E Neigen, »« 8 Jg *«#<, ***- ”X “SäR* 3"»* ungsfesteR SN,ntri •ö.S= sr-Ltz —-----M ÄW ^uren an solch« tantie sorgfältigster blö,9lten Preis« aue. Lchron. Kranke finden oft noch in bin bartnädiflfttn burd) Dr. totdlttW aÄ a. b. Hess, Scrgllraße. 3675 chatistaedt, Zenstraße "12. [3435] itltbfon 36 it liegt, flofitiworati|4ligt rmtfo. BUlkite ijttiv iSxnt 3nimionmftilit Igiten Pauschalpreisen. ijtMImt a. r., Reiltrjir, Iva. cenM»^ togeniij^ / deeWeir* / rt| portetre gtitam, UL an einen folibtn leben. ^16 igblut, $romtnabtnpou8_- mger Mann sucht Stellun- iftliAcr Suthder oder irtffe erbe tn: Walllhor- Suler. ’p firti emps. sich im Masche^ igartenarbjEWji Ä«S%' io fad» lumÜeffcutW Weine eimn womöglich •rn gut eingefübrten tta lto 61,Seo a^ntn hode &: sub.B. S666rid>tcti» WolffS telegraphisches Korrespondenz- Buceau. Berlin, 14. Juni. Dem „Reichsanzeiger" zufolge richtete der Landwirth schaftSminister an sämmtliche land- wirthschaftlichen Central- und Provinzialvereine einen Erlaß deS Inhalts, daß vom Standpunkt des Grundbesitzes der landschaftliche Credit vor dem durch Sparkassen vermittelten unzweifelhaft den Vorzug verdiene. Die bedeutende Inanspruchnahme der Sparkaffen für den Realcredit beweise aber, daß dos Bedürfniß in bestehenden Grnndcreditinstituten nur theilweise Befriedigung finde. ES werde sich darum handeln, daß die in den Sparkassenverwaltungen thätigen Landwirthe die Aufnahme von Bestimmungen betreffs Umwandlung der Sparkassenhypotheken in Amortisation-Hypotheken in den Statuten betreiben und daß von der gewährten Möglichkeit der Aufnahme von Amortisationsdarlehen Seitens der Landbevölkerung möglichst Gebrauch gemacht werde. Die Vereinsvorstände sollen binnen Jahresfrist über ihre Thätigkeit auf diesem Gebiete berichten. Rom, 14. Juni. Nach der „Ag. Stefani" find die beunruhigenden Nachrichten über die Verhältnisse in Sicili e n unbegründet. Die Ausstände in den Schwefeldistricten hatten niemals den Character eines GeneralftrikeS; sie hängen mit dem Sinken des Schwefelpreises zusammen und zeigen eine Abnahme. In Racalmuto nahmen die Strikenden die Arbeit wieder auf. In Grotte bewilligten die Grubenbesitzer die Forderung der Strikenden. In Palma sperrten die Concesfionäre die Gruben wegen der angesichts des Sinkens der Schwefelpreise zu hohen Pachtzinse. Die Gruben- eigenthümer seien geneigt, Zugeständnisse zu machen. Die anderen Gruben bieten nichts Neues; überall herrsche vollständige Ruhe. Depeschen brt Sur ecu „Herold*. Berlin, 14. Juni. Im Auftrage deS Kaisers hat jfich der Flügeladjutant Graf Moltke nach Stendal begeben, um an dem Leichenbegängniß des bei dem Rennen in Hoppegarten verunglückten Lieutenants v. Poncet theilzunehmen und auf den Sarg einen Lorbeerkranz niederzulegen. Berlin, 14. Juni. Der Kaiser hat dem Commandeur des englischen Regiments Royal Dragoons, Oberstlieutenant Tomkinson, eine goldene und dem Rittmeister Mac Mahon eine silberne Cigarrendose überreicht. Dem Premierlieutenant Prinzen v. Teck ist der rothe Adlerorden 1. Klasse verliehen worden. Berlin, 14. Juni. In einigen Blättern ist daS Gerücht verbreitet, daß die Bezirks-Feldwebel und Unteroffiziere alljährlich eine 14tägige Hebung bei den activen ■ Truppen durchmachen müßten. In militärischen Kreisen ist davon nichts bekannt. Dagegen möchte, wie die „Kreuzztg." schreibt, die Nachricht, daß Bajonnette an Stelle der Seitengewehre eingeführt werden sollen, der Wahrheit näher kommen. Berlin, 14. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg." bringt einen Artikel über die Sicherung der Branntweinbrennerei als eines landwirthschaftlichen Nebengewerbe», welche sie im Interesse der.östlichen Provinzen für unbedingt nothwendig erachtet. Das Blatt sagt zu den systematischen Bemühungen einzelner Blätter, nachzuweisen, daß daS preußische Finanzministerium einseitig die zur Verbesserung des jetzigen Branntweinsteuergesetzes gemachten Vorschläge begünstige, da» Schwergewicht in dieser Beziehung liege beim Reiche, nicht beim preußischen Finanzministerium. Berlin, 14. Juni. In einer gestern Abend vom Deutschen Antisemitenbund einberufenen Volksversammlung wurde daS Thema „Socialdemokratie und Bierboykott" diScutirt. Zahlreiche Socialisten und Anarchisten waren an wesend. Der Verlauf der Versammlung war sehr stürmisch. Schließlich wurde eine geharnischte Resolution gegen den Boykott angenommen. Potsdam, 14. Juni. Der König von Schweden ist um 4*/a Uhr hier eingetroffen. Er wurde am Bahnhof vom Kaiser empfangen. Marienburg i. Westpr., 14. Juni. Die frühere Meldung, daß Marienburg auf besonderen Wunsch des Kaiser- Garnison ft adt werden solle, erfährt ihre Bestätigung. Jetzt verlautet, da» Infanterie-Regiment