Nr. 90 VMes Blatt. Donnerstag den 19. April 1894 Der t**xcx *a|d«CT «fchnnt ligllch, ■M NuZnahmk bt« Montag« Dir •ir^mn SleeUieeirittet WtV» bfii Bnjftf« »GchiUlich IrtlMl bnrüft Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. WrrNiiäbn^a >Huniartfftitoi s n«rf 20 VI». ■* BnngrrlebiL Xh*d) bic Post dicit. Wolffs telegraphisches Eorresponbenz- Bureau. Köln, 17. April. Nach ber „Volkszeitung" erfolgten am 15. April auf den Zechen deS Essener Reviers Entlassungen und Kündigung en von Bergarbeitern- auf Zeche „Zollverein" allein 400 Kündigungen. Hamburg, 17. April. Die „Hamburger Nachrichten" veröffentlichen ein gemeinschaftliches Schreiben des Fürsten und der Fürstin von Bismarck, worin allen Landsleuten und Freunden im Reiche und im AuSlande für den Ausdruck ihres wohlwollenden Gedenkens an den Geburtstagen des fürstlichen PaareS der wärmste Dank ausgesprochen wird. Wie die „Hamburger Nachrichten" ferner mittheilen, beträgt die Gesammtzahl ber diesmaligen Glückwünsche zum Geburtstage des Fürsten v. Bismarck über 11,000. Venedig, 17. April. Die Deutsche Kaiserin wurde bei der Besichtigung der Akademie der Schönen fünfte von einer zahlreichen Menge, darunter einer großen Anzahl Fremder, besonders viele Deutsche, aufS Wärmste begrüßt. Nach dem Frühstück auf der „Christabel" wurde der Syndikus von Venedig empfangen, der den Willkommen Venedigs übermittelte. Die Kaiserin dankte für den herzlichen Empfang seitens ber Bevölkerung. Venedig, 17. April. Zu Ehren der Kaiserin Augusta Victoria war der Marcusplatz Abends bengalisch beleuchtet. Eine dichtgedrängte Menge harrte auf die Ankunft der Kaiserin. Bei deren Erscheinen um 91/2 Uhr erfolgten wahrhaft stürmische Kundgebungen, die sich wiederholten, als dte Musikcapellen die deutsche Hymne spielten. Die Kaiserin, die vom Herzog Ernst Günther begleitet war, dankte wiederholt huldvollst für die enthusiastischen Kundgebungen und verließ nach 10 Uhr unter erneuten begeisterten Kundgebungen ben Marcusplatz. Depeschen deS Bureau ,£>erolb'. Berlin, 17. April. Der Kaiser gedenkt sich zur Beglückwünschung deS Königs von Sachsen an dessen Geburtstage, den 23. April, nach Dresden zu begeben. Berlin, 17. April. Die Reisebestimmungen ber kaiserlich en Familie sind nunmehr dahin getroffen worden, daß dieselbe mit Anfang des Mai wieder im Neuen Palais in Potsdam vereint sein wird. Berlin, 17. April. In der heutigen Sitzung des preußischen Staatsministeriums wurde beschloffen, daß sämmtliche dem preußischen Landtage bisher zugegangenen Vorlagen noch in dieser Session erledigt werden sollen. Die Sitzungen des Landtags können demnach nicht vor Pfingsten beendet werden. Berlin, 17. April. Nach der „Kreuzzeitung" wurde durch eine kaiserliche CabinetSordre ben Offizieren der Armee und der Marine das Spiel am Totalisator verboten. Berlin, 17. April. Der Hauptgewinn der preußischen Klaffenlotterie von 500,000 Mk. fiel auf daS L00S 199,609. Frankfurt a. M., 17. April. Wie man hört, werde Kai j er Wilhelm am 22. d. M. anläßlich des Geburtstages seiner Schwester, der Landgräfin von Hefien-Rumpen« beim, auf Schloß Rumpenheim verweilen. Auch die Kais erin Friedrich wird anwesend sein. Wien, 17. April. Wie verlautet, finden gegenwärtig Verhandlungen zwischen den Ministerien sämMtlicher europäischer Staaten behufs Einführung eines einheitlichen e uropäischen Telegrammtarifs statt. Als einheitliche Taxe für jedes Telegramm bis zu einer bestimmten Wortzahl ist 6er Betrag von 1 Fr. beabsichtigt. Wieo, 17. April. In hiesigen maßgebenden Kreisen wird die von einer Pariser Zeitung gebrachte wiederholte Auffrischung des mehrmals dementirten Gerüchtes, Kaiser Wilhelm habe bei dem österreichischen Kaiser, dem Czaren und dem König von Italien die Abrüstungssrage in Anregung gebracht, sei aber vom Czaren rundweg abgewiesen worden, als absolut aus der Lust gegriffen bezeichnet. Wien, 17. April. Die Abendzeitungen melden, daß Kaiser Wilhelm dem Feldzeugmeister Freiherro v. Schönfeld einen prachtvollen Jnfanteriesäbel zum Geschenk ge- machr habe. Wien, 17. April. An dem heute begonnenen Strike der Tischlergehilffen betheiligten sich 15,000 Gehilfen, deren Forderung lautet: Achtstündige Arbeitszeit, Abschaffung der Aeeordarbeit, wöchentlicher Minimallohn von 10 Gulden und Freigebung des 1. Mai. Bis jetzt ist seitens der Strikenden keine Ruhestörung vorgekommen. Prag. 17. April. Hierselbst wurden von der Polizei 70,000 revolutionäre Broschüren beschlagnahmt, die von Wien mit der Bahn hierher gesandt wurden. Dieselben enthielten Aufreizungen gegen die besitzenden Klassen und Aufforderung an die Arbeiter, am 1. Mai zu feiern. Lodz, 17. April. In den letzten acht Tagen wurde vor dem Patrikauer Bezirksgericht gegen eine aus 30 Personen, darunter acht Frauen, bestehende Räuberbande verhandelt, welche in verschiedenen Gouvernements in den letzten Jahren Raubanfälle auf den Landstraßen verübte, Morde beging und Edelhöfe plünderte. Der Anführer der Räuberbande war ein aus Sibirien entflohener Sträfling Namens Mizlazwack- er wurde zu 20 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien, die Uebrigen zu 3»/2 bis 12 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 17. April 1894. Die Beratungen werden heute sofort mit Cap. 112, Kosten des Catasters, fortgesetzt. Der Ausschuß beantragt hier die in Titel 1 — 14 geforderten 96 393 Mk. zu bewilligen, lehnt dagegen die Festsetzung des Gehaltes für einen Steuerinspector im Betrage von 4825 Mk. über den Etat hinaus ab. Dabei drückt der Ausschuß den Wunsch aus, die Einführung des Instituts der Kreis- oder Bezirksgeometer, welche in der Zahl von etwa 18 — einer für jeden Kreis — in Betracht zu ziehen. Obgleich beide Kammern an die Regierung schon mehrmals ein diesbezügliches Ersuchen gerichtet hätten, sei bis jetzt noch kein Schritt zur Erfüllung des landständischen Wunsches geschehen, was um so auffallender erscheine, als die Regierung die Gründe für diese Reorganisation anerkannt habe. Abg. Hechler spricht sich für Einführung der Bezirksgeometer aus, ersucht aber das Haus, vor Einführung derselben sich diesen Schritt sehr wohl zu überlegen, ehe man es zur Vorlage kommen lasse, um diese eventuell dann abzulehnen. Mintsterialrath Krug erklärt, daß die Regierung nach wie vor geneigt sei, das Institut der Bezirksgeometer einzu- führen. Der Ansicht der Vereinigung des Vermessungswesens mit der oberen landwirthschaftlichcn Behörde könne die Regierung nicht beitreten, sondern sie müsse es als einen Fehler ansehen, gute und bewährte Einrichtungen ohne Grund zu ändern. Abg. Haas tritt in warmer Weise für das Institut der Kreis- oder Bezirksgeometer ein, von denen er eine weientlich raschere Erledigung der Geschäfte des Vermessungswesens, der Feldbereinigung u. s. w. erhofft. Er weist noch darauf hin, daß z. B. in Baden eine Trennung des Vermeffungswesens schon längere Zeit durchgeführt sei. Nach erfolgter Abstimmung wird der Antrag des Ausschusses mit 96 393 Mk. und Ablehnung des Gehaltes des Steuerinspectors mit 4825 Mk. einstimmig genehmigt. Das Ersuchen, wegen Einführung des Instituts der Bezirksoder Kreisgeometer dem Landtag demnächst eine Vorlage zu machen, wird sodann mit allen gegen 8 Stimmen angenommen. Ein weiteres Ersuchen, die Bereinigung der Verwaltung des Vermessungswesens unter Verweisung desselben in das Reffort der inneren Verwaltung mit derjenigen der Landes- cultur, insbesondere der Feldbereinigungsangelegenheiten, in der Hand der für letztere Behörde eingesetzten Fachbehörde baldthunlichst herbeizuführen und Großh. Regierung zu ersuchen, die Höhenkurvenkarten derart zu beschleunigen, daß jährlich eine größere Zahl von Blättern als seither zur Ausgabe gelangen, wird einstimmig angenommen. Zu Tit. 113, Loeal-Baubeamten, wünscht der Abg. Römer die Abstellung des Mißstandes, daß der Kreisbaumeister von Alzey in Worms wohne. Es sei dies eine Un- zuträglichkeit, welche nicht mehr