1 Halbjahr. 11 iu WN^n 8efU|^ Utinu ausbüde, ^■pril. nc foi unserem ^sondere.Herrn Worte unfern re JaM mber. Ä-,S W*L I W-cht°fürSM'>" wird für Zrugvißra R “"“‘“l’Ä1, i Mädchen ’S.*1®’1 tuen WtVM_S^- Viu sich oli • SSI* *x* 2ub®ie6ftro6t31 ÄÄ* bet 6i»‘LL--1r5 MM 'sähigter junge, it schöner -and rb in einem Hw 'lagsgeschäst als ausgenommen, liche Melbunge« E, an die Exped. _____________________1871 ßritn- mit guten 6dmb schöner Hanbschrisl auf x iÄwto» Bw ®>d ^bxro^xMbeflrc- 9t- Offerten sind sub M.’j d Bl. einzureichen. ing gcjuch! Idfld, EchceinermA Neustadt 65. lsbursche 116 biS 20 Jahren g-- Marktplahd. Nr. 65 Erstes Blatt.Sonntag den 18. März 1894 Dcr Hielftver Aoieiger erscheint täglich, mit Lu-nahmk deS Montags. Die Gießener Aamitt, ndläller »erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal detgel^t. Gießener Anzeiger Kmerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Adonnemeul-prcis: 2 Mark 20 Psg. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg. «edacnon, Expedition und Druckerei: -ck»rar«he Ur.7. Fernsprecher 51. Zlints- und Anzeigeblutt für den Tkveis Gielzeir. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamilienölätter. Alle Annoncen-vureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Amtlicher Theil. (befunden: 1 goldener Ohrring. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 Peitsche. 1 Pferdegurt, 1 Gummiball, 1 Hand« schuh und 3 eiserne Ringe, sog. Schließen. Auf dem Postamt: 8 Regenschirme. Gießen, den 17. März 1894. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Abonnements - Einladung Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für das 2. Vierteljahr 1894 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz O b e r h e sj en ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschast wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wiffens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gießener Familienblätter", welche dem An- Ferrilleton. Wochenbriefe sus der Residenz. (Originalbericht für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 15. März 1894. Der Todestag Ludwig IV. — Bom Hoftheater. — AuS dem Bereiaslebe». — Allerlei. Ein ernster Gedächtnißtag für unser ganzes Hessenland und insbesondere für die hessische Residenz war der vergangene Dienstag, der Todestag unseres höchstseligen Herrn, des unvergeßlichen Großherzogs Ludwig IV. In Darrn« stadt wurde der Tag in stiller Trauer begangen, alle öffent« lichen Festlichkeiten, Theater, Concerte und dergleichen waren abgesagt, in zahlreichen Schaufenstern der Läden waren Bild- oiffe des verewigten Landesherrn ausgestellt, die bei den Beschauern wehmüthige Erinnerungen erweckten. Se. Königs. Hoheit der Großherzog fuhr bereits am Vormittage mit dem zu Besuch hier weilenden Prinzen Heinrich von Preußen, dessen hoher Gemahlin und Prinzessin Alix hinaus zum Mausoleum in der Rosenhöhe, wo die höchsten Herrschaften am Sarge des entschlafenen Fürsten Blumenspenden nieder« legten und längere Zeit verweilten. Auch die ehemaligen Flügeladjutanten hatten einen prachtvollen Kranz gesandt, desgleichen der bekannte Männergesangverein „Melomanen", der in dem Verewigten seinen hohen Protector betrauert. Selbstverständlich wurde auch in der Preste auf die Bedeutung deS TageS hingewiesen und dabei wurde verschiedentlich ausgesprochen, daß doch recht bald ein würdige- Denkmal deS verstorbenen Landesherrn unsere Stadt zieren möge. Gerade neuerdings hat diese DenkmalSftage wieder erhöhtes Interesse erhalten. ES ist auch schon eine Anzahl berühmter deutscher Neister der Bildhauerkunst zur Anfertigung von Entwürfen aasgefordert worden. Die Platzfrage soll neuerdings zu Gunsten des Herrngartens entschieden worden sein; das wäre zeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufaeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. dlpril den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postftei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lasien, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). Deutsche» Reich. Darmstadt, 16. März. Wie der „Darmft. Ztg." aus Loburg berichtet wird, unternahmen Seine König!. Hoheit der Großherzog gestern Nachmittag mit Ihren König!. Hoheiten den Prinzessinnen Victoria Melita und Beatrice eine Fahrt nach Schloß Rosenau. — Die Rückkehr Sr. König!. Hoheit des Großherzogs nach Darmstadt findet voraussichtlich nächsten Sonntag statt. Berlin, 16. März. Der Bundesrath überwies in seiner Wochenplenarsitzung vom 15. d. M. die Vorlage, betr. die Ausprägung von Reichssilbermünzen, den zuständigen Ausschüssen. — Die wichtigste Vorlage der gegenwärtigen Landtags- session in Preußen, diejenige über die Errichtung von Land« wirthschaftSkammern, kann nur sehr unsichere parlamentarische Chancen verzeichnen. Im Lentrum bringt man dem Projekte kein sonderliches Wohlwollen entgegen, auch innerhalb der nationalliberalen und der conservativen Partei machen sich erhebliche Bedenken gegen daS geplante Gesetz geltend. Jedenfalls dürfte eS viel Schwierigkeiten kosten, den Entwurf durchzubringen. eine vortreffliche Wahl, denn es läßt sich wohl kaum irgendwo ein prächtigerer Standpunkt finden, als in dieser herrlichen Parkanlage. Nun die definitive Entscheidung wird ja nicht mehr lange auf sich warten lassen. Eine Reihe höchst interessanter Vorstellungen brachte in dieser Woche daS Großherzogliche Hoftheater. Am letzten Freitag kam ein Schlllercyclus „Die Braut von Messina" zur Aufführung und fand ein ausverkauftes HauS. Am Sonntag wurde endlich wieder einmal Wagoers „Walküre" aufgeführt, in der nach den Urtheilen der Presse unsere Opernkräfte, vor Allem die Herren Bäs und Stury, bedeutende Leistungen boten. Am Mittwoch hat dann Herr Kammersänger Alvary, ein gefeierter Wagnersänger, sein Gastspiel als „Siegfried" begonnen und zwar mit glänzendem Erfolge. Sind seine Stimmmittel auch nicht außergewöhnlich groß, so froppirt er dafür durch sein prachtvolles