Nr. 163 Erstes Blatt. Sonnt-, dm 15. Juli 1894 Der Hltßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener A««ikienvtä11er werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger Abonncmenlspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bczognr 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tlveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den Alle Annonccn-Bureaux des In- und Auslandes nehmen folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. UlUJt. ^VV^vWvV ^UlUUltUVlUlUl, Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtlicher Theil. Bekanntmachung. Mittwoch den 25. Juli 1894, Vormittags 10 Uhr, wird auf Lonys Felsenkeller (Westanlage) zu Gießen eine Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gietzen abgehalten werden. Alle Mitglieder der landwirthschaftlichen Bezirks- und Orts-Vereine, sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden zu dieser Versammlung hierdurch freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister werden hierdurch ergebenst ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Tagesordnung: 1. Bericht über, die Thätigkeit des Bezirksvereins in den letzten Jahren. 2. Vortrag des Herrn Dr. Fr. Giersberg von Köln über die Frage „Ist Deutschland im Stande, seinen Bedarf an Getreide selbst zu bauen und welche Mittel sind zur Erreichung dieses Ziels nöthig?" 3. Vorlage der Rechnung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen für 1893/94. 4. Vorlage des Voranschlags des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen für 1894/95. 5. Ersatzwahl des Vorstandes des landwirthschaftlichen Bezirksvereins. Es haben auszutreten und sind durch Neuwahl zu ersetzen: a. Der unterzeichnete Director des Vereins. b. Der Stellvertreter desselben, Herr Gutsbesitzer Schlenke auf der Hardt. c. Der Secretär des Vereins, der nach Darmstadt versetzte Großh. Oberconsistorial - Assessor Nebel daselbst. 6. Ersatzwahl eines Mitgliedes des Ausschusses an Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Pracht zu Grünberg. Gießen, den 10. Juli 1894. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen C. Jost. Bekanntmachung. Die nachstehende Polizeiverordnung bringen wir hiermit wiederholt zur öffentlichen Keuntniß. Gießen, den 11. Juli 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Polizei-Verordnung, betreffend die Benutzung der öffentlichen Brunnen und der städtischen Quellwasserleitung in der Stadt Gießen. Auf Grund des Art. 56 pos. 1 der Städteordnung wird hierdurch nach Anhörung der Stadtverordneten-Versammlung unter Zustimmung des Kreisausschusses und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 15. Mai ju Nr. M.-J. 13,879 für die Provinzial-Hauptstadt Gießen Verordnet wie folgt: § 1. Die Benutzung der auf den öffentlichen Straßen und Plätzen aufgestellten Ventilbruunen der städtischen Quell- wafferleitung ist nur für den gewöhnlichen Hausbedarf ge- stattet; jede weitergehende Entnahme von Waffer aus diesen Brunnen, insbesondere zu gewerblichen oder landwirthschaft- nchen Zwecken, oder unter Verwendung von Schläuchen oder Fuhrwerken ist verboten. Gleiches Verbot kann nöthigenfalls vorübergehend auch für die öffentlichen Pumpbrunuen auf Veranlassung der Großh. Bürgermeisterei ertasten werden. Das Master aus allen öffentlichen Brnnnen darf nur nut reinen Zübern, Eimern und kleineren Gefäßen entnommen werden. Ein unnützes Laufenlasten der Ventllbrunnen ist verboten. Beim Wasterholen gebührt dem zuerst Kommenden für die Füllung höchstens zweier Gefäße der Vorzug. Jede Verunreinigung der öffentlichen Brunnen, sowie der zugehörigen Ständer, Schächte und Vorschächte, Ab- laussschalen, Tröge und Rinnen, desgleichen das Ausspülen, Ab- und Auswaschen aller Art von Gegenständen, sowie das Waschen von Gemüse rc. und das Viehtränken an den öffentlichen Brunnen ist untersagt, unbeschadet der Befugniß zur Entnahme von Master zu letzterem Zweck. Desgleichen sind verboten alle Handlungen beim Gebrauch der öffentlichen Brunnen, welche im Winter zu gefährlicher Eisbildung Anlaß geben können, ferner das Entleeren von Waffer in die Schächte der Pumpbrunnen und in die Vor- (oder Einlauf-)Schächte der Ventilbrunnen. § 3- Die unbefugte Entziehung von Waffer aus der Quellwafferleitung, sowie jede den Bestimmungen für den Bezug von Wasser aus dem Wasserwerk der Stadt Gießen widersprechende Benutzung der Wafferleitung ist verboten. Bei Brandausbruch in der Stadt sind alle Zapfstellen der Privatleitungen bis nach Bewältigung des Feuers möglichst geschloffen zu halten. Während der Dauer außergewöhnlichen Wastermangels kann durch Bekanntmachung Großh. Bürgermeisterei die Abgabe von Master aus der Wasserleitung im Allgemeinen auf gewisse Tagesstunden eingeschränkt und im Einzelnen auf Veranlassung Großh. Bürgermeisterei durch die unterzeichnete Behörde die Verwendung solchen Wassers seitens der Privaten zum Speisen von Springbrunnen, zum Besprengen von Gärten und Trottoirs, sowie zu gewerblichen Zwecken vorübergehend untersagt werden. § 4. Zuwiderhandlungen gegen die Polizei-Verordnung und die auf Grund derselben erlassenen Verbote werden, sofern nicht höhere gesetzliche Strafen einzutreten haben, mit Geldstrafen bis zu 30 Mark, an deren Stelle im Falle des Unvermögens Haft tritt, bestraft. § 5. Diese Polizei-Verordnung tritt alsbald in Kraft. Gießen, den 25. Mai 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Gefunden: 1 Taschenmesser, 1 Gummischlauch, 1 Handschuh, 1 Handtuch, 1 Badehose, 1 Gemüsenetz, 1 Kinderschuh, 1 Chaisenkapsel, 1 Rad von einem Karren, 1 Waschzuber. Gießen, 14. Juli 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V. Roth. Neueste Wolffs telegraphische- Korrespondenz- Bureau- Berlin, 13. Juli. In der Voraussetzung, daß während der Gewerbeausstellung im Jahre 1896 die bestehenden Verkehrsmittel nach dem Treptower Parke nicht ausreichen werden, will die Firma Siemens u. Halske aus dem Mittelpunkte der Stadt heraus, nämlich von dem Platze hinter dem Opernhause ausgehend nach dem Treptower Ausstellungs-Park eine electrische Straßenbahn aus ihre Kosten anlegen und hat beim Magistrat einen Antrag zur Genehmigung des Projectes eingereicht. Sie will