat eine Ueberzahlung von 692,43 Mk. stattgefunden,- bei Fonds B (Anschaffung eines Vereinsblattes) sind 576,20 Mk. in 1894 zu übertragen; der Fonds C (Ansammlung eines Betrags zur Widmung von Kunstwerken zu öffentlicher Bestimmung) hatte Ende 1893 einen Bestand von 9357,80 Mk. Nach alledem verbleibt in den drei genannten Fonds ein Vorrath von 9241,57 Mk., wozu noch die zu erwähnenden Bestände des Betriebscapitals (2000) und des Baufonds (24011 24) hin- zutreten und somit ein Betrag von 35 252,81 Mark entsteht, dessen größter Theil zum Ankauf von Werthpapieren verwendet wurde und dessen kleinster Theil mit 3458,41 Mark als Baarvorrath vorhanden ist. — Im Voranschlag für 1894 sind in Einnahme und Ausgabe 18000 Mark, darunter 10 550 Mark Mitgliederbeiträze, bei der Ausgabe zum Ankauf von Kunstgegenständen für den Verein 3018,75 Mk., Ausstellungskosten 2750 Mk., für Vereinsblätter 1739,12 Mk. u. s. w. vorgesehen. — Die Frage, ob für die Vereine in Gießen, Offenbach und Worms Heuer ein Vereinsblatt gegeben werden solle, wurde von den anwesenden Vertretern dieser Vereine, den Herren Oberbürgermeister G n a u t h , Baurath Raupp und Fritz Dörr, bejaht und die Ausgabe eines solchen für die genannten Vereine einstimmig beschlossen. ** Verhaftung. In verflossener Nacht wurde einem Kutscher in dem Hofe einer Wirthschaft die Uhr aus der Westentasche gestohlen. Zwei Knechte, die sich neben ihm befanden und des Diebstahls dringend verdächtig sind, wurden verhaftet. — Ferner wurde ein junger Mann auf Requisition des Gerichts zur Strafverbüßung und einer wegen Bettelns verhaftet. ** Alarm. Heute Morgen 6 Uhr wurde die hiesige Garnison alarmirt. Das Regiment rückte darauf zum Felddienst aus. B. Gießener Freiw. Feuerwehr. Innerhalb kurzer Zeit hielt gestern Abend die Gießener Freiw. Feuerwehr die vierte Generalversammlung wegen vorzunehmender Vorstands-Ersatzwahl ab. Infolge Ablehnung der Charge des ersten Haupt' mannes durch Herrn Wieg and t war eine Neuwahl des ersten Hauptmannes erforderlich. Anwesend waren 64 Mitglieder. Der zweite Hauptmann, Herr Gail, eröffnete die Versammlung mit Verlesung eines Schreibens der Großh. Bürgermeisterei Gießen, in welchem der Vorstand aufgefordert wurde, eine geeignete Persönlichkeit als ersten Hauptmann in Vorschlag zu bringen. Im Namen des Vorstandes schlug Herr Grün hierauf den bisherigen zweiten Hauptmann, Herrn Gail, vor. Von Seiten des Herrn Stadtraths Petri wurde Herr Wagnermeister Faber in Vorschlag gebracht. Zum ersten Hauptmann wurde hierauf Herr C. Gail mit 46 Stimmen gewählt, 8 Stimmen fielen auf Herrn Faber, zersplittert waren 10 Stimmen. Die durch dieses Ergebniß nothwendig gewordene Wahl eines zweiten Hauptmannes fiel auf Herrn Wiegandt. Zum Beisitzer wurde an Stelle^ des freiwillig zurückgetretenen Herrn Heck Herr Schneider ( gewählt. *• Erfindung eines Gießeners. Ueber die Bewältigung eines Brandes mittelst einer von Dr. Heinrich Weidig (alias Ronftadt) einem Gießener, erfundene und patentirte Feuerspritze, schreibt die New Jersey Freie Zeitung zu Newark, N. N / unterm 23. Februar d. I.: Gestern Morgen um 11 Uhr wurde die Feuerwehr von Kasten 516 alarmirt. Ein Gebäude der Celluloid Varntsh Co. stand in Flammen. Nächst zu dem brennenden Gebäude stand das Lagerhaus für Schießbaumwolle und ist es jedenfalls dem prompten Eingreifen der Feuerbrigade der benachbarten Cooper'schen chemischen Fabrik, die volle 