» = » = ry * s r * 8 taU(^ut# “Skä’ta*"141"«* -MG ^'° »ar# Waaren ^b®9fak Elsoffer •'Mamir k.ZN i*«* te-** llwltften, ewanüeü^ °*in«fatofaw vtl yiM WkMSNMadt 16. haben bei M=t Mann. Nenenbinl 16 Ico • RI *oiä ej **-,5 21T' ®«~L VLL7, Mimmd, fromm ncb m verkaufen. . J/ WpSotttt, Friedberg. n junger verndardtner e Rasse. Männchen. 1 3-he elb mit weiß, preiswert- ji m m | !ch>nh>L W| 9919 8 iM ua ~~ ö»qgi»Soff öun| i- iwrnumwia) W MM itreu u"° ^,„!. L Lohrey;^ ^JEWrtlmWer. i Heugras Wiesen des Sem chior 4'/. verkaufen durch l49d7 , Konrad Stoion^ TMDtSviMÄM UmdabE J IdsMZ—- I0&C0., öt'“ TjJarke: le allem »®te» KreOz mit Erdkoge ,"Bd ™ ""Sui«1*'11!« ,.,E OM ZU«. ßd#iViAflfr®r Nr 137 Erstes Blatt. Freila, den 15. Juni 1894 Trr Hiehrner A»»eiger erscheint täglich, mit Au-nahme dcS Montag». Die Gießener Aamisteavlälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlegt. Gießener Anzeiger Keneral-Zt in Darmstadt ein. hkrzog kommenden d 4 Uhr auf dem 1 ersten Schutz haft ■ Lvcalcvrrchonbenz chische Militär- in zu btm Schützen- e aufgegebcn werden, Erlaubnis zu der derUmsassungS' Men Casmo „zum gestern Abend nach r derart, datz sic mit er in die gegenäder. el. In der letzteren mb versuchten einige mg ins Freie zu ge- nd sich der Organist, riefte von seinem Sitz eblichcn Verletzungen ’S &tbäuM iß kein ^Un8 bon » n Vderkehr?^ Lik. L 9 n9 rat. In -nLr.-«, Garantie e n T , ^enu die ^8« dnÄ S'wöhnlichx MS Verlustes oder '9,ner Ntberung itjdjtS $unbtS> TrruwchWvo.^ die i\ex betrieben. Die ackvolle, wie sie hier wurde. - Die öfter, ogramm den gemein. 5 ausgenommen und ranz niederlegen. - den Ehrenpreis der I Mk. auf Festscheibe ren Feslscheiben stehen Is erste Nummer. - in wundervoller Pokal fessor Doepler d. I-, ige der überreichen !Ä. M Tam-tog !bu*l9*iS®f' **x »M-di, ren von vj ,n >e Weise ^et, ' * V*8 gl waren, v ü fg zbend der i ist 9^ . Daniel * *5 * ien^sMsse geti>6tet uban ^r ^ hxrunter s-° > « •'"it °°° hingals kl j, se< flllf dein V • • Görlitz, 12. Juni. Der Genßdarm Korrwath auS Prauß, Shrctfi Görlitz, ist in Ausübung feines Berufes ermordet »orden. Die Leiche wurde in einem Kornfeld aufgefunden. Bom Thäter fehlt jede Spur. * Ein erschütterndes Bild aus dem Berliner Leden wird in folgendem Vorfall entrollt: Ein Arbeiter H. wohnte mit seiner Frau und sechs Kindern im Alter von acht Jahren zu sechs Monaten im Keller deS Seitenflügels eines Hauses in Alt-Moabit. Der Mann hatte seit November v. I. nur vorübergehend Beschäftigung gefunden, und die Frau hatte mit dem Haushalt und der Versorgung der kleinen Sinder vollauf zu thun. Kein Wunder daher, daß sie die Miethe für die Monate April und Mai d. I. in Höhe von zusammen 38 Mk. schuldig blieben. Der Hausverwalter strengte nun in Vertretung deS HauseigenthümerS die Ausweisung^ klage an, und am Montag Vormittag erschien ein Gerichtsvollzieher, um seines Amtes zu walten. Er traf Frau H. allein, da ihr Mann sich auf der Suche nach Arbeit befand. Der Frau blieb nichts übrig, als mit ihren Kindern auf der Straße die Rückkehr des Mannes abzuwarten. Als dieser bis 8% Uhr Abends nicht eingetroffen war, begab sie sich nach der Wache des 4. Polizei-Reviers mit ihrer obbach- losen Kinderschaar. Die Polizei war der vorgerückten Stunde wegen nicht mehr in der