ttlÄsi «rbfn fltoaidmi flt» "bl und nach ntutfta >2108 :ei«u von Saat» iwhbra^unbblügfl ____Lvwengassk 16. m hitsigen Ädiribü KuMn ■ Nur solche mit brä? schrifll. Offerten u* leb, d- 61 thnd* ^ck i, j(|jj|i Wie l> lntw,K ““'WlUnz 'iesseni Diezstr.' \L p^ngadorf. |2M steüung, tiv, finden quMirle, ^Herren, auch gn. filiert, »Maite k. - W der Havptvn. « M«tzertztt»chav 'sprttorpoffeaüber, in- Otfl Off. utitr '"f Stoff«, »r«d. 3821 ■?rtn. guif '(SW*1?1 ÜÄ: drur^qMo”^/ ttplatz «wWä2* lvs/U' 3-Cb Ä taw „nu Ä. »a<0^ ! osort^L^' DerläLr(l9fl $artetrt- i„A kann Mlrdr? ing in der Ml MM», NWslen ^nrntfurtS t) im M*n dox a Werner, straff« 25, S. Stoff. ruhig« L«att such« tig von 3-4 Zimmern ruhijer Lage- Offerten in die Elved. d- Äl- inserfrau sucht Etck aa oder AonattM- en Ääue 13,3. öioch, hrling SWS&C r gefüllt j KlS'L loMf«rbJ' eTpeni Rr 105 Der •**»« *«qfli»irecmcet»r ribl 2 «er! 90 ft|- ■* vringrrlolM. Durch lit Polt bt*ee* 2 Mark 50 Pßg. Rclechon tn>d*tam und Drucker«: f4el|r«|« W.N a**m* &l Amts« uttb Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. K'-ßn>" Saini»«i6tätt«rf Amtlichem Theil. Gießen, am 8. Mai 1894. Betr.: Statistische Nachweisungen über das Volksschulwesen im Kreise Gießen. Die vroßh. Krets-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen Ihren Berichten in rnbr. Betreff innerhalb b Tagen entgegen über: I. Stand der einfachen Volksschule nach Beginn des Schul« jahres 1894/95. a. ohne Schulgeld, b. mit Schulgeld. Zahl der Schulkinder: Nach dem Geschlecht: a. im Ganzen, b. Knaben, c. Mädchen. Nach dem Bekenntniß: a. evangelische, b. römisch-katholische, e. israelitische, d. anderer Confesffon. II. Stand der Fortbildungsschulen nach Beginn der Schulperiode 1893/94. Zahl der Fortbildungsschulen: a. einklassig, b. zweiklassig, c. dreiklassig rc. Zahl der Schüler nach dem Bekenntniß: a. evangelische, b. römisch-katholische, c. israelitische, d. anderer Confesffon, e. im Ganzen. III. Stand der erweiterten Volksschulen nach Beginn des Schuljahres 1894/95. Wo sich erweiterte Volksschulen befinden, ist ganz nach Schema I über dieselben zu berichten. Die Berichte sind genau nach vorstehendem Schema unter Beibehaltung derselben Bezeichnungen abzufaffen. v. Gagern. Deutsche» Reich. Darmstadt, 5. Mai. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin empfingen am 4. Mai II. DD. den Fürsten und die Fürstin zu Usenburg- Büdingen nebst Priozessinnen-Töchtern Emma und Marie, welche hierauf zur Tafel gezogen wurden,- an derselben nahmen außerdem ZI. DD. der Prinz und die Prinzessin zu SolmS-Braunfels nebst Prinzessin-Tochter Friederike Theil. Berlin, 5. Mai. Vom Fürsten BiSmarck Hegt wieder eine recht bemcrkenSwerthe Kundgebung vor. Ihren äußerlichen Anlaß bildete der Empfang der Abordnungen einer Anzahl holsteinischer Kriegervereine durch den Schloß- Herrn von Friedrichsruh. Hierbei hielt der Altreichskanzler eine Rede, in welcher er zunächst seiner Beziehungen zur Armee gedachte, sich dann aber hauptsächlich über die vielfach noch immer erörterte Frage seiner etwaigen Rückkehr ins Amt verbreitete. Mit denkbar größter Klarheit und Entschiedenheit hat sich da Fürst Bismarck dahin ausgesprochen, daß eS ihm nicht im Entferntesten einfalle, seine Reactivirung zu erstreben, er sei mit seiner jetzigen privaten Stellung vielmehr durchaus zufrieden. BiSmarck erinnerte daran, daß er zehn Jahre länger, alS er gewollt, im Amte geblieben sei und daß ihn zu diesem AuSharren nur sein Pflichtgefühl bestimmt habe. Warum sollte er sich jetzt nach der Wiederübernahme der AmtSbürde sehnen? Er sei 80 Jahre alt und mit Rang- auszcichnungen, Titeln und Orden übersättigt, eS könnte ihn daher nichts bestimmen, wieder in frühere ZwangSverhältniffe zurückkehren zu wollen. Er danke Gott — schloß Fürst BiSmarck — daß ihm noch eine Zeit beschaulicher Ruhe vor seinem Ende beschieden sei, von politischem Ehrgeize fühle er sich frei, wenngleich er auf die Aussprache seiner Ansicht über Dinge, die er 40 Jahre lang amtlich betrieben habe, deshalb noch nicht zu verzichten brauche. DaS Zutreffende dieser gelammten Erklärungen des Altreichskanzlers ist so einleuchtend, daß nur Dummheit oder Bosheit ferner noch behaupten können, er sehne sich nach seiner Rückkehr ins Amt. Berlin, 5. Mai. Die Einladungen für den De le« girtentag der nationalliberalen Partei, der in Frankfurt a. M. am 30. September abgehalten werden soll, sind jetzt ergangen. Bennigsen sagte seine Theilnahme zu. Berlin, 5. Mai. Im Centrum herrscht bezüglich der Stellungnahme zur Landwirthschaftskammer«Vor« läge eine zweifache Richtung. Der Urheber der Anträge auf Dreitheilung, Abg. Herold, hat seinen Antrag insofern abgeandert, als er die Dreitheilung nur für die Wahlmännerwahlen aufrechterhält. Graf Ballestrem dagegen hat sich in seinem Vorschläge den CommisfionSbeschlüffen genähert, hielt 2.