die Bahn nicht mit oberirdischer Luftleitung zur Ausführung bringen, sondern mit unterirdischer electrischer Stromleitung nach dem Muster der electrischen Straßenbahn in Budapest, die sich nunmehr schon seit fünf Jahren in jeder Beziehung glänzend bewährt hätte. Danzig, 13. Juli. Im Laufe des letzten Tages wurden aus der Beobachtungsstation drei weitere Flissaken als choleraverdächtig in das Plehnendorfer Lazareth auf- genommen. Paris, 13. Juli. Einer Meldung des „Temps" aus Toulon zufolge, brach heute Vormittag im Arsenal abermals in nächster Nähe des Stapels des Panzerschiffs „Carnot" Feuer aus, das rasch gelöscht wurde. Man vermuthet, daß auch dieser Brand gelegt sei. Die verhafteten Arbeiter seien Anarchisten. Paris, 13. Juli. Die Polizeipräfectur erhält täglich Briefe bekannter Anarchisten, die erklären, ihre Utopien aufzugeben. Die Präfectur führt diese Briefe auf die Haltung der Kammer zurück, wonach die Annahme der von" der Regierung vorgeschlagenen strengen Maßregeln wahrscheinlich sei. Konstantinopel, 13. Juli. Nach amtlicher Angabe sind bei dem Erdbeben 110 Menschen umgekommen. Eine Schätzung der Schäden ist vorläufig unmöglich. Ein großer Theil der öffentlichen Gebäude ist unversehrt, mehrere Ministerien sind jedoch ernstlich beschädigt. Die Telegraphen- bureaux sind provisorisch nach dem Munizipaltheater verlegt worden. In Pera sind 4 Häuser eingestürzt und zahlreiche beschädigt, die Gebäude der Tabaksregie sind stark beschädigt. In Stambul hat besonders der Bazar und besten Umgebung gelitten. Biele Häuser sind eingestürzt und haben unter ihren Trümmern Menschen begraben. Das Dach des französischen Botschaftshotels in Pera ist eingestürzt. In Gal ata sind ebenfalls viele Gebäude eingestürzt oder sonst beschädigt. Depeschen de« Bureau .Herold". Berlin, 13. Juli. Das Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grafen zu Eulenburg im Dienstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Schönhausen, 13. Juli. Fürst und Fürstin Bismarck sind gestern Abend hier eingetroffen- sie wurden vom Grafen und der Gräfin Herbert Bismarck am Bahnhofe empfangen. Der Fürst entstieg dem Wagen nur mühsam, daS Gehen machte ihm augenscheinlich Beschwerde. Aus der Fahrt nach dem Schlosse wurden die Herrschaften vom Publikum lebhaft begrüßt. Rom, 13. Juli. Die Oppofitionspresse beglückwünscht die Radicalen, daß sie durch ihren Widerstand gegen daS Anarchistengesetz dasselbe wenigstens weniger willkürlich und weniger gefährlich gestaltet hätten, da die Regierung gezwungen worden- fei, in Bezug auf die Prozedur bedeutende Concessionen zu machen. Im Ganzen verspricht sich die radicale Presse von dem Gesetz wenig Erfolg, da es doch der Polizei nicht gelinge, die Urheber von Attentaten ausfindig zu machen. Brescia, 13. Juli. In der Stadt und Umgegend ginge» wiederholt furchtbare Unwetter nieder. Die Ernte von 27 Gemeinden ist vollständig vernichtet. In der Stadt lag der Hagel dreiviertel Meter hoch. Alle öffentlichen Anlagen find vernichtet. Viele Dächer find abgedeckt und mehrere tausend Fensterscheiben zerschlagen. Paris, 13. Juli. Die Polizei hat eine Verschwörung italienischer Anarchisten entdeckt, deren Theilnehmer die Abficht hatten, alle italienischen Consulate in die Luft zu sprengen, welche den französischen Behörden bei der Auslieferung italienischer Anarchisten hilfreiche Hand geleistet haben. Au die verschiedensten Provinzstädte wurden Weisungen gegeben und energische Maßregeln angeordnet. Paris, 13. Juli. Der Prozeß gegen den Anarchisten Meunier, den Urheber der Explosion im Restaurant Very am Boulevard Magenta, wird am 26. Juli vor dem Assisen- hof beginnen. Zwanzig Zeugen sollen verhört werden. Paris, 13. Juli. Nachdem der Bericht des Ausschusses über das Anarchist enges etz der Kammer übergeben, soll gleich nach den Debatten über die Steuerreform die DiS/> cussion deffelben begonnen werden. Die Kammerquästur hat besondere Ueberwachungsmaßregeln für die nächsten Sitzungen getroffen, da neue zahlreiche Drohbriefe derselben zugegangen sind. Toulon, 13. Juli. Während der Vorarbeiten zum Stapellauf des Dampfers „Carnot" entdeckte man ein in der Nähe des neuen Schiffes gelegtes Feuer. Ein Arbeiter wurde verhaftet. Aus der Untersuchung geht hervor, daß derselbe sowohl an dem vor einigen Tagen gemeldeten Arsenalbrande, als auch an der Feuersbrunst, welche am 1. Mai die Werkstätte von Nourtllon einäscherte, mit schuld ist. Seine Complicen hat er bereits angegeben- dieselben wurden noch heute Nacht verhaftet. London, 13. Juli. Man glaubt, der Deutsche Kaiser werde von seiner Nordlandsretse noch rechtzeitig hier ankommen, um mit dem Czarewitsch vor deffen Abreise zusammenzutreffen. Der Kaiser wird an den Regatten in CoweS theilnehmen. London, 13. Juli. In dem heute hier stattgefundenen Meeting, auf welchem 400,000 Grubenarb eiter aus Schottland anwesend waren, wurde eine Resolution angenommen, nach welcher alle englischen Grubenarbeiter in jeder Woche einen Schilling entrichten sollen behufs Unterstützung der Strikenden in Schottland. Unter diesen Umständen hält man es für wahrscheinlich, daß der Ausstand noch lange dauern wird. , Belgrad, 13. Juli. Herzog Arnulph von Bayern hat in Montenegro ein altes Türkenschloß mit allen dazu gehörigen Gründen gekauft. Der Maler Helius aus München hat Auftrag erhalten, dort Aufnahmen zu machen. Konstantinopel, 13. Juli. Die gestrigen Erdstöße waren nicht mehr von der früheren Heftigkeit. Die Bewohner sind größtentheils zurückgekehrt. Der Schaden ist noch nicht festzustellen, jedoch bedeutender, als bisher angenommen. Loyales uuö pEovrnzlelle- Gießen, den 14. Juli 1894. ** Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 1..Juli dem Lehrer am LandeSzuchthaus Marienschloß Valentin Funk das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Grotz- müthigen zu verleihen. „ , „ ** Bei der Jubelfeier der Universität Halle wird unsere Landesuniversität vertreten sein durch die Herren Rector Pros. Dr. Pasch und Prof. Dr. Kattenbusch, die Technische Hochschule zu Darmstadt durch die Herren Prof. Dr. Lepsius und Prof. Dr. Otto Roquette. Als Ehrendoctor ist u. A. geladen: Pros. Dr. Graf zu Solms-Laubach in