«ihf.it 1894 Zlints- und Zlnzeigeblatt für den Kreis Gieren chratisöeikage: Gießener Kamitienölätter. Otto Schaaf. 4916 f» anlagen, js-Anzeigen ‘fussbodenanstriche versehen. nhandlungen 'kaufssteilen. hen bfM^6 *• ungen u. S. w- in vorzüglicher Ausführung und unter Verwendung besten Materiales 7 sowie zur Vornahme von Reparaturen vorhandener Haus-Wasserleitungen. in* seife. ibleicbe etc. - 4er beste Zusatz. ihr i. B*. 1793. 1WaarenHaodlBOflen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. etwas nützen. In dieser Erwägung ist ja gerade von den verschledensten Seiten auf das Kunsthandwerk hingewiesen, weil hier am ehesten Bedürfniß vorhanden und befriedigende Leistungen zu erreichen seien. Nach meinen Erfahrungen, die sich zunächst an Berlin anschließen, gehört für eine Frau sehr viel Geschick, große Energie und außerdem noch etwas Glück dazu, um sich oder gar noch einer kleinen Familie einen anständigen Unterhalt zu sichern. Etwas anderes ist es, wenn nur ein Nebenverdienst gesucht wird. Aber vieles auf diesem Gebiete ist bloße Spielerei, vergleichbar der „Musik", die ein junges Mädchen treibt, aber auch ebenso gut lassen kann. Wollte man überhaupt doch in der „Frauensrage" Zweck und Ernst von Spiel und Sport gewissenhaft unterscheiden! Wird einmal in einem Falle Ernst gemacht, so zeigt die Sache sofort ein ganz anderes Gesicht. Die neue Fachschule für künftige Zeichenlehrerinnen in Berlin schreibt einen zweijährigen Cursus mit nicht weniger als 48 wöchentlichen Stunden vor. Der kürzlich erschienene Bericht hebt hervor, daß die Folgen dieser Anstrengung in dem Befinden und sogar in der Gesundheit der Schülerinnen sich in erheblichem Maße bemerkbar machen. — Das glaube ich gern, meine aber trotzdem nicht, daß die Anforderungen zu ermäßigen seien, sondern sage vielmehr: Hier ist eine ernsthafte Probe. Ohne Streiche fällt kein Baum und von den Männern er- reichen auch lange nicht alle ihr Ziel oder überhaupt auch nur ein Ziel. Wir werden, also der neuen Schule den besten Erfolg wünschen, uns aber nicht einbilden, daß auf diesem Wege für viele arbeitsuchende Mädchen befierer Stände ein ergiebiges Feld gefunden wird. Musterlager in Badeöfen, Zink- und gusseis. emaillirten Bade-Wannen, Boilers, Closets in den bewährtesten Con- structionen, Pissoirs, Wandbrunnen in Gusseisen und Porzel-. Ian, Waschbecken, Küchenausgüssen, Gartenhydranten usw. Closets, Wandbrunnen und Badeöfen können — durch Leitungsanschlüsse in Thätigkeit gesetzt — gezeigt werden. Zu jeder Auskunft und Anfertigung von Kostenanschlägen sind wir gern bereit. 4529 Städtisches Gas- und Wasserwerk Giessen. Auch in der Kunst arbeiten Frauen. Den Ausgang nahm aber die Versorgungsfrage in Berlin in den siebziger Jahren vielmehr von verschiedenen Zweigen des Kunst- Handwerkes. Aber auch die höhere Kunst kommt in Betracht. In Berlin, München, Düsseldorf, Dresden u. s. w. gibt eß bekanntlich zahlreiche Malerinnen. Ob aber auch Bildhauerinnen von einiger Bedeutung? Das allein schon gibt einen lehrreichen Fingerzeig. Denn schwerlich hat dieser Mangel ausschließlich in dem Erforderniß größerer Kraft- 'aufwendung seinen Grund, sondern auch darin, daß der Bildhauer allseitig und