10 Minuten vor dem Erscheinen der Feuerwehr bereits ihre „Columbia Engine" in Thätigkeit hatte, zu verdanken, daß eine gefährliche Explosion verhütet wurde. Die kleine Maschine hielt nicht nur das Schießbaumwolle-Lagerhaus flammenfrei, sondern hatte auch das brennende Gebäude so unter Controlle, daß für die Dampfspritzen nur noch die Beendigung der Arbeit, die etwa 3 Minuten in Anspruch nahm, übrig blieb. Die „Columbia Engine", die bereits im September vorigen Jahres dem Chemiker der Cooper'schen Werke, Dr. Weidig, patentirt wurde, hat sich bet dieser Gelegenheit zum ersten Male und in vorzüglicher Weise in der Praxis gezeigt und sollte von Seiten der Feuer-Commiffäre der neuen Spritze volle Aufmerksamkeit zu Theil werden. ** Militärisches. Die „Köln. Ztg." theilt über die Verminderung der Belastung und die Uniformänderung der Infanterie auf Grund von an maßgebender Stelle eingezogener Erkundigung mit, daß die getragenen Patronen auf 120 Stück, das Schanzzeug auf 50 Stück für die Compagnie, die eiserne Portion auf zwei Tage festgesetzt worden ist. Versuchsweise angeordnet ist eine Ummodelung des Tornisters mit einem festen Traggestell in einen weiten Rucksack. Zu den Detailtheilen der Ausrüstung ist grundsätzlich Aluminiumbronze verwandt. Es ist beabsichtigt, den Waffenrock zur Aufnahme einiger Patronen einzurtchten. An Stelle des Seitengewehrs erhält der Mann ein Bajonnet, wie die russische Infanterie. Von einer Uniformirung nach österreichischem Muster kann keine Rede sein. Die Angaben, an Stelle des Mantels solle die Litewka eingeführt werden, darf als irrig bezeichnet werden. ♦* Biswarck-Adrefse. Zur Überreichung der Adresse an den Fürsten am 30. März sollen nach dem in Mannheim gefaßten Beschlüsse 12 Damen designirt werden, aus jeder der drei hessischen Provinzen eine. Die vierte soll auS Worms, von wo der eigentliche Anstoß zu der Adresse ausging, genommen werden. Für die Provinz Starkenburg, in welcher die Adresse 18 523 Unterschriften erhielt, wurde Frau Lilli Wolfskehl in Darmstadt bestimmt. Außer der Adresse wird dem Fürsten auch ein Ehrengesr enk, bestehend aus einem Sortiment auserlesener Weine, übergeben. Die finanzielle Seite der Angelegenheit ist eine sehr günstige und dürste nach Abrechnung der Kosten noch ein ziemlicher Betrag übrig bleiben, der als Beitrag zur Erbauung eines Bismarck- thurmes bei Göttingen verwendet werden soll. Das der Adresse beizulegende Gedicht ist von Frau Berthold in Speyer versaßt. Die Abbildungen der Cassette, welche die Adresse aufnimmt, zeigen u. A. die Dome von Mainz und Worms, sowie die Ruine Starkenburg und die des Gleibergs bei Gießen. ** Strafrechtliche Verfolgung gewissenloser Familienväter. Mit dem 1. April d. I. tritt die neue Bestimmung deS Strafgesetzbuches in Kraft, nach welcher solche Familienväter strafrechtlich verfolgt werden können, die in der Lage sind, ihren Angehörigen den nothwendigen Unterhalt zu gewähren, es aber vorziehen, den Verdienst für sich zu behalten und die Familie der Armenverwaltung zu Überlassen. Die Armen - Verwaltungen werden ohne Zweifel mit aller Scharfe gegen die pflichtvergessenen Ehemänner und Väter vorgehen, wenn diese der an sie demnächst ergehenden Aufforderung zur Versorgung ihrer Angehörigen nicht nachkommen. ** Laudwirthschaftliches Genoffenschaftsweseu. Der dermalen größte allgemeine deutsche Genossenschaftsverband ist nach Jhrigs „Jahrbuch der