Straßburg. ** Ueberfall. An einem 19 Jahre alten Mädchen von hier wurde gestern Nachmittag gegen 6 Uhr im Walde bei Lollar unter Anwendung von Gewalt ein Sittlichkeitsverbrechen verübt. Das Mädchen war mit einem 13jährigen Jungen nach Lollar gegangen, um seine Mutter abzuholen. Im Walde vor Lollar sprang plötzlich ein Mann, welcher dem Mädchen eine Strecke Wegs gefolgt, mit gezogenem Messer von hinten auf es zu, hielt ihm die Hand auf den Mund und warf es zur Erde. Nach der That flüchtete der Thäter in den Wald. Auf die erstattete Anzeige begab sich die hiesige Gendarmerie alsbald auf die Suche nach dem Scheusal, sie traf es auch in der Nähe der Marienhöhe und machte es dingfest. Es ist der schon mit 10 Jahren Zuchthaus bestrafte Karl Lensch aus Brandenburg an der Hovel. ** Buttercoutrole. Heute Vormittag wurden auf dem Markte verschiedene Butterproben zum Zwecke der Untersuchung polizeilich entnommen. ** Auszeichnung. Auf der Allgemeinen Deutschen Frühobst- und Frühgemüse-Ausstellung zu Erfurt erhielt Herr H. F. Nassauer in Gießen auf seine daselbst ausgestellten Beerenweine die höchste Auszeichnung: „Die silberne Medaille nebst Diplom der Thüringer Gewerbe- und Industrie- Ausstellung." * * Bei der heutigen Versteigerung der Euler'schen Bade- Anstall wurde ein Höchstgebot von 3100 Mk., welches Herr Heinrich Benner eingelegt, erzielt. * * Baumfrevel. Gestern wurde von einem hiesigen Gendarmen ein Mann aus Buseck verhaftet, welcher zwischen Daubringen und Buseck eine Anzahl Bäume beschädigt hat. * * Gebrauchsmuster Eintragung. Sturmlaterne mit den oberen Theil des Zugglases umfassendem Ring zur Ablenkung des Luftzuges bei Stößen: Kauffmann & Co. in Gießen, 4. Juni 1894. * • Zur Plahkarteufrage. Zu den Gerichten, welche sich gegen die Zulässigkeit der Erhebung einer Platzgebühr von 2 Mark bet der Benutzung der sogenannten D Züge ausgesprochen haben, gehört nun auch das Landgericht Berlin I, welches durch Urtheil vom 7. d. M. in der Sache Eisenbahn- fiscus gegen Wallner den Fiscus mit seiner Klage definitiv und kostenpflichtig abgewiesen hat. Hoffentlich werden wir nun auch in Hessen diese Plage los, um so mehr, als nach dem zwischen Heffen und Preußen über den Verkauf der Main-Weser-Bahn geschlossenen Staatsvertrag die Beschränkung der Benutzung der beiden Schnellzüge (Morgens und Abends) durch Erhebung einer ganz äquivalentlosen Platzgebühr als durchaus rechtswidrig erscheint. ** Der Getreidemarkt. Die erneut eingetretene trübe und regnerische Witterung, welche sich in einem großen Theile Deutschlands bemerklich macht, hat sich auch auf dem Getreidemarkte zur Geltung gebracht. Allenthalben zogen in der abgelaufenen Berichtswoche die Preise etwas an, und zwar speciell in Roggen und Weizen, doch wurde auch Hafer nach längerer Zeit wieder besser bezahlt. Vom Auslande lagen ebenfalls ziemlich günstige Berichte vor, der Verkehr ließ an Regsamkeit indeffen trotzdem noch zu wünschen übrig. Preisnotirungen an der Berliner Productenbörse: Weizen per 1000 Kilogramm 133—144 Mk., Roggen 115—121 Mk., Hafer 130—163 Mk., Gerste 96—165 Mk. ** Postwidrige Briefformale. In letzterer Zeit sind wiederholt Briese ungewöhnlich kleinen Formats zur Post- etnlieserung gelangt, in einzelnen Fällen hatten derartige Briefe sogar nur die Größe einer Postfreimarke (!) Es handelt sich hierbei um eine Spielerei, die aber für die Absender zu Unbequemlichkeiten führen kann. Briefe so kleinen Formats eignen sich zur posttechnischen Behandlung nicht und dürfen von den Postanstalten nicht zur Absendung gebracht werden. Die Briefsteller werden daher im eigenen Interesse vor der Benutzung ungewöhnlich kleiner Briefumschläge gewarnt. Dringend zu empfehlen wäre es, wenn man sich daran gewöhnen wollte, Briefumschläge zu verwenden, die nicht erheblich kleiner als die von der Postverwaltung auS- gegebenen Postkarten sind und ein gleichmäßiges, handliches Format haben, wie solches in anderen Ländern, z. B. England, Amerika u. s. w., schon lange feststehender Gebrauch ist. Die von der Papierindustrie als sogenannte „originelle Neuheiten" in den Handel gebrachten sonstigen Spielereien (sechseckige Briefumschläge, Briefumschläge in Form von schmalen Streifen u. s. w.) sollten zu Postversendungen überhaupt nicht benutzt werden. 40 Leihgestern. 14. Juli. Anläßlich des am vorigen Sonntag abgehaltenen hiesigen Kirchweihfestes hatte sich em so zahlreiches Publikum von Gießen etngefunden, wie solches seit Menschengedenken nicht hier gesehen wurde. Ohne Zweifel hat die neuangelegte, durch prächtigen Wald führende Kreisstraße, wie auch die uns so sehr nahe gelegene Station Großen - Linden dazu beigetragen. Das Fest verlies in schönster Weise. Friedberg, 13. Juli. Von behördlicher Seite wurden statistische Erhebungen angeordnet, um das Material sür die Errichtung einer Handelskammer für die Stadt und den Kreis Friedberg zu gewinnen. Bis jetzt sind im Großherzogthum Hessen die Städte Darmstadt, Offenbach, Worms, Mainz, Bingen und Gießen Sitze von Handelskammern. F. Friedberg, 13. Juli. Der heftige Sturm, von dem Ihre Zeitung, sowie viele andere Blätter berichten, scheint gestern Abend gegen 7 Uhr, nach etwa zweiunddreißigstündiger Dauer sein Ende gefunden zu haben. Ueberall zeigen sich die Folgen seiner Verwüstung, nicht blos an den Obst- und Waldbäumen. So haben z. B. die Bohnen, Erbsen, Gurken und Blumenkohlpflanzen nicht unerheblich gelitten, weil sie von dem Sturm hestig hin- und hergepeitscht, herumgewirbelt und dadurch abgebrochen oder so beschädigt worden sind) daß der Saft nicht mehr chculiren kann. Bei den schwerbeladenen Obstbäumen ist eS ein kleines Wunder, daß sie den heftigen anderthalbtägigen Angriffen so widerstanden und keinen größeren Schaden davomrugen. — Unter gestriger Schweinemarkt war gut befahren und zahlreich von Käufern besucht. Die Preise sind aber für alle Sortimente um 15%, sogar um 20% gegen früher, gewichen. Dies kommt daher, daß die alten Kartoffeln fast ganz ausgezehrt, die neuen aber noch nicht genügend herangewachsen, also zu theuer sind, als daß man sie zur Schweinemast mit Vortheil verwenden könnte. (Die neuen Kartoffeln werden mit 5 bis 6 Mk. pro Doppelcentner