»4 ziehe rÄ*" mir seinen 1894: lall ttigen i. $ct Vorsts. '' be" Henen Friseum n.b Wilhelm Wirft-. 'lUlkarten ä 30 Psg. ®QÖerietatien ä 20 Psg. lb erhaltenen Einladnngt. — M Mercia. n, Abends 8 Uhr, unb Prosessor Hoeppier fee der Landr^Univerßlal. Wommen. lötbbäür gs Donnerstag bei abgehalten. [277 fflllfflg. len und Bekannt« t anzuzeigen, daw Trasse 5 e» Nr. 8 Donnerstag den 11. Januar 1894 Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Zlints- niid Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Redaction, Expcditio« und Druckerei: Kchutßrahe Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Abonnemcntsprei», 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießmer A«mitieu0tälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. chratisbeitage: Gießener Kamilienbkätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Bekanntmachung, betreffend das Ersatz-Geschäft für 1894. Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr- Ordnung werden alle im Jahre 1874 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befteiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernden Aufenthalt haben, oder in demselben als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirth- schaftsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lchrburschen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder ihn ähnlicher Eigenschüft sich aufhalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Stammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis zum 1. Februar I. I. bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes, beziehungsweise ihres Aufenthaltsortes, zu melden und dabei, wenn sie an diesem Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein und wenn sie sich bereits bei einer früheren Musterung gestellt haben, ihren Loosungs-Schein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark oder mit hast bis zu drei Tagen belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. Bezüglich derjenigen Militärpflichtigen, welche zur Zeit abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- uut» Fabrikherrn zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes in ihren Gemeinden nhch besonders auf ortsübliche Weife bekannt machen zu lassen. Gießen, am 2. Januar 1894. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Elsatz-Commifsion Gießen. Br. Melior. Deutscher Reich. Verlobung Ar. Kgl. Hoheit des Großheyogs. Wir können unseren geehrten Lesern die erfreuliche Mit- theiluug machen, daß Se. Kgl. Hoheit unser Großherzog sich gestern in Coburg mit der zweiten Tochter Sr. Hoheit des Herzogs, Prinzessin Victoria verlobt hat. Da8 die Nachricht bestätigende Telegramm ging uns noch gestern spät Abends za. — Wir find überzeugt, daß dieses bedeutungsvolle Ereiguiß im ganzen Lande den freudigsten Widerhall findet und im Geiste eines jeden treuen Heffen dem hohen Brautpaar die herzlichsten Glückwünsche dargebracht werden. Möge allezeit ein glücklicher Stern über der Großherzoglicheu Familie walten und der eben geknüpfte Herzensbund dem Baterlande zum Wohle gereichen. -------- Berlin, 9. Januar. Die Uebersiedelung des Kaiserlichen Haushaltes aus dem Neuen Palais bei Potsdam nach dem königlichen Schlosse in Berlin ist im Laufe des Montag erfolgt. Das Kaiserpaar residirt von nun ab bis auf Weiteres wieder in der Reichshauptstadt. Bereits am Abend des Uebersiedelungstages erschienen die Majestäten mit den drei ältesten kaiserlichen Prinzen im Berliner Theater (Direetor Ludw. Barnay) und wohnten daselbst der Vorstellung des Wichcrt'schen Schauspiels „Aus eigenem Recht" von Anfang bis Ende bei. In einer Pause ließ der Kaiser den Director Barnay zu sich bescheiden und äußerte sich der Monarch hierbei Herrn Barnay gegenüber ungefähr dahin, er wohne nun bereits zum dritten Male der Aufführung dieses vaterländischen Stückes bei, aber er folge der Entwickelung auch jetzt wieder mit der gleichen Spannung wie beim ersten Male. Schließlich verlieh der Kaiser seiner Ueber- zeugung Ausdruck, daß es sich uom erziehlichen Standpunkte aus empfehle, die Kinder ein derartiges Stück besuchen zu lassen. — Der Reichstag ist am Dienstag nach Ablauf der dreiwöchigen weihnachtlichen Ferienpause zur Fortsetzung seiner Arbeiten wieder zusammengetreten. Schon die nächsten Tage werden interessante und zweifellos sehr bewegte Sitzungen bringen in Gestalt der Generaldebatten über die Tabaksteuer- und die Weinsteuer-Vorlage, sowie über den Entwurf der Reichsfinanzreform. Sämmtliche drei Vorlagen sollen in der angedemeten Reihenfolge hintereinander durchberathen werden und stehen hierbei ungemein lebhafte Verhandlungen zu erwarten. Jedenfalls dürften bereits diese erstmaligen Erörterungen der erwähnten wichtigen Vorlagen über die Stimmung des Reichstages gegenüber diesen finanz- und steuerpolitische» Projecten einigermaßen Ausschluß ertheilen, andernfalls aber auch darüber, inwieweit die Reichsregierung gesonnen ist, selbst bei etwaigen ungünstigen Aussichten der betreffenden Vorlagen an denselben doch festzuhalten. — Am gleichen Tage wie das Reichsparlament haben auch die beiden sächsischen Kammern, sowie daS bayerische Abgeordnetenhaus ihre Thätigkeit wieder ausgenommen. In letzterem kam es wiederum zu ausgedehnten Debatten über die zahlreichen Anträge der Bauernbündler, des Centrums und der Socialdemokraten hinsichtlich verschiedener Social- und Agrarreformen, welche Anträge die bayerische Volksvertretung schon vor Weihnachten besctäftigt hatten. Zur Annahme gelangten schließlich eine Anzahl der von Seiten des Centrums gestellten Anträge und zwar diejenigen, welche sich auf eine Erweiterung der landwirihschast- lichen Unfallversicherung, auf eine durchgreifende Verbesserung der Alters- und Jnvaliditätsversicherung, ferner auf die nachdrückliche Bekämpfung der schädlichen Auswüchse der Geld-, Frucht- und Waarenbörse, weiter auf die Einführung obligatorischer Innungen und des Befähigungsnachweises, endlich auf die Einschränkung des Hausirhandels und Detailreisens, der Wanderlager und auf die Regelung des Abzahlungswesens beziehen. Irgendwelche weitergehende Bedeutung könnten aber alle diese Anträge natürlich nur dann erlangen, wenn die bayerische Regierung dieselben zu den ihrigen macht und sie im Bundesrathe vertritt. Deutscher Reichstag. 