Ul’. 35 n. raguug. ässe 3111 31II. che sich in brr iz und Paris :ache ausgrbildrl irrentarten 1 Mark. Cowite. Lmaan. lt) Nieren- &?*?«*** ^erleiden, v !‘ü? «61 »Nttrt *Ni. ut J®«* »«3° Pfg. Mosnti Cafe Leib hrrädern Neuenweg 46. ien._____ ir’s iiische Heil- -Kuren . AucbBe^M HöpV^^- stralien •*i'?s M. «f»Ä •**’•*# ntwerpen.___— IW» PtoImwt use-UW - uni invMt ertheilt 3314 sltifii 44, « MäMtm Nr. 87 —I» ■■■ ' ■ Der Hietzener Anzeiger erscheint täglich, mH Ausnahme des Montags. Die Vießmrr Aa mtttea v läller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelrgt. Drittes Blatt. Sonntag den 15. April 1894 Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. vierttliähriger ASonnementrpreis: 2 Mark 20 Psg. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchukstra^e Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Ttveis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamikienökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In. und Auslände« nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtlid?cr Thetl. Gießen, am 11. April 1894. Betr.. Die Ernennung der Vertrauensmänner der land« und forstwirthschafllichen Berufsgenofsenschaft und deren Stellvertreter. DaS Großherzogliche KreiSamt Gießen an die (Yrofih. Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Kreises und daS Großh. Polizeiamt Gießen. Nachdem der Genossenschaftsvorstand der land« und forst- wirthschaftlichen Berufsgenofsenschaft eine anderweitige Ein« theilung der Vertrauensmännerbezirke vorgenommen hat, bringen wir die Namen der Vertrauensmänner und deren Stellvertreter nachstehend zu Ihrer Kenntniß, indem wir Ihnen empfehlen, Diejenigen, welche Unfälle bei Ihnen an« zeigen, aufzufordern, dem Vertrauensmann eine Abschrift dieser Anzeige zuzustellen, den Vertrauensmann zu der von Ihnen vorzunehmenden Untersuchung des Unfalls (§ 57 des Reichsgesetzes vom 5. Mai 1886) rechtzeitig einzuladen und demselben auf Antrag Abschrift der UntersuchungSprotocolle gegen die taxmäßige Gebühr mitzutheilen. v. Gagern. Die internationale Wirthschaftskrifis. Die großen Hoffnungen, die in allen betheiligten Streifen in Bezug auf die Hebung deS GeschäftSlebenS gehegt werden, aber noch immer unerfüllt bleiben, sowie der thatsächlich unberechenbare Preisrückgang der wichtigsten Getreidearten mit seinen Übeln Folgen für die Erträge der ohnedies nur mit geringem Nutzen arbeitenden Landwtrthschast und daS fortdauernde, ober vergebliche Bestreben, durch allerlei Reformen die wirthschaftlicken Calamitäten zu bekämpfen, liefern den Beweis, daß die gesammre moderne Culiurwelt sich in einer internationalen WirthschaftskrisiS befindet, von welcher man thatsächlich noch nicht sagen kann, ob wir daS Ende oder gar erst den Anfang vor unS haben. Die hoch entwickelte Mobilisirung aller Capitalien und die Einführung einer im hohen Grade leistungsfähigen Credit- wirthschaft im Staats- und Privatleben, wodurch selbst Schuldverschreibungen und Antheilscheine (StaotSpapiere, Eisenbahn- Obligationen, Actien usw.) zu Capital in bequemster Verwendungsform werden, und ferner ein großartiges Verkehrsleben, welches die Entfernungen auf dieser Erde theilS aufgehoben, theilS abgekürzt hat, haben sozusagen die ganzen Schätze und . Güter der Welt flüssig gemacht und für jeden Bedarfsfall i ein so riesiges Angebot geschaffen, daß seit Jahren die Preise für fast alle Maaren und Leistungen im fortwährenden Sinken begriffen sind. Dies ist die gewaltige elementare Ursache der unzähligen wirthschaftlkchen und socialen Calamitäten, welche man mit Recht als eine internationale MirthschastSkrisis bezeichnen kann, da sie in jedem Culturlande auftritt. Unmöglich kann aber diese große Krisis durch eine Reform der Währung, durch Handelsverträge oder durch hohe Schutzzölle beseitigt werden, denn wir sehen alle Staaten, einerlei ob sie Freihandel oder Schutzzollpolitik treiben, ob sie Gold« oder Silberwährung besitzen, an dieser Krisis leiden, und merkwürdiger Weise liegen gerade in demjenigen Lande, welches bis vor einem Jahre als daS reichste galt und welches die höchsten Schutzzölle auf fremde