' ArkaW ® ^utör —______ nkeit. Itung ft «°rfta»d. SngT~ (WWt °°ch 'N Wiegt J* Nmj bet R be- oll xd Wwe. r Meier. timürten Methode der Ä unter Garantie die 2M itnftrajt 2ö II. ibUK nimmt wäk(/ 27. März Aw 2398 kfnrterstr. 12 HL hme, sowie für die Worte bei Herrn -es unoergeßHen, rn Dank ;«»*» Lüss-LriÄ «oÜSi-^irÄia» Hs etlofrtWUl IL die Erveditioa ds. A i -avtbvrs-e gckt l, Mer, Löwnigaß^ ÄW ifggärtn-, ^rünberger^ Eisen» oder Ar-Mv tn« Wirt iüiSÄÄ ÄM ta'5«M'“Är7ird» wdUr-- IfSiitoi*. »«»M; Der Otr-eoer >K)tiger «scheint täglich, ■h Ausnahme des Montags Die Gießener SleelCUeirilUt merken dem Anzeiger »schenUich dreimal dntzilegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. vierleltähriger >>o* *wrmret5yrrUi 2 Mark 20 Psg. ■« vringerlohn. Durch die Post br$#ye 9 Mark 60 Ps,. ßledacNon, ExpediNam und Druckerei: KchnrSr.ße Ar.,. KernsPrecher 6L Aints- und Anzeigeblutt für den Äreis Gieren. folgenden tag erscheinenden Nummer dis vor». *£ | Hratisöeitage-. Gießener Kamilienökätter. Amtliche^ Tbeil. Bekanntmachung. Der Unterzeichnete beehrt sich hiermit, die Mitglieder de» landwirthschaftlichen Verein» von Oberhessen zu einer Hauptversammlung auf Mittwoch den 21. d. M., de» Vormittags 111/2 Uhr, in das Gasthau» zum Prinzen Karl in Gießen ergebenst einzuladen. Einziger Gegenstand der Tagesordnung ist die Wahl tc4 Vereinspräsidenten und deffen Stellvertreters für die Periode 1. April 1894 bis dahin 1900. Laubach, am 8. März 1894. Der Präsident de» landwirthfchaftl. Verein» von Oberhesien. Friedrich, Graf zu SolmS-Laubach. Verhandlungen der Zweiten Kammer der Landstände. NN. Darmstadt, 15. März. Die Sitzung wird um 10 Uhr eröffnet. Nach der Verkündigung einer Anzahl neuer Einläufe tritt da» Haus tn die Berathung des Gesetz-Entwurfs betr. die Befreiung gemeinnütziger auf die Errichtung von Wohnungen iür Unbemittelte gerichteter Unternehmungen von Gerichts- Gebühren und Stempel. Der vom Ausschuß vorgeschlagene l besetz Entwurf bestimmt in Art. 1. Gemeinnützige Unter- ehmungen von Gesellschaften oder Genoffenschaften mit dem ^atutarisch festgestellten Zwecke der Beschaffung von Wohnlagen für Unbemittelte, sind bei der Errichtung des Gesell- schastS-BerlragS und Eintragung in das Handels- oder Ge- aoffenschastSregister sowie bei der Erwerbung, Veräußerung Belastung von Liegenschaften von Gerichtsgebühren und Stempel befreit. Diese Befreiung tritt aber nur ein, wenn die Gesellschaft an jährlichen Zinsen oder Dividenden nicht mehr als 4% des eingezahlten Kapitals bezahlt und den Mitgliedern im Falle der Auflösung nur dieses Kapital zu- sichert, den etwaigen Ueberschuß aber siir gemeinnützige Zwecke verwendet. Art. 2. Veräußert oder verwendet die Gesellschaft eine von ihr erworbene Liegenschaft ganz oder zum Theil für andere als die oben angegebenen Zwecke, so sind neben den 6'ebÜhren und Stempelbeträgen diejenigen Gebühren zu erbeben, welche im gewöhnlichen Falle zu entrichten gewesen wären. Abg. Schönberger spricht sich nur als Gegner des Gesetzes aus. Der Gesetzentwurf wird einstimmig angenommen. Ein Gesuch deS Gendarmen i. P. Jacob Henkel zu Darmstadt, der gelegentlich eines Rencontres mit einem Wil- derer dienstuntauglich geworden, um Erhöhung seiner Pension wird auf Befürwortung der Abg. Lantz, Schmidt, Waffer- burg und trotzdem der Regierungs-Vertreter, Ministerial- rath U sing er das Gesuch nicht als berechtigt anerkennt, einstimmig nach dem Antrag des Ausschusses genehmigt, dahin gehend, Grobherzogliche Regierung zu ersuchen, der Bitte deS Petenten thunlichft zu willfahren. Die Beantwortung resp. Besprechung der Interpellation deS Abg. Lantz und Genossen, den landwirthschaftlichen Nothstand betreffend, insbesondere die Auffassung des Beschlusses der zweiten Kammer gelegentlich der NothstandS Debatten im Juli v. I., wonach die sämmtlichen Bedarfsgegenstände fracht- und spesenfrei bis zur nächsten Bahnstation zu liefern seien, mit anderen Worten, daß diese Transportkosten nicht von den Empfängern, sondern von der StaatSkaffe zu tragen seien, ruft eine lebhafte Debatte hervor, weil von Seiten der Nothstandscommission resp. von der Großherzog' lichen Regierung diese Frachtkosten jetzt angefordert werden. Die Antragsteller halten dieses Vorgehen für ungerechtfertigt. Im Laufe der Debatten werden