Samstag den 10. Februar 1894 Amts- und Auzeigeblutt für den divers Gie^em ! Hratisöeikage: chießener Kamikienbkätter gr-tatten. Feuilleton itt jioVM W- Deine Bertha. Nachschrift. Papa braucht zwar 20 und 24, aber es " \ doch vielleicht nicht so schnell zum Ziele gekommen, trotz der G Feder und des dicken Rohrhalters. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für b« folgenden lag erscheinenden Nummer bi« Sonn. 10 Uhr. Alle Lnnoncen-Bureaux de« In- und Lu»lande« nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. in so Dir Gießener Ja misieu Vkälter werden dem Anzeiger vöchentlich dreimal beigelegt. MM 894. erkran). ans 8 Uhr: echaltung 1136 r Vorstand. Wurst- unb Arisch« Mgivl)ll inewald. 98.70 75.1'0 2050 35.00 91'1 $1.75 114-70 111)0 71X0 120.W Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de« Montag«. Sm hM. öffentlichen Gesundheitspflege wurden die infolge der Trockenheit des Sommers 1892 und des Auftretens der Cholera im Gebiete des deutschen Reiches nothwendigen Maß- nahmen, soweit möglich, getroffen. Die sämmtlichen 35 Vieh- und Krämermärkte des Jahres 1892 konnten wie vorgesehen abgehalten werden- es waren im Ganzen zugetrieben: 18 184 Stück Rindvieh - (gegen 22 603 in 1891)/ 110 34 Schweine (gegen 11492 in 1891), 3 Pferde. Der scheinbare Rückgang im Auftrieb von Rindvieh ist zu einem guten Theile zu erklären aus der stetigen Zunahme des Handels mit Rindvieh an den Vortagen .Meine Aufregung —" fiel Herber ein. Leicht begreiflich! Aber ohne dies Versehen wären Sie. ntheil beim nächsten rungrjahree) durch Bankverfassung be- hnete Ad.ntur. In der Wasserversorgung und der kosten 333,63 Mk, Rum und Arrac in Fässern 980,26 Mk., Spiritus 5,13 Mk, Cognac in Flaschen 1,98 Mk., von Großhändlern für an hiesige Bewohner abgesetzten Branntwein zu 50 pCt. 3018,47 Mk., Avrrsum von den Eisenbahnen und der Margarethenhütte für bezogene Steinkohlen 3395,47 Mk. Die auf Grund der Landesseuerlöschordnung erlaffene OrtSfeuerlöschordnung konnte am 12. Juni 1892 veröffentlicht werden. Durch sie wurde neben den bereits bestehenden beiden freiwilligen Feuerwehren eine Pflichtfeuer« wehr in Stärke von 300 Mann geschaffen. Die Feuerwache auf dem Stadtkirchthurm wurde durch Annahme eines Stellvertreters des Thürmers verbessert. — Abgesehen von 7 Zimmer- und 3 Waldbränden haben sich 9 Brände ereignet. In dem Personal des Großh. Polizeiamts haben sich keine Veränderungen ergeben. Zur Aeußerung über das Bedürsniß zum Ausschank von Branntwein wurden der Stadtverordneten-Versamm lung im Ganzen 51 Gesuche vorgelegr, worunter 38 lieber« gange bestehender Wirthschaften in andere Hände behandelten- die Bedürfnißfrage wurde in 41 Fällen unbedingt, in drei Fällen bedingt bejaht, in 7 Fällen verneint. Die im Jahre 1890 dem Herrn Geometer Wißner übertragene, im Jahre 1875 von Herrn Geometer Buttron begonnene Parzellen Vermessung der Gemarkung Gießen wurde bis zur Stubenrevision gefördert. der Märkte in hiesigen und benachbarten Ställen, wobei das dort umgesetzte Vieh der durch die Lösung von Marklstand- zeichen geübten Controle sich entzog. Im städtischen Schlachthausc wurden geschlachtet: 1299 Ochsen gegen 1370 in 1891, 193 Faselochsen und Kühe gegen 202 in 1891, 1282 Rinder und Stiere gegen 1175 in 1891, 7295 Saugkälber, Stoppelkälber, Hämmel und Schafe gegen 6019 in 1891, 7760 Schweine gegen 7831 in 1891, 149 Pferde gegen 127 in 1891. Die anhaltende Abnahme der Schlachtungen von Ochsen und Rindern, verglichen mit der stetigen Zunahme der Schlachtungen von Kleinvieh und von Pferden, spiegelt wieder