Nr. 132 Erstes Blatt. Samstag den 9. Juni 1894 Der öiekener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamiriendtätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brtgrlegt. Meßmer Anzeiger Kmerat-Wnzeiger. Bierteitähriger IbiitBribprdf : 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlodn. Durch bie Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, fffprbmon und Druckerei: -chulstraße Kr.7. Aerosprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt süv den Aveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den (CUpftfll0Y ft Ottfifrtf 1 fiY *ne Annoncen-Vureaur de« In. und Auslandes nehmen pilgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Darm. 10 Uhr. V/l Ul IZ>V<. UUlfl e ^Jlv^vllll ^TUllllllCIlVlUllt. l. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg-u. Bekanntmachung, betreffend die Veranstaltung von Verloosungcn innerhalb der Großherzogthumü, hier seitens des Ort-vorstande- zu Hungen. Ter Ortsvorstand zu Hungen beabstchtigt mit dem am 17. September l. I. daselbst stattfindenden Viehmarkt eine Verloosung von Thieren und landwirthschaftlichen Geräthen zu verbinden. Grobherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr al» 5000 Loose zu 1 Mk. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose in der Provinz Oberheffen gestattet worden. Gießen, den 6. Juni 1894. Grobherzogliche- Kreisamt Gießen. I. 93.: Melior. Bekanntmachung. Nachdem der Uebergang über die Oberhessischen Bahnen «m Hotel Lenz vollendet und dem Verkehr übergeben ist, wird hiermit bekannt gemacht, daß die Rampe und die Brücke nur von Kranken- und Kinderwagen befahren werden dürfen, im Uebrigen aber für Fuhrwerke aller Art und Reiter verboten sind — bei Meldung der nach § 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzes festgesetzten Geldstrafe bis zu (50 Mk. ober Haftstrafe bis zu vierzehn Tagen. Gießen, den 7. Juni 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresen ius. Bekanntmachung. Herr Obstbautechniker Metz aus Friedberg wird an den angegebenen Tagen folgende Orte des Kreises Gießen besuchen, Vorträge halten und praktische Unterweisungen an Obstbäumen ertheilen. Mitglieder de- Obstbauvereins sowie alle Freunde des Obstbaues werden zur Betheiligung eingeladen. Die Herren Gr. Bürgermeister werden besonders benachrichtigt. Freitag, 8. Juni, Gießen, Abends 8 Uhr, im oberen Saale der „Stadt Caffel",Kaplaneigaffe (P. König). Feuilleton. Bas €L u a r k b r o b. Historische Skizze von P. E. von Azcg. (Schluß.) Aber was war da-? Auf dem in der Mitte stehenden sammetüberzogenen Tische stand ein gedrechseltes Spinnrad und daneben lag ein — großes, reichlich mit schönem weißen Quark bestrichenes Stück Schwarzbrod. Und in der Nische des MtttelfensterS saß an einem schnurrenden Rädchen eine vornehm gekleidete Dame und spann — Wolle. Sie weidete sich einen Augenblick an dem Erstaunen der Familie, dann erhob sie sich und kam ihnen entgegen. Ein milde- Lächeln verklärte ihre noch immer schönen Züge und eine Thräne glänzte in ihrem Auge. -Erschreckt nicht, Ihr lieben Leute," sagte sie sanft, „wenn Ihr in wir, der Herzogin Sophie Marie, die Frau wiedererkennt, die schon wiederholt, und zuletzt am vorgestrigen Abend, in Eurer Behausung war, um den Lohn für gesponnenes Garn zugleich mit neuem Spinnmaterial zu erhalten. Ja, Meister Langenbach, ich bin Eure Kundin, über deren Leistungen Ihr Euch erst vorgestern lobend aus- sprächet, und wenn Euch heute die Herzogin sagt, datz sie mit Freude für solch braven Meister gearbeitet hat, so wird Euch das gewiß bald über daS von mir selbst verkehrte Berhältniß Hinwegsetzen, daS zwischen der Fürstin und dem Bürgersmanne schwebte." Der Meister wußte vor Verlegenheit weder auS noch ein. „Wenn etwas geschehen sein sollte, Hoheit," sagte er, „waS verletzend oder —" r n Nein, Meister, es geschah nicht- dergletchen," versetzte bie hohe Frau mit Nachdruck, „ich fand vielmehr in Eurem Ham'e ein Kleinod, daS ich hochhalte und verehre, und dieses Kleinod war daS edelmüthige Herz Eurer Tochter. ObSamStag, 9. Juni, Lich. I Sonntag, 10. Juni, Langsdorf. Montag, 11. Juni, Bettenhausen. Dien-tag, 12. Juni, Muschenheim. Mittwoch, 13. Juni, Birklar. Donnerstag, 14. Juni, Hungen. Freitag, 15. Juni, Langd. Samstag, 16. Juni, Rodheim. Sonntag, 17. Juni, Steinheim. Montag, 18. Juni, Inheiden. Dienstag, 19. Juni, Trais-Horloff. Mittwoch, 20. Juni, Utphe. Der Vorsitzende des Bezirksvereins Gießen des Oberheff. Obstbauverein-. Dr. Wallau. Neueste Hacbrichk’ii. Wolff- telegraphische- Correfpondeuz- Bureau. Berlin, 7. Juni. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung, in welcher sämmtliche bisher noch nicht verlooste Schuldverschreibungen der Staatsanleihe 1868 A den Besitzern zum 1. Januar 1895 mit der Aufforderung gekündigt werden, den Capitalbetrag vom 2. Januar 1895 ab bei der Staatsschuldentilgungskaffe gegen Quittung und Rückgabe der Schuldverschreibungen zu erheben. Die Einlösung geschieht auch bei den RegierungShauptkaffen und in Frankfurt a. M. bet der Kreiskasse. Berlin, 7. Juni. Der Colontalrath ist heute Vormittag unter Vorsitz deS DirectorS Kayser zusammengetreten. Berlin, 7. Juni. In der heutigen Sitzung des ColonialrathS gab der Vorsitzende eine Uebersicht über die Entwickelung der deutschen Colonien im letzten Jahre. In der hieran geknüpften Debatte wurden namentlich die Verhältniffe deS südwcstafrikanischen Schutzgebiets eingehend behandelt und die Frage wegen der Ausbildung der Colonialbeamten berührt. O e ch e l h ä u s e r sprach über die Bedeutung des Baues einer Eisenbahn für das deutsch-ostafrikanische Gebiet. Im weiteren Verlause der Berathung ging man dann zu dem Entwurf, betreffend