ISjthk. N-ei/q,. -^L_J206 er für ualerei. Z! Kunstmaler ’Ä',lnSW« r ®TPtb. b. 81. W7~ Ä6tnM 8 llhr, « N* KHki. nv.-Buchhandlunsi, en. [1379 lanau [1486 npws. Mjik [1495 staurateur. < K ,uppentafeln, icnmehle: Hufergrutit. ebtniM •tc- apseln» itfdjütt. 594. »lSnl. M 95.90 1780 £ 60 33A'6 ge.I2 369/0 »1.7b 1500 119.10 118.49 71.4’ 11370 M»l 5 P*t jft ’■ $Uu Nr. 43 Zweites Blatt. Mittwoch de« 21. Februar 1894 Der #U|mli-.nöKttn. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Für diejenigen Jmpfpflichtigen der Stadt Gießen, welche mit der Impfung für das Jahr 1893 noch im Rückstände sind, werden im Laufe dieser Woche die Aufforderungen zugestellt. Der Nachweis, daß die Impfung geschehen oder aus einem gesetzlichen Grunde unterblieben ist, kann nur in den Bormittagsstnnden von IO bis 12 Uhr in unserem Dienstlocale, Bahnhofstraße, bei Photograph Becker, persönlich, jedoch mit derselben Wirkung durch portofreie Zuschrift oder Einwerfen verschlossener Schreiben in den Briefkasten de» Kreisgesundheitsamts geschehen. Ueber- sendete Impfscheine sind alsbald wieder abzuholen. Dem sonstigen Nachweis ist die erhaltene Aufforderung jedesmal beizufügen, da nur hierdurch die Identität des betreffenden Impflings und dessen Auffinden in der Jmpflifte gesichert ist. Ungenügende Nachweise und solche, aus denen die Zugehörigkeit für den betreffenden Impfling nicht mit voller Sicherheit hervorgeht, gelten als nicht geschehen und wird das Verfahren weiter fortgesetzt, selbstverständlich ohne daß unsererseits dem Betreffenden eine Benachrichtigung zugehen kann. Gießen, 16. Februar 1894. _______________Großh. Kreisgesundheitsamt.______________ Bekanntmachung, bctr. General-Versammlungen des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Freitag den 2. März 1894, Vormittags 10 Uhr wird auf Lonys Bierkeller (Westanlage) zu Gießen eine Generalversammlung des landwirthschaftlicheil Bezirksvereins Gießen abgehalten werden. Alle Mitglieder der landwirthschaftlichen Bezirks- und Orts-Vereine, sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden zu dieser Versammlung hierdurch freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister werden ergebenst ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. ^uilkbn. Eine grsusige Lsdung. Don Clark Russell. (2. Fortsetzung.) Da war nun ein guter Mensch von unS gegangen und unsere Gesellschaft war um einen tüchtigen Seemann schwächer, aber da Gottes Hand auf ihm lag, hielten wir es um unseretwillen für daS Beste, daß daS Ende so schnell ge- kommen war. Der Schiffsherr befahl uns, unsere Betten und Kissen auf Deck zu bringen und sie gründlich auszulüften- auch scheuerten wir das Vorderkastell von oben bis unten. Aber am nächsten Nachmittag, nachdem das Dorderkastell wieder von unS bewohnt war, hörte ich meinen Namen leise von Adrien Weidemann, der in der Koje über mir schlief, rufen. „Peter," sagte er, „ich glaube, Jan Maas hat das Fieber bekommen, sieh doch mal nach ihm." Ich hob meinen Kopf in die Höhe und sah Jan aufrecht in seiner Koje sitzen, während ihm die Beine über den Rand baumelten. Er fächelte sein Gesicht mit der Hand. Die Oellampe, die von dem Hauptbalken über uns herabhing, gewährte gerade so viel Licht, daß ich seine Gestalt unterscheiden und seine Bewegungen verfolgen konnte. Ich beobachtete ihn einige Minuten und als ich