3545 ffltarerl Storni torton, Nereins für pflege Bauer, Nr. 92 Zweites Blatt. Samstag den 21. April 1894 Der •taftCMT **|diA Ken»lpr,chVCllUyte le HLHUllcr. Anzeigen ftir den .Gießener Anzeiger^ entgegen. Vermiete». ♦ • Frankfurt a. M., 18. April. Im Zoologischen Garten nimmt eben bad Aquarium in ganz besonderer Weise die Aufmerksamkeit der Besucher in Anspruch, da in der letzten Zett mehrere Sendungen aus verschiedenen Meeren und Flüssen angekommen sind. Unter den Süßwasserthieren erregt be- sondern em junger Seehund aus der Schelde das allgemeine Interesse, der mit seinen täppischen Bewegungen sich oft vergeben» quält, die ihm als Nahrung gereichten lebenden Fische zu sangen. Durch seine sonderbare Gestalt fällt ein Sterlet aus der Wolga auf, einer der geschätztesten Fische Rußlands. Unter den MeereSthieren fesselt ein electrischer Rochen von seltener Größe die Besucher, der energische Schläge auStheilt, sobald ihm ein Mitbewohner seines Beckens zu nahe kommt. Ein Polyp, prächtig weiß und schwarz getigert, macht auf Krabben Jagd, die er trotz ihrer respectablen Größe auf einmal verschlingt. Außerdem besteht der Zuwachs deS Aquariums aus merkwürdig gestalteten Fischen, wie Meer« krötrn, Seescoipionen, ferner auS Korallen, Schwämmen, Seenelken und Seesternen in verschiedenster Größe. * Coburg. 16. April. Unsere Stadt wurde auS ihrer Feststimmung heute Nachmittag durch den Brand im Restaurant Bellevue jäh ausgeschreckt, lieber eine Stunde hatte dic Feuerwehr schwere Arbeit, um des Feuers in 'dem mächtigen Gebäude Herr zu werden. Das Restaurant, ?das unmittelbar am Schloßplatz liegt, ist in allen seinen Stock« werken bewohnt. Es brannte nur das Dachgewölbe nieder. * Wien, 18. April. Meldungen der Blätter zufolge hat in Ungarisch Hradisch (Mähren) ein großer Brand viele Häuser eingeäschert, darunter die Mädchenbürgerschule, ein Hotel und das Franziskanerkloster nebst der Kirche, deren Thurm einstiirzte. Da gerade der Jahrmarkt abge« halten wurde, herrschte große Panik. • Dortmund. 17. April. Der „Rhein.«Westf. Ztg." zufolge ist die Stadt Dortmund mit dem 11. April, wo der 10 0000. Einwohner polizeilich angemeldet wurde, in die Reihe der Großstädte eingetreten. Bis zum 14. April waren bereits 100176 Einwohner gemeldet. Die Einwohnerzahl Dortmunds hat sich in den letzten 21 Jahren verdoppelt. * Antwerpen. 18. April. Die Polizei verhaftete die Frau eines hiesigen höheren Beamten, welche im Verdacht steht, drei ihrer Verwandten vergiftet zu haben, um sich die Lebensversicherungsbeträge von 300,000 Francs anzueignen. Die Verhaftung erregt das größte Aufsehen. * Wann soll die Kartoffel gelegt werden? Manche glauben die Kartoffel nicht zeitig genug legen zu können. ES ist dieS auS zwei Gründen nachtheilig: 1) weil die Nachtfröste, besonders im Gebirge, den ersten Trieb zerstören und der Nachwuchs dann immer schwächer toirb; 2) weil die Arbeit durch da- Wegschaffen des Unkrauts größer wird, was bei späterer Bestellung wegfällt. Der bekannte Bauernreim: „Legst du mich im April, komm ich wann ich will- legst du mich im Mai, komm i glei" hat jedenfalls seine Berechtigung. * eine Thierfchntz Preisschrift. Der Verband der Thierschutzvereine des Deutschen Reichs schreibt eine Pretsbewerbung für den Text des 1895er Thierschutz Kalenders aus. Der Text muß in einfacher Sprache, dem jugendlichen Verständnisse angepaßt, thunlichst in erzählender Form durch Belehrung und Betipicle auS dem Leben der Thiere, mit besonderer Berücksichtigung der HauSthiere, dem Kindergemüthe Liede zur Thierwelt und schonende Behandlung der Thiere nahelegen. ES ist dabei jeder einseitige confessionelle Standpunkt zu vermeiden. Der Umfang der BewerbungSschrift ist aus mindestens 14 Druckseiten in Form deS Kalenders für 1894 zu bemessen, darf aber 16 Druckseiten nicht