« obligatorischen Character der LandwirthschaftSkammern fest, wünscht aber den Ausschluß der Beamten au^den LandwirthschaftSkammern. Berlin, 5. Mai. In der Sub-Commission zur Vorbereitung der Steuer-Umwandlungen in Gemäßheit des neuen Communalsteuergesetzes hat der Kämmerer Maase die Aufhebung der MiethSsteuer in Berlin beantragt. Frankfurt a. M, 5. Mai. Wie dem „Ftnanzherold" mitgetheilt wird, ist in Egypten seit dem 1. Mai der Ein- gangSzoll auf entstielten, entnervten, gepreßten und geschnittenen Tabak, sowie auf Cigarretten pro Kilogramm von 200 auf 250 Mill.emeS erhöht worden. Slogan, 5. Mai. Die Behörden haben Warnungstelegramme vor dem Hochwasser in den Flußgebieten NiiderschlesienS erlaffen. Alle Gewäffer sind infolge der ungeheuren Niederschläge heftig angeschwollen. In voriger Nacht fand starker Schneefall statt. Cuxhaven, 5. Mai. Bei Nordwest-Sturm stieß heute Mittag der Bergungsdampfer „Newa" auf das Wrack des „Daviz", sodaß deffen Propeller in den Maschinenraum der „Newa" drang und letztere sank. Die Mannschaft wurde bis auf den Capitän gerettet. Die Leiche ist auch bereits hier angetrieben und geborgen. Arrrland. Wien, 5. Mai. Der Minister deS Innern, Bacquehem, gab heute im Abgeordnetenhause in Beantwortung einer Interpellation wegen der Eingeschlossenen im Luegloch eine Darstellung der Rettungsarbeiten. Der Statthalter von Steiermark habe versichert, daß die AuMhrung von Dämmen die einzige Möglichkeit gewährleisten ließ, die Eingeschlossenen zu retten- die sei allerdings gering, da man nicht darauf rechnen kann, daß während der wenigen Stunden, in denen das Wasser durch die Dämme aufgehalten werden könne, der durch Baumstümpfe und Gestein verrammelte Höhleneingang fretgemacht werden könne. Inzwischen arbeiten die eingetroffenen Pionierabthettungen rastlos und man hofft trotz des gefallenen Regens noch heute in die Höhle etnzudringen. — Die Situation der im Luegloche Eingeschlossenen ist unverändert. Auf Befehl des Kaisers treffen heute Pioniere ein, um die Retlungsarbeiten in großem Stile vorzunehmen. Allgemein herrscht die Ansicht, daß dir Unglücklichen bereits tobt sind. Infolge andauernden Regens wird in Semriach eine Ueber- schwemmung befürchtet. Wien, 5. Mai. Der bekannte Knnstschwimmer Gr übel ist heute Nachmittag nach der Luegloch-Höhle abgereist und will versuchen, durch eine Leine eine Verbindung mit den in der Höhle Eingeschloffenen herzustellen, um die Beförderung von Lebensmitteln und die Erleuchtung der Höhle zu ermög- lichen. Der Minister des Innern bewilligte Gröbel die Mittel zur Reife und hat die Behörden angewiesen, Gröbel bestens zu unterstützen. Wien, 5. Mai. Eine von mehr als 2000 Bauarbeitern und Bauarbeiterinnen besuchte Versammlung, in welcher Arbeiterführer und Arbeiterinnen unter heftigen Reden gegen die Bauherren zur Fortsetzung deS StrikeS aufforderten, wurde wegen Ausfällen gegen die Sicherheitswache und daS Militär behördlich aufgelöst. Die Verfügung rief einen tosenden Lärm hervor, es gelang jedoch den Ordnern, den Saal ohne Zwischenfall zu räumen. Graz, 5. Mai. Nach den angestrengtesten RettnngS- arbeiten der Rettungsmannschaften am Luegloche ist keinerlei Resultat erzielt worden und ist infolge deffen die Hoffnung, die Eingeschlossenen zu retten, völlig aufgegeben. Da das heftigste Regenwetter herrscht, schwillt der Bach immer höher an. Falls die Stauung deS Baches durch die Schließung der Damme gelingen sollte, waS höchstens auf eine Viertelstunde möglich sein könnte, wollen zwei Mitglieder des Ver- eins zur Erforschung der Schöckelhöhlen, Fröhlich und Brunello, diese Zeit benutzen und durch den wasserfreien Gang in daS Innere der Höhle eindringen, um durch Dynamitsprengung emen anderen Eingang der Höhle zu öffnen. Rom, 5. Mai. Die Regierung hat dos Kriegsschiff „Stromboli" entsandt, um den durch das letzte Erdbeben bettoffenen Orten Griechenlands Hilfe zu bringen. Mailand, 5. Mai. In Chianti wurden der Director und der Kassirer der Banca agricola et industriale o er« haftet. Manco 130000 Lire. Antwerpen, 5. Mai. Heute Nachmittag um 2 Uhr sand die feierliche Eröffnung der Weltausstellung statt. Der königliche Extrazug, welcher um l*/4 Uhr hier ankam, brachte sämmtliche Mitglieder des Königlichen Hauses, den Prinzen Karl von Hohenzollern mir Braut, die Minister und Diplomaten, darunter den päpstlichen Nuntius. Bürgergarde und mehrere Stadtbataillone erwiesen die militärischen Ehren Die Straßen sind prächtig geschmückt, eine ungeheure Merfichen menge durchwogt dieselben. In der Ausstellung hielt der Präsident des OrganisationscomitLS eine Rede. Sodann eröffnete der König nach einer Rede deS LandwirthschaftSr Ministers die specielle belgische Ausstellung und besuchte die deutsche und englische Abtheilung. Neueste 2lad?rid>4ctt, WolffS telegraphische« Korrespondenz-Bureau- Wien, 6. Mai. Die Generalversammlung des Kaiserl. und König!. YachtgeschwaderS hat durch Acclamation beschlossen. Seine Majestät den Deutschen Kaiser zum Ehren- mitgliede zu ernennen. Erzherzog Carl Stefan hat in einem Telegramm ouS Pola Seine Majestät den Kaiser gebeten, die Ehrenmitgliedschaft anzunehmen, worauf Seine Majestät in einem Telegramm aus Schlitz vom 29. v. Mts. dem Erzherzog Carl Stefan für die liebenswürdige Mittheilung dankte und erklärte, freudigst die Ehrenmitgliedschaft an- zunehmen. Graz, 6. Mai. Die Rettungsarbeiten bet der Lueglochhöhle werden fortgesetzt. Oberhalb des Schlurfe- gräbt man einen Stollen, welcher morgen sertiggestellt wird und die Verbindung mit dem Höhlen-Jnnern vermitteln soll. Graz, 5. Mai. Zur Rettung der Eingeschlossenen in Luegloch sind fünf Meter von dem vermeint- lichen Schlurfeingang Diagonalstollen mittelst Dynamitsprengung heute Nachmittag von Pionieren und Bergknappen in Angriff genommen und auf vier Schüsse 31/2 Meter gewonnen worden. Das