bemerkte, daß seine Bewegungen immer wilder wurden, sprang ich von meinem Lager auf und ging zu ihm. Dicht neben ihm stehend, wurde mir klar, daß er das Fieber hatte, seine funkelnden Augen erinnerten mich an Dirks. Ohne ein Wort zu ihm zu sprechen, ging ich auf Deck, und da ich den Steuermann hinten sah, lief ich zu ihm und sagte, daß Jan Maas das Fieber hätte. Er wurde leichenblaß und rief: „Was? Haben wir die Pest am Bord?" und rannte nach unten, um mit dem Capitän zu sprechen. Sie kamen beide zurück und gingen nach vorn, aber während dessen war Adrien aufgeschreckt worden durch Jans Tagesordnung: 1) Geschäftliche Mittheilungen über den Besuch der Ackerbauschulen zu Alsfeld, Büdingen und Friedberg und den der Obftbauschule zu Friedberg von Schülern aus dem Kreise Gießen rc. 2) Vortrag des Unterzeichneten über Credit und die Strafbarkeit des Mißbrauch- desselben auf Grund der neueren Gesetzgebung. 3) Vortrag über Be- und Entwässerung der Wiesen. Referent: Herr Landwirthschaftslehrer Leithiger zu Alsfeld. Correferent Herr Culturingenieur Wißmann von Gießen. Gießen, den 14. Februar 1894. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Jost. Dermifcfctcs* * Berlin, 17. Februar. Der Raubmörder Kühn ist heute srüh 8 Uhr auf dem Hofe des Gefängnisses in Plötzensee hingerichtet worden. *8. Antwerpen, 17. Februar. Die Betheiligung der deutschen Industriellen an der Antwerpener Welt-Ausstellung ist in den letzten vier bis sechs Wochen mit einem Male eine sehr lebhafte geworden, und eS befinden sich unter den bereits angemeldeten Firmen zahlreiche, die einen wirklichen Weltruf genießen, wie z. B. Stollwerck in Köln, Lanz in'Mannheim, Faber in Nürnberg, Felten & Guilleaume in Köln, die Gasmotorenfabrik in Deutz und viele andere. Dieses günstige Resultat ist nicht zum wenigsten den Bemühungen des hiesigen deutschen ComitoS zu verdanken, dem es unt»r Anderem auch gelungen ist, für die deutschen Aussteller eine Herabsetzung der Platzmiethe um 10 Francs pro Quadratmeter zu erwirken, so daß in der äußerst günstig gelegenen deutschen Abtheilung der Quadratmeter nur 50 Francs kostet, gegenüber 60 Francs in den anderen Abtheilungen. Bis heute beträgt die Zahl der deutschen Aussteller beinahe 400, sie dürfte aber bald 500 und noch mehr betragen, da kein Tag mehr vergeht, an dem nicht mehrfache Anmeldungen einlaufen. Speciell in der hiesigen deutschen Colonie herrscht natürlich große Freude über dos lebhafte, so plötzlich in Deutschland erwachte Interesse für die Antwerpener Aus- stellung, schon mit Rücksicht auf die außerordentlichen Anstrengungen, welche die Franzosen behufs einer glänzenden Vertretung auf dieser Ausstellung machen, für welche einer lautes Singen, und da er ahnte, was loS war, kam er vom Borderkastell heraufgestürzt. Die Wache auf Deck hatte die Arbeit aufgegeben bei der Nachricht, daß noch einer das Fieber hatte, und wir fünf, einer am Steuer, standen dicht an der Brüstung und warteten auf das Heraufkommen des Capitäns. „Was kann nur los fein?" fragten wir einer den andern. „Was ist mit der Brigg passirt? Sie war doch ganz gesund während der überseeischen Reife." Einer glaubte, daS Wasser wäre schuld. Ein Anderer meinte, daß irgend etwas Verfaultes, Niemand wußte was, mit der Ladung an Bord wäre und unter dem Vorderkastell verstaut sei. Aber wir lachten über diese Idee, denn