w’s Heil. ■Kuren Ite fteJB’tla“'llung ■ Nr- 27 . [362 ViUa n- r11 meHe- lua Honfno,* ONTOPPIDAlj) 50 Pfennig. ^ebertlirai1 **• «ritkeiat. Zungen“. sOlaX audetJz^v von Joseph ifrtehaer. lerhiltoo^bhtt. Suchte!!, wsten scbonwuMucliaftlicben “• ümhm dtmrtii-, Vet- o, modernen Gtul ui bietet er sonst nirgends indei 893 wird Werte obegeuuter en enthalten. dnrcb eile Rethhindliux I l' -ui.itslten. n von Rohr- und Elios' llifl und ßut besorgt. uftobt Nr. 11,3. Stod. acht: Wohnung von vier Zubehör für zwei ältere en unter K. L. cm die e zum Schlachten angekauft. [23 eßler, RoßsAckter Vertrieb unserer garavt. lschtnundporlugitfischt« chen geeignete ?r breter ■ooifion. rlal Wine Company arm & 6d., 86ln. MMm s» t Gltvn von einer flut oeusverstLerungsgestU. rfleben- Gefl. Offenen mit Hefe enzm sub F. D. 112 an Lvoaier,A.-G,Kat«r. MMDienft-Sdshm “ $elt:r§a)i9jL »ZMU die Srpeb. d. Bl.______1^59 enmadchen, lauSorbcit mit verrichtet, ui vamn-Gkschöst a^uchi. 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WAA.k r; C/4 /■<>«*/» ha In hör ■ nneb in e »en Anzeigen zu der Nachmittags für den fvljttUM» Lag erscheinenden Nummer feil Sorm. 10 Uhr. vorübergehend entlassen werdm müssen, und das sei gerade in der jetzigen Zeit, wo die Industrie durch mannigfache neue Maßnahmen b-elastet ist, nicht unbedenklich. Wenn wir nun auch Bedenken gegen Mete Vorlage haben, so lehnen wir doch nicht a 1 imine ab. Luxus- fctuern würden zwar im Einzelnen nicht viel bringen, aber sie ließen sich summiren und sie würden auch dem Gerechtigkettsgesühl ent; Deutscher Reichstag. 25. Sitzung. Freitag den 12. Januar 1894. Die in Dresden vereinbarte internationale Cholera-Con- oention wird in dritter Lesung endgültig angenommen. Darauf wcrd die erste Lesung des Tabaksteuergesetzes ^^Äoßh. bad. Gesandter Dr. v. Jagemann weist die Ueber- Ireibungm zurück, welche bei der Darstellung btr Wirkungen der ;iorlage unterlaufen Dieselbe werde gerade im Sinne ausgleichen- i i Gerechtigkeit wirken; der Kleinindustrie ist ein weiter Spielraum jnrbefealten, ebenso werde den kleinen Händlern mancher Vortbetl 3 Dährt. Der Uebergang in ein neues Steuersystem stellt zweifellos $ oße Ansprüche an die Geschäftsgewandtheit der Industrie; ist aber der Uebergang einmal überwunden, so liegt kein Grund vor, zu bezweifeln, daß die Industrie mit vollem Nutzen weiter arbeiten kann. Die Landwtrthschaft erleidet unter der jetzigen Art der Besteuerung eine Schädigung, die mit der Aenderung des Systems aufhören wird. Durch die Vorlage wird die Steuer ziemlich nahe an den Konsum herangerückt, womit zahlreiche Beschwerden gegen das jetzige System beseitigt werden. Auch wird das inländische Product gegenüber dem ausländischen mehr geschätzt. Wir haben einen Ruö^ gong der inländischen Arbeit wieder gut zu macken. Der Verbrauch inländischen Rohtabaks betrug 1890 nur noch 38% gegen 62% ausländischen Rohtabaks. Dieses Verhältntß wird fick mit Annahme der Vorlage wieder zu Gunsten des inländischen Products ändern. Die Vorlage bring**, abgesehen von ihrer steuerlichen Bedeutung, eine Reform von wirtschaftlicher und socialer Bedeutung. Dazu komme ilne politische Tragweite, indem sie den Bundesstaaten finanzielle Alle Innouccn-Bureaur des In. und ÄullaiM nt|eee Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. museum dem schenken. Stuttgart, hat heute früh gefahren. > sind gesperrt. Basel, 13. Januar. Auf der Badischen Bahn, unweit Jstein, erschoß ein Reisender aus Winterthur einen Mitreisenden mit einem Revolver beim Passiren eines Tunnels. Der Wagenwärter hielt den Zug an; der Thäter wurde verhaftet. Das Motiv zur That ist wahrscheinlich Beraubung. Sitzung des Oberhessischen Geschichtsvereins vom 11. Januar 1894. Bei Eröffnung der Sitzung gab der Vorsitzende, Herr Oberbibliothekar Dr. Haupt, zunächst der Freude über die Verlobung Sr. König!. Hoheit des Großherzogs, des hohen Patrons des Oberhessischen Geschichtsvereins, Ausdruck und wurde von der Versammlung zur Absendung eines Glückwunschtelegramms an Se. Königl. Hoheit ermächtigt. Er erstattete sodann Bericht über verschiedene Vereinsangelegenheiten. Bei der Anwesenheit Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs gelegentlich der Einweihung der Johanneskirche am 30. November v. I. hatte eine Deputation des Vereins die Ehre, in Audienz empfangen zu werden. — Auf das seiner Zeit vom Vereinsvorstand an Großh. Ministerium gerichtete Gesuch, die Ausgrabungen in der Provinz Oberhessen betreffend, ist ein Bescheid des Ministeriums eingetroffen, dahin lautend, daß durch den bekannten Erlaß vom Januar vorigen JahreS den Bestrebungen des Vereins nicht entgegengelreten, sondern nur neben diesen die berechtigten Ansprüche des Großh. Museums gewahrt werden sollten. — Leider hat in jüngster Zeit der Verein den Verlust zweier thätiger Mitglieder durch den Tod zu beklagen, des Professors Herrn Dr. Joh. Schmidt in Königsberg, der auch in der Ferne fein Interesse für die Aufgaben des Oberhessischen Geschichtsvereins bewies, und de schlossen, ein an der Elbe belegenes Grundstück behuss Abbruchs anzukaufen, um daselbst einen großen Fischereihafen anzulegen. Der Kaufpreis für das Grundstück beträgt eine Million. Wien, 12. Januar. Wie Drahtmeldungen aus Rom besagen, gähren die dortigen Unruhen fort. Auch in Süditalien sind die Verhältnisse noch besorgntßerregend und werden seitens der Regierung umfassende Sicherheitsmaßregeln getroffen. Myslowitz, 12. Januar. Seit dem 1. Januar ist heute der dritte Cholerafall zu verzeichnen. Ein Schlächter ist an der Seuche gestorben. Paris, 12. Januar. Verschiedene Deputirte beabsichtigen, an den Präsidenten Carnot ein Gesuch zu richten, daß die Todesstrafe Vaillants in eine lebenslängliche Gefäng- n iß strafe umgewandelt werde. Die Anhänger des Präsidenten unter den Deputirten sind aber gegen ein solches Gesuch, weil Garnot dadurch für eine eventuelle Hinrichtung Vaillants allein verantwortlich gemacht werden würde. — In den Blättern wird immer noch die Verurtheilung Vaillants und dessen eventuelle Begnadigung durch den Präsidenten Garnot besprochen. Die gemäßigten Blätter, ferner „Autorite" und „Paris" erklären, die Begnadigung wäre ein Schlag ins Gesicht der Geschworenen, die ihre Pflicht gewiß nur mit harter Ueberwindung ihrer menschlichen Gefühle von Mitleid erfüllt haben. Paris, 12. Januar. Baillant erklärte, bis zum letzten zulässigen Termin mit der Berufung gegen das TodeS- urtheil warten zu wollen. Bei der Uebersührung nach dem Gefängnisse La Roquette trug er die Zwangsjacke und mar- schirte unter starker militärischer Bedeckung. Paris, 12. Januar. Bonaparte Wyse verklagte die in Liquidation befindliche Panama-Gesellschaft zur Zahlung einer Million, weil er von der Regierung von Columbia die Verlängerung der Panama-Concession erwirkt hatte. Das Gericht erkannte demselben gestern die Summe von 400,000 Frcs. zu. Paris, 12. Januar. Den Inhabern der Tabakbureaus wurde von der Polizeibehörde eine Liste der revolutionären und anarchistischen Blätter und Zeitschriften zu- gestellt, deren Verkauf auf daö Strengste untersagt ist. Rom, 12. Januar. In den nächsten Tagen erscheint ein neues päpstliches Organ in französischer Sprache und zwar unter der Leitung des Monsignore Boecklin, eine» Elsässers. Brüssel, 12. Januar. Der König erklärte dem Minister de Burlet, er beabsichtige, das königliche Kunst- belgischen Staate als National Museum zu । 