Maaren erhebt, nämlich in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, die geschäftlichen und finanziellen Zustände am schlechtesten. Da kann aber doch offenbar kein Staatsgesetz wirklich und dauernd helfen, denn die ganze Frage spitzt sich doch auf Ueberproduction und Mangel an großer Nachfrage zu. Die Staatsgesetze können doch den Landwirthen, den Fabrikanten usw. nicht vorschreiben, daß sie weniger produciren sollen oder den Kaufleuten befehlen, daß sie weniger fremde Maare kaufen sollen. Und umgekehrt kann auch nicht gesetzlich vorgeschrieben werden, daß jeder Consument seinen Bedarf an Lebensmitteln, Kleibern, £ jQ k- Q Bezirke. Vertrauensmänner. Stellvertreter der Vertrauensmänner. Großen-Linden, Lang « Göns, Leihgestern, Klein-Linden, Heuchelheim, Allendorf a. d. Lahn, Watzenborn, Steinberg. Großen - Buscck, Climbach, Alten- Buseck, Beuern, Trohe, Rödgen, Annerod, Bersrod, Winnerod, Burkhardsfelden, Oppenrod, Reiskirchen. Gießen, Schiffenberg, Wieseck, Lollar, Heiberlshausen,Staufenberg,Mainzlar, Daubringen, Treis a. d. Lda., Allendorf a. d.Lda., Albach, Allerts« Hausen, Friedelhausen, Garbenleich, Hausen, Ruttershausen mit Kirchberg, Steinbach. Holzheim, Ober - Hörgern, Obbornhofen, Bellersheim. Amtsgerichtsbezirk Grünberg. Leun, Bürgermeister, Großen-Linden. D e m p e r , Johannes, Großen-Bufeck. Geißler, Bürgermeister, Lollar. Drücket, Bürgermeister, Lang-Göns. Otto, Bürgermeister, Beuern. Lang, Gememderechner, Wieseck. Kratzmüller, Gilbert, Gambach. Schmidt, Bürgermeister Queckborn, Post Grünberg. Bopp, Bürgermeister, Bellersheim, Post Hungen. F a u l st i ch , Bürgermeister , Weitershain, Post Nieder-Ohmen. Ord.-Nr.l Bezirke. Vertrauensmänner. Stellvertreter der Vertrauensmänner. 6 NüddingShaufen. Braun, Heinrich, Müh- lenbes., Ober^ Ofleiden, Post Homberg. Niklas II , Bürgermeister,Gontershausen, Post Homberg. 7 Hungen. Jockel, Carl IV., Hungen. Falk,Friedrich, Hungen. 8 Nonnenroth, Villingen. Wolf, Johannes, Villingen, Post Hungen. Koch, Konrad VI., Gemeinderechner , Villingen, Post Hungen. 9 Langd, Rodheim, Hof Graß, Stein- heim. Schäfer, Bürgermeister, Rodheim a. d. Horloff. Klingelhöser, Gutspächter, Hof Graß, Post Hungen. 10 Inheiden, Trais-Horloff, Utphe. Fül b ert h.A., Pachter, Utphe, Post Hungen. Schneider, Heinr.Karl, Utphe, Post Hungen. 11 Amtsgerichtsbezirk Laubach mit Ausnahme von Villingen. Nafziger, Christian, Pachter, Henriettenhof, Post Laubach. Bayer, Eduard, Freienseen. 12 Amtsgerichtsbezirk Lich. Köhler, Bürgermeister, Langsdorf. I h r i n g , Hermann, Philipp, Lich. 13 Rabertshausen mit Hof Ringelshausen. Braun, Mühlenbesitzer, Nidda. Schneider, Amand, Unter-Schmitten, Post Nidda. Feuilleton. Wochenbriefe sus der Residenz. (Originalbericht für den „Gießener Anzeiger".) Z. Darmstadt. 13. April. Darmstadter Messe. — Decoriruogsfest des Odenwaldclobs. — Courert des Mozartvereinö. Kein „Staat im Staate" — wohl ober eine „Stadt in der Stadt" ist bei uns seit dem letzten Sonntag ent standen. Leider — muß man sagen, denn so freudig diese Tage von unseren Kleinen herbeigesehnt werden, des obligaten „MeßstückeS" halber, ebenso bänglich werden die Gesichter eines großen Theiles der erwachsenen Einwohner unserer Residenz, wenn sich jeweils im Frühjahr und itn Herbste des Jahres jene originelle „Stadt in der Stadt" constituin. Uebel nehmen kann man es jeren Leuten nicht, daß sie den Meßfremden nicht gerade Kränze winden, denn denken Sie sich nur, Sie körten direct unter den Fenstern Ihres Studir- oder Wohnzimmers täglich so ein paar hundertmal das schöne Lied von der „Male" in artiger Abwechslung mit dem nicht weniger erhebenden Camus von der „Mandoline, die mit mir weint und lacht", dazwischen stöhnt ein dritter geradezu phänomenaler Leierkasten mit wuchtigen Trompetenstößen, unbekümmert darum, daß er den musikalischen Effect seiner beiden Brüder vollkommen vernichtet die „temperamentvolle Arie" vom „Lindemann" — und Sie haben ungefähr die Lage ersaßt, in der ein bedeutender Bruchiheil unserer Ein wohnerschaft sich so fast 14 Tage befindet. Ja, Sie am Strande der Lahn haben es schöner