genau bis ins Kleinste die menschliche Form in Ruhe und Bewegung kennen und herausarbeiten muß und hier das weibliche Können seine natürliche Grenze findet. Und wenn wir nun unter den leichter hervorzubringenden Werken der Malerei Umschau halten, wo sind da in Vergangenheit und Gegenwart den männlichen Leistungen ebenbürtige Erfolge? Ein paar Blumenmalerinnen im alten Holland, einige Portraitmalerinnen des achtzehnten Jahrhunderts, später eine Thiermalerin, wie Rosa Bonheur — äußerst selten findet sich eine Figur- oder Historienmalerin, die den Ansprüchen genügt. Die Gegenwart zeigt uns ja eine große Anzahl von Portrait- und Landschaftsmalerinnen, die zum Theil ganz Gutes leisten. Mehr wird man bei einiger Sorgfalt des Urtheils nicht sagen dürfen und man kann ja auch den Einwand gelten lassen, daß nicht alles, was Frauen thun, ausgezeichnet zu sein braucht. Dafür darf man sich dann aber auch nicht der wenig erfreulichen That- sache verschließen, daß die meiste Waare unter Mittelwerth eben Frauenarbeit ist. Auch hier werden die Frauen sagen, der Grund liege nicht in der geringeren Begabung, sondern darin, daß ihnen die Wege nicht offen stehen, die die Männer zu ihrer Aus- bildung wählen können. Und darin liegt viel Richtiges, so wenig es sich auch ändern läßt. Denn richtig sehen und scharf zeichnen lernt der Künstler, welches Spectalfach er auch Vierteljähriger Abonnement-preis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schutstraße SRr.7. Fernsprecher 51. 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Einzelnen von ihnen wird wohl auf jedem der tm Vorhergehenden betrachteten Wege geholfen werden können- aber nach einer Lösung der Frage sieht daS wahrhaftig nicht aus. Es bleibt also dabei, daß jeder prac- tische Versuch, die Frage zu behandeln, da einsetzen muß, wohin der Frau besondere Vorzüge und ihre Stellung in der historischen, von Gott gewollten Lebensordnung weisen. Die Frauen sind nicht bloß in äußeren Fertigkeiten, die sie selbst leider oft für etwas Untergeordnetes ansehen, sondern vielfach auch in gelstigen Eigenschaften, in Gefühl, Tact, Intuition, den Männern, sogar ihren Männern überlegen, wovon sich jeder bei einiger Beobachtung leicht überzeugen kann. Warum wollen sie da, wo Männer ihre Stärke haben, mit schwächeren Leistungen in den Wettkampf treten und, was sie etwa gewinnen, jenen nehmen, während der Werth ihrer eigenen Arbeit der Frau selbst am besten zu Gemüth geführt werden mag an der empfindlichen, durch nichts anderes auszusüllenden Lücke, welche entsteht, wo sie einmal fehlt! Jede Bestrebung, die sich von diesen Voraussetzungen entfernt, greift über die grundlegenden Bedingungen hinaus und kann nur ein erzwungener Nothbehelf sein. Am allerwenigsten darf hier, wenn die Bewegung auf Beifall rechnen will, der Ewan- cipationssport sich einrichten! — Und so mögen denn hiermit unsere Bemerkungen schließen, die jederzeit, wenn es angemessen scheint, mit umfaffenderem Maierial und unter neuen Gesichtspunkten wieder ausgenommen werden können. M. 158 Zweites Blatt Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Bemerkungen jur Frrmenstage. (Schluß.) VI. A. Holterhofi Sohne 2 0 Seltersweg 20. Größte Auswahl und billigste Preise in Kinderkleidchen, Schürzen, Blousen. 