Nr. 67 Der •teltetr Jlejdgrr rrtchnni täglich, ortt LuSnohm» btf Montag« Dir GieHrner SleetHteiran«« •erben brm Hn«rt,rr »Schnitlich brrieel bttgcitgl Zweites Blatt. Mittwoch dev 21. März 1894 Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. ykrtfljdbnfltr JUaaamtabrrcUe 2 Wart 20 Psg. *N vnngrrlodn. Duid) die Post btjef* 9 Wart 50 PH. Madien, »pfbirtae und Druckerei: »4*f6re|r yc.1. Keraiprecher M. Aints- und Anzeigeblutt für den Kreis Gieren. Hratisöeikage: Hießmer Aamikienölätter ■ ■we|et • «■ «a,eigen ja der NachmtdagA fstr bat faigenben tag erscheinenbeo Nummer bi« Bore. 10 Uhr. Alle Lunoacen-Bureaux des In. und Auslanbe« ntbmca Anzkigcn für den .Gießener Auzeiged' entgegen. Feuilleton. Die DsterdlumeN. Erzählung von C. Pleßky. (Schluß.) „Weißt Du überhaupt, ob Graf Rothburg Deine schwärmerische Neigung erwidert?" fuhr dann die Baronin mit halblauter, fast höhnisch klingender Stimme fort. „Wie leicht kann der berechnende Baler des Grafen diesem schon eine reiche Erbin gewählt Haden, um dem Wohlstände des gräflichen Stammhalter- wieder aufzuhelfen. Kurz und gut, ich erkläre Deine Neigung für eine thörichte, ja unvernünftige und erwarte von Deinem Verstände, daß Du sie bezwingst und alle Gedanken und Pläne auf eine Aussöhnung und Annäherung an die RothburgS aufgibst." Die Baronin verließ nach diesen strengen Worten daS Zimmer der Tochter und diese sank schluchzend auf daS Sopha. „Qo, ich will es versuchen, zu überwinden," seufzte Gertrud dann nach einer Weile, „denn meine Liebe ist aussichtslos und trostlos nach allen Seiten. jDod) nein, seiner Augen Blick, seiner Stimme Klang können nicht trügen, Graf Curt liebt mich auch?" unterbrach sich die Baronrsie dann wieder und preßte die Hand aufs Herz. „Oder sollte ick wirklich ein so thörichteS Ding sein, wie die Mama meint, und in einer unvernünftigen Neigung mich verzehren?" dachte die Baronesie dann wieder und sprang hastig empor. Weinend nahm sie dann auS einem geheimen Schubsache ihres Schreibtisches einen Strauß verwelkter Frühlingsblumen hervor und denselben mit Küssen bedeckend, seufzte sie: „Soll denn meine erste heilige Liebe zu dem verehrten Manne wie diese Blumen verwelken oder soll sie nach laugen, langen Tagen endlich doch herrlich erblühen dürfen?" Die Baronesse schloß dann den verwelkten Blumenstrauß wieder in das geheime Schubfach ihres Schreibtisches und bemühte sich, von Stunde ab vor den Augen der Eltern wieder fröhlich zu sein und ihr Herzeleid zu verbergen. • • ♦ Noch recht heiß schien die Septembersonne, aber die Landschaft zeigte sich der Jahreszeit entsprechend doch schon im herbstlichen Kleide und die herrlichen Eichen« und Buchen« wälder in der Umgebung von Schloß Bruneck waren auch bereit- roth und gelb gefärbt. Trotz seiner Gicht jagte da fast jeden Tag der Freiherr von Bruneck mit vornehmen Gästen in seinen herrlichen Jagdgründen und gar gern sah e- der stolze Freiherr, wenn am Abend im Schlosse seine Jagdgäste, unter denen sich viele junge Edelleute befanden, seiner schönen Tochter den Hof machten. Hoffte der Freiherr doch auf diese Weise sich so recht in aller Muße einen passenden Eidam auöwählen zu können. Aber Baronesse Gertrud erwiderte auf die Schmeiche« leien der galanten Herren nur selten mit einem freundlichen Wort und nahm die Huldigungen kühl entgegen. Da brachte eine- Abend- die Kunde, daß aus besonderen Befehl de- obersten