überschreiten. Bewerbungsschriften nimmt bis zum 1. Mai der Vorsitzende des Verbandes, Herr Otto Hartmann, Köln a. Rh. (Große Witschgaffe 32/34) entgegen. Der Preis beträgt 100 Mk. * Der Besitz des Hauses Rothschild. Der Besitz der gesammtcn Familie deS HauseS Rothschild wird auf 10 Milliarden Franc- (5000 Millionen Gulden) geschätzt. Im Jahre 1875 betrug das Gesammtvermögen nicht ganz die Hälfte der heutigen Summe, also kaum 5 Milliarden; hiervon entfielen auf daS Haus Rothschild in Paris 1 Milliarde. Das Vermögen hat sich demnach in achtzehn Jahren mehr als verdoppelt. Der bekannte deutsche Oeconomist Professor Rudolph Meyer hat berechnet, daß sich daS Rothschild'sche Vermögen nach fünfzehn Jahren verdoppeln wirb und im Jahre 1965 die enorme Höhe ton 300 Milliarden Francs erreichen wird. Von den Zinsen und sonstigen Erträgnissen deS RiesencapitalS könnten 37 120000 Menschen erhalten werden. Im Jahre 1800 besaß der Ahn des Geldfürsten fast soviel wie nicht-. Verkehr, £anö» und VoU-wirthschaft. W. A«S der Wetter««, 17. April. Wiederholt hat der „Gießener Anzeiger" daraus htngewtesen, daß die Landwirihschaft lebens- und concurrenzsähig bleibt, sobald sie zu einer intensiveren Bewtrthschafiung übergeht, unter Umständen zur Saaten- und Karten- cultur sich entschließt. In wenigen Jahren wird unsere fruchtbare Gegend von Ost nach West durch eine Bahnlinie den großen Städten näher gebracht, der Absatz von feinerem Obst und Gemüse ist da- dadurch gesichert. Wer daher seine Zeit und die Umstände richtig zu beurtbeilen versteht, wird jetzt schon Vorsorge treffen, daß er in einigen Jahren bei der Hand ist. Nachstehende kurze Andeutungen sind Manchem viclleicht nicht unwillkommen. Die Anlagen von Odstspalieren, besonders von Birnen ist für unsere Gegend sehr zu empfehlen. Diese Obstsorten gedeihen gut, bedingen keinen großen Kostenaufwand, jeder kann die Sache lernen und die Früchte werden mit Silber ausgewogen. Für diese Erzeugnisse haben wir in hundert Jahren noch Absatz, es ist nicht zu fürchten, daß sobald eine Ueber- probuetton eintritt. Eine ganz vortreffliche Unternehmung ist die rpargeleuttnr, welche sich für viele Gegenden der Wetterau eignet. Wa« die Spargeln einbringen, sieht man wieder in diesem warmen Frühjahre. In der Gegend von Frankfurt und Mainz (Gonsenheim) bildet der Ertrag aus Spargeln die Haupteinnahmequelle von vielen Landwirthen. Anfangs kostet das Pfund eine Mark; ist die Saison weiter vorgeschritten, sinkt der Preis nach und nach aus die Hälfte und tiefer herab. Die Spargel verträgt einen weiten Landtransport sehr gut, ist also dem Verderben nicht so leicht ausgesetzt. Bekanntlich dauert es 3 bis 4 Jahre, bis man bei einer Neuanlage mit der Spargelernte beginnen kann. Wer sich also jetzt zu Spargelanlagen entschließt, wird rechtzeitig bei der Hand sein, wenn unsere Nebenbahnen fahrbar werden. Eine Spargelanlage kann voriheilhafter ausfallen, als der Bau von Zuckerrüben. Man soll daS Eine thun und das Andere nicht lassen. Hauptsache ist, daß man die Kulturen an den richtigen Platz bringt. Im Ried baut man Gurken und Tabak; an der Bergstraße gedeiht Wein, Hopsen und Tabak. In Rheinhessen giebt es Wein und Spargeln; in der Umgegend von Frankfurt flodren alle Gemüsearten. In der Wetterau gedeiht Obst aller Art (Kirschen, Zwetschen, Birnen, Hepfcl) Halmfrüchte und Gemüse. Wenn der Wetterauer Bauer nicht aus ben Kopf gefallen ist, kann er leichter existiren, als die Bauern in vielen anderen Gegenden, besonders wenn er seine Bodenerzeugnisse einmal forlbringen und richtig verwerthen kann. alsör-Landmans [aiser Wilhelm, unter Krause. ^Abends 8 huberf. ■ndeleeohn-Bartboldy. iegk. lyän. loder. eadelswho-BsrihoWy. (Wie 50 * l te mit Programm J Nacht.) uni aiierA^ ulGM m Mschuie „ 8 bis 10 UV' wten-MD "JeK W"“’ "$P J53- .Feuilleton. Sinr