Nr. 18 solle von Osterode (Harz) nach hier verlegt werden. Wien, 14. Juni. Die „Polit. Corresp." meldet auS Petersburg, die Großfürstin Elisabeth Feo- dorowna werde im nächsten Monat nach dem Auslande ab- reiten, um die Prinzessin Alix von Hessen nach Rußland zu bringen. Letztere wird theilS in Petersburg, theil» im Schlöffe JlinSkoje bei Moskau Aufenthalt nehmen. Lemberg, 14. Juni. Da die Cholera in Polen immer festeren Boden gewinnt, werden alle aus Rußland kommenden Reifenden in Szakowa ärztlicher Controlle unterzogen. Da» Gepäck wird dcsinficirt. Budapest, 14. Juni. Unter den Seitens WekerleS den oppositionellen Magnaten gemachten Concefsionen soll sich die Bewilligung der obligatorischen kirchlichen Eheschließung nach der bürgerlichen befinden. Die zweite Berathung deS Ehegesetzes im MagnatenhauS wurde auf nächsten Dienstag anberaumt. Paris, 14. Juni. Falls die Ereigniffe in Marokko einen ernsten Character annehmen, soll eine dritte Division, bestehend auS dem Panzerschiff „Formidable" und zwei Kreuzern, nach Marokko abgehen. Die energischen Maßregeln deS Minister- des Aeußern rufen die größte Befriedigung hervor. Loudon, 14. Juni. Bei Annagh in der Grafschaft Mayo an der Westküste von Irland kenterte heute Nachmittag auS noch unbekannter Ursache ein Passagier- Kämpfer mit einer großen Anzahl Landarbeiter von Achill- Island an Bord. Unter herzzerreißenden ©Centn sind etwa 60 Personen ertrunken. Die Katastrophe trat so plötzlich ein, daß eine Rettung unmöglich war. Petersburg, 14. Juni. Zur Schlichtung von Streitigkeiten unter Offizieren ist ein neues Reglement erlassen worden. Ein Offiziers-Ehrengericht entscheidet, ob ein Duell unvermeidlich ist. Wird ein solches für nothwendig erklärt, so erhält ein Offizier, der daS Duell verweigert, feinen Abschied. Ueber daS Duell unter Offiziere« wird dem KriegSminister Bericht etftartct, welcher im (Sin- verständniß mit dem Juftizminister beim Kaiser die Niederschlagung eines gerichtlichen Verfahrens erbitten kann. Da» Ehrengericht ist befugt, die Ausschließung von Offizieren au» ihrer Mitte wegen mangelnden Ehrgefühls auch dann zu beschließen, wenn die betreffenden Offiziere formell SatiSfactto» gegeben haben. Troppan, 15. Juni. In den Kohlengruben „Johann" und „Franziska" deS Grafen Larifch in Rar »in fände« Nachts mehrere Explofionen infolge schlagender Wetter statt. Em Ingenieur und über 150 Bergleute sind tobt; die Gruben gerieten in Brand, die Venttlatoren find zerstört. Die Bergung der Leichen ist vorläufig unmöglich. Von dem elften deutschen Bundesschießeu. A Mainz, 14. Juni 1894. Während stet- und überall vorhandene Pessimisten dem Schützenfest mit Rücksicht auf die unfreundliche Witterung heute schon ein schlechtes Prognostikon ausstellen und bereits Berechnungen über die Höhe des nach ihrer Ansicht unzweifelhaften Defictts machen, muß man es den lebenslustigen Mainzern nachrühmen, daß ihnen das regnerische Wetter auch noch nicht im Allergeringsten den Muth benommen hat und sie mit einer Ruhe und Sicherheit die letzten Vorbereitungen zu dem Feste treffen, als wenn es keinerlei Zweifel unterworfen wäre, daß der Regengott vor dem Sonntag seine Thätigkeit einstelle und die ankommenden Schützen von einem Hellen, heiteren Himmel begrüßt würden. Das Glück, welches Mainz bei seinen Festen noch immer mit dem Wetter hatte, trägt einen großen Theil zu diesem hoffnungsvollen Vertrauen bei. Die ganzen Arbeiten und Vorbereitungen, die noch zu bewerkstelligen sind, erstrecken sich auf die Decoration des Innern der Stadt, zu deren Fertigstellung gegenwärtig Tausende von Händen in Thätigkeit sind. Die großen Straßenzüge, welche der Festzug passirt, stehen bereits in vollem Schmuck und gewähren mit ihren endlosen Reihen mit Blumen und Kränzen umrankten Flaggenmasten einen prächtigen Anblick. Auf vielen der freien Plätze begrüßen mit frohen Willkommsprüchen künstlerisch ausgeführte Empfangspforten und Triumphbogen die Schützen. Bis zu dem Auf- hiffen der Fahnen und Banner ist auf dem Festplatz selbst Alles vollendet und harret nur der Ankunft der Schützen und Gäste. Neben dem Gabentempel und dem Hauptportal gewahrt die Festhalle nach ihrer jetzigen Fertigstellung einen großartigen Anblick und zwar derart, daß es sich verlohnt, dieselbe etwas näher zu beschreiben. Dieselbe ist ein dretschiffiger Bau von 145 Meter Länge und 37 Meter Breite, das Mittelschiff ist 24 Meter breit und 17 Meter hoch, die beiden Seitenschiffe je 6i/2 Meter breit und 9 Meter hoch. Alles in Allem bietet die Halle Sitzplätze für 4200 Personen. In der Mitte der vorderen Langseite ist ein giebelgekrönter Vorbau, von zwei 27 Meter hohen Thürmen flankirt, vorgelegt, in welchem sich