in dieser Beziehung, da finden sich die oben vermeldeten Kunstgenüsse ja auch, aber fein draußen, auf Oswalds Garten und stören keinen Menschen, | aber hier — da, was ist das, der Radau schweigt ja, ach so, das Vergnügen dauert nicht lange, denn schon höre ich die beiden AuSrufer der Bude, wo „Julia Pastrana, das weltberühmte Affenweib" zu sehen ist, sich gewaltig räuspern und gleich darauf beginnt ihre furchtbare Jeremiade, die dann nach einiger Zeit wiederum von den verschiedenen Drehorgeln „angenehm" übertönt wird. Genug des Jammers! Damit wären wir auf die Sehenswürdigkeiten der diesjährigen Frühjahrsmeffe gekommen. Nun im Großen und Ganzen muß man gestehen, ist diesmal etwas mehr „los" — so sagen die Darmstädter officiell von der Meffe — wie in den letzten Jahren, denn neben den unvermeidlichen Caroussels, Schießbuden und Waffelbäckereien, sind doch noch eine ziemliche Anzahl anderer, theilweise recht großer Buden auf dem Ludwigs- und Ernst-LudwigSplatze entstanden. Da sieht mau „Burghausers Panoptikum", „die schönste Dame der Welt, Frau Stevenson, preisgekrönte Schönheit von Spaa", „Maria, das schöne Albinokind", „Mellinls Theater-Variete" — man sieht, Ihr Correspondenr hat schon etwas profiiirt von den Expectoratioenn der Marktschreier. Fast kann er daS Aufzählen der Sehenswürdigkeiten, wie jene. Na ja, so geht es einem, noch verhöhnt man sich selbst, so toll wird einem der Kopf von all dem Rumor. An festlichen Veranstaltungen war die vergangene Woche reich. Dor Allem muß ich da meinem Versprechen gemäß Ihren freundlichen L-sern Bericht erstatten über die herrlich verlaufene Decorirungsfeier des hiesigen Oden- waldclubs. Das Fest zeigte, daß gerade der Sport, deffcn Pfkege jener Verein sich zur Aufgabe gemacht hat, zu den beliebtesten unserer Residenz gehört und das mit vollem Rechte. Denn gibt es etwas Schöneres und Gesünderes, als htnzu- wallen durch die prächtigen Thäler, emporzusteigen zu den wunderbaren Bergen unseres OdenwaldeS? Und daß wir gerade so ohne jede Beschwerde jetzt immer die schönsten Punkte auf dem kürzesten und vortheilhaftesten Wege erreichen können, har nicht zum Mindesten der Odenwaldclub fertig gebracht, der durch Markirung jener Wege, durch Errichtung von AuSsichtSthürmen, Herausg be von trefflichen und dabei doch enorm billigen Karten sorgte, daß den lange unbekannten landschaftlichen Reizen des Odenwaldes endlich die gebührende Würdigung der Allgemeinheit widerfuhr. So konnte, wenn eine Vereinigung so Treffliches geleistet hat, eS denn auch nicht fehlen, daß ihr Hauptsest des Jahres aufs Glänzendste verlief. U-beraus groß war die Zahl der Theilnehmer, welche sich am vergangenen Sonntag Abend in dem wundervoll ausgeschmückten großen Saale des städtischen Saalbaues zusammenfand. Man glaubte sich mitten im frischen grünen Odenwalde, so täuschend war die Landschaft nachgebildet. Neben Vertretern hiesiger Behörden waren Mitglieder des Frankfurter Taunusclubs, der beiden hiesigen Sectionen deS deutsch-österreichischen AlpenvereinS, des Heidelberger, Lichtenberger und Jugenheimer Odenwaldclubs rc. in größerer Anzahl anwesend. WaS das Fest selbst betrifft, so war auch hier für Genüsse der verschiedensten Art bestens gesorgt. Ein großes Mahl, während dessen die Capelle des hiesigen Dragoner-Regiments Nr. 23 concertirte, eröffnete dasselbe. ES folgten Reden und Toaste, Solovorträge mehrerer Sänger und Instrumentalisten unserer Hofbühne, endlich die eige-t- liche Decorirung von sieben Herren, welche sämmkliche Touren des letzten Jahres mitgemacht hatten und last not least ein prächtiges Festspiel, das ein Mitglied deS Vereins eigens für dielen Abend verfaßt hatte. „Frisch auf, in den Odenwald", heißt der Titel des humorvollen WerkchenS, das in frischer und lebendiger Weise unS in vier Bildern Scenen touristischen Inhaltes vorführt, die sich in einem Odenwälder Wirths- I Werkzeug, Rohstoffen, Instrumenten usw. erhöhen soll. Aber soviel ist sicher, daß durch die Verminderung des Bedarfes die Calamität noch viel schwieriger werden würde, also wird die naturgesetzliche Weiterentwickelung wohl in einem größeren Consum zu erblicken sein, und das colossale Angebot aller Waaren bei gleichzeitigem Sinken der Preise dürste die Bedingungen schaffen, daß der Consum auch größer wird. Tritt aber diese Entwickelung erst deutlich hervor, dann muß ^sich in allen Kreisen das Geschäftsleben heben, denn eine vermehrte Nachfrage auf einem Gebiete zieht stets eine ganze Reihe vermehrter Nachfragen auf anderen nach sich. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 12. April 1894. Die Sitzung wird heute um Uhr eröffnet. Die Generaldebatte über das Ministerium der Finanzen, Cap. 102, Ministerium selbst, wird eröffnet. Finanzminister Weber erklärt, daß sich die Regierung im Wesentlichen mit den vom Ausschuß gesteckten Anträgen einverstanden erklären könne, bedauert aber, daß der Ausschuß die zwei Stellen für juristische Mitarbeiter im Ministerium gestrichen habe. Das Finanzministerium bedürfe eines juristischen Ralhes und man habe nicht daran gedacht, nur Durchgangsstellen zu schaffen. Die Abg. Metz-Gießen und Wolz bitten, der Finanz- Ausschuß möge diese Beschränkung fallen lassen, um dem Finanzministerium nicht die nothwendigen Kräfte zu entziehen. Abg. Berg st räßer fragt die Regierung nach dem Stand der Nebenbahnprojeete. Ministerialrath Michel gibt dem Hause Kenntniß von dem Stand der Vorarbeiten über sämmtliche Nebenbahnprojeete. Hieraus geht hervor, daß die Regierung, soweit es an ihr lag, die Sache in hinreichendem Maße gefördert hat. Abg. Osann bespricht zunächst die Nebenbahnen und hätte im Interesse der Sache gewünscht, daß etwas rascher damit verfahren worden wäre. Ferner bespricht derselbe die Organisation des Ministeriums, das er für zuviel deeentra- lisirt hält. Er wünscht ein verantwortliches Staatsministerium, wie solches in Preußen mit Erfolg bestehe. Finanzminister Weber gibt zunächst Kenntniß von dem Stand der Nebenbahnen und daß es in der kurzen Zeit von vier Jahren nicht möglich sei, alle Wünsche zu befriedigen. Bezüglich des verantwortlichen Staatsministeriums ist er anderer Ansicht wie Herr Osann. Dieser Posten, wenn ordentlich ausgesüllt, übersteige die Kräfte eines einzelnen Mannes. Dann würde derselbe nur noch ein Scheinminister sein, falls er es nicht thue. Er sei für Deeentralisation der einzelnen Ressorts, wofür dann jeder Minister verantwortlich sei. Abg. Heidenretch dankt der Regierung für die Förderung der Bahn Weinheim-Fürth. Gras Oriola interpellirt die Regierung über die auf den preußischen Bahnen eingeführten Harmonika-Züge. Hiermit ist die Debatte beendigt. Unter Abstrich der Gehalte für zwei weitere vortragende Räthe im Ministerium mit 11 700 Mk. werden im Ganzen 380759 Mk. genehmigt, ebenso Cap. 103, Porto und Telegraphengebühren mit 63000 Mk., Cap. 104, Allgemeine Kosten im neuen Canzleigebäude 14450 Mk., Cap. 105, HauptstaatSkaffe mit 90 207 Mk., Cap. 106, Streitige Rechtsverhältnisse und Proeeßführung 1500 Mk., Cap. 107, Rentämter mit 68162 Mk. Zu Cap. 108, Local- und Cameralverwaltung des Großh. Hauses, beantragt der Ausschuß, 188 772 Mk. zu verwiegen mit der Auflage an den Pächter des Hofguts Neu-Ulrichstein, daß derselbe die gewährte Vergütung von 5000 Mk. für hause und in einer Waldgegend des Odenwaldes abspielen. Allseitiger Beifall lohnte den Autor und die Darsteller für ihre hervorragenden Leistungen. Die ganze Veranstaltung gereicht dem Odenwaldclub zur Ehre und allen Theilnehmern zur freudigsten Erinnerung. Eine Festivität im großen Stile bot am letzten Montag auch der Mozartverein unter Mitwirkung der Großh. Hofmusik. Das Programm des Concertes war sehr geschmackvoll zusammengestellt und bot des Interessanten Vieles, vor Allem gehört dahin ein Werk Wagners, das hier noch nicht gehört wurde, es ist dies das „Liebesmahl der Apostel", eine Cantate, die im Jahre 1843, zwischen „Holländer" und „Tannhäuser" entstanden ist. Auch sonst dürfte gerade diese Komposition wohl zu den wenigst bekannten des Meisters zählen, da der coloffalen Schwierigkeiten halber nur Männerchöre allerersten Ranges an eine Aufführung derselben denken können. Der Inhalt des Textes zeigt die zagenden