von den Abgg. Lantz, SturmselS, Wolz, Pfannstiel, Schönberger u. A. eme Reihe von Dessiderien gegen die Abgabe von Waldstreu Seitens der Oberförstereien, die Belieferung der Nothleidenden mit Futtermitteln u. s. w. zur Sprache gebracht, welche die Thätigkelt der Nothslands Commission mit Vorwürfen verschiedener Art geradezu Überhäuft. StaatSminister Finger und Finanzminister Weber sowie auch der Referent für die Forstabthetlung Ministerial- rath Muhl geben die bestimmte Erklärung ab, die Regierung habe in den Zeiten der Noth ihre Schuldigkeit gethan; ungerechtfertigten Wünschen Seitens einzelner Gemeinden sei sie mit Entschiedenheit entgegengetreten. Daß sich bei der Vertheilung der Futtermittel auch Großbauern als noth- leidend gemeldet, habe die Regierung veranlaßt, wenigstens die Frachtkosten sich wieder zurückerstatten zu laffen. Die Abgg. Heidenreich und Werner vertheidigen die schwere Aufgabe der NothstandS-Commiision, der man anstatt zu danken mit Vorwürfen aufwarte. Auch die Abg. Metz- Gießen und Haas zollen der Thätigkeu der Nothstands- Commission sowie dem hilfsbereiten Eingreifen der Großherzoglichen Staaisregierung in Zeiten schwerer Roth für unseren Bauernstand wärmsten Dank. Am Schluß der Debatte ergreift StaatSminister Finger nochmals das Wort. Er möchte die Besprechung nicht zu Ende gehen lassen, ohne eine angenehme Pflicht zu erfüllen. Im Laufe der Verhandlung habe man der Nothstands-Com- Mission vielfach Vorwürfe gemacht, die völlig unbegründet seien und auf falschen Voraussetzungen beruhten. Er halte sich verpflichtet, den Männern, welche sich opferbereit außerdienstlich der Großhcrzoglichen Regierung im Falle einer dringenden Noth zur Verfügung stellten, hiermit vor der Kammer den Dank der StaatSregierung und den Dank des Landes auszusprechen. (Bravo.) Ein Antrag des Abg. HaaS und Gen. auf gänzlichen Erlaß der sämmtlichen Frachtkosten und Uebernahme auf die Staatskaffe wird dem Ausschuß überwiesen. Hieraus vertagt sich daS Haus bis nach Ostern. • Leipzig, 15. März. Wie der „Leipz. Getteral-Anzeiger" meldet, hat sich heute Vormittag In dem Hause Eisenbahn- straße 3 eine erschütternde Familien-Tragö'die abgespielt. Der dort wohnhafte, erst seit October v. I». verheirathete Kaufmann Buckisch hat sich mit seiner Fiau vergiftet. Beide befanden sich in vollem Hochzeitsschmuck. Buckisch hatte die Schlüssel zu seiner Wohnung vorher der Polizei eingesandt. Ueber die Motive der Thal ist noch nichts bekannt- dieselbe erregt im ganzen Stadttheile allgemeine Theilnahme. * Mannheim, 15. März. Im Rhein wurden heute die zusammengebundenen Leichen eines Liebespaares geländet. Die Selbstmörder sind als der Gärtner Voß aus Kiel und eine Kellnerin aus Würzburg wiedererkannt. * Ludwigshafen, 15. März. Der Matrose GeierS- mann aus St. Goar wurde heute Nacht mit einem Messerstich im Kops tobt aufgefunden. Der Mörder ist unbekannt. * Rom, 15. März Die Polizei verhaftete in Reggio während eines BalleS den berüchtigten Räuber Josef T r i b o r i, der als Graf Molcini in der Gesellschaft eingeführt war. * Unglückliche Liebe. Vor der Wohnung ihres Bräutigams/ eines Lehrers, hat sich am Sonntag Morgen in Charlo tt en- burg bei Berlin die Wirrhschafterin Margarethe G. durch einen Schuß ins Herz getödtet. Am Abend vorher war eS zwischen den beiden Verlobten zu einer Auseinandersetzung gekommen, weil die Eltern des Bräutigams eine Verbindung der Beiden nicht wünschten. Feuilleton. Äinr launige Gerichtsverhandlung. Berliner Blätter brachten folgenden launigen Bericht Über eine Verhandlung, welche sich vor einem Berliner Gericht abspielte: Im gewöhnlichen Leben mochte sie eine ganz gute Frau lein. Jetzt schoflen ihre Augen aber Blitze, ihr Doppelkinn zitterte und ihre Hände ballten krampfhaft das Taschentuch. Ihre Erregung war begreiflich, sie befand sich auf der An- klagebank. „Zum ersten Male in meinem Leben, Herr IrrichtShof, un denn so jerade vor't Weihnachtsfest!" jammerte sie auf Befragen. — Vors.: Frau Schulze beruhigen Sie sich nur, die Sache ist nicht so schlimm. Sie find der Sachbeschädigung beschuldigt und wohl auch geständig? — Angekl.: Mer ick bestreite, bet ick jewußt habe, bet bet Zeichs noch ju gebrauchen war. Un wejen solche Sache muß ick hier uft Lriminal? — Bors.: Ja, bas ist nun