7 Uhr bei Asperg einen GÜterzug auf- Es wurde Niemand verletzt. Beide Geleise Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 12. Januar. Zu einem Artikel der „Kölnischen Zeitung", worin die Vermuthung ausgesprochen wurde, der amtlich auf 4 bis 5 Millionen angegebene Portoausfall bei einer eventuellen Erhöhung des einfachen Briefgewichts auf 20 Gramm sei zu hoch gegriffen, er beziehe sich wahrscheinlich auf sämmtliche Briefe über 15 Gramm, sagt die „Nordd. Allgem. Ztg.", dies sei nicht zutreffend, die Taxirung beziehe sich allein aus Briefe zwischen 15 und 20 Gramm. Die „Norddeutsche" bezweifelt, daß bei einer Erhöhung des einfachen Gewichts die Verkehrssteigerung den Ausfall decken würde. Berlin, 12. Januar. Der „Reichsanzeiger" meldet: Nach Beschluß des Staatsministeriums werden die Ausnahme-Staffeltarife für rohe Kalisalze auf größere Entfernungen weiter ermäßigt und auf concentrirten Kalidünger ausgedehnt, sowie ein neuer ermäßigter Staffeltarif für Düngerkalk eingeführt. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 12. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an den Fürsten Schaumburg-Lippe. Berlin, 12. Januar. Heute haben im Generalversammlungssaale der Börse die Verhandlungen der 18. Plenarversammlung des Deutschen Handelstages begonnen. Nach der Begrüßung der Versammlung durch den Staatsminister v. Bötticher und Erledigung der Wahl der Vorsitzenden tadelten Handelskammersecretär Schloßmacher Offenbach und Kaufmann Strupp-Meiningen, daß der russische Handelsvertrag nicht auf die Tagesordnung gesetzt sei. Der Vorsitzende Frentzel erwidert, sobald Einzelheiten des Vertrages bekannt seien, würde eine zweite Plenarversammlung voraussichtlich im Februar einberusen werden. Generalsecretär Bueck- Düsseldorf referirt über die prineipielle Stellung von Handel und Industrie zu den Reichssteuergesetzen. Berlin, 12. Januar. Der Senioren - Convent des Reichstages hat beschlossen, die Tabaksteuer- Vorlage derselben Commission zu überweisen, welche mit der Vorberathung der Börsenfteuer beauftragt ist. — Auf dem Deutschen Handelstag wurde die Resolutton eingebracht, mit welcher der Handelstag erklärt, man müsse von sämmtlichen dem Reichstage vorgelegten Reichssteuergesetzen eine Benachtheiligung der wirthschaftlichen Thätigkeit, demzufolge eine Minderung der Leistungs- und Steuerfähigkeit der Nation befürchten. Berlin, 12. Januar. Graf von Mirbach telegraphirte der hier tagenden schlesischen Provinzial - Versammlung des Bundes der Landwirthe, die ostpreußischen Landwirthe würden so lange gegen den russischen Handelsvertrag stimmen, bis die Doppelwährung gesichert sei. Berlin, 12. Januar. Das führende Organ der deutschen Soeialdemokraten, „Der Vorwärts", schreibt: Die Verurtheilung Vaillants sei blos aus dem krankhaften Zustand der Bourgeois Geschworenen zu erklären. Baillant gehöre ins Irrenhaus- das Todesurtheil zu vollstrecken, wäre ein Verbrechen. Altona, 12. Januar. Die Stadtverwaltung hat besprechen. Wer bezügliche positive Vorschläge habe, sollte damit hervor- trelen. Aber der Tabak bleibt ein steuersähtges Object und sei als solches in allen Ländern erkannt und höher besteuert als bei uns. ES ist eine schreiende finanzpolitische Anomalie, daß der Tabak in Deutschland so lächerlich gering besteuert ist. Für dielen Entwurf können wir nur stimmen, wenn die entgegenstehenden Bedenken behoben werden. Ob dies auf der Grundlage gerade dieser Vorlage möglich sein wird, steht dahin. Wenn es nicht möglich sein sollte, so werden wir anderwette Vorschläge machen. Abg. Meister (Soc.). Für die Kosten der Mtlttärvorlage sollen die auskommen, die dafür gestimmt haben. So einmüthig ist noch nie eine Steueroorlage abgelehnt worden, wie diese. Man sollte die Tabakarbetter nach 23jährtger Erregung endlich in Ruhe lassen und ihre Industrie nicht ganz ruintren. Die Tabakindustrie nütze nicht blos als Zoll- und Steuerquelle, sondern vor Allem dadurch, daß Hunderttausende dabei Lohn und Brod finden. Davon, daß die infolge des Rückganges des Consums freiwerdenden Arbeitskräfte der TabakSlndustrte in der Landwtrthschaft Aufnahme finden würden, ist keine Rede; die betreffenden Arbeiter eignen sich größten Thells gar nicht dazu. Aber durch diese fretwerdenden Arbeitskräfte würden die Löhne gerückt und die Erwartung, Arbeiter zu billigen Löhnen zu bekommen, mag wohl auch Herrn v. Stumm veranlassen, für die Vorlage fo eifrig etnzutreten. (Präsident o. Levetzow joelft eine so schwere Beleidigung gegen ein Mitglied deS Hauses zurück). Redner schließt mit der Aufforderung, die Vorlage sofort in zweiter Lesung abzulehnen. Finanzmtntsler Dr. Miquel bemerkt einer Aeußerung des Vorredners gegenüber, daß er sich bezüglich der Steuer Raths bei einem Fabrikanten überhaupt nicht geholt habe. Wetterberathung morgen. Amtlichem Tbeit. befunden: 3 Portemonaies mit Inhalt, 2 Paar Schlittschuhe, Geld, 1 Regenschirm, 1 Rechenbuch und 1 Stenographiebuch. Gießen, den 13. Januar 1894. Großherzogliches Pottzeiamt Gießen. Fresenius. Stabilität bringe. Abg. Frese (srs. 93er.) hat trotz allen Studiums der Vorlage richt fiiben können, daß dieselbe dem Grundsätze der ausgleichenden Gerechtigkeit entspreche. Wenn die Monopolländer weniger Arbeiter hi der Tabaksindustrie beschäftigen, so rührt das daher, daß dort uiehr Tabak als Cigarren consumirt wird. Die größte deutsche 2 ibaffabilf in Deutschland habe im vergangenen Jahre 36000 Ctr. Nohtabak mit 200 Arbeitern, die größte deutsche Ctgarrenfabrtk dasselbe Quantum Rohtabak mit 5000 Arbeitern verarbeitet. Herr v Stumm hat sich al8 Monopolschwärmer bekannt und mit dem Monopol gedroht, nun die Industrie wird das abwarten. Es scheint, Herr v. Stumm wollte nur der Landwtrthschaft eine Verbeugung machen, die ihm wegen seiner Zustimmung zum rumänischen Handels- »ertrag noch etwas grollt. Redner erklärt sich sodann gegen eine Erhöhung des Tabakzolls, der zu einem Raubbau im Jnlande führe; die Qualität verschlechtere sich und das Product könne schließlich nur zu ruinösen Preisen abgesetzt werden. Die procentuale Steuer der Vorlage schädige nicht nur die Industrie, welche ausländischen Tabak verarbeite, sondern auch die Löhne der Arbeiter. Der Con- sum werde durch die Verschlechlerung der Qualität leiden und aus dem erlaubten Genußmittel werde ein unerlaubtes Verdrußmtttel werden. Woher kommt denn die Agitation, die man so sehr tadelt? Dars denn Jemand, dessen Existenz bedroht ist, seinem Schmerze nicht