bezahlt.) — Trotz dieses Preisrückganges ist die Schweinezucht noch sehr lohnend, denn ein Paar Ferkel im Alter von 7 bis 8 Wochen zu 36 bis 39 Mk., oder ein Paar Läufer im Alter von 3 Monaten zu 60 bis 70 Mk. ist ein Preis für den Züchter, bei dem er sehr gut bestehen kann. — Bei uns hat die Ernte mit Kornschneiden ebenfalls begonnen und lobt sowohl Halm als Kern. Durch die in den letzten Tagen niedergegangenen Sprühregen fangen die Wiesen an, sich etwas kräftiger zu begrünen. Man will zwar wegen der bevorstehenden Ernte keinen Regen, ein ruhiger zwölsstündiger, durchweichender Regenguß wäre aber sehr nothwendig, denn der Wasserstand in den Brunnen und Bächen ist ungemein gering. Das ist für Obstbäume und Futtergewächse sehr unzuträglich und drückt sich auch bereits im Preise des Heues aus, denn man bezahlt 2 Mk. 90 bis 3 Mk. pro Gentner sür gute Waare. Die S.pätkirschernte ist jetzt im Gange, es sind aber auch schon Frühbirnen an den Markt gekommen, die jedoch noch hochpreisig sind und detaillirt, also quasi pfennigweise von den Kindern entnommen werden. Das Obst wird auch dieses Jahr bei civilen Preisen zu erhalten sein. ? Aus dem Ohmthal, 13. Juli. Daß man die Pflicht, schuldige Gerichtskosten zu entrichten, nicht absichtlich umgehen kann, zeigt ein Vorfall in der Gemeinde R. Dort hatte ein alter Junggeselle einen Prozeß wegen eines Fahrwegs über seinen Acker verloren und weigerte sich nun, die Gerichtskosten, die er in der Lage ist zu bezahlen, heraus- zurücken. Zwangsweise wurden ihm nun zwei Stück Jungvieh verkauft für einen Preis, der bei freiwilligem Verkaufe ganz bedeutend höher gewesen wäre. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. --LWÄ Uermifcfcte* * Barmen, 11. Juli. Auf dem städtischen Schlachthofe trafen am letzten Sonntag Abend 96 Viertel von eingesUhrten amerikanischen Ochsen, die in Hamburg geschlachtet worden, in einem eigens für geschlachtetes Vieh eingerichteten Wagen hier ein. Als der Wagen am Montag früh geöffnet wurde, fand sich bei der thierärztlichen Untersuchung, daß das Fleisch, das viertelweise in dem Wagen nebeneinander gehängt und scheinbar in noch warmem Zustande verladen war, vollständig ungenießbar war, weshalb 13 Viertel sofort m dem Verbrennungsapparat vernichtet wurden, während von | den andern Vierteln das Fleisch stückweise abgeschnitten wurde und ebenfalls in den Apparat gelangte. Das übrige Fleisch, das dem Unternehmer S. aus Elberfeld zurückgegeben wurde, durfte hier ebenfalls nicht zum Verkauf kommen. Es soll in der Nachbarschaft angeboten worden sein. Der Schaden für den Unternehmer S. beläuft sich auf 7- bis 8000 Mark. * Schneidemühl, 13. Juli. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Arbeiter Franz Otto aus Berlin, der am 4. Februar dss. Js. in Tuetz zwei Pferde im Werthe von 2000 Mk. gestohlen hatte, zu drei Jahren Gefängniß. Der als Zeuge vernommene Brodherr des Angeklagten, ein Kohlenhändler Piethe aus Berlin, der bekundet hatte, daß Otto am 4. Februar in Berlin gewesen sei und deßhalb den Diebstahl nicht begangen haben könne, wurde sofort wegen Verdachts des Meineids verhaftet. * Bei der Fortsetzung der Hochwaldbah» auf der Strecke WemmetSweiler-Jllingen wurde, so wird aus Neunkirchen, Regierungsbezirk Trier, unterm 10. dss. Mts. gemeldet, ein Kohlenflöz freigelegt. Die Leute aus den umliegenden Dörfern eilten nun auf die angenehme Kunde eilig herbei, um Kohlen zu graben. Da die Bewohner dieser Ortschaften meist Bergleute sind, so wurde ein sachgemäßer Ausbau mit Pickel und Haue ins Werk gesetzt nur vergaß man bei der Eile des Raubbaues die nothwendigsten Vorsichtsmaßregeln, so daß das ausgehöhlte Flöz bald in sich zusammenbrach und mehrere Personen verschüttete. Obwohl sofortige Hilfe zur Stelle war, konnten zwei der Verschütteten nur als Leichen hervorgeholt werden. * 6000 Mk. für Vernichtung von Maikäfern hat der Forstfiskus in diesem Jahre in der Neumark gezahlt. Während in den Bruchgegenden fast gar keine Maikäfer bemerkt wurden, sind sie in den waldreichen Gegenden desto zahlreicher aufgetreten. Jnsgesammt find 3,196,000 Liter Maikäfer gesammelt und vernichtet worden. * In Kulm hat sich der Kassirer Lauteborn vom Vorschußveretn mittels Blausäure vergiftet. ES wurden bisher Kassendesecte bis 141,000 Mk. entdeckt. * „Bis zum Kriegsminister . . . Eine Anecdote, so hübsch, wie die kürzlich „aus Württembergs mitgetheilte, hat sich in Zürich zugelragen. Nur ist die unsrtge historisch und dabei noch so frisch wie die Rosen, die auf ihrem Schauplatz blühen, schreibt die „Züricher Post." Kürzlich wurde im Hotel Baur am See ein glänzendes Familienfest gefeiert, an welchem zwei preußische Lieutenants als Vettern sich be- theiligten. Den Sturm etwas zu dämpfen, den der Sect in ihren Häuptern entfacht, unternahmen sie eine Promenade durch den herrlichen Garten und trafen dort einen älteren distinguirten Herrn, welchen sie mit etwas kriegerischem Ungestüm in ihr Gespräch hineinzogen. Ob er wohl gedient, wollten sie wissen und an diese erste mit höflichem Ja beantwortete Frage reihte sich die zweite, wie weit er's wohl im Rang gebracht. „Bis zum Kriegsminister", gab der Herr zurück. Das klang sehr sonderbar- man tauschte die Karten und die beiden Lieutenants wurden zu ihrem Schrecken inne, daß sie thatsächlich ihren früheren Kriegsminister,General von Verdy-Du-Vernois vor sich hatten, der als Tourist im Hotel weilte. Die Excellenz erwies sich liebenswürdig — es floß zum Trost der jungen Krieger nochmals Sect. * Der Marsch. Mutter: „Aber Ida, Du lernst doch gar nichts; jetzt spielst Du doch so lange Clavier und bringst nicht einmal den einfachsten Marsch fertig, den täglich die Wachtparade spielt." — Ida: „Du hast gut reden, da spielen vierzig Mann daran und ich soll ihn allein spielen!" iveSamttmachmlg. Lvffchrift der Postsendungen. Aer Sicherung schneller Beförderung und BestellunL der Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und BestimmungSo ort so genau bezeichnet fein, bafejeber Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe stetv an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer de? Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0^ N., NO. «.), in welchem die Wohnung fich befindet, hinter der Ortsbe-- zeichnung „Berlin" zu vermerk«. 3. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzlichs Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverk-chr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich auL dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Post- orte^, daS zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder RcichS-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Retchs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht alö allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es fich, biß Lage bcs Orts in ber Aufschrift ber Sendung noch dev Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet fich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten beß politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch die Angab« von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) K.], ober von Gebirgen [(Harz), (Riesenaebtrge) rc.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie [(Thüringen), (Altmark)» (Lausitz) kJ für den Zweck geeignet. 5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ift außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch biejenige Post-- anstatt anzugeben, von welcher aus die Bestellung ber Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannt« Orten»» rechn« ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffend Land bez. ber LandeStheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunig« Ueberkunst der Sendungen an den Empfänger wes«Uich beitrag«, und es liegt daher im eigenen Interesse ber Absender, die Aufschrift« der Smdungev hiernach g«au anzuferttgen. Auszug aus den Standesamtsregistern Ver Stadt Gießen, «nkgedoie. Juli: 12. Johann Engeln, Schuhmacher zu Düsseldorf, mit Eleonore Mohr daselbst. 12. Josef Gentner, Bierbrauer dahier, mit Veronika Margarethe Nettermann aus Kirchhain. «heschlie-nngen. Juli: 10. Georg Konrad Becker, Pfarrer zu Hain-Gründau, mit Minna Bertha Luise Jenny Adelheid Koch dahier. Sadvrene» Juli: 3. Dem Locomotivheizer Christian Marx eine Tochter, Anna Margarethe Johannette. 3. Dem Wirth Heinrich Jochem eine Tochter, Katharine Elise Helene. 7. Dem Bautechniker Hermann Köhler eine Tochter. 7. Dem Kaufmann Rudolf Nowack eine Tochter. 7. Dem Oeconom Christian Rebe eine Tochter. Gewordene. Juli: 6. Karl Lotz, 4«/, Jahre alt, Sohn von Bahnarbeiter Justus Lotz zu Wieseck. 6. Anna Marie Wurm, 10 Monate alt, Tochter von Maurer Julius Wurm dahier. 8. August Reuschling, 2 Monate alt, Sohn von Taglöhner Philipp Reuschling dahier. 9. Emil Vellmete, 11 Jahre alt, Sohn von Kupferschmied LouiS Vellmete dahier. 9. Wilhelm Mootz, 4 Jahre alt, Sohn von Bahnarbeiter Wilhelm Mootz dahier. 9. Sophie Christ, 3/< Jahr alt, Tochter von Lademeister Heinrich Christ dahier. 10. Bertha Katharine Schieß, 5 Jahre alt, Tochter von Wirth Friedrich Schieß dahier. 11. Johannette Kreuter, l»/< Jahr alt, Tochter von Bergmann Philipp Kreuter zu Bechlingen. 11. Jacob Kauß, 22 Jahre alt, Schreiner von Erda. 12 Balthasar Linz, 48 Jahre alt, von Hetschbach, Amt Wallmerod. 13. Aaron Marcus, 49 Jahre alt, Kaufmann dahier. 13. Christian Heinrich Franz Wellhausen, l8/» Jahre alt, Sohn von Gärtner Heinrich Wellhausen dahier. Auszug aus den 2ttr*ehenL>ücheru der Stadt Gieften. Evangelische Gemeinde. ««traute. Lukasgemeiade. Den 10. Juli. Georg Konrad Becker, Pfarrer zu Hain- Gründau, und Minna Bertha Luise Jenny Adelheid Koch, Tochter des verstorbenen Arztes Dr. Reinhard Koch von Groß-Felda. «ttatifU. Matthausgemeinde. Den 8. Juli. Dem Hilfsgerichtsschreiber Karl Seitz ein Sohn, Karl, geboren den 27. Mai. Denselben. Dem Gesangenaufseher Philipp Hartmann eine Tochter, Dorothea Elisabeth, geboren ben 16. Juni. Markusgemeinde. Den 7. Juli. Ein unehelicher Sohn, Karl Ludwig, geboren den 26. Juni. Den 8. Juli. Dem Lackirer Georg Bellos ein Sohn, Georg Christian, geboren den 9. Mai. Den 9. Juli. Dem Kaufmann Adolf Bieler eine Tochter, Verona Hedwig, geboren den 11. April. Lukasgemeinde. Den 8 Juli. Dem Procurist Carl Heil ein Sohn. Karl Fri-drl» Moritz Ludwig Wtlb-lm @«r9. geboren ben 11. Mai. Denselben. Dem Lademeister August Thierbach ein sohn, Otto, geborm eben März^ ^^^fser Wilhelm Ranft ein Sohn, Karl Friedrich Martin, geboren den 6. Juni. Beerdigte» Matthäusgemeinde. Den 4. Juli. Gustav Eger, Fabrikarbeiter, alt 47 Jahre, gestorben den 2. Juli.____________ Brodpreise vom 15. Juli bis 29. Juli 1894. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod.....„ ■ bei Carl Wallenfels II. u. S.Stern (Schlüchterner Brod) 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod . • • x ' • • bei Carl Wallenfels II. u.S. Stern (Schluchlerner Brod) 1 Ka. (2 Pfd.) Weißbrod ...... 9 1 } ö bei S. Stern (Casseler Brod) 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod b. S. Stern (Casseler Brod 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod . 2 Kg. (4 Pfd.) 3 Kg. (6 Pfd.) 24 Pfg. 25 „ 48 „ 50 „ 22 „ 25 „ 44 , 50 , 20 „ 40 „ 60 „ 1 uGust.Jacobtv.Alten-Buseck 40 Der auswärtigen Bäcker. Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei Go.Ant. Heuser v. Gr.-Lindm 38 Pfg. Ka. (2 Pfd.) Schwarzbrod b. W. Steinmüller v. Lang-Göns20 „ 2 Kg. (4 Pfd.) „ „ Joh. Kd. Belte v.K'rch-Göns, 8 ' " Gg Ant.Heu'ero.Gr.-Linden 36 „ „ F. Schön v. Ruttershausen . 38 „ W. Steinmüller v. L.-Göns 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod b. Gust. Jacobi v. Alten-Buscck 60 Pfg. $ „ Balth. Christ Ww. v. Wieseck 63 „ Der Brodverkäufer. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......24 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......48 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......22 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......44 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod......20 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod......40 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......60 „ Gießen, den 14. Juli 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. 23.: Roth. Verkehr, Canö» und Volkswirthschaft. 