der Haupteingang befindet, bestehend aus einer Vorhalle mit drei weilen Thüröffnungen, darüber die Musik- tribüne. Zu beiden Seiten schließen sich niedere Anbauten an, die Garderoben, Post und Telegraph rc. 2c. enthalten. Ue&er den Dächern dieser Anbauten erheben sich die Flaggen der letzten sechs Feststädte: Berlin, Leipzig, München, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart. Ein Fries, in welchem der deutsche Reichsadler mit den Wappenschildern der Bundesstaaten wechselt, zieht sich unter dem Dachgesims hin. Die Flächen der großen Thürme zeigen zwei Schützen aus dem 17. Jahrhundert mit den Sprüchen darunter: Freunden zum Schutz, Feinden zum Trutz! Blank sei die Wehr! Rein sei die Ehr! Betritt man die Halle durch den Haupteingang, so erblickt man das erhöhte Podium mit der Ehrentafel, in der Mitte die Rednerbühne mit den Büsten des Kaisers und des Großherzogs, überragt von dem Banner des deutschen Schützenbundes. Von der Decke in der Mitte der Halle schwebt die Reichskrone mit dem Reichsbanner darunter, umgeben von den Flaggen der fremden Länder, aus denen Schützen erwartet werden, vor Allem der verbündeten Reiche Oesterreich Ungarn und Italien, ferner der Schweiz, Belgien und Amerika. Die Fenster an den beiden Langseiten des Mittelschiffs sind mit Stoff bespannt, welche eine bleigefaßte Verglasung in grünlichem Ton imitirt. Die beiden großen Fenster an der Stirnseite der Halle haben Glasmalereien, auf der einen Seite die Germania, umgeben von Schildhaltern und den Figuren des Kriegs und des Friedens, auf der anderen Seite die Maguntia, zu den Füßen des Rhein und des Main gelagert. Außer der Festhalle verdient die Schießhalle auf dem Festplatz noch einer besonderen Erwähnung. Dieselbe ist ein offener Hallenbau von 253 Meter Länge und 14 Meter Breite, woran sich an beiden Enden 20 Meter lange, geschlossene Bauten anschließen, welche die Waffendepots, die Büchsen- machereien und die Toiletten enthalten. Zu beiden Seiten des bogenförmigen, mit einer Rheinlandschaft geschmückten Haupteingangs befinden sich zwei Restaurationen. An die Schießhalle schließt sich das Schußfeld an und ist dasselbe eingetheilt in 145 Schießstände und zwar für 4 Jagdscheiben zum Schießen auf laufendes Wild in 60 Meter Entfernung, für 48 Feldscheiben, 5 Feldmeisterscheiben und 9 Feldfeft- fcheiben auf 300 Meter Entfernung, für 60 Standscheiben und 6 Standfestscheiben auf 175 Meter Entfernung und 6 Pistolenscheiben auf 35 Meter Entfernung. Das Schußfeld selbst ist durch umfangreiche Anlagen von Kugelfängen, Hoch- und Seitenblenden nach außen hin abgeschloffen, um die Umgebung gegen ein etwaiges Durchgehen der Kugeln zu sichern. Zum Schluffe sei noch erwähnt, daß der Festplatz und fämmtliche Bauten durch 100 Bogenlampen und 500 Glühlampen eleetrtsch beleuchtet werden. Die Beleuchtungsanlage ist von der Firma Schuckert u. Cie. in Nürnberg ausgeführt. Eocaler tmö ptovittsieHe». Gießen, den 15. Juni 1894. ** Oberhesfischer Geschichtsvereiu. Wie bekannt sein dürste, hat der Oberhessische Geschichtsverein einen Theil des Geländes, in dem das Castrum Alteburg liegt, pachtweise übernommen und zum Zwecke der Erhaltung der Nordseite des Castells einfriedigen laffen. Bis jetzt sind einzelne Theile der Mauer an dieser Stelle blosgelegt, das Uebrige soll im Laufe des Jahres noch ausgegraben werden. Als Beitrag zu den beträchtlichen Kosten, die hierdurch dem Verein erwachsen sind, hat der Herr regierende Graf zu Solms-Laubach in überaus liebenswürdiger Weise dem Verein einen namhaften Betrag zur Verfügung gestellt, wofür dem Herrn Grafen die Dankbarkeit aller Alterthumsfreunde gesichert ist. ** Kirchliche Dienstuachricht. Am 10. April wurde dem Pfarrverwalter Engelhard zu Engelthal, Dec. Vilbel, die kath. Pfarrstelle daselbst Übertragen. ** Schuldieustnachrichteu. Am 8. Mai wurde dem Schulverwalter August Hahn zu Liederbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule daselbst Übertragen,- am 12. Mat wurde der von dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein auf die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wenings präsentirte Schulamtsaspirant Gustav Kauß aus Allmenrod für diese Stelle bestätigt. ** Prozeß Bachrach. Nachdem nach den eingeholten ärztlichen Gutachten sich herausgestellt hat, daß Aron Bachrach von Gießen nicht nur zur Zeit geisteskrank ist, sondern auch bereits zur Zeit der Begehung der ihm zur Last gestellten strafbaren Handlungen sich in einem Zustand krankhafter Störung der Geiftesthätigkeit befunden hat, durch den seine freie Willensbestimmung ausgeschlossen war, hat die Strafkammer Großh. Landgerichts beschlossen, daß das Verfahren gegen Bachrach wegen betrügerischen Vankerotts i und Betrugs einzustellen sei. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: zwei Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Dornheim, Kreis Groß-Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von je 900 Mk. Mit der einen dieser Stellen ist Organistendienst verbunden,- eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leeheim, Kreis Groß. Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mk. - die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Kinzig, Kreis Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mark. Dem Herrn Fürsten zu LöwensteiN'Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grasen zu Erbach-Schönberg ,steht das Präsentationsrecht zu derselben zu- die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gersprenz, Kreis Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mk. Dem Herrn Grafen zu Erbach- Erbach steht das Präsentationsrecht zu derselben zu,- eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der gemeinsamen Musterschule zu Friedberg mit einem Anfangsqehalt von 1100 Mk. jährlich. ** Militärisches. Das bei den Fußtruppen zu verwendende Fahrrad, zu dessen Beschaffung im laufenden Etat über 100 000 Mark als einmalige Ausgabe ausgeworfen sind, ist ein Niederrad mit Rahmengestell, Vorderradbremse und staubfreien Kugellagern. Heber seine Verwendung sind von der Heeresverwaltung folgende vorläufige Grundsätze aufgestellt worden. Auf dem Marsche dienen die Fahrräder zur Verbindung zwischen einzelnen Gliedern der Marschsicherung, bei den Vorposten zur Uebermittelung von Meldungen zwischen einzelnen Gliedern der Vorposten. Im Quartier sind die mit Fahrrädern versehenen Mannschaften zu jeder Art des Ordonanzdienstes zwischen allen Dienststellen, die nicht beständig über Cavallerie - Ordonanzen verfügen, bestimmt. Besonders nützlich erweisen sich die Fahrräder im Relais- und Etappendienst, bei dem sie insbesondere die ohnehin stark in Anspruch genommene Cavallerie wesentlich entlasten. In den großen Festungen haben die Radfahrer den Meldedienst vollständig zu übernehmen und die Cavallerie zu ersetzen. ** Darlehen nach Wunsch besorgen, wie fast täglich in deutschen Blättern zu lesen ist, verschiedene Firmen in Pest. Ein Handwerksmeister brauchte nun 3000 Mark und wandte sich an einen der menschenfreundlichen Herren. Er erhielt bald ein Antwortschreiben, in welchem zu lesen war, daß man ihm das gewünschte Geld besorgen werde, vorher aber möchte er 12 Mark 40 Pfg. einsenden als „Informations- Gebühr". Der Mann sandte die verlangte „Informations- Gebühr" ab und erhielt schon wenige Tage darauf einen weiteren Brief aus Pest mit der erfreulichen Mitthetlung, daß das Geschäft im Gange sei- er habe nur noch 10Mark 20 Pfg. „Stempelgebühr" einzusenden, dann werde der Abschluß sofort erfolgen. Wirklich wurde auch diese Summe noch abgesandt. Die Rückantwort traf wiederum postwendend ein und bestand in einer — Empfangsbescheinigung! — Manche Leute „werden nie alle". ** Von der Witterung. Diejenigen, welche berufen und unberufen für dieses Jahr einen heißen Sommer prophezeiten, warten bis jetzt noch vergeblich auf die Erfüllung ihrer Vorhersage. Die erste Hälfte des Juni hat sich bis jetzt in unserer Gegend recht kühl angelassen. — Bemerkenswerth ist, daß im höchsten Norden Europas schon seit längerer Zeit das schönste Sommerwetter herrscht. So hatte vorgestern früh 8 Uhr bei heiterstem Himmel Christiansund 12 Grad Wärme aufzuweisen, Petersburg 16, Moskau 12 und Haparanda gar 18, während bei uns die Maximaltemperatur schon seit Wochen sich höchstens auf 13—14 Grad erhebt! — In Newyork war der 11. Juni der heißeste Tag, dessen man sich erinnern kann. Die Temperatur stieg auf 90 Grad Fahrenheit im Schatten. Es kamen viele Fälle von Hitzschlag vor. Der Wetterbericht der Deutschen Seewarte verzeichnet schon seit Anfang dieser Woche: Aufklären wahrscheinlich — diese läßt aber immer noch auf sich warten. F. Aus dem Kreise Friedberg, 14. Juni. Der gestrige Viehmarkt zu Friedberg brachte mit die günstigsten Schweinepreise, welche wir seit längerer Zeit erzielten. Ein Nachbar des Einsenders brachte für 10 Stück Ferkel im Alter von 51j2 Wochen 246 Mark, sage und schreibe zwei- hundertsechsundvierzig Mark nach Hause. Ein anderer erzielte für 8 Stück sechs Wochen alter Ferkel netto 200 Mk. Die Dinger sind factisch nicht größer, als daß man eins bequem in die Rocktasche schieben kann. Für drei Monate alte Schweine zahlt man 70 bis 80 Mk. pro Paar und so graöattm weiter in Alter und Preis bis zu 120 Mk. Die Kartoffeln sind billig, daher die Schweine theuer- erstere haben zwar im Preise stark angezogen, das ist aber immer so kurz vor der Zeit, wenn