Krieg-Herrn die Manöver de- Gardecorps sich bis in die hiesige Gegend auSdehnen würden, frohe Aufregung in die Jagdgesellschaft. Biele der Herren, darunter der Freiherr von Bruneck, hatten ja früher dem Heere als Offiziere angehört und die Manöver de- Gardecorps frischten manche liebe Erinnerung bet dem Freiherrn und seinen Gästen auf. Man beschloß daher schon jetzt, an den interessantesten Tagen den Manövern zu Pferde und zu Wagen beizuwohnen. Natürlich wollte der stolze Freiherr bei dieser Gelegenheit auch seine schöne Tochter und seinen Rcichrhum der vornehmen Welt und ganz besonders den Gardeosfizieren zeigen. Am frühen Morgen eines der folgenden Tage fuhr die freiherrlich Bruneck'sche Familie auf einem eleganten, von vier feurigen Rappen gezogenen Jagdwagen in das Manöverterrain. Baronesse Gertrud lenkte, den Bitten des Vater- nachgebend, selbst den stolzen Biererzug und saß neben dem Freiherrn vorn auf dem Wagen, während die Baronin nebst einer verwandten Dame hinter den beiden Platz genommen hatte und hinten auf dem Dienersitz zwei reich betresste Diener saßen. Der prächtige Viererzug, der von einer schönen jungen Dame elegant und sicher gelenkt wurde, erweckte natürlich auf dem Manöverselde große- Aufsehen und de- stolzen Freiherrn Herz schwelgte förmlich in dem Bewußtsein, heute mit seiner reizenden Tochter allgemein bewundert zu werden. Im Eiser, so viel al- möglich zu sehen und gesehen zu werden, hatte der Freiherr auch schon öfter Gertrud veranlaßt, nahe an die Truppen heranzufahren und war ihm dieserhalb schon einige Male von den Osfizieren abgewtnkt worden. Aber der Freiherr achtete in seinem stolzen Uebermuthe wenig auf solche Warnungen und ließ den Biererzug kaum hundert Schritte rückwärts lenken. Da rasselte plötzlich eine Batterie reitender Artillerie daher, protzte in fliegender Hast ab und gab Schnellfeuer auf nahende Cavallerie. Bor den jäh hintereinander aufblitzenden Kanonenschlägen scheuten die vier Hengste vor dem Wagen de- Freiherrn, Baronesse Gertrud vermochte die entsetzten Thiere nicht zu halten, auch dem Fretherrn, der selbst die Zügel erfaßte, gelang es nicht, und querfeldein stürmte der Biererzug davon. Bebend hielten sich die sechs Insassen kaum in dem Wagen, der mächtig hin und her geschleudert wurde und dem jetzt jeder Graben, jeder Baum, ja jeder Stein, über den er seinen Weg nahm, gefährlich werden konnte. „Helft doch! Helft doch, Leute!" schrie der Freiherr den da und dort stehenden Zuschauern zu, aber eS rührte sich keine Hand, um den rasenden Hengsten in die Zügel zu sollen, und verzweifelt sah sich der stolze Edelmann mit seiner soeben noch viel bewunderten Tochter, die sich hilfesuchend fest an ihn geklammert hatte, nebst den übrigen Insassen des Wagens einem entsetzlichen Schicksale preisgegeben. Da sprengte plötz« lich auf schäumendem Renner ein Offizier herbei und jagte neben dem Wagen des Freiherrn her, blutig drückte er seinem edlen Pferde die Sporen in die Weichen, daß rS mit äußerster Kraftanstrengung vorschoß. Jetzt fiel der Offizier den beiden vorderen Pferden in die Zügel, parirte sein Pserd und riß auch mit gewaltigem Rucke die beiden Hengste zurück. Der Freiherr, welcher die Absicht deS muthigen OsfizierS erkannt hatte, besaß in diesem kritischen Momente GeisteSgegenwalt genug, um die beiden Stangenpferde ebenfalls zurückzureißen, so daß sie hoch aufbäumteu und der Wagen zum