mal nicht anbers, der Chemiker S. hat Strafantrag gegen Sie gestellt. Er war ja wohl Ihr Chambregarnist? — Angekl.: Un wat for eener! -^ir soll wieder eener kommen, bet er bei mir miethen will, die Treppe schmeiß ich ihm run, bet er be 93eene nach'n Himmel kehrt. Wat habe tck für Erfahrungen mit bie Lbamberjarnisten jehabtHerr Präsibent, et jibt brei Sorten ooit Chamberjarnisten. Die eene Sorte tritt bramsig uf un Jeld, un bezahlt ooch — wer Jeld hat, is immer bramsig, Herr Präsibent — un die behandeln eenen fo, als wenn man rät Dienstmädchen wäre. Manchmal bezahlen fe aber ooch r'd). Denn iS da noch 'ne zweete Sorte, die merfchtendeels zu n merkantilen Handelsstand jehören, die sind ja höflich, inbem sie immer fecnc Stellung haben, die Miethe schuldig bleiben un mit eenem Male wegbleiben. Die dritte Sorte smi die Studenten un bet sinb bie schlimmsten. Bezahlen Üm sie eenen nid), aber bie halten ihre Wirthin für eene tri JuliuSthurm un pumpen ihr obendrein an. Wenn ick davon — Bors.: Aber Frau, halten Sie unß doch hier nicht einen Vortrag über die Chambregarnisten, wir haben doch nur mit dem Chemiker zu thun. — Angekl.: In meinem Leben nehme ick keenen Chemiker wieder, bet will ick mit bloße Knien uf’n schwarzen Deckel beschwören. Als er bei mir miethen bhat, hatte ick ja keene Ahnung, wat en Chemiker iS, er sprach von seine Torten, ob bie ooch Platz in t Zimmer hätten un bet er Schweselstoffe machen bhäte, wobei bie Fenster offen sinb müßten, aber wat kennt 'ne olle ehrliche Fran von so'ne Jeschichten? Also ick nehme ihn an. Den ersten Dag jing Allens jut. Aber jejen Abend höre ick en BumS in seine Stube, bet bet janze Haus zittert un bet wieberholt sich noch breimal. Die Nachbarin von unten kömmt ruff un beschwert sich- ihre Kinber wären usjewacht un schrieen un wat bet for en fürchterlicher Lärm wäre. Ick ieberrebe ihr, bet sie mit in seine Stube rin jetzt un nachsieht, wat ba los is. Ick kloppe an un er ruft ooch herein. Als wir aber jerabe bie Thüre ufjemacht haben, kömmt uns tn Knall entgegen, bet wir bcebe laut ufschreien. Herr meines Lebens! sage ick, Herr S. wat bebeutet bet ? Un er sitzt uf’n Canapee un lacht un sagt, bet bet eene eijene Erfindung von ihm wäre. Un beim zeigt er uns eene Maschinerie bei’n Ofen, mit'n Stock un eenen Bindfaben un eenen mächtigen Ziegelstein, ber daran bammelte. Un denn hatte er noch eenen anderen Bindfaden, der wurde anjeftöchen, un wenn der biß an den ersten Bindfaden hinjebrannt war, denn brannte der durch un der Steen fiel 4 Fuß hoch runter uf ’ne eiferne Platte, un Sie können sich denken, wat bet für'n Heibi machte. Un ick fragte ihn, wat ber Mumpitz zu bebrüten hätte, wodrus er mir erklärte, bet ber Binbsaben jrabe vier Minuten brennte un wenn er ihn anstecken bhäte, benn bhäte er ooch bie Eier, wo er alle Stunbe äße, in bet kochende Wasser, un wenn benn ber Steen fiel, benn wären sie weech un er konnte bet nid) verpassen. Na, ick stoße ihn benn un derbe Bescheed, un er solle die Eier ohne BumS un Scandal kochen. Det hatte ihn nu etwas verschnupft. So 1 nach en Dagener achte komme ick von't Jnholen nach Hause. Als ick in die HauSthür rinkomme, denke ick, ick muß lang hinschlagen. Mir kam en Dust entjejen, wo der dollste Jestank Wohljeruch jejen iS. Det roch, als wenn eener Rühreier aus zehn Mandeln faule Eier macht. Der Jeruch kam aus den Chemiker feine Stube. Na denke ick, bet is ber Dank, weil er keene Eier kochen barf. Ick rin bei ihm un ba steht er mang allerlei Gläser und Bütteln un kocht wat über die SpirituSlampe, wat eenen jräulichen Jestank verübt. „Ja, meent er, un lacht, bet iS ber sojenannte Schwefelstoff, der hat immer so'n bisken apartijen Jeruch an sich. Natürlich hielt ick mir bie Neese zu un fünbigte ihn uff bie Stelle. Nu fing er an, mir zu ärjern, Jott soll mir bewahren, toaß jibt bet doch für allerhand Jerüche in die Welt. Eine« Morjens wurde mir bet zu boll un als er fortjejangen war, jehe ick in seine Stube rin. Als wenn eener in eene lebenbeje Leichenjruft kömmt. Luft un Athem blieben eenem weg. Un wat sehen meine Dogen? Uf bie Fensterbänke liefen een bobtet Karnickel, zwee bobte Mäuse unb zwee bobte Frösche. Nu wurde ick falsch, un ick habe nid) nur sämmtliche Leichen, sondern ooch den sauberen Herrn seine sämmtlichen