es neue gibt. Die Aussichten hinsichtlich der 1894er Kartoffelernte sind recht gut. — Das naßkalte Wetter, welches nun seit 14 Tagen anhält, äußert sich sehr nachtheilig auf das junge Geflügel, besonders auf dasjenige, welches noch weniger als halbwüchsig ist. Die Thierchen leiden an Ruhr und Rheumatismus und gehen zahlreich zu Grunde. Wer ihnen den Zutritt zu den warmen Kuhställen gestatten kann, sollte dies nicht versäumen, denn dadurch kann er sich manches Stück retten. — An verschiedenen Orten wurde bereits vor acht bis zehn Tagen Heugras gemäht, welches sich als von großer Güte erwies. Das ununterbrochene Regenwetter hat das Futter leider arg verdorben. △ Mainz, 14. Juni. Zum erstmaligen Besuch von Mainz traf heute Nachmittag unter Glockengeläute und Kanonendonner per Schiff von Gernsheim kommend, der Großherzog von Hessen mit seiner jungen Gemahlin hier ein. Bürgermeister Dr. Gaßner war dem jungen Paare bis gegen Weisenau entgegengefahren und fand dorten die erste Begrüßung statt, bei welcher Bürgermeister Dr. Gaßner zum Oberbürgermeister ernannt wurde. Bei der Landung am Ufer fand Empfang durch die Militärbehörde statt, woraus der Großherzog nebst Gefolge unter Vorantritt einer Schwadron Husaren nach dem Bahnhofsplatz fuhr, wo an einer dorten errichteten Ehrenpforte, an welcher die Stadtverordneten nebst einem reizenden Flor junger Damen Stellung genommen hatten, Oberbürgermeister Dr. Gaßner folgende Ansprache au das Großherzogliche Paar richtete: „Eure Königlichen Hoheiten überbringe ich Namens der Stadt Mainz ehrerbietigen Gruß, Willkommen aus vollem Herzen'. Als wir die erfreuliche Kunde von der Verlobung Eurer Königlichen Hoheit, unseres geliebten und verehrten Landesherrn, vernahmen, eilte sich Mainz, jubelnd seine Glückwünsche auszusprechen, und unter denen, die am Vermählungstag Eure Königl. Hoheiten allen Segen auf die neugeschlossene Verbindung herabflehten, standen die Mainzer aufrichtigen Sinnes unter den Vordersten des Hessenlandes. Unsere Dankbarkeit und unsere Freude war daher eine herzliche und wahre, als die Nachricht von der Hierherkunft Ew. König!. Hoheiten zu unS drang. Und der Ehrentag für die Stadt Mainz ist angebrochen: heute haben wir das Glück, unmittelbar, offen und laut unteren bewegten Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Es sind die Gefühle heißen Dankes für den Allerhöchsten Besuch, der Freude Ew. Königlichen Hoheiten begrüßen zu können und unsere Allergnädigste Großherzogin zum ersten Mal bewillkommnen und ihr unsere hohe Verehrung darbringen zu dürfen, — es sind die ehrerbietigsten Segenswünsche für die Zukunft Ew. Königlichen Hoheiten, es ist die rechte Versicherung unserer Aufrichtigkeit und steten Treue, die wir unserem Fürstenhaus halten und fürderhin unwandelbar bewahren werden. Ihre Königlichen Hoheiten unser Großherzog .und die Großherzogin leben hoch, hoch, hoch!" Unter herzlichem Händedruck erwiderte der Großherzog, daß es ihm leider zum längeren Aufenthalt in Mainz an Zeit fehle, daß er aber bald mit feiner Gemahlin für längere Zeit wiederkommen werde. Nach dieser Begrüßung fuhr das Großherzogliche Paar nach dem Palais, gefolgt von einem endlosen Zug der Stadtverordneten und der spalierbildenden Vereine und der gejammten Schuljugend von Mainz, die in Sonntagskleidung, Knaben wie Mädchen, Abzeichen, Fahnen und Blumen tragend, ein reizendes, farbenprächtiges Spalier gebildet hatte. Alle Straßen und Plätze, welche das Großherzogliche Paar passirt hatte, waren auf das Reichste geschmückt und von einer gedrängten Menschenmenge besetzt und allenthalben äußerten sich lebhafte Sympathiekundgebungen. * Frankfurt a. M , 14. Juni. Der Schluß der Frühjahrsrennen zu Frankfurt a. M. findet am nächsten Sonntag, den 17. Juni, Nachmittags 3 Uhr, statt. Auf dem Programm stehen diesmal sieben Nummern, darunter zwei Flach-, zwei Hürden-Rennen und 3 Steeple-Chascs. Alle Rennen werden gut bestritten sein und der Schlußtag den besten Sport des ganzen Frühjahrs bringen. Der „Große Preis von Frankfurt", die bedeutendste Steeple- Chase, welche in ganz Süd- und Westdeutschland gelaufen wird und mit 6000 Mark an Geld und 5 Ehrenpreisen ausgestattet ist, dürfte von 9 Pferden bestritten werden, wie man es bet uns noch nicht gesehen hat. * Hanau, 13. Juni. Ein schreckliches Ende fand gestern das vierjährige Söhnchen des Bijouteriefabrikanten Schüler dahier. Das Kind stürzte beim Spielen im Hofe in ein dort stehendes Gefäß mit kochendem Waschwasser und wurde dermaßen verbrüht, daß es nach zweistündigem qualvollen Leiden starb. * Meiningen, 14. Juni. Ein Hoboist des 32. Regiments hat sich, angeblich weil er nicht befördert worden, heute Nacht mit einem Revolver