Militär hofft morgen in die Höhle zu gelangen- Fachmänner behaupten jedoch, eS sei längere Zeit als bis morgen nothwendig. Die Hoffnung auf Rettung ist fast ganz geschwunden. Graz, 6. Mai. Gestern Nachmittag begannen militär- technische Truppen unter Oberstlieutenant Pizzighelli die Sprengungen mit Dynamit und Ecrasit nach der Lauer- schen Methode, um einen Diagonalstollen zu dem noch immer unpasfirbaren Kamm des Luegloch herzustellen. Gleichzeitig werden die durch neuerliche Regengüffe gehemmten BaggerungS- arbeiten im Schlurfe fortgesetzt, um von zwei Seiten gleichzeitig vorzudringen. Es ist Hoffnung vorhanden, daß die Verbindung mit den seit 175 Stunden eingeschloffenen Höhlenforschern noch heute hergestellt werde. Von den Eingeschlossenen ist noch kein Lebenszeichen an die Außenwelt gedrungen. — Bei der Durchsuchung der Badlhöhle bei Peggau wegen einer etwaigen Verbindung mit dem Luegloch wurden gestern Knochen von vorweltlichen Höhlenbären gefunden. Peggau, 6. Mai. Die vormittägige Hoffnung des baldigen Eindringens in die Semriacher Lueglochhöhle hat sich jetzt vermindert, weil man auf weiteres Schwemmholz gestoßen ist. Die Dynamitsprengungen am Schlurf sind bisher fünf Meter weit vorgedrungen. Sie dauern auch Nachts fort. Der Wafferstand ist in der Höhle noch immer hoch. Morgen früh beabsichtigt man den Wafferzufluß einige Stunden abzusperren. Man hofft dann tauchend am Seil eindringen zu können. Paris, 6. Mai. Das Fest der Jungfrau von Orleans wurde heute in Marseille, Montpellier und Bordeaux feierlich begangen. Der kirchlichen Feier am Vor- mittag wohnten die Offiziere der betreffenden Garnisonen bei. London, 6. Mai. Eine heute Nachmittag im Hydepark veranstaltete Demonstration verlief in voller Ordnung. Von 12 Tribünen sprachen zahlreiche Redner, darunter die Franzosen GueSde, Lafargue und Delesclnze und der Holländer Van der Melde. ES wurden Resoluttonen angenommen, in welchen der internattonale Achtstundentag und das allgemeine Stimmrecht verlangt wird. Graz, 7. Mai, 10*/2 Uhr Vormittags. (Privatdepesche.) Ein Taucher ist in die Lueglochhöhle eingedrungen- er gab an, daß sämmtliche Eingeschlossenen am Leben seien. Die Rettung ist zweifellos. CocaUs unö provinzielles. Gieß«, den 7. Mai 1894. " Diez-Feier. Mit all. dem würdevollen Prunke, der die akademischen Feste auszeichnet, wurde am Samstag von der Universität der hundertjährige Geburtstag deS großen j Philologen Friedrich Diez feierlich begangen — nach- । träglich, da der eigentliche Gedenktag in die akademischen Ferien gefallen war. . Als Ehrengäste waren geladen un Das Vermögen stammt Professoren überwiesen. verkehr, Land- «nd volkswirthschaft. Srünberg, 5. Mat. Fruchtpretse. Wetzen X 1444, Korn X 14,04, Gerste X 14,10, Hafer X 15,94, Erbsen X 18,00, Linsen 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 3,36, Samen X 00,00. i Vevnnschtes» * Frankfurt a. M., 6. Mai. Gestern Nachmittag wurde im Stadtwalde nächst dem Hainerweg an dem Kaufmann Goldschmidt-Bing und dessen Frau, wohnhaft Mendelssohnstraße 85, ein räuberischer Ueberfall versucht. Der angeblich aus Ludwigsburg von seinem Regiment desertirte 20jährige Karl Hirth feuerte aus einem Revolver drei Schüsse auf das Ehepaar ab, das einige zum Glück nicht gefährliche Verwundungen an Hals und Brust erhielt. Der Attentäter ist verhaftet- er will den Raubmordversuch deshalb gemacht haben, um sich wieder in den Besitz des Geldes zu fetzen, das er seinen Vorgesetzten entwendet hat. * Berlin, 5. Mai. Von der Kupp el des Reichstags. Baues stürzte gestern Nachmittag der Monteur Gaetano Negri durch das Oberlichldach in den Sitzungssaal. Furchtbar verstümmelt, lebte er noch zwei Stunden. * In welchem Alter darf geheirathet werden? In Deutschland darf der Mann erst mit 18 Jahren, das Mädchen mit 16 Jahren in den Stand der heiligen Ehe treten. In Oesterreich werden beide Geschlechter hierfür mit 14 Jahren als reif erachtet. In Spanien ist es mit 14 Jahren dem Jüngling erlaubt, die zwölf Lenze zählende Jungfrau heimzuführen, in Frankreich dagegen muß „sie" deren 15 auf» weisen und „er" 18 Jahre alt sein. In Griechenland braucht „er" nur 14 und die Maid 12 Jahre zu zählen, in Ungarn dürfen die Jünglinge erst mit 18 und die Mädchen mit 14 Jahren heirathen. In Portugal besteht die gleiche Alters-- grenze wie in Griechenland, d. h. 14 bezw. 12 Jahre. In Rußland müssen die Männer 18, die Mädchen 15 bezw. 16 Jahre zählen. In der Schweiz müssen je nach den Kantonen die Männer 18, die Mädchen 13 bis 14 Jahre alt sein und in Italien 18 bezw. 15 Jahre. haben. Derselbe hat neben seinem Geschäft als Kellner auch noch die Anfertigung von Legimationspapieren für Andere 1 betrieben. *♦ Arena Kieffer. Die auf „Oswalds-Garten" befindliche Arena Kieffer bildet gegenwärtig einen Hauptanziehungspunkt des Publikums. Das dort Gebotene in Gymnastik und Akrobatik ist in Bezug auf Ausführung der schwierigsten Productionen und immer neuer Trics nur vorzüglich und in Reichhaltigkeit, wie es sonst nur in größeren Circus-Etablrsie- ments geboten wird. Die sonst auf dem Ausstelbeetat stehende Specialität des Thurm-Seillaufs wurde aufs Neue interesiant gemacht durch das Vor- und Rückwärtslausen mit verbundenen Augen und übergehängtem Sack, desgleichen im Tanzschritt, nach dessen jedesmalig glücklichem Verlauf die Zuschauermenge