u. s 5'mtntt i A ’' chi^Z^L. -tklAold 0 3 ,u v^nnmh^— 77-77---^nbenofl». 1 ” wWWiS* ffEfissnr fl. ou6ec6t??' 6 Bimtntt, —.____"rbnbofftiahi 71 SjffiS’ Etrinst^ L°"l°Se.ist der »wette uni S. ,e Wnf Staunern uni «Wen pn Sofort lu DffJ ^ulrr, Steinstraße 7, D wlfl^ra6e 32: mittler« t Zimmer m. Lab, iow tin lt Bett zn onm. MäuSbnr-8. ÜtrteS Zimmer zu vnmethep _________MäuSburg 12. a d e n in vermiethen. {ft thmberger, Lindenplatz 8 Laden l, eoent. früher, zu vermlelhea ___________SelterSweg 25. 0 mit fofitS per fofort zu p. Sri-, Neuen Baue 11 We Anzeigen. ier Cincertverein. irtes Concert Nr. 17. Der Otthrner >*|ette*amnrt»vr** 2 «art 20 W». W- vrlngrttohö. Diu* die Po» b'achl' ■ (für Streich- Mozart. « 1L ’ ‘ ionen «in von Fe?801 ' j. ßrahrni. ^frurVio-’H.Yieuxtem^ •arie?LQe und " jen6 Hub»’- iir pianof. ' *iX.i**‘ st»«1“ I« -verwalt" iiV aü8 an ..„.Male* £e ki--«'' totale» und provinzielle,. * Reiskirchen, 19. Januar. Die gestern stattgehabte Bau-, Nutz- und Werkholzversteigerung fiel recht günstig aus. Es wurden im Vergleich zu den früheren Jahren beinahe die doppelten Preise gelöst. Das Festmeter stellte sich auf 18 bis 20 Mk. Recht viele flott bietende Steigerer, unter anderen auch solche aus dem Kreise Wetzlar, waren erschienen. — Die erst vor drei Jahren für vieles Geld angekauften Schafheerden mußten wegen der aufgetretenen Räude zum Abschlachten für geringere Beträge abgesetzt werden. Infolge dieses neuen Verlustes dürfte manchem Schafliebhaber die Freude an der unter solchen Umständen allerdings unrentablen Schafzucht gründlich vergangen fein. § Grünberg. 19. Januar. Die hiesige Spar- und Lethkasse, welche in jedem Jahre namhafte Beträge für humanitäre und der Volkswohlfahrt dienende Zwecke in lobens- werther Bereitwilligket verwilligt, hat auch in diesem Jahre wieder auf ihrer letzten Hauptversammlung für solch edle Zwecke beträchtliche Summen ausgeworfen. Vor Allem gewährt die Kasse die Mittel für die Verpflegung von 20 armen, serophulösen Kindern des Bezirks in dem Elisabethhaus zu Bad-Nauheim. W'e sehr man gerade hiermit einem Bedürsniß entgegenkommt, das zeigen deutlich die alljährlich eingehenden Gesuche Seitens Eltern von kranken Kindern, denen die Bestreitung der Verpflegekosten aus eigenen Mitteln zu schwer fällt. Weiter sind Beträge eingestellt für die Ausbildung von Jndustrielehrerinnen des Bezirks, für Unterstützungen der Gemeinden, für ärztliche Bemühungen und für Prämien zur Belohnung von Dienstboten, die fünf Jahre lang ununterbrochen in treuem Dienst bei einer Herrschaft zugebracht. □ Ruppertenrod, 19. Januar. Wie wenig lucrativ sich gegenwärtig die Bildung einer Dampfdreschmaschinen- Genossenschaft erweist, das zeigt evident das Geschäft einer solchen Genossenschaft hiesiger Gemeinde im verflossenen Jahre. Dieselbe hatte vor drei Jahren eine Dampfdreschmaschine im Betrage von 8000 Mark angeschafft. Die Con- currenz, fast jede Gemeinde ist im Besitz einer Dampsdresch- maschine, sowie die überaus schlechte Ernte verursachten eine solch geringe Einnahme, daß jedes der 20 Mitglieder betragenden Genossenschaft aus eigener Tasche einen Betrag Den 6 Mark zulegen muß, damit den eingegangenen Verbindlichkeiten nachgekommen werden kann. Möge dieses Resultat anderen Gemeinden zu dem jetzt allzu emsig betriebenen Ankauf von Dampfdrefchmaschinen eine nicht mißzuverstehende Lehre sein. Vermischtes. * Der junge Schulmann au seinen Vater. Sangesweise: An den Rhein, an den Rhein. „Studire nur ja nicht Philologie!" Wie gut war, Vater j dein Rath. Zwar bin ich längst der Doetor der Philosophie, doch immer noch Candidat. Wohl hab' ich studirt mit großem Fleiß Deutsch, Griechisch, Geschichte, Latein- in ©Üttingen ward mir ein erster Preis, und ein glänzendes Zeugniß ist mein. Doch die Schule, sie ward indeß reformirt, nicht bedarfs