wir wußten bestimmt, daß nur Kaffee an Bord gekommen war, denn wir hatten das Schiff selbst verstaut. Als der Capitän heraufkam, lag ein furchtsamer, trauriger Zug in seinem Gesicht. Er sah uns an, als ob er die Absicht hätte, mit unS zu reden- aber er ging ohne ein Wort zu sagen nach hinten, wir folgten ihm. „Capitän Koster," sagten wir, „wenn die Pest an Bord ist, waS wird dann aus unS?" „Nein, nein," antwortete er, „es ist keine Pest an Bord. Jan hat das Fieber von Dirk Honthorst. Bleibt fort vom Vorderkastell, Leute, bis Jan besser ist. Der Steuermann und ich wollen nach ihm sehen." „Aber können Sie uns denn nicht sagen, woher Dirk das Fieber hatte, Capitän Koster?" sagte Philipp Ssogren. „Woher kann ich das wissen?" antwortete er. „Be- denkt, wie die Blattern plötzlich an Bord eines Schiffes aus- brechen, mitten im Qcean. Woher baß kommt, wer mags wissen?" und während er dies sagte, immer in freundlichem Tone, befahl er uns durch eine Handbewegung, nach vorn zu gehen. Nun, der arme Jan Maas starb noch an demselben Tage- er starb in gänzlichem Wahnsinn und war auf seiner Pritsche angebunden, damit er sich nicht über Bord stürzen konnte. Aber noch ehe er starb, hatten Peter der Franzose und noch ein Anderer das Fieber. Ich war oben auf der Voroberbramsegel-Raa gewesen und wie ich herunterkomme, hier c ngetroffenen Depesche gemäß unter Anderem vorgestern der französische Ministerrath die Summe von 120000 Francs bewilligte. Der äußerste Termin für die Anmeldungen ist bis zum 15. März ausgedehnt worden, eß erscheint indessen keineSw.'gß ausgeschlossen, daß schon vorher der letzte Platz in der deutschen Abtheilung besetzt sein wird. • Berlin, 16. Februar. Der An archi stenfü h°rer Dr. Gumplowicz aus Oesterreich, der kürzlich in einer Versammlung der Arbeitslosen erklärt hatte, der Staat sei eine gesetzlich geschützte Räuberbande, wurde heute zu anderthalb Jahren Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte nur ein Jahr beantragt. * Cigarren in Glaskapseln. Kleider machen nicht nur Leute, sondern auch Cigarren. Seitdem daS Bändchen in Mode gekommen ist, erscheint jede Cigarre ohne diesen decorativen Aufputz gewissermaßen im Neglizäe und ist nicht hinlänglich salonfähig. Eine thcuere Cigarre beispielsweise ist bei Vielen, welche nur auf den Schein, schwerer zu ferbiren, als eine Fälschung, wenn diese nur die so populär gewordene Bauchbinde trägt. Zuerst waren eS, d. h. vor 30 ober 40 Jahren, die Umhüllungen von Bast, durch die man eine Marke auSzeichnen wollte, dann kamen die Gewänder von Gold und Silber und die vorletzte Neuerung erstreckte sich auf die mit Farben und Gold ausstaffirten Binden. Dadurch wird dem Glimmstengel ein nobles oder auch protziges Aussehen verliehen. Nun aber auch dieses Mittel zur Hebung und Stärkung des Characters zu etwas allgemein geworden ist, hat man in einzelnen habanesischen Factoreien bereits auf einen Fortschritt gedacht und besonder- bevorzugte Raucher sind auch bereits im Besitze der allerletzten haute nouveaut6. Das ist die Cigarre in der — Glaskapsel. Eine jede Cigarre ruht in einer sauber au-ge- arbeiteten Glashülse, welche mit einem Korkstöpsel geschlossen und so vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Denn bekanntlich zieht nichts so schnell an als Thee und Tabak. Will man nun die Cigarre ihrer Hülle entnehmen, muß