Ausdruck geben, seinem Herzen nicht Luit machen? Die Control- ruaßregeln würden uns zu russischen Zuständen führen. Der Control- L eamte würde ben Fabrikanten und Händler von der Wiege bis zum Grabe begleiten. Die Vorlage würde einen Verlust von 20 bis 30 Millionen Mark bringen und 30000 Arbeiter brodlos machen. Die 3ieglerung möge die Vorlage zurückziehen; jedenfalls wird die freisinnige Vereinigung dagegen stimmen. Elsaß-lothr. Unterstaatssectretär v. Schraut: Bei dem herrschendem Tabaksteuersystem werde die Tabaksteuerfrage nicht zur Ruhe kommen. Infolge des letzten Tabaksteuergesetzes ist kein Rückgang des Consums eingetreten, obgleich sich inzwischen der Uebergang von bet Pfeife zur Cigarre fast allgemein vollzogen habe. Ganz falsch sei die Angebung, daß die Kleinindustrie durch die Vorlage geopfert werden solle; die Kleinindustrie werde im Gegentheil nach Möglichkeit begünstigt. Bei den Controlmaßregeln sei alle Rücksicht auf die mannigfache Gestaltung des Geschäftsbetriebes genommen. Beim Kleinhändler reducire sich die ganze Cont, ole darauf, daß et gehalten ist, ein Einkaufsbuch zu führen. Er schließt mit der Hoffnung, daß eine ruhige und sachliche Prüfung zu der Ueberzeugung führen wird, daß der Tabak mehr Steuer tragen könne und daß die Vorlage ein besseres Steuersystem gegenüber dem bestehenden bringe. Abg. Gescher (cont) erklärt, daß ein großer Theil seiner politischen Freunde überzeugt sei, daß der Tabak ein Object sei, das eine erhöhte Steuer tragen könne. Es sei indeß nicht richtig, daß die Controlmaßregeln durch die Vorlage gemildert würden. Die Bedenken seiner Freunde lägen aber auf einem anderen Gebiete; sie richteten sich dagegen, daß das vorgeschlagene neue Steuersystem eine völlige Umgestaltung der Industrie mit sich bringe. Eine so maßlose Agitation, wie sie von den Tabaksinteressenten ausgegangen, sei noch nicht dagewesm. (Zuruf: Bund der Landwirthe!) Ach, der Bund der Landwirthe ist ja ein schwacher, sanfter Waisenknabe dagegen! Ein wahrer Terrorismus ist gegen die Tabaksinteressenten ausgeübt worden, welche diese wilde Agitatton nicht billigten. Eine übergehende Stockung würde die Vorlage, wenn sie Gesetz würde, 13. Januar. Der Ortentzug Paris-Wien Herrn Louis Rothenberger, dem die Vereinssammlungen manch werthvolles Geschenk verdanken. Beider Andenken wird stets in Ehren gehalten werden. Die in der vorletzten Sitzung vorgelegte Rechnung des vergangenen Jahres ist von der damit beauftragten Commission, den Herren Stadtverordneter Fabrikant Em melius und Apotheker Roth geprüft und für richtig befunden worden. Die Versammlung ertheilt dem Rechner Entlastung. Herr Professor Dr. Buchner berichtet über den Zuwachs des Museums und verweist auf mehrere zur Besichtigung ausgestellte Gegenstände. Nach Erledigung des geschäftlichen Theiles ergriff Herr Alfred Bock das Wort zu seinem angekündigten Vortrag über Goethe und Professor Hoepfner in Gießen. Redner führte etwa folgendes aus: Am 18. August 1772 wanderte Goethe von Wetzlar über Garbenheim und Atzbach nach Gießen. Zwei Tage vorher hatte Lotte Buff sein stürmisches Liebeswerben kategorisch zurückgewiesen. Deffenungeachtet beschließt der unglückliche Liebhaber in Anwandlung einer tollen Laune, sich Profeffor Höpfner in Gießen als Bettelstudent zu präsentiren. Von drei Versionen, die über Goethes erste.Begegnung mit Hoepfner existiren, verdient der Bericht des Obersteuerrath Hallwachs in Darmstadt (nach der Erzählung der Gattin Hoepfners) den meisten Glauben. Danach erschien Goethe bet Hoepfner in stark reducirter Kleidung, hielt eine lange Jeremiade und ließ durchblicken, daß er es auf eine Geldspende abgesehen habe. Sobald indeffen der Profeffor Miene machte, die Börse zu ziehen, setzte der Scholaft eine andere Maske auf, that wie beleidigt und brachte den guten Hoepfner in keine geringe Verlegenheit. Nachdem er diesen Scherz bis an die äußerste Grenze getrieben hatte, empfahl sich Goethe und ließ Hoepfner voll Zweifel und Vermuthungen über den räthselhasten Besuch zurück. Abends klärte sich in Gegenwart der versammelten Professoren am Wirthshaustisch das Qui- proquo in Goethes Beisein auf die heiterste Weise auf. Gleichzeitig mit Goethe war Merck von Darmstadt in Gießen eingetroffen. Die Herausgabe der Frankfurter Gelehrten Anzeigen war beschloffene Sache, und Hoepfner, auf deffen Beistand man besonders rechnete, versprach seine Mitarbeiterschaft als juristischer Recensent. Schon bet der ersten Aussprache stellte sich heraus, daß Goethe und Hoepfner den gleichen rechtswissenschaftlichen Standpunkt vertreten. Goethe ist geneigt, in Gießen länger zu verweilen, aber Merck, der sich durch das unglaublich rohe Treiben der Studenten abgestoßen fühlte, hält ihn davon zurück. Die Universität befand sich damals in der übelsten Verfassung. Redner beleuchtet das Unwesen der Ordensverbindungen und characterisirt das Leben der Gießener Studenten an der Neige des vorigen Jahrhunderts. Autorität existirt auf der Akademie nicht, kein Mensch zahlt Colleggelder. Ein Profeffor verzeichnet eine jährliche Colleggelder-Einnahme von 36 Gulden! Aber auch unter den Docenten herrscht kein allzu feiner Ton. Seinen Zuhörern kündigt der Jurist Koch eine neue Schrift Senckenbergs mit den Worten an: „Die Gießer Dutten- und Käsekrämer haben wieder neues Papier bekommen; da sind die meditationes, sie sind von Senckenberg". Hoepfner mit seiner empfindsamen, allem Hohen und Edlen zugewandten Seele steht ganz vereinsamt in dieser turbulenten Gesellschaft. Das akademische Amt wird ihm zur unerträglichen Bürde und Quälerei. Redner gibt einen biographischen Abriß Hoepfners bis zu Goethes Ankunft in Gießen. Die Briefe Professor Hoepfners, des Vaters (in der Handschriften-Sammlung der Univerfitäts-Bibliothek), sowie die „Leichenpersonalten" seiner Gattin, einer Tochter des Gießener Profeffor Wahl, liefern intereffante Beiträge zur Eharacteristik der moralisch und intellectuell sehr hochstehenden Eltern. Hoepfner stand im 29. Lebensjahre, als der junge Goethe über seine Schwelle trat. Beide schwärmten für Homer und Ossian, lasen mit Thränen der Rührung Klopstocks Messiade und vertieften sich in die englische und französische Literatur. Die Bibel, besonders die Evangelien, Psalmisten und Propheten waren ihnen vertraut, aber beide standen den Rationalisten wie den Pietisten und Dogmatikern fern. Bet vielfachen Berührungspunkten und gemeinsamen Interessen war der Bund inniger Freundschaft schnell geschloffen. Zwischen Gießen und Frankfurt entspinnt sich ein lebhafter Verkehr. Der Einfluß Hoepfners auf den jungen Goethe ist ohne Zweifel weit bedeutender, als gemeinhin 'angenommen wird. Hoepfner war ein ausgezeichneter Gesellschafter, ein geistreicher Kopf, seine Vielseitigkeit würzte ein gemächlicher Humor, kurz er besaß in der Eigenart seiner Erscheinung alle Qualitäten, den jungen Goethe zu feffeln. Die Thätigkeit für die Frankfurter Gelehrten Anzeigen befestigt das Verhältniß, Hoepfner ist mit Leib und Seele bei dem Zeitungsunternehmen, denn im Grunde seines Wesens ist er selbst Stürmer und Dränger. Aus einem Briefe Goethes an Hoepfner vom 7. April 1773 erhellt die merkwürdige Thatsache, daß Goethe Spinoza, dessen Philosophie seiner ganzen Weltanschauung die Directive geben sollte, durch Mercks Vermittlung zuerst von Hoefner empfing. 