^rthraa ^ngen. WsZ gr-Z? S*Ü«ernn- S^5 Cftantny y >w“,Vlaw»' »es W^ttinstr. 7. Lh7'"^r E^abnhMrahk ¥6.185 ’isä? ®yiimmenTimb :rmL6, ApE zu WT, Jöt8oiQTtfHrg§e 10. Ä~CÄ Pattern »« allem 8i*Hr " I« verwi't-e«. k, vfttMla-t 8». ^Wohnung, Mtz» T ßubwlfliftro^t, ptt ihrn. 3lät|trt8 btl binhl, Nmstadi 23. «t Stock mit Zubehör alsbald zu vennitthea. zer, Südanlo« A. ißcrc unb eine kltim lerhausr ju vrmltth.u Kr-L, SklierSwe». v. 4 .Hlmmern, 1. St-, und allen Bequemllchk., Marburgerstraße A. stock: d refp. 4 Zimmer quem einger., in freier, 1. April zu vermieHm. , neben Steins Garten- Kaste 39: schöne Nauck allem Zubehör an l. April ju DtrnMen. e. m Stock, 6 Zimmer, ibeh-, ist pr. VM i iu vermiethen- 1' Asteweg^. «"LKK. ••I8|US$U- S7SS*”“ M irif zu vermletW- LkE irteäiw^Ä? '7 mr*lL ag^S- : * *** Ä?Os vSss. age «r. 29 ist bie , EeguemWeiim und znEen. lag, Nordanlatze A Logis, b-ö Zimmer, te zu vemtethen. d, Bahnhoiftroße 10-, sstraße 32: mittler« $ 8 Zimmern, Badeztm. lpril zu vermiethen- otstroße 26., Nr. 39 2er »ietzcner Artiger erschemt täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamlklenvkäiler werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. 1894 Freitag den 16. Februar Erstes Blatt. Gießener Anzeiger Kenerat-Itnzeiger. Vierteljähriger Abonaemenlspreis z 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogerr 2 Mark 50 Pfg. Redaction. Expedition iinb Druckerei: KckutNraße 2lr.7. Fernsprecher 51. Zlints- ui,d Jlnjciacblatt für den Kreis (ßiefjen. chraltsbeifage: chießener Kamilienbtätter. Amtlicher Theel den licht schrift Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correipondenz-Bureau. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. anderen Gebieten als auf denen der Justiz und des Ausnahmezustandes unternommen werden, wobei der Erfolg allerdings noch immer fraglich bleibt, es werden solche scheußliche Thaten von Zeit zu Zeit doch immer wieder ins Werk gesetzt werden. Natürlich bleibt aber trotzdem die Verpflichtung für alle Regierungen bestehen, den anarchistischen Mordgesellen consequent nachzuspüren und mit ihnen, auch wenn sie bei dem bloßen Versuche eines Verbrechens gegen die Gesammtheit ertappt worden sind, mit jener Strenge zu verfahren, welche gegenüber dem zur Bestie gewordenen menschlichen Individuum allein am Platze ist. Die einzelne Regierung kann jedoch nur dann mit einiger Aussicht auf Erfolg an die Bekämpfung der anarchistischen Gefahr gehen — soweit jene überhaupt im Rahmen der Möglichkeit liegt — wenn sie hierbei von der öffentlichen Meinung des Landes einmüthig und rückhaltlos unterstützt wird. Grade in Frankreich läßt diese Einmüthig« keit noch sehr zu wünschen übrig, haben sich doch die socia- listischen und sogar einige bürgerlich-radicale Blätter von Paris nicht eutblödet, Vaillant als Märtyrer zu verherrlichen und seine Hinrichtung als eine Schmach für Staat und Gesellschaft hinzustellen — da kann man sich nicht wundern, wenn den anarchistischen Verschwörern stets von Neuem der Kamm schwillt! Vielleicht wird darum das Attentat im Terminus-Hotel wenigstens das eine Gute haben, daß eS den sich in der öffentlichen Meinung Frankreichs noch immer bemerklich machenden sentimentalen Anwandlungen zu Gunsten der Anarchisten nunmehr das verdiente Ende bereitet. Das jüngste anarchistische Verbrechen in Paris. Nur zu rasch haben die Pariser Anarchisten ihre Drohung, die Hinrichtung ihres Gesinnungsgenossen Vaillant „rächen" -u wollen, wahr gemacht, denn unstreitig bedeutet die im Terminus-Hotel zu Paris stattgefundenc Bombenexplosion die Antwort aus den anarchistilchen Reihen auf die Justisicirung Vaillants. Zwar hieß es ursprünglich, die Explosion sei von einem entlaßenen Kellner des genannten Hotels ins Werk gesetzt worden, sodaß eS sich bei der Affaire also lediglich um einen persönlichen Racheact handeln würde, indeffen hat es sich sehr bald hcrausgestellt, daß die Katastrophe im Terminus-Hotel ein Werk der Anarchisten ist. Der muthmaßliche Attentäter selbst, der angeblich Le Breton heißt, hat bereits zugestanden, daß er der anarchistischen Verschwörergesellschaft angehört und daß er durch seine That Vaillant habe rächen wollen. Im Uebrigeu weichen die Angaben über die Einzelheiten des Vorganges noch von einander ab, es dürfte darum erst die gerichtliche Untersuchung volle Klarheit in den Sachverhalt bringen. Was die Wirkungen der Explosion anbelangt, so wurde ein an dem Thatorte gerade vorübergehender Arbeiter durch die bis auf die Straße geschleuderten Bombenstücke getödtet und über 20 andere Personen erhielten Verletzungen, außerdem verwundete der angebliche Le Breton auf seiner versuchten Flucht noch drei Menschen durch Revolverschüffe. Die hervorgerufenen materiellen Beschädigungen stellen sich dagegen als verhältnißmäßig geringfügige dar. Wie übrigens weitere Pariser Meldungen besagen, ist der Zustand der bei der Katastrophe Verwundeten, auch der Schwerverwundeten, nicht gefahrdrohend. Zunächst beweist nun diese neueste Frevelthat der Panier Dynamitarden, daß die drakonischen außerordentlichen Gesetze, welche in Frankreich als unmittelbare Folge des Vaillant'schen Attentats in der Deputirtenkammer gegen die Anarchisten erlassen worden sind, die unheimliche Verbrecherbande nicht im Mindesten einzuschüchtern vermocht haben. Wenn man sich vielleicht auf Seilen der französischen Regierung wie in parlamentarischen Kreisen von den neuen Maßnahmen eine Eindämmung der anarchistischen Gefahr versprach, so bekundet eben der Vorfall im Terminus-Hotel das Eitele einer solchen Hoffnung. 