Torten un Buddeln un Röhren un wat er da Allen» liejen hatte, zum Fenster rauSjeschmissen. — Vors.: Das durften Sie eben nicht, Sie haben dem Manne einen großen Schaden zugesügt. — Angekl.: En halbet Dutzend bobte Mäuse un en ollen Karnickel will ick ihm jerne wieberjeben un ooch bie Pabben, wenn er warten will, bis welche reif sinb. Muß ick meine Wohnung benn zu ’ne Privat-Leichenhalle machen lassen? — Bors.: Sie hätten sich an bie Polizei wenden sollen. — Angekl.: Ick habe mir jar nid) mal wat dabei jedacht, indem. mir vor Wuth die JeisteSjejenwart abhanden jekommen war. — Bors.: Das werden wir bei der Strasabmeffnng berücksichtigen. — Frau Schulze hat 5 Mark Strafe zu zahlen. Die G. hatte sich von dem Verlobten mit der Erklärung verabschiedet, daß sie seinem Glücke nicht im Wege stehen wolle. * eine Lehrerstelle in Dar eS Salaam hat der Lehrer Blank in Rixdorf bei Berlin angenommen. Die Stelle ist ihm vom Auswärtigen Amt übertragen worden. Herr Blank studirt noch ein Jahr am orientalischen Seminar das Suaheli, um dann im ostasrikanischen Schutzgebiet eine deutsche Schule zu gründen und auszubauen. Der Lehrer hat sich zunächst auf drei Dienstjahre verpflichtet und bezieht neben freier Hin- und Rückfahrt, sowie freier Wohnung ein Gehalt von jährlich 4000 Mk., das auf 6000 Mk. erhöht werden kann. * eine eigeuthümliche Auffassung über das Wesen der Stenographie entwickelte, wie das „Magaz. f. Sten." schreibt, ein Theilnehmer an der im November v. I. in Mainz abgehaltenen Versammlung von Weinbaubetheiiigten. Dieser Herr, ein Weinbergbesitzer aus Kreuznach und neugewähltes Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses, äußerte nach einer Rede des Reichsraths Dr. Buhl: „Die Ausführungen des Herrn Reichsraths Dr. Buhl waren so vortrefflich, daß ich beantrage, daß die Rede stenographiert werde, um sie allen Reichstagsmitgliedern zu übersenden." Unter stürmischer Heiterkeit der Versammlung bemerkte der Vorsitzende, daß es jetzt zu spät sei, wenn man die Rede des Herrn Dr. Buhl stenographieren wolle, daß aber das Bureau der Versammlung, im Geiste des Redners weitausschauend, Stenographen engagiert habe, die bereits seit Beginn der Versammlung in Thätigkeit seien. * Das kluge Dienstmädchen. Frau vom Hause: „Um'S Himmels willen, was schmierst Du denn auf's Sopha?" — Dienstmädchen: „Senf, damit die Katz nicht mehr drauf geht!" * Kiuderzoologie. Kind (das auf einer Wiese eine Katze, eine Kuh und ein Lamm sieht): „Mama: Mimi, Muhmuh, Mähmäh!" * Selbsterkenulmß. Der junge Rechtsanwalt Mäusle hält seine erste Vertheidigungsrede. Er hat einen kleinen Knaben wegen eines unbedeuteten Diebstahls zn vertheidigen. Gegen Schluß steigert er sein Pathos und ruft: „Und nun, meine Herren, sehen Sie den Angeklagten, diesen armen, zitternden Knaben recht genau an, — er hat keinen Vater, keine Mutter, keinen Freund, keinen Rechts beistand—" Ungeheures Gelächter. „Fahren Sie nur fort, Herr College", bemerkte der Vorsitzende, „ich bin ganz Ihrer Ansicht!" Verehr, Land. uttö volkswirthschaft. H. Heppenheim an der Bergstraße. Die bedeutendsten Weinbaugebtele tm Grotzherzoglvam Hessen liegen am Rhein und an der Bergstraße. Heber den 1893ar und seine Entwickelung in Rhetn- bessen hat Ihre Zeitung im Monat December einen Bericht gebracht. Um das Bild über das merkwürdige Wetnjahr zu vervollständigen, erlauben wir uns einen Bericht über die Resultate an der Bergstraße hier folgen zu laffen. Bet uns an der Bergstraße sind die Erträge nicht so gleichmäßig ausgefallen, wie in Rheinbesstn; die Erträge schwanken erheblich. Während der eine Winzer kaum den dritten Theil eines vollen Ertrages ernten konnte, war dem andern das Dreifache bescheert worden, so daß man hier sagen durfte: Wer das Glück hat, führt die Braut heim. Aber auch mit der Güte des Producies macht man andere Erfahrungen als an den Ufern des Rheines, indem nur ein Theil des Mostes denjenigen hochfeinen Grad von Reife und Edelfäule erreichte, den man nach dem überreichen Sonnenschein in 1893 erwarten sollte. Die Gründe dafür ergeben sich aus Nachfolgendem: Manche Weinstöcke waren so überreich beladen, daß die Trauben nicht vollständig durchzeitigen konnten. Andere Stöcke, besonders solche, die in flachgründigem Böden sitzen, litten so sehr durch die