22. Sitzung. Dienstag den 9. Januar 1894. In der ersten Lesung be> Dresdener Sanitäts- Ueber- einkunft verlangt Dr. Höffel (Reichsp.), daß neben den durch Feuilleton sie untere aber das grün und noch ver- Heilkunde ^ri>en Sie ja selbst sehen. Und was ich noch sagen wollte, Wimen Sie sich einigermaßen in Acht." „Weßhalb denn?" fragte ängstlich Wimmerlich. „Sie beißt!" „Was?" Vor Schreck fiel er beinahe vom Stuhle; ganz entsetzt tonte er den Oberst an. kie ihr nicht etwa die Füße zusammen, wenn Sie juch en." „Wo werde ich denn!" eiferte Erich, dem es Hau vor den Augen wurde. Was dieser Mann allere Anschauungen von der vollendeten neuen Jüte! Das war ja haarsträubend. „Sie wird zwar etwas ungeberdig sein, — I Fanny. Humoreske von Gebh. Schätzler-Peressini. (4. Fortsetzung.) //Jetzt sagt er wieder Aennchen," sagte sich Wimmerlich In Gedanken, „also Fanny und Aennchen! Warum er sie ssanny und sie sich immer Aennchen nennt! ?" „Herr Doctor," unterbrach dieses geistige Selbstgespräch ' ter Oberst, „ich ersuchte Sie vorhin, mir Ihre Methode zu nennen." I„Ja, aber ich möchte doch erst sehen," unterstand sich ter junge Mediciner zu sagen. „Ach was, sehen, sehen!" kollerte der alte Soldat, „ich legte Ihnen ja schon, daß die Geschichte im Magen sitzt! ilas wollen Sie denn da sehen? Ich weiß wohl, wenn ein junger Mediciner seine ersten Patienten in die Hände bekannt, denen „Gnade Gott!" Reden Sie nichts, es ist so. ta wird gedrückt und geklopft, wo es eigentlich gar nichts |n klopfen gibt, und wenn das arme Vieh auch aufschreit vor kchmerz —" „Vieh--!" schrie auch Erich, schmerzlich. „Reden Sie nichts, ich kenne das!" polterte Tannheim »eiter. Ich habe doch Pferde im Stall,- glauben Sie etwa, ilii wüßte nicht, wie die behandelt würden?" „Aber Herr Oberst, Pferde und —" „Reden Sie nichts, das war auch nur ein Beispiel. Ich toßte Ihnen damit nur andeuten, behandeln Sie meine 8mny mit möglichster Schonung und Liebe und — binden meinem Vorhabe# zu Theil werden w icherung entgegen, e und aufmerksame niiht sein werde. 11 und ergebens! EuppeL prasse Nr. 30, '» t ParüneMniM i*6tr —rrTTifthi-r nMr; MM «H. e ruhige Ms- >u „Na, na," beruhigte ihn dieser, „wenn Sie hübsch vorsichtig sind, kann Ihnen das nicht passiren." Auf dem Stuhle hielt es Erich nicht mehr länger aus, er mußte hinaus in die Luft. Aber nein, — sein Aennchen lag ja krank in Schmerzen und hatte die ganze Nacht gewimmert. Und der Oberst, der Unmensch, hatte sie bei den Ohren genommen und geschüttelt — hin und her! — Sollte man es für möglich halten? Der Mann glaubte wohl, einen Rekruten vor sich zu haben. Hin zu ihr, um ihr Rettung und Hilfe zu bringen! Es konnte doch nichts weiter sein, als eine leichte Erkältung, die sie sich gestern Abend noch geholt haben mußte. Der Gedanke an sein liebes Mädchen gab ihm wieder neuen Muth. „Jetzt aber bitte ich, Herr Oberst," — er fühlte sich ganz von dem Feuer seines Berufes durchdrungen, — „lassen Sie mich nach der Kranken sehen. Daß ich meine Behandlung mit der größten Liebe führen werde, brauche ich doch nicht zu betheuern; ich setze ja voraus, daß Sie alles wissen —" „Alles nicht — aber Manches," meinte lakonisch der Oberst, der den jungen Menschen nicht ganz verstand. „O, das ist genügend für mich," sagte freudig Doctor Wimmerlich. „Für mich auch!" brummte Tannheim. „Und was — das Andere betrifft — jo —" Erich stockte verlegen; der Oberst hatte ihn noch gar nicht nach seinen Vermögensverhältnisfen gefragt — „ich darf mich wohl nachher noch bei Ihnen einfinden?" „Wegen des — ach so!" lachte Tannheim, „na ja; kommen Sie meinetwegen gleich. Wenn Sie meine Fanny hergestellt haben, soll es auch daran nicht fehlen," — er klimperte mit einigen Thalerstücken in der Tasche. Es war das Wirthschaftsgeld für Frau Eulalie; wenn er das einmal abgegeben hatte, klimperte nichts mehr in seinen Taschen. Erich wurde durch den beleidigenden Klang des Geldes unangenehm berührt. „O, o," stotterte er, „nicht deßhalb. Wie können der Herr Oberst nur denken —" „Nur Ruhe," sagte- der alte Krieger cordial, „ich wollte Sie ja nicht beleidigen. Jeder verdient gerne etwas bei einem Geschäft; Sie sollen sich erst eingerichtet haben — vielleicht ist das gar am Ende das erste Geld, das Sie verdienen?" Herr Doctor Erich Wimmerlich tastete nach dem Thür- griff . . . „Herr Oberst, — wo finde ich —" Der Oberst schaute ihn mit einem wohlwollenden Lächeln an, das dem alten Gesichte eigenthümlich stand; der unbeholfene junge Mann dauerte ihn. Er zwickte die mit grauen, buschigen Brauen gekrönten Aeuglein blitzschnell zusammen und sagte: „Gehen Sie nur in die Küche, junger Herr Doctor, dort finden Sie das arme Vieh." Erich prallte vollkommen zurück vor diesem „offenen" Ausdruck des Obersten; er taumelte nach der Küche, an welcher er ja früher vorbetgekommen war. „Kommen Sie dann wieder bei mir vor, ich habe momentan eine wichtige Arbeit unter der Hand," rief ihm der Oberst noch nach und schloß seine Thür. „In der Küche?" murmelte Erich wiederholt. „Also nicht einmal zu Bett! O, dieser Barbar!" Aber wundern mußte er sich doch, daß ihn der Vater so ganz allein zu Fräulein Aennchen — oder Fanny — gehen ließ. Darin lag nun doch wieder ein Funken Zuneigung. Jetzt stand er vor der offenen Thür der Küche und blickte besorgt, die Zeichen der Angst auf dem hübschen Ge- sicht, hinein. Allein was er da sah, erweckte seine aufrichtige Verwunderung, er wollte seinen Augen nicht trauen. Am Kochherd stand sein Aennchen als kleines Haus- mütterchen, angethan mit einer schneeweißen Schürze und mit einem langen Kochlöffel bewaffnet. Das Gesicht flammte im rosigen Lichte der Gluth und die niedliche Köchin bearbeitete soeben mit dem augenscheinlichsten Vergnügen den goldgelben weichen Teig in einer großen Terrine. Was Aennchen eigentlich daraus machen wollte, war noch ein Geheimniß. Lächelnd stand Marie daneben. „Schnell, Marie, — noch einen Tropfen Milch!" rief der Kobold. Das Mädchen wendete sich um und stieß vor Ueberraschnng einen Schreckensruf aus. „Was haft Du denn?" Auf der Thürschwelle stand der junge Doctor mit einem Gesichte, das die höchste Freude ausdrückte; es war ihm unmöglich, gleich zu sprechen, so hatte ihn — nach dem Gespräch des Vaters — das blühende, gesunde Aussehen der Geliebten überrascht. (Fortsetzung folgt.) im Jahre 1890/91 es ist somit die Zahl der en tsprechend bet offenen Armenpflege in Gießen waren die Armenpfleger, die