Daurrnlrsgödik. Nach wahrer Begebenheit erzählt von G- Schätzler. (Nachdruck untersagt.) Am Dorfenbe, gegen ben bichten Walb zu, staub ber Hof deS Tannenbauer Michel Dollinger, ber mit seinen beiben Kindern, dem achtzehnjährigen Hans und ber um ein Jahr jüngeren Kathrin, ba- Anwesen dewirthschaftete. Außer ben dreien war noch ein Knecht unb eine alte Wirthschasterin ba. DeS Dollingers Weib war längst tobt unb er selber hatte nicht mehr Lust gehabt, sich in bte Launen einer anberen zu fügen. Sein „Fügen" war übrigens nicht weit her. Rücksichtslos gegen Jebermann, setzte er stets nur durch, waS ihm als paffend erschien, unb sein Sohn Hans war ihm in jeder Beziehung würdig. Selten geschah eine Rauferei im Dorfe, bei ber er nicht eine Hauptrolle spielte, unb einige vernarbte Mefferwunben an Körper, bazu einige Monate Ge- fängniß- in ber Erinnerung waren seine Ehrenzeichen. Im Dorfe fürchtete man die beiden Dollinger, die beinahe immer zusammen kamen unb gingen, beibe strotzend von roher Kraft, in ben Mienen Trotz unb Kampflust. Kathrin, die Tochter, war ganz ba« Gegentheil ber beiden, ein sanftes, liebes Kind, fast zu schwächlich für eine Sauerndirne. Himmelblaue Augen, ein feiner Mund unb blonde lange Flechten krönten daS sanfte Oval deS Gesichtes. Kathrin hing mit Liebe an dem rohen Vater unb dem Jeder- mann außer ihr unsympathischen Bruder. Nicht ebenso waren die Gefühle von Vater und Bruder ihr gegenüber. HanS verlachte seine träumerische, zimperliche Schwester unb ber Alte verwünschte baS Geschick, baS ihm eine solche Tochter gegeben. „Ganz tote bie Alte," sagte er. Sie erinnerte ihn eben immer an seine bulbfame Frau, die er so lange gequält heute, bis sie endlich unter der Wucht seiner Fäuste zusammen- brach. Der Dollinger hatte sein Weib langsam todtgeschlagen. Run war er frei geworden unb schaltete tote ihm beliebte — Niemand durfte ihm widersprechen — unb mit be;n Jahren wuchs ihm sein Sohn zum neuen Gefährten btian. Ein halbes Jahr war verflossen zur Zeit, da unsere -' eine Geschichte sich abspielt — damals kam der alte Dollinger aus dem Gefängniß. Neun Monate hatten sie ihm aufgezählt, weil er zur Nachtzeit heimlich im Forste gewildert. Der Förster ertappte ihn dabei unb hatte ihn zur Anzeige gebracht. Jankof, ber Förster, besaß nur noch einen Sohn, einen sehr braven Jungen von zwanzig Jahren, der des VaterS ganze Freude war. Zwischen den Familien Dollinger und Jakof herrschte bitterste Feindschaft, wie sich leicht denken läßt. Die beiden Dollinger hatten dem Förster und dessen Sohn blutige Rache geschworen, doch diese wußten genau darum und trafen ihre Maßregeln. Nur zusammen durch- streiften sie nächtlich den Forst, in letzter Zett immer häufiger, denn aufgefundene Spuren besagten, baß wiederholt bas schönste Wilb weggeschossen warb. Manchmal hörte man wohl auch Schüsse knallen, boch wenn ber Förster mit seinem Sohne noch so vorsichtig ber Stelle nahten, bann war eß tobtenftill dort. Nicht ein Zweig knackte unb mochten sie harren bis zum frühen Morgen — eß war umsonst. Aber sie wußten, daß ber Dollinger unb sein hoffnungßvoller Sprößling die Schützen waren, und beim Tageßlicht zeigten sich wieder bie untrüglichsten Zeichen, daß sie nicht in bie Luft geschaffen hatten. Jankof schäumte vor Wuth unb stieß die Büchse donnernd auf die Erde, — wehe, wenn die Wilddiebe ihm einmal vor den Lauf kämen! — — — Der Sonnenball war über den bewaldeten Berg hinuntergesunken, es dämmerte. lieber dem Tanneohas lag lautlose Stille. Etwa fünfzig Schritte von den Gebäulichkeiten entfernt begann ber Walb. Auch da herrschte Ruhe- nur einige verspätete Sänger ließen in ben Zweigen ihre zagenden Stimmen erschallen unb ber Abenbwinb strich leicht rauschenb um die Baumstämme. Nahe am Waldrande, hinter einem dichten Haselnußgebüsch, standen zwei junge