deutschen landwirthschastlichen Genoffenschaften" der unter Leitung des Großherzoglich Hessischen Kreisrathes und Landtagsabgeordneten Wilhelm Haas zu Offenbach a. M. stehende „Allgemeine Verband der landwirthschastlichen Genossenschaften des deutschen Reiches". Dieser im Juli 1883 errichtete allgemeine Verband bezweckt: a) die Vertretung und Wahrung gemeinsamer Interessen; b) die Ausbreitung des Genossenschaftswesens auf landwirth- schaftlichem Gebiete; c) die Ausbildung der Verfassung und die Förderung aller gemeinfamen und besonderen Angelegenheiten, die Berathuug der zugehörigen Verbände und Genossenschaften in allen Zweigen des Genossenschaftswesens und die gegenseitige Unterstützung im Geschäftsbetriebe. Der Allgemeine Verband, über dessen Organisation, Zweck und Grundsätze in dem Landwirthschastlichen Genossenschaftskalender (herausgegeben von Anwalrschaftssecretär Jhrig-Offenbach) eingehend berichtet wird, umfaßt zur Zeit 20 Verbände. Denselben gehören zur Zeit an: 16 Centralgenoffenschaften, 551 Kreditgenossenschaften (Spar- und Darlehenskassen), 713 Rohstoffgenossenschaften (landwirthschaftliche Konsum- Vereine), 554 Molkerei-Genossenschaften, 34 sonstige Genossenschaften. Zusammen 1868 landwirthschaftliche Genossenschaften mit rund 150000 Mitgliedern. ** Zuterualioualer Aerzte Cougreß. An dem in R o« stattfindenden internationalen Aerzte - Kongreß werden von hessischen Aerzten Geh. Medicinalrath Dr. Pfeiffer, Geh« Ober-MedicinalrathDr. N e i d h a r d und Geh. Rath Dr. Weber Theil nehmen. A Aus dem Ohmthal. 20. März. In den Fruchtpreisen ist eine bemerkenswerthe Verschiebung der sonstigen Preisstände eingetreten. Während der Doppeleentner Korn mit 14,60 Mark im Durchschnitt bezahlt wird, kostet der Doppeleentner Weizen nur 14,40 Mark. Im Gewöhnlichen SS» wie!» 1 n. Meld, Aladerschule ndertrt «d W M(t*< * 1 U -- Mdroi«»*:" 2D0 Mark wieder § Oder-Sorg des Brechens von Mtnüipf mit Mtmnberger W bis 1760. § Lauterbach .ßglich des Ersa roorbtn; derselbe debungSbezirle fl1 MmMrs,, Bai Bermuthshain, ( mW, Grebenha! Zahmen, Fibesha Nieder-Moos, Obi wegen und Stein! Hain fnr sich. Fü von Lortheii. 87 138 32 § Freieasteilli ledigen, 73 Jahre man heute aus d nor. Was den f Acht festgestellt. W. Cbtt-Ö licher Ungliickssc Der hiesige Fas! bringen, aber da Herrn los, welch durch den Ochse an dem Auskov bah der Ochse se sich Niemand me ei abgeschasit. D ganz frommen Ti zugleich liefert bei olle $afeloifen n Stange einigen Msr ist der \M bändigen, denn er Stange autzgM Darmstadt, 2 sa°d das Leichenb den Folgen feine- Lieutenants Qtto . }Ug fetzte sich vom Bewegung: Die ( 1 dserd und eine Ab p^ade, iobann bei M«' tta„ auf Ä!"; 1 "" d-°> ®t»ihn8| q ^Heilung A N. Xt f,4 ä"?*0'51' "°d «h, Mintn •y$?S Hohertvald tl- \ »'ÄS- 8?- $Ne ieiSn "" °- 8b ’S M, ’19-1 g'ttuno A« 5 N ft«m jn\llaW mb iM ? a®"a. ibattenj J'**** 4«»« ngine" xÄS Erolns» ^ '^tt x 1'on verhüt« ,V aRtnute8 in mMngV, die cm Chemiker der /urde, vorzüglicher Seilen btt ^vsverksamkeit zu nh AE üb« die ?b blt 8tunb von an ma6, n0 «it. datz die «, >°Wug aus Sütztüt !