'Freilich spricht sich die gesammte Pariser Preffe, einschließlich der ultraradicalen und socialistischen Organe, mit Schärfe und Entrüstung gegen das jüngste Bomben- attentat aus und speciell die gemäßigt-republikanischen Blätter verlangen schon wieder neue und womöglich noch strengere Ausnahme-Gesetze gegen das anarchistische Unwesen, aber es .zeigt sich immer mehr, daß auch die peinlichsten Ausnahmegesetze diese sociale Giftpflanze der modernsten Zeit nicht in hren Wurzeln zu treffen vermögen. Der Versuch einer Berlin, 14. Februar. Der „Reichsanzeiger" veröffent- einleitendenallgemeinenTheilderDenk- zu dem deutsch russischen Handelsver- Darin heißt es: Bei Prüfung des russischen Vor- Deutscher Reichstag. 49. Sitzung. Mittwoch den 14. Februar 1894. Die zweite Berathung der vom Zentrum und Freisinnigen beantragten Gesetzentwürfe belr. Abänderung des Wahlgesetzes wird bet der Bestimmung sortgesetzt, wonach die Abgabe der Stimmzettel in amtlich abgestempelten Couverts erfolgen soll. Abg. v. Heeremann (Ctr.) betont das Erforderniß, die Stimmabgabe zu einer wirklich geheimen zu machen. Sonst komme die wahre Gesinnung des Wählers nicht zu ^aae, man erfahre nicht die wahre Stimmung des DolkeS und schädige das Gefühl für Recht und Billigkeit. Die bisherigen Bestimmungen sicherten das gehettne Wahlrecht nicht. Es sei so viel vorgekommen, um ein künstliches Wahlergebniß herbeizuführen, daß es so nicht weiter gehen könne. Durch Verschiedenheit der Größe, Dicke u. s. w. der Wahlzettel habe man versucht, dieselbe kenntlich zu machen; auch sonst seien die Wähler controltrt worden Das schaffe Erbitterung, die den Social- demokrcüen ^u arbfen (ntl.) hat dieselben Erfahrungen wie der Vorredner gemacht und theilt besten Empfindungen. Für Abgabe der Stimmzettel in Couverts habe er sich schon vor zwei Jahren ausgesprochen. Er werde mit seinen Freunden für die vor- geschlagene Bestimmung stimmen. 8 w Aba Rickert (frf. Der.) freut fich über diese Zustimmung, legt aber das Hauptgewicht darauf, daß dem Wähler Gelegenheit gegeben werde, einen Augenblick unbewacht zu fein, um bie etwa empfangenen Stimmzettel nach seinem Belieben zu gebrauchen. P Die Bestimmung über die Stimmabgabe in Couverts wird gegen die Stimmen der Rechten angenommen. Die beantragten Entwürfe ordnen feiner an, daß den Wähler Gelegenheit gegeben wird, an einem Nebentisch unbeachtet den Bettel in das Couvert zu legen. .. „ . ,. . . Abg Basfermann (ntL): ES werde auf bem Vanbe schwierig sein, solche Einrichtungen in den Wahllocalen zu treffen. In ben großen Stäbten aber werde namentlich in ben Stunden großen Andrangs zum Wahllocal die Vorschrift nahezu undurchfuhrbar sein. Einzelne Wähler würden aus Ungeschicklichkeit, andere aus Chicane sich sehr lange in dem Jsolirraume aufhalten. Dagegen würde man nur mit Strafbestimmungen vorgehen können und das wäre doch auch bedenklich. Auch ohne Jsolirraum werde es dem Wähler möalick fein einen ihm aufgebrungenen Zettel zu vertauschen. Abg vr v Marguarbfen (natl.) spricht gleichfalls gegen di-se Bestimmung, burch deren Einführung fich die Wahlanfechtungen erst r^t häufen würden. Man möge es erst mit bem Couvert allein oerfutben. (M. Der.). Mit bem Couvert allein mache man bi-Sache fchlimmer als sie ist Legt der Wähler ben Zettel im Wahllocal in daS Couvert, so wird er conttolirt; verläßt er er ft das Wahllocal, so wird das Wahlgeschaft erst recht aufgehalten. Hhne jsolirraum bat das ganze Gesetz keinen Zweck. Aba Au7r (Soc.) erblickt gleichfalls in einer Streichung der fraglichm Bestimmung eine Verschlechterung des bestehmben Zustandes. ber (6tr ) erinnert baran, daß in Württemberg in früheren Sabren bie Regierung sttbst einmal eine Wahlreform mi Jfolirraum vorgefchlagen habe, bie aber vom ßanbtage abgelehnt rol‘%ba Lenzmann (frf. VolkSp.) legt gleichfalls auf bm Jfolirraum das entscheidende Gewicht. Man könne doch nicht mit besonders rabiaten Wählern rechnen und bie Gesetzgebung mit Rücksicht auf vi.t, fei sogar schon einmal vorgekommen, daß ein ÜLÄÄS- mit der «amen Wahlurne durchging und dntz man binter ihm verlaufen mußte, um fie ihm wieder abzunebmen. Die Bestimmung über den Jsolirraum wird fchlteglich gegen die Sttmmen der Nattonalliberalen, Conservattven und Reichspartei angenommeNw^d Antrag des Abg. Casl-lrnann (srs. Volttp.) zugelasten werden." Dagegen werden abgelehnt: ein Antrag Lenzmann (frs.VolkSv.), wonach die Stimmzettel, deren Größe ober Gewicht von ben amtlich festgestellten Gewichts- oder Größenbestimmungen erkennbar abweichen, ungültig sein sollen, sowie ein Antrag Bassermann (natl.), wonach alle Stimmzettel für ungültig erklärt werden sollen, welche nicht von weißem Papier sind. . Der Rest des Gesetzentwurfs wird unverändert in der beantragten Fassung angenommen. ... .. . _ . Es folgt erste Berathung deS vom Abg. Schroder (frf. D-r.) beantragten Gesetzentwurfs, durch welchen das Handelsgesetz dm:ch folgende Bestimmung ergänzt werden soll: „Die KunbigwngSfiift muß für Principal und Handlungsgehilfen gleich sein. Entgegen- stehenbe Vereinbarungen sind nichtig. Beim Abgang können die .fianblungSbtener ein Zeugniß über Art unb Dauer ihrer Beschäftigung forbern. Auf Verlangen berfelben ist baS Zeugniß auch auf Führung und Leistungen auszudehnen." Abg. Schröder (frf. Der.) weist auf die wachsende -tenbeni einer Verkürzung der Kündigungsfrist, namentlich für weibliche Handlungsgehilfen hin. Die Festsitzung einer NormalkundigungS- frift wäre angesichts dieser Tendenz wünschenswerth, würde av-r eine zweischneidige Waffe sein, denn sie würde unter Umständen einen Gehülfen verhindern, vor Eintritt in eine rhm vielleicht zu einem bestimmten Termin bereits zugesicherte Stelle noch vorübergehend aushilfsweise eine andere Stelle anzunehmen. Abg. Singer (Soc.) stimmt dem Anträge zu, bedauert aber, baß Schröber nicht eine Minimalkünbigungsfrist beantrage. 