länger dauern könne. Finanzminister Weber erklärt, Zweckmäßigkeitsgründe seien maßgebend gewesen, um den Kreisbaumeister am Sitze des Kreisamtes zu haben. Sobald ein Wechsel in der Person des Kreisbaumeisters eintrete, werde voraussichtlich auch hier eine Aenderung eintreten. Zu dem Capitel selbst beantragt der Ausschuß, im Ganzen 303 995 Mk. mit der Einschränkung zu bewilligen, daß von den Gehalten der Kreisbaumeifter zwei nur für die dermaligen Inhaber genehmigt sind. (Dabei wurde insbesondere auf die Kreisbauämter Alzey, Bingen, Dieburg, Erbach und Offenbach hingewiesen.) Finanzminister Weber erklärt, daß es nicht gut sei, wenn man an einer Organisation zu rütteln suche, die sich bewährt habe. Ueberhaupt habe man an Abstrichen jetzt des Guten zu viel gethan, er verweise dabei auf die Forstmeister, die man ebenfalls zum Tode verurtheilt habe. Gerade das Bauwesen leide an einem gewissen Mangel an angestellten Beamten und viele Stellen würden nur commissarisch versehen. Deshalb leide das Bauwesen auch unter diesem Umstand, denn junge Techniker gingen dann lieber ins Ausland, wo sie eine bessere Bezahlung erhielten. Dies sei um so bedauerlicher, als man sich in einer Periode befinde, in welcher so viel gebaut werde, wie nie zuvor. Ueberall seien große Aufgaben zu lösen und überall werde der Regierung das Personal verkürzt. Er bittet das Haus dringend, die Regierung nicht wieder in die Enge zu treiben; dieses Mal sei genug am Finanzministerium operirt worden. Oberbaurath Po sein er widerlegt die Auffassung, als sei an den vorgenannten Kreisämtern keine Arbeit. Nachdem noch der Berichterstatter Haas sich für den Ausschuß ausgesprochen, der alle Für und Wider erwogen, nimmt die Kammer den Antrag des Ausschusses mit allen gegen 3 Stimmen an. Zu Cap. 114, Centralbauwesen im Ressort des Ministeriums der Finanzen, sind Seitens der Regierung 40 000 Mk. für den Umbau des westlichen Flügels des Collegiengebäudes angesordert, vom Ausschuß jedoch gestrichen. Nach Erklärungen des Finanzministers, der die Unhaltbarkeit der Zustände für die betreffenden Beamten darlegt, wird ein Beschluß hierüber ausgesetzt und sollen wettere Erhebungen gemacht werden. Im Weiteren werden 50 040 Mk. bewilligt. Zu Cap. 115, Hofbauwesen, werden 71 163 Mk., zu Cap. 116, Domanialbauwesen, 128 427 Mk. bewilligt. Abg. Bogt fragt nach dem Stand des Fonds für Re- staurirung des Münzenberger Schlosses. Präsident Weber erwidert, daß der Fond bei Weitem noch nicht so groß sei, um größere Leistungen vertragen zu können. Abg. Hechler wünscht, daß den Pachtern die Verzinsung größerer Bausummen für ihre Pachtungen erlaffen werden. Für Cap. 117, Erhaltung und Restaurirung staatlicher Bau- und Kunstdenkmäler, werden 8000 Mark jährlich genehmigt. Cap. 118, Unterhaltung der Staatsstraßen, wird wegen Verhinderung des Referenten abgesetzt. Für Territorial-, Fluß- und Dammbauten werden im Ganzen 335 672 Mk. bewilligt. Bei Cap. 120, Unterhaltung der Schiffbrücke zu Worms und der Ueberfahrten bei Gernsheim und Oppenheim, bespricht der Abg. Reinhardt die Mißstände, die sich bei Hochwasser und Eisgang für die Bewohner der beiderseitigen Ufer herausgebildet haben. Insbesondere im Winter sei für die Bewohner, welche nach Worms zur Arbeit gingen, ein Nachrichtendienst einzurichten, um dieselben zu benachrichtigen, daß sie nicht über den Rhein könnten. Im Interesse der zahlreichen Gemeinden von Starkenburg und Rheinhessen bittet er Großh. Regierung, die abgelehnte Brücken Vorlage wieder einzubringen. Er hoffe und erwarte, daß dann im Hause eine andere Stimmung gegen dieselbe herrschen werde. Finanzminister Weber erklärt, er mache kein Hehl daraus, daß die Regierung die Absicht habe, die Vorlage auf Herstellung einer Straßenbrücke bei Worms im Budget wieder einzustellen. (Bravo.) Hiermit ist die Sitzung geschlossen. Cotate* tmb -provinzielles. Gießen, den 18. April 1894. ** Anläßlich der Vermahlung unseres Großherzogs sei an die geehrte Einwohnerschaft Gießens die Bitte gerichtet, am Donnerstag und Freitag durch Beflaggen der Häuser der allgemeinen Freude Ausdruck zu geben. ** Fahnenschmuck. Alle Diejenigen, welche der oben ausgedrückten Bitte um Schmückung ihrer Häuser mit Fahnen nachkommen wollen, möchten wir auf die allgemein üblichen Grundsätze beim Fahnenhissen aufmerksam machen. Alles Flaggentuch muß bis zum Fahnenknopf aufgezogen werden, die kürzer (Halbmast) gehißten Flaggen sind nicht das Zeichen der Freude, sondern der Trauer. Die Farben laufen vom Fahnenknopf abwärts, also: schwarz-weiß-roth, roth-weiß, weiß-grün (nicht grün-weiß!), ebenso weiß blau, schwarz-weiß, schwarz-roth rc. ** Als Vertreter der Stadt Gießen an den Einzugsfeierlichkeiten in Darmstadt nimmt Herr Oberbürgermeister Gnauth Thetl; derselbe hat auch eine Einladung zur Hoftafel am Freitag erhalten. Der Schulunterricht wird morgen (Donnerstag) ausgesetzt,- es finden dafür entsprechende Schulacte statt. —Zur Zeit der Trauung (zwischen 12 und 121/2 Uhr) wird mit allen Glocken geläutet. ** Entwischt. Ein in der Klinik als krank aufgenommener Handwerksbursche erbat sich gestern Nachmittag zwei Stunden Urlaub, um einmal in die Stadt zu gehen, kehrte aber bis jetzt nicht wieder zurück. Es stellte sich dann heraus, daß er mehreren Kranken Geld und auch eine Taschenuhr abgeschwindelt und das Welte gesucht hat. ** Militärisches. Im Lause des Sommers finden Einstellungen und Uebungen von Reservisten und Leuten der Landwehr in großem Maße start. Einer durch das Königl. Kriegsministerium bekannt gegebenen Bestimmung zufolge erhalten diejenigen Mannschaften des Beurlaubtenstandes der Infanterie, Jäger (Schützen), welche zu den Friedensübungen eigene brauchbare Fußbekleidung mitbrmgen und tragen, eine Prämie von je 3 Mk. für jede — auch nur angefangene Hebung. Die Truppentheile und Bezirks- commandos sind angewiesen, vor den Uebungen resp. bei den Controllversammluugen diese Bestimmung bekannt zu machen. ** Auf deu preußischen Staatsbahuen dürfen künftig Körbe und Kisten, gleichviel ob gefüllt oder leer, falls sie nicht als Händegepäck mit in das Coupe genommen sondern als Gepäck aufgegeben werden, nicht mehr frei befördert werden, auch wenn diese Gepäckstücke weniger als 25 Kilogramm wiegen. Ganz besonders gilt diese Bestimmung für leere Fischkörbe. ** Tabakbau im Großherzogthum Heffeu. Im Groß- herzogthum Hessen wurden im abgelauienen Rechnungsjahr 39 816 Ar mit Tabak gebaut. Dieselben lieferten 666 610 Kilogramm im Werthe von 618568 Mark. ** Deutscher Mathematiker-Tag. Der dritte deutsche Mathematiker-Tag wird nach Pfingsten in Wiesbaden zusammentreten und dort am Dienstag und Mittwoch nach Pfingsten seine eigentlichen Verhandlungen haben, bei denen es sich um Förderung des Unterrichts in der Mathematik und den Naturwissenschaften handelt. ** Zeugeugebühreu. Es kommt häufig vor, daß Personen in einer Voruntersuchung und ebenso in der Hauptverhandlung als Zeugen vernommen werden. In den meisten Fällen nehmen nun diese Personen an, daß sie ihre Zeugengebühren in der Hauptverhandlung für sämmtliche Wege zusammen erhalten würden. Das ist aber entschieden eine irrige Ansicht, da der Richter in der Hauptverhandlung nur die Gebühren für die Versäumniß während der Hauptverhandlung' zubilligen kann. Jede als Zeuge fungierende Person hat sofort bei ihrer jedesmaligen Vernehmung ihren Anspruch auf Zeugengebühren geltend zu machen, wenn keine Einbuße entstehen soll. § Appenrod, 17. April. Das Christoph Friedrich'sche Ehepaar feierte dahier in voller Rüstigkeit seine goldene Hochzeit. Dem in bescheidenen Verhältnissen lebenden Paare wurde von Seiten Sr. König!. Hoheit dem Groß. Herzog an seinem Ehrentag ein Geschenk von 25 Mark aller- gnädigst bewilligt. Möge dem sich ehrlich und redlich geführten: Jubelpaar noch ein heiterer Lebensabend beschieden sein! Darmstadt, 17. April. Der zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilte G l o