Stehen gebracht wurde. „Wen dürfen wir als unseren Retter mit heißem Dank begrüßen?" riefen der Freiherr und Baronesse Gertrud fast in einem Athem, als die Diener die Pferde am Zügel hielten und die entsetzten Insassen den Wagen verließen. „O, machen Sie nicht so viel AushebenS von der Sache, Herr Baron!" erwiderte der mit Schweiß und Staub bedeckte Offizier. „Wir kennen uns ja auch schon, wenn auch nur dem Namen nach, ich bin Graf Eurt Rothburg!" Todtenbleich, am ganzen Körper zitternd und höchste Verlegenheit verrathend, standen der stolze Freiherr und seine Gemahlin da und fanden kein DankeSwort für ihren Retter. Baronesse Gertrud folgte in diesem Momente freudige« Schreckens aber nur dem Zuge ihres Herzens und rief laut aufjauchzend: //Herzlichsten Dank, Herr Graf, ich bin nun zum zweiten Male Ihnen größten Dank schuldig, nehmen Sie ihn voll und ganz hin, auch im Namen meiner Eltern." Mit diese« Worten reichte die Baronesse dem junge« Grafen ihre feine Hand, die dieser ehrerbietig küßte. „Mein Dienst drängt", sagte dann der schöne Offizier schlicht, „ich muß mich den Herrschaften empfehlen und zu meiner Truppe zurückkehren." „O, Sie dürfen diesmal nicht so ohne Weitere- fort", rief da Baroneß Gertrud und heftete ihre prächtigen dunkeln Augen flehend auf da- Antlitz de- ritterlichen jungen Mannes. „ES wäre mir unerträglich, wenn auch dieser Vorfall zu keiner Aussöhnung zwischen unseren Familien führen sollte! Sie find für heute Abend zu unö in'S Schloß geladen, Herr Graf, um den Dank für ihre Großthat entgegen zu nehmen, wie ihn jetzt meine noch zu Tode erschrockenen Eltern Ihnen nicht abstatten können!" Auf das Freudigste überrascht blickte der junge Graf auf die reizende Baroneß, die seit jenem Frühlingstage, wo er sie am blauen See vor der Gefahr deS Ertrinkens gerettet hatte, die heiße Sehnsucht seine- Herzen- gebildet hatte, und dann sah er verstohlen nach dem stolzen Freiherrn hinüber, der mit starrem Blicke die Scene musterte. „Sie find freundlichst gebeten, uns heute Abend auf Schloß Bruneck zu besuchen, Herr Graf," sagte dann der Freiherr hastig, „eine solche That, wie Sie sie heute an un- gethan, löscht zwischen Ehrenmännern alle Feindschaft aus. Sagen Sie die- auch Ihrem Herrn Vater!" „Ich werde kommen, Herr Baron!" entgegnete Graf Rothburg hastig, grüßte verbindlich und sprengte eilig davon. Drei Wochen später feierte man auf Schloß Bruneck in Gegenwart aller Mitglieder der gräflich rothburgischen Familie die Verlobung der Baronesse Gertrud mit dem Grasen Curt und zwischen den prächtigen Rosen, die vor dem Brautpaare auf der Festtafel standen, befand sich i« zierlicher Vase auch da- Sträußchen verblichener Oster- blumen, welches Graf Curt einst Gertrud geschenkt und auf welches die Blicke de- glücklichen Paares jetzt oft lächelnd fielen. Der alte Graf Rothburg hatte zwar vor vierzehn Tagen noch arg gewettert und getobt, als er das erste Wort von der Absicht seines ältesten SohneS hörte, sich mit Baronesse Bruneck zu verloben, aber den vereinten Bitten der beidenseitigen Familienangehörigen hatte der alte Edelmann, der im Grunde genommen ja doch ein gutes Herz hatte, schließlich doch nachgegeben. Und nun sandte er für den Rest seiner Tage auch fröhliche Blicke hinüber nach Schloß Bruneck, wenn er an einem der Fenster der Rothburg stand. Aeisgeöolenes. Mühlen-Verkauf. Famllienverhältnisse halber bin ich gesonnen, meine in der Nähe von1 Bad-Nauheim, in Ober-Mörlen, neu* eingerichteteMühle mit »Gängen, neuerbautem Backofen nebst Maschinen« anlage, seit 3 Jahren in bestem Gange und alles in sehr gutem Zustand, zu verkaufen. Selbige ist sehr gute Kunden-Müllerei, zu welcher noch ca. 51/, Morgen Land gehören. [2270 Müller Anton K. König L in Ober-Mörlen bei Bad Nauheim. 