Spiel um so mehr. Daß „Charleys Tante" noch immer ein Zugstück ist, bewies diese Woche gleichfalls. Die nächste Zeit wird nun außer der Fortsetzung deS Alvary Gastspiels vor Allem die mit Spannung erwartete Novität Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel" bringen, daS beim festlichen Einzug des GroßherzogS mit feiner hohen Gemahlin am 20. April als Galavorstellung gegeben werden soll, eine Notiz darüber hat bereits einer unserer letzten Briefe enthalten. Auch über den geplanten Empfang und die Serenade für das Groß- herzogliche Paar hat der „Gießener Anzeiger" seinen Lesern nun schon wiederholt berichtet, so daß für heute nichts Neues darüber mitzutheilen bleibt, nur sei erwähnt, daß nunmehr auch daS Liederprogramm für die Serenade fertiggestellt ist, daS unter Anderem eine von Dr. C. Busch gedichtete und vom Kammermusiker Kugler componierte Glückwunsch-Hymne aufweist. Aus dem Darmstädter Vereinsleben sei Ihren, dem ©port geneigten Lesern mitgetheilt, daß sich jetzt auch der Radfahrerverein nach dem Borbilde deS BicycleclubS eine große eigene Rennbahn bauen wird und zu diesem Zwecke Neueste Wolfftz telegriphtscheS Korrespondenz- Bureru. Berlin, 16. März. Der Kaiser fuhr heute Nachmittag um 58/4 Uhr bei der russischen Botschaft vor und verweilte daselbst bis 6 Uhr. Pari«, 16. März. Der Kaiser von Oesterreich richtete gestern vorn Cap Martin folgendes Telegramm an den Präsidenten Carnot: „Bevor ich Cap Martin verlaffe, bitte ich Sie, Herr Präsident, sich versichert zu halten, daß ich an den Aufenthalt in diesem schönen Lande die angenehmste Erinnerung bewahre und mit dem Ausdruck meiner aufrichtig freundschaftlichen Gefühle meinen lebhaftesten Dank entgegenzunehmen für die liebenswürdige Gastfreundschaft und die Aufmerksamkeit, die mir in Frankreich von allen Seiten entgegengebracht wurden." Carnot erwiderte: „Sehr bewegt über die Gefühle, die Euer Majestät mir beim Derlaffen des Caps Martin aussprechen, danke ich Euer Majestät für die liebenswürdigen Worte, womit Sie mir Mittheilung machen von der angenehmen Erinnerung, die Sie an den Aufenthalt in Frankreich mit sich nehmen. Ich ergreife mit Freuden die Gelegenheit, Euer Majestät meiner aufrichtigen Freundschaft zu versichern." Depeschen deS Bureiu .Herold". Berlin, 16. März. Nach der „Post" ist zum heutigen Kaiserdiner bei Schuwalow in erster Linie auch Caprivi eingeladen. Berlin, 16. März. Dem heutigen Kaiserdiner beim russischen Botschafter wird deßhalb eine hochpolitische Bedeutung beigemessen, weil eS heute am Tage der Entscheidung über den russischen Handelsvertrag gegeben wird. Der deutsche Botschafter General Werder, der heute von Petersburg mit einem eigenhändigen Schreiben des Czaren anlangte, nimmt ebenfalls an dem Diner Theil. Berlin, 15. März. Liebermann von Sonnenberg hat heute int Reichstage einen Antrag auf Ertheilung von Vorrechten an Bauhandwerker beiBelegung von Hypotheken gestellt. Berlin, 16. März. Nach der parlamentarischen Oster« pause wird sich zunächst die ReichStagScommisston, sodann der Reichstag selbst mit der Detailberathung über die Tabak« fabrikatsteuer befassen. Wien, 16. März. Eine der „Neuen Freien Presse" auS Petersburg zugegangene Meldung bestätigt das Gerücht, daß der Bau des großen Kriegshafens in Libau infolge sich entgegenstellender unüberwindlicher Terrainschwierigkeiten ernstlich in Frage gestellt ist. Wahrscheinlich wird nun der KriegShafen in Windau angelegt. ein großes Gelände an der Heidelbergerstraße erworben hat. Der Odenwaldclub, der am letzten Sonntag eine hübsche Excursion in die heimatlichen Berge unternommen hat, ist mit den Vorbereitungen zu seinem zweiten Decorierungsseste, daS, wie schon gemeldet, am 7. April im Saalbau stattfinden soll, eifrigst beschäftigt. DaS Programm ist fast fertiggestellt und weist sogar eine „Festvorstellung" auf. Der Musikverein rüstet sich zu seinem Charfteitagsconcert in der Stadtkirche, zugleich bereitet er im Bunde mit dem Mozartverein schon jetzt daS mittelrheinische Musikfest vor, daS im August dieses Jahres große Schaaren deutscher Kunstfreunde in unsere Stadt führen wird. Die verschiedenen Ausschüsse sind bereits in eifriger Thätigkeit, um von vornherein ein glänzendes Gelingen der ganzen Veranstaltung zu sichern. Möge dem schönen Unternehmen der Erfolg beschieden sein, den eS verdient, daß Darmstadt eS trefflich versteht, Feste zu arrangieren und seine Gäste in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen, daS hat der im wahrsten Sinne des Wortes „feucht-fröhliche" Verlauf des großen mittelrheinischen Turnfestes im vergangenen Jahre bewiesen, ist doch dabei ein nach Tausenden zählender lieber- schuß erzielt worden, trotz der so überaus ungünstigen Witterungsverhältnisse. Das Wintersemester an der „Technischen Hochschule" ist auch zu Ende gegangen, doch werden die Ferien unsere Studentenschaft nicht hindern, am 19. April den 70. Geburtstag Otto RoquetteS festlich zu begehen. Neuerdings ist nun auch die Veranstaltung eines großen studentischen FackelzugS beschlossen worden, daS ist für Darmstadt etwas ganz seltenes, denn trotzdem daS studentische Verbindungswesen in Darmstadt während der letzten Jahre einen ganz ungeahnten Aufschwung genommen hat, find doch studentische Umzüge und dergleichen Veranstaltungen biß jetzt wenigstens verhältnißmäßig seltene Erscheinungen. Vielleicht ändert sich auch daS zur Freude unserer schaulustigen jungen Wett, die ja dem studentischen Treiben von jeher daS größte Interesse entgegengebracht hat. Wien. 16. Mürz. Nach der „N. Fr. Pr." wird die > Deutsche Kaiserin nach ihrem Aufenthalt in Abbazia auf f drei Tage nach Wien kommen. Budapest, 16. März. Der Zustand K o ssuths hat sich etwas gebeffert. Paris, 16. März. Wie jetzt bekannt wird, war der Attentäter Pauvel ein bekannter, von der Polizei scharf bewachter anarchistischer Clubredner. Er wohnte, wie Ravachol, in St. Denis und arbeitete früher in einer