Bezirksvorsteher, die Mitglieder der Armendeputatlon und O m r < Q 9l nPtlhfi 1891/92 1892/93 23911 24196 Unterstützten einzelnen, kleiner, wirklich g r ö ß e r u u die Vorlage angeordneten Maßregeln auch noch eine einheitliche Baupolizei und obligatorische Leichenschau elngefüvrt werden mögen. Nach einigen Bemerkungen der Abgg. Dr Kruse (ntl.) unb Dr. kangerhanS (freif. VolkSp.) erklärt Staates.cretär Dr. v. Bott cher, daß dieses Uebereinkommen nur die Härten mildern sollte, die sich dei den früheren Maßregeln gegen die Cholera herausgestellt hätten. Die Fürsorge für gesunde Wohnungen, die Dr. H offel wünsche, lasse sich nicht so leicht gesetzlich durchführen, die Regierung werde «der alles mögliche auf diesem Gebiete leisten. Hierauf wird das Uebereinkommen nebst Bettrittsprotokoü in zweiter Lesung unverändert angenommen. besuchen. Die Räume sind geheizt. *» Behufs gemeinsamer Besprechung bett, die Ausübung Depeschen deS Bureau „Herold". Betlin, 9. Januar. Aus einer heute Vormittag in der Reichsbank abgehaltenen Sitzung des Centralausschusses führte der Vorsitzende, Reichsbankpräsident Koch, aus, seit Schluß des Jahres habe sich die Lage der Bank wesentlich gekräftigt. Die Anlage sei in der letzten Woche um 92 Millionen, der Notenumlauf um 38 Millionen Mark zurückgegangen, während der Baarvorrath um 11 Millionen, die Reserve der steuerfreien Noten um 51 Millionen gewachsen sei. Der Unterschied des hiesigen Börsendisconts betrage fortgesetzt 2pCt. Da auf den ausländischen Geldmärkten Geldflüssigkeit herrsche, beabsichtige die Reichsbankverwaltung eine Ermäßigung des Disconts um 1 pCt. Der Centralausschuß war damit einverstanden. — Der Bundesrath hat heute den Bericht der Börsenenquetecommission zur Kenntniß genommen. Die Vorlagen betr. den Gesetzentwurf über die Feststellung des Landeshaushaltsetats der Reichslande für 1894/95 und das Handelsprovisorium mit Spanien ist den zuständigen Ausschüsien überwiesen. — Die Eröffnung des Landtages erfolgt am 16. Januar, Vormittags 11 Uhr, im weißen Saale des Berliner Schlaffes. — Der Kaiser begab sich heute Vormittag in das Reichskanzlerpalais zur Entgegennahme eines längeren gemeinsamen Vortrags des Reichskanzlers, des Staatssecretärs Bieberstein und des Gesandten Freiherrn v. Thielmann.— Der Reichskanzler ist mit den Regierungen derjenigen Bundesstaaten, in ,denen sich Börseninstitute befinden, in Verbindung getreten, um deren Anschauungen über das Ergebniß der Börsenenquete kennen zu lernen. — Von gut unterrichteten Kreisen wird versichert, der deutsch-russische Zollvertrag enthalte eine Reihe für die landwirthschaftliche Production erheblicher Nachlässe an früheren Zollsätzen, besonders sollen die Sätze für Käse und Hopfen wesentlich herabgesetzt sein. Wien, 9. Januar.. Der deutsche Kaiser überwies der Stadt Steyr 1000 Mark zum Bau einer evangelischen Kirche. .. Wien, 9. Januar. Großes Aufsehen erregte die Nach, richt der „Gazetta di Venezia", daß Italien die schleunige Befestigung der an der französischea Grenze belegenen Forts angeordnet hat. Wien, 9. Januar. Wie die „Pol. Corr." meldet, wurde der in Aussicht gestellte B e s u ch des russischen Admirals Avellan wegen der bevorstehenden Reise Nelidoffs nach Petersburg, welche drei Wochen in Anspruch nehmen soll, Cocate* ttitö jptootmtcfles* Gießen, 10. Januar 1894. ** Obethesfifchet Geschichtsvetein. Am Donnerstag den 11. d. Mts., Abends 8 Uhr, wird die Januarsitzung des Oberhessischen Geschichtsvereins im Cafe Ebel stattfinden. Den Gegenstand des Vortrags bilden die uns zum Theil aus „Dichtung und Wahrheit" bekannten Beziehungen zwischen Goethe und dem berühmten Gießener Juristen H o ep fn er. Hieran werden Mittheilungen über zwei interessante Oel- bildnisse, die im vorigen Jahrhundert in den Besitz der Landesuniversität gelangten, sich anschließen. Auch Gäste, die von Mitgliedern eingeführt werden, sind sehr willkommen. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Bremen, 9. Januar. „Boesmanns Telegraphen-Bureau" meldet Folgendes: Nach einerzwischendem Norddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerikanischen Packet- fahrt - Actiengesellschaft getroffenen Uebereinkunft werden beide Gesellschaften ihre zwischen New York- Genua-Neapel bestehenden Linien gemeinschaftlich betreiben. Es wird beabsichtigt, wöchentlich Schnelldampfer- Expeditionen zwischen Newyork und den benannten Häfen einzurichten. Rom, 9. Januar. Die Polizei nahm gestern viele Haussuchungen vor. In einer Kneipe in der Turiner Straße wurden 10000 revolutionäre Manifeste, eine Liste über Waffen, welche selbst nicht gefunden wurden, sowie eine Lifte bereits geplatzter Bomben und solcher, welche in Rom gelegt werden sollten, sammt der näheren Angabe der Oert- lichkeit, beschlagnahmt. — In Reggio (Emilia), sowie in einigen Städten Oberitaliens fanden in den letzten Tagen belanglose socialistische Manifestationen statt. Rom, 9. Januar. Nach einer Meldung der „Ag. Stefani aus Bari fanden gestern in Ruvo di Puglia ernste Unruhen statt. Die Meuterer zündeten das Octroi-Wächter- häuschen an, ferner das Zolleinnahmegebäude, die Steueragentur, das Notariatsarchiv und das Casino „Union", zerstörten Straßenbahngeleise und Telegraphendrähte und griffen schließlich die Kaserne an, von wo die Gendarmen feuerten. Neunzehn Personen wurden verhaftet. Mir dem Eintreffen der Truppen aus Bari war die Ruhe wiederhergestellt. Brüffel, 9. Januar. Das Schwurgericht verurtheilte den Anarchtsten Andries, welcher bei der Abfahrt des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha auf dem Bahnhofe anarchistische Rufe laut werden ließ, zu 1 Jahr Gefängniß und 300 Francs Geldbuße. Während der Berathung der Jury gelang es Andries, zu entkommen. Paris, 9. Januar. Nachrichten aus Rio de Janeiro zufolge hat Präsident Peixoto seine Demission gegeben. // // // // der Stadtverordneten - Versammlung auf 8. Januar, Abends 8 Uhr, in die oberen Räume der Restauration Feidel (Sonnen- straße) emgelad-n. In überaus zahlreichem Erscheinen war der Einladung des Herrn Oberbürgermeisters Gnauth, des Vorsitzenden der Armendeputation, entsprochen worden. Unter den Anwesenden bemerkten wir auch den Herrn Provmzial- director Freiherrn v. Gagern, der durch sein Erscheinen und die Theilnahme an der später eröffneten Dlscussion sein Interesse an den Fragen der Armenpflege bekundete. Der