Lage, die Familie im städtischen Asyl unterzubringen. Ein Schutzmann ging deshalb mit dem inzwischen emgetroffenen Familienoberhaupt zu dem in der Werftstraße wohnenden HauSeigenthümer und erwirkte dessen schriftliche Erlaubnih, daß die Familie H. für die Nacht in die alten Räume zurückkehren dürfe. Der Verwalter aber hielt es, obgleich ein Schutzmann ihm die obige Erlaubniß bestätigte, doch für nöthig, erst selbst bet dem Eigenthümer die Richtigkeit der Erlaubniß festzustellen. So wurde eS Mitternacht, bis auf polizeiliche Verwendung die Familie wieder auf wenige Stunden einziehen konnte. Am Dienstag Haden dann die Unglücklichen ein neues Heim gefunden. * Im Walde verirrt und verhungert. AuS Langeleben in Braunschweig wird berichtet: Seit Mittwoch voriger Woche hat das räthselhafte Verschwinden zweier Kinder, eines zweijährigen Knaben und eines dreijährigen Mädchens, die beiden Elternpaare wie auch den ganzen Ort in Aufregung versetzt. Morgens waren die beiden Kleinen vom Elternhause fort« gegangen und sind seitdem spurlos verschwunden. Der größte Theil der Einwohnerschaft unseres OrteS wie der Nachbar- gemeinden, die Forstbeamten und Schulen', letztere unter Führung ihrer Lehrer, entfalteten bei Durchsuchung deS Elm- waldeS eine unermüdliche Thätigkeit; da aber diese so wenig wie auch daS Ablassen der hiesigen Brunnen und Teiche eine Spur von dem Verbleib der Kinder ergab, nahm man an, daß sie von durchziehenden Zigeunern geraubt worden seien. Auch die Staatsanwaltschaft erließ Bekanntmachungen in der Annahme, daß eln Kinderraub vorliege. Jetzt nun ist daS Dunkcl gelichtet. Etwa 8/< Stunde von hier entfernt, in dem Landholze von Evessen, fand ein Landmann beim Abfahren von Holz die beiden Kinder als Leichen. In einem zerfahrenen Hohlwege lagen sie dicht nebeneinander, der Knabe auf dem Rücken, das Mädchen mit dem Gesichte gegen den Boden. Die unglücklichen Kinder hatten sich also verlaufen, sind ermattet auf dem Wege liegen geblieben und jämmerlich HungerS gestorben. * „Königliche Hoheit — mögen Sie nit?" Dom Aufenthalt des Prinzregenten von Bayern in Würzburg, wo er am 3. Juni der Enthüllung des ihm gestifteten Monumentalbrunnens beiwohnte, erzählen bayerische Blätter folgende Episode: Am Nachmittag besuchte der Prinzregent mit seinem Gefolge auch daS auf dem Sanderrasen veranstaltete Volksfest, wo verschiedene ländliche Gruppen in ihren Volkstrachten erschienen waren, und begab sich auch auf daS Tanzpodium, um dem lustigen Treiben zuzusehen. Eine der ländlichen Schönen, Auguste Knauf auS Oberndorf bei Schweinfurt, nahm sich ein Herz, den hohen Gast zu engagiren, trat auf den Prinzregemen zu und sprach ihn also an: „Königliche Hoheit, mögen Sie nit?" Der Prinzregent dankte lächelnd, drückte dem Mädchen die Hand und sprach: „Dazu bin ich doch zu alt, suchen Sie sich einen jüngeren Tänzer," worauf sofort Flügeladjutant Generalmajor Frhr. v. Branca das schöne Mädchen zum Tanze führte und mit ihr im Reigen sich schwang. Obersthofmarschall Graf SeinSheim folgte diesem guten Beispiele, auch der Erzgießer Prof. Ferdinand v. Miller, der Schöpfer deS Luitpold-Brunnens, wurde von einer der ländlichen Schönen auS dem Schweinfurter Gau zu einem „Schottisch" engagirt. Der Prinzregent schritt dann auf das