Nr. 194 Der Hle^euer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamitienvkätter werdm dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Zweites Blatt. Dienstag de» 21. August 1894 Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. Vierteljähriger Abonnemeutspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schurkraße Hlr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigsblatt für den Nveis Giefzen. I Hratisö,ik»g-^i-ß-»er K.mili-»öcäwn | Amtlicher Theil. Gießen, den 10. August 1894. Betr.: Die Herbstübungen der 21. Division im Jahre 1894. DaS Grotzherzogliche Meisamt Gieße« die Grstzh. BftrgermdfkrHe* des Atdftl» Nachstehend theilen wir Ihnen eine Uebersicht der aus Anlaß der Herbstübungen in den Gemeinden des Kreises stattfindenden Einquartierungen mit und fügen zugleich die besonderen zu beachtenden Vorschriften bei. 1. Die Verpflegung der Mannschaften erfolgt auf den Märschen und während der Herbstübungen mit Ausnahme der Biwakstage Seitens der Quartiergeber. In der nachfolgenden Uebersicht ist die Art der Verpflegung speciell ersichtlich gemacht. 2. An den Biwakstagen (s. Nothquartiere) findet die Ver- derjenigen Gemeinden pflegung aus'Militärmagazinen statt. Dasselbe gilt auch von den am 15. September nach dem Abkochen in enge Quartiere (Allendorf a. d. Lumda) einrückenden Vorposten- Truppen. Dieserhalb wird auf § 2 des Artikel 1 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 verwiesen. 3. Die Fourage für die Pferde ist während der Märsche (vergl. die Quartiere mit Marschverpflegung) von den Gemeinden zu liefern; während der Manöver (hier in der Zeit vom 14.—16. September) wird das Futter dagegen von der Militärverwaltung gestellt werden. Die Größe der Fourage-Ratione« ist aus der Instruction zur Ausführung des Naturalleistungsgesetzes für die bewaffnete Macht im Frieden (Reichsgesetzblatt Nr. 25 vom Jahre 1875 — Seite 266) zu ersehen. 4. Die besonders zu schonenden Ländereien sind durch deutlich erkennbare Strohwische kenntlich zu machen. (Dies gilt jedoch nur für die zwischen Lollar und Allendorf a. d. Lda. Verzeichnis^ gelegenen Orte, da es sich bei den übrigen Gemeinden nur um Märsche, nicht um Manöver-Uebungen handelt. 5. Es ist weiter erwünscht, daß die neue Bestellung so lange ausgesetzt bleibt, bis feststeht, daß die zu bestellenden Felder durch die Truppen nicht wieder betreten werden, sowie daß die Früchte möglichst vor den UebungStagen (14.—16. Sept.) abgeerntet und heimgebracht werden. 6. Die Bestimmungen unter 4 und 5 sind in den Gemeinden Allendorf a. d. Lda., Lollar, Mainzlar, Daubringen, Ruttershausen, Staufenberg und Treis a. d. Lda. auf ortsübliche Weise bekannt zu machen. Für ordnungsmäßige Unterbringung der Offiziere, Mannschaften nnd Pferde wollen Sie hiernach Sorge tragen, auch die Quartiergeber bezüglich ihrer Verpflichtungen geeignet belehren lassen. Die Fourage - Quittungen, Quartier- und Vorspann- Bescheinigungen sind zwecks Liquadition der Vergütungen nach dem Abgang der Truppen hierher einzusenden. v. Gagern, 1894 Einquartierung erhalten. des Kreises Gießen, welche aus Anlaß der Herbstübuugen im Jahre Lfde. Nr. j| Namen der Gemeinden. Datum. Truppentheile. t G Li ■ VS» Mann- — schaßen ke jo v A Bemerkungen ] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Allendorf a. Lda. 4. Sept. I. Abth. Feld-Art.