tz b a ch ist gestern Nachmittag durch zwei Gendarmen nach dem Zuchthaus Marienschloß verbracht worden. Der Transport sollte schon am Vormittag erfolgen, doch behauptete der Verbrecher, er sei leidend. Die ärztliche Untersuchung stellte aber fest, daß er vollkommen transportfähig sei und so mußte er denn die Fahrt nach den ihm vertrauten Räumen von Marienschloß sogleich antreten. Seligenstadt, 16. April. Auf der in Leipzig gegenwärtig, stattfindenden Ausstellung deutscher Erzeugnisse der D r e ch s l e r- und Bildschnitzerbranche wurde unserem Mitbürger, Drechslermeister Franz Schmitt, unter etwa 1500 Con- currenten der erste Stadtpreis Leipzigs zuerkannt. Herr Schmitt hatte nämlich folgende eigenhändig gefertigte Kunstproduete als alleiniger Aussteller aus Hessen in Drechslerarbeiten ausgestellt: einen altdeutschen Ziertisch mit getriebener Kupferplatte (Alles Handarbeit), einen Nußbaum-Massiv- Blumentisch, 3 Meter hoch, bunfelmattirt mit Gold unD automatisch bewegbar, ferner einen gewundenen Blumen- eandelaber in Birnbaum, schwarz polirt und mit Gold ausgezogen, endlich verschiedene electrotechnische und kleinere Facharbeiten. Bezeichneter Blumeneandelaber wurde sofort vom Leipziger Fachmuseum käuflich erworben. Der Preisgekrönte ist unter allen Ausstellern der zweitjüngste, erst 32 Jahre alt, und als eifriger Mitarbeiter für Fachzeitschriften und Specialist in Bau- und Möbelarbeiten auch auswärts vortheilhaft bekannt. Oppenheim, 15. April. Heute Morgen fuhr ein Schleppzug im Anhang von „Mannheim 3" zu Berg. Am Grund fiel von einem Schiffe das sechsjährige Kind des Schiffer Hofmann aus Gernsheim über Bord und trieb an den anhängenden Schiffen vorbei, ehe von denselben Hilfe geleistet werden konnte. Vor dem letzten Anhangschiff befand sich gerade der Proviantfahrer Mathias Ulrich von Nierstein. Derselbe hatte das Glück, daß Kind zu ergreifen und dem Strom zu entreißen, in dem es sonst hätte umkommen müssen, da jede anbeA Hilfe zu spät gekommen wäre. — Kaum sind die Reben getrieben, fo stellen sich auch schon die Rebschädlinge ein. So werden in hiesigen Lagen und in den naheliegenden Gemarkungen Käfer angetroffen, welche nicht allein die jungen Triebe, sondern die noch zurückgebliebenen Augen der Reben ausnagen. Der Käfer gehört zu den Rüsselkäfern, ist 8 Mmtr. lang, gestreckt eiförmig, schwarz mit langen Fühlern. Man macht darauf aufmerksam, dieselben fleißig zu lesen und zu tödten. Vermischtes. * Frankfurt, 17. April. Gestern Abend um 7 Uhr wollte der Schüler Adolf Mehl, 14 Jahre alt, in Bocken- heim wohnhaft, den Bahnübergang an den Wiesen am sogen. „Ginnheimer Spieß" überschreiten. Er stand auf einer Drehscheibe in Begleitung feines Vaters, ließ den von Bockenheim herkommenden Personenzug Nr. 111. vorbeifahren, und wollte sich dann über das Bahngeleise begeben. In diesem Augenblick kam der Kasseler Schnellzug Nr. 56 herangebraust, erfaßte den Knaben und schleuderte ihn zu Boden. Der verunglückte Knabe wurde sofort im Tragkorb nach dem städtischen Krankenhaus verbracht, starb dort jedoch binnen Kurzem. ♦ Berlin, 17. April. AIS muthmaßlicher Mörder der Schwester vom Rothen Kreuz, Helene Schmeichel, wurde heute früh der Maurer Julius Thiede in Schöneberg bei 0« »*". Hch habe Hel finger der rech * SM" NahnarbeüerS aal das W' oe flefunbe W übrigen ' Schmeichel ha Thiede ßcW1 aber den M *W. öio Karben gern der W des dort Am na. ab« dessen M Hinterher, mel< Der B->-e kam stehe, sonst abe wand eingestür di- Grube uni Krgens herab' Mthniahiich ll das Erstaunen nachmittag bei »unter in bi Der junge M ausgehalten u: * Sieraii Professor Ä. , meisten fecirtei £)bnflä(f)t geb gmuh der Mii einer überwälti Erlanger Pros Naturforicherta Herz und Nirn müssen unb ch eingehende Unt Diese Ergebnis Vortrag in dt den „Alkohol in die ,/Dlünd Kreisen vermii sich gesundes, bei Erwachsen, war die länMi gewöhnt und k Blut zusichrer bedroht. * Soabtt berichtet das । Scene ipielte fr der FranzenSbrl m bn Mit Brücke bchaW 16 RettungSwe Abensmüden ii der Mitte des 3" dem Rettui Mann an seine elnige Ohrs gerettet werden eigenthümlichen nicht willfahrt, QWben sich' ^selbe ins Sa «. /7410 Ma ^'esenthal g ?"gnligen, das HauS brachte. r 1- Mai v, Iz Freunden bestch 'N der Mhe öe n W dahin e ^vergehenden eine W geschossene U ?!**«' "itaoter ? «"bereu?! einer der n bülljg D, "•* 1 Ehrend hi QtlK Nun fn.fi, sSj,L "»fern, ”“*■ El Sä» M * St’w « 6ou,i "' * "ich. tt “™“<" *W*Ä 9111 di-I-Bch^' 3« ?en biechnuog-j^ f»1'" «««IO»; ®" dm, dmichk ln »itiiabtv LU?.«IM °.ch tti i>.n,n n btr Mathnnatik ftjWiMlMinen «rHMdn^dl, 'drnmchw ’ yw ötugtngtb^tn «die Wrge zujavwu :ben eme irrige Ansiti, m8 M die Gebühren Verhandlung zubilligen * hat sofort bei >een Anspruch aus wenn keine Sinbuge hristoph Friedlich'sche I igfeit seine goldene | ierhältnissen lebenden • Hoheit dem Groh t von 25 Marl aller- I ch und redlich Mnen nd drichieden sein! 15 Jahren Zuchthaut I Nachmittag durch zwei I Narieuschlotz verbrach! I am Vormittag erfolgen, J er sei leidend. Tie | st, dah er vollkommen j ■ denn die Fahrt nach I Marienfchloß sogleich [ in Leipzig gegenwärtig gntsiederDrechSler« unirrm Mdnr^rr, Mer etwa 1500 Con- Leipzigs zurrlann:. i eigenhändig geftttic' aus Hessen in Drechsle! Ziertisch mit geiritbrr:.- inen Nußbaum-M-' mattirt mit M ■ i gewundenen N -'' liri und mit Gc!t aal* »technische und tltww mdelaber wurde M -rworden. Der Lre,-- der zweiWgiie/ erst liersürFachzeitschnften arbeiten auch auswarik- -re« * ™ S-S i « von »er" n. * ergreifen und dem Ä w “t”m- , sich auch fch°"b'; täftt ,!h°" !“ schwart rmr [ Et e^r"^'^^Iben aufrnerkiam, w h v 1 Ufr «9be,nvi" ®“itn ■ i 3°»'2«» n den Wie! " . einli i w *” JieWrJl* bleub«« y„6 °° I V^U'* V ! ;.n*” 1 (1) 1 (1) 1 1 1 (2) (1) (1) 1 1 2 2 heftest zur Halste auS Katholiken und Protestanten. Auch unter den Juden, die dort etwa 150 Köpfe zählen, ist kein einziger Fall von Masern bekannt geworden. Worin findet nun diese auffällige Widerstandsfähigkeit des einen TheilS der Bevölkerung ihre Erklärung? Sicherlich darin, daß hier die Eonfeffionsgrenze (oder EonfefsionSangehörigkeit) im Großen unö Ganzen zugleich die Grenze zwischen Deutschthum und Slaventhum bezeichnet, so daß also die Katholiken Polen, die Protestanten Deutsche sind. Und daß Raffenunterschiede die Empfänglichkeit für gewisse K-rankheiteu beeinflussen, ist ia vielfach beobachtet, so haben z. B. nur die Abkömmlinge der 'panischen Juden den AuSsatz, während sonst kein Mensch dort an Aussatz leidet. Berlin verhaftet. AlS der Beamte in feine Wohnung ein» rrat, um ihn zu verhaften, verrieth er sich durch den AuSruf: ^Jch habe Helene Schmeichel nicht ermordet!" Am Mittelfinger der rechten Hand hat er eine Bißwunde, welche ihm die zwei Stunden nach dem Morde von ihm vergewaltigte Bahnarbeitersfrau Klebcdzon beibrachte. Diese erkennt ihn auf das Bestimmteste wieder. Auch fehlt ein an der Mord- ftätte gefundener Westenknopf an Thiedes Weste und paßt zu den übrigen Knöpfen. Die Obduction der Leiche der Helene Schmeichel hat übrigens ergeben, daß kein Lustmord vorliegt. Thiede gesteht den Mordanfall auf die Klebedzon zu, leugnet aber den Mord an der Schmeichel. Wöchentliche Neberfichl der Todesfälle in Gießen. 15. Woche. Dom 8 April bis 14. April 1894. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (bei. 1600 Mann Militär) SterbltchkeitSziffer: 18,82°/« bezw. 9,41 nach Ausschl. der Ortsfremden. Summa: 8 (4) 4 (2) 2 (1) 2 (1) A.nni. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. *W. Ein scherzhafter Borkommniß wird untz auS Gro ß. Karben gemeldet: Ein junger Mensch hatte sich in die in der Nähe des Dorfes liegende Lehmgrube begeben, um von dort Lehm nach Haufe zu holen. Den ©einigen dauerte ober dessen Rückkehr zu lange und sie sandten einen Boten hinterher, welcher den Lehmholer nach Hause rufen sollte. Der Bote kam zurück, meldete, daß dort zwar ein Gefäß stehe, sonst aber Niemand zu sehen sei, auch sei eine Lehm- ' "o.id eingestürzt. — Sofort begaben sich einige Männer in die Grube und machten sich eifrig daran, die infolge des Regens herabgesunkene ,Wand zu entfernen und nach dem »uthmaßlich Verschütteten zu suchen. Wer beschreibt aber das Erstaunen der emsig schaufelnden Männer, als am Spätnachmittag der, den sie schon tobt glaubten, sich gesund und munter in der Grube einfand, um endlich Lehm zu holen. Der junge Mann hatte sich inzwischen in einem Nachbardorf ausgehalten und sich dort in eine ordentliche Zeche begeben. * Biernieren. Schon vor etwa zwanzig Jahren hatte Professor A. Forel in München bemerkt, daß bei den meisten secirten Leichen die Nieren geschrumpft und an der Oberfläche gekörnt wären und die- dem übermäßigen Bier- genuß der Münchener zugeschrieben, welcher die Nieren mit nner überwältigenden Filtrirarbeit belastet. Aber erst der Erlanger Professor Strümpell erbrachte vor dem letzten Naturforschertage in Würzburg überzeugende Beweise, daß Herz und 'Nieren bei andauerndem Biermißbrauch entarten müssen und thatiächlich entarten; AehnlicheS bezeugte, auf eingehende Untersuchungen fußend, der Anatom Bollinger. Diese Ergebnisse wurden ganz kürzlich durch Dr. Brendels ^trag in der bayerischen anthropologischen Gesellschaft über den „Alkohol als Völkergift", welcher Bericht dann auSzüglich in die „Münchener Neuesten Nachrichten" überging, weiteren «reifen vermittelt. Nach Bollingers Untersuchungen finden sich gesundes, tadelloses Herz und normale Nieren in München bei Erwachsenen nur ausnahmsweise. In früheren Zeiten war die ländliche Bevölkerung mehr an den Genuß von Milch gewöhnt und konnte der mehr ausgearteten städtischen frisches V^ut^zuführen; jetzt ist sie auch von Alkoholvergiftung * Sonderbare Bitte eines Lebensmüden. Aus Wien berichtet daS dortige „Fremdenblatt": Eine tragikomische Scene spielte sich vor einigen Tagen am Donaucanal nächst der FranzenSbrücke ab. Ein etwa 30jähriger Mann stürzte von der Brücke in den Canal. Der Pächter der nächst der Brücke befindlichen Fähre, Herr Franz Bernhard, der schon 16 RettungSwerke am Donaucanal vollzogen hat, fuhr dem Lebensmüden in einem Kahne nach und es gelang ihm, in bfr Milte des Canals denselben aus den Wellen zu ziehen. In dem RettungSkahne wandte sich der nasse, doch gesunde Mann an seinen Lebensretter: „O, geben Sie mir doch einige Ohrfeigen, weil ich mich da, wo man so leicht gerettet werden kann, inS Wasser gestürzt habe!" Diesem eigenthümlichen Wunsche hat Herr Bernhard selbstverständlich nicht willfahrt. Er brachte den Mann, der sein Nationale anzugeben sich weigerte, zur Rettungsanstalt, von wo aus derselbe inS Krankenhaus befördert wurde. * 7410 Mark für einen Schuß hat ein Sonntagsjäger in Biesenthal gezahlt, ein kostspieliges, aber zweifelhaftes Vergnügen, daS dem Schützen nicht einmal einen Braten ins Haus brachte. Die Sache verhielt sich folgendermaßen: Am 1. Mai v. IS. ließ sich der Zimmermeister S. von feinen Freunden bestimmen, an einer Jagdpartie theilzunehmen, die in der Nähe veranstaltet wurde. Auf dieser Jagd schoß S., der bis dahin ein Jagdgewehr noch nicht benutzt hatte, einem vorübergehenden Arbeiter in den Fuß. Die Heilung des Angeschossenen nahm einen unglücklichen Verlaus und der Fuß blieb steif. Nachdem Herr S. die Cur- und Pflegekosten, iowie die Unterhaltung der Familie des Arbiters mit rund 2410 Mk. bestritten hatte, mußte er nun noch die Verpflichtung übernehmen, den Invaliden für die fernere Zeit zu versorgen. Herr S. beschäftigte deßhalb den Verletzten eine Zeitlang in seinem Bureau als Boten, wozu der An- geschossene sich jedoch nicht als geeignet erwies. Nun er« richtete Herr S. dem Opfer feiner Schützenkunft einen Holz- unö Kohlenhandel und zahlte ihm obendrein eine einmalige Abfindungssumme von 5000 Mk., worauf der Arbeiter auf alle weiteren Ansprüche ein- für allemal verzichtete. * Eine merkwürdige Auslese in der Bevölkerung machen mitunter seuchenhafte Krankheiten, indem sie nur Angehörige einer bestimmten Confesfion befallen, die der anderen aber völlig verschonen. In der medicinischen Literatur der Neuzeit sind namentlich zwei Fälle bekannt geworden, in denen bei Masernepidemien eine scharfe Scheidung der Empfänglichkeit nach der Confesfion zu Tage trat So beob= achtete Dr. Weyl in Alpen, daß in der Boenninghardt anfänglich nur katholische Kinder an den Masern erkrankten, wahrend viel später erst auch in der protestantischen Gemeinde Masern zum Ausbruch kamen. Einen ähnlichen Fall theill rmn soeben Dr. Gryglewicz aus Jutroschin in der „Deutschen Medicinal Zeitung" mit. In diesem Orte trat in einer behütenden Masernepidemie nur bet kacholischen Kindern die Krankheit auf. Einige Klaffen der katholischen Schule mußten geschloffen werden, da bis 80 v. H. Kinder krank waren, wahrend in der evangelischen Schule kein einziges Kind fehlte und auch sonst kein evangelisches Kind an Masern in Be- 1)anblun9 kam. Der Ort Jutroschin mit 2000 Einwohnern Technische Fortschritte. — Papier an» Schilfrohr. Eine große Erfindung hat, wie die ^Lpz. Zta." berichtet, der Dtrector der Papierfabrik von Kosakow, Hr. L. N. Lugakowsktj, in Astrachan gemacht. Er kam auf die Idee, Versuche zur Herstellung einer Papiermaffe aus Schilfrohr zu machen. Nach zweimonatlicher angestrengter Arbeit in seinem Laboratorium hat er außerordentliche Erfolge erzielt. Gegenwärtig stellt Lugakowsktj, wie der „Astrachan. Pistol" mittheilt, aus Schilft rohr eine vorzügliche Paviermasse, beziehungsweise ein vortreffliches Papier her. In Hinblick auf ben colossalen Massenbebarf an Papier ist indessen anzunehmen, baß bas neue Schtlftohrpapier wohl nur eine Specialität bleiben unb bie Papierfabrikatton aus Holzstoff- unb Lumpenfasern in btr Hauptsache nach wte vor Lattnnben wirb, zumal auch gar nicht anzunehmen ist, baß bie Schtlfrohrfaser sich billiger stellt wte bie Holzstoff- unb Lumpenfaser. gelöster Zucker aU sichere» Mittel gegen Keffelstei«. Wie bas französische Fachblatt „Le @enie civil" mit; .hellt, hat sich bie alte Erfahrung, daß in Zuckerfabriken, wo bas r2Baffer zum Speisen ber Dampikefftt mit Zucker versetzt ist, biefe in auffälliger Weife bem Ansätze des Kesselsteins wiberstehen, burch ein; *n Vari« glänzenb bestäiigt. Der Füllung eines aus Rohren zusammengesetzten 20pserdigen Kessels wurden 2 kg Farinzucker beigemengi unb in jeher Woche einmal dieselbe Menge «Lno n , ?e.1 fle.brflät- Der Kessel zeigte vorher sehr starken Anlatz Kesselstein ber nach 45 Tagen fast völlig verschwanb. Der Ver- !e ^Sen wurde nun dreimal wiederholt, und nach Ane,m ftnt einfache Waschung zur Entfernung der be’ Snfope«. - Zur Zett ist ja bk Bekämpfung be« Kesselsteins mit Petroleum weit verbreitet: in Belrtehen, wo «51.« L b.e,onbf“n Grünben den Geruch be« Petroleums ver- vorztehen L Zmen nunme&r bie Zuckerbeimengung gexig 7 Daß npotheker «. KlüggeS Myrrhen-«re»e^) bie bisherigen cosmetitchtn Mittel wie Vaiettne, Glycerine, Zink-, Bor- Lanolrn-, Earbol rc. Salben bei wunben Nasen, wunden Mundecken, aufgesprungenen Lippen, jedem Wundsein ?c. weit übertrifft, haben bie Versuche von vielen vracttschen Bersten ergeben. Man lese bie Gutachten von über 1000 Aerzten. Erhältlich in Dosen ä 1 Mark ober Tuben zu 50 Psg. in allen Apotheken. *) Flügges Myrrhen - Crßne ist der p^: title ölige unb verdickte AuSzug bes Myrrhen-Harzes. 