man sich eines Korkziehers bedienen. Man entkorkt also auch die Cigarren. Diese jüngste Glasmarke kommt nur in Kistchen zu 10 Stück in den Handel und da schon die Herstellung deß Kleides ziemlich hoch zu stehen kommt, so dürfte dieselbe wohl nur in den Kreisen der obersten Tausend unter den Luxusrauchern Eingang finden. Von dem Preis einer einzelnen dieser Cigarren kann ein bürgerlich gutgewohnter Mensch seinen Tagesbedarf vollständig bestreiten. sagt mir ein Allerweltsmensch, wie ich ihn nenne, William heißt er eigentlich, daß Peter, der Franzose, und KaSpar Hashagen das Fieber hätten. Ich stand da wie vom Donner gerührt und ganz überwältigt vom Schreck. Weder der Capitän noch der Steuermann waren auf Deck. Ich rannte nach hinten mit der Nachricht und rief es Andrien Weide- mann, der am Steuer war, im Vorbeigehen zu. Ich wollte gerade die Cajütentreppe heruntersteigen, als ich den Capitän unten stehen sah- er stützte sich auf den Messingstab des Geländers und sah zu mir herauf. . Ich sagte ihm, daß noch zwei Leute krank geworden wären. Er rief in feiner Muttersprache auS: „Ach, mein Gntt!" mit einer Stimme, die ich nie für die feine gehalten haben würde, und stieg dann langsam die Treppe heraus. „Nicolas Tode hat auch das Fieber," sagte er. „Wenn sie eß einmal haben, scheinen sie alle zu sterben. Wenn wir auch die verlieren, was sollen wir dann anfangen, Meinkee? und er starrte mich an wie ein hilfloses Kind. Ich meinte, wir müßten versuchen, wieder nach Java zurückzukommen, so lange noch lebende Männer da wären, um die Brigg zu bedienen. „Ach," sagte er in einer wunderbaren abwesenden Weise, „eß mag auch noch so weit kommen! Er ging zum Steuer und ich ging weiter, um mit meinen Kameraden zu berathen. Wir hatten keine Ahnung, wie man baß Fieber behandeln müßte. Wir konnten gar nichts thun, um die Leiden der Unglücklichen zu lindern. Der Capitän führte die Brigg und pflegte den Steuermann, ober er kam nicht mehr nach vorn. Jan starb und wir begruben ihn und in der Nacht starben Peter, der Franzose, und Kaspar, der erste im Delirium, der andere ohne Bewußtsein. Mein Herr, was ich Ihnen erzähle, mag unglaublich klingen^ aber eß gibt Leute in Rotterdam, die bezeugen können, daß ich die Wahrheit spreche. Daß Fieber raffte meine Kameraden einen nach dem andern hin, so schnell und unfehlbar, als wenn jeder eine Portion Gift genommen hätte. (Fortsetzung folgt.) Holzversteignung 74 180 // 65 475 8. Kircheuplatz 8. 87 G. 0. Gebauer Nachf der berühmten. Hofpianofortefabriken 773 8. Zm Distrikt Grube, Nachmittags fm, // werden. 1375 rm Eichen-Scheitholz. Knüppelholz, // Stimmungen. — Sorgfältige Arbeit. Reparaturen. Gnauth. 1485 fm 168 fm 1832 fm mühle verkauft. 1477 Der Forstmeister: Baumann. D.R. Patent Meßlatten und Ät I lederzert vorräthig. [715 versehen, sowie 2 geeLnn,ge «am- versehen, sowie 2 gerLuu,g« «am* au 1246 Lage gelegene Jeilgevotenes 94 zu vermiethkn- Kaplansgasse 19. 145 mit 210 mit 255 mit 215 1399 158 gesetzlicher Bestimmungen 100 Kistchen Cigarr en gegen Baarzahlung versteigert. Heyer. I. Stock 1. ob. 15. März zu vermieden. Zu erfr- Ludwigsstraße 12, HL 2. 1460 15 9 52 90 55 950 5040 7 30 50 71 1680 HO 24 2 43 249 34 164 B. Brennholz. Eichenscheitholz, Nadelscheitholz, Eichenknüppel, Nadelknüppel, 5 13 290 360 9 8 Eichen-Stämme von 19—57 cm Durchmesser 3—13 m Länge, 48,59 fm haltend, Nadelholzstämme, vonl2—31cm Durchmesser, 4—15 m Länge, 6,45 fm, rm Schichtnutzholz. 