°>-i Tage sest- vrdnet ist eine Um, n Traggestell in eine« beT Ausrüstung ist ®6 ift beaöstchtigt, "ronen einzurtchten. ^onn ein Bajovnrt, Unisomirung nach jein. Dir ‘Än^abtu, i rinMrt werden, chung der Adresse an ) dem in Mannheim t werden, aus jeder Die vierte soll üu8 stoß zu der Adresse Provinz Starkenburg, interschrislen erhielt, adt bestimmt. Auster hrengesrenk, bestehend :ine, übergeben. Dir Ine sehr günstige und ein ziemlicher Betrag uung eines BlSmarik- soll. Das der Adresse d in E>Mr vrri^t. ir Adrch ausnimmt, ,b Worms, sowie die >ergS bei Gtesten. fsenloser 3a*Hitt. ncm fyjtiinaiung M t solche §amilitnoäur bit in Ser Sagt finb, tn&alt zu gem^ren, stch zu bemalten und überlassen. Dir gweisel mit aürr [mannet und Mn wmchst ergehenden gehörigen nicht nach« , lanbwnt')'*“'111*" , dl, ®r*rW« WiewineW“^? ,,in( Strbanb b‘1®'6' ” L aut b** 7d," uel ’efonberen »”9* «„bänbe ""d ®eML u«b®'“7 °Lrs; %s,ä" ^6 ” >1 jM*** m Dvpp kostet der Ott J kostete der Weizen stets mehr als daS Korn. Die schlechte - Cnaütät des diesjährigen Weizens, meist Hervorgei ufen durch eia Beregnen, verursacht diese Preisverschiebung. Am höchsten steht der Hafer im Preise, der durchschnittlich mir 17 Mark per Doppelcentner bezahlt wird. Der Grünberger Fruchkmarkt, der in diesem Nachwinter schlecht befahren war, zeigte letzthin wieder einen stärkeren Umsatz. n- Alsfeld, 18. März. Zwecks Errichtung einer Klein- Kinder schule Hal sich hier ein Comitv gebildet, welches in kurzer Zeit so viel erreicht hat, daß bereits daS Local ge- miethet und die Anstellung einer tüchtigen Kindergärtnerin in Aussicht genommen werden konnte. Die Sammlungen bei diesiger Bürgerschaft, sowie die Bewilligung eines angemessenen Zuschusses von Seiten des Stadtvorstandes haben bewiesen, daß das Unternehmen freudig begrüßt wird. Durch eine oor Kurzem von den Schülern hiesiger Realschule veranstaltete declamarorisch - musikalische Unterhaltung konnten dem Comite 200 Mark wiederum zugewendet werden. 8 Oder-Sorg (Kreis Alsfeld), 18. März. Während des Brechens von Mauersteinen fand ein hiesiger Landwinh einen Topf mit altem Geld, österreichische Thaler, Louisd'ors, Württemberger Neun - Kreuzerstücke, aus den Jahren 1750 bi- 1760. § Lauterdach, 18. März. Eine neue Einrichtung bezüglich des Ersatzgeschäfts ift in unserem Kreise getroffen worden, derselbe ist nämlich in diesem Jahre in zwei Aus- dcbungsdezirke getheilt worden. Die südlicher gelegenen Orte Altenschlirf, Bannerod, NösbertS, Vaitshain, Weib-MooS, Bermuthshain, Crainfeld, Fleschenbach, Freiensteinau, Holz« mühi, Grebenhain, Gumpenau, Heisters, Wünschen - Moos, Zahmen, Ilbeshausen, Lanzenhain, MetzloS, MetzloS-Gehaag, Nieder Moos, Ober-MooS, Radmühl, ReichloS, Salz, Schlechtenwegen und Steinfurth bilden einen Aushebungsbezirk Greben- Ijain für sich. Für die Gestellungspflichtigen ist diese Neuerung von Bortheil. § Freiensteinau (Kreis Lauterbach), 18. März. Den lebigen, 73 Jahre alten Landwinh HeinrichRöhrig fand man heute auf dem Speicher des Fruchtbodens erhängt vor. Was den Mann zu dieser That getrieben, ist noch ^icht sestgestellt. Derselbe war ziemlich vermögend. W. Oder-WidderShei», 18. März. Ein sehr bebauen lieber Unglücksfall ist dieser Tage bei uns vorgekommen. Der hiesige Faselhalter wollte den Faselochsen in den Stall [ Gingen, aber daS Thier wurde wüthend und ging auf seinen Herrn los, welcher am Leibe, an der Brust und am Kopfe 'j durch den Ochsen schwer verwundet wurde. Man zweifelt on dem Auskommen deS Verwundeten. Merkwürd-gig ist, daß der Ochse seither stets ruhig und ungefährlich war. Da sich Niemand mehr an daS Thier heranwagen wollte, wurde 11 abgeschafft. Der Unglücksfall zeigt von Neuem, daß selbst ganz frommen Thieren nie vollständig