2211 ES starben an: Scharlach Diphtheritis Lebensschwäche NeubUbungen Altersschwäche Verunglückung Citerahir und Ktiitft. nnn - -H-ugschatz des WiffenS-. Von biefer im Berlage oon 2B. Paulis Nachs. (H. Jerosch) in Berlin erschtinenben populär-wiffenschafflichen Encyklopädie, bie in 17 Fünfzigbogen- ©finben eine vollständlge Bibliothek ber Natur-, MenschheitS- unb Gulturfunbe bietet unb bei gebtegenster Ausstattung und reichster Jllustrirung (auch aut Buntbrucktafeln, Landkarten u. s. w? in der auf die Massenverbreitung berechneten D»U7l5nr°hir Äef°Uen 1 S°n-b in elegantem Leinwandband SLÄa b 4 efeyün0 N.d'ennig), Hegen uns die Lieferungen f roeI4,f,n diesmal das vom Dtrector des Berliner B-leln mit fünf anderen Fachgelehrten bearbe.kte „Thterreich" besonders stark (mit den acht H-"en H—18) vertreten Ist. In vier weiteren Heften wird der uq ^astd dieses durch daS Zusammenarbeiten von sechs Specia- listen besonders interessanten unb werthoollen Werke« zum Abschluffe gebtehen unb die Darstellung bes Thierreiches bamit biS zum iebenten unb höchsten Stamme, ben Wtrbelthteren, vorgeschritten ein, bie niebrtgfte Klasse dieses letzteren, die Fische, sind mit im LJrr/ enthalten, so daß hier die gewohnte Gliederung deS höhere unb mebrige Thiere, wie ,. B. auch Brehm hat, wenigstens ber Form nach beibehalten erscheint. In ben uns vor- Ikgenben Heften sind bk Jnsecten zum Abschluß gebracht unb ber mni^M,eff0rk D! behandelte sechste Stamm, die Welchthiere, durchzeführt. Ganz besondcres Gewicht ist hier auf bie Klarlegung ber Form- unb EntwickelungsverhSltnisse gelegt o|ne beren Kenntniß dieser Abschnitt ber Thlerkunbe für ben Laien Eig unverstänblich bleiben müßte. Der Illustrative Thetl bteses AbschntiteS zeichnet sich burch ganz besonbere Reichhaltigkeit unb Schönheit auS. Das wlgende Eapltel, bie „Fische", von Or. Ludwig ^taby bearbeitet, beginnt mit einer Einführung in bk Entwicke- 111^08^1(^1« ber gßtrbeltbkre unb ber Darstellung ber allgemeinen ■Jf? O0Md)e”..^^“ inilfe dieses Stammefl; bann folgt allgemeines v l4c 8?d sehr interessante Einzelheiten über Fischfang und Fischzucht. Eine prachtvoll unb mit künstlerischem Geschmack ausgeführle Farbentafel zeigt uns die hübschesten Zierfische beS Aquariums. - Von Julius Hart's „Geschichte ber WeU- Ioilfcrllturi !le0en die Hefte 11-13 vor, in benen bk römische Utteratur in ihrem nach qlänzenbem EintagSleben in ber Treib- bauäluft befl Augusteischen Zeitalters rasch eingetretenen Nlebergange unb Verfalle und bie Anfänge ber christlichen Lltteratur, ferner daS macbtlge Aufleben ber arabischen GelsteScultur unb bie neuperstsche ^rie «M «Wen Schrift- unb Jllustratlonsproben nach ben berühmtesten Originalen vorgeführt werben. — Wilhelm Bölsches ^'^^^^"^^eschichte der Natur" bringt in HFt 10 (tief. o7 des „ yausschatzes") die Fortsetzung der Behandlung des «Lonnensystems mit Porträt von Joseph Fraunhofer unb Pater Secchi und interessanten photographischen und anderen Aufnahmen von Sonnenstnfternisien. - JJi. Neymonds „Weltgeschichte" in ben vorliegenden Heften 17-19 mit bem Alterthum zum Abschluß gelangt und in das Mittelalter übergesührt, von dessen drei hauptsächlichen Entwickelungsphasen: dem römischen Staats- christenthum und seiner Entwickelung zum Papstthum, bet Wleber- aufrichtung bes römischen Kaiserthums unb dem Kampfe um bie Obmacht zwischen Papst- unb Kalserthum, die erste durchgeführt und die zweite bis zu dem epochemachenden Eintritte der Hildebrand scheu Kirchenreform gediehen ist. k s - -vom rollenden Wügeltab*. Darstellung ber Technik des heutigen Eisenbahnwesens. Von A. o. Schweiger-Lerchen- f eld. Mit 500 Abbilbungen. In 25 Lieferungen zu 50 Pig. (A. Harttebens Verlag in Wien ) Bisher finb fünfz-hn Lieferungen erschienen. Mit nicht gewöhnlichem Interesse verfolgen wir das Fort- schreiten bteses ebenso eigenartigen alS gebiegenen Werkes, bas tn so anschaulicher Weise bk vielfachen technischen Materien des Eisenbahnwesens weiten Kreisen vermittelt. Die uns zugekommenen weiteren fünf Lieferungen (11 bis 15) beschließen ben „Maschinenbienst" unb begreifen weiterhin in sehr ausführlicher Wette bte Personenwagen, die Güterwagen unb bie Zusammenstellung ber Züge mit allem Zugehör, alS Stoß-unb Zugapparate, Waggonhetzung unb Beleuchtung, HilfSfignale, Bremsen ufro. Sehr belehrend sind die vielen trefflichen, nach Original-Photographien hergestellten Waggonlypen, insbesondere ber Hof- unb Luxuswägen. Der Text hkizu lieft sich fast wk ein anziehendes Feuilleton. ES ist der Meisterschaft des Verfassers zu danken, daß er diesen an sich ziemlich spröden Stoff so mundgerecht und leichtfaßlich barzustellen weiß. Mehr sachliches Interesse beanspruchen bie vorstehenb aufgezählten Einrichtungen, welche deS Belehrenden in Fülle batbiekn. Hier ist ber Aufwand mit Bildern unb technischen Figuren sehr bemerkenswerth. Im 15. Hefte finb bereits die Stationsanlagen behanbelt. — Adolf-Büchlein. Zur dreihundertjährigen Ge- dachtnißfeier des Geburtstages Königs Gustav Adolf von Schweden herauSgegeben von D. Beruh. Xogge, Königl. Hofprediger zu Potsdam. 6V< Bogen mit 22 Illustrationen. Preis 60 Pfg., 10 Exempl. 5.50 Mk., 25 12 50 Mk., 50 22.50 Mk. Das evangelische Deutschland hat allen Anlaß, bet der bevorstehenden Wiederkehr des TageS, an welchem Gustav Adolf bas Licht ber Wett erblickt hat, sich bankbar ber Vcrbienste zu erinnern, die er sich um die Rettung unb um ben Schuh ber evangelischen Lache erworben hat. Es wirb deshalb bas vorliegende Gustav Adolf-Büchlein, das bei dem billigen Preise vortrefflich auSgestattet ist und durch die Partiepreise eine allgemeine Verbreitung in Schule unb sHauS anftrebt, gewiß im gefammten evangelischen Deutschlanb freundliche Aufnahme finden. 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: — 1 - 1 (1) 2(1) _ , „ Kinder Zu'ammen: Erwachsene: im vom Vekeunttmachung. Aufschrift der Postsenduuge». ^«Ä'^Echeruna schneller Beförderung und BesteUung d« Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmung»« ott so genau bezeichnet feto, bafcjebet Ungewißheit oorgebeugt wird. Dato sind namenttich folgende Punkte zu beachten: L ^"^°^Endunaen nach größeren Orten ist in da Aufschrift ötifflolnung deS Empfängers möglichst genau anzugeben. Äutb ist eS von Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe stet» en iben Stelle der Aufschrift, nämlich unten recht», mrmittelbar unter ber Angabe beS Bestimmungsorte», «folge. 2. «uf ben nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer ber Wohnung deS Empfängers, ber Vostbezirk (0^ K- NO x.) in welchem die Wohnung sich befindet, hinta ber OriSbe- 3 ttichnung .©erlin- tu vermerken. 3. Gibt e» mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich "Eende Postorte, fo ist dem Ortsnamen eine zusätzlich, Bezeichnung beizufügem Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postoerkehr al» maßgebend anzusehen find, ergibt sich aul bem ,»eriei4ni6 gleichnamiga ober ähnlich lautenber Post. 2^ - b°s zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder Reichs-Postanftalt bezogen werden kann. 41 b» im Reichs Postgebtet belegene Bestimmungsort zwar « cl"5T P0'ianstalt vnsehen, dessenungeachlet aber nicht al» allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt eS fich, dir Ärge deS Orts in ber Aufschrift der Sendung noch be» derartigen Bezeichnungen eignet bi« Angabe deS Staates unb bei größeren Staaten de» politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. f. w.), in welchem der Bestimmzmasort belegen ist, oder auch die Angabe ftnb zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), . (dauM) K-] für den Zweck geeignet. o. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist a u ß er dem eigenllichen Bestimmungsorte noch diejen ige Po ft- anstalt anzugeben, von welcher auS bie Bestellung bet Sendung *n den Empiänga bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 61 der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden voftgebiete bdegen unb zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch da» betreffcnoc 8anb bez. der LandeSiheil auf bet Sendung anzugeben. ... 