-Regts. Nr. 27 1. 247 164 "53 7 68 137 Quart, mit Marsch- verpflegung. 15. „ 15. „ 15. „ 15. „ 2. Batt. Art. RegiS. Nr. 27, Stab, 2 Comp. vom II. Bat. Jnf.-RegtS. Nr. 87 1 7i 1. EScadron Huf.-Regts. Nr. 13 4 EScadron Huf.-Regts. Nr. 13 1 79 293 2 60 5 120 2 169 53 7 68 137 1 mit Verpflegung > durch die Quartiergeber. 27. „ Stab 7.u.8. Batt. Art.-RegtS.Nr. 27 1 112 Quart, mit Marschverpflegung. Allenvorf a. Lahn 28. „ 8. Batt. Art.-RegtS. Nr. 27 1 79 52 Quart, mtt Marfch- oerpflegung. Gießen 28. „ 28. „ Stad Art.-RegtS. Nr. 27 Stab 1 Batt. Art.-RegtS. Nr. 27 3 13 8 90 12 60 1 Quartter mit J Marschverpfl. Grüntngen 28. „ 4. EScadron Huf.-Regts. Nr. 13 3 116 134 Quart, mit Marsch- vervflegung. Grünberg 27. „ Stab, 4. u. 6. Batt. Art.-Regts Vir. 27 1 2 169 112 Quart, mit Marschverpflegung. Grotzen-Linden 28. „ 28. ,, 2. Batt. Art.-RegtS. 9Zr. 27 3. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 4 79 4 79 52 52 1 Quartter mit [ Marschverpfl. Hungen 28. „ 5. EScadron Huf.-Regts. Nr. 13 5 116 134 Quart, mit Marschverpflegung. Klein-Linden 28. „ Stab, 7. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 8 90 60 Quart, mit Marschverpflegung. Llch 28. „ 11. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 12. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 4 79 4 79 52 52 1 Quartter mtt | Marschverpfl. Londorf 27. „ 9. Bau. Art.-Regrs. Nr. 27 4 79 52 Quart, mtt Marsch Verpflegung. LoUar 4. „ Regimenttzstab, 9. Batt. Art.-RegtS. Nr. 27 7 86 4 80 8 244 65 Quart, mtt Marfch- verpflegung. mit Verpfleg, durch dieQuartiergeber. Nothquartier (ohne Verpflegung). 14 „ 14. „ 5. Batt. Art.-Regts. 9ir. 27 Zwei Comp. v. II. Bat. Jnf.-Regts. Nr. 88 52 2 Lfde. Nr. Namen der Gemeinden. Datum. Truppentheile. !Offiziere Mapn» - schäften ke M Bemerkungen 12 Mainzlar 4. Sept. 8. Batt. Art.-RegtS. Nr. 27 5 73 52 Quart, mit Marschverpflegung. 14. „ 15. u,16.Sept. 4. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 Vi EScadron Hus.-Regts. Nr. 13 5 3 78 60 53 69 1 Verpfleg.durch die | Quartiergeber. 13 Nieder-Bessingen 28. Sept. Stab, 10. Batt. Alt.-Regte.Rr.27 8 90 60 Quart, mit Marschverpflegung. 14 Nonnenroth 28. „ V» 1. Escadron Hus.-Regts. Dir. 13 3 58 67 Quart, mit Marschverpflegung. 15 Ovenhausen 27. „ 4. Eecabron Huf.-Regts. Nr. 13 5 116 134 Quart, mtt Marschverpflegung. 16 Queckborn 27. „ 5. Bali. Art.-Regts. Nr. 27 4 79 52 Quart, mit Marschverpflegung^^^ 17 Ruttershausen 4. „ Abtheilungs-Stab u. 7. Batt. Art.- Regts. dir. 27 8 89 61 Quart, mit Marfch- verpflegung. mit Verpfleg, durch di» Quartiergeber. Nothquartier (ohne Verpflegung). 14. „ 14. „ 3. Escadron Hus.-Regts. Nr. 13 Stab u. zwei Comp. vomjll. Bat. Jnf.-RegtS. Nr. 87 5 10 120 237 137 7 15.u.l6.Sept. Eine Comp. vom I.Bal. Jnf.-Regts. Nr. 87 3 113 1 mit Verpfleg, durch dieQuartiergeber. 18 Rüddtngshausen 27. Sept. 3. Escadron Hus.-Regts. dir. 13 3 116 134 Quart.mtt marsch» Verpflegung. 19 Staufenberg 14. „ ü :: 15. u. 16. Sept. Stab Jnf.-Regts. dir. 88 Stab, 6. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 Stab u. zwei Comp. vom II. Bat. Jnf.-Regts. Nr. 88 V2 3. Escadron Hus.-Regts. Nr. 13 1 9 12 2 52 88 260 60 7 59 5 "68 1 Verpfleg.durch die ( Quartiergeber. Nothquartier (ohne Verpflegung). mit Verpfleg, durch dieQuartiergeber. 20 Friedelhausen 14. Sept. ©tat) Art.-Regts. dir. 27 3 13 12 ( Verpfleg, durch die (Schloß) 15. u. 16. S> pt Stab Huf.