Sodafabrik von Paul Meins. Ec gehörte zu den intimeren Freunden Daillant's, nach dessen Tod er oft davon sprach, ihn an der Bourgeosie rächen zu wollen. Paris, 16. März. PauvelS, der Attentäter aus der Madeleinekirche, war ein intimer Freund Paul Reclus', ist Belgier von Geburt und aus Frankreich ausgewiesen. Nach den Kirchenbüchern wurde er am 29. Januar 1864 zu Cour- cellcs geboren. Man fand bei der Leiche Pauvels, der in der rechten Hand noch einen Revolver hielt, einen Brief an seine Mutter vor. NachtS wurde bet der letzteren, die in einer Pariser Vorstadt wohnt, Haussuchung vorgenommen, deren Resultat bisher unbekannt ist. Die Eigenthümer der beiden Hotels, in denen letzthin Attentate begangen sind, wurden mit der Leiche confrontirt, konnten aber in den Gesichtszügen derselben den Attentäter Rabardy nicht wieder erkennen. In dem Portemonnaie Pauvels befand sich eine Fahrkarte von Marseille nach Spanien. Drei Individuen, welche kurz nach der Explosion in der Nähe der Madeleinekirche verhaftet wurden, sind heute Morgen bereits verhört und entlassen worden. Brussel, 16. März. König Leopold hat sich gestern zu einem mehrwöchentlichen Aufenthalt nach der Schweiz begeben. Antwerpen, 16. März. Die Arbeiten in der Ausstellung schreiten rüstig vorwärts. Die Nachricht, daß der König am 5. Mai die Ausstellung eröffnen werde, hat eine freudige Erregung unter der Bevölkerung wachgerufen. Loudon, 16. März. Der soeben bekannt gegebene Marine-Etat für 1894/95 beträgt 347,320,000 Mark, übersteigt den vorjährigen daher etwa um 60 Millionen. Das Schiffsmakerial soll um 7 Schlachtschiffe erster Klaffe und 6 Panzerkreuzer vermehrt werden, wodurch eine Mehr- einstellung von 6700 Mann erforderlich ist. Petersburg, 16. März. Die protestantischen Schulen in den baltischen Provinzen werden demnächst einer Reorganisation unterzogen und den Jnspectoren unterstellt, welche das Unterrichtsministerium ernennen wird. Sitzung -er Stadtverordneten am 15. März 1894. (Schluß.) (Die Mittheilung in voriger Nummer wegen der Erhöhung des Ausschlags-Coesfizienten aus die Communalsteuer ist dahin zu berichtigen, daß es statt „von 28,2 auf 26,8" heißen muß: „von 28,2 auf 28,8". Ref.) Zu den zwei Gesuchen um Erlaubniß zum Wirthschasts- betrieb, bezw. zum Ausschank und Verkauf von Branntwein, wird dem Anträge der Commission entsprechend die Bedürfnißfrage bejaht. Gesuchsteller sind Herr Johannes Betz im Wiener Hof und Herr Wilhelm Seuling, welcher sein Geschäft von der Nordanlage nach der Schottstraße verlegte. Die nach den Bestimmungen der LandeSfeuerlös chordnu der Zustimmung des Stadtvorstandes und des Kreisamts bedürfenden Satzungen der Freiw. Gail'scheu Feuerwehr werden en bloc genehmigt, da sie im großen Ganzen mit denjenigen der Gießener Freiw. Feuerwehr überein« stimmen. Dem Entwurf der Satzungen des Städtetages für das Großherzogthum Hessen stimmt die Versammlung zu und tritt danach die Stadt Gießen dem Städtetag bei. Die nächstjährige Versammlung findet wahrscheinlich in Gießen statt. Bäckermeister Peter Pseiffer hat sein Gesuch wegen Pacht eines Holzlagerplatzes zurückgezogen. Das Gesuch des Herrn Chr. Petri V. um Rückkauf der s. Z. an die Stadt verkauften Zufahrt zum früher Kempff'schen Grundstücke wird genehmigt, der Preis hierfür auf 230 Mk. festgesetzt und bestimmt, daß Gesuchsteller sämmt- liche Kosten des Kaufvertrags übernimmt. Dem Gesuch des Herrn Quästors Orbig um käufliche Ueberlassung eines 14 Meter langen hölzernen Spaliers entlang feiner Besitzung an dem vom Bahnhof nach der Frankfurter Straße führenden Fußpfad wird zugestimmt. Das Gesuch des Herrn Chr. Haubach I. wegen Vergrößerung seiner Scheuer int Neustädter Feld soll, vorbehaltlich des Widerrufs, befürwortet werden. Das Gesuch des Herrn Wilhelm Weigel um Erlaubniß zum Bauen in der Löberstraße wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da ein neuer Plan eingereicht wurde. Herr Maurermeister Winn hat den Anschluß feines Neubaues in der Hofmannstraße an die Wasserleitung beantragt. Da genannte Straße noch Privatstraße ist, so kann die Herstellung der Zuleitungsstrecke von der Frankfurter Straße aus nur auf Kosten des Gesuchstellers erfolgen ; derselbe beabsichtigt, die Straße auSzubauen, weshalb die Deputation für das Gas- und Wasserwerk beantragt hat, die Gasleitung gleich mit zu legen. Es wird sonach Ausführung dieser Arbeiten beschlossen und zwar die Wasserleitung zum Boranschlagsbetrage von 740 Mk. zu Lasten des Herrn Winn, die Gasleitung zum Voranschlagsbetrage von 562 Mk. zu Lasten der Stadt. Den Schuldienern derjenigen Schulhäuser, in welchen int vergangenen Jahre Fortbildungsunterricht ertheilt wurde, werden je 25 Mk. für Reinigung der Schulzimmer bewilligt. Zu Sachverständigen für die Prüfung der Obstbäume auf das Vorhandensein der Blutlaus werden die Herren Stadtverordneten Helfrich und Simon und die Feld- geschworenen Chr. Haubach und Carl Steinberger wiedergewählt. Den an dem Weg an denWingerten interessirten Steinbruchbefitzern wurde seither eine jährliche Vergütung dafür bewilligt, daß sie fraglichen Weg in fahrbarem Zustand zu erhalten hatten. Dem Gesuche des Herrn I. G. Pfaff, als Nachfolger im Betrieb des Haubach'schen Steinbruchs in das bisher mit letzterem bestandene BertragSverhältniß eintreten zu können, wird stattgegeben. Der Uebergang des Hohleichwegs über einen den letzteren kreuzenden Graben ist nach Mittheilung intereffirter Landwirthe infolge Verschlammung öfters unpassirbar. Die Baudeputation hat die Herstellung einer hölzernen Ueber- brückung beantragt, die Stadtverordneten Versammlung beschließt demgemäß. Der Antrag der Baudeputation auf Einleitung des Enteignungsverfahrens gegen Hetrn Fabrikant Scheid wird nach kurzer Berathung, in welcher die Herren Hornberger und Helfrich sich dafür aussprechen, daß den Wünschen des Herrn Scheid möglichst entsprochen werden solle, angenommen. Es handelt sich um den Theil des Scheid'schen