den vergleichsweisen Stand der bezüglichen Fleischpreise und die Nöthigung des Publikums, seinen Bedarf an Fleisch in den billigen Sorten zu befriedigen. Aus diesem Grunde wurde auch die Erbauung eines größeren PferdeschlachtraumeS erforderlich. Wegen Zuwiderhandlung gegen dasOetroireglement mußten 130 Anzeigen erhoben werden. Aus nachstehender Zusammenstellung ist ersichtlich, wie sich die Octroi-Einnahme auf die verschiedenen Gegenstände vertheilt: Ochsen 8924,86 Mk., Faselochsen und Kühe 883,94 Mk., Rinder 3550,25 Mk., Stoppelkälber 25,80 Mk., Saugkälber und Hämmel 4217,18 Mk., Schweine 13507,16Mk^, Spanferkel 3,12 Mk., zerlegtes Wildpret 5,37 Mk., ge- räuchertes und gedörtes Fleisch 3170,20 Mk., Hirsche rc. 6,88 Mk., Wildkälber 1,16 Mk., Rehe 189,63 Mk., Hasen 207,90 Mk, Backwaaren 980,61 Mk., Mehl, geschälter Hafer, Grütze, Hirse 23 854,74 Mk., Mehl unter 9 Kilo 118,74 Mk., Hafer 2242,14 Mk., Laub - Scheit-, Prügel- und Klotzholz 371,59 Mk., Nadelholz 744,88 Mk., Stockholz jeder Gattung 57,45 Mk., Laubholzwellen 6,84 Mk., Nadelholzwellen 2,40 Mk., Steinkohlen 20 786,90 Mk., Braunkohlen 1283,97 Mk., Wein in Fässern 7341,16 Mk., Wein in Flaschen 2075,10 Mk., Obstwein 478,62 Mk., Bier von auswärts 3005,11 Mk., Bier von hier 6839,33 Mk., Branntwein 1619,01 Mk., Branntwein, von Großhändlern eingeführt, für Verwaltungs- "Uhr Awluytz heu. vierteljähriger «MonnementsyrciMt 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlobn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Nedactton, Expedition und Druckerei: K chu lüraßt Hlr.L. Fernsprecher 61. hilfst. In Eile mit tausend Küssen Nr. 34 Zweites Blatt Bei der Revision. Humoreske von Hugo Märker. (Schluß.) „Der eingetretene Zwischenfall ist um so peinlicher", fuhr Klattermann fort, „als ich seit Beginn meiner Beamtenlaufbahn gewöhnt bin, nur mit ganz bestimmten Federn und Haltern zu schreiben. Hierzu kommt noch, daß ich leider auch meine Brille vermisse, deren ich bei meiner Arbeit nothwendig bedarf." Hierauf versank der Herr Secretär in ein düsteres Schweigen. Plötzlich ging die Thüre auf und ein intelligent aus- sehender Herr trat herein. „Guten Morgen, Herr Secretär!" sagte er freundlich, „verzeihen Sie, daß ich störe. Sie revidiren heute?" „Allerdings, Herr Affeffor!" entgegnete der Secretär nach einer sehr steifen und kühlen Begrüßung. „Nun, ich will nicht weiter stören, geehrter Herr Secretär! Ich möchte mir jedoch noch eine Bemerkung gestatten. Sie teilten mir einmal mit, als ich noch drüben bei Ihnen arbeitete, daß Sie nur mit der G-Feder schrieben. Ich habe dieselbe nun auch versucht und ich sage Ihnen, ich könnte keine andere mehr benutzen." „Die G-Feder?" rief der Secretär, befliß sich gleich darauf aber wieder kühler Zurückhaltung. „Ja, diese hier," sagte der Affeffor Herber und nahm ein paar Federn aus einem Büchschen, das er in der Tasche trug, „und dann — es ist komisch — habe ich noch eine .Ihrer Gewohnheiten als sehr practisch erkannt: das Schreiben mit dicken Rohrhaltern. Sehen Sie, solche Halter!" Dabei griff er in die Brusttasche und holte einen heraus. „Mit solchen schreiben Sie doch auch?" „Allerdings, Herr Affeffor'." sagte der Secretär, aber es klang ganz anders als vorhin, viel weicher und freundlicher. „Sind Sie heute damit versehen oder darf ich Ihnen aushelfen?" Der Secretär zögerte, seine Würde dem zurückgewiesenen Freier gegenüber stand auf dem Spiele, aber sein Blick war auf die G-Feder und auf den dicken Rohrhalter gebannt. „Sie sind sehr liebenswürdig," sagte er, „ich habe Federn und Halter nicht