-Regts. Nr. 13 3 18| 20 1 Quartlergeber. 21 Stangenrod 27. Sept. V* 5. Escadron Huf.-Regts. dir. 13 1 32 34 Quart, mtt Marschverpflegung. 22 Steinbach 28. „ 3. Escadron Huf.-Regts. Nr. 13 5 116 134 Quart, mtt Marschverpflegung^— । 23 Trets a. Lda. 4. „ 15. u. 16. Sept. 15. u. 16. Sept. 15. u. 16. Sept. IV. Avty. Art.-Regts. Nr. 27 V, 1. Escadron Huf.-Regts. Nr. 13 Stab u. 1. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 3. Batt. Art.-Regts. Nr. 27 15 "3 7 4 239 163 ““60 “69 90 60 78 51 Quart, mit Marschverpflegung. V mit Verpflegung > durch die Quart erflebtr. 24 Lilttngen 28. Sept. 28. „ Vi 1. Escadron Huf.-Regts. dir. 13 2. Escadron Hus.-Regts. Nr. 13 2 5 58 116 67 134 1 Quartter mtt | Marschverpfl. iS Dermifd?tes. ♦ DaS Opfer einer Wunderkur ist eine Frau in Rummelsburg geworden, die seit längerer Zeit Warzen auf den Händen hatte. Auf Anrathen einiger Nachbarinnen begab sie sich zu einer in der Nähe wohnenden „klugen Frau", die durch ihre Wunderkuren In der ganzen Gegend bekannt ist. Diese rieth Ihrer Patientin, sie möge drei Tage hintereinander vor Sonnenaufgang nach der Wuhlheide gehen, dort Wolfsmilchblätter abpflücken und den ausgedrückten Saft mit einer verordneten Salbe unter Hersagen eines vorgeschriebenen Gebetes auf die Warzen stretchen. Dieses Recept wurde auch gewissenhaft ausgeführt. Durch den stark giftigen Wolfsmilchsast hat sich die Frau eine Blutvergiftung zugezogen und ist daran gestorben. * Leuchtender Spazterstock. Eine Einrichtung zu einem leuchtenden Spazierstock wurde in Frankreich patentirt. Es sind hierbei nach dem Electrotechniker kleine Leclanchv - Elemente verwendet und dieselben in den Schaft des Rohrstockes, unter desien Knauf sich ein Glühlämpchen befindet, untergebracht. Die Batterie besteht aus vier hintereinander geschalteten Elementen. Jedes Element besteht aus einem Ztnkröhrchen, in welchem sich ein entsprechend großer, vom Zink isolirter Graphitcylinder befindet. Jedes Rohr ist zum Theil mit einer Lösung von Salmiak — 120 Gramm auf 1 Liter Wasser — gefüllt. Nach dem Einsetzen des Kohlen- chlinders wird das Ztnkrohr mittelst eines den Kohlencylinder haltenden Kautschukpfropfens dicht und sicher verschloffen, wobei zugleich jeder Pfropfen in geeigneter Weise mit dem darüber stehenden Elemente und das oberste Element mit dem Glübläwpchen leitend verbunden ist. Der unter dem Knauf fitzende Ring ist drehbar und an der einen Sette mit einem Fenster versehen, wodurch die kleine Lampe ihr Licht nach außen strahlen kann. Sobald mittelst eines Drückers auf einen kleinen federnden Knopf, der seitlich am Ringe sitzt, das Fenstercken geöffnet wird, wird auch der Stromkreis der Batterie geschloffen. Giebt man dann den federnden Knopf wieder frei, wird der Stromkreis unterbrochen und daö Fenster schließt sich. * Auch ein Barometer. In einem Wirthshause hört ein Gast, daß sein Nebenmann in kurzen Zwffchenräumen immev dasWort„Großglocknergletscherbesteigungscommissionsmitglied" vor sich hinspricht. „Ja, wissen S'", antwortet ihm derselbe auf seine Frage, „so lange ich das Wort aussprechen kann, darf ich noch eins trinken- wenn's nimmer geht, dann geh' ich heim!" Flur 18 18 18 da» Id 18 g?r 9,4 - 2256 qm Acker da- 1663 Acker da« qm 18 1663 Acker da- qm 18 Acker da- qm 18 Acker da- qm 18 Acker da- qm 18 Acker da- Acker