die Regelung des Grundbuchwesens in Deutsch-Ostasrika, über. Zur Vorberathung desselben wurde eine Commission gewählt. Berlin, 7. Juni. Die Deputation deS 1. englischen Royal DragoonS-Regiments ist gestern Abend hier eingetroffen. Oberstlieutenant Arnim und Premierlieutenant Graf Lynar sind den fremden Offizieren während ihres hiesigen gleich von schwerer Sorge und tiefem HerzenSgram bedrückt, fand daS mildthätige Mädchen in seiner Herzensgute doch Zeit, der Noth Anderer zu gedenken: sie erbat für die Kinder der armen Frau daS Stück Quarkbrod, daS hier vor unS auf dem Tische liegt. Ich werde dieses Quarkbrod zur Erinnerung an die edle Regung eines mildthätigen Herzens so lange aufbewahren, als ich lebe." Die Herzogin trat aus Käthe zu und diese versuchte die Hand der Fürstin zu faffen, um sie an ihre Lippen zu ziehen. Aber Marie Sophie wehrte ihr sanft, zog sie an sich und küßte sie auf die Stirn. Da sprang die Thüre zum Nebenzimmer auf und in ihr erschien Herzog Christian. „Richtig," sagte der Herzog, einen Augenblick stehen bleibend, „hier finden wir, wen wir suchen." Gr wandte sich nach einem ihm Folgenden zurück, den die Portiere den Blicken der Anwesenden noch verbarg, und fuhr fort: „Nur herein, mein lieber Hofdrechslermeister Heinrich Zimmerholz! ES sind hier lauter alte liebe Bekannte von Euch versammelt, denn auch meine Gemahlin rechnet sich zu diesen, nachdem sie sich mit mir an Eurem, vor ihr auf dem Tische stehenden Meisterstück über Eure Kunstfertigkeit und Geschicklichkeit har freuen können. Nun seht nur zu, wie Ihr Eure Angelegenheiten mit dem Meister Langenbach zu Ende führt." Heinrich erschien hinter dem Herzog, daS Glück des Erfolges lag auf seinen Zügen. Sein freier Blick fiel voll Sehnsucht auf daS Mädchen, das er liebte, und ihr tiefes Erglühen sagte ihm zur Genüge, wie heiß daS Herz ihm entgegenfchwoll, daS die Ungunst der Verhältniffe ihm hatte entreißen wollen. Allein ihm war so glückselig zu Muthe, daß er keine Worte fand, um daS übervolle Gefühl einzukleiden. „Ich sehe schon," fuhr der Herzog fort, nachdem er fast eine Minute auf eine Erklärung von Seiten Heinrichs gewartet hate, „meinem Hofdrechslermeister fehlt die Aufenthalts beigegcben. Heute Mittag empfängt der Kaiser die Offiziere. Hamburg, 7. Juni. Die Bürgerschaft begann gestern die Berathung über den Antrag der vom Senat und der Bürgerschaft eingesetzten Commission für die Verfassung»- r e v i f i o n. Pest, 7. Juni. Ossicieller Saaten standbericht vom 1. Juni. Schlechtes Wetter in der zweiten Hälfte des Mai übte auf die Saaten eine schlechte Wirkung, trotzdem sind die Ertragsaussichten noch mittlere. Der Ertrag des Weizens wird pro Katastraljoch auf 6,99 Metercentner geschätzt, also um 9 kg weniger als in dem letzten Saatenstavd- bericht; der Ertrag des Roggens wird auf 6,52 Metercentner (13 kg mehr), der Gerste auf 6,41 (21 kg weniger), deS Hafers auf 5,96 (3 kg weniger) geschätzt, RepS ist etwa» günstiger als im vorigen Jahre. Rev-'Nork, 7. Juni. Striken de Arbeiter griffen gestern daS Little'sche Kohlenbergwerk bei Pekin in Illinois an. Die Eigenthümer leisteten Widerstand. Zwei Personen wurden getödtet und mehrere verwundet, darunter drei Mitglieder der Familie Little. Die Strikenden steckten die Gebäude deS Bergwerks sammt dem Pulvermagazin in Brand und zogen sich zurück. DaS Magazin explodirte alsbald. Depeschen bei Bureau .Herold*. Berlin, 7. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Nachdem der Kaiser die Ernennung v. Kiderlen- Wächters zum Gesandten in Hamburg vollzogen hat, wurde die dadurch erledigte RathSstelle in der politischen Abtheilung deS Auswärtigen Amts dem LegationSrath Lindenau übertragen, v. Kiderlen'Wächter tritt seinen Hamburger Posten noch m diesem Monat an. Die durch das Ausscheiden des Grafen Wesdehlen erledigte Stelle eines Gesandten In Athen wurde dem Gesandten am hessischen Hofe Freiherrn v. Pl esfen verliehen. Zum Gesandten in Darmstadt wurde der bisherige Gesandte von Brasilien, Gras Dönhoff ernannt. Berlin, 7. Juni. In der italienischen Ausstellung ist heute früh im Hauptrestaurant ein Brand auSgebrochen. Die Berliner und Charlottenburger Feuerwehren wurden alarmirt. Dieselben isolirten daS Feuer. Berlin, 7. Juni. Eine CabinetSordre gestattet, daß die zur Militär-Turnanstalt commandirten Offiziere bet ihren dienstlichen UebungS-Radfahrten im Gelände Civtl-Rad- fahreranzüge, sowie die zur Landesaufnahme commandirten Courage, seine Werbung selbst anzubringen, wie er eigentlich thun sollte. Da bleibt nun freilich nicht« anderes übrig, als daß ich selbst für ihn inS Feuer gehe. Höret mich also an, Meister Langenbach. Dieser Heinrich Zimmerholz wollte Eisenberg verlaßen, weil eS ihm versagt wurde, daß er daS Mädchen als Frau heimführen dürfe, dem sein Herz gehörte. Und als ich ihn zu meinem HofdrechSlermetster ernannte, da hat er daS nur unter der Bedingung angenommen, daß ich ihm dazu verhelfe, feinen Schatz zu erlangen. WaS bleibt mir also übrig, Meister Langenbach, al» Euch zu fragen: Wollt Ihr dem Heinrich Zimmerholz Sure Käthe zur Frau geben?" „In GotteS Namen auf eine solche Werbung," sagte der Meister. Die Herzogin ergriff Käthes Hand und legte sie in die des Geliebten. „Du vertrautest Deine Sorgen drm Willen deS Allmächtigen, mein gutes Kind," sagte sie, „und so mag Euch auf Eurem Lebenswege daS Wort begleiten: Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, Der hat auf keinen Sand gebaut Den Schluß dieser kleinen Erzählung können die Leser sich leicht selbst denken. Der zum Hofdrechslermeister er- natinte Heinrich Zimmerholz übernahm das Geschäft seines Lehrherrn. Die nöthigen Mittel dazu hatte er erlangt dadurch, daß der