bei mir. Leider fehlt mir nun auch noch meine Brille - ich muß zusehen, ob ich hier im Orte eine -Essende finde." Ans dem Berwaltnngsbericht der Grotzh. Bürgermeisterei Gießen für 1892/93, (Fortsetzung aus Nr. 31.) An Grundvermögen besaß die Stadt 110,74 ha Feld, zum größten Theile als Triebviertel verpachtet, 72,06 ha Wiesen, zum größten Theile in Selbstbewtrth- schaftung, 1352,26 ha Wald. — Die wesentlichsten Arbeiten auf dem Gebiete der Stadterweiterung und des Bauwesens waren eine große Anzahl Straßen- und Wegebauten, Projectirung neuer Straßen, Festsetzung und Veränderung von Baufluchtlinien, Trottoiranlagen, Canal- und Wasserbauten, Verebnen und Bepflanzen öffentlicher Anlagen und mehrere größere Hochbauten. — An Baugesuchen wurden vorgelegt und durch den technischen Beirath des Großh. Polizeiamts geprüft, auch zur Kenntniß der Baudeputation gebracht: 28 Gesuche für den Neubau von Wohnhäusern, 35 für Nebengebäude, 15 für Bauveränderungen. — Eine zeitgemäße Verbesserung und Erweiterung der Einrichtungen im städtischen Gaswerk ist zum größten Theile zur Ausführung gelangt- dem Gesuch des Ingenieurs A. Jung zu Jllkirch wegen Errichtung eines ElectricitätswerkeS gegenüber wurde beschlossen, die Benutzung städtischen Geländes, bezw. öffentlicher Wege, einem Privatunternehmer nicht zu Gießener Anzeiger Keneral-Wnzeiger. „Eine Brille, hm!" machte der Assessor, „nun, es wäre ein merkwürdiger Zufall. Drüben in meinem Bureau liegt nämlich eine, die einer meiner Vorgänger liegen gelassen hat." „Ach," rief der Secretär, „ich brauche eine ganz besondere , nämlich convexe Brille, auf dem rechten Auge Nummer 20, aus dem linken Nummer 24." Der Assessor entfernte sich sofort und kehrte gleich darauf mit der Brille zurück. Der Secretär probirte, was den Kassirer wieder zu einigen krampfartigen Windungen veranlaßte. „Nun, es ist nicht ganz genau meine Nummer, aber es macht^sich," sagte Klattermann dann gut gelaunt - gleich darauf besann er sich aber und sagte etwas kühl: „Ich sage Ihnen meinen verbindlichsten Dank, Herr Affeffor!" Mit einer unnachahmlich feierlichen Amtsmiene begann er darauf die Revision, während der Affeffor in sein Bureau zurückkehrte. Indessen sah der Amtsgerichtsrath in seinem Geschäftszimmer eine Anzahl Kassenordres durch, die ihm der Affeffor Herber soeben überreicht hatte und die der Secretär ebenfalls revidiren sollte. Plötzlich stutzte er und seine klugen Augen, die so freundlich aus dem rothbackigen Antlitz herausschauten, durchflogen ein rosafarbenes Papier, das sich unter den anderen befand. ES war ein Briefchen und lautete: „Liebster Arthur! Morgen revidtrt Papa dort. Ich packe aus Versehen (Du verstehst wohl?) seine Schreibmaterialien und Brille nicht in die Retsetasche. Versieh Dich daher mit G-Federn und einem dicken Rohrhalter, auch für eine Brille mit Nr. 24 kannst Du sorgen. Vielleicht machst Du Dich bet ihm beliebt, wenn Du ihm aus der Verlegenheit 7 • otbtuflr ZLL "U,D ln Sibirien ytlnerottrmaligin W Eibkirn "»«1 Willkomm,n. ^intrittshreit: taal 50 Pfg. Sallerir 30 Pf;. öiestin sehr tnfn wTra8 <*» imd loton. Der Affeffor trat ein. „Hier unter diesen Papieren," begann der Amtsgerichtsrath ernst, „finde ich ein Schriftstück von demokratisch rothem Papier, deffen Inhalt auf geheime Verbindungen hinweist und also gegen § 128 des Strafgesetzbuchs verstößt." Der Affeffor sah den Bries und wurde dunkelroth. Er | machte den Versuch, sich zu entfernen, doch der Rath unten I brach ihn. „Bitte, machen Sie sich keine Schwierigkeiten," sagte er freundlich, „ich sehe