Mädchen, das ihn zum Tanz aufforderte, zu, ließ sich die Rosen, mit denen das Mädchen geschmückt war, geben und steckte sie sich inS Knopfloch. • Folgende ergötzliche Geschichte hat sich, wie die Magdeb. Ztg. erzählt, jüngst in der Haupt- und Residenzstadt eines kleinen Herzogthums ereignet: Bäckermeister F., ein tüchtiger Mann seines Faches, sucht für sein Geschäft zu Ostern einen Sohn rechtlicher Eltern als Lehrling. Ein biederer Tischlermeister W. kommt denn auch mit seinem vor Kurzem confir- mirten Sohne und stellt ihn dem Bäckermeister vor. Da diesem der junge Mann soweit ganz gut gefällt, werden beide Parteien bald einig. Der Vater ist mit seinem Sohne schon dabei, sich zu empfehlen, als ihn der Bäckermeister noch einmal zurückruft: „Noch einen Augenblick, Herr W., nur der Ordnung halber möchte ich noch hinzufügen, daß ich natürlich als selbstverständlich vorauSsetze, daß Ihr Sohn im Besitze des Berechtigungsscheines zum einjährig-freiwilligen Militärdienst ist?" — „Nein," entgegnet hierauf höflich erstaunt der Vater, „das Einjährige hat mein Junge nicht!" — „Ja, dann, mein Lieber, kann ich Ihren Sohn leider nicht gebrauchen- meine Lehrlinge müssen Bildung haben!" SprachS und becomplimentirte die sehr verdutzt dreinschauenden Beiden zur Tbüre hinaus. — Abends erzählt der Tischlermeister die Geschichte am Stammtisch, und es erregt die Ueberhebung des Bäckermeisters allgemeine Entrüstung. Einer der Anwesenden, Herr B., beschließt, dem übermütigen Herrn F. eine kleine Lection zu ertheilen. Arn anderen Morgen macht er sich mit seinem Sohne aus den Weg zum Bäckermeister F. Dieser empfängt sie sehr freundlich und ist auch bereit, den jungen Mann als Lehrling in sein Geschäft aufzunehmen. „Selbstverständlich hat er doch den Berechtigungsschein zum einjährig.fteiwilligen Militärdienst?" — „Natürlich hat er den." — „Ra ja, das ist schön- also, junger Mann, Sie find engagirt, in acht Tagen wird angetreten." Vater und Sohn haben sich bereits vom Bäckermeister verabschiedet, da kehrt der Erstere noch einmal um: „Ach, noch eins, Herr F.- als selbstverständlich fetze ich natürlich voraus, daß Sie Lieutnant der Reserve find?" — Herr F. macht ein nichts weniger als geistreiches Gesicht und verneint die Frage. — „3a, mein lieber Herr," entgegnet darauf achselzuckend Herr B., „dann ihm es mir wirklich leid- in diesem Falle kann ich meinen Sohn nicht bei Ihnen in die Lehre geben!" — Herr Bäckermeister F. soll jetzt auch Lehrlinge gebrauchen können, welche nicht den Berechtigungsschein zum einjährig- freiwilligen Militärdienst besitzen. * Wie man das große Loos gewinnt. Das große Loos mit unfehlbarer Sicherheit zu gewinnen, schreiben die „Dresdener Nachrichten", war diese Ziehungsserie die Absicht eines zu diesem löblichen Zwecke zusammengetretenen Con- sortiumS. Nun die Ziehung beendet ist, läßt sich diese Methode eher der Oeffentlichkeit preiSgeben, als vorher, wo sonst am Ende die Collectionen gestürmt worden wären, um bestimmte Nummern zu erhalten. Die Sache verhielt sich folgendermaßen : Auf einem Dorfe bei Dresden verkehrt alle Sonntage eine fliegende „Seifenfrau", nebenbei bemerkt als Sybille bei dem weiblichen Theil der Bewohner ebenso bewundert, als von dem starken Geschlecht verlacht. Diese moderne