das Acker da- da- vor da- da- vor da^ Acker da- Acker da- Acker dabei bei 6835] Acker Acker auf da- Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur selbst, Nr. 11 selbst. daselbst, Nr. 8,2 — 2731 qm Acker selbst, 683oj Alle Diejenigen, welche an Trttz Scharmann Wtttwe an die Firma Fritz Schar- ^ann etwas schulden, werden hier- ersucht, innerhalb 14 Tagen - £ an den unterzeichneten «eueralbevoümLchtigten zu leisten, als sonsten das »eitreibuugsver. fahren eiugeleitet werden mützte. Dienstag den 2 DNober Nachmittags 3 Uhr, sollen aus dem hiesigen Ortsgertcht die dem Freiherr Victor Hugo von Nordeck zur Rabenau gehörigen in der Gemarkung Gießen gelegenen Immobilien: «Seitzler, Großh. Gerichtsvollzieher. 18 Nr. 183/ioo — 206 qm Acker zwischen dem Mittelweg und der Chaussee, 18 Nr. l,8Vioo - 312 qm Acker da- Nr. 18 7 — 6242 qm fei-ft. Nr. 14 — 3825 qm selbst, Nr 21 — 3400 qm selbst selbst, 18 Nr. 10 — selbst, Nr. 1.888/,wo _ 41 qm Gras- garlen daselbst, Nr. 7,6 10 — 2049 qm Acker daselbst, Nr. 9,6i/ico — 3398 qm Hofratthe Nr. 12 — 1662 selbst, Nr. 13 - 2494 selbst, Nr. 16,7 — 2900 selbst, Flur 18 Flur 18 Slur 18 Nr. 22'/,o - 2337 qm Ack.r daselbst, Flur 18 Nr. 23, s — 2082 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr. 24,S'/„o - 1712 qm Acker _ daselbst, Flur 23 Nr. 149 — 6825 qm Acker auf o-r nn dem Aulweg. binter dem Weiber, Flur 23 Nr. 157 — 1950 qm Acker da« selbst, Flur 23 Nr. 158 - 5088 qm Acker da- selbst, Flur 24 Nr. 68 — 3350 qm Acker auf dem Barresgraöen, Flur 24 Nr. 105 — 2819 qm Acker am halben Zehnten, Flur 24 Nr. 106 - 2825 qm Acker selbst, Flur 25 Nr. 48 — 3050 qm Acker dem Weiher, Flur 25 Nr. 49 - 3213 qm Acker selbst, Flur 25 Nr. 50 — 3212 qm Acker selbst, 4 Fl"? 25 Nr. 102,s — 1781 qm Acker auf der Warth, Flur 25 Nr. 42 - 3488 qm ___ dem Weiber, Flur 25 Nr.^43 — 2262 qm Flur 25 Nr. 44 — 2863 qm _ selbst, Flur 25 Nr. 45 - 2863 qm selbst, 1 Flur 25 Nr. 51 - 3212 qm selbst, 25 Nr 52'/jo - 3199 qm Acker da- Nur 25 Nr. 117 - 1850 qm Acker an « Warthe rechts am Aulweg, Flur 25 Nr. 149 - 1081 qm Acker ' ~ oK J?er Rodhohl, Nur 25 Nr. 159 - 2694 qm Acker Nur 31 Nr. 90 - 2900 qm Acker ctIur qi Jjer Een Sandkaute, ölut 31 Nr. 91 - 9125 qm Wiese der Sandkaule meistbietend versteigert werden. Gießen, 18. August 1894. Großh. Ortsgericht Gießen. I A.: Bogt. 6«68 1 Export-Ci? ^^KrUeutsdien Cognac BeHin ^RÖDESHEIM i ' V VRheingau i yvi erkanntfeinste/Marke. Preis: von 2 Mk ab per Literflasche. Verkauf sstellen in Glessen : Cbr. Bieker, Phil. Herrmann, Fritz Lony Nacht, Ludw Loth, Emil Orbig, Otto Schaaf, Gustav Walther; in IWieseok: Heb- Voelzel II. [5572| Recontipii Ein, sicherstes Schutzmittel gegen SchnaLen, empfiehlt die Adler - Drogerie, Seltersweg 39, Otto Schaaf. 16803 6öu4J Eine Obstkelter und «epfett Mühle preiswürdig zu verkaufen. Renzel, Lohmühle Snnahil «olgmdal Die Donnei Gafe § 1. Wahl 2. SBorfta I chi-r-»" erscheint mit Aus- an die Unte der Voran fischen Ku die inbtii rechners fi im Gesa ttttcetung an da; Cctobt Ins des kirch ist nach Mali) Vorstände Mttheilur Höhe des der ersord mäßig ge! Mit 1893 - von 1895 legen, sont ÄranHa Dies anschläger beachten. Von Decanate October 2 fielt.’