14. Juli. Marktbericht Aus dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter- pr. Pfd. 1,10—1,20, Hühnerei 1 Stück — 2 Stück 11-12 A, ettijc pr. Är. 5-8 A. KLsematte pr. St- 8 A, Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 28 4, Tauberi pr. Paar 0,80—1,00, Hühner pr. Stück A 1,10 -1 50, Hahnen pr. St 0.50—1,20, Enten pr. St. A 1,70 bis 1,90, Ochsenfleisch pr. Pfd. 72-76 A. Kuh- u. Rindfleisch pr. Pfd.--66 A, Schweine fleisch pr. Md. 60— 70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 60—86 A, Hammrl-i fletsch pr. Pfd. 56—68 A> Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,50—8,00 A, Weitzkraui pr Stück--A, Zwiebeln pr. Tentner 9,00—10,00 %M, Milch pr. ßtf^ 16 20 A, Enteneier 2 St. 11 A, Gänseeier 10 A. Kirschen pr. Pfd. 7-9 A- Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemeßen am 14. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 15, Luft 14°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Flasche. vers t au 2584 massigen Preisen Visitkarteu Fernsprechanschluss Nr. BL nebst dazu passenden Couverts. Dienstag, 17. Juli 1894, Nachmittags 2 Uhr, zu Gießen Marktplatz 20 werden gegen Baarzahlung öffentlich versteigert: 2 Wagen, 1 Pferd, 4 Schweine, 1 Rmd, 1 Handkarren, 1 Parihie Nutzholz, 1 Parthie Leisten, 1 Etsschrank, mehrere Sophas, und sonst. Mobilien (neu und gebraucht) Oelgemäloe, Spiegel rc. Versteig, vorauss. theilweise bestimmt. 5906] «ngel, Gerichtsvollzieher. Mehrere Wagenpferde zu verkaufen. 5904 ____________Bleichftratze 24. |ic^äuÖelicF|unOt Katzen rc. ist erkennbar an haarlosen Stellen um die Augen, auf dem Rücken, Hals und Brust und an kleinen Eiter- dläschen; auch das fortwährende Scharren ist ein untrügliches Zeichen dieser schrecklichen Krankheit. Eine Büchse Geo DötzerS Parasiten»Creme (pretsgekr. m. 2 gold. u. 1 silb. Med.) genügt, die armen Thiere davon zu befreien. Per Büchse Mk 1.60 in der Pelikan-Apo theke von W. Wettz.j 5874 Wermietpungen. 5880] Bahnhofstratze 61 ist der untere Stock mit 4 Zimmer und Zubehör, auf Wunsch kann auch Ladeneinrichtung errichtet werden, bis zum 1. October oder ,rüher zu vermtethen. Näheres- Bahn- hofftraije 57.__________________—. 5892] Ein klemes AamilienlogiS zu vermiethen-__________Eich gürt en 1O .__ 5891] Eine Wohnung 3—4 Zimm, mit Zubehör von einer einzelnen Dame zu Ende Sept, z.m-ges. Näh. Lahnhofstr. 26,1- 5890] Kleines FamiUenlogis zu ver- miethen. Weserstrabe 5. _______ 5901] Schöne Wohnung, 4 Zimmer im 2. St- zu Perm. Marburgerstr. 29- 5894] LndwigSplatz IS, freundliche gesunde Wohnung, 5 Z- mst Gartenanth. wegzngsh. per 1. October zu vermtethen. Näheres daselbst, 2. St-____ 5905] Kleines Logis im ersten Stock zu vermtethen. Heinrich Kiefer, Neuenweg 32. 5379] Etn kleineres fr eundl. Familien« logi», per 15. Juli beziehbar, vermiethet Rodert Stuhl, Neustadt 23._________ 5091] Bleichftratze 24 Wohnung tm ersten Stock, 6 Zimmer, Badezimmer, 3 Mansarden, per 1. oder 15. August zu vermtethen-__M. Michel. 3027] Wegzugshalber ist der 2. Stock per sofort zu oermiechen. 3027 _______H. «röninger, Steinstr. 43. A49] Sandgasfe 46 ein Logis zu vermiethen- Näheres Schützenstr. 11. 579. J Westanlage 26, zweiter Slock (5 Zimmer rc ) per October an ruhige, flelne Familie zu vermtethen.___________ 5831] Schöne Wohnung, 3—5 Zimmer mit all. Zubeh. zu verm- Näh Bleichstr. 5. 5672] Der mtttl- Stock, 4 Zimmer mit Zubehör, ist zu verm. Seltersweg 44. 5772] Der mittlere Stock, fünf schöne Zimmer mit allem Zubehör und Garten- anlheil, preiswerth zum 1. Oct- zu ver- mietben- Echitterstratz« 18.___________ ■TT« 1 *1 am zum Alletnbewohnen, V lUw sowie solche für zwei Familien- Näh- Ehr. Petri V., 5199] _______ Moltkestraße 7. 58u3j Laden Per sofort z« vermiethen. Lvdw. Orth, Steuen-Bäue 11. 5745"] Sonnenstratze 24, 2 kl. Wohnungen und Laden zu vermiethen. Näh. Earl Geidig. ________________ 4'187] Der von Herrn W. Katz seither innegehabte Laden nebst Wohnung ist vom 1. Aug. ab anderweitig zu vermtethen- _G-* Möhl, Hofmetzger, Bahnhofftr. L 5823] Zwei nnmöblirte Zimmer m vermtethen. Marktplatz 18. 5809] Ein schönes möblirtes Zimmer mit Pension »u verm Neuenweg 60. 5445] Lndwtgstratze 18, parterre sind sehr schöne Zimmer möblirt oder un- möblirt zu vermtethen.__________________ 4788] Etn möblirtes Zimmer zu oer- miethen.____________Wetzsteinstraße 38. 5761J Großes möblirtes Zimmer nebst Schlafz. per 8. August zu vermiethen. Desgl- möbl. Zimmer mit Cabinet. Frau Pi-, fttatu Eckstein, Alicestr. 13. 5117] Zwei freundllche Zimmer sofort zu vermiethen. Dammstraße 41.__ 5647] Möblirtes Zimmer zu per» miethen. Schillerstraße 29, U._________ 5900] Zimmer mit Bett zu vermiethen. _________________«chützenstratze 17. 5427] Ein freundl. Stübchen mit Bett sofort zu vermiethen. Neustadt 8 58891 Ein freundliches Stübchen mit Bett sofort zu vermiethen. Neustadt 8. 5807] Ein- anständigen Herrn od. Dame bietet sich Geleg. zu ,cbön. ges. Logis m Pens, jedoch ohne Möbel. Am. schrrftl. unter z. Z. an die Exp d. d. Blattes. Uermischte Anzeigen. Brauerei Uöhrle. Heute Samstag Abend Kalbsgoulasch. m mi । m i i r - -■iiiim ir— ■ m mMaeasa Sonntag Abend Roastbeef mit gemischtem Salat 5121 per Portion 60 Pfg. Der Curfus im Schönschreiben beginnt erst Dienstag den 17. ds. Mts., garantire, wie in Gießen seit vielen Jahren bekannt, in nur 5 Lectio- nen die besten Erfolge zu erzielen. Honorar für Deutsch 15 Mk., mit Latein 27 Mk. Weitere Meldungen nimmt d. Exped. d. Bl. bis Montag den 16. ds. Mts. entgegen. 5886 O. Gottlieb, Kalligraph. Mohilllllgs-DtMkNW. HWolne jetzt:] Bahnhofstraße No. 10. 5896] Frau Drescher, Hebamme. 1OOOO Mk. auf gute erste Hypothek zu verleihen. Näheres in der Exped. d. Bl. [5907 tärfltrhf wird für 1. October eine Wo:nuvg von 4 Zimmern mit Küche unb Zubehör in ruh'ger Lage. Offerten mit Preisangabe unter W. R. an die Exped. b- Bl. 5887 5867] Möblirte Garton - Wohnung (Wohvzimmerunb Schlafstube) mit euent. voller Pension in der Nähe bes Bahnhofes sofort zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter F.E. 1863 an die Exped- d Ztg. erbeten.__________________ Cigarren - Branche. An einem Orte, 8/< Stunden von einer, in der Nähe gelegenen Station entfernt, bietet sich Gelegenheit, ca. 50 tüchtige Arbeiter nebst Werkmeister, bei billigem Arbeitslohn, zu gewinnen. Passende Räumlichkeiten vorhanden. Gefl. Anfrag, werden des unter J. J. H. von der Expedition ds. Blattes. 