erleichtert aufathmet. Alles in Allem verdienen die Pro- ducrionen der Arena Kieffer vollste Anerkennung und guten Besuch. ** Feuer. Aus Großen-Linden wird uns mitgetheilt: Kaum erholt von dem Schrecken des vor einigen Wochen hier ausgebrochenen Brandes, wurden unsere Einwohner heute Nacht 3/4 1 Uhr durch Feuerlärm dem Schlaf entriffen. Leider sollte es Großfeuer werden, denn es brannten das Wohnhaus des Gastwirths G. Post, sowie zwei angrenzende Scheunen mit Stallung nieder. Erst nach mehrstündiger anstrengender Bemühung gelang es der Ortsfeuerwehr, sowie den von den benachbarten Ortschaften später herbeigeeilten Feuerwehren dem Brande Einhalt zu thun. ** Persoueu Verkehr während der Pfiagstfeiertage. Von der Eisenbahn-Verwaltung wird beabsichtigt, zur Bewältigung des zu erwartenden lebhaften Pfingst - Personen - Verkehrs besondere Vorkehrungen zu treffen. So werden namentlich auf einzelnen Strecken vor den Personenzügen, welche erfahrungsmäßig einen starken Verkehr haben, Vorzüge zur Ablassung kommen. Diese Vorzüge werden den fahrplanmäßigen Personenzügen in kurzem Abstande vorauffahren, auf denselben Stationen wie letztere halten und in Bezug auf Fahrkarten genau wie die Hauptzüge behandelt werden. Den Reisenden kann nur dringend empfohlen werden, sich möglichst frühzeitig zur Benutzung der Vorzüge auf den Abgangsstationen einzufinden, wobei darauf aufmerksam gemacht wird, daß nach dem Fahrplane dieser Züge die Anschlüsse auf den Uebergangsstationen mit Sicherheit erreicht werden. Soweit der Verkehr der hiesigen Gegend in Frage kommt, find besonders folgende Vorzüge bemerkenswert: Sonnabend, den 12. Mai: Vorzug zu Zug 100 von (Deutz) Gießen bis Frankfurt a. M. 10 Minuten vor dem 504 Uhr Nachmittags von Gießen abgehenden Personenzuge. Vorzug zu Zug 97 von (Deutz) Gießen bis Cassel 10 Min. vor dem 505 Uhr Nachmittags von Gießen abgehenden Personenzuge. Sonntag, den 13. Mai: Vorzug zu Zug 104 von Gießen bezw. Bad - Nauheim nach Frankfurt a. M. 10 Min. vor dem 8" Uhr Abends von Gießen abgehenden Personenzuge. Dienstag, den 15. Mai: Vorzüge wie am 12. Mai. ** Die diesjährige Versammlung mittelrheiuischer Aerzte wird am 15. Mai (Pfingst-Dienstag) in D arm stad t tagen. Die Sitzung findet Mittags um 1 Uhr in den Räumen des städtischen SaalbaueS statt und wird, da bereits mehrere Professoren der benachbarten Universitäten sowie sonstige hervorragende Aerzte Vorträge zugesagt haben, jedenfalls eine interessante und anregende werden. An die wissenschaftliche Sitzung wird sich um 4 Uhr das ebenfalls in den Räumen des Saalbaues abzuhaltende gemeinschaftliche Festmahl an- schließen. *♦ Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Scheerenschleifer Bernh. Albert Eheleute aus Carlsberg vom Amtsgericht Gernsheim wegen Strafvollzugs- Wilhelm Hofmann aus St. Johann, zuletzt Metzgergeselle in Gießen, vom dortigen Amtsanwalt wegen Körperverletzung- Schirm« flicker Philipp Kümmel aus Arnshain vom Amtsgericht Ortenberg wegen Betrugs- Maler Otto Minde aus Danzig von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Unterschlagung- die Korbmacher Franz Nied er Höfer aus Dammheim (Pfalz) und Konrad Niederhöf er aus Bogen von der Staatsanwaltschaft in Darmstadt wegen Sachbeschädigung- Clemens Schweitzer aus St. Wilhelm in Baden von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Bestechung- Maurergeselle Carl Seeling aus Lauterbach vom Untersuchungsrichter I in Gießen wegen Betrugs und Urkundenfälschung- Hausbursche Georg Sinn er aus Würzburg, zuletzt in Darmstadt, vom Polizeiamt Darmstadt wegen inneren Einbruchs. Friedberg, 4. Mai. Ueber die am 29. April auf hiesigem Nathhause stattgehabte Versammlung berichtet das „H. Kr.-Bl." : Die gestrige Versammlung wegen des Bahnbau- projects Homburg-Friedberg war sehr zahlreich von Gemeindevertretern und sonstigen Interessenten besucht. Nach längeren Discussionen, an welchen sich Graf Oriola, Amtsgerichtsrath Wilhelmi und Bürgermeister Dr. Tettenborn wesentlich betheiligten, wurde auf Antrag des Letzteren eine > Resulution angenommen, in welcher über die verlautbarte Geneigtheit des Preußischen und Hessischen Ministeriums zum Bahnbau die Genugthuung der Anwesenden sowie die Hoffnung ausgesprochen wurde, daß nunmehr die baldige definitive Festlegung der Trace der Bahn , und Inangriffnahme des Baues derselben erfolge. Entsprechende Petitionen sollen an die beiden Minister in Preußen und Hessen eingereicht werden. Während des an die Versammlung sich anschließenden geselligen Zusammenseins im Hotel Trapp traf sodann noch eine Depesche des Landtagsabgeordneten Commerzienrath Wurmbach aus Berlin ein, daß nach der neuerdings von ihm eingezogenen Information die Stimmung des Preußischen Ministeriums für daS Bahnproject Homburg-Friedberg jetzt . günstig sei. : § Vom höheren Vogelsberg, 6. Mai. Die letzte und i vorletzte Nacht brachten uns Frost, wodurch die Blüthe der i Obstbäume und die junge Saat Schaden erlitten. Wenn △ Mainz, 6. Mai. Auf der Tagesordnung der am nächsten Mittwoch stattfindenden Sitzung der hiesigen Stadtverordnetenversammlung steht nun endlich der schon vor Jahresfrist eingebrachte Antrag aus Errichtung eines Heinedenkmals in Mainz. Wenngleich der Gegenstand schon sehr viel Staub aufgewirbelt hat, erwärmt sich mit Ausnahme der Socialdemokraten eigentlich keine Partei recht