Menschenkinder und hielten sich umschlungen. Auf dem Gesicht des Mädchens lag deutlich die größte Angst unb Besorgniß. Immer flogen die Blicke nach dem Tannenhos hinüber. Im Dorfe läutete jetzt der Abendsegen. „Laß mich, Friedrich — eß ist spät — wenn man mich vermißt —" Friedrich, beß Försters Sohn, ließ die schlanke Gestalt auS seinen Armen. „So geh, Kathrin, geh in Gottes Namen, unb wenn Du kannst, so verhinber'S, daß sie heute Nacht dort hinauSziehen, 's geht schlecht ab sonst — mein Vater wüthet unb ber Köhlersepp hat uns ben Platz bezeichnet. Mir ahnt Entsetz- • liches! Dort ber rothe Himmel — Blut —" Er küßte bas bleiche Gesichtchen schnell - Kathrin schauerte * zusammen und eilte davon. Der junge Forstmann wartete eine Welle, schien sich auf etwas zu besinnen, hing bann bte Büchse um unb verzog sich in ben Walb.--- Der Dollinger unb sein Sohn saßen am Eichentische vor einem großen Kruge Bier unb eigen geräuchertem Schinken. In ber Stube herrschte ziemliche Dunkelheit, waS bie beiben jeboch nicht genirte. „Also um zwölf!" sagte ber Alte, „Du hast alles in Ordnung, HanS?" „Na ja," machte HanS verdrießlich und faßte den Henkel des großen Steinkruges, „wenn unS der Kerl entgegenkommt, ist er unser." „Keine Sorg — ber Kohlensepp hat ben Platz heraus. Wie sie da schreien werden, die von der Regierung, wenn auf einmal der SechSzehnender, den die Jäger schon jahrelang schonen, verschwunden ist! 'S gibt einen Eapitalstreich!" Hans kniff die Augen zusammen. „Unb wenn ber Forstlaff — " Der Dollinger schlug mit ber Faust auf ben Eichentisch, daß dieser in ben Fugen ächzte. „Hol ihn ber Teufel! O, ich wünscht, er käm mir vor bie Büchs' — ich wollt ihm eins auf ben Pelz brennen —" „Recht so, Vater, — sie ober mir!" „Sie! — Gott straf mich — sie!" Aus ber Küche kam bie Kathrin unb stellte ein Licht auf ben Tisch. Aufmerksam betrachtete sie ber Vater. Mit blassem Gesicht schaute sie scheu zur Seite. „Das Mädel wird alle Tage erbärmlicher," sagte er rauh. „Ober haft Du maß auf dem Herzen?" setzte er hinzu, alß er merkte, wie Kathrin zusammenfuhr. Sie schaute hinter ben moosgrünen Kachelofen und hatte eß heraus. Dort stauben zwei Gewehre unb ein Paar Rucksäcke lagen babet. (Fortsetzung folgt) Versteigerung. Wttrroch, 25. April, Nachmittags 3 Ähr, versteigere im Pfandlocal gegen Baar- zahlung: 1 Landauer, 1 Pferd, 2 Kühe, 1 Oeconomiewagen, 1 EiS- fchrank, SophaS, Commode, Kleiderschränke,2Regulateure, 1 Glasschrank rc. Versteigerung des GlasschrankeS (ganz neu) bestimmt. 3439 Gießen, den 17. April 1894. Mulch, Pfandmeister. Jeikgevotenes. Verlag von Curt von Münchow Giessen. Soeben ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen : Das Beweisinteresse in Strafsachen (sog. Materielle Boweislast). Allgemeiner Teil: Grundlegung. Von Dr. iur. C'urt Spohr. ===== Preis 1.— Mk. ===== Die vorliegende Arbeit unternimmt es die Frage einer Parteienbeweislast im Prozess auf ihren wahren Wert und ihre materielle Bedeutung zu prüfen. Das Resultat weist den für Civil- wie Strafprozess gemeinsamen Kern der aufgeworfenen Frage nach; dagegen wendet sich die eingehendere Untersuchung insbesondere nur dem Strafprozesse ZU. Die behandelnde Frage ist nahezu für jeden Prozess in einer oder mehreren Beziehungen von grösster Wichtigkeit und wirft ein scharfes Licht auf ein grade gegenwärtig vielerörtertes Problem, das der „unschuldig Verurteilten“ besser „zu Unrecht bestraften“, ohne jedoch im vorliegenden „Allgemeinen Teil“ näher hierauf einzugehen. 3531 Haltbarster Fussboden-Änstrich! Tiedemann’s Bernstein-Sclinelltrockcn-Oellack, über Nacht trocknend, geruchlos, nicht nachklcbend,mitFarbein5Nüancen,utt- Ä übe» trefflich in Härte, Glanz ii. Taner, allen SpiricuS- u. Fußboden- Glanzlacken anHaltbar- keil überlegen. 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