erschossen. * Berlin, 12. Juni. Ein mißverst andenes Theer- bad versetzte dieser Tage, wie die „Post" erzählt, eine Bade-Anstalt in Aufregung. Ein Herr forderte ein Wannenbad und verschwand in seiner Zelle. Nach etwa einer halben Stunde schreckte ein fürchterliches Läuten den Bademeister aus seiner Ruhe auf. Unheil ahnend stürzt er nach der Zelle, öffnet eilends die Thür und fährt entsetzt zurück. Eine teuflisch anzusehende Erscheinung bringt mit wilden Geberden auf ihn ein, bei näherer Betrachtung ein Mensch von Kopf bis zu Fuß mit Theer beschmiert, der ihm verzweifelt zürnst: „So helfen Sie mir doch - es geht ja nicht wieder ab!" Allmählich klarte sich das Wunder auf. Der Badegast hatte ein ihm ärztlich verordnetes Theerbad nehmen wollen, sich zu diesem Zwecke eine Flasche Theer gekauft und mit ihrem Inhalt den ganzen Körper eingerieben. Dann hatte er sich wohl- gemuth ins Bad gelegt und geglaubt, daß sich nun alles in Wohlgefallen auflöfen würde. Wie groß aber war sein Schrecken, als er nach längerm bangen Harren sich davon überzeugte, daß sich kein Tüpfchen löste. Nun war guter Rath theuer. Man versuchte alles Mögliche, den Unglücklichen von der Theerkruste zu befreien, bearbeitete ihn mit Tüchern >♦ )er Schluß der Früh« l findet am nächst» 3 Uhr, ftatt. Äu[ [ Nummern, darunter mb 3 Steeple-ShastS. ein unb bn ihjahrs bringen. Der ; bedeutendste Suepie- Ostdeutschland gelaus» bkswN-» «--dl», "> t&tr. „.Ift d!« 32. M1' niäu,a",n. ba6icn^ 5lllellil schell 4(6 öodj ’Wn Q.Cf. Ter ■*& t6*‘e ft“’ * Mi S °sSplatz fuhr J*“* W die Stobt? ÖlOT lUnfltt $ i^eisttt Lr. ’ft *« richL idl Samens der Stadt n. ^vollem Herzen' der Verlobung Eurer verehrten LandeSherrn ne Glückwünsche auszu-' Vermähiungstag Eure geschlossene Verbindung richtigen Sinnes unter ^ere Dankbarkeit und t>e und wahre, als die °mgl. Hoheiten zu uni ^adt Mainz ift angt« mittelbar, offen und ^druck zu verleihen, les süi btn Mn- Nniglichrn Hoheiten Mrgnäbigste Groß- mntn und ihr unsere , — es sind die ehr- ukunst Ell>. Königlichen g unserer Ausrichligkeit Zülstenhaus halten und )en. Ihre Königlichen >roßherzogin leben hoch, ick erwiderte der Großen Aufenthalt in Mainz it feiner Gemahlin für biefer Segrßgung fify 118! nonttntm iv tu ^nVWbtobtn mb von Mainz, die in jtn, Abzeichen, Fahnen farbenprächtiges Spalier :ätze, welche das Groß- if das Reichste geschmückt It besetzt und allenthalben zebungen. ff inet Halbdach twa Sadewei^ L°uU"^chdrrM > ftiirzt//^^euD # n W bis i» »er?ell^ .d 'wiede^ • ein ih» Sadegast g dies- unb 0,11M »•1 L°5Z und Rohrwischen, aber ganz umsonst. Ein findiger Kopf verfiel endlich auf ein anderes Mittel: man rieb den Patienten "it Butter ein; doch wiederum blieb der Erfolg aus. Endlich schickte man, keinen andern Ausweg sehend, zur Apotheke, und nun kam die Hülse in Gestalt größerer Mengen von Vaseline, die nach dem Anrathen des kundigen KräutermanneS auf der Haut deS Getheerken verrieben wurde. Und siehe da, eS half. Nachdem der Patient längere Zeit mit der Einreibung gelegen hatte, gelang eS schließlich, wenn auch mit vieler Mühe, die hartnäckige Theer. schicht zu entfernen. * Kine unglückliche Kaiserin. Die Kaiserin Charlotte, die Wittwe des unglücklichen Kaisers Maximilian von Mexico und Schwester deS Königs Leopold von Belgien, ist in ver- gangener Woche 54 Jahre alt geworden. Die Kaiserin wurde geboren zu Laeken am 7. Juni 1840 und vermählte sich am £*• Juli 1857, also 17 Jahre alt, mit dem Erzherzog Ferdinand Maximilian von Oesterreich, dem nachmaligen Kaiser von Mexico. AlSbald nach dem tragischen Ende ihres Gemahls , Ocrftel die bedauernswerthe Wittwe in Geistesgestörtheit und i rco^ntc seitdem zuerst in dem Schlöffe Tervueren unweit von Bcüffel, um nach dem Brande dieses Schlosses das etwa zwei Stunden von Brüssel entfernte Schloß Bouchont zu beziehen, roo sie in völliger Weltabgeschloffenheit ihr Leben zubringt. Wie alljährlich an ihrem Geburtstage empfing die Kaiserin Charlotte auch diesmal den Besuch des Königs und der Königin. Der Zustand der Kranken hat sich aber in letzter Zeit dermaßen verschlimmert, daß sie Niemand mehr erkennt, l'ichl einmal die Königin, für die sie stets eine große Zuneigung an den Tag legte und bei deren Anblick sie oftmals für kurze Zeit ganz vernünftig wurde. In letzter Zeit bekam die Kaiserin im Gegentheil stets einen Tobsuchtsanfall, wenn ihre Schwägerin sie besuchte, und unlängst war die Königin sogar nahe daran, von der Kranken erdroffelt zu werden. Lichtblicke sind jetzt bei der Kaiserin überaus selten geworden. BlS vor Kurzem spielte die Bedauernswerthe noch täglich Clavier und ging in drm herrlichen Schloßpark spazieren- jetzt aber hat sie für beides kein Interesse