schon, wie der Hase läuft. Wenn es Ihnen nicht unlieb ist, will ich mit meiner schwachen Kraft auch dazu beitragen, den Herrn Secretär umzustimmen. Was hat er denn übrigens, wenn die Frage gestattet ist, gegen diese Verbindung?" „Er fürchtet, daß er einmal in die Lage kommen könnte, mich als feinen Vorgesetzten ansehen zu müssen- in diese Idee hat er sich förmlich vernarrt." „Sie ist also gewiffermaßen sein geistiges Hühnerauge, auf das man nicht treten darf," lächelte der GerichtSrath. „Ich bitte Sie heute zu Tische, Herr Affeffor - der gestrenge Herr Secretär kommt auch. Eine Wahrheit kann ich übrigens nicht unterdrücken: wenn die jungen Mädchen alle die Tausende von Küssen, die sie in ihren Briesen zu versenden pflegen, practisch verwirklichen sollten, dann wäre der Lippenkrampf ein sehr verbreitetes Leiden." An der gastlichen Tafel des Gerichtsraths trafen sich die Parteien. Der Affeffor war die Liebenswürdigkeit und Zuvorkommenheit selbst, der Gastgeber zog alle Saiten seiner Jovialität auf und selbst seine inzwischen eingeweihte Gattin arbeitete mit so klugem Tacte an dem reservirten Wesen des pedantischen, alten Herrn, daß er all seine Zugeknöpftheit ganz vergaß, und als nun der Herr Rath einen Toast auf das „Was wir lieben!" auSbrachte, da wurde der letzte Rest von Widerstand des Herrn Klattermann überwunden und der entzückte Affeffor als begünstigter Bewerber um das hübsche Berthchen jubelnd proclarnirt. Später, als Klattermann in animirtcr Laune mit der ■ Gattin des Gerichtsraths über feine häuslichen Verhältnisse ! plauderte, nahm der Wirth des Hauses den Affeffor in ein Nebenzimmer. „Nochmals wünsche ich Ihnen Glück," sagte er, „der Alte war ja ein bischen zähe, aber wie es scheint, hatten Sie schon gut vorgearbeitet mit der G-Feder —" „Und mit dem dicken Rohrhalter," fügte Herber lächelnd hinzu. „Aber nichts geht doch über Weiberlist," fuhr der Amts- gerichlsrath fort, „der alte Ordnungsfanatiker würde übrigens kein übles Gesicht gemacht haben, wenn er das rosa Briefletn unter den Kaffenordres gefunden hätte." darf nicht zu sehr auffallen." Schmunzelnd hielt der AmtSgerichtsrath das zarte Briefchen der Hand und sprach vor sich: „Habe mir schon immer etwas gedacht. Na warte!" Hierauf erhob er sich. „Herr Affeffor, darf ich einen Augenblick bitten?" uther nk f. D- ju Sotha. irung. s t jur Nachricht, daß • Ä|S > Mglg heutig^ ggtzpe. I Lehr 9 1894 btater SßinMetruppt ctrrdarstellers Herrn n ersten FrankjuNer Bg H28 h in Ma. e 182! )r 18S3 beträgt 1121 (dep. «r. 1891 Edelweiss £[ hervorragend feine Special - Eignere (pr. Stück 6 4), Kennern besonders zu ■ empfehlen, im Alleinverkauf bet 1116 ej Fr. Leo, Sdtrrwg. Cheviots und Velours ä Mk. 4.45 Pfg. per Meter versenden jede beliebige Meterzahl an Jedermann Erstes Deutsches Tuchversandtgesohäft Oettinger & Ce., Frankfurt a. 31., Fabrik-Depot. Muster umgehend franco. (936 Holzversteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Mch. Montag den 12. Februar l. I., von Vormittags 9V2 Uhr an, sollen versteigert werden: a) im District Höler (sogen. Prinzenstück): 4860 Fichtenstangen von 90,19 fm Inhalt. b) im District Kellersberg (am Kölnhäuserfeld): 1030 Elchen-Forst- wellen. , ... c) im District Fuchsstrauch bei den schweren Eichen (hier roirb etwa um 12 Uhr fortgefahren werden können); Buchen: 194 rm Scheiter, 78 rm Knüppel, 70 rm Stöcke, 1420 Wellen; Eichen: 50 rm Scheiter, 43 rm Knüppel, 100 rm Stöcke, 310 Wellen. Die Zusammenkunft ist auf der Hauptschneise im Höler beim Parkthor am Prinzenstück. Dienstag den 13. Februar, ebenfalls von 9Vs Uhr an, sollen im District Riedwald versteigert werden: Buchen: 24 rm Scheiter, 58 rm Knüppel, 17 rm Stöcke, 950 Wellen; Eichen: 21 rm Knüppel, 22 rm Stöcke, 5350 Wellen; Nadelholz (Kiefern): ca. 40 rm Knüppel, 2 rrnStöcke, 1120 Wellen. Die Zusammenkunft ist auf der sogen. Pfaffenschneise (Fußpfad Hattenrod-Ettingshausen) am Hattenröder Feld. Lich, den 29. Januar 1894. 