48,22 fm haltend, Nadelholzstangen I. Klaffe, 18,90 fm, Nadelholzstangen II. Klasse 15,30 fm, Nadelholzstangen III. Klasse // cheörarmten -aste« per Pfund JL 1.70 M* fetzt an Qualität »nübertroffen, wer einmal probtrt.blrtbi stet« Abnehmer. Borräthig in Carl Tchwaab'» Lelicateffenhdl,. „ Eichen- und Nadelstockholz, EicheN'Wellen, Nadel-Wellen, 9Va Uhr beginnend: Fichtenstämme mit 2,43 fm, haltend (Wagnerholz), Nadelderbstangen, 15,87 haltend, Nadel-ReiSstangen, 6,06 haltend. Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, 17. Februar 1894. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 17,85 fm haltend, 50 Eichen-Derbstängen, 3,24 A. Ban- und Werkholz: 114 Eichenstämme, 15 bis 36 cm Durchmeffer, 5 bis 10 m lang, 22,19 fm haltend, 2 Birkenstämme, 19 bis 26 cm Durchmeffer, 6 m lang, 0,49 fm haltend, 41 Nadelstämme, 15 bis 47 cm Durchmeffer, 7 bis 17 rn lang, Die Versteigerung beginnt um 9 Uhr Morgens im District Heegstrauch. Nodheim a. d. B., 16. Febr. 1894. Ter Bürgermeister: Schlierbach. Nutzholz-Versteigerung. Freitag, 23. Februar d I., kommt in dem Rodheimer Gemeindewald, in den Districten.Hain, Heeg- ftrauch und Riemberg folgendes Holz zur Versteigerung: 2. 3m District Grubeukopf, Vormittags 10Vr Uhr beginnend: 2 Fichtenstämme mit 2,44 fm, rm // » n Ochsen- u. Schmlnemetzgettl vom 1. April d. I. auf sechs Jahre zu verpachten. Näheres in der Expedition dieses Blattes. zu vermiethen.____ 1416] Mansarde u. Hinterh. sogleich, Bemerkt werd, daß die Nadel- Reisstangen sich größtentheils zu Bohnenstangen eignen. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße am Müllerweg. Annerod, den 15. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. Gundersheimer Sanitätskäse. [34] Geißler, Gerichtsvollzieher. Joh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung In Wetzlar ist eine in bester Holz-Versteigerung. Donnerstag 22. Febr. 1894 von Vormittags 9 Uhr an, oll im Anneröder Gemeindewald in ren Abtheilungen Krähenholz und Hut nachverzeichnetes Holz versteigert Ferner noch: 3 Hängelampen (für Wirthe), eine Parthie Wein- und Biergläser, Wein- und Bierflaschen, 1 Regulator und Die »ersteigern«- findet bestimmt statt. 1345] Eine Wohnung, zwei Zimmer mit Cabinel, Küche mit Wass.rltg. und sonst. Zubehör, zum 1. Mai sehr billig an nur ruhige Miether zu vermiethen Zu erfr in der Exped. d. Bl. Nachmittags^ Uhr 1475 werden im Bieker'schen Saale — New Nähere Auskunft ertheilt der Großh. stadt — auf Anstehen der Firma Gebe. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Holzversteigerung. Aus den Abth. Hasenkopf, Tempel, Sommerberg, Spiegelacker, Fichtenbaum, Rückars und Buchenbergwerden »ersteigert: 1) Dienstag den 27.Februar: Buchen: 58,3 rm Scheiter, 44,5 rm Knüppel, 3960 Wellen, 86 rm Stöcke; Eichen: 58 rm Scheiter, 40 rm Knüppel, 3030 Wellen, 99,5 rm Stöcke; Nadel: 2 rm Scheiter, 1 rm Knüppel, 1700 Wellen, 2,6 rm Stöcke; Weichholz: 150 Wellen. Das im Tempel bei den Eisteichen lagernde Eichen- und Nadel-Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezeigt, es kommt Mittags 12 Uhr zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft Morgens 9*/, Uhr am Forstgarten im Hasenkopf. 2) Donnerstag den l.März . 