mehr. Zu dem tiefen, geistigen Umnachtcn hat sich, wahrscheinlich in Folge der in letzter Zeit häufiger auftretenden Tobfuchtsanfälle, eine überaus bedenkliche Abnahme der Körperkräfte gesellt, I öle eine baldige Auflösung der Kranken vorhersehen läßt. I Für die unglückliche Wittwe, der die Kaiserkrone so schweres Derhängniß gebracht hat, würde der Tod nur Erlösung von langem, schwerem Leiden bedeuten. * Aach die sächsischen Spatzen sind „Helle", so versichert ein Dresdener Localblatt, welches folgendes Spatzengeschichtchen erzählt. „Hatte da eine Anzahl Sperlinge ein Stück trockene Semmel gefunden. Alles Hacken und Zerren war umsonst, eS wollte nicht zerfallen. Hierüber großes Gezwitscher, als dessen Ergebniß man beobachten konnte, daß eia Spatz die Semmel auf das Geleise der electrischen Bahn zerrte. Dann flogen die Spatzen allesammt auf die nahestehenden Bäume, auf denen sie ruhig sitzen blieben, immer die Semmel beobachtend. Endlich kam ein clrctrischer Straßenbahnwagen, überfuhr und zermalmte die Semmel. Sofort waren fämmt« liche Spatzen bei der Hand und ließen sich daö fo zertheilte Futter gut schmecken." * Noch find die Tage der Rosen. Mutter: „Wie, Sie wagen eS, in meinem Beisein meine Tochter zu küssen?* — Herr: „Ruhig, noch sind Sie nicht — meine Schwiegermutter * Schneidermeister I. (ärgerlich): „Ihre Rechnung bet mir läuft nun schon daS dritte Jahr unbeglichen, Herr Schwiemel. Sagen Sie mal selbst, was Sie an meiner Stelle thun würden?" — Herr Schwiemel: „Laufen lassen!" * Amerikanisch. In Newyork sind, wie ein dortige- Blatt meldet, Leichenwagen auf der Pferdebahn „mit großem Erfolge und zur Zufriedenheit der Betheiligten" eingesührt worden. Temperatur der Lahn und der Lust nach Reaumur gemessen am 15. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12, Lust 11°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Schrffsnach richten. — Der Postdampfer „SBaeSlanb* der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 13. Juni wohlbehalten in Newyork angekommen. kirchliche Anzeigen der Stabt Gietzen, Evangelische «emeinde. Gottesdienst Sonntag den 17. Juni. 4. Sonntag nach Trinitatis An der Etadtkirwe. VormstiaoS?•/< Ubr: Pfarrer Schiosker Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der MatdäuS» gemeinde. Vormittags 9‘/i Uhr: Pkarrverwalter Dr, Grein. Vormittags 11 Ubr: Kinberkirche. Pkarrverwalter Dr. Grein. In der JohauneSktrche. Vormittags 7»/, Uhr: FrübgotteSdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der LukaSgemeinbe Pfarrer Dingeldey. Vormittags 9'/, Ubr: Pkarrer Dr. Naumann Vormittags 11 Ubr: Kindergotteßdienft für die Johanni-, gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann Katholische Gemeinde. Sonntag den 17. Juni. 5. Sonntag nach Pfingsten- SamStag: Nachmittags um 4', Uhr und AbenbS um 8 Uh, Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenbett zur hl. Beichte; „ um 6i/i Uhr erste hl. Mefle; „ nm 7‘/i Uhr AuStbeilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite 6L Messe; Militärgottesdienst mit Predigt. „ um 9V» Ubr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Sakramenialifche BruderschastSandachi- Gottesdienst in der Synagoge. SamStag, den 16. Juni Vorabend 7” Ubr. Morgens 810 Uhr, Nachmittags 400 Uhr, SabbathauSgang 9’° Uhr Gottesdienst der israelitischen Neligionsgesellschast- Freitag Abend 8 Uhr, SamStag Vormittoch 8 Uhr, Nachmittag 4W Ubr, Sabbathausgang 9" Uhr. ÄnMt direkt au» drr gobrik allo nul erster Hand v von Elten & Keussen, Crefeld, io sedem Maaß zu l'ezirden. Man verlang« Muster mit Angabe bei iBcroünftbten. Siollwerek5 FF i JJgrz^aeao Ueberall käuflich! • Dose - 25 Cacaohepzen-75 Pfennig.• 47^0 In jeder deutschen Familie sollte die „Thierbörse" gehalten werden; denn die „Tbierbörse". welche im 8. 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Reveille. — Von 11 Uhr an: Empfang der Vereine und geladenen Gäste. - U—l Uhr: Frühcoucert auf dem Festplatz. — 2V» Uhr: Festzug. dL 4898 Begrüßungsansprache. — Festrede. — Gesang. — Tanz. — Abends: Fackelrcigen, ausgeführt von 60 Mitgliedern des Turnvereins Lollar, unter Leitung des Kameraden Turnwart H. Schmidt. — Feuerwerk. — Die Musik stellen die Capellen des 2. Gr. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 116 „Kaiser Wilhelm II und des Hess. Jäger-Bataillons Nr. 11. «4«Mit6fartadttiche° »erskheoe tz°skai-ii,lieber tz-ben frei» Eintritt unb freie« e einen Unser frahiin t Sommers Mu 4 herrliche c 7-d°n L im qq rn^zukehr Etlicher $ fM von r * |U mei bi' r^bi 77 fra^ 7«i8 ta ( dessen, m »äfllg 2"ni^ n °"-a St A. Holterhoff Söhne 20 SelterSweg 20. Größte Auswahl und billigste Preise in aer* Unterzeugen -TWS für Damen, Herren und Kinder (für die wärmere Jahreszeit). 