1774 schickte Goethe den jungen Klinger mit einem Empfehlungsbrief nach Gießen. Er sollte sich unter Hoepfner zum Juristen bilden. Dieser findet an dem jungen, genialen Menschen so großes Wohlgefallen, daß er ihn ohne Weiteres in sein Haus aufnimmt. Bis 1775 sehen wir Goethe und Hoepfner In innigstem Einvernehmen. Plötzlich tritt ein Umschwung ein und Hoepfner nimmt in dem Streit, der zwischen Goethe und Nicolai entbrennt, gegen den Freund Stellung, ja seine zunehmende nervöse Ueberreiztheit verleitet ihn zu starken Ausfällen und Gehässigkeiten. Woher Hoepfners Animosität rührte, läßt sich nicht annähernd ermitteln. Goethe bleibt allen Feindseligkeiten gegenüber ruhig und gelassen. Er verehrt in Hoepfner nach wie vor den bedeutenden Juristen und sucht ihn, freilich ohne Erfolg, für einen Lehrstuhl in Jena zu gewinnen. 1781 wird Hoepfner an das Ober- appellationsgericht nach Darmstadt berufen, wo er 1795 als Tribunalrath starb. Redner beleuchtet Hoepfners Thätigkeit als juristischer Schriftsteller und kennzeichnet ihn darin als Herold einer besseren Zeit, wie er denn einer der ersten war, die sich nach langem ehrlichen Streite an den berühmten Göttinger Civilisten Hugo anschloffen. Seinen Anschauungen nach gehörte Hoepfner zu den Vorläufern der auf ihn folgenden Aera, wo die Theorie das Recht als ein Product des Lebens und für das Leben erforscht, wo die Praxis den Autoritätenglauben aufgegeben und mit der Theorie zur Feststellung und Sichtung des Anwendbaren sich auf das Eifrigste vereinigt hat. Ein volles halbes Jahrhundert nach seiner ersten Begegnung mit Hoepfner weilte Goethe (1823) in Marienbad. Eines Tages läßt sich eine Verwandte des ihm befreundeten Goez'schen Hauses in Rüdesheim bei ihm melden. Goethe nimmt den Besuch an. Es präsentirt sich eine ländliche Erscheinung, die kein Wort von Goethe gelesen hat und im reinsten Nassauer Dialect eine drollige Rede vom Stapel läßt. Goethe ist höchlichst amüsirt und nöthigt die Klatschbase immer wieder zum Bleiben. Dieser wird es allmälig etwas unbehaglich, sie entfernt sich, hinterläßt aber im Vorzimmer als Geschenk ihres Vetters Goez einen Krug Rüdesheimer und einige werthvolle Mineralien. An den Krug war eine Vignette mit folgenden Versen geheftet: „O sand ich doch ein glücklich Wort und Zeichen Für meines Herzens heißen Dank, Ich möchte Dir den Labebecher reichen, Gefüllt mit reichem Wundertrank, Und jeden Balsam in den Becher senken, Den die Natur erschafft, Und voll und immer voller Dir ihn schenken Mit Lebensfüll' und Kraft." Die biedere Rüdesheimerin war aber Niemand anders als die Geheimräthin Rehberg, eine Tochter Hoepfners, die sich für den Scherz, den Goethe vor 50 Jahren mit ihrem Vater getrieben, revanchiren wollte. Nachmittags holte sie sich in Begleitung ihres Gatten von Seiner Excellenz Pardon, der in liebenswürdigster Weise gewährt wurde. Ein Brief der Geheimräthin schildert den heiteren Vorfall ausführlich. Danach stellt sie sich uns als die würdige Tochter ihres geistreichen Vaters dar. Im Anschluß an die mit großem wohlverdientem Beifall aufgenommenen Aussührungen des Vortragenden legte Herr Dr. Haupt der Versammlung zwei Porträts Hoepfners und einen von diesem an seine Schwägerin gerichteten Original- brief zur Ansicht vor. An der sehr lebhaft sich entwickelnden Discussion beteiligten sich vorzugsweise außer dem Redner des Abends die Herren Profeffor Dr. Buchner, Landgerichtsdirector a. D. Muth, und Herr Landgerichtsrath Dr. Schäfer, welch letzterer auf die Bedeutung Hoepfners als Jurist aufmerksam machte. Auch wurde im Laufe der Discussion der Wunich geäußert, eine der neuen Straßen nach Goethes Freund zu benennen und sein früheres Wohnhaus mit einer Erinnerungstafel zu versehen. — Herr Oberbibliothekar Dr. Haupt hatte zwei Oelbildnisse des academischen kunstwiffenschaftlichen Instituts ausgestellt, über die er einige kurze Mittheilungen machte. Das erste, Kaiser Sigmund darstellend, ist durch testamentarische Verfügung des Freiherrn Carl Renatus von Senckenberg 1800 in den Besitz der Landesuniversität gelangt. Das Bild ist eine int 16. oder 17. Jahrhundert hergestellte Copie des jetzt im germanischen Nationalmuseum aufbewahrten Dürer'sch en Originals, das der Künstler zur Ausschmückung der sogenannten „Heilthums- kammer" (die zeitweise der Aufbewahrung der Reichskleinodieu diente) im Auftrage des Nürnberger Rathes in der Zeit von 1510—1512 malte. Das zweite Gemälde, das die Universität wohl mit der Verlaffenschaft des Philologen I. H. May (f 1732) erhielt, hat bis vor Kurzem unbestritten als einziges erhaltenes authentisches Bildniß des berühmten Humanisten Reuchlin (f 1522) gegolten; nach diesem Bilde hat Thorwaldsen Reuchlins Marmorbüste für die Walhalla hergestellt. Durch Eb. Goth ein ist jedoch eine peinlich genaue Uebereinstimmung des Bildes mit einem Rem- brandt'schen Kupferstich, der gewöhnlich als „femme endormie* bezeichnet wird, nachgewiesen worden. Don dem Vortragenden wurde auf verschiedene Einzelheiten des Bildes aufmerksam gemacht und die Vermuthung ausgesprochen, daß dasselbe in genrehafter Weise eine schlafende Jüdin darstelle. Die Aufschrift „Jo. Reuchlinus" stammt offenbar aus später Zeit. Auch dieser Mittheilung folgte eine lebhafte Discussion über Gegenstand, Alter und Geschichte des seltsamen Bildes. Zum Schluffe machte Herr Dr. Heuser einige intereffante Mittheilungen über das Vermächtniß des Profeffors Koch, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Universitätsbibliothek seine Büchersammlung testamentarisch hinterlassen hatte. Die int Testament festgesetzten Erbschaftsbedingungen und die sich hieran anknüpfenden Verhandlungen erregten die lebhafte Heiterkeit der Versammlung. Dem sehr angeregten und befriedigenden wissenschaftlichen Theil der Sitzung folgte ein gemüthliches Zusammensein, das die Theilnehmer in regem Gedankenaustausch noch bis zu später Stunde fesselte. Cocoles «Nd prooinsicöcs. Hießen, den 13. Januar 1894. ** Glückwnnschdepesche der Stadt Gießen. Auf die Namens unserer Stadt an Seine Königliche Hoheit den Großherzog und Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Victoria Melitta von Sachsen Coburg-Gotha abgesandten Glückwunschdepeschen ist umgehend das nachstehende Telegramm ein» gelaufen: Oberbürgermeister Gnauth Gießen. Ich und meine Braut danken Ihnen und der gesammten Bürgerschaft der getreuen Stadt Gießen für die so freundlich übersandten Glückwünsche. Ernst Ludwig. ** Theater Verein. Heber die gestrige Aufführung werden wir in der nächsten Nummer ausführlich