4 Eschenstämme von 17 bis 37 cm Durchm. und 4 bis 5 m Länge mit 1,04 fm; 25 Fichtenstämme von 12 bis 45 cm Durchm. und 8 bis 20 m Länge mit 24,36 fm; 3 Kiefernstämme von 32 bis 48 cm Durchm. und 10 bis 12 m Länge mit 4,23 fm; 19 Fichtenstangen von 9 bis 11 cm Durchm. und von 7 bis 9 rn Länge mit 1,13 fm; Buchen: 41,4 rm Scheiter, 29,4 rm Knüppel, 4220 Wellen, 78 rm Stöcke; Eichen: 19 rm Scheiter, 5,8 rm Knüppel, 650 Wellen, 8,2 rm Stöcke; Nadel: 14 rm Scheiter, 33 rm Knüppel, 2 210 Wellen, 22,3 rm Stöcke; Weichholz. 4100 Wellen. Das im Buchenberg lagernde Eichen-Scheiter-,'Knüppel-, Reisig- und Stockholz, sowie das in Abteilung Rückars zerstreut liegende Nadeb Holzreisig wird nicht vorgezeigt, es kommt Mittags 12 Uhr zum Aus- Der jedesmalige Anfang ist des ' llorgens präcis 10 Uhr auf der Kreisstraße von Hattenrod nach Lich beim Hattenröder Pflanzgarten. Bemerkt wird noch, daß am 1. Tage ämmtliches Bau- und Nutzholz, sowie das Brennholz im Ziegenköppel und Struth mitversteigert wird. Hattenrod, den 16. Febr. 1894. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. I. V.: Rock, Beigeordneter. Oberförstern Strupbach. Schuhbezirk Königsberg und Bieber. Montag den 5. März er., kommen aus den Districten Vier- ruthen, Köpfelhecke, Lenchen, Gr.- Rothenberg, Rothebergswand, Rothe- »ergskopf, Schmittenberg, Kl. Düns- berg und Lammert, zum Ausgebot: Eichen: 40 Stämme mit 18 fm, 19 Derbholzstangen, 40 rm Scheit und Knüppel, 126 rm Reiser, 15 rm Stockholz, Buchen: 5 rm Klafternutzholz, 270 rm Scheit und Knüppel, 739 rrnReiser, 141 rm Stockholz, Erlen: 25 Stämme mit 5 fm, 6 rm Scheit- und Knüppel, Nadelholz: 48 Stämme mit 27 fm, 138 Derbholzstangen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Radfeld. Sämmtliches Nutzholz wird von elf Uhr ab in der Rehmer« , auch Gatte«a«theil, per !♦ Mai l. I zu vermiethen. Nordanlage 38. men-. Herren- und Kinder- Wäsche liefert in gedieg. Ausführung am besten und billlgsten k Fritz NowacM Wäsche- Fabrik. Irische Schellfische rtc. 1305 im .Rebstock*. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 26. Februar 1894 soll im Gießener Stadtwald nachverzeichnetes Holz versteigert »erden: 1. Im District Aue, Vormittags Mässige Preise. — Langjährige Garantie. Gebrauchte Instrumente werden in Zahlung genommen. Gießen, 18. Februar 1894. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. I 3 28 4 28 1700 50 40 2 Baarzahlung: 200 Ctr. Rapskuchen. Zusammenkunft um VilO Uhr meinem Bureau 67 Seltersweg (Franz Eyserbeck) Seltersweg 67 Flügel u. Pianinos 1278] Gin zweistöckiges Wohnhaus außerhalb der Stadt mit etwas Stallung und zwei Morgen großem Garten, sehr geeignet für einen Oeconomen, ist preis- würdig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d Bl. 1 Uhr beginnend: 53 Eichenstämme mit 20,18 10 Fichtenstämme „ 16,01 6 Fichtenderbstangen „ 0,72 Vermietungen. 1233] Logis, 5 Zimmer, Küche mit Zubehör, zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 6, 1. Stock.__ 234] Ein Logis, 4—5 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. W. Müller, Steinstroße 48. Fichtenderbstangen „ 1,75 rm Buchen-Scheitholz, „ „ Knüppelholz, Wellen Buchen Reisig, „ Nadel. Reisig, rm Buchen-Stockholz, „ Nadel-Stockholz. 