übermäßige Hitze und Trockenheit, daß sie ihre Trauben nicht regelmäßig durchbringen konnten. Der dritte Grund ist der, daß zu frühe geherbstet wurde, ein Fehler, der schon seit Menschengedenken an der oberen Bergstraße gemacht wird und gegen den schwer anzukämpfen ist. Wir werden weiter unten noch einmal darauf zurückkommen. Wo diese drei Mängel, die wir soeben andeuteten, nicht vorkamen, hat es in der Bergstraße ebenfalls einen 1893er gegeben, der zu den besten des Jahrhunderts gerechnet werden muß. Besonders gute Sachen, die weit hinaus bekannt sind, verdienen kurz genannt zu werden: Als Bergsträßer Rothweine, die vorzugsweise an der oberen Bergstraße gedeihen, nennen wir den Weinheimer und den Lützelsachser. Bon Heppenheimer Erzeugnissen (Weißweinen) sind der Schloßberger und der Steinkopfer zu nennen. Einen sehr angenehmen Wein erzeugt das Dörfchen Hambach, welches in einem kleinen Seitenthälchen dicht hinter der berühmten Ruine Starkenburg (im Jahre 1064 von Ulrich Abt von Lorsch erbaut) steckt. Bensheim Hal treffliche Weine, z. B. Kirchberg, Pfaffenstein, Kallgasse, Paulus, Pfaffenrech u. a. Von Auerbacher Gewächsen find die berühmtesten: Auerbacher Rott und Schloßberg. Auch Zwingenberg, Jugenheim, Seehetm, Zell und Gronau bringen in guten Jahren schöne Gewächse zum Vorscheine. Der Bergsträßer Wein besitzt ungemein viel Zuckerstoff, das ist der Grund, weßhalb er gar lieblich über die Zunge läuft; er geht aber dabei schwer auf die Nerven und wer sich von dem angenehmen Geschmack verleiden läßt, etliche Gläser über sein gewohntes Quantum zu nehmen, der muß fast ausnahmslos Buße zahlen. Erst wenn man sich vom Sitze erhebt, merkt man, daß der Wein die ganze Welt zum Tanzen bringt und man hat seine Noth, die gerade Linie zu halten. Dem Bergsträßer fehlt aber das feine Aroma und die angenehme Säure des Rheinweines, wodurch letzterer so haltbar wird, während der Bergsträßer Wein stets in seinen jungen Jahren verbraucht werden sollte. Die Schwere und der Zuckerreichthum des Bergsträßers machen ihn besonders zu Verschmtlweinen mit leichten, säuerlichen Pfälzer und rheinhessischen Weinen sehr geeignet. Die Bergsträßer Weinhändler wissen in geschickter Weise die Eigenschasten beider Gewächse durch Mischungen zu vereinigen, was aber durchaus keine Weinpanscherei ist. Was den Preis des 1893ers bei uns betrifft, sc? ist er — wie auch von anderen Weingegenden gemeldet wurde — hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Als Ursache kann man die allgemeine Geschästsunlust in erster Linie bezeichnen. Aber auch die in Aussicht stehende Weinsteuer drückte auf den Preis und veranlaßte die Käufer um 10 oder mehr Procent weniger zu bieten. Dies ist ein Fingerzeig dafür, daß die Wetnsteuer doch zuletzt auf den Producenten zurückaewälzt wird. — Was die Gährung und den Ausbau des 1893ers anbelangt, so ist die erstere gut verlaufen und man ist mit der Weiterentwtckelung des Productes sehr zufrieden. Daher kommt es, daß die Preise anziehen, wie Sie dies im vorigen Monate ganz richtig auch für die Rheinweine in Aussicht gestellt haben. — Wie oben bereits angedeutet, besteht an der oberen Bergstraße der Gebrauch, möglichst frühzeitig zu herbsten. Dies hat seinen Grund da,in, daß die kleinen Winzer Ende September des Geldes sehr benöthigen. Erlöse aus Getreide, Tabak ober Obst find manchmal nicht vorhanden, der Traubenmost wird baar bezahlt, also drängt man darauf, daß die Weinernte beginnen soll. Ferner rotrb hervorgehoben, daß die Bergsträßer Trauben weicher und nicht so widerstandsfähig gegen schlechte Witterungseinflüsse sind, wie die rheinhessischen Trauben, Regenwetter bringe sie zum Zerplatzen und dadurch ginge an Menge verloren, was an Güte gewonnen würde. Daran ist manches Wahre, aber es können doch große Fehler gemacht werden. Wir haben Jahrgänge gehabt — Einsender erinnert sich noch lebhaft an 1874 — in welchen der October fast ganz sonnig und warm wurde, so daß dieser erst die Trauben fein und zuckerreich machte. Wer Ende September herbstete, erhielt einen Saurach bet wenig Quantum; wer Ende October las, bekam einen delicaten Wein bei viel Brühe. Man soll daher nicht zu frühe beginnen. Dem Geldbedürfnisse der kleinen Winzer können Spar- und Darlehnskassen abhelfen, während der richtigeren Behandlung und Derwerthung des Bergsträßer Productes durch Gründung von Winzergenossenschäften, wie man sie auch an der Mosel unö Abr hat, aufgeholfen werden kann. Da die 1893er Weine alle sehr zuckerreich sind, wird es lange dauern, bis sie flaschenreif werden; ähnlich erging es mit den 1857er,. 