Jünger im Begriffe, zu Jerusalem ein Gedächtnißmahl des Heilandes 4U feiern, als die Apostel mit der Kunde kommen, neue Verfolgungen seien beschlossen und so alle in die größte Verzweiflung bringen. Sie beten inständig zu ihrem Herrn um Hülfe, die bann durch einen wunderbaren Chor der Engel zugesagt wird mit den Worten: Seid getrost, ich bin Euch nab und mein Geist ist mit Euch! Neu gestärkt feiern die Jünger das Mahl und geloben, hinauszuziehen, um den Völkern das Evangelium zu verkünden. Die Musik des Werkes zeigt in der Art, wie sie auf den Hörer wirken soll, eine geradezu beispielloses Raffinement — nach einem circa 25 Minuten andauernden, wirklich anstrengend monoton gehaltenen Vocalsatz, der, offen gestanden, den Hörer furchtbar ermüdete, bricht bann bas Orchester mit eminenter Wucht herein und reißt so Jeden mit sich fort. Der künstlerische und finanzielle Erfolg der Aufführung war in jeder Hinsicht glänzend und entschädigte die gewaltige aufgewandte Mühe reichlich, weshalb der Mozartverein mit Stolz auf diese Veranstaltung zurücksehen kann. Verbesserungen daselbst für die Dauer seiner Pachtzeit jährlich mit 5pCt. verzinse. Diesem Antrag widerspricht Finanzminister Weber aus Billigkeitsgründen. Abgg. Wolfskehl und Haas sind anderer Ansicht. Eigentlich n olli'e der Ausschuß gar keinen Beitrag verwilligen, da diese Anstalten keine Bedeutung hätten. Abg. Jöst und seine Freunde sind für Strich. Er erblickt in den Arbeitercolonien die Bestrebung, gewisse sociale Erscheinungen zu verdunkeln. Der Antrag des Ausschusses wird gegen drei Stimmen angenommen. Hiermit ist die Tagesordnung erschöpft. Morgen früh 9 Uhr Sitzung. Coeafc* uitfc prot>itt3teOes» Gießen, den 14. April 1894. ** Auszeichnungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- herzog haben Allergnädigst geruht, dem Octroi Jnspector Lorenz Jost in Gießen das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, und dem Kutscher Adam Schneider, in Diensten der Familie Freiherrn vonNordeck zur Rabenau in Friedelhausen, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Verdienste" zu verleihen. ** Militär-Transport. Eine aus mehreren Offizieren und ca. 450 Mann bestehende Landwehr-Abtheilung des Sächs. Fußartillerie-Regiments Nr. 12 kam gestern Abend IOV2 Uhr vom Schießplatz Wahner Haide hier an. Nach 20 Mtn. Aufenthalt erfolgte die Weiterfahrt nach Dresden. ** Zur Warnung für Militärpflichtige. Der zuletzt in Höchst a. M. beschäftigte Postassistent B. aus Seligenstadt, welcher sich am Mainzer Gymnasium die Berechtigung zum Einjährigendienst erwarb, wurde vor zwei Jahren beim Militärersatzgeschäfte wegen Mindermaßes zurückgestellt. In Gießen, wohin er im Vorjahre von Mainz aus versetzt wurde, war gerade das Rekrutirungsgeschäft beendet und B. versäumte, sich daselbst vorschristSgemäß bei der zuständigen Behörde zu melden. Dagegen stellte er sich am letzten Freitag wiederum zum Musterungsgeschäfte in Mainz, wurde jedoch als unsicherer Heerespflichter sofort in das dort garnii'onlrenbe Infanterie Regiment Nr. 117 eingestellt. Die vorgesetzte Postbehörde wurde alsbald durch die Militärverwaltung hiervon verständigt. Da B. auch versäumt hatte, rechtzeitig von seinem Berechtigungszeugniffe Gebrauch zu machen, so geht er auch der Einjährigen-Begünstigung verlustig und muß mindestens zwei Jahre dienen. Wegen Mindermaßes wäre B. jedenfalls für dienstuntauglich erklärt worden. Diese folgenschwere Selbstverschuldung mag allen Militärpflichtigen eine Mahnung sein zur genauen Befolgung militärischer Vorschriften. ** Der Getreidemarkl. Die anhaltende Trockenheit beginnt ihren günstigen Einfluß nun auch auf den einheiniischen Getreidemarkt zu äußern, nachdem bereits die Getreideberichte aus dem Auslände bei uns den Boden für eine Haussebewegung vorbereitet hatten. Fast auf allen Plätzen hat während der jüngsten Berichtswoche ein mehr oder minder scharf ausgeprägtes Anziehen der Getreidepreise stattgefunden, was bei Roggen wie bet Weizen und Hafer zu beobachten war. Beim letztgenannten Artikel wirkten auf die Preissteigerung außerdem auch die Erhöhungen der