Herzog ihm sein Meisterstück abgekauft hatte. Nach einigen Wochen führte er seine Käthe als geliebtes Weib heim. Für die Aussteuer hatte die Herzogin gesorgt, indem sie bald nach jener Audienz Meister Langenbach ein inhaltschweres Packet übersandt hotte mit der Aufschrift: „An meine gute Käthe für daS von ihr erhaltene Quarkbrod." Offiziere während der Dauer der Feldarbeiten Civilkleider rragen dürfen. Berlin, 7. Juni. Bei den kaiserlichen Majestäten findet am Samstag im Neuen Palais eine musikalische Abendunterhaltung statt, zu welcher außer den Mitgliedern der königlichen Familie sämmtliche Minister, die Generalität und andere höhere Offiziere, Botschafter, Gesandte und Mitglieder des Bundesraths geladen sind. Thorn, 7. Juni. Das Auftreten der Cholera im preußischen Stromgebiet wurde veranlaßt durch das Grassiren der Seuche unter den Schiffsarbeitern in Wloclawek- es wurde die Eröffnung sämmtlicher Ueberwachungsstationen im Stromgebiet der Weichsel angeordnet. Wien, 7. Juni. Ueber Wien ist heute Morgen gegen 7 Uhr ein großes Unwetter ntedergegangen. Hagelkörner in der Größe von Taubeneiern fielen eine Viertelstunde lang in so großer Menge, daß ganze Hagelberge in der Stadt aufgethürmt waren, die in ein Winterkleid gehüllt schien. In den meisten Häusern, namentlich im Nordend, wurden sämmtliche Fenster zertrümmert. Höfe und Gärten wurden überschwemmt und total Verwüster, ebenso die Ernte in der Um' gebung der Stadt. Man spricht von vielen Unfällen an Menschenleben. Bei einer ausrückenden Batterie scheuten die Pferde, es entstand eine heillose Verwirrung, in der 13 Mann und einige Offiziere verletzt wurden und 60 Pferde verunglückten. Budapest, 7. Juni. Wekerle hatte heute Vormittag eine zweistündige Audienz beim Kaiser- eine zweite Audienz sollte um 4 Uhr Nachmittags folgen, welche die Entscheidung gebracht haben dürfte. Graf Khuen-Hedervary ist von dem Auftrage, ein Ministerium zu bilden, endgültig entbunden worden und bereits nach Agram abgereist. Prag, 7. Juni. Infolge eines Erlasses der Statthalterei muß der Stadtrath von jetzt ab die Tagesordnung der jeweiligen Sitzung des Stadtverordnelencollegiums vorher der Statthalterei bekanntgeben. Preßburg, 7. Juni. Durch ein heftiges Hagelwetter wurden sämmtliche Weinberge und die ganze Ernte in der hiesigen Gegend vernichtet. Rom, 7. Juni. Der König sucht eine Verständigung zwischen Crispi, Rudtni und Zanardelli herbeizusühren, indem er denselben anheimgibt, eine Erhöhung der Mobiliarsteuer auf 16 pC., 50 Millionen Ersparnisse in allen Ressorts, sowie eine zweckmäßigere Vertheilung der alten und Herabsetzung der neuen Eisenbahnspesen zu vereinbaren. Brüffel, 7. Juni. Die hiesigen Blätter protestiren energisch gegen das angebliche Project eines auswärtigen Consortiums, hier eine Spielhölle zu errichten. Brüffel, 7. Juni. Die Verwaltung des Congostaates erklärt die Meldung der „Jndvpendance" aus Berlin, daß Kaiser Wilhelm an König Leopold ein eigenhändiges Protestschreiben wegen des zwischen England und dem Kongostaate abgeschlossenen Vertrages richten wolle, für bedeutungslos und erfunden. Antwerpen, 7. Juni. Gestern Abend brach in der Weltausstellung im Wiener Prater ein Feuer aus, das alsbald gelöscht wurde und nur unbedeutenden Schaden anrichtete. Paris, 7. Juni. Miuisterpräsideut Dupuy hat vor der Senatscommission erklärt, daß er im Princip mit der Abhaltung einer patriotischen Feier zu Ehren der Jungfrau von Orleans einverstanden sei. Barcelona, 7. Juni. Infolge Reclamation Seitens der Heimathsstaaten wurde eine größere Anzahl ausländischer Anarchisten, die seit Monaten eingekerkert waren, abgeschoben. Sitznng fcer Stadtverordneten am 7. Juni 1894. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Georgi, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Emmelius, Faber, Flett, Grünewald, Helfrich, Heyligenstaedt, Jughardt, Keller, Löber, Orbig, Dr. Ploch, Petri, Scheel, Schmall und Dr. Thaer. Vor Eintritt in die Tagesordnung berichtete Herr Oberbürgermeister Gnauth über zwei die Stadt betreffende Processe, die in voriger Woche am Landgericht entschieden wurden. In dem einen Processe handelte es sich um Ansprüche, die ein Herr Bayer aus einem beim Passiren des Schoor- grabens an der s. Z. im Bau begriffenen Dammstraße er- *Iittenen Unfall gegen die Stadt erhob, in dem anderen Falle um den Geländeanspruch des Herrn Goldarbeiters Noll bei DurcMhrung der Goethestraße zwischen Seltersweg und Südanlage. In beiden Fällen hat das Landgericht die gegen die Stadt erhobenen Klagen kostenpflichtig abgewiesen. Nach einem zu Ende des vorigen Jahres von einem Consortium hiesiger Interessenten an die Stadt gerichteten Ersuchen, die Stadt möge sich an einer, den Betrieb einer OmnibuS-Verbindung zwischen dem Wallthor und den Bahnhöfen bezweckenden Genossenschaft betheiligen, beschloß die Stadtverordneten - Versammlung am 11. Januar d. I. sich an dem Unternehmen, dessen Betriebscapital auf 15000 Mk. veranschlagt war, zu betheiligen. Dieser Beschluß erfolgte einestheils deshalb, um der Stadt einen gewissen Einfluß auf die Einrichtung und den Betrieb des Unternehmens zu sichern, anderntheilö deshalb, um hierdurch einige Anhaltspunkte zu gewinnen, wenn das Project einer Pferdebahn wieder auftauchen sollten. Es wurde später eine aus den Herren Förtsch, Grünewald, Hanau, Heichelheim und Dr. Gutfleisch bestehende Commission eingesetzt. Dieselbe hatte sich zunächst dahin geeinigt, daß das Betriebscapital auf 20000 Mk. zu erhöhen und das Unternehmen in die Form einer Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu klewen, sonach von der Form einer Actiengeiellschast abzusehen sei. In der Genossenschaft ist der Stad: zunächst