mehr der Classieität. Das Moderne allein und das Turnen regiert, ich merk es wohl, ich kam zu spät. Ich begriff meine Zeit. Und ich turnte und schwamm, und mir wurden die Glieder gedehnt, und es zeigten die Muskeln sich hinreichend stramm, und die Fäuste genügend besehnt. Hygieine, Methodik studirte ich fromm als „Eleve" frisch fröhlich und frei, und erwarb in Berlin mir das Lehrerdiplom für Schwimmen und Turnerei. Französisch und Englisch trieb ich darauf, theoretisch und praetisch dazu, übersetzte ins Englische Schiller und Hauff, las Montesquieu, Michaud, Sardou. Der Gröber'sche Grundriß ward tüchtig benutzt nebst Körtings Encyclopädie- auch trieb ich, nachdem ich den Schnurrbart gestutzt, vor dem Spiegel Lautphysiologie. Zwar Anfangs glich einer Salzgurke bloß der Zunge Elastieität. Doch fühl' ich mich heute als halber Franzos', seitdem der Nasal mir geräth. Ich war zwei Monate darauf in Lausanne und einen Monat auf Wight, und erwarb in Französisch und Englisch mir dann die mittlere Lehrfähigkeit. So hab' ich's zur Zweidrittel-Hilfskraft gebracht mit neunzig Mark Monatsgehalt. Und ich habe bis Ostern an Dienstjahren acht und bin vierunddreißig Jahre alt. Was soll nun studiren Dein Filius? O Vater, berathe Du ihn, ob Eleetrotechnik, Chemie oder Jus, ob Vetertnärmediein? Es summt mir, ach immer die Melodie, o lieber Vater, vor'm Ohr: „Mein Sohn, studire nie Philologie!" O Vater, was war ich sür'n Thor!" (Pädagog. Wochenbl.) Citeratar unb Krtnft. — Die EleetrieitLt im Dienste der Menschheit. Eine populäre Darstellung der magnetischen und electrischen Naturkräfte und ihrer practischen Anwendungen. Nach dem gegenwärtigen Standpunkte der Wissenschaft bearbeitet von vr. A. Ritter v. Urbanitzk». Mit circa 1000 Abbildungen. Zweite vollständig neu bearbeitete Auflage in 25 Lieferungen ä 50 Pf. Bisher 6 Lieferungen ausgegeben. Der Inhalt des vollständigen Werkes wird kurz zusammengefaßt folgender sein: In kurzen Zügen ein allgemeiner Ueberblick über den Gang, welchen die Erforschung der Electricität und des Magnetismus genommen hat; hierauf folgen die Erklärung der magnetischen Grunderscheinungen, die Erzeugung und Wirkungen der Magnete, die Besprechung des magnetischen Feldes und der Kraftlinien und hieran reihen stch die wichtigsten Angaben über den Erdmagnetismus. In einem nächsten Abschnitte gelangen die Erscheinungen der durch die Reibung und Influenz erregten Electricität zur Darstellung und finden auch die electrischen Erscheinungen in der Natur vollständige Berücksichtigung. Entsprechend ihrer hervorragenden Bedeutung werden dann die Erscheinungen und Gesetze, welche sich auf den galvanischen Strom und die Jnduction beziehen, ausführlich dargelegt und hieran ein fast ganz neu bearbeitetes Eapttel über die Electricttät im Thier- und Pflanzenreiche angeschlossen. Hiermit endet die erste Abtheilung des Werkes, welche die theoretische Grundlage für das Verstandniß der folgenden Abthellungen zu bilden hat. Die zweite und dritte Abtheilung sind der Eleetrotechnik im engeren Sinne gewidmet, und zwar bllden hierbei die Erzeugung, Umwandlung und Leitung electrischer Ströme die zweite und die practischen Anwendungen die dritte Abtheilung- als solche sind hauptsächlich zu bezeichnen: Electrtsches Licht, Electrochemte und Galvanoplastik, Electricität als bewegende Kraft, Telephonie, Telegraphie und Signalwesen und andere Anwendungen der Electticttät. Ferner findet der Schutz gegen schädliche Wirkungen der Electticttät entsprechende Berücksichtigung. Um das Verständniß des vortrefflichen, vollkommen auf der Höhe der Wtssenichast stehenden Textes möglichst zu erleichtern, hat die Verlagsbuchhandlung (A. Hartlebens Verlag, Wien) demselben zahlreiche, sorgfältig ausgeführte Abbildungen beigegeben. 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