russischen Forderungen mit ein. Da die gegenwärtige Witterung noch anzuhalten verspricht, so dürfte auch die Hauffeströmung auf dem Getreidemarkte weiter fortbauern. Preisnotirungen vom Berliner Productenmarkte: Weizen per 1000 Kilogramm 133—145 Mk., Roggen 114—124 Mk., Gerste 104—180 Mk., Hafer 131 — 174 Mk. Darmstadt, 13. April. Im vierten Quartal 1893 würben auf Veranlassung Großh. Polizeiamts wiederum eine Reihe von Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegen ständen mit Rücksicht darauf, ob sie den Anforderungen des Reichsgesetzes vom 14. Mai 1879 und der darauffolgenden Spezialgesetze entsprechen, durch das hiesige chemische Untersuchungsamt geprüft und begutachtet. Die Untersuchung erstreckte sich diesmal auf folgende Gegenstände: Bier, Branntwein, Butter, Feuerwerkskörper, Geheimmittel, Gewürze, Kaffee, Kaffeesurrogate, Margarine, Mehl, Milch, Mineralwasser, Rindsfett, Trinkwaffer, Wein, Wurstwaaren und Zuckerwaaren. — Wir entnehmen aus dem Gutachten Folgendes: Was die Butter betrifft, so wurde in letzter Zeit wiederholt Butter auf dem hiesigen Markte zum Verkaufe gebracht, die noch eine große Menge Käse st off und Wasser, letzteres öfters bis zu 30 pCt., enthielt. Auch wurde Butter hier angetroffen, die mit etwa 50 pCt. Margarine verfälscht war. Vom Großh. Polizeiamt wurde daher vor einiger Zeit vor dem Verkaufe derartiger käsiger, meist an dem weißen Aussehen erkennbarer Butter öffentlich gewarnt. — Zum Schluffe sei noch auf die Zusammensetzung der in hiesiger Gegend in den letzten Jahren zum Verkauf gebrachten Süßweine und Weine aufmerksam gemacht, Es sind vor Kurzem Medictnal-Tokayer für Kranke, Recon- valeszenten und Kinder hier angeboten worden, die nach den Gutachten des Untersuchungsamts ein fast reines Kunstproduct waren und nur in geringer Menge überhaupt Beftandtheile von Trauben, hauptsächlich aber Stärkezucker und Alkohol, enthielten. Es ist einleuchtend, daß derartige Kunstproducte in großer Masse-in Handel kommen müssen, wenn man bedenkt, daß der ungarische Marktflecken Tokah und seine Umgebung im Verhältniß zum Verbrauch nur eine geringe Menge Weins liefert. Es kann daher nicht genug angerathen werden, nur von guten Häusern solche Weine zu beziehen. Aehnlich ist es mit den billigen Weißweinen, den sog. Tischweinen. Es kommen mitunter Weine in Handel, die nur bis etwa 25 pCt. und weniger ÄZein- bestandtheile enthalten, aber doch anscheinend den Anforderungen des Reichsgesetzes über den Verkehr mit Wein u. s. w. entsprechen. Landwirthschastliche Winke und Ratschläge. ’△ AnS Oberhefsen, Mitte April. FrühjahrSbetrachturrgen eines oberhesfischen LandwirtheS (Schluß aus Nr. 81.) Es ist gewiß, daß die modernen Culturstaaten sich bei den heutigen Verkehrsoerhaltnissen nicht mit chinesischen Mauern umgeben können. Der Abschluß von Handelsverträgen ist darum ganz am Platze. Aber daß Deutschland nun Überall — um mit einem vulgären Ausdruck zu reden — „die Katze durch den Bach schleifen," oder „die Pann' placken" muß, das liegt auf einer anderen Seite. Der Gedanke ist schmerzlich, darf uns aber nicht abhalten, am Wohle des Vaterlandes weiter mitzuwirken. Viele meinen: Man hatte den Zollkrieg mit Rußland weiter fortsetzen sollen, es wäre dann schon zu Kreuze gekrochen. Wir be- zweiseln das. Die Russen sind schlaue Politiker und wissen sich zu Helsen. Wir selbst hatten sehr wahrscheinlich hintendrein ausrufen können: O weh gewonnen! Das wir mit den Franzosen noch einmal Krieg b-kommen, gilt allgemein als seststehend. Ein Glück wäre es, wenn uns die Russen dabei nicht feindselig im Rücken stünden. Der neue Handelsvertrag bringt Deutsche und Russen einander näher, er ist also in dieser Beziehung ein Friedenswerk und das soll der deutsche Bauer nicht vergessen. Italien ist finanziell am Ende seiner Leistungs- sähigkeit angekommen. Da nach Montecuculis Ausspruche: Geld, Geld und Geld zum Kriegsühren gehört, Italien aber absolut kein Geld hat, ist seine Bundesgenossenschaft für den Kriegsfall nicht viel werth. Die Russen haben zwar auch nicht viel Geld, denn sie pumven ja in ganz Europa hemm, sie