im § 7 des Statuts das Vorrecht etngeräumt, ein Mitglied zu dem aus drei Mitgliedern bestehenden Vorstände zu bestellen. Ebenso ist in § 8 bestimmt , daß von den fünf jährlich von der ordentlichen Generalversammlung zu wählenden Mitgliedern des Aufsichtsraths eins der Stadtverordneten - Versammlung angehören muß und ferner ist der Einfluß der Stadt in § 20 durch den Passus gewahrt, daß zur Auflösung der Gesellschaft außer dem Mehrheitsbeschluß der Genossen die Genehmigung der Stadt Gießen dann erforderlich ist, wenn diesem Beschlüsse nicht mindestens drei Viertheile sämmtlicher Genoffcn zugestimmt haben. Die Commission hatte weiter beantragt, den Einfluß der Stadt sowohl durch die Form eines der Genoffenschaft zu gewährenden Darlehens in Höhe von 5000 Mk., als durch Beitritt mit 10 Antheilscheinen zu je 100 Mk. als Genosse zu erhöhen. Ueber das Darlehen wurde ein Vertrag zwischen Stadt und Gesellschaft abgeschloffen- nach demselben wird die Darlehenssumme von 5000 Mk. mit jährlich 4 pCt. und wenn die zur Vertheilung an die Genossenschafter kommende Dividende weniger als 4 pCt. beträgt, nur mit diesem geringeren Procentbetrage verzinst - kommt eine Dividende überhaupt nicht zur Vertheilung, so verzichtet die Stadt für das betreffende Jahr ganz auf Zinsen. Für das erste Geschäftsjahr ist das Darlehen unkündbar, dann beiderseits mit Halb- jahrssrift. Wenn zur Zeit der Fälligkeit des Darlehens die Gesellschaft in Liquidation oder Concurs tritt oder sich befindet, so wird die Stadt Gießen bei Unzulänglichkeit des Vermögens keine bessere Stellung beanspruchen, als die einzelnen Genossenschafter. Sie wird also den anderen Gläubigern der Gesellschaft nachstehen und wird nach deren Befriedigung sich in den verbleibenden Vermögensbetrag derart mit den Genossenschaftern theilen, daß sie sich mit derselben Dividende begnügt, welche auf diese entfällt. — Es wurde, nachdem die Gesellschaft Statut und Vertrag genehmigt, auf Antrag der Commission beschloffen, dem Vertrag zuzustimmen, sowie mit 10 Antheilen d er Genossenschaft beizutreten. Der Antrag fand in der Debatte Befürwortung durch Herrn Heyligenstaedt, welcher bemerkte, daß alles die Stadt Betreffende gewahrt, die Unterstützung der Stadt ausreichend sei. Herr Grünewald bemerkte, daß Aussicht auf weitere Zeichnungen vorhanden sei, nachdem die Gesellschaft constituirt sei- der Zutritt weiterer Genossen sei auch erwünscht, da man das Betriebscapital von 20 000 Mk.' als Mindestbetrag ansehen müsse. — Als das die Stadt vertretende Mitglied des Vorstandes wird Herr Helfrich gewählt, nachdem der vom Herrn Oberbürgermeister vorgeschlagene Herr Beigeordnete Georgi die Wahl unter Hinweis auf ungenügende Sachkenntniß in Bezug auf Betriebs- Material-Ankäufe abgelehnt hatte. Der Wirth schaftsplan für die Waldungen der Stadt Gießen für 1895/96 bewegt sich im großen Ganzen in den Sätzen des Vorjahres. Es ist als tarifmäßiger Erlös für Holz vorgesehen 76 772 Mk., für Nebennutzungen 1390Mk.- an Ausgaben für Culturen u. s. w. 2744 Mk., Wegbauten, Anlagen von Schneisen 5000 Mk. Der Wirthschaftsplan wird genehmigt. Bezüglich des s. Z. behandelten Gesuchs des Herrn Heinrich Hahn um Concession zum WirthschaftSbetrieb im Hause Bismarckstraße 8 hat das Großh. Kreisamt angefragt, aus welchen Gründen die Stadtverordneten Versammlung am 25. November v. I. die Bedürfnißsrage verneinte, während sie solche am 17. Mai d. I. bejahte. Namens der Commission berichtete Herr Beigeordneter G e o r g i, daß man im November V.J. lediglich durch Befürwortung des Verkaufs von Branntwein über die Straße geglaubt, den Bewohnern der anliegenden Straßen zu dienen, daß man aber für die Wirthschafts- concession sich nicht habe aussprechen können, weil nach den anderweitig gemachten Erfahrungen mißbräuchlich auch der Laden zum Genuß von Branntwein benutzt werden könne. — Die Stadtverordneten-Versammlung erklärte sich mit dieser Begründung einverstanden. Cocafcs unb protihtsiettes« Gießen, den 8. Juni 1894. ** Zu der juristischen FacnltätSprüfuug des laufenden Sommersemesters hatten sich 22 Candidaten gemeldet. Ohne sich an den Klausuren zu betheiligen, trat einer zurück- von den übrig bleibenden 21 bestanden die Prüfung 17. Die Note „sehr gut" (2) wurde fünf, die Note „gut" (3) neun, die Note „genügend" (4) drei Candidaten ertheilt. Die Themata der schriftlichen Arbeiten waren folgende: ^Interpretation der 1 55 D. 41,1 (Geh. Justizrath Prof. Kretschmar)- 2) ein practischer Fall aus dem Gebiete des römischen Rechts (Pros. Jörs)- 3) ein practischer Fall aus dem Gebiete des deutschen Privat- und des Handelsrechts (Prof. Schmidt)- 4) Inwiefern steht dem durch die strafbare Handlung Verletzten ein Einfluß auf Einleitung und Durchführung des Strafverfahrens zu? (Prof. Frank)- 5) Interpretation des Art. 78 der Reichsversaffung, insbesondere in seiner Bedeutung für die Beurtheilung der rechtlichen Natur des Reichs (Prof. Heimburger) - 6) ein practischer Fall aus dem-Gebiete des Bankwesens (Geh. Hofrath Prof. Laspeyres). ** Sitzung Großh. Handelskammer vom 5. Juni 1894. Anwesend die Herren Scheel, Gail, Heichelheim, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. — Von dem Kaiserlichen Patentamte in Berlin ist der Kammer ein Abdruck des kürzlich publicirten und am 1. October l. I. in Kraft tretenden Gesetzes zum Schutze der Waaren- bezeichnungen (Markengesetz) zugegangen. Einzelne die Verfügung der angemeldeten Waarenzeichen durch das Patentamt betreffende Vorschriften veranlassen uns, sämmtlichen Interessenten dringend zu empfehlen, sich mit diesen Bestimmungen eingehend bekannt zu machen. Namentlich sei hier darauf hingewiesen, daß inhaltlich des Gesetzes die