949 Dr. Dieffeubach. Schmidts gehr. Java-Kaffee (sehr beliebte Sorte) erhält man immer frisch bei Ph. Herrmann Seltersweg 33. 361 Holzversteigerung im Gießener Stadlwalde. Montag den 12. Februar 1894 soll im Gießener Stadtwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Vieh- Versteigerung. Dienstag den 20. Februar, von Vormittags 9 Uhr ab, werden zu Hof Eifenbach, Post und Bahn- station Lauterbach, Oberheffen 1) Im District Neue Heege, Vormittags 9*/, Uhr beginnend: 14 Fichten-Stämme mit 9,33 fm, 124 „ -Derbstangen „ 9,30 „ 120 rm Eichen-Scheitholz, 105 „ Nadel-Scheitholz, 81 „ Eichen-Knüppelholz, 24 „ Nadel-Knüppelholz, 78 „ Eichen-Stockholz, 30,5 „ Nadel-Stockholz, 2630 Wellen Eichen-Reisig, 1850 „ Nadel-Reisig. 2. Im Distr. Katharinenhütte, Nachmittags 1 Uhr beginnend: | 32 Nchen-Stämme mit 3,03 fm,1 126 Fichten-Stämme „ 54,15 „ 16 „ -Derbstangen „ 2,12 „ 9 rm Nadel-Scheitholz, 10 „ Eichen-Knüppelholz, 23 „ Nadel-Knüppelholz, 44,5 „ Nadel-Stockholz, 150 Wellen Eichen-Reisig, 1150 „ Nadel-Reisig. Die Zusammenkunft ist an der Licherstraße am Bahnwärterhäuschen. Gießen, 3. Februar 1894. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1076 Gnauth._________ Ukudan des ZMkassevge- bäudes ;u Gladenbach. Oeffentliche Verdingung. Die Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissionswege nach folgenden Loosen vergeben werden: 1. Erd- und Maurerarbeiten, 2. Maurermaterialien, 3. Zimmerarbeit, 4. Dachdeckerarbeit, 5. Spenglerarbeit, 6. Schreinerarbeit, 7. Schlofferarbeit, 8. Weißbinderarbeit. Angebote auf die vorbenannten Arbeiten bezw. Lieferungen sind kostenfrei und versiegelt mit der Aufschrift „Angebot auf ......Arbeit an dem SparkaffengebäudezuGladenbach" bis zum Eröffnungstermin Montag den 12. Februar d. I., Bormittags 10 Uhr bei dem Sparkaffenrechner Müller in Gladenbach einzureicken. Zeichnung, Auszug aus dem Kostenanschläge und Bedingungen können an den Wochentagen: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag, während der Dienststunden im Sparkaffen- büreau eingesehen werden. Die Angebote können sich auf einzelne, mehrere oder auf alle Loose erstrecken. Zuschlagsfrist vier Wochen. Gladenbach, den 17. Januar 1894. 22 Pferde und 114 Kühe, worunter 67 schwere Fahrkühe sind, öffentlich wegen Pachtablauf versteigert und lade Liebhaber hierzu ein. 940] Gg. Fülberth, Pächter. Aeilgeßotenes. Thee. Robert Scheibler, Cleve und Ijondon. Käuflich in ausgesucht feinsten Mischungen bei folgender Firma: 298 Carl Bieler. 25 Sonnenstraße 25 empfiehlt in großer Auswahl: Herren-Mipse Kragen u. Manschetten Hosenträger Unterjacken unö -Hosen rc. rc. aller Art, [947 84] Mäuse- und Rattenpillen, fiiftfrete, Erfolg sicher, k Sch- 50 4 Allein ächt bet H. A. Neuenweg 58. [957] Braut- Ausstattungen Der Bezirks-Bauaufseher. 574 C. Werner. Gundersheimer Sanitätskäse. (34] BENEDICTINE Emil Fischbach. 290 guntz Java <Ö fl sl B k> ä Mk. 1,70, 1,80, 1,90 und 2,00 das Pfund, unübertr. in Aroma und Kraft. Alleinverkauf f. Gießen LIQUEUR DES ANCIENS BENEDICTINS Do L’A.BBAYE De FtiCAMP (France). Vortrefflich, tonisch, den Appetl* und die Verdauung befördernd. 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