Herr Oberbürgermeister begrüßte zunächst die Anwesenden und gab darauf einen Rückblick über die Ergebnisse der Armen- pflege in Gießen in den letzten drei Jahren, seit Errichtung der neuen Satzungen vom 3. October 1890. Wir schicken voraus, daß diese neuen Satzungen im Wesentlichen auf dem Princip des sog. Elberfelder Systems beruhen. Als Vorzüge dieses Systems betrachtet man die genaue, eindringliche und fortlaufende Prüfung der Verhältnisse und Bedürfnisse der Armen, die möglichst individualisirende Form der Armenhüse durch Heranziehung einer großen Anzahl von Armenpflegern, die ein unbesoldetes Ehrenamt bekleiden, und die Vereinigung dieser Armenpfleger zur collegialen Berathung der vorliegenden I Unterstützungsfälle und gemeinsamen Beschlußfassung über hinausgeschoben. Lemberg, 9. Januar. Die russische Regierung ordnete den Bahnbau Keneberg-Kremenetz an, wo ein großes Kohlenbecken erschlossen worden ist. Diese Bahnlinie soll später als Grenzbahn bis Woloczysk fortgesetzt und mit dem österreichischen Netz verbunden werden. Paris, 9. Januar. Der „Figaro" meldet, die Gräfin Eu, die Tochter des verstorbenen Kaisers Dom Pedro, habe versprochen, im entscheidenden Augenblick ihre Rechte auf den brasilianischen Thron an ihren Sohn abzutreten. Paris, 9. Januar. Die Presse von Buenos-AyreS veröffentlicht einen Brief V ai llants, den dieser einige Stunden vor dem Kammerattentat an einen in Buenos-Ayres lebenden Freund richtete. In dem Briefe kündigt Vaillant seinen ** Das Museum des Oberhesfischen Geschichtsvereins im alten Rathhaus ist im Laufe des Jahres 1893 derart gewachsen, daß die vorhandenen Räume nicht mehr eine übersichtliche Aufstellung der Alterthümer gestatten. Vieles, namentlich Porträts und Landschaftsbilder auS dem Vereinsgebiet, müssen einstweilen in Schubladen und Mappen aufbewahrt werden. Etwa 240 Nummern der verschiedensten Gegenstände sind im Laufe der Jahres 1893 dazu gekommen, sodaß das Inventar 3610 Nummern zählt. Vieles von den neuen Erwerbungen wurde gekauft und vom Vereine eine beträchtliche Summe dafür aufgewendet. ES ist aber mit herzlichem Danke anzuerkennen, daß auch durch zahlreiche Geschenke die Vereinsbestrebungen unterstützt wurden. Unter den gütigen Geschenkgebern sind vor Allem der Stadtvorstand und das städtische Bauamt hervorzuheben. Zwei warme Freunde, denen der Verein manches Geschenk verdankt, die beiden Herren Jak. Isaak und L. Rothenberger, sind leider gestorben. Bilder, Karten u. dgl. erhielt der Verein von den Herren Polizeisecretär Sier, Prof. Birnbaum, Buchdrucker Petermann, Spengler Kullmann- Bücher, Urkunden u. dgl. von den Herren Gust. Gerhard, Klewitz jun., Frau Dr. Baur, Uhl, Kreisarzt Dr. Follenius, Lehrer Wagner in Lich, Gymnasiast H. Haas und Realschüler Maes. Alterthümer wurden geschenkt von den Herren Conr. Seipp in Leihgestern, Kaufmann Nassauer, I. W. Pfaff, Lehrer Simon in Echzell, Baumeister Wißmann, Director Landmann, Buchbinder Steinhäuser, Dr. Schön, W. Becker in Alsfeld, Freitag in Leun, Lehrer Wagner in Lich, Leicht, Schwan, Pfeil, Maes, Loh und Barth. Allen gütigen Gebern sei hiermit öffentlich herzlich Dank gesagt. Bei den verfügbaren geringen Mitteln nimmt der Verein auch kleinere Beiträge zu seinen Sammlungen mit warmem Dank an. Die römischen Alterthümer, die bei dem Castrum Alteburg bei Muschenheim ausgegraben wurden und wo ohne Zweifel im Laufe der Zeit noch viel gefunden werden wird, müssen vom Vereine mit schwerem Geld bezahlt werden, dafür hat er aber auch jetzt schon einen ansehnlichen Stock von i n u n s e r e r G e g e n d gefundenen römischen Topfwaaren sehr verschiedener Art, sowie mancher Eisengegenstände, die aber zuerst vor dem Weiterrosten und Zerfallen geschützt werden müssen. Es geschieht dieses von den geschickten Arbeitern des römisch-germanischen Museums in Mainz. Wunderbar schöne Topf- und Glaswaaren römischen Ursprungs, aber aus der Rhein- und Moselgegend, konnte schon vorher der Verein seinen Besuchern zur Ansicht darbieten. Zu bemerken ist noch, daß es im Laufe des vorigen Jahres auch gelungen ist, die Vereinssammlungen gegen Feuerschaden zu versichern. Jedes Jahr werden die neuen Zugänge ebenfalls seuerversichert. Zum Schluß können wir unsere Mitbürger nur dringend einladen, das Museum des Geschichtsvereins im alten Rathhaus Sonntags von 11—12 Uhr zu »* Neues Theater. Für morgen, Donnerstag Abens, hat die Direction SchömhanKadelburgs Lustspiel: „Zwei glückliche Tage" auf den Spielplan gesetzt. Es bedarf wohl kaum eines Hinweises auf dieses Stück, ist es doch, seitdem es seine Premiöre am „Deutschen Theater" in Berlin erlebte, geradezu im Fluge über alle deutschen Bühnen hn- gegangen und selten wohl ist einem Lustspiele eine so ungeteilte und herzliche Aufnahme zu Theil geworden. Unser jugendlicher Liebhaber Herr Adolf Stückel hat sich dies Stück als Benefiz gewählt und wird die Rolle des „Josevb Freisinger", des „Sohnes des römischen Kaisers" spielen. Neben dem in Aussicht stehenden äußerst genußreichen Abein dürfte also die Pflicht der Dankbarkeit in hervorragender Weise Beweggrund zum Besuche der Vorstellung sein. ** Todesfall. Professor Dr. Joh. Schmidt, früher an hiesiger Universität, ist letzten Samstag Vormittag nach langem, schwerem Leiden in Königsberg gestorben. ♦* Kriegerkameradschaft Hasfia. Herr Oberst z. D. Gerlach, erster Vorsitzender des jetzt 30,000 Mitgliede zählenden Landesverbandes, hat um seine Entlassung noct- gesucht. ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Die Dienstmagd Wilhelmine Heinz aus Altenkirchen i« Oberlahnkreis vom Amtsanwalt in Gießen wegen Diebstahl/ Schreinergeselle Andreas Lerd aus Osthofen vom borttP Amtsgericht wegen StrafvollzugsDienstmagd Elise Mull die Unter st ützung des Hülfsbedürftigen aber .. . geworden. Diese erfreulichen Ergebnisse sind neben der Organisation vor allem den Armenpflegern und ganz besonders den Bezirksvorstehern zu danken, da sie auf einer sorgfältigen und gründlichen Ermittelung des Emzel- salles beruhen. — Redner berührte sodann noch die Frage, ob die sechs Bezirksversammlungen endgiltig über ihre Unterstützungsfälle entscheiden sollten oder ob dafür in der Armendeputation eine Art Centralinstanz bestehen bleiben sollte, hob ferner die Verantwortung des Amtes eines Armenpflegerv und Bezirksvorstehers hervor und verlieh am Schluffe seiner mit Beifall aufgenommenen Ausführungen dem Wunsche Ausdruck, daß die .bewährten bisherigen Armenpfleger möglichst vollzählig auch für die nächste Amtsperiode ihr Amt weiter- sühren möchten. — Die Discussion eröffnete Herr Pfarrer Schlosser, der den Wunsch und die Anregungen des Herrn Oberbürgermeisters aufs Nachdrücklichste unterstützte und im Hinblick auf seine zwanzigjährige pracrische Thätigkeit in der Armenpflege den Werth der neueren Principien des modernen Armenwesens darlegte. — Die weiteren Verhandlungen waren von Fragen practischer Natur und weittragender Be- deutung beherrscht, so gelangten zur Erörterung die ^rage einer Umbildung der bestehenden Armenbezirke, bezw. der Erzielung größerer Beweglichkeit in der Zutheilung der Pflege- fälle an die einzelnen Armenpfleger im Interesse einer gleichmäßigen Vertheilung der Arbeit, die Stellung der Bezirks- Vorsteher in der Armendeputation (ob mit berathender oder beschließender Stimme), der strafrechtliche Schutz der Armenpfleger und Bezirksvorsteher gegen Uebergriffe der zu unterstützenden Personen, die Heranziehung alimentationspflichtiger Angehöriger der unterstützten Person, die Behandlung dec Ausländer im Bereiche des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz, die Zweckmäßigkeit einer ortsstatutarischen Regelung, wonach die Auszahlung der Löhne Minderjähriger im Interesse der unterstützungsbedürftigen Eltern derselben nur an letztere selbst und nicht an deren Kinder zu erfolgen hatte, die Frage der Erbauung eines neuen städtischen Hospitals, die Erleichterung der Armenhilfe durch Unterstützung der weiblichen Diakonie u. s. w. — An der sehr anregenden Discussion betheiligten sich insbesondere die schon genannten Herren, ferner die Herren Bezirksvorsteher Doering, Rudolph und Röhrle, die Herren Armenpfleger Dr. Heuser, Albach, Professor Dr. Thaer und der Armensecretär Möckel. — Wohl sämmtliche Anwesenden haben die Versammlung unter dem Eindrücke verlassen, datz es ein äußerst glücklicher Gedanke war, in einer zwanglosen Zusammenkunft aller Organe der öffentlichen Armenpflege Rückschau zu halten über die Erfahrungen auf einem Gebiete, dessen Bedeutung gerade in der Gegenwart Niemand verkennen darf. Der dabei verfolgte Zweck, neue Anregungen auf den verschiedenen Gebieten des Armenwesens zu bieten, ist mit dem ersten Male in Überraschender Weise erreicht worden, und die Theilnehmer trennten sich nach dreistündiger Verhandlung mit dem allseitigen Wunsche, es möchten dieser Versammlung in nicht allzu ferner Zeit gleiche Versammlungen von derselben Bedeutung folgen. Entschluß an und sagt zum Schluß, er werde mit Freuden sterben, da er überzeugt sei, am Glücke der Menschheit gearbeitet zu haben. Er empfiehlt sodann seine Tochter der Fürsorge seines Freundes. St. ßtienne, 9. Januar. Aus dem Dynamttdepot der Grubengesellschaft Firmany wurden gestern 300 Dynamitpatronen gestohlen. Haussuchungen bei Verdächtigen führten zur Wiederauffindung von 50 Stück. Eine Verhaftung ist vorgenommen worden. Berlin, 10. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." ist in der Lage, die Meldungen von dem Entlasfungsgefuch des Reichskanzlers als müßige Erfindungen zu kennzeichnen. Berlin, 10. Januar. Vor der Wärm eh al le fanden gestern Abend wiederum einzelne Ansammlungen statt. Die Polizei zerstreute die Menge. Einige Widerstand Leistende wurden siftirt. Umfang und Form der zu gewährenden Hülfe. — Aus den interessanten Ausführungen des Herrn Oberbürgermeisters heben wir folgende Gesichtspunkte hervor. Die Zahl der ständigUnterftütztenin hiesiger Stadt hat sich vermindert, trotzdem man erwarten sollte, sie würde zunehmen zum mindesten im Verhältniß der stets wachsenden Einwohnerzahl. Während in 1890/91 202 Personen oder Familien im Durch- schnitt ständig unterstützt wurden, ist diese Zahl gesunken in 1891/92 auf 189, in 1892/93 auf 174 und betrug zuletzt sogar nur 161. Die Bemessung der Höhe der Unterstützungen auf streng rechnerischer Grundlage und mit Anwendung eines festen Maximaltarifs für den Gesammt- bedars hat zu dem Erfolge einer gle ichmäßig en Unter« stützung aller Armen geführt. Es ist nicht über Bedarf, aber auch nicht zu wenig gegeben worden. In denselben Jahren, in denen die Zahl der ständig Unterstützten sich vermindert hat, ist der Gesa mm tauf wand für Unterstützungen in offener Armenpflege so ziemlich derselbe geblieben. Nach Abzug der Beiträge an Wohlthätigkeitsanstalten :c. wurden an Unterstützungen verausgabt ------- 24168 Mk. Belmtt Dn Wsx an1 pro ElMr zeichneten DiM msjronsmeq vergi Die Offerten fenbung von, Mi «Wbe bis längs aus dem Geschäft zvreichen, woselb rungs-Bedingung» lönnen. Gießen, den H Sroßherzogl. Gei Ober. Sulin Majot unb DM WW Montag den l, I., Vormittags Eßt der Unterzeichn railhe wegen Ausg »eck und seiner gehende Gegenstäni »illig gegen Baarza 2 zugfeste P i trächtiger: Rind, 1 trachti, - weitere Lch sämmtliche wie 2 Toppe 2 Einspänner tote einzelne Mer, mehr ?; >• w., eine '"r Zteinbr Ml, £d “■ f- cii Grumrm Nroh und d wurzeln. Würg bei ft z,I bln »■ M *«‘1 «i, Älgeöi jl/2? öon Wf v aCT emPi 'M. Mi für « leibn tauf, _ tlti Sanitj . Wille Mel L-'-S- |«M*. i0 ®it Hd°ls- 1893. 81. MB •bet Feder' . 4, Nooeoirer & * 8,Afl r-niogesme Miich los M »■* Ä fein»* " » Hfl W- P">1 lamNi;.9: Iw ftr die nicht in L -Kammer neben dr tzreisahrtkart zu bringen. - «n 16. d. M Treffs der fleplon £ MM 9. gtfiem Mnd ober! in der ganzen! ! üblicher Weise entgegengenommen. 20, 25, Neu! Neu! [85 [151 Bester Devtsckes Reichspalent Nr. 57311. 4 [299 Drogen- und EhemikaliengeschLft. 4! 325 s anbereitet, ist besonders «mpfehlenSwerth. 