haben aber doch andere Hilfsmittel, als Italien. Was die Hilfsmittel Oesterreichs betrifft, so find die auch nicht weit her. Bei uns in Deutschland baperr eS, das weiß, jeder Fortbildungsschüler. Am tiefsten verschuldet — der Zahl nach — sind die Franzosen. Aber die pyrenäische Halbinsel und der kranke Mann in Constantinopcl brauchen sich auch nicht zu beklagen. Ueberaü Schulden! nichts als Schulden! Wäre es da nicht ami besten, wenn ein allgemeiner großer Krach ausbräche, so daß man gezwungen wäre, die stehenden Heere auf das geringste Maß zu« reduciren und eine ganz neue Wirtschaftspolitik zu beginnen! Das sind Phantasieen, die aber doch einmal Wirklichkeit werben können. Wir kehren wieder zu den Schmerzen unserer Landwirthe zurück und fragen uns: Was soll der Bauer thun, damit er lebensfähig bleibt? Viele setzen ihre Hoffnung auf ein neues Agrar» recht; es sollen Landwirthschastskammern errichtet werden; es werden Rentengüter errichtet, der Bauer soll seinen Besitz nicht mit Schulden belasten dürfen und noch manches Andere. Das sind lauter Dinge, die hier und da Helsen können, aber im Allgemeinen helfen sie nicht viel. Der ganze Weltverkehr hat sich umgestaltet fett etwa einem Vierteljahrhundert. Die Landwirtschaft hat diesen Umgestaltungen nicht so schnell folgen können und leidet nun schwer an diesem raschen Umschwung. Sie kann sich aber helfen und muß es thun, und zwar in erster Linie fie selbst. Selbsthilfe ist Gotteshilfe! Das haben die Landwirthe in der Wetterau zum Thetl schon begriffen, als sie sich sagten: Wir können mit der seitherigen Ackerwirthschaft nicht mehr recht voran kommen; wir müssen den Boden tiefgründiger bearbeiten. Einige Fuß unter der feit hundert'»und mehr Jahren ausgemergelten Ackerkrume liegen noch Schätze vergraben, die wir heben können. Der Bau von Handelsgewächsen liefert auch bessere Körnererträge; die intensive' Boden - Bewirthschastung sichert die Culturgewachse gegen die Unbilden der Witterung. Der Wasser- reichthum des Landes kann in viel vortheilhaiterer Weise nutzbar gemacht werden, als es seith«r geschehen ist. Die Suiammenlegung der Grundstücke ermöglicht die Anwendung von landwirthschastlichen Maschinen, denn die menschlichen Arbeitskräfte werden für den Feldbau zu theuer. Die Anlage von Feldbahnen laßt Pferdekräfte ersparen; dazu kann die Electrtcität wesentlich rnithelfen. Die Anwendung von künstlichen Dungstoffen und Kraftfuttermitteln muß die Bodenerträge und die Erträge aus dem Viehstande bedeutend' steigern, so daß nach einigen Jahren das Doppelte aus beiden Zweigen der Landwirthschast resultirt dem gegenüber was jetzt erzogen wird. Meteorologie und Wetterkunde werden sich vervollkommnm und den- Landwirth in seinen Bestrebungen unterstützen und--der Staat wird bei allem Mitwirken, wo cs wünschenswert und notwendig ist. So z. B. bei Einführung guter Vtehrassen, guten Saatgetreides, vorzüglicher Obstsorten, besonders geeigneter Maschinen und dgl. m. Wenn bann Handel, Gewerbe und Industrie einen neuen Aufschwung genommen haben und die Landwirthschast nicht zurückgeblieben ist, dann wird sich eine allgemeine Vorwärtsbewegung tnr ganzen Vaterlande kundgeben müssen. Hierzu hätten die Hanvsls-- vertrüge den Anstoß gegeben. Bitter ist nur die Uebergangszeit vom alten zum neuen Wirthsschaftssysteme und sie kann nur unter schwerer Arbeit und harten Entbehrungen erreicht werden. Es ist wahrscheinlich, daß viele wirtschaftlich Schwache dabei zu Grunde gehen und das muß mit allen Kräften verhütet werden. Die Ge-^ funden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Der kleinste Bauer soll sich dabei nicht verhehlen, daß er und seine Kinder mehr lernen müssen, als es seither der Fall war. Wer mehr gelernt hat. kann mehr leisten, Wissen ist Macht. Sobald der Bauer mehr und billiger producirt als seither,, wird er wieder concurrenzfähig. Das kommt , dem Ganzen zu guter In den Gewerben und der Industrie spricht sich dies schon lange aus. Möbel, Kleiderstoffe, Bettwerk, Vorhänge, Teppiche, Haus- und Küchengeräthe sind in den letzten Decennien wesentlich billiger geworden und