3« Zeit seien die Handlungsgehilfen geradezu vogelfrei. Er werde bei der zweiten Lefung beantragen, daß eine kürzere als vierwöchige Frist ausgeschlossen werde. Vielfach erlegten die Prinzipale den G^ Hilfen eine 6 wöchige Kündigungsfrist auf, behielten sich aber selbst die Kündigung per sofort und ohne Angabe von Gründen vor. Abg. Träger (frf. Vlksp.) widerspricht dem in der Presse gegen ben Antrag erhobenen Einwanb, baß ber Antrag. ettren Eingriff in bie Vertragsfreibett bedeute, denn in Wirklichkeit besitze d-r Gehilfe gegenüber bem Prinzipal vermöge seiner öconomlschen Lag- kaum noch Vertragsfreiheit. , _ Abg. Spahn (Ctr.). ES lasse fich nicht wohl für alle Zweige eine gleiche Frist festsetzen aber bie vertraglichen Abmachungen müßten allerbiogs für belbe Thnle gleich sein. Auch wäre! eS wichtig, daß eine Kündigung nur immer zum 1. eines Monats stattfinde. Abgg. Bassermann (n.-l.), v. Buchka (cons) und Klemm (Ref.-P.) sprechen für ben Antrag Schröber, event. auch für ben angekündigten Antrag Singer. Hierauf wird in bie zweite Lesung eingetreten, nach abermaliger Begrünbung seines Antrags burch Abg. Schröber aber Vertagung beschlossen. — Morgen Postetat. trage. Darin geigt es: 2oet ipruyung uc» schlages, Handelsvertragsverhandlungen mit Deutschland ein» zuleiten, kam es darauf an, ein klares Bild zu gewinnen, wie die Gewährung der Meistbegünstigung an die Boden- erzeugniffe Rußlands auf unsere Volkswirthschast wirken, würde. Was'die differentielle Behandlung des russischen Getreides an- lanae, so sei es in hohem Maße zweifelhaft, ob dieselbe, wenn sie auch zur Zeit sichergestellt sei, auf längere Zett sich mit gleichem Erfolge würde durchführen lassen, namentlich tm Falle der Ausdehnung des Müllereigewerbes in den weistbr- günstigten Nachbarländern. Aber selbst wenn dies zolltechnisch möglich wäre, würde doch der deutschen Landwirth- schaft daraus kein Nutzen erwachsen, weil die Annahme, daß das Fernhalten des russischen Getreides den Preis der deutschen Bodenerzeugniffe günstig zu beeinflussen geeignet set, nach den Erfahrungen der letzten J°h^e nicht zutrenend i-i. Die Denkschrift weist nach, daß die ruisische Getreideausfuhr bezüglich der von ihr zu erzielenden Preise ledtgltch von btx jeweiligen Lage des Weltmarktes abhängig sei. Rußlands überwiegende Stellung bezüglich der Getreideversorgung Deutschlands wurde seit 1892 erschüttert, Rußland größten- theils durch concurrtrende ProductionSländer ersetzt. Rußland war daher genöthigt, als es 1893 über einen Ernteüberschuß verfügte, für sein Getreide neue Absatzgebiete zu niedrigen Preisen aufzusuchen. In der durch die Unzugänglichkeit des hauptsächlichsten Absatzgebietes für russisches Getreide hervorgerufenen Mmderwerthigkeit des letzteren auf bem Weltmarkt sei eine der Ursachen zu erblicken für den Preisrückgang der Brodsrüchte, der die Landwirtbschaft aller Getreide prodnct- renden Länder bedrückt. Wollte daher Deutschland die Bodenerzeugnisse Rußlands andauernd differentiell behandeln, so würde die deutsche Landwirthschaft daraus keinen Nutzen ziehen, der deutsche Markt würde dann statt m l russischem Getreide mit Getreide der meistbegünstigten Concurrenzländer versorgt werden und zwar zu Weltmarktpreisen, die durch das anderweit Absatz suchende russische ^etre^de fortgesetzt beeinflußt weiden. Die deutsche Landwtrchschaft habe schon Bekanntmachung, betreffend Lehr-Cursur für Anlage und Prüfung von Blitzableitern. Wir machen darauf aufmerksam, daß auch in diesem Jahre an der Electrotechnischen Lehr- und Untersuchungs- Anstalt des Physikalischen Vereins zu Frankfurt a. M. em Cursus über Anlage und Prüfung von Blitzableitern statt- findet. Der Unterricht findet in der Woche vom 12. auf 17. März l. I. täglich von 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr statt. Das Honorar beträgt 30 Gießen, am 14. Februar 1894. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. (5flgern. Bekanntmachung, betreffend die Erwerbung des zum Umbau und zur Erweite- rung des Bahnhofs Gießen erforderlichen Geländes. Es wird hiermit zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, daß, nachdem eine Einigung in der zu diesem Zweck bestimm- ten Frist nicht stattgefunden hat, von der Local - Commission die nachstehend verzeichneten Herren zu Sachverständigen ernannt worden sind: 1. Gutsbesitzer Schlenke, Hardthof bet Gießen, 2. Makler Ludwig Kauf zu Gießen, 3. Stadtverordneter Ludwig Flett zu Gießen. Gießen, 15. Februar 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Melior. wirks-m-n Sümpfung »naxW muß auf ganz | Ä *■—" *"•' c'"r*" •-*'»«’’"«« angenommen werben, bapln at&nbert werben fall, baf) .bie um 7 U6r bereits Im Wahllocal anroeftnben Wähler noch zur Stimmabgabe gegenwärtig, vor der Einräumung der Meistbegünstigung an Rußland nur mit dem Zollschutz des deutschen Vertragstarifs zu rechnen, die Sätze des letzteren wären schon jetzt auch für die thaisächlichen Zolleinnahmen des Reiches in der Hauptsache maßgebend. Während also die Gewährung der Meistbegünstigung an Rußland ohne Schädigung der deutschen Landwirthschaft erfolgen könne, sprächen die Interessen der deutschen Industrie, des Handels und der Schifffahrt zwingend für eine Verständigung mit Rußland. Bayreuth, 14. Februar. Ein aus Kairo in Villa Wahnsried angekommenes Telegramm bezeichnet als Ursache des Todes Hans von Bülows Herzschlag. Bülows Tochter Isolde ist heute nach Kairo abgereist. Die Leiche wird nicht nach Deutschland gebracht. Prag, 14. Februar. O mladinistenprozeß. Der Staatsanwalt beantragt, 14 Angeklagte wegen Hochverrats, 40 wegen Ruhestörungs-Verbrechen und die übrigen wegen Geheimbündelet zu verurtheilen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 14. Februar. In der B ud get commissi on des Reichstags theilte der Kriegsminister mit, daß man die Verproviantirung der Truppen bei den Manövern durch die Magazinverwaltung wieder aufheben wolle. Berlin, 14. Februar. Der Bundesrath wird in seiner morgigen Sitzung