. D K Vereins st Ausgabe । Nnbödt Nt ana 1. Preises.1 Namen i Betr.: T Z Dar Die ( Verstell . . Nach »»ie nm "vd der q »«ben & * B-fSrd b" Nf«I. Kk $ gijcheuibch brigel anBagen, .4529 sind wir gern bereit. Städtisches Gas- und Wasserwerk Giessen. Marmor kalk, Romaneement 2376 eine S-Gick n Geld 11 Geld! 1 Oe'sr» vom 17./VIII, 10./VIII. OBsmi vom 17./VIII. lO./Vlir Obligation. 37.20 37.10 72.— 72.70 100 35 85 80 86.70 114.80 114.30 104 30 104.90 106 60 106.20 90 30 90 90 99.60 Skedactior,; S. Scheyda. — Druck «ni Der!«, der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 46.65 102 45 104.70 106 30 104.95 90.85 100.10 36.25 85.30 36.70 85.40 48 801 102.60 | 72 50 101.20 24.70 Preiserhöhung von 6 Procent. Geld ist fortgesetzt billig. 72.50 101.45 25.— 104.75 106.20 104.80 91.— 100.25 101.10 100.05 Eourse der Frankfurter Börse 4 V»o/oPortug.-A. 88 u.89 5o/o anwrt Serb. Gold- Rente . . . . 5o/o SerbischeEisenbahn- Hvp.-Obl. L. A. . 4o/oSchwed.Ob!ig.I880r lo/o Türken cono. Lit. D. bo/g Argent. Gold - Anl. v. 1887 ... 3V8°/o Egypt. priv. Anl. 40/0 Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4Vß% California Pacis. I. M., rückzahlb. 1912 üc/)Pacif.ofMisiourt con- solidateb L M. r. 1920 N/n Sächsische Rmte. . 3V,o/o BremerStaatSanl. , Hamb.Staatsrente 40/9 Oestr. Goldrente . <, GriechischeMonopol- Anleihe , . 4 !/n Rumänische Rente . 4'/, Rufi. Consols ®.in Hartgebrannte Rnssenfteine (im Ringofen gebrannte Klinker). M Zämmtliche Stoft find von MMichsttt öiiaütat. SMET Die gemahlenen Produkte können ohne vorheriges Löschen verar- WEIT' beitet werden und eignen sich für Mauer- und Nerpuhzwecke ganz vorzüglich. Vorzügliche Mischmatcrialien für Gips und Cement. Zahlreiche fttteste stehen zur Verfügung, Letzte Hamburger ^othe Kreuz»ILotterie! Haupt-Eewinne 50000, 20000, 15000, 10000 Mk. u. s. w. Zusammen 6023 Gewinne = 170000 Mk. Loose ä 3 Mk. 11 St. = 31 Mk. 21 St.--60 Mk. 1/4 Antheil---! Mk. ]V4= 10 Mk. 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Daß der Abschluß des ersten Halbjahrs 1894 bei dem genannten Institut im Vergleich mit der gleichen Periode des Vorjahrs niedrigere Gewtnnziffern bringen wird, läßt sich ziemlich bestimmt ooraussehen, da im Vorjahr Ausnahmsverhällnisse vorgelegen haben, auf deren Wiederkehr innerhalb absehbarer Zeit kaum zu rechnen ist. Auf dem Rentenmarkt standen Mexicaner im Vordergrund; nach mehrfachen starken Schwankungen schließen sie etwa 2 Procent höher. Anfänglich lagen sie matt auf den ungünstigeu Ausfall der Zolleinnahmen tm Juli, wodurch die Befürchtung einer Zinsherabsetzung wieder näher gerückt erschien, im Verlaufe kam ihnen dann die Erhöhung zu statten, welche angeblich auf den Mehrbedarf an Silber in den ostasiattschen Ländern zurückzusühren ist. Einer ausgesprochen festen Haltung erfreuten sich auch die italienischen Werthe. Griechen sind unverändert. Die Bereitwilligkeit des Londoner Schutzcomites, sich mit dem engeren Angebot der griechischen Negierung abfinden zu lassen, wird von den englischen Bondsbesitzern nicht getheilt. In der am Dienstag staltgehabten englischen Gläubiger-Versammlung, in welcher das Comitö die Trikupis'schen Anträge zur Annahme empfehlen wollte, hat sich lebhafte Opposition dagegen erhoben, so daß die Etnberufer oorzogen, die Beschlußfassung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Die Haltung der englischen Gläubiger ist zu begrüßen, da hierdurch einer Zersplitterung der drei Schutzcomitös vorgebeugt wird. Die deutsche Gläubiger-Vereinigung hat nun