87 RESTE s G L gestattet, nach Maaß und Angabe. Besonders günstige Gelegenheit für Brautleute. [107 Vertreter: Earl Bieler, Kreuz 6. Weltausstellung in Chicago. >£ Sv S s 8 kleiner, wirklich ® eo sr 08 8 c s v s Vermischte Anzeigen. Neues Theater, Giessen Donnerstag den 11. Januar: Zum Benefiz für Herrn Adolf Stückel Hauheimer Eis-Thansalz verkannt schärfstes und leichtlöslichstes Salz, stets vorräthig bei dem alleinigen Medicinal-Leberlhran in der Adler Drogerie von Otto Scbssf untergebrachten Schiffe transportirt bezw. anders placirt werden. Unterhalb der Stadt ist daS Eis bis an den Kopf der Petersaue zugelaufen, zwischen der letzteren und der Ingelheimer Aue einen festen Weg bildend. — Die Castnogesellschaft „Zum Gutenberg", die durch den neulichen Brand infolge Mangels großer Localitäten in ziemliche Verlegenheit gerathen war, hat für ihre Mitglieder dadurch vorerst ein eigenes Heim geschaffen, daß sie die gelammten Parterreräumlichkeiten des bekannten großen Gasthofes „Zum Rheinischen Hof" miethete. Die Geiellschaft bezahlt hierfür eine Miethc von 60 Mark pro Tag. Erst wurden Verhandlungen mit dem Eigentbümer des „Englischen Hofes" geführt, die sich aber zerschlugen, da derselbe außer einer Jahrespacht von 25 000 Mark noch die Erwerbung des Hotelinventars als Bedingung daran knüpfte. Zur Abhaltung von Bällen wurden dec Casinogesellschaft von dem Gouvernement die Räume des Militär-Casinos bereitwilligst zur Verfügung gestellt. — In dem alten Casino lodert der Brand noch immer fort und ist noch Tag und Nacht eine Feuerwache zur Stelle. Bingen, 9. Januar. Die Eisdecke des Rheins ist bereits so stark, daß ein lebhafter Verkehr auf ihr mit Rüdesheim stattfindet. Großes Lager fertiger kill- uml Bettwästhe jeder Art. -ingetroffen bei j317 J. M. Schulhof- Zwei glückliche Tage. Lustspiel in 4 Acten von Schönthan und Kadelburg. Nächste Vorstellung: Sonntag den 14. Januar: Hochdrastische Neuheit! Hochdrastische Neuheltl Charleys Tante. Feueranzünder Pack mit 100 Stück 40 Psg. empfiehlt die Adler Drogerie Seliersweg 39. >302 ♦ Berlin, 9. Januar. Heute Abend betrat ein Herr, der später als der Maler Klinger aus Leipzig festgestellt wurde, das RedactionSzimmer des „Berl. Tageblatt" und verlangte den Namen des Verfassers eines am Montag mit Namensangabe erschienenen Artikels, worin eine Anklage gegen Klinger erhoben wurde. Als der Redacteur die verlangte Auskunft verweigerte, schlug der Frage st eller hinterrücks auf denselben los und verwundete ihn. Er demolirte auch noch einige Beleuchtungskörper und versuchte dann zu entkommen, wurde aber später ergriffen und der Polizei übergeben, welche seine Persönlichkeit feststellte. erricht Michelstadt- Joh. Georg Leib Ehefrau Elisabeth, geb. Wagner, aus Krofdorf, zuletzt in Kirchvers, von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Betrugs und Unter- schlagung- Lina Alt aus Kaulstoh, zuletzt in Darmstadt, vom Amtsanwalt in Gießen wegen Diebstahls. 24168 Mk 23911 24196 ""stützt^ ln^lnen, >97] Drei neue, einmal gebrauchte MaSkenanzüge für Damen: Harlekin in roth u. gelber Seide 15, Rococco in Seide Japanern in Plüsch u. Seide find zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. bekanntlich das vorzüglichste der Münchener Biere. Dieses Bier, auf Special-Brauerei-Ausstellungen mehrfach mit der höchsten Auszeichnung prämiirt, zeichnet sich durch beste ^ekommlrchkett und Feinheit seines Geschmackes ganz hervorragend aus. Auch in München hat das Augustiner einen langjährigen bewährten Nus, bleibt immer beliebt und bevorzugt. Die altrenommirte Brauerei, eine der mustervollst eingerichtetsten Münchens, zählt unter die ersten Großbrauereien und wird deren Bier in den besten Etablissements und Restaurants verzapft und auch ohne große Marktschreier-Reklame stets gerne getrunken. — Zu beziehen tn i/a,, 11.-., iL«, 1/i-Hecloliter-Gebinden unter coulanten Bedingungen durch o. Luft in Gießen. 4'Wh ärmtnflnein M zu danken, da sie n Ermittelung des Eivze'.- le sodann noch die Frage, endgillig über ihre Unler- : ob dafür in der Armen- >estehen bleiben sollte, hob altes eines Armenpflegers verlieh am Schluffe seiner Für tropensicheres Exportbier ist der Augustiner«Brauerei in München der einzige uud somit der höchste Preis: Medaille mit Diplom", zuerkannt worden. Augustiner b'n We. _ ttn Qb r,n Aus b» rde zun2 ^'"den senden VntoT milv diese Qqm . ^urch. 174 unb h,l,LIWni'« "I der worden. Ts H ’ä’;? von Tuchen, Buckskins, Ueberzieherstoffen, Damenkleiderstoffen, Bettzengen, Barchenten, Damasten, Kattunen, Hemden-Flanellen, Chiffons, Piques, Leinen, Vorhängen, Parthren m Tischtüchern, Handtüchern, Taschentüchern, Bettcoltern, Bieberbetttüchern u. s. w. »♦ Gebrauchsmuster-Eintragung. Sich nicht kräuselnder, km- und mehrtaschiger Brustbeutel für Armee- und anderen Bedarf: K. Kräußlich, Regimentsfchuhmacher in Gießen, 31. August 1893. Verstellbarer Jagdstock, bestehend auS ineinanderschiebbaren Rohren, die durch eine seitliche Schraube eher Feder festzustellen sind: Brüder Schmidt in Gießen, 4. November 1893. 8. Utphe, 8. Januar. Ein bedauernswerther Unfall ereignete sich auf der benachbarten „Utpher Mühle." Der Mahlknecht des Müllers Kraus wollte mittelst heißem Wasser b08 eingefrorene Wasserrad vom Else befreien. Als dieses plötzlich los ging, muß es den genannten Knecht mit erfaßt leben, denn derselbe wurde nach kurzer Zeit mit gebrochenen viledmaßen im Wasser tobt aufgefunden. Der Verunglückte Ist wohnhaft in Rabertshausen und hinterläßt eine Frau mit mehreren kleinen Kindern. Allgemein bedauert man den Tod tiefet braven, fleißigen Mannes. Darmstadt, 9. Januar. In Abgeordneten-Kreisen besteht, wie der „Franks. Ztg." von hier geschrieben wird, die Absicht, für die nicht in Darmstadt wohnenden Mitglieder der Zweiten Kammer neben den Tagegeldbezügen auch die Abgabe von Freifahrtkarten auf den hessischen Eisenbahnen in Antrag zu bringen. — Die Zweite Kammer tritt voraussichtlich itn 16. d. Mts. zur Berathung der vorliegenden Anträge betreffs der geplanten Reichssteuern zusammen. △ Mainz, 9. Januar. Das Rheineis, welches sich gestern Abend oberhalb der hiesigen Straßenbrücke festgestellt ynb in der ganzen Breite des Stromes eine geschlossene Decke Salz: EtSfalz Tbaufalz Viehsalz Badesalz Geesalz Tafelsalz Carlsdaversalz Emsersalz Marienbadersalz WieSbadenersalz re. re. Otto Schaaf langen dem Wunsche Ausgen Almenpfleger möglichst tsperiode ihr Amt weiteren eröffnete Herr Pfarrer die Anregungen deS Herrn iichste unterstützte und im 'ramsche Thatigkeit in der n Principien des modernen weiteren Verhandlungen tut und weittragender $e« zur Erörterung die Frage i Armenbezirke, bezw. der | n der Zuteilung der Pflege- er im Interesse einer gleid- die Stellung der Bezirk- [ob mit beratender ode echtliche Schutz der Arme: UebttgriRe btt zu unter ing alimentationbplWigei jon, die Behandlung, 6 über den WWN W'ur: ar MvdnMzn im > ;n Eltern derselben nut" i Sinbtr ju «f«'«1” * neuen W* lfe d-rch w»-püp-z K . an 1er sehr mregenk Andere die sch-« 9«-n,r jejirßwW« " l e Heere« &** ft®»«1 ,r- 119« 3* tote, des «reit