Besitzthums, welcher zum Ausbau der Reststrecke der Steinstraße, zwischen Schottstraße und Marburger Straße, noch nöthig ist, um eine der künftigen Bedeutung der Steinstraße entsprechende Einfahrt von der Marburger Straße aus zu erhalten. Dies würde zur Folge haben, daß entlang des Giebels am Scheid'schen Hause ein keilförmiger Streifen bliebe, wogegen Herr Scheid Anspruch auf Belassung eines parallel zum Hause laufenden, N/z Meter breiten Streifens erhoben hat. Friedrich Diez. Zu seinem 100. Geburtstag. (Nachdruck verboten.) Mit gerechtem Stolz darf unsere Vaterstadt auf die Zahl der Männer blicken, die durch ihren Ruhm den Namen Gießens in alle Welt hinansgerragen haben. Durften wir bereits berühmten Mitbürgern Denkmale errichten oder das Ehrenbürger- recht verleihen, so feiern wir in diesen Tagen den hundertsten Geburtstag eines der größten Söhne der alten Musenstadt an der Lahn. Nicht wir allein, nicht allein das ganze gelehrte Deutschland, ganz Europa feiert mit uns das Ge- dächtniß an Fri ed ri ch Diez, den Begründer der romanischen Philologie. Es gilt hier nicht, der Bedeutung des Gelehrten Diez gerecht zu werden — das geschieht anderswo und von anderer Seite viel bester, als wir es vermöchten —, wir wollen nur in kurzen Zügen den äußeren Lebensgang eines Mannes betrachten, der, in stiller Bescheidenheit wirkend, so unendlich Großes vollbracht hat. Diese Bescheidenheit, das Nichthervor- treten mit seiner Person, hat es auch verursacht, daß wir über Diezens Leben verhältnißmäßig so wenig wissen. Was darüber bis jetzt bekannt geworden ist, hat Profestor W. Förster in seiner am 3. März zu Bonn gehaltenen Festrede verwerthet, wcßhalb wir uns im Folgenden hauptsächlich dieser Darstellung anschließen. Am 15. März des Jahres 1794 wurde Friedrich Diez in dem jetzt dem Herrn Bäckermeister Faß in den Neuen Bäuen gehörigen Hause, das nun seit zehn Jahren eine Gedenktafel tragt, geboren. Sein Vater war der Regierungssecretär, später Commissionsrath Diez. Den ersten gelehrten Unterricht erhielt Friedrich auf dem Gymnasium („Pädagog") unserer Vaterstadt, wo sein Lehrer der Archäologe Friedrich Gottl. Weicker war, der auf ihn bestimmenden Einfluß gewinnen sollte. Welcker nämlich war es, der dem jungen Pädagogschüler auch Unterricht in der italienischen Sprache ertheilte. Später, nachdem Diez sich am 13. Mai 1811 als Studiosus der Philologie und Theologie in die Universitäts- matrikel eingeschrieben hatte, fand er Welcker als Lehrer wieder^. Um diesen bildete sich ein Kreis strebsamer Jünglinge, in den auch Diez als Mitglied des philologischen Seminars eintrat. Hier traf er Konrad Schwenck, Georg Thudichum und die beiden Brüder Follenius. „Es war damals", sagt Förster, „die glückliche Zeit, wo die Studien noch nicht auf die blose Examensurcht aufgebaut waren, wo neben gründlichen Fachstudien auch Geschichte, Philosophie und Aesthetik,. sowie Literatur gern und viel getrieben wurde". Es war aber auch die Zeit, da der flammende Patliotismus der jungen Herzen mit grimmigem Unmuth das fremde Joch duldete, das Deutschlands Nacken niederbog. Kein Wunder, daß, als Blücher im November 1813 in Gießen einzog und zu den Waffen rief, die akademische Jugend mit mächtiger Begeisterung dem Rufe folgte. Mit seinen Freunden trat auch Diez in das neu- gebildete hessische freiwillige Jägercarps ein, in dessen 3. Compagnie Welcker zum Oberlieutenant gewählt worden war. Nach der Rückkehr aus dem Feldzuge, in dessen Ver- lauf Diez bis nach Lyon gekommen war, wurde in Gießen die „teutsche Gesellschaft" gegründet, der auch^ die Freunde beitraten. Auch von der Burschenschaft der L-chwarzen, die sich nach Auflösung der „Gesellschaft" gebildet hatte, soll Diez Mitglied gewesen sein. In dieser Zeit erstreckten sich seine Studien auf alte und neue Sprachen, besonders auf Italienisch, Spanisch und Portugiesisch. Im Herbst 1816 folgte Diez seinem Freund und Lehrer Welcker nach Göttingen, wohin dieser einen ehrenvollen Ruf erhalten und angenommen hatte. Doch bereits im folgenden Jahre kehrte er nach Gießen zurück, um zu promoviren. Eine Augenkrankheit hinderte indeß die schnelle Ausführung feines Planes. Auf einer nach der Genesung unternommenen Reise besuchte er Goethe, der ihn freundlich ausnahm und auf die provenyalische Literatur aufmerksam machte, indem er ihm auf einen Zettel Raynouards Werk „Choix de la poesie des Troubadours“ geschrieben haben soll. Unterdessen hatte sich die äußere Lage der Familie Diez so gestaltet, daß für den jungen Gelehrten die Annahme einer festen Stellung als dringend wünschenSwerth erschien. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen begab er sich 1819 als Hauslehrer nach Holland, mußte aber seines Augenübels wegen schon im folgenden Jahre die S'elle wieder aufgeben. Um diese Zeit wurde sein erstes Weik „Altspanische Romanzen" gedruckt. Sein nächster Plan war eine Geschichte der Troubadours. „Er fand so den festen Punkt, von dem aus er mit Sicherheit sein großes Lebenswerk so glänzend ausfuhren konnte," sagt Förster. Aus der bedrängten Lage, in die er immer mehr ge- rathen war, wurde Friedrich Diez durch Welcker gerettet- Dieser war als Professor nach Bonn gegangen und ebnete dort seinem jungen Freund den Weg zum Lehrstuhl. In Gießen suchte unterdessen Diez den philosophischen Doctor- grad auf Grund seiner bereits veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten zu erlangen, aber alle Schwierigkeiten wurden erst überwunden, als- er die Ernennung zum Lector der italienischen, spanischen und portugiesischen Literatur an der Universität Bonn in der Tasche hatte und so bei der Gießener Facultät als Ausländer gelten konnte. Ostern 1822 trat Diez sein neues Amt an, bereits am 12. Juli 1823 wurde er zum Extraordinarius, am 10. April 1830 zum Ordinarius ernannt freilich immer noch mit einem lächerlich geringen Gehalt. Bis fast in sein 60. Lebensjahr blieben überhaupt seine Gehaltsverhältnisse recht