5902 Junger Techniker, welcher das Polytechnikum besucht hat und im Besitze bester AbgangSzeng- niste ist, wird für ein größeres (Sta- blisiemnntimGrotzherzogthumHesien gesucht. Anmeldungen werden auch von solchen entgegengenommen, welche vor de« Abgangsprüfungen stehen unb besondere Befähigung Nachweise« i können. Löhne auS hesstschen Be- amtenfawilien werden in besonderer j Weise berücksichtigt. Offerten nehmen > Haasenftein & Vogler A-G.,Frankfurt a. M. sub. Chiffre G. JE. 43 entgegen.5656 5691] E. I. Hamburger Cigarren» Firma sucht e Reifenden bez. Vertreter f. d, Verk. a. Restaur. u. Prto. g. hohe Vergüt. Bew. u. 0. 3035 an Hetnr. EiSler, Hamburg.__ Schreiner gesucht. *888 5860]______________EichgLrten 10. Backer gesucht per 28. Juli bei M [5909 I. C. Deuker, Kückervleißer Wodheim a. Wieöer. H Keine Sonntagsarbeit. H Tüchtiger, zuverlässiger, lediger Bierkutscher gesucht. (5818] Branerei Röhrte. Pferdeknecht kann eintreten Licherstratze 8. [5870 für Landwirthschaft unb ein Mann für Ein Mädchen von auswärts aus achtbarer Familie, welches noch in keiner Stelle war, sucht bei einer alleinstehenden Dame ober alteren Ehepaar Stelle als besseres Hausmädchen. Suchende ist erfahren in allen häuslichen, sowie auch in Handarbeiten. Gefl. Offerten erbitte man unter C. K. an die Expedition des Blattes abzugeben. 5881 Offene Stellen besetzt kostenfrei der Kaufmännische Verein zu Frankfurt (Main). — Jahresbeitrag für neu eintretende auswärtige Mitglieder Mk. 5.—. Einschreibegeld für stellesuchende Nicht - Mitglieder Mk. 2,50 für 3'Monate. [5876 M Stellenfuchende jede« »e- 9 ruf» placirt schnell Reuter-Bureau, W Dresden, Ostra-Allee. [5429 p Q P 5893 Montag Abend PräciS 8 Uhr: Antreten am Spritzenhaus. Sämmiliche aettoe Mitglieder haben zu erscheinen.___________________________________ Unserem lieben Freunde und Präsidenten 5908 Gustav I... k zu seinem heutigen Wiegenfeste die besten Wünsche. Der E.....C....b, GuslkitMM unb Reparaturen an solchen werden unter Garantie sorgfältigster Arbeit zu den billigsten Preisen ausgeführt. Hch. Schaffstaedt, ®B6- und WaflerlkitnussMaft, Schanzenftraße 12. Telephon 35. [3435] Telephon 85. «omsaEsaemÄaeBMeeee Zitherlehrer 5164 Adolf Arnold Giehcn, Bleichstraße 12. Kunstgerechter Unterricht nach anerkannt bester Methode. Mach Amerika mit den vorzüglichen Schnelldampfern des Norddeutschen Floyd in Bremen lßoe befördert Passagiere der conceff. Agent Carl Loos in Gießen. Steins Garten. Strohseilemachen gesucht. [5888] Kennel. sucht sofort ein hies. Engrosgeschäft unter günft. Beding. Off. unter M. H. 14 bef. die Exped. d. Bl.____________________5680 Spenglerlehrling | gesucht. Ehr. Arnold, Äolkengasse 13 5542] Per 15. August nach Wetzlar in ein Kurz- unb Putzwaarengeschäft eine durchaus tüchtige, selbständige Verkäuferin gesucht. Offerten mit Zeugniß- abschriften und Gehaltsansprüchen unter C. K. 58, postlagernd Wetzlar. 5858] Ei«e zuverlässige, erfahrene Kinderfrau oder Bonne zu meinem 2 Jahre alt. Kinde gesucht. Frau ComnmMrath Wich. (5ail. Arbeiterinnen gesucht. (5752] Herman« Hetz. 5657J Gesucht werden Mädchen, welche gut bürgerlich kochen können, gegen hohen Lohn für sehr gute Stellen auf bald, durch das 1. Vermieth-Bureau Frau Müller, TeufUsluftgärtchen 26. 5873] Laufmüdchen gesucht. «chlotzgatze 18< Empfehlung. 5275] Gestützt auf langjährige stets zur Zufriedenheit ausgeführte Besorgungen bei Beerdigungen u.s.w. empfiehlt sich der Unterzeichnete im Ansagen oder als Marschall bet Beerdigungen bestens. Friedrich Berg, Diener, ___Kaplaneigasie 11.________ 5697] Tüchtiger, cautionsfähtger junger Kaufmann sucht zur weiteren Ausbildung Stellung, ep Reisi stelle. Salair- ansprüche gering. Gefl. Offerten unter M. Z. 581 an die Expedition dieses Blatte s erbeten.___________________________ 5824] Empfehle mich im Bügel«1 (Glanzbügeln) Müller, Wolkengasse 17. 5685] Junge Mädchen von außerhalb suchen Stellen durch Frau Sparr, Seltersweg 50. Angenehmster Aufenthalt. — Graste schattige Gartknantagen. Urima Münchener Augustiner-Mräu per Glas 15 Pfg. Fst. Exportbier der Brauerei Friedel & Aspriou per Glas 12 Pfg. 4334 —r Feine Weine. = Speisen ä la carte j» i-Ler S-gesstit^ Heuchelheimer Mühle. Beliebtester Ausflugsort in nöchfler Nähe Gießens in prachtvoll idyllischer Lage. Geräumiger Garten und Wirthschaftslocalitäten. Separate Zimmer für Gesellschaften und Vereine. Ausschank von prima Exportbier. — Reingehaltene Weine. Gute Küche. — Aufmerksame Bedienung. Hochachtungsvoll 3564 Heinrich Knoch» Restaurateur. Für Hochzeits- u. Gelegsnheitsgeschenke empfehle ich mein stets mit Neuheiten versehenes Lager Eingerahmter Kunstblätter (Photographien, Stiche etc.) 4485 Grösste Auswahl in Rahmen solidester Ausführung. Das Bleichen und Reinigen von alten Stichen wird bestens besorgt Otto Hochstätter Kunst- und Rahmenhandlung. Bahnhofstrasse 29. Entöltes Maismehl. Für Kinder und Kranke mit Milch gekocht speciell geeignet — erhöht die Verdaulichkeit der Milch. — In Colonial- und Drog.-Hlpg. in Pack, a 60 und 30 Pfg. [221 Gießener Ruder - Gesellschaft. ~ Sonntag den 22. Juli auf der Lahn unter Betheiligung folgender Vereine: !♦ Aead. Ruder-Club „Rhenus"-Bonn, 2. Ruder-Verein Cassel, b. Ruder-Club Frankfurt, 4 Ruder-Club Heidelberg, 5. Ruder-Verein Ludwigshafen, Während der Regatta: 6* Ruder-Verein Mainz, 7. Ruder-Gesellschaft Oberrad, 8. Ruder-Gesellschaft Speyer, 9» Ruder-Club Wetzlar, 10, Ruder-Gesellschaft Gießen, 5865 Grosses Doppel-Concert auf beiden Lahnufern ausgksiihrt von der gaimn ssapklle des Znsautkrie-Regillieuts „Kaiser Wilhelm" unter persönlicher Zeitung des Herrn Musik - Direktors Krausse. Programm: Samstag, 21. Juki, Aöends 8 Ahr: (gesellige Zusammenkunft im Bootshause der Gießener Ruder-Gesellschaft; - Friedrich Kühne sen., Waaihorstr. k empfiehlt neue Halbverdeck- raJr Mylord, sowie zum Selbst- L /7/XFT^x fahren, Braeks und offene Wagen in solidester Aussicht rung. Ein und zwei-- \ Z! \ ) spännige Chaisen-Ge- v r j j \ / schirre stets in Vorrath. ZLZZ _____ ________5897 Zoologischer Carlen zu Frankfurt a. Main. Mittwoch, den 18. Juli 1894: Grosses Sommerfest. Nachmittags und Abends: Doppel-Concert ausgeführt von der Musik des 1. Hess. Jnf.