Irische Schellfische etc. 323__im „Rebstock^. Ern Paar schwere uno ein Paar leichte Zugpferde sind preiswürdig zu verkaufen. I330 L. Huhn, Bauunternehmer. Kaute Mist ab- rugebeu bei rsv Gebrüder Rosenbaum. Ball - Blumen, Stickerei - und Tüllkleider, Spitzen, Bänder, Handschuhe empfiehlt in großer Auswahl 9577 i A. Fangmann, Bahnhofstraße 29. Frankfurter Stadttheater. Wie jetzt festgesetzt, trifft Eleonore Dase mit ihrer ganzen Gesellschaft, welcher auch der bekannte italienische schauspieler Ando angehött, am 16. d. Mts. in Frankfurt ein, um in der Zett zwischen dem 17. und 24. Januar im Schauspielhause aurzutrelen, und zwar ist von der berühmten Künstlerin als erste Dorüellung die „Eameliendame" von Dumas gewählt worden. Die Preise werden erhöht fein und werden Platzbestellungen von heute an in ÜMtailsch Anfertigung °°n ww asene ist gesund, nahrhaft und preiswürdig, kostet der ganzes Pfund nur 55 Pfg aebrannt. , , halbes , , 80 , f v Derselbe ist zuträglicher, als der bisher bekannte gewöhnliche Kaffee. Nnhkastee, mit gewShnliärem Kaffe- beliebig gemischt und Pferde zum Schlachten werden stets angekauft. [23 Keßler, Roßscklächter. 312] «in Logt-, ca. 3 Zimmer und Zubehör, von jungen Leuten per 1. Avril b I in der Nähe von Steins Garten zu miethen gesucht. Offerten mit Preisang. unter M. R. an die Exped. d. Bst_____ Universität- - Nachrichten. Kiel, 9. Januar. Der Archäologe Professor Forchhammer ist, 93 Jahre alt, hier gestorben. Breslau, 8. Januar. Der „Schlesischen Zeitung" zusol,e wählte der Senat ver Universität zur Präsentation sür das Herrenhaus den Ophthalmologen Gcheimrotb Förster., Airchlichc Anzeigen der evang. Gemeinde. Heute Mittwoch den 10. Januar, Abends 8 Uhr: Miss io ns stunde im Confirmandensaale der Johannesktrche. Pfarrer ^"^VnnerStag den 11. Januar, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Turnsaale der Stadlknabenschule. Pfarrer Schlosser. (Bilder aus dem Leben Jesu und erstes Wirken). Die Farbe des Nufikaffeegetränkes ist durch etwas Surrogat regulirbar. Nuhkoffee in Originalpackung von der zur Herstellung allein berech- h0tGebr?Schmidt Nachfolger, Fabrik sür RSstprodrrcte, Bockenheim, Frankfurt a. ist m haben in den hiesigen Colonialwaaren. «nd Delieat-sien- Geschüften. Vertreter: Fritz Flimm, Gießen. «Sln 1893, Preis-Medaille. MMM △ Aus Rheinhessen, 9. Januar. In Alzey hätte gestern beinahe eine ganze aus fünf Köpfen bestehende Familie durch entströmendes Gas den Erstickungstod gesunden. Man sand die Familie scheinbar leblos in ihren Belten. Durch rasche Hülfe wurden vier Mitglieder der Familie gerettet, während ein zehnjähriges Söhnchen das Leben einbüßte. Das f Gas war von der Straße herein gedrungen. Waare verschenkt Niemand aber billiger als jede Concurrenz verkauft das Special-Reste-Geschäft von M. Kann, Kirchenplalz 8. 1 „Ilin Sonn««« >dilb«»S s*el’g0tW jptelplnn E i(l ,e M , bi»« ® yw Ä ’ine« N i, yi «f*. tat f» 1 d°l! Ä > ‘ 6rei(f)tn itn ü’H jtto»«”"1' %£•***$ fit lche der «chvudt. ' Dr. Jdh' $otoi'lta8 stt« . I at“" Mn »««« Zteikgeöolenes. DaS Maskeu-Gar-erobegkschäst von W. Karnbach Markt 17, 2 Tr. empfiehlt in größter Auswahl « ostüme und Dominos für Damen und Herren leihweise und zum Verkauf. (273 Stets neue Costüme __________am Lager. Gandersheimer Sanitätskäse. [34] ce8 Eltville vom Schöffengericht Mainz wegen Betrugs- gebildet hatte, hat sich infolge starken Stauwaffers heute «pu-tBer Michael Schwenaler aus Vorfchheim vom Amts- Morgen wieder Durchbruch verschafft und ist unter mächtigem ® y - - -- - - - - - ■' ~r r Getöse fortgetrieben. Vor der Stadt ist der Strom jetzt r vollständig eisfrei und können nicht nur die Trajectboote zwischen hier und Kastel ungestört verkehren, sondern auch verschiedene, in den beiderseitigen Häfen nicht sicher genug 18-20000 Mk. auf prima Object al- erste Hypothek gesucht. Offerten unter M. W. an die Exped. v. Bl. erbeten. [186 rufS placirt schnell ReuterSBureav, Dresden, Ostra-Allee._________[320 Reparaturen u. Stimmimgcn an Alügeln und PianinoS werden unter Garantie aufs Sorgfältigste ausgeführt. G. D. Gebauer Rachf. 80 Franz Eyserbeck GelterSweg S7. 179] Alechten von Rohr- und Stroh- stühlen wird billig und gut besorgt. Neustadt Nr. 11, 3. Stock. Bekanntmachung. Der Bedarf an Schreibmaterialien pro Etatsjahr 1894/95 des unterzeichneten Districts soll auf dem Sub- missionsiveq vergeben werden. Die Offerten sind unter Ueber- sendung von Plustern nebst Preis- artgabe bis längstens den l.k.M. auf dem Geschäftszimmer dahier ein* zmeichen, woselbst auch die Liefern ngs-Bedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 10. Januar 1894. Sroßherzogl. Gensdarmerie-District Oberheffen. Cullmann, 321 Major und Districts-Eommandeur. UWal-Verstkigemng. Montag den 15. Januar I. I, Vormittags von 10 Uhr an, Wt der Unterzeichnete in seiner Hof- re ithe wegen Aufgabe seines Fuhr- »erks und seiner Oeconomie nachstehende Gegenstände öffentlich frei’ vrllig gegen Baarzahlung versteigern: 2 zugfeste Pferde, 4 Kühe, 1 trächtiges Rind, 1 weiteres Rind, 1 trächtiges Mutterfchwein, 2 weitere Schweine, 7 Schafe, sämmtliche Oeconomiegeräthe, wie 2 Doppelspänner» Wagen, 2 Einspänner-Wagen, verschiedene einzelne Wagentheile und Räder, mehrere Pflüge (einen Selbstgänger), Eggen, Grubber u. s. w., eine Menge Werkzeuge für Steinbrecher, als Hacken, Pickel, Schlagen, Brecheisen u. s. w., circa 100 Ctr. Heu und Grummet, circa 100 Ctr. Stroh und circa 100 Ctr. Dickwurzeln. Kreuzburg bei Ruppertsburg, den 9. Januar 1894. 311 Ernst Horst. anerkannt solides Fabrikat, 210 Wetzsteinsgaffe 33. c Auswahl enken geeignet, Die Giessener und Marburger Burschenschaft d. Mts. i> rre Fest-Commers in Steins Saalbau Das unter- Ä, vermiethen. W. BehrenS« Der zerbrochene Krug. Der Vorstand. I zahlreiches Erscheinen hiermit ein. M 195] Für eine gutgehende Wirth- rs S ’S Oberhessischer Geschichtsverein Kaplansgasse 19. zu vermiethen. mietben. Bismarckstraße 10. miethen Löberstraße Nr. 11. 114.26t Gelsen. Bergw^Aet. geschätztes Wohlwollen zuzuwenden und dauernd zu erhalten. Reichrdmck-Dtilcsn! 