dürftige und erst in den letzten Jahren erhielt er namhafte Erhöhungen. Mit dem Ordinariat hatte Diez fein Lebensziel erreicht. In einer langen Thätigkeit als academischer Lehrer hatte er sich die höchste Achtung feiner Cvllegen, die Liebe und Verehrung feiner Schüler erworben. Für feine Erfolge als Lehrer und als Gelehrter wurden ihm hohe Ehren erwiesen. Ec besaß zehn Orden, darunter als ersten das Felddienst- zeichen des vormaligen Großh. Hessischen Jägercorps, feit 1866 den Orden pour le merite, Friedensklaffe für Wissenschaft und Künste, und als letzten das Commandeurkreuz zweiter Klaffe des Großh. Hessischen LudwigSordens. Außerdem besaß er Ehrendiplome von 15 europäischen gelehrten Gesellschaften. Aber trotz dieser Ehrungen, wie sie nur Wenigen zu Theil werden, blieben die Grundzüge seines Characters Bescheidenheit, Einfachheit und Schlichtheit. Niemals machte er von seiner Person viel Aufhebens, ja er war im Verkehr schüchtern, weshalb er auch nie in der Gesellschaft erschien. Trotzdem war er einem heiteren Verkehr in Freundeskreisen auch in späteren Jahren durchaus nicht abgeneigt. Verheiratet war Diez nicht- er brachte fein reiches Herz voll Liebe seinen Freunden und Schülern entgegen. Ein unvergängliches Denkmal hat seinem treuen warmen FreundeSherz W. Förster durch die Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Diez und seinem Freunde K. Ebenau gesetzt. Seiner Vaterstadt bewahrte Diez ein liebevolles Andenken, das er durch häufige Besuche bewies. Am 15. März 1872 erhielt er das Diplom als Ehrenbürger der Stadt Gießen. Am 21. Dccember 1893 endlich stiftete die Munificenz des hiesigen Stadtraths „zum dankbaren ehrenden Andenken an den großen Gelehrten und Sohn unserer Stadt" den Betrag von 300 Mk., der als „Diezpreis" alle drei Jahre an einen Schüler der Universität Gießen für eine romanisch-philologische Arbeit vergeben werden soll. Noch ein Wort von den Hauptwerken des großen Gelehrten. Diez war ein genial veranlagter Mann, der in den verschiedensten Zweigen seiner Wissenschaft Großes geleistet hat. Als Literarhistoriker schrieb er „Die Poesie der Troubadours" und „Leben und Werke der Troubadours", „ein Werk, wie kein Volk ein ähnliches bisher aufzuweisen hatte". Das Werk aber, durch das er der Begründer der Romonischen Philologie wurde, ist seine „Romanische Grammatik", der als । Bekrönung des Baues das „Eihmologische Wörterbuch der Romanischen Sprachen" folgte. Noch eine Menge anderer Arbeiten, die wir nicht hier aufzählen können, entsproßten seiner fleißigen Feder, trotzdem er fast beständig mit körperlichen Leiden — besonders an den Augen — zu kämpfen hatte- Am 29. Mai 1879 entschlummerte der rastlose Forscher zur ewigen Ruhe. Die Romanisten Deutschlands, Frankreichs, Italiens beklagten mit seinem Tode den Verlust ihres Führers und Meisters. Und heute begehen wir den hundertsten Geburtstag unseres großen Ehrenbürgers. Die Universität wird seinem Andenken im Mai eine größere Feier weihen, und eine würdige Feder wird uns ein Bild zeichnen des Mannes, von dem wie von Wenigen das Wort gilt: „Wer den Besten seiner Zeit genug gethan, der hat gelebt für alle Zeiten!" totales nnd provinzielles, Gießen, den 16. März 1894. * * Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Heinrich von Preuße« passirte gestern Abend 9 Uhr 29 Minuten, mit dem Schnellzug, auf der Rückreis e von Darmstadt, die hiesige Station. * * Ernennung. Se. Königliche Hoheit der Großherzog hat den Finanzaspiranten Karl Fink aus Leusel zum Cal- culator bei der Buchhaltung Großh. Ministeriums der Finanzen ernannt. * * Das HochzeilSgeschenk der Kriegerkaweradschaft „Hasfia" für Se. Königliche Hoheit den Großherzog wird in einer sehr finnigen Gabe bestehen. Die Listen mit den Tausenden von Namen der alten Krieger, welche dazu beigefteuert haben, (die Originalunterschriften) werden in besonderer Mappe mit überreicht werden, so daß dieselben gewissermaßen eine Huldigungsadresse der Krieger bilden, wodurch deren Hochzeits- präsent ganz besonderen Werth erhält. * * Kriegerkameradschaft „Hasfia". Zum Präsidenten der Kriegerkameradschaft „Hasfia" ist dem Vernehmen nach Herr Oberftlieutenant und Commandeur des Landwehrbezirks Gießen, Caspary, designirt- die Ernennung durch Se. Königliche SS- m Petso AM d" fische tf1 aaftum iu 1 ernennen. »* M i M dow *• , Langen __ Za ben J' in a 11 it Wsil auf die Sc arbeiten, n Handwerkersch raihen allen ; Patern, sich 1 in dieser A, Nicht copieu scheint der Möchten bo< zum gediege lassen. ** M Mißachten ^enenlofe ß ffniiS unten bem Tranwo Ölefelben, nah her erwähnten stellt wurde Herkunst ver, jedoch vergeb« zurück. Lau Dinkelwann. Weihnachlrfr Leidwesen de Wem daran bei uns erst meidung gle nach iiberseei Bändern au schnllrung, t ötreisband, bezeichnen. einen ober ar, fenbung zur etifify sich Hk de« Verlustes VMW 1 solchen auS 3 mäßiger Ver hatten. Ein, aus Honol. Einwohner ii Dadurch, daß sich befand, n hiesigen Profej ** Bereit einer ausivärt! hastet. Ausl versuch, ton: und dann gefd . " M «tuüktonlfien die seine lchwundenen stände der D i(i9in sich d ke-r. W n Segenwäi 'Eefondkrx 5 einer Seite W Monogramm t Wtt '°8°r ree «laut nS*»: arbeit h ’S'"" tlt, SÄ’«* L» Ith,, «,,819 «'l iviedkr ?^'-' NwMi g?nQU9,b ddnh^ "» “ 3'° S «eit * L-h--- H-«, r en» die Liebe und Lei 8ur seine Erfolg, olj 'm Ehren eimieic Ersten daö Felddim "chen $gtrcorpö, k •Waffe für SBiffta, w ßommanbtuifm;; udwigdordenS. «chr europäischen ytoxttn e sie nur Wrnize? . e seines Ehnraner- 5 )tit. Niemals nfc n ja er war itr ?.J der Gesellschaft tu r ükehr in Freundetlr! 1 nicht abgeneizi. le sein reiche- hn^. i entgegen. Ein iuun> ui warmen Freundetl!^ jung deS 8ritM'-:-: Ebenau gesetzt. Leim olleS SnitiifJi, das er 15. May 1872 erhielt r ®tabt Gießen. 