voraussichtlich über den deutsch- -russtschen Handelsvertrag beschließen. Die einstimmige Annahme gilt als gesichert. — Nach dem „Berl. Tagebl." ist die Meldung, daß das Staatsmtnisterium der Aushebung der Staffeltarife bereits zugestimmt hat, unrichtig, da die diesbezüglichen Verhandlungen noch nicht abgeschloffen sind. Die bayerischen Delegirten sind behufs Einholung neuer Instructionen nach München zurückgekehrt und werden morgen wieder hier eintreffen. — Nach der „National- zeitung" hat das Staatsministerium nunmehr beschlossen, in Berücksichtigung der aus den westlichen Provinzen und Süddeutschland geltend gemachten Beschwerden, auf die Staffcl- tarife zu verzichten. — Auf der Tagesordnung der morgigen Bundesrathssitzung steht außer dem Handelsvertrag ein Gesetzentwurf über Sparkassen für Elsaß Lothringen, die Beschlüffe des Reichstages zum Gesetz über den Unterstützungswohnsitz und eine Reihe Petitionen. Berlin, 14. Februar. Im preußischen Abgeordnetenhause wurde heute die Etatsberathung fortgesetzt. Beim Etat des Ministeriums des Auswärtigen wurde die Gehaltszulage für den Gesandten in Stuttgart gestrichen. Der Etat der Münzverwaltung wurde von den Agrariern zu einer längeren Debatte über den Bimetallismus ausgenutzt. Der Etat der Stgatsarchive fand eine debattenlose Erledigung. Morgen Justizetat. Berlin, 14. Februar. Beim gestrigen parlamentarischen Diner, welches der Ministerpräsident Graf Eulenburg gegeben hat, blieb der Kaiser von 7 Uhr Abends bis 123/4 Uhr Nachts. Nach Aufhebung der Tafel wurden Gruppen gebildet und der Kaiser zog sich mit einem Theil der Gesellschaft in eine besondere Gruppe zurück. Hier wurden verschiedene Thematas angeschlagen, auch Politik berührt. Der Kaiser trug seine Ansicht über die Idee vor, ein allgemeines Canalnetz über ganz Deutschland auszudehnen, stützte dieselbe mit statistischen Angaben und leitete für die Zukunft aus der Verwirklichung dieser Idee die Berechtigung her, die Staffeltarife entbehrlich zu machen. In diesem Zusammenhang wurden Gründe und Gegengründe bezüglich der Aushebung der Staffeltarife vorgetragen. BreSIau, 14. Februar. Die Tiesbausohle aus der Ober- .schlesischen „Cleophasgrube" ist infolge des Platzens eines Rohres bei der Wasserhaltungsmaschine ersoffen. Das Wasser steigt rapide. Wien, 14. Februar. Die Polizei hat Vorkehrungen getroffen, um die nach den Arbeitslosen-Versammlungen üblichen Straßenaufzüge zu verhindern, da hierbei meistens Personen betheiligt sind, die dem Arbeiterstande überhaupt nicht angehören. Paris, 14. Februar. Der gestrige Ministerrath beschäftigte sich mit dem Breton'schen Attentat. Wie es heißt, sollen dabei auch die Kundgebungen auf dem Grabe Vaillants erörtert worden sein. Man beabsichtigt, solche Kundgebungen für die Zukunft zu verbieten. Die bei dem Attentat Verletzten sind auf dem Wege der Besserung, sodaß alle gerettet werden dürften. Der Polizist Poisson befindet sich ebenfalls außer Lebensgefahr. Auch die andern bei der Verhaftung Bretons beteiligten Polizisten dürften decorirt werden. — Das Cafü im Hotel Terminus ist wieder eröffnet worden. ’— Beim Verhör vor dem Untersuchungsrichter leugnete der Attentäter Bretyn zu heißen und gab mehrere wahrscheinlich falsche Namen an. Paris, 14. Februar. Man hofft, alle beim Bornben- Attentat imTerminus-Hotel verletzten Personen zu retten. Polizeiagent Prisson, der bekanntlich durch seine Geistesgegenwart Lebretons Verhaftung erwirkte, befindet sich außer Lebensgefahr. Nachdem im gestrigen Ministerrath Prisson für sein energisches Vorgehen das Kreuz der Ehrenlegion zuerkannt war, heftete Polizeipräfcct Lepine dem Verwundeten selbst das Kreuz auf die Brust und überbrachte der Frau Lesselben 500 Frcs. Pflegegeld. Paris, 14. Februar. Die Identität des Attentäters vom Cafe Terminus ist trotz der eifrigsten Nachforschungen der Polizei noch nicht festgestellt. In dem Hemd und dem Unterbeinkleid des angeblichen Breton befinden sich die Initialen Vaillants „A. V." eingezeichnet. Erkundigungen in Marseille haben ergeben, daß im Jahre 1892 ein Anarchist Breton daselbst gewohnt habe, welcher Kellner gewesen sei und seine Stellungen stets wegen seines brutalen Wesens verlassen mußte. Paris, 14. Februar. Der Untersuchungsrichter verhörte gestern Abend Breton nochmals. Der Attentäter erklärte, er werde Mitschuldige nicht nennen und bange nicht um sein Leben. Auf die Bemerkung des Richters, daß er feit lange nicht mehr gearbeitet habe, that Breton die characteristische Antwort i Alter Faulenzer, wo sind denn Deine Schwielen, wann hast Du zum letzten Male gearbeitet? Breton soll mit Baillant bestimmt in Beziehung gestanden haben. Paris, 14. Februar. Die wahren Personalien des Attentäters Breton sind ermittelt: Es ist der bekannte und gefürchtete Anarchist Emile Henry, von französischer Herkunft, aber in Barcelona 1872 geboren. Profession: Bildhauer. Bruffel, 14. Februar. Ein anarchistisches Meeting wurde gestern von der Polizei aufgelöst und aufrührerische Plakate und Schriften beschlagnahmt. Petersburg, 14. Februar. Der russische Kaiser wird, wie in Hoskreisen verlautet, einen Aufenthalt zu seiner Erholung in Abbazia nehmen. Ob die Czarin ihren Gemahl begleiten wird, steht noch nicht fest. In Abbazia wurden bereits mehrere Villen für den Kaiser gemiethet. Madrid, 14. Februar. Anläßlich des jüngsten Attentats in Paris sind besonders an den Grenzen von der Polizei umfassende Vorsichtsmaßregeln gegen die Anarchisten getroffen worden, deren Masseneinwanderung befürchtet wird. Newyork, 14. Februar. Ein furchtbarer Schneesturm wüthet ununterbrochen. In Chicago liegt der Schnee meterhoch, so daß der Verkehr nahezu stockt. totales ttttS- provinzielle». Sieben, 15. Februar 1894. * * Coucerthaus „Lahusteiu". Auf das Donnerstag und Freitag Abend stattfindende