2386) Mehrere Bille«, in Styl und Einrichtungen verschieden, zu ver» kaufen. Christian Petri V., MoUkeNratze Feinstes Blüthenmehl F $ 9 9 Coco«- 2435 28. 1 Pf». B Pkd. 10 Pfd. 25 Pfd. 20 Pfg. 95 Pfg. Btt. 1.80 9M. 4.00 Rost«««, Cvriuttzerr, Sultanine«, Mandeln re., »a««a«n 4 «nstdntter empfiehlt , Heinrich Arnold H Uardtftrnßk Balkons, Veranden, Säulen, Kanalrahmen, Trottoirrinnen "j;,..""™' Baugegenstände nach geschmackvollen und stilgerecht aasgeführten Modellen. Hartgussroststäbe aus bestem Specialeisen hergestellt. 2100 Handels- und Maschinenguss jeglicher Art liefern zu billigen Preisen Buderus’sche Eisenwerke, Eisengiesserei, Main-Weser-Hütte, Station: LollarjCOberhessen). Lahnkalk-Jnduftrie Aug. Gabriel jr. in Kietzen Telephonanschlüsse 84 u. 88, Bahnanschluß Abendstern b.Kmzenbach-Gießen. Marmor- (Weiß-) und Hydrant. Grau-Stückkalk. Gemahlene Produkte in Tacken: hydraul. yfluipTDnrliU* Graukalk, Cementkalk (Verputzkalk), 'Marmorkalk, Romancemeut. - Lartgebranute Runensteine (im Ringofen gebrannte Klinker). KSämmtliche Stoffe N von vorrüglichffer tönnlitit. Die gemahlenen Produkte können ohne vorheriges Löschen »trat« beitet werden und eignen sich für Mauer« und Berpuhzwecke ganz vorzüglich. m 2376 reiche Atteste stehen zur Verfügung. Meßlatten und -Stäbe jederzeit vorräthig. [715 Joh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung. Buchen« «. Tannen« Scheitholz empstehlt billigst [2174 K. Jene IV., M«i« Sind««. eeeeeeeeeoeeeeeeeeeeeeee ^indiLWa^heJ SM G {»Wett M per werden stets angekauft. [23 Keßler, Roßschlächter. früher: Geschwister Meier. 2397 2398 Zu sprechen bei Fräulein Holzapfel, Frankfurterstr. 12 III. V categenhdl^ B5 • ® ff » sowie für Confirmanden in großer Auswahl außergewöhnlich billig. Jos. Mark Schulstraße 5 Schulstraße 5. befindet, und halte mich bei allen vorkommenden Weißbinder- und Lackirarbeiteu bestens empfohlen. Hochachtungsvoll Hch. Ruhl, Weißbinder und Lackirer. Geschäfts-V erlegung. Meiner werthen Kundschaft, sowie einem verehr!. Publikum gebens Mittheilung, daß sich mein Geschäft nunmehr __ Dinner Pilis (Pilulae purgativae) me Bier-Niederlage der Bergischen Branerei- W MUGesellschast (vorm. Gustav Küpper in Elberfeld) empfiehlt ihre rühmlichst bekannten Export-Biere: Dach-Latten empfiehlt in jedem Quantum ab Station pr. 100 Stück oder 300 Mir. X JL 7—, in Wagenladung von 200 Ctr. entsprechend billiger, die Dampf-Schneiderei von [8 | K'.' Emmelias in Laubach. Zweirad. in sehr gutem Zustand billig zu verkaufen - ^Näheres Licherstraße 1.[2368 Prersgekröitt' Geschäftsverlegung. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein Putzgeschäst nach UUoHornüCCD Nr S in ben Laden des Herrn I. Buch verlegt habe, ülullul yfluuu III • u Gleichzeitig erlaube mir den Empfang der Modellhüte für die Frühjahrssaison anzuzeigen und empfehle ganz besonders eine reichhaltige Auswahl in garnirten Damen- und Kinderhüten von der feinsten bis zur billigsten Ausführung. Hochachtungsvoll Albert Behr end. Wwe., Unser Total-Ausverkauf Pensionat Sublet-Lugrin in Lausanne. Die Vorsteherin dieses Instituts nimmt während ihres hiesigen Aufenthalts bis zum 27. März Anmeldungen von Pensionärinnen entgegen. y Empfehle ^bill.in nur guten Qualitäten: 1 Weiss- und Rothweine Südweine, Beerweine . Cognacs, Cigarren. k Louis Sony 1 Bahnhofstraße Zur Saison empfehle mein reichhaltiges Schuliwaarenlager für Damen, Herren und Kinder, sowie Co nfirmand'e «stiefel in reicher Auswahl zu billigsten Preisen. Einen Posten Damen- u. Herren- stiesel gebe, um damit zu räumen, zu außergewöhnlich billigen Preisen ab. Justus Benner, 2396] Marktstraße 34. Kinderwagendecken in reicher Auswahl empfiehlt zu billigsten Preisen Ernst Bloedner 2343 Seltersweg. hell Pilsener dunkel Münchener i»« H Ziegelei- Tllasehinen nach bewährtesten Systemen, sowie auch coniplete Einrichtungen von Ziegeleien, Chaniotte Falzdachziegel-, Thonröhren- und Cem entfahr iken liefert seit 1862 als Specialilät: Louis Jager, Ziegelei-Maschinen-F abrik, Köln-Ehrenfeld. Preiscourante und Kostenvoranschläge gratis. Feinste Referenzen, ausgeführte Anlagen können in Betrieb besichtigt werden. 610] Freundliche Wohnung im Hinterhause von vier bis fünf Zimmern zu ver- miethen.«rSll. Zar Coiiliraialion empfehle ich einen großen Posten tadelloser, neuer evang. und kathol. Gesangbücher, die ich zu bedeutend ermäßigten Preisen abgebe. Karl Krebs 2422 So«ne«stratze 25. Vermischte Anzeigen. An und Berkans von getragenen »leider«, Weiß,eng, Möbeln, Bette«, Gold- und Silber« fachen, Bücher«, Zeiwnge«, Acten, Papier, «npfer, Messing, Zinn, Blei und Eisen. Ebenso werden Lumpen und Knochen auf Verlangen jederzeit abgeholt durch 1257 I>oui8 Rothenberger Wwe. Pferde zum Schlachte« dauert nur noch bis 1. April. Weiss- u. Wollwaaren, Putz-, Besatz- u. Modeartikel Tapisserie, Corsetts----- Handschuhe, Strümpfe und ünterzeuge. Sämmtliche Artikel 'M zu bedeutend ermässigten Preisen. 1338 jedes Quantum frei ins Haus. H. Kempf 1497 26 Ludwigsstraße 26. Einige größere schön gelegene Bauplätze verkauft Ehristian Petri V. 2387 .Moltkeftraße. Selbstßkftttigtk Zchließkörbk, sowie Ein- und Zwei-Deckelkörbe empfiehlt zu billigen Preisen Ang. Werner, Korbmacher, Weidengasse 8. W* Reparaturen und Alechten von Rohrsiühlen.____________[2331 2388] Ein Niederrad billig zu verkaufen. Wolkeugasse 16. A er 2 tli cb emp tobten. 1604 Von Kennern bevorzugt Bei Consumenten beliebt. Literflasche Mk. 2.— Ganze Fl. 1,80 2,503,— 8,50 4,— 5,—. Alleinige Niederlage: Adolf Geisse, Giessen. | 46 Nollwageu von 70 cm Spurweite, 1 zwei- spänniger Fnhrwagen, 1 doppeltes compl. Pcrdegeschirr, Egge, schwere Ketten, Bickel, Hacken,Spaten, Gartenspritze, Bolzen, Klammern und sonstige Gegenstände werden verkauft. 2177] Gießen, Westanlage 16. in guter Lage in der < ILO Psg. und l Farbe 8 Pfg." 2429 Robert Stuhl, Neustadt 23. L 816] Ein Zweirad, sowie neun Bände Brehm» Thierleben billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Wermiethungen. 1467] Die seit Jahren von Herrn Geh. Rath Kölln er Innegehabte Wohnung, besteh, aus 8 Zimmern u. aller Bequem!,, ist zu vermiethen________Südanlage 7' 1238] LogiS, 5 Zimmer, Küche mit Zubehör, zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 6, 1. Stock. 1569] Der unterste Stock meineSHause«, Afterweg 32, ist zu vermiethen. __Gd. Sack. 2194] Schöne Mansardenwohnung, vier »immer mit Zubehör, zu vermiethen- _________________________Asterweg 47. 