Lenor- mand wußte nichts Geringeres als ein Mittel, das große LooS zu gewinnen. ES mußten aber vier Ehepaare zusammen- spielen, welche sich verpflichteten, sich nie während der ZiehungSdauer zu zanken. Diese waren gefunden, da die Männer, froh, ein halbes Jahr hindurch den Gardinenpredigten überhoben zu sein, sofort einwilligten. Die kabbalistische Auszählung der Nummer nach dem verschiedenen Alter der Theilnehmer war vollendet. Alles harrt fieberhaft auf die verschiedenen Ziehungen, a!S wie ein Donnerschlag die Kunde eintrifft: Das große LooS ist in die Leipziger Hände gerathen. Darauf große Generalfitznng der „GewaltS- großenloosgewinner", die „Seefenfrau" muß sich alle Schmeicheleien sagen lassen :c. „Ja, habt denn Ihr Euch die ganzen Ziehungen hindurch niemals gezankt?" fragt aber diese. Allgemeines Kopsschütteln, bis der kleine Sohn eineß TheilnehmerS herauöplatzt: „Ja, aber Mutter, Du hast ja erst vorige Woche dem Papa die — Kaffeekanne auf den Buckel geworfen!" * Ein grauenvolles Bild entrollte sich dieser Tage in einer Verhandlung vor der Strafkammer zu Weiden, worüber bayerische Blätter berichten: In der Gegend von Heumaden (Oberpsalz) herrscht der Aberglaube, daß Derjenige, der in der Charwoche um Mitternacht aus dem Grabe eines Kindes ein Auge sich holt und dasselbe bei sich trägt, unsichtbar wird. Der 23jährige Dienstknecht Joseph Stier von Heumaden, ein schon oft bestrafter Dieb, wollte sich nun einen solchen Talisman verschaffen. Zu diesem Zweck begab er sich am 23. März auf den Gottesacker in Moosbach, wartete bis Mitternacht, überstieg die Friedhofsmauer und schlich sich dann in den Theil des Gottesackers, wo die Kindergräber sich befinden. Er versuchte zuerst das Grab des Kindes Roßmann zu öffnen, als ihm dies nicht gelang, begab er sich zu dem Grabe deS KindeS Glatzendörfer und, als er auch hier keinen Erfolg hatte, zu dem Grabe des Kindes Therese Schießl. Dieses Grab konnte er leicht öffnen, da die Leiche erst vor wenigen Tagen begraben worden war. Als er das Grab geöffnet hatte, nahm er den Sarg heraus, ging aus eine nahegelegene Wiese, sprengte den Sargdeckel auf, enfleibete die Leiche, flach derselben das linke Auge aus und löste das rechte zur Hälfte. Nachdem er dem Leichnam noch einen Stich in den Unterleib versetzt hatte, warf er denselben in den Bach und versteckte den Sarg in einem Durchlaß. Als die Sache Mchbar wurde, bemächtigte sich eine ungeheuere Aufregung der Bevölkerung- verschiedene Personen wurden bezichtigt, die Leichenschändung begangen zu haben, merkwürdiger Weise fiel auf Stier kein Verdacht, bis er selbst durch Unachtsamkeit die Entdeckung herbeiführte. Stier war nämlich als Knecht bei dem Oeconom Zimmermann in Oedbrannets- rieth. AIS am 28. März die Frau Zimmermann baß Bett beß Angeklagten machen wollte, fiel bie Sonntagshose desselben von einem Nagel herab. Die Zimmermann hob bie Hose auf, langte in bie Tasche unb zog zu ihrem Schrecken cm Sterbekleibchen, Hembchen nebst Riffen hervor. Sie be- schulbigte ben Stier sofort des Leichenraubes. Stier ergriff bie Flucht, würbe jedoch durch bie Genbarmen gefaßt. Er gab bie That zu, behauptet jeboch, nicht aus Aberglauben ben Raub verübt zu haben, sondern blos, um sich den Besitz des Sterbekleidchens zu