4 pCt. — Frankfurter Bank-DiScorrt 4 pttt 190 16.65 16.68 4.16 Nuss. Imperiales 4.19 93.12 373.25 264.37 151.50 104.90 109.50 72.70 95.90 77.30 19.76 33.80 177.90 131.50 134.20 114.40 104.25 291.62 81.40 9.5b 20.28 feiert den Gedenktag der Wiederaufrichtung des deutschen Reiches zugleich als Vorfeier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers am 18. fliessen durch einen DiSconto-Sommar, b^Anth. Darmstädter Bauk-Lct. Dresdener Bant-Act. Nordb. Lloyd-Act. Wiener Bankver^Aet Oest. Credtt-Act. Jtal. MMelmeerbah» Act. Brief 9.60 fl. 20.32 72] Beletage Ostanlage Nr. 29 zu vermiethen. Näheres K. Klees, Agent. 147.801 »er. KLuigS-Laurah.-Aet. Tendenz: schwächer. i Offerten an die Expedition dieses Blattes erbeten. Sk rri- ttü* 73] In meinem Hause, Wetzstetn- straße 38, ist der dritte Stock, bestehend aus vier bis fünf Zimmern, sofort zu 20 Franken-St. 20 do. in Vj Dollars in Gold Seldsorte«. Brief Geld 16.16 16.12 Ducaten 16.15 16.11 Engl. Sovereigns Lustspiel in 1 Act von H. v. Kleist. In Civil. Lustspiel in 1 Act von Gust. Kadelburg. Sie ist stumm. Lustpiel in 1 Act von G. B. Kruse. Anfang Punkt 7lj2 Uhr. Bermietßrmgen. 314] Wohnung, 3 Zim mit Zubehör, frei im Garten gelegen, zu vermiethen Bahnhofstraße 56. Der Ausschuss der V. A. B. in Marburg Prof. Dr. Th. Fischer (Allemannia Heidelberg-Halle). Die M. B. Alemannia Thielmann X stud. med. • Die MI. B. Arminia Heuser X stud. med. Der Ausschuss der V. A. B. in Giessen Geh. Hofrath Prof. Dr. Oncken (Franconia-Heidelberg). Die G. B. Alemannia Brackmann X cand. med. Die G. Bi Germania Hausmann X stud. iur. KeäsdUQ1 S, • Druck »nh N erlag d«? BrAhlffKG 8r?idrrr> «Fr. Ehr. Bietsch) tu Giebrn, S ** Nachfolger), sowie an der Abendkasse: 1. Parquet Mk. 3.50, f$Qft in bcI freqUenteften Lage 2 Parquet Mk. 2 25. - Studentenkarten Mk. 1. - Gallerie sic6ens mitb ein ,uchtiger cautwns- Mk. 1—. Theaterzettel 10 Pfg. [267 fäbig„ .zvirth gesucht. Hochachtungsvoll C. Koch । zwecke als zu klein erwiesen und befinden sich nunmehr das Lehrlings- Gesammt - Gastspiel des Hoftheaters zu Cassel. des Restaurant zum „Pos^eller". * [324 ! Zu der Freitag den 12. d. M., Abends 9 Uhr, stattfindenden uer zeroroenene Jxrug. Eröffunngsfeier laden wir unsere Mttglieder mit der Bitte um recht Zwei Kutscher 90 entgegenzukommen, verbinde ich die ergebene Bitte, mir Ihr gesucht. Zu erfragen in der Exp. d. Bl. rA . . ... ..... . . . und melken kann, sofort gesucht. Ferber’sche Umversitatsbuchhandlung-i Näheres in der Exped. d. Bl. 3« bem h[, ta prädjn "« «»f ta $or »atiirii» «frisch Es 3n °°- Staun e«, nie ** Iernle- »i- spH. ®it te<. "Nit « i«i V,i"9111 «Solin, r'W* ta ' * di- M Atz- 1 $iu »" ta Tüchtiger Fuhrmann unverheiratbet, zu zwei Pferden gesucht. Näheres in der Exwd d. Bl. 1308 305] Dienstmädchen, welches kochen 322] Ein Logis, 3 Zimmer mit Zubeh., zu vermiethen. Rodheimerstraße 2. 2411 Ein Logis, 2. Stock, 4—5 Zimmer mit Zubehör und Gartenaniheil, zu ver- Lich, Oberstadt.______________ 328] Ein braves junges Mädchen sofort gesucht. Marburgerfiraße 29 327] Zur Pflege und Erziehung zweier Mädchen (4 und 6 Jahre) wird ein besseres nicht zu junges „Kinderfräulein“ gesucht. Solche, die schon bet Kindern waren, bevorzugt. Sprach- und Musik- kenntnisse erwünscht, aber nicht unbedingt I erforderlich Familienanschluß. Offerten ' 8. P. 100 postlagernd Gießen ________ 1 319] «in mit der kaufmännische« Buchführung vertrauter Man« wird für einige Stunden deS Tages zu engaqiren gesucht. I Wo? sagt die Exped. d. Bl. 1 W «in tüchtiger Kellner 20 Jabre alt, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, alsbald Stellung. Offerten bitte unter 0. 8. an die Exped. d. Bl. zu richten.__[313 " 315] Lanfmädchen für sofort den ganzen Tag gesucht. Steinstraße 8, rmttl. Stock. Offerten unter Preisangabe werden postlagernd F 100 erbeten._____________ Billets in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs 17] Das seither von Frau Gehetmralh Seitz bewohnte Logis, 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermiethen. L. «linkel. Bahnhofstraße 10. 69] Wohnung von 6 Zimmern und allem Zubehör sofort zu vermiethen- Dr. Haupt, Asterweg 29. 67] Sch. Logis 4—5 Z., Wasser!., an ruh. Fam z. o. Dr. Buchhold, Löberstr. 4. 71] Schönes Logts, mittlerer Stock, per 1. April zu vermiethen. Wilhelm Reiber, Bahnhofstraße 66. 114] Schönes Logis, 4 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen Zipp, Ostanlage 9. 5$ 12] Ludwigsstraße 32: mittlerer Stock, besteh, aus 8 Zimmern, Badezim. u. s. w, auf 1 April zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 26.__________ 11] Der mittl. Stock, 6 Zimmer, Badez. n. all. Zubeh-, ist pr. 1. April 1894 an eine ruhige Familie zu vermiethen. __________________ Bahnhofstraße 71. 235] LudwigSstratze 27 r 1. Stock, 6 bezw- 7 Zimmer mit Zubehör und Gartenaniheil, 1. April zu vermiethen. Näheres im 2. Stock-________________ 78] Unmöblirtes Zim., abg- Corr., billig z. v.__________Verl. Aster weg 48- 79] Möbltrt. Zimmer zu vermietben. __Ktrchenplatz 4» 108] Lade« nebst Stube zu vermiethen. Karl Zimmermann, Neuen Bäue 15. 282] Eine Stube mit Zubehör an eine einzelne Person zu vermiethen. Ehr. Lchopbach, Neuen Bäue 7. Giessen, 5. Januar 1894. Hierdurch beehre ich mich, ergebenst mitzutheilen, dass ich mein seit 1822 bestehendes Sortimentsgeschäft unter der Firma: Ferher’sclie Hiiiv.-Biichliaiidluog (W. Ferber) 3°/0 Reichsanleihe 8Vt% do. 3% Preuß. Consol« 3V.% do. 75] In meinem Hause, Steinstraße 9. ist der mittlere Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör, wegen Wegzug der Frau Lim- pert pr. sofort zu vermiethen. _________2l«dr. Euler, Steinftr. 7. 76] In meinem Neubau, Steinstraße, find drei Wohnungen mit je fünf Zimmern und eine Mansarde per sofort zu vermiethen. __Ärrdr, Euler, Steinstraße 7, IL 77] Der untere Stock der Villa Pletsofc am Nahrungsberg ist mit oder ohne Mansarde (5—7 Z.) nebst Gartengelände rc., per sofort zu vermiethen. Näheres im Nebenhause bei Herrn Hotz. 92] SelterSweg 81 II Hntit Logik von 5 Z mit Zub. an rbg. Leute z o. 106) In meinem Neubau, Bahnhofstraße 49, ist der Parterrestock (5 bis 6 Zimmer) zu Wohnräumen zu vermiethen. Gg. Pfaff, Maurermeister, __________________Wetzfteingasse 49. 101J Liebigstraße 55: 2. Stock, bestehend aus 6 Zimmern mit Zubeh , sowie Lud- wtgsstraße 59: 2. Stock, bestehend auS 7 Zimmern mit Zubehör, zu vermiethen. Marti« LangSdorf, Maurermeister, ___________Ludwigsstraße 57.___________ 142] In meinem Neubau, LudwtgS- straße 42, ist der S. Stock, bestehend aus 7—8 Zimmern mit allem Zubehör, zu vermiethen. Wilhelm Seipp I., Ludwigsstraße 28. 157] Ein kleines Familienlogis sofort