-Rgts. Nr. 81 unter Leitung des Herrn Musikdirector A. Kalkbrenner und der vollständigen Capelle des Gartens unter Leitung des Herrn Capellmeister Louis K ei per. A b e n d s : Italienisches Nachtfest. Nummerirter Tribünenplatz Mk. 2.50, im Vorverkauf Mk. 2 Preise der Plätze Der Zutritt ohne Karte ist Niemand gestattet Näheres durch die Tagesprogramme I. Happel. 7, Liter Bier 15 Pf. |5899| A. Will. 91.76 8% Portugiesen 102.65 4*>/o Griech. Monopol-AM. Vilbel, im Juli 1894. Das Comit6. 122.66 NelchRdAU-D8!cs»Ä 3 W- — Frankfurter Baar-Dilconl 8 pSL G-ldsor.te«. 20 Fr«nken-Gt. 20 4.19 Dollar« tn Gold WeUdioBi Ä. Scheyd«. - Druck und Verla, der «rühl'schen Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) to Metzen. 98.70 77.76 28.70 33.10 »rief »e» O.COI 9.70 fl. 20.361 20.31 16.671 16.63 empfiehlt 2607 Brie! 16.28 182,40| 8er. ; fest. lebend, ital. GcaüRol gut u. billig beziehen will, verlange PrelallHto von Hans Mclor lu Ulm a. D. Grosser Import Ital.'Produkte. veeonom Kitz. Meise körbe Auswahl empfiehlt «out» Sony, Bahnhofstr. 27. (HniriiiHarten im Vorverkauf bis Samstag den 21 Juli Abends bei Herrn ®rnfi Balser, Mäusburg, Daniel -eil, Lindenplatz und Heinrich Gehler, Südanlage. - Betkarten zn MitgliederPasse-Partouts für den Fefiplatz sind zum ermäßigten Preise von 75 Pfg. nur bei Henn G. Ph. Killmann, Marktsti atze in Empfang zu nehmen. Sonntag, 22. Inti, Morgens 9 Ahr: „Vorrennen" (gegen Vorzeigen der Negatta-Eintrittskarten freier Zutritt)-, Aachmittags 3 Ahr: „Regatta". Kierauf „Preisvertheilung." llbends 8Va Mhr: Reunion mit Concert in „Steins Saalbau." ^chlsfpomse l Uhr 16 MW. 91.35 40/0 Ung. Gold-Rente 102.46 50/0 Ital. Rente garantirt französischer Verschnitt, per Llterflasche X 2.—, sowie französische Cognacs unter Originalverschluß in verschiedenen Preislagen. 4922 E. Dort, Wallthorftratze 45. xxa.it xl. ohne ^^033.0g'xa.xao.xsa. in Brief- und Kartenform werden schnell und geschmackvoll angefertigt in der BrUhPschen Druckerei Schulstrasse 7. GsMSvericht dm E. WasserscMebeii, KankgeschSst. FrankfurtM Äörfe vom 14. Juli 1894. 3953] Beste uud billigst- Torfstreu und Mutt liefert prompt RHSntorfwerk Bischofs« velm A. Lohrey, Comptoir Schonungen a. Main. Illumination des Gartens durch viele Tausende Beleuchtungskörper, Beleuchtung des Thurmes und der Burgruine. Auf dem Weiher: Großes Wasierfeuerwerk. Restauration aus der Terraste, im Wäldchen und in der Bierhaüe» Ba?ar von Luxus-Gegenständen. Vor dem Bärenzwinger Italienische Wirthschaft. Jitljerucrtin „Alpknrösihcü". Heute, Sonntag den 15. Juli: Ausflug mit Musik auf die Badenburg Zug geht 1% Uhr. Freunde des Vereins sind willkommen. 5872 Der Vorstand. HPitosopl-enwald. Dienstag, Mittwoch und Freitag frische Waffel,!. «« (Btlb 16.25 Ducaten Vilbeler Viehmarkt am 21. August 1894. Mit demselben ist eine Prämiirung der schönsten aufgetriebenen Thiere, sowie eine Verloosnng von .Kühen, Rindern, Schweinen und einer 9ieihe practischer (tzebrauchSgegeustäude verbunden. Die Prämiirung findet Vormittags auf dem Markt und die Ver- loosung Nachmittag 8 Uhr im Saale „Zum Pfau" statt. Loose ü, M. 1.—, bei 10 Stück ein Jreiloos, bei den Herren Gg. Esselborn und Gg. Kalbhenn. 5879 Wieseck. Gasthaus zum Gambrinus. Heute Sonntag den 15. Juli, gelegentlich des Turnfestes: a*- Tanz-Musik. Ug Mr Sonntag, den 15. Juli: VBG ♦ TanMterhMng im Schiffenbkrgkrthal wozu ergebens! einladet(5877)ft. Häuser. M. Gothaer Cervelatwurst L. Kalkhof, Wellanlage. äaMk Dor tvefainint-Anflagr unseres yeutiaen Blattes liegt von der Firma Herrn. Katz, Miius- bnrg 5 dahier, eine Extra-Beilage, betr. „Saikon- Slnsvcrkanf", bei, die wir geneigter Beacht,ing empfehlen. ' ' ------------—, 5898 CÖfftauration ;um Pfau (früher Bramm). 5895 Mittwoch den 18. Juli, am KirschenmarKI: Tanzmusik. „ 120 „ -.»o, Tanz im Freien, später im Saat. Das Abonnement ist an diesem Tage aufgehoben. Eintrittspreis 1 Mnrk, Kinder 50 Pfg. Im Vorverkauf bis Dienstag den 17. Juli Abends 75 Pfg. bei den Herren (H. M. Holz, Schillerplatz 2, Katharinenpforte 9, Zeil 6- Opernplatz 2, Vilbelerstr. 4, Wilh. Fuchs, Zeil 9, Frau Liuu Schott, Theaterplatz 10, Universal-Reise-Büreau, (I. Schottenfels u. Co.) Kaiserstraße 17 und Uhrthürmchen am Bockenheimerthor, sowie an der Garten kass c.15864 Festplatz am Bootshaus „ 1.50, „ „ „ Schürz'sche Bleiche „ —.30, „ „ Ätem Lah/mtleiH* Mittwoch den 18. d. Mts., am Kirschenmsrkt: Tanz-Unterhaltung. 8% ReichS«tleihs 8Ve°/Q do. 3°/q Prentz. 8Vi% do. Darmstldter Bmrk-SIc^ ®re6btiiex SksxfrÄa Nordb. Aoyd-Act. Wiener Bankver.-tflÄ Oe st. Lrebtt-Act. Ital. AMü»eerd«L, Äü Gell«. do. in ’/• 5732) Kleineres Haus mit Garten unb großem Hofraum, zn jedem Geschäft passend, an der Grünbergerstraße zn ver- kaufen. Näheres in der Exped. b Bl. ^ackirte Möbel vorräthig zu haben bet Karl Zimmer^ mann, Neuen Bäue 15.1 [4165 6426] Ein großer guter Äktenschrank und eine schöne noch neue Bogelhecke sind abzugeb-n. sfrankfurterstr. 1», 68 9< Gut erhaltener grotzer Herv zu verkaufen, eventl. gegen kleineren zu ver» tauschen. Näheret, bet Carl Meidig. C. SichrrhcitsMeiriid, mit allem Zubehör. Einkaufspreis 370 Mk. — billig zn verkaufen. Nad fast ungefähren, rote neu Sur Ansicht b. Schreiner, mftr. Hainer, Kaplaneigasse 5. [6b29 ^in HällwerdeckZ zu verkaufen Neustadt 49. 6882lsyrüfträrtöffeln7neue, versendet zu Mk» 3.75 per 100 Pjd. mit Sack ab Frankfurt a. M. unter Nachnahme «. I. Kleeblatt «rUgcnsiadts.Hess n) Bom nächsten Dienbtag ad Samenstroh und Schalen zu haben bei 16.21 16.17 Engi. Sovereign« 4.16 Rufs. Imperiales Badewannen zu verleihen, sowie in allen Größen vor- räthtg, billigst bei 4795 Wilh. «ohlermann, Neustadt 16 Weinfässer. Frisch entleerte Weinfaß (weingrün) in allen Größen, empfiehlt Wilh. Kohlerman«, Küferei, Neustadt 15. Vbstpreffe zu verleihen. 4796 Prima Portland-Cement vom Karlstadter Cementwcrk lk6W Lomb. E^-B.-Acb. 89.00 137^1) Buschther-de- 385.50 139.80 SlbthLl-B-.bn-rSct. 217.7b 93.50 Gotthard-BLlin-Bct. 167.10 110.12 Schweizer Norbost..H,.NLi- 11880 286.25 Mainzer 115.10 78.0t Marienburger 82 60 Die heutige Nummer umfaßt 12 Seite«.