Rr 273 Zweites Blatt. 'W——————————————f—————— Mittwoch den 21» November 1894 Der frltfreatr Aareiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montag« Die Gießener Alamikien v lä tter werden dem Anzeiger «vchmtlich dreimal beigelegt. Gießener An zeig er Kenerat-Anzeiger. Biertelläbriger Zvonnemenlsprets: 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schntstrahe Kr.7. Fernsprecher 51. Zlnrts- und Zlnzeigeblutt für den Tkveis Giefzen. Alle Annoucen.vureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. fdlgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Sonn. WUH-" | chratisöeikage: chießener Aamilienblätter Zan-wirthschafiliihe Minke und Rathschläge. △ Au» Oberhefsen, im November. Landwtrlhschaftliche Rü«-, Um- «nd Vorschau. (Schluß auS Nr. 265.) Vor dreißig Jahren und noch früher war es für den Bauer bei Weitem nicht so schwierig als jetzt, sich durchzuschlagen. Die Fruchtpreise waren doppelt so hoch, in den 50er Jahren, als da« Malter Weizen 20 bis 24 Gulden galt, sogar drei- bis viermal so hoch, als jetzt; die Arbeitslöhne betrugen den dritten Theil soviel, wie die gegenwärtigen und die Arbeiter hielten noch etwas auf ihre Dienstherrschaft. Steuern brauchte man nicht die Hälfte von den jetzigen zu zahlen. Das Alles ist unbestreitbar, wir staken damals in der Kleinstaaterei und Deutschland war eine politische Null. Jetzt geltemwtr etwas im europäischen Dölkerconcerte und dafür müssen Opfer Sebracht werden. ES gibt viele Alten, benen daS noch nicht in den opf will. Sie schimpfen über die Neuerungen, geben aber doch zu, daß vieles besser geworden ist. Aber nicht alles Neue ist gut und die Handelsverträge z. B. drücken schwer auf den Bauer, haben aber auf der anderen Seite das noch nicht gebracht, waS man von ihnen erwartete. Wir haben z. B. immer noch nicht das billige Brod, daS nach den jetzigen Fruchtpreisen erwartet werden sollte. Vor 30 Jahren lebten auf den kleinen Bauerngütern viel weniger, vielleicht nur halb soviel oder etwas mehr Menschen, alS jetzt. Der Grund und Boden ist nicht willkürlich vermehrbar, es müssen mehr Menschen darauf leben, also bleibt nicht» andere» übrig, al» höhere Ertrüge daran» z« erziele«. Selbst die alten Bauern, die noch lief tn der Dreifelberwirthschast stecken, haben eht einsehen lernen, daß dies möglich ist. Der Bauer muß jetzt viel mehr lernen und können als vor dreißig Jahren. Seine Stallungen müssen viel sauberer aussehen, als ehedem. Er darf seinen Pfuhl (Jauche) nicht mehr zwecklos zum Hofe hinauslaufen lassen, denn dadurch laufen ihm viele Thalerstücke davon. DaS weiß jetzt jeder vierzehnjährige Knabe, während früher Hunderte darüber lachten. Der Viehstand ist ein ganz anderer und kann noch bedeutend ertragsreicher erzogen werden. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Obstcultur. Vorzügliche Getreide- und Kartoffelsorten liefern bedeutend höhere Erträge alS vor dreißig,Jahrm. Was würden unsere Großeltern, die in den fünfziger Jahren starben, sagen, wenn sie das sehm würden, waS auf dem Gebiete deS Getreidebaues, der Vieh-, Obst- und Gemüsezucht in den letzten zwanzig Jahren geleistet worden ist? Was aber würden sie sagen, wenn man ihnen antwortete: Wir stehen jetzt erst am Anfang unserer Entwickelung, wir können und muffen noch viel Bedeutenderes leisten, denn jetzt erst fangen wir an, mit Hülfe der Wissenschaften tiefer in die Productions- verhältniffe einzudringen. Was vielen