für den Antrag und gewinnt es den Anschein, als wenn die Majorität des Stadwerordnetencollegiums den sehnlichen Wunsch hätte, diese leidige. Angelegenheit so bald wie möglich aus der Welt zu schaffen. Unter diesen Umständen hat der Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung die größte Aussicht auf Erfolg, weßhalb derselbe auch von den Socialdemokraten lebhaft bekämpft werden wird. — Eine große Erbschaft im Betrag von über 200000 Mark ist dem hiesigen Bischof Herrn Dr. Haffner zugefallen, f? " "* ’V * von dem im Jahre 1872 zu Wien verstorbenen Hofrath und erschienen hiesige und auswärtige Verwandte Diezens, der ! Herr Oberbürgermeister und die Herren Stadtverordneten als i Vertreter der Stadt Gießen, der Stifterin des „Diezpreises", der jetzige Besitzer von Diez' Geburtshaus, Herr Bäckermeister Faß, sowie die Spitzen der Behörden und der Garnison und die Vertreter der Studentenschaft. Die Universität Bonn hatte Diez' directen Nachfolger auf dem Lehrstuhle, Herrn Prof. Wendelin Förster, unsere Nachbaruniversität Marburg Herrn Prof. Stengel, der akademische neuphilologische Verein zu Marburg im Auftrage der neuphilologischen -Vereine Deutschlands eine Deputation mit der Fahne als Vertreter entsendet. Nachdem unter den Klängen des Krönungsmarsches aus Kretschmars Oper „Die Folkunger" der akademische Lehrkörper seinen Einzug in die mit Gewächsen und Fahnen geschmückte Aula gehalten halte, bestieg Herr Professor Behrens die Rednerbühne, über der das lorbeerbekränzte Bild deS Gefeierten hing. In geistvoller Rede schilderte er Friedrich Diez, den Begründer der romanischen Philologie, als Mensch und als Gelehrten. In Rücksicht auf den zu Gebote stehenden Raum müssen wir eS uns leider versagen, auf den Inhalt der Rede einzugehen, und uns begnügen, Diejenigen, die sich über das Leben des großen Mannes orientiren wollen, auf unseren in Nr. 65 abgedrqckteu Artikel zu verweisen. — Nach Beendigung der Festrede ergriff Se. Magnificenz der Rector, Herr Professor Pasch, das Wort, um den Gästen für ihr Erscheinen zu danken und der Versammlung von der Stiftung des „Diez- preifes" von Seiten der Stadt Gießen Kenntniß zu geben. Die Stiftung besteht darin, daß 300 Mk. alle drei Jahre für eine würdig befundene Arbeit aus dem Gebiete der romanischen Philologie als Preis vergeben werden. Mit dem Ausdruck des herzlichsten Dankes für die hochherzige Freigebigkeit der Stadt schloß der Herr Rector den festlichen Act. Unter den Klängen des Marsches aus dem Es-dur-(Soncert von Beethoven verließ die Versammlung den Festsaal. — Die zur Feier des Tages vom Theaterverein veranstaltete Aufführung von Moretos „Donna Diana" nahm bei vorzüglicher Darstellung des Casseler Ensembles einen glänzenden Verlauf. Auch hierzu waren die obengenannten Ehrengäste erschienen. ** Thealervereiu. Der Theaterverein hatte am vergangenen Samstag Abend Dank der Bemühungen seines ersten Herrn Vorsitzenden ein besonders festliches Gewand angelegt. Während am Morgen des 5. Mai die Landes- universität den hundertjährigen Geburtstag eines der größten Söhne der Stadt Gießen in den Räumen der Aula festlich beging, ries die Festvorstellung am Abend weitere Kreise zu gleicher Feier nach Steins Saalbau. Der Theaterzettel bezeichnete die Vorstellung (die fünfte im 4. Vereinsjahr) mit großen Lettern als Diez-Feier. Ein Prolog, gedichtet von Dr. Rudolf Presber, gesprochen von Geheimrath Professor Oncken, eröffnete den Abend. An den Prolog schloß sich — gespielt von Mitgliedern des Königl. Theaters in Cassel — Donna Diana, oder: Stolz und Liebe, Lustspiel in vier Acten nach dem Spanischen des Morero, übersetzt von C. A. West. Mit Donna Diana hatte man ein Stück gewählt, welches dem wissenschaftlichen Forschungsgebiete, in dem Friedrich Diez bahnbrechend gewirkt hat, nahe steht, — eine Huldigung an den Altmeister romanischer Sprachwissenschaft. Wir beschränken uns zunächst auf diese kurze Notiz und behalten uns vor, baldigst näher auf die Festvorstellung zurückzukommen, sowie den Wortlaut des Prologs mitzu- rheilen. Die Vorstellung wird für jeden Theilnehmer eine festliche Erinnerung bilden! ** Au8 dem Justizdienst. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben Allergnädigst geruht: am 5. Mai den Amtsrichtern Adolf Stammler in Gießen, Adolf Baur in Offenbach, Heinrich Gebhardt in Gießen und Dr. Karl Hohfeld in Mainz den Character als „Amtsgerichtßrath" zu erhellen. ♦* Orchester • Verein. Der zweite Uebungsabend des Orchester-Vereins findet morgen, Dienstag den 8. Mai, statt und soll bis auf Weiteres dieser Tag festgehalten werden. Es ist für den jungen Verein schwierig gewesen, einen Tag zu finden, an dem er nicht mit älteren und eingeführten musikalischen Körperschaften collidirt, der Dienstag bietet ja auch Schwierigkeiten, aber doch wenigstens nicht die größten. ** Radfahrfport. Bei dem gestrigen Rennen in Darmstadt erhielt der vierzehnjährige Karl Duill von hier im Jugendfahren den ersten Preis, den er auch im vorigen Jahre schon errungen hat. ** Oswalds Garten bot gestern ein Jahrmarktsbild, wie wir es selten, auch 6et großen Märkten, bemerken konnten. Die Sehenswürdigkeiten wurden durch Kieffers Arena und Mr. Malitz' Suaheli-Negercarawane als dem interessantesten Theil eröffnet, hierauf folgten eine Schlangenbändigerin, ein Museum, dann boten sich zur