die Comitös von Paris und London zu einer Besprechung nach Brüssel eingeladen, um darüber 11t berathen, welche weitere Schritte nunmehr unternommen werden sollen. Türken und Spanier wurden den Pariser Notirüngen entsprechend höher bezahlt. Oesterrei- chische und ungarische Fonds waren behauptet. Auf Serben drückten Realisationen. In argentinischen Werthen fanden bei steigenden Coursen lebhafte Umsätze statt, indem die National Regierung die P ooinz Buenos-Ayres unterstützen will, um ein Arrangement mit ihren Gläubigern zu Stande zu bringen. Unsere deutschen Fonds sind wenig verändert. Unter den Actien der verschiedenen Transport-Gesellschaften waren Schiffahrtsactien, wie Eingangs erwähnt, begehrt. Norddeutsche Lloyd gewannen 4 Procent. Eifenbahnactien erfolgten keine einheitliche Tendenz. Während die deutschen zum Theil auf Verstaatlichungsgerüchte, zum Theil auf günstige Verkehrsberichte hin ihre steigende Bewegung fortfetzen konnten, waren österreichische vernachlässigt, da von Wien keinerlei Anregung dafür gegeben wurde. In schweizerischen Bahnen war das Angebot überwiegend, weil man in Anbetracht der regnerischen Witterung' einen Rückgang der Einnahmen aus dem Personenverkehr befürchtete. Jndustrieactien profitirten von dem Enthusiasmus für die amerikanische Tarifbill, obwohl sich vorläufig noch nicht ermessen läßt, welche Branchen und in welchem Maaße die Einzelnen daraus Vortheil ziehen können. Bevorzugt waren Eisenactien, namentlich Bochumer und Laurahütte. Kohlenpapiere nahmen an der Bewegung nicht Theil. Auch auf verschiedene Nebenpapiere richtete sich die Aufmerksamkeit und erfuhren zum Beispiel Frankenthaler Schnellpressenfabriksactien Wir empfehlen uns zur Anfertigung von: Haus-W asserleitungen BHesemvocherrbeViOt on SS. Wasserwetelehen, Bankgeschäft. In der heute zu Ende gehenden Berichtswoche wurde die Tendenz der inter- notionaien Effectenmärkte nahezu ausschließlich durch die von Newyork einlaufenden Meldungen bestimmt. Nachdem sich Tags zuvor noch in den Kadelberichten starke Zweifel über das Schicksal der Zolltarifreformbill ausgedrückt hatten, kam deren Annahme fettens der beiden gesetzgebenden Körperschaften am Dienstag recht überraschend und übte deßhalb eine desto stärkere Wiikung aus. Die nun schon längere Zeit anhaltende Aufwärtsbewegung hat dadurch einen neuen Impuls erhalten, der eomsowohl aus die Course als auch die Umsätze von vortheUhastem Einfluß war. Allgemein ist man der Ansicht, daß jetzt, nachdem die Zollschranken der Mac Kinley- Bill beseitigt sind, für Handel und Industrie in den Vereinigten Staaten eine günstigere Epoche anbrechen und die lange ersehnte Gesundung der wirthschaftlichen Verhältnisse dort bald Fortschritte machen werde. Davon erwartet man auch eine günstige Rückwirkung auf Handel und Verkehr in Europa, und wenn auch über den Umsang dieses Einfluffes in den fpeculatioen Kreisen noch keine einheitliche Auffassung Geltung gewonnen hat, so ist in der Steigerung der Course doch schon die hoffnungsvollere Gesammlauffassung der Geschäftslage genügend excomptirt worden. Am intensivstin war die Einwirkung auf die Londoner Börse, welche allerdings in Anbetracht ihres großen Besitzes an amerikanischen Werthen ganz hervorragend an dec Besserung der geschäftlichen Verhältnisfe in den Unionsstaaten interessirt ist. Procentwerse wurden