1858er, 1859er und 1865er Gewächsen, die sich nur schwer Hellen wollten. Der 1865er Bergsträßer bekam wegen seines Zuckerreich- thums einen förmlichen Madeirageschmack. Wer derartige Weine liebt, dem rathen wir, 1893er von den oben bezeichneten Gewächsen aus den Gemarkungen Heppenheim, Bensheim und Auerbach zu bestellen, er wird es nicht bereuen. — Auch über die Aussichten für das Jahr 1894 mögen noch einige Worte hier folgen. Ein wohlausgereiftes Reb(Trag-)holz ist bei dem Weinstock Hauptbedingung, wenn er etwas hervorbringen soll, denn an jungen Trieben aus Schößlingen desselben Jahres wachsen keine Trauben. Das abgelaufene Jahr bildete treffliches Tragholz, welches durch den milden Herbst vollständig auszeitigte. Die erste Januardekade brachte ziemlich trockene Kälte, die aber nicht schadete. Für den Weinstock ist eisiger Nebel und Duft besonders schädlich, ebenso warmer Sonnenschein am Tage und sehr tiefe Temperatur bei der Nacht. Die Reben werden dadurch am Tage stark ausgedehnt, in der Nacht heftig zusammengezogen, wodurch das Zellengewebe zerstört wird. Bi- jeht sieht es noch gut aus; bis alle Gefahren vorüber sind, pflegt es Johannistag zu werden. Wenn wir etwas Gutes um jene Zeit zu berichten haben, wollen wir es den freundlichen Lesern nicht vorenthalten. Holzversteigerung im Gießener Stadlwalde. Dienstag den 20. März, Vormittags 9l/2 Uhr beginnend, soll im Fernewald in den Districten Strangswiese, Dornstrauch und Kohlschlag nachverzeichnetes Holz versteigert werden. 375 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 197,79 fm (bis zu 37 em Durchmesser), 11 Eichen-Stämme mit 5,51 fm, 497 Fichtenderbstangen m. 44,28 „ 18,6 rm Nadel-Scheitholz, 62,2 „ „ Knüppelholz, 88,1 „ „ Stockholz, 5210 Wellen „ Reisig, 6 rm Eichen-Scheitholz, 2 „ „ Stockholz, 100 Wellen Eichen-Reisig, 17 rm Buchen-Knüppel, 400 Wellen Buchen-Reisig, 2 rm Aspen-Scheitholz, 1010 Wellen Weichholz. Die Zusammenkunft ist an der StrangSwiese. [2346 Gießen, den 16. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Die im Wilbrand'schen Garten befindlichen Obst- und Spalierbäume, Himbeer- und Johannisbeerstöcke sowie Zierbäume und Ziersträucher, soweit dieselben in die Verlängerung der Steinstraße bis zur Marburgerstraße fallen, sollen Mittwoch, den 21. März1894, Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. ES wird bemerkt, daß ein Theil dieser Pflanzen sich noch zum Versetzen eignet. Gießen, den 16. März 1894. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2341 Montag den 19. März. Nachmittags 2 Uhr, werben imBieker ’fdjen Saale versteigert: Möbel aller Arten, Regulateure, 7 Spiegel, 1 gr- Spielwerk, 1 Schleudermaschine, 1 Nähmaschine, 1 Hobelbank, 1 Pferd, 3 Wagen, 1 Sommerwagen, 1 Pianino u. a. m. Geißler, 2340 Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Dienstag den 20. März 1894, Nachmittags 2 Uhr, werden im hiesigen Bürgerhospital, Seltersweg Nr. 11, Mobiliargegenstände, aus verschiedenen Nachlässen herrührend, bestehend in Sophas, Kommoden, Tischen, Stühlen, Weißzeug, Kleidern rc. meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 15. März 1894. Die Armendeputation der Stadt Gießen Gnauth. Ladung. Julius Stern, geboren zu Bellersheim, Kreis Gießen, am 24.Januar 1867, zuletzt wohnhaft in Hungen, Handelsmann, Jsraelite, wird beschuldigt, ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein. Uebertretung gegen § 360 No. 3 des Strafgesetzbuchs. Derselbe wird auf Dienstag den 8. Mai 1894, Vormittags IO Uhr vor das Großherzogliche Schöffengericht Hungen zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach § 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzoglichen Bezirks, Com- mando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. Gießen, den 24.Februar 1894. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wiener.