Belustigung eine Schießbude, zwei Caroussels, eine Schaukel, sowie die üblichen „photographischen Ateliers". Dank der so überaus schönen Witterung des gestrigen Nachmittags wurde Oswalds Garten durch eine große Menschenmasfe besucht, worunter die zahlreich erschienenen Bewohner der Umgegend das Haupt-Contingent stellten. ** Erschoßen. Ein schon längere Zeit an Geistesgestörtheit leidender junger Mann von hier, welcher außerhalb eine Beamtenstelle inne hatte, har sich gestern in der Wohnung seiner Eltern dahier erschossen, ** Körperverletzung^ In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Schanzenstraße ein Student angefallen und verletzt. ” Schlägerei. In verflossener Nacht entstand zwischen Studenten und Bewohnern der Wagengasse eine Schlägerei, bei welcher eS blutige Köpfe auf Seiten der Ersteren absetzte. ** Verhaftet. Ein Kellner eines hiesigen Hotels wurde heute Morgen verhaftet, weil begründeter Verdacht gegen ihn vorliegt, die Kasse seines Principals mehrmals erleichtert zu früheren Professor Dr. Philipps. Dr. Haffner hat die Erbschaft dem hiesigen Priesterseminar zur Besoldung der sich das Sprüchwort bewahrheitet „Grünt die Eicke vor der Esche, hält der Sommer große Wäsche", so bekommen wtt einen nassen Sommer, denn das Laub der Eiche ist schon seit einigen Tagen herausgekommen, währenddem die Csche noch nicht zu knospen beginnt. A Aus dem Grotzherzoglhum Hessen, 6. Mai. Wre Darmstädter Blätter wissen wollen, beabsichtigt die Regierung für den Fall, daß der vorgelegte Weinsteuergesetzentwurf von den Städten nicht angenommen werde, eine Erhöhung oes AussHlagscoeffizienten für die Einkommen.« steuer um 1 Pfg. eintreten zu lassen. Mainz, 4. Mai. Die Notiz, daß der Signalist Koch von den 27ern wegen des Allarmblasens in Untersuchungshaft gekommen sei, ist ganz unzutreffend. Ein Hornist der Pioniere übte das Allarmsignal in der Kaserne und Koch gab das Signal lediglich auf Anordnung eines Offiziers weiter, welcher dasselbe vernommen hatte und der Meinung war, daß allarmirt fei. Dem Pionier ist nichts pafsirt und Koch hat sogar eine Belobigung erhalten, daß er so schnell die Garnison durch sein Signal auf die Beine brachte. Um derartige Fälle für die Zukunft zu verhüten, ist angeordnet worden, daß Allarmsignal innerhalb der Garnifon nicht mehr geübt werden darf. »pitlplau Ser vereinigte« xrankfurter Stadttheater Opernhaus. Dienstag den 8. Mai: Die Medici. Mittwoch den 9. Mai: Hänsel und Gretel. Puppensee. Donnerstag den 10. Mai: Die Jüdin. Freitag den 11. Mai geschlossen. SamStag den 13. Mai: Die Medici. Sonntag den 13. Mai: Bajazzo. Entführung au8 dem Ballsaal. Cavalleria rusticana. Montag den 14. Mai: Lobengrtn. Dienstag den 15. Mai: Hänsel und Gretel. Puppenfee. Schauspiel-aus« Dienstag den 8. Mat: Die neue Durchlaucht. Mittwoch den 2. Mai: Ehre. Donnerstag den 10. Mat: EharleyS Tante. Millionär a. D. Freitag den 11. Mat: A santa lucia. Fortunlos Lied. Samstag den 12. Mai: A basso Porto. Sonntag den 13. Mai: A basso porto. Montag den 14. Mat: Böse Zungen. Dienstag den 15. Mat: Alt-Frankfurt. Ca. S000Stück Foulard-Seide Mk. 1.35 bis 5*85 p M. — bedruckt mit den neuesten Dessins und Farben — sowie schwarze, weitze und farbig« Seidenstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste tc- (ca. 240 versch. Qual, und 20( 0 versch. Farben, DesfinS k ) mt* Porto, und sten-rfrei ins Hau»!! Catalog und Muster umgehend. . f122 6. Hennebergs Seiden-Fabrik (*• k. Hon.), Zurich. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten statt jeder besonderen Anzeige die traurige Mittheiluug, dass unser iuuigst geliebter Sohu, Bruder, Schwager und Onkel All>x*ecHt Hauptsteueramtsassistent in Mainz nach langem*schweren Leiden heute Mittag plötzlich verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Schaefer. Karol ine Schaefer, geb. Althaus. Ijouise Schmidt, geb. Schaefer. August Schmidt, Districtseinnehmer. Giessen, Mainz, den 6. Mai 1894. Die Beerdigung findet Dienstag den 8. Mai, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus, Asterweg Nr. 43, statt. 3992 Fermielhungen. 3998) Ludwtgstr. St. 5, Südseite, Wohnung von 5 3i*mtrn ,c., <». an» mit «»»sardwod»»»«, 1« vcrmtethea.__fc Petri II. >932] Sin kleine- Kamtlienlogt« zu orrmtetbcn. w. vrstek, Damm ftr.9. 4097) Eine schöne geräumige Wohnung zu vermiethen- ___Wolkengasse 13. 1581) Der mittlereGto^4auch5ßtm. mit Zubehör, ist per sofort zu oer« miethcn.______________ 2156] ScUerSwea 87 Wohn- im oberen Stock von 5 Z^nebst Zub alSb. zu verm- 3418] Ein schäm mibl. Zimmer zu vermiethen________Asterw.'g 6. 1. St. 3574] ein möblirte- Zimmer zu Den miethen.__________________Aflerweg 6. 39Ö3J Tin schöne» unmöblirteS Zimmer zu vermiethen Äo? sagt die Expedition. 38« 5] Gut mödttrte» Zimmer zu vermiethen-_______Ludwig-Platz 14 39311 Schön möblirte« Zimmer zu otn miethen. • Asterweg 48, 2 Stock.________ 1498] «-bl. Zimmer, event. mit Cabinet, zu vermiethen. __ssrohnhAuser, MäuSburg 7. 1422] Möblirte Zimmer *u vermiethen mit und ohne Pension. Asterweg 2. 3994] Zwei gr. schöne unm- Zimmer zu vermiethen. Westanlage 4. 2841] SchS«er Lade« mtt .Logi« KavlanSgasse Nr. 14 billig zu vermiethen. Nähere» SelterSweg 83 im Geschäft. vermischte Anzeigen. Riesen-Arena Oswalds Garten. Dienstag den ?