dort die verschiedenen Raibroad-Bonds und Shares höher bezahlt, und im Zusammenhang damit trat auch an den deutschen Börsen lebhafte Nachfrage darnach hervor. Die Kauflust beschränkte sich jedoch nicht auf die amerikanischen Papiere allein, dehnte sich vielmehr auf alle Gebiete aus, die irgendwie mit den amerikanischen Verhältnissen in Verbindung gebracht werden können. In Schiffsahrtsaciien entwickelte sich eine Hausseströmung wegen der dtrecten Vortheile, welche den Transportgesellschaften aus einer Verkehrssteigerung erwachsen würden, und für Bankactien bestand gute Meinung, da jede Belebung unserer Handelsbeziehungen auch eine vermehrte Thätigkeit der Creditinstituie mit sich bringt. Selbst die Actien der Eisenwerke wurden mitgerissen, obwohl wenig Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, daß der Export dieses Industriezweiges durch die niedrigeren Zölle wesentlich gehoben werden wird. Man begnügte sich mit der Erwägung, daß eine günstige Eonjunctur der amerikanischen Eiienindustrie auf dem Weltmarkt nicht ohne Bedeutung bleibt und deßhalb auch auf die Preisgestaltung unserer heimischen Hütten- producte von Vortheil sein dürste. Zeitweilig tauchte allerdings auch eine weniger optimistische Auffassung auf und wurde die Besorgniß ausgesprochen, die Vortheile jener Zugeständnisse könnten möglicherweise für die deutsche Industrie ebenso geringfügiger Natur sein als wie die Zollermäßigungen Rußlands. Zudem ist noch zu befürchten, daß die Vereinigten Staaten die schon längst projectirte Goldanleihe im Auslande aufnehmen und dadurch einen starken Goldrückftrom nach Amerika veranlassen würden. Die Flüssigkeit des Geldstandes ist in Wirklichkeit dasjenige Moment, auf welchem die gegenwärtige Hausse aufgebaut ist, und jede Andeutung, daß hierin eine Aenderung wahrscheinlich sei, genügt, um die Unternehmungslust der Speculatton zu beeinträchtigen. Jndetz wurde derartigen Betrachtungen nur vorübergehend Gehör geschenkt, umsomehr als in der zweiten Wochenhälfte die Aufmerksamkeit der Speculatton in eine andere Richtung gedrängt wurde und die nach oben gerichtete Strömung weiter sörderte. ES verlautete, daß China in London eine größere Anleihe aufzunehmen beabsichtige und der Abschluß des Geschäftes mit einem englischen Consortium unter Mitwirkung der hervorragendsten deutschen Banken nahe bevorstände. Durch die Gewißheit, daß an der bevorstehenden Operation die Disconto-Gesellschaft sowie die Deutsche Bank betheiligt fein würden, wurden deren Actien nicht unwesentlich in die Höhe getrieben. Aber auch die übrigen Bankactien schließen die Woche mit Coursgewinne, ins- jeder Art, als: EKaSt- und Warmwasser CBoset- und Badeeim'icht Große Geflügel- und Dogel-Ausflcllung des Vereins für Vogel- und Geflügelzucht Darmstadt, vom 25. bis 28. August 1894, im Großh. Orangeriehaus des Beffuuger Herrugarteus. Eintrittsprerse: Samstag, 25 August, 50 Pfa., Sonntag, 26. August, 30 Pfg., Montag und Dienstag, 27. und 28. August, 20 Pfg. Große Lotterie, wozu Loose a 60 Pfg. durch Herrn Hch. HUsdorf-Darmstadt (Gewerbeballe) und auf der Ausstellung. 500 Gewinne im Wcrihe von 8000 Mk. Auskunft durch den Ausstellungsoorsitzenden W. Müller, Schießhausstraße 63. 