berichten. Für heute möge die kurze Mittheilung genügen, daß das reich besetzte Haus den Kaffeler Künstlern wohlverdienten Beifall spendete. Und daran wollen wir die Hoffnung knüpfen, daß das Glatteis des Nachhauseweges Niemandem die Stimmung verdorben haben möge. ** Aus dem Garoisons Lazareth. Die „Gießener Zeitung" brachte in Nr. 8 die Mittheilung, daß das hiesige Lazareth augenblicklich von kranken Soldaten „wimmele", denen einzelne Gliedmaßen, insbesondere auch Nasen und Ohren, erfroren seien. Wie uns von zuständiger Seite mitgetheilt wird, ift. diese Nachricht stark übertrieben. Der Krankenstand des Lazareths sei nicht höher, wie in derselben Zeit des Vorjahres. ** Der gestrige Umschlag der Witterung brachte nns recht gefährliches Glatteis. Gepflasterte Straßentheile waren kaum zu passiren und wo nicht Asche, Sägemehl u. dgl. gestreut worden, war auch das Gehen auf den Trottoirs erschwert. Heute in aller Frühe konnte man in den äußeren Stadttheilen, in den Anlagen u. s. w. Leute beobachten, welche der Glätte ihre practische Seite abzugewinnen wußten, denn sie bedienten sich auf den Wegen nach ihren Arbeitslocalen einfach der — Schlittschuhe. Man muß sich nur zu helfen wissen. ** Der Bischof Weyland von Fulda, dessen vorgestern Abend erfolgten Tod wir gemeldet haben, hat iy Gießen ftubirt und wurde am 1. September 1861 Coadjutor, am 3. März 1863 Decan in Wiesbaden. Am 4. November 1887 wurde er vom Domcapitel zu Fulda zum Bischof gewählt und hielt dort am 21. Januar 1888 seinen feierlichen Einzug. Vermischtes. * Wetzlar, 12. Januar. Vom dem um 4.44 Uhr Nachmittags hier eintreffenden Zuge der Strecke Lollar - Wetzlar entgleiste gestern bet Station Launsbach ein Bahnwagen. Verletzungen von Personen sind unseres Wissens nicht vorgekommen. (W. A.) * Trier, 11. Januar. Gestern wurde der Gärtner Gandorf vom Schlosse Monaise unter dem dringenden Verdacht, einen Landbriefträger ermordet und die Leiche in die Mosel geworfen zu haben, verhaftet und in das Gefängniß nach Trier zur Untersuchungshaft ab- geführt. * Offenburg, 12. Januar. Auf dem hiesigen Posthose wurde beim Einladen der Post von einem Unbekannten ein !ßo ft beutel mit vielen Werthsachen entwendet. * Lille, 10. Januar. Kürzlich ist in Entrammes der Pfarrer Fricot ermordet worden. Als muthmaßlicher Mörder ist jetzt fein Caplan, Namens Bruneau, in Haft genommen worden. Man fand in feinem Notizbuch die Nummern von Werthpapieren im Betrag von 600 Frs., die dem Pfarrer Fricot im September vorigen Jahres gestohlen worden sind. Auch dem Pfarrer eines anderen Ortes, wo der Caplan vorher angestellt war, sind Werthpapiere gestohlen worden. * Gera, 12. Januar. In dem benachbarten Münchenbernsdorf sind bei einem Stubenbrande zwei Kinder in den Flammen umgekommen. * München. 12. Januar. In der chemischen Färberei Fischer u. Camp, explodirte ein Benzinballon. Zwei Personen sind tobt, mehrere verletzt. Das Gebäube ist theilweise zerstört. * Rom, 11. Januar. Der Bürgermeister von Rom hat ber stäbtischen Capelle bie Erlaubniß gegeben, bie Einladung zu einer Concertr eise burch Deutschlanb anzunehmen. Die Reise wirb einen Monat bauern. Der Unternehmer stellt eine Kaution von 10,000 Lire. Maestro Beffella wird bie Capelle btrigiren. * Schnell fertig. Vor einigen Tagen war an einem Geschäft in ber Friebrichsstraße in Berlin ein Plakat folgenden Inhalts angeheftet: „Wegen augenblicklicher stanbesamtlicher Trauung geschlossen. In zwanzig Minuten toieber geöffnet." ■ m.....mm !. ■-----— — ■1 -ff- :rr=3g AAszmg aus den Stanfeesamtsrsgiftant der Stadt Gietzerr» «asgedote. Januar: 9. Ludwig Jacob Zierletn, Bierbrauer dahier, mit Wilhelmine Biebrtcher htersetbst. 9. Friedrich Christian Hofedttz, Schneider zu Kielen, mit Katharine Heddrich Hierselbst. 12. Heinrich Wilhelm Völpel, Kutscher dahier, mit Marie Diehl Hierselbst. 12. Wilhelm Schnabel, Taglöhner dahier, mit Marte Lesch, geb. Philipps, geschiedenen Ehefrau von Schlosser Friedrich Lesch dahier. Eheschließungen. Januar: 12. Johannes Roch, Schlosser dahier, mit Marie Schreiner hterselbst. »edorene. Januar: 3. Dem Weinhändler August Schwan eine Tochter, Gertrud Helene Olttlie Mathilde. 5. Dem Heizer Wilhelm Schneider IV. ein Sohn. 5. Dem Fuhrmann Wilhelm Hahn II. ein Sohn, Achert. 6. Dem Former Wilhelm Pietsch ein Sohn, Arthur Friedrich Heinrich. 6. Dem Metzger Gustav Koch ein Sohn, Robert Wilhelm. 6. Dem Stations-Assistent Alexander Berck ein Sohn. 7. Dem Braumeister Josef Kern ein Sohn. 8. Dem Restaurateur Peter Leppla eine Tochter, Anna Helene Johanna. 9. Dem Lacktrer Philipp Wagner ein todlgeborenes Kind männlichen Geschlechts. öeflortxw. Januar: 5. Karl Strauch, 49 Jahre alt, Zimmermann von Steinbach. 6. Karoline Stern, geb. Löw, 25 Jahre alt, Ehefrau von Viehhändler Lorns Stern zu Wtefeck 6. Philipp Ftch, 56 Jahre alt, Landwirth von Reich lsheim in der Wetterau. 6. Ida Luise Elise Lauder, 15 Jahre alt, von Ludwtgshütte. 7. Marie Luise Becker, 2 Monate alt, Tochter von Metzger Johannes Becker VI. dahier. 7. Marte Henrich, 72 Jahre alt, Letchenkleiderin dahier. 7 Johanna Eichenauer, 62 Jahre alt, Prtvattn dahier. 8. Carl Dietz, 50 Jahre alt, Holzmacher dahier. 9. Carl Hardt, 68 Jahre alt, Flurfchütz dabier. 9. Marte Mandler, 5 Monate alt, Tochter von Taglöhner Ludwig Mandler dabier. 9. Johannes Schmitz, 56 Jahre alt, Bleicher dahier. 10. Adolf Deißler, 2»/, Jahr alt, Sohn von Landwirth Philipp Konrad Deißler von Hundstadt, Amt Usingen. 11. Magdalene Magnus, 79 Jahre alt, ledig, Privatin dahier. 11. Louise Jsselbächer, 14 Jahre alt, von Runkel. 11. Heinrich Kolb, 50 Jahre alt, Zugführer dahier. MM «« t« 12.3“! Mi- 6»'* N» tot 38 6**1 A--l e^ia3flDU? f,# «um 1,11 ftn 9. Mir flor6« den 9- W Den 9. IUM ziirlimMafi an Im 8. Den 8. 3«“ Mich M 3 "’n §us den Wa- entfernt und an d Schnitt-. Schwelle, misfiovsweise > Tis Fernewald 1 n 5 Aadlwald 86 , 7.8 „ 52 5: „ 61b । ,, 74 71 , 99 ■ H7a Gegen Bürg jtfiiiMlifa 3 Oie Offerten Welle einzurei'chen, bie Eröffnung ftatt* Die Gebote löi leit! für bas Sau« 'eingelegt werden. AäHere AM Hvrstwarte, zunächß Gießen, de Douuerstao H im Reis ^verzeichnetes hg $ ^chenßanilne i <81 W, im G ®*'ft »in Wmgeii (i 411 werbfn- uX ”11 •< ühr. ' M bon .NteM5,erbl h^Sr 1S94 k. 8 Det6otbe0 $lt M6in,w o, daß Lj.n r ■Btltlllin" iö,Ditlt" l8e ^zareth «°d L° -y; 6 oiitoetbeif/ et'rortn $eÄ *, ». *•966 8?Äf- Lb lteWan hu?J°?olr® ■ w. Leut, ? a>n *Ä; -te; ^ulh„ 4- November ■188??