>. Mai: Große Votstellunq. Neues Programm. Zum Schluß: Die Zauberflöte. Anfang 8 Uhr. 4003 Hochachtungsvoll W. Kieffer. „Waiienjchutz." Danksagung1. Für die vielen Beweise aufrichtiger Theilnahme bei dem herben Verluste unserer lieben Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Elisabeth Haas, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dingeldey und die zahlreichen Blumenspenden sagen wir unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen "Os Carl Haas sen. Giessen, den 7. Mai 1894. Danksagung1 3983 Die trauernden Hinterbliebenen Familie J. Helfenbein. Für die vielen Beweise der herzlichen Antheilnahme bei dem für uns unersetzlichen Verlust, für die zahlreichen Blumenspenden, die Betheiligung der dem Verstorbenen nahe gestandenen Vereine und die trostreichen, uns in Erinnerung bleibenden W orte des Henn I farrers Schlosser sagen ihren innigsten Dank Aeisgevotenes. O 4 Gesetzlich geschützt. Weingrosshandlung, Mainz empfiehlt ihre reingehaltenen Weine in anerkannt guten Qualitäten. Verkauf zu Originalpreisen in tiieseen 4003 bei Phil. Herrmann, Seltersweg 30. Preislisten sind im Verkaufslocal zu haben. Weine in Fässern entsprechend biliger. Stöbt. Schlachthaus. Freibank. [4009 Heute und morgen: 8chwemeffei[ch, nicht (obenretn, per Pst>. 50 Pfg. 4008] Gemüse pst anzerr werden abgegeben. Bahnhofstraße 27. Reisfuttermehl 166 von Mk. 3.— an nur "waggonweise. 6 & 0. Lüden, Dampfreismahle, Hamburg. Dienstag, 8. Mai, Abends SVo Uhr Monatsversammlung bei Restaur. Arnold, Wetzsteingasse. Ausgabe der Nr. 3 des Vereins- organs. 4006 Der Vorstand. MF verloren "WS 3990 wurden am Sonntag auf dem Wege Eder- stratze, Oswalds Garten, West-, Süd- und Ostanlage bis zum Liebig-Denkmal zwei kleine Korallen-ArmbSndchen Ab- zugeb geg. Belohn, tn der (kxped d. Bl. Im Clavier- lss78 v . Hermann Bauer stlMMeil Kirchstr.2, III 4005] tzin «inspstnner - Wagen ui kaufen ges. Carl Gnler, Hrmmstc- o. Im Inner» der Stadt oder sonst guter Lage wird Parterre - Wohnung oder erster Stock von 4—6 Zimmern gesucht. Offerten unter C. T. an die Cxped. d. Bl. 3997 3987] Gesucht zum 1. August eine Wohnung von 7 Zimmern, möglichst im unteren Stock, mit Badeeinrichtuna und Gartenbenutzung Anerbieten mit Preisangabe nimmt die Exped. d. Bl. unter M. W. entgegen-________________________ Pferde zum Schlachte» werden stets angekauft. [23 ________Kehler, Rotzschlächter. Ein tüchtiges Mädchen, Im Nähen und allen häuslichen Arbeiten erfahren, wünscht Stellung als HauS- mädckea oder Stütze der Krau. 3999 Frau Schmidt, Vermieterin,Reustadtbll. 3996] Ein ordtntltches Dienstmädchen gesucht. Asterweg 1, 1. Stock. friiiitriiriff lliWiiiiisizlii Giessen. Ausstattungsgeschäft für einfaches, mittleres und besseres Genre. 3»2 Teppiche, SMelKen, WKen-Dorhiiuge. SiltiK öerligsqurttk. fthnrndkr (ogrrtiffud). Se,vre*Aug. Qssmana,Se,‘s”weK Bahnhofstrasse. Vom 1. Juli d. I. ab schließe ich meine Geschäftsräume und verkaufe bis dahin die Restbestände meines Lagers zu wirklich erstaunlich billigen Preisen, da ich mein Lager bis zum 1. Juli vollständig geräumt haben muß. 398o J. Klipstein. Ecke Neustadt. -ft Ist* fjoittaft: Dir Sieß VC*« W .»challuh d Monatsversammlung. Dienstag den 8. Mai Abends 8V2 Uhr im Vereinslocal. ■» .n -7x '6, <7 "‘a A. />. /'?A e QQ>. . " Herrn Wolfram aus 3986] Bekanntmachung [4002 Gnauth. Mendelssohn 1809—47 3995 DieuStaa, den 15. Mai: Montag, den 14. Mair ai r Dienstag, . X 400 Riedhofs-Flach-R, . „ 1000 Verkaufs Hürden- JL. kennen . 20C 0 2000 1300 preiS, gegeben von Sr. Maj- dem Kaiser und König und . „ 1800 Dienstmädchen ^Neuenweg 30. 127 .CO Prospekte durch den Vertreter: 1658 Adolf Vieler, Gießen, Westanlage 45. 3 p»t. — Frankfurter Ba«r-Dirc»»t 3 p6L e«ui: Brief 9.55 IDucaten Engl. Sovereign» Rufs. Imperiale» 20 Franken-St. do. in Vi 20 Kollars in Gold Eröffnungs-Rennen . Verkaustz-Flach-Rennen 1000 1200 16.20 4.17 10C0 3000 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) Mozart B. Klein 1821—85 1800—86 97.10 78.30 22.70 34.70 16.24 4.20 188.90 135.90 142.40 103.60 104.37 289 89 79.80 86.37 389.25 220.50 163.50 110.70 114.70 84 90 8) 9) 10^ H) 12 13) 14) 1514—94 1560—1630 1553—1611 um 1667 1667—1740 1685—1750 Kiel Grell Palestrina Anerio Eccard Corsi Lotti J. 8. Bach 1756—1791 1793—1832 «eitzler, Gerichtsvollzieher. DiSco »io »Lovmumd^Auttz. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Norbd. Lloyd-Act. Wiener Bankver^Act Oest. Eredtt-Act. Jtal. Mittelmeeriahu Act. Gels«. 3»Xgöltet 146.101 «er. «vnigr-Lemra-^Aet. re-d«t: still. Jagd-Rennen ...... Mai-Hürden-Rennen, Ehrenpreis und . . ..... «rotze Lteeple-Chase, Ehren, Verkaufs Hürden-Rennen . . Corps-Jagd-Rennen, Ehren- Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader E^-B^Aet. Elbthal-Bahn-AcL Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Rorbost.-B^Aet. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger r^B^Act. Wir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß Herr Stadtverordneter Louis Flett als Mitglied des Wiesenvorstandes verpflichtet worden ist. Gießen, den 5. Mai 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gießen, den 4. Mai'1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h. Von einer gut eingeführten Lebens-, Ausst- u. Militärdtenstoers.