4754 Bekanntmachung. Das Wasser im Schoorgraben von der Theilungsschleuße über die Westanlage wird wegen Vornahme von Arbeiten an demselben von Dienstag den 19. dss. Mts. bis auf Weiteres abgestellt. 5024 Gießen, 14. Juni 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Bekanntmachung. Die im hiesigen Schlachthaus in der Zeit vom 1. Juli 1894 bis dahin 1896 sich ergebenden Schweins borsten sollen Mittwoch den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr im Bürgermeisterei - Gebäude — Zimmer Nr. 15 — öffentlich unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen vergeben werden. Gießen, den 14. Juni 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 5009_______Gnauth.________L_ Samstag den 16. Juni d. Js., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 1 Wagen, 1 Pferd, 6 Oelgemälde, 3 vollst. Betten, 1 Billard, 1 goldene u. 1 silberne Taschenuhr, Schmuck- fachen u. verschiedenes Möbel. 5018 Born, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Montag de«18. Junid.J., Raihm. 3 Uhr? versteigere ich in Biekers Saal dahier, Neustadt 55, gegen Baarzahlung: 1 große Ladentheke, dreiiheilig mit urr diversen Mehl-, Salz- und anderen Kästen und 1 Schreibpultchen, 3 große Regale mit 110 Schubkasten, sämmi- lich mit Blechdeckel versehen und einige kleinere Gestelle. 1 Wenham-Lampe I. Nr 1, 1 Zuckeimüble mit 2 Kasten, Ladentheke und Regale sind von Eichenholz rmd alles roch neu. D'e Versteigerung findet bestimmt statt. 5017 Born, Gerichtsvollzieher. Montag den 18. Juni 1894 Nach mittags 2 Uhr zu Gießen Bleichstr. Nr. 5 versteigere ick im Au'trage der Verwaltung des Nachlasses des daselbst v rlebten Schriststellers Herrn Lucy, öffentlich gegen Baarzahlung: 2 Ueberzieher, mehrere Anzüge, 1 Frack, 1 schwarzen Rock und sonst. Herren- kleider: Unterhosenu. Jacken, Strümpfe, Stiefel, Schuhe, Hemden, Kragen, Manschetten, 1 Reisedecke, 1 Reiseshawl, 1 Reisekoffer, 1 Schließkorb, 1 Cylinder- uhr, 1 Spiritus-Apparat, dioerse Manu- scripte, franz, u. engl- Bücher, 6 Bde. Shakespeare u. s w. Versteigerung bestimmt. Engel, 5020 Gerichtsvollzieher. Aeitgebotenes. Cale-Conditorei Bettler. Gefrorenes vorzüglicher Qualität in verschiedenen Sorten stets vorräthig. ßdjt Dilftntt und Miiitlhem Kiel. Berliner Weißbier. Garten. 4078 Garten. Aprikosen - Marmelade per Pfund 40 Pfg. 4966 P h. Herrmann , _________________Seltersweg 33._______ Lauterbacher Bier aus der Brauerei KrömmNbein verkauft in Flaschen 5012 Hch. Bellof I., ______________Alice stratze 20. Wie neu wird Jeder mit Bechtel« Lalmiak-Gall-Seife gewaschene Stoff jeden Gewebes und Farbe, vorräthig in 1 Pfo -Pack. zu 40 Pfg. bei 257? Benner & Krumm. Gute Kartoffeln | verkauft W. 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Unsere Mitglieder und deren Freunde, welche Sonntag früh 5,25 mit nach Mainz wollen und KahrpreiSermätzi- gu«g wünschen, werden gebeten, sich bei unserm Oberschützenmeister, Herrn Carl Brück, bis längstens TamStag Mittag 2 Uhr anzumelden. 5013 Der Vorstand. MchMg! --» L* «M«* 9 y. — Meine Tochter hatte vor ca. 6 Jahren einen ganz entsetzlichen Ausschlag auf den Kopf. Derselbe verbreitete einen schrecklichen Geruch und näßte und eiterte fürchterlich. 4631 Nachdem alle ärztliche Hülfe nichts genutzt hatte, erklärte mir ein Arzt, die Kopfhaut müsse abgezogen werden, das Kind müsse ins Hospital und die Heilung würde ein ganzes Jahr dauern- Ich konnte mich nicht dazu entschließen, wandte mich daber an Herrn Dr. med. Volbedlng. homöopathischen Arzt io Düsseldorf und zu meiner größten Freude wurde das Kind durch genannten Herrn in der kurzen Zeit von 3 Wochen gänzlich von den entsetzlichen Leiden hergestellt und zwar nur durch Etnnehmen von Arzneien. Da meine Tochter bis heute vollständig von dem Uebel befreit geblieben ist, so statte ich Herrn Dr- med. Volbeding hierdurch meinen öffentlichen Dank ab- Frau Grünther, Neuß am Rhein, Hymgasse 13. Clavier- empfiehlt sich ,337s L. Hermon« «an«r stimmen Kirchstr. 2, III QDDDDDDDDDDDODDDDOODOOj Q — - - Parterre-Wohnung in schöner Lage; 6 Zimmer mit entsprechendem Zubehör, falls große Räume, auch 5 Piöcen ausreichend, per 1. October er. 5U michkll gesucht. Schriftliche Offerten mit Preisangabe und genauer Bezeichnung der Wohnräume und sonstigem Zugehör, unter Z. 70 an die Expedition dieses Blattes erbeten. 4605 CSttittnn “nb St ah lb ad °mMrr Luftkurort SVIl-lkl-W Mpinlttim a- b Bergstr Billigste «neipp'sche «ue. VTvrv'tyy Mlvyrim anstatt, sür alle Krankheiten. Behandlung und Kurmittel genau nach Kneipps Vorschrift. Aerztl-Rath aucb brtefl für Jt 1.20. Briefm. d. den Kurarzt Dr. RuderShausen. 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