8m Munificenz des hieben beulen an'den rn^rNa^'vvnMM i an einen Tchillrr - ^pfttlologische Arbeu 6c ptroetfen deS gro&en • ^nlagter Mann, btt k. senschaft Große- gelt „Die Poesie der k« rroubadourö"/ i^wx«. luszuweisen hatte". < ;rilnder der Ibw^ ische Grammclik" w • «ologiWt *'w;_ M eine W -..... M B* «'n1* faft W*«"" au«n-ii|w"S den Verlust Sw hundeltM G- o Die ltniverlllör rolL Ä* »*un6 ’r £ Manne-, C Mr den M * g. oinzielles» , M 16. «* N°d'>tii 6". -^itderGrofthell 8i»t" ®‘‘ ,ßtueti K1; ennün9 Hoheit den Grogherzog soll demnächst erfolgen. Herr Easparh wird seinen Wohnsitz in Darmstadt nehmen. •• Personalnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Groh Herzog haben Ällergnädigft geruht: am 7. l. MtS. dm Professor an der Technischen Hochschule zu Darmstadt. Geheimes, Hosrath Or. Nell und den Geheimen Oberneuer- rath Engisch aus ihr Nachsuchen von der Stelle eineS Mir- qlirdeö der PrüsungS • Eommission für daS Finanz- und technische Fach zu entheben, sowie den Obersteuerrath OeiSler und den Prosessor Münch am Neuen Gym uasium zu Darmstadt zu Mitgliedern dieser Commission zu ernennen. •* Kirchliche Dienftnachrichten. Durch Allerhöchste-Decrei vom 7. März d. I. wurde Pfarrer Ferdinand Euler zu Langen zum Pfarrer in Wersau, Deconat Reinheim, ernannt. — In den Ruhestand versetzt wurde Pfarrer Karl Dau der zu Dexheim auf Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste. •• Ausstellung. Wir machen die Leser unsere- Blattes auf die im Schulhause am Asterweg ausgestellten Schüler« arbeiten, welche im Laufe diese« Winter-in der erweiterten Handwetkerschule angefertigt worden sind, aufmerksam und rathen ollen Interessenten, besonder- den Handwerkern und Vätern, sich diese Ausstellung anzulehen. Dieselbe zeigt, daß in dieser Anstalt fltifeig und planmäßig gearbeitet wird. Nicht copieren, sondern den Sioff selbstständig verarbeiten, scheint der Grundsatz der Lehrer dieser Schule zu sein. Möchten doch unsere Handwerker die ihren Söhnen hier zum gediegenen Lernen gebotene Gelegenheit nicht unbenutzt losten. *• Znr Beachtung. Eine hiesige Familie erhielt gegen Weihnachten eine Drucksache aus Amerika, welcher sechs hei renlose Eabinetphotographieen eine« 2—3 Jahre alten K ndc« untergeschoben waren. Anscheinend hatten letztere aus dem Tran-port die äufeere Umhüllung verloren, worauf hin dieselben, wahrscheinlich in der Voraussetzung, dafe solche zu der erwähnten Drucksache gehörten, dieser kurzer Hand zuge- theilt wulden. Die Anhaltspunkte der muthmafelichen Heikunst veranlafeten den Empfänger zu einer »Recherche, jedoch vergeben-, solche kam als unbestellbar von Amerika zurück. Sämmtliche Bilder tragen eine Widmung von Emma Dinkelmann. Ohne Zweifel hatten dieselben den Zweck einer Weihnachtssreude, welche der unglückliche Zufall, gewife zum Leidwesen der hier in Betracht kommenden Personen, vereitelte. Wem daran gelegen ist, kann den Namen des Empfängers bei nnS erfahren. Wir möchten unseren Lesern behusS Vermeidung gleicher Unannehmlichkeiten empfehlen, Drucksachen nach überseeischen Laudern stet- m t breiten, gut befestigten Bändern au- festem Papier, nöthi^enfallS mit einer Umschnürung, zu versehen und die Adreste, aufeer auf dem Streifband, auch auf der darin eingeschlossenen Druckiache zu bezeichnen. Drucksachen von Interesse und Werth in der einen oder andeeen Form sollte man auch stet- als Einschreibe iendnng zur Beförderung bringen. Die TransportgebUhr erhöht sich hierdurch bloß um 20 Pfg., wohingegen im Falle deS Verluste- eine Entschädigung von Mk. 40 geleistet wird. »'Nachschrift. Wir fanden in Drucksachensendungen, besonders 'olchen auS Berlin, mehrfach Briefe, die nur infolge unzweck- mäßiger Verpackung der Drucksachen in diese sich verirrt hatten. Einem hiesigen Photographen ging vor einiger Zeit ruS Honolulu eine zdinderpholographie zu, die ein dortiger Einwohner in einer Kreuzbandsendling vorgefunden hatte. Dadurch, daß die Firma des Photographen auf dem Bilde üch befand, war cS möglich, dasselbe dem Absender, einem hiesigen Proseffor, wieder zuzustellen. Red.) ** Vereitelte Flucht. Gestern wurde auf Requisition -einer auswärtigen Behörde ein hier wo'.nender Arbeiter ver- lhaftet. Auf dem Transport machte derselbe einen Flucht- versuch, wurde aber von dem betr. Schutzmann eingeholt und dann geschlosten abgesührt. ** „Bettelmunzen". Vor einiger Zeit wurde von eineui Feuilletonisten in der Preste die Frage aufgeworfen, wo wohl ^ille die seiner Zeit modernen und dann schnell wieder ver« chwundenen „Be tt cl ar m b än d er" und ähnliche Gegenwände der Modelaune geblieben sein möchten. Nun, mitunter zeigen sich die Spuren der Bettelarmbandmode im Geldver« kehr. Wie nämlich verschiedentlich mitgetheilt wird, findet man gegenwärtig an manchen Orten mitunter Geldmünzen, rn-besondere 50- und 20 Pfennigstücke im Verkehr, die aus einer Seite Widmungsmichriften und dazu noch irgend ein Monogramm tragen. Die Inschriften sind eingravirt, mit- | unter sogar recht tief, wa- natürlich zur Folge hat, daß der Silberwerth des Stücke- verringert wird. Wir machen daraus aufmerksam, dafe solche Stücke infolge ihres Mtnder- wertheS nicht mehr curSfähig sind. Sie dürfen also nicht weiter gegeben werden, wenn man sich nicht deS Betrug- schuldig machen will. ** Hundrbesttzer feien nochmals daraus aufmerksam gemacht, dafe Hunde in den Anlagen sich nicht umhertreiben dürfen. Namentlich sieht man häufig Spaziergänger, deren Hunde über die Anlagen laufen. Wer seinen Hund beim Begehen der Anlagen nicht in der Gewalt hat, soll ihn an einer Leine führen. Die Schutzmannschast ist angewiesen, Uebertretungcn dieser Verordnung zur Anzeige zu bringen. □ Aus dem Lhmthal, 14. März. Wenn auch da- Wetter noch rauh und stürmisch ist, so mehren sich doch die Zeichen des kommenden Frühling-. Al- besonderer Vorbote sieht man feier den Rückzug der Kraniche an. Findet er srühzettig statt, so schliefet man auf ein baldige- Frühjahr, erfolgt er spät, auf ein späte-. Die ersten Kranichzüge bemerkten wir am 9. ds. Mts. und inzwischen sind denselben andere gefolgt. Dafe c- in der Nacht vom 10. auf den 11., den 40 Rittern, nicht gefroren, gilt als gute Vorbedeutung, denn nack einer bekannten Bauernregel soll eS, wenn- in genannter Nacht friert, noch 40 Nächte frieren. In der Thai sieht man stets in ländlichen Kreisen mit Interesse auf die Anwesenheit der 40 Ritter. Aber ein« hat bis jetzt noch dem März gefehlt, da- ist der Märzen- staub, der GraS und Laub bringen soll. Da- Land ist so von Feuchtigkeit durchdrungen, daß nunmehr eine Abtrocknung deS Boden- wünschenswerth erscheint. Der Landwirlh wäre dann in der Lage, frühzeitig die Frühjahrsbestellung, die namentlich hinsichtlich der Futtersämereien nicht frühe genug geschehen kann, zu beginnen. 