Eintragung in die Rolle zu versagen ist, wenn das angemeldete Zeichen als ein Freizeichen angesehen wird und diese Vorschrift auch auf die bereits eingetragenen und zur Eintragung in die neuen Register angemeldeten Waarenzeichen Anwendung findet. Die Kammer hat auf Ersuchen des Kaiserlichen Patentamtes die Aufgabe übernommen, demselben die in unserem Jnteressentengebiet im Verkehr befindlichen Freizeichen mit» zutheilen und zu diesem Zwecke eine Sammlung der betr. Freizeichen zu veranstalten, mit deren Aussührung im Einzelnen eine Commission, bestehend aus dem Herrn Vorsitzenden,- sowie den Herren Commerzienrath Gail und Fabrikant Klingspor betraut wurde. Ein dahingehender Aufruf wird in- Kürze erscheinen. Die Patentanwälte Wirth u. Comp. in Berlin, Inhaber Franz Wirth und Dr. Richard Wirth, stellen hinsichtlich der Eintragung neuer und der Umwandlung der bereits eingetragenen Marken den Interessenten ihre Dienste zur Verfügung. — Bei der Kammer sind nachstehende Mittheilnngen eingegangen, um dieselben betheiligten Kreisen bekannt zu geben: 1) Von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz wird auf Veranlassung der Kaiserl. russischen Botschaft in Berlin darauf hingewiesen, daß Gesuche an das russsische Zolldepartement oder den russischen Finanzminister, meist den Nachlaß von Zollstrafen betr., falls sie Berücksichtigung finden sollen, stets zwei Stempelmarken zu 80 Kopeken oder der entsprechende Betrag in russischem Gelds beizufügen ist. 2) Seitens derselben Behörde ist der Entwurf eines neuen Zolltarifs in Canada eingegangen, welcher die Vereinfachung des derzeitigen Tarifs durch die allgemeine Einführung reiner Werthzölle, insbesondere für die meisten Artikel der Eisen-, Baumwollen- und Wollenbranche bezweckt. 3) Ferner sind der Kammer eine Reihe von Mittheilungen über zweifelhafte Firmen im Auslande, namentlich in den Niederlanden, Spanien, Rumänien und Großbritannien, sowie solche über die gegenwärtigen geschäftlichen Cr editverh ältnisse in Portugal zugegangen- 4) liegt der Kammer ein Auszug aus dem Jahresbericht des Kaiserl. Consuls in Concepcion für das Jahr 1893 vor, worin über die mangelhafte Verpackung deutscher zum Export bestimmter Waaren Klage geführt und vor einer solchen dringend gewarnt wird, sowie 5) ein Auszug aus einem Bericht des Kaiser!. Consuls in Stockholm, die Errichtung einer elektrotechnischen Fabrik zur Herstellung von chlorsaurem Kali in Manslo (Provinz Dalarno) betreffend. — Die deutsche Handelskammer in Brüssel übersendet ihre Statuten, sowie Formulare von Beitrittserklärungen für deutsche Exporteure als correspon- dirende Mitglieder der genannten Kammer. Etwaigen Interessenten liegen diese Mittheilungen auf dem Bureau der Kammer zur Kenntnißnahme offen. ** Zur Laudtagswahl. Wie man uns rnittheilt, wurden in der am 6. Juni abgehaltenen Wahl für den Landtagswahlbezirk Gießen-Land auf den Namen des Herrn Bähr (Reformpartei) 21, auf den Namen des Herrn Orbig (Socialdemokrat) 6 Stimmen abgegeben. ** Oberhesfifcher Gefchichtsverein. Wir machen an dieser Stelle nochmals auf den am nächsten Sonntag stattfindenden Ausflug nach Wetzlar aufmerksam. Die beiden von den Wetzlarer Herren zugesagten Vorträge werden gewiß daS Interesse Vieler erregen, die schon vom Kalsmunt die entzückende Aussicht auf das Lahnthal genoffen, oder sich in die Betrachtung des altehrwürdigen Domes und in das Studium seiner Bauformen versenkt haben. Hoffen wir, daß das Wetter einer zahlreichen Betheiligung nicht entgegen sein möge. Die Fahrt findet bei genügender Theilnehmerzahl zu ermäßigten Preisen statt. Zusammenkunft vor dem Bahnhofsgebäude (siehe Inserat). Wir bemerken noch, daß auch zu den Ausflügen des Vereins durch Mitglieder eingeführte Gäste willkommen sind. ** Jugend- und Volksspiele. Auf Wunsch des Central- ausschnsses zur Förderung der Jugend- und Volksspiele hat der preußische Cultusminister durch Erlaß vom 28. Mai die Oberpräsidenten angewiesen, den Stadtverwaltungen die Förderung dieser Bestrebungen, besonders bei der Anlage von Spielplätzen, anzuempsehlen, da in den größeren Städten in dieser Hinsicht noch viel zu thun bleibe. Der Centralausschuß hält seine diesjährige Versammlung am 29. und 30. Juni in Thale. ** Unfall. Ein auf der Margarethenhütte dahier be- beschäftigter Arbeiter aus Butzbach war gestern am Fuße eines großen Schlackenberges mit Aufräumen beschäftigt, als plötzlich eine große Masse Schlacken nachrutschte und ihn verschüttete. Er erlitt außer einem Beinbruch noch schwere innere Verletzungen und wurde in die Klinik verbracht. ** Für die Nebenbahn Londorf Grüuberg sind die Geländeerwerbsverhandlungen so weit vorgeschritten, daß die Bau- arbeiten demnächst ausgeschrieben werden können. ** In Kiel existirt ein „heffeu Darmstädter Verein". Derselbe hat, wie dem „Darmst. Tägl. Anz." geschrieben wird, in liebenswürdiger Weise die jetzt dort anwesenden Gebrüder Lorch zu einem am vergangenen Dienstag stattgefundenen Feste im Hotel „Deutscher Kaiser" eingeladen und dieselben als engere Landsleute herzlich willkommen geheißen. Da kann man sehen, daß die Hessen Darmstädter auch in weiter Ferne ihres Vaterlandes und ihrer Landsleute nicht vergessen. Mögen die Hessen-Darmstädter Vereine überall, so auch in Kiel, blühen und gedeihen! ** Warnung. Da die Kirschenzeit herangekommen ist, ist es am Platze, wiederholt nachdrücklich vor der Unsitte vieler Kinder zu warnen, bei dem Genüsse von Kirschen die Kerne mit zu verschlucken. Die Erfahrung hat gelehrt, daß das Verschlucken von Kirschenkernen mit Gefahr für das Leben verbunden ist. ** Jäger-Ausfichlen. Schon jetzt kann man in den Fluren die Beobachtung von der ganz ungewöhnlich starken