Tyroler-Concert der Gesellschaft P l o n e r und Hoff sei hiermit aufmerksam gemacht. (S. Ins.) * * Bahnsteigsperre. Der Bezirkseisenbahnrath Frankfurt a. M. hat in der Erwägung, daß sich auf vielen Stationen durch die Absperrung der Bahnsteige bis jetzt schwerwiegende Mißstände ergeben haben, bei dem Eisestbahn- minister befürwortet, die baldige Aufhebung dieser Mißstände herbeizuführen und die Bitte ausgesprochen, falls jene Beseitigung in kurzer Zeit nicht durchführbar ist, die Aufhebung der ganzen Maßregel zu verfügen. * * Turucursus. Gegenwärtig findet in Darmstadt ein Turncurfus für academisch gebildete Lehrer höherer Lehranstalten unter Leitung des Herrn Turninspector Marx statt, woran sich zehn Lehrer verschiedener höheren Schulen des Landes betheiligen. * * Der diesjährige Frühjahrs - Turutag des Mittelrheiu- kreifes findet Sonntag, den 8. April, in der Turnhalle des Männerturnvereins in Wiesbaden statt. ♦ * Das hölzerne Pferd von Troja konnte seinerzeit nicht mehr Aufsehen erregen, als heute das sich von selbst fortbewegende Gefährt von Kathreiners Malzkaffee- Fabriken, München. Fährt da in elegantem Vehikel ein Mann bei uns vor und meldet sich in unserer Expedition, während sein Reisebegleiter, ein bärbeißiger Tiras, draußen würdevoll Platz behält. Wir erfuhren, daß die erwähnte rührige Münchener Firma jetzt alle Plätze Deutschlands, namentlich die abseits von der Bahn liegenden Landorte, per Motorwagen besucht, um die Kunde, daß Kathreiners Kneipp-Malzkaffee das beste aller Kaffee- Zu satzmittel sei, in die entferntesten Gegenden zu tragen. Wir wünschen dem unternehmenden Manne von Herzen „Gute Reise", dem weltberühmten Münchener Hause aber recht gute Erfolge. * * Das Comite der Ausstellung für das Wirthsgewerbe, die vom 31. März bis zum 15. April 1894 im „Hohenzoller" in Hamburg ftatifinbet, hat dem Herrn H. Adloff für seine Verdienste um das gejammte Gewerbe das Ehrenpräsidium der Ausstellung übertragen. Die Anmeldungen laufen schon jetzt so zahlreich ein, daß einige der Nahrungsmittelgruppen in Wegfall kommen müssen, um hauptsächlich für die technischen Hilfsmittel des Wirthes Platz zu gewinnen. Verschiedene erste deutsche Firmen haben äußerst interessante Objecte angemeldet, .bie eine große Zugkraft ausüben werben. * * Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Porteseuiller Adam Peter Keller aus Hausen bei Offenbach vom Amtsanwalt in Offenbach wegen Betrugs; Porteseuiller Ernst Krapp aus Offenbach vom Amtsgericht Offenbach wegen Strafvollzugs - Paul Kurt aus Bieder bei Offenbach von der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen Diebstahls; Schuhmachergeselle Georg Kümmert aus Würzburg vom Amtsgericht Offenbach wegen Diebstahls; die Arbeiterin Elise Müller von Ranstadt, die mit dem Taglöhner Philipp Orth oder Ott von Lützel-Wiebelsbach umherziehen soll, von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls- Schneider Paul Ramberger aus Mainz vom Amtsanwalt in Mainz wegen Körperverletzung - Kolporteur Johs. Thom aus Gonterskirchen vom Schöffengericht Hungen wegen Betrugs- Schauspieler Erich Volls aus Breslau von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls und Betrugs. * * Zn Amerika verstorbene Hessen. New-York, N. Y. Zacharias Aaron, Rabbiner, aus Worms. Dr. John Simon, 66 Jahre alt, aus Alzey. Cincinnati, Ohio. Georg C. Spiegel, 74 Jahre alt, aus Michelstadt. Long-Jsland City, N.Y. Joseph Buschmann, 66 Jahre alt, aus Mainz. Middle Village, L. I. Georg H. Held, 25 Jahre alt, Sohn von John Held, aus Gedern. Union Hill, N. I. Nikolaus Rettig, 50 Jahre alt, aus Heppenheim a. d. B. * * Eine Zusammenkunft deutscher und italienischer Turner ist für das diesjährige Pfingstfest geplant. Es soll eine allgemeine deutsche Turnfahrt nach Italien, und speziell nach Mailand und Venedig veranstaltet werden, die zunächst auf den St. Gotthard ihr Ziel nimmt und bann, gemeinsam mit den Italienern, bis zu den genannten beiden Städten ausgedehnt wird. Der Rückweg geht über München. Die Anregung ist von dem Turnverm in Mainz ausgegangen und hat bereits in deutschen Turnerkreisen große Sympathie ge» funden. Für die Turnsahrt sind die Tage vom 10. bis" 20. Mai festgesetzt. □ Aus dem Ohmgruud, 14. Februar. Die Holz- Versteigerungen in den Domanialwaldungen sind eben in vollem Gange, diejenigen in den Gemeinbewaldungen folgen meist nach. Das Brennholz ist im Vergleich zu den Preisen desselben im verflossenen Jahre noch etwas billiger. Schon damals blieb der Preis hinter demjenigen anderer Jahrgänge bemerkenswerth zurück. Hierdurch veranlaßt, steigerte man vielfach einen größeren Vorrath zusammen, als der jährliche Bedarf erheischte. Durch den sehrLelinden Winter ist letzterer ein sehr geringer gewesen, so daß die Nachfrage nach Brennholz eine durchaus normale ist. Der Haufen Buchen-Scheit- hvlz, das sind 4 Raummeter, kostet eben im Durchschnitt 20—22 Mk., gegen 28—30 Mk. bei hohen Preisen- der Haufen Buchen-Prügel — 16—20 Mk. - der kleine Hausen Tannen-Runbscheit, — 2 Raummeter, kostet 5—7 Mk., der Haufen, — 2 Raummeter, Stöcke 4 — 6 Mk., der Haufen Buchen-Reisig, 6 Raummeter fassend, — 4—5 Mk. Das Bau-, Werk- und Schnittholz zeigt dagegen eine Vertheuerung, die evident in jedem Jahre sich steigert. Die vielen Holz- schneibereien, welche große Vorräthe aufkaufen, bedingen die Preissteigerung des Nutzholzes. Der Festmeter Eichenholz gilt im Durchschnitt 30—35 Mk., derjenige des Tannen- und Fichtenholzes 20—24 Mk. § Ruppertenrod, 14. Februar. Der orkananige Sturm hatte in der Fernsprechleitung nach Ermenrod mehrere Telegraphenstangen umgestürzt. Auch ist der Schaben, den er au Dächern durch Ziegelabdeckung verursachte, bemerkenswerth. Dem Sturmwind ist Schneefall gefolgt, so daß die Kalenberregel: Wenn die Tage langen, kommt: der Winter erst gegangen, sich zu bewahrheiten scheint. Schiffsnachrichteir des Nordd. Lloyd. In Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 14. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer America, Capitän W. Kuhlmann, vom Norbd. Loyd. in Bremen, welcher am 27. Januar- von Bremen abgegangen roar, ist gestern, 9 Uhr Vormittags, wohlbehalten in Newyork ango kommen. Literatur und Aunst. — »Wiener Mode." Nun der Carneval zu Ende ist und das pracitsche Leben seine Anforderungen wieder geltend macht, trägt auch das neueste Heft der „Wiener Mode" der Saison Rechnung, indem es vorwiegend pracitsche Toiletten zur Darstellung bringt. Dieselben zeigen jedoch durchwegs jene Vornehmheit und Eleganz, an die das beliebte Blatt seine Leserinnen gewöhnt hat. Bei der Redaetion eingegangene Bücher re.: — JllustrirteWeltgeschichte für daSVott vonJ. G. Vogt. Verlag von E. Wiest, Leipzig. In wöchentlichen Lieferungen ä 10 Pfg. zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Colporteure. Lief. 36—42. Von diesem Werk liegt uns jetzt die Schlußlteferung des ersten statt-- Heben Bandes vor, der illustrativ wie textlich nichts zu wünschen übrig läßt. Eine reich illustrirte Weltgeschichte zu solch außergewöhnlich billigem Preise ist bis jetzt dem Volke noch nicht geboten worden. Der erste Band, 40 Bozen stark, kostet broschirt Mk. 4 — oder in prachtvollem Einbände Mk. 5. — und selbst dem Aermsten ist Gelegenheit gegeben, sich dieses Geschtchtswerk zu beschaffen, indem es gleichzeitig in wöchentlichen Lieferungen & 10 Pf. zu beziehen ifL Verkehr, Land- und Volkswirthschaft. Limburg, 14. Februar. Fruchtmarkt. Rother Wei,en JL 12.20, weißer Weizen vM» 12.00, Korn JL 9.75, Gerste v* 7.70, Hafer JL 7.40. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 17. Februar: Vorabend 58° Uhr, Morgens 906 Uhr, Nachmittags 3« Uhr, Sabdathausgang 630 Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschsfl. Freitag Abend 5’5 Uhr, Samstag Vormittag S45 Uhr, Samstag Nachmittag 3°° Uhr, Samstag Abend 63a Uhr. Frankfurter Stadttheater. Friedrich Haase, welcher Samstag im Schauspielhause mit dem Fürsten Kamoisky in dem Schauspiel „Die Schwestern" von Emil Elaar, sein Gastspiel eröffnet, einer Rolle, welche der Künstler vor Kurzem im Dresdener Hoftheater wiederholt zu spielen Gelegenheit hatte und die sich als eine der künstlerischen Eigenart des berühmten Gastes besonders entsprechende erwiesen hat, ist bereits gestern in Frankfurt angekommen, um an den Dorproben zu seinem Gastspiele lheilmnebmen. Eingesandt. Gieße«, 15. Februar 1894. Gießener Radfahrer - Verein. Wenn ein Veretnsfest ein gelungenes genannt werden kann, so können wir dies mit größter Genugthuung sagen von dem am Mittwoch 14. er. im Cafe Leib veranstalteten „Familienabend" des G. R.-V. Wie der erste Vorstand, Herr Huhn, in seiner Begrüßungsrede ooraussagte, so wurde es; alle Thetlnehmer und deren waren nicht wenige, amüsirten sich immer mehr und dauerte der Jubel in infinitum, d. b- bis Tages- flrauen. Leider vermißte man diesmal eigentliche Leistungen der Herren Sportler (wir haben die Kunstsahrten vom 1893 er Winterfest im Auge); aber dafür wurde diesmal ein etgenarliger Genuß geboten: der „in, um und um Gießen rum" bekannte allbeliebte fidele „Jopp", Herr I. Kremer, war in unermüdlicher Weise besorgt, die Lachmuskeln'der Festgaste in Bewegung zu setzen durch seine zahlreichen, äußerst gelungen vorgelragenen komischen Vorträge und Couplets. Als Herr Kremer seinen Prolog sprach, lauschte Alles athemlos und stürmischer Beifall lohnte den frohen Sänger. Brillant arrangkt waren die lebenden Bilder, das muß man selbst sehen, beschreiben läßt so etMas sich nicht. Daß ein fröhlicher Tanz nicht fehlte, ist selbstverständlich, auch hier bot Herr Kremer fein Bestes und ward so ein Programm erledigt, das abwechslungsreicher nicht gedacht werden konnte. Wir sind dem Verein für diese frohen Stünden recht dankbar und wünschen eine öftere Wiederholung solch angenehmer Abende. r- i I • a hervorragend feine Special - Eigarre UflnllilDlOO (pr. Stück 6 4), Kennern besonders zu „LuBIWBIbb , empfehlen, im Aaeinverka«f bei 1116 (dep. Rr. 1891 -«8) Fr. Leo, Seltersweg. »-«io 5 > anberer^nk<3*on -6*, &== tefc ftn ^r11""; d„ 5 ®t'k Ä'l" ." M. ° ®,c v'ckn hoL & bedinge die '^'er Eichenhol, e 6(6 Tannen- und ,r 0Tfanaxtint 9 M Erwenrod ud> der Schaden, 9 verursachte, be- ’nceiQll gefolgt, *9e tanzen, fommt ^iten scheint. Dl Schulhof. chwLü^ruvh.l Der vvm Nordd. Loyd. mm abgegangen war, 1 in Newyork angt> 1f"t Dül zu Ende ist und liebet geltend macht, der Saison Rechnung, ir Darstellung bringt, khmheit und Eleganz, ohnt Hal ie Bücher rc.: Sott vonJ.G. Bogt, i Lieferungen NOM. porteure. Lies. 36-42. rru/ifl des ersten stall- nkhti iu aiintten fitt ju solch äußerle noch nicht geboten tt brv^chnt Ml. 4 — \M dem Aerwsten et zu beschaffen, indem 10 Ps. zu bestehen ist. witthschast. rft Rother Met,en 9.75, Gaste > 7.70, W- MmW3*M iMgesellWst. lttag S» Uhr, SMStag ^Schauspielhaus- ostt ÄS- »BSS Es«. - ’Ä?* m tto■ JJ1”« giöbter ' wir die wit ^ "L L S * rauSsagtl tv^ sich wenig-. Ä itum, v.ftun(I(n der Jenllt4eiÄr iSinla- n vow 18;,l er Genu« ein < &Ubtt iw" 2dltcher Weise sitiSS &Sr rAss n Siltnd?", Abends- .