0. Blofeld, 14. März. Unsere Dorfschule besitzt einen Schüler, der wohl einer der schwersten und stärksten Elementarschüler im ganzen Großherzogthum, vielleicht in ganz Deutschland ist. Der Knabe hat noch ein Jahr die Schule zu besuchen, ist also jetzt 13 Jahre alt und besitzt das stattliche Gewicht von 144 Pfund. Dabei ist er ganz proportionirt gebaut, seine .Körpergröße hat bi« Militärmaß längst überschritten, er ist gesund und stark und sitzt unter den übrigen Schülern, als sei er Goliath und die anderen Kameraden lauter Davids.- Bekanntlich raufen die Jungen gerne in den Freistunden miteinander. Aber mit dem jungen Nohl — da- ist der Familienname des großen EiementarschÜlers — mag feiner anbinden, er steckt jeden Gegner ohne Anstrengung unter den Arm unb vermag einen ganzen Schwarm Angreifer übern Hausen zu schieben. Vermißtes« • Frankfurt a. M., 16. März. Der Zoologische Garten hat seinen Thierbestand in diesem Jahr bereits mit über 100 Thieren vermehrt und für das Aquarium sind allein in der letzten Woche mehr als 200 Pfleglinge angc- fommen. Unter den Säugethieren, die kürzlich erworben wurden, sind zu nennen ein schöner weiblicher Leopard, der das seitherige, unverträgliche Weibchen ersitzen foQ; ein einhöckerige- Kameel, zwei verschiedene Arten Nasenbären, Füchse, Wölfe, eine männliche Kropfantilope und zahlreiche kleine Säugethiere, sowie Affen, Papageien rc. Gegen drei Löwen und eine beträchtliche Baarsumme erwarb der Garten ein Paar der seltenen schwarzen Panther, die in den nächsten Tagen eintreffen. Mit ihnen steht die Raubthiergalleric sowohl was Reichhaltigkeit, als auch besonder- wa- Schönheit der Exemplare betrifft, vollendet da. * Bonn, 16. März. Da- Schwurgericht verurtheilte heute nach viertägiger Verhandlung unb nach Vernehmung einer großen Anzahl von Zeugen den Tagelöhner Theod. Aust, der im November v. I«. b,e 17jährige Therese Nolden auf offener Straße „irUhümllch" ermordet hatte, wegen Todtschlags zu 15 Jahren Zuchthaus. Schiffsnachrichten. Hamburg, 16. März. Neueste Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt- Actien Gesellschaft. Postdampfer „Australia" ist am 14. März von Hamburg in Colon angrkommen. Postdampser „Borussia" ist am 15. März von Hamburg via GrimSdy und Havre in St. Thomas angekommen. Postdampser „Teutonia", von Westindien kommend, bat am 15. März, 3 Uhr Nachmittags, von Havre die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Postdampfer „Holsatia" ist am 15. Marz Nachts von Hamburg via Havre nach Westmdien abgegangen. Postdampser „Moravia* ist am 16. März Morgen« von Newyork in Hamburg angekommen. Verehr, Land- mtfc VoUsrvirthschaft. _ , 17 März Ma rkt der icht flut dem heutigen , L kostete: Butter pr Pst». _a 1,00—1,20, Hübnereier 1 6tM 5—6 4, 2 Stück — 4, Jttk pr St. 6-8 A, JMemettc pr St. 3 A, Erbsen nr. ütier 18 X, Zinsen pr. fiter 80 X tauben * pr. Baar 0,70-1 ,uO, Hühner pr. Stück .- 1,00 -1 20, Halmen "r. Sb X 1,20 -1,60, Enten pr. St. < 1.70 dis 2.01, Ochsevftetsch aA/i 62—*6 4. Sud- und Rindfleisch pr. Psd.50—56 -A, Schweine- pr- W- 60-70 X Kaldstettch pr. «fb 50-66 4, Hmnmel* ffeHj pr. Pfd. 40—60 X ÄartDfidn pr 100 Kilo 4,50—6,00 X, »etfefraui pr Stück 4 -10 X Zwiebel' pr. Sentner 10.00-12,00 X, Milch pr. Liter 16 20 4,Enteneier 7 X. «Lr.seeler 11-12 X Wm»sn0 aut den ver Stadt »teste«. Onfetbote. März: 10. Heinrich Biedenkopf, Bahnbrdlrnsteter dabter, mit Kath. Elis. Lang zu Garbenteich. 14 J'aak Simon, Kaufmann tu Kesielftadt, mit Emilte Bär hierlelbst. 14. Johann Daniel Schein- Heimer, Studirender der Thierarznetkunde, mit Katharine Hamarel, beide von Kaiser-lautern. 16. Jacob Arnold, Viehhändler dahier, mit Anna Schmidt hierselbst. 16. vr. Ludwig Wilde m Varl Herzog, pracirscher Arzt dahier, mit Sophie Betty Auguste Kempfs hier selbst. Wpeich tiefe vrrgett. Mörz: 14. Joseph Georges, Kuischer dahier, mit Ernestina von Eiff, geb. Scheuplein, geschiedene Ehefrau von Johannes von Eiff Hierselbst. । »tbOtrtU. März: 9. Dem Premierlieutenant Sylvester Freiherrv.Autmried ein Sohn- 9. Dem Ladlmeister flugust Thierbach ein Sohn, Cito. 9. Dem Fabrikant Wilhelm Haustein ein Sohn. 11. Dem Gärtner Christian Pfeiffer eine Tochter. 14. Dem Eisendreher Wilhelm Hartmann ein Sohn. »estorde««. März: 2. Emil Heinrich Otzwald, 9 Monate alt, Sohn von Taglöhner Heinrich Oßarald dahier. 9. Ludwig Junker, 65 Jahre alt, Schlaffer dahier. 9. Heinrich Hohmeier, 68 Jahre alt, Schneider dahier. 9. Karl Theodor Ludwig Reichel, 1 Jatzr alt, Sohn von Schlosser Jacob Reichel dahier. 10. Emilie Anna Pfeil, 2 Jahre alt, Tochter von Schreinermeister Carl Pfeil dahier. 10. Eckhard Schneidmüller, 8 Jahre alt, Sohn von Johanne- Schneidmüller zu Merlau. 12. Heinrich Schomber, 51 Jahre alt, Ziegeleibesttzer dahier. 12. Emil Henkel, 45 Jahre alt, Taglöhner dahier. 12. Louise Klinkel, 17 Jahre alt, Tochter von Htlf-dremser Philipp Klinkel dahier. 13. Albrecht Donnert, 2 Jahre alt, Sohn von Steinmetz Hermann Donnert von Niedergirmes. 14. Wilhelm Deutter, 19 Jahre alt, Maurer von Stockhausen, Kreis Wetzlar. 14. Anna Margarethe Fischer, geb. Belloff, 45 Jahre alt, Wittwe von Bremser Johannes Fischer dahier. 