vertraut werden darf,- zugleich liefert der Fall aber auch wieder den Beweis, daß olle Faselochsen mit Nasenringen, an die man eine kurze Stange einhängen kann, versehen werden müßten. Auf diese Weise ift der stärkste und zornigste Ochse mit Leichtigkeit zu j bändigen, denn er folgt jedem Zug und Druck, der mit der Stange auSgeübt wnd, ohne Widerstand zu leisten. Darmstadt, 20 März. Gestern Nachmittag um 5 Uhr fanb daS Leichenbcgängniß des in der Klinik zu Gießen an Den Folgen seines Sturzes mit dem Pferde verstorbenen Lieutenants Otto von Zangen III. statt. Der Trauer- >ug setzte sich vom Bahnhof aus in folgender Ordnung in '-Bewegung: Die Capelle des Felb-Art.-Regts. Nr. 25 zu Pferd und eine Abteilung reitender Artillerie als Trauerparade, , sodann der sechsspännige Militärleichenwagen, an Men Seiten Unteroffiziere, welche Kränze mit Widmungs- 1 Inschriften auf den Schleifen trugen, ein wandelndes Spalier I bildeten. Hinter dem Leichenwagen wurde ein gesatteltes Pferd des Verstorbenen geführt. Nach den Anverwandten und dem Divisionspfarrer folgten sodann die Generalität so- o c das getammte dienstfreie Offiziercorps der Garnison. £,ne Abtheilung Artillerie zu Fuß bildete den Schluß des Zuges, scr sich unter den ergreifenden Klängen der Lrauerdioräle und Trauermärsche spielenden Musik durch die Vheinstiaße, Wilhelminenstraße und Heinrichstraße nach dem Darmstädter Friedhof bewegte. Dort batten sich Se. Königl. Öoheit der Großheizog und Se. Großh. Hoheit Prinz Wil- tdm, sowie zahlreiche Leidtragende emgefunben. Vor dem Friedhof saßen d>e Musiker und die berittenen Artilleristen ab und wurde bann der Sarg von Unteroffizieren und Mannschaften der Batterie deS Verstorbenen zu seiner letzten Rübe« stätte getragen, gefolgt von der ganzen zahlreichen Iraner Versammlung. Am Grabe hielt der Geistliche eine tiefergrei | sende Rede, die allgemeine Rührung hervorrief. Die hierzu bestimmte Abthetlung der Artillerie gab aus ihren langen Armeerevolvern die üblichen Ehrensalven ab und daraus schloß sich unter den Klängen eines ChoralS das Grab über der irdischen Hülle deS unglücklichen jungen Offiziers. nn. Darmstadt, 20. März. Dem Beispiel anderer Ge- | meinden folgend, haben sich nun auch zu Flonheim in I Rheinhessen, Reichelsheim im Odenwald und Roßdorf Orts- , geroerbeoercine gebildet, welche dem LandeSgewerbeverein beigetreten find. Damit umfaßt derselbe nunmehr 58 Vereine j mit über 6000 Mitgliedern. Darmstadt, 20. März. Unsere Residenz wird demnächst 1 eine gar ansehnliche Versammlung in ihren Mauern tagen sehen. I Die StandeSherreu deSDeutschenReiches, die sich I gewöhnlich einmal in jedem Jahre zur Besprechung und Wahrung gemeinsamer Interessen und Angelegenheiten zu • sammenfinden, haben diesmal Darmstadt als Versammlungsort I erwählt und werden sich in den Tagen vom 1. bis 5. April I hier aushalten. In unseren Gasthöfen ist man schon eifrig mit würdiger Unterbringung der Herren beschäftigt, denen für ihre Zusammenkünfte vom Großherzog Räumlichkeiten im Großh. PalaiS am Louisenplatzzur Verfügung gestellt worden sind. A Kain. 20. März. In den Tagen des 10. und 11. Juni begeht hier der Deutsche Buchdrucker-Verein die Feier seines 25jährigen Bestehens und zwar in Verbindung mit der ordentlichen Hauptversammlung und der Jahresversammlung der Deutschen Buchdrucker-Berufsgenossen- schäft. In einem Aufruf ladet der Vorstand die gesammte deutsche