7“ Beachtung dkser Punkte wird rur Herbeiführung einet ichlamigen Utbctfunft der Sendungen an ben Empfänger wesentlich grasen, »nd e» liegt daher im eigenen Interesse ber «Mmber, ou mut schritten der Sendungen hiernach genau aniufertigen. verkehr, £an6. un» volk»u»irth,chaft. kannten Werkes übet die Deutschen Rheinweine, Hosrath Dr. (S Achmti! Direc'or ber amtt. LebenSmitteluntersuchungSanftalt in Wi^daben' deenbigt. Dr. Schmitt unterzog bk aus allen Theilen Deutschlands von einer grötzeren Zahl rtnommiritr Weinfirmen angekauften ranzosischen unb italienischen Roihwe'ne einet sorgfältigen Uwe" ^(Jung unb fam babei zu bem Resultate, daß, wenn auch gegen die Reinheit und Güte ber zur Prüfung gestandenen französischen Proben wie dies ja auch von bem Ansehen, in welchem bie bett. Firmen stehen' nichts anberS zu erwarten sei, sich nichts einwenben lasse, diese ftanzöstschen Weine boch mit ben gleichfalls untersuchte» in der »»eichen Preislage sich bewegende» Weinsorten der Deutsch. Italienischen Wein Import-GeselUchast Daube, Donner «inen & So. (Eentralverwoltung Fiankfurt a M.) nicht ju ton' curriren vermöchten. Herr Hofiath Dr. Schmitt Nellt diesen unter ronifllid) italienisch.-r Staatscontrolle stehenden Marken dieser Gesellschaft das Zeugniß unbedingter Reinheit, vorzüglichen Geschmackes und großer Billigkeit aus unb betont zugleich, baß wenn schon eine so wesentliche Differenz sich bei ben von ersten Firmen beiogenen Proben zu Gunsten ber Marken ber Deutsch-Italienischen mport-Gesellschast ergäbe, um wie viel größer »och dieser Unterschied bei ben vielen anberen im Verkehr befinblichen Bordeaut- weinen, an benen ber Name häufiz bas einzige französische sei ober bei ben von italienischen Verschnittweinen mit geringen deutschen Weinen oder bergl. hergestellk sogenannte italienische Na'urweine sein müsse. Da Weine vielfach auch als.Stärkungsmitkl ihre Verwendung naben, so sollte man eine Garantie, wie sie bie Weine der Deutsch-Italienischen Wein-Import-Gesellschaft bieten, wohl berücksichtigen, zumal diese von Oualität tadellosen, gut abgelagerten, vor- juflljd) mundenden unb von ben Herren Aerzkn empfohlenen Weine fo billig finb (z. B. Marca Italia 90 Pfg., Vinu da Paeto Mk. 1.05 pro Flasche u. s. w.), baß selbst ber weniger Bemittelte sich deren Genuß erlauben kann. *) Diese Arbeit ist burch bie Central - Verwaltung ber Deutsch-Italienischen Wein-Import - Gesellschaft Daube Donner, Ktnen & Co. tn Frankfurt a. M. gratis unb sraneo zu beziehen. ' Frau Barbara Schäg, geb, Feick Die trauernden Hinterbliebenen 3478 Großherzoglich Kderhesfische April 1893 werden folgende Maaren zu sehr niedrigen-Preisen abgegeben 3492 3463 Großh. Direktion. Marburgerstratze 22 2300 3126] 3494 Zeilgeöotenes 3487 3495 1784 Preisen 3470 Wallthorstrasse 36 glatt und gestreift. 3480 131.66 6e» ■annter Landtouren zu übernehmen. Näheres in der Expedition. 16.24 4.20 Engl. SovereignS Ruff. Imperiales 20.37 16.63 189.70 136.70 143.70 104.40 103.62 29 > 50 78.30 9'1.00 384.66 2192« 162.(0 110 60 115.40 86 20 96.40 75.76 33.00 35.20 Nur echt mit dieser Schutz- - Starke. fl. 20.42 16.66 Dr. Blum Wittwe, geb. Schäg, Karl Schäg, Ottilie Blum. Tricot Knabenanzüge Buckskinanzüge für Kinder Uhr 15 Min. 4o/a Ung. Gold-Rente 50/0 Ital. Rente 30/0 Portugiesen 4°/q Grtech. Monopol-Anl« Lomb. E.-B^Act. Buschtherader E^B^Aet. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost.«B^Act. Mainzer E.-B.-Act. Marimvurger E^B.-Act. 17. April 1894. Der Rentmeister. Schmidt. DiSconto--Eo»»«rb^A«t) Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Rct. Wiener Bankver^Act Oest. Eredtt-Act. 3t*L Mwelmeerdah« Act Gelsen. Bergrv.'Act. 147.80| «er. KönigS-La-rah^Act Lende«,: still. Seltersweg Tapeten-, Teppich» und Möbelstoff-GeschLft. 34671 Ein junger Schuhmacher vom Lande findet dauernde Beschäftigung bet Balthasar Pitz III __in Steinberg bet Gießen. Gutes Heu billig zu verkaufen. Schlnficonrst l 87.70 10160 87.80 101.80 »eldforten. Brief «eil 16.241 16.20 I Ducaten MF Ein junger Mann 1BG der Colonialwaarenbranche kundig, sucht Stelle als Comvtotrist u Verkäufer, derselbe wäre auch geneigt, einen Posten für Magazin oder Reiseposten für kleinere 31571 E la. Hamburg. Cigarren- syaSvik sucht Agenten f d Verk. a fein. Prtv. u. Restaur. g. Hobe Vergüt. Off. u. K. 508 an Hetnr. Gi-ler, Hamburg. 8trid)tlid)i Ifolltn die dem porigen in hiesiger^ Zyu>b!lien, Hoftaithl «vielen, «amstag den Lk ... ....Nachmittag- «ileMch mtiflbklenb q versteigert werd, den 10. L ,°.L"hh,rjoglicheg £ Huhgeldkrhebung. Künftigen Samstag den 21. April d. I. soll die erste auswärtige Erhebung von Freiberrlich v. Rabenau'fchen Holzgeldern stattfinden und zwar: 1. von Vormittags 8 bis 11 Uhr in der Wirthschaft von Herrn Karl Ranft in Beuern, 2. von Mittags 1 bis 3 Uhr in der Wirthschaft des Hrn. Ferdinand Guntrum in Reiskirchen. tritt am 1. Mai d- Js. ein neuer Tarif für die Beförderung von Personen mit Rundreise - Fahrkarten für die Fahrt Gießen—Alsfeld —Fulda — Elm—Geln- > hausen—Nidda—Gießen und umgekehrt in Kraft. Nähere Auskunft ertheilen die Fahr- karten-Ausgabestellen. Gießen, den 16. April 1894. von 2 JL an Goldenberg & Markus, Gießen.______ SS» 3°/c> Reichsanleihe 8V|% do. 30/0 Preuß. EonsolS 3l/i°/o do. Heute Nachmittag 3‘|i Uhr verschied nach langen schweren Leiden im 4. Lebensjahre unsere liebe Mutter und Grossmutter 1 Wtihdirtl im Kochen und aller T SwUUUjtUf Hausarbeit erfahren, sucht Stelle in einem besseren Haus — Näheres Wallthorstraßc 53, 3. St. 3482 ®jt WtX Die einfachste u.schnellsteArt,Kragen, Manschetten etc. mit wenig Mühe so schön wie neu zu stärken, ist allein diejenige mit Mack’s Doppel-Stärke. Jeder Versuch führt zu dauernder Benützung. Überall vorrät. zu 25 3, p. Cart. v. ‘,4 Ko. Alleiniger Fabrikant u. Erfinder; Heinr. Mack, Ulm a. D. Eisenbahnen An Stelle des Tarifs vom 1 g Tüll- • Gardinen in den neuesten Mustern, W sowie sämmtliche Neu« ah, heiteu in Vorhängen, M Congretz- u. Rouleaux- Stoffen in großer Aus- M wähl, empfiehlt zu billigsten wagen, fetter- u. Kanenwagen, wagen, Schmetterlingskasten u. Netze, Hängematten, Schaukeln, Turngeräthe re. m größter Auswahl. S =477 Moritz Gregori & Sohn. Z Kriegerverein. BMW Abfahrt E, nach Darmstadt am Freitag früh 5 Uhr, Personenzug. Zusammenkunft 4f/2 Uhr, am Bahnhof. llWW r°s «g 20 Franken-St. 20 do. in Vi Dollars in Gold Zur Saison empfehlen: Die Beerdigung findet Freitag, Vormittags 9^2 Uhr, vom Sterbehaus, Seltersweg 68, aus statt. Infolge billigen Einkaufs aus einer Concursmasse Faul Polster, Capeilmeister, Bahnhofstrasse 31 II Redaction: A. Echeyd«. — Oruct und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Mnrmcr umfaßt 6 Seiten Eotrrsvsricht box E. Wassersehleben, Bankgeschäft Fravkfurtrr Börse vom 18. April 1894. Marquisen Drelle MW- Wegen Abbruch dH 34j2] Jun«« f«MH . . Scheune find sofort 15 Ctr. Prima Kornstroh, Herrenanzüge.......... 15 „ Gute ivaslhWe Klkiderstoffe ä Meter 45 W. Satin Augusta für Bettbezüge p Meter von 55 an, Bettzenge........ » 40 „ „ Halbleinen........ // ^0 ' •• sowie gute, schwarze und farbige, halb- und reinwollene Kleiderstoffe, Buckskinstoffe und fonstige Waaren zu sehr billigen Preisen. H. Sch aumberger, Ä. Männer-Turnverein. MlOEfM.Samstag, 21. April 1894, Abends 9 Uhr: AußerordM. Hlluptvechmmlung HLM' im Vereinslocal (Darmstädter Haus)» Tages - Ordnung: 1. Neuwahl des, Vorstandes. |2. Festsetzung des Sommerprogramms. I Um zahlreiche Betheiligung wird gebeten. 3475 Der Vorstand. "77^ " “ ~ ^“Methode Professor Krause-Leipzig — und Gesang unterricht ertheilt ReichttanL-DiSesut 3 pLt — Frankfurter B«rk-DiSco»t 3 pttt welches sich zu Strohseilen eignet, ebenso IO Ctr. snwnnnnaisvnMni 3486] Aunger angehender Kellner 2O./4. A. SV2 U Bal. 3464 oder Kellnerlehrling wird gesucht» - -----------1 Atff. Atif. ä ■ ■ m b schwarz unv farbig zu Kteideroerzteru Seiden-Reste, m Hosenarbeiter, 'L _____ I. Becht, Brandgasse 5 Nachhülfeftunden ertheilt gegen mäßiges Honorar ein Stu dent im höheren Semester; derselbe übernimmt auch die Beaufsichtigung und strenge Durchführung von Arbeitsstunden Offert erbeten unter C. K hauplpostlagernd [3481 3483] Herren können Mittags- und Abendtisch, gut und billig, im Prioat- hause erhalten. Näheres .in der Exped. Colouialwaaren- u. Deticatessen-Branche. Jgr. Mann, 20 I, bereits 5Va Jahre in der Branche, wünscht bis 1- Mat in gleichem ober einem Fabrik-Gcschäft unter besch. Ansprüchen Stellung. Briefe sub Z. 8087 an Rudolf Mosse, stfrank- furt a. M.