2402] LogiS zu vermiethen. Frau Debutz, Liebigstraße 29. 2000] Einfach möbl. Zimmer zu ver- miethen. Grünbergerstraße 26. 1171] Ein schönes Zimmer, mödl. ob. unmöblirt, sofort zu verm. Neustadt 41. 2075] Zwei möblirte Zimmer zu oer- miethen._________________Kirchenplatz 15. 1422] Möblirte Zimmer zu vermiethen mit und ohne Pension. Asterweg 2. 1498] MSbl. Zimmer, event- mit Cabinet, zu vermiethen. L. Arohnhäuser, MäuSburg 7. 2394] Ein Zimmer für 1—2 anständ- Arbeiter, sowie ein möbl. Zimmer zu ver- mietven-__Ltndengasse 1. 1473] Ein Lade« mit oder ohne Wohnung in Mitte der Stadt alsbald, event- pr- 1. April, preiswerth zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl.________ 2312] Lagerraum mit Stallung sof. zu vermiethen. Näheres Tiefenweg 3. Daselbst ein Haufen Mist zu verkaufen- 1922] Eine Wohnung, zwei Zimmer mit Cabinet, Küche mit Wasserltg. und sonst. Zubehör, ,um 1. Mai sehr billig an nur ruhige Miether zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 2148] In meinem Neubau, Ludwigs- straße, sind per 1. Juli d. I. 3 elegante Wohnungen von je 7—8 Zimmern, Badezimmer, Veranda, Gartenanthetl und sonstigen Bequemlichkeiten, zu vermiethen- _________Fr. Seibel, Ludwigsstraße. 2370] Ein LogiS zu vermiethen- ______________Große Mühlgasse 10. 1967] Bleichstr. 15 mittl. Stock, 5 Zimmer mit Zubeh-, bis zum 1. Juni zu oet* miethen- Lonystraße 20, Mansardenstock. 2295] Kleines Familienlogis und zwei Keller, ä 11 m lang und 5 m breit, zu vermiethen. Rodheimerstraße 6 bei BurkS Mühle- 2306] »ahnhosstratze sil r 3 Zimmer mit Zubehör im oberen Stock zu verm- __________________Ang «st Bost. 1581] Der mittlere Stock, 4 auch 5 Zim. mit Zubehör, ist per 1. April zu vermiethen.___________________Kirchstraße 2. 11] Der mittl. Stock, 6 Zimmer, Badez. u. all. Zubeh., ist pr. 1. April an eine ruhige Familie zu vermiethen. Bahnhofstraße 71. ärztlich wie durch Presse empfohlen, wirken blutreinigend und leisten vorzügliche Dienste gegen Hämorrhoidalleiden, habituelle Verstopfung, Magenbeschwerden und Leberleiden,ohneLeibschneiden zu erregen. In Apotheken erhältlich, wenn nicht, veranlasst Fabrik von Apoth. E. Hupertz u Co. in Köln a. Rh. die Zusendung durch Depöt. Man achte auf Schutzmarke „Löwe von Luzern“ und Namenszug. ____ Preis Mk, 1.—______[1471 Corsetten in den neuesten Fa-ons für Damen, Confirmanden und Kinder, in großer Auswahl empfiehlt Robert Haas, Seltersweg 18. NB. Zurückgesetzte Corsetts sehr billig.____________________ [2243 Irische Schellfische etc. 1508 im,«ebsiock. I [957] Braut Ausstattungen liefert am besten und billigsten Fritz Nowack Wäsche- Fabrik. Huth & Co tf o Neductionr 8L Scheyd«. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in Gießen. ****% btigtW- ««l'f W"11” 'Ji mit »«’«*' SRontag5- gnnabmtD0t!,«r folgen j AmtStage des Gl Die unterze: Saw DO einen Wtag im wirb ben Ureis-w ©rünberg, Hombe Anliegen in diesem Gießen, bei Grohi W- Wie Das Sivtz aa die Gros Amtsgerichts Saubach gel Vorstehend, Weise zur offen! Betr.: Dle trigo. arbeiten i M @«61 «düGroßl Nachstehende der Justiz und di wir Ihnen zur s 4 Die trigonoi stabt der Armee . April ab - flU nstreSen. Dieselb M btm Signal f Die bei den ‘ Trigvnomrter und Desehle des stellve Klung der Kön DbnstlieutenantS Trneralstabz a la Untti *“ «»I M ntm« - fWen und Pe 5 erwähnten 8 ^izuivirken «ä; Utib L? Wort sür i f°»ie iÄ^te M tzl^Sedneif .*!< 51" l-lj <*&■«