sichern. Wegen 3 Vergehen gegen die Religion und eines Vergehens des Diebstahls erhielt Stier 1 Jahr und 2 Monate Gefängniß - auch wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aus 3 Jahre aberkannt. ♦ Um was streiten sich bie Menschen? Eine Statistik der Duelle in Italien beantwortet diese Frage wenigstens für bie Italiener. Danach breiten sich in den Jahren 1879—1889 die Duelle um folgende Ursachen: Zeitungsstreitig- feiten 947, Liebeshändel 730, politische Fragen 377, Beleidigungen 219, Ursachen vertraulicher Art 183, thatliche Angriffe 178, Karten- :c. Spiel 19, unbekannte Ursachen 79. ZeitungSstreittgkeiten und Liebeshändel bilden nach dieser Statistik die Hauptdifferenzen unter den Italienern. Es wird daher Niemand verwundern, daß auch die Schriftsteller und die Offiziere bie Hauptmasse ber Duellanten abgaben. Im Jahre 1888 zum Beispiel stellten unter 538 Kämpfern die Schriftsteller 156, die Offiziere 165. Dann kommen die Rechtsanwälte mit 64 — auch fie scheinen dort besonders fitzlich zu fein. Studenten erscheinen 63 als Duellanten — das kleinste deutsche Corps würde sich einer Semestralbilanz von 63 Paukereien schämen. Dann folgen 22 Lehrer, 14 Abgeordnete, 13 Ingenieure, unb Bauunternehmer, 6 Beamte, 3 Bankiers unb 3 Schauspieler. AIS vollständig friebfertig haben sich die Eapitalisten unb RentierS aulgeroiefcn, ebenso bie Kaufleute unb bie Aerzte. Die Cavalleria ruaticana scheint nicht in daS Berichtsjahr zu fallen, denn von Bauern- bucllen weiß bie Statistik nichts. • Der Brief eieel polnischen Soldaten. Ein lustiger Stammtisch zu Peine stellt der „Tägl. Rundschau" folgenden herzbewegenden Brief zur Verfügung, den vor einigen Tagen ein polnischer Soldat an das Oicnstmädchen einev dcr Stammtischgäste gerichtet hat: Geliebteß Anna! Du bist ge- »unbert, bah ich so lange nicht geschrieben bin, komst dir so schwer vor, hat sich zu hause Vater krankes Bauch, weil sich zu viel hat gesäust von deS Buttermilch. Wen sich verdienen nichts und schicken nichts Bin ich gerathen Anna bester in großes Verlegenheit weil sich mir ein Dieb hat gestohlen deS Hose Komis habe gesagt beß Feldwebel muß fichs bezahlen baß Hoß ober du kommst zu Loch maß machen soll ich veruchter Fluch Willst Du schicken mir drei M. ist sich alles gut Wenn sichß schickS und ich auf urlaub komme wir beide auch tanzen gehen wen ich nicht bekomme daß Hoß ich mich gram schier ganz tobt vor lauter Liebe und pflege meine Brust vor Gram baß meine Hose Komis verstohlen sinb. Ich mir schon gekauft hab baß Hose Eckstra passen wie Leutnants ihre muß sich hacken viel Holz für das Feldwebels Frau Ich schon vil schreiben kann Deutsch bei die Militär gelernt nun lebt sichS wohl und gieb sich Kuß dein geliebtes Fritz. * Einen klassischen Entschuldigungszettel brachte die Schwester eines zu Ostern in eine Gemeindeschule Wiens eingetretenen A B C-Schützen dem Lehrer : „Mein werter Herr Lehrer meines Moriz! Unser , Karo" hat heute nacht die Schulbücher meines Moriz a u f g e f r e s s e n. Ich will neue kaufen, aber daß kann ich erst am Samßtag, wo ich meinen Lohn kriege, heute haben wir keinen Pfennig Geld im Hause. Den „Karo" habe ich verprügelt- aber mein Moriz kann nichts vor die Geschichte. Nehmen Sie'S ihm nicht übel. Es grüßt Sie Edmund