___________________34t8 Lehrling Z suchen____________C. Röhr & Co. Dachselhündi«, mit gelben Abzeichen. entlaufen. Avzugeben gegen Belohnung Tonucnstratze 30. Bor Ankauf wird gewarnt! 34n6] Ein Kapital oon 9—10 000 Mk. ouf zweite Hypothek gegen gute Sicherheit gesucht. Näheres bei B. «atzenffein, Schillerstraße 29. Für Schneider, ß Einen Rock- und einen Weftenarbeiter sucht_______I. Becker, Bahnhofstraße 8. Ein Merl. Zuhrknecht wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Fussbodenanstrich, schnell und hart trocknend, sowie alle übrigen Lacke und Farbe« empfehlen billigst A. & G. Wallenfels, 3484 LI Marktplatz 21. 3489. Frührosa- u. Salatkar'offeln, u. Erb'enreiser werd.verkauft. Gr. Müblg. 4. 3471] Eine Kaute Mist zu verkaufen Kleine Müblgaffe 7. 3473s Frührosa.Kartoffeln zu verkaufen. Grünbergtrftraße 13. BelmM Alle noch rückst^ nungen über die z her städtischen Gebät m Rechnungsjahr führten Arbeiten sin! :*r Mchlberuckstchtig i ene 1. Mai d. Lladtbauamte ir AltigW einzureiche! ließen, den 16. Großh. Bürgeme L155 Gnai Dsnllnöteg 6tn i Nachmittags 3 Uhr Adln foUen zkzmBaar '-rfieizm mntov. 1 Stoßen, 4 Schon . ichtung und divers Stühle, 1 Was SophaS, 3 neue mehrere Sophas ui t Nähmaschine, Go Bilder, Goldleister Bersteigming voraus Aermiethungen. 28301 Der zweite Stock meines Hauses per 1. Juli zu vermieden. __Ernst Haubach, Westanlage 27. 3485] Kleine Wohnung nebst möblirt. Aimmer zu vermietben. Brandgasse 8. 3493) Gut mSdlirteS Zimmer, mit und ohne Pension, zu vermietben. Eüdanlage 7, Vorderdaus, pari. 3488] MSbl. Zimmer zu rermieihen- Bleichstraße 11, mittlerer Stock 349lj Freundt. Ststbche«, mu od ohne Bett, zu vermiethen. Bahnhofstraße 7. ~ 3474] Zwei mSbl. Zimmer in frdl. Lage zu vermiethen. Riegelpfad 12. 34651 Gin mSbttrte» Zimmer zu vermiethen Löberstraße Nr. 2. 3469] «in gut mSblirte» Zimmer zu vermiethen. Ludwigstraße 12, 4. St. 3413] Ein mSblirieS Zimmer zu vermiethen. Ludwigstraße d7, 2. St. Wermischle Anzeigen. Donnerstag bett 19. April 1894 Zweites Blatt Nr. 90 ;n im S)im4 dir Poft bqip K-ra sprech« BL Aints- und Anzeigeblutt füv den Ttveis Gietzen Kratisönkage: Hießener Aamikienökätter. Kleiderslofle in reichster Auswahl empfiehlt 2979 m. empfiehlt in neuer, großer Auswahl in jeder Preislage 3372 Gerichtsvollzieher- § tulationskarten in großer Auswahl. 2752 Wilhelm Klee, MarKMraße 2. Aeifgeöotenes. Keinen Husten etc. mehr «’s ^KjnderVyäsrhe Wilhelm Klee z tzolzdraht-Rouleaux $ Auch- und Schreibmaterialien - Handlung • nach neuester Constrnction X Marktstrasse 2 ♦ 'tnhrifi.mi.Vn 3374 Z empfiehlt zu bevorstehendem Schulw-chs-l für alle Schwein 13IJ liefert zu Fabrikpreise» 3374 [716 Joh. Lenz 18 8‘ Wttt Unno»ceN'Vurnn>x bei In- intb Kullanbei nehmmi Iwjttgtn für brn „dttgrner «njttfl«r- mtflegce. L 6 tia«|e< lejetgte z» der We*wtttafl für ki Islgaibm lag erscheinenden Nummer biß 8ene. 10 Uhr. 60 80 75 100 80 120 130 ßdeda-tron. tpibhw und Druckerei 70 90 90 120 90 180 140 Der Vorstand. TlHrProfessor rause-Leipzig - und 50 70 65 90 70 100 120 vheneltihriO« >»#ewfefwt»yr*i 2 Werf 20 W ■* •Main **|dea «scheint täglich, ■tt lußnahmr bei Montag« Die Gießener •«■iCtrelCKUt morden dem Anzeiger »dchentlich btiieel bngdtjt Gespielte gute Pianinos billiget. Harmoniums nverm. 4, Abends 9 llhr: itotanilm Darmstädter Haus). Wahl deS.Bochandcr. NeichhUlige Auswahl aller Arten Kinderwagen stets das Neueste, Zweckmäßigste und Solideste d-Rni" Btt ^onopop^ ?(TfttlfltTt werden: 1 Wagen, 4 Schweine 1 Laden-Ein- ichtung und diverse WirthSttsche und Stühle, 1 Cassaschrank, 1 Bett, 2 Lophac, 3 neue franz. Bettstellen, mehrere Sopha« und sonst. Mobilien, 1 NLbmaschine, Gold- u. Gtlversachen, Bilder, Goldleisten rc. Versteigerung vorauSs. theilw. bestimmt. Ongtl, 80 Pf. 100 . 120 . 140 . 120 . 140 . 160 . Mtslhist. I 1894. 3^1 rlsJ ing 110 »I--- H5.il sowie für Consirmauden in großer Auswahl außergewöhnlich billig. 2751 alle Sorten Schulbücher und Hefte rc sowie sämmtliche Schulutenstlien. zu 380, 430, 460 und 500 Mk. .52 *S«D Billige neue kreuzsaitige Pianinos mit 7 Octaven, Elfenbeinclaviatur und vollständigem Eisen rahmen, in Nussbaum- od. schwarz pol. Holt M *r _ L'r*wr Sd.uk- Merke. ___ ihön wie neu, Vyfljti rahrt zu Ernst Bloedner Seltersweg. Hermann Katz 5 Mäusburg 5. jsIhÄBteteTi Je 31N._____. A. Kilbinger Seltersweg 19. [1953 ♦ Zug-Jalousien und W- 8'2 L ».»»-'<• )itjr, pro Liter in Leihgebinde; für ’/« Ltr. Fl. mcL Bcrvackuug 6ie 3 Prri«lagcn rechi». Garantie für reine Traubenweme. 5 Uhr, ihof. 3492 Dflerirtn hierdurch, da wir nicht reifen lassen: -----«eitzweine:----7 flniieiftübler, angnrehmer T'schwein Viurlgrafter, feiner Tafelwein ......«0 Crtcnouer, do. füfc und lraftig......ou Ernst Bloedner, Seltersweg. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Jos. Mark WLsche- u. Ausstattungs-Geschäft Schulftraße 5 Schulftrafie 8. Parkei-Böden lachen und eichen, liefert und legt Weitgehendste Garantie. Alle Vortheile ML Stimmung u. Reparatur von Pianos billigst in bester Ausführung ■ Ständiges Luger von über 14)0 Instrumenten. t** • zu 3, 4, 5, 6 bis IO Mk, Pianos zu vermieuien mona’tl., auf einzelne Tage zu FesHii'hk.itcn eh-, 7, 8, », »<> (ein,«>,lfe..lich der Transportkosten). 2823 Wilh. Rudolph, ÄPÄ-, Giessen, y,S:nrg Jalirrätii’i. Bringe mein Lager deutscher und englischer Fahrräder, prima Qualität, sowie alle Zubehörlheile zu mäßigen Preisen in empfehlende Erinnerung. Alle Reparaturen und Umänderungen von Rädern Är,mä6i9 unb °"°TungLne§mc ’*ot,e sx Fr. Kro^mann, Wetzsteingasse 33. 3418 zss Neu eingctroffcn Capes, Kragen, Jaquets und Kinder- mäntel in größter Auswahl. 2980 Hermann Katz 5 Mäusburg 5. — Empfehlenswerte Bücher für die Hausbibliothek. = Meyers t Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblkttorn und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark oder in 30 Lieferungen zu je 30 Pfennig. „Endlich einmal ein wirklicher Handatlas, der den Anforderungen des praktischen Lebens entspricht“ („Der Bund", Bern.) Brehms Tierleben. Kleine Ausgabe fUr Volk u. Schule. Zweite, von R. Schmidt lein neubearbeitete Auflage. Mit 1200 Abbildungen im Text, 1 Karte und 3 Farbendrucktafeln. 3 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mark oder in 53 Lieferungen zu je 50 Pf. Allen zu empfehlen, welchen die zehnbändige Ausgabe des berühmten Werkes nach Umfang und Preis zu groß angelegt ist. Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeitete Auflage. In Halbleder gebunden 10 Mark. „Wir kennen kein Buch, das diesem an Brauchbarkeit gleichkäme.“ („Süddeutsche Freue!') Meyers Volksbücher bringen das Beste aus allen Littcraturen in mustergültiger Bearbeitung und guter Ausstattung zum Preis von ~ 10 Pfennig ~ für jede Nummer. Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. Bis jetzt erschienen 1020 Nummern. < ------------------ Probehefte liefert jede Buchhandlung zur Ansicht. — Prospekte gratis. == Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. = । ■ ii । Die FlaschkubierhgMMg I Mäusburg I empfiehlt sein grosses Lager 6 Gesang* \ bücher g zu bekannten billigen Preisen. 2838 von Ph. Bob empfiehlt Prima Flaschenbier aus der Brauerei Textor (Bichler) hellfarbig, per Flasche 18 Pfg., dunkel Cxportbier, per Flasche 20 Pfg. [866 Jedes Quantum frei ins Haus. Ph. Bob ______________11 Bahnhofstr. 11. AldkiterKIckn, als: Hemden, Blonsen, Schürzen, Socken, Hofen, Westen, Jacken und Röcke empfiehlt in nur guten Qualitäten [2694 Robert Stuhl, Neustadt 33. Neustadt 23. OQoaoaaoDaönoqoTCo § Schaufenster-Rouleaux ° liefert in geschmackvoller Aus- g Eung zu billigen Preisen O Ernst ISloedner 8 3] Seltersweg. 3000000000000 Hobelbänke, gp*iu cer,Q3u2fr7 Justus Heck, Schreiner, Neuenweg. 