6521 Der «nSstellungsvorstand. Uil^en u» S. w* in vorzüglicher Ausführung und unter Verwendung besten Materiales, sowie zur Vornahme von Reparaturen vorhandener Haus-Wasserleitungen. Musterlager in Badeöfen, Zink- und gusseis. emaillirten Bade-Wannen, Boilers, Closets in den bewährtesten Con- structionen, Pissoirs, Wandbrunnen in Gusseisen und Porzellan, Waschbecken, Küchenausgüssen, Gartenhydranten usw. Closets, Wandbrunnen und Badeöfen können — durch Leitungsanschlüsse in Thätigkeit gesetzt — gezeigt werden. Zu jeder Auskunft und Anfertigung von Kostenanschlägen 5^ Lahnkalk'Jrrdustrie Aug. Gabrtel jr. irr Gießer; Tclephonanschlüffe 84 n. 88, Bahnanschluß Abendstern b Kinzenbach-Gietzen. Marmor- (Weiß-) und hydraul. Grau-Stückkalk. hofft oh Gemahlene Producte in Säcken: hydraul. $luUl|)l|iilUUll£* Graukalk, Cementkalk (Verputzkalk), 6°/..CHic.VMw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 50/cChic.MUrv.f.St.Pmü Prt., rückzahlb. 1921 . 60/0 Centr. Paris. kMrtg. rückzahlb 1896 . . 40/0 Pf älz. Ludwigsbahn 60/0 Südbahn Lombarden 105.15 105.30 (Bexbach) . . . „ Hessische LudwigSb. —.— 104.65 4o/g do. do. 3% do. do. 100.15 64.65 100 05 64.10 68/69 garsnt. . 103.05 103.15 40/v Prag-Duxer Gold . 101.50 101.90 , Elisabeths, steuerfrei r Rudolf Gold (Salzk.) 102.05 102.30 Gold .... 102.95 102.70 , Franz-Josef Silber 80.20 80.— 5% Oestr. Staatsbahn. 110.30 110.55 3o/o staatl. gtrranl. Jtal. 4o/y do. do. 102.25 102.30 Eisenbahn . . 49 95 49.45 3o/g do. do. 3o/o Livorneser . . . 54 30 53.45 I.—VIII. Emiss. 91.70 91.10 40/0 Ruff. Südw 'Cisenb. 100.— 100.20 30/y do. Ergänzungsnetz 50/0 Nordwestbahv Gold 89.90 109.— 90.25 109.20 4o/g Wladikawkas garnt. 4o/o gar. Sardin.Sec.stfr. 100 20 64.— 100 20 65.— Ludwigshafen-Bexbach. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische '^ordbahn . 233.80 232.90 Oest. Nordw.-Bahn ßitB. 222.— 222 t/a 117.30 115 90 Gotthardt..... 170.65 170 05 12065 119.60 Jtal. Mttelmeer . . 84.70 84 10 Lübeck-Büchner . . . 144.— 142.80 Deutsche ReichSbank . 158.65 159 25 DreLdmer Bank. . . Mitteldeutsche Credttb. . 146.90 144.50 Berlin. HandelSgesellfch. 142 60 140.35 99.50 99.— Deutsche Dank . . . 166.75 163.25 Men er Bank-Verein . 113.— 1127/8 DeutscheGenofsenschstsb. Württemö. VcreinSbank 132.20 130 40 a.Soergel,Parrifiu8LCo. 113.50 113 — Deutsche Veretnsbank . 108.30 108 30 Binoing-Brauerei . . Stern- do.(Obrrrsd) 179.70 177.60 Dmtschc BerlagSanstaU 189.— 189.5S 160.— 160 — Farbwerke,vorm.Meifier, Bad. Arftlfti- u. Soda- Lucius & Brüning. 393.50 392 50 fftbttt ... Hibernia Bergw.-Ges. . 385.— 381.50 RiebeckffchrMontanwerke 165.50 160 — 133 65 134.10 Bochumer Gutzstahl 136.60 135 30 Losks. Oestr. 1860t fl.500-Loose 125.45 125.35 Braunschweig. 20 Thlr.- „ 1854t fi. 250= „ 125.50 12580 Loose .... 103.75 103 70 4% Meininger Prämien- 8% Oldenburger Loose. 3»/,0/0 K2ln-Mürdn.Loose 125.25 124 60 Pfandbr..... 129 25 129.— 132.90 133 10 40/Franks. Hyp.-Pfdbr. 40/oDeutscheGrundschld^- p. 91 fib . . . 104.25 104.20 Bk.-Psarrdbr. I u. II 101.— 101.- 31/ /-/üFrnkfHyp.-Pfdbc. 40/ Vreutz.Hvp.-Act.-M-- Pfandbr. XV.-18. 98.40 98.40 SVs-Vo do...... 3Vro/o Rhein. Hyp.-Bank- 97 60 97 60 104 — 103.90 Psandbr. . . . 40/ Meininger Pfandbr. 97.90 97 90 WVp do...... 4Vc Preuß. Centr.-Bod.-- 98.— 98.— 101.60 101 75 40/0 do. do. 103.80 10380 Cred.-Pfanddr. bis 1885..... 102 — 102.— unkündbar bis 1900 Vivrrk« JDbSiaotix>tun« 50 Budr us-Obligat. 104.40 104.- 40/a Eisenbahn-Rentenb.- 100.40 Obligat. . . 100.40