^^nakre rÄ® *>*» Holzversteigerung tm Gießener Stadtwalde. Montag den 19. Februar 1894, Dormittags •*/» Uhr beginnend, soll im Gießener Stadt« wald in den Distrikten Tchall, Lache und Steinrutsche nach- verzeicbnetetz Holz versteigert werden: 69 Eichenstämme mit 24,85 fm 103 rm Buchen-Scheitholz 12 „ Eichen- „ 142 „ Buchen«Knüppelholz 20 „ Eichen« „ 3980 Wellen Buchen-Neisig 400 „ Eichen« „ 40 „ Dornen- „ 53,5 rm Buchen-Stockholz 16 „ Eichen- „ Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße, achte Schneise. Gießen, 12. Februar 1894. Grobherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1253 Gnauth. Versteigerung. Steinaussetzen. — Steiuschlagen Das Aufsetzen und Zerschlagen des Unterhaltungsmaterials für die nachstehend bezeichneten Staatsstraßen soll an den angegebenen Tagen und Orten für die Jahre 1894/95, 1895/96 und 1896/97, unter den näher bekanntgemacht werdenden Bedingungen loosweise versteigert werden, und zwar: 2. für die Straße Gießen- Frankfurt von Abtheilung 70—74 am 16. Februar. Vormittags 9 Uhr in dem Wirths- locale der Wittwe Schimmel zu Pohl-Göns, 3 für die Straße Gießen- Hersfeld, von Abtheilung 7—54, am 17. Februar, Vormittags 9 Uhr in dem Wirths- locale zur Ganseburg, 4. für die Straße Gießen- Bromskirchen Abtheilung 5—19, am 19. Februar, Vormittags 9 Uhr in dem Wirths- locale zum Windhof, 5. für die Straße Gießen- Gelnhaufcn, Abtheilung 6—63 am 21. Februar, Vormittags 9 Uhr im Russischen Hof zu Steinbach, 6. für dieselbe Straße, Ab- theilg. 63—108, am 22.Febr., Vormittags 9 Uhr im Gasthaus zum Löwen in Hungen, 7. für die Straße Lich-Butz- bach, Abtheilung 70—105, am 24. Februar, Mittaas 12 Uhr im Wirthslocale zur schönen Aus- sicht bei Gambach. Gießen, den 9. Februar 1894. Großh. Kreisbauamt Gießen. Reut in g. 1152 Versteigerung. Nächsten Montag den 19. Februar läßt Gotthard Burk zu Meder-Bessingen wegen Aufgabe der Landwirt hschaft vonVormittags 10 Uhr anfangend, freiwillig versteigern: 4 Kühe, 1 Rind (Simmenthaler Kreuzung), 1 Wagen (einspännig und zweispännig eingerichtet), 2 Pflüge, 3 Wirthstische, 4 Bänke, 1 Kleiderschrank 1 Krämerschrank, 1 Mehlkasten. Ferner Dickwurz, Kartoffeln, Heu, Grummet, Stroh und Spreu, sowie eine Hand-Dresckmaschine. Rieder-Bessingen, 14. Febr. 1894. I. 91.: 1311 Horst, Ortsgerichtsvorsteher. Mttsklb-WtthMihtt verkkhr. Am 15. b. M. tritt der Nachtraa IV zum Gütertarif für vorbezeichneten Ver, kehr in Kraft. Derselbe enthält unter Anderem Aas- nabmcsätze für Kalk, Kalkschlamm, rohe Kalisalze, Düngesalz über deren Anwendung die Güierabfertigungsstellen Auskunft ertheilen Gießen, den 14. Februar 1894. Großb. Direction 1333 der Oberhessischen Eisenbahnen. Waschbütten in großer Auswahl billigst [856 8. Kohlermann, Bleichstr. 12. In der Straffache gegen den Paul Sarx zu Allendorf an der Lumda wegen Beleidigung hat das Großh. Schöffengericht zu Gießen in der Sitzung am 30. Januar 1894 für Recht erkannt: Der Paul Sarx zu Allendorf an der Lumda, geboren am 26. März 1876 zu Siegen, evangelisch, Kausmannslehrling, unbestraft, ist der Beleidigung im Sinne der §§ 185, 196, 200 St.G.B. schuldig und wird deshalb in eine Geldstrafe von sechs Mark, eventuell zwei Tage Gefängniß und in die Kosten verurtheilt. Zugleich wird dem Beleidigten die Befugniß zu- aefprocheu, den entscheidenden Theil dieses Urtheils innerhalb 14 Tagen nach Rechtskraft einmal im „Gießener Anzeiger" auf Kosten des Verurtheilten zu veröffentlichen. Die Richtigkeit der Abschrift der UrtheilSforrnel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 9. Februar 1894. Glässing, [1314 Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. Bekanntmachung. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Lehmann Mühlhausen, Handelsmann von hier, als Gerichtstaxator verpflichtet worden ist. Gießen, 13. Februar 1894. Großh. Amtsgericht. Langermann. 1312 Holzversteigerung. Dienstag den 20. Februar l. I. s ll im Staufenberger Gemeinde wald, Districten Strackenloh, Eich- wald und Schabenberg, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 59 Eichen-Stämme mit 69,57 fm, bis zu 73 cm Durchmesser; der größte Theil der Stämme eignet sich vorzüglich zu Schnittholz, 90 Radel-Stämme mit 12,07 fm, 8 Eichen-Stangen, 3575 Stück schöne Fichten-Derbstangen mit 88 fm bis 14 m Länge, 340 Stück Fichken-Reisstangen. Mittwoch den 21. Februar: 2 rm Buchen-Scheit, 74 „ Elchen-Scheit, 40 „ Buchen-Knüppel, 37 „ Eichen-Knüppel, 74 „ Radel-Knüppel, 66chttg°s Mit»».« mit 1213] Ur -'"-n ° rhe.- ftuten Seugniffen, w-lch-s im Haushalt ratb-t-n Mann wird - n »»i-aue»» B-ich-td wdS. wird aum 1. Mär,, «ent. »»»«” 9S später, gesucht [ werden. Gefl Offert, erbittet man unter Lrau «hallier, Neuenweg 9. ' an die Exprd. d. Bl [1317 X Giessen, den 14. Februar 1894. Ich habe mich als Rechtsanwalt in G Statt jeder besonderen Anzeige. ® Die glückliche Geburt eines prächtigen MädchenN d zeigen hocherfreut an d ® Karl Schaeffer und Frau Agnes, geb. Burghard. Alsfeld niedergelassen. Alsfeld, 15. Februar 1894. Ernst Rosenberg*, 1331 Rechtsanwalt. < Unser Tolal-Ausverkauf ' dauert nur noch bis 1. April. Weiss- u. Wollwaaren, Putz-, Besatz- u. Modeartikel ______- Tapisserie, Corsetts - Handschuhe, Strümpfe und Vnterzeuge. Sämmtliche Artikel zu bedeutend ermässigten Preisen. 1338 y Im Namen der Hinterbliebenen: Die tieftrauernde Gattin Anna Wiedefeld, geb. Schaffstädt. Die Beerdigung findet in Giessen Freitag* den 16. Februar, Vormittags 11 Uhr, vom Bahnhofe aus statt. 1319 Anfang 8 Uhr. Entree 60 Pfg. im Neu! Neu! 1320 1318 1335 Brandgasse 6. Gelsen. Ber-w^Rct. 110X0 RcichSdasr-Discoxt 3 pLt. — Frankfurter B«tt-Disco«t 3 pttL 4.19 4.16 Rufs. JmpertsleS H. F. Nassauer. Paul Nassauer. Illll* soljtndev «eft 9.Ö6 2035 16.63 Die »«den br 147.001 Ber. Kbuigs-LRurah.-Act. Le-dttk-: matter. -itSu- Dic Inhaber Hotel Kaltwasser in noch nicht vollendetem 38. Lebensjahre. Wetzlar, 13. Februar 1894. Todes-Anzeige. Heute Abend 5!/2 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden unser lieber Gatte, Vater, Sohn, Bruder und Schwager Herr Hermann Grethen Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 16. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, vom Städtischen Friedhöfe statt. ander') des! I. O «älter Theü beg: 21. März Theil find -statt. Die. 16 Mrin Gärten un Unterricht W honor lediglich ii 10 Marl, Baun ständigen tzckdberg müssen sich Vereins mi Wahi -richt erthe Dr. äi fr bl St. S ba V prai Mt xti II. R Straßen^ und Straß« durchgemach m diesem l pchllllg defitzen, den Obstbauverei! HI. v der Obstb »weiter The M Somme' Brief 9.60 fl. 20.40 ! 