W., Metalldreher." * Guter Rath. Zur Empfehlung der Broschüre: „Wie hat sich ein Nichtschwimmer in Lebensgefahr zu benehmen?" sagt der „Uerd. Anzeiger": „Die Sache ist ganz einfach. Fällt man inß Wasser, so braucht man nur Seite 19 dieses gemeinnützigen Werkes nachzuschlagen, dort sind die nötigen Arm- unb Fußbewegungen genau angegeben." Universität- - Nachrichten. Leipzig. Die Zahl der an hiesiger Universität immatrifulitlen Studenten ist im laufenden Sommersemester eine verhältnißmäßig niedrige, sie beträgt nur 2764 gegen 3067 im vorigen Wintersemester. Außerdem sind 98 Hörer zum Besuche der Vorlesungen zugelassen. Von den immatritulirten Studenten entfallen 396 auf die theologische, 907 auf die juristische, 695 auf die medicinische, 766 auf die philo- fophische Facultät. — Die Universität Zurich zählt in diesem Sommer 670 Studenten (542 männlichen unb 128 weiblichen Geschlecht-), gegen 625 im Winter und 600 im letztoerflossenen Sommer. Von ber Gcsammt» zahl sind 33 Theologen, 80 Juristen, 315 Mediciner, 242 Philosophen. Der Nationalität nach sind 371 Schweizer und 299 Ausländer, unter den Letzteren 117 Deutsche, 92 Russen, 24 Amerikaner, 21 Oester reicher und 10 Holländer. Unter den 128 ftubirenben Tarnen sind nur 11 Schweizerinnen, dagegen 54 Russinnen, 33 Deutsche, 13 Amerikanerinnen; 80 von ihnen studiren Medicin, 44 Philosophie und 4 Jurisprudenz. München. Die Universität wird in diesem Semester von 3744 Studirenden (3422 im Winter-Semester 1893/94) besucht. Die theologische Facultät zählt 143, die juristische 1332, bie staatSwissen- schastitche 127, die medicinische 1211, die philosophische in ber 1. Section 393, in der II. Section 264, die Zahl der Pharmazeuten beträgt 274. BreSlau. Die Gesammtzahl der immatriculirten Studirenden beträgt in diesem Semester 1280. Der ev.-theologtschen Facultät gehören an 108, der kath.-theologischen 262, ber juristischen 315, der mebicinischen 295, ber philosophischen 300. Verkehr, CattO* ttttfc Volkrwirthsehaft. Limburg, 13. Juni. Frucht markt. Rother Weizen X 11.80, weißer Weizen X 11.70, Korn X 9.60, Gerste X 7.60, Hafer X 7.35. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. 427Junl, Mittags 12 Uhr 114 Juni, Morg 8^I16F Barometer: min. 743 mm,max. 745 mm Imin. 745 mm, max. 748mm Thermometer: „ -4- 7°R. „ + 14°R , +7®R. , 4- 9°R. Hygrometerstand: Neigung für trock Wetters Neigung für Regen. Mittlerer Barometerstand bet 0° R. = 744,7 mm. Temperatur der Lahn und der Lust nach Reaumur gemefftn am 14. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12, Lust 11°. Rübsamen'sche Badeanstalt. ___ Apotheker A. Flügge’s —■ ■■ Myrrhen- Creme — DeuUche» Reichepatent No. 63 692 Bon lt(X) deutschen Pi ' > 5007 A. & G. Wallenfels,^ __________21. Marktplatz 21. 4860) WegzugShalber Sopha und 6 Stühle in braunem Plüsch. Ausziehtisch zu verkaufen. Südanlage 14.__________ 4995] Kupferner Kessel zu kaufen gesucht. Karl Euler, Hamm 5. (Pilulae purgativae) Dinner Pilis ärztlich wie durch Presse empfohlen, wirken blutreinigend und leisten vorzügliche Dienste gegen Hämorrhoidalleiden, habituelle Verstopfung, Magenbeschwerden und Leberleiden, ohneLeibschneiden zu erregen. In Apotheken erhältlich, wenn nicht, veranlasst Fabrik von Apoth. E. Hupertz 0. Co. in Köln a- Rh. die Zusendung durch Depot. Man achte auf Schutzmarke -Löwe von Luzern“ und Namenszug. Preis Mk. 1,— [1471 für Canarien- und alle hiesigen körnerfressenden Vögel ä Packet 35 Pfg., sowie Schiffers Nachtigallen-, Drosseln-, Papageien-, Cardinal- und Prachtfinkenfutter, präp. Vogelsand, Sepiaschalen, Eierbrod, Eipräparat und Fisch- ___MMie«tter empfehlen .....