Bauern nicht recht in die Köpfe will, ist die Gewißheit: Die Welt steht nicht still, Alle» mutz vorwürt» «nd der Bauer mutz mit, wenn er nicht ans de« Sand gerathen will. Zuweilen sieht es aus, als bliebe Alles beim Alten, z. B. nach den großen französischen Kriegen vom Jahre 1815 an. Europa war damals erschöpft, die Völker bedurften der Ruhe für einige Jahrzehnte. Die Wiffenschast, besonders Chemie, wußte noch nicht viel mit der Landwirthschaft anzusangen, bis Liebig kam und seine großen Entdeckungen machte. Seitdem geht e8 unaufhaltsam vorwärts: die Menschen werden mehr und gescheidter, die Städte wachsen riesig, die Eisenbahnen bringen Stadl und Land einander näher; die Capitalien wachsen, das Geld liegt sozusagen auf den Straßen, man muß es nur zu finden und richtig auszumünzen wissen. Daß bei einem solchen Rennen, Hasten, Wetten und Wagen nicht Alles ganz säuberlich zugeht, haben wir in den letzten Jahren oft gesehen und erlebt. Ein« tritt aber immer deutlich hervor: Die Menschen lernen sich gegenseitig mehr würdigen. Der Bauer ist sich heutzutage seines Wertbes bewußt, er kann sein Recht verlangen, er ist nicht mehr die Zielscheibe des Spottes für andere Stände. Das sind aber auch wieder Gründe dafür, daß er mit Bildung und Wissen fortschreiten muß, wenn er etwas gelten will. Er braucht keine feine, modische Kleidung zu tragen, nicht sranzösisch parliren, keine Austern zu effen und Champagner zu trinken. Er thut gut bei der Sprache, Kleidung, Nahrung und den Sitten seiner Väter zu bleiben, dies alles ist erprobt und gediegen und hält auch für die Zukunft aus. Aber mehr lernen muß er, ein gesundes Urtheil in Gemeinde-, Kreis- und Staatsangelegenheiten muß er haben und.das gute Neue verstehen und^anwenden lernen. Ein solcher Bauernstand ist ein Segen für jedes Land, besonders aber für unser deutsches Vaterland. Was auch von anderer Seite geredet oder geschrieben werden mag: ein gediegener Bauernstand ist eine der trefflichsten Stützen von Thron und Altar. Wir brauchen aber derartige Stützen sehr wohl für die Zukunft, denn wie sieht es in den verschiedenen Ländern eigentlich aus? darf man fraßen. Daß bei uns in Deutschland Manches zu wünschen übrig bleibt, weiß Jeder. Das vielsprachige Oesterrerch hat in jeder Beziehung an sich zu arbeiten. Italien ist krank an seinen Finanzen; wie faul es in Frankreich aussieht, hat der Panamascandal bewiesen; England hat mit seinen Colonien eine Arbeit auf dem Halse, die HerkuleSkräste erfordert, um sie zu bewältigen und in Rußland ist so ziemlich alles wurmstichig. Die kleineren Staaten Europas: Spanien, Portugal, Belgien und Holland, Dänemark, Schweden, Rumänien und die Balkanstaaten haben alle ohne Ausnahme ihr „Gebindchen" auf dem Rücken, selbst die freie Schweiz kaut an manchem Unverdaulichen herum. Wer kann wissm, was daS zu Ende gehende Jahrhundert noch bringt! Vielleicht wenig Gutes und Schönes. DaS wird uns aber nicht abhalten, überall und in jeder Hinsicht unsere Schuldigkeit zu thun. Wir wollen im Hinblick darauf mit der Grabschrift von Adolph Streckfuß heute Abschied von dem freundlichen Leser nehmen, welche lautet: „Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht zagen, Das Unvermeidliche mit Würde tragen, Das Rechte thun, am Schönen sich erfreuen, Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, Und fest an Gott und bessere Zukunft glauben, Heißt leben, heißt dem Tod sein Bttt'res rauben."j ♦ Der Radfahrer Frank Lenz, der Anfangs dieses Jahre» eine Rundreise um die Erde unternahm, ist, wie die „Rad- fahrer-Zeitung" mittheilt, seit dem 14. April verschollen. Seine letzte Nachricht stammte aus Teheran in Persien. Damals glaubte der kühne Radfahrer, der seine Reise ganz allein angetreten hatte, noch bis längstens Ende Juni tn Konstantinopel einzutreffen. Es besteht somit fast kein Zweifel mehr darüber, daß Lenz von einem Unglück betroffen worden ist. Seitens seiner Clubgenossen trägt man sich ernstlich mit dem Gedanken, eine Expedition auszurüsten, um Näheres über den Verbleib Lenz' auszuforschen. * Liu Riesenhotel. John Jacob Astor in Newyork hegt die Absicht, neben dem jetzigen „Hotel Waldorf" in der 5. Avenue ein Hotel zu bauen, durch welches jenes tn den Schatten gestellt werden soll. Das neue HauS wird achtzehn Stockwerke hoch, 350 Fuß lang und 100 Fuß tief sein. Was beim etwaigen Ausbruche eines Feuers auS den Gästen wird, die leichtsinniger Weise dies Hotel beziehen, ist nach früheren ähnlichen Vorgängen leicht zu errathen. * Eine volkswirthschaftliche Studie. Der Dichter Tennyson nahm einen werthlosen Bogen Papier, und während er ein Gedicht darauf schrieb, verdiente er 100000 Mark. Dani ar Genius. Vanderbilt kann aus irgend ein Stück Papier schreiben und erhebt es zu einem Werthe von 100000000 Mark. DaS ist Capital. Die Vereinigten Staaten können N/, Unzen Gold nehmen und prägen darauf einen Vogel (Adler genannt), der einen Werth von 400 Mark hat. DaS nennt man Geld. Der Mechaniker nimmt 5 Mark Werth Material, macht daraus eine Uhr, die 100 Mark werth ist, und daS nennt man Geschick. Ein Kaufmann nimmt einen Artikel, der 25 Pfennig werth ist und verkauft ihn für eine Mark. Daist Geschäft. Eine Dame kann sich einen sehr schönen Hut für 3.75 Mark kaufen, aber sie zieht eS vor, sich einen Hut für 27 Mark zuzulegen. Das ist Narrheit. Der Arbeiter mit der Schaufel arbeitet 10 Stunden und befördert drei oder vier Tonnen Erde oder Kohlen für 4 Mark. DaS ist körperliche Arbeit. Der Schreiber dieses kann einen Wechsel für 80000000 Mark schreiben und der würde keine 10 Pfennige werth sein. DaS ist — schändlich! Feuilleton. Die verhängnißvoUen Wärmflaschen. Ein Schmuggelgeschichtchen von der sächsisch-böhmischen Grenze. Von A. Härtner. (Fortsetzung.) Erstaunt blickte Breitbach auf seinen Untergebenen und erwiderte, deffen kühnen Vorschlag offenbar erwägend: „Der Tausend noch einmal, Mauckisch, Sie sind ja ein ganz durchtriebener Mensch, wir sollen den Wein in unseren Wärmflaschen über die Grenze paschen ... hm, hm, aber nein, eS geht wirklich nicht, selbst wenn mein Schlitten überhaupt nicht revidirt werden sollte . . ." Oie Bedenken des Oberförsters wurden indeffen durch die lebhafte Aufnahme, welche daS geniale Schmuggelproject des jungen Forstmannes bei den meisten übrigen Mitgliedern der Gesellschaft sand, rasch erstickt, und selbst die Ober- försterin erklärte sich mit dem Plane einverstanden. Selbstverständlich äußerte auch der Wirth seine völlige Zustimmung zu dem originellen Vorschläge des Forftgehilfen und verhieß er die sofortige Metamorphose deS Inhalts der Wärmflaschen. Mit der Verficherung, selbst die nöthigen Manipulationen vornehmen und die Flaschen dann auch selber wieder in den Schlitten stellen zu wollen, damit kein Unberufener von dem Vorgänge erfahre, eilte Heffe zum Zimmer hinaus, indeffen sich die Zurückbleibenden zur Heimfahrt