16.65 Billetts im Vorverkauf bei Herrn Ph. Weiler, Marktplatz 1 und Cafä Leib ä 50 Pfg. 1332 Jacob Damhofcr, Director und Dirigent. «tbectan; Ä, — DrrnZ m", «« NeAHSlÄKS Srurkere, (lyt Übt. Pietsch) ta Are heutige Kummer umfaßt 6 Seite». Croncerthaus Lahnstein. Heute Donnerstag den 15. und Freitag den 16. Februar. Tiroler Vocal- und Instrumental-Concert-Gesellschaft Ploner 8$ Hoff,»u8 dem Oberinnthal, Tyrol. 4 Herren, 3 Damen. — Höchst decentes Familien-Programm. Anfang Nachmittags 4 Uhr, Abends 8 Uhr. Entree 40 Pf. Vorverkauf 30 Pf. bei Herrn Krus e, Lahnftein, und Friseur Herrn Lehrmund, Neuen Baue. »280 EomHbericht t»m E. Wasserschleben, KankgrschM Frankfurt« Börse vom 15. Februar 1894. Damhofer-Concert. Sonntag den 18. und Montag den 19. Febrnar im Cafe Leib. Heute Donnerstag den 15. Februar 1894: V. Abonnement - Concert. Ouvert. Meeresstille und glückliche Fahrt (Mendelssohn), Das goldene Kreuz (Brüll), Fantasie a b. Rattenfänger (Neßler), Melodienkranz Koschat'scher Com- posittonen rc. 1^97 Anfang Präeis 8 Uhr.Entree 50 Pfg. 20 Franken-St. ' 20 do. in Vi I Dollars in Gold Danksagung. Für die überaus zahlreichen Kundgebungen trauervoller Theilnahme anläßlich des so frühen Hinscheidens unserer lieben guten Gattin und Mutter sagen wir Allen unseren herzlichen und tiefgefühlten Dank. Seldfoete«. Brief Ä.ld 16.25 16.21 Ducaten 16.24 16.20 Engl. SovereiqnL Beweise herzlichster Theilnahme bei dem uns be- trcffenen schweren Verluste unseres lieben unvergeßlichen theuren Kindes Mariechen sowie für die zahlreichen Blumenspenden und die liebevolle Pflege der tvangellschen Schwestern und tte trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Grein sagen tiefgefühltesttn Dank ^330 Jacob Weller und Frau. von der aus 6 Damen und 3 Herren bestehenden ersten Abtheilung der unter Protection des Compouisten Thomas Koschat stehenden Koschat'schen und Oberbayerischen Concertsänger und Schuhplattltänzer. Auftreten in Oberbayerischer Nationaltracht. Auftreten des 15 jährigen Zither-Virtuosen Herrn Adolf Glas aus München. Todes - Anzeige. Verwandten und Freunden machen wir hiermit die schmerzliche Mittheilung, dass unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Bruder und Schwager Herr Julius Wiedefeld Vorsteher der Güter-Expedition in Treysa am 13. d. M. im 60. Lebensjahre nach längerem Leiden in ein besseres Jenseits abberufen wurde. Treysa und Giessen, den 15. Februar 1894. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß unser einzig geliebtes Kind Georg Heinrich nach schwerem Leiden heute Nacht um 3% Uhr im Alter von 15 Monaten sanft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 15. Februar 1894. Die tiestrauernden Giern: Wilhelm Hess und Iran ; Neues Theater, Giessen. Freitag den 16. Februar: SS .etzte und Abschieds-Vorstellung H in Gießen oder Um gegend dtscrete Aufnahme (Entbdg.) von junger Dame. Franco-Offert, mit Preis (incL Bedien.) um. A. B. postlag. Gießen erbet. [1308 1197] Ein angehender Commis für ein besseres Detail • Geschäft unter bescheidenen Ansprüchen per 1. April gesucht. Offerten mit Angabe der Gehaltsansprüche sub F. 50 an die Exped. d Bl erbeten.____________________________________ 1105] Zum 1. April suche für mein Comptoir einen Lehrling mit guten Vorkenntnisseu. Sprachkenntnisse Bedim guna- Julias Cellarius, AlSfeld,] Buchhandlung u. Buchdruckerei. 1263] Mädchen suchen sofort Stellen. Vermieihfrau Sparr, Kaplansgasse 10. 13' 4] Sauberes junges anständiges Mädchen, am liebsten vom Lande, kann sofort eintreten._______Schützenstraße 1. 1307] Ein j. Mädchen für Morgens gesucht. Näheres in der Exped, d. Bl- 1310] Zwei tüchtige Fuhrknechte ge- fuchd______Hch. Simon, Neuenweg. 1306] Jung. Mann, welcher in dopp. Buchführ- bewandert ist, sucht Stellung. Off. sub A. 100 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute früh 7 Uhr starb nach kurzem, schweren Leiden unsere liebe gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Emilie Jockei, geb. Weck im 53. Lebensjahre, was wir Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille - Theilnahme tiefbetrübt anzeigen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Adolf Zinsser, Giessen, den 15. Februar 1894. Die Beerdigung findet Samstag den 17. Februar, Vormittags 11 Uhr, vom Sterbehause Grünbergerstrasse 32 aus, statt. 1339 Die ,, WJ !« Ampi' ■ des r Broten ^ngejühn n ä ÄS* S *M ,5s® Ä1 5*6*1 Oer ungläubige Thomas. Schwank in 3 Acten v. Laufs u. Jakoby. Section Gießen. D. Ö. A. V. Sonntag, IS.Aebr. r Tour: Wetzlar-Braun, fels-Weilburg. Abfahrt: 10" Uhr nach Wetzlar. sl3'j6 Fabrik-Leiter für Cigara-Fabrik gesucht. Für eine süddeutsche mittelgroßeCigarren- Fabrik, ein mit der Fabrikation vollständig vertrauter, durchaus zuverlässiger, oer- heiratheter Betriebsleiter mit guten Tabakkenntnissen, in mittleren Jahren. Beste Zeugniffe erforderlich Selbstgeschriebener, genauer Lebenslauf und sorstige Angaben sind einzusenden an Herrn Tabakmakler Christian SieverS Breme« mit Aufschrift: Discretion zugesichert.1200 vchlrHciwrs, 1 Uhr 15 Min. 32/0 ReichSanlethe 3V,°/° do. 3% Preuß. Eonsol» 3Vi% do. 86.60 101.45 86.6" 111.65 40/- Ung. Gold-Rcnte 50/0 Jtal. Rente 3<>/o Portugiesen 4°/0 Grtech. Monopol-Anl. 95.90 77.30 20.60 35.50 Disconto-E,omvr«nd^Arrlf. 179.90 Lomb. E.-B^Act. 89.37 Darmstädter Bank-^ct. 133.50 Buschtherader E^B^-Acl 369.50 Dresdener B«ck-Act. 135.9' Elbthal-Bahn-Äct. 201.87 Nortzd. Lloyd-Act. 113.00 Gotthard-Bahn-Act. 154J0 Wiener Bankver.-Nct 105 87 Schweizer 5torbotL«>®.>ÄcL 115.90 Oeft. Credit-Act. 292.50 Mainzer E.-B.-Act> 111.30 3teL Mittelmeerbsh« Act. 81.10 Marienburger 72.90