______2113 Mittwoch den 21. März, Nachmittags 21/» Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Adolf Hillgürtner Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 40 Nr. 20CV10 — 83 qm Hofralthe im Gartfeld, Flur 40 Nr. 200m/iqo — 110 qm Grabgarten daselbst, Flur 40 Nr. 200“/foo — 761 qm Grabgarten daselbst, Flur 40 Nr. 20028/ioo — 9 qm Gartenhaus daselbst öffentlich freiwillig versteigert werden. Gießen, 13. März 1894. Großh. Ortsgericht Gießen. ___________I. A.: Bogt. 2266 200 Gentner Magnnm- Bonum-Kartoffeln abzugeben auf der [2112 Heuchelheimer Mühle. Holzverfteigerung. In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lumda werden versteigert: I. Dienstag den 20. März 1894, Bormittags 9 Uhr, aus den Districten Neue-Wald, Aspenstrauch, Hainstrauch und Hainwald: A. Bau- und Werkholz: 4 Buchen-Stämme mit 9,49 cbm Inhalt, 3 Eichen-Stämme mit 1,04 cbm Inhalt, B. Brennholz: 242,4 rm Buchen-, 3 rm Aspen-Scheiter, 156 „ n 2 „ 1, Knüppel, r , 525 „ „ 50 „ Weiden- und Aspen-, 80 rm Nadel-Zopfreis. II. Mittwoch den 21. März 1894, Vormittags 10 Uhr, aus den Districten Fortbachseck, Alteunner und Himberg: A. Bau- und Werkholz: 3 Eichen-Stämme mit 1,15 cbm Inhalt, 14 Nadel-Stämme mit 4,30 cbm Inhalt. B. Brennholz: 1 rm Buchen-, 54 rm Eichen-, 8 rm Nadel-, 1 rm Aspen-Scheiter, 24 rm Eichen-, 109 rm Nadel-Knüppel, 60 rm Buchen-Stamm-, 10 rm Buchen-, 100 rm Eichen-Zopfreis, 370 rm Nadel-Stamm-, 380 rm Nadel-Zopfreis. Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Neue-Wald bei Nr. 1, am zweiten Tage im District Buchwald, unmittelbar an der Straße von Treis nach Mainzlar. Treis a. d. Lda., den 14. März 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. 2291_______________ Benner._________________________ Mobiliar Versteigerung. Montag den 19. und wenn nöthig Dienstag den 20.März, jedesmal Nachmittags 2 Uhr beginnend, g versteigere Grünbergerstraste Nr. 32 III. nachfolgende Gegenstände: ein sehr gut erhaltenes Tafelclavier, mehrere Sophas, fünf Betten, einen Kleiderschrank, Kommoden, Waschtische, ein Schreibpult mit Glasaufsatz, Sessel, Stühle, Tische, dabei ein sehr großer eichener, Nachttische, einen Blumentisch, mehrere Spiegel und Bilder, eine Parthie Kartoffeln, Waschbütten und sonstiges Haus- und Küchengeräthe. 2347 I. A.- Schneider, Taxator. Hpecial^eschäFt für Vereine. Fahnen und Banner, in nur solidester Handstickerei, stilvollste Ausführung in Jeder Preislage. Für Jubiläumsfeier: Fahnonachleifen, nur Handstickerei, von 20 Mk. ab bis 200 Mk., jede beliebige Farbe Silberkränze, für Fahnen, von 6 Mk. an, massiv, von 24 Mk. au bis 100 Mk. Fahnennägel, in feinster Gravirung von 2 Mk. ab, bis z.n der feinsten Vergoldung 25 Mk., Fahnonringe bis 40 Mk. 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Tempel 10, 27, 48, Dörnergrund 28, 46 c, 55 b, Schiffenberg 30 und Buchenberg 57: 35 Fichtenftämme von 12—29 cm Durchm. und 5—20 m Länge mit 14,98 fm. 84 Fichtenderbstangen von 8 bis 12 cm Durchm. und 8—12 m Länge mit 5,37 fm. Hainbuche«: 2 rm Knüppel, 40 Wellen; Birken: 2 rm Rundscheiter ; Eichen: 6,7 rm Knüppel, 1430 Wellen, l rrn Stöcke; Nadel: 359 rm Scheiter, 369,1 rm Knüppel, (hiervon 63 rm in Schichten von 3,5 m Länge), 5830 Wellen, 156,1 rm Stöcke; Weichholz: -30 Wellen, zerstreut liegend. Das in Tempel 10, 27, Dörnergrund 28, 46 c, Schiffenberg 30, Buchenberg 57 lagernde Buchen-, Eichen- und Nadel-Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz, sowie das Fichtenstammholz und das Weichholzreisig wird nicht vorgezeigt, e« kommt gegen 12 Uhr zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. 2. Donnerstag den 29. März aus den Abth. Dörnergrund 55 b und Rehhecke 52: Buchen: 7,6 rm Knüppel, 400 Wellen, 4,6 rm Stöcke; Eichen: 26 rm Scheiter, 4,8 rm Knüppel, 5230 Wellen, 28,9 rm Stöcke; Nadel: .110 rm Scheiter, 57 rm Knüppel, 1780 Wellen, 26 rm Stöcke. Zusammenkunft an beiden Tage» jedesmal um 9 Uhr Vormittags auf der Kreisstraße Gießen—Steinberg am Uebergang über die Eisenbahn. Nähere Auskunft erheilt der Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 12. März 1894. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 2357 Aeikgeöolenes. Corsetten in besten Fayons, für Damen und Kinder. Cxtra Weiten werden nach Maß angefertigt. [868 A. Fangmann. Tolal-Ausverkaul eu bedeutend ermässigten Preisen. 1338 alle künstlichen Heilwasser 2250 XXXXXXXXXXXXXXgXXXXXXXXXit ■t Q OGGGGSOGOGOOOO0GGOOOOGO JL an, n n n 2099 2280 Malvorlagen für Aqnarell- und Oelmalerei. Marktstraße 10. 