rüsteten. Nach einiger Zeit erschien der Wirth wieder im Zimmer, theilte mit gedämpfter Stimme mit, daß alles vortrefflich besorgt sei und daß der Hausknecht im Verein mit dem alten Heinrich, dem Kutscher deS Oberförsters, schon die Pferde anspanne, und wandte sich hierauf speeiell an den Oberförster mit den Worten: „ES find gerade dreiundzwanzig Flaschen von dem Erlauer in die Wärmflaschen 'gangen, meiner Six, die können a hübsche- Quantum fassen! Ich hab Ihnen den Preis extra billig gestellt, Herr Oberförster, ich berechne Ihnen die Flasch' mit 95 Kreuzer mit sammt dem Glas, macht zusammen 21 Gulden und 85 Kreuzer für den Erlauer, bitt schön!" Der Oberförster zahlte den genannten Preis und berichtigte sodann im Verein mit dem Lehnrichter die eigentliche Zeche der Tafelrunde. Hieraus verabschiedete man sich von dem schmunzelnden Wirth, stieg in den Schlitten, während der ForstgehÜfe wiederum den Pritschensitz einnahm, der alte Heinrich knallte mit der Peitsche den Pferden um die Köpfe und klingelnd ging eS rasch dahin durch die erleuchteten Straßen von R., wieder der sächsischen Heirnath entgegen. Bald waren die letzten Häuser von R. verschwunden und in scharfem Tempo fuhr der alte Heinrich auf der hartgefrorenen Chaussee dahin, welche durch dichten Wald, an der österreichischen Grenzwachstativn vorüber, nach Sachsen hineinsührte. Nach kaum zwanzig Minuten war das zweistöckige Stationsgebäude, das zugleich als Mauth oder Chauffeegeld-Hebestelle diente, in Sicht gekommen und dem Oberförster Breitbach, sowie den übrigen Schlitten-Insassen schlug denn doch daS Herz ein wenig höher, als der dienst- thuende Finanzbeamte, gefolgt von zwei Grenzjägern mit übergehangenem Gewehr, mit einer Laterne in der Linken an baß jetzt haltende Gefährt herantrat, und -die Rechte an daS Käppi gelegt, in außerordentlich höflichem Tone frug: „Die Herrschaften wollen nach Sachsen, wie ich vor- aussetze — haben dieselben vielleicht etwas Steuerbares bei sich?" Ein kaum secundenlangeS Schweigen auf Seiten der angeredeten Schlitten-Gesellfchaft folgte diesen Worten, bann aber faßte sich der Oberförster und entgegnete bestimmt und fest: „Nein, mein Herr, wir führen nichts Steuerbares bei uns, höchstens die drei oder vier Cigarren, die ich und die anderen Herren bei uns stecken haben, und diese geringe Quantität ist doch wohl frei!" „Gewiß, mein Herr," bestätigte der Beamte, den Ober- förster hierbei schärfer ins Auge fassend. Sogleich fuhr er aber fort: „Entschuldigen Sie, habe ich vielleicht die Ehre mit Herrn Oberförster Breitbach aus Helmerswalde? Wenigstens glaub ich nach der mir gemachten Beschreibung eines meiner Collegen, daß ich 'den Herrn Oberförster vor mir sehe." „Allerdings, Oberförster Breitbach, zu dienen," sagte nun Breitbach, der sich ein wenig unbehaglich zu fühlen begann, „leider muß ich aber gestehen, daß ich mich nicht entsinnen kann, mit wem ich meinerseits die Ehre haben könnte." „Pardon," versetzte der höfliche „Grenzer", „ich hätt mich freilich gleich vorstellen können: Finanzausseher Härtel, erst gestern von W. nach R. versetzt, weßhalb wir die hiesigen Verhältnisse noch ganz neu find. Ich hoffe indessen zuversichtlich, Sie, Herr Oberförster, baldigst wieder begrüßen zu dürfen, da ich annehme, daß Sie Ihr Weg doch öfters nach R. führt. Und nun, Kutscher, fahren Sie zu, gute Nacht, meine Herren, küß die Hand, meine Damen, wünsch allerseits glückliche