Collegenschaft — gleichviel, ob dem Verein angehörig oder nicht — schon jetzt zur Feier des Ehrentags des Deutschen Buchdrucker - Vereins ein. Mainz, als Stadt Johann Gutenbergs, wird eS dessen Jüngern gegenüber gewiß an nichts fehlen lassen und sie herzlich willkommen heißen. Mainz, 20. März. Betreffs der Feier der CharfreitagS richtet die Bürgermeisterei wieder einen Appell an die Bevölkerung, diesen Tag in gleicher Weise und ohne Rück I sicht auf das Glaubens- uod Religionsbekenntniß ass Feiertag ' anzusehen. Mainz, 20. März. Ein junger Mann auS GernSheim, Joh. Heinrich Dann, der sich für den Colonialdienst halte anwerben lassen, ist zu W ind ho e k in Deutsch Sübwesl Afrika gestorben. Derselbe hatte in einem Gefecht gegen b'C Wilboi einen Schuß in die Brust erhalten und ift nun seinen Wunden erlegen. Dann diente früher bei den Pionieren in Metz. Oppenheim, 18. März. Ein Opfer seines Berufs ist der Fährmann Jutzler von der Nachenstation Oppenheimer Wäldchen—Kammerhot — Schufterwörth geworden. I. fuhr am gestrigen Mittag einen Knaben über den Rhein, bei der Rückfahrt scheint er auf irgend eine Weise in das Wasser gefallen und ertrunken zu sein, denn das Fahrzeug wurde führerlos am linken Rheinufer aufgefunden. Der Verunglückte hat als letzten Gang vor seinem Tod eine Prämie von 100 Mk. einkaisirt, welche er für eine Leichenländung verdient hatte. * Die entzückenden Promenadeu-Toiletlen der Kaiserin für Abbazia (schreibt die Berliner „D. Warte") sind echte deutsche Moden und „im Hause", d. h. im kaiserlichen Schlosse selbst, geschneidert worden. Für unsere Leserinnen wird es interessant sein, zu erfahren, daß die Kaiserin selbst bei dortigen Mode- »Warengeschäften ersten Ranges die Einkäufe der Stoffe gemacht hat und daß vierzehn Schneiderinnen unter Aufsicht der Directrice eines dortigen bekannten Modewaaren Bazars in den letzten Wochen die gejammte Reifetoilette der hohen Frau hergestellt haben. Bisher waren es stets Pariser Moden, nach denen für die Kaiserin von dortigen Modistinnen gearbeitet wurde, ebenso wurden die dazu verarbeiteten Stoffe von Pariser Lieferanten bezogen. Diesmal jedoch hat die Kaiserin — wie der „B. L. A." meldet — .sich bei der Hausschneiderei lebhaft beiheiligt und die Moden zu den einzelnen Costümen selbst angegeben. * Frankfurt a. M., 20. März, von der Messe meldet ein Berichterstatter der „Franks. Ztg." Leid und Freud, so z. B, daß die Waaren eines KurzwaarenhändlerS vom Ge- nchlSvollzteher beschlagnahmt wurden. Ferner traf auf dim Juxplatz einen jungen Mann ein Schlaganfall vor Aulregung darüber, daß eine Depesche dem (hnpiänger einen Lottene- ge»)inn von mehreren tausend Mark anzeigte. E'N Kind verlangte an einem Spielwaarenstande eine Puppe, der man bie Haare abnehmen könne „wie der Mama'. Unter schallendem Gelächter der Ohrenzeugen tog die Mama, diS in bie Puppen erröthend, daS enfant terrible von bannen. ♦ Braunschweig, 20. März. Im benachbarten Wend- Hausen explobirre der Kessel derVieweq 'chen Papierfabrik. Sin Arbeiter wurde getöbtet. Der Materialschaden ist bedeutend. * Paris, 20. März. AuS Toulon wird nach hier berichtet: Gestern Mittag stürzte der bei der Scebehörde angestellre Beamte Aequatella bet seinem MittagSmahle plötzlich mit dem Rufe nieder: „Ich bin vergiftet!" Er Der* starb nach wenigen Augenblicken. Der Beamte hatte Seefische gegessen, welche anscheinend vergiftet waren. Die Untersuchung ist eingeleitet. * Danzig, 20. März Heute früh wurden durch einen Erdsturz, welcher anläßlich deS AbgrabenS der Bastion Elisabeth erfolgte, sieben Arbeiter verschüttet. Einer davon war sofort tobt, drei.wurden schwer verletzt, die anderen gerettet. Bei der Redaction eingegangcne Bücher re.: — Die Wiedergeburt der Völker. Monatshefte herauS- flegeben von Dr. med. tilfreb Damm, ÄtcSdaden. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstaltcn (Nr 6921 tm Postcatalog), Preis vierteljährlich 1.50 Mk, einzelne Nummer 50 Pfg. Die Nummern der beiden letzten Jahrgänge sind einzeln oder zu ammen zu beziehen (pro Nummer 50 Pfg.. der Jahrgang 5 Mk.) duich den Verlag von Bruer & Co., Berlin W.) Bülowstraße 54 oder btrect vom Berfafier, Wiesbaden, Frankfurterstraße 42. Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle iu Gießen. 11. Woche. Vom 11. März bis 17. März 1894. Einwohnerzahl: angenommen zu 22100 (incl. 1600 Mann Militär). SterbltchkeitSziffer: 28,23%o bei®. 9,41 nach Ausschl. der Ortsfremder». Kinder A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswär iS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Es starben an: Zusammen: Erwachsene im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Diphtheritis 3 (3) — 3 (3) Lungenschwindsucht 1 1 Mtliartuberculose 1 (1) 1 (1) — 1 O gan. Herzkrankheit 1 1 — — Neubildungen Sonstige benannte 2 (1) 2 (1) — — Krankheiten 2 (2) 1 (!) - 1 (1) Verunglückung 1 CD 1 (1) Selbstmord 1 1 - — Summa: 12 (8) 8 (4) 4 (4) Eingesandt. Gießen, 20. Mär, 1894. Wollte man unserem armen, so schwer hetmgesuchten Storche«- paare nicht einen gehörigen Haufen passenden Reisig« aufS Schloß« bad) besorgen, als Material zum Wetterbau seiner neuen Wohnung auf dem ihm gelegten Grundes L.h'erer, der Weiterbau, will gar nicht flecken und, wenn nicht etn schnelleres Tempo etntrttt, wird der Bau in diesem Sommer gar nicht fertig. Es fehlt dem Bauherrn sehr wahrscheinlich das benöthigte gute Material zum Bauen. Darum rc. — aber baldigst! X. Tuch- und Buxkinstosfe ä Mk. 1.75 Pfg. p.Mtr. versenden in einzelnen Metern direct an Jedermann. Erstes Deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger &. Co., ^ranrfort a. M., Fabrik-Depot. Muster umgehend franco. 936 Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. 20. Mürz, M'tt. 12 Um Barometer: m in. 753 mm, max. 754 mm Thermometer: „ + 4° R. „ + 8‘/»°R Hygrometerstand: Trocken und fdön. 21. Mä'z, Moru? r» Üor min. 751 mm, max. 753 mm „ + OOR. „ 4- 2 RkgkNschirMk 2507 A. 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Da wir wieder nicht wenige Mitglieder, zum Theil mit größeren Beiträgen, durch Todesfall und Wegzug verloren haben, so richten wir an alle Diejenigen, die unserem Verein noch nicht beigetreten sind, unter Hinweis auf die in unserm Jahresbericht geschilderten großen und so verschiedenen Zweige der Wohlthätigkeit umfassenden Aufgaben unseres Vereins, die dringende Bitte, uns einen diesen mannigfaltigen Aufgaben und den eigenen Verhältnissen entsvechenden Vertrag zuwenden zu wollen. Gießen, den 15. März 1894. Der Vorstand: Justizrath Baist, Dr. Baur, Pfarrer Dingeldey, A. Heß, E. Kaufmann.. I. Klein, Dr. Landmann, Pfarrer Schlosser, K. Schwan sen., Hch. Vogt.. A. Wilker. Fr. Dr. Brüel, Fr. Baron v. Gagern, Fr. Honstein, Fr. L. Hornberger, Fr. D. Kempff, Fr. Director Stammler, Frl. P. Stammler, Schwester A. Bieter, Fr. A. Weidig, Frl. A. Windecker.