-Gesell- schast ist die Hauptagentur mit großem Jncasso für Gießen u. Bez zu besetzen. Es wollen nur solche Herren sich melden, die. neue Versicherungen zuzuführen im Stande sind. Off.sub3918andieExp-d.Bl. 3918 AvvrSbericht so« E. WasseracMeben, Bankgeschäft Ave verum Der Herr ist mein Hirt Chor (8stimm.): ..Denn er hat seinen Engeln . Orgelsonate............. Duett aus dem Lobgesang für Sopran und Tenor: ,,Drum sing’ ich mit meinem Liede“..... Requiem für dreistimm. Frauenchor Gnädig und barmherzig......... Die für Dienstag angesagte Probe muß leider auf Freitag verlegt werden. Da Pfingsten gesungen werden soll, so wird um vollzähliges Erscheinen gebeten.401(> Frankfurt« Börse vom 7. Mai 1894. vchMtzcsms« 1 Uhr 15 Min. 88.25 40/0 Ung. Gold-Rente 10185 50/0 Jtal. Rente 88.50 se/o Portugiesen 101.85 40/0 Grtech. Monopol-Aul. q cn < st. 20.42 20'37 16.66 16.63 Pferde-Rennen des Rheinischen Renn-Uereins in Frankfurt a. M, am 14. u. 15. Mai 1894, Nachmittags 3 Uhr, am Forsthaus. unter gefälliger Mitwirkung des Organisten Dillenburg. I. Galdso-te*. I «rU> Bekanntmachung. Donnerstag den 10. Mai, Nachmittags 4 Uhr werden im .Auftrage der Direction der „Grube !Friedrich" bei Trais-Horloff : 20 Waggon Briketts auf Grund 1 handelsgesetzlicher Bestimmungen durch den Unterzeichneten versteigert. Zusammenkunft um 3/44 Uhr an der Wirthschast „Zur Grube Friedrich" in Trais-Horloff. Hungen, am 5. Mai 1894. Seipel, 3989 Gerichtsvollzieher in Hungen. Aufforderung. Ansprüche jeder Art an den Nachlaß der am 16. April 1894 zu Ruppertsburg verstorbenen Helene, geb. Gutkäs, Wittwe des Kaufmanns Christian Leidner in Gießen, sind binnen einer Woche bei uns geltend zu machen, bei Meidung der Nichtberücksichtigung. 3985 Laubach, den 2. Mai 1894. Großh. Amtsgericht. Dr. Weiß. 0 hone Jesu Sanctus Du Trost v. Israel (6stimm.) Adoramus te............. Crucifixus (8 stimm.) Fuge................ Arie für Altstimme: ,.Agnus dei“ aus derH-moll-Messe II. MtttwochdenS.MaiLJ., Nachmittags 2 Uhr, werden im tvieker'schen Saale versteigert: Sophas, Commoden, KleiderschrSnke, Spiegel, 1 Hobelbank, 1 Partie geschn. Fichtenholz, 1 Stoßkarren, 1 Nähmaschine, 1 Pianino, 1 Partie Gold- und Politurleisten, Blumenvasen, Bterkrüge, Porzellan, als: tiefe und flache Teller, Dessertteller, Platten, Salatiers, Saucieren u. a. m. Dienstag den 8. Mai 1804 Geistliche Musikaufführung in der Johanneskirche preis und Frühjahrs • Hürden - Rennen, Ehrenpreis und. . . • Sandhof-Steeple-Chase . • • Bekanntmachung Wir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß Herr Louis Kauf als Feldgeschworener für die Gemarkung Gießen von Großherzogl. Kreisamt Gießen ernannt und verpflichtet worden ist. Die NetiouLre und,Mitglieder des wetteren Vereins des Rheinischen G-ewerbverein. ^35 Mittwoch den 9. Mai, 8 Uhr Abends präcis, Kim Cafe Balser. Ordentliche Hauptversammlung. Tagesordnung: Jahresbericht des Vorsitzenden. Nechnungsablage. Neuwahl für die satzungsgemäß ausscheidenden Mit- glieder des Vorstandes. 3941 Alters- undKinder Versorgung, Erhöhung des Einkommens, gewahren Leibrenten- und Capttal-Ver si cherun gen der seit 1838 unter besonderer Staatsaufsicht auf Gegenseitigkeit bestehenden, bet 85 Millionen Mark Vermögen größte Sicherheit bietenden, mit öffentlicher Sparkasse verbundenen Preußischen Renten-Versicherungs-Anstatt ?u Berlin. | ^Anfang präcis 8 Uhr des Abends. ==2 [Hauptprobe Montag Abend 74/2 Uhr. = Das Programm dient zugleich als Eintrittskarte für Concert und Hauptprobe und ist an beiden Tagen vor dem Beginn am Eingang der Kirche zu haben. Das Programm auf weissem Papier (Preis 1 JL) berechtigt zum Eintritt in das Schiff der Kirche und auf die vorderen Reihen unter der Empore. Die farbigen Programme (Preis 50 H) sind für die übrigen Plätze bestimmt. Der Ertrag fällt dem Fond für Verschönerung der Stadtkirche zu. [3909 Renn-Rereins haben freien Zutritt. Erster Platz: । Zweiter Platz r Für 1 Herrn per Tag . . • 6.— Per Tag 150 Für 1 Dame per Tag ... „ 4— I Stehplatz per Tag .... „ 0.50 Kinder bis zu 10 Jahren zahlen zur ersten Tribüne JL 2, zur zweiten Tribüne (2. Platz) 50 H, Equipagen JL 6, jede Person darin muß mit einem Billet zu dem ersten Platze versehen sein. Reiter JL 5 pro Tag Eintrittskarten zum Totalisator werden an die Besucher der 1. Tribüne auf dem Rennplatz h 5 pro Tag abgegeben. Sümmtliche «arten find fichtbar zu tragen. An den Tribünen werden keine Karten ausgegeben. Die Kassen befinden sich auf der Ehaufiee, an der Louisa, am Sandhose, bei Riederrad und am HorsthauS. Zur Bequemlichkeit des Publikums werden Eintrittskarten verkauft bet den Herren: Ar. Breul, Zeil 61, W. HuchS, Zeil 9, «. Linder, Roßmarkt 13, Englischer Hof, Ehr. Ströhlei«, Katserstraße 21, Universal Reise-Bureau, Frankfurter Hof. — Die Hessische Ludwigs- und Main-Neckar-Eisenbahn lassen an den vor bezeichneten Renntagen die auf den betreffenden Stationen zu ersehenden Züge an den der Rennbahn zunächst gelegenen Stellen ihrer Routen sowohl zur Hin- als Rückfahrt anhalten. Im Auftrage des Directoriums: «appel. Mittwoch, den 9. Mai, Abends sy2 Uhr, Mitgliederversammlung. Diskussion über die Frage des Achtstundentages. 4001 Der Borstand. Unterzeichnete ertheilt Unterricht in Hand- und Maschinen-Nähen, Flicken, Stopfen, Strickstopfen, Monogramm- und Wechsticken, Buntsticken, Spitzennähen, Häkeln re. Mädchen können jederzert an dem Unterricht theilnehmen. Frau K. Schäfer, geprüfte Handarbeitslehrerin, 3762 Goetheftraffe 34. 3°/0 Reichsanleihe 3