4754 Die Weinhandlung von H. Lublinski befindet sich von jetzt an Steinstraße 18. Gleichzeitig bringe ich mein Lager in Weißwein von 50 Pfg. an die Vi Flasche, Rothwein von SO Pfg. an in empfehlende Erinnerung. Ferner offerire vorzüglich deutschen und franz. Cognac, Malaga, ärztlich empfohlen, Portwein, süßen Priorato, Tokayer re. 5675 Für Reinheit dec Weine wird garantirt. Ws ,a 6.*>**" ^4n. 1 d. Ri W- * Ä U -ncr ober lnb'0er Jfandlle in £ 11 Se ? gewillt leitle bÜ& ne?men- Nil X Wir empfehlen uns zur Anfertigung von: j Haus - Wasserleitungen \er 5216 Cale-Conditorei Bettler. Gefrorenes vorzüglicher Qualität in verschiedenen Sorten stets vorräthig. Echt pilstllkr nub Münchener Kitt. Berliner Weißbier. Garten. 4o?s Garten. Der Hießcner Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener ^««tlienvrälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal bcigelegt. Gießener Anzeiger Aenerat-Mnzeiger. jeder Art, als: Kalt- und Warmwasser Closet- und Badeeinricht im Hause einen unbenutzten Raum hat, und denselben sehr gut rentabel machen will, hffe sich gratis und franco Prospekt und Auskunft kommen von der Chemnitzer Wäsch-Mangelfabrik Otto Ruppert, Chemnitz i.S. [4139 Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. Main vorm. Ludwig Roth in Karlstadt a. M. Grösstes Cementwerk Bayerns empfiehlt ihr vorzügliches Fabrikat unter Garantie für höchste Festigkeit und unbedingte Zuverlässigkeit. Produktionsfähigkeit der Fabrik: 250,000 Fass pro Jahr. Pünktliche und gleichmässige Ausführung auch der grössten Aufträge wird zugesichert. Telegramm-Ad resse: Cementfabrik Karlstadtmain. I später pflegen mag, nur an dem lebenden menschlichen Körper, an dem „Act", weil nur da auch der kleinste Fehler sofort controlirbar ist. Die Schule steht freilich den Frauen nicht ohne weiteres offen und es ist bester so und mag bei uns in Deutschland immer so bleiben. Wollen sie trotz dieser Erkenntniß und mit geringeren Leistungen zufrieden, die Con- currenz mit den Männern wagen, — wohlan! Aber nur in den seltensten Fällen wird es zur Begründung eines sicheren Berufes führen. Und hier kann auch keine Förderung 98.90 77.30 H.S 887’ 391.5115 m: 166 90 116 0 143V 81.9’ k wLiudeu. nbe, dem Poltzeidienn V 57jährigen Gr, chchsten Glückwünsche, rallergch wackelt und Ambos schlappen. r»e gute Keemn. 5277 Dienstag den 10. Juli ■ c Grossartiger Erfolg! Wasmutha Hühneraugen- Ringe In der Uhr Preis 1 Mark angenehmstes und bestes Mittel zur ra- dicalen Beseitigung der Hühneraugen. Käuflich in der Adler - Drogerie, Seltersweg 39 | "5797J Ein Posten Crin d’AMque billigst bei Th. Brück, Gietzcn. Feldbrand. i 5597] £das .Sparsam. TC-^e-oerfeffe/J § cz? •, « Oon» vom 6./VII. 29/VI. Ooura vom 6.,VII. 29./VI. 4°/o Hessische Obligation. 105 15 104.50 4V,°/oPortug.-A.88u.89 34 60 33.— „ töeDcTn 106 30 106.20 5f/o amort. Serb. Gold- 104 80 104.85 Rmte .... 71.70 70.50 3»/o Sächsische Rente. . 90.20 89.85 5°/0 SerbischeEtsenbahn- 3V,o/o BremerStaatSanl. 99.90 99 80 Hyv.-Obl. L. A. . 40/oSchwed. Oblig.l880r 72 20 72 50 * Hamb.Staatsrente 100.30 100.05 101.50 101 80 4o/o Oestr. Goldrente . , GrtechischeMonopol- 99.10 98 70 1% Türken cono. Lit. D. 24.60 24.45 58/o Strgent Gold - Anl. Anleihe . . 