3392] Gate Saat- und Speise- Kartoffel« verkauft Earl Malkomefiuö, Neuenweg 27. FußbodenanstrE' sowie alle übrigen Lacke u. Farben empfiehlt August Noll, 27_?3__. Bahnhofstr. 51. ZL Ein Wort an Alle, die Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch. Holländisch Dänisch, Schwedisch, Polnisch, Russisch oder Böhmisch wirklich sprechen lernen wollen. Gratis und franco zu beziehen durch die Rosenthal’^che Verlagshandlung in Leipzig. Senfsaat empfiehlt.die Adler-Drogerie von 3393 Otto Schaaf. Seltersweg 39. Meßlatten und -Stüde jederzeit vorräthig. [715 loh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung. Vorzüglichen Aepfelwein empfiehlt [2494 I Glück auf! I* 90000, 30000,15000, 10000 U. f. m 2 Alzeyer unb Stettiner k 1 empfiehlt [1851 A. Gretscher, Neustadt 55. 2750] DaS weltberühmte Farquetwachs von O. Oehler in Meerane i. S hält im lür Gießen und Umgegend bestens empfohlen __________Emil Fischbach. Gegen Sommersprossen! Ein wirklich vorzügliches Mittel empfiehlt 2867 H. Plank, Friseur, C. Roth ll„ Wallthorftraße 5. Corsetten in den neuesten Fatzons für Damen, Confirmanden und Kinder, in großer Auswahl empfiehlt Robert Haas, Seltersweg 18. NB. Zurückgefetzte Corfetts sehr billig. [2243 Feinstes Sauerkraut “ Fst sauere Gurken la. Pfeffergurken la. Gebirgs-Preiselbeeren empfehlen [2883 A. 8t G. Wallenfels 21 Marktplatz 21. Hirsespreu empfiehlt die Adler-Drogerie von 3261________________Otto Schaaf. Hirsensprerr wieder eingetroffen. 33661 I. M. Schulhof. Irische Schellfische etc. 1503________________im »Rebstock-. Gandersheimer Sanitätskase. 34 Nieder l.: E. Ä. ttleinhen«, Bahnhofstr- L Senfsaat, garantirt keimfähig, empfiehlt 3447 J. IW, Schulhof, 3375] 6 junge MöpSche«, reine Raffe, zu verkaufen. Wallthorftraße 7.________ 1OO «entner Dickwurz zu verkaufen. 3451 Ehr. Haubach I. Mrmiethungen. 2389] In meinem Neubau, verlängerte Bleichstr., sind die drei Etagen, je 6 bis 7 Zim-.Badez., nebst all. Bequemlichk-, auf Wunsch o. Gartenanth-, z. 1. Juli beziehb-, z. v. Näh- Asterweg 44. L. Bernhard. 3351] Mansardenlogis von 4 Zimmern und Zubehör zum 1. Juli zu vermiethen. Ludwig Becker, Steinstraße 13. 3290] Schillerstraße 15 neu Hergerichtei e Wohnung, 5 Zimmer mit Zubeh. u. Gartenanth. M. Scheel. 3230] freundliche Wohnung, 4 Zimmer rc, mittlerer Stock, Goethe» straffe Bit. 52, per 1. Juli a. c. _ 3121] Der zweite Stock, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. ____H. Baum, Ederstraße 13. 3212] Lndwigstr. 19 ist die Wohnung des Hrn. Dr. Noack per 1. Oktober d. I. anderweit zu vermiethen. Näheres bei Frau A. Petri Wwe., Neuenweg 41, I. 3010] Mittlere Etage meines Hauses mit Burschenzimmer und Pferdestall zu vermiethen._________August Wehn. 2989] In meinem neuen Hause, Stein, straße 9, ist der erste Stock mit 5 Zimmern und allen Bequemlichkeiten, mit (Sorten: anthetl, per 1. Juli a. c. anderweit zu vermiethen. Andr. Euler, ___ _______Steinstraße Nr. 7. 2441] Freundliche Wohnung zu ver- mtethen. 'E. Steinhäuser, Neuen Bäue 17. 2444] Bleichste. 2. Ecke der Südanlage, ist der eifte Stock, bestehend aus 4 Zimmern mit Zubehör und Vorgarten, per sofort Umstände halber billig zu ver- mtethen. Näheres daselbst._____________ 2404] In meinem Neubau, Wetzstetn- straße Nr. 44, sind mehrere Familienlogis von 3 schönen Zimmern, Küche, großem abgeschloss. Corrtdor und Dachkammer, zum Preise von JL 350.— pr. Jahr zu vermiethen. __Wilhelm Seuling» 2148] In meinem Neubau, Ludwigs- straße, sind per 1. Juli d. I. 3 elegante Wohnungen von je 7—8 Zimmern, Badezimmer, ^Veranda, Gartenanthetl und sonstigen Bequemlichkeiten, zu vermiethen. ________Ak. Seibel, Ludwigsstraße. 1569] Der unterste Stock meines Hauses, Asterweg 32, ist zu vermiethen. ______________________Ed. Sack. 1922] Eine Wohnung, zwei Zimmer mit Cabinet, Küche mit Wasserltg und sonst. Zubehör, zum 1. Mat sehr billig an nur ruhige Mtether zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 1159] Schönes Logis, 5—6 Zimmer, ist an ruhige Leute zu vermiethen. 8. «linkel. Bahnhofstraße 10. 610] Freundliche Wohnung im Hinterhause von vier bis fünf Zimmern zu oer» miethen.__________________«. «röst 1340] Der 3. Stock meines Hauses, Wilhelmstraße Nr. 23, ist anderw.it zu vermiethen und nach Uebereinkunft mit dem gegenwärtigen Mtether beretts am 1. Mat zu beziehen. ________Oberstabsarzt Dr. Weichei. ÖFitt Vrtrtta ru vermiethen. 3399 VL Ul Kaplanbgaffe 25. 3225] In meinem Hinterhaus ist die Mansardewohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen. H. Scherst. 3179] Ein Zimmer mit Zubehör billig zu vermiethen. MarktstraßeS, Hinterhaus. 2156] Seltersweg 87 Wohn- im oberen Stock von 5 Z nebst Zub. alsb. zu verm 2420] Der mittlere Stock, Ltebtgstr 59, Neubau, fünf Zimmer, Badezimmer nebst Zubehör und Gartenanthetl, per 1. Jult zu vermiethen. Näheres Ltebtgstraße 58. 2922] 3 Stock. Mansarde, 5 Zimmer mit Zubehör, 1. Jult zu vermiethen- _______________________Götbestraße 33. 1581] Der mittlere Stock, 4 auch 5 Zim. mit Zubehör, ist per sofort zu vermiethen.___________________Kirchstraße 2. 3076] Wohnung von 4 Zim. u allem Zubeh. zu verm- Verlängerter Asterweg 48. 3412] Sofort zu bezieh, zwei 5 Zimm-, Wobn. mit Zubeh, t. schönst, freier Lage, prachto. Aussicht Auch g be dieselbe mit 3—4 Zimmern ab. Christ. Pfelster, an Steins Garten. 3324] MSbl. Zimmer m't Cabinet zu vermiethen. Bahnhofstraße 45. 1498] MSbl. Zimmer, event- mit Cabinet, zu vermiethen. 8 Arohnhärrser, MäuSburg 7. 1422 Möbltrte Zimmer zu vermiethen mit und ohne Pension. Asterweg 2. 2778] Ein gut möbl. zimmer zu ver- miethen. Bahnhofstraße 15, 2 Tr 3238] Ein großes und ein kleines Zimmer, möblirt, zu vermiethen. __Diezstratze Br. 15. 3391] Zwei möbltrte Zimmer zu oers miethen, eine Treppe hoch. Nord mlage 23. 475j Plockstraße 2, Ecke Seltersweg, 3. Stock, möbl. Zimmer alsbald zu verm. 3219] Freundlich möbl- Zimmer in ruhiger Lage zu vermi-.then. Näheres in der Expedition d. Bl- 3410] Fein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Schulstratze S. 3441] Schön möbl. Zimmer zu oer- miethen.__________Dammstraße 30, 2. 2891] Zwei unmöbl- Zimmer, event. mit Mi'.tagsttsch, an Herrn oder Dame zu vermiethen- Zu erfragen Weserstraße 13 2841] Schöner 8aden mit Logis Kaplansgasse Nr. 14 billig zu vermiethen. Näheres Seltersweg 83 im Geschäft- vermischte Anzeigen. Ich nehme die Beleidigung gegen Jobs. Lang zurück. 3427 Haufen, den 16. April 1894. ___Georg Müller IV. 3152] Zu Verpachtenr Garten an der Klinikstraße, mit guten Obstbäumen, mit oder ohne Wiese und Grabland. ___________G ttatzenstein Wwe. Mfitnnp und Reparaturen an solchen werden unter Garantie sorgfältigster Arbeit zu den billigsten Preisen ausgeführt. Hch. Schaffstaedt, Gas und MasserleitungsgeMt, Schanzenstraße LS. Telephon 35. [3435] Telephon 35. Meine Wohnung befindet sich von heute ab Canzleiberg 9, im Nebenhause des Herrn S. Reiß. Albert Franke, 3390______Schuhmacher. An und Verkauf von getragenen «leider«, Weißzeug, Möbeln, Betten, Gold- und Silber» fachen, Bücher«, Zeitungen, Acten, Papier, Kupfer, Mefstug, Zinn, Blei und Eisen. Ebenso w rben 8umpen und Knochen auf Verlangen jederzeit abgeholt durch 1257 Louis Rothenberger Wwe. 2513] Bäckerlehrling gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl- ReHctiont Ä. Dchevd*. — Druck und Berl*e der Brühl'schcn Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) ta G^.eßen. 80 G. D. Gebauer «achf. Franz Eyserbeck Selteröweg «7. ReparMrea u. Stimmnagrn an Klügeln und Ptanino» werden unter Garantie aufs Sorgfältigste ausgeführt. Im Clavier- ^pfiehu M l3378 stimmen Kirchstr. 2. III 2831] Da» Garnireu von Damen« und lktnderhüten wird rasch und billigst bes orgtt________________Löwengasse 16. Pferde zum Schlachten werden stets angekauft. [23 Kehler, Roßschlächter Empfehle mich im Bügeln (Glanzbügeln) Frau E. Raab, Neuen-Bäue 7. Wohnungs-Gesuch: 5—6 Zimmer, mit ©arten Anthetl, in freundlicher Lage, int Preise von