1018] Ederftraße Nr 7 ist der mittlere Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, f»* fort zu vermiethen. Nähere Auskunft Weserstrabe 8, parterre. Bekanntmachung. Donnerstag de» 22. dS. Mts., Vormittags 10 Uhr, versteigere ich am hiesigen Platze, gemäß Art. 354 des Handelsgesetzbuchs gegen Steinway and Sons7 Schiedmayer & Söhne, Heinr. Knaus* Söhne, Rich. Lipp Sohn, Steingräber & Söhne, Selinke & Sponnagel, W. Ritmüller & Sohn, Zeitter & Winkelmann etc. etc. Violinen, Bogen, Zithern, Saiten. Vermiethung von Pianos. Donnerstag den 22. Febr. und Freitag den 2S.Febr. 1894, ollen in den Waldungen der Gemeinde Hattenrod versteigert werden: Stämme Eichen-Bau- und Nutz- rm Eichen-Nutzscheitholz, ,, „ Scheitholz, „ Buchen-Scheitholz, „ Eichen-Knüppelholz, Wellen Eichen-Reisig, „ Nadel- ,, rm Eichen-Stockholz, „ Nadel- „ Delieiöse Cigarre FEAH (unübertroffene 5 - Pfg. - Cigarre), 1000 Stück Mk. 85.— Probesendung 200 St. Mk. 7.50 franco Raid«. Zurücknahme bei Nichtzusage. 133 Cigarreusabrik - Rohtabak - ImporthauS F. E. A. Hesse, Düsseldorf. Hülsenfrüchte sehr gut kochend, empfiehlt [894 Robert Stuhl, Neustadt 23. > Hungen, am 15. Februar 1894. Seipel, 1363] Gerichtsvollzieher zu Hungen. holz hierunter eine schöne Eiche von 38 cm Durchmeffer und 17,6 m lang — 2 fm, Eichen - Derbstangen (Wagnerholz) — 12,00 fm Inhalt, Fichten-Derbstangen zu Sparren = 12,50 fm Inhalt, Fichten Reisstangen — 7,00 fm Inhalt, 1393 rm Buchen-Scheitholz, „ „ Eichen u. Nadelknppl., Wellen Eichen-Reisig, // Nadel- „ rm Eichen-Stockholz, „ Nadel- „ Mittwoch den 21. März, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Eberhard Neuster Eheleute« in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 26 Nr. 265 4 - 50 qm Grabgarten am untersten Riegelpfad zwischen den Wegen, Flur 26 Nr. 265,6 — 643 qm Hofraithe daselbst, Flur 26 Nr. 265,i — 547 qm Zimmerplatz daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 7. Februar 1894. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A: Bogt.1093 „ ,/ „ Reisig, „ „ „ Stöcke. Mittwoch den 21. März, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem biefigen Ortsgericht die der JustuS Müller Witiwe in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 33 Nr. 67,8 - 125 qm Acker im alten Feld, stößt links auf den Weg, Flur 33 Nr. 68,5 - 88 qm Acker daselbst, Flur 33 Nr. 292 8 — 25 qm Acker tm alten Feld bei den Gärten öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 5. Februar 1894. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. 1070 1309] In meinem Neubau (Weserstr. > ist der zweite Stock, 3 Zimmer und Zubehör, sofort zu vermiethen- LouiS Hellmold, Steinstrabe. 1261] Logis per 15. März zu ver- miethen._____________Sonnenstraße 11. 1322] Ein Logis zu vermiethen bei Schreiner Heß, Kaplansgasse 25. 13241 Ein Familienlogis pr. 1- Apttl 1098] In meinem Hause, Ludwigsstraße Nr. 59, ist wegzugshalber der zweite Stock, bestehend aus 7 Zimmern nebst Zubehör, sofort zu vermieihrn. Marli« LangSdorf, Ludwigsstraße 57. 12] Ludwigsstraße 32: mittlerer Stock, besteh, aus 8 Zimmern, Badezim. u. s. w, auf 1. April zu vermiethen- Näheres Bahnhofstraße 26.__________ 11] Der mittlere Stock, 6 Zimmer, Badez. n- all. Zubeh., ist pr. 1. April 1894 an eine ruhige Familie zu vermiethen. Bahnhofflraße 71. 612] In meinem neuerbauten Hause, Bleichstraße 27, ist der mittlere Stock, 5 Zimmer, -Badezimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. _______________Phil. 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