4% Rumänische Rente . 35 20 85.55 34.80 85.75 v. 1887 .. . 3J/i% Egypt. prto. Anl. 46 05 102.— 4790 102.30 t’/o Ruff. Consols S. m -1— —.— 40/0 Wälz. LudwigSbahn 50/0 Südbahn Lombarden 105.15 104.65 (Bexbach) . . . , Hessische LudwigSb. —•— 104.45 4°/o do. do. 30/0 do. do. 100.10 63.25 99.80 62.75 68/69 gar ent. . 103.25 103.15 40/a Prag-Duxer Gold . 101.55 101.35 , Elisabethb. steuerfrei , Rudolf Gold (Salzk.) 101.80 101.60 Gold .... 5% Oestr. Staatsbahn. 102.55 102.25 , Franz-Josef Silber 79.90 79.65 110.— 110.10 8% staall. garant. Jtal. 4% do. do. 101.85 101.60 Eisenbahn . . 48 35 48.— 3% do. do. 30/0 Ltvorneser . . . 53 10 52.55 I.—VIII. Emffs. 89.50 90.— 4% Ruff. Südw -Eisenb. 99.70 99.95 87.10 87.— 109.20 4o/g WlabttawkaS gamt. 4% gar. Sardtn.Sec.stfr. 99.60 64.— 99.60 65.— 5% Nordwestbahn Golö 109.— «isenvadn-Aette«. Ludwigshafen-Bexbach. Hessische LudwigSbahn. Pfälzische Nordbahn . 231.80 232.10 Oest. Nordw.-Bahn LtttL. 214.— __ 114.65 114 30 1 Gotthardt..... 166.55 168 55 117.70 117.50 Jtal. Mittelmeer . . 78.90 77 20 Lübeck-Büchner . . . 141.25 140.80 BemfrStetittt* Deutsche ReichSbank . Berlin. Handelsgesellsch. 156.65 155.85 Dresdener Bank. . . 138.30 139.10 134 90 133.50 Mitteldeutsche Credttb. . 96.50 96.50 Deutsche Bank . . . 157.20 156.80 Wiener Bank-Verein . 11174 1067, DeutscheGenoffenschftSb. Württemb. VereinSban? 129.20 129.40 a.Soergel,Parristu84Lo. 113.— 113 — Deutsche Vereinsbank . 106.60 107.20 Judullrie-Aetie«. Binding-Brauerei . . Stern- do.(Oberrab) 174.10 174 25 Deutsche VerlagSanstalt 187.90 195.— 159.50 159.10 Farbwerke,vornuMeifter, Bad. Anllin- u. Soda- Lucius 4 Brüning. 374.— 373.75 fabrtt .... 369 90 367 80 Riebeck'scheMontanwerke 158 90 158.50 Hibernta Bergw.-Ges. . 124 50 122 — Bochumer Gußstahl 128.75 127 85 Loose. Oestr. 1860r fl.500-Loose 124.30 124.45 Braunschweig. 20 Thlr^ „ 1854r fl. 250- „ 124.50 127— Loose .... 103.30 105.20 4% Meininger Prämien- 3% Oldenburger Loose. 3i/,o/nKöln-MtndnLoose 125.— Pfandbr..... 128 901 128.45 132.40 132 30 Vkaudtzriese. 40/0 Franks. Hyp.-Psdbr. 40/oDeutscheGrundschld.- v. 91 ab . . . 37s°/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 103 90 103.90 Bk.-Pfandbr. I u. II 101.— 101.— 98.— 98.— 3V*Vo do...... 97.40 97 40 4°/oPreutz.Hyp.-Act.-Bk- SVyO/o Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. XV.-18. 103.70 103.70 Pfandbr. . . . 97.60 97.50 3*/a°/o do...... 98 — 98.— 40/ Meininger Pfandbr. 101.55 101.40 40/0 Preutz. Eentt.-Bod.- 4°/o do. do. Ered.-Pfandbr. bi« 1885..... 102.20 102.20 unkündbar bis 1900 103.50 103.50 Diversa Obligationen. 5t>/o BuderuS-Obligat. 1 104 40 | 104.90 I 4°/o Eisenbahn-Rentenb.- 1 100 40 | 1 Obligat. | 100.40 60/oChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 114.35 114.30 4o/o Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 85.80 86 55 5o/oChic.Mllw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1921 . 6v/oLentr.Pactf.l.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . 106 25 106.45 4Ve% California Pacif. I. M., rückzahlb. 1912 104.50 104 85 —.— 99.83 60/oPacifwfsÄtsjourt con- soltd-ted I. M. r. 1920 91 05 9L4o