ermöglichen auch dem weniger Begüterten eine angenehmere Lebenshaltung. Die billigeren Lebensmittel werden hierzu noch ganz besonders beitragen, denn es muß auch noch gelingen, Mittel und Wege aufzufinden, daß nicht einige wenige Berufszweige den Rahm abschöpfen und der größeren Mehrzahl nur die Schlipver- milch übrig bleibt. Das ungefähr find unsere Gedanken beim Beginn der 1894er Arbeitscampagne. Sie ließen sich noch weiter aussühren, wenn es der Raum geftattete. Für diesmal mag es genug sein. Die Landwirtschaft wird — das ist unsere feste lleberzeugung — die CrisiS überstehen, sobald sie es an Fleiß, Thatkraft und Intelligenz nicht fehlen läßt. - LebenSversichernngS»Gefettfchaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegr. 1830 (alte Leipziger). Es sind vom 1. Januar bis Ende März 1894 1539 Versicherungen über 11,258,200 Mk. beantragt worden, 11 Versicherungen über 480,300 Mk. mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 194 Mitglieder, die mit 1,352,000 Mk. versichert waren. Der Verstcherungsbestand stellte sich Ende März 1894 auf 60,000 Personen mit 411 Millionen Mk. Versicherungssumme. Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine reine Gegen- seitigkeltsanstalt ist, fließen alle Ueberschüsfe den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als 5 Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42 % der ordentlichen JahreSplämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem 1% der Summe der gezahlten Zusatzprämien, was mit Rücksicht auf anderweite Auslastungen über diesen Punkt hier ausdrücklich hervorgehoben werden mag. Würde eine Dividende auf die Zusatz- prSmie nicht gezahlt, so wäre der Dividendensatz auf die ordentliche Jahresprämie noch wesentlich höher als 42 %. — Waö ift der Grund der Beliebtheit von Apotheker A. Flügges Myrrhen-Eröme*) bei den Aerzten? Seine erstaunliche Wirkung bei den verschiedensten Hautleiden und Hautverletzungen I Man lese die Gutachten der Aerzte, welche vor einiger Zeit dem Blatte beigelegen haben. Erhältlich in Dosen ä Mk. 1.- oder Tuben zu 50 Pfg. in allen Apotheken. *) Flügges Myrrhen - Eröme ist der patenttrte ölige und verdickte Auszug des Myrrhen-Harzes. 2211 Nfdjlügt. ftus - d« u■«, 'nita "'“Äs' 5;Ä J® «b« absolut !t|n L^yfinnnt M fitpin^n *M Io find bk das otib JW» btt trank S " ? ? ^w- Ware rS da idät - SrLche, jo dah man .. Srr nM Mh JU Mit zu beginnm1, nmalüBIrtlWdtmatfn. Itn unktet Landwinde 'M, damit er itben* LI" T1 ebttt werben; eö werben "sitz nicht mübchulden Das find lauter Dinge, nnrineii Helsen fie nich: sialtet seit etwa einem ; tiefen Umgestaltungen nun schwer an diesem eS thun, und |wat in KatteShtllel DaS Haden schon beglifien, alS sie m Ackerwirthschafi nicht >en Boden tichrtindigel nbttbiinb mehr Jahren Hitze vergraben, die wir ichjen liefert auch bessere ilrthschastung sicheri die Silierung. Der Wasser- eilhaiterer Weise nutzbar . Die Zu'ammenlegung von landwirlhschaslltchcn ifk werben für den Felben läßt WrbtlMt er- sch mithelsen. 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I., von Vormittags 11 Uhr bis Nachmittags 4 Uhr, soll in dem Conferenzzimmer der Stadtknabenschule eine Ausstellung der von den Schülern in dem Unterrichts« Cursus vom 1. November 1893 bis 10. März d. I. gefertigten Kerbschnittarbeiten stattfinden, zu welcher wir hiermit einladen. Gießen, den 12^ April 1894. Gnauth, Hahn, Oberbürgermeister. Oberlehrer. [328$ Geschäfts - Eröffnung. Meinen Freunden und Bekannten, sowie einer verehrl. Nachbarschaft zur gefl. Nachricht, daß ich unterm Heutigen im Laden des Hrn. Restaurateur- Seeger, Nr. 5 Neuenbäue Nr. 5, eine Colonial- und Spe?ereiwaaren-tzandlung errichtet habe. Mein Bestreben wird sein, durch gute Maaren und mäßige Preise meine werthen Abnehmer zufrieden zu stellen. Indem ich hiermit Höst, ersuche, mich in meinem Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen, zeichne Hochachtungsvoll 3313 J. Bräutigam, Uenenbliue 5. Lebensversicherungs- Gesellschaft zu Leipzig | (alte Leipziger) auf Gegenseitigkeit gegründet 1830. 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