16. Otto Heinrich von Zangen, 22 Jahre alt, Srcondelieutenant von Darmstadt. Auszug aut -en Kirchenbüchern der Siadt (Siesten. Evangelische Gemeinde. Getraut«. Milttärgemetnde. Den 10. März. HanS Heinrich Hahn, LIceseldwebel, und Auguste Mary Louise Murlfeld, Tochter deS verstorbenen Schneider- Wilhelm Heinrich Murlfeld von Hamburg. •«tauft«. MarkuS gemein de. Den 11. März. Dem Metzgermeifter Konrad Bepler eine Tochter, Marie Lina Minna, geboren den 5. Februar. JohanneSgemeinde. Dm 11. März. Dem BremSwärter Wilhelm Wahl eine Tochter, Elifabrthe Juliane Sophie Margarethe, geboren den 29. Januar. Beerdigt«. Matthäusgemeinde. Den 11. Mörz. Ludwig Schmidt IX., Privatmann, alt 81 Jahre, gestorben den 9. März. Den 16. März Margarethe Fischer, geb. Belloff, Wittwe des Bremsers Johann Fischer, alt 44 Jahre, gestorben den 14. März. Markusgemeinde. Den 15. März. Heinrich Schomber, Ziegeleibesttzer, alt 51 Jahre, starb den 12. März. Lukasgem einde. Den 10. Marz. Konrad Einheuser, Schuhmacher, alt .35 Jahre, starb den 8. März. JohanneSgemeinde. Den 11. März. Heinrich Homeier, Kutscher, alt 68 Jahre, starb den 9. März. Denselben. Ludwig Junker, Maschinenschlosser, alt 65 Jahre, starb den 9. März. Mittlerer Barometerstand bei 0« R. = 744,7 mm. Barometer: Thermometer: Hygrometerstand: „ - 10R. + 20R. Trocken und schön. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. „ + 2<>R. „ + 8°R Trockene Witterung. 116. März, Mm712 Uy. l7. Marz, Mmu. v llm~ min. 740 mm, max. 743 mm min. 740 mm, mai- 748 mm Den Eingang sämmtlicher Neuheiten in den geschmackvollsten LIsiLvrstroLsiL, sowie in Jaquets, Regen- und. Kinder- Mänteln, Capes und Umhängen in reichster Auswahl zeigt ergebenst an 1910 Markt 6 J. Pfeffer Markt 6. Arbeitsdersteigerung. Montag den 19. März l. I , Rachmittag- um 1 Uhr, kommt circa 200 Ifb. Meter reue Gonenpflaster- oirbeit mit Schichtfteinen auf hiesiger Bürgermeisterei zur Versteigerung. Beuern, den 16. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Otto. 2364 Seilgebotenes. CimAmMdeMichl für Knaben und Mädchen empfiehlt in schöner Auswahl und bester Waare [2378 Friedrich Magnus, Weidengaffe 10. 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Lda. zur Einsicht offen. Engel, Gerichtsvollzieher. an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Bekanntmachung. Montag den IS. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisteramt zu Allendorf a. Lda. nachstehend verzeichnete Arbeiten zur Erbauung einer Brücke über die düngen von Pensionärinnen entgegen. Zu sprechen bei bäum- und Birken-Knüppel aus den Anlagen vor dem Friedhof, auf dem Friedhof, am Lutherberg, Lärchen- wäldchen.Anneröder Weg und Schiffen- berget Weg sollen Montag, 19. März 1894, Nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft am Friedhof. Gießen, 17. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2407] Die Hofraithe, Sandgasse 52, soll erboertbeilungshalber freiwillig verkauft werden. Näheres zu erfragen Bahnhofstraße 49 im Hinterhaus 2216] Ein Eestnerlehrltng gesucht. Stadt «aivz. stunden in Gymnasialfächern. Zu er fr. bei der Exped. d Bl. 2356] Abiturient ertheilt Privat auf gefl. Anfragen bei W. Weickhardt, Butzbach. 2350] Wüsche zum Bügeln in und außer dem Hause wird angenommen. __Große Mühlgasse 11. 2408] Ein größerer Acker in der Nähe des Schiffenbergerwegs zu kaufen gesucht von «hristian Pfeiffer, Schrffenbergerweg. Plahmspector von einer bedeutende« deutschen Lebens'Derficherung, welche sehr gut eingeführt ist, bei Aixum, Diüte« und Provifion für Gießen und Umgegend gesucht. Gefl. Offerten unter V. P. 907 an hrliugSstelle gesucht, Kost und LogiS : Hause des Lehrherrn ist Bedingung. Aug. Gabriel jr. in Gießen Telephonanschlüffe 84 u. 88, Bahnanschluß Abendstern b. Kinzenbach-Gietzen. Marmor- (Weiß-) und Hydrant. Grau-Stückkalk. Marmorkalk, Romancement. Hartgebrannte Rufsensteine (im Ringofen gebrannte Klinker). SSr Sänmtliche Ztoffe sind von vorzüglichster Kualität. DWk' Die gemahlenen Producte können ohne vorheriges Löschen verar- SMF' beitet werden und eignen sich für Mauer- und Verputzzwecke ganz Stetetftor? a?, <=- Druck yxib Verlas kW TirAhsffchM Snxdere? (Fr. $hr. Pietsch) Lu Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten Jede Hausfrau mache einen Versuch mit Dr Cremer’s Toiletteseife Pensionat Sublet-Lugrin in Lausanne. Die Vorsteherin dieses Instituts nimmt während ihres hiesigen Aufenthalts bis zum 27. März Anmel- Laden in gut gelegener Straße mit kl. Wohnung auf Mai oder später zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter K. L. 100 an die Exped. d. Bl.[2392 ------ Zuschneiden--- in Damen-Schneiderei lehrt nach der einzig prämiirten Methode der Jetztzeit nach den neuesten Schnitten in kurzer Zeit unter Garantie die alleinige Inhaberin des Systems Chronstez 2368 Marie Fromme, Dmmstraßc 25II. Holzversteigerung in dem : Lützellindener Markwald. Mittwoch den 21. d. Mts. werden aus dei^ Districten Hahnen- kopf und Schanze versteigert: 11 Nadelstämme mit 2,80 fm, 373 Fichtenderbstangen m. 18,435m, 1050 Fichtenreisstangen mit 20,74 lw. Nadelholz: 192 rm Knüppel, hiervon 56 rm von 2,5—3 m Länge, 230 Wellen und 46 rm Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Sandgrube. Gr.-Rechtenbach, 14. März 1894. 2352] Das Bürgermeister-Amt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Röschen bei dem Hinscheiden unseres unvergeßlichen, lieben Söhnchens Richard sagen tiefgefühltesten Dank 236i Lehrer Otto Daab unb Fra«, geb. Schwalm. Bersrod, den 15. März 1894. Samstag den 28. April, Nachmittags 2«/, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die den Heinrich Klei« Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr- 969 — 19 qm Hofraum mit Stall auf dem Asterweg, Flur 1 Nr. 970 — 19 qm Hofraum (Mst- ftfitte) daselbst, Flur 1 Nr. 974 — 75 qm Hofraithe da« selbst, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 16. März 1894. Großh. Ortsgericht Gießen. I A.: Bogt. 2400 2381] Eine Wohnung von drei bis vier Zimmern mit Küche u. Zubeh. auf 15 Mai oder früher gesucht. HaaseusteinL»ogl