& G. Wallenfels 1933] Markt 21. Wermielyungm. 4749] Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen. Marktstraße Nr. 18. ANkndtfflhe Nateni-KulhknparketrikMkvfuPödtll, eichenholzfarbig, dauerhafter und billiger als eichene, sind stets au Lager bei Herrn Job. Lenz, Schreinermeister in Gießen. Oppenheim am Rhein, den 17. Mai 1894.yfl jC. Amendt, Buchenparketrtemenfabrik. Auf die vorstehende Anzeige bezugnehmend, empfehle ich mich im Liefern und Verlegen der vortrefflich bewährten Arnendt'sche« Patent-Buchenparket- riemen. sowie auch von Parletböden auS Eichenholz zu den billigsten Pre sen- Gießen, den 17. Mai 1894. ~ x t *018 Joh. Lenz, Schreiuermetster, Franksurterstratze 123. Abonnement-Einladung auf Verlag v. J. F. Schreiber in Esslingen bei Stuttgart. Jährlich 52 Nr. (X3. Quartal) od.20 Hefte ä50 Pfg. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Zeitungs-Expeditionen und Postämter. Das schönste farbige deutsche Witzblatt. Wer ein Abonnement beabsichtigt, überzeuge sich vorher durch Verlangen einer Gratis-Probenummer von dem reichen textlichen Inhalte ■ und den brillant ausgeführten ■ farbigen Illustrationen. ■ Geschäftsstelle der ^^0/, iMeggendorfer Blätter * ■ München | Corneliusstrasse 19. G. Montag den 18. Juni, Abends 8% Uhr, CS" Hebung. "7ÖP Wir machen auf § 17 der Statuten aufmerksam. 4999 Das Commaudo. ttsr Erinnere ‘nea den Verkauf von Anzug-, Hofen-, Ueberzieher- und blauen Radfahrftoffen in großer Auswahl zu erstaunlich billigen Preisen. Auf Wunsch Anfertigung nach Maß bei billigster Preisberechnung. 4659] M. Weiner, Marktstr. 9. Eingang V« Mänsbnrg-Wettergaffe. Bergens Brause-Limonade-Bonbons zum 10 und 5 Pf, Verkauf. Robert Berger, Pössneck i. Thür. OS- to to Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. Main vorm. Ludwig Roth in Karlstadt a._M. Grösstes Cementwerk Bayerns empfiehlt ihr vorzügliches Fabrikat unter Garantie für höchste Festigkeit und unbedingte Zuverlässigkeit. Produktionsfähigkeit der Fabrik: 250,000 Fass pro Jahr. Pünktliche und gleichmässige Ausführung auch der grössten Aufträge wird zugesichert. Telegramm-Adresse: Cementfabrik Karlstadtmain. Maschineiitechnische Fachschule ru Worms a. Kh. Vermittelt in einem Zeitraum von 9 Monaten völlige Ausbildung zu» tüchtigen selbständige« Techniker, Eonstrnctenr und Werkmeister. Begin» des Lehrkursus 2. September 1894. [480® Programme versendet auf Wunsch Die Direetion. Facturen, Quittungen, Briefköpfe Wechsel form uLare etc. in Schwarz- und Buntdruck werden rasch und zu mässigen Preisen angefertigt in der Brühl’sehen, Druckerei, EomSbericht 6 Brief Geld 20 Frankm-St. 16L2 16.18 | Ducaten o.co 9.05 20 do. tu Vi 16.21 16.17 Engl. Sovereigns fl. 20.37 20.32 Dollars in Gold 4.20 4.16 Rufi. Imperiales 16.67 16.63 Redaction r A. Scheyd«. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Shr. Pietsch) in Gieße«. Die heutige Dummer umfaßt 6 Serien.