Vermehrung 'der Hasen machen; der junge Nachwuchs aus der Familie der Lampe zeigt sich in ganz bedeutender Menge. Da auch die Feldhühner eine überaus günstige Brutzeit hatten, so ist eine treffliche Feldjagd sicher. ** Zur Beachtung. Das Aussehen des Blumenmarktes hat sich in den ersten Junitagen vollständig geändert. Die Maiglöckchen haben ihre Herrschaft an die jetzt Überall angebotenen Kornblumen, den rothen Mohn, die Seerosen und die ersten im Freien zur Blüthe gelangten Rosen abtreten müssen. Leider hat diese Vorliebe für die Kornblume * feite. ü verbünde' Getreides wie Hani Eifer, K und rurf hinderlick auf ihre A urtheüie alten § wegen 3 Na-tt d Hilarius schlief, r schrank t Ganzen Thai w SrreM abgelegt Mai hat der 1 drei Da das 11. werden, einen T kehrende zeigt ir fünfpfür 2 W« Ho: Ueber 9Rülki da die Toiefenifi mittag fahren Der! manu cursverr Cona 5. Jul anzumel' Es n die Wa sowie ü' bigeraue über bit nung bty zur Prust MM m Ton 1894 — vor Termin Men Concurs haben o schuldig an den Q oder zu auferleg und von ße aus friedigun Concursr 1894 i Groß! Die Pftaste ung uni laude«! Neubau i Tier Bo: Ms de, werden, und B »ährend können bezogen i Angebi Termin, Nfärift tarnte Neu .JN). 4818 Die v feiger endende fteigerur Flimm j Hüthum ©iefcei '"“"'S btr Herrn gi ? hrvder te M.?lrus ttitb Dr 5 “• C°u>p. Ä** SM ri'83*" Ä« EL? St-mpki. WWbt %ttTa. m le?8 b*tnV oolltartss A°Wg des in. 7®S reiner Werth, Saum. .?> Sttnit fub bet » d-n tetTlmi™, tn' >°lvie solche über uverhaltnisse tn Kammer ein Ausruo M in Concepcion die »ttingelhaste Ver. :et Maaren Klage ge« gewarnt wird, sowie !s Kaiser!. Consulö in ettrotechnischen Fabrik in MmSlo (Provinz 'Handelskammer sowie Formulare Don «eure als corrchon« wer. Etwaigen Inans dem Burean der uns mittheilt, tourte hl für den Landwc- nen des Herrn 8i6i : deS Herrn Orbrg en. Wir machen an dieser Sonntag stattsindenden Die beiden von den ge werden gewiß daS i Dom Mmunt die genoffen, ober sich in Zornes unb in baf haben, hassen wir, Mnng W t»Wn rsammrnkunst vor dem Vir bemerken noch, daß durch Mitglieder einge- us Wunsch des Centtal. ^gend- und Volks« intster durch Erlaß vom ewieseu, den Stadtvv trebungen, besonder-^ empfehlen, da in l0d) viel zu thun b!r- zhrige Versammlung.^ ^arethenhütte wat gestern nsräumen beschaff »ä*« t Beinbruch wi w lit Slinit w** MNIM. d°b18 «bett *!L herein". $at» tatwtit-bt” ile I# ' Die»«'-» oi »"ä“" "« ttesel.be11 WliV WW|!' i bi! 8a«!®"" äSÄ*“’* Wükkl'^ Ajrscheu dlc G^^ aelehtt, ijs^s da, wo sie häufiger auftritt, auch eine recht häßliche Schatten- seile. Da- ist die Jagd nach diesen Blumen und die damit verbundene, leider nur zu häufige schwere Beschädigung der Getreidefelder. ES tft wirklich recht traurig mit anzusehen, wie häufig besonders SHnbtt ohne jede Ueberlegung in ihrem Eifer, Kornblumen zu finden, in die Roggenfelder eindringen und rücksichtslos Alles niedertreten, was ihnen beim Tuchen hinderlich ist. Die Eltern wögen daher ein wachsames Auge auf ihre Kinder haben. A Mainz, 7. Juni. Das hiesige Schwurgericht Der» urtheUre heute Abend in später Stunde den kaum 19 Jahre alten Küfergesellen Franz Rohrbacher aus Pleisweiler wegen Raubmord zum Tode. Rohrbacher hat in der Nacht des 3. März ds. IS. den 71jährigen Handelsmann Hilarius Schreiber tn Heppenheim bei WormS, als derselbe schlief, tn seinem Bette ermordet und alsdann defien Geld- schrank erbrochen und daS darin befindliche Baargeld, im Ganzen 86 Mark, geraubt. Schon zwei Tage nach der That wurde der Mörder verhaftet. Ohne die geringste Erregung hörte Rohrbacher, der ein theilweiseS Geständniß abgelegt hat, die Derkündigung deS TodesurtheilS an. Mainz. 7. Juni. Nach Mittheilung deS HosjagdamrS hat der Großherzog verfügt, daß in den Staatswaldungen drei Damhirsche abgeschosien und dem FestauSschusie für daS 11. deutsche BundeSschießen zur Verfügung gestellt werden. Die Hirsche werden in dem historischen Festzuge einen Theil der Jagdbeute deS von einem JagdauSfluge heim- kehrenden Kurfürsten Emmerich Joseph bilden. Griesheim, 6. Juni. Bäckermeister Po sein er hier zeigt im „Neuen Griesheimer Anzeiger" an, daß er den fünfpfündigen Laib Brod zu 36 Pfg. und den Weck zu 2 Pfg. verkaufe. Lingefandt. Berstadt, den •>. Juni 1894. Die aus den 3. Juni I. I. dnbewene constitutrcnde Haupt, Versammlung zum Zwecke der Errichtung einer Actien-Gesell- schast für Rüdenzuckerfabricatton (Acnen-Zuckerfabrik Berstadt) war von Landwirthen der llmaegerb sehr stark besucht. Um 3 Uhr eröffnete Herr Bürgermeister 2-3olff von Berstadt mit einer Begrüßung»-Anip'achc die Versammlung und verla» sodann da» Statut. Dasselbe fand die ungetheUte Anerkennung aller Anwesen- den. Dann sprach Herr W. Acker tn kurzer kerniger Weise über die Verhältnisse, welche die Deranlasiung in dem Gedanken waren, die Erbauung einer Zuckerfabrik anzustrebm und schloß mit den Worten: .Nicht Gewinnsucht ist eS, welche ben Gedanken wach rief, sondern einzig unb allem den Ertrag deS BodenS rentabler und die Arbeit deS LandwtrlhS lohnender zu machen. Einem Unternehmen, wie daS unserige, auf solcher BastS gegründet, wird Segen und Erfolg nicht auSbleiben.* ES folgte bann die Zeichnung von Zellen. Dieselbe nahm lange Zeit in Anspruch, denn die Betheiligung war eine sehr starke. DaS Resultat der Zeichnung ist sehr zufriedenstellend und dürfte man heute schon annehmen, daß die AuSsnbrung deS Unternehmens gesichert ist. Die Zeichnung von säst sämmtlichen Anwesenden beweist, daß die freundlchastltchen Mahnungen, welche von schlechten Zeiten und Preisen für Zucker und von übereilten Handlungen vorredeten, ungehört verhallt sind. Man ist hier vollständig klar, daß die Technik der Maschinen in Zuckerfabriken von beute eine höher entwickelte ist, als in solchen vor zehn Jahren Maschinen auf der jetzigen Höbe der Technik und hochprocentige Rüden der Wetterau Dürften etz dahin bringen, daß eine Zucker» fabrik, wenn auch jetzt noch gebaut, baldigst die Kinderschuhe ab- streifen wird. X. ^Kirchliche Anzeigen der Stadt Giehen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst Sonntag den 10. Juni. 3. Sonntag nach Trinitatis. An der Etadttirche. Vormittags ?