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Allen Denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer ver- i ■ baulicher, zu heißer oder zu kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: E ' Ma^enkatarrh, Magenkrampf, Hagenschmerzen, । , schwere Verdauung oder Verschleimung i , zugezogen baden, sei hiermit ei-r gutes Hausmittel empfohlen, welches in Folge eigenartiger und sorgfältiger Zu- ■ lw"M'M>'bung DOn jträuteriäiten auf das Lerdauungssystem eine anreuende, stärkende und belebende Wirkung auS- ubt und dessen Heilkiait sich bei Krankoetien, die auS „schlechter Verdauung" und hieraus entstandener fehler- und ■ ■ mangelhaft^ Vluidilduna be-vo^geganzen find, vorzüglich bewährt hat. Es ist das seit Jahren durch seine ausge- zetchneten Erfolge rühmlichst bekannte < t Verdauung*- und Blutreinigungsmittel, der >; SS Hubert Ullrich sche Kräuter-Wein Q Diener Kräuter-Wein, au* vielfach erprobten und heilkräftig befundenen Q O Kräutermäften mit gutem Wein bereitet, ist da* beste Verdauung*mittel; der- Q i i O *elbe i*t kein Abführmittel, sondern * türkt und belebt den ganzen Verdau- ung*organi*mu* des Menschen. Krauter-Wein schafft eine regelrechte natur- " O gemä**e Verdauung nicht allein durch vollkommene Lösung der Speisen im i ■ Q Wagen, sondern auch durch seine anregende und läuternde Wirkung auf die + Sältebildung. Derselbe beseitigt alle Störungen in den Blutgefässen, wodurch O das Blut von allen verdorbenen krank mach enden Stoffen gereinigt wird, und O wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blutes. ■&i Dur» rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-Weins werden solche Magenübel meist schon im Keime erstickt, man sollte nicht säumen, seine A"wenduna allen anderen scharfen, atzenden, Gesundbeit zerstörenden Mitteln vorzuztehen Spmpiome, wie: Kopfschmerzen, Anfstohen, Sodbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen (veralteten) Magenleiden um so heftiger aufiretrn, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt und um so freu- dtger wird man damit fortfahren bis zur vollkommenen Genesung. xhlhltirrfliinfltnil roo die verbrauchten, vertrockneten, zum größten Theil in Zersetzung (Fäal- WH KBt ^lUgivtlUvzilllllb, ntß) übergegangenen Stoffe, wie: Sveiiereste, Galle, Darmlchleim, die Etn- e - tteweid« entzündet und nicht nur Beklemmung, Kolikschmerlen, Herzklopfen, Schlaflofigleit, »andern auch Brutanstalt- ungrn in Leber. Milz und Mortaversystem fHamorrhoidalleiden verursachen, schwächen Abfübimittel den Magen, ■ zerstören die Derdauungtzsäste und verschlimmern das liebel je länger je mehr! Kräuter-Wein aber behebt alle Un- oerdaustchkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl alle untauglichen Stoffe auS dem Magen und Gedärmen, ohne ein Abführmittel zu sein. ; hagkttS, bleiches Aussehen, Blutmangel, EMMung, ZÄauÜn^°'r°nL1!'r Bluibitdung und eines krankhaften Zustandes der Leder. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung 1 uvd t^emüthsversiimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, stechen oft solche Kranke langiam dabin. i Kräuter We n besitzt die^Eigenschaft, der geschwächten Ledenskiaft einen frischen Impuls zu geben. Kräutei-Wetn steigert dm App tst, besördeit die Verdauung und Ernährung, b'schleuntgt und veibtsfert die BlUtdildung, regt den 1 Stoffwechsel kräftig an, beruhigt die ei regten Nerven und schafft den Kranken infolge ausgiebigerer Ernähr ungs- ■ fühtgkett gesundes Blut, neue ^ififte und neues Leben. Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dieses. ■ äWW Gebrauchsanweisung ist jeder Flasche beigegeben. ■ SrLuter Wetu ist zu haben in Flalchen L Mk. 1,25 und 1,75 in Gießen in den Apotheken (Depot: „Htrsch- Apotheke") und in Frankfurt, Wiesbaden. Mainz in den Apotheken. 2358 Schulstraße 5 Joseph Mark Schulstraße 5 Aeltcftes und größtes Special-Wäsche- und Brautausstattungs-Geschäft. 2060 Grösste Auswahl. — Billigste Preise. Cafe Leib Nach kurzem Gebrauch unentbehrlich’als Zahnputzmittel. Schönheit Einem verehrlichen Publikum von Gießen und Umgegend gestatte ich mir die ergebene 2107 2345] nach Maß ein Taillenmuster von mir gezeichnet bekommen. 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