__ Vermischte Anzeigen. Qirnhhiito werden gewaschen, ge- diruunuw färbt und nach neuester Mode fayontrt bei [2103 C. 2. 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We^erftraße 3, 1L 2485] In einem Putzgeschäft findet ein Lehrmädchen Stelle- Wo? sagt die Exped- d. Bl___________ 2285] Ein junges Mädche« zu einem Kinde und leichter Hausarbeit gesucht. Näheres in der Exped d- Bl-_________ 2509] Ein tüchtiges MLdche« gesucht. Mrchenplatz 14. _ Ein Schlosserlehrling kann eintreten. [2353 Wo? sagt die Expedition ds. Bl- Junge Bürschchen. jetzige Confirmanden, von hier oder nächster Nähe, weiche neben gutem Lohn noch ein Handwerk erlernen, gesucht. Wo? sagt die Exped d Bl. J2497 Gesucht wird für einen jungen Mann mit der Berechtigung zum Etnj.-Dientt Lehrlingsstelle in einem Manufacturwaarengeschäft mit Confection. Näheres in der Exped- d- Bl- [2483 Gartenarbeiter tüchtig, Man» oder Ara«, für lLngere Zeit gesucht. Bo« wem? i« der Exped. d. BI. z« erfragen. 2491] Ein kleine? Familienlogis per 1. April zu vermiethen. ______________________Kaplansgasse 19- 890] Schönes Familienlogts, parterre, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. April zu vermiethen._____________Löberstraße 5. 1581] Der mittlere Stock, 4 auch 5 Ztm. mit Zubehör, ist per 1. April zu ver- mtethen.___________________Kirchstraße 2. 11] Der mittl. Stock, 6 Zimmer, Badez. u. all. Zubeh., ist pr. 1. April an eine ruhige Familie zu vermiethen Bahnhofstraße 71. 2513] Bäckerlehrling gesucht. Zu erfragen in der Exped- b. Bl 2442] Für ein hiesiges Engrosgeschäft wird ein gesetzterer Mann als Comptoirifl gesucht. Bei Convenienz dauernde Stellung. Offerten mit Gehaltsanspruch unter Nr- 333 an die Exped- d. Bl- ______ Für Schneider. 2472] Tüchtige Arbeiter für Hosen und Westen gesucht von __________Georg Leib 4 Sohn. 1913] «in Glaserlehrling gesucht« Lndw. Schmitt. Lehrling mit guten SchulkenMnissen für eine Tuch- Handlung gesucht. [1959 Off unt. A. Z. 5 an die Exped. d Bl. V»»- --------- ------- 2510) Em Mädchen für Landwirt--! 2448] Suche tagsüb.-anN-Mädch. zu Kt^ schäft und HauSarb. aes. Westanlage 25 u l.Hausarb. Fr lä llaos.LudwtgSstr. 18. G. D. Gebauer Slachf 2511] Ein Logis, per 15. April bezieh- [80 Franz Eyserbeck bar, zu vermiethen. Brandgasse 7. ■ 2489] Zwei ineinandergebende schön ,----1 «j» /•• ec wt r r— möbltrte Zimmer zu vermiethen. i1---1 - ^,r...r l Ludwigsstraße 30, II. ..... Die Sirßmn L"« -ST Der ßulNlchlne dc» Montagt. Eine Ofik „Nun, mein ( wir uns in aller । mnb bei einem gute Ichwatzen. - Fran, Uhaler Heraus, Ber- vb! - Du haft ja gesagt, eine Minzun Fahren und der Ers gtublren, oder viel» - Was ist das |üi ^{\ Grad Mme, Ar Ostern i Der Dntel if [LeqnemeS Lodenjaq grauen Plilschweste Uebenesten deS A chinilber. Dort sie ßigarnnfifte, dan ‘ein paar Scheite c □eil einer Zange bi gemächlich, indem i wnsorgt. Das alles thu ßeit, die verflnflflfid Junggeselle in bin ggeschä/t btrillß ftlt Diener halt und dal mach ie'mr eß- uni fleineS besten tzeinz Hal er durch ewige »er Familie ein g< OGknugthuung erfüll HrM war seine § gum Staatsexamen Mutttt, mit de M ein paar Tagen sogar Doctor. Familieaeh , Heinz hat [eine ^'hren Gehalt. Der 'Langen mit dem sch Duanschmarre aus I^tt fich stlbn Ntblüfl. 6ttrt rEgelehnt liegt s-twarzseidene $au8 81.™, ^lzem Backenbärtli ft $Unfle/ »Natürlich, 7 «tauen.* W Mir nnu u n' bc °ilet^n ü JL*.6*** sK'i ri'd'« lt? ‘b" 58