Heimkehr I" Der Oberförster und die anderen Schlitten-Insassen dankten und wünschten dem Herrn Finanzaufseher gleichfalls gute Nacht, der alte Heinrich trieb die Pferde an und auss Neue klingelte das Gefährt rasch die Straße entlang, alsbald die Grenze passirend, und nun erst athmeten die Theiluehmer an der Partie alle wirklich erleichtert auf, jetzt drohte den heimlichen Paschern keine Gefahr mehr. Wiederum tauchten nach etwa einer halben Stunde Lichter an der Straße auf, eS war die sogenannte „Rothe Schenke", eine von Jägersleuten, Fuhrknechten, Holzfällern u. s. w. der ganzen Umgegend wohlbekannte Wirthschaft an der Straße von Helmerswalde nach R. Zur Sommerszeit bekam man in der „Rothen Schenke" ein vorzügliches Ma- Bier, während sie sich im Winter namentlich durch einen guten Grog auSzeichnete, in dessen Bereitung der dicke Wirth berühmt war. Der Oberförster machte darum den Vorschlag, einzukehren und ein Gläschen Grog zu „genehmigen", wovon den Damen gnädigst bewilligt wurde, und als nun der Schlitten vor der Thür der „Rothen Schenke" hielt, stieg die ganze Gesellschaft aus und verfügte sich in die einzige sehr einfache Wirth-stube, der Waldschenke. Bald hatte der geschäftige Wirth seinen unvermutheten Gästen den gewünschten Grog credenzt und auch der alte Heinrich, welcher bei den nicht erst abgeschirrten Pferden zurückbleiben mußte, erhielt durch die Kellnerin ’tin Glas des dampfenden Gebräues. (Schluß folgt.) ! Grösste Auswahl ! M 9443 Die Hauptgewinne oqqoooöooooo billigst sMrtStnljIs fi 09 u ■ ■■ n« finb 100 000, 50 000, 20 000 Jedermann! Patentirt < aden Staatenh \ Präparat für Petroleum zur Verbesserung des Lichtes! \ \ i t.i-jwi_____________ - 1 y. 9262] ««ter vürgerl. Mittag-- tisch im Abonnement Jt- 0 45. «estauration ,3om Pfan^ Bett.'. Das । an d Zu l findenden brüber hier wird bie ß bruch zu versteigern. 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Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. dgl., besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Klemm ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegebm Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenanntm Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frl. Amalie B a n s a (Nordanlage 41), Frl. Sophie Bramm (Ostanlage 31), Frau vr. Brüel (Neuen Bäue 41), Frau Amtsgerichtsrath Gebhardt (Gartenstraße 15), Frl. Emilie Langermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Settersweg 64), Frl. Louise Wortmann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. * Gießen, den 12. November 1894. Der Vorstand der Klein^inder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Ausschluss der Expfosionsgefghr? ösdsLitende Oelersparniss! __^J—Höhere Leuchtkraft! jxHeirt Schwitzen der Lampen mehr! i hem Russen u. Schwalchen der Flamme!: ' , d/recter Zusatz zum Petro/cam. i ttosis a 20 Pfg.fi/r eine Lampe reicht aus Kir ■ ■* Ginen Monat. Erhältlich in Blechschachteln !' a 80Prg. in allen Geschäften welche durch\ 7 ,|h\ Placate kenntlich gemacht sind tSsßP Schewe & C=. Köln. // n „ „ 1.80, n // 1 6348 August Moll Bahnhnfstr. 51. Telephon 102. Wichtig für Hausfrauen! Die unter der Marke Mephanten- Kaffee' H. Disqn6 & Co., Mannheim, bekannten und beliebten gebrannten Qualitats-Kaffee per Pfund f. Westindisch Mischung ä W. 1.60, Ecke der Neuen Mue und Soimenstrake V jPutz- und ; Modewaaren engros & detail. 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