•/< Ubr: Pfarrverwalter Dr. Grein. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der MarcuS- gemeinde. vormittag» 9'/, Ubr: Pfarrer Schlosser. - Beichte und bet! Abendmo-l für die MatthäuSgemeinde. An» , Meldungen im Pfarrhaus An der A-da«neSkirch,. vormittag» 9'/, Ubr: Pfarrer dtngeldey. vormittag» 11 Ubr: Kinderkircht der LukaSgemeivde. Pfarrer t ^^Ächmtttag» 27, Ubr Sott «»dienst mit öbrlftenlebre ftr »te Neuconfirmirten aus der JobanneSgemeinde. Pfarrer Dr Naumann. Katholische Gemeinde. Sonntag den 10 Juni. 4. Sonntag nach Pfingsten. Samstag: Nachmittag» um 4«, Uhr und Abend» um 8 Uh, Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittag» von 6'j, Ubr an Gelegenheit zur hl. Beichte; „ um 6*/i Ubr erste hl. Messe; i 1 » / , um 7'/, Uhr Au»td«ilung der hl. Communis „ um 8 Uhr zweite hl. Messe: , um 97, Ubr Hochamt mit Predigt. AbendS um 6 Uhr: Feflandachi mit Segen Gottesdienst in der Synagoge. EamStag, den 9. Juni. Vorabend 7” Uhr, Morgens 8*: Ubr, Nachmittag» 410 Ubr. Sonntag, den 10. Juni und Mon'ag, den 11. Juni, Wochenfev. 1. lag. Vorabend 9^ Uhr, Morgens 8” Uhr, Nachmittags | I 4« Ubr. | 2 Tag. Vorabend 9« Uhr, Morgens 8* Uhr, Nachmittags . i 40J Uhr, FestesauSgang 910. Gottesdienst der israelitischen Neligionsgesellschast- Freitag Abend 7» Uhr, EamStag Vormittaa 8 Uhr, Nachmittag 4* Ubr, Sonntag den 10. und Montag den 1L Juni. Wochenf.st. Vorabend 9,s Uhr, Sonntag Vormittag 8° Uhr. Nachmittag 4^ Ubr, Abends 9“ Uhr Montag Vormittag v°° Uhr, Nachmittags 4* Ubr, 1 FestesauSgang 9M Uhr. Goncursverfahren. lieber da» Vermögen der Juftus Müller Wittwe zu Gießen wird, da die Zahlungsunfähigkeit nachgewiesenist, heute, am 8. Juni 1894, Vormittags l/zl l Uhr, das Goncursver- fahren eröffnet. Der Kaufmann Ferdinand Hoffmann von Gießen wird zum Gon» cursverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 5. Juli 1894 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu» bigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Concursord- nung bezeichneten Gegenstände — und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag den 14. Juli 1894, Vormittags IO Uhr, — vor dem unterzeichneten Gerichte, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur EoncurSmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Goncursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem EoncurSverwalter bis zum 5. Juli 1894 Anzeige zu machen. Großherzogl Amtsgericht zu Gießen, gez. Gebhardt. [4853 Verdingung. Die 4 ISchusfersln) \ JAVA- I// von M. Schuster in Bonn Dampf - ssaffcc - ßttnncrti ■■h gegr. 1857 kob zu 85, 90, 95 u. 100 Pfg. b. 1/, Pfunb. Verkaufsstelle: Gießen Hch. Wallach, Markt. 8. MAGGI5 macht olle Suppe., nicht nur sehr gut unb schmackhaft, sondern erhöbt auch deren Verdaulichkeit. Ist fortwährend zu haben bei 4740 Hch. Arnold, Marktstraße 2. Die leeren Original-Fläschchen i 65 Pfennig werden zu 45 Pfennig und diejenigen ä Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggt'S Suppenwürze nachgefüllt Spupen- würze Berger's Brause-Limonade-Bonbons co -- to zum 10 und 5 Pf. Verkauf. Robert Berger, Pössneck i. Thür. Aachener Badeofen D. B.-P. 18000 Stück in Betrieb mit neuen Verbesserungen in 5 Minuten ein warmes Bad! big heute unerreicht in Schnelligkeit der Heizung und Gaseruparniaa. Preisgekrönte Gasheizöfen. Prospecte gratis und franco. 3231 J. G. Houben Sohn Carl Aachen. Aach durch das hiesige Gas- und Wasserwerk za beziehen und daselbst Io Betrieb zu sehen. und Stahlbad rtbfnbtr (nftknrorf a. d Bergstr. »illigä« Kueipp'sche »ur- T UlklüytlM anstatt, für alle Kra.ckbetten. Behandlung unb Kurmittel genau nach Kneipps VorichUft. Aerztl- Raih auch^.brüfL für JL k20. Briefm. d. den tkurar,: Dr. »udershauseu. Prosp- grat d d-Besitzer Heisel. (2763 Herrlichstes Blatt! Prächtige Blumen! Meine Biuthen-Begonien, gleich werthvoll als Topf- wie als Irei- landpflanze, in Gn"=se der Blüthen- und Farbenpracht emzitr. Hunderte Anerkennungsschreiben. Ein gut cultivirter Stock bringt von Juli bis October-November ca. 200 Blüthen. Die Pflanzen sterben im Winter ab, eine Knolle hinterlassend, welche noch viele Jahre prächtige Blüthen treibt. Starke Pflanzen Sämlinge) Blumen bis 13 cm Durchmesser leuchtendrotb . blutroth, ro*a, Scharlach, äptelbi., orange, lachs, weiss, dunkelgelb, creme. 100 Stück Mk. 9.50. 25 Stück Mk. 2.50 nebst Anweisung empfiehlt E. Berger, Int. Saatgeschäft, Kötzschenbroda—Dresden. 4553 Ein Stohkarren, 2 Halbpateniachsen, für einen Fed r- rollwagen geeignet, werden billig abgegeben. Beides noch tn gutem Zustande. Nähere« bei 4771 _______Schmied E. «uler, Asterweg. 4733) ein junger Bernhardiner Hund, reine Raffe, Männchen, 1 Jahr alt, Farbe gelb mit weiß, preiswerth zu verkaufen bei Gustav Jung, Weilmünster. Einsatz. Einsatz für 2 Ziehungen. Vermischte Anzeigen. 4842 De Concert und Tanz. 4819 I\kcKN E» Im Austrage einer großen Hypothekenbank gewähre ich Darlehen aus erste Hypotheken u äußerst günstigen Be- Sredactton; Ä. Bcherrd». - 9Drud und Verlag der Brühl'fchen Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) i» üiteß-n. Are heutige Yurnmer umfaßt 6 Setten. Nestle’s Kinder-Nahrung ist jede Milch leicht in Gährung übergeht, ein unentbehrliches Nahrungs- iftittel für kleine Kinder. ___4829 GackitiiiW und Reparaturen an solchen werden unter Garantie sorgfältigster Arbeit zu den billigsten Preisen aus- geführt. Heb. Schaffstaedt, Gas- und Wafferleltungsseschüst, Schanzenftraße 12. Telephon 35. [3435] Telephon 35. Gießen, den 7. Juni 1894. Stadt. Gas- und Wasserwerk Gießen: 4835 Otto Bergen. Tabes 'Anzeige. Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß unser inniggeliebter* unvergeßlicher Sohn ugust Kaiser nach langem schweren Leiden im Alter von 21 Jahren uns heute durch den Tod entrißen wurde. Um stille Theilnahme bitten Die tieftranernden Eltern August Kaiser und Frau. Gießen, den 8. Juni 1894. Die Beerdigung findet Sonntag, Nachmittags 3V2 Ubr vom Sterbehause, Schützenstraße 6, aus statt. 4848 Loose ittt sÄnam 1 W-. W» (Porto und Gewinnlisten 30 Pfg.) empfiehlt und versendet [4727 z Ziehungen. Der Vorstand der ständigen Ausstellung in Weimar. Vermiet (jungen. Neuenweg 13 Zimmer per sofort zu vermiethe«. NuWnlen - Atrütl ganz unschädlich, ohne metall. Bestandtheile- -Cu=u,öuu. ----------------- ~AÄ«M1 i Qimmprn und gleich feines Haars», wirkt haarttärrend- 4Db8] Wohnung von 4 Zimmern uno t » Alleinverkauf bet allem Zubehör sofort zu vermtethen- 1 'öElDe.a . "veriaus Wilhelm Müller, Steinstraße 48. Heinrich Wallach, Marktplatz. einsjahr. Rechnungsablage. Aufnahme neuer Mitglieder. Verschiedenes. Der Vorstand. werden Jahr aus Jahr ein mehr als 100,000 Kinder mit dem bekannten Hafermehl von C. H. Knorr in Heilbronn a. N. ernährt, ein schlagender Beweis für die unbestrittene Güte und den hohen Nährwerth dieses Fabrikats, das knochen- und blutbildend wirkt, wie kaum eine andere Nahrung. Jeder Mutter kann deshalb KnorPs Hafermehl nicht dringend genug empfohlen werden. — Es existieren Nachahmungen, man verlange ausdrücklich Knorr’s Hafermehl, das in allen einschlägigen Geschäften in 4 und 1/2 Kilo-Packets — niemals offen — zu haben fst.______________ ♦ Ein feines Haus JSrv ♦ Mädchen und eine tüchtige »Schi« zum 1. Juli. 4 68 SelterSweg 64, 1 Treppe. WeiMndergestllen S gesucht. S. Schwall, gr. Mühlgafse 10. Pferde zum Schlachten werden stets angetauft. [28 Keßler, Roßschlächter. Nächste Woche erste Ziehung der 1894er Weimar-Lotterie mit insgesammt 6700 Gewinnen i. W. v. 200,000 Mk Hauptgewinne im Werthe von 50000 Mk, 20000 Mk, 10000 Mk, U. 8. W. U. 8. W. Punct 8 Uhr vom Thorhaus Wallthor. Concerthaus Lahnstein. Montag den 10. Juni, von Nachmittags 4 Uhr an, zur Israelitischen Mng-seier Familien-Ausflug, verbunden mit 4839] Mädchen empf. sich im Waschen. Putzen u. allen Gartenarb. Schloßg- 12 | 4852] Tüchtiger Glaser Gehttfe ge- sucht. ch Arnold, Glasermeister. 4834] Für 2 junge Mädchen v. auswärts werden Stellen in Manufaktur-, Stickerei- oder Putzgeschäften gesucht. Off. mit Angabe der Bedingungen unter 8. M. an die Exped- d. Bl. Das Nestle’sehe Kindermehl wird seit 25 Jahren von den ersten Autoritäten der ganzen Welt empfohlen und ist das beliebteste und weit verbreitetste Nahrungsmittel für kleine Kinder und Kranke. 44^- Nestle’s Kinderniehl dlPl0me- (Milchpulver.) ^Utllem 4846] In meinem Neubau Frankfurter- ftraße ist der Parterre- und dritte Stock, Bericht des Vorstandes über das Der- je 4 Zimmer und allem Zubehör, aus - • - 1. October zu verm Tarl Haa», iun Conrad Dietz Sank- und ssommiskous-Gkschiift. I Gieße«. Hypothek.-Geld billigst durch I SensalWickert,Bockenh.-Frkst. a.M.ubz I Zum iS. Juni ß ein tüchtiges und braves Mädchen gegen hohen Lohn gesucht. Seltersweg 19. Steuer -Meclamationen fertigt PoppelSdorf, Hammstr-27. 4833 4844] Pferdestall zu miethen gesucht für 3—4Pferde,wennmögltch mit Kutscherstube, in der Nähe der Brauerei __Gebr. RSHrle. 4341] Schirm stehen geblieben bei L. Kattrein. Aeisgeöoienes. Ausverkauf. Den Rest meiner Kurzwaaren, als Wollen», Baumwollen» und Kock» garne, Schnur, Zwirn, KnSpfe, Litze«, Badehose« u- f- w. verkaufe zu billigsten Preisen. 4827 F. Hoffmann. 272) Zum Dunkel« blonder, grauer und rother Kopf- und Barthaar- ist das Beste Hofltef. C. D. Wunderlich» Coupons per 1. Jun werden bereits von heute ab an meiner Kaffe ausgezahlt. Sorgfältige “l" w"’"' Conrad Dietz, (Sicütn. zu vermiethen. 4782 «ogts Liebigstrabe 2V. 2156] Seltersweg 87 Wohn, tm oberen Stock von 5 Z. nebst Zub. alsb. zu verm- 4387] Ostanlage 38«. 40 Bel-Etage ! zu vermiethen.__A. ldeller. I 4389] Ein möbltrtes Zimmer mit oder ohne Pension zu vermiethen. Neustadt 28. 1422] Möblirte Zimmer zu vermiethen mit und ohne Pension- Asterweg 2 4u43] Ostanlage 15 ist der 2. Stocks 6 Zimmer u. Zubehör, mit Gartenantheil, zu vermiethen. Näheres daselbst und bei _______LouiS Hellmold, Steinstraße. "47l4] Ein mSvlirteS Zimmer, sofort beziehbar, zu vermiethen- __________Gründergerstrahe 20. 4721] Ei« LogiS zu vermtethen. Schreiner Hetz, Kaplansgaffe 25. Oberhessischer Geschichtsverein. Sonntag den 10. Juni: Familienausflug nach Wetzlar. Programm: Abfahrt: 245 Nachm. Besichtigung des Kaismunt: Herr Rector juerssen „Mittheilungen über den Kaismunt“. Abends 5y2 lhr im „Römischen Kaiser“ Vortrag: Herr Oberpfarrer Roebenacke „Zur Geschichte des Doms in Wetzlar“. Rückfahrt ab Wetzlar 82£ oder 1133 Abends. . Der Vorstand. Fahrt zu ermässigtem Preise. Zusammenkunft vor dem Bahnhofsgebäude. ”Gesangverein „Licdertranz". 34T Sonntag, den 10. ds. Mts.: Parthie nach. Braunfels (Per Bahn). Abfahrt mit Zug 245 )tachm. Rückfahrt „ II13 Abends. Fahrpreisermäßigung ist gewährt für Diejenigen, welche sich mindestens i/2 Stunde vor Abgang des Zuges am Bahnhofe einfinden. 4847 Der Vorstand. 4828] Lade« nebst Woh«««g zu vermiethen- Wettergasse 5._____ 4838] Scheuer und Stall per 1- Äug. ' zu vermtethen- Ed. Noll, Neustadt 49- Holterhoff Preise Grösste Auswahl