® ge- 1888 Wirken G'eßm. •tiattfie. MatthäuSgemeinde. Aurzug ans den Airchenbücher« der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Johannesgemetnde. Den 12. Januar. Johannes Roth, Schlosser zu Gießen, und Marte Schreiner, Tochter deS Taglöhners Wilhelm Schreiner zu Den 1. Januar. Dem Assec iranzbeamten LouiS Althoff ein Sohn, Louis Wilhelm Gustav Julius Adolf, gebv'en den 4. Decbr. Den 7. Januar. Dem Bttrbrauereibesttzer Edua'd Röhrte eine Tochter, Irene Jtaroltne Lucte Edith, geboren den 3. December. LukaSgemeinde. Dm 7. Januar. Dem Locomotivheizer Heinrich Langner ein Soho, Hans jterl Heinrich Georg, geboren den 8. December. Dm 10. Januar. Dem Restaurateur Philipp Kleitz eine Tochter, Sanna Elisabeth, geboren den 2 November. Veerdtgte. MatthäuSgemeinde. Den 9. Januar. Johanna Eichenauer, Tochter des verstorbmm Schuhmacher» Johann Martin Eichenauer in Ortmberg, alt 62 Jahre, gestorben den 7. Januar. Den 11. Januar. Karl Hardt, Flurschütz, alt 68 Jahre, gestorben den 9. Januar. JobanneSgemeinde. Den 9. Januar. Marie Henrich, ledig, alt 72 Jahre, starb den 7. Januar. Dm 11. Januar. Carl Dietz, Tagelöhner, auch Obmann der Liutmannschaft an der Stadtktrche, ein Wittwer, alt 50 Jahre, starb dm 8. Januar. Auswärtige aus den Kliniken. Dm 8. Januar. Eltsabethe Knöß, Tochter des Landwirths Heinrich Knötz zu WetkartShatn, alt 25 Jahre, starb den 5. Januar. Brodpreife vom 14. Januar bis 28. Januar 1894. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......26 Pfg. 2 Kg. (4 Pid.) „ ......52 „ 1 Kg. (2 PfdO Wetßbrod......24 , bet S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 25 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod......48 „ bet S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 50 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot»......22 „ 2 Kg. (4 Pfd.) „ 44 „ 3 Kg. (6 Pfd.) „ 66 „ Der auswärttgen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bet Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Ltnden 40 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) b. W. Stetnmüller v. Lang-Göns 21 „ bei W. Amend von Lang-Gons 22 „ 2 Kg. (4 P,d.) „ „ Gg. A. Heuser v. Gr.-Ltoden 38 „ „ Joh.Kd.Belteno.Ktrch-GönS 40 „ „ W. Stetnmüller v. L.-GönS F.Schön v.Ruttershausen u. Wtlh. Amend v. Lang'Göns 42 „ „ Gust. Jacobi v.Alten-Luseck 44 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod „ Gust. Jacobt v. Alten-Buseck 66 „ Der vrodverkänfer. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......26 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......52 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot)......24 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod......48 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod......22 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod......44 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......66 w Gießen, den 13. Januar 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. < Verkehr, Land- nnd VoUrwirthschaft.' Siege«, 13. Januar. Utarttbcrtdn flut txm heurigen Wochmmarkt kostete: Buner pr Pfd. X 0,80 -0,95, Hühnereier per Stück 7—9 * 2 Stück — kkSie pr St 5-8 «räsemaNe pr. St 8 Erbsm or. Liier 18 H, Linsm pr. Liter 30 ch, Tmrdei pr. Paar * 0.70—0,80, Hübner pr. Stück * 1,00 -1.20, Hahne» pr. St A 1,20 1,40, Entm pr. St. X 1.80 bi« 2 2', Ochsenfletsch pr. Pfd. 62—W A- Kuh- und Rindsteisch pr. Pfd. 50—56 H, Schweine fleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalt fleisch pr. Pfd. 50- 66 $, Hummel- fleisch pr. Pfd. 40—60 * Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00—5,00 *, Weißkraut pr Stück 4 -10 4. Rwtebelr pr. Otentner 7,00-8,00 X. Milch pr. Liter 16-20 4, Gänse pr. Pfd. 50-60 4> essssss^ Eingesandt. «teste«, 13. Januar 1894. Dimstag den 16. Januar, Abends 81/« Uhr, in den oberen Räumen der Restauration Fetdel, wird H?rr Professor Stengel auS Marburg in dem Areistnnigen Berel« einen Vortrag haltm über das Partei-Programm. Mu dteier Versammlung soll der Anfang gemacht werden, um den Beschluß auszuführen, daß sich die Mitglieder der Partei an jedem DtenStag zu einer zwanglos«, gemüthltchen Zusammenkunft vereinigen und einmal in jedem Monat ein größerer Vortrag statifinden soll. — Diele Zusammenkünfte werden ohne Zweifel dazu führen, daß sich das in letzter Zett hier etwas geringe politische Interesse wieder hebm wird, und besonder« wird der hier beliebte Redner und Kämpfer für die Freisinnige Volkspartei, Herr Profesior Stengel durch seinen Vortrag die beste Anregung hierzu geben. Da eine sich anschließende allgemeine Dts- cussion Gelegenheit bieten soll, sich über die wichtigen Tagesfragm auszusprechen, so hofft der Vorstand auf ein recht zahlreiches Erscheinen. aller genehmigten Lotterim stets vorräthig Prompt. Ueber- serür.d. Gewinn!. AlbinGretscher,Gießen,Wallthorstr-2. [** ! u°! 4.44 Uhr Nach, drecke Mar-Wetzlar Each ein Bahnwagen. nicht vor. W. A.) « wurde btt Muer uvter dem dffn^rn er ermordet unbb\t haben, verhaftet und Untersuchungshaft ab. i dem hiesigen Posthose einem Unbekannten ein Derthsachen ent- st in EntrammeS der in. Als muthmaßlicher ns Bruneau, in Haft n seinem Notizbuch die ettag von 600 FrS., die oorigen Jahres gestohlen ' anberen DrttS, too btt Werthpapiere gestohlen ^nachdaurn München» •nbtanbt zwei Ander in i der chemischen Färberei Benzinballon. ZwetPer- )as Gebäude ist theilwrise irgemeister von Rom hat ß gegeben, die Einladung .utschland anzuuehmen. aent. Der Unternehmer !, Maestro Bessclla wird । Tagen war an einem in SeHi» m W“ Fegen augenblicklicher Mch». 3» itt***Wt w*- k’ÄÄ 12. Heinrich W» geb. & * * wrwraj ! alt, . Hzhter. c^hrc - w nw Nutzholz. Verkauf. Aus den Waldungen der Stadt Gießen, 4—6 km van Gießen entfernt und an chaussirte Abfuhrwege angrenzend, soll das folgende, zu Schnitt-, Schwellen« und Grubenholz geeignete Eichenstammholz sub- misstonsweise vergeben werden. Distriet Schnitt- und Schwellenholz Bau- und Grubenholz Stück fm Stück fm Fernewald 1 ...... 133 32,55 — — 5 ...... _ — 542 170,91 stadtwald 86...... 93 49,75 76 28,37 // 7.8...... 142 132,57 — — 52 53 ..... 143 100,62 — — •> 61b 62a ... . 46 18,51 289 87,08 t! 74 75 ..... 234 62,80 104 26,81 // 99...... 220 73,85 215 61,53 1! 117a..... 66 22,52 67 23,90 Gegen Bürgschaftsleistung binnen 14 Tagen nach Genehmigung wird sech-monatlicher Zahlungstermin und Abfuhrtermin bis 15. Mai festgesetzt. Die Offerten sind bis zum 12. Februar l. Js. bei der unterzeichneten Stelle etnzureichen, woselbst am 13. Februar l. Js., Vormittags 11 Uhr, die Eröffnung ftattsindet. Die Gebote können für das Schnitt- und Schwellenholz, sowie andererseits für das Bau« und Grubenholz im ganzen und auch abtheilungsweise ringelegt werden. Nähere Auskunft ertheilen die unterzeichnete Stelle und die betreffenden Forstwarte, zunächst Forstwart Brück dahier. Gießen, den 12. Januar 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h. 438 Holzverfteigerung. Donnerstag den 18. Januar l. I, Morgens von 9] Uhr «n, soll im Reiskirchener Gemeindewald, District Walbersberg, »achverzeichnxtes Holz versteigert werden: 5 Eichenstämme von 20—32 cm mittlerem Durchmesser und 10 m Länge, im Ganzen 1,87 fm; 287 Nadelstämme von 15—35 cm mittlerem Durchmesser und 22 m Länge, im Ganzen 120,45 fm; '§81 Nadelderbstangen von 7—14 cm mittlerem Durchmesser und 22 m Länge, im Ganzen 87,43 fm. Bemerkt wird, daß das Stammholz größtentheils schöne Fichten sind und die Fichten-Derbstangen sich zum größten Theil zu schönen Sparren und Rüststangen eignen. Die Zusammenkunft ist am Waldwege nach Bersrod. Reiskirchen, den 12. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. 411 Wagner. Die Holzverfleigerung »om 9. Januar ist genehmigt. Die- Abfuhrscheine können vom 18. c. a6' bei Großh. Rentamt Gießen bezogen »erden. Ueberweisung: Freitag den 19. Januar, Vormittags 7 Uhr. Gießen, 12. Januar 1894. Gvoßh. Oberförsterei Schiffenberg. I. V.: 429 Heyer, Forst-Assessor. Verdingung von Bauarbeiten. Die Verdingungsunterlagen können im Geschäftszimmer eingesehen und von Großh. Kreisbauassessor Diehm in Schlitz gegen portofreie Einsendung von 1,50 Mk. für die Weißbinder- und Anstreicherarbeiten, 1 Mk. für die Ofen- und Heerdlieferung und 50 Pfg. für die Tapezierarbeit bezogen werden, und sind Angebote versiegelt, portofrei und mit der Aufschrift: Angebot auf ... . ebenda einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Alsfeld, am 11. Januar 1894. Großh. Kreisbauamt Alsfeld. 412 Cellarius. Zur Verdingung der beim Neubau bes Amtsgerichts Schlitz erforderlichen Weißbinder- u. Anftreicherarbeiten, Ofen- und Heerdlieferung, Tapezierarbeiten ist Termin auf Montag den S. Februar 1894, Bormittags 11 Uhr, im Geschäftszimmer zu Schlitz anberaumt. Aeilgeöotenes. Kreppeln täglich frisch zu haben bei] Fritz Schreiner 445] Lindenplatz 4. Alleinverkauf für Giessen bei 400 Theodor Haubach, Bahnhofstr. 40, 1 Treppe. MERKUR' Schlittschuhe, die bewährtesten Arten in großer Auswahl. Kinderschlitten. Unsere Nähmaschinen weltberühmt durch das verwendete Material, die feine Ausstattung und den leichten Gang, zeichnen eich auch vor allen übrigen durch saubere Justlrung und grösste Nähfiihigkeit aus. Bei keinem Artikel ist dae Sprüchwort: „Der Schein trügt“, mehr am Platze, als bei der Nähmaschine. Es werden täglich eine Unzahl billiger Nähmaschinen auf den Markt geworfen, welche für den ersten Augenblick nicht von der soliden Waare zu unterscheiden sind. Eine von uns erzeugte Nähmaschine gewährleistet infolge des dazu benutzten Materials eine Jahre lange Haltbarkeit und übernehmen dafür unsere Vertreter die weitgehendste Garantie. »opoo ■f8O OÖfAHRRÄOC«. '(ARßElTERUHl 1100) DRESDEN G) Cissporen, Eishacken und Eisstötzer. Löthlampen. Emil Pistor, Marktstraße 10. 399 Ne«! Reinlich! Praet ts ch ! 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Nachfolgend verzeichnete Gaben sind uns für die neue Kirche weiter zugewendet worden: 1. Von Herrn Kaufmann Emil Pistor eine große Schiebleiter rum Gebrauch in der Kirche, im Werth von 32 Mk. 2. Von Herrn E. P. baar 50 Mk. 3. Von W. R. und Frau anläßlich der Feier ihrer goldenen Hochzeit baar 100 Mk. . 4. Ertrag der besonderen Opferbüchsen in der Stadtkirche un vierten Vierteljahr 32 Mk. 50 Pfg. Für diese Gaben und Stiftungen sprechen wir auch auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Gießen, am 13. Januar 1894. Der evangelische Gesammt-Kirchenvorftand. 433 Dr. Naumann. Neubaustrecke: Niederwalgern - Weideuhause«. Verdingung 1) von Zimmer- u. Tischlerarbeiten r (rb. 140 qm Bretterzäune um die Hof- räume der Bahnhöfe nebst Tbüren, eine Kohlenbühne, verschiedene Bretterverschläge und eichene Brunnendeckel) etngethellt in 3 Loose und 2) von Anstreicher «. Schriftmaler- Arbeitenr (Anstrich obiger Bretterzäune, der Haltepfäh e, Glockentafeln. ReigungSzetger, Abtheilungszeichen und der Schriften an und in den Bahnhofsgebäuden) eing-theilt in 2 Loose. Verdtngungtztermtn: Montag den 29. Januar 1894, fnr " um 11 Uhr 1 $ormiltaa6 ff ^*) M /8 ff I im Etsenbahnbauamt zu Gladenbach, wo die Bedingungen und Zeichnungen etn- gesehen und von wo die Verdingungsunterlagen für die Arbeiten unter 1) und 2) für je 1 Mark bezogen werden können- Zuschlagsirist 4 Wochen. Gladenbach, den 12. Januar 1894. Der Abtheilungs-Baumeister: H e n tz e n. 410 Essig- und Salzgurken Preitzelbeeren la. Sauerkraut. 432 Kaffeekuchen, ff. Kranzkuchen, Thee- und Weingebäck, verschiedene Torten, geschmackvolle Tafelaufsätze und Baumkuchen liefert billigst in nur guter Qualität die Conbitorti Lud. Döll _________Marktstraße 82. [439 421 j Zwei neue Flstgelthürea, eine neue Siemenstampe billig abzugeben. __________________Bahnhofstraße 27, I. 437] Gute «peisekartostel« und gelbe Kohlraben verlaust ______PH. Schwan 1 , Neustadt 43. 446j Einige Vogelkäfige billig zu verkaufen._________________Ltndenplatz 4. Bücklinge, Caviar marinirte und Bismarck-Häringe Sardinen, Sardellen Rollmöpse, Brathäringe. J. M. Schulhof. Gemüse- u. Obsteonserve« Dörrobst Südfrüchte. 432 J. M. Schulhof. Vermischte Anzeigen. Mantag «bendr Schnell. Verloren gestern Abend von Steins Garten bis zum Lindenpiatz ein Armband. Dem Wiederbringer eine Belohnung. 420_______________________Lindenplatz 3. 425] Gefunden eine wafserd. Pferde- decke. Abzuholen Forsthaus Baumgatten. Achholter u. Correspondkoi (fran,. und engl.) w. sich zu verändern. L-bensstell erw. Gefl. Off. aub L. K. 20 an die Exped. d. Bl. erdetem [422 Sonntag den 14. Januar: 449 Anfang V25 Uhr. Bier im Glas. Entree 30 Pfg. -Tagesordnung 423 Der Vorstand Um recht zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gott der Allmächtige unser einziges Kind, unser innig Lilli 418 Der Vorstand. Iechlverkand Hießen-Lahr alt, gestern Abend plötzlich sich und unerwartet zu Um stille Theilnahme bitten Giessen, 13. Januar 1894. Giessener Concertverein. Der Vorstand. 398 Eisbahn auf -em Woog CO Dank des 424 des v. C. M.v. Weber. 427 Der Vorstand. L. Spohr. 4) * Zusammenkunft im Hess. Hof. [409 für Fr. Chopin. zu vermiethen Neustadt 47. Suite vom [443 liehe Mittheilung, dass geliebtes Töchterchen J. Brahms. H. Vieuxtemps. Jenö Hubay. nicht ganz 5 ’/2 Jahre genommen hat. b) Polonaise i Piano f. in As-dur I Männer-Turnverein. Wir setzen unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Mitgliedes Herrn Zugführer Hch. Kolb in Kenntniß und bitten um zahlreiche Betheiligung bei der am 14. ds. Mts., Nachmittags >/z3 Uhr stattfindenden Beerdigung. Eltern: und Frau oder nächster Umgegend sofort gesucht. Seltersweg 35. Herrenkarten im Vorverkauf ä 1 Mark sind zu haben bei den Herren Gerhardt, Lindenplatz, Weiler und Kretzfchmar, Marktplatz, Konrad, Mäusburg, Wirfig, Seltersweg, Lehrmund, Neuenbäue. Damenkarten ä 30 Pfg. in den Läden der Herren Becker, Lindenplatz, Teipel, Marktplatz, und Haas, Seltersweg. Sonntag den 14. Januar, bei 35 cm dickem Eis: ; Sei günstiger lUiltmiuii: Concert Dre Beerdigung des Kameraden Heinrich Kolb, Zugführer, findet Sonntag den 14. d. Mts., Nachmittags y23 Uhr, vom H Sterbehause, Frankfurterstr. 12 aus statt. *** Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. ds. Mts., Nachmittag 3 Uhr Sterbehause, .Liebigstrasse 46, statt. (Violine), der Miss Mabel Seyton aus London (Pianoforte), sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereinsorchesters. "Clavierbegleitung Herr Gustav Trautmann aus Frankfurt a. M. Programm. I. I) Ouvertüre zur Oper „Euryanthe“ für grosses Orchester 2) Violinconcert in D- moll Nr. 9 3) „Eine kleine Nacht- musiku (für Streichorchester) unter Leitung Grossh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Adolf Felchner und Mitwirkung Fräulein Mina Rode aus Frankfurt Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 13. Januar 1894. 435 II. Variationen über ein Thema von Paganini, für Pianoforte die trauernden Gustav Müller Freisinniger Verein für den 1. hessischen Reichstagswahlkreis. zum Besten armer Waisen GROSSER Maskenball in den Sälen nun Steins Sorten. I5r Flechtenkranke trockene, nässende Schuppenflechten und das mit diesem Uebel verbundene, so unerträglich lästige „Hautjucken“, heilt unt. Garant, selbst denen, die nirgends Heil. fand.„Dr. Hebras Flechtentod“. Bezug: St. Marlen-Drog Danzig [376] „ W. A. Mozart. Refcactton; Ä. Scheyda. — Druck unk Verlag der Brühl'fchen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Rieften. Die hckntigs Wtawmtt »mfatzt 10 Clianssee-Haus. Sonntag den 14. Januar: Viertes Concert (102. Vereinsjahr) Sonntag, den 81. Januar1894, Abends 5 Uhr, im Saale des GeseUeohaftavereine Außerordentliche Generalversammlung Dienstag, den 16. Januar, Abends 8'|2 Uhr in den oberen Räumen der Restauration Feidet (Bavaria). Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten machen wir hierdurch tiefbetrübt die schmerz- 18 20000 Mk. auf prima Object als erste Hypothek gesucht. Offerten unter M. W. an die Gxped. d. öl. erbeten. (186 Dötting des Hm« Prostftr Stengel (IHarburg): „liebet dos jlrogramm btt fttilimiigen öolhsjiartei“. SKF* An den Vortrag soll sich eine allgemeine Discussion anschließen. 5) a) Air varie<Ü|flir^ b) Zephir j1™» un.d r J Pianof, ” 6) a) Nocturne in G-dur Concordia. Kamstag den 20. Januar 1894 : GROSSER Masken-Ball im Saale des Cafe Leib. Anfang Abends 7 Uhr 59^ Minuten. Daselbst Zusammenkunft und Vorstellung von Porto - Gießer - Argen- Timer - Grie- chen-Spanier, sowie verschiedene Gruppen - Aufführungen. Geheiwkarten für Mitglieder sind bei Herrn Schneid er - Schillerstraße, Geheimkarten für Nichtmitglieder sind für Damen zu 20 Pfg. und für Herren zu 50 Pfg. bei den Herren Friseur Conrad- Mäusburg, Friseur Muhl- Bahnhofstraße und Friseur Wahl- Neustadt zu haben. Herrenkarten zur Theilnahme am Ball zu 1 Mk. ebendaselbst und zu Mk. 1.20 an der Kaste. Karten zur Berechtigung auf die Gallerte bis zur Dematzkirung zu 20 Pfg. bei den vorgenannten Herren und Abends an der Kaste. CONCERT ausgeführt von der Capelle des 2. Großh. Hess. Juf.-Regts. Nr. 116 (Kaiser Wilhelm) unter Leitung des Mnfikdirectors Herrn Krauße. Ein dienstfähiger Eber (Bastard), tlf f 1t 6 Monate alt. zu kaufen gesucht [409 Ulllf UM tVflL < Ludwig Letzter 11 Queckborn. 2. Stock, 3—4 Zimmer mit all. Zubehör, 440J Ein junges Bürschchen von hl-r 1 April beziebb., zu vermiethen. (95 430] In meinem Hanse, Ostantage Nr. 38, sind drei Wohnungen mit Montag den 15. d. Mts., Abends 8 Uhr, Zusammenkunft bei Herrn Jentzen (West-Anlage), zwecks Besprechung über Damen- und Herren-Gruppe. Auch die jungen Leute werden um zahlreiche Betheiliguug ersucht. Ferner Freitag den 19. d. Mts., Abends 8 Uhr: Ordentliche General-Versammlung in der Restauration Feidel (Kanzleiberg). Tagesordnung: 1) Rechnungs, Ablage. 2) Statuten. Veränderung. 3) Vorftandswahl. Wegen der Wichtigkeit der zur Verhandlung kommenden Angelegenheiten liegt es im Interesse aller Mitglieder, sich pünktlich einzufinden. 426__________________________________ Der Vorstand. für grosses Orchester , Georges Bizet, Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50), sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challiojr (Rudolphs Nachf.j, für Studirende auch bei Hm. Hausverwalter Storck zu ermässigtem Preise zu haben. (441 Am Goncerttage findet von 3’/» Uhr Nachmittags an der Billetverkauf nur am Eingänge des Concertsaales statt. 417] Zwei Damen suchen auf 1. April eine Wohnung von 3—4 Zimmern nebst Zubehör. Offerten mit Preisangabe unter M. H. an die Exped. d. Bl. erbeten. 413] Entlause» ein schwarzer Pudel. Abzugeben gegen gute Belohnung Lahnstraße 10, 3. Stock. Vor Ankauf wird gewarnt. _______ Für die vielen Beweise herzlichster Theilnahme bei dem uns I betroffenen schweren Verluste unseres lieben Gatten, Vaters, I Schwieger- und Großvaters Jobs. Schmitz ■ sowie für die zahlreichen Blumenspenden, sagen hiermit innigsten 444] Ein junger gewandter Hausburfche gesucht. Bahnhof-Restauration. 391] Ein LaufmSdchen gesucht. Sch'ffenbergerwea 21. 3W Der Gefammt - Auflage der heutigen Rr. liegt eine Extrabeilage der Firma R. L. Chreftenfen, k. k. Hof- lieferant, Erfurt, bei, betr. Carneval Gegenstände. 447 LSb Unsere verehrten Leser verweisen wir besonders aus den der heutigen Gefammt Auflage beiliegenden Pro- spect über das Heilverfahren des Herrn Franz Otto ans Berlin, Winterfeldt-Straße 25.428 416] Ein Logis mit 6 geräum. Zimmern nebst Wafferlettung und allem Zubehör, per 1. April zu vermiethen. Näheres ________________Bahnhofstraße 58, III. 4501 Möbl. Zimmer m. Cab., sow. ein Stübchen mit Bett zu verm. Mäusburg 9. 415 Ein großer Laden mit Wohnung, auf Verlangen auch mit Lagerraum, zu vermiethen- Näheres Bahnhofstraße 58. III. Dermiethungen. 419] Eine Wohnung an ruhige Leute per 1. April zu vermiethen. ___________________________Lindenplatz 3. 448| Wohnung o. 4 Zimmern, 1. St., mit Gartenanth und allen Bequemlichk., zu vermiethen Marburgerstraße 29. Gießener JWIjcrdub —, (Wohlthätigkeitsverein). allem Zubehör per 1. April 1894 zu vermindert. A. Keller, Ostanlage 39. 4421 2. und 3 Stock: 5 resp. 4 Zimmer und Zubehör, bequem einger., in freier, schönster Lage pr. 1. April zu vermiethen. Christ. Pfeiffer, neben Steins Garten. 359] Der zweite Stock meines HauseS mit allem Zubehör ist per 15. April anderweit m vermiethen «hr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. 16] Schöne Wohnung von 3 Zimmern mit Zubehör, sowie Wohnung von zwei Zimmern zu vermiethen. Asterweg 47. 431] Die Parterre - Wohnung, Bleich» straße 23, Ecke der Ludwiasstraße, per 1. April zu vermiethen. Näheres bet Kaufmann Stuhl, Neustadt 23. _ 408] Kl. Logis und eine einzelne Stube tipr tWiW >»id’ gRontafl6 Ä < '■$« deut Die schwebt' Deutschland unt glaubwürdigen Arohrn und Ga vrrstchert, rS se rr zielt worden Partner sehr t Gebiete gemacht nur noch die Fn G(a[fification de ihrer Erledigung vielleicht noch e diesen Punkten ' gtebt j alsdann zeichnung deS S Pntragsentwurs um hieraus mit unterbreitet zu Die am Berlin eröffnet zwischen Deutsd ihrem befriedig zu scheitern dr im Anfänge n zufolge sie de iangreiche Zug, anderseits ganz langten. Zu l legitiung, fowi tytttnffa